Impfen.

Veröffentlicht: Mai 21, 2014 in Comics
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impfen

Kommentare
  1. me sagt:

    Leandra-Sophie…

    chchchchch🙂

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  2. bibs sagt:

    [ironie] Genau! Und wenn Leandra-Sophie durch die ach so harmlosen Masern eine Hirnentzündung davonträgt, behandeln wir das mit Gesang, Bettruhe und warmem Tee…. [/ironie]

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  3. me sagt:

    Wie lange es wohl noch hin ist bis zu Abate-Granola?

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  4. Immer diese Leute die sich von Propaganda umwickeln lassen, warum können nicht alle so gut informiert sein wie ich selbst!😛

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  5. LoMi sagt:

    Impfdiskussionen. Eine der fiesen Debatten der Gegenwart, wenn man auf Spielplätzen einen Teil seines Lebens verbringt. Auffällig in meinen Augen: Es sind gerade studierte Mütter, die dann recht irrational gegen das Impfen angehen.

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    • Es sind meistens studierte Leute, die sich auf die 5% Murksstudien stürzen, die vom wissenschaftlichen Konsens abweichen. Dann meinen sie, sie wären so unglaublich schlau, dass sie die einzig wahre Wahrheit gefunden haben und es besser wissen als ale etablierten Experten auf dem Gebiet. Das gibts in jedem Bereich, besnders aber Gesundheit, Fitness, Ernhrung.

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      • Michael sagt:

        Die fiese Argumentation dabei ist ja, das diese abweichenden 5% die wahren Probleme erkannt hätten und nur von der Mehrheit mit Unterstützung (oder weil die auf deren Lohnlisten stehen) Pharmaindustrie unterdrückt wird. Nein, rational geht anders.
        Interessanterweise lassen solche Leute trotzdem nur ausgewiesene Experten die Bremsen an ihren Autos reparieren oder ihre Heizungen warten. Wo doch ein kleines bischen Geistheilung auch bei kaputten Bremsen hilft. Man muss da nur die gestörten Energien wieder ins Lot bringen.

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      • LoMi sagt:

        “ Das gibts in jedem Bereich, besnders aber Gesundheit, Fitness, Ernhrung.“

        Allerdings. Und leider sind diese Leute ziemlich penetrant, schaffen beständig neue Standards, wie man sich zu ernähren habe, welche Pillen man nicht nehmen dürfe etc. Sie haben zwei Bücher über alternative Heilmethoden gelesen und gerieren sich dann als Expertinnen und drängen allen anderen ihre Meinungen auf, im Dienste des Guten, natürlich. Das empfinde ich als äußerst anstrengend. Außerdem verstehe ich nicht, dass eben gerade diese Studierten da nicht kritischer mit den von ihnen zu Rate gezogenen Studien umgehen. Das sollten sie eigentlich an der Uni gelernt haben.

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        • LoMi sagt:

          Und was mich dann noch mehr ärgert: Erst regt man sich über die Pharmaindustrie und ihre Profite auf (durchaus zu recht). Dann aber schmeißen sie einen Haufen Geld für Homöopathie zum Fenster raus, ohne auch nur ansatzweise zu vermuten, dass deren Hersteller daran ganz fantastisch verdienen und das auch als Ziel haben.

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          • Michael sagt:

            Teilweise gehören die Buden die „alternative“ Medikamente produzieren ganz banal als Tochterfirmen grossen Pharmakonzernen…

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      • whgreiner sagt:

        Womit Du auch wieder einmal meine Meinung bestätigst, dass heute die Mehrzahl der Akademiker keine wirklichen Akademiker mehr sind: die haben trotz erfolgreichem Studienabschluss keine Ahnung, was Wissenschaft überhaupt ist, und sind nicht in der Lage, eine seriöse Studie von einer grottenschlechten zu unterscheiden.

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    • Schoppe sagt:

      Die Impfgegnerschaft basiert eigentlich auf einem Trittbrettfahrerprinzip. Wenn es gut ausgeht, dass Eltern ihren Kindern keinen Impfschutz geben, dann i.d.R. ja nur deshalb, weil die Mehrzahl der anderen Kinder geimpft ist und Krankheiten deshalb zumindest stark eingedämmt sind.

