Gesundheitsbewusst.

Veröffentlicht: Mai 2, 2014 in Comics
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hhhh

Kommentare
  1. Kenshin sagt:

    Ist verständlich. Wenn ich mir schon Heroin spritze, dann achte ich doch auch auf seine Reinheit. Man muss ja zu dem bewusst ungesunden kein unbewusst ungesundes zu sich nehmen.

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    • Gerry sagt:

      Dann aber nur in Glasspritzen, nicht in Kunststoff, ge

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    • Robin Urban sagt:

      Tatsächlich rühren viele Erscheinungen körperlichen Verfalls bei Junkies (neben Infektionen, ausgelöst durch unhygienische Zustände beim Spritzen) von den beigemischten Streckmitteln her. Die Forderung, Heroinabhängigen kontrollierten, reinen Stoff zur Verfügung zu stellen, ist daher nicht aus der Luft gegriffen und könnte diesen Menschen ein fast normales Leben ermöglichen.

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      • Aha? sagt:

        Auch die meisten Todesfälle durch Heroin sind auf Unreinheiten zurückzuführen. Generell ist Heroin sehr gestreckt. Bekommt ein Süchtiger nun zu reines Heroin, dosiert er es falsch und stirbt am „goldenen Schuss“. Dass heroinabhängige an sich ein normales Leben mit Familie und Job führen, hat ja aktuell Peaches Geldof bewiesen. Das soll kein Plädoyer für Heroin sein, die Sensationsberichte über diese Droge sind aber niemandem dienlich und kehren die Fakten oft bis zur Unkenntlichkeit um.

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  2. Salamander sagt:

    LOOOOL solche Diskussionen führe ich auch manchmal. Grade, weil ich mich viel mit Umwelt, Plastik und anderen Sachen beschäftige.

    Letztens auch eine schöne Situation: eine Freundin, die ich länger nicht gesehen habe, geht mit mir spazieren. Wir tauschen uns über Neuigkeiten aus, und ich erzähle von meiner Ernährungsumstellung auf pflanzlich. Sie ist da total offen, muss aber unbedingt erwähnen, dass das ja sicher total ungesund ist, wenn man auf Milch, Eier und so verzichtet.

    Später sitzen wir im (veganen) Restaurant auf der Terasse, sie zündet sich ´ne Zigarette an, vermisst aber den Aschenbecher. Fragt bei der Bedienung, die guckt etwas komisch, bringt uns dann aber einen. Die Freundin irritiert zu mir „wieso hat die so komisch geguckt?“ Ich wusste es nicht, meinte aber „wer weiß, ich kann mir vorstellen, dass Veganer einfach auf ihre Gesunheit achten und hier meistens Nichtraucher sitzen?“ …

    sie hat erstmal komisch geguckt … es war ein paar Sekunden Schweigen (ich musste tatsächlich an Deine Cartoons denken, das war so ´ne typische Szene) … und dann wurde ihr der Zusammenhang zwischen ihrem belehrenden Kommentar über meine Gesundheit und ihr eigenes Raucherverhalten klar *hihi* … wir haben dann beide herzlich gelacht, sie nahm es mit Humor🙂

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  3. Robin Urban sagt:

    Ich habe damit folgendes Problem:

    Hier werden zwei Dinge vermischt, nämlich der bewusst ungesunde Lebenstil und der unbewusste. Irgendwo hab ich mich mal darüber beschwert, dass die neuen Energiesparlampen unglaublich ungesund sind – wenn sie kaputt gehen, kann das austretende Quecksilber zu Hirnschäden (!) führen. Nun weiß das aber kaum einer. Es macht mich wirklich krank, wenn ich mir vorstelle, dass z.B. Eltern mit einer Energiesparlampe, die im Kinderzimmer kaputt gegangen ist, genauso verfahren wie mit den alten Glühbirnen: Scherben zusammenkehren, fertig.
    Ich denke, der Nutzen (weniger Energieverbrauch) steht in keiner Relation zu den Gefahren, weshalb ich dieses ganze Getue um Energiesparlampen und die Abschaffung normaler Glühbirnen furchtbar finde. Aber als Antwort auf dieses Statement kamen nur hämische Kommentare darüber, dass ich ja rauche und mich deswegen nicht beschweren darf.

