Vollkommen unnötig.

Veröffentlicht: Februar 14, 2015 in Comics
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ampeln

Kommentare
  1. Tante Jay sagt:

    Für das Ding liebe ich dich🙂

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  2. ChriSchm sagt:

    Der Comic ist ja herrlich. Mir gefällt vor allem, wie du da die Kausalität der Argumentation aufdröselst. „An den großen Kreuzungen herrscht normalerweise absolute Ordnung und dass mal ein Unfall passiert ist selten.“ Mwahaha, man muss ja sein Gehirn schon ganz schön verrenken um dieser Argumentation folgen zu können, dass es NICHT die Ampeln sind die gerade dafür sorgen, dass diese Kreuzungen eben nicht im totalen Chaos versinken.

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    • ck sagt:

      Sie glauben also nicht, dass Kreuzungen gemeint waren, die eben KEINE Ampeln haben?

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      • ChriSchm sagt:

        Ob große Kreuzungen OHNE Ampeln gemeint sein könnten, ist Auslegungssache. Vielleicht habe ich das tatsächlich falsch verstanden, Nur kenne ich persönlich keine größere Kreuzung ohne Ampel. Außerdem redet Linksi dann davon, dass an solchen Kreuzungen ohne Ampeln wahrscheinlich sogar weniger Unfälle passieren würden. Ich habe es auf jeden Fall so verstanden, dass große Kreuzungen MIT Ampeln gemeint sind.

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      • gnaddrig sagt:

        An welcher Stelle im Comic sollen denn Kreuzungen ohne Ampeln gemeint sein? Linksi stand an einer Ampelkreuzung, wo die Ampel aus Linksis Sicht überflüssig bzw. schädlich war. Kreuzungen ohne Ampel kommen in dem Comic nur als Wunschvorstellung Linksis vor.

        Mal ganz davon abgesehen, dass die Spitze gegen die „Logik“ der Impfgegner nicht funktionieren würde, wenn Linksi an einer ampelfreien Kreuzung gestanden hätte, gibt schon der Wortlaut von Linksis Äußerungen das meinem Verständnis nach nicht her.

        Oder habe ich da einen doppelten Hintersinn nicht verstanden?

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  3. und Ampeln schützen auch die, die gegen Ampeln sind.

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  4. Balrog sagt:

    Der Hammer *klatsch*

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  5. Ich bin sowieso für Kreisverkehre.😉

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  6. kinchkun sagt:

    Hast du zufällig auch die Facebook-Diskussion mitbekommen? :p

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  7. Heinz sagt:

    Oh nein, jetzt wird EMN auch zur Kreiselfanatikerin!einself!

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  8. Mat sagt:

    Also mit den Ampeln hat er aber recht. Kreisverkehre sind viel effizienter🙂

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    • gnaddrig sagt:

      Unsinn, Kreisverkehre sind die Beulenpest des Straßenverkehrs. Alle Kreuzungen sollten als Kleeblattkreuzungen ausgeführt werden, wo eine Straße die andere per Brücke überquert und man mit Auf- und Abfahrspuren auskommt. Das wäre gleichzeitig ein gewaltiges Konjunkturprogramm…

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  9. W. H. Greiner sagt:

    Nur 5 % aller Verkehrsunfälle passieren unter Alkoholeinfluss, aber 95% OHNE Alkohol. Nüchtern Autofahren ist demnach glatt 20 mal so gefährlich wie besoffen zu fahren! Die Promille-Limits dienen in Wahrheit dem Illuminaten-Plan, das deutsche Volk auszurotten.

    Jetzt aber mal noch ganz im Ernst: die Ampel hat schon von Beginn an einen entscheidenden Fehler – indem sie nicht als wechselnde Vorfahrt, sondern als absolutes Haltegebot definiert ist. An extrem frequentierten Kreuzungen, an denen selbst nachts immer Querverkehr ist, mag das sinnvoll sein. In den meisten Fällen wartet man aber wirklich den weitaus größeren Teil der Zeit vor einer leeren Kreuzung auf bessere Zeiten. Das ist auch der einzige Grund, warum der Kreisverkehr (sofern Platz dafür da ist) den Verkehr effektiver regelt. Mit einer sinnvolleren Ampeldefinition könnte man denselben Effekt auch an Ampelkreuzungen haben.

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  10. gnaddrig sagt:

    Yeehaw! Treffer versenkt🙂

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  11. Wusstest Du, das es gut für ein Blog im Google-Ranking ist, wenn es Kommentare bekommt, völlig unabhängig von ihrem Gehalt?

    Ich hoffe, Du hattest einen schönen Valentinstag.

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  12. […] Direktlink via […]

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  13. […] Nachtrag (15. Februar 2015): In Impfgegnerkreisen ist die “Argumentation” sehr beliebt, Impfungen seien völlig unnötig, weil die betreffenden Krankheiten (wenigstens hierzulande) sowieso fast nie vorkommen. Erzaehlmirnx hat dazu eine sehr treffende Illustration vorgelegt: Vollkommen unnötig. […]

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  14. Der Typ links ist wahrscheinlich Radfahrer. Da kann es schon mal zu solch einer Weltsicht kommen.