      Insofern ist die Impfgegnerschaft ja gar nicht völlig irrational, sondern eben einfach nur sehr egoistisch – und sie ist umso rationaler, je höher man das Impfrisiko einschätzt. Eltern können dann nämlich kalkulieren (und das tun sie meiner Erfahrung nach auch, auch wenn sie das selten so explizit formulieren): Solange genügend andere Eltern ihre Kinder impfen lassen, können wir und unsere Kinder davon profitieren, ohne aber Risiken der Impfung selbst tragen zu müssen.

      Das Problem am Trittbrettfahrerprinzip ist allerdings ja, dass damit eben gerade diejenigen allgemeinen Regeln sukzessive geschwächt werden, die man eigentlich ausnutzen will. Je mehr Trittbrettfahrer es gibt, desto riskanter wird das Trittbrettfahren – für alle.

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  6. Impfpropaganda! Liebe Zeit.

    Aber ist ja oft so: „Ich habe mir meine Meinung gebildet, verwirren Sie mich nicht mit Fakten.“ sowie „Das ist schlecht, ich muss und will gar nichts anderes darüber wissen.“

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  7. Milan sagt:

    Penn and Teller haben auf die ganzen „Impfen ist gefährlich“ eine sehr gute Antwort gefunden:

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  8. Adrian sagt:

    Impfgegner sollten Geschichte lernen.

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  9. Matze sagt:

    „Menschen die von vornherein gegen Impfungen sind, sich von keiner Information vom Gegenteil überzeugen lassen“

    Erinnert mich irgendwie an das hier:

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    • Ja, der Feminismus argumentiert genau so: An allem ist das Patriarchat Schuld. Und wenn nicht, dann doch.

      Eine Feministin wollte mir sogar mal erzählen, es sei patriarchale Frauendiskriminierung, dass Frauen keinen Wehrdienst leisten müssen. Denn dort würde Mann ja unheimlich viele Karrierekontakte knüpfen. Und davon wären Frauen ausgeschlossen.

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      • Erik Freeman sagt:

        Es gibt ja Leute, die müssen aus allem ein Geschlechterthema machen. Ts ts…

        😜

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      • Erik Freeman sagt:

        Ansonsten geben mir diese Tweets natürlich die Bestätigung, dass Maskulismus nach wie vor wichtig ist. Bei mir war ja etwas die Luft raus.

        scnr 🙂

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  10. „riesen Schweinerei“ muss natürlich zusammen und groß geschrieben werden: „Riesenschweinerei.“

    Heil präspiktive Orthographie!

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  11. aranxo sagt:

    Das schlimme an der Sache ist ja, dass diese Leute dazu beitragen, dass längst ausgerottet geglaubte Krankheiten in der heutigen Zeit auf einmal wieder kommen. Z.B. die Pocken in Pakistan und Afghanistan, wo religiöse Fundis auch gegen die Impfung predigen. Würden alle mitmachen, wäre das Impfen für bestimmte Krankheiten tatsächlich irgendwann nicht mehr nötig, weil der Erreger ausgestorben ist. Aber so wird das nichts.

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  12. KlausT sagt:

    Ich habe mich mit dem Thema Grippeschutzimpfung beschäftigt. Und (auch) da ist man sich leider nicht einig, wie wirksam die ist. Auch zum Thema Grippeschutzimpfung gehen die Emotionen manchmal hoch. Naja, ich lasse mich jedenfalls seit einigen Jahren impfen. Gleichwohl hatte ich letztes Jahr im März eine Grippe.

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    • Jaloux sagt:

      Ja, die Grippeimpfung schützt saisonal abhängig unterschiedlich gut. Das liegt darin begründet, dass die Grippeviren irre schnell mutieren und die Impfhersteller Vorhersagen treffen müssen, welche Grippestämme am wahrscheinlichsten auftreten werden. Ist wie ein Sicherheitsgurt; es macht Sinn, ihn sich anzulegen, aber 100% schützen kann er einen nicht. Und wenn man sich jedes Jahr impfen lässt, legt man sich quasi eine Immunbibliothek an, d.h. man kann in ein paar Jahren vllt. noch mal von der alten Impfung profitieren. Macht außerdem Sinn, wenn man mit vielen Menschen Kontakt hat (Arbeit, Familie, ÖPNV), die das weitertragen können. Also für fast jeden😉

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      • KlausT sagt:

        Das Argument mit der „Immunbibliothek“ kannte ich noch nicht. Ich dachte, der Impfschutz wirkt nur ein Jahr auch bei denselben Viren.

