Body Positivity.

Veröffentlicht: November 13, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. tom174 sagt:

    Wobei ich zugeben muss, dass es mir auch schwerfiel, eine Hose zu kaufen, die nicht meine Standardgröße hatte.

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  2. Wenn ich zwischen Größe 34 und 42 alles im Schrank habe (und passt!) und teilweise die 36er Sachen weiter sind als die in 40, dann stimmt wirklich etwas nicht. Meine Figur ist ganz normal / schlank für meine Körpergröße und normalem Gewicht. Gut, ich habe recht viel Oberweite und ordentlich Arsch und Schenkel (Tänzerin eben). Trotzdem fluche ich auch manchmal auf die Designer, wenn ich in einem Kleid unten herum drei Mal rein passe und oben der Reißverschluss noch immer nicht zu geht. Und nein, das ist kein Einzelfall gewesen.
    Eine Frau mit kaum Oberweite wird sich sicher über den „perfekten Schnitt“ gefreut haben. Mode von der Stange kann eben nicht auf die verschiedenen Körperformen angepasst sein ^^

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    • F-Trueck sagt:

      Klischee bestätigt… ^^

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      • LoMi sagt:

        Sehe ich nicht so, dass sie das Klischee bestätigt hat.
        Ich kenne das Problem, nichts passendes zu finden und da würde ich jetzt auch die Schuld beim Hersteller suchen. Mein Problem: Ich bin offenbar für den Erwerb von Herrenhosen zu schlank.

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        • LoMi sagt:

          Thinshaming!!111!!1 ^^

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        • F-Trueck sagt:

          Jeder Mensch ist individuell, jeder hat andere Proportionen. Wie um alles in der Welt soll ein Hersteller bitte Kleidung machen die für jeden Menschen passend ist? Die einfachste Lösung wäre es einfach Kartoffelsäcke aus Jute und eine Schere an die Leute zu verkaufen. Dann wäre es für alle Leute passend. Unisize quasi.

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          • St. Elmo sagt:

            Schon mal was von Maßanfertigung gehört?

            Kostet etwas mehr oder wenn man das nicht will, kauft man sich die ganz normale Kleidung von der Stange und lässt sie sich vom Schneider anpassen. Dann braucht man auch keine Jutesäcke.

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    • Missmonk sagt:

      Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass ein Label auf seine Zielgruppe schneidet um möglichst die Größen anzubieten, die eine große Menge ansprechen, die die Sachen kaufen würden.
      Die Schnittform sowie die Gradierung, sprich die Größenabstände, sind Bestandteil jeder Labelidentität… Übrigens sind deshalb sogar manche Linien von ein und dem selben Label unterschiedlich groß geschnitten. Wer sagt, dass es keine Sachen für seine Figur findet, hat eben das richtige Label noch nicht gefunden… Erfahrungsgemäß gibt es für JEDE Figur vorteilhafte, schöne Kleidung! Nur kann es die eben nicht komplett in nur einem Laden geben, der wäre dann ziemlich groß.;) Und kleiner Tipp: Es gibt Änderungsschneidereien, wenns wirklich mal gar nicht geht und man sich in ein Teil verliebt hat!

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      • LoMi sagt:

        Naja, ich habe wirklich viele Läden abgeklappert und nahezu überall gibt es keine Hosen in meiner Größe. Die sind schwer zu finden. In der Regel betrifft das die Bundweite, die auf Männer mit mehr Bauchumfang spekuliert. Da hilft auch kein Änderungsschneider.

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    • Michael sagt:

      Ich muss jetzt wirklich zugeben, als Kerl bin ich da aussen vor.

      Ich komm nicht mal mit den Größenangaben M bis XXXL klar und sich sowieso wundert warum ihm vom einen Hersteller ein XL passt und vom anderen nur ein XXL (gleiches Material) nicht und dass XXXL sich anfühlt wie ein Zirkuszelt.

      Am besten beschreibt das Kleidungsdebakel eh der große Fluffy: Why do you wear Hawaiian Shirts? ‚cuz they fit.

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  3. Hat dies auf Nekos Geschichtenkörbchen rebloggt und kommentierte:
    Fehlt noch der Comic über das Selbstbild von Männern 🐾🐱

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  4. knoblauchsuppe sagt:

    Es fehlt noch die Feministin, die in der nicht passenden Hose einen Ausdruck der hegemonialen Männlichkeit sieht, die Gewalt ausübt, weil sie ihr den Zugang in die Hose versperrt.

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  5. F-Trueck sagt:

    Mit anderen Worten: Frauen der Kategorie 3 regen sich über alles auf, nur damit sie sich aufgeregt haben. Aber ändern würden sie nichts daran.

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  6. Also, bei mir ist immer die Waschmaschine Schuld, wenn die Anziehsachen nicht passen…was ist das für ein Körperbild?…;-)…LG, Anne

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  7. Aurelie sagt:

    Mh, ich habe bei Instagram einige #BodyPositivity-Bloggerinnen abonniert und Fall 3 ist mir noch nie untergekommen.

    Fall 2 ist die Regel. Nur gibt es dummerweise viele Sachen nicht einfach „eine Nummer größer“. Die Welt hört bei Kleidergröße 42/44 auf zu existieren. Nein, die günstige und modische Welt hört bei Kleidergröße 42/44 auf zu existieren. Natürlich bleiben da noch die unzähligen Spezialgeschäfte, die so richtig tolle und unglaublich günstige Kleidung anbieten. (Haha!)

    Darum geht’s und das regt einen irgendwann auf. „Ja, dann nimm doch ab.“ Die Funktion von Kleiderherstellern sollte nicht sein, jemanden zum Abnehmen zu „erziehen“. Kleiderhersteller sollen die Nachfrage nach Kleidung bedienen. Und es gibt es Nachfrage in „größeren“ Größen. Wenn sie diese Nachfrage nicht bedienen möchten, sei schon mal die Frage erlaubt, warum das eigentlich so ist.

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    • Alsi du denkst, Unternehmen verzichten auf Gewinn, weil sie die Dicken lieber erziehen wollen?

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      • Aurelie sagt:

        Ich kenne die Gründe für diese „Preisdiskriminierung“ nicht. Vielleicht rechnen sie damit, dass die Preisbereitschaft bei großen Größen höher ist und bieten deshalb keine günstigen Artikel an. Lass uns das gerner mal bei einem Einkaufsbummel testen🙂 (Ich habe das Glück, zwei Schneiderinnen in der Familie zu haben. Deshalb bin ich – hauptsächlich bei Kleidern – nicht auf die Gunst von H&M und Co. angewiesen. Allerdings frage ich mittlerweile in jeden Dessous-Geschäft nach, warum BHs in 75A 20 Euro kosten und BHs in 75F dagegen 70 Euro aufwärts. Eine Antwort habe ich nie bekommen. Am höheren Stoffverbrauch kann es nicht liegen. In UK ist das alles kein Problem …)

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        • LoMi sagt:

          Die mit der Körbchengröße F kriegt tendenziell aus evolutionären Gründen den Mann mit dem höheren Sozialstatus ab. Der kann sich das dann leisten ^^

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        • Zum einen liegt es am Stoffverbrauch insofern, dass Hersteller die Stoffgrößen von der Mitte (M) rechnen und dann jeweils S und L, XS und XL und XXS und XXL von einer Rolle schneidern. Da es nach unten aber nur begrenzt Größen gibt um sie nach oben hin zu „matchen“, muss dann aber einer Gewissen Größe eine komplette Rlle für ein Teil verschnitten werden, ohne dass man mit dem Reststück noch etwas anfangen könnte.

          Zum anderen kann man „normale“ Größen nicht einfach größer machen und man hat große Größen, sondern man braucht komplett neue Schnittmuster, da die Fettverteilung bei Übergewicht komplett anders sein kann. Eine Größe 36 hat schlichtweg nicht so viele Möglichkeiten eine andere Körperform zu haben wie eine Größe 46, wo die 30 kg Fett am Bauch, Busen, Po oder sonstwo verteilt sein können.

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          • Ich finde es etwas befrendlich, da von irgendwelchen bösen Motiven auszugehen, denn wenn es problemlos möglich wäre, den großen Markt der Übergrößen zu bedienen, dann gäbe es sicher genug Firmen, die das tun würden um Profite abzusahnen. Oder denkst du, dass ale Modehersteller sich zusammenschließen und sagen „Kommt Leute, die großen Größen machen wir teurer, die Dicken werden schon zahlen!“ – da müsste doch nur ein schlauer Hersteller sagen „Hah! Ich mache mein Angebot billig, dann kaufen alle Dicken bei mir!“… das wäre doch DIE Marktstrategie, wenns so einfach wäre.

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            • LoMi sagt:

              Böse Motive spielen sicherlich keine Rolle, sondern einfach ökonomische Erfordernisse. Es ist möglicherweise einfacher, ein Standardprogramm zu bedienen und dabei die vielleicht geringere Nachfrage nach Übergrößen einem Nischenanbieter zu überlassen. Man darf hier nicht der Illusion erliegen, dass der Markt wie von Zauberhand alle Bedürfnisse am Ende auch erfüllt. Das tut er nicht und womöglich verlassen sich alle Großproduzenten darauf, dass irgendjemand schon die Nische der Übergrößen bedient. Am Ende tut es keiner oder es tun zu wenige.

              Wie ich oben schon schrieb: Ich bekomme kaum passende Hosen in meiner Größe. Ich höre dann auch immer: Wieso sollten die Produzenten genau Deine Größe nicht herstellen, wo sie doch damit Geld verdienen könnten? Gute Frage. Fakt ist, dass meine Größe wohl derart Randgebiet ist (sozusagen kleinste Bundweite bei Herrenhosen, die es so gibt), dass das wohl schon aus dem Standardprogramm rausfällt.

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            • Aurelie sagt:

              EMNI,

              … muss dann aber einer Gewissen Größe eine komplette Rlle für ein Teil verschnitten werden, ohne dass man mit dem Reststück noch etwas anfangen könnte.

              Ich weiß nicht, ob es ganz so einfach ist. Meines Wissens nach werden die Teile bei jeder neuen Größe wieder optimal auf die Stofflage angeordnet. (Ich werde gleich meine Schwester fragen. Die macht das jeden Tag.)

              Zum anderen kann man “normale” Größen nicht einfach größer machen und man hat große Größen, sondern man braucht komplett neue Schnittmuster …

              Ja das stimmt. Nur könnte man die „Norm“ genausogut anders definieren. Bei der Entwicklung von Schnitten haben die meisten Hersteller ihren Grundschnitt in Größe 36. Bei der ersten Anprobe ist ein Model mit exakt Größe 36 anwesend und darauf wird alles ausgerichtet. Die restlichen Größen werden lediglich am Computer gradiert. Ob sie dann einer Frau mit exakt Kleidergröße 46 passen, wird nie nachgeprüft. (Oder nur bei Umstellung der Grundschnitte.) Man könnte ja – total crazy Idee – den Grundschnitt statt in 36 in Kleidergröße 42 oder 44 anlegen. Da die durschnittliche Kleidergröße in Deutschland 42 ist, wäre das sogar viel logischer. Warum macht das niemand? Ich weiß es nicht. Betriebswirtschaftliche Gründe sehe ich da nicht wirklich. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Materialkosten tatsächlich signifikant steigen, macht das bei einem Materialkostenanteil von ca. 20 % nicht sooo viel am Gesamtpreis aus.
              Vielleicht möchte man lieber, dass nur schlanke (und zumeist junge) Kundinnen im betreffenden Label gesehen werden, weil das besser zum Markenimage passt?

              (Natürlich hast du Recht, was die unterschiedlichen Proportionen von Frauen angeht. Jedoch gibt es das bei jeder Größe 36 auch. Bspw. hat fast jede Frau eine Hüfte, die ganz leicht nach rechts oder links und/oder nach vorne oder nach hinten gekippt ist. Dazu kommen Hohlkreuze, lange/kurze Oberkörper etc. Aber man könnte es bei den großen Größen ja wenigstens mal probieren.)

              Ich finde es etwas befrendlich, da von irgendwelchen bösen Motiven auszugehen…

              Nein, ich denke nicht, dass ein einzelner Modehersteller so böse denkt. Aber du sagst ja selbst, dass du dir diesen blinden Fleck bei großen Größen nicht rational erklären kannst. Es muss also ein Motiv geben, das sich nicht so leicht greifen und erklären lässt. Es könnten ja auch mehrere Motive sein.

              Oder denkst du, dass ale Modehersteller sich zusammenschließen und sagen “Kommt Leute, die großen Größen machen wir teurer, die Dicken werden schon zahlen!”

              Wenn alle spüren, dass bei großen Größen eine höhere Preisbereitschaft vorhanden ist, wäre zwar der erste, der Mode billig anbietet, sehr schlau. Langfristig würden aber alle irgendwann nachziehen müssen und sie hätten einen deutlich härteren Preiskampf untereinander mit insgesamt niedrigeren Margen. (Dieser Mechanismus lässt sich mit der Spieltheorie erklären.)
              Solche unausgesprochenen Zusammenschlüsse sind nicht selten, weil sie – wenn alle mitmachen – hohe Gewinne sicherstellen.

              Es scheint ja auch ein stilles Abkommen darüber zu geben, dass auf den Laufstegen aller großen Labels nur untergewichtige bis stark untergewichtige Models zu sehen sind. Rational lässt sich das nicht erklären. Es hat sich eben so entwickelt. Darum sind Armani oder Chanel nicht „böse“, aber man könnte sich schon fragen, warum es diese stille Abkommen gibt.

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              • Moment mal, ich sagte nicht dass ich es nicht erklären kann, ich habe zwei Gründe geliefert🙂 Und es ist sicher so, dass Schneiderinnen ihre Muster optimal auslegen, aber industrielle Massenproduktion wohl eher nicht. Die haben halt ihre Standardgrößen für Hosenbreite/T-Shirt-breite usw., und da ist Größe 48 halt dann ein Ausreißer.
                Wie man es dreht und wendet, große Größen sind komplizierter zu produzieren. Aber die neusten Gewichtsentwicklungen haben doch bereits dafür gesorgt, dass es imer mehr Angebote gibt, z.B. hat H&M nun ihr Angebot erweitert (bis Größe 56?), Bonprix hat auch bis Größe 56/58 und die meisten anderen Onlineversandhäuser auch. Ganz ehrlich, ich hab echt Mühe die Kritik am fehlenden Angebot nachzuvollziehen, denn ich habe das nie so erlebt… auch wenn ich zugebe, dass ich zur Online-Einkauf-Fraktion gehöre und evtl. dann in der Fußgängerzone die Sachlage anders ist.
                Btw., ich denke ich habe bereits öfter auf meinen dicken Arsch hingewiesen, keine Ahnung ob du das gelesen hast, aber es ist nicht so, dass ich die letzten 10 Jahre mit Größe 36 durch die Welt geschwebt bin und null Ahnung vom Kleiderkauf in größeren Größen habe^^

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                • Aurelie sagt:

                  EMNI,

                  meine Schwester macht Schnitte für industrielle Produktionen. (Werde sie wie gesagt nochmal zu dem Thema befragen.)

                  z.B. hat H&M nun ihr Angebot erweitert (bis Größe 56?)
                  Ja, in den Läden findet man tatsächlich jetzt Burkas mit H&M-Label. Nee, im Ernst. Schön sieht anders aus.

                  Ich gebe dir recht: Den Wandel spürt man im Internet – zumindest ein bisschen. Da es allerdings bei großen Größen wirklich auf eine gute Passform ankommt, bringt der Onlinehandel oft wenig. Eine Kleidergröße 46 mit normalem Geldbeutel und Interesse an aktueller Mode ist in der Fußgängerzone hoffnungslos verloren. (Und wir erinnern uns: Durchschnitt in D ist 42. Rein logisch sollte eine 46 also dasselbe Angebot haben wie eine 38.)

                  … aber es ist nicht so, dass ich die letzten 10 Jahre mit Größe 36 durch die Welt geschwebt bin und null Ahnung vom Kleiderkauf in größeren Größen habe

                  Hab ich dir nicht unterstellt🙂 Nur solche Erfahrungen könnten ja auch dazu beitragen, dass Frauen sich nicht gegenseitig anmachen, weil die eine 46 und die andere 36 hat, sondern dazu, bei Modeproduzenten auf die Vielfalt von Größen und Passformen aufmerksam zu machen und sie etwas mehr unter Druck zu setzen. Sobald man als Frau mehr als 10% von der Normgröße abweicht, bekommt man Probleme.

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                  • @EMN & Aurelie:

                    Naja, Aurelie, wenn dein Problem nur das 75F ist, kauf dir deine BH’s doch – wie du ja selbst schreibst – in UK. Oder bei lace.de – ist schon teurer als UK, aber sicher nicht Hunkemöller-Preisniveau. Bei brastop hast du für 70 GBP regulär und 35 im Sale einen wunderschönen, für über E geschneiderten Bikini. Meine Frau hat davon in der Regel drei. Natürlich könnte man es jetzt als unfair bezeichnen, dass die in 75 H viel schneller ausleiern als in 75 B, aber das der Modeindustrie vorzuwerfen, wenn man die nicht aus Edelstahl haben will, ist nun eher lächerlich.

                    Was das damit zu tun haben soll, das es ab Größe 46 nur noch Säcke gibt, weiß ich nicht. Ab Größe 42 wird eh alles sehr „sackig“ (sage ich jetzt so als Mann), und ob sich Tine Wittler jetzt einen Kartoffelsack oder das ihr perfekt passendste Kleid auf dem Planeten anzieht ändert das an ihrer Attraktivität weniger als 1%, was man effektiv vernachlässigen kann. Die „echten“ Probleme der förmigen Frauen (ich hab ja selbst eine) sind eher die von Lomi – dass nichts ordentlich passt. Nun weiß ich nicht, warum man sich als Mann eine enge Hose kaufen wollte, aber an Frauen sieht das ja schon gut aus, wenn sie passt. Und da passt man mit einer )(-Figur halt nicht rein, und mit einer ][-Figur erst recht nicht. Wenn irgendwer irgendwas weiß, wo man damit Kleider bekommt, die wirklich passen, her damit. Wobei – sollte die Taille 38 sein, dann geht einfach eng und stretchig oben und ausfallendes Röckchen. Mit 40/42er Taille ist Pepperberry sicher gut, aber das macht dich, wenn du wirklich Taille hast, halt nur dicker, als du bist. Drüber… mei, bist du eh zu dick.

                    Ich bezweifle übrigens, dass der Durchschnitt in D 42 ist. Meine Frau hat eine 38er Taille, eine 42er Oberweite (stretcht ja) und 42/44 Hüfte. Und die ist eher über dem Durchschnitt.

                    Meine persönliche Erfahrung ist aber, dass Frauen eh keine Ahnung davon haben, was ihnen steht. Meine hat auch erst nach über 10 Jahren damit angefangen, das zu tragen, von dem ich denke, dass sie damit gut aussieht – zumindest öfter. Weil Frauen ja „nach der Mode“ gehen müssen, die von schwulen Männern für magersüchtige Frauen gemacht wird.

                    Meine Frau trug immer nur Badeanzüge, weil sie sich zu dick fand, selbst als sie noch 10 Kilo weniger wog. Und dann kaufe ich ihr einen Bikini (von Panache). Ihr Eindruck war „aber da sieht man doch jedes kleine bisschen Fett“. Das stimmt zwar, wenn man sie drei Jahre darin sieht, aber so effektiv guckt da keiner so tief – die ersten drei Jahre. Und danach ist das auch nicht so tragisch.

                    Im Endeffekt ist das auch die Mode aus den Zeiten, wo das noch für Männer gemacht wurde – also nicht nur hohe Schuhe (Posture-positive), sondern auch feminine Schnitte. Wenn man also große Brüste hat, hängt man sie ruhig raus. Wenn der Hintern dick ist – ein Faltenröckchen macht ihn (zwar) noch dicker, aber da ist dann wenigstens was dahinter. Selbst Frauen, die Mermaid- oder Bleistift-Röcke tragen können, sehen mit einem 50er-Rockabilly-Kleid besser aus. Es sei denn, natürlich, man orientiert sich an schwulen Designern. Aber mal ganz ehrlich: Für welche Frau sollten die ein Maßstab sein?

                    Das hilft natürlich den Größen über 42 und denen ohne Taille gar nichts. Aber die interessieren mich auch nicht.

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                    • Aurelie sagt:

                      Lolli,

                      danke für deine zahlreichen Tipps für den BH-Kauf. An diese vielen Möglichkeiten habe ich bisher nicht gedacht. Wirklich verrückt, was es im Internet so alles gibt! (BHs bestellen – wer hätte das gedacht? Werde morgen mal mein Modem einstöpseln und direkt loslegen.)

                      Auch über deine Bekleidungstipps freuen sich sicherlich viele Frauen, die hier mitlesen. Endlich sind unsere Probleme gelöst. 50er-Rockabilly-Kleider sind die Antwort! (Gibts bestimmt auch in diesem Internet, oder?)
                      Du hast recht: Wir Frauen sollten uns wieder an den Zeiten orientieren, als unsere Kleidung noch den Männern gefallen musste. Dann haben nämlich alle was davon. Danke, dass du das so offen aussprichst!

                      (Falls dich die durchschnittliche Kleidergröße von Frauen interessiert: Ich bin da vor kurzem auf so eine „Suchmaschine“ gestoßen. Wenn man da einen Begriff eingibt – z.B. „durchschnittliche Kleidergröße Frauen“ – kommen total viele Ergebnisse.)

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                    • @Aurelie:

                      Danke für deine sicher nicht sarkastische Replik.

                      Ich möchte mich herzlich bei allen Frauen entschuldigen, die jetzt keine selbstmitleidigen Kommentare mehr schreiben können, weil ihr Problem recht einfach und mit £ 5,95 zu lösen wäre.

                      Ich möchte mich auch bei Frauen entschuldigen, die Männern nicht gefallen wollen, sondern nur viel Geld für Kleidung ausgeben, um sich selbst zu gefallen, weil das sicher total Sinn macht, wenn man eine Frau ist. Dann rede aber bitte auch mit einer darüber und erwarte nichts von mir; ich bin keine.

                      Und ich möchte mich auch bei Dir entschuldigen, weil meine Frau niemals daneben getroffen hat, wenn sie sich von verschiedenen Herstellern BH’s in 32H, 32HH, 32G, 34FF, 34G, 34GG und 34H bestellt hat, die wir nie (kostenpflichtig nach UK) zurückschicken mussten. Das in D erhältliche 75/80E hat ja immer super gepasst, war total bequem und schnitt nirgends ein.
                      Ah, Moment, das war gelogen; mussten wir.

                      (Und: ich muss nicht googlen, dass Frauen immer fetter werden, das sehe ich schon. Auch bei meiner. 104-70-112 ist aber nicht so viel schlechter als 112-82-122. Trotzdem dicker, Und schlechter. Hatte ich aber schon geschrieben, aber bein Schnitt halte mich da eher an den Aldi-Prospekt; die wissen schon, was sie verkaufen können. Die verdienen nämlich nicht damit Geld, was zu behaupten, sondern damit, was zu verkaufen. Auch wenn ich da eine Zunahme von „Säcke ab Größe 44“ feststelle.)

                      Ich hatte aber vorher offenbar nicht explizit genug erwähnt, dass fette Frauen, die einfach nur denken, sie hätten 75F, obwohl sie einfach nur von ihrem 75D eine Milliarde Kilo zugenommen haben, mir echt egal sind?

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                    • Aurelie sagt:

                      Lollipop,

                      Dann rede aber bitte auch mit einer darüber und erwarte nichts von mir.
                      Du bist auf mich zugekommen und hast auf meinen Kommentar geantwortet.

                      Wenn sie sich von verschiedenen Herstellern BH’s in 32H, 32HH, 32G, 34FF, 34G, 34GG und 34H bestellt hat.
                      Das freut mich unendlich für dich/euch. Nur müssen deine/eure Erfahrungen nicht auf den Rest der Menschheit zutreffen. Ich erfinde ja nichts, wenn ich schreibe, dass ich UK-Bestellungen schon mehrmals durchexerziert habe und zu keinem positiven Ergebnis kam. Selbst in Spezialgeschäften läuft nix unter 10 anprobierten Modellen. Von der Ästhetik her bin ich ja schon gar nicht mehr wählerisch, aber ein halber Zentimeter zu viel oder zu wenig an der falschen Stelle bedeutet für mich Rückenschmerzen. Das hat übrigens nichts mit Selbstmitleid zu tun. Das ist die Situation vieler vollbusiger Frauen. (Ich empfehle das Forum Busenfreundinnen, falls du einen Einblick außerhalb deiner eigenen Frau bekommen möchtest.)

                      Ich hatte aber vorher offenbar nicht explizit genug erwähnt, dass fette Frauen, die einfach nur denken, sie hätten 75F, obwohl sie einfach nur von ihrem 75D eine Milliarde Kilo zugenommen haben, mir echt egal sind?
                      Mh, falls du mich damit meinst: Meine BH-Größe hat sich unabhängig von meinem Gewicht entwickelt. Wenn ich zunehme, zuerst an der Brust. Wenn ich abnehme, interessiert das meine Brust recht wenig. Sie bleibt einfach groß. So wie andere ihr Körperfett am Bauch oder Po einlagern, so lagere ich einen Teil davon in der Brust ein. (Es gibt sogar Frauen, deren Brust nach einer Verkleinerung wieder auf ihre ursprüngliche Größe anwachsen. Einfach weil deren Körper dazu neigen, Fett zuerst oberhalb des Bauchnabels einzulagern.)

                      Aber nochmal: Wenn dir das alles so egal ist, warum kommentierst du dann?

                      Was mich an deinem Kommentar am meisten gestört hat (ohne Sarkasmus):

                      1. Deine Frau hat ca. Größe 42 und du bezeichnest sie als überdurchschnittlich „förmig“. Das stimmt eben nicht. (Siehe Durchschnittsgrößen.) Ganz abgesehen von Ästhetik oder dem, was wir immer gerne als „Norm“ bezeichnen: Größe 42 ist Durchschnitt. Punkt.

                      2. Du unterstellst mir, ich würde mich bei der Wahl der Hersteller nicht auskennen. Das stimmt ebenfalls nicht. Ich habe ein paar UK-Abenteuer hinter mir und es ergab sich wenig bis nichts passendes.

                      3. Ganz allgemein stört mich, dass du der Meinung bist, du würdest die „Probleme“ von förmigen Frauen besser kennen als sie selbst. Das ist so wie wenn ich sage: „Männer müssen sich einfach mehr anstrengen, damit sie keine Erektionsprobleme mehr haben. Ich kann die ganzen Schlappschwänze echt nicht verstehen. Kann ja nicht so schwer sein. Mein Freund schafft das schließlich auch.“ Es gibt Dinge, die man am besten bewerten kann, wenn man sie am eigenen Leib erlebt. Es wäre auch anders gewesen, wenn du gefragt hättest: Hey, hast du das oder das schon mal probiert? Und zwar ohne mir implizit zu interstellen, ich hätte es nur noch nicht richtig probiert.

                      4. Deine Kleidungstipps mögen auf einen bestimmten Typ Frau zutreffen und dieser Kleidungsstil mag dir persönlich gefallen. Das ist vollkommen legitim. Aber dein persönlicher Geschmack ist (mal wieder) nicht auf jede und jeden übertragbar. Umgekehrt würde ich mir nicht anmaßen, Männern dieses und jenes zu empfehlen – und das mit einer Selbstverständlichkeit und inneren Überzeugung, die ich ziemlich unpassend finde. Natürlich habe ich auch persönliche Vorlieben, nur wenn ein Mann mir sagt, er finde keine passenden Jeans, würde ich das erst mal so annehmen. Ich stecke ja nicht in seinem Körper.
                      Ganz abgesehen davon finde ich persönlich Röcke und Kleider zwar sehr schön, doch fürs Büro (ich sitze viel) sind sie mir zu unbequem, vor allem wenn untendrunter noch die Strumpfhose entweder kneift oder permanent nach unten rutscht. (Du kannst das ja mal selbst an dir testen.) Von den damit einhergehenden hohen Schuhen ganz zu schweigen. So geht es wahrscheinlich vielen Frauen, sonst würden wir mehr Röcke und Kleider sehen, oder? Natürlich gab es eine Zeit, in der es für Frauen nur Röcke und Kleider gab und sich der Stil (zumindest mehr als heute) an männlichen Bedürfnissen orientiert hat. Allerdings bin ich froh, dass es heute mehr Auswahl gibt und ich mich nicht jeden Tag in ein Kleid/Korsett/Strumpfhalter quälen muss. Besondere Anlässe oder Tage, an denen ich viel stehen kann, sind ein anderes Thema.

                      5. Zwei Aussagen möchte ich nochmal extra herausgreifen:
                      „Wenn man also große Brüste hat, hängt man sie ruhig raus“ – ja, und was ist die Folge? Wenn ich meine Brust raushänge provoziere ich damit Blicke, auf die ich im täglichen Leben keine Lust habe. Du steckst eben nicht im Körper einer vollbusigen Frau und deshalb kannst du dir das nur schlecht vorstellen, sonst wäre dein Kommentar sicher anders ausgefallen.

                      Das hilft natürlich den Größen über 42 und denen ohne Taille gar nichts. Aber die interessieren mich auch nicht.
                      Um die ging es aber in der Konversation zwischen EMNI und mir. Wenn du dazu nichts beizutragen hast, dann hättest du es lassen können. Wie gesagt: Ich gönne jedem und jeder seine/ihre persönlichen Vorlieben. Nur sehe ich keinen Sinn darin, wahllos zu posten: „Dicke Frauen interessieren mich nicht.“ oder „mei, bist du eh zu dick.“ Man muss nicht alles gutheißen. Man muss nicht jedem #BodyPositivity-Bild ein Like geben. Aber niemand zwingt einen, bei Diskussionen über Kleidergrößen mit einem „dicke Frauen interessieren mich nicht“ zu kommen.

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                    • @Aurelie:

                      Ich verwende „förmig“ nicht als höfliches Synonym für „dick“. Meine Frau ist überdurchschnittlich förmig. Und offensichtlich durchschnittlich dick, auch wenn mein persönlicher Eindruck eher ist, dass die meisten Frauen in ihrem Alter dünner sind als sie.

                      Ich mag förmige Frauen – nicht dicke. Ich mag auch Frauen mit großen Brüsten, und ich habe mich vor allem deswegen mit dem Thema beschäftigt, weil mir das Gejammer von meiner auf den Geist ging. Und während in Foren wie „Busenfreundinnen“ hauptsächlich kollektives Gejammer betrieben wird, gibt’s da auch nützliche Tipps. Zum Beispiel, dass man in UK passende BH’s für große Körbchen bekommt. Braucht man ein Maßband, jemanden, der Maßbänder benutzen kann und 5 Minuten Zeit – und danach eine sehr, sehr große Bestellung, weil nicht jeder Hersteller gleich schneidert.

                      Wenn bei dir also „wenig“ passendes rauskommt, finde ich das total normal. Wieso wundert dich das?

                      Ich behaupte zudem nicht, dass ich die „Probleme“ von förmigen Frauen besser _kenne_ als sie selbst. Ich habe aber eine bessere Lösung als „Rumjammern“. Ich schreibe nicht „hör auf zu jammern“, sondern „hör auf zu jammern, nimm dir ein Maßband und kauf in UK“. Ist in etwa wie „stell dich nicht so an und nimm Viagra, das hilft bei meinem Mann auch“. Du siehst nur offensichtlich den gehaltvollen Teil nicht.

                      Ich seh das im Schwimmbad – vielleicht jedes dritte Mädel trägt einen Bikini, der ihr passt und steht. Da geh ich dann nicht hin und sag ihr, was das Problem ist – das mache ich nur im Internet an Stellen, wo Meinungen gefragt sind. Hier zB. Und ich hab mich halt echt in die Materie „Brafitting“ eingelesen – es gibt sicher langweiligere Hobbies als Fotos von Frauen in Unterwäsche anzuschauen.

                      Und dass meine Kleidungstipps nicht auf jeden zutreffen ist mir klar, das war explizit für förmige (nicht:dicke) Frauen. Zum Rest kann ich echt nichts sagen, hab ich keine Ahnung und ist mir auch egal. Das war mehr zur Klärung.

                      Wenn eine Frau mich – oder in eine Runde – etwas sagt, was für mich so wirkt, als hätte ich dazu was zu sagen – hier: wie sich förmige Frauen attraktiv anziehen – dann mache ich das.

                      Und ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es um Bequemlichkeit von Kleidung ging. Wer schön sein will, muss leiden, oder so.

                      Ganz seltsam finde ich den Einwand mit den Blicken. Natürlich schauen dich Leute an, wenn du dich attraktiv kleidest?!

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                    • Aurelie sagt:

                      Ach Lolli,

                      deine Naivität gepaart mit völliger Ahnungslosigkeit wächst mir ja schon langsam ans Herz.

                      Keine einzige Bra Fitterin verlässt sich auf das Maßband. Darauf weisen sogar die hoch angepriesenen Hersteller aus UK hin. Bravissimo – als alter Profi kennste doch bestimmt diese Anleitung hier: http://www.bravissimo.com/perfectfit/getting-the-perfect-fit/ Zitat: “You won’t find a Bravissimo bra fitter using a tape measure because our experience shows that measuring is not the key to getting a great bra fit.” Das heißt: Viele Sachen anprobieren. Bisschen Gefühl ist auch noch dabei. Entwickelt sich natürlich erst, wenn man mehrere Frauen am Tag berät und das über einen längeren Zeitraum. Diese Kompetenz kann ich bei dir jetzt nicht erkennen. Gut, du kennst die Brüste deiner Frau. Glückwunsch!

                      Ich mag förmige Frauen – nicht dicke.

                      Is ja gut. Wir haben es verstanden🙂 (Wobei … ob ein 44er-Hintern noch als „förmig“ und nicht schon als „überdurchschnittlich förmig“, „dick“ oder sogar „adipös“ gilt, darüber kann man sicherlich streiten. Aber hey, schließlich zählen hier deine Maßstäbe und nicht meine! Wer bin ich denn, um meine Maßstäbe als allgemeingültig zu verkaufen?)

                      Ich werde „förmig“ auf jeden Fall als Wort des Jahres 2014 vorschlagen.

                      Da geh ich dann nicht hin und sag ihr, was das Problem ist.

                      Es ist nicht das Problem. Es ist vor allem dein Problem. Kann ich gar nicht oft genug wiederholen. Und irgendwie passt das nicht mit diesem Satz zusammen: „Ich behaupte zudem nicht, dass ich die “Probleme” von förmigen Frauen besser kenne als sie selbst“

                      Und ich hab mich halt echt in die Materie “Brafitting” eingelesen – es gibt sicher langweiligere Hobbies als Fotos von Frauen in Unterwäsche anzuschauen.

                      Du wirst uns doch jetzt nicht das Anschauen von (nackten?) Brüsten als Fortbildung für Bra Fitting verkaufen wollen? (Kannst du das steuerlich absetzen?) Deine Kompetenz diesbezüglich stelle ich – siehe oben – ein wenig infrage. Dir fehlen reale Anproben (Fittings) mit realen Frauen. Bilder sind ja schön und gut. Doch selbst bei den Busenfreundinnen sieht man nur Fitting-Bilder mit T-Shirt drüber. Gut, du hast ein Maßband und die Brüste deiner Frau. Und weiter? Zählt das schon als „eingelesen“?

                      … und ich habe mich vor allem deswegen mit dem Thema beschäftigt, weil mir das Gejammer von meiner auf den Geist ging

                      Immer diese „förmigen“ Frauen. Jammern den gaaaanzen Tag nur rum.
                      Aber ja, du hast Recht. Ich jammere darüber, dass es in Stuttgart – immerhin der Landeshauptstadt in Baden-Württemberg – nur ein einziges Geschäft gibt, das halbwegs ansehnliche BHs ab Cup F anbietet. Und das auch erst seit ca. 1,5 Jahren. Dagegen bekommen die ganzen A- und B-Körbchen in jedem Geschäft was Passendes für 19,95 Euro um die Ohren geschmissen.

                      Wer schön sein will, muss leiden, oder so.

                      Jup. Ich weiß das, keine Sorge. Mein Tipp mit den Strumpfhosen gilt immer noch. Nächste Stufe: High Heels. Freu mich auf deinen Bericht.

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                    • ?!

                      Hab ich nicht geschrieben, dass eine große Auswahl wichtig ist, weil die Größe nicht alleine maßgeblich ist? Der Punkt ist doch, dass es schon bei der groben Größe bei vielen Frauen hakt, wenn man das alles liest. Von einem Profi erwarte ich natürlich, dass sie das sieht. Wenn ich zum Herrenausstatter gehe und der fragt nach meiner Größe, gehe ich wieder. Profi bin ich aber nicht. Ich kanns aber gerne versuchen, Bilder der Brüste bitte an gottgleicherweltherrscher@gmail.com, zur Einführung kostenlos!!!

                      Ich habe btw. zumindest genug gelesen, um zu sehen, ob ein BH passt. Ich finde es auch nicht allzu vermessen, zu behaupten, Motoren zu reparieren sei machbar, wenn ich schonmal einen repariert hätte. Hab ich aber nicht. Einen passenden BH für eine Frau gekauft schon. Und ich hab nicht mehr geschrieben als dass man schon passende BHs findet und ich sehe, wenn sie nicht passen. Ist das wirklich vermessen?

                      Ob der Hintern meiner Frau zu fett ist… grenzwertig. Vor 7 Kilo fand ich ihn besser. Ich war aber vor 10 Jahren auch noch schlanker.

                      Das „Gejammer“ verstehe ich jetzt. Ich beschwere mich ja auch, dass mein Auto 4 Liter mehr Sprit braucht als ein Kleinwagen. Aber so wirklich vernünftig ist das ja nun nicht.

                      Meine Frau findet leider, ihre Strumpfhosen waren zu teuer als dasselbe ich sie anziehen darf und sie auch so beurteilen kann, dass das an mir nicht gut aussehen würde. Dass es unbequem ist glaube ich ja. Zwingt dich aber ja keiner.

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                • Alex sagt:

                  Die großen Größen haben doch auch mehr wert.
                  Mein 5xl Hemd zB kann ich bequem als ersatzzeltplane verwenden.

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        • @aurelie
          Ich hab mal gehört, dass Designer/Modemarken eher auf dünnere Frauen schneiden weil es einfacher ist. So ziemlich jede schlanke/dünne Frau ist ziemlich ähnlich dünn.
          Dickere Frauen sind alle unterschiedlich dick, die eine hat mehr Möpse, die andere Bauch, wieder ne andere Hintern, manche alles zusammen. Da Klamotten zu schneidern die gut aussehen und sitzen ist wohl schwierig. Das erschien mir plausibel.

          Aber ich verstehe deinen Schmerz, habe kürzlich bei Hungrig & Mager einen schönen Dufflecoat gesehen und anprobiert und den Reißverschluß in Größe 44 nicht über meine Möpse bekommen. (Ich habe 85B-C)
          In einem Mantel von Takko in 42/44 hab ich drunter noch Platz für 3 dicke Pullis und mehrere Kleinfamilien.
          Es ist nicht nur dass es wenig gibt, die Größen sind auch teilweise unheimlich willkürlich. Da wirste schonmal böse.

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  8. Ich habe auch mal wie in Bild 2 gedacht: „Dieses Oberteil ist mir in S etwas zu eng an den Schultern, probiere ich mal M.“ M hat aber auch nicht richtig gepasst. Und dann habe ich einfach mal die beiden Oberteile übereinander gelegt und gemessen. Das Ergebnis (und das ist jetzt wirklich kein Witz!): M und S hatten exakt die selben Maße außer an den Ärmeln! Die waren in M nämlich 2 cm kürzer als bei S.

    Und in so einem Fall stimmt einfach irgendwas nicht.

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  9. wischiwaschi sagt:

    Ich empfinde es auch als gutes Körpergefühl, wenn man merkliches Übergewicht hat und sich sagt „Mann sieht das scheisse aus, und jetzt pass ich nicht mal mehr in meine bisherigen Klamotten rein.“ Schließlich sieht man da ja ein, dass man zu viel schädliches Fett mit sich rum trägt. Dann fehlt nur noch der Schuss Selbstdisziplin, um was zu ändern.

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  10. Ganz Allgemein wollte ich mir ja ein paar Tage Auszeit vom täglichen Wahnsinn im Internet nehmen, aber nachdem das http://www.harringtonparkresort.com/ nicht nur so edel ist, wie ich es für 37€/2 Personen nicht erwartet habe, sondern auch noch meine Frau eingeschlafen ist und es hier WLAN gibt, doch was:

    @EMN

    Ich verstehe den Comic schon wieder nicht.

    Ich lese: Dicke Frau mit „schlechtem“ Körperbild: „Ich bin zu dick“.

    Da frage ich mich, was daran schlecht ist.

    Ich lese: Dicke Frau mit „gutem“ Körperbild: „Ich muss mir größere Kleidung kaufen“.

    Da frage ich mich, was daran „gut“ ist. Realistisch, ja, aber die Wertung?!

    Ich lese: Dicke Frau mit gestörtem Körperbild: „Ich bin zu dick, will das aber nicht einsehen“.

    Da sehe ich viele Parallelen zu allen „Body Positivity“-Movements. Soweit verstehe ich den Comic.

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    • Die Frau ist doch gar nicht dick^^
      Aber selbst wenn, dann empfinde ich es als mieses Körperbild wenn man das ausgerechnet beim anprobieren von Kleidung merkt und sich dann fett und scheiße findet, bloß weil eine Hose nicht passt. Also entweder ich weiß, dass ich zu dick bin, dann ist es aber kein Umkleidendrama wenn die Hose nicht passt, oder ich bin nicht zu dick. So oder so, eine dämliche Hose ist doch nichts, wodurch man fettheit misst^^

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      • Und dann gebe ich ganz ehrlich zu, dass ich auch diese Replik nicht verstehe. Das mag aber – siehe meinen längeren Kommentar oben – damit zu tun haben, dass meines Erachtens vor allem „förmige“ Frauen keine Ahnung davon haben, wie attraktiv sie eigentlich sind, und die wenigsten Menschen Zeit und Lust haben, sich damit zu beschäftigen, Männer wie Frauen. Letztere weniger, da sie – was du eventuell sagen wolltes (wie auch neulich schon) lieber in Selbstmitleid versinken, statt einzusehen, dass sie bestimmte Dinge (viele) schlicht nicht tragen sollten / können. Analog gibt es aber auch eine gehörige Menge Frauen, die sich nicht trauen, Sachen zu tragen, mit denen sie viel besser aussehen würden als mit dem pseudo-schicken Dreck, den sie tragen, und dann noch die Frauen, die sich lieber gleich anziehen wie Tine Wittler, obwohl sie das nicht müssten / sollten. Dann gibt es natürlich auch noch die vierte Gruppe, die einfach nur zu fett ist und sich lieber beschwert, als abzunehmen; und das ist die lautstarke, aber irrelevante. Die sind halt fett und wollen fett bleiben, und dass sie jemand trotzdem dafür bewundert. Das verstehe ich auch nicht.

        Und es gibt eine Menge Männer (mich inklusive), die förmige Frauen mögen. _Weil_ sie förmig sind. Aber >42 ist nicht mehr „förmig“. Punkt. Ende.

        Wenn Du also sagen wolltest, dass Frauen, die sich nicht realistisch sehen, einen an der Waffel haben, hättest Du zwar meine Zustimmung, – aber das steht da nicht. Abgesehen davon tragen Frauen Röcke. Sogar in Schottland.

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        • Luc sagt:

          Deine Prämisse ist falsch, deshalb liest du den Comic falsch:

          Ich lese: Dicke Frau mit “schlechtem” Körperbild: “Ich bin zu dick”.

          Ich lese: Dicke Frau mit “gutem” Körperbild: “Ich muss mir größere Kleidung kaufen”

          EMN hat schon rauf hingewiesen: die Frau im Comic ist nicht dick, bzw. nicht das, was man unter medizinisch schädlich dick fassen würde. Wenn du die Frau als typische Vertreterin ihres Geschlecht liest (40/42 aber hält sich für viel zu dick) ist die Aussage des Comics klar.

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          • Luc sagt:

            Auch wenn du 44+ Mädels mit reinnimmst ist die Aussage des Comics allerdings nicht, dass Adipositas schon ok ist, man soll sich nur wohlfühlen. Er sagt nur, dass jemand mit einem positiven Körpergefühl kein prinzipielles Problem damit hat, Kleidung ne Nummer größer zu kaufen, und nicht darauf angewiesen ist, Schlankheit abzuwerten, um sich besser zu fühlen.

            Der Comic sagt grundsätzlich nichts darüber, ob dieses positive Körpergefühl auch gerechtfertigt ist oder objektiv eigentlich abnehmen angesagt wäre.

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            • LoMi sagt:

              „Der Comic sagt grundsätzlich nichts darüber, ob dieses positive Körpergefühl auch gerechtfertigt ist oder objektiv eigentlich abnehmen angesagt wäre.“

              Irgendwann wird einer die Exegese von EMN-Comics noch für eine Abschlussarbeit in LIteraturwissenschaft nutzen ^^

              (nur ein Scherz, Luc, soll nicht auf Deine Kosten gehen)

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              • Frank sagt:

                LoMi, ich finde ja, man muss sich nicht für harmlose Scherze entschuldigen. Weder vorsorglich (wie hier), noch nachträglich (wie oben). Musst du nicht. Wer die nicht checkt, kann auch mal Pech gehabt haben.

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              • Luc sagt:

                @Lomi: Man hilft wo man kann, die Leute sollen ja nicht dumm sterben. Bin selbst immer wieder erstaunt wie viele Leute hier regelmäßig die Comics nicht raffen, oder automatisch Dinge hineinlesen, die einfach nicht drinstehen.

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  11. Hekate sagt:

    Frauen, die glauben sie hätten ein gutes Körperbild, und sich dann so äußern wie im Comic kann ich nicht ab.

    Was mich persönlich an den Kleidergrößen stört sind die Schmeichelgrößen mancher Hersteller. Ich weiß selbst sehr gut, wann ich zugenommen habe und wo (-> Fettverteilung). Dass ich plötzlich mit mehr Gewicht und Umfang locker in die bisherige Größe bei diesem Hersteller passen soll, finde ich immer etwas lächerlich. Der Hersteller und ich wissen beide, dass das an seinen geänderten Abmessungen liegt.^^

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