Sinnlos.

Veröffentlicht: Februar 6, 2015 in Comics
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Kommentare
  1. Tante Jay sagt:

    Für das Ding liebe ich dich🙂
    (WoW/Lotro/Aion-Zocker *g*)

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  2. only_me sagt:

    Hach, wofür eine gute Bildung doch alles gut sein kann. Und sei es nur, um Dummheiten zu kontern🙂

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  3. IULIUS sagt:

    Na ich weiß nicht, Computerspiele um Dopamin auszustoßen…

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  4. Margret sagt:

    Im Prinzip sind ja viele Freizeitbeschäftigungen nach der o. g. Definition „sinnlos“: Lesen (sofern es sich nicht um Fachbücher für den Job handelt), ins Kino gehen, fernsehen, modellbauen, elektronische Spielereien zusammenpfriemeln, puzzeln, zeichnen, musizieren, ins Theater gehen, Blumen stecken, dekorieren, basteln, ins Restaurant gehen …

    Wer die „sinnlos“ Argumentation bei Computerspielen verwendet, muss sich auch sagen lassen, dass sein Hobby z. B. Malen „nicht weiter als ein paar bunte Striche auf ein Stück Stoff pinseln“ ist.

    Der primäre Sinn ist Spaß und Entspannung.

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  5. Martin sagt:

    Oft habe ich es auch schon erlegt, dass Linksi zur Gruppe „wir hocken den ganzen Abend vorm Fernseher“ gehört – da ist es dann noch passender😀

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    • Margret sagt:

      Du hast es gut. Hier kritisieren das eher Leute, die „sinnvolle“ Hobbies haben, also Malen, Stricken, Nähen, Musizieren … Zumindest diejenigen, die „ein Ergebnis“ haben, verweisen da dann immer sehr stolz drauf. Also: „Hinterher hab ich einen Schal, eine Mütze, ein neues Kinderkleid, ein Bild … aber beim Spielen?“

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      • maSu sagt:

        Was bringt ein hässliches Bild, ein Kinderkleid ohne Kind oder mit einem Kind, welches nur Hosen trägt ?

        Mal im ernst: sofern das Hobby nicht aus „jagen, schlachten, sammeln und Wasser holen“ besteht, ist es immer sinnlos.

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      • tom174 sagt:

        Mein WoW Char war in der Hochzeit um die 1000 Euro wert…

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  6. Margret sagt:

    Naja, Kinder sind ja vorhanden. Ich argumentiere dann immer eher in die Richtung, dass man das Kleid genausogut kaufen könne statt 3 Stunden zu nähen (denn da kommt dann meistens „es macht Spaß“ – Ach ja?). Oder, dass Bilder an der Wand eigentlich auch „sinnlos“ sind.

    „Mal im ernst: sofern das Hobby nicht aus “jagen, schlachten, sammeln und Wasser holen” besteht, ist es immer sinnlos.“

    Da hast Du recht. Aber bei „Kleidung machen“ oder „Stricken“ hab ich immer etwas schlechte Karten. Da kommt dann auch immer der „Geld sparen“ versus „Geld rauswerfen“ Hinweis. (Allerdings ist es so günstig auch wieder nicht, das selbst zu machen).

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    • IULIUS sagt:

      Im Grunde ist es nur eine Frage des Gleichgewichts. Ist es wirklich nur zum Spaß, oder geht es eher um Flucht.

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      • Margret sagt:

        Das stimmt auch. Letzteres ist nie gut.
        Allerdings gerade bei WoW läuft vieles an exzessivem Spielen wohl auch über Gruppenzwang. Weil es ein soziales Spiel ist, bei dem man nicht „alleine“ vor dem Bildschirm hockt, sondern fast immer Teil einer Gruppe ist, die sich auf einen verlässt.

        So zumindest mein Eindruck, ich spiele selbst kein WoW

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        • WeiterSo sagt:

          Letzteres Letzteres (Flcuht) ist nie gut.
          Leute, kommt mal von Euren moralischen ‚würg‘ Rössern runter.