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        • Jaloux sagt:

          In den meisten Fällen ist das auch so. Auch deswegen sollte man auffrischen. Aber ich meine, wenn ich Glück habe und noch etwas von ner älteren Impfung profitiere, why not. Das ist dann noch n kleiner Bonus.

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          • St.Elmo sagt:

            DIe Grippeimpfung sollte man nicht mit der Impfung gegen anderer Krankheiten vermischen

            Bei der Grippe gibt es tausende von verschiedenen Erregern und der Impschutz wirkt immer nur gegen eine kleine Gruppe davon.
            Infiziert man sich mit einem anderen Grippeerreger kann die Impfung nicht wirken.

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  13. Stuergel sagt:

    Grippe gibt’s ja jedes Jahr eine neue Mutation. Die Wirksamkeit gegen andere Krankheiten steht ja außer Frage. Ich dachte immer, das Argument der Impfgegner stellte auf ein Restrisiko bei Impfungen ab.

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  14. blumenelfe sagt:

    Wie wahr!
    An Impfdiskussionen kommt man leider kaum vorbei. Und während sich Mütter die impfen verunsichern lassen, weichen Impfgegner nicht einen Millimeter von ihrer Meinung ab.

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  15. Aha? sagt:

    +1
    Wichtiges Thema. Leider ist unsere Wohlstandsgesellschaft schon derart dekadent, dass sie sich über sowas Sorgen machen muss. Klar ist: wie bei jedem Thema, wo Geld im Spiel ist, gab und gibt es auch bei Pharmafirmen schwarze Schafe und manchmal schaffen es diese geschickt, unnötige Dinge zu verkaufen. Siehe Vogelgrippe/Tamiflu-Hysterie vor ein paar Jahren.

    Das aber in einen Topf mit Impfungen zu werfen, die nachweislich Krankheiten fast ausgerottet haben und an denen kaum mehr jemand was verdient, da Patente abgelaufen sind, ist nicht nur dumm, sondern äußerst fahrlässig, wenn man damit seinem Kind Impfungen verweigert.

    Ich kenne leider einige Impfgegner, und da ist jedes Wort verschwendet. Ich würd ja gern mal eine Impfgegnerin mit einer Homöopathiegläubigen (beides sind ja meist Frauen) zum Thema Tiere diskutieren lassen. Erstere wird erklären, dass ihr Hund noch nie eine Impfung bekommen hat und viel gesünder ist als andere Hunde. Zweitere wird erklären, dass Homöopathie ja schon deswegen bewiesen ist, weil es auch bei Tieren wirkt und das Haustier seitdem viel gesünder ist. Wenn die beiden nicht nachdenken, werden sie beste Freundinnen. Wenn doch, wird eine erkennen, dass Homöopathie offenbar den selben Effekt hat wie Nicht-Impfen: beim gesunden Tier wirken beide gleich gut😉

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    • LoMi sagt:

      „Impfgegnerin mit einer Homöopathiegläubigen (beides sind ja meist Frauen)“

      Das ist auch mein Eindruck, auch wenn ich den einen oder anderen Mann aus der Fraktion auch schon kennengelernt habe. Aber offensiv vertreten wird es nach meinem Erleben meist von Frauen.

      Ist das nur ein Vorurteil?

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  16. kaivel sagt:

    Schön, endlich was neues.😀 Hihi…🙂
    Liebe Grüße Kaivel

    Hab übrigens auch einiges neues gepostet in der letzten Zeit.
    Satirische Comics für Erwachsene & Jugendliche
    http://kaivelcomics.wordpress.com

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  17. Corax sagt:

    Ich finde ja, dass es jedem selbst überlassen sein sollte und man nicht versuchen soll, andere zu „bekehren“, was aber leider viele Leute als „Aufgabe“ ansehen.
    Impfen weißt eben sowohl positive als auch negative Seiten auf – Impfschäden gibts nunmal leider. Dennoch erfüllt impfen ja auch einen Zweck.

