Quatsch.

Veröffentlicht: Juli 11, 2014 in Comics
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quatsch

Kommentare
  1. Jaloux sagt:

    Großartig!

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  2. Gerry sagt:

    Touché

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  3. BauchNabelFluse sagt:

    „Mein Chef ist auch so ein Trottel. Der will immer, dass wir uns sichern, wenn wir auf dem Dach arbeiten. Bullshit!“
    😄
    made my day
    thx

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  4. Andererseits… Wenn der Arzt ihm nichts erzählt hätte, hätte er sich nicht so aufgeregt. Und sein Blutdruck wäre schon einmal mehr unten geblieben…;-)

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  5. Talianna sagt:

    Stichprobe vs. Statistik. Aber man kann nahezu jeden Zusammenhang, der mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintritt, mit Fallbeispielen aushebeln, wenn man nicht an Statistik glaubt.

    Lustig nur: Oft geht’s auch anders rum. Bei Strahlung zum Beispiel sind selbst verschwindend geringe Dosen eine Garantie für Krebs. Beim Übergewicht glauben die einen, man kriege auf jeden Fall Herzprobleme oder Diabetes. Meine Vermieterin der Studentenbude war der Ansicht, wenn man bei mehr als 20°C mehr als ’ne halbe Stunde läuft und kein Spitzensportler ist, stirbt man ganz sicher den plötzlichen Herztod …

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    • Auf jeden Fall ist natürlich übertrieben, aber es ist halt wie mit dem Rauchen: Auch wenns keinen Krebs verursacht ist es schädlich und beeinträchtigt die Lebensqualität irgendwo.

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      • Talianna sagt:

        Ich will kein Fass aufmachen.🙂 Die meisten Menschen wissen nicht, was „wenig“ und was „viel“ Strahlung ist, gemäß den gesundheitlichen Auswirkungen – außerdem leben wir auch mit natürlicher Strahlung (schon immer) und als moderner Mensch auch mit Strahlung aus der Medizin. Die ist genau so schädlich wie jede andere. Und wenn man die Werte für Deutschland annimmt: Die Natur (und da ist kein Fallout von Kernwaffen oder Kraftwerken drin) verabreicht uns das Doppelte des Grenzwertes, und aus der Medizin bekommen wir nochmal das Doppelte des Grenzwertes. Wenn also der Grenzwert voll ausgeschöpft wird, bekommt ein Mensch ein Viertel mehr Strahlung ab als ohnehin. Um sein Risiko, an Krebs zu sterben, von ca. 35-30% (Industrieländer) auf 30-35% zu erhöhen, müsste besagter Mensch 1000 Jahre alt werden.

        Deswegen ist das nicht unbedingt vergleichbar mit dem Risiko durch Übergewicht, zumindest für mich. Man könnte sagen: Vor JEDER Strahlendosis Angst zu haben ist ungefähr so, wie Übergewicht schon bei BMI 22,5 anfangen zu lassen. Von einem, zwei, drei Mal den Grenzwert pro Jahr merkt niemand gesundheitlich was. Es gibt Bereiche auf der Welt, in denen die natürliche Strahlung 10-20mal so hoch ist wie in Deutschland, und auch dort sind die Effekte minimal. Das soll negative Effekte durch Strahlung keineswegs leugnen – es ist nur so, dass der Mensch seit seiner Entstehung mit einer ganzen Menge Strahlung lebt und es ihn nicht beeinträchtigt hat – Bruchteile mehr sind nicht so schlimm, wie sie gerne gemacht werden. Wenn es aber daran geht, dass man wesentlich mehr als diese Strahlendosen ZUSÄTZLICH bekommt, sind Folgen zu erwarten. Das ist unbestritten.

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        • Sorry, ich hätte mich klarer ausdrücken sollen, ich bezog mich aufs Übergewicht, nicht auf Strahlung. Davon habe ich so gar keine Ahnung, ist aber ein interessantes Thema!

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        • bertrandolf sagt:

          „Die Natur (und da ist kein Fallout von Kernwaffen oder Kraftwerken drin) verabreicht uns das Doppelte des Grenzwertes, und aus der Medizin bekommen wir nochmal das Doppelte des Grenzwertes“
          Auch wenn es irgendwie OT ist. Aber wenn der Grenzwert der Natur dem doppelten irgendeines zulässigen Grenzwert überschreitet. Wie kann der zulässige Grenzwert erreicht werden, wenn dieser von Natur aus immer überschritten wird?

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          • Talianna sagt:

            Die Grenzwerte beschränken die Bestrahlung ÜBER die natürliche Strahlung hinaus. Und beim Anteil der Medizin: Da gibt es strenge Richtlinien, wann eine Behandlung gerechtfertigt ist: Nämlich genau dann, wenn sie mehr Nutzen (z.B. verhinderte Todesfälle) als Schaden (z.B. induzierte neue tödliche Krebsfälle) bringt.

            Weil die natürliche Strahlung regional schwankt und medizinische Strahlenanwendung „gerechtfertigt“ sein muss, schiebt man Natur, Medizin und „Sonstiges“ auf unterschiedliche Konten und beschränkt nur den Punkt „Sonstiges“.

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  6. Orion sagt:

    Pauls Argument ist natürlich Unsinn, aber beim Übergewicht hat er zufällig recht, oder zumindest ernstzunehmende wissenschaftliche Forschung auf seiner Seite, vgl. z.B.: http://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=9mk1NSoCBoUC

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    • Nein, hat er nicht. Und ernst zu nehmen ist da gar nichts. Natürlich kann man sich aus den 10.000 methodisch guten Studien die zwei oder drei Rosinenpicken oder die Ergebnisse so verzerren, dass es einem besser passt, aber dass Übergewicht schädlich ist, ist mit Sicherheit kein „Mythos“.

