Lebensträume.

Veröffentlicht: August 12, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. gruenkariert sagt:

    Kannst du nicht auch mal schlechte Comics machen? Immer will ich nur „Grandios! Weiter so! Ich will ein Kind von dir!“ schreiben😀

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  2. evilmichi sagt:

    Inspired by le Kwickforum🙂

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    • Ganz genau😀 Die Möchtegern-Medizinstudentin hat mir grade den Rest gegeben^^

      (Boohoo, mein großer Lebenstraum ist es schon immer, Ärztin zu werden, aber ich konnte mich nicht aufraffen dafür mal 5 Minuten in ein Geschichtsbuch zu schauen und nun versaut mir mein 3-Punkte Abi den NC…)

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      • evilmichi sagt:

        Sowas aber auch. Voll fies und unfair und überhaupt. Armes Tuktuk, war die böse Welt wieder gemein zu dir? Komm, kriegst nen Keks. *chrchr*

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      • Nick sagt:

        Ausgerechnet Medizin..

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      • Sven sagt:

        Geht es um diese CassieBellamy? Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, nur überflogen und ich möchte hier schon einmal betonen, dass ich nicht Partei ergreifen möchte (ich mag übrigens deine Comics!🙂 ).

        Aber dennoch finde ich deinen flapsigen Kommentar („aber ich konnte mich nicht aufraffen dafür mal 5 Minuten in ein Geschichtsbuch zu schauen“) ein bisschen mies. Niedrige Punkte in einem Fach kann viele Gründe haben.

        Ich glaube, dass das ein Kernproblem bei Diskussionen um das Bildungssystem ist: Jeder Mensch hier hat irgendeine Art von Bildung genossen und erfahren und glaubt daher dass seine eigenen Erfahrungen allgemeine Gültigkeit besitzen und auf alle anderen anwendbar sind. Ich z.B. war auf einem sehr guten Gymnasium (eigentlich nur per Zufall) mit relativ guten Lehrern. (Ich habe das aber erst erkannt als ich schon längst mitten im Studium war bzw. auch später als ich Praktika betreut und beaufsichtigt habe…)

        Es würde mir aber nie einfallen anzunehmen, dass nun jeder auf einem guten Gymnasium mit guten Lehrern war. Im Gegenteil: die Hürde Lehrer zu werden ist so niedrig, dass auch komplette Vollidioten Lehrer werden können und dürfen.

        Aber auch wenn der Lehrer gar nicht schlecht ist, kann es viele Gründe geben, warum Schüler schlecht bei ihm abschneiden. Einfach weil man nicht mit dem Lehrer auskommt oder mit seiner Lehrstrategie nicht zu recht kommt. Ich hatte einen Bio- und Chemielehrer, der war suuuper nett und recht locker. Hat Zusammenhänge gut erklärt und man hatte sogar einen Ausfrage-Joker pro Halbjahr. Kurzum: super. Meine Noten? Eher 3. Das lag aber einfach daran, dass mich dieser Lehrer nicht gefordert hatte. Auch das habe ich erst erkannt als ich später eine Chemielehrerin hatte, die damals einfach ’strenger‘ war. Sie war nicht gemein oder fies, aber sie war irgendwie… konsequenter und ihr Unterricht einfach strukturierter, effizienter und schneller. Meine Noten hätten in dem Fach bei ihr nicht besser sein können. Dafür hat sie natürlich ein paar schwächere Schüler komplett abgehängt (und die hatten dann teilweise auch echt Angst vor ‚Chemie‘).

        Jedenfalls, unterschiedliche Lehrer haben auch unterschiedliche Anforderungen und das kann auch Geschichte zu einem Höllenfach werden lassen. Werden beim Abfragen (egal ob mündlich oder schriftlich) grobe Zusammenhänge gefordert oder auf Tag und Stunde genaue Angaben zu Ereignissen? Das sind zwei Extrema zwischen denen es soooo viele Abstufung gibt. Lehrer haben ja (zu Recht) die Möglichkeit ihren Unterricht inkl. Leistungskontrolle so zu gestalten wie sie es für richtig halten – aber das passt halt nicht für jeden. Wenn dann noch hinzukommt, dass der Lehrer pädagogisch einfach nichts drauf hat….

