Frauenhelden

Veröffentlicht: Januar 26, 2015 in Comics, Mann-Frau-Kram
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Kommentare
  1. Frank sagt:

    Beim 2. Lesen auch endlich geschnallt😀 Schönes DIng.

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  2. W. H. Greiner sagt:

    IST Rechtsi jetzt ein Frauenheld – oder gilt er bloß als solcher? Wenn seine Sprüche „glaubwürdig rübergekommen sind“, würde ich Ersteres vermuten: jahrzehntelange Erfahrung hat mich nämlich gelehrt, dass die versammelte Weiblichkeit einem Mann entschieden zugänglicher ist, sobald er als bei Frauen (selbst wenn’s nur eine ist) erfolgreich GILT.

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  3. Tom sagt:

    man muss ein paar tolle Frauengeschichten drauf haben um vor seinen Kumpels als Frauenheld zu prahlen. Sobald aber mal eine attraktive Frau auftaucht kommen dann die Zweifel.

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  4. Gibt’s eigentlich keine Männerheldinnen?

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    • Ikna sagt:

      ich antworte mal mit einem Zitat:

      LOL… hab mir grad mit nem mädel gestritten… Sie hat sich bei mir drüber beschwert, dass ein Typ, der jede Woche eine andere flachlegt, eine Legende wird, aber ne Frau, die innerhalb eines Jahres 2 Typen hatte, als Schlampe gilt.
      Also hab ich ihr geantwortet, dass ein Schlüssel, der viele Schlösser öffnet, ein Generalschlüssel ist, aber ein Schloss, dass sich von vielen Schlüsseln öffnen lässt, einfach nur ein sch**ss Schloss ist. DAnn war sie still😉

      Das „Frauenheld“ kommt also aus der Zeit der Frauen welche „erobert werden wollen“, d.h. wählerisch zu sein haben, während Männer als notgeil und leicht zu haben gelten.
      Und wer halt schwierige Ziele (=Frau ins Bett kriegen) erreicht hat mehr Ansehen als jemand der ein leichtes Ziel (=Mann ins Bett kriegen) hat.

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      • Margret sagt:

        „Also hab ich ihr geantwortet, dass ein Schlüssel, der viele Schlösser öffnet, ein Generalschlüssel ist, aber ein Schloss, dass sich von vielen Schlüsseln öffnen lässt, einfach nur ein sch**ss Schloss ist. DAnn war sie still “

        Oh Gott, wie peinlich und platt. Meinst Du den Kommentar tatsächlich ernst? Wie war das? „Ein Spitzer, der viele Stifte spitzt, ist ein Generalspitzer. Ein Bleistift, der von vielen Anspitzern gespitzt wurde ist … ein Stummel“ . Dieselbe, ganz wunderbare Logik.

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        • Ikna sagt:

          Der erste Absatz war (wie obendrüber steht!) ein Zitat. Und er verdeutlicht halt wie ein gut Teil der Menschen denkt oder wenigstens bis vor wenigen Jahren dachte. Und ebenjene Geisteshaltung die sich eben auch durch solche Sprüche manifestiert prägt auch den Wortschatz der Menschen.

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          • IULIUS sagt:

            Ehrlich gesagt, ich keinne niemanden, der jede Woche eine andere flachlegt und deshalb zur Legende wird. Es sei denn Du meinst AMG oder ähnliches.

            Den Vergleich zwischen Genaralschlüssel und sch** Schloß hat nur einen Zweck, nämlich zu beleidigen. Leider gibt es immer wieder Menschen, die so strunz dumm sind und das nicht einmal bemerken.

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          • Margret sagt:

            Dann bin ich ja beruhigt. Warum setzt Du aber Zitate nicht in Anführungszeichen und versiehst sie im besten Fall zusätzlich mit Quellenangabe(n)?

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            • Frank sagt:

              Man könnte auch einsichtig sein und schreiben: „Sorry, da war ich wohl etwas blind.“

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              • Margret sagt:

                Ja, war ich wohl auch. Für mich las es sich wie ein Selbstzitat. Was aber u. a. an den fehlenden Anführungszeichen und der fehlenden Quellenangabe lag (also etwas in die Richtung: habe ich auf Seite XXX gelesen). Tut mir leid, Ikna, war ein Missverständnis.

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        • Ole sagt:

          Es stimmt schon, dass der Spruch nicht gerade nett ist, er wertet Frauen ab.

          Aber er hat halt dennoch einen wahren Kern. Ich würde nicht sagen, dass ein promiskuitiver Mann eine „Legende“ ist und eine promiskuitive Frau heute noch so schnell als „Schlampe“ abgestempelt wird. Unter Erwachsenen zumindest nicht, in der Schule ist das aber wohl bis heute so.

          Dabei wird aber immer wieder unterschlagen, dass an dieser unterschiedlichen Bewertung Frauen einen maßgeblichen Anteil haben. Würde Promiskuitivität bei Männern die Attraktivität verschlechtern, dann gäbe es auch keine Anerkennung.
          Frauen fühlen sich aber meist sehr zu diesen Männern hingezogen, träumen davon, sie als erste zu „zähmen“.
          Während hingegen männliche Jungfräulichkeit nichts besonders interessant macht, der „Ladenhüter“-Stempel geht nicht mehr so schnell ab.
          Vor allem aber kommt der „Schlampen“-Vorwurf viel häufiger von Frauen als von Männern. Die haben mit weiblicher Promiskuitivität nur begrenzt Probleme.

          Letztlich kommt diese Bewertung auch einfach durch die Realität zustande, und da ist es nunmal so, dass Frauen ohne jede Anstrengung zum Sex kommen können.
          Es gibt etliche Videos die zeigen, dass ein durchschnittlich oder sogar überdurchschnittlich gut aussehender Mann gerne mal 100 Frauen auf der Straße nach Sex fragen kann, bis eine spontan zusagt.
          Bei einer Frau sind es wohl höchstens 5. Vor allem aber riskiert sie keine negativen Reaktionen, sondern wird allenfalls mit einem Grinsen abgewiesen, während der Typ reihenweise Ohrfeigen und Beschämungen kassiert.

          Es ist also schon eine größere Leistung, Frauen ins Bett zu bekommen, als Männer.

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  5. Dass alle immer glauben, sogenannte PickUp-Artists wären total erfolgreich bei Frauen, ist meiner Erfahrung nach in der Tat ein Irrglaube. Insofern würde ich der Intention der Karikatur zustimmen. Genau so, wie viele Leute felsenfest davon ausgehen, das wären Frauenhasser.
    Vielmehr sind das Leute, die gerne erfolgreich wären und sich selbst über alle Maßen hassen.

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    • „Vielmehr sind das Leute, die gerne erfolgreich wären und sich selbst über alle Maßen hassen.“

      Ne Nummer kleiner geht’s nich?

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    • woraus schließt du das?

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      • Ich war über einen Zeitraum von vier Jahren selbst in der Szene unterwegs. D.h. ich war in verschiedenen Foren aktiv, habe zahllose Stunden mit dem Ansehen von Videos, dem Hören von Podcasts und dem Lesen der einschlägigen Literatur verbracht, habe Workshops besucht und mich mit vielen Leuten aus der Szene getroffen, bin mit ihnen sargen gegangen. Ich habe bei mir selbst und bei anderen Leuten bemerkt, wie sie sich dadurch verändert haben.

        Ich kann nicht sagen, dass das alles schlecht gewesen wäre. Aber die entscheidenden positiven Veränderungen traten bei mir erst ein, als ich mich komplett aus der Szene verabschiedet hatte. Ich hatte dort auch Freunde gewonnen, zu denen ich immer noch Kontakt habe. Und diejenigen, die von denen immer noch der Szene anhängen, laufen immer noch wie der Windhund dem Köder hinterher, ohne ein Bewusstsein dafür entwickelt zu haben, was eigentlich ihr Problem ist.
        Die wenigsten haben allein das Problem, keinen Erfolg bei Frauen zu haben. Das ist in aller Regel nur eine Nebenfolge einer ganz anderen Problematik. PickUp lenkt sämtliche Energie auf die Bekämpfung eines Symptoms.

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        • @DNM

          Klingt interessant, willst du darüber nicht mal was schreiben? Mich würde ein längerer Bericht interessieren

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        • Weißt Du was ich nicht glaube? Erstens, daß dies alle solche Selbsthasser sind und zweitens Du der einzigste Durchblicker bist.

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          • Nun, Sprüche wie „So wie ich war, war ich doch Scheiße. Deswegen hatte ich keinen Erfolg bei Frauen“ sind in der Szene eine Selbstverständlichkeit. Sie sollen die Vergangenheit beschreiben, sagen aber auch etwas über die Gegenwart aus. In meinen Augen sind solche Sätze Ausdruck von Selbsthass. Wie würdest du sie verstehen?
            Aber sag, wie kommst du darauf, ich sei der „einzigste [sic!] Durchblicker“? Unter denen, die ich kenne, sieht das mindestens die Hälfte genau so oder ähnlich. Und ich würde mal annehmen, dass das unter denen, die ich nicht kenne, auch so ist.

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            • „In meinen Augen sind solche Sätze Ausdruck von Selbsthass. Wie würdest du sie verstehen?“

              Wenn jemand nach einem Jahr Training in einem Sport sagt, dass er vor dem Training scheiße in dem Sport war, ist das dann Selbsthass? Oder einfach Würdigung der Verbesserung?

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              • Es ist ein Unterschied, ob man sagt: „Ich war scheiße in diesem Sport“, oder ob man sagt: „Ich war Scheiße.“

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                • Das kommt darauf an, in welchem Kontext man die Aussage tätigt. Auch dann kann es die Aussage geben, dass man sich insgesamt wesentlich verbessert hat.

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                  • IULIUS sagt:

                    Selbsthaß ist daß keinesfalls. Extrem starke Selbszweifel trifft das genau.

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                  • Absolut. Und ich würde sagen, in diesem Kontext bezieht sich die Aussage „Ich war scheiße, so wie ich war“ auf die eigene Persönlichkeit.
                    Was ich dabei auch sehr bedenklich finde, ist, dass PU die Leute tendenziell dazu bringt, sich ausschließlich über ihren „Erfolg“ beim anderen Geschlecht zu definieren – allein wie man auf sowas kommt, ist psychopathologisch schonmal ziemlich interessant…
                    Wobei ich natürlich weiß, dass es auch Strömungen gibt, die eher in Richtung Persönlichkeitsentwicklung abzielen, aber zum einen scheint das doch nach wie vor eine Randerscheinung zu sein, und zum anderen handelt es sich dabei m.E. um Makulatur, ein Feigenblatt, das die dahinter liegenden Tendenzen nur unzureichend verdeckt.

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                    • Margret sagt:

                      „sich ausschließlich über ihren “Erfolg” beim anderen Geschlecht zu definieren“

                      Dazu hatte Onyx auch schonmal was geschrieben. Ich finde das einen Hauptkritikpunkt an PU. Als wäre man(n) nur was wert, mit möglichst vielen „Lays“ (schon alleine das Wort …).

                      Insofern wäre es in dieser Denkart absolut folgerichtig, sich so wie Rechtsi oben zu verhalten. Ansonsten ist das Selbstwertgefühl doch im Keller.

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                    • Ich finde es psychopathologisch viel interessanter, wie man auf die Idee kommt, PU brächte die Leute dazu, „sich ausschließlich über ihren “Erfolg” beim anderen Geschlecht zu definieren“.