    Im übrigen gibt es die Pharmalobby wirklich, und es gibt wirklich sinnlose Scheißimpfungen. Das Problem liegt im Detail. Es gibt ein veraltetes Masern-Impfschema, das kleine Kinder sehr belastet, aber viel Geld einbringt für die Ärzte. Das muß man eben wissen und souverän handeln.

    Vieles in der Medizin ist scheiße, weil nun mal Pathologisierung Geld bringt. Jedenfalls mehr als eine ethisch korrekte Behandlung durch den Arzt, der nicht zwanghaft pathologisiert oder nur seinen Profit im Blick hat.

    Die Ökonomisierung des Gesundheitssektors ist so ziemlich das Blödeste, was es gibt, aber gefällt vermutlich den Neoliberalen, weil uns sonst der Kommunismus droht. Die Krankenversicherungen müßten Ärzten einfach ein einheitliches Gehalt pro Arbeitsstunde zahlen und fertig. Dann stünde qua Setting das Wohl des Patienten im Vordergrund und nicht die Amortisierung der Gerätemedizin.

    Aber das wäre ja Kommunismus und der Untergang von Leistung und Wahlfreiheit. Freiheit ist sowieso das Wichtigste. Man kann gar nicht frei genug sein.

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    • gnaddrig sagt:

      Dass Masernimpfungen Ärzten viel Geld einbringen, halte ich für unwahrscheinlich. Der Kinderdoc hat mal den Aufwand und die Einnahmen aufgelistet: Kohle scheffeln durchs Impfen. Nach Geldscheffeln sieht das wirklich nicht aus…

      Natürlich gibt es eine Pharmalobby, agieren Pharmafirmen bisweilen unethisch und läuft im Gesundheitswesen vieles falsch. Die zunehmende Reduktion des Gesundheitswesens auf ökonomische Aspekte ist sicher ein Fehler, der schlimme Folgen hat, das sehe ich auch so.

      Ob Ihr Vorschlag eines einheitlichen Stundenlohns für ärztliche Tätigkeit die Lage verbessern würde, weiß ich aber nicht. Dagegen spräche meiner Meinung nach, dass das einen Anreiz für Ärzte darstellen würde, Behandlungen unnötig in die Länge zu ziehen. Mehr abgerechnete Stunden, mehr Geld.

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    • Adrian sagt:

      „Es gibt ein veraltetes Masern-Impfschema, das kleine Kinder sehr belastet, aber viel Geld einbringt für die Ärzte. Das muß man eben wissen und souverän handeln.“

      Masern waren fast ausgerottet, jetzt gibt es sie in Berlin wieder, dank tumber Öko-Eltern, die glauben, Natur seit grundsätzlich etwas gutes. Impfegegner sind Narren, die weder von Biologie, noch von Pharmakologie noch von Geschichte eine Ahnung haben.

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      • Du hast aber schon kapiert, daß ich nicht gegen die Masernimpfung argumentiere, sondern gegen das veraltete Impfschema, das Ärzten mehr Geld einbringt und KInder unnötig belastet? Eine gesunde Skepsis und Informiertheit sind in Sachen Impfung durchaus angebracht.

        Armseliger Homo-Troll und funktionaler Analphabet.

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        • gnaddrig sagt:

          Was ist denn das für ein veraltetes Impfschema? Geht es um den Zeitpunkt der Impfung, um die Art der Impfung (Masern-Impfung für sich vs. MMR) oder worum? Und inwiefern verdienen Ärzte mehr Geld mit dem veralteten Impfschema? Inwiefern würden Ärzte weniger Geld einnehmen mit einem weniger veralteten Impfschema und wem würde das nützen?

          @ Adrian: „tumb“ wird doch mit th geschrieben, Mensch!

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        • Der Marburger Kinderarzt Stephan Heinrich Nolte, 57, über eine verpflichtende Masernimpfung und das veraltete Impfschema für Säuglinge

          SPIEGEL: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr erwägt eine Pflicht zur Impfung gegen Masern, weil immer mehr Erwachsene erkranken. Greifen Deutschlands Kinderärzte zu selten zur Spritze?

          Nolte: Aus epidemiologischer Sicht ist eine möglichst flächendeckende Masernimpfung sehr sinnvoll, weil bei einer hohen Immunität der Gesamtbevölkerung auch diejenigen geschützt sind, die nicht geimpft werden können, etwa weil sie einen Immundefekt haben. Wir sollten aber auf Aufklärung und Information setzen. Eine Gesundheitsdiktatur würde zu Protesten und Verweigerung führen. In Deutschland werden Babys ohnehin zu häufig geimpft, was nicht zur Akzeptanz solcher Maßnahmen beiträgt.

          SPIEGEL: Es wird zu oft geimpft?

          Nolte: Ja, weil das derzeitige Impfschema veraltet ist. Die Grundimmunisierung gegen Polio, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Haemophilus influenzae und Hepatitis B schreibt drei Impfungen im Abstand von vier bis acht Wochen sowie eine Auffrischung im Alter von etwa einem Jahr vor. Das beruht aber auf einem Keuchhustenimpfstoff, den es schon lange nicht mehr gibt. Heute genügen zwei Impfungen und eine Auffrischung. In Skandinavien und in Österreich wird das längst so praktiziert. In Deutschland hat niemand ein Interesse daran, das Schema zu ändern, weil Impfungen extra vergütet werden. Die rund 600 000 überflüssigen Impfungen kosten die Kassen etwa hundert Millionen Euro pro Jahr.

          SPIEGEL: Ist einmal zu viel impfen nicht besser als einmal zu wenig?

          Nolte: Impfungen sind ein großer Segen. Wenn wir aber öfter impfen als nötig, öffnen wir den Gegnern Tür und Tor. Wir Ärzte sind verpflichtet, den Patienten nicht zu schaden. Es macht keinen Spaß, ein Baby zu impfen. Eine intramuskuläre Injektion ist schmerzhaft, vielen Kindern geht es danach schlecht. Sie kriegen Fieber, schreien schrill oder sind apathisch. Das macht den Eltern Angst.

          http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-102241734.html

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          • IULIUS sagt:

            Wie Dr. House sagte, es gibt dann andere Industriezweige, die dann an den Impfmuffeln verdienen. Z. B. Tischler.

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          • Margret sagt:

            Stimmt, meine Schwester lebt in Österreich und die Kinder dort wurden nur zweimal geimpft, meine dreimal, das ist mir auch aufgefallen.

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          • gnaddrig sagt:

            Schön, das ist ein Dr. Nolte in Marburg. Ist der Fachmann für Impfstoffe? Ob er recht hat kann ich als Fachfremder natürlich nicht beurteilen, aber ich neige zu einem gewissen Misstrauen, wenn ein Einzelner gegen die von Experten erarbeiteten Empfehlungen wettert.

            Und die Zahlen würden mich auch interessieren. Nach Dr. Nolte kostet jede dieser „überflüssigen“ Impfungen 167 Euro, das steht in gewissem Widerspruch zu den vom Kinderdoc genannten Kosten (7 Euro für Einzeldosis, 19 Euro für Kombiimpfung). Sogar wenn man bei den Kassen dasselbe nochmal für Verwaltungskosten drauflegt, sind wir weit von Dr. Noltes Zahlen entfernt. Wo geht die Differenz hin?

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          • tom174 sagt:

            Hier geht es darum, ob die 3. Auffrischung notwendig ist. Die „Impfkritiker“ stellen aber die Impfung komplett in Frage. Gerade in „gebildeten“ Kreisen krassiert das (Merke, je mehr Globuli, desto weniger Impfbereitschaft). Auch ich hatte die diskussion, ob die Windpocken Impfung wirklich sein muss.
            Man kann sich über veraltete Impfpläne unterhalten, aber das interessiert die Impfgegner nicht. Die wollen gar nicht impfen.

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            • Die Diskussion ist auch erst durch den funktionalen Analphabetismus des Homo-Agitprop-Typen Adrian entstanden. Man muß sich schon kritisch informieren, ohne gleich Impfen an sich abzulehnen. Das war mein Punkt, der ein bißchen zu anspruchsvoll für Adrian war.

              Adrian zeigt auch in anderen Belangen eine extreme Begriffsstutzigkeit. Deshalb ist er für mich nicht mehr ernst zu nehmen.

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              • Margret sagt:

                „Armseliger Homo-Troll und funktionaler Analphabet.“
                „Homo-Agitprop-Typen “

                Dein Problem ist, dass Du immer von 0 auf 100 beleidigend wirst. Darum nimmt dich dann kaum einer ernst, auch wenn der Inhalt deiner sonstigen Aussage sinnvoll wäre.

                Und: Was hat Adrians sexuelle Ausrichtung bitte konkret mit eurer Diskussion hier zu tun?

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              • gnaddrig sagt:

                Das mit der Begriffstutzigkeit ist einigermaßen absurd. Jetzt würde mich nur interessieren, wie der Vorwurf des funktionalen Analphabetismus zustandekommt. Oh, ich weiß: Wenn Adrian am 15. Februar um 13:53 zum Ausdruck bringen wollte, dass er Impfungen an sich ablehnt, hat er das natürlich bemerkenswert ungeschickt ausgedrückt.

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                • Wenn ich diesen Typen als Arschloch oder Schwuchtel bezeichnen würde, wäre das beleidigend.

                  Gnaddrig: Willkommen im Club der funktionalen Analphabeten, auch du gehörst jetzt dazu. Ich argumentierte nicht gegen Impfungen per se, welches mir der Agitprop-Homo aber in den Mund legte. Kann man alles doppelt und nun dreifach nachlesen. Dieser Typ ist einfach unfaßbar begriffsstutzig, vertraut mir, ich habe genug Erfahrungen diesbezüglich gemacht. Solch ein Urteil fälle ich nicht ohne ausreichende Evidenz.

                  Ich habe Schwierigkeiten damit, einzusehen, daß das Intelligenzniveau im allgemeinen offenbar extrem gesunken ist. Es ist eigentlich unfaßbar, auf was für eine Begriffsstutzigkeit man überall im Internet treffen kann – bei Leuten mit Abitur aufwärts.

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                  • gnaddrig sagt:

                    Ah, dann wäre das ja auch geklärt. Dann will ich den intellektuellen Giganten nicht mit weiteren dummen Fragen belästigen.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Ich habe Schwierigkeiten damit, einzusehen, daß das Intelligenzniveau im allgemeinen offenbar extrem gesunken ist.“

                      Wenn man seine Mitmenschen per se als Idioten ansieht macht man es sich eher einfach nur einfach. Schließlich muß man Idioten ja nichts beweisen, weil die eh nichts kapieren.

                      Das Problem, das ich darin allerdings sehe, ist, daß man mit dieser Einstellung sein eigenes Wissen, Wahrnehmung etc. nicht mit anderen Menschen abgleicht und komplett in eine eigene Welt abdrifftet. Insofern hast Du völlig Recht, wenn Du, jedenfalls aus Deiner Welt betrachtet, alle anderen als Idoten ansiehst. Die können, vermutlich wollen sie es auch gar nicht, sich den Gesetzen Deiner Welt unterwerfen.

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                  • Frank sagt:

                    „Ich habe Schwierigkeiten damit, einzusehen, daß das Intelligenzniveau im allgemeinen offenbar extrem gesunken ist.“

                    Und da macht ein intelligenter Mann wie du gleich 2 Rechtschreibfehler in einem Satz? Leidest du an Legasthenie? Apropos begriffsstutzig: Das mit ß gibt es nicht mehr. Auch unfassbar schreibt man mit Doppel-s, weil ein „kurzer Vokal“ vorangeht. Und es heißt (hier ist das ß richtig) im Allgemeinen. Also groß (auch hier ist das ß richtig).
                    Wie du siehst, hat jeder so seine Schwächen. Aber wenn man schon so großkotzig rüberkommen möchte, sollte man vielleicht einen Freund noch mal drüber lesen lassen, was? Und was machst du überhaupt am Montag hier um diese Zeit? Ist PEGIDA schon wieder ausgefallen?

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                    • @Frank

                      Danke für die Belehrung in der sogenannten neuen Rechtschreibung, welche
                      1. von Vollidioten ersonnen
                      2. von Vollidioten durchgesetzt wurde und
                      3. von Opportunisten, Kulturbanausen und Mitläufern angewendet wird.

                      Ich benutze die alte Rechtschreibung. Hier ein sehr lesenswerter Text von Reiner Kunze zum Thema:

                      Jahrhundertvergehen

                      Im übrigen kann jeder mal Fehler machen oder sich auch inhaltlich vertun. Darum geht es mir nicht. Mir geht es um die völlige Unfähigkeit recht vieler Leute, den Inhalt von Texten oder Argumenten zu verstehen. Oder besser ausgedrückt: Manche Menschen sind derartig verblendet und abhängig von bestimmten Lügen und geistigen Systemen, daß sie keinerlei Interesse haben, sich ernsthaft mit anderen Positionen auseinanderzusetzen. Infolgedessen kommt es zu den absurdesten geistigen Fehlleistungen.

                      Zu diesen Leuten gehört Adrian.

                      Pegida ist in Berlin bisher noch nicht ausgefallen.

                      PS: In dem Artikel geht es auch um den Sprachfeminismus und die Durchtränkung der Sprache mit Ideologie. Kunze war DDR-Bürger, und die Parallele, die er aufzeigt, hat es durchaus in sich.

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                    • Frank sagt:

                      @James

                      „3. von Opportunisten, Kulturbanausen und Mitläufern angewendet wird.“

                      Danke für den Tipp. Da weiß man ja gleich, mit wem man es zu tun hat.
                      Meine Vermutung geht eher in eine andere Richtung: Wer sich partout gegen etwas neues sträubt, ist entweder faul und/oder geistig unbeweglich und/oder ein wenig dumm und/oder ein ewig Gestriger, der krankhaft an vergangenen Dingen festhält. Im Übrigen sagen deine ersten 3 Punkte mehr über dich aus, als du vielleicht denkst.
                      Zu dem verlinkten Artikel:
                      Der Herr Kunze mag in einigen Punkten Recht haben, aber Sprache ist und bleibt eben beweglich, weil lebendig. Wer schreibt oder redet denn heute noch, wie vor 100 oder 200 oder … Jahren? Die Umsetzung der Rechtschreibung ist eine ganz andere Sache. Jeder macht Fehler. Mehr oder weniger. Aber es ging auch nicht hauptsächlich um Rechtschreibung, sondern um die Frage, ob man jemanden so heftig beleidigen muss, weil er etwas falsch verstanden hat.

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                  • Margret sagt:

                    „Wenn ich diesen Typen als Arschloch oder Schwuchtel bezeichnen würde, wäre das beleidigend.“

                    Das wäre dann eine eher prollige Beleidigung, ja. Das oben ist aber dasselbe in Grün, sprich intellektuell verbrämt und mit einem Haufen Fremdwörter schimpfst Du ihn dumm, trollig, nervtötend (was sonst ist ein Troll?) und propagandistisch und verbindest das Ganze noch unverständlicherweise mit seiner sexuellen Präferenz. Auf ein Wort wie Homo-Agitprop-Typ muss man erstmal kommen …

                    Wobei man zugeben muss, dass Adrians Aussage „Masern waren fast ausgerottet, jetzt gibt es sie in Berlin wieder, dank tumber Öko-Eltern, die glauben, Natur seit grundsätzlich etwas gutes. Impfegegner sind Narren, die weder von Biologie, noch von Pharmakologie noch von Geschichte eine Ahnung haben“ auch nicht gerade nett war. Aber immerhin nicht an dich gerichtet.

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                    • gnaddrig sagt:

                      Auch nicht gerade nett stimmt schon, aber immerhin war es inhaltlich nicht ganz unbegründet. Arg vereinfacht und zu pauschal vielleicht, aber durchaus zu rechtfertigen, finde ich.

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                    • IULIUS sagt:

                      Beleidigung, ist jede Äußerung (oder Tätlichkeit) die darauf abzielt den anderen zu kränken oder in seiner Ehre zu verletzen.

                      Die Benutzung von Worten wie „Arschloch“ oder „Schwuchtel“ ist in dem Zusammenhang einfach nur grundehrlich.

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                    • Adrian sagt:

                      Kirk hat insofern recht, dass ich seinen Beitrag tatsächlich derartig gelesen habe, dass er ein Impfskeptiker sei. Daraus habe ich voreilig geschlossen, dass er ein Impfgegner ist. Für diesen Fehler entschuldige ich mich.

                      Was das mit meiner Sexualität zu tun hat, weiß ich allerdings nicht.

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                    • IULIUS sagt:

                      Das rechtfertigt aber keinesfalls seine geistigen Ausfälle.😉

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  15. Margret sagt:

    Ihr werdet mich jetzt vermutlich auslachen, aber ich habe ein einziges Problem mit Impfungen. Und zwar jenes der Immunitätsdauer. Macht jemand eine Krankheit durch, besteht in den meisten Fällen eine lebenslange Immunität, während eine Impfung fast immer in bestimmten (durchaus großen) Abständen wieder aufgefrischt werden muss. Und mein ängstliches Mutterhirn hat folgende Horrorvision: In 30 oder auch 50 Jahren ist unsere Gesellschaft komplett am Ende. Impfstoff ist extremst teuer oder gar nicht mehr verfügbar. Und meine Kinder, dann Erwachsene, sterben, mangelernährt oder unterkühlt oder in schlechter Wohnsituation an irgendetwas „Banalem“: Windpocken, Mumps, Masern … Und ich hätte es verhindern können, wenn sie unter meiner guten Pflege die Krankheit überwunden hätten und somit lebenslang immun wären.

    Meine Kinder sind übrigens durchgeimpft. Aber immer wieder schleicht sich obige Horrorvision in meine Gedanken und ich denke mir: Wäre es nicht doch besser gewesen, wenn …

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    • gnaddrig sagt:

      Das ist eine interessante Überlegung, die mir so noch nicht in den Sinn gekommen ist. Mal sehen, ich habe in Wikipedie nachgeschaut und dazu noch ein bisschen gegooglet und folgendes herausgefunden:

      Die MMR-Impfung führt bei 99% der Geimpften zu lebenslanger Immunität gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Da ist die Sache mit der Impfung in der Regel gegessen.

      Bei Tetanus führt die Erkrankung in der Regel nicht zu einer Immunisierung, d.h. wer eine Tetanusinfektion überlebt kann jederzeit wieder an Tetanus erkranken. Die Impfung führt nach der ersten Auffrischung für zehn Jahre zu Immunität, da ist die Impfung also besser als die Erkrankung. Man steht mit Impfung auf keinen Fall schlechter da als ohne Impfung/mit Erkrankung.

      Bei Diphtherie führt die Erkrankung in der Regel nicht zu einer Immunisierung, d.h. die meisten können jederzeit wieder an Diphtherie erkranken. Die Impfung „hält“ zwischen ein paar Jahren und lebenslang, was auch wieder für die Impfung spricht.

      Zu Kinderlähmung (Polio) habe ich auf die Schnelle keine Informationen zur Immunisierung durch Erkrankung und zur Haltbarkeit der IMpfung gefunden. Da die Impfung normalerweise nur zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr einmal aufgefrischt werfden soll und danach keine routinemäßige Auffrischung empfohlen wird (nur, wenn man in ein Gebiet reist, wo Polio endemisch ist), dürfte man da mit der aufgefrischten Impfung weitgehend aus dem Schneider sein.

      Wie es aussieht, musst Du Dir zumindest für die gängigen Impfungen keine Sorgen machen. Anders gesagt: Es spricht alles für und nichts gegen Impfungen, auch wenn man befürchtet, dass in 20 oder 50 Jahren Impfungen unbezahlbar oder gar nicht verfügbar sein könnten.

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      • Margret sagt:

        Nun ja, das kommt darauf an. Bei Pentavac z. B. ist auch Pertussis (Keuchhusten) enthalten. Und bei hier wiederum ist bisher nicht klar, inwieweit es hier zu einer längergfristigen Immunisierung kommt „Es sind weitere Daten (z.B. epidemiologische Nachbeobachtungen im Rahmen klinischer Prüfungen) notwendig, um den Bedarf an zusätzlichen Dosen von azellulären Pertussis-Impfstoffen nachzuweisen.“
        http://www.pharmazie.com/graphic/A/27/2-00227.pdf

        Wobei meine Kinder 1,5 Jahre nach der Grundimmunisierung noch einmal Infanrix zusätzlich bekommen haben.