        Da war doch vor kurzem beim Spiegel(?) der Artikel über den Bau der Mauer. Hand aufs Herz, wer hätte es gewusst? Ich hätte das Jahr und die Jahreszeit gewusst (weil mir vom Geschichtsunterricht/buch damals ein schönes Foto in Erinnerung geblieben ist), aber Tag und Monat? Puh…

        Natürlich lässt sich immer einwenden „Ja, Du willst Medizin studieren, dann brauchst halt dein 1er Abitur, also musst Du dich halt entsprechend reinknien. Hilft halt nix.“. Das stimmt. Das ist aber weit von einem flapsigen „aber ich konnte mich nicht aufraffen dafür mal 5 Minuten in ein Geschichtsbuch zu schauen“ entfernt. Wir wissen auch gar nicht wie es in ihren anderen Fächern ausschaut (wobei ich jetzt mal kurz die Behauptung in den Raum werfe, dass Deutsch bei ihr kein 1er ist…).

        Ich finde es eigentlich auch richtig, dass mehr und mehr Leute das System des NCs für Medizin und andere Fächer anprangern und darüber diskutieren. Wird ja auch an der Uni gemacht.🙂

        My two cents,
        Sven

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        • Klar war das flapsig und überspitzt. Und der Comic war auch nicht 1:1 darauf bezogen sondern etwas das mir öfter begegnet ist.

          Ein Beispiel: Mein Studium hat auch einen NC von 1,2(?) und ich habe den auch nicht geschafft. Was aber auch daran lag dass es nicht mein großer Lebenstraum war und ich mit der Alternative Jurastudium auch glücklich war^^. Nun ja, ich habe es durchs Losverfahren geschafft. Und wann immer Leute rumjammern, dass sie es nicht schaffen den NC zu schaffen und sooooooooooooooooooo gerne reinkämen weil es ihr grooooooooooooßer Traum ist, erkläre ich ihnen, dass sie sich einen Stapel Postkarten kaufen und jeder Uni eine Benachrichtigung schicken sollen dass sie am Losverfahren teilnehmen möchten. Die Chancen so reinzukommen sind richtig gut (bei uns hatten sich so wenige dafür beworben, dass ALLE im letzten Durchgang reinkamen).
          Rate mal wie viele meinem Rat gefolgt sind.
          Ganz genau: Keiner. Und alle haben hinterher rumgejammert dass sie das ja so gerne studiert hätten und hach… das Schicksal.

          Und wenn ich mir die Medizinstudentin so anschaue und ihre Reaktion auf alle möglichen Vorschläge (Bundeswehr Ausland…) kam immer nur eine lange Liste voll von gehtnichtkannichnichtistzuschwierig. Wie heißt es: Wer wirklich will, findet Wege, wer nicht will, findet Gründe.

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          • Sven sagt:

            @erzaehlmirnix

            Ansonsten hab ich mir den Thread jetzt etwas genauer durchgelesen und ja, sie ist wirklich etwas unbeholfen, wenn es darum geht Lösungen zu finden bzw. Möglichkeiten zu nutzen… Also, kann ich alles nachvollziehen und stimme Dir zu🙂

            Nur eine kleine Anmerkung: Ich finde es ist – aus welchen konkreten Gründen auch immer – *immer* legitim den Dienst an der Waffe bzw. bei der Bundeswehr zu verweigern – insbesondere, wenn man eigentlich „nur“ studieren will. Das ist natürlich meine eigene, persönliche Meinung, aber das find ich gerechtfertigt (nur weil Du es in deiner Klammer explizit erwähnst).

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        • IULIUS sagt:

          „Ich finde es eigentlich auch richtig, dass mehr und mehr Leute das System des NCs für Medizin und andere Fächer anprangern und darüber diskutieren. Wird ja auch an der Uni gemacht.“

          Beim Abschaffen würde sicherlich eine Minderung der Qualifikation der Ärzte einhergehen.
          Ob das gewünscht ist?

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          • Sven sagt:

            Tut sie das?

