Frauenförderung.

Veröffentlicht: August 25, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. Martin sagt:

    Wunderschön!🙂

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  2. […] 1. Für eine Frau: “Sie kann nichts dafür, hier sind alle möglichen Hilfsmaßnahmen.” Für einen Mann: “Looser. Sieh zu, wie du klar […]

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  3. Endlich mal ein Programm, das wirklich Sinn macht!

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  4. Graublau sagt:

    Ich liege am Boden vor Lachen. Voll ins Schwarze getroffen!

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  5. mitm sagt:

    Starke Pointe🙂

    Der Comic erinnert mich an ein ellenlanges Papier, das vor einigen Monaten als Leitartikel im Atlantic erschien: Katty Kay and Claire Shipman: The Confidence Gap
    http://www.theatlantic.com/features/archive/2014/04/the-confidence-gap/359815/

    Was Dein Comic in wenigen Zeilen auf den Punkt bringt, wird dort auf mehreren Seiten Text ganz vorsichtig vorbereitet (der Atlantic ist streng feministisch, muß man hier wissen, also Frauen sind immer die Opfer) und kulminiert in einer sehr überraschenden Erkenntnis:

    Jungen sind privilegiert, weil sie schon von Jugend an in der Schule diskriminiert werden!
    (meine Formulierung, steht so natürlich nicht da)

    Da muß man erst mal drauf kommen. Die Jungen gewöhnen sich nämlich an die ständige harsche Kritik und lassen sich irgendwann ihr Selbstvertrauen davon nicht mehr ruinieren (ob das für alle gilt, wage ich zu bezweifeln, aber wie üblich werden die Verlierer nicht wahrgenommen). Die Mädchen haben dagegen kaum Mißerfolge und Kritik einzustecken, weil die Schule nach ihren Bedürfnissen gestaltet ist. Sie halten das also für normal und werden später, wenn die Realität anders ist, ganz verunsichert.
    Ergo: die Diskriminierung von Jungen ist ein Privileg und das Patriarchat steckt dahinter… q.e.d.

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    • Martin sagt:

      Mal ganz davon abgesehen, daß es eh ein paternalistisch-faschistisch-maskulistisches Komplott ist, das die Realität anders ist!

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  6. jck5000 sagt:

    Göttlich.

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  7. netreaper sagt:

    Wie wahr, wie wahr… Das sind ja ganz neue Töne hier im Blog…

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  8. *Prust „geschlechtsneutrale Frauenförderung“
    klingt ähnlich wie „pastafreie Nudelgerichte“

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    • Bill sagt:

      genau das war mir auch als schöner Seitenhieb aufgefallen.
      In einer Diskussion in der „Zeit“ hat das zuletzt ein Kommentator sehr schön zugegeben:
      „Gender Studies untersuchen, inwieweit soziale Faktoren das Leben und die Rolle von Frauen bestimmen, wo sich diese nicht mehr aus Biologie ergeben.“
      Um eine Sottise zu paraphrasieren: „Studies für alles außer Männern“

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  9. Nick sagt:

    Köstlich🙂

    Das erste mal, dass sich Rechtsi oder Linksi sich einfach umdreht und geht?

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  10. LoMi sagt:

    Frau EMN giert offenbar wieder nach „Masku-Kacke“-Tweets ^^
    Schlimm, wie Du Deinen Schwestern in Not so hämisch in den Hintern trittst ;-D

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  11. IULIUS sagt:

    Die Geschichte beantwortet die Frage, warum sie nicht befördert wurde.

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  12. St. Elmo sagt:

    Aua, bin vor lachen vom Stuhl gefallen…

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  13. Grandios. 100 Punkte.

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  14. hans-peter stoehr sagt:

    Bisher fand ich die Comics sehr klug – hier scheint wichtiges Hintergrundwissen zu fehlen. Schade, das von einer Frau zu sehen!

