Sexismus.

Veröffentlicht: September 17, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. Lars K. sagt:

    Hehe, wie immer absolut auf den Punkt, aber ich muss was anmerken: Viele Mädchen reagieren tatsächlich empfindlicher auf Kritik, dies hat einen simplen Grund: Sie erfahren oftmals in der Grundschule oder auch im Kindergarten eine Behandlung, bei der die Bezeichnung Samthandschuhe noch euphemistisch wäre. Wer keine Kritik gewohnt ist kann sie auch nicht wegstecken; und Aussagen wie sie hier vom Linken kommen basieren auf einem perfiden und assozialem Verhalten: Erst Mädchen wie Prinzessinnen behandeln und sich dann wundern dass sie dünnhäutiger als 3-Jährige nach einem 6-stündigen Salzsäurebad sind.

    Was zum Fick, Gesellschaft?

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  2. mitm sagt:

    Sehr schöne Pointe, vor allem. weil das Gespräch so harmlos daherkommt. Bin ziemlich sicher, daß solche Gespräche schon öfter real stattgefunden haben.

    Zufällig war vor ein paar Tagen auf geschlechterallerlei eine Diskussion über femistische Allies: http://geschlechterallerlei.wordpress.com/2014/09/15/feminismus-und-die-unfahigkeit-fur-allianzen/
    Die Haltung der Allies gegenüber Frauen erinnert mich stark an diesen Comic. So gesehen wären Allies sexistisch, weil sie unterstellen, daß Frauen nicht alleine klarkommen und schon gar nicht kritisiert werden dürfen.
    Da diese Allies aber wiederum Wunschvorstellungen von radikalen Feministinnen sind und nicht unbedingt real existieren, wären eigentlich die Damen sexistisch, und zwar gegen sich selber.
    Autosexismus sozusagen. Gibt’s dafür schon eine ICD-Nummer?

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  3. W. H. Greiner sagt:

    Erzählmirnix mal wieder bewährt hintertückisch :-)))

    Bloß schade, dass Linksi (bzw. die Linksis unter den Lesern) noch nicht mal die eigene Pointe kapiert.

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  4. evilmichi sagt:

    Zugegeben, ich hab ihn erst beim zweiten Lesen kapiert.😀 Aber gut wie immer!

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  5. netreaper sagt:

    Tatsächlich haben Frauen eben das #Opferabo anerzogen bekommen. Voll sexistisch sowas.
    Deswegen müssen Männer viel härter drauf sein und viel mehr aushalten können. Das kommt einfach von selber, denn wenn ein Mann sowas sagt wie: „Hülfe, ich habe eine Morddrohung bekommen! Hülfehülfe!“ dann kommen die fiesen Femis an, und lachen sich darüber kaputt. Und Staatsanwälte legen solche Fälle zu den Akten, ignorieren solche Verbrechen einfach.

    Wenn aber Femis daherkommen und darüber fachsimpeln auf welche Art und Weise sie am besten die „männliche Rasse“ umbringen könnten und daraufhin Kontra kriegen, dann schalten sie professionell auf den Opfermodus um. Und dann sind auf einmal alle Medien da, und berichten über die schlimme schlimme Hetze, die Frauen im männlichen Internet ausgesetzt sind. Die Betroffenheit ist groß, die Anteilnahme sowieso, und wieder einmal ist „Gewalt gegen Frauen im Internet“ das große Thema.

    Währenddessen erwartet man vom Mann schlicht und ergreifend, dass er Morddrohungen einfach so wegsteckt. Schonmal einen Bericht über einen Mann gelesen der sich so gelesen hat wie der über diese „Computerspiele sind sooooo sexistisch!!!!“-Femi?
    Natürlich nicht. Männer haben sich nicht zu beschweren, Männer haben auszuhalten.

    Und was Linksi zu Rechtsi sagt ist eh eine selbsterfüllende Prophezeiung: Männer halten einfach mehr aus weil Männer das müssen.

    Und wenn Männer es nicht mehr aushalten, dann bringen sie sich halt um. Deswegen ist auch die Selbstmordrate unter Männern nicht zweimal oder dreimal höher als unter Frauen, sondern vier- bis fünfmal.

    Opfer sein dürfen nur Frauen.
    Und was viel wichtiger ist: Täter sein dürfen nur Männer.

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  6. anonym sagt:

    er will ficken richtig?

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  7. escortania sagt:

    Frau ist erst Opfer, wenn sie sich zum Opfer macht.
    Ergo, ich bin kein Opfer, und ja… lalalala

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  8. Freislers „Heimtücke“-Paragraph soll gekippt werden. Das bedeutet: Frauen können in Zukunft in aller Ruhe einen Mord planen, ihn ausführen und werden NICHT wg. Mord verurteilt, dafür wg. Totschlag. Hintergrund: Frauen sind körperlich schwächer und können uns Männer angeblich nicht im Affekt töten.
    DAS nenne ich Sexismus.

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    • Joachim sagt:

      Nicht mal als Mörderinnen nimmt man Frauen für voll !
      Es ist wirklich Zeit für eine weibliche Emanzipationsbewegung.
      Momentan wird die Frauenbewegung von zu vielen bürokratischen Rosinenpickerinnen erstickt.

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    • Michael sagt:

      Die Diskussion kann ich nciht verstehen.
      Als Verteidigung für diese Änderung kommt ja der Haustyrann daher. Wenn dieser im Affekt seine Frau erwürgt geht er wegen Totschlag in den Knast. Wenn aber die Ehefrau ihn vergiftet ist das Mord.Gab es nicht erst vor kurzem einem Aufruf einer Professorin solche Aktionen gleich komplett straffrei zu machen? Wie war denn die Situtaion vor Freisler?

      Interessant dazu, ist ja in Deutschland der Notwehrexzess. Also wenn mich einer versucht zusammenzustiefeln und ich ihm vor lauter Paniik lebensgefährlich verletze gehe ich in den Knast.

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      • Frank sagt:

        „Wie war denn die Situtaion vor Freisler?“

        Da wurde die Tat bewertet und nicht der Täter. Stichwort „schäbiger Lump!“

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      • Billy sagt:

        Notwehrexzess ist normalerweise straffrei. Du müsstest das schon wirklich dramatisch übertreiben. Wenn Dich jemand gerade „zusammenstiefelt“, bekommst Du da definitiv kein Problem.

        Der Haustyrannenmythos ist allerdings Volksverdummung pur. Das war mal relevant, als einsame Bauerngehöfte im Winter Monate lang von der Außenwelt vollständig abgeschnitten waren und es noch kein Telefon gab.

        Wenn da jemand durchdrehte und die anderen Eingeschlossenen hart malträtierte, hatten die unter Umständen wirklich keine Möglichkeit, als ihn hinterrücks umzubringen.

        Nur, DIESE Situation gibt es heute ja nun wirklich nicht mehr!

        Und gerade für Frauen gibt es ja nun wirklich tausende Möglichkeiten, Frauennotrufe, Frauenhäuser, Frauenbeauftragte in den Polizeirevieren.

        Plakate von Frauenberatungsstellen in jeder U-Bahn.

        „Tyrannenmord“ kann für eine Frau heute wirklich keine Entschuldigung mehr sein. Wer tage- oder wochenlang einen heimtückischen Mord vorbereiten kann, kann viel besser zum Telefonhörer greifen, oder eben ganz einfach die Polizei rufen.

        Schwieriger ist das übrigens für Männer, die von häuslicher Gewalt betroffen sind: Für die gibt es weder Notrufnummern noch Männerberatungsstellen. Und auch keinen Opferbonus.

        Wenn Heimtücke als Mordmerkmal abgeschafft würde, wäre folgender Fall (kam mehrfach vor) kein Mord mehr:

        Eine Frau erfährt, dass ein flüchtiger Bekannter ein gewisses Vermögen hat.

        Sie beschließt, sein Vermögen an sich zu bringen, indem sie sich ihm annähert, Liebe heuchelt, ihn heiratet, ihn tötet und das Vermögen dann erbt.

        Sie plant dieses Vorhaben in allen Einzelheiten und setzt den Plan innerhalb weniger Monate um.

        Bisher ist das Mord, wegen der Heimtücke.

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        • Frank sagt:

          „Bisher ist das Mord, wegen der Heimtücke.“
          Warum? Du hast nicht beschrieben wie die Dame ihren Lover um die Ecke brachte. Niedere Beweggründe sind offensichtlich. Heimtücke ist zu erwarten. Und was ist es in Zukunft? Erregung öffentlichen Ärgernisses, oder wie? Wahrscheinlich wird die Täterin dann noch belohnt?

          Ich schlage vor, dass sich alle, die sich zu diesem OT-Thema äußern, wenigstens ein kleines bisschen informieren, was da tatsächlich reformiert werden soll.

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          • Billy sagt:

            Frank befürchtet: “ Und was ist es in Zukunft? Erregung öffentlichen Ärgernisses, oder wie? Wahrscheinlich wird die Täterin dann noch belohnt?“

            Nee, ganz so schlimm ist es nicht, Frank. Wenn der Mordparagraf (§211) nicht mehr greifen sollte, dürfte es ja immer noch Totschlag (§212) sein.

            Der Unterschied ist die Strafe: Bei Totschlag sind es in minder schweren Fällen mindestens 1 Jahr, sonst mindestens 5 Jahre. Bei Mord ist lebenslänglich die Regel.

            Heimtücke liegt vor, wenn das Opfer hier aufgrund Arglosigkeit wehrlos ist.

            Wer mit seiner frisch angetrauten Gemahlin gerade auf Hochzeitsreise ist, rechnet sicher nicht mit einem Angriff von ihrer Seite.

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            • Frank sagt:

              „Frank befürchtet:….“

              Nein. Befürchtet er nicht. Ich befürchte du hast die Ironie nicht gefunden / finden wollen.

              Und zu dem Rest deiner juristischen Nachhilfe:
              Es ist deutlich komplexer als das, was du in 5 min mit Google gefunden hast.

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        • Frank sagt:

          „Notwehrexzess ist normalerweise straffrei. Du müsstest das schon wirklich dramatisch übertreiben. Wenn Dich jemand gerade “zusammenstiefelt”, bekommst Du da definitiv kein Problem. “

          Oha! Wenn es so einfach wäre. Eine Rechtsberatung solltest du nicht gründen😉

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          • Billy sagt:

            Nun ja, §33 stellt den Notwehrexzess von Strafe frei, wenn die Überschreitung der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken geschieht.

            Wer gerade von einer Rockerbande „zusammengestiefelt“ wird, kann sich das schlecht erst von einem Anwalt erklären lassen. DAS muss man dann gegebenenfalls hinterher tun.

            siehe auch http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Kai.U.Pawlowski/HP/Notwehr.htm

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            • Frank sagt:

              „Nun ja, §33 stellt den Notwehrexzess von Strafe frei, wenn die Überschreitung der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken geschieht.“

              Ja und? Wo bleibt der Rest? Du schreibst jetzt von den sogenannten asthenischen Affekten. Und die sthenischen wie z.B. Zorn, Rache, Kampfeseifer lässt du weg? Die werden dir nämlich nicht gerade positiv ausgelegt.
              Und wo kommt plötzlich die Rockerbande her? Ich glaube du liest dir besser noch mal durch, worum es hier ging.
              Was ich dir sagen wollte und du offensichtlich nicht begreifen willst: Wie dir eine Tat (hier der Notwehrexzess) ausgelegt wird, entscheiden ein oder mehrere Richter. Du maßt dir doch wohl nicht wirklich an, in Vorherein einen Freispruch zu garantieren.

              „Wenn Dich jemand gerade “zusammenstiefelt”, bekommst Du da definitiv kein Problem. “

              Die Beschreibung des Ablaufes (oben) ist so vage, dass du das „definitiv kein“ mal ganz schnell vergessen kannst. So einfach ist unsere Rechtsprechung eben nicht.

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              • Billy sagt:

                Nun ja, Frank, das hier:

                „….Zorn, Rache, …“ ist definitiv KEINE Notwehr, das sehe ich ganz genauso!

                Wenn Du aus Rache jemanden angreifst, dann kannst Du Dich doch nicht auf Notwehr berufen?

                Kampfeseifer(?) und Zorn wird man im Licht der jeweiligen Situation bewerten müssen. Notwehr ist das, was erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff auf sich oder andere ( nachhaltig ) zu beenden.

                Wenn Du von Zorn und Rache sprichst, scheinst Du den Begriff „Notwehr“ anders zu verstehen?

                Wie verstehst Du ihn denn?


                Frank meint: “ …Wie dir eine Tat (hier der Notwehrexzess) ausgelegt wird, entscheiden ein oder mehrere Richter…“.

                Hm, ja. Aber vergiss nicht,

                – dass sie das nach Recht, Gesetz und höchstrichterlichen Vorgaben machen.
                – das Richter normalerweise weder weltfremd noch böswillig sind.

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                • Frank sagt:

                  2 Beispiele:

                  – Du wirst von Jemanden im Bahnhof angegriffen. Du schlägst zurück. Aus Furcht und/oder Schrecken aber nicht nur einmal zur unmittelbaren Gefahrenabwehr, sondern noch ein paar mal danach. Höchstwahrscheinlich NotwehrExzess mit asthenischen Affekten und somit Freispruch.

                  – Du wirst von Jemanden im Bahnhof angegriffen. Du schlägst zurück. Aus Furcht und/oder Schrecken aber nicht nur einmal zur unmittelbaren Gefahrenabwehr, sondern noch ein paar mal danach. Jetzt verfliegt die Furcht so langsam und dir wird klar, was dir hätte passieren können. Daraufhin gerätst du in Rage und trittst aus Rache noch ein paar mal nach. Höchstwahrscheinlich NotwehrExzess mit erst asthenischen und dann sthenischen Affekten und somit unter Strafe.

                  Dies zu beurteilen ist verdammt schwer. Zeugen dürften alle emotional belastet sein. Und wo ist die Grenze?

                  Im Großen und Ganzen bin ich ja bei Dir und jeder vernünftige Richter auch, denn das 2. Beispiel ist eben nicht sehr häufig, oder schwer zu beweisen.

                  Man kann aber eben nicht in die Urteile der Richter oder die Aussagen von Zeugen vorhersehen.

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    • Frank sagt:

      „Freislers “Heimtücke”-Paragraph soll gekippt werden.“
      Nein. Es wird eine Debatte zur Reform der Paragraphen 211 + 212 StGB (Mord und Totschlag) geben, u.a. weil die noch auf „Nazirecht“ basieren.

      „Das bedeutet: Frauen können in Zukunft in aller Ruhe einen Mord planen, ihn ausführen und werden NICHT wg. Mord verurteilt, dafür wg. Totschlag.“
      Schon deshalb unrichtig, weil die Reform unter Anderem vorsieht, nicht mehr zwischen Mord und Totschlag zu unterscheiden.

      „Hintergrund: Frauen sind körperlich schwächer und können uns Männer angeblich nicht im Affekt töten.“
      Damit meinst du wohl die Aussage von Bundesjustizminister Maas, der auf mögliche Ungerechtigkeiten beim jetzigen Strafrecht folgendes Beispiel nannte:

      „So werde ein gewalttätiger Ehemann, der seine Frau erschlägt, meist wegen Totschlags verurteilt. Töte hingegen die gepeinigte Frau ihren prügelnden Mann aus körperlicher Unterlegenheit im Schlaf, werde dies in der Regel als heimtückischer Mord mit lebenslanger Haft bestraft.“

      Über Affekt lässt sich streiten, das Ergebnis ist das Gleiche: Ein Mensch wurde absichtlich umgebracht. Über die weibliche (körperliche) Unterlegenheit muss man nicht streiten, die ist meistens vorhanden. DAS nenne ich nicht Sexismus, sondern Tatsache.

      Man kann also diese Reformgeschichte so sehen, dass Frauen in Zukunft fast ungestraft Männer töten können. Man kann es aber auch so sehen, dass die momentane Wischi-Waschi-Auslegung, ob Mord oder Totschlag, zwecks Gerechtigkeit abgeschafft wird.

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      • „So, wie nicht jedes 1968 geborene Kind links ist, ist nicht jedes Gesetz aus der NS-Zeit rassistisch.“
        Hartmut Scharmer, Anwalt, Geschäftsführer der Hamburger Standesvertretung,

        Danke für die Infos, Frank, mir fehlt das juristische Hintergrundwissen und die Muße mich da einzulesen. Für Stimmungsmache gegen den Feind reicht es.😉
        Aber „Wischi-Waschi“? Ist das auch ein juristischer Fachbegriff? Ich denke, es ist ein Unterschied ob ich eiskalt einen Mord plane oder jemandem im Affekt totschlage.

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      • IULIUS sagt:

        Wenn man die Geschichte sieht:
        1. Januar 1872-15. September 1941
        § 211. Wer vorsätzlich einen Menschen tödtet, wird, wenn er die Tödtung mit Überlegung ausgeführt hat, wegen Mordes mit dem Tode bestraft.

        § 212. Wer vorsätzlich einen Menschen tödtet, wird, wenn er die Tödtung nicht mit Überlegung ausgeführt hat, wegen Todtschlages mit Zuchthaus nicht unter fünf Jahren bestraft.

        Der wichtigste Grund zur Unterscheidung zwischen Mord und Totschlag war die Strafzubemessung. Nur bei Mord wurde die Todesstrafe angewandt. Da die Todesstrafe weggefallen ist, ist die Unterscheidung nicht mehr wirklich notwendig.
        Freisler, mir persönlich ist es egal, ob er Nazi war oder nicht, hat die Mordmerkmale eher präzisiert.
        Die angebliche Benachteiligung der Frau durch Freisler kann ich nicht erkennen. Auch vorher waren Giftmorde Morde, schon alleine deshalb, weil sie grundsätzlich niemals nicht geplant sind. Wenn man genau nachdenkt steckt da eine Menge krimineller Energie dahinter.

        Ein Problem sehe ich eher, wenn bei einem Banküberfall jemand erschossen wird. Derzeit dürfte das unter Mord fallen. da Habgier und um eine andere Straftat zu ermöglichen zwei Kriterien sind. Nach dem alten Recht (vor 1941) wäre das wohl kein Mord.

        Mich würde interessieren, ob die Feministinnen auch den Passus entfernt haben wollen:
        (2) Mörder ist, wer zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, um eine andere Straftat zu verdecken einen Menschen tötet.

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      • Nick sagt:

        “So werde ein gewalttätiger Ehemann, der seine Frau erschlägt, meist wegen Totschlags verurteilt. Töte hingegen die gepeinigte Frau ihren prügelnden Mann aus körperlicher Unterlegenheit im Schlaf, werde dies in der Regel als heimtückischer Mord mit lebenslanger Haft bestraft.”

        Das ist, jedenfalls was die tatsächliche Rechtspraxis anbelangt, ein schon sehr abenteuerlich absurder und desfinformierender Opferweibchen-Kitsch, der natürlich mal wieder unisono aus allen Medienkanälen trieft. Ein Justizminister müsste es besser wissen, sollte man meinen:

        Zu ei­ner Ge­rech­tig­keits­lü­cke füh­ren die Mord­merk­male auch im so­ge­nann­ten Haus­ty­ran­nen­fall. Zwar wird eine Frau, die nach ei­nem jah­re­lan­gen Ehe-Martyrium nachts ih­ren Ehe­mann, den Haus­ty­ran­nen, tö­tet nicht mit le­bens­lan­ger Haft we­gen heim­tü­cki­schen Mor­des be­straft, wie Prantl schreibt – hier nimmt die Recht­spre­chung re­gel­mä­ßig we­gen der vor­aus­ge­gan­ge­nen Miss­hand­lun­gen eine Straf­mil­dung gem. § 49 Abs. 1 Nr. 1 StGB vor (Rechts­fol­gen­lö­sung). Trotz­dem se­hen Ex­per­ten wie der Jura-Professor Hel­mut Gro­pen­gie­ßer, der 2008 zu die­sem Thema pro­mo­vierte, darin eine „ha­ne­bü­chene Ver­bie­gung des Gesetzes“.

        http://www.strafakte.de/strafrecht/hanebuechene-verbiegung-des-gesetzes/

        Zu Hel­mut Gro­pen­gie­ßers Studie heißt es zusammenfassend:

        ..Ergänzend zur normativen Analyse werden mit Hilfe von Experteninterviews empirische Erkenntnisse über die tatsächliche Ahndung von Haustyrannenmorden gewonnen.
        Die deutsche Strafjustiz erweist sich dabei als durchaus in der Lage, auf solche Taten angemessen zu reagieren – allerdings zum Preis einiger dogmatischer Friktionen.

        http://www.mpicc.de/ww/de/pub/forschung/publikationen/straf/s115.htm

        Warum nur machen die Sarkeesians dieser Welt nie so schöne Videobeiträge über die „Damsel in Distress“-Trope in der realen Politik?

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    • honeyinheaven sagt:

      Wenn du das wirklich ernst meint und hinter der Abschaffung eines Paragrafen aus der NS-Zeit eine feministische Verschwörung siehst, solltest du dringend die Notaufnahme einer Psychiatrie aufsuchen. Ein niedergelassener Therapeut hat für solche Fälle nämlich eine eindeutig zu lange Wartezeit😉

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      • Wer bei dieser Angelegenheit sofort pathologisiert, ist wohl etwas naiv und sollte sich selbst über die feministische Pervertierung unserer Gesellschaft informieren. Der Justizminister führt schließlich ausdrücklich eine quasifeministische Begründung an bzw. stellt die Frau in den Vordergrund sowie ist ein Befürworter der Frauenquote.

        Auch von seiner Physiognomie her scheint er eher ein angepaßter Lila Pudel zu sein. Ein gewisses Mißtrauen von Herrn Flesch ist da durchaus angebracht.

        Wenn ein Minister die deutschen Autobahnen abschaffen will, ist schließlich auch Mißtrauen angebracht. Die wurden nämlich von den Nazis erfunden.😯

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        • Und den erste Mai. Und die Kilometerpauschale. Und natürlich – ganz ganz wichtig! – die Vogelberingung. Und, und, und.

          Im Übrigen, Frank: Es ist natürlich vollkommener Quatsch, dass Frauen ihre Männer aufgrund körperlicher Unterlegenheit nur mit Gift ermorden können. Sie können ihn ja auch erschießen oder erstechen – kommt schließlich immer wieder vor. Dass Frauen – auch in Ländern, wo der Mordparagraph nicht so definiert ist wie bei uns – vornehmlich zum Giftmord greifen, ist ein jahrhundertealtes Phänomen in allen Kulturen. Es ist auch bei der Selbsttötung zu beobachten, wo Frauen eher eine Überdosis Schlaftabletten nehmen, während Männer sich von Hochhäusern oder vor Züge werfen. Blutige Tötungsarten, die eine unschön zugerichtete Leiche hinterlassen, liegen halt nicht in der Natur der Frau. Der Giftmord am Gatten hat zudem den Vorteil, dass die Chance größer ist, dass er als „natürlicher Tod“ diagnostiziert wird und unentdeckt bleibt, so dass sie einer Bestrafung entgehen, während man bei einer erschlagenen oder erstochenen Leiche nicht damit rechnen kann, dass das noch als „natürliche Todesursache“ durchgeht.

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          • Frank sagt:

            „Im Übrigen, Frank: Es ist natürlich vollkommener Quatsch, dass Frauen ihre Männer aufgrund körperlicher Unterlegenheit nur mit Gift ermorden können.“

            Wer hat das behauptet? Ich komme langsam durcheinander😉

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            • 😉 Du schriebst sinngemäß, die Behauptung, dass Frauen körperlich schwächer seien, wäre kein Sexismus, sondern ein Fakt.
              Sehe ich übrigens auch so, aber bei Feministinnen machste damit keine Punkte.😉
              Was ich mit dem Kommentar sagen wollte: Der Paragraph darf gern so bleiben, da Frauen auch im Affekt töten können.

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              • Frank sagt:

                „bei Feministinnen machste damit keine Punkte. ;-)“

                Ich werds verschmerzen😀

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              • Ralf sagt:

                Interessant, dass alle nur davon reden, dass Frauen SCHWÄCHER als Männer seien.
                Ist der Mann das Maß aller Dinge? Oder wird er dazu gemacht?
                Wird diesem Vergleich zugrunde gelegt, ein Mord könne nur im ringenden Zweikampf stattfinden? Seit wann ist denn auch unter Männern die übliche Variante? Zu viel Hollywood gesehen? Nicht jeder Mörder ist zugleich auch ehemaliger Bodybuilder.
                Eine Frau ist auch imstande unvermittelt von vorne und von hinten zuzustechen.

                Welche Kraft muss die zustechende Person aufwenden? DAS sollte die Frage sein.
                Bei Tieren gibt man ja fein säuberlich an, wieviele Newton sie auf ihr Gebiss bringen um ihre Beute zu töten.
                Wieviel Newton muss man aufbringen um einem Menschen ein Messer zwischen seine Rippen zu rammen?
                UND genau DANN kann man aufzeigen wieviele % der Frauen dies zu leisten imstande sind indem man die Kraft misst mit der sie zustechen können.
                Das gilt IMHO auch für würgen etc.
                Klar, man muss die Gegenwehr in Betracht ziehen. Aber auch hier sind Frauen bestimmt nicht die Heimchen am Herd.

                Dass ein Mann nur einen kleineren Teil seiner Gesamtkraft benötigt – das würde ich als Tatsache sehen. Ich bezweifle, dass Frauen ALL ihre körperliche Kraft benötigen würden. Also brauchen Frauen auch nur einen Teil ihrer Kraft – klar, ja, nee?
                Sind die Fleischmesser in der Küche nur zur Zierde da? Oder sind die Frauen auch zu schwach dafür diese zu benutzen? Wer in der Küche die Klinge führen kann ist stark genug einen Menschen nieder zu stechen.
                Der Rest ist, so scheint mir, nur Mythos
                Frauen mögen schwächer als Männer sein – aber stark genug um zu morden.
                DAS muss endlich mal in den Köpfen platziert werden.

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        • Frank sagt:

          „Die wurden nämlich von den Nazis erfunden. :shock:“

          Nein, wurden sie nicht.

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      • Joachim sagt:

        Niemand sagt was gegen die Abschaffung von Paragraphen aus der NS- zeit an sich.

        Aber,vor einer Dekade waren schon Herta Däubler -Gmelin und die unsägliche Familienministerin Bergmann an dem Thema dran, latürnich mit der vulgärfeministischen Begründung Tötungsdelikte von Frauen würden zu hart bestraft.

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      • Billy sagt:

        Hey, wie wäre es denn mal mit ein paar Argumenten statt persönlicher Angriffe??

        Geh doch einfach mal sachlich auf die Beiträge ein, statt auf die Autoren einzuprügeln.

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  9. Ein schönes Beispiel, wie die Gender-Debatte das Klima inzwischen vergiftet hat. Selbst Mitleid, oder eine Äußerung, die als Trost gemeint ist, ist jetzt potentiell sexistisch und damit für den der es aussprechen will, gefährlich.

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    • honeyinheaven sagt:

      Also wenn du dir mal gewisse Blogs hier bei wordpress ansiehst, die angeblich beiderlei Geschlechter ansprechen sollen, aber nichts weiter sind als ein geradezu krankhaftes Bashing von Frauen, dann bezweifle ich, dass das Klima nur von einer Seite aus vergiftet wird oder wurde. Natürlich wird dann immer gesagt, dass man ja „nur“ etwas gegen Feministinnen habe. Dabei legt man aber den Begriff „Feministin“ so großzügig aus, dass praktisch jede Frau, die es wagt, das Wort Sexismus in den Mund zu nehmen, als Radikal-Feministin gilt. Und ewig gestrige Rassistten feiern die gute alte Zeit, als die Frau noch kein Konto abschließen durfte und bekommen dafür noch eifrig Schulterklopfen bw Likes. Das Gift kommt also ganz gewiss nicht nur aus einer Richtung!

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      • Ich habe gar nichts dazu gesagt, woher gegiftet wird. Ich habe nur festgestellt, dass das Klima vergiftet ist, und dass der Cartoon das Problem meiner Meinung nach gut illustriert.

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      • „… geradezu krankhaftes Bashing von Frauen, …“
        Das bildest Du Dir nur ein. Ich bewundere Frauen, und das spiegelt sich auch in meinen Texten wieder. Frauen! Nicht Feministinnen. Das sind für mich keine richtigen Frauen.

        „… dass praktisch jede Frau, die es wagt, das Wort Sexismus in den Mund zu nehmen, als Radikal-Feministin gilt.“
        Falsch. Nicht gilt. Ist. Wenn Du über sogenannten „Sexismus“ jammern willst, verstehe ich nicht, was Du ausgerechnet auf dieser Seite willst.

        „… ewig gestrige Rassistten feiern die gute alte Zeit, als die Frau noch kein Konto abschließen durfte …“
        Vollkommen falsch! Ich freue mich sogar, wenn meine jeweiligen Frauen prall gefüllte Konten haben. Das bedeutet nämlich weniger Arbeit für mich. Also: nix mit ewig gestrig. Ich bin ein moderner Mann, ich lasse mich gern aushalten.

        In diesem Sinne!

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        • honeyinheaven sagt:

          Und du bestimmst, wer Feministin ist, nicht wahr? Ganz so nach Görings „Wer Jude ist, bestimme ich?“ ^^

          Im Übrigen kenne ich EMN schon länger als Du aus einem etwas normaleren Bereich des Internet und denke nicht, dass ich mich vor dir rechtfertigen muss, wenn ich ihren Blog lese. Wo ich was lese, entscheide ich immer noch selbst!

          Der letzte Abschnitt zeigt, welchen IQ du hast. Von daher war’s das von mir. Ich habe schon genug Trolle an der Leine.

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          • Gut so. Ich habe Dich nämlich nicht dazu aufgefordert über mich zu sprechen. Und dann auch noch auf so eine Gay-Art, meint: Meinen Namen und meine Seite nicht zu erwähnen.
            Lass Dir einfach die Schamhaare bis zu den Knien wachsen und mich in Ruhe. Dank Dir.

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          • Billy sagt:

            „Ich habe schon genug Trolle an der Leine“ schrieb honeyinheaven.

            Das klingt ja, als wärest Du die Führerin der Trolle ?

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      • @Hanniinheaven

        Angesichts der Schlichtheit und starken Tendenziosität deiner Argumentation bist du ohne Zweifel eine Radikalfeministin bzw. feministisch verblendet. Solche Frauen wie du vergiften das Klima.

        Belege für ein angeblich krankhaftes Frauenbashing kannst du übrigens gerne anführen, statt hier altklug herumzufaseln.

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        • honeyinheaven sagt:

          Du lernen erstmal schreiben richtig meine Nick, bevor du mir pisse ans Bein😀. Ansonsten siehe oben – heute ist keine Trollfütterung!

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          • Margret sagt:

            @ honeyinheaven Der Kirki (and friends) findet eben, dass alle Feministinnen radikal sind. Radikalfeminismus (für ihn gleich Feminismus allgemein) wiederum bedeutet für ihn aber nicht das übliche (eine bestimmte Richtung feministischer Theorien) sondern Männerhass. Er kennt sich da halt nicht so aus. Man muss da ein bisschen nachsichtig mit ihm sein.

            Ach ja und: Er selbst findet sich übrigens gar nicht radikal. Das ist der eigentliche Witz an der Sache🙂. Wie eine alte Star Trek-Folgen halt: Amüsant, antiquiert und nicht ernst zu nehmend😀. Er schreibt ja auch auf wgvdl (die BILD der Maskulisten).

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      • Graublau sagt:

        Meinst Du das Geschlechterallerlei? Der konservative Knabe hat ja reichlich Gegenwind bekommen und inzwischen das Blog verlassen, weil er sich da recht alleine fühlte. Das Frauenbashing hingegen sehe ich nicht (sonst wäre ich nicht dabei), hingegen durchaus reichlich Kritik an Feminismus und/oder radikalen Feminismus. Kommentare wie jüngst vom „man in the middle“, der ja ansonsten kein Blatt vor den Mund nimmt, zeigen doch, dass es Stimmen gibt, die zum Abwägen aufrufen. Und Frauen wie Miria, evilmichi und Anne Nühm würden sich ja selbst hassen, wenn sie alle Frauenhass verbreiten würden. So einfach ist die Welt also nicht, nur wird bei einem „Allerlei“ auch viel geboten, dass einem nicht schmeckt.

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        • honeyinheaven sagt:

          Du bist einer der wenigen dort, die ich mit dem Vorwurf des Frauen-Bashings nicht gemeint habe. Aber viele ticken anders. Alleine die Tatsache, dass „alter Knabe“ aus dem Südafrika der Apartheid berichtet hat und dazu nicht ein einziger negativer Kommentar kam, sollte zu denken geben.

          Aber wenn ich falsch liege – wie erklärst du dir dann, dass so wenig Frauen dort schreiben oder kommentieren wollen? Die meisten Schreiber sind ja Männer. Und letztlich kommt dort ja keine „Gegenseite“ zu Wort. Männer sind unterdrückt, Feminismus ist böse – diese Leitlinie ist doch bei allen vorhanden. Manche drücken es extremer aus als andere, aber letztlich ähneln sich doch die Themen in ihrer Grundaussage.

          Und wie gesagt – gerade dich persönlich hatte ich mit der Aussage nicht gemeint.

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  10. Matze sagt:

    Irgendwie passt das auch zum Thema:

    http://mediathek.daserste.de/tv/Satire-Gipfel/Die-Sendung-vom-18-September-2014/Das-Erste/Video?documentId=23577704&topRessort=tv&bcastId=1858312

    Ab 00:29:00, der Rest ist halt ohne Einschaltquotendruck produziert…

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