        Meine Kinder haben zudem zweimal M-M-RVAXPRO erhalten (also keine Impfung gegen Windpocken, der Arzt war der Ansicht, wenn eine Erkrankung bis zum 8. Lebensjahr nicht stattgefunden hat, impfen wir nach). M-M-RVAXPRO ist eine gängige Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln. Hier habe ich von zwei Ärzten die Aussage, dass eine lebenslange Immunität bisher eine Vermutung und keine völlig gesicherte Tatsache wäre, weil der entsprechende Impfstoff erst circa 20 Jahre existiert. Ich muss wohl noch einmal nachfragen.

        „Margret: Wenn die Gesellschaft so “am Ende” ist, wie Du das Dir vorstellst, welche Relevanz hat es dann, ob deine Kinder an Masern sterben oder verhungern? Tot ist tot…“

        Wieso. Es können doch noch immer (aber teuer oder im Selbstanbau) zumindest halbwegs ausreichend Lebensmittel vorhanden sein, während man sich eine ärztliche Versorgung aber kaum leisten kann. Das ist in etwa die Situation bis in die 50er Jahre unseres Jahrhunderts. Meine Großeltern und Verwandte aus Schlesien und Ostpreußen, erzählen immer wieder von Situationen in denen z. B. viele Menschen durch Ausbrüche von Keuchhusten, Masern und Mumps starben (teilweise auch auf der Flucht). Zum Arzt ging man damals, vor Zeiten der flächendeckenden Krankenversicherung nur, wenn es „zum Sterben war“. Denn eine ärztliche Behandlung konnte eine Selbstversorgerfamilie ruinieren. Die Familie meiner Oma beispielsweise hatte zwei Kühe, ab und an ein Schwein, ein Feld und einen großen Garten mit Obstbäumen, kannte v. a. im Winter und in Jahren schlechter Enten Situationen von Lebensmittelknappheit aber keine Situationen, die nahe am Verhungern waren. Zugekauft wurden nur die als teuer empfundenen Lebensmittel Mehl, Graupen, Gries, Salz und Zucker. Das war die Situation von geschätzt circa 90% der Leute dort im Dorf. Einen Arzt aber konnte man sich nur im alleräußersten Notfall leisten.

        Im Prinzip muss ja nur unser Sozialsystem erodieren und wir haben diese Situation wieder (nur mit dem Unterschied, dass v.a. in den Städten eine Selbstversorgung schlechter möglich ist).
        .

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    • @Margret: Wenn die Gesellschaft so „am Ende“ ist, wie Du das Dir vorstellst, welche Relevanz hat es dann, ob deine Kinder an Masern sterben oder verhungern? Tot ist tot…

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  16. Martin sagt:

    Bischen OT: So ganz paßt der Vergleich nicht, weil Linksis Argumentation gar nicht so abwegig ist. Es gibt einige Projekte -wohl vor allem in den Niederlanden- bei denen Gemeinden fast alle Verkehrszeichen, auch Ampeln abgeschafft haben und damit wohl mehrheitlich gute Erfahrungen machen.
    Scheint, als ob Menschen ohne auf Verkehrszeichen achten zu müssen, sowohl rücksichtsvoller, als auch aufmerksamer und konzentrierter fahren.

    http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/alexander-neubacher-buch-total-beschraenkt-verkehr-ohne-schilder-a-993212.html

    http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article447999/Ampel-aus-Augen-auf-eine-Stadt-faehrt-aus-der-Rolle.html

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    • Frank sagt:

      Völlig klar. Wenn Hilfsmittel eingesetzt werden um den Verkehr zu regeln, setzt das Hirn meist aus. Ampel grün = losfahren. Kreuzung ist nicht frei? Egal, Ampel war grün.
      Anderes Beispiel ist der Bahnübergang. Hast du schon mal Jemanden gesehen, der noch mal nach rechts und/oder links schaut, wenn die Schranke oben ist? Blindes Vertrauen im wahrsten Sinne des Wortes.
      Das Projekt aus den Niederlanden möchte ich mal in deutschen Großstädten sehen, wo der Autofahrer nicht mal den Reißverschluss vor der Baustelle hinbekommt, ohne Morddrohungen auszustoßen oder zu erhalten🙂

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      • Martin sagt:

        Ich glaube, das es nicht nur „das Aussetzen des Hirns“ ist, sondern das eine ganze Menge auch durch das durch die Verkehrszeichen vermittelte Gefühl „im Recht zu sein“ und das jetzt aber auch sofort haben zu wollen, zustande kommt.
        Ich bin da nicht so pessimistisch. Wahrscheinlich würde auch der Reißverschluß wesentlich besser funktionieren, wenn die Leutchen nicht nur gewohnt wären, stur das zu tun, was ihnen von Schildern und Ampeln „gesagt“ wird.

