Ärzte.

Veröffentlicht: September 5, 2014 in Comics
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comic123

Kommentare
  1. Gerry sagt:

    Touché !😀 Der zweite Panel ist super ^^

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  2. Voll in die Fresse!
    Es gibt so Momente, da wünsche ich mir, auch weniger Sozialkompetenz zu haben…

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  3. Ob der Therapeut noch lebt…?

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  4. chriba76 sagt:

    Bwahahahahahah!!!😀

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  5. gigantina sagt:

    Hmm…Papa hat immer gesagt, Fotze wird mit v geschrieben…aber Fotve ergibt keinen Sinn…

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  6. jck5000 sagt:

    Das Niveau hier sinkt. Den Comic versteht man kaum, wenn man Deine Comics nicht schon kennt. Das würde sich leicht beheben lassen, wenn dicki-linksi vier, fünf Wörter später unterbrochen werden würde. Oder durch Nacktbilder, natürlich (http://youtu.be/fpjUjEoeYYI, so ab Minute 2 bis etwa 3).

    Aber gut, man kann sich nicht nur über die „gesellschaftliche Entwicklung“ beschweren, man muss sich anpassen:

    Könnte ich einen Comic bekommen, indem eine Feministin einen endlosen Vortrag hält über *istmiregal* und jemand darauf reagiert mit „du hast aber schöne Brüste“ und das dann irgendeine Pointe hat?

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  7. Margret sagt:

    @erzählmirnix Da wir gerade dabei sind: Wie denkst du dann eigentlich über Gewichtheber/inen der Schwergewichtsklasse bzw. Strongman/Strongwoman? Die sind meist auch dick (s. u.) aber superdurchtrainiert. Wahrscheinlich ist bei Profisportlern dieser Klasse nicht nur die Lungenfunktion gut, sondern auch die Herzfunktion und die Gelenke. Was also denkst Du zu „durchtrainierten Dicken“?

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    • Die Ladies sind natürlich sehr muskulös, aber seien wir ehrlich… ihre Masse kommt nicht von Muskeln allein😉 Ein großer Teil davon ist dennoch überschüssiges Fett.

      Warum sollte man sowas nun schwarz-weiß betrachten? Die Leute sind vermutlich relativ gesund dank guten Trainingszustandes, hoher Muskelmasse und vermutlich auch entsprechend guter Ernährung. Aber ihre Gesundheit würde mit Sicherheit profitieren, wenn ein Teil des Gewichts (das Fett) reduziert würde, denn der menschliche Körper ist auf Dauer einfach nicht darauf ausgelegt so viel Gewebe zu tragen. Weder mögen das die Gelenke, die schneller abnutzen, noch das Herz, das mehr pumpen muss, noch ist es für unser Hormonsystem gut wenn Fettgewebe (als Organ) zusätzlich Sexualhormone ins System pumpt. Das ist halt fakt, und nur weil diese Leute vermutlich gesünder leben als eine dünne Person die nur auf der Couch lümmelt und Süßes isst, bedeutet das nicht, dass das zusätzliche Fettgewebe gesund ist.

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      • Cyrano sagt:

        komische Diskussion, insbesondere die Abwehr sehr legitimer Fragen. Warum Kraftsportler und besonders Gewichtheber so vergleichsweise dick sind, obwohl Fett die Muskelkraft ja wohl nicht steigert haben sich schon sehr viele Menschen gewundert. Das hat wenig mit Fettacceptance oder Relativierung von gesundheitlichen Problemen zu tun. Natürlich muss Fett im Kraftsport nicht zwingend einen Vorteil bringen, es würde reichen, wenn es nicht weiter stört, man konzentriert sich dann eben auf wichtigere Trainingsaspekte. Im Strongman Bereich habe ich von Wettkämpfern gelesen, die mit der größeren Masse als Gegengewicht bei bestimmten Bewegungen und mit der Massenträgheit bei Pull- Wettbewerben argumentieren. Könnte vielleicht auch bei bestimmten Heberabläufen beim Gewichtheben der Grund sein.