      Quellen u.a.:

      http://annals.org/article.aspx?articleid=1784291 (Es gibt kein „gesundes Übergewicht“ selbst wenn die Blutwerte OK sind ist das Risiko erhöht)

      http://www.medicalnewstoday.com/articles/279337.php (Lebenserwartung bis 14 Jahre verkürzt bei stark adipösen – dagegen 9 Jahre bei Rauchern)

      http://mic.com/articles/92549/anyone-silly-enough-to-think-fat-is-good-for-you-needs-to-see-this-brain-study?utm_source=takepart&utm_medium=social&utm_campaign=July (Fettgewebe beeinträchtigt auch Gehirnfunktion)

      http://www.news.com.au/lifestyle/health/diabetes-obesity-paradox-a-myth-being-overweight-is-not-healthier-for-some-diabetics-study-finds/story-fneuz9ev-1226803702309 (widerlegt den „Adipositas Mythos“-Mythos)

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      • Orion sagt:

        Mit einer Ausnahme sind alle verlinkten Studien von der Machart: „Übergewichtige Menschen haben eine kürzere Lebenserwartung, also ist Übergewicht schädlich.“ Die These von Prof. Peters (der mir durchaus ein erstzunehmender Wissenschaftler zu sein scheint) ist aber gerade, dass Gewichtszunahme eine Anpassungsleistung des Gehirns an Stresssituationen ist, und das scheint mir mit diesen Ergebnissen durchaus konsistent sein. Insbesondere besagen sie noch nicht, dass eine Gewichtsabnahme oder Diät tatsächlich positive Auswirkungen hat – wenn Du methodologisch gute Studien (bzw. einen Überblick über methodologisch gute Studien) kennst, die das belegen, lasse ich mich gerne „bekehren“, mein derzeitiger Wissensstand ist eher das Gegenteil.

        So ähnlich könnte eine Studie nämlich auch ergeben, dass Menschen, die berufsbedingt eine Waffe tragen müssen (Polizisten, Soldaten etc.), im Schnitt eine kürzere Zeit leben. Daraus lässt sich aber nicht automatisch herleiten, dass diese Menschen sicherer wären, wenn sie ihrer Arbeit ohne Waffe nachgingen.

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        • Na ja, es gibt natürlich ethische Grenzen für Wissenschaftler. Andererseits gibts auch einfache Logik:

          Fettgewebe ist nicht nur etwas, das am Körper dranhängt. Es ist ein Organ, es muss mit Blut versorgt werden und es produziert Hormone. Da es mit Blut versorgt werden muss, muss das Herz entsprechend mehr arbeiten, es vergrößert sich und nimmt der Lunge platz weg.
          Die Hormone die Fettgewebe produziert sind wichtig, im Übermaß fördern sie aber Entzündungen, mit dem Resultat dass entzündliche Erkrankungen/Zellveränderungen (Arthrose, Diabetes, Krebs) eine höhere Wahrscheinlichkeit des Ausbrechens haben. Ausserdem produziert es Sexualhormone, weswegen zu viel Fett ein Ungleichgewicht fördert. Die Fehlgeburtsrate bei dicken Frauen verdoppelt sich und sie bekommen öfter das polizystische Ovarialsyndrom.
          Dazu kommt dass die höhere Körpermasse die Gelenke rascher abnutzt. In Kombination mit der Entzündungsanfälligkeit (Arthrose) stehen chronische Schmerzen am Horizont.
          Ach ja, und gar nicht zu reden vom Fett das sich in und um die Organe sammelt und deren Funktion behindert (Nierenversagen, Fettleber….)

          Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man da noch von „Ja aber es ist nur Korrelation!“ reden kann, wenn die Wissenschaft klar den Zusammenhang zu Herzkreilauferkrankungen, Diabetes, Krebs, Arthrose, Fettleber, etc. zieht.

          Hier eine Studie zu den lebensverlängernden Auswirkungen von Kalorienrestriktion/Fasten: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16899414

          Hie eine Studie, wie sich bereits moderater Gewichtsverlust positiv auf verschiedene Gesundheitsmarker auskwirkt: http://europepmc.org/abstract/med/12055705

          Und hier noch ein deutscher Artikel aus der Zeit: http://www.zeit.de/2012/31/Uebergewicht-Krebs/seite-2

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          • Orion sagt:

            Ich habe schon zu oft erlebt, wie „einfache Logik“ mich selbst und andere bei solchen Fragen in die Irre geführt hat und habe aufgehört, ihr zu vertrauen. (Oder zumindest, sie als Ersatz für wirklich belastbare wissenschaftliche Belege zu betrachten.)

            >>Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man da noch von “Ja aber es ist nur Korrelation!” reden kann, wenn die Wissenschaft klar den Zusammenhang zu Herzkreilauferkrankungen, Diabetes, Krebs, Arthrose, Fettleber, etc. zieht.<<

            Die Idee ist, dass die Hauptursache für das Übergewicht eine Folge der Anpassung des Gehirns an längerfristige Stresssituationen ist. Und diese wären dann auch eine mögliche Erklärung für die genannten Phänomene. Der "zu hohe" BMI-Wert wäre dann nur eine (nach Erklärungsmodell von Peters sogar nützliche statt schädliche) Auswirkung des eigentlichen Problems, nicht seine Ursache.

