Undankbar.

Veröffentlicht: März 23, 2015 in Uncategorized

undank

Kommentare
  1. Frank sagt:

    In letzter Zeit kommt es hier vermehrt zu gewalttätigen Handlungen. Weiter so!😀

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  2. IULIUS sagt:

    Möchte nur anmerken, eine bekloppte Meinung zu haben ist nicht strafbar. Man darf sie in Deutschland sogar äußern.

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    • Ich möchte nur anmerken, dass es nicht strafbar ist, davon zu fantasieren, jemandem mit bekloppter Meinung in die Eier (oder die Vulva) zu treten.^^

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      • IULIUS sagt:

        ^^

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      • Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

        „… zwischen die Beine … “ – ist geschlechts- und wertungsneutral. Wer weiß, welche Haarspalter hier so lesen.

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        • Frank sagt:

          Ach ja? Beinamputierte sind für dich eines Trittes unwert?
          „Ein Tritt an die Stelle, wo bei einer Vielzahl von Lebewesen die primären Sexualorgane ansässig sind“ ist da wohl besser, oder?

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      • W. H. Greiner sagt:

        Doch, das kann (je nach Form) durchaus strafbar sein: als Volksverhetzung und Gewaltverherrlichung. Im Übrigen geht’s Homosexuellen hierzulande WIRKLICH gut. Das in einem Land zu behaupten, in dem bekennende Homosexuelle zu Ministerpräsidenten, Bundesministern oder Oberbürgermeistern gewählt werden, heiraten und Kinder adoptierten dürfen und explizit in allen nur denkbaren Lebenslagen durch Antidiskriminierungsgesetze geschützt werden, rechtfertigt jedenfalls keine Ohrfeige als Antwort. Sorry: dieser Comic war ausnahmsweise mal arg daneben.

        Vielleicht bin ich da ja ein bisschen übersensibel, weil ich in meiner (Gottseidank Jahrzehnte zurückliegenden) ersten Ehe Gewaltopfer war: und zwar nicht nur bloß mit Ohrfeigen, sondern bis hin zu ärztlich behandlungsbedürftigen Verletzungen. Das gibt’s auch so rum, und seitdem habe ich für Ohrfeigen – selbst wenn sie bloß „augenzwinkernd“ fantasiert werden – keinerlei Verständnis mehr, egal wann und wo und von wem an wem. Gewalt ist Gewalt, und als solche zu verurteilen. Punkt.

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        • fink sagt:

          zu W.H.Greiner: Da ist wohl ein kleiner Faktencheck fällig.

          Schwule und Lesben dürfen in Deutