Belästigend.

Veröffentlicht: November 14, 2014 in Comics
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belaest

Kommentare
  1. LoMi sagt:

    Aber…
    …das wird man doch wohl noch mal sagen dürfen!!111!!!

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  2. Rechtsi: „Eh, hat die geile Titten!“

    Linksi: „Ja ne, die gefallen mir auch!“

    Rechtsi: „Und die Nippel! Hast Du die Nippel gesehen?“

    Linksi: „Jau, die sind mir auch aufgefallen …“

    Rechtsi: „Du Sau! Hast Du der Frau etwa auf die Titten geglotzt?“

    Habe ich’s soweit richtig verstanden?🙂

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    • F-Trueck sagt:

      Würde eher sagen es geht um das sinnbefreite Herausplappern von persönlichen Einstellungen die andere Leute als störend empfinden oder sogar belästigen. Das wäre so wie wenn einer dem anderen sagt: „Schau mal die immergeile Nutte da im Supermarkt“.

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    • Objekt klein a sagt:

      @derdiebuchstabenzaehlt: Nein, denn Rechtsi (oder in deinem Beispiel Linksi, im Comic fängt ja Linksi an) stimmt Linksi ja nie wirklich zu, Linksi kapiert es nur nicht. Rechtsi bezeichnet von Anfang an Linksis homophobes Verhalten als nicht öffentlichkeitstauglich, belästigend etc. und nicht das Pärchen.

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      • @ Objekt klein a

        Woher weißt Du, wer wem in meinem Beispiel zustimmt? Vielleicht haben beide ja die Tittenbeschau ironisch gemeint, also sich gegenseitig falsch verstanden? Oder beide haben eine Busenphobie – nennt man das eigentlich so?

        Einfache Lösungen für verzwickte Probleme sind meist richtig falsch …🙂

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    • Margret sagt:

      Wohl kaum, da Linksi das Gespräch beginnt, indem er Rechtsi mit seiner homophoben Einstellung belästigt.

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  3. Bombe 20 sagt:

    DrE,

    in Anbetracht Deines professionellen Hintergrundes und früherer Comics von Dir hätte ich eigentlich angenommen, daß Du wüßtest, daß Homophobie nicht (in irgendwie signifikantem Maße) existiert.

    B20

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    • Ich hatte tatsächlich vor der Verwendung des Begriffs nachgedacht, ob irgendein Haarspalter sich daran aufhängt^^

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      • Bombe 20 sagt:

        DrE,

        Haarspalter

        selber!

        Wenn’s nicht so traurig wäre, wäre es doch hochgradig lustig, daß ausgerechnet die PC-Brigade einen dermaßen ableistischen Begriff salonfähig gemacht hat. Da muß die Intersektionalität wohl gerade in der Wäsche gewesen sein. Oder der Zweck heiligt die Mittel, was weiß ich.

        Mich stört das Wort trotzdem, aus mehrerlei Perspektive.

        B20

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        • Bombe 20 sagt:

          Ingrid,

          gna, dieser Link sollte da hin.

          B20

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        • kinchkun sagt:

          ENM gehört neuerdings zur PC-Brigade? Ist sie jetzt politisch-korrekter Maskukackscheiß?

          Mich stört das Wort trotzdem, aus mehrerlei Perspektive.

          Scheiß Etymologie, wah?

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          • Kannst Du auch ohne Fäkalsprache? Oder bist Du nich in Deiner AA-Phase …😦

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          • Luc sagt:

            B20 meint nicht EMN sondern spricht meta ganz allgemein von (irgendwelchen) PC-Leuten, die Homophobie als Wort salonfähig gemacht hätten.

            Wobei mich da auch interessieren würde, an welcher Stelle der Begriff „ableistisch“ sein soll? *augenreib*

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            • es ist schon ableistisch, in gewisser weise, da „phobie“ hier als abwertung gemeint ist. „homophobiker“ ist ja eher eine schmähbezeichnung und man kann dies natürlich so verstehen, dass „phobiker“ als schimpfwort benutzt wird.

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              • Luc sagt:

                Moment, Ableismus bedeutete doch bisher, etwas/jemand aufgrund einer fehlenden Befähigung (able) abzuwerten? http://de.wikipedia.org/wiki/Ableism

                Wo ist denn bei Homophobie im Wort selbst eine (fehlende) Befähigung angelegt? Ich meine, der Begriff ist dummer Genderquatsch, aber das ist ja nicht das Thema gerade.