            Wie auch immer, danke für die Studien. Werde das oben verlinkte Buch damit gegenlesen und mir dann ein Urteil bilden. (Tatsächlich weiß auch ich, dass man für fast jede medizinische Behauptung und ihre Verneinung IRGENDEINE unterstützende Studie findet und man deshalb IMMER die Gegenprobe machen muss. Ehrlich gesagt war das eines meiner Hauptmotive, dieses Gespräch überhaupt anzufangen.)

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            • Ich habe mich selbst eine Zeitlang auf diese Theorie mit dem Stress „eingelassen“, da ich es ehrlich gesagt angenehmer fand und ganz gerne glauben wollte. Auch die (leider echt schlechten😦 ) Studien dass Übergewicht gar nicht so schädlich ist habe ich eine zeitlang verschlungen.

              Im Endeffekt musste ich dann aber zugeben, dass mich die „Gegenseite“ wesentlich mehr überzeugt. Klar, Stress alleine hat schon negative Auswirkungen und man könnte schon argumentieren, dass einige Dinge wie Bluthochdruck o.ä. damit zusammenhängen und vielleicht Diabetes mehr mit dem Konsum von z.B. Zucker zu tun hat und damit nur mit Übergewicht korreliert… aber das ignoriert halt so ziemlich alle Erkenntnisse über das Fettgewebe.

              Übrigens habe ich gestern nen interessanten Artikel zu einem Professor gelesen, der mit Süßigkeiten abgenommen hat und dessen Blutwerte sich trotz der superungesunden Ernährung verbessert haben. Offenbar alleine durch die Gewichtsabnahme selbst (http://edition.cnn.com/2010/HEALTH/11/08/twinkie.diet.professor/)

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            • Rein interessehalber nochmal zu dem Buch, sagt der Autor denn was dazu, dass die Adipositaszahlen massiv ansteigen und gleichzeitig auch die Diabetes Typ 2 Zahlen ebenfalls massiv zunehmen?
              In früheren Zeiten gab es ja vermutlich etwa dieselbe Menge Stress, nur weniger zu Essen und mehr körperlich anstrengende Berufe, und somit halt weniger Übergewicht… wenn also sowas wie Diabetes tatsächlich eher mit Stress zusammenhängt als mit dem Gewicht, warum nimmt es parallel zum BMI-anstieg zu?

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              • Orion sagt:

                „…und dessen Blutwerte sich trotz der superungesunden Ernährung verbessert haben. Offenbar alleine durch die Gewichtsabnahme selbst.“

                Das Experiment ist zwar interessant, aber es ist trotzdem nur ein einziger Datenpunkt, studiert über einen sehr kurzen Zeitraum.

                „Rein interessehalber nochmal zu dem Buch, sagt der Autor denn was dazu, dass die Adipositaszahlen massiv ansteigen und gleichzeitig auch die Diabetes Typ 2 Zahlen ebenfalls massiv zunehmen?“

                Es scheint mir in jedem Fall klar, dass er Deine Prämisse („In früheren Zeiten gab es ja vermutlich etwa dieselbe Menge Stress“) bestreitet. Zitat: „Je stärker ein Mensch sozialen Stressoren ausgesetzt ist, desto größer ist die Gefahr, dass sein Stresssystem überbeansprucht wird. Und solche Überbeanspruchung führt zu Gewichtszunahme. Wenn sich diese wissenschaftliche Annahme erhärten lässt – und dafür spricht vieles –, müsste man die epidemieartige Ausbreitung von Fettleibigkeit neu betrachten und bekämpfen. Nämlich nicht als ein ursächlich gesundheitliches, sondern als ein gesellschaftliches Problem.“

                Ehrlich gesagt habe ich das Buch aber noch nicht durch, wenn Du Dir also ein eigenes Bild machen möchtest, kannst Du auf Youtube relativ schnell zwei ältere Vorträge des Autors finden oder es selbst lesen.

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                • Ich hatte vor längerem mal ein Interview mit ihm gesehen… vielleicht schaue ich mal rein. Natürlich gibt es Stressesser und Leute, die bei Stress nichts runterkriegen… das ist ja sogar ein extra Kriterium bei vielen psychischen Erkrankungen wie Depressionen.

                  Ich finde dieses Konstrukt allerdings sehr überkomplex, wenn man sieht dass es eine wesentlich simplere Erklärung (mehr Bürojobs, leichter verfügbare billigere und hochkalorischere Nahrung mit viel zusätzlichem Zucker) für die steigenden Übergewichtszahlen gibt. Dass Menschen jetzt mehr Stress haben sollen als in allen früheren Zeitperioden halte ich darüber hinaus für eine gewagte These. Und wenn es so wäre, dann stellt sich die Frage warum ein Kalorienreduziertes Programm plötzlich die Gesundheitswerte verbessert.

                  ‚Ich finde es ziemlich logisch, dass die Leute immer Übergewichtiger werden. In unserer ganzen Geschichte gab es Essen noch nie im Überfluss und Bewegung war unabdingbar. Natürlich ist unser Körper darauf ausgerichtet Energie zu speichern.
                  Seit einigen Jahrzehnten gibt es nun plötzlich zu viel Essen um uns rum und unsere Großeltern haben noch Kriege und Notzeiten mitgemacht, so dass dort noch kein Konzept gelernt wurde, wie man mit dieser neuen Situation umgeht. „Iss den Teller leer“ ist etwas, das ich persönlich noch gehört habe, obwohl das doch eigentlich in einer Zeit mit 2/3 Übergewichtsbetroffenen gar nicht mehr zeitgemäß ist. Der Umgang mit dieser völlig neuen Situation in der Geschichte der Menschheit muss eben erstmal erlernt werden, und das wird einige Generationen dauern.