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    • bertrandolf sagt:

      Profesionelle Gewichtheber sind immer ein wenig beleibter. Das liegt auch am endomorphen Körpertyp. Die nehmen schnell in der Fett und in der Muselmasse zu. Die anderen Körpertypen haben da halt das nachsehen und können aufgrund der Veranlagung langfristig nicht mithalten.

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  8. Margret sagt:

    Das heißt aber, sie sind durchtrainierter und fitter, damit wahrscheinlich auch gesünder als viele Dünne. Das letzte Bild ist übrigens ein Mann trotz der Menboobs😉. Im Schwergewicht sind Männer wie Frauen meist dick aber durchtrainiert.

    Hier noch ein Stronwoman und ein Strongman Bild.

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    • Ich sagte schon dass ich nichts von diesem schwarz-weiß Denken halte. Ja toll, das sind nun also dicke Leute, die trotz ihres Gewichts ein gesundes Leben führen. Das macht Übergewicht nicht gesund, es heißt nur, dass sie es ausgleichen. Es gibt auch Raucher, die gesünder leben als Nichtraucher, das heißt dennoch nicht dass Rauchen gesund ist.
      Was soll denn das für ein Argument sein?

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  9. Margret sagt:

    Es bedeutet, dass „fat acceptance“ unter gewissen Umständen (wie gesagt, unter gewissen Umständen!) vielleicht doch nicht so doof ist. Denn es bringt, im durchtrainierten Zustand, offenbar ein großes Plus an Kraft. Die Dame mit irgendwas um die 65 kg, die Markus in seinem Beitrag zu „Konsequenzen“ verlinkt hat, hebt 80 bis 85 kg. Die 100 bis 110 Kilo schweren Damen heben über 200 kg (beim Strongman / Strongwoman getragen). Bei den Männern dito. Dick zu sein kann also auch evolutionäre Vorteile bringen.

    Im Falle von Krankheiten gibt es doch auch Hinweise darauf, dass Übergewichtige diese länger überleben und besser wegstecken http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/neue-untersuchungen-dicke-leben-laenger-1.1513143-2.

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    • Darf ich kurz ranten, ohne dass du das persönlich nimmst? (Ist nämlich nicht auf dich gemünzt )

      Boah, dieses beschissene adipositasparadox, ich könnte kotzen wenn ich diesen pseudowissenschaftlichen dreck sehe. wusstest du, dass es auch as raucherparadox gibt? raucher überleben nämlich krankheiten auch länger…. komisch, oder? nein!!!! weils nämlich vollkommen logisch ist, dass jemand, der einen schweren organschaden von geburt an oder durch unfall o.ä. hat eher stirbt als jemand, der sich ein vollkommen gesundes organ langsam über jahrzehnte hinweg zugrunde richtet. weisst du was cooler ist als schwere krankheiten zu überleben? sie gar nicht erst zu bekommen. ich meine, gratuliere, du hast dir dein herz kaputtgemacht aber du lebst länger als jemand der schon ein kaputtes herz von geburt an mitgekriegt hat. was für ne leistung.

      so, das wars mit dem rant. es muss einfach immer mal wieder raus😀 wie gesagt, nicht persönlich gemeint, aber dieses adipositasparadox schafft mich😀

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      • Frank sagt:

        Alkoholiker vertragen auch eine Chemotherapie besser, weil deren Körper die Giftverarbeitung lange trainieren konnte. Deshalb das Saufen anfangen?

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      • jck5000 sagt:

        @EMN: Nachdem ich schon was gehaltloses geschrieben habe, noch was mehr oder weniger gehaltvolles:

        Ja, medizinische (epidemiologische) Studien, vor allem die, die im Mainstream publiziert werden, sind aus statistischer Sicht meistens Mist, v.a. aufgrund mangelnder Fallzahlen. In UK ist es beispielsweise so, dass ein betrunkener Raucher, der beim „über-die-Straße-laufen“ überfahren wurde, zu 80% als Verkehrstoter, aber zu jeweils 10% als Alkohol- und Rauchtoter gezählt wird (Christopher Snowdens Info; also etwa so seriös wie die UN oder das DKFZ; Prozentangaben aus dem Kopf, aber das ändert nichts).

        Mangels belastbarer Daten (die ich hätte): Wieso ist es „vollkommen logisch [.], dass jemand, der einen schweren organschaden von geburt an oder durch unfall o.ä. hat eher stirbt als jemand, der sich ein vollkommen gesundes organ langsam über jahrzehnte hinweg zugrunde richtet“? Ich meine, das wäre (a) entweder Äpfel mit Birnen vergleichen (Lebenszeit x mit Lebenszeit y unabhängig vom „Problem“-Eintrittszeitpunkt) oder (b) schlicht verwunderlich?

        Natürlich ließe sich (b) durch andere Faktoren erklären – multivariate Statistik ist aber nicht so die Stärke von Medizinern – oder entsprechend andere Erklärungen ausschließen, aber wer macht das denn?

        Ich will hier nicht behaupten, dass Rauchen gesund sei – im bin mir des faktischen Gegenteils bewusst – aber ich finde es etwas verwerflich, hier ein gesellschaftlich befürwortetes (Dicksein) und geächtetes (Rauchen) Thema in einen Topf zu werfen. Wenn Dicke länger leben, kann das nämlich durchaus stimmen; das muss aber nicht am Dicksein liegen, sondern evtl. an anderen Faktoren liegen (zB sind sie faul -> geringeres Sterberisiko). Gleichzeitig kann es auch sein, dass Raucher weniger „schwache“ Krankheiten bekommen (weil die Lunge so voller Dreck ist, dass die Bakterien am Nikotin und „Teer“ hängenbleiben/sterben). Konträre Forschungsergebnisse, so sehr sie auch der „Logik“ widersprechen, kategorisch zu bezweifeln, ist aber gefährlich… man kann da schnell zum Ideologen werden (wie die UN, das DKFZ – oder mirwegen Snowden).

        Insofern: Es ist nachweislich so, dass „zu dick sein“ nicht gut für den Körper ist. Es ist nachweislich so, dass „zu viel Alkohol“ nicht gut für den Körper ist. Es ist ist nachweislich so, dass „zu viel Rauchen“ nicht gut für den Körper ist. Es gibt „Indizien“ (=nicht anerkannte Nachweise) dafür, dass „ein bisschen zu dick sein“ und „ein bisschen trinken“ durchaus Vorteile hat (Rauchen hier mal ausgenommen). Das ist natürlich keine Apologetik für „zu dick sein“ oder „zu viel trinken“, aber sicher kein Argument für das Gegenteil.

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    • Tantal sagt:

      Es gibt Bodybuilder, die rein nach BMI an der Grenze zur Adipositas stehen (nicht nach Körperfett, selbstverständlich), und es gibt ein paar Sportarten, beispielsweise die oben angesprochenen Gewichtheber, bei denen die Sportler neben durchaus beachtlicher Muskelmasse auch relativ viel Fett haben. Selbst wenn man mal ausklammert, dass Leistungssport auf Olympianiveau oder extremes Bodybuilding auch nicht gerade gesund ist, sind die überwiegende Mehrheit der Übergewichtigen und Adipösen keine Bodybuilder oder Gewichtheber.

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    • muttersheera sagt:

      „Die Dame mit irgendwas um die 65 kg, die Markus in seinem Beitrag zu “Konsequenzen” verlinkt hat, hebt 80 bis 85 kg.“

      So viel ungefähr schaff ich übrigens auch (sehr kurzfristig! – und gut ist das auch nicht für meine Gelenke, merk ich dann schon).

      Mit 45 kg Eigengewicht.

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      • muttersheera sagt:

        Weiß ich, weil ich Männer mit dem entsprechenden Gewicht hochheben kann.
        Oft genug getestet.

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        • Markus sagt:

          Was meinst Du genau mit „hochheben“ genau? So, dass die Beine des Mannes 10cm über dem Boden sind?
          Beim Gewichtsheben im Stoßen geht es darum, dass die Hantel mit gestreckten Armen (und gestreckten Beinen) über dem Kopf gehalten wird.

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          • muttersheera sagt:

            Joa, hab ich drauf gewartet, dass mir jemand sagt, dass das nichts zählt🙂

            Natürlich krieg ich einen Mann nur vielleicht so 30/40cm vom Boden.
            Liegt aber mehr noch am Format des Mannes, würd ich meinen (wobei gerade meine Rückenmuskulatur schwach entwickelt ist, die würd das wahrscheinlich ohne Vorbereitungstraining echt nicht packen).

            Ne Langhantel hatte ich tatsächlich noch nie in der Hand.

            Ich fands trotzdem irgendwie erwähnenswert und entschuldige mich nun…

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            • Markus sagt:

              „Joa, hab ich drauf gewartet, dass mir jemand sagt, dass das nichts zählt“

              Es gibt im Kraftsport verschiedene Disziplinen, die auch sehr unterschiedliche Gewichte erlauben. Einfach nur eine Hantel vom Boden aufheben heißt Kreuzheben. Da steht der Sportler dann am Ende auch mit gestreckten Beinen da, aber Arme nach unten. Die Kraft kommt also im wesentlichen aus den Beinen. Die dabei erreichbaren Gewichte sind ungefähr doppelt so hoch wie wenn das Gewicht über den Kopf muss.
              Weltrekord der Männer im Stoßen: 263kg
              Weltrekord der Männer im Kreuzheben: 460kg.

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              • muttersheera sagt:

                Krass!
                Und falls Du jetzt noch den Damen-Weltrekord wüsstest?

                Was würdest Du denn schätzen, aus der hohlen Hand raus, wo jemand von meiner Statur (1,50m – muss hier leider nochmal erwähnt werden, Gewicht s.o.) sein Maximum finden könnte?
                Bei entsprechendem Training natürlich.

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                • Markus sagt:

                  Weltrekord der Frauen im Stoßen: 187kg.
                  Weltrekord der Frauen im Kreuzheben: 263kg.

                  Ich verstehe von Gewichtsheben nicht viel. Wir sind vor ein paar Monaten mal beim Mittagessen auf das Thema gekommen und daraufhin habe ich mal eine Runde gegoogelt, was es da so gibt und wo die aktuellen Rekorde so sind.

                  Wie viel Du erreichen könntest hängt von vielen Parametern ab, u.a. natürlich der Veranlagung und dem Alter. Für den Anfang würde ich Dir empfehlen zB hier
                  http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Weltrekorde_im_Gewichtheben
                  http://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/k/kraftdreikampf/rek/7.html
                  mal in Deiner Gewichtsklasse zu schauen und dann herauszufinden, wie groß die Frauen denn sind.

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                  • muttersheera sagt:

                    Danke, aber Link 2 reicht mir schon.
                    170-180 kg also in etwa für meine Gewichtsklasse (Größe außen vor).

                    Never ever!

                    Das würd ich weder den Knie, noch den Hüften, noch dem Rücken zumuten wollen.

                    Wofür denn auch?

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                    • Markus sagt:

                      „Never ever!“

                      Natürlich nicht. Das ist ja auch der Weltrekord.

                      „Wofür denn auch?“

                      Ob Du Kraft haben willst oder nicht musst Du natürlich für Dich selber entscheiden. Es gibt zwischen Deinem jetzigen Stand und dem Weltrekord auch noch ein paar Abstufungen.😉

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  10. Margret sagt:

    Ja, sicher. Aber Krankheiten zu überleben macht schon auch was aus … Und den o. g. Kraftaspekt finde ich durchaus beachtlich.

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    • david sagt:

      Fett hebt keine Gewichte. Muskeln heben Gewichte.

      GewichtheberInnen zur Speerspitze der Evolution zu stilisieren erscheint mir auch etwas fragwürdig. Soweit ich weiß ist das, wie so manche Sportart, nicht all zu gesund.

      Man könnte mit deiner kruden Argumentation ebensogut anorektische Sportlerinnen (mir fallen komischerweise als erste die männlichen Skispringer ein) als Positivbeispiel für Anorexie anführen. Womöglich hat deren Amenorrhoe auch eine bessere Prognose als eine nicht durch Mangelernährung bedingte Amenorrhoe. Und anorektische Sportlerinnen sind vielleicht auch durchtrainierter und gesünder als durchschnittliche Couch Potatoes, die nie Sport machen.

      Wie kommt man bloß auf so nen Blödsinn?

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      • Margret sagt:

        Offenbar eben nicht nur. Das sind Profisportler, die stehen im harten Wettkampf, wenn etwas „nichts bringt“ würde es, via Wettbewerbsnachteil, sofort aussortiert. Da die Gewichtheber der wirklich hohen Gewichtklassen und alle Extrem-Kraftsportler (Loading, Strong-Mann, Pull and Carry) durch die Bank eher dick sind, scheint das also im Kraftbereich ein Vorteil zu sein.

        Leicht zu sein ist für Skispringer auch ein Vorteil, aber skispringen zu können ist sicher weniger alltagsrelevant als große Kraft.

        „GewichtheberInnen zur Speerspitze der Evolution zu stilisieren erscheint mir auch etwas fragwürdig. Soweit ich weiß ist das, wie so manche Sportart, nicht all zu gesund.“

        Wo mache ich sie zur Speerspitze der Evolution? Was ist so schwer zu verstehen an dem Begriff „unter gewissen Umständen“. Offenbar bringt Körperfett unter gewissen Umständen (im halbwegs durchtrainierten Zustand bei der Kraft und anscheinend im Falle von Krankheiten) Vorteile. Ich mache nichts zur Speerspitze. aber Übergewicht kann offenbar eben auch Vorteile haben. Unter gewissen Umständen, wie gesagt.

        Mich nervt es nur, wenn pauschal Übergewichtige als unsportliche, ungesunde, dem Tode nahe Personen abgetan werden. Denn das stimmt so einfach nicht.

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      • Markus sagt:

        „Fett hebt keine Gewichte. Muskeln heben Gewichte.“

        Der Punkt ist, dass es für einige Sportarten von Vorteil ist, wenn man mehr Masse hat. Je mehr Masse, desto mehr Gewicht kann man heben. Natürlich versucht man das durch möglichst viel Muskulatur zu erreichen, aber das hat halt seine Grenzen. Deswegen bauen die Sportler in der höchsten Gewichtsklasse halt zusätzliche Masse durch Fett auf. Eine Bleiweste wäre wahrscheinlich genauso gut, aber die ist halt nicht erlaubt.

        Soweit ich weiß gibts die dicken Gewichtsheber aber nur in der obersten Gewichtsklasse (ohne Begrenzung des Körpergewichts), weil man schon in der zweitobersten Klasse das Gewicht durch Muskeln erreichen kann (bei einem normalen Körperfettanteil).

        @Margret:
        Was die Evolution angeht: Da geht es um die Anzahl überlebender Nachkommen. Solange die Leute also fortpflanzungsfähig bleiben hat das alles eh keinen Einfluß in unserer Kultur. Wenn es die Anzahl überlebender Kinder steigert, wenn man möglichst viel Gewicht heben kann, dann wird es zum evolutionären Vorteil.

