Geniale Lösungen.

Veröffentlicht: Dezember 21, 2014 in Comics
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Kommentare
  1. netreaper sagt:

    Die Logik wird doch schon munter angewendet im Straßenverkehr.
    Zum Beispiel wird vor Altenheimen und Kindergärten besonders schnell gefahren.

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  2. rhapspunky sagt:

    So wahr und so traurig -.- Ich bin froh, dass der Gesetzgeber Krankgeschriebene vor Entlassung schützt Oo

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    • dominic sagt:

      Und dennoch habe ich persönlich schon zweimal die Kündigung im Krankenstand erleben dürfen.

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    • SoD sagt:

      Weit verbreiteter Irrglaube, denn eigentlich ist man auch nicht vor der Kündigung geschützt wie ohne Krankenschein. So darf während der Krankheit gekündigt werden wenn es eine übermäßige Häufung von Kurzerkrankungen gibt, auch bei einer lang andauernden Krankheit mit ungewisser Genesung und auch wenn mit einer erheblich geminderten Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers gerechnet werden muss.

      Der ganze Kündigungsschutz greift eh erst nach der Probezeit, innerhalb der Probezeit ist es völlig egal ob Schein oder nicht.

      Das deckt schon reichlich ab und gerade auch im bereich Depressionen oder Burnout gibt es da Anwendungsfälle.

      Wirklich geschützt vor der Kündigung, egal ob Probezeit oder nicht, ist man nur in einer Schwangerschaft.

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      • gerhardks sagt:

        @SoD Off-Topic: Nicht als Mann, als Vater des Kindes. Wenn ein Arbeitgeber irgendwie erfährt, dass die Frau ihre Schwangerschaft bei ihren Firma gemeldet hat und du hast im,Kleinbetrieb in dem du arbeitest so Sachen von dich gegeben, wie „Ja meine Frau bleibt nur kurz zu Hause, dann mache ich weite und betreue das Kind“ oder du bist erst kurz beschäftigt und sagst: „Ja den Papamonat nehme ich natürlich in Anspruch“, dann kann der Arbeitgeber dir ohne Probleme kündigen (der Kündungsschutz gilt in Österreich nur ab 4 Monate vor dem Geburtstermin) und du weist nicht mal warum.

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    • tom174 sagt:

      das ist falsch. Häufige Krankheit ist ein uU legitimer Kündigungsgrund. So sind ist zum Beispiel häufiges kurzeitiges Fehlen (in Summe 6 Wochen / Jahr) ziemlich gerichtsfest.

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  3. Mika sagt:

    Bei Problemen im Straßenverkehr werden mehr Schilder aufgestellt und Bußgelder eingetrieben. Es hagelt Sanktionen, genau wie im Betrieb.
    Übrigens sinkt die Krankenquote bei steigendem Druck, denn etwa jede zweite Krankmeldung erfolgt aus Gefälligkeit. Selbstständige werden ja auch kaum krank und arbeiten mehr, wenn der Laden brummt, die kennen kaum Burnout.
    Wenn ich mich recht erinnere, haben Richter einen der höchsten Krankenstände, obwohl sie den wenigsten Stress haben……..

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    • IULIUS sagt:

      Richter und wenig Streß kann ich mir nicht vorstellen. Jedes Urteil oder Beschluß ist gegen eine Person gerichtet.

      Ich denke, daß Urteile oder Beschlüsse, die gegen gängige Moralvorstellungen verstoßen, bei (fast) jedem Richter Streß auslösen.
      Beispiel, Du mußt (als Richter) wegen „Eigenbedarf“ oder Zwangsversteigerung ein Urteil Fällen, mit dem eine mehrköpfige Familie auf die Straße gesetzt wird, nur weil das Gesetz es so vorsieht.

      Weiterer Streßfaktor, das „Recht“ ist einer immensen Wandlung unterzogen. In dem Maße hat man das kaum in einem anderen Beruf.

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      • Mika sagt:

        nicht denken mein Freund, lieber eine Untersuchung des Themas anschauen. Ich habe das mal in einer Krankenkassenstudie gelesen, finde sie aber nicht mehr….

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        • IULIUS sagt:

          In der Untersuchung haben sie also festgestellt, daß Richter den wenigsten Streß haben?
          Welche Krankenkasse? Welche Datenbasis? Etc.?

          Da denk ich lieber mal ein wenig nach….

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    • IULIUS sagt:

      „Selbstständige werden ja auch kaum krank und arbeiten mehr, wenn der Laden brummt, die kennen kaum Burnout.“

      Selbstständige haben im allgmeinen mehr zu verlieren, wenn sie krank werden. Auch kann ich mir vorstellen, daß das für sich selber arbeiten, aufgrund der Motivationslage vor bestimmten Krankheiten, schützt, jedenfalls solange das Arbeiten von Erfolg gekrönt ist.

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      • Frank sagt:

        Also ist es bei den kranken MA auch fehlende Motivation, die zu den Krankheiten führt? Im Übrigen arbeiten auch die MA für sich selbst, denn wenn der Laden nicht läuft, ist Schicht im Schacht. Die MA, die dies verstanden haben, sind komischerweise die, die die wenigsten Probleme im Arbeitsleben haben. Die Erfahrungen habe ich zumindest in Groß,Mittel- und eigenem Kleinbetrieb gemacht.

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  4. Alex sagt:

    Ohm Wasser fließt auch schneller, wenn es enger wird. Nennt man Stromschnelle😉

    PS die korrekte Antwort war doch „ich gebe gas um der Gefahrenstelle schnellstmöglich zu entkommen“, oder?

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    • Mika sagt:

      So einfach ist das nicht. Verkehr ist ein kompressives Medium und keine Flüssigkeit. Der notwendige Abstand zwischen zwei Teilchen wächst quadratisch mit der Geschwindigkeit. Damit muss entweder der Flächenbedarf des Teilchens wachsen, oder die Kollisionswahrscheinlichkeit steigt = Unfall. Ist nicht mein Fachgebiet, aber so aus der Erinnerung meine ich, das man hier mit der Gasdynamik arbeiten muss.

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      • Talianna sagt:

        Theorie und Praxis. Die Praxis sagt, dass der Abstand auf der Straße mehr mit dem Verkehrsaufkommen als mit der Geschwindigkeit korreliert – was dann durch wellenartiges Ausbreiten starken (und dank zu geringem Abstand in Folge noch stärkeren) Abbremsen zu Stockungen führt. Kann man dauernd auf der Straße beobachten.

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        • Mika sagt:

          Genau das habe ich doch geschrieben. Hast du Physik studiert? Schwerpunkt Gasdynamik?
          Ich tippe auf nein.

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          • Kann man das, Physik mit Schwerpunkt Gasdynamik studieren?

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            • Mika sagt:

              In Aachen konnte man das zu meiner Zeit. Ich hatte das Thema aber nur im Abi, also stark vereinfacht.

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              • Talianna sagt:

                Ich habe Physik studiert – aber Schwerpunkt Teilchenphysik.

                Die Sache mit der Gasdynamik hinkt deswegen als Vergleich, weil bei einem Stoß zwischen Gasteilchen nichts weiter passiert als dass Impuls ausgetauscht wird. Im Verkehr läuft das ein bisschen anders. Die wellenförmigen Verdichtungen auf der Basis von Bremsen nach Störungen funktionieren meines Wissens nicht (exakt) wie bei Gasteilchen – an der Stelle ist die Analogie überstrapaziert.

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      • W. H. Greiner sagt:

        Der nötige Abstand zwischen zwei Autos wächst NICHT quadratisch, sondern proportional mit der Geschwindigkeit. Da zudem der Platzbedarf der Fahrzeuge selber eine geschwindigkeits-unabhängige Konstante ist, STEIGT die „Kapazität“ einer Straße (Fahrzeuge pro Zeiteinheit) mit der Geschwindigkeit: bei niedrigen Geschwindigkeiten stark, bie höheren Geschwindigkeiten nur noch gering – aber eben immer noch. Voraussetzung ist nur, dass ALLE beteiligten Fahrzeuge mit der jeweiligen Geschwindigkeit fahren können und es auch tun. Deshalb wird auf realen Straßen die maximale Durchflußrate bei ca. 80 km/h erreicht, weil die Laster zwischendrin nun mal nicht schneller können.

        So – jetzt könnt Ihr Eure Schlüsse auf Krankenstand und Unternehmertaktik ziehen🙂

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        • Mika sagt:

          Physik 11. Klasse:

          http://www.vi-mediathek.de/sek_2/Verkehrsfluss_geschw/Verkehrsfluss.htm

          Diagramm am Ende des Files. Du siehst eine Parabel – sagt dir das etwas?

          Wenn du deine Aussage beweisen kannst, bekommst du den Nobelpreis und wirst reich.

