Sexsymbole.

Veröffentlicht: August 11, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. Frank sagt:

    Aufstieg und Fall einer (vermeintlichen) Schwester im Geiste. Sehr schön.:D

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    • Die Ironie ist wirklich greifbar wenn die heutige Fatacceptancebewegung sich ausgerechnet die Monroe als leuchtendes Vorbild greift… superschlank, dickenfeindlich und das ständig herangezogene Bild von ihr am Strand war als sie schwanger war^^

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  2. gruenkariert sagt:

    SCHONwieder was gelernt ^^

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  3. LoMi sagt:

    Dass die Monroe ein falsches Vorbild ist, ist interessant und wusste ich so auch noch nicht.

    Aber die Fatacceptance-Leute haben nicht vollkommen unrecht. Im Falle Monroe irren sie, in Sachen Wandel des Schönheitsideal liegen sie nicht ganz falsch:

    „Was macht eigentlich eine attraktive Frauenfigur aus? Für die meisten Leute ist die Antwort völlig klar: Eine attraktive Frau muss vor allem schlank sein. Kein Wunder, dass die meisten Frauen sich zu dick finden und aus Unzufriedenheit mit ihrer Figur abnehmen wollen. Doch so selbstverständlich uns dieses Ideal ist – historisch gesehen ist es ziemlich neu und völlig ungewöhnlich.

    Denn bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts galten meist solche Frauen als attraktiv, deren Körper reichlich mit typisch weiblichen Rundungen ausgestattet war.“
    http://www.beautycheck.de/cmsms/index.php/ergebnisse-zur-figur

    Man beachte, dass beautycheck eine Seite ist, die die Sache naturwissenschaftlich angeht. „Schönheit ist messbar“ heißt es darum auch in der Unterzeile. Das sind also keine Sozialkonstruktivisten. Es hat also einen Wandel gegeben und das war ein Wandel hin zu schlankeren Frauen als Ideal.

    Dieser Seite folgend gibt es auch durchaus unrealistische Schönheitsideale, nämlich welche, die auf Models bezogen sind:
    „Die schönsten Frauenfiguren haben also Figurmerkmale die weit vom Bevölkerungsdurchschnitt und damit vom „Normalen“ entfernt sind. Top-Models erreichen damit einen durchschnittlichen Beauty-Quotienten von 134 Punkten und gehören damit zum attraktivsten 1 % der Bevölkerung. Frauen mit ganz normalen Körpermaßen und Proportionen erreichen dagegen nur einen durchschnittlichen Beauty-Quotienten von 100. Für die allermeisten Frauen sind daher Figurmaße, Proportionen und Attraktivitätswerte von Models oder Miss-Germany-Endrundenteilnehmerinnen völlig unerreichbar. “

    Wenn man in den Medien nur Models sind, die eine extrem seltene Ausformung von körperlichen Merkmalen haben, kann es schon zu übersteigerten SChönheitsidealen kommen, die auch als Druck empfunden werden. Zumindest schreiben die Autoren:
    „Wie beim Gesicht wird auch bei der Figur die Messlatte für einen schönen Körper durch die permanente Konfrontation mit perfekten Vorbildern in den Massenmedien enorm hoch gehängt.“

    Insofern ist Fatacceptance nicht vollkommen losgelöst von allen Argumenten, es ist halt wieder eine unreflektierte Radikalisierung.

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    • gruenkariert sagt:

      Das ist spannend. Danke für den Link!🙂

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    • Ich habe grade den Link nicht mehr zur Hand aber irgendwer hat Stars von damals mit heute verglichen und da war kein großer Unterschied. Schlank war immer „in“, manchmal war halt „kurviger“ gefragt (mehr Arsch und Busen), aber das waren dann vielleicht 1-2 BMI Punkte und nicht das was wir heute als „kurvig“ (a.k.a. dick) bezeichnen. Die Stars der 20er und 30er wären auch heute noch extrem attraktiv.

      Ich finde es ehrlich gesagt nicht schlimm wenn Models/Stars deutlich schöner sind als der Durchschnitt. Ich habe noch nie gehört dass sich jemand beklagt dass Sportler deutlich muskulöser oder Professoren deutlich klüger sind als der Durchschnitt. Das ist doch Teil des Jobs. Mir geht eher dieses „Jeder ist schön, jeder ist schlau, jeder ist in allem supi“ auf den Keks weil es in der Realität halt nicht so ist. Jeder hat irgendwo Stärken und Schwächen und keiner ist überall supi.

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      • LoMi sagt:

        „Schlank war immer “in”“

        Nein. Siehe oben. Da steht ganz deutlich: Bis Anfang 20. Jahrhundert war es eben nicht so.

        Es geht mir um Repräsentanz des Normalen auch in der WErbung usw. Irgendwann geht es mir – als Mann – furchtbar auf die Ketten, nur noch schablonenartig gleiche Frauentypen präsentiert zu bekommen. Irgendwann möchte ich auch mal wieder Vielfalt sehen. Aber das Bild von Frauen ist extrem einseitig, das von Männern übrigens auch. Das finde ich schon kritikwürdig. Keinesfalls möchte ich dafür plädieren, Übergewicht zu bewerben als tolle Sache. Mag ich nämlich auch nicht so wirklich. Nur ist es eben auch nicht besonders klug, alle öffentlichen Frauen bis in die Bravo hinein auf „Modelmaße“ zu pimpen. So ein bisschen Orientierungswirkung haben Medien ja dann doch. Es ist für mich als Mann unglaublich anstrengend, wenn die gertenschlanken Frauen aufgrund fehlender vernünftiger Maßstäbe über vermeintlich dicke Hintern und Bäuche jammern. Das hat schon neurotische Züge.