                  Sorry übrigens wenn ich bei dem Thema etwas verbissen rüberkommen sollte, es ist nicht meine Absicht, es ist nur ein großes Interessensgebiet und eins das bei mir auch emotional ist🙂

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                  • Orion sagt:

                    Früher war aber die Lebenserwartung und allgemeine Gesundheut aufgrund verschiedener, z.T. nicht direkt mit Ernährung zusammenhängender, Faktoren geringer, ich verstehe nicht ganz, wie du oder sonst jemand unter diesen Bedingungen Rückschlüsse auf die Gesundheit oder Ungesundheit moderner Ernährungsgewohnheiten ziehen wollte. Nehmen wir an, dass Gewichtszunahme wirklich eine Reaktion auf Stress ist, dann hätte diese unter Bedingungen sagen wir des Mittelalters eben einem Großteil der Bevölkerung nicht zur Verfügung gestanden. Ich denke, auch Achim Peters würde nicht behaupten, dass der Gewichtsunterschied zwischen Deutschland und Zimbabwe einfach nur dadurch erklärbar ist, dass Menschen in Deutschland eben gestresster sind.

                    Der Anstieg von Erkrankungen wie Depression ist doch z.B. im vergangenen Jahrhundert belegt, auch das könnte jemand, der es noch nicht wüsste, für eine „gewagte These“ halten, „als wenn Menschen heute mehr Anlass dazu hätten als 1900 oder 1950“.

                    Gestatte auch mir eine neugierige Frage: Du hast Studien über das Gewichtsparadoxon/mögliche positive Auswirkungen von Übergewicht als „sehr schlecht“ eingestuft. Welche methodischen Schwächen siehst du z.B. in dieser hier: http://www.ahjonline.com/article/S0002-8703%2806%2900827-1/abstract (Full disclosure: Ich selbst kann von zu Hause aus nur das Abstract lesen, es sieht aber vielversprechend aus.)

                    „Sorry übrigens wenn ich bei dem Thema etwas verbissen rüberkommen sollte, es ist nicht meine Absicht, es ist nur ein großes Interessensgebiet und eins das bei mir auch emotional ist “

                    Kein Problem, bei mir ist das nicht anders, und ich möchte trotzdem auch nicht verbissen erscheinen. Tatsächlich wird das hier aus zeitlichen Gründen wohl mein letzter Beitrag in diesem Thread bleiben müssen.

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                    • Das „Adipositas Paradox“ ist aus meiner Sicht bullshit. Ich finde es auf keiner Ebene Überraschend, dass Menschen, die ihre Erkrankung aufgrund von Überessen haben im Endeffekt besser dastehen als Menschen, die ihre Erkrankung aus anderen Gründen (genetische Veranlagung, Schädigungen, etc) haben. Was aber natürlich noch toller wäre, wäre gar nicht erst krank zu werden^^ In kurz: Einen gesunden Körper kaputtzumachen und hinterher zu sagen „Schau mal, mein Körper ist aber immernoch gesünder als der von dem, der von vornherein kaputt war“ ist nicht unbedingt das, was ich als Pro-Argument für Adipositas sehe🙂

                      (Schade dass du keine Zeit mehr hast, ich finde die Diskussion sehr interessant)

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                    • Orion sagt:

                      „Schade dass du keine Zeit mehr hast, ich finde die Diskussion sehr interessant“

                      Dann erlaube ich mir noch die allerletzte Bemerkung, dass die verlinkte Studie an verschiedene u.a. im Zusammenhang mit Deinem Argument relevante Faktoren angepasst ist („age, sex, blood urea nitrogen, blood pressure, creatinine, sodium, heart rate, and dyspnea at rest“) und das Resultat trotzdem bestehen blieb. Im Wikipediaartikel zum Thema (keine wissenschaftliche Quelle, ich weiß) heißt es:

                      >>Die Studienergebnisse wurden zunächst äußerst kontrovers diskutiert.[19] Zum einen wurde die Existenz des Adipositas-Paradoxons bezweifelt. Ein Argument gegen das Adipositas-Paradoxon ist, dass chronische Patienten mit dem niedrigsten BMI üblicherweise die am schwersten erkrankten sind. Bei vielen Erkrankungen, wie beispielsweise AIDS oder Krebs, tritt zudem im Endstadium ein krankheitsbedingter Gewichtsverlust ein. Diese Konfundierungseffekte würden die Studienergebnisse verfälschen.[20] Ein typischer Confounder ist das Tabakrauchen, das zwar den BMI reduziert, aber die Mortalität signifikant erhöht.[21] Aber auch nach der Korrektur der Studien um die Confounder (z. B. Alter, Geschlecht, Schweregrad der Erkrankung) blieb das Phänomen Adipositas-Paradoxon bestehen. Es gilt heute als weitgehend akzeptiert, dass bei den meisten chronischen Erkrankungen ein höherer BMI einen Überlebensvorteil bietet.[14]<< (http://de.wikipedia.org/wiki/Adipositas-Paradoxon)

                      Aber wir sollten wirklich Schluss machen, inzwischen ist sogar der Button zum direkten Antworten auf den anderen weg.😉

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                    • Na ja, leider wurde sie eben nicht angepasst, weil mein Argument ja im Prinzip das Ergebnis wäre bzw. ist. Mein (und das einiger Adipositasforscher) Argument ist, dass Menschen grundsätzlich unterschiedlich vulnerabel für verschiedene Krankheiten sind (was ja Fakt ist). Der eine wird mit genetischer Veranlagung zu Diabetes, Herzkrankheit o.ä. geboren, der andere hat recht gesunde Organe.
                      Derjenige mit der Verlanlagung hat also von Natur aus schlechtere Organe (z.B. schlechteres Herz) und dieses wird schneller Probleme bereiten, die dann auch gravierender sind.
                      Jemand mit einem eigentlich guten, stabilen Herzen, der nun Kilo um Kilo zunimmt und dem Herzen immer mehr zumutet macht somit ein gesundes Organ langsam (oder schnell, je nach Gewichtsgrad und Lebensstil) kaputt und kriegt auch Probleme.

