Komplex.

Veröffentlicht: Oktober 23, 2014 in Comics
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Originalartikel

Liebe Süddeutsche, was ihr wohl eigentlich schreiben wolltet war: „Aufgrund komplexer, teils genetischer Zusammenhänge, ist es für einige Menschen sehr schwer eine Ernährungsumstellung dauerhaft durchzuhalten. In diesen Fällen hilft dann eine Operation.“ …. also scheibt das doch bitte auch so, und nicht so einen missverständlichen Müll, als würde bei manchen Leuten eine Diät/Ernährungsumstellung generell nicht funktionieren.

Kommentare
  1. mellyanja sagt:

    Was ich lese: WTF! Vielleicht sollte man es mit Rohkost zuerst versuchen, bevor man so einen Eingriff macht. Viel essen kann man ja schon, nur nicht viel Fast Food, ohne fett zu werden!

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    • Ich würde keinen verurteilen, der sich für eine solche OP entscheidet, allerdings würde ich sowas wiklich nur als allerletzten Schritt sehen, wenn wirklich gar nichts anderes klappt und die psychische Problematik zu schwer ist. Wenn das allerdings der Fall ist, dann kanns auch passieren, dass die OP nicht wirkt, denn es gibt ja Mittel und Wege die Magenverkleinerung zu sabotieren (Süßigkeiten/Eiscreme/Flüssigkalorien oder den Magen langsam wieder durch zu viel Nahrung dehnen)

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    • Warum wird man den von Fast Food fett und von Rohkost nicht? Fressen Kühe denn kein Rohkost …?

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    • jck5000 sagt:

      Naja, Du hast natürlich Recht, dass man es nicht schafft, von Kopfsalat (ohne Dressing) dick zu werden; man muss aber locker drei Kilo Kopfsalat am Tag essen, um nicht zu verhungern, gesund ist das nicht und die meisten werden sich früher oder später übergeben müssen.

      Aber wenn’s dann zum Frühstück ein Schälchen Waldorfsalat und ein Glas Orangensaft ist, hat das schon wieder mehr Kalorien als ein Salamibrötchen und eine Tasse Kaffee au lait. Es liegt also eher nicht am Fastfood.

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      • mellyanja sagt:

        Es gibt sehr leckere Obstdressings die schlagen auch nicht so auf den Magen. Und Salat != Rohkost, Rohkost ist sehr vielfältig! Aber um das zu verstehen musss man sich erst eine Weile damit beschäftigen.

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  2. Frank sagt:

    „Selbst bei massiver Adipositas hat ein Patient keine schlechtere Gesundheitsprognose als ein Raucher mit Normalgewicht.“

    Na dann ist ja alles gut. Raucher werden ja alle steinalt. Der Schmidt raucht ja auch wie ein Schlot und ist kerngesund und geistig topfit.

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  3. N/A sagt:

    Ich befinde mich seit Jahren auf Diät. Und das meine ich absolut ernst. Mein gesammter Stoffwechel ist komplett im arsch deswegen. Ich habe zwar fast 40kilo abgenommen – aber auch einen großteil meiner vorherigen Körperkraft eingebüßt. Und ich hätte noch weitere 30kilo vor mir um auf 80kg runter zu kommen. Das problem an der sache ist das ich mitterlweilen so wenig Nahrung zu mir nehme das eine weitere reduzierung bedeuten würde garnichts mehr zu essen. Und wer mir das nicht glaubt – ich esse nur noch einmal am Tag – und zwar die zwei scheiben Brot die ich mit auf Baustelle nehme. Ich würd lieber Salat mit nehmen aber als Handwerker im Ausendienst ist das leider nicht möglich.

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    • Als Mann(?) der 110kg wiegt hast du mit Sicherheit nen Grundumsatz von mindestens 2100kcal täglich und nen Gesamtbedarf, der gut drüber liegt. Das ist nicht „wenig Nahrung“ sondern verdammt viel. Wenn du es als wenig empfindest, stimmt was mit deiner Wahrnehmung nicht.

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      • Alex sagt:

        Als Handwerker mit 110kg wäre ne tägliche Nahrungsaufnahme von 4000-5000kcal wohl normal und angemessen.
        Durch langes Diäten kann (….) der Körper natürlich optimieren, zB die Körpertemperatur auf vllt 35grad absenken.
        Dann braucht er auch keine 2000kcal Grundumsatz mehr sondern deutlich weniger.

        @N/A such mal nach vollständiger diätpause (falls du dir sicher bist, keiner Selbsttäuschung zu erliegen)

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        • Also wenn er nicht grade im Steinbruch arbeitet oder den ganzen Tag Zementsäcke in nem Hochhaus om EG in den 83 Stock schleppt wird er wohl kaum 5000 kcal pro Tag verbrauchen. Ich renoviere unser Haus schon seit längerem von Grund auf und der normale Kram wie Fliesenlegen, verputzen, Holzarbeit ist nicht sonderlich anstrengend, körperlich.

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    • Tantal sagt:

      Nein, glaube ich nicht. Wie EMN ja schon geschrieben hat, bei deinem Gewicht und täglicher körperlicher Arbeit verbraucht dein Körper täglich ungefähr 2200 kcal. Zwei Scheiben Brot sind über den Daumen gepeilt 400-500 kcal, Belag und Butter schon mitgerechnet. Damit hast du ein Kaloriendefizit von 1700 kcal täglich, dass dein Körper decken MUSS. Jetzt gibts 3 Optionen:

      – Du verbrauchst täglich 250 g Körperfett, um den Bedarf zu decken. Das heisst übersetzt, du velierst alle vier Tage ein Kilo Gewicht,

      – Oder du isst deutlich mehr, als du hier angibst, vielleicht ohne es selbst zu bemerken oder zu wissen,

      – Oder dein Körper kann fundamentale physikalische Gesetze umgehen und Energie aus dem Nichts erzeugen.

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      • Den Arbeitsumsaz habe ich noch gar nicht in die 2200 kcal eingerechnet, denn als Mann mit 110kg verbraucht er deutlich mehr als 2200 kalorien pro tag, wenn er sich bewegt. Aber den Rest unterschreibe ich so😀

        2200 kcal sind im übrigen ziemlich viel. eine schlanke frau meiner größe hat einen grundumsaz deutlich darunter und kommt höchstens auf diesen wer wenn sie täglich sport treibt. Es ist daher schon ein bisschen ironisch wenn sich jemand der deutlich mehr essen kann oder ei einem input von 2200 kcal darüber beklagt, so gu wie nichts zu essen. wenn man etwas auf die zusammensezung achtet sind das drei große mahlzeien und zwei üppige snacks!

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  4. Gewitterhexe sagt:

    Das dumme ist halt, dass eine Magenverkleinerung auf Dauer nichts bringt, wenn du auch die Ernährung nicht umstellst. Am Anfang ist zwar die Gewichtsabnahme sehr hoch, da dem Körper einfach weniger Nachrung (= kleinerer Magen) zugeführt werden.
    Aber der Magen ist ein Muskel und wächst, wie die Leber, mit seinen Aufgaben. Und ehe du dich versiehst, war alles für die Katz.
    Vllt sollte der Mensch auch einfach mal mit sich zufrieden sein. Nicht jeder hat Modelmaße😉

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    • Leute, die für die OP in rae kommen haben nen BMI von über 40 (morbide adipositas) oder 35 mit bereits bestehenden gesundheitlichen Problemen wie Diabetes, Arthrose o.ä.
      Was du sagst ist im Prinzip: „Leute, seid doch einfach zufrieden damit, chronische Schmerzen zu haben oder 10 Jahre früher zu sterben…“

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      • LoMi sagt:

        „Was du sagst ist im Prinzip: “Leute, seid doch einfach zufrieden damit, chronische Schmerzen zu haben oder 10 Jahre früher zu sterben…”“

        Ist das etwa schlecht?😉

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        • Gewitterhexe sagt:

          @emn: Das hatte ich so nicht gemeint.
          Gemeint war, dass viele die OP als Vorwand nutzen, um deren Verhalten / Gewohnheiten nicht ändern zu müssen. Denn, sorry, es bringt halt nichts sich den Magen verkleinern zu lassen, danach für 3 weiter zu essen und sich dann zu fragen, warum die OP nichts gebracht hat und das ja eh nur alles Mist ist.

          Die OP wird auch vermehrt von Personen genutzt, die dafür nicht im üblichen Sinne in Frage kommen (also einen BMI ü 40 haben), sondern versuchen durch diese OP noch dünner zu , bzw. den Models auf den Schildern ähnlicher zu werden. Ein Mensch, der gesund ist und keine Schmerzen hat. Die meinte ich mit “Leute, seid doch einfach zufrieden…“

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          • Dass die OP von dünnen Leuten genutzt wird ist aber schlichtweg nicht wahr. Ausser sie schaffen es, einen billigen Quacksalber im Ausland dazu zu bringen sie zu operieren. In Deutschland verkleinert kein verantwortungsvoller Arzt den Magen einer normalgewichtigen Person, geschweige denn dass die Krankenkasse das bezahlen würde.

            Gibt es deiner Ansicht nach wirklich eine Epidemie von Menschen, die
            a) 10.000+ Euro einfach so übrig haben
            b) sich im Ausland in einer Hinterhofkaschemme unters Messer legen um 5 Kilo weniger zu wiegen
            c) mit kaputt operiertem verdauungssystem leben wollen, bloß um 5 kilo weniger zu wiegen

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  5. Meiky sagt:

    Haha wie geil ist das denn😀

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