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        • Hmmm, ich muss echt mal die Gegenquelle finden😀

          Generell finde ich dass das zwar oft gesagt wird mit den „In den Medien sind alle zu dünn“ aber ich habe mal ie Tage darauf geachtet als ich z.B. im Wartezimmer ne frauenzeitschrift geblättert habe. Die Frauen in dem magazin waren alle im normalen BMI, die meisten sogar etwas höher als niedriger (also eher 23-24 als 19-20) vom Augenmaß her und es wurde die grandiose Abnehmstory einer Frau erzählt, die von 130kg auf 100kg (?) abgenommen hat und zwar noch etwas weiter abnehmen will aber „Übergewichtig ist schon OK, sie will ja kein Stock werden“. .. das wurde auch da so kritiklos stehengelassen, bzw. positiv geframed. Und da soll Frau unter Druck sein, superdünn zu werden? Wohl nicht, scheinbar muss Frau eher aufpassen kein „Stock“ zu werden wenn sie gar -oh mein Gott – Normalgewicht hat!

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          • LoMi sagt:

            Du reduzierst das Problem auf den BMI. Aber es geht um Proportionen, also die Länge von Beinen, Armen, Oberkörper usw. Auf Beautycheck gibt es dazu Maße und Verhältnisangaben, die zeigen, dass diese Proportionen bei Models anders sind als bei der Mehrheit der Frauen.

            „Wohl nicht, scheinbar muss Frau eher aufpassen kein “Stock” zu werden wenn sie gar -oh mein Gott – Normalgewicht hat!“

            Ja, das wirkt auf dem ersten Blick plausibel, widerspricht meiner Erfahrung aber vollkommen. Ich kenne keine einzige Frau, die sich zu dünn findet. Ich kenne aber dutzende Frauen, die sich zu dick finden und zwar auch dann, wenn sie wirklich richtig schlank sind. Frage mal andere Männer, die kennen diese Klagen auch. Das zentrale Thema ist immer „zu dick sein“ und nicht „zu dünn sein“. Was ja logisch ist, wenn Schlankheit als „schön“ gilt.

            „Die Frauen in dem magazin waren alle im normalen BMI, die meisten sogar etwas höher als niedriger (also eher 23-24 als 19-20) vom Augenmaß her“

            Da kann ich nciht mitreden. Ich kann auch nur mein subjektives Empfinden schildern bei dem, was im Fernsehen zu sehen ist oder in der Werbung. Das ist in meinen Augen alles Schema F und entspricht nicht der Verschiedenheit von Figurtypen, die mir so z.B. als Amateurfotograf vor die Linse kommt. Ich empfinde das langweilig.

            Ich bin übrigens selber sehr schlank und daher darf ich für mich in Anspruch nehmen, dies recht nüchtern zu sehen.

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            • Na ja, es ist schon ein BMI Ding. Auch wenn ich finde, das der gesunde BMI eine recht große Reichweite abdeckt (bei mit mit 175 cm ca. 58-77 kg) ist da halt beim besten Willen nicht extrem viel Speck rauszuholen. Es ist halt alles relativ schlank, zumindest in unserer heutigen Zeit in der 60% der Menschen über dem Normal-BMI liegen. Klar, wenn 60% im Übergewichts/Adipositasbereich sind, dann mögen einem die verbleibenden Figurtypen einseitig vorkommen, weil alles „irgendwie schlank“ ist… ist es aber nicht. Unsere Wahrnehmung hat sich nur verschoben.

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              • LoMi sagt:

                “ Klar, wenn 60% im Übergewichts/Adipositasbereich sind, dann mögen einem die verbleibenden Figurtypen einseitig vorkommen, weil alles “irgendwie schlank” ist… ist es aber nicht. Unsere Wahrnehmung hat sich nur verschoben.“

                Also als Aktfotograf ist das für mich nicht einleuchtend. Ich kann schon unterscheiden zwischen schlank und groß/klein, schlank und kurze/lange Beine, schlank und schmale/breite Hüfte. Eine gewisse Langweiligkeit stellt sich ein, wenn die Frauen auch diesbezüglich immer ähnliche Verhältnisse aufweisen. Ich kann mich freilich täuschen darin, wie sehr das zutrifft jenseits der Model-Szene. Zumindest die Autoren von Beautycheck schrieben ja, zur Erinnerung, dass es doch so sei, dass in Massenmedien sich orientiert wird an Körpermaßen, die extrem selten vorkommen, nämlich die Modelmaße. Und ich meine, jetzt allerdings in völliger Unkenntnis des BMI als Maß, dass lange Beine z.B. einen schlankeren Eindruck erzeugen könnten, auch wenn die Dame Normalgewicht hat. Aber hier lehne ich mich aus dem Fenster, da ich nie wirklich nachvollzogen habe, wie der BMI errechnet wird.

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                • Der BMI setzt ja nur Größe und Gewicht ins Verhältnis, nicht die Verteilung oder die Muskelmasse.

                  Ich muss zugeben dass ich Körpertypen nicht unbedingt differenziere, bzw. mir nicht auffällt ob jemand eher lange Beine hat oder so, solange es nicht extrem ist. Da bist du sicher weit besser und informierter. Ich finde die „Typen“ im TV schon oft sehr unterschiedlich, aber ich muss zugeben dass ich fast ausschließlich Serien (ohne Werbung) schaue und für Serien vermutlich auch eher „Typen“ gecastet werden im Gegensatz zu Werbung oder sonstigem TV.

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                  • LoMi sagt:

                    “ Ich finde die “Typen” im TV schon oft sehr unterschiedlich, aber ich muss zugeben dass ich fast ausschließlich Serien (ohne Werbung) schaue und für Serien vermutlich auch eher “Typen” gecastet werden im Gegensatz zu Werbung oder sonstigem TV. “

                    Damit hast Du sicher Recht. Ich selber schaue kein TV, insofern bist Du mir hier einiges voraus.