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        • IULIUS sagt:

          „Ich glaube, das es nicht nur “das Aussetzen des Hirns” ist“

          Bei Autoritäten setzt das Gehirn eines Deutschen komplett aus.😉

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      • St. Elmo sagt:

        Das Problem sind nicht die die bei Grün los fahren weil Grün ist,
        sondern die die obwohl sie genau sehen, dass sie während der Grünphase nicht über die Kreuzung kommen trotzdem auf die Kreuzung fahren oder diejenigen die meinen noch schnell bei Kirschgelb über die Kreuzung fahren zu müssen.

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        • IULIUS sagt:

          „Das Problem sind nicht die die bei Grün los fahren weil Grün ist,“

          Doch genau die sind das Problem. Bei grün zu fahren, nur weil grün ist hört sich nach Rechthaberei an.

          Lt. § 11 StVO – Besondere Verkehrslagen.
          (1) Stockt der Verkehr, darf trotz Vorfahrt oder grünem Lichtzeichen nicht in die Kreuzung oder Einmündung eingefahren werden, wenn auf ihr gewartet werden müsste.

          D. H. wenn grün ist dann habe ich zuerst mich zu vergewissern, daß die Verkehrslage es erlaubt loszufahren, bevor ich losfahre.
          D. H. auch, wenn ich sehe, daß im Querverkehr sich ein Auto mit hoher Geschwindigkeit nähert ich mich nicht darauf verlassen darf, daß er auch anhält. (Es könnten seine Bremsen defekt sein.)

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          • Frank sagt:

            Ich so: “ Ampel grün = losfahren. Kreuzung ist nicht frei? Egal, Ampel war grün.“

            St.Elmo so: „…sondern die die obwohl sie genau sehen, dass sie während der Grünphase nicht über die Kreuzung kommen trotzdem auf die Kreuzung fahren…“

            Julius und die StVZO so: „(1) Stockt der Verkehr, darf trotz Vorfahrt oder grünem Lichtzeichen nicht in die Kreuzung oder Einmündung eingefahren werden, wenn auf ihr gewartet werden müsste.“

            Kann das nochmal jemand anders formulieren, bitte?🙂

            @Julius: Es ist nur oftmals Scheiße, wenn man sich als einziger richtig verhält. Mach das mal in der Stadt. Bleib stehen wenn die Ampel auf grün springt, der Kreuzungsbereich aber nicht frei ist. Da kannst du dich auf was gefasst machen😀

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            • Margret sagt:

              „@Julius: Es ist nur oftmals Scheiße, wenn man sich als einziger richtig verhält. Mach das mal in der Stadt. Bleib stehen wenn die Ampel auf grün springt, der Kreuzungsbereich aber nicht frei ist. Da kannst du dich auf was gefasst machen “

              Oh ja. Ich blieb neulich stehen, weil eine alte Dame mit Rollator noch langsam die Straße querte. Daraufhin Hupkonzert von hinten und ein lautstarkes „Schlampe! Wir wollen dich töten!“.

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              • david sagt:

                Oh ja. Ich blieb neulich stehen, weil eine alte Dame mit Rollator noch langsam die Straße querte. Daraufhin Hupkonzert von hinten und ein lautstarkes “Schlampe! Wir wollen dich töten!”.

                Margrets Alltag im Patriarchat. Wie immer voll aus dem Leben gegriffen.

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                • Margret sagt:

                  Was hat das jetzt genau mit dem Patriarchat zu tun? Bei nem Mann hätten sie halt dann „Hurensohn, wir wollen dich töten“ gebrüllt. Es ging jetzt gerade mehr um das Verhalten von Verkehrsteilnehmern, wenn man es wagt, bei Grün nicht zu fahren – ganz egal warum. Allenfalls wenn die Polizei mit Blaulicht auf der Kreuzung steht, bleiben das Hupkonzert und die gebrüllten Beleidigungen aus.

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                  • IULIUS sagt:

                    Folglich halten wir die Verkehrsregeln nicht ein, weil einige Aggressive einen sonst beschimpfen könnten. Interessate Rechtfertigung. Allerdings hat das eher etwas mit Anarchie zu tun.😉

                    Daß die Gesetzeslage und die Wirklichkeit oft nicht in Einklang sind ist verständlich. Meist wird der Bequemere, oder schnellere Weg gewählt.
                    Das Gesetz wird immer dann interessant, wenn es zu einem Unfall kommt. Hier ist es von Vorteil, wenn man sich an die gültige Rechtslage hält. Da interessiert es keinen, daß Du „verbotenerweise“ in eine Kreuzung eingefahren bist. Da wird dann die Frage geklärt, wie weit Dein Verhalten zum Unfall beigetragen hat.
                    Da kann man schon überlegen, ob sich man wegen ein paar „Idioten“ falsch verhält.

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                    • Margret sagt:

                      Ich glaube auch, dass es nur ein Aspekt ist. Aber wenn das Hupkonzert startet, ist man schon verführt, doch „irgendwie“ zu fahren. Anscheinend schätzen andere ja dann die Situation anders ein, im Sinne von „Kann man doch fahren“ und man beginnt, an der eigenen Wahrnehmung zu zweifeln …

                      Aber irgendwie ist das ein südliches Problem. Ich hatte zumindest den Eindruck, höher im Norden fällt das Hupkonzert und das Gebrüll deutlich geringer aus.