    Ich persönlich bin – vermutlich in Folge eines Impfschadens – seit dem Kindergartenalter (ich war damals um die 4 Jahre alt) schwerhörig und seitdem nicht mehr geimpft – abgesehen von den „wichtigen“ Dingen (bspw. Hepatitis). Restrisiko gibt es also, aber per se einfach gegen jegliches impfen zu sein halte ich für verwerflich.

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    • Jaloux sagt:

      Das Problem bei Infektionskrankheiten ist, dass sie uns alle etwas angehen. Dich, mich, die Kinder deines Nachbarn oder die alte Mutter meiner Freundin. Das ist der Grund, warum eine ablehnende Haltung zu Impfungen Schaden anrichten kann. Ich kenne deine Geschichte nicht, deswegen maße ich mir kein Urteil an. Aber wurde der Impfschaden nachgewiesen? Oder besteht die Möglichkeit, das du zeitgleich eine Erkrankung hattest? Das sind wichtige Fragen, ohne die man sich kein abschließendes Bild machen kann.
      Impfungen sind die sicherste und effizienteste Methode, diese Krankheiten, die so verheerend verlaufen können, in den Griff zu bekommen. Das ist ja das Ironische an diesen Diskussionen: Wir müssten sie nicht mal führen, wenn wir die Krankheiten ausgerottet hätten. Wir „missionieren“, damit wir es irgendwann nicht mehr müssen.

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      • Corax sagt:

        Da sind wir wieder bei einem Problem: Einwandfrei nachzuweisen, ob ein Schaden von einem Impfstoff kommt, ist extrem schwierig. Folglich kann man nie hundertpro sicher sein.
        Ich war zu dem Zeitpunkt in keinster Weise erkrankt sondern kerngesund, also ist auszuschließen, dass es von einer Krankheit ausgelöst wurde.
        Ich bin ja auch, wie ich schon schrieb, nicht per se gegen das impfen, und ohnehin gegen manches geimpft.

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        • Jaloux sagt:

          Es hätte ja sein können, dass du mit einer Charge geimpft wurdest, die auch bei anderen in einem zeitlichen Zusammenhang mit unerwünschten Nebenwirkungen steht. Dann wäre es wahrscheinlicher, dass das was mit der Impfung zu tun hatte. Klar, eine Kausalität wird man im Einzelfall nie erkennen können.

          „also ist auszuschließen, dass es von einer Krankheit ausgelöst wurde.“
          Wie gesagt, ich kenne deine Geschichte nicht und weiß nicht, was bei dir untersucht wurde. Nur kommt es häufiger vor, dass kerngesunde Menschen erkranken und Schwerhörigkeit kann durch eine Vielzahl von Erkrankungen/Verletzungen ausgelöst werden. Falls du vorher z.B. eine Infektion hattest und die erst nach der Impfung symptomatisch wurde, dann verknüpft man die zeitlichen Zusammenhänge gerne. Das wäre eine denkbare Erklärung aus meiner eingeschränkten Perspektive.

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  18. Agamemnon sagt:

    Bitte Leute, denkt an eure Kinder! Viruskrankheiten sind unangenehm bis tödlich.

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  19. Mitch sagt:

    Alter Hut dass es bei dem Thema keinerlei Differenzierung gibt. Wahnsinnige auf beiden Seiten die sagen ALLES(!) wäre gut oder ALLES(!) wäre schlecht.

    Wenn es so wäre wie es bis in die 90er hinein war, wo die Impfstoffe jahrzehntelang erprobt und einzeln verabreicht wurden, würde ich das guten Gewissens noch heute empfehlen. Da aber nur noch 3er/6er-Packs, also 3/6 Impungen auf einmal, verabreicht werden, und aus Lizenz-Gründen alle paar Jahre die Stoffe ausgetauscht werden gegen kaum geteste und teilweise auf völlig anderen Wirkmechanismen beruhende Neu-Entwicklungen, dann winke ich da dankend ab.

    Hat man ja bei Tamiflu, bei dem es im nachhinein vernichtende Kritik von allen Seiten hagelte, gesehen wie das in der Pharma-Branche so läuft.

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    • Jaloux sagt:

      Das es Differenzierungen gibt, erkennt man an den unterschiedlichen Empfehlung der zuständigen Behörden und Institutionen (z.B. die STIKO) zu den verschiedenen Impfungen. Diese unterliegen ständiger Überarbeitung und werden dem aktuellen Wissensstand regelmäßig angepasst. Das ist allerdings was anderes, als wenn Menschen, die sich im Internet „informiert“ haben, wenig bis gar kein Wissen von Immunologie, Pharmakologie und Epidemiologie besitzen meinen, eine gleichwertige Meinung zu vertreten.