                    Ich teile ja im Grunde Deinen Standpunkt auch. Ich bezweifle erstens sehr stark, dass man mit Fatacceptance wirklich das Schönheitsempfinden beeinflussen wird. Zweitens glaube ich schon auch, dass es gesundheitsgefährdendes Übergewicht gibt. Drittens sehe auch in in dem Zeigen auf die böse Gesellschaft eine Verlagerung der individuellen Verantwortung auf ein abstraktes vermeintliches Herrschaftsgebilde.

                    Ich selber würde für etwas mehr Toleranz werben, aber andererseits eben doch Grenzen ziehen. bzw. mein Geschmack zieht diese Grenzen schon für mich, ob ich das nun gut finde oder nicht. Ich finde extremes Übergewicht nun einmal nicht schön und das werde ich wohl kaum ändern können. In dieser Hinsicht stimmt ja Deine Aussage auch, dass nicht alle Menschen Professoren sein können. Oder Models.

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                    • Was ich noch zum Gewicht-Schönheitsding sagen will (vielleicht wirds mal ein Blogeintrag):

                      Ich find´s bescheuert. Keiner regt sich über Ideale auf, die man nun wirklich nicht gut beeinflussen kann, wie Gesichtsstruktur, Augen oder Körperform (also das Grundmuster, z.B. ob man eher viel oder wenig Busen hat im Verhältnis). Dagegen kann jeder sein Gewicht und seine Muskulatur nahezu zu 100% selbst beeinflussen durch Ernährung und Sport. Eine vom Gesicht her durchschnittliche Frau kann also locker richtig hübsch werden wenn sie sich einen tollen Körper antrainiert.

                      Warum regt man sich also darüber auf dass es ein körperliches Ideal gibt, das viele attraktiv finden, wenn es etwas ist, das jeder selbst beeinflussen kann? Ich kann mir nicht aussuchen ob ich mit großer Nase oder Überbiss oder kleinen Augen geboren werde, DAS ist unfair (wenn man so will) aber ich kann meine Attraktivität dennoch beeinflussen indem ich mir nen Knackarsch trainiere… das ist doch cool.

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                    • LoMi sagt:

                      Ja, da hast du recht.
                      Es macht aber Arbeit, sich so einen Körper anzutrainieren. Gerade die Dinge, die erreichbar sind, sorgen für Probleme. Dinge, die ich nicht verändern kann, mögen mich belasten, aber sie entlasten mich, weil ich nichts tun kann, also auch nicht muss. Aber Fett ist so ein Thema, wo ich was machen könnte, also auch machen müsste.

                      Das ist ein bisschen so: Wir wissen, dass wir mehrheitlich keine Milliardäre werden. Das gelingt nur einer Minderheit. Also erdulden wir, dass wir keine sind. Aber etwas anderes sind Dinge, die prinzipiell erreichbar sind. Ich erinnere mich an eine Insel mit einem berühmten Vulkankrater. Da musste man hin, das war DIE Sehenswürdigkeit. Wirklich Lust hatte ich nicht. Aber weil es prinzipiell möglich war, hatte ich immer die Frage im Kopf: Mach ich es oder mach ich es nicht? Das ging anderen auch so. Gegen solche Entscheidungsunsicherheiten will man sich absichern durch Pseudotheorien, die erklären, warum man es nicht macht. Zum Beispiel kann man den Krater zu einem Touri-Schauspiel erklären und sagen, dass man solch einen Massen-Quatsch gar nicht wirklich will. Und schon hat man die Entscheidung „entsorgt“.

                      Mit dem Abnehmen könnte es auch so sein, gerade, weil es so greifbar ist.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Aber Fett ist so ein Thema, wo ich was machen könnte, also auch machen müsste.“

                      Beim Fett geht es ja gerade ums nichts tun, nämlch das – nicht – essen.

                      Betreffend Deinem Vulkankrater ist reiner Herdentrieb. Wer da war gehörte dazu.
                      Die Frage, die man sich stellen sollte wo zu?

                      Betreffend Milliardäre, gibt es viele, die weil sie nicht reich sind, den Nachbarn wegen „Schwarzarbeit“ anzuzeigen. Hier ist die Motivation reiner Neid.
                      Auch hier die Frage warum?
                      Hilft irgend etwas davon die eigene Lebensqualität zu steigern?

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                    • *Keiner regt sich über Ideale auf, die man nun wirklich nicht gut beeinflussen kann, wie Gesichtsstruktur, Augen oder Körperform (also das Grundmuster, z.B. ob man eher viel oder wenig Busen hat im Verhältnis).*

                      Och man kann sie ja schon beeinflussen, frag mal nen Schönheitschirurgen.🙂
                      Was man generell kritisch sehen muss, ist dass es ja im Moment schon eine Tendenz zur Perfektionierung der eigenen Person gibt. Ob das jetzt 80 Auslandsaufenthalte und 3 Studienabschlüsse, oder eben die Topfigur, weil man sich vegan-glutenfrei ernährt und jeden morgen ne Stunde joggen geht und 3x die Woche ins Fitti.
                      Bei Computerspielern nennt man sowas „Powergamer“, und das sind dann meist die Leute die nicht des Spielens willen spielen, sondern um möglichst viele Erfolge abzugraben.
                      Das hat dann natürlich was mit Status zu tun, man will ja vor den Leuten mit seinem Onlineprofil n bissken protzen.

                      Genauso hast du Leute, die möglichst künstlerische Fotos von ihren Urlauben und Parties schießen und auf den diversen sozialen Netzwerken posten, die diversen Selfies von ihrer Schokoladenseite und solche Unsitten wie „Outfit/Makeup of the day“.