                      Einen PUA nach Lays zu bewerten ist in etwa so sinnvoll, wie einen Tennisspieler nach gewonnenen Sätzen: Sehr.

                      Das schließt aber doch nicht aus, dass der PUA nachmittags Tennis spielt. Oder der Tennisspieler mal einen Lay hat?!

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                    • Margret sagt:

                      Das ist doch recht einfach: Viele Lays gleich Alpha, wenige Lays gleich Beta, Gamma oder whasauchimmer. Auf jeden Fall ein Würstchen innerhalb der PU-Logik. Insofern definiert sich der PUA viel eher als Gesamtperson über die Anzahl seiner Lays als der Fußballspieler über die Anzahl seiner Tore. Mal abgesehen davon, dass ich es schon prinzipiell höchst eigenartig finde, Sex als eine Art Wettbewerb zu betreiben. Im übrigen würde der Fußballspieler wahrscheinlich auch liebend gerne über die Anzahl seiner Tore lügen, um vor seinen Mitspielern gut dazustehen, wenn er die Möglichkeit dazu hätte.

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                    • IULIUS sagt:

                      Problematischer dürfte sein, daß die PU-Szene gar nicht in der Lage sein kann Frauen als Menschen wahrzunehmen, sondern Frauen ausschließlich als Objekte definiert.

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            • „Wie würdest du sie verstehen?“

              Gar nicht! Ich würde nach dem blöde Gucken erstmal nachfragen.

              Ich bin IMMER erstaunt über Aussagen wie , alle xy sind … oder die az sind Selbsthasser. Sicher, es gibt solche. Nur niemand kennt eben alle nicht …🙂

              Mir ist’s aber recht und ich denke den von Dir beschimpten Leuten ist’s auch wurst.

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              • Klar, man kann auch alles wischi-waschi formulieren. Aber wäre dann so etwas wie diese Diskussion entstanden?
                Das wäre doch langweilig…😉

                *Klugscheißmodus an* Wenn du diese Aussagen gar nicht verstehen würdest, wie du behauptest, hättest du auch nichts, auf dessen Basis du Nachfragen anstellen könntest. Du verstehst sie also durchaus auf eine bestimmte Weise, wenn auch unbewusst. Natürlich kannst du nachfragen, das ist gut und richtig. Das habe ich auch immer wieder getan. Aber früher oder später kommt halt der Punkt, an dem du dir selbst einen Reim daraus machen musst.

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  6. Gerry sagt:

    Geil😀

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  7. Michael sagt:

    Tja, oder natürlich man besitzt dieses magische Amulet:

    http://oglaf.com/prowess/

    Achtung: Das Comic ist, wie sagt man, not safe for work

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  8. IULIUS sagt:

    Bei Frauenhelden kommen zwei Dinge zusammen:
    1. Mathematik
    2. Erfahrung

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    • Alex sagt:

      Wenn man 1 kann ist doch alles geritzt:
      Irgendwann mal irgendeine(n) einfangen, und dann irgendwann eine(n) folgende(n).
      Induktiv folgt damit dann alle. Über lässt man aber besser dem Anfänger als Übungsaufgaben um sich auf die wichtigen Dinge im leben zu konzentrieren, etwa 1.

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  9. DMJ sagt:

    Ich gebe zu, es hat gedauert und ich musste den Comic nochmal lesen, bis es endlich gezündet hat.
    – Dann aber richtig. Sehr gut!😄

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  10. Als ich auf den Link geklickt habe dachte ich erst es ginge um weibliche Superhelden und war dann gleich doppelt irritiert.😀

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  11. Bernd sagt:

    Bin ich der einzige, der das auf zwei Arten interpretieren kann?
    Entweder er ist nur ein Maulheld, oder er ist wirklich so erfolgreich, dass er Frauen nur noch als „Verbrauchsmaterial“ sieht und nicht mehr als Person.
    Anyway, nich schlecht!

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