      Mehrfachimpfstoffe sind effektiver als Einzelimpfungen, zu denen nicht jeder immer hingeht. Sie sind sogar sicherer als in den 90ern, da sie hochgereinigt sind und mit viel weniger Antigenen als damals auskommen. http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html;jsessionid=94C66DE33661412BF59188347F59BC3F.2_cid290#doc2378400bodyText11

      Und nein, sie verursachen keinen Autismus. Man muss übrigens Nebenwirkungen, die über die bekannten hinausgehen bei seinem Arzt melden, der leitet das dann weiter an das Paul-Ehrlich-Institut. Die haben ne Datenbank in der diese Fälle gespeichert werden. Ein Kausalzusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung kann im Einzelfall aber nie(!) hergestellt werden.

      Die Tamiflu-Geschichte war ein Paradebeispiel für mangelnde Transparenz bei Pharmastudien, Ben Goldacre hat das Ganze schön mitverfolgt. Aber davon jetzt auf die Gesamtheit der Impfungen zu schließen kommt mir etwas gewagt vor, zumal die ständig neu bewertet werden was Sicherheit und Effektivität angeht.

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    • Michael sagt:

      Achja, die bösen Mehrfachimpfungen. Warum sollen die eigentlich böse sein?
      Die sind eingeführt worden, um den Kindern Impfungen zu ersparen, die Impfquoten zu erhöhen (weil man nicht mal eine verpasst) und weil sie insgesamt wirksamer sind als Einzelimpfungen. Sie werden immer noch ausgiebig erprobt und keine anderen Wirkmechanismen verwendet (welche auch, unser Immunsystem ist ja dasselbe). Was allerdings passiert ist, das bestimmte Komponenten ausgetauscht werden gegen wirksamere, ein Beispiel wären die Adjuvanzien, die enthalten sind. Das ist aber auch erst nach ausgiebigen Testreihen geschehen.
      Noch etwas: Bei Impfungen darf man nicht nur die 1., sondern muss auch die dritte Welt im Blick haben. Und da sind Mehrfachimpfstoffe besonders hilfreich, weil es eben nicht besonders einfach ist, Kinder mehrfach zum impfen zu bekommen.

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  20. kaivel sagt:

    Zum lustigen Comic „Impfen“ – Die Wahrheit liegt IMMER dazwischen… Bei allem…🙂
    //////////////////////////////////////////////////////////
    http://kaivelcomics.wordpress.com

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    • Jaloux sagt:

      Ist das so? Sollten die Ansichten eines Kreationisten ebenso gewichtet werden, wie die eines Evolutionsbiologen? Soll sich ein Astronom anhören müssen, dass die Welt eventuell doch eine Scheibe ist? Ich bin immer für eine gute Diskussion zu haben, aber dann bitte nicht mit solchen Prämissen.

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    • barbaz sagt:

      Wenn zwei Leute/Parteien verschiedener Meinung sind, liegt die Wahrheit nicht immer in der Mitte. Manchmal ist einer einfach nur ein Schwachkopf, und der andere hat Recht.

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  21. psst sagt:

    MMS – “ Therapie “ bei Autismus http://aspergerfrauen.wordpress.com/2013/06/12/autismus-weggeatzt/ – allerdings klärt der Artikel darüber auf, verbreitet es nicht. MMS ist Bleiche…
    MMS wird auch bei Restlessleg durch einreiben, wie Rheuma gerne als “ Alternativbehandlung “ genommen, Entzündungshemmer abgesetzt, weil Chemie , ebenso die “ Chemiegifte “ welche ja als Medikamte aufgeschwatzt werden wie restex, Tilidin und andere… .. *hust* . Ganz toll ist es aggressiv angegangen zu werden weil man seine verschriebenen Medikamente nimmt , und MMS als das benennt was es ist : Industriebleiche . Sehr verurteilend, sie geben einen die Schuld an den Erkrankungen, weil MMS und Blutegel mehr helfen würde ( aber die vor Schmerzen nimmer Grad aus gucken könnenund Depressiv werden mit starken Symptomen von Erschöpfung ) … Nur sie sindwissend , wer djede “ Behandlung “ in Frage stellt gilt alsverblödet, unfähig selbst zu denken etc. Meine Allgemeinärztin rutscht auch immer mehr inden Sumpf. Sie hat Vorurteile und völlig irre Einstufungen die nix mehr mit diesem Studium zu tun hat…. Aufklärung über Medikamente erfolgtnicht. Bei n Schub wird nix zur Linderung der Symptome verschrieben, Hilfsmittel eben so nicht . Andere Medikamente die im Zusammenhang mit anderen gesundheitlichen Problemen gegeben werden müssten, werden nicht verschrieben mit Kommentaren wie “ bist ja dünn “ ( Cholesterinwerte ) . Der Beipackzettel ist wie Aufklärung absolut nichtig… Ich habe lange überlegt gehabt was da los ist, bis ich merke das es mit dem Homeophatischen Glauben zusammen hängt…
    Selbst wenn Fachärzte Klarstellen das Wert x NICHT mit dem Medimenten zusammen hängt und n Absetzen selbst dann nicht möglich ist, darf man dennoch jedes mal Spüche anhören. Facharzt verweigert Medikamente zu reduzieren nur weil sie falsche Vorstellungen hat und sagt das nur eine Umstellung erfolgt – wenn nach Abschluss der Diagnostik klar ist wie man gezielter behandeln kann plus gezielter Schmerzbehandlung – versteht sie null. Nur, das dann die Tablettenzahl höher sein wird vermutlich. Dann fällt sie um …

    Zwecks Impfgegner : jeder Eingriff und jenes Medikament kann unerwünschte Wirkung haben bzw zu Komplikationen führen. Doch im Verhältnis zum Nutzen ist das Risiko einzugehen. Meine kleine Schwester hatte( trotz Impfung ) eine nicht erkannte Hirnhautentzündung und die Spätfolgen sind nicht dolle da sie zwar nicht geistig behindert ist, aber einfach vieles nicht rafft ( IQ ist normal ) – sorry, bin Nu müde und mein Kopf will nimmer darlegen wie ich das meine….
    Jedenfalls war sie schwer krank, wir wusstennicht ob sie überlebt etc. Das Risiko daran zu erkranken ist ohne Impfung viel höher. Angeblich sei Autismus durch Impfen möglich ( bei mir ist es definitiv genetisch😛 ) – es g int nur einen Fall der angeblich nachweisen ist und selbst wenn dem so wäre- lieber ein Kind im Autistischen Spektrum als n Totes Kind …..

    Wegen Grippeimpfung – bekam ich die letzten Jahre nicht. Die Ärztin meinte es seiim Grunde nicht notwendig. Nur, mein Immunsystem ist öfter geschwächt und ich hatte einen großen, schweren Schub der Jahre ging, nachdem ich innerhalb mehrere Monate stellenweise mehrmals im Monat krank war. Daherwill ich anderweitig gucken ob ich aufgrund der Schubsache es lassen sollte oder eben gerade da wichtig ist, und werde es dann regelmäßig machen lassen. …

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  22. Mitch sagt:

    Zitat: „Zwecks Impfgegner : jeder Eingriff und jenes Medikament kann unerwünschte Wirkung haben bzw zu Komplikationen führen. Doch im Verhältnis zum Nutzen ist das Risiko einzugehen.“

    Schönes Parade-Beispiel für typisch preussischen Kommando-Ton, der den Unterwerfungs-Geist der Herde befeuert. „Es ist etwas einzugehen“ so als verschämter „Du hast gefälligst …“.
    Sorry, aber das ist immer noch meine Entscheidung ob ich Risiken eigehen will oder nicht!

    Und als jemand, der sich viel mit Wissenschaft, und vor allem ihrer Entwicklung über die Epochen beschäftigt hat, kann ich nicht nur, sondern muss sogar alles Wissen anzweifeln, da jede Epoche, wie wir, immer mit tiefster Inbrunst davon überzeugt war, jetzt aber das letztendgültige Wissen geschaffen zu haben … und am Ende lagen alle falsch und je weiter man historisch nach hinten schaut, umso erbärmlicher erscheint die Wissenschaft.

    Und warum sollte das jetzt anders sein?

    Wieder glauben alle jetzt aber endlich letztendgültiges Wissen geschaffen zu haben, und in 2000 Jahren ist das aber alles totaler Quatsch was wir zu Wissen glaubten, aus deren Perspektive.

    Von daher: Es gibt kein Wissen, alles ist immer Glaube.

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    • Jaloux sagt:

      Du hast Recht, bei so einem Umgangston hätte ich auch keine Lust mit mir reden zu lassen (auch wenn der Autor anmerkt, dass er schon müde ist und seine Ausdrucksweise entschuldigt). Und du hast auch Recht, es ist deine Entscheidung. Allerdings eine Entscheidung, die nicht isoliert Auswirkungen auf dich hat, sondern auf dein gesamtes Umfeld. Du sprichst die Herde an und das ist das zentrale Konzept beim Thema Impfungen. Eine Impfung ist nur so gut wie die erzielte Durchimpfungsrate in der Bevölkerung. Das Problem ist, dass nicht jeder geimpft werden kann(Alte, Kranke, zu kleine Kinder). Umso wichtiger ist es, dass viele Gesunde sich impfen lassen um diese Menschen zu schützen. Das nennt sich Herdenimmunität. Hier schön erklärt:
      http://blog.psiram.com/2012/01/wie-ist-das-eigentlich-mit-der-herdenimmunitat/#more-6364

      Wir haben mitnichten finales Wissen geschaffen, ansonsten würde „die Wissenschaft“ ihren Betrieb einstellen. Wir haben aber Hypothesen aufgestellt, die in Experimenten reproduzierbar waren und so zu Fakten wurden. Später ist es uns dann auch noch bei einigen dieser Fakten gelungen, sie auf anderem Wege zu validieren (Evolutionstheorie: erst Fossilien, später Genetik). Wir haben also durchaus schon verlässliche, wenn auch keine abschließenden Erkenntnisse der Dinge und Vorgänge in uns und um uns herum. Wäre ja auch zu schön😉

      Was hat das also mit den Impfungen zu tun? Die Impfungen haben seit ihrer Einführung dazu geführt, dass Krankheiten entweder ausgerottet (Pocken) oder unter Kontrolle gebracht wurden. Polio ist fast ausgerottet, aber die letzten Meter sind anscheinend am schwersten. Die Impfstoffe wurden immer weiter verbessert und es gibt große Kontrollbehörden (Paul-Ehrlich-Institut), die den Einsatz der Impfungen überwachen um die Sicherheit zu gewährleisten. Hier bei uns konnten die Erfolge der Masernimpfung gut beobachtet werden und genauso gut sieht man, was passiert, wenn z.B. an Waldorfschulen nicht ausreichend geimpft wird. Es ist also mitnichten so, dass wir ahnungslos sind; Nein, wir haben die zugrunde liegenden Mechanismen erkannt, ausreichend verstanden, haben ein Medikament entwickelt und seine positiven Folgen weltweit dokumentiert. Das ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ich ziehe es einer Welt vor, in der Millionen Menschen an vermeidbaren Krankheiten leiden oder sterben.

      Welche Alternative würdest du konkret vorschlagen um Infektionskrankheiten zu verhindern? Und welche Bedenken hast du bei Impfungen? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

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    • St.Elmo sagt:

      @Mitch
      gerade wenn du dich mit Wissenschaft und Wissenschaftsgeschichte müsste dir bewusst sein das Wissenschaft nun mal genau das Gegenteil von Glaube ist.

      Glaube ist immer eine Tatsachenbehauptung, so war es, so wurde es verkündet, nicht änderbar eine einmal gültige Warheit.

      Wissenschaftliche Theorien können niemals endgültige Warheit sein.
      Da sie immer nur so lange gültig sind bis sie Falsifiziert und durch eine bessere Theorie ersetzt/modifiziert werden.

      Gerade das ist ja das Problem der Wissenschaften, die Bevölkerung verlangt nach absoluten Wahrheiten, aber das kann die Wissenschaft nun mal nicht liefern, sie kann nur sagen was nach aktuellem Wissenstand als Wahr anzunehmen ist.

      Bei einigen Theorie kann man davon ausgehen das sie auch noch in hunderten von Jahren gütig sind, andere Theorien können könnten schon morgen falsifiziert und durch bessere Theorien ersetzt werden..

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