    „Find’s doch selbst raus“ unter Jungs hat nämlich keineswegs den Touch „dir will ich nicht helfen“, sondern vielmehr „das kannst du doch bestimmt selbst!“. Ist in Kombination mit allem, was wir als Gesellschaft von jeher Jungen so zusprechen, nämlich Mut, Selbstbewusstsein, Erfindergeist, Intelligenz, Aktivität (bei Mädchen: Ängstlichkeit, Klein-sein, Abwarten,fehlende Intellektualitä, Passivität), tatsächlich eine ERmutigung.
    Einem Mädchen, oder später im Leben einer Frau, die von der Gesellschaft mit den angeblich typischweiblichen Eigenschaften und Erwartungen gefüttert wurde, aber denselben Satz zu sagen, bedeutet im Kontext etwas völlig anderes. Den meisten Mächen und Frauen fehlen die Botschaften, die ihnen suggerieren, sie würden „alles können“, ein Leben lang.

    Ich finde es schlimm, wie dies hier ausgespart wird und die Mädchen und Frauen mal wieder nicht richtig „gesehen“ und damit geringschätzt werden. Ich hätte wesentlich mehr Geschichts- und Gesellschaftskenntnis von EMN erwartet.

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    • Sorry, aber das ist offenbar, was DU in den Comic gelesen hast. Wenn du rausliest, dass damit Frauen geringgeschätzt werden, dann bedeutet das keineswegs, dass das auch tatsächlich enthalten ist. Womöglich… nur womöglich ist es ja eine Kritik an genau der Tatsache, dass Frauen eben nicht empowert werden, dadurch dass man ihnen suggeriert sie bräuchten für alles Hilfe und Unterstützung.

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      • hans-peter stoehr sagt:

        Wenn Dein Comic – womöglich natürlich nur – den Zustand kritisieren will, dass den Frauen durch zuviel Hilfsangebote ihre Selbstständigkeit abgesprochen wird (was ich durchaus unterschreiben würde), wieso kommt bei der Mehrheit der Leser dann offenbar die Interpretation an, dass Frauen es eigentlich viel besser als Männer haben würden (siehe viele Hilfsangebote) und dass es klasse ist, dass diese gefühlte Wahrheit endlich mal vercomict wurde? So lese ich zumindest die Kommentare hier. Das wäre doch eine ganz andere Botschaft als „nur“ oben genannte Kritik. Nämlich statt Kritik am „echten“ Empowerment, eher eine erneute Frontenschaffung zwischen den Geschlechtern. Braucht die Welt das?

        Ich arbeite in der IT und ich kann tagtäglich etwas ganz anderes sehen: zwar wird Frauen immer viel Hilfe angeboten, oft unerbetene Hilfe und gerne „von oben herab“ ala „lass das mal einen machen, der’s kann“. Aber sie werden viel stärker auf den Prüfstand gestellt, wenn sie denn mal wirklich mit Männern in direkter Konkurrenz arbeiten. Das „Kumpeln“ beim Bier nach der Arbeit ist oft eine Voraussetzung, um die wirklich wichtigen Dinge mitzukriegen und um karrierefördernde Beziehungen zu knüpfen. Das ist für Frauen viel schwerer, sie werden nicht eingeladen, oder sie werden eingeladen aber dann nicht wie eine „Kollegin“ behandelt, sondern wie das „Schmuckstück“ am Tisch: flirten gerne, mitnehmen ins nächste spannende Projekt – naja mal sehen.

        Zu den Zweiflern hier nur kurz: ich bin ein Mann und ich bin einer, mit dem Frauen gerne reden und dem sie so manches erzählen. Ich kann nur sagen, Empathie lohnt sich, und davon gibt es auf dieser Welt definitiv zu wenig und nicht zu viel. Und ganz besonders scheint das für Internet-Foren zuzutreffen.

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    • Hans-Werner sagt:

      Wie Männerverachtend ist denn bitte die EInstellung?! Wenn zu einem Mann gesagt wird „Finds selber raus“ und wird dann wie im Comic alleine gelassen, dann ist das also eine Förderung zur Selbständigkeit?