            Der NC ist kein Instrument der Qualifikationsbeschränkung, sondern ein Mittel um wenige Plätze (geringes Angebot) an eine große Zahl Bewerber (große Nachfrage) zu bringen. Die Abiturnote ist halt das Primärkriterium, die Anzahl der Wartesemester das Sekundärkriterium.

            Österreichs Universitäten haben z.B. keinen NC. Du behauptest (indirekt), dass österreichische Ärzte eine geringere (durchschnittlich gesehen natürlich) Qualifikation haben als deutsche Ärzte? Du behauptest weiterhin (indirekt), dass z.B. Chemiker eher gering qualifiziert sind (wir haben ja keinen NC)? (Natürlich hast Du das nicht behauptet – aber das ist das Problem an pauschalen Aussagen… sie sind pauschal anwendbar.)

            Die Universität Wien hat (auch durch den Ansturm an deutschen Bewerbern) einen allgemeinen Eignungstest für Mediziner eingeführt. Das – sofern vernünftig angewendet – kann ein Instrument zur Qualifikationssicherung sein.

            Eigentlich kristallisiert sich die Qualifikation für ein Studium in der Regel in den ersten Semestern. Ein alter Prof von mir hat mal gesagt „Man sollte die ersten 2-3 Semester in einem Fach die Chance haben zu schauen, ob es passt. Von beiden Seiten.“. Ich finde, er hat recht. Man kann definitiv bessere Systeme finden als eine NC-Beschränkung, wenn es wegen Platzmangel nötig wäre. Können heißt hier: wenn die Ärztelobby es wollte.

            Wenn man wirklich die Qualitfikations testen wollte, dann würde man Auswahlgespräche machen. Das wird z.B. in Chemie an der LMU gemacht – obwohl die auch keinen Platzmangel haben. Das System ist nicht perfekt (wie jedes), aber das muss auch nicht sein.

            Was ist eigentlich mit den Leuten, die über den dritten(?) Bildungsweg Medizin studieren können? Mit einem abgeschlossenen, naturwissenschaftlichen Studium kann man auch einen Studienplatz in Medizin beantragen – außerhalb des normalen Vergabesystems. Ich habe im Abitur aber nur 2.4 gehabt. Bin ich jetzt qualifiziert für Medizin?

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            • Sven sagt:

              *Qualifikation *heraus … Zuviel und zu schnell getippt🙂

              Mir fällt aber gerade etwas auf. Die letzte Frage sollte wohl eher wie folgt lauten: Wäre ich ein guter Arzt?

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            • IULIUS sagt:

              „Mit einem abgeschlossenen, naturwissenschaftlichen Studium kann man auch einen Studienplatz in Medizin beantragen – außerhalb des normalen Vergabesystems.“

              Denke es werden weniger die unfähigen sein, die dann noch Medizin studieren. Insofern ist das nicht vergleichbar.

              Soweit Du der Meinung bist der NC ist eines der schlechtesten Auswahlkriterien gebe ich Dir vollkommen recht.
              Trotzdem ist das besser als wenn jeder 4er Abiturient, der sein Abi im 2. Anlauf geschaft hat Medizin studieren würde.

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              • Sven sagt:

                Wie groß schätzt Du die „Gefahr“ ein, dass ein „4er Abiturient, der sein Abi im 2. Anlauf geschaft hat“, danach noch studiert? Wie groß ist dann der Anteil, die Medizin studieren? Und wie groß der Anteil derjenigen, die das schaffen? Und was ist dann mit denen die das Studium schaffen? Sind die dann Ärzte zweiter Klasse? Sie haben ja dieselben Anforderungen wie alle anderen in ihrem Studium erfüllt…

                Ich mag diese „besser als“-Argumentationen nicht. Sie sind, finde ich, nicht mehr als einfache Totschlagargumente. Da sie nichts aussagen, kann ich sie immer und überall für alles und jeden konstruieren und anwenden. Ein paar Klischees und/oder Extrema dazu und fertig ist das ‚Argument‘:

                Ein „4er Abiturient, der sein Abi im 2. Anlauf geschaft hat“, aber menschlich einfach was drauf hat und Medizin studieren *will* ist doch besser als ein sozialer Aasfresser, der zwar 1.0er Schnitt hat, aber auch nur wegen des Geldes und dem Prestige studiert (oder weil Mama und Papa es so wollen). Voilà. Überzeugt Dich nicht? Mmmh…

                Ein schlechtes System gehört sich geändert oder abgeschaft, oder nicht? Wozu es mit „aber es ist besser als Hundescheiße“ rechtfertigen? Ich sehe da keinen Sinn darin.