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                • Indem man ein Wort als Schimpfwort verwendet, impliziert man ja, dass es was falsches/dummes/abwertendes ist. Bei Schizophrenie z.B, wenn jemand sagt „Das ist doch schizo!“ ist gemeint, dass es unlogisch der dumm ist.
                  „Homophobiker“ ist gewissermaßen eine Abwertung von Phobien, als seien diese moralisch falsch.

                  (Könnte man so sehen)

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                  • Luc sagt:

                    Ja schon klar EMN ich weiß was Schimpfwörter sind😀 Aber nicht jede generelle Abwertung ist Ableismus, das ist was ich nicht verstehe an B20s Ausführungen. Ableismus ist (soweit der Begriff überhaupt verwendet wird) die Abwertung/Diskriminierung aufgrund fehlender Befähigung, v.a. körperlicher Art (der Begriff entstammt der Behindertenforschung).

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                  • @EMN: “Homophobiker” ist gewissermaßen eine Abwertung von Phobien, als seien diese moralisch falsch.

                    Sind sie nicht? Ok, lass mal überlegen: Wenn Phobien nicht moralisch falsch sind, könnten sie noch wertneutral oder positiv sein. Wenn das zutrifft – warum behandelt man das dann? Ist doch egal – oder sogar gut? (Nur zur Illustration, dass „Ableismus“ zumindest in Bezug auf psychische Krankheiten argumentativ nicht vertretbar ist).

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                    • Nö, sie sind ausserhab einer moralischen Bewertung, da nicht bewusst ausgesucht oder ausgeübt. Krebs ist ja auch nicht „moralisch falsch“ und dennoch was schlechtes was man behandelt.

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                    • Luc sagt:

                      jk du würfelst schon wieder Begriffe durcheinander dass es nur so rasselt.🙂 Moralisch falsch ist ein gänzlich anderes Werturteil als die Urteile, aufgrund derer man Phobien behandelt (z.b. subjektiver Leidensdruck). Das kannst du nicht in eine Reihe stellen. Niemand behandelt Phobien, weil sie moralisch falsch sind.

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                    • Ich seh schon, „Moral“ muss ich genau wie „Wert“ in sozialen Zusammenhängen zu den Begriffen legen, die einen Gehalt haben, der sich mir nicht erschließt. Ich habe einen emotionalen und einen materiellen Maßstab zu bieten, und hier geht es wohl um was ideell-philosophisches, was mir dann recht egal ist. Das beruhigt mich, denn ich finde Krebs wirklich, ehrlich scheiße. Und Phobien auch. Und Behinderungen. Will ich alles nicht haben.

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                • Nein, nicht abzuwerten, zu bewerten. Ich gebe dir mal ein Beispiel: Wenn eine geisteskranke Professorin aus den USA die These aufstellt, es sei eine Diskriminierung, dass an Universitäten normalerweise vernünfig denkende Menschen arbeiten und sie mit ihren verwirrten Thesen nicht ernst genommen wird, weil das ja „vernünftig“ wäre, das Gerede von Geisteskranken nicht ernstzunehmen, und dass Geisteskranke nichts als Dozenten an Universiäten verloren hätten und ihre null nachvollziehbaren Theorien fehlerhaft, irrtümlich oder mangelhaft wären, statt eine Folge menschlicher Vielfalt, dann ist das Ableismus. Und Ableismus ist, wie eigentlich alle -ismen (also zB Rassismus, Sozialismus, Feminismus etc.), inhärent schlecht.

                  Das ist zwar keine nachvollziehbare Theorie, sondern schlicht geisteskrank, aber das ist im Kern die Definition von Ableismus.

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                  • Luc sagt:

                    Man spricht aber nur von Ableismus, wenn eine Bewertung nach unten vorliegt. Ich halte den Begriff wie gesagt für nur sehr beschränkt brauchbar, aber das Konzept redet dann von ableistisch, wenn von der (gesunden) Norm nach unten abweichende Befähigungen, also Behinderungen, als schlechter (nicht besser und nicht gleich gut!) bewertet werden.

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                    • Luc sagt:

                      Das zeigt natürlich schon, dass der Begriff aktivistisch geprägt ist.

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                    • Siehe oben. Mir fehlt der Maßstab dafür, wieso man etwas, was „nach unten“ abweicht, nicht als schlechter sehen können sollte. 4 Euro pro Stunde sind schlechter als 5 Euro pro Stunde. Eine widerliche Ehefrau ist schlechter als eine nette Ehefrau. Irrationale Theorien sind schlechter als nachvollziehbare, auf empirischen Fakten beruhende Theorien.

                      Ich habe schlicht keinen Verwertungszusammenhang für das Wort „schlechter“, wo die Alternativen nicht „gleich gut“ oder „besser“ sind. Ich habe keinen (praktisch nutzlosen) ideellen Wertmaßstab im Kopf. Glaube ich zumindest.

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                    • Luc sagt:

                      Klar, ich meinte nur, dass das Konzept Ableismus nur in die Richtung abwerten funktioniert, und aufwerten oder gleich bewerten nicht berücksichtigt.

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            • kinchkun sagt:

              Naja. Homophobie bezeichnet originär, Männer mit einer Furcht vor anderen Männer, also das was man heute Androphob nennt.

              Wenn nun Leute das Wort Homophobie benutzen, und damit Menschen mit Irrationaler Aversion gegen Homosexuelle meinen, könnte jemand denken, dass ein eigentlich Androphober Mensch ja im Grunde auch als Homophob bezeichnet werden könnte und Anfangen ihn zu diskriminieren, weil er Diskriminierung durch Homophobe scheiße findet.

              Siehste guck.

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              • Luc sagt:

                War das eine Antwort auf mein Post oder generell? Deinen Punkt sehe ich jedenfalls durchaus auch, ich hatte nur den „Ableismus“-Teil nicht verstanden.

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                • Luc sagt:

                  Gut, also wenn man jetzt um drei Ecken denkt und Androphobie als Behinderung versteht (wo dann aber schon der Denkfehler wäre). Dann ist Homophobie als Wort ableistisch, weil der damit verbundene Zustand als unnormal abgewertet wird und Menschen mitgemeint sein könnten, die behindert sind.

                  Lol!

                  B20, erlöse uns.

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                  • Bombe 20 sagt:

                    Luc,

                    na, da habe ich ja über’s Wochenende was angerichtet.

                    B20, erlöse uns.

                    Muß ich? Na gut…

                    Am Anfang war Finsternis, und die Finsternis war ohne Gestalt und leer. Und außer der Finsternis gab es noch mich. Und ich schwebte über der Finsternis, und ich sah, daß ich allein war.
                    Es werde Licht!

                    Aber das meintest Du vermutlich nicht. Also:
                    Interessanter als die Definition von Ableismus in der Wikipedia finde ich ja die derjenigen, die solche Wörter in der politischen Praxis verwenden. Und das Gender Institut Bremen meint zum Beispiel:
                    Ableismus oder Ableism bezeichnet eine Diskriminierungspraxis gegenüber Menschen, denen körperliche und/ oder geistigen „Behinderungen“ und/ oder Einschränkungen zugeschrieben werden.

                    Im ganzen Satz sieht das beispielsweise bei re-empowerment in einer wunderbar überempfindlichen Anwendung dann so aus:
                    Anfang der 90’er lautete die Warnbotschaft “gib AIDS keine Chance” [heute tönt der Wortlaut nahezu ausgrenzend ableistisch].

                    So, und genau diese Ecke benutzt nun also mit einer Ausdauer, die es mittlerweile bis in die Tagesschau geschafft hat, einen pathologisierenden Begriff, um Andersdenkende (Gut, in diesem Fall andersdenkende Arschlöcher, aber es ist ja nicht so, als wären sie da wählerisch.) zu diskreditieren. Aber anderen Angst als Motivation ihrer Ablehnung zu unterstellen, ist ja schon länger eine beliebte Taktik bei inhaltlicher Argumentlosigkeit. Früher waren es halt „starke Frauen“ vor denen man Angst hatte, heute sind es offenbar… naja, „Homos“. (Wobei, mal sehen, wann das amerikanische „Femmephobia“ hier ankommt.)

                    Das Absurde daran ist aber doch, daß nun ausgerechnet eine Bewegung, die sich eigentlich gern hinter dem Banner der Intersektionalität versteckt, in diesem Fall eine Gruppe, die sie zu vertreten behauptet (Erinnert sich noch irgendjemand an „Wie könnt Ihr es nur wagen zu erwähnen, daß bei Eliot Rodger Autismus diagnostiziert worden war? Jetzt werden ja alle glauben, jeder Autist sei ein potentieller Massenmörder!“?), in die Nähe von Menschenhassern stellen.
                    Die sinnvolle Reaktion darauf ist ja nun endlich leicht faßbar formuliert worden: #notyourshield

                    Daß meine Beschwerde, wenn es um den Sprachgebrauch außerhalb der PC-Blase geht, erbsenzählerisch ist, geschenkt. Es hat halt jeder seine eigenen Erbsen. Zu meinen gehört das Einsickern von durch Ideologen geprägten inhaltlich falschen Begriffen in die Umgangssprache.
                    Und das passiert ja. Also muß ich zu dem Schluß kommen, daß die Taktiken dieser Ideologen funktionieren. Das merke ich ja an mir selbst; wenn ich in den 90ern gehört habe „Man sagt nicht mehr X. Das heißt jetzt Y!“, und Y war nicht offensichtlich absurd, dann habe ich mich oft daran gehalten. Und wenn nun diese Leute schon so freundlich sind, sich regelmäßig selbst zu widersprechen, dann sollten doch ihre eigenen Methoden auch gegen sie selbst die besten sein.

                    Natürlich ist DrE ein eher unwahrscheinliches Ziel dafür. Aber nachdem sie schon mehrmals Posts hatte, die einen schlampigen oder leichtsinnigen Umgang mit Sprache kritisierten, hat es mich halt überrascht, daß sie „homophob“ hier verwendet hat. Weil ich aber in Eile war, habe ich meine Argumentation auf ein (ganz offenbar erklärungsbedürftiges) Schlagwort eingedampft. Es kommt bei diesem Theme nicht sehr gut raus, aber „ableistisch“ war in meinem Kommentar kursiv gesetzt; das war in diesem Fall als ironische Distanzierung gemeint. DrE hat es ja wohl auch so verstanden, wie es gemeint war.

                    Uff. Und jetzt hole ich mir erstmal einen Negerkuß. Aber einen weißen. Mit Streuseln.
                    Zum Abtrainieren übe ich danach ein paar Inuitrollen.

                    Bombe 20

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              • „Naja. Homophobie bezeichnet originär, Männer mit einer Furcht vor anderen Männer …“

                So ein Unsinn!😦

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                • Luc sagt:

                  Wörtlich bedeutet Homophobie Angst vor dem Mensch. „Erfunden“ wurde es zwar letztlich in den 60ern als Beschreibung des teils starken Unwohlseins von Therapeuten im Umgang mit homosexuellen Männern, aber – angeblich, Wikipedia listet das OED als Quelle – ist das Wort kurzzeitig in den 1920ern nachgewiesen, wo es noch die allgemeinere Bedeutung (Angst vor Menschen) hatte.

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        • Robin sagt:

          1. wird der Begriff von der „PC-Brigade“ inzwischen sehr wohl als ableistisch eingestuft und von vielen nicht mehr benutzt. Und 2. finde ich das unnötig, weil sich das Wort nun mal etabliert hat und viele Menschen, die sich nicht konkret mit der Geschlechterdebatte befassen, nur verwirrt sein würden, wenn man jetzt plötzlich wegen des Begriffs ein Fass aufmacht.

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          • Luc sagt:

            Nur aus Interesse, weißt du an welcher Stelle die den Ableismus sehen?

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            • Robin sagt:

              Soweit ich das verstanden habe stößt man sich an der Verharmlosung/falschen Verwendung des Begriffes Phobie, was wiederum ableistisch ggü. Phobikern ist. Ich folge dem im übrigen nicht, weil ich mich dagegen verwehre, seelische Erkrankungen als Behinderungen zu bezeichnen.

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              • LoMi sagt:

                Ich finde schon das Konstrukt „Ableismus“ ziemlich schräg. Irgendwann sollte man mal aufhören, den Katalog der -ismen weiterzuspinnen. Das führt eben zu solchen Rechtfertigungserklärungen, dass man seelische Erkrankungen nicht als Behinderung einstufen will. Das ist inhaltlich korrekt, es sind keine Behinderungen. Nur scheint es mir etwas umständlich, dass man hierzu dezidierte Standpunkte entwickeln muss. Je mehr -ismen, desto mehr Klarstellungen muss man vornehmen, denn die Menge der denkbaren Vorwürfe wird auch größer.

                Man sollte mit dem Begriff „homophob“ einfach pragmatisch umgehen. Ich mag ihn nicht, aber wenn mir jemand erklärt, das meint bloß eine anti-Homo-Einstellung, genügt mir das vorerst.

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                • Robin sagt:

                  Ich denke, für den alltäglichen Gebrauch ist das Wort in Ordnung, weil da selbst wenig informierte Menschen wissen, was gemeint ist – und wenn man dann will, kann man es im eher professionellen Rahmen ja tatsächlich vermeiden.
                  (Dumm halt auch, dass es keine griffige Alternative gibt. Das einzige, was mir da einfällt, ist „Homohasser“, aber das klingt schon so hysterisch…)

                  Das Problem bei der Verwendung des Begriffs „Ableismus“ im Kontext seelischer Erkrankungen ist, dass ich die Subsumierung seelischer Erkrankungen unter dem großen Label „Behinderungen“ als abwertend erachte (und mich ehrlich gesagt als Betroffene persönlich beleidigt fühle). Demnach ist auch jede Nutzung des Begriff „Ableismus“ in diesem Kontext eine Abwertung, weil damit immer eben diese Subsumierung einher geht – was natürlich ziemlich paradox ist…
                  Ich sehe aber nicht, warum man nicht einfach „Diskriminierung seelischer Erkrankungen“ sagen kann. Überhaupt mehr „Diskriminierung von X“ statt dieses Fachvokabulars bei jeder erdenklichen Diskriminierung.

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                  • LoMi sagt:

                    „Das Problem bei der Verwendung des Begriffs “Ableismus” im Kontext seelischer Erkrankungen ist, dass ich die Subsumierung seelischer Erkrankungen unter dem großen Label “Behinderungen” als abwertend erachte“

                    Da stimme ich Dir zu.

                    Aber es ist ein Kunstproblem, das erst durch die Vokabel „Ableismus“ erzeugt wird. Ich ahne hinter der Bezeichnung „Ableismus“ den schlichten Versuch, ein Phänomen in das Sündenraster der -ismen einzuordnen. Das kann man natürlich nur korrekt, wenn man die Definition aller -ismen perfekt beherrscht. Tut man das nicht, kommt es zu Fehlzuordnungen, die aber gar nicht so gemeint sind, wie es dann scheint. „Ableismus“ legt dem Empfänger der Botschaft nahe, es gehe um Behinderungen. Dabei wird der Begriff nur irgendwie für irgendwas gebraucht. Er erhebt einen zu hohen Anspruch, dem der Nutzer gar nicht gewachsen ist.

                    Das Wort „Ableismus“ und seine Unterscheidung von anderen -ismen beansprucht, etwas ganz genau zu beschreiben. Und deshalb kommt es vermutlich oft zum Missverständnis, weil der alltägliche Nutzer solcher Begriffe diese Beschreibungen und die Unterschiede zu anderen Labels gar nicht kennt. Diese Fachbegriffe höhlen die Verständlichkeit der Alltagssprache aus.

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    • Adrian sagt:

      Ich benutze das Wort „Homophobie“ mittlerweile auch nur noch selten. Es gibt passendere Begriffe:

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  4. chriba76 sagt:

    Schade, dass man nich mehrfach „gefällt mir“ klicken kann…. Danke!🙂

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  5. Dieser Comic wird seiner eigenen Moral nicht gerecht. Irgendwie ist das genial.

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  6. Alex sagt:

    Wobei – ist es nicht naheliegend, dass jemand der sich durch Händchen halten verstört fühlt, tatsächlich eine Phobie hat?
    Ich mein, ich hab auch schon Menschen erlebt, die beim eintritt einer Maus in ihr Sichtfeld verstört reagierten, das könnte doch eine nagerphobie sein.

    Und jemanden ne Phobie vorzuwerfen ist auch nicht angemessen.

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  7. wischiwaschi sagt:

    Haach ja, schön.

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