                      Der mit dem von vornherein schwachen Herz kriegt vielleicht schon mit Normalgewicht Probleme wohingegen der mit dem eigentlich gesunden Herz erst bei Adipositas per Magna Schwierigkeiten kriegt.

                      Im Endeffekt ist der Adipöse dann „gesünder“, aber das bedeutet halt auch, dass er bereits im Vorfeld ein Organ hatte, das so gut war, dass es 80 kg Übergewicht über Jahre/Jahrzehnte händeln konnte bevor es ermüdet, wohingegen der schlanke Kranke eben ein Organ hatte, das trotz des Fehlens jeglicher Risikofaktoren so schwach/kaputt ist, das es einen normalen Körper nicht richtig versorgen kann. Ist es da ein Wunder, dass der Adipöse im Endeffekt besser dasteht im Vergleich?

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      • bertrandolf sagt:

        Ich habe letztens irgendwo gelesen, das Übergewicht pauschal nicht immer schädlich ist. Im höheren Alter (ka ab welchen Alter genau, aber denk mal ab 60) zum Beispiel kann es sogar vorteilhaft sein mehr Körpergewicht zu besitzen.

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    • Bellator Eruditus sagt:

      Nun mach‘ doch der guten Erzählmirnix doch nicht ihr Hobby kaputt.
      Jedes moderne Mädel hat doch eines.
      Die eine erklärt der Welt was (in ihrer Welt) Abseits ist und die Autorin kämpft eben gegen anderer Leute Alkoholkonsum, Übergewicht und Rauchen. Es bleibt dem geneigten Leser zwar vollkommen unklar, warum genau die Autorin meint, anderer Leute Angewohnheiten gingen sie etwas an, aber man sollte auch die positive Seite sehen: Das System arbeitet innerhalb der erwarteten Parameter.

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      • Lustig, ich dachte immer, das Lesen meines Blogs sei freiwillig, und ich wüsste nicht, dass ich irgendwem meine Meinung aufdränge. Ist ja nicht so, als würde ich in andere Blogs gehen und dort nörgelige Kommentare hinterlassen….

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        • Bellator Eruditus sagt:

          Wir sind uns durchaus darüber einig, dass das Lesen deines Blogs freiwillig ist. Und selbstverständlich gehe ich davon aus, dass du soviel Kinderstube (a.k.a. sozialen Selbsterhaltungstrieb) besitzt, im realen Leben deine Meinung über anderer Leute Angewohnheiten für dich zu behalten.

          Und wir sollten uns eigentlich auch darüber einig sein, dass Sigmar G.s Herzkreislauferkrankungen, sein Diabetes, sein Krebs, seine Arthrose, seine Fettleber sowie das Heil seiner unsterblichen Seele dich einen feuchten Kehricht angehen, oder etwa nicht?

          Also: Obwohl sie dich doch ganz offensichtlich nichts angehen sind dir anderer Leute Angewohnheiten offensichtlich doch so wichtig, dass du sie im Schutz der Anonymität ins Lächerliche zu ziehen versuchst.

          Diagnose: Ein Hobby braucht der Mensch und wem diesbezüglich so richtig überhaupt nichts einfällt, der missioniert eben. Ob mit Wachturm, der EMMA oder diversen Diätplänen bleibt sich da im wesentlichen gleich.

          Und weil es gegen solche selbsternannten Weltverbesserer wie dich nur ein legales Mittel gibt, habe ich mir die Freiheit genommen, Orion auf dieses Mittel hinzuweisen.

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          • Wir sollten uns auch darüber einig sein, dass erzaehlmirnix´ Blog, ihre Comics, ihre Interessen, ihre Meinung zu Dingen dich einen feuchten Kehricht angehen, oder etwa nicht?

            Also: Obwohl sie dich doch ganz offensichtlich nichts angehen sind dir anderer Leute Angewohnheiten offensichtlich doch so wichtig, dass du sie im Schutz der Anonymität ins Lächerliche zu ziehen versuchst.

            ^^

            Nur während ich meinen Lesern ein Angebot mache, freiwillig meine Comics aka meine Meinung zu Themen zu konsumieren, drängst du deine „Hinweise“ in Kommentarform an mich heran. Fällt dir der Unterschied auf?

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            • BauchNabelFluse sagt:

              Ach erzählmirnix. Klar ist das Deine Hütte hier, aber ab und zu musste mal den Schornsteinfeger (Hätte lieber die Gynnäkollogen-Metapher verwendet, aber den haste die bestimmt selbst ausgesucht) rein lassen, auch wenna nicht Dein Typ ist ( und er (Deiner möglicherweise irrtümlichen Einschätzung nach) so ein hämisches Grinsen über Deinen Einrichtungs- und Erziehungsstil im Gesicht trägt und nach Kaffee und Konversation verlangt)🙂. Meiner ist mir auch ziemlich unsympathisch😦. Öhm, den Schornsteinfeger meine ich, nicht den Erziehungs- und Einrichtungsstil xD. Und noch vor einiger Zeit diese GEZ-Lappen ersma, die sich als ‚Schornis‘ tarnten grrrrrr.