      Der nächste Absatz macht es nicht besser. Mal daran gedacht das viele Männer nicht mutig sind? Kein Selbstbewusstsein haben? Zwei linke Daumen? Genau das was Sie meinen, also die zuschreibung dieser Attribute, verursacht durch Vorurteile Druck und ist ganz sicher keine ERmutigung – zumindest muss sie das nicht sein. Was ist denn wenn man als Mann nicht „ihrem“ Ideal entspricht?

      Ich finde es Schlimm wie Sie den Text interpretieren.

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      • hans-peter stoehr sagt:

        Ich habe vom Durchschnitts-Jungen und Durchschnitts-Mädchen gesprochen. Nicht von Individual-Schicksalen. Und ein Durchschnitts-Junge wird in seinem Leben viel öfter ermutigt, Dinge selbst auszuprobieren, er kann sich dadurch Selbstvertrauen erarbeiten, das ist ein ganz natürlicher Prozess des Heranwachsens. Beim Durchschnitts-Mädchen wird das oft unterbunden. Auch bei Erwachsenen kann man noch im ganz normalen Berufsalltag beobachten: Männer bekommen mehr „Raum“, mehr Zeit zum Sprechen, man hört ihnen aufmerksamer zu als Frauen usw… das alles ist Ermutigung (Zuhörer haben) bzw. Entmutigung (ignoriert werden). Diesen gesellschaftlichen Kontext wollte ich in die Diskussion bringen.

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    • Vinzenz sagt:

      „Den meisten Mächen und Frauen fehlen die Botschaften, die ihnen suggerieren, sie würden “alles können”, ein Leben lang.“
      Und die Lösung ist, dass man ihnen alles zu Füßen legt, ein Leben lang. Und wer das nicht tut, der „geringschätzt“ Frauen. Bei der Logik krieg ich direkt Kopfweh.

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      • hans-peter stoehr sagt:

        Natürlich ist das nicht die Lösung. Hab ich keineswegs gesagt. Teil einer Lösung ist allerdings, das Problem komplett zu verstehen. Und irgendwie kam der Comic da „schief“ rüber. Zu einer Lösung hab ich gar nix gesagt. Es ist manchmal nicht so einfach. Aber: „Kein Alkohol ist natürlich auch keine Lösung.“

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    • St. Elmo sagt:

      Also ich glaube hier Ironie zu erkennen.

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    • david sagt:

      Um Gottes Willen, wie kann man diesen vulgärsoziologistischen und tautologischen Quatsch bloß als „Geschichts- und Gesellschaftskenntnis“ bezeichnen?

      All die Klischess, die DU Mädchen zuschreibst, haben als Ursache, dass es diese Klischees gibt? Was für ein himmelsschreiender Unfug, tolles „Hintergrundwissen“…

      Selbstbewusstsein ist eine individualpsychologische (meist gar nicht so situationsüberdauernde) Eigenschaft und nicht einfach nur eine gesellschaftliche Projektion. Deine „Lösung“ soll dann sein, eine Frau unbesehen als hilfloses Wesen zu behandeln und ihr unter die Arme zu greifen, da sie ja nunmal hilflos sein muss, wegen der Vorurteile und so.
      Selbst wenn diese Klischees denn so alldurchdringend bestehen würden, wie du einfach behauptest, ändert man dies nicht, indem man man Jungs und Mädchen entsprechend dieser Klischees behandelt, sondern eher indem man sie gleichbehandelt.

      Dass Jungen sich in der regelmäßig darin bestärken würden, Dinge selbst zu können, ist auch eine gewagte Aussage. Eher das Gegenteil ist der Fall.

      Der Comic ist wieder einmal grandios!

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    • kinchkun sagt:

      Ich hätte wesentlich mehr Geschichts- und Gesellschaftskenntnis von EMN erwartet.