    Ganz davon abgesehen, dass mein Statement natürlich auch für die Menschen gilt, die NICHT rauchen: Ich bin mir bewusst, dass Rauchen mir schadet. Ich bin ja nicht blöd. Wenn nun aber Informationen über Risiken gewisser Dinge BEWUSST ZURÜCK GEHALTEN werden, dann ist das mMn was völlig anderes. Rechtsi mag weiterhin schädliches Cola in sich reinschütten (er hat jedes Recht dazu), aber wenn es wirklich einen Unterschied macht, ob man aus Glas- oder Plastikflaschen trinkt, hat er dennoch eine Verbesserung erreicht. Und wenn es wirklich so schädlich ist, kann man z.B. durchaus mal drüber nachdenken, Plastikflaschen nicht ganz abzuschaffen (wie gesagt, nach einer Kosten-Nutzen-Rechnung, in dem Fall wäre das Pro-Plastik-Argument weniger Schlepperei und es wär wohl auch preislich ein Unterschied).

    Fazit: Ich empfinde das dargestellte Verhalten hier nicht als grobe Logiklücke. Wäre es anders, dürften Menschen wie ich, die ich rauche und gerne auch mal Alkohol trinke, mich nie zu Gesundheitsthemen melden, selbst dann nicht, wenn die Verbraucher mit Vorsatz hinters Licht geführt werden. Und letztendlich leben wir doch alle nicht so gesund, wie wir könnten…

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    • Wenn du jetzt erklären würdest, was für uglaubliche Mühen du auf dich nimmst um eine bestimmte Obstsorte zu beziehen, die weniger Schadstoffe enthält als gewöhnliches Supermarktobst und du würdest dir währenddessen eine Zigarette anstecken… ja, ich würde dich auslachen.

      Es geht nicht darum ob der Verbraucher verarscht wird (anderes Thema und nicht OK) sondern dass manche Leute riesen Aufwand betreiben um eine möglicherweise geringe Gefahr abzuwenden, während sie beim Rest sagen „Jo, mir doch egal“^^

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      • Robin Urban sagt:

        Das ist wiederum was anderes. Aber sich im Getränkemarkt zwischen zwei Kästen Cola für den mit Glasflaschen zu entscheiden ist ja kein riesiger Aufwand.

        Hatte gestern ein total hysterisches Gespräch mit meinem Chef und einem Thekengast. Das ging in eine ähnliche Richtung. Mal sehen, ob ich das heut noch gebloggt kriege.

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        • Womit du dann ungefähr 5% deines Lebensmittelaufkommens abgedeckt hast, denn es ist ein mega Aufwand ALLE lebensmittel plastikfrei zu kriegen. Davon abgesehen dass es schon ein Aufwand ist (schwerer, unpraktischer).

          Ich sage nichts dagegen, solche Maßnahmen zu ergreifen, ich finde es nur idiotisch, wenn man die niederschwelligen Dinge dann ignoriert. Das erinnert mich an meine Mutter, die ernsthaft der ansicht war, es sei wichtig in unserem extrem sanierungsbedürftigen Haus als erstes die Fenster zu putzen.

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          • Tante Jay sagt:

            Naja, wenn man sich anguckt, wie sehr unsere Meere inzwischen mit Plastik vermüllt sind, sehe ich hier ein ziemlich krasses Entsorgungsproblem.

            Plastik wird nicht abgebaut, es wird zu Mikrokügelchen zerrieben. Und die lagern sich z.b. in Fischlebern an und auch sonst da wo man es nicht haben will.

            von der Insel des Mülls in der Mitte des Ozeans reden wir mal nicht.

            Die Idee, weniger Kunststoffe zu benutzen, ist gar nicht mal eine schlechte.

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            • Ich bin total dafür, Plastik zu reduzieren, habe sogar selbst überlegt mit Tupper einzukaufen😀 Ich finde es nur lächerlich, sich in vergleichsweise kleine Dinge reinzusteigern und einen riesen Aufwand zu betreiben, währnd man größere Dinge, die man recht leicht ändern könnte, ignoriert.

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              • gnaddrig sagt:

                Sehe ich auch so. Das ist, als ob man extra teure, supergute Bremsbeläge einbaut und extra griffige Reifen aufzieht, weil das den Bremsweg und die Fahrbahnhaftung verbessert, aber dabei ohne Gurt fährt.

                Die besseren Bremsen und Reifen mögen den einen oder anderen Unfall verhindern helfen, aber fast egal bei welchem Unfall, und sei es dass man mit doppelter Schrittgeschwindigkeit einen Laternenpfahl rammt, hat man ohne Gurt vergleichsweise schlechte Karten.

                Das nicht zu sehen bzw. auszublenden ist das, worüber der Comic sich m.E. lustig macht, und das geht voll in Ordnung.