                Es ist auch fraglich, warum jeder das Medizinstudium auf ein so hohes Podest stellt. Ja, es geht um Menschen. Klar. Da dürfen nur die „Besten“ ran. Nun, habt ihr euch mal so richtig ernsthaft mit Ärzten unterhalten? Ich kann sowohl etwas über Studienanfänger erzählen (wir bilden die in Chemie aus) als auch über fertige Mediziner (wir haben u.a. ein paar Projekte mit dem Klinikum hier laufen). Aber auch von Erfahrungen mit Ärzten z.B. beim Blutspenden oder persönlichen Behandlungen.

                Was soll ich sagen? Es gibt – wie überall in jeder Branche – verdammt gute Ärzte und es gibt auch verdammt schlechte Ärzte. Es gibt Ärzte, die sich weiterbilden und die über ein sehr gutes Hintergrundwissen (auch was z.B. Grenzbereiche wie Biochemie, etc. betrifft) verfügen und es gibt Ärzte, die sind einfach nur wandelnde, stupide Lexika („Bei X hilft Y.“).

                Das Medizinstudium ist nicht schwerer oder leichter als andere Studiengänge (das soll weder Medizin noch andere Studiengänge auf- oder abwerten.). Ärzte sind keine besseren oder schlechteren Menschen. Es ist allein die künstliche „Exklusivität“, die Medizin zu einem besonderen Club macht. Man kann sich etwas besser fühlen, wenn man diesem Club angehören „darf“. Gleichzeitig will man dann natürlich verhindern, dass andere es leichter haben (könnten). (Übrigens ein Effekt der bei Absolventen auch auftritt: ‚Warum sollten es nachfolgende Generationen leichter haben den Abschluss zu bekommen?‘)

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                • IULIUS sagt:

                  Vielleicht ist es Dir entgangen, aber wir haben eine Gesellschaft, bei der jeder, das Abitur schafen und studienberechtigt sein soll. Da die Menschen insgesamt nicht intelligenter werden ist das nur zu schaffen, in dem man die Anforderungen drastisch senkt.
                  Vgl.
                  1960 7%
                  1980 22%
                  2000 37%
                  2010 49%

                  ca. 2030 dürften es 100% sein.

                  Auch wenn es überall mehr oder weniger Begabte für einen Beruf gibt, denke ich, ist es richtig, daß nicht jeder Nappel Medizin studieren kann.

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                • Nick sagt:

                  @Sven:

                  Das Medizinstudium ist nicht schwerer oder leichter als andere Studiengänge

                  Naja, so wie es gestrickt ist erfordert es aber außergewöhnlich viel Selbstdisziplin.

                  Ich bin auch der Meinung, dass der NC nicht gerade dafür geeignet ist, die geeignetsten Mediziner auszusieben, aber wenn jemand eine außergewöhnliche Leidenschaft für diesen Beruf für sich reklamiert, dann wirkt das eben ziemlich unglaubwürdig wenn er beispielsweise nicht bereit ist, dafür in eine andere Stadt zu ziehen und sich dort einen neuen Job zu suchen.

                  Ich kenne diesen Menschen nicht, aber ich vermute, dass eine gute Informationsveranstaltung über das Studium helfen würde.

                  Ein “4er Abiturient, der sein Abi im 2. Anlauf geschaft hat”, aber menschlich einfach was drauf hat und Medizin studieren *will* ist doch besser als ein sozialer Aasfresser, der zwar 1.0er Schnitt hat, aber auch nur wegen des Geldes und dem Prestige studiert..

                  „[die] haben keine Ahnung, wie man mit Menschen richtig umgeht” klingt mir leider nicht gerade nach jemand, der „menschlich was drauf hat“. Gut, in dem Alter neigt man eben zu aberwitziger Überheblichkeit.

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                  • Sven sagt:

                    @Nick

                    Woran machst Du fest, dass das Medizinstudium „außergewöhnlich“ viel Selbstdisziplin benötigt? Woher weißt Du z.B. das Pharmazie oder Chemie nicht genauso viel (oder mehr) Selbstdisziplin benötigen? Oder Mathematik? Oder Jura? BWL? Ökotrophologie? (ok, letzteres war nicht so ernstgemeint *hust*)

                    Wie schon gesagt: Das soll weder das eine noch das andere Fach auf- oder abwerten. Ich finde aber, dass man wenn man (s)ein Fach auf ein Podest stellt (und das eigentlich nur aus alten Klischees heraus), es schon naturgemäß dieses elitäre Clubdenken fördert, was ja Teil des Problems ist und eigentlich auch jegliche Diskussionen verhindert (s.o.).

                    Dem Rest deines Beitrags stimm ich zu. Ich wollte auch eigentlich gar nicht so viel schreiben und diskutieren, fand nur in diesem Fall den Kommentar von erzählmirnix ein klein wenig gemein (flapsig, s.o.).🙂

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    • Nick sagt:

      „haben keine Ahnung, wie man mit Menschen richtig umgeht“ *lol*

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  3. Swortfish sagt:

    Ich warte immer auf Schicksal Z …

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  4. IULIUS sagt:

    Das Problem ist uralt, auch Konfuzius hat das schon auf den Punkt gebracht:

    „Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.“*

    *War aber wohl nicht so schön bebildert. :))

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  5. Margret sagt:

    Naja, also das NC-System in Deutschland sollte man schon mal kritisch überdenken und eventuell ändern. Ich bin Österreicherin und bei uns war es zumindest lange Zeit so (weiß gerade nicht, wie es aktuell ist, bin schon zu lange weg), dass nicht der NC entscheidend war, sondern ein spezieller Eignungstest für das jeweilige Fach. Und da gab es in der Klasse meines Vaters dann tatsächlich den Fall, dass ein sehr fauler Schüler mit den schlechten Noten diesen Test mit Bravour bestanden hat, das Medizinstudium in Bestzeit und mit Topnoten geschafft hat und er heute Chefarzt einer großen Wiener Klinik ist. Ich denke,es gibt einfach Leute, die kommen mit dem Schulsystem nicht zurecht, mit dem Studium aber schon. Umgekehrt gibt es ja auch Menschen, die in der Schule glänzend sind und im Studium nicht mehr. Die Jahrgangsbeste unererer Schule (1,0) hat 3 Studien geschmissen und ist mittlerweile Krankengymnastin. Was ja auch nicht schlecht ist, aber anscheinend war sie kein Mensch für die Uni.

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    • IULIUS sagt:

      Dein Beispiel mit dem Chefarzt ist sicher ein Einzelfall unter mehreren tausend Fällen. Wegen dem einen Fall jetzt nur noch schlechte Abiturienten einzustellen, in der Hoffnung das würde sich wiederholen wäre jetzt aber nicht ganz optimal.

      Wer für was geeignet ist sollte eigentlich schon im Schulsystem selber herausgefunden werden. Viele könnten sich damit viel ersparen.

      Bei der Krankengymnstin würde ich darauf tippen, sie hat das alleine Arbeiten nie gelernt und braucht eine feste Struktur.

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      • Margret sagt:

        Mein Vorschlag war eigentlich, den NC durch einen Eignungstest zu ersetzen, der speziell auf das jeweilige Fach zugeschnitten ist😉. Wenn diesen dann auch mal ein schlechter Schüler besteht, spricht viel dafür, dass er für eben dieses Studium geeignet ist und für diesen speziellen Bereich Motivation mitbringt.

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        • Dummerjan sagt:

          Das Bestehen von Eignungstests testet im Wesentlichen das Bestehen von Eignungstests.

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          • IULIUS sagt:

            Ein „guter“ Eignungstest, ist auf die Anforderungen des Berufes zugeschnitten.

            Nur wer sagt, daß „gute“ Eignungstest genommen werden…

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          • Margret sagt:

            Und das Bestehen des Abiturs testet im Wesentlichen das Bestehen des Abiturs. Ob ein 1er Schüler dann auch ein guter Arzt wird, sei mal dahingestellt …

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            • Ikna sagt:

              Vor allem konnte man wenigstens bei uns in Bayern hier ein „tolles“ 1,0er Abi hinlegen.. für die Oberstufe musste man eh Chemie, Bio oder Physik abwählen, ein naturwissenschaftliches Fach im Abi hat auch gereicht… im Prinzip konnte man Französisch/Geschichte als Leistungskurse nehmen, Grundkursabi: mündliche Prüfung in Physik/Chemie/Bio und schriftliches Abi in Mathe

              Und derjenige soll nu ernsthaft geeigneter sein als jemand der ein 1,5er mit den LKs Chemie/Bio + Mathe hinlegt, Englisch als Grundkursabi zusammen mit Sozialkunde?

              Sry, aber wer zwei Sprachen als Leistungskurse wählt hat für mich offensichtlich garkein interesse an einem Studium das nicht Humanistisch ist. Da bin ja sogar ich mit Mathe/Physik näher an Medizin dran o.O

              Btw ist es auch echt bitter dass jemand (sei es aus persönlichen Gründen oder nicht entdeckter krankheit) innerhalb weniger Wochen seinen Schnitt so massiv versauen kann dass er Wartesemestern darf bis er schwarz wird..

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  6. Margret sagt:

    P. S. Vielleicht hat die besagte Frau ja auch Depressionen und kriegt es deshalb nicht hin? Du hattest doch selbst mal ein Comic zu dem Thema, soweit ich mich erinnere. Ich finde dieses „Die muss doch nur mal …“ immer etwas zu einfach, gerade in Onlinediskussionenn kann ich den Menschen dahinter schlecht einschätzen.

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    • Man kann durchaus ein bestimmtes Verhalten scheiße finden ohne dass es was daran ändert, dass manche Leute für dieses Verhalten nachvollziehbare Gründe haben.

      Wenn ich sage „Ich finde Homosexuellenhass scheisse!“ dann bringt es auch nix wenn sofort einer kommt und sagt „Ja, vielleicht ist aber derjenige ja von nem Mann vergewaltigt worden und hasst deshalb Schwule.“

      Verhalten =/= Person

      Ein Verhalten kann man doch kritisieren ohne dass man gleich ein Urteil über die Gesamtperson damit verfasst.

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      • Margret sagt:

        Ja, sicher. Depressive können auch eine Plage für ihre Umwelt sein. Aber mich erinnerte der Comic oben doch sehr an diesen unter umgekehrten Vorzeichen https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2013/10/25/patentlosungen/ . Vielleicht bin ich da auch empfindlich. Aber ich kenn das (ADS) eben auch, dass mir Leute sagen „Du musst halt einfach nur so und so, ist doch ganz einfach“ und es funktioniert tatsächlich überhaupt nicht. Und dann wird behauptet, wenn es nicht funktioniert, hätte man es halt nicht „richtig“ versucht.

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        • Als ebenfalls ADSler kann ich das nachvollziehen, aber für viele Dinge gibt es halt einen harten, anstrengenden Weg, der dann aber auch zum Ziel führt. Im Prinzip alles was mit Training, Übung und Kontinuität erreichbar ist.
          Natürlich kann man dann daran scheitern und feststellen, dass man der Sache nicht gewachsen ist, aber man sollte es doch zumindest versucht haben und nicht von vornherein lieber das „Wundermittel“ nehmen weils leichter scheint.

          Z.B. weil wirs auch vom Gewicht haben: Der einzige Weg abzunehmen ist, weniger zu essen (und/oder sich mehr zu bewegen, aber das ist sogar optional). Ein komplett simpler Weg, der für jeden prinzipiell möglich ist. Und dennoch kaufen Leute lieber irgendwelche dämlichen Zauberpillen aus Kugelfischarschextrakt oder machen das zehnte Mal die Atkins-Trennkost-Hollywood-Diät.

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          • Margret sagt:

            Dann wäre aber doch die Argumentation „Das sind doch Ausreden. Wenn es mir mal nicht so gutgeht, reiße ich mich zusammen und mache mir eine To-Do-Liste. Das motiviert dann richtig und ich kriege was geschafft statt rumzuhängen“ (aus „Patentlösungen“) gar nicht so falsch.

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            • Du hast auch nur die hälfte gelesen, oder?^^ Ich sagte nicht dass man alles schaffen muss, ich sagte es geht darum, es wirklich zu VERSUCHEN.
              Und ja, wenn jemand im Vorfeld schon kommt und sagt, dass das eh alles zu schwierig ist, ohne zumindest einen ernsthaften Versuch zu starten, dann sind das Ausreden.
              Die meisten psychisch Kranken versuchen durchaus, und gehen dann irgendwann zum Therapeuten. Der Leidensdruck ist da meist so groß dass sie wirklich was ändern wollen und das dann auch tun. Es geht hier um die, die von vornherein sagen „Och nee, ToDo Liste klingt so schwierig… ich meine, ich will mich zwar wirklich unbedingt organisieren, aber mich fünf Minuten mit Zettel und Stift hinzusetzen, das klingt schon so doof. …. und später: „Hach, ich KANN mich einfach nicht organiseren, nichts klappt.“

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            • Noch was: Die Person rechts ARBEITET an ihren Problemen.

              Es ist einfach ein Unterschied ob du andere nach Ratschlägen fragst weil du uuuuunbedingt X erreichen willst und aaaaalles dafür tun willst (ausser halt den sinnvollen Schritt der dir auf deine Frage hin vorgeschlagen wird) oder ob du ungefragt jemandem, der bereits an dem Problem arbeitet, sagst dass er gefälligst Patentlösung X tun soll.

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          • Bienchen sagt:

            Und was ist mit Menschen, die eine stark eingeschränkte Selbstkontrolle haben? Für die wird es dann echt schwer, einfach weniger zu essen, wenn sie hungrig werden… finde das einfach sehr einseitig gedacht…
            Oder wenn man als Kind nicht gelernt hat, sich irgendwo auch mal durchzubeißen…
            Finde diese Verallgemeinerungen echt schwierig. Ich kenn die Sprüche auch zur Genüge. „Ja, dann musst du dich da halt mal durchbeißen beim auswendiglernen“ – und dann sitzt man davor und beim durcharbeiten der Fragen erwischt man sich bei 7 von 8 Fragen dabei, wie man Gedanklich sonst wo ist… die Augen folgen zwar dem Text, aber der Kopf ist sonstwo.

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            • IULIUS sagt:

              Sicher ist es für die schwer. Aber soll das wirklich ein Leben lang als Ausrede dienen?

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            • Lest ihr nur die hälfte von dem was ich schreibe und drückt schon auf Antworten? Es geht darüm, es zu VERSUCHEN und zwar ernsthaft und nicht im vorfeld schon zu sagen „Hach, aber das ist so SCHWIERIG, ich schau lieber mal ob es noch nen einfachen Weg gibt“ obwohl man genau weiß dass das Quatsch ist … um sich dann hinterherher zu beschweren, dass es generell unmöglich ist und man ALLES versucht hat.

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              • Bienchen sagt:

                Ich glaube, das ist in meinem Hirn wirklich nicht angekommen xD – oh, ein Eichhörnchen… xD
                Bzw den Teil beim Lesen der Kommentare schon wieder vergessen gehabt… well… an sich stimme ich dir ja dann doch völlig zu… *geht sich verbuddeln*
                Argh da war noch wa,s was mein Hirn wollte… ist weg… verdammt… warum musste mein Kollege ausgerechnet jetzt die Kaffeemaschine anwerfen. Naja, sollte es mir doch wieder einfallen, melde ich mich nochmal… oder so.

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              • Margret sagt:

                Ich glaube, ich hab mich da unklar ausgedrückt, es ging mir nur um die „5-Minuten lernen“-Aussage. In Onlinediskussionen kennt man den anderen ja gar nicht und weiß nicht, was der- oder diejenige schon alles versucht hat (und eventuell gescheitert ist).