                      Niemand der was gilt zeigt sich als häßlich oder unattraktiv oder moppelig, weil sowas muss ja heutzutage nicht sein, wer heutzutage z.B. schlampig gezupfte Augenbrauen hat, gilt als arm oder faul, wer sich nicht schminkt macht direkt ein politisches Statement, weil sich jeder Schminke leisten kann und Tutorials omnipräsent sind.

                      Auch das trainieren oder generell abnehmen ist leider nicht so einfach, wie man meint. Und tatsächlich zu sagen „Ich will nicht dünn(er) sein, wenn ich dafür auf Kuchen verzichten soll!“ wird selten hingenommen. Im besten Fall kriegst du dann nur 27 Rezeptangebote für „superleckere!“ vegan-glutenfreie Brownies, die nur mit Stevia gesüßt werden.😀

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                    • Ich sag´s mal so, es gibt Gewichtsmäßig ein enges Feld das akzeptiert ist und das liegt irgendwo gefühlt bei BMI 23-27. Wer darüber (oder am oberen Ende) liegt und nicht abnehmen will wird doof angeschaut (gesagt wird selten was) und wer darunter liegt wird gerne wegen der Figur gefoppt („Ist doch ein Kompliment!“) und so pseudobesorgt mit „Iss mal was!“ oder „Gönn dir doch mal XY, du kannst es dir doch erlauben!“ genervt.

                      Natürlich gibts je nach Umfeld da Ausnahmen oder die Grenzen sind verschoben.

                      Ich finde, es wird algemein recht wenig DRuck gemacht… ich schminke mich tatsächlich gar nicht, das Einzige Produkt das ich besitze und hin und wieder nutze ist Wimperntusche weil ich dank Vitiligo teilweise weiße Wimpern habe und die damit „unsichtbar“ sind wenn ich sie nicht tusche. Meist geh ich trotzdem ohne und ich wurde weder drauf angesprochen noch hatte ich das Gefühl dass jemand sich groß was dazu denkt. Ich mache damit auch kein Statement, ich bin tatsächlich bloß zu bequem mich damit zu befassen und immer wenn ich amateurhafterweise an mir rummale schauts halt scheiße aus, also lasse ichs^^

                      Selbstoptimierung um anzugeben kann man natürlich kritisch sehen, aber ich finde SElbstoptimierung für sich selbst schon gut. Und die Gründe warum man 3x pro Woche ins Fitnes geht und Cardio macht mögen bei machen „doof“ sein, das ERgebnis ist aber auf jeden Fall eine bessere Gesundheit, längeres Leben, höhere Fitness und Energie (wenn man nicht komplett ungesund trainiert)… das ist doch was GUtes🙂

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            • Angi sagt:

              Also ich fand mich jahrelang zu dünn. 1,65 mit 45 Kilo trotz 5 Mahlzeiten am Tag. Und das mit Mitte 20 noch. Da muss man sich auch blöde Sprüche anhören… Ab dann ging’s bergauf und jetzt mit 45 lieg ich so bei 50 Kilo, was okay ist, weil ich extrem zierlich bin. Sogar Inderinnen haben dicke Knochen gegen meine. Ich sehe nicht mehr mager aus. Hab Busen und Hintern und höre immer dann, wenn ich grade mal über die 50 Kilo bin viele Komplimente von Männern und Frauen. Allerdings ist es auch viel Muskulatur, die zum höheren Gewicht beiträgt.

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      • LoMi sagt:

        „Mir geht eher dieses “Jeder ist schön, jeder ist schlau, jeder ist in allem supi” auf den Keks weil es in der Realität halt nicht so ist.“

        DAS geht mir auch furchtbar auf den Keks, das unterschreibe ich sofort. Vor allem dann, wenn nicht mehr nach Wissen gefragt wird, sondern jede Alltagsverrichtung zur großen Kompetenz aufgebläht wird, mit der man auch ein Unternehmen führen könnte.

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  4. Martin sagt:

    Sehr schön🙂

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  5. Ich persönlich schau mir immer gerne schöne Menschen an. Mag ganz dünn sehr gern, sehe aber dennoch auch Menschen mit mehr auf den Rippen die unglaublich anziehendes Karma mit sich tragen ^^. Eine schöne Bundeskanzlerin würd ich auch eindeutig noch befürworten. Schade ist nur wenn ich die 12jährigen Mädels sehe, die jetzt schon sich einen fetten Diätplan erstellen um in eine 26xxsupers für immer reinpassen zu wollen. Und das obwohl sie selber eine 27 als Beispiel tragen.

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    • Ja, ich finde es auch blöd wenn „Diäten“ gehyped werden oder als Selbstverständlichkeit zum Alltag gehören anstatt schlichtweg gesunde Ernährung zu promoten. Man muss und sollte keine idiotische 2-Wochendiät machen um x kg zu verlieren, bloß um sie dann wieder mit dem ursprünglichen Essverhalten wieder draufzufuttern. Ist unnütz, ungesund und bringt nur Frust.

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      • Genau. Dennoch ebenso die stetige Diskriminierung der Schönen und Schlanken. Die ebenso täglich zu sehen ist.

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        • LoMi sagt:

          „die stetige Diskriminierung der Schönen und Schlanken“

          Diskriminierung?
          Ich persönlich bin noch nie wegen meines „fehlenden“ Bauches benachteiligt worden. ^^

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          • Dennoch passiert es häufiger einer schönen Frau, das sie Neider hat, das ihr Erfolg ihrer Schönheit angelastet wird und nicht ihrem Können.🙂

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            • LoMi sagt:

              Gut, davon habe ich auch gehört. Schöne Menschen sollen es gleichzeitig aber auch einfacher haben. Ihnen öffnen sich die Türen leichter. Bei Bewerbungen soll es wiederum ein Nachteil sein, wenn die schöne Frau auf eine Personalchefin trifft. Diese sortiert die hübscheren Konkurrentinnen aus, so heißt es.