          @ Ilius + Magret

          „Es sei nie gut vor Missständen zu flüchten.“

          Hallo? Nie? Sry, ich bin Möchtegern-Philosophen in in Aubildung iwie Leid. Aber rein evolutionär gibt es mehrere Tierarten, die sich mehr auf Flucht denn als Angriff entwickelt haben und diese leben noch!. Egal ob Biologe oder Psy-Doc (letzteres mehr abkürzend als abwertend gemeint), Wer solchen BS (Flucht sei nie gut) als allgeingültige Aussage darstellt ist ein … (füge einen abwertenden Begriff ein, den Jugendliche gebrauchen und verstehen).

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          • Margret sagt:

            Es ging bei unseren Anmerkungen ja nun, passend zum Thema, aber sicher etwas unpräzise, um Fluchten vor dem „realen Leben“ hin in eine virtuelle Realität. Prinzipiell ist Flucht natürlich durchaus, je nach Situation, ein sehr guter Weg zum Überleben.

            Und auch „kleine Fluchten“ aus dem Alltag sind wunderbar. Nur, sobald man sich Problemen nie stellt, sondern diese durch massive Flucht z. B. Richtung WoW kompensiert, hat man eventuell eine Suchtproblematik. Wobei ich in meiner Antwort an Julius angemerkt habe, dass gerade im Falle von WoW oft so etwas wie ein Gruppendruck entscheidend ist für exzessives Spielen.

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            • IsLängerUndSpätGeworden sagt:

              Uff, sachliche Antwort, trotz meiner enormen Provokation – komme ich fast gar nicht mit klar😄 (keine Ironie – es braucht mehr solcher Schreiber).

              Erstmal, schön, dass du sagst, dass diese Aussage etwas unpräzise war. Und naja, ab wann Flucht destruktiv wird, kennen wir aus den WENIGEN Fällen, in welchen Zocker vor dem Pc verstorben waren. Klar ist das krass. Klar sollte auch sein, dass diese Extreme die absoluteste Ausnahme sind. Ebenso, wie es die absoluteste Ausnahme ist, das Ego-Shooter-Spieler Amok laufen, wobei ich bei letzterem eine Korrelation nicht leugnen will. Das ist aber ein viel komplexeres Thema, dem sich die Gesellschachft/Poltitik/Medien nicht aufrichtig stellen will. Denn täte(n) sie/wir das, kämen sie/wir zu dem Schluss, dass diese Ausraster sehr viel mit der persönlichen Entwicklung + MOBBNG/AUSGRENZUNG zu tun haben. Und da ist es egal, ob es Schüler oder Muslime ist/sind. Egal, ob ich pausenlos einen Schüler oder jemanden aufgrund seiner Religion einseitig abwertend kritisiere. Irgendwann wird er sich in seine eigene Welt zurückziehen und bestenfalls autoagressiv oder fremdagressiv reagieren. Und da kommt dann wieder die beschissenen Doppelmoral zum Einsatz, denn dann hat nur der ‚Täter‘ die alleinige ‚Schuld‘ und mann will angeblich gar nicht wissen können, wie das zustande kam, dan waren es natürlich die Spiele, die Sucht, what ever – im Endeffekt ist jedenfalls nur der ‚alleinige Täter‘ verantwortlich – fertig ist der Lack. Aber ich schweife ab.

              Wie du sagst – es geht um Sucht. Auch hier kann man – wäre man moralisch/ethisch so toll – nicht einfach sagen: „Geht mich nix an, mussa mit klar kommen – Tu ich doch auch.“ Das ist alles Gesamtgesellschaftlich total perfide und pervers in der Deutung von ‚Alleinschuld‘ und der Ausblendung einer gewissen ‚Kollektivschuld‘. Man kann das auch durch Verantwortung ersetzen, die Perversität bleibt bestehen. Man braucht einen Sündenbock und beim Süchtigen ist das der Süchtige. Beim Amokläufer der Amokläufer. Beim Massenmörder der Massenmörder usw. Mal von Hirndefekten abgesehen, enstehen diese bedauerlichen Ergebnisse durch ein Kollektivversagen, aber kollektive Reflektion gibt ist in dieser Kommerzgesellschaft nicht mehr … es scheint wieder abschweifend, aber ich denke, ich bin der Ursache und Lösung näher als so manch Politiker und Sensationsjournalist. Ich mache hier einfach mal einen Punkt, bevor ich vielleicht noch als VT abgekanzelt werde.