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                • Denkst du denn, dass jemand, der wirklich alles versucht hat und im (Lern)Fach Geschichte kein „ausreichend“ schafft, die Eignung mitbringt ein Medizinstudium zu schaffen? Und ich rede hier von „hat wirklich ihre volle Leistungsfähigkeit ausgeschöpft“-alles.

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                • Margret sagt:

                  Ich meinte weniger vom Intellekt her sondern eben aufgrund einer Krankheit wie Depressionen oder aber einer ADS-Störung. Da hockt man ja wirklich oft wie zubetoniert vor den Büchern und kriegt kaum was in den Kopf (ich zumindest beim Vokabellernen und Jahreszahlenauswendiglernen). Und sobald man was macht, wo dann wirklich Interesse vorhanden ist, „flutscht’s“ (bei ADS nicht bei Depressionen).

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                  • Und du denkst in einem Studium, das einen interessiert, interessiert einen alles? Jeder Teilbereich erfüllt einen mit Faszination und Lerneifer und es „flutscht“ 10 oder 12 Semester nur so?

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                    • kinchkun sagt:

                      Meine beste Freundin auf der Welt studiert Medizin. Und bei allem Interesse für Medizin: Ich könnte das nicht. Bzw. im Lichte des Comics: Ich würde das nicht genug wollen. Die Mühe unzählige Fakten Monatelang in sich hinein zu schaufeln, 12 Stunden am Tag und mehr, bis 23 Uhr in der Bib hocken und dann trotzdem nicht ausreichend sicher sein zu können zu bestehen; dafür braucht man imho schon mehr als nur Interesse.

                      Ich denke, wer in der Schule faul ist ist es nicht notwendigerweise auch im Studium. Aber wer aus Faulheit seinen Abschnitt versaut, der wird es mehr als im Medizinstudium haben.

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                    • kinchkun sagt:

                      „Mehr als schwer“. (Mehr als Twittern is auf Smartphone echt schwer)

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                    • Margret sagt:

                      Nein. Aber das Lernen an der Uni ist einfach ganz anders als das Lernen an der Schule. Weniger Frontalunterricht, viel selber erarbeiten. Und wenn jemand Depressionen hat, können Medis ja durchaus auch helfen (so als einfache Lösung ohne ganz viel harte Arbeit)

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                    • Ich denke nicht, dass irgendwer der Meinung ist, dass das Überwinden einer Erkrankung wie Depression harte Arbeit erfordern sollte. Dass es das manchmal/oft tut ist leider eine unschöne Wahrheit, aber ich denke nicht, dass man das mit dem Arbeiten für Lebensträume vergleichen kann. Lebensträume und Ziele sucht man sich aus. Eine Depression nicht, und sie zu überwinden um wieder gesund leben zu können ist kein Lebenstraum sondern lebenswichtig.

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    • IULIUS sagt:

      Ich persönlich finde online kann man Personen besser einschätzen, weíl bestimmte störende Faktoren nicht mit übertragen werden.

      Die wenigsten, die nichts auf die Reihe bekommen haben auch Depressionen. Mit dieser Ausrede machen es sich einige zu leicht.
      Ein Depressiver würde eher nicht erklären wollen, er hätte alles versucht, aber…

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      • Margret sagt:

        Findest Du? Ich finde das ohne Gestik, Mimik und Tonfall deutlich schwerer und habe bei Forentreffen auch schon mir im Netz sehr sympathische Personen als real recht unsympathische Zeitgenossen erlebt und umgekehrt.

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        • IULIUS sagt:

          Die meisten lernen es im RL zu „blenden“ (emotional einfangen). Hier funktioniert das nicht, weil man Mimik, Gestik und Tonfall nicht hört. Man kann sich aufs wesentliche konzentrieren.
          Sicher können sie Dir hier auch die Hucke vollügen, nur erkennt man hier viel leichter Widersprüche….

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  7. Dummerjan sagt:

    Das ist eine spezielle Verion von:
    Don’t speak about the nail.

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