              Aber Diskriminierung? Ich meine, dieser Begriff beschreibt eigentlich systematische Schieflagen und Benachteiligungen von Menschen aufgrund eines kollektiven Merkmals.

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              • Vielleicht ist es zu hoch gegriffen, das mag sein.
                Sicher haben sie auf der einen Seite vieles einfacher. Bei gleicher Qualifikation stell ich auch lieber ein hübsches Exemplar Mensch ein ^^.
                Dennoch ist die Konkurrenz, grade unter Frauen eben häufig nicht zu unterschätzen. Und wenn du dann eine sanfte Seele dabei hast, die leidet doch häufig unter augenscheinlichen Anfeindungen nur ihres hübschen Äußeren willen.

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              • Es ist halt aus meiner Sicht grade ein ähnlicher Backlash wie im Feminismus zugange, dass es plötzlich OK ist dünne Menschen wegen ihres Gewichtes dumm anzureden, was bei dicken Menschen als komplett unhöflich erachtet würde. Schlanke sind noch privilegierter, allerdings gibt es eine zunehmende (haha) Bewegung in Richtung Übergewicht ist toll und die geht m.E. gar nicht. SEit ich darauf achte fallen mir alle möglichen Dinge auf, wie eben in der Zeitschrift oder wenn bei web.de wiedermal einer dieser „Dick ist gar nicht (so) ungesund!“ verzerrenden Pseudowissenschaftsartikel gehyped wird. Oder wenn dicke Models hochgelobt werden was für ein Vorbild sie sind, wie toll sie für Körperakzeptanz stehen usw., und wenn ein dünnes Starlet ein Foto von sich hochläd kommt gleich „Buuuuuh! Das ist ein mieses Vorbild! Magersucht! Ungesund!! Schlimm!!!“

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                • Angi sagt:

                  Ich wurde schon immer extrem unhöflich auf mein Untergewicht angesprochen. Gute Ratschläge wie ‚Iss doch mal was‘ oder Bemerkungen wie ‚Du isst ja tatsächlich‘ und das gebetsmühlenartig von mir wiederholte ‚Ich esse. 5 Mal am Tag‘. Von wildfremden Menschen im Supermarkt, die mir gut gemeinte Ratschläge erteilt haben bis zu Kerlen mit einem bösartigen ‚Mit dir möchte ich nicht ins Bett gehen, da hol ich mir ja blaue Flecken‘ war alles dabei

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      • IULIUS sagt:

        An Diäten läßt sich viel Geld verdienen. Insofern wäre es kontraproduktiv, wenn man durch Diäten abnehmen würde.😉

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  6. Hm? die ist doch nicht schwanger? Und noch was ist sie nicht: gephotoshoppt… weiß nicht, was die heutzutage mit den (normalen) Schenkeln angestellt hätten… Heutzutage müssen es ja immer solche Stelzen sein😦

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    • Das berühmte Strandfoto von Marilyn ist aus ihrer Schwangerschaft. https://diversephilosophies.files.wordpress.com/2012/05/20120515-132613.jpg
      Von der Seite ist es besser zu erkennen als in diesen komischen Winkeln.

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          • ich denke die Strandbilder mit dem weißen Badeanzug sind alle aus derselben Serie, daher gehe ich von aus dass sie da schwanger war.

            Man kann natürlich spekulieren ob da gephotoshopped worden wäre, ich persönlich finde die Schenkel toll, da trainiert/muskulös (also auch für heutige Verhältnisse ideal). Ob der Rücken retouchiert worden wäre… möglich. Aber heutzutage werden Models genauso „dicker“ geshopped, also Ansätze von Rippen oder zu muskulöse Bäuche geglättet. Bedeutet das nun, dass plötzlich dick das neue Schönheitsideal ist? Wohl eher, dass die Werbemacher alles weghaben wollen, das die Aufmerksamkeit von ihrem Produkt weglenkt, also sollen die Menschen etwas glatter/künstlicher und weniger „menschlich“ aussehen, damit man nicht an der Person „hängenbleibt“ (blöder Trend, hat aber nicht unbedingt was mit Magerwahn zu tun)

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      • Aurelie sagt:

        Vielleicht habe ich echt was verpasst, aber Marilyn Monroe war mal schwanger? Ist das offiziell bestätigt? Und vor allem: Gilt es als erwiesen, dass sie bei der Bilderserie schwanger war? In der wievielten Woche denn?

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        • Ja, ein Teil des Dramas um Marilyn Monroe waren doch ihre zahlreichen Fehlgeburten/Abtreibungen.

          27 Marilyn fell pregnant to Arthur Miller in 1957. Tragically, despite motherhood being her biggest dream, it was an ectopic pregnancy and she lost the baby.

          28 On September 12, 1958, after months consumed by depression, she took an overdose of sleeping pills. Her drama coach Paula Stra her Strasberg saved her life.

          29 Just three months later, she lost another baby.

          (http://www.mirror.co.uk/3am/celebrity-news/50-things-you-probably-didnt-92960#.U-nSHbEo2b4)

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          • Aurelie sagt:

            Achso, „Enthüllungen“ vom Daily Mirror🙂

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            • Öhm, das war jetzt einfach das erste google ergebnis. Wie gesagt, ihre Schwangerschaftsprobleme waren das Drama, das sie ausgemacht hat. Das ist jetzt so ähnlich als würdest du Fragen woher ich weiß dass Lady Di eine Essstörung hatte.

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              • Aurelie sagt:

                Wann und wie lange war sie genau schwanger und von wann genau ist das Bild?

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                • Die berühmten Strandbilder waren von 1957, soweit ich weiß:
                  Marilyn wanted children so badly, she loved children very much so. She went out of her way to befriend and play with children of people she knew. Long after the relationships had ended with her former husbands, Marilyn was still in touch with the step-children she acquired in the marriage. Marilyn suffered from endometriosis which led her to have fertility problems and this was a great source of sadness for Marilyn. Marilyn suffered her first miscarriage in late August of 1956, whilst filming The Prince and The Show Girl. Marilyn’s second miscarriage was in August 1957, when she had found out she was pregnant in July. She suffered an ectopic pregnancy. Marilyn is pregnant on the famous beach pictures by Sam Shaw, which are often used as memes for the myths about Marilyn’s size.Marilyn’s final known miscarriage was in 1958, Marilyn learned she was pregnant in late October, whilst filming Some Like It Hot; on December 16th she tragically miscarried again.

                  … wenn du noch Fraen hast, kannst du die dann selbst googeln?🙂

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                  • Aurelie sagt:

                    Danke. Wenn du was behauptest, solltest du die entsprechenden Quellen dafür liefern können, nicht ich.

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                    • Da hast du schon recht, ich dachte ehrlich gesagt, dass das seitliche Bild aus derselben Serie aussagekräftig genug ist. Marilyn Monroe war berühmt für ihre schmale Taille (und ihre Fehlgeburten^^) und auf dem Seitenbild sieht man doch wirklich mehr als klar dass das kein „normaler Bauch“ ist.. nichtmal wenn man fälschlicherweise behauptete, Marilyn sei generell pummlig gewesen.

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  7. jck5000 sagt:

    Ich weiß ja nicht… ich höre ja immer, dass behauptet wird, dass sich „Schönheitsideale ändern“; ich habe da aber meine Zweifel.

    Ganz falsch ist es natürlich, Models als Maßstab zu nehmen. Models sind die Vorgaben schwuler Modedesigner für eine weibliche Zielgruppe; das hat mal von dem her überhaupt nichts damit zu tun, was an Frauen interessierte Männer interessant finden.

    Für was für Frauen haben sich also Männer interessiert?

    Nun, von erhaltener Kunst ausgehend:

    um 350 v.Chr. solche:

    um 60 v. Chr. solche:

    um 200 nach Christus solche:

    um 1500 n.Chr solche:

    um 1620 solche:

    um 1800 solche:

    und ab dem 20. Jahrhundert wurde es dann „weltoffener“:

    … aber trotzdem haben die, leichte Variationen bzgl. der Körperproportionen außer Acht gelassen, eines gemeinsam: Sie sind schlank.

    Nur weil Rubens gerne junge, dicke Mädchen hatte, heißt das nicht, dass das irgendwie gesellschaftlicher Standard gewesen wäre.

    Ich find’s aber auch seltsam, dass die Kleidergrößen für Frauen immer größer werden, nur damit sich die dicken Mädels nicht so dick fühlen. Davon werden sie nämlich auch nicht dünner.

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  8. Margret sagt:

    Nchdem ich hier bei dir gelesen habe, dass über 60% der Bevölkerung übergewichtig sind, war ich doch etwas perplex. Perplex darum, weil es meinen Beobachtungen widerspricht. Seither beobachte ich vermehrt und habe festgestellt, dass mein Umfeld doch ziemlich jung ist und da ich viel U-Bahn fahre, tendenziell noch jünger (70-Jährige und älter sind da nicht mehr so viele vertreten). Interessehalber habe ich jetzt mal nachgeguckt und tatsächlich, junge Frauen zwischen 18 und 29 sind anscheinend am seltensten übergewichtig (http://www.gbe-bund.de/gbe10/abrechnung.prc_abr_test_logon?p_uid=gasts&p_aid=&p_knoten=FID&p_sprache=D&p_suchstring=10691::Adipoes), gleichzeitig am häufigsten untergewichtig. In der Gruppe der 18 bis 20-Jährigen scheint Untergewicht sogar ähnlich häufig zu sein wie Übergewicht http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/ernaehrung/uebergewicht/bmi.htm#weiblichen.

    Dass dünne Mädchen sich „zu dick“ finden, höre ich hier sehr häufig (von den Mädchen selbst) und das macht mir schon etwas Sorge. Ich habe den Eindruck, Esstörungen nehmen generell zu, also Fettleibigkeit auf der einen Seite und Anorexie/Bulimie auf der anderen Seite. Konnte aber auf die Schnelle dazu keine validen Zahlen finden, es ist also ein subjektiver Eindruck.

    Wie hast Du denn den BMI der Modells in der Zeitschrift errechnen können? Als Schätzwert?

    Und zu Marilyn. Ich verstehe grad nicht so ganz, wie Du auf eine Größe 32 kommst? Mit 89 Oberweite und 89 Hüftumfang hat sie doch eher was zwischen 36 und 38?
    Ist die tatsächlich sehr dünne Taille denn eine Angabe mit oder ohne Korsett? Das macht schon einen deutlichen Unterschied.

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    • Zu deiner Statistik muss man folgenden Disclaimer aus den Link unbedingt bedenken: „Da das Körpergewicht, wie eine frühere Untersuchung gezeigt hat, sowohl bei Frauen als auch bei Männern systematisch unterschätzt, die Größe hingegen regelmäßig überschätzt wird sind die Ergebnisse zum Übergewicht somit eher als Untergrenze des „tatsächlichen“ Wertes zu sehen.“

      Wnn die Frauen BEFRAGT wurden war die Schamgrenze vermutlich durchaus hoch und es werden gerne mal ein paar Kilochen weggemogelt, grade bei den jungen Frauen. Zudem gibt es definitiv eine Verzerrung da die Angaben hierzu freiwillig waren und vermutlich die, die zu dick sind dann eher keine Angaben machen. Scham und so. Tendenziell antworten also eher die dünnen/normalgewichtigen auf die Frage nach dem Gewicht und die mogeln dann auch nochmal 2-3 Kilo weg. Also in kurz: die Statistik ist mit absoluter Vorsicht zu genießen.

      Meine Zeitschriftenanalyse war nur eine Schätzung, ich will also nicht behaupten sie sei exakt.

      Die Größe 32 habe ich von der Größentabelle meines Lieblingsonlineshops bonprix: http://www.bonprix.de/service/beratung/groessentabellen/damen/ … Busen wäre demnach weit höher, Taille weit niedriger also habe ich die Hüfte gewählt (Ich glaube M.M. hatte tatsächlich ohne Korsett diese schmale Taille, sie war ja dafür berühmt). Ich meine allerdings, dass neulich eine Auktion ihrer Klamotten stattfand und das Model Größe 2 (=32) nicht richtig in die Taille gepasst hat…

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  9. Margret sagt:

    Aber bei bonprix hätte sie mit 89 Hüftumfang doch dann auch eine 34 wie bei wikipedia (dort gerade noch) http://de.wikipedia.org/wiki/Konfektionsgr%C3%B6%C3%9Fen. Und obenrum dann eine 38. Sie war ja, nach heutigen Maßstäben, auch eher klein.
    Ein Korsett war in den 50ern noch sehr üblich, darum frage ich. Soweit ich weiß, trug Marilyn auch häufig eins.

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    • OK, dann lass es eine 34 sein, keine Ahnng warum ich 32 geschrieben hatte🙂

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    • Nick sagt:

      Ein Korsett war in den 50ern noch sehr üblich

      Meinst du Hüfthalter oder in den 1850ern? Oder in Alice Schwatzers neuem Film „1975 – Das Ende der Sklaverei“?

      Nein, ernsthaft: Das würde mich doch sehr wundern.

      Reformkleidung ist der zusammenfassende Oberbegriff für Varianten der üblichen weiblichen oder männlichen Kleidung, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge der sogenannten Lebensreform aus gesundheitlichen oder emanzipatorischen Gründen propagiert wurden.

      Die reformierte Kleidung für Frauen sollte es Frauen ermöglichen, sich freier zu bewegen und aktiv am Arbeitsleben teilzunehmen, indem sie hinderliche und einengende Elemente beseitigte. Unterstützt wurde die Reformbewegung durch einige Mediziner, die schon im späten 18. Jahrhundert das Korsett als äußerst gesundheitsschädlich gebrandmarkt hatten und z. B. eine Aufhängung der Kleidung an den für belastbarer gehaltenen Schultern bzw. am ganzen Torso (anstatt wie bisher an der Taille) forderten.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Reformkleidung

      Der Hüfthalter ist ein Produkt der Mode, er löste um 1900 mit dem Aufkommen der Reformkleidung Korsett und Mieder ab, ein natürlicheres Erscheinungsbild der Frau wurde angestrebt. Darunter oder darüber trugen die Frauen eine Unterhose bzw. einen Schlüpfer.

      Der Hüfthalter setzte sich, als Mittel zur Formung des weiblichen Körpers, in den 20er Jahren durch und erlebte seine Blütezeit in den 50er Jahren, er wurde noch bis in die 60er Jahre hinein getragen. Danach verlor er durch das Aufkommen der Strumpfhose an Bedeutung und wurde weitgehend überflüssig. Die Funktion der Körperformung übernahm nun die Miederhose. Heutzutage werden nur noch sehr wenige Hüfthalter hergestellt und verkauft.

      http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCfthalter

      Soweit ich weiß, trug Marilyn auch häufig eins.

      Man sagt wohl eher das Gegenteil.

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      • Margret sagt:

        Nein, das Korsett erlebte in den 50ern eine neue Blüte http://pagewizz.com/mode-fuer-damen-1950-1959/.

        http://www.wirtschaftswundermuseum.de/50er-jahre-dessous-1.html (hier einige Abbildungen der 50er Jahre Unterwäsche mit Korsetts und Korseletts).

        Zu Marilyn http://de.wikinews.org/wiki/Korsett_von_Marilyn_Monroe_versteigert. Ich habe einen Marilyn-Bildband mit einigen Korsettabbildungen.

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        • Nick sagt:

          Nein, das Korsett erlebte in den 50ern eine neue Blüte http://pagewizz.com/mode-fuer-damen-1950-1959/.

          Scheint tatsächlich sowas gegeben zu haben. Über das Ausmaß – da kann man sich dann über Quellen streiten:

          There was a brief revival of the corset in the late 1940s and early 1950s, in the form of the waist cincher sometimes called a „waspie“. This was used to give the hourglass figure dictated by Christian Dior’s „New Look“. However, use of the waist cincher was restricted to haute couture, and most women continued to use girdles. This revival was brief, as the New Look gave way to a less dramatically-shaped silhouette.

          („Es gab, in den späten 1940ern und frühen 1950ern, eine kurze Renaissance des Korsettes..“)

          http://en.wikipedia.org/wiki/Corset#History

          Die engl. Wiki gibt allerdings auch keine konkrete Quelle an.

          Zu Marilyn http://de.wikinews.org/wiki/Korsett_von_Marilyn_Monroe_versteigert

          Ja, davon habe ich auch gelesen. Andererseits heißt es, sie habe nur äußerst selten Korsetts getragen.

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          • Margret sagt:

            Ich weiß es ja auch nicht genau. Mir schienen die 55 nur typische „Korsettmaße“ zu sein, in Verbindung mit großem Busen und eher gutem Hintern. Darum habe ich nachgefragt (da ich ich an Korsettmode in den 50ern und an Marilyn erinnern konnte). Dieser Artikel im Spiegel http://www.spiegel.de/einestages/reliquien-einer-ikone-mensch-marilyn-a-948334.html nennt die Maße 96 – 58 – 91, Das wäre oben eine 42, unten eine 36 und mittig eine 32. Das sind schon sehr ungewöhnliche Maße. Aber vielleicht stimmt es ja und sie hatte eben ungewöhnliche Proportionen.

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            • Nick sagt:

              Ich weiß es ja auch nicht genau.

              Ehrlich gesagt interessiert mich die Monroe eigentlich kaum. Die Geschichte des Korsettes schon wesentlich eher, deshalb mein Einwand.

              Dass es Mitte des 19.Jahrhunderts eine tatsächlich auch so benannte „Reformkleidung“ gab wusste ich bisher auch nicht. Lustig..

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              • Margret sagt:

                Die gab es doch länger, soweit ich weiß (im Zuge der größeren Reformbewegungen) und hat sich in den den späten 1910ern und den 20ern dann schließlich durchgesetzt.

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                • Nick sagt:

                  (im Zuge der größeren Reformbewegungen)

                  ..die gab es dann wohl im Reformhaus zu kaufen *lol*

                  Der Lebensreform nun, die die Diskussionen über die „sexuelle Frage“ rezipierte, galt Sexualität einerseits als legitim und natürlich. Andererseits warnte man vor Sittenlosigkeit und sexueller Überreizung. Hier kam die Kleidung ins Spiel: Sie war insofern verdächtig, als sie die Sinnlichkeit erregen konnte. Um 1800 war die damals aktuelle griechische Mode moralisch angegriffen worden – als „Nuditätenmode“, als Ausdruck einer korrumpierten Moral bzw. als von Prostituierten abstammend. Nun war allgemein klar, dass die Mode des Korsetts, der betonten Taille, des Busens und der Hüften die Frauen in sexueller Hinsicht attraktiv machen sollte. Reformbefürwortern war diese Aufladung zu viel: Sie kritisierten, die Mode präsentiere die Frau als Geschlechtswesen [..] und zeuge von einer „Korsettmoral“

                  Marc Repussard, Catherine Cluet – 2013, „Lebensreform“, S. 176

                  Und ich hab‘ mich immer gewundert, warum die Öko-Stereotypen so tief sitzen..

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  10. pomeranze sagt:

    Aber mit einem 88er Brustumfang passt man in eine 38 und mit einem Hüftumfang von 90 in eine 34. Die 55er Taille würde in eine 32 passen, aber die müsste ja auch erstmal am Arsch vorbei. Also nicht so übertreiben😀

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  11. Ohne die exakten Zahlen zu kennen, war mir schon immer klar, dass Marilyn schlank war. Nicht umsonst hing ein Poster von ihr und nicht von Miss Piggy an der Wand meines Kinderzimmers.
    Und noch an Tipp an die Fetten da draußen: Anstatt Eure Energie durch Jammerei über angebliches Dicken-Bashing zu verpulvern, nehmt doch lieber ab! Da könnt ihr dann gleich zwei fette Fliegen mit einer Klappe schlagen.

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  12. Ach, und noch etwas: Marilyn war nicht nur schlank, sie hatte auch einige Schönheits-OPs hinter sich. Sie liegt also heute noch voll im Trend.

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  13. Margret sagt:

    Dieser Artikel nennt übrigens (als Selbstaussage von Marilyn) die Maße 96-58-91 http://www.spiegel.de/einestages/reliquien-einer-ikone-mensch-marilyn-a-948334.html. Das wäre obenrum wirklich eine 42 und untenrum eine 36 und mittig tatsächlich eine 32. Außer die Taillenmaße ist das allerdings nicht ungewöhnlich schlank bei einer Frau von 1,66 m. Mit den Maßen heutiger Supermodels nicht zu vergleichen. Gisele Bündchen hat 86-65-92 bei einer Größe von 1,80 m. Und die gilt ja noch als fester. Es ist schon ein Unterschied, ob Du Größe 34 oder 36 bei 1,66 m trägst oder 34/36 bei einer Größe von 1,80 m.

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  14. Margret sagt:

    Naja, die hat jetzt aber untenrum sicher auch keine 36 (außer sie hat jetzt seit neuestem auch Hinternimplantate ;-)) Und Marilyn hatte keine Implantate, die verfälschen ja ohnehin das Ergebnis. Kernaussage war aber ja nur, dass sie mit den Maßen und mit 1,66 m zwar nicht dick, aber eben auch nicht superdünn war

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  15. […] möchte ich mit einem Zitat einer Bloggerin, die mich auf die Idee zu diesem Text brachte: „Ich finde es nicht schlimm, wenn Models/Stars […]

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  16. Waldkauz sagt:

    Das Problem ist doch gar nicht, ob die Monroe nun echt dick war oder durch entsprechende Fotos nur so aussah. Das eigentliche Problem ist doch, dass durch die verzerrte mediale Darstellung von Schlankheit heutzutage schon normal schlanke Frauen (Konfektionsgröße 36 bis 38) oder schlanke Frauen mit ausgeprägtem Busen und ausladender Hüfte (z.B. die Monroe) mit Sprüchen wie „Sie zeigt stolz ihre üppigen(!) Kurven“ oder „Ich steh auf Frauen, an denen mehr dran ist“ bedacht werden. Ich hab jetzt mal bewusst Beispiele mit positiver Konnotation gewählt, negative gibt es ja zuhaut. So wird aber so getan, als wären bereits diese Frauen weit über dem gesunden Gewichtsbereiches…

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