              Abschliessend:

              In WoW – und es gibt ziiiiig Alternativen – ist der Gruppendruck schon recht hoch. Wo ist er es nicht in diesem oder irgendeinem Alter? Der Druck besteht alleinig darin, sein digitales Alter-Ego stark und gleichmässig gelevelt zu halten wie die seiner Mitspieler – falls man emotional von ihnen abängig ist – und im Endeffekt möglichst stark zu werden. Wo im RL ist es denn anders. Der einzige und relevante Unterschied ist, du kannst als ‚Neuer‘ von Grund auf an beginnen. DAS IST DER REIZ – Thats it. Wenn du im RL versagt hast, hast du versagt und das geht schnell dann ist Ende. Das passiert oftmals schon während der Pubertät – Leistungs- Anpassungsdruck – Scheiss -. In Wow o.ä fängste neu an und führst vielleicht eine Gruppe 24h am Stück und musste dich als ‚Führer‘ dann ständig um menschlichen Nachschub für deine Gruppe sorgen, damit das Leveln weitergehen kann und die Gruppe komplett ist. Das erfordert Skill und Ausdauer – sozialen Skill/Kompetenz. Das ist eine Art von Führungskraft, die der Wirtschaft verloren geht.

              Die EINZIG RELEVANTE Frage ist doch: WARUM? Hat der Mensch an sich versagt oder ist die Erwartungshaltung an Normalität nicht einfach nur noch pervers?

              Das ist die Antwort auf nahezu jegliche Suchtfragen in meinen Augen. Nur will das niemand wahrhaben (wie viele andere wichtige Fakten auch). Natürlich kann man auch die Keule der Reflektions/Projektions-Verwechslung schwingen – aber auch hier stellt sich igrendwann die Frage: Stimmt das, oder ist es nicht doch eher umgekehrt. Und mein Gefühl sagt mir einfach: Diese Leistungsgesellschaft ist abgefuckt und indoktriniert bis ins Mark – Menschlichkeit wird zwar gehypt, aber nur aus Schein.

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  7. ChriSchm sagt:

    Achja, die gute alte Frage nach der Sinnhaftigkeit von Tätigkeiten. Da werden Aktivitäten aller Art als sinnlos gebrandmarkt, weil sie kein Geld einbringen oder einfach nur Spaß machen. Man darf ja nicht ohne einen Nutzen einfach nur Spaß haben. Das ist ja nicht produktiv.

    Bei Computerspielen ist das ja noch besonders pikant. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie sieht man in Computerspielen immer nur das Schlechte. Sie sind Zeitverschwendung, man könnte ja soviel tolle Sachen stattdessen machen. Sie machen einen Faul. Sie machen aggressiv. Wer Computerspiele spielt (vor allem „Killerspiele“ wie WoW ;-P) wird automatisch zum Amokläufer.

    Ich spiele auch gerne ab und an mal das eine oder andere Spiel. Mal mehr, dann kann ich schon viele Stunden vor der Kiste verbringen, mal weniger, dann rühr ich wochenlang den PC nicht an. Aber ich bin kein Soziopath geworden. Ich habe trotzdem ein Leben, Sozialkontakte und ich tue trotzdem auch „nützliche“ Dinge, die mich voranbringen. Für mich sind Computerspiele einfach nur ein Hobby unter vielen. Und Hobbys sind doch dafür gut, dass man sich mal entspannt, mal Abstand zum Alltagsstress gewinnt. Das ist grundsätzlich eine gute Sache.

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