EMN & Kerl

Veröffentlicht: November 2, 2014 in EMN und Kerl
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*EMN, Kerl und Freundin beim Gespräch über Urlaub*

Kerl: Also ich würde wahnsinnig gerne mal zu Fuß die Alpen überqueren.

Freundin: Wow, ehrgeiziges Projekt!

Kerl: Naaah, da muss man ja nicht klettern, schließlich hat Hannibal das damals mit einem Troß aus Elefanten gemacht. Da schaffe ich das auch.

Freundin: *chrchr* Dann brauchst du ja nur noch einen Elefanten, der dir dein Zeug trägt.

Kerl: *Blick zu EMN* …… Schatz, du kommst doch mit, oder?

-.-

Kommentare
  1. aranxo sagt:

    LOL. Das war ja mal wieder charmant.

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  2. Hat dies auf Rainer "rcpffm" Peffm 's mobile blog and diary rebloggt und kommentierte:
    … reblogged …
    zu Fuß über die Alpen – mit Elefant wie damals Hannibal

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  3. Typischer Fall von „Schuss nach hinten losgegangen“😀😉

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  4. rhapspunky sagt:

    Haha sehr geil😀 Gruß an Kerl: HIGHFIVE!

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  5. Ich glaube die Elefanten von Hannibal hatte alle eine Rüssel und haben sämtlich nicht überlebt? Dann heißt es nämlich wieder selber tragen …😦

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  6. mitm sagt:

    @EMN: der war aber hart … bzw. Du bis echt hart im Nehmen.

    Hast Du wenigstens entsprechend zurückgegeben? Z.B. wenn einer von Euch beiden ein Rüsseltier ist, dann doch wohl eher er, oder?!?

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  7. KlausT sagt:

    So dick?

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  8. gerhardks sagt:

    Eine Frage EMN. Du nennst deinen Freund hier schlicht und offenbar sehr liebevoll „Kerl“. Wäre es auch OK wenn ein Mann über seine Partnerin schreiben und sie „Weib“ nennen würde?
    „Weib“ passt noch am ehesten. Hab recherchiert, aber so richtig lässt sich kein Gegenstück finden. Das ist übrigens auch im Englischen so. Ich lese immer öfters von „He dude, have no time for this“ oder ähnliches. Ein Pendant zu „dude“ ist in diesem Sprachraum am ehesten „chick“. Ich hab mal geschrieben „Don’t call me dude and I don’t call you chick“ was interessanterweise dazu geführt hat, dass die andere Person dem dann zugestimmt hat.

    Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen. Aber von vielen Feministen&Innen wird dieses Wort „Kerl“ hierzulande nur noch als Hinweis verwendet, dass man ein privilegierter (zumeist weißer) heterosexueller Mann ist und sich gefälligst unterstützend oder zumindest still verhalten sollte. Das Wort verliert nach und nach seine ursprüngliche Bedeutung zumindest in diesen Kreise. Wer dort einen Mann „Kerl“ nennt, will ihn beschämen. Liebevoll ist das nicht gemeint. Ganz und gar nicht.

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    • Matze sagt:

      man kann sich auch über alles aufregen

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      • gerhardks sagt:

        Es geht nicht um Aufregung. Ich wollte blos drauf hinweisen, dass sich der Bedeutungsgehalt des Wortes „Kerl“ stark verändert derzeit. Es ist so wie mit „Weib“. Die meisten verwenden diesen Ausdruck für eine Frau nicht mehr, oder? Weil „Weib“ nicht mehr als so besonders positiv besetzt angesehen wird. Meist wird angemerkt, dass „Weib“ eine Abwertung der Frau darstellen würde. Genau die gleiche Bedeutungsänderung erfolgt jetzt auch bei „Kerl“.

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        • Wattong sagt:

          An all die Weltverbesserer, ich denke mal wie man sich innerhalb einer Beziehung liebkost dürfte generell als „Ausserhalb der politisch korrekten Ordnung“ laufen und bedarf keiner Verbesserung von ausserhalb.Sollte es wirklich beleidigend sein würde „Kerl“ (TM) sich bereits über die (nicht seit gestern) existierende Kategorie beschwert. Und letztlich gilt, es kommt drauf an wie man was sagt und nicht was.

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        • Frank sagt:

          Ist wohl, wie immer im Leben, eine Frage WIE und zu WEM man etwas sagt. Und Derjenige weiß es bestimmt einzuschätzen.

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        • St. Elmo sagt:

          Das Pendant zum Weib ist aber Mann und nicht Kerl
          Das erkennt man auch sehr gut an männlich und weiblich

          Die Paare sind ursprünglich mal „Frau und Herr“ und „Mann und Weib“
          gewesen, Kerl hat da noch nie dazugehört.

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          • gerhardks sagt:

            Deswegen sagte ich ja, dass es kein echtes Gegenstück zu „Kerl“ gibt. Und offenbar wird es daher in der negativ gemeinten Bedeutung, genauso wie „dude“ immer öfters gern von Feministinnen benutzt um Männer „in die Schranken zu weisen“. Weil es keine passende Entgegnung gibt.
            Das „Kerl“ von EMN ist liebevoll und humorvoll gemeint. Leider ist das nicht mehr die normale Bedeutung. „Kerl“ hat sich geändert zu einer Beschimpfung. Einer sexistischen Beleidigung, weil es nur gegen Männer angewandt wird. So wie das Wort „Tussi“. Auch das ist sexistisch, da es nur gegen Frauen angewandt werden kann.

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    • david sagt:

      Wer dort einen Mann “Kerl” nennt, will ihn beschämen. Liebevoll ist das nicht gemeint. Ganz und gar nicht.

      Alter Schwede. Gründe doch nen Arbeitskreis für maskulistische Linguisten: „Herrschafts- und diskriminierungsfreie Sprache“. Grundlagenliteratur gibt es bei der Mädchenmannschaft.

      Ihr braucht nicht jeden bekloppten PC-Diskurs von den Femi-Spinner_innen adaptieren, Jungs.

      Klar kann ich meine Freundin im Internet „Weib“ nennen. Nicht nur liebevoll, sondern auch wenn ich mal kräftig ablästere. Das ist nämlich witzisch *trööt*

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      • gerhardks sagt:

        Das war eine reine Frage. Keine Beschwerde. Ich wollte bloß wissen, ob dieser negative Bedeutungswandel EMN bekannt ist. Es war keine Klage dass man Männer nicht „Kerl“ oder Frauen nicht „Weib“ nennen darf. Genauso wenig habe ich das auch bei „dude“ nicht gemeint. Es ist für mich nur interessant, nicht nachahmenswert sich daran zu stoßen. Als ich „Don’t call me dude, I don’t call you chick“ war es dieser verächtliche Tonfall der mich dazu veranlasste.
        Daher wollte ich wissen ob das im Deutschen auch schon so verbreitet ist.

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  9. m sagt:

    „Also ich würde wahnsinnig gerne mal zu Fuß die Alpen überqueren.“

    Das plane ich auch seit einiger Zeit. ^^

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  10. tom174 sagt:

    Wo kommt den dieses „zu Fuß die Alpen überqueren“ Ding gerade her? Paar Freunde von mir haben das diesen Sommer auch gemacht, ich liebäugel da auch ein wenig mit.. dann aber alleine.. Scheint gerade echt in Mode…

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    • War wohl schon zu Ötzis Zeiten Mode, über die Alpen zu latschen …

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      • Ich versteh nicht, was Leute daran finden. Ich meine, die Leute, die bekannt dafür sind, zu Fuß über die Alpen zu gehen haben das gemacht, um auf der anderen Seite der Alpen was zu erobern. Gibt’s da was zu erobern, was jemand will heutzutage?

        Aber gut, ich verstehe auch die Jakobsweg-Leute nicht. Fairerweise spielen wir aber mit dem Gedanken, 2016 die ARC (http://www.worldcruising.com/) mitzumachen. Aber das ist im Endeffekt wie zu Fuß irgendwo hinkommen, wo man auch hinfliegen könnte, nur, dass man mehr kotzt, und ich bin mir immer noch nicht so sicher, ob der Weg wirklich ein Ziel ist.

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        • Alex sagt:

          Wandern ist doch ein legitimer Urlaub.
          Über die Alpen 1. ne schöne Strecke 2. ne gute Herausforderung weil klares Ziel und hat 3. diesen Symbolcharakter

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          • Ich verstehe halt den „Symbolcharakter“ nicht. Wenn ich mit der ARC über den Atlantik segeln würde und dann sagen würde, dass wäre wie Kolumbus Fahrt, um die Seeroute nach Asien zu finden (wäre es übrigens weitestgehend), würde ich mich völlig lächerlich machen.

            Die ARC ist eine Herausforderung, die man machen könnte, weil man sich selbst was beweisen will, zum Beispiel:

            – Atlantikwellen sind im wörtlichen Sinne zum kotzen
            – Meclozin hilft gegen das Kotzen
            – Ich muss mir ein größeres Boot kaufen (hilft nicht)
            – Ich schaff das über den Atlantik (mit GPS, Navtex, Epirb, LR-Radar und Satphone)

            … aber der Symbolcharakter von „ich laufe über einen Berg“ ist da mE echt noch niedriger. Eine solche Quälerei dann noch als „Urlaub“ zu bezeichnen… Urlaub ist für mich, wenn man die Großglockner-Hochalpenstraße auf dem Hinweg zu dem gemieteten Südtiroler Chalet mit dem Cabrio fährt und die „schöne Strecke“ mit dem „klaren Ziel“ genießt. Aber ich bin natürlich nicht der Maßstab für irgendwen, ich verstehe es nur nicht. Ist aber nicht wichtig.

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  11. gnaddrig sagt:

    Zu Fuß über die Alpen – von Nord nach Süd oder von Ost nach West?

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  12. IULIUS sagt:

    Gute Vorlage.

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  13. nomadenseele sagt:

    Was bedeutet EMN?

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  14. St. Elmo sagt:

    Was sich liebt das Neckt sich…

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  15. Mein Hoffnung ist ja, dass Kerl irgendwann einen Blog mit Beziehungstipps aufmacht…

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    • Wattong sagt:

      Da käme vermutlich etwas der Marke: spiele Badminton, es lehrt einem Ruhe, strategisch mit der Situation umzugehen und den letzten Schwung aus dem Handgelenk zu holen😉

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