Simpel.

Veröffentlicht: Januar 9, 2015 in Comics
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simpel

Kommentare
  1. Lars Golenia sagt:

    I declare this funny!

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  2. Florian K. sagt:

    Hey, cool, Lars Golenia liest EMN. ^^

    On topic hast du meine volle Zustimmung. Ich habe gerade gestern mit einem (bald wohl ehemaligen) Facebook-Freund eine elendig lange Diskussion geführt, dass PEGIDA ja „doch nicht so schlecht“ sei, indem er genau diese Schwachsinns-Argumentation mir vorwarf. Moslems seien gefährlich, aber PEGIDA haben ja nur Sorgen. Pff.

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  3. Mika sagt:

    Anzahl Tote durch Pegida ?

    Anzahl Tote mit Berufung auf den Islam?

    Betrachten wir die letzte Woche. Oder einen Monat, oder 1 Jahr?

    Kann der durchschnittliche Leser unterscheiden zwischen Islam und Muslimen?

    Was würden echte Nazis fordern?

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    • Tante Jay sagt:

      Anzahl Tote mit Berufung auf das Christentum? Brauchst nur weit genug zurückgehen, findeste genug.

      Anzahl Tote durch Nazis? Ouri Jalloh anyone?

      Und echte Nazis würden genau solche Fragen stellen, wie du sie gerade raushaust, mein Freund.

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      • Mika sagt:

        Wieso kommst du mir mit dem Christentum? Selbstverständlich ist das eine faschistoide Religion, von der ich mich distanziere. Auch vom dritten Reich distanziere ich mich ausdrücklich.
        Und nach zwei faschistoiden Epochen möchte ich bitte keine dritte erleben. Wenn das Nazi ist – sei es drum. Und nenn mich nicht Freund, meine Freunde können denken.

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        • Margret sagt:

          Kannst Du mir erklären, wie Du beim Christentum auf „faschistoid“ kommst? Auch noch bei „dem Christentum“ als Gesamtreligion? Das Christentum ist eine höchst heterogene Religion, die sich nur dadurch eint, dass sich alle ihr zugehörigen Gemeinschaften auf Jesus Christus beziehen.

          Man kann die römisch-katholische Kirche kritisieren, weil sie im Prinzip immer noch nach dem mittelalterlichn Prinzip der Kurfürsten funktioniert, die ihren Führer (weltlich im Mittelalter der Kaiser, in der Kirche der Papst) funktioniert, in der der höchste Führer seinerseits Kurfürsten / Kardinäle ernenennt, die wiederum den höchsten Führer wählen. Das Volk / Kirchenvolk hat darauf keine Einflussmöglichkeiten. Auch die orthodoxen Kirchen kann man natürlich zu großen Teilen als sehr konservativ bezeichnen. Nichts davon ist aber „faschistoid“

          Und das ist wieder etwas, was mich enorm nervt. Man kann das Christentum als „faschistoid“ beschimpfen, ohne dass das breit kritisiert wird. Dabei ist das ganz glasklar eins, nämlich christenfeindlich. Leider ist Christenfeindlichkeit gesellschaftlich aber offenbar völlig in Ordnung.

          Es mag ja überraschen, aber auch die meisten von uns sind höchst friedliche Mitbürger, die einfach in Frieden unser Leben und unseren Glauben leben möchten. Und man kann sogar problemlos ein Buch wie „Das Leben des Jesus“ veröffentlichen, in dem Jesus und die Apostel als abgedriftete Weihrauch-Kiffer gezeigt werden, ohne auch nur im geringsten um sein Leben fürchten zu müssen. Welchen Grund hast Du also, uns als „faschistoid“ zu bezeichnen?

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          • Mika sagt:

            Wie funktionieren Religionen?

            Man erfinde eine unangreifbare, nicht fassbare und nicht beweisbare höhere Instanz und gebe sich als deren Vertreter aus. -> Führerprinzip.

            Man verlange von den Anhängern Gehorsam. -> Führerprinzip

            Nur die propagierte Religion macht selig -> Allmachtanspruch

            Nichtanhänger werden verdammt. -> Ausgrenzung

            Rationales Denken wird verboten/abgelehnt -> Denkverbot

            Man bilde eine homogene Gruppe, die sich aufgrund von irrationalen Lügen als Auserwählte sehen.
            usw.

            Wenn das nicht faschistoid ist, was dann?