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    • „krankheiten überleben macht schon auch was aus“…ja ganz toll, wenn das krankheiten sind, die man ansonsten nicht bekommen hätte.

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      • Margret sagt:

        Nunja, vor schweren Krankheiten ist aber keiner gefeit, auch Dünne nicht. Und wenn es Studien gibt, die belegen, dass Übergewichtige diese länger bzw. auch häufiger überleben, gibt es in diesem Bereich anscheinend einen Vorteil gegenüber dünneren Menschen.

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        • david sagt:

          Kopf-Tischplatte.

          Wenn eine Hungersnot ausbricht, sind die adipösen natürlich auch im Vorteil. Es kommt immer nur auf die Bedingungen an.

          Aus dem Vorhandensein von Fett bei Spitzensportlern (man darf nicht vergessen, dass dies eine Nischensportart ist) auf einen Vorteil zu schließen, ist übrigens dieselbe Tautologie, wie man sie Vulgärbiologisten zurecht vorwirft. Du verwendest tatsächlich die Selektionslogik der Darwinisten, das ist aber für Menschengruppen völlig falsch.

          Der Körper benötigt durchaus ein Mindestmaß an Körperfett, um zu funktionieren. Das Fett hilft aber bei einer Kraftanstrengung kein Stück (wie sollte es??), im Gegenteil muss es zusätzlich mitgeschleppt werden.
          Wenn man so viele Kalorien zu sich nimmt wie Gewichtheber das tun (nochmal, das ist eine winzige Nischensportart, man bekommt da nicht nur optimale Körperformen zu sehen, überhaupt ist das bei keiner Sportart der Fall), passiert es natürlich schnell, dass man auch einiges an Fett ansetzt, das lässt sich kaum vermeiden.
          Dennoch sind die besten tendenziell natürlich die, die bei gleichem Gewicht den geringeren Fettanteil haben.

          Im Schwergewichtsboxen bspw. sieht man auch immer wieder ziemliche Brummer. Sie haben aber in der Regel gegen die Champions keine Chance, die es schaffen ihren Körperfettanteil nahe am Minimum zu halten (Max Schmeling, Mohammed Ali, Klitschko Brüder). Ausnahmen (Lamon Brewster z.B.) bestätigen die Regel.

          Von einem „Vorteil“ zu sprechen ist Augenwischerei.

          Die Alltagsvorteile von Extrem-Kraftsportlern sind auch ziemlich zweifelhafter Natur. Das ist kein gesunder Sport.

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  11. Margret sagt:

    „ja ganz toll, wenn das krankheiten sind, die man ansonsten nicht bekommen hätte.“.

    Es soll ja auch schlanke Menschen geben, die schwere Krankheiten bekommen …

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    • Ich habe das Gefühl du verstehst meine vorherigen Kommentare nicht.

      Schlanke, die diese Krankheiten kriegen haben durch andere Faktoren defekte Organe (Krankheiten, Unfälle, Gene….) – viele Dicke hätten aber ansonsten ein gesundes Organ, welches sie langsam durch das Übergewicht zerstören.

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      • david sagt:

        Margret versteht es tatsächlich nicht.

        Hast du nicht Soziologie studiert? Dann solltest du eigentlich mit einfachen Kausalitäten nicht solche Schwierigkeiten haben.
        Diese Effekte von denen du berichtest sind konfundiert.
        Wenn jemand z.B. im deliranten Zustand in die Psychiatrie kommt, hat er statistisch auch die beste Prognose, wenn er Alkoholiker ist (besser als wenn er kein Alkoholiker ist). Denn alkoholbedingtes Delir bildet sich besser zurück als sonstige hirnorganische Syndrome.

        Daraus zu folgen, Alkoholiker zu sein habe irgendwelche Vorteile, ist Schwachsinn hoch drei.

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