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          • Uchuu sagt:

            Öhm, das von dir gepostete ist für die Diskussion blödsinn. Natürlich steigt der Halteweg mit v², der Mindestabstand wird aber nicht über den Halteweg, sondern über die Reaktionszeit bestimmt. (Die Regel „halber Tacho“ bietet eindeutig einen linearen zusammenhang). Die Reaktionsdistanz hängt auch genauso eindeutig linear von der Geschwindigkeit (bei angenommer konstanter Reaktionszeit) ab.
            Die Argumentation von Greiner ist damit vorerst schlüssig, dein Einwand unzutreffend.

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            • Mika sagt:

              stelle doch mal eine Funktion auf: Anzahl KFZ pro Km in Abhängigkeit von v. Mathe Grundkurs sollte dafür genügen. Wenn du eine Gerade kriegst und sie beweisen kannst, ist dir der Nobelpreis sicher. Beachte: das Straßennetz ist endlich groß!

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              • Uchuu sagt:

                Die Anzahl der KFZ pro kilometer ist aber irrelevant für den Durchsatz. Durchsatz ist Anzahl der Fahrzeuge die pro Sekunde eine vorgegebene Stelle passieren. Und das konvergiert für v gegen unendlich numal gegen 5/9 nach gesetzlicher Vorgabe zum Mindestabstand, also ~0,56 Fahrzeuge pro Sekunde.

                Und die Aussage, die du ursprünglich getätigt hast („Verkehr ist ein kompressives Medium und keine Flüssigkeit. Der notwendige Abstand zwischen zwei Teilchen wächst quadratisch mit der Geschwindigkeit.“), der Mindestabstand würde quadratisch mit der Geschwindigkeit steigen ist schlicht und einfach falsch. Das kannst du drehen und wenden wie du willst. Oder versuchen abzulenken. Es bleibt aber falsch.

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    • gnaddrig sagt:

      PS die korrekte Antwort war doch “ich gebe gas um der Gefahrenstelle schnellstmöglich zu entkommen”, oder?
      Das hat der Kapitän der Titanic auch gemacht. Er war ja dann auch recht schnell aus der Gefahrenzone weg…

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  5. Fiete sagt:

    Gut gedacht, jeder Klempner weiß:
    halber Querschnitt bedingt doppelte Durchflußgeschwindigkeit.

    Nur leider sind an Unmündigkeit gewöhnte Autofahrer nicht mehr denkfähig genug, das nachzuvollziehen und umzusetzen.

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  6. St. Elmo sagt:

    Ich sehe das Problem da nicht nur auf Arbeitgeberseite, denn solange die Arbeitnehmer (incl. Abteilungsleiter, Personalbüro usw.) sich dem Druck beugen tragen auch sie eine Mitverantwortung für die Zustände.

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  7. tom174 sagt:

    Nochmal bisschen die Arbeitgeberseite raushängen. Es gibt durchaus auch Situationen, in denen der Krankenstand dafür sorgt, dass die Arbeitslast von den verbleibenden Mitarbeitern kaum bewältigt werden kann.
    Sicher, krank ist krank, und mir ist lieber, dass die Mitarbeiter Ihre Erkältung auskurieren und nicht den Rest des Büros anstecken. Ob man in einer Zeit, in der schon ein paar fehlen sich mit Montagskopfschmerzen dann krankmelden muss..da übe ich dann durchaus auch sanften Druck aus. Es geht hie nicht um Mitarbeiter, die auch sonst Migräne oder Ähnliches haben. Es geht um die, die gerne mal das Wochende verlängern (nachdem sie vorher Partybilder auf Facebook gepostet haben…) Das ist schlicht unkollegial.

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  8. pomeranze sagt:

    Ich kenne ja diverse Arbeitgeber, die ihr „Gesundheitsmanagement“ genau so verbessern. Oder auch sehr gerne die Höhe der Weihnachtsgeld-Zahlung von Krankentagen abhängig machen.

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    • Frank sagt:

      “ Oder auch sehr gerne die Höhe der Weihnachtsgeld-Zahlung von Krankentagen abhängig machen.“

      Schuldfrage der Abwesenheit mal außen vor, warum soll man sie auch noch belohnen?

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  9. alter Jakob sagt:

    Ich hätte die Pointe erwartet, dass die Gefahrenstelle noch Enger gemacht und mit einer Mindestgeschwindigkeit versehen wird, damit weniger passiert, weil die Autofahrer noch besser aufpassen werden.

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  10. Das ist glaube ich einer der Gründe, warum eine Professorin von mir mal einen Studenten der wirklich gar keine Ahnung hatte gesagt hat, er solle doch bitte Wirtschaft studieren. ^^

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