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                • Aha? sagt:

                  Ich seh das wie Robin und das Beispiel mit dem Auto ist nicht, was man im Cartoon sieht. Das Beispiel auf den Cartoon bezogen wäre so: Jemand entscheidet sich bewußt, manchmal ohne Gurt zu fahren (ein Cola zu trinken). Dabei erzählt er, dass ihm klar geworden ist, dass Klimaanlagen ungesunde Stoffe absondert, und er sie deshalb nicht mehr benutzt (kein Plastik mehr).

                  Ohne Gurt zu fahren/ein Cola zu trinken, sind bewußte Entscheidungen, die im Übermaß gefährlich werden können, aber nicht müssen. Das Klimaanlagen/Kunststoff ungesunde Stoffe ausscheiden ist nicht allgemein bekannt (das mit der Klimaanlage hab ich nur fürs Beispiel erfunden) und wird von den Leitmedien im Gegensatz zum Gurt/Cola so gut wie ignoriert. Allerdings sind Klimaanlagen/Plastik allgegenwärtig und können oft nicht reduziert werden (Büro, öffentliche Verkehrsmittel = viele Produkte, die es ohne Plastiverpackung gar nicht gibt usw).

                  Daher ist die absichtliche Reduktion von Plastik durchaus sinnvoll, da man damit bombardiert wird. Hie und da ein Cola schadet dagegen überhaupt nicht.

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              • Tante Jay sagt:

                Jepp. Aber das ist das Problem, wenn man sich an die eigene Nase packen soll.😉

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          • IULIUS sagt:

            „Das erinnert mich an meine Mutter, die ernsthaft der ansicht war, es sei wichtig in unserem extrem sanierungsbedürftigen Haus als erstes die Fenster zu putzen.“

            Da ist si wohl davon augegangen, was ihr ein wenig mehr Lebensqualität bringen würde, bzw. mit was sie anfangen würde.

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  4. Salamander sagt:

    wobei oft auch die Frage ist, was bewusst und unbewusst ist. Das mit Plastik ist jetzt groß im Kommen, aber mich hat das Thema schon lange beschäftigt. Wenn mir jetzt jemand brandheiß davon erzählt, denke ich mir „gähn, alter Hut“. Manche sehen Rauchen gar nicht als die große Gefahr, ihr Opa hat ja auch geraucht und wurde 90, was soll daran also schlimm sein. Während andere sich dessen tatsächlich absolut bewusst sind. Manche Menschen wissen darum, wie ungesund Cola ist und vor allem welche Machenschaften die Firma betreibt und warum sie – selbst wenn sie gesund wäre – am besten einfach nur boykottiert werden sollte, während andere sich denken „Zuckerlimo ist Zuckerlimo, ob nun Coca Cola, Lift Apfelschorle, Dr Pepper oder Fritzz Cola, Hauptsache lecker. Deswegen kann man schlecht sagen „bewusst“ und „unbewusst“ …

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    • Martin sagt:

      Und manche Leute lehnen es auch einfach ab ihre Lebensqualität und -Dauer dadurch zu vermindern, das sie hysterisch jeder durch die Medien gehetzten Umwelt- oder „böse Industrie“-Sau hinterherhecheln.

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    • Michael sagt:

      alles ist ungesund ausser Wasser und darin lieben sich die Meeressäuger und Fische, da geht schon mal was daneben!

      Fleisch, Geflügel -> Antibiotika, moralische Belastung wg. toter Tiere

      Fisch -> siehe Fleisch, dazu kommen noch Schwermetalle

      Gemüse -> Pestizide und sonstige Rückstände, Tiere werden beim großflächigen
      Nahrungsanbau getötet (Moral!), Schaden durch Monokulturen. Das Schlimmste? SOJA also Tofu, das macht ausserdem noch schwul, sollte also in BaWü demnächst verboten werden.

      Süsskram -> macht Zähne schwarz und löchrig und macht dick, ja nicht die Fettanteile in der Luft machen dick, sondern SÜSSKRAM!!! ES MACHT DICK MEHR ZU ESSEN ALS MAN VERBRAUCHT UND NICHT REGELMÄSSIG ZUM ABPUMPEN ZU GEHEN! ALSO WENN IHR UNGESUND ABER LECKER ESSEN WOLLT: fangt an zu laufen! Zur Not mit einem Wolfsrudel im Genick.

      Rauchen -> ungesund böse ungesund böse, aber die wahrscheinlich einträglichste Konsumsteuer aller Zeiten

      Alkohol -> siehe Rauchen

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  5. Erik Freeman sagt:

    Ich trinke mein Benzin immer aus Edelstahlkanistern.

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  6. Erik Freeman sagt:

    Aus zapfenfrei geblasenen, versteht sich.

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  7. admuslima sagt:

    Die Doppelmoral im kleinen Stil… altbekannt und kaum einer kann sich davon freisprechen, mal abgesehen davon, dass es genug Gifte gibt, welche wir zu uns nehmen.