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                  • david sagt:

                    Allenfalls wenn die Polizei mit Blaulicht auf der Kreuzung steht, bleiben das Hupkonzert und die gebrüllten Beleidigungen aus.

                    Olanzapin dürfte den gleichen Effekt haben.

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            • IULIUS sagt:

              Bei St.Elmo ging es nur darum, wenn erkennbar während der Grünphase nicht die Kreuzung verlassen werden kann. Die Formulierung ist nicht korrekt.

              Richtig ist, wenn Du erkennen kannst, daß auf der Kreuzung halten mußt, darfst Du nicht rauffahren. Das ist unabhänigig davon, ob Du sie in der aktuellen Grünphase räumen kannst.

              Im Übrigen regeln Ampeln nur das Rauffahren auf der Kreuzung, nicht das Runterfahren.

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  17. Margret sagt:

    Es gibt übrigens eine Impfung, da frage ich mich auch, inwieweit die im Kleinkindalter wirklich sinnvoll ist. Und zwar die in der 6-fach Impfung enthaltene Impfung gegen Hepatitis B. Hauptübertragungsweg ist ungeschützter Geschlechtsverkehr, Risikogruppen sind zudem noch bestimmte Drogensüchtige, die Spritzen benutzen und medizinisches Personal.

    Bei Kindern erfolgt der größte Teil der Infektionen während der Geburt über die Mutter. Ich habe kein Hepatitis B und bin dagegen geimpft, ebenso wie mein Mann. Der einzige mögliche Übertragungsweg wäre noch ein Biss im Kindergarten. Und ehrlich gesagt halte ich dieses Risiko für sehr gering im Vergleich zu den möglichen Impfreaktionen (bei mir die schwerste überhaupt mit stark angeschwollener Einstichstelle und Atemmnot, höchstwahrscheinlich eine allergische Reaktion). Mir konnte auch noch kein Arzt erklären, warum ich meine Kinder gegen Hepatitis B vor der Adoleszenz impfen lassen sollte.

    Aber ich bin lernfähig und wenn mir jemand schlüssige Gründe nennen kann gerne her damit.

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    • tom174 sagt:

      Die Hep B haben meine Kinder auch noch nicht. Ich war da aber dafür (frau dagegen). Hepatitis ist keine Krankheit die man braucht, die Impfreaktion auf die 4x ist net schlimmer als die auf die 5fach und irgendwann muss das doch geimpft werden. Das aufzuschieben macht nur wenig sinn.

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      • Margret sagt:

        Neee, bei Pentavac (5-fach) ist Hep B nicht dabei. Nur bei der 6-fach. Wenn ihr die 4-fach habt, ist da auch kein Hib drin, sondern nur Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung und Diphterie.

        Generell ist es so, dass ich misstrauisch werde, wenn mir keiner erklären kann, warum das nun so zu sein hat. Und da die Impfreaktionen meiner Kinder immer eher heftig ausfielen, habe ich mich dagegen entschieden und werde das erst mit 12 nachimpfen lassen.

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        • gnaddrig sagt:

          Generell ist es so, dass ich misstrauisch werde, wenn mir keiner erklären kann, warum das nun so zu sein hat.

          Das kann ich durchaus nachvollziehen. Und wenn Deine Kinder auf die Impfungen stark reagieren, verstehe ich, dass Ihr die nicht unmittelbar nötigen Impfungen aufschiebt. Keine Ahnung, wie ich das gemacht hätte – bei uns gingen die Impfungen ziemlich problemlos – aber das ist immerhin ein verständliches Vorgehen.

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        • tom174 sagt:

          die mit allem ohne hep haben wir😉

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    • muli sagt:

      Also mir ist dazu jetzt spontan eingefallen, wie die Kinder einer Freundin letztens am Spielplatz eine (benutzte) Spritze gefunden haben. Ok, da könnte man sich im dümmsten Fall wsl alles mögliche holen und es liegt ja Gott sei dank nicht auf jedem Spielplatz sowas rum, aber ganz ausschließen kann man es eben auch nicht.

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  18. Groucho sagt:

    Zur Hep B-Impung: Dass die im Paket mit dabei ist, obwohl meist noch nicht nötig, hat einen pragmatischen Grund, sie wird Jahre später, wenn die Kinder so langsam geschlechtsreif werden, gerne mal vergessen. Auch ist es eher unüblich, dass Eltern ihre Kinder fragen, wann sie gedenken, den ersten Geschlechtsverkehr zu haben, um dann rechtzeitig zu impfen😉. Die Praxis zeigt eben schlicht, dass die jetzige Vorgehensweise letztlich zu einer besseren Durchimpfung führt.

    Wem das als Elternteil alles bewusst ist und man die Impfung auch gewiss nicht vergeigt, kann man das schon später tun, ich würde es trotzdem nicht. Zum einen wird die Impfung gut vertragen und ist auch keinerlei „Überlastung“ des Immunsystems (Die Anzahl der Antigene hat sich die letzten Jahrzehnte durch immer reinere Impfstoffe drastisch verringert), zum Anderen sind andere Möglichkeiten der Ansteckung zwar selten, aber möglich, z.B. durch einen abgeschleckten Löffel, sollte sich ein Infizierter im Bereich des Kindes aufhalten.

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