            Ich lehne Religion strikt ab, da ich, warum auch immer, ein Gehirn zum Denken bekommen habe und es benutze. Sollte ein Gott meine Verehrung wollen, dann möge er sich persönlich mit mir in Verbindung setzen, dann sehen wir weiter.

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            • Margret sagt:

              Mit anderen Worten ist so gut wie jede Religion für dich dann faschistoid (ein typischer Kampfbegriff ohne wirkliche Substanz übrigens)?

              Mal abgesehen davon, dass die meisten christlichen Gemeinschaften schon lange davon abgekommen sind, Nichtanhänger zu verdammen. Insofern steht auch der von dir so bezeichnete „Allmachtanspruch“ schon lange in Frage.

              Mal abgesehen davon, dass in fast allen christlichen Gemeinschaften rationales Denken und auch Zweifeln mittlerweile ausdrücklich erwünscht ist und dies im Theologiestudium ausführlich durchexerziert wird.

              Und das „Führerprinzip“? Kannst du vielleicht noch der rk, einigen orthodoxen und kleinen evangelikalen Gemeinschaften vorhalten. Und selbst dort: Welche Konsequenzen haben Gläubige denn konkret zu befürchten, wenn sie Anweisungen zur Lebensführung nicht beachten?

              Funktioniert nicht jegliche Staatsform dann übrigens nach dem „Führerprinzip“ für den Einzelnen, auch die Demokratie (Gesetze)?

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          • W. H. Greiner sagt:

            GOTTSEIDANK ist Christenfeindlichkeit gesellschaftlich in Ordnung: darin zeigt sich doch gerade der Unterschied zum Islam! Über Papst und Jesus darf man die bösesten Karikaturen zeichnen oder in „Das Leben des Brian“ das Leben des „Erlösers“ von vorne bis hinten veräppeln; manche schimpfen zwar darüber, aber NIEMAND kommt deshalb auf die Idee, eine Fatwa auszusprechen und mal eben ein Dutzend Menschen abzuschlachten. Genau da müssen wir mit dem Islam AUCH hin kommen, wenn er irgendwann wirklich zu unserer abendländischen Kultur gehören soll. Wenn ich als Atheist mich im Koran unter „Affen und Schweine“ (Originaltext!) subsummieren lassen muß und das halbwegs gelassen hinnehme, dann möchte ich, bitteschön, mich im Gegenzug auch über den primitiven Kamelhändler echauffieren dürfen, der solchen, faschistoiden Stuss geschrieben – nein: diktiert hat, weil er ja nicht mal lesen und schreiben konnte. Und zwar OHNE dann gleich um mein Leben fürchten zu müssen. Genau dieses Mindestmaß an gegenseitiger Toleranz (für Menschen – nicht für eine Ideologie!) ist der ethische Grundstock, auf dem die abendländische Kultur sich gründet. Und daran fehlt es dem Islam leider noch SEHR weit. Mag ja sein, dass das Christentum da vor 500 Jahren auch nicht besser war, aber heute ist heute.

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    • kinchkun sagt:

      Nazis haben 12 Millionen auf dem Gewissen. Da hat sich die Frage wohl erledigt.

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      • Jetzt musst Du nur die Frage beantworten, wie Du auf Nazis kommst …

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      • Wenn schon die ganz simplen Argumente benutzt werden, dann wenigstens richtig; schon unter Timur (http://en.wikipedia.org/wiki/Timur) wurden Millionen von Menschen im Namen des Islam getötet und die Gesamtzahl der Opfer des Islams (wie auch des Christentums) unterscheidet sind konzeptionell nicht grundlegend von dem, was im letzten Jahrhundert unter autokratischen Ideologien passiert ist. Bei all diesen Systemen spielt systematischer Massenmord eine grosse Rolle.

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      • IULIUS sagt:

        „Nazis haben 12 Millionen auf dem Gewissen“

        Jetzt sind es schon 12 Millionen? Schlüssel die Zahl mal bitte auf.

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        • matze sagt:

          @ IUJIUS

          Selbst wenn, an die Opfer des Kommunismus kommt nichts auch nur anähernd heran.

          Darüber redet man jedoch ungern.

          Mein Grossvater hat damals in der Ukraine auch Lager befreit, davon will man heute auch nichts hören. Der ist heute noch erschüttert wenn er an die Zustände denkt.

          Da wusste er auch wofür er kämpft. Nicht für die Nazibonsen, aber gegen die Kommunisten.

          Die Täter beim Namen nennen ist allerdings Autobahn ( Hohmann)

          Wenn Rechte sich die Nationalsozialisten an die Backe heften müssen, dann die Linken bitte auch den Kommunismus.

          Der Kommunismus war viel schlimmer, von der Dauer und auch von den Opfern her.

          Jemand ein Problem damit?

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    • Alien sagt:

      Anzahl Tote durch Pegida ?

      Anzahl Tote mit Berufung auf den Islam?

      Ist diese Augenwischerei Absicht? Wenn du es Ernst meinen würdest, müsstest du schreiben „Anzahl Tote mit Berufung auf PEGIDA“.

      Aber auch dann würde dieser Vergleich überhaupt nichts bedeuten. Oder was glaubst du wie viele Millionen Menschen mit Berufung auf „die Freiheit“ oder „die Menschenrechte“ ermordet wurden? Ist deshalb Freiheit was Schreckliches? Oder die Menschenrechte? Nur weil sich irgend ein Wichtigtuer auf irgend was beruft, muss das noch lange keinen Sinn machen.

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  4. Frank sagt:

    „Was würden echte Nazis fordern?“
    Nichts natürlich. Hast doch selbst gesagt, dass Moslems und Nazis ganz dicke sind.

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  5. Guggi sagt:

    Danke, Mika – endlich mal ein logischer Kommentar, der sich dem Diktat der Toleranz widersetzt und das Thema nicht so elendig einseitig betrachtet. Wieso müssen wir aus Gründen der Toleranz unsere Gehirne ausschalten und vor den Fakten unsere Augen verschliessen?

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    • Mika sagt:

      Mein Prof war Perser und ehemaliger Moslem, er hat mir den Koran erklärt. Vers für Vers. Und meine persischen Freunde – geflohen vor den iranischen Faschisten – gaben und geben mir Einblick in die Denkweise dieser Fanatiker. Ich will diese Ideologie nicht. Den einzelnen Menschen beurteile ich dann persönlich – jeder hat ne faire Chance.

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      • Florian K. sagt:

        Es wirkt ein bisschen so, als würdest du, trotz der Erklärung, die du bekommen hast, Menschen, die muslimischen Glaubens sind und diese Religion friedlich ausleben, gleichsetzen mit geistesgestörten islamistischen Hardlinern und Terroristen. Keiner, der gegen PEGIDA ist, will ernsthaft die Scharia, oder was auch immer die Fanatiker sonst noch so fordern. Wir verwehren uns nur dagegen, eine gesamte Religion in Bausch und Bogen zu verteufeln.

        Und um deine Ausgangsfrage zu beantworten: Klar, durch PEGIDA gab es keine Toten. Aber durch Rechtsextremismus sehr wohl schon, siehe NSU. Und auch, wenn PEGIDA keine rechtsextreme Strömung ist, rechts ist sie auf jeden Fall, was sich alleine daran bemerkbar macht, dass viele Organisatoren sich unter anderem mit der NPD gemein machen, anstatt sich klar von ihr abzugrenzen.

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        • Mika sagt:

          #Florian, lies doch bitte meine Texte genau durch. Du antwortest auf deine eigene Fantasie.

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        • @ Florian

          Was ist rechts? Wer bestimmt das und ab wann ist rechts etwa schlecht, im Gegensatzt zB zu links?

          Du hast Dich übrigens in Deinem Kommentar auch nicht extra von der NPD klar abgegrenzt … ich auch nicht. Warum sollte ich mich auch abgrenzen? Immerhin ist die NPD nicht verboten und mir eh wurst, weil ich nicht wählen gehe.

          Mir sind allerdings gesetzesbrecherische Regierungsmitglieder, wie unser Justitzminister, sehr suspekt.

          „Nochmal zum Mitschreiben: Grundrechte sollen den Bürger gegen die Staatsgewalt und deren willkürliche Grundrechtseingriffe schützen. Und die Bundesregierung persönlich stellt sich in Form ihres Justizministers, ausgerechnet des Justizministers, persönlich Demonstranten in den Weg, um sie vom Demonstrieren abzuhalten.“

          http://www.danisch.de/blog/2015/01/06/der-amtseid-des-justizministers/

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      • semilocon sagt:

        Du hast gehört von den Leuten, die im Anschluss an eine Pegida Demo in Dresden Ausländer angegriffen haben? Die Leute, die die Moschee angegriffen haben in Frankreich jetzt? Keine Toten vielleicht, aber tolerante Menschen, die sich irgendwie besser benehmen als Terroristen sind das auch nicht.

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        • Mika sagt:

          Ich verfolge die Meldungen zu Pegida nur oberflächlich und von Angriffen auf Ausländer ist mir nix bekannt. Ich las von Angriffen auf Pegida Teilnehmer.
          Ob die Toten von Paris wohl gerne mit den angeblich angegriffenen Ausländern aus Dresden tauschen wollten? Ich mache jedenfalls einen Unterschied zwischen Toten und Verprügelten,, wenn dir das nicht gelingt, empfehle ich einen Kurs in Moral und Urteilsvermögen.
          Lektion 1: ordne Gewalt auf einer Skala von 1-10 zu. 1= Ohrfeige und 10 = Mord. Dann leite daraus Handlungsoptionen ab.

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    • SollDasSo sagt:

      Nenne er/sie doch bitte mal so einen Fakt, vor dem die Augen verschlossen wird?

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  6. J sagt:

    Hat dies auf FantaFanYesIam rebloggt.

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  7. Marc sagt:

    Kann ich das für mein Blog klauen?😉

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  8. W. H. Greiner sagt:

    Liebe Emn,
    mit diesem Cartoon liegst Du jetzt aber mal gewaltig daneben.

    Ich war vor Weihnachten in Dresden. Dreimal darfst Du raten, warum: wegen dem Positionspapier. Hast Du die 19 Thesen gelesen? Man muß es nicht mögen, man kann sicherlich über die Mehrzahl der Thesen streiten (ausser – hoffentlich – über die Punkte 1, 10, 11, 12, 18 und 19). Aber eines kann man ganz sicher NICHT: daraus ableiten, seine Unterstützer seien pauschal „Fremdenhasser“, „rassistisch“ oder gar Neonazis. Solchen Verdacht kann man aus dem Papier nicht mal ansatzweise entnehmen, es differenziert sorgfältig an den entscheidenden Stellen und enthält NULL Inhalte, die man redlicherweise in Richtung solcher Vorwürfe interpretieren könnte.

    Dieses Positionspapier ist das EINZIGE, was die zigtausend Teilnehmer in Dresden auf die Straße gebracht hat! Es gibt nämlich sonst schlicht nix: Pegida betreibt keine Werbung, gibt keine Interviews, platziert keine Jubelberichte in den Medien, verteilt keine Flugblätter – und die Facebookseite enthält kaum mehr als die 19 Thesen plus Ort und Zeitpunkt der nächsten Demo. Da gibt es einfach nix, was man hinter dem Positionspapier als angeblichem „Feigenblatt“ noch verbergen könnte; auch die Redner bei den Versammlungen haben sich bisher strikt an die 19 Thesen gehalten. Hätten sie es nicht getan, wären sie von den Demonstranten ausgepfiffen worden. Selbst wenn die Organisatoren wirklich klammheimlich eine andere Linie vertreten würden: die paar Hansel KÖNNTEN sich damit gar nicht gegen all die Bürger durchsetzen, die nun tatsächlich für das Positionspapier auf die Straße gehen. Die Vorstellung, zigtausend gestandene Bürger vorwiegend gesetzteren Alters (so jedenfalls mein Eindruck) fänden diesen ominösen, kleinkriminellen Herrn Bachmann so toll, dass sie ihm hinterherlaufen, egal was im Positionspapier steht, ist doch einfach nur grotesk. Über das Alter, in dem man kritiklos Idole anschmachtet, sind die raus.

    So. Und nun guck Dir, bitte, mal an, was unsere Medien – und zwar durchgehend ALLE Leitmedien, von Rundfunk und Fernsehen über FAZ bis taz und BILD bis „Zeit“ bis hin zu den Internetpräsenzen dieser „Meinungsmacher“ – in den letzten 6 Wochen daraus gemacht haben. Wenn zigtausend Bürger auf die Straße gehen, dann interessiert mich als Medienkonsument eines vor allem anderen: „WOFÜR gehen die denn auf die Straße?“ Und wie haben unsere Leitmedien diese Frage beantwortet? Indem sie die einzige, seriös darüber verfügbare Information – das Positionspapier – systematisch unterschlagen und durch die sattsam bekannten Unterstellungen „Fremdenhass“, „Rassismus“, und „Rechtsradikalismus“ ersetzt haben. „Dumpfe Ängste“ hat man ihnen dann auch noch diagnostiziert, weil ja schließlich unsere Medien darüber zu entscheiden haben, vor was anständige Bürger Angst haben dürfen sollen (Atomkraft, Nazis, globaler Kapitalismus und Umweltzerstörung) und vor was nicht (alles andere: das sind dann die „dumpfen“ Ängste). Das Ganze in auffälligem Schulterschluss mit sämtlichen Politikern von Linken bis CSU; von einer kritischen Distanz der Medien gegenüber der Politik, wie sie essentiell zu einer Demokratie gehört, konnte ich da weit und breit nicht mal mehr ansatzweise was entdecken. Die allzu einfache Botschaft über Pegida, die da wochenlang landauf, landab herumposaunt wurde, beruht dabei leider nicht nur auf Verallgemeinerung, sondern auf gezielter Desinformation und Diffamierung – zu deutsch: Lüge und Hetze. SYSTEMATISCHE Lüge und Hetze.

    Mich als altgedienten Demokraten gruselt’s dabei, das zu sagen, aber es ist leider so: wenn heute ein paar tausend Demonstranten die gesamte, deutsche Presse pauschal als „Lügenpresse“ beschimpfen, dann muß das nicht zwangsläufig – wegen des bloßen Zahlenverhältnisses – eine Verallgemeinerung sein. Erschreckenderweise stimmt dieser Vorwurf hier genau so pauschal, wie er ausgesprochen wurde.

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    • W. H. Greiner sagt:

      Tschulligung, kleine Korrektur: über Punkt 11 der Thesen kann man selbstverständlich streiten, ist mir versehentlich mit reingerutscht.

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  9. primamuslima sagt:

    Das ist so genial. Manchmal bin ich ganz verwundert über Leute wie dich, die die Dinge irgendwie am Kern verstehen ohne selber richtig betroffen zu sein. Daumen hoch!😉

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  10. primamuslima sagt:

    Hat dies auf Mervy Kay rebloggt.

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  11. Margret sagt:

    Ich möchte kurz noch etwas ergänzen. Ein jüdischer Freund hat mir heute den Link zu diesem Artikel geschickt http://www.sueddeutsche.de/politik/juden-in-frankreich-man-hasst-uns-wir-sind-freiwild-1.2298810 und mir bestätigt, dass es genauso ist, wie hier beschrieben.

    Seither bin ich der Ansicht, man muss gegen Islamisten deutlich härter vorgehen als bisher. Es kann nicht sein, dass Juden sich in Europa nicht mehr sicher fühlen können, andauernd Angst haben und vor lauter Angst ihre Heimat verlassen (müssen). Das können wir nicht zulassen, das hatten wir schon einmal und ich finde es unerträglich, dass es offenbar wieder soweit ist, dass Juden sich mitten in Europa verfolgt fühlen.

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    • matze sagt:

      @ Magret

      Aber genau das ist der Unterschied.

      Die Juden haben immer noch einen Staat der sie aufnimmt.

      Wir Deutschen dagegen haben nur unser, dieses Land.

      „dass Juden sich mitten in Europa verfolgt fühlen“

      Die fühlen sich immer verfolgt🙂

      Aber klar, es sind immer die „Anderen“ schuld.

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      • Margret sagt:

        Entschuldige, aber geht es dir gut? Wenn mehrmals wöchentlich sog, „kleinere Anschläge“ auf jüdische Geschäfte, Restaurants und Einrichtungen verübt werden. Kinder erschossen werden, nur weil sie Juden sind, Synagogen aufgrund von Terrorwarnungen geschlossen weren müssen, sind Juden also nur hysterisch und „fühlen sich immer verfolgt“.

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      • Margret sagt:

        Matze, ich muss das jetzt doch nochmal fragen. Meinst du das wirklich ernst oder ist das ein schlechter Scherz? Ich hoffe auf letzteres.

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  12. Margret sagt:

    Und wenn ich so etwas lese, dann bin ich mir jetzt nicht einmal mehr sicher, dass es wirklich ein paar wenige islamitistische Fanatiker sind, die Juden hassen. Der Mann spricht offenbar vor ausverkauften Hallen. Ich könnte im Strahl kotzen, entschuldigt die Wortwahl, aber das kann ja wohl nicht sein

    „Über den Journalisten Patrick Cohen, der ihn kritisiert hatte, zog Dieudonné her: „Sollte sich der Wind drehen, bin ich nicht sicher, ob er genug Zeit haben wird, seine Koffer zu packen. Wenn ich ihn reden höre, denke ich, die Gaskammern – schade.“ Seinem Erfolg tut solche offen anti-jüdische Hetze keinen Abbruch. Im Gegenteil: Seit er 2004 mit diesen Tiraden anfing, wurde er für immer mehr Franko-Araber zur Kultfigur. Dieudonné tritt auch in diesen Tagen vor ausverkauften Hallen auf, am Freitag war er in Pau, am Samstag in Toulouse und hielt jeweils eine Rede, die er als Plädoyer für die Rede- und Pressefreiheit ausgab.“

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  13. Margret sagt:

    Ich habe nun ein paar Artikel zu Dieudonné gelesen. Warum füllt der Mann Hallen? Trotz oder wegen seiner antisemitischen Ausfälle?

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    • matze sagt:

      Ich werde es dir erklären wenn ich darf:

      Es ist kein Antisemitismus wenn man Juden kritisiert für ihre Taten (Sklaverei, Kommunismus Zionismus), nicht für das was sie sind.

      Gehen wir da konform?

      Und dann haben sie nichts besser zu tun als seine Aufführungen zu verbieten, anstatt mal über die Kritik zu reflektieren?

      Aber selbst nehmen sie sich alles heraus.

      Schau wen du nicht kritisieren darfst, und du weisst wer dich knechtet und drangsaliert.

      Auf einmal ist es Kritik ( Cohen) mal Hetze ( Dieudonne)

      Wie es euch grad in den Kram passt.

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      • rwadel sagt:

        Doch – es ist astreiner Antisemitismus, wie du hier argumentierst:
        Es ist antisemitisch wenn man behauptet, Juden seien verantwortlich für Sklaverei und Kommunismus (so hast du es doch gemeint mit „Taten“, oder?)
        Es ist antisemitisch wenn du unterstellst, „sie“, die Juden, würden Aufführungen verbieten.
        Es ist antisemitisch, wenn du schreibst ‚Aber selbst nehmen „sie“ sich alles heraus.‘
        Und wen meinst du eigentlich, wenn du schreibst: „Wie es euch grad in den Kram passt“?

        Du konstruierst hier eine diffuse Gemeinschaft von Leuten, von denen einige möglicherweise Juden sind, viele andere nicht, und machst alle Juden verantwortlich für das, was möglicherweise einige getan haben. Damit hast du im Kern das formuliert, was man neutral Antisemitismus nennt und in der Gedankenwelt der Nazis „die jüdische Weltverschwörung“. Matze, du bist ein astreiner Antisemit. Tu nicht so harmlos.

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        • Margret sagt:

          Danke. Ich dachte schon, ich hab einen Knick in der Pupille.

          „Der Kommunismus ist jüdisch“, das ist wirklich so uraltbekannte Propaganda. Ich hoffe ja immer noch auf einen schlechten Scherz.

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      • Margret sagt:

        Aussagen wie diese „Wenn der Wind dreht, bin ich nicht sicher, ob er Zeit hat, seine Koffer zu packen. Wenn ich Patrick Cohen reden höre, sage ich mir, verstehst du, die Gaskammern … schade!“ sind keine Kritik sondern eine Drohung. Zudem eine Beleidigung. Gehen wir da konform?

        „Es ist kein Antisemitismus wenn man Juden kritisiert für ihre Taten (Sklaverei, Kommunismus Zionismus), nicht für das was sie sind.“

        Doch ist es. Sobald man von „den Juden“ spricht und Dinge „wie Skalverei“ oder „Kommunismus“ pauschal „den Juden“ in die Schuhe schiebt, weil einige Juden, neben vielen Nicht-Juden, daran beteiligt waren. Das ist genauso bescheuert wie „den Russen“ den Kommunismus vorzuwerfen oder „den Amerikanern“ die Skalverei. Und Kommunismus, entschuldige bitte, unter Stalin wurden Juden verfolgt.

        Meintest Du dein Pst wirklich ernst?

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