    Schön ist dabei immer auch zu sehen, wie sehr der Mensch sich mit solchen Themen vom Eigentlichen ablenken lassen kann. Ohne diese Beschäftigungsmaßnahmen kämen wir ja noch auf den Gedanken, dass solche „Lobbys“ nicht geschaffen wurden, uns Menschen einen Vorteil zu bringen, sondern Geld in die Taschen der Großen. Nebenbei wird der Gesundheitssektor gefördert, der ebenso daran verdient. Und nun schwanken wir zwischen Bequemlichkeit (Plastik ist leichter zu transportieren und vielseitig einsetzbar), Geiz (Plastik ist günstiger) und Gewohnheit (von Generation zu Generation). Als Gegenpol ist die Angst vor Krankheit und Tod – schnell noch etwas tun, damit man länger lebt und nicht qualvoll an Krankheiten (auf Grund Umweltgiften) stirbt. All diese Eigenschaften der Menschen werden schamlos genutzt, um Profit zu machen. Völlig egal, ob man auf Umwelt und Gesundheit achtet und Ökoprodukte kauft oder aus finaziellen Mangel zum Billigprodukt greifen muss.

    Lösungsvorschläge: in den Wald ziehen und Eigenversorgung? Uff, nee, ist doch nicht so toll. Boykottieren? Ach ja, der Boykott des Einen ist der Profit des Anderen „Ausbeuters“. Wird knapp mit den Möglichkeiten.

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    • Aha? sagt:

      Ich glaube, Du siehst das zu schwarz/weiß. Wenn man etwas perfekt machen möchte, wird man so gut wie immer daran scheitern. Viele nehmen das dann als Ausreden, dass eh nichts hilft und man ein einfach so weitermacht wie bisher. Wichtig ist, Änderungen vorzunehmen, weil man sich und andere mehr wertschätzen möchte – nicht aus Angst, Pefektionswillen oder MIssionierungszwang. Wer sich abends was Gesundes kocht, tut mehr für sich, als jemand der aus Angst einen ganzen Medizinschrank voll Alternativmedizin hat.

      Das ist auch mein persönlicher Test, ob jemand „aus tief empfundener Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber und aus Freude daran „alternativ“ lebt, oder aus Angst usw: einfach in den Medzinschrank schauen. Wenn da 15 Nahrungsergänzungsmittel (Spirulina und Co), Bachblüten, eine Batterie homöopathischer Mittel und andere alternative Medizin zu finden ist, ist sehr viel Angst im Spiel. Das sind dann oft Menschen, die gar fürchterlich auf die wissenschaftlich fundierte Medizin schimpfen und wie kann man nur eine Tablette gegen Kopfschmerzen nehmen, aber selbst derart viele alternative Mittelchen brauchen, dass einem schwindlig wird😉

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  8. Neutron sagt:

    Ich sehe da schon einen ziemlichen Unterschied zwischen Junk Food/Cola Genuß und der Erkenntnis und damit verbundenen Handlung nicht mehr täglich Giftstoffe mit jedem Essen zu sich zu nehmen.
    Abseits der freien Entscheidung die Robin anspricht seh ich da teils Probleme beim Wissensstand was Ernährung angeht, aber natürlich auch psychologisch schlicht eine Verdrängung gewisser Tatsachen. Letztendlich aber vor allem auch nochmal eine andere Qualität der Probleme durch Weichmachern die sich in Nahrung ablagern und zuviel Zucker/Fett/whatever.

    Hat aber natürlich einen gewissen Unterhaltungswert, wie sovieles im Leben.

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  9. ikna sagt:

    Naja, Glasflaschen sind auch insofern schädlich für unsere Gesundheit alsdass diese deutlich mehr wiegen als Plastikflaschen – und somit für deren Beförderung mehr Diesel und ähnliches verbraucht wird, wodurch wir wiederum mehr Feinstaub, CO und ähnliches in der Luft haben..
    Und bei Plastik ist an sich auch vor allem das mangelnde Recycling ein Problem, weniger das Plastik an sich. Glassplitter an Stränden waren ja früher auch ein nicht zu unterschätzendes Problem, das ist ja auch nicht deswegen besser geworden weil alle dazugelernt haben, sondern weil es stattdessen Plastikflaschen gibt..

    Insofern: PET kaufen, PET zurückbringen, alles jut. Für meine Gesundheit am schädlichsten sind eh meine Haustiere D:

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  10. Der Jan sagt:

    Seit wann hat Rechtsi denn einen Namen? Aber immerhin einen wirklich tollen🙂

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