      Hast du nicht gerade geschrieben, dass man keine Erwartungen an Frauen stellen sollte, weil die gar nicht das Selbstbewusstsein haben, um mit Kritik und Problemen umzugehen?

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    • Martin sagt:

      Also meinen in bald 50 Jahren eigener Geschichte gemachten männergesellschaftlichen Erfahrungen nach, ist das entweder Ironie -oder der Schreiber kein Mann.
      Oder einer, der seinen Namen getanzt hat.

      „Find’s doch selbst raus“ ist natürlich unter Männern manchmal als Ermutigung gedacht. Aber meist eher im Kontext Papa->Sohn, bzw. Erfahren->unerfahren. Unter Gleichen ist das keineswegs immer als „Ermutigung“ gemeint.
      Mitunter steckt da auch einfach die Hoffnung dahinter, der von den sich mühsam selbst beigebrachten Kenntnissen auf einfache Art profitieren wollende Mitmann möge schmählich scheitern.

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      • St. Elmo sagt:

        Naja bei Papa–>Sohn wäre ein „Find es doch selbst Raus“ ziemlich daneben,

        Als Papa egal ob Sohn oder Tochter würde ich…
        mal am Beispiel Fahrradfahren lernen das wohl eher so beschreiben „das Schaffst du schon“ und „ich lauf neben dir her und fange dich auf wenn du fällst“

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    • Psychohörnchen sagt:

      Menschen wie sie sind an dieser einseitigen Förderungspolitik die durch unsere Welt geht schuld. Ich erinnere mich gut an die „Fördermaßnahmen“ für Jungs und die für Mädchen zurück.
      Ich finde ihre Einstellung einfach Scheiße, warum muss man alles nach Geschlecht aufteilen? Das Ziel sollte heißen: Geschlechtsneutrale Förderung! Keine Einseitige Fokussierung mehr!
      Es tut mir Leid für die teils sehr drastische Wortwahl, aber mir kam beim lesen ihres Textes einfach die Galle hoch.

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      • david sagt:

        Der Typ ist offensichtlich CDU-Politiker, da weiß man woher das kommt.

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        • Martin sagt:

          Hmm? Aber der klingt doch authentisch wie ein Heini von den „Linken“ oder den „Grünen“ ?

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          • hans-peter stoehr sagt:

            Vielleicht ist „der Typ“ auch einfach ein ausgeglichener Mann, der selbst nicht an mangelnder Förderung gelitten hat, und der nebenbei Frauen mag und sich für deren Leben interessiert. Und der Sexismus und die Schieflage in unserer Gesellschaft in der Lage ist zu sehen. Und das ganz unabhängig von Politik.

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  15. Waldkauz sagt:

    Das ganze illustriert doch hübsch, wie man bezogen auf „Frauen im Beruf“ ins nächste Extrem galoppiert ist und damit wieder beide Geschlechter vergräzt: Die Männer fühlen sich veräppelt, weil man von ihnen erwartet, alles irgendwie alleine zu können und die Frauen werden so behandelt, als sei „weiblich“ so eine Art neue „Lernbehinderung“ und bedürfe besonderer Förderung. Womit wieder niemandem geholfen ist.

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    • Martin sagt:

      Jein. Es gibt natürlich eine Gruppe der geholfen ist: Die Hilfsindustriearbeiter, die eigentlich völlig nutz- und wertlose Pöstchen innehaben, die es sonst nicht gäbe.

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    • hans-peter stoehr sagt:

      Ja, da gebe ich Dir recht, der Comic illustriert das andere Extrem. Fördernd wäre, ganz einfach niemanden auszubremsen, der motiviert ist und etwas tun möchte. Von Kindheit an. Aber irgendwie kriegen wir als Gesellschaft das nicht hin.

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  16. Ringelzutz sagt:

    Sehr lustig. Fast so lustig wie die ernstgemeinten Kommentare drunter

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