              @Bellator Eruditus
              fühl Dich bitte nicht angegriffen. In meinem Kopfkino bist Du einer der NEUTRALEN (mir nicht unsympathischen und kein GEZ-) Schornsteinfeger ^^.

              Hmm aba wenn täglich zig Schornsteinfeger antanzen, wäre es wohl schon recht nervig. Vielleicht machst’e ’nen Anpiss-Counter auf deine Eingangsseite. Wenn die Zahl ‚1‘ da steht, dann darf halt keiner mehr an diesem Tag. lol, ich sehe schon vor mir, wie sich alle gegen 00:00 Uhr kloppen, um der eine Auserwählte sein zu dürfen … aber wenns nur noch einen Kritiker täglich geben darf, dann sollte auch unsachliche Unter-Gürtellinie-Kritik gestattet und ausdrücklich erwünscht sein xD. Mhh, könnte man vielleicht auch bei Ebay verkofen … 1 anständiger kritischer Kommentar = 10€ und jeder unanständige 100€. *schnell zur Patentstelle lauf und Idee für eigenen zukünftigen Blog anmeld* Ich werd reich -tralalala- *durch die Gegend hüpf*😀

              Aber jetzt mal (sch)ernsthaft. Bei Dir weiß man echt nie, was geht und was nicht. Typisch Frau😛. Und diese Unsicherheit nutzt Du, behaupte ich mal dreist, manchmal gekonnt aus, um auszuteilen, bzw schon mal prophylaktisch einzuschüchtern ^^. Fühle mich jedenfalls schon eingeschüchtert und bekomme Schweißausbrüche beim Gedanken ans mögliche Kontra, wenn ich auf ‚Absenden‘ drücke. Ach was solls, hab sonst kein Leben und mir ist langweilig, ich mag den Kick … uuuuund ab die Post😀.

              … Meinung konsumieren … hhmmmfffff gnnngg rrrnnnffffff gruumppf *zähne knrisch* be…hal…te … es … für Dich Fluse …, keine Essstörungswitze … gnnnaaaaAAAAA … keine Verträglichkeits- und Stoffwechselwitze … uuuAAAAAArrrg … auch keine Mindesthaltbarkeitswitze … nnjjjjjjaaaaaaahhhh ich halt das nicht mehr aus, ich kann nicht anders …. musss …. mich …. benehmen.

              REIS DICH ZUSAMMEN, MANN!!! *sich selbst ins Gesicht klatsch*
              DU BIST HIER NUR ZU GAST!!!

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              • BauchNabelFluse sagt:

                @Bellator Eruditus

                Öhm, ich muss mich korrigieren und entschuldigen. Weiss nicht, welche meiner Persönlichkeiten gestern (radio)aktiv war und jetzt ist, aber in der Schornsteinfeger-Metapher bist’e doch nicht mehr so neutral in meinen Augen – moah und ich werfe anderen Inkonsistenz vor. Hallo Spiegel😀. Naja, andererseits, gebe ich einen Irrtum zu. Och siehst, bin ich doch ganz nice😀. Find’s schon irgendwie unsachlich und unhöflich von Dir. Würde mir als Blogbetreiber da auch nicht so gefallen, so angefahren zu werden. Gibt’s da ’ne längere Vorgeschichte oda so? Naja, is ja auch Schnuppe. Dieser Griff ins Klo von mir, Dich als neutral und EMN indirekt in Ihrer Konversation mir Dir als etwas zu empfündlich zu bezeichnen, tut mir schon ziemlich Leid. Hmm, ich war mir aber so sicher, dass sie vor Kurzem bei jemanden mit höflicher Meinungsäußerung nach meinem Empfinden überreagierte. War vielleicht ’ne Verwechslung oder so. Seltsam, war mir noch nie so passiert, dass ich was lese und das für mich normalerweise ‚Unschöne‘ gar nicht wahrnehme und so zu einer total anderen/verzerrten Wertung des Geschriebenen und der Person gelange. Liegt das am Wetter? Näää, hab ich wohl ’n Fehler gemacht und vorschnell reagiert. Nja, irren halt, wird wohl irgendwie menschlich sein, nehme ich an ^^. Werd da vielleicht mal zukünftig einen etwas längeren Augenblick zwischen Wahrnehmung bis Wertung verstreichen lassen. Ist mir das unangenehm *duschen geh* ^^.

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      • Orion sagt:

        Da sie, was auch immer ich zum Thema Übergewicht gesagt habe, einen der klügsten und witzigsten Webcomics produziert, die ich je gesehen habe, liegt es mir absolut fern, ihr dieses Hobby kapput zu machen. Mach dir also keine Sorgen.

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  7. Markus sagt:

    Und hier der Gegencomic: Rauchen ist immer gefährlich
    http://explosm.net/comics/3613/

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    • Bellator Eruditus sagt:

      Tatsächlich ist Rauchen an der Tanksäule deutlich ungefährlicher als Rauchen unter freiem Himmel.
      Einerseits ist die Glut von Zigaretten nämlich nicht heiß genug um Benzin-Dämpfe zu entzünden, von flüssigem Benzin oder Diesel in allen relevanten Aggregatzuständen mal ganz zu schweigen. Solange man vermeidet, die Zigarette mit offenem Feuer anzuzünden ist man also auf der sicheren Seite.
      Andererseits wissen das die selbsternannten Gesundheitswächter zumeist nicht. Belästigungen durch solche verkorksten Charaktere, wie sie unter freiem Himmel inzwischen üblich sind, beschränken sich an der Tanksäule also auf das absolute Minimum.

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      • Markus sagt:

        Ein „Sie dürfen hier zwar rauchen, aber die Zigarette nicht mit offener Flamme anzünden und hinterher den Stummel auch nicht zu brennbarem Zeugs in den Mülleimer werfen“ formuliert man am einfachsten als „Rauchen verboten“.

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        • Bellator Eruditus sagt:

          Natürlich muss man derart komplizierte Sachverhalte so verkürzen, dass sie auch für Homo Sapiens verständlich sind.

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      • Markus sagt:

        Nachtrag:
        Wikipedia sagt, dass wenn man an einer Zigarette zieht, dann entstehen dabei Temperaturen von 800..1100°C. http://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauch

        Bei der Temperatur bekommt man Benzin sicher zum brennen. Es gibt auch einige Youtube-Videos, die so Vorfälle zeigen, zB hier http://www.youtube.com/watch?v=BnMLbIxqHUA

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        • BauchNabelFluse sagt:

          Mag schon sein, nur gerade dieses verlinkte Video hat nach meiner Ansicht keine so große Beweislast. Die Mehrheit der Youtube-Kommentatoren ist da auch der Meinung, dass es sich in diesem Falle eher um statische Elektrizität als Auslöser handelte, was ich nach Betrachten dieses Videos und der Ruppel-Zuppel-Aktion an ihrem Pulli auch plausibler finde.

          An Tankstellen zu rauchen, finde ich aber auch nicht so prickelnd. Soll halt jeder seine No-Risk-Fun-Mentalität ausleben dürfen, wie es ihm gefällt, aber bitte nicht indem er andere da ungebeten mit reinzieht/gefährdet.

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          • BauchNabelFluse sagt:

            —Anfang – selbstgefälliger, geltungs- und mitteilungsbedürftiger Abschweifkommentar—
            Ach du meine Güte. Bekomme grad ’n bisschen (B)auch-Schmerzen beim wiederholten Lesen ^^. Verkaufe ‚Auch’s. Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Zwei zum Preis von Keinem. Nur jetzt für kurze Zeit in der The-End-Is-Near-Special-Edition mit 10% mehr Lametta. Rufen Sie sofort an und sichern Sie Sich gleich eines der nur noch 3 Millionen vorrätigen, mundgeblasenen und handgetippten Exemplare. Wenn sie jetzt nicht zuschlagen (bitte nicht gegen mich verwenden xD), dann sind sie strunzdumm, verpassen eine ein(tausend)malige Gelegenheit, kommen nicht in den Himmel, gehen nicht über Los, bekommen keine 4000 Euro, und sterben einen langsamen und qualvollen Tod.

            Oh, wir haben grad einen Anrufer in der Leitung. Welch Zufall:
            Mod: „Hallo Angela!“
            Cal: „… Hallo? … bin ich jetzt im Fernsehen?“
            Mod: „Ja Angela, sind Sie. Schön Sie in der Leitung zu haben. Was ist der Grund Ihres Anrufs?“
            Cal: „Also, ich wollte nur mal sagen, die ‚Auch’s von Euch sind sogar noch besser als die ‚Und so’s vom letzten Mal. Die bereiten mir auch so viel Freude und so und bereichern mein Leben ungemein. Ich kann mir ein Leben ohne sie auch gar nicht mehr vorstellen. Auch meine ganze Familie ist total begeistert und so.“
            Mod: „Ach Angela, Sie sind ein Schnuckelchen. Danke schön für Ihren Anruf -tüdelüüüü-.“
            Cal: „Und was ist jetzt mit meiner vereinbarten Bezah…“ -düt düt düt-
            Mod: „Hach, wir können uns momentan vor lauter Anrufern gar nicht retten. Hallo Gerhard!“
            Cal: „…*röchel, hust, schnief, krächz, raschel, popel*, … Hallo? … bin ich jetzt im Fernsehen?“
            Mod: „Ja Gerhard, sind Sie, Schön Sie in der Leitung zu haben. Was ist der Grund Ihres Anrufs?“
            Cal: „Ja, ich wollt nur mal sagen, die ‚Auch’s von Euch sind doch totaler Sch…. -düt düt düt-“
            Mod: „Huch, technische Störungen, aber da haben wir auch schon den nächsten Anrufer. Hallo_allo Helmut_elmut … Stellen_elllen Sie doch bitte_itte Ihren Fernseher_eher leiser_eiser …“
            Cal: „… Hallo_allo? … bin_in ich jetzt_etzt im Fernsehen_ehen?“

            … to be continued in my brain. Der Blockbluster, auf den alle gewartet haben: „Auch und so – Das Leben eines Wiederholungstäters mit Rückkopplung.“, demnächst auch in ihrem Kino … und so. *abschließendes Stroboskop-Geflacker mit finaler Im- und Explosion und ohrenbetäubendem Knall*
            —Ende – selbstgefälliger, geltungs- und mitteilungsbedürftiger Abschweifkommentar—

            hmm, zum Begriff ‚Quastch‘ passt es dann vielleicht doch wieder ganz gut😀

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  8. jck5000 sagt:

    Das ist alles nur eine Masche der Risikolebensversicherer, die sich um die Auszahlung der Prämien drücken wollen.

    Zudem bringt mich der Comic in ein Dilemma: Wenn Übergewicht so schlimm ist, sollte ich ja abnehmen. Nun ist leider Rauchen auch schlimm, also sollte ich damit aufhören. Das Problem ist nun, dass man beim „Rauchen aufhören“ leider zunimmt… so intersektionell diskriminiert zu sein ist schon scheiße. Ich glaube, darauf trinke ich jetzt erstmal ein Fläschchen Raki zum Nachdenken. Und wenn ich schon runtergehe, packe ich gleich die Rettungsweste wieder unter Deck; die ist eh viel zu warm und bisher bin ich auch nie ins Wasser gefallen, wenn ich sie anhatte.

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  9. Ikna sagt:

    Gibts eigentlich inzwischen Beweise die bei niedrigem/mittlerem Übergewicht den Vorteil der Abnahme belegen?
    Dass nicht-zunehmen besser wär aus der heutigen Sicht ist klar, aber ist es eben besser einfach nicht weiter zuzunehmen, oder ist forciertes Abnehmen (in welchem Tempo?) zu bevorzugen?

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    • Soweit ich weiß gibt es die Beweise nicht „inzwischen“ sondern schon ziemlich lange.

      Auf die Schnelle hab ich grade nur was zum Krebsrisiko:
      http://www.zeit.de/2012/31/Uebergewicht-Krebs/seite-2

      „Denn schon im oberen Normalbereich, bei einem BMI von 24 (zum Beispiel: 1,85 Meter, 84 Kilogramm), ist etwa das Risiko für Darmkrebs messbar höher als bei dünnen Menschen mit einem BMI von 19.“

      Das Risiko für Diabetes z.B. steigt ja auch schon mit leichtem Übergewicht. Auch für die Gelenke machen 10 kg mehr über die Jahre herumgeschleppt mit Sicherheit einen Unterschied und das Herz muss halt einfach mehr pumpen wenn es noch x Kilo (Fett)gewebe mehr durchbluten soll.

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      • ikna sagt:

        Ich fragte nicht ob es ungesund ist zugenommen zu haben, sondern ob es eben gesünder ist abzunehmen. Schlank zu bleiben ist ja unstrittigerweise ideal, aber welche Risiken Schlank werden verringert und welche nicht ist doch die eigentliche Frage! Stell dir mal vor Ex-Dicke hätten gar nicht so viele Vorteile wie gerne behauptet wird (z.b. ein nicht sinkendes Krebsrisiko). Exraucher haben ja auch andere Risiken und Krankheitszahlen als Niemalsraucher, wenn auch bessere als Raucher. Aber ist das eben bei Exdicken auch so? Welche Risiken werden um wieviel vermindert, und welche erhöht? Und wie ist diese „Chance“ auf Schlank werden einzuschätzen zu dem Risiko genau das alles (oder gar mehr) wieder zuzunehmen?

        Abnahme setzt z.B. ja den Körper unter Stress (unter gewisser Kalorienzufuhr/Tag kann sogar ein IQ-Rückgang gemessen werden), ganz besonders unnötig ist der Stress wenn der Patient eh wieder (Jojoeffekt..) zunimmt.

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        • Der Jojoeffekt ist ein Mythos. Natürlich nimmt man weder zu wenn man sagt, dass man X Kilo mit einer DIÄT (im Sinne einer temporären Ernährung) abnimmt und anschließend wieder zu seinem ursprünglichen Essverhalten zurückkehrt. Wer ein moderates Defizit isst von 500 Kalorien am Tag (Also z.B. von 2000 Kalorien zu 1500) der nimmt pro Woche ca ein Pfund ab und setzt den Körper damit wohl kaum unter Stress, da alle Nährstoffe gesichert werden können (Fettabbau hat nachgewiesernermaßen äußerst positive Effekte auf den Körper, sogar bei Normalgewichtigen). Natürlich kann man auch das Essverhalten um weniger reduzieren (z.B. 300 Kalorien weniger täglich) und das ganze mit den empfohlenen 30 Minuten Sport pro Tag kombinieren, was den positiven Gesundheitseffekt noch steigert.

          Ich verstehe nicht warum abnehmen so gerne gleichgesetzt wird mit irgendwelchen idiotischen, unausgewogenen Crashdiäten bei denen man sich Wochenlang von Nur-Fleisch, Nur-Pulver, Nur-Äpfel oder sonstigen Mist ernährt. Natürlich ist sowas schädlich und natürlich bauen die Leute dabei Muskeln ab und nehmen danach wieder zu! Bei vielen lässt sich ein 300-Kalorien-weniger aber doch schon herstellen indem man z.B. aufs Feierabendbierchen verzichtet, Naschereien durch gesunde Alternativen ersetzt, die Portionsgröße verringert oder eben etwas mehr Bewegung in den Alltag einbaut. Will ernsthaft jemand argumentieren, dass es ungesund ist wenn man statt des Tellers Pasta am Abend einen Salat mit Hühnerbrust isst, oder statt der Chips und der Schokolade eine Schüssel voll Erdbeeren? Und anstatt vor dem Fernseher zu gammeln einen Spaziergang oder eine kleine Radtour macht?

          Und die „Chance“ aufs Schlankwerden hat jeder absolut selbst in der Hand, es gibt wenig im Leben, das man so vollständig unter Kontrolle hat wie das eigene Essverhalten. Natürlich ist es nicht immer leicht das auch tatsächlich umzusetzen, aber man sagt doch auch keinem „Lernen ist doch echt anstrengend, willst du für die Chance auf einen Schulabschluss echt so viel Arbeit investieren?“ oder „Morgens früh aufstehen ist echt unangenehm, du solltest einfach schlafen wie du willst, ist doch egal ob du dann keine Arbeit mehr hast“ – in jedem anderen Lebensbereich ermutigt man Leute, Schwierigkeiten zu überwinden, aber beim Essen ist das dann was ganz anderes? Warum? Kaum etwas anderes hat so viel Einfluss auf die Lebensqualität wie die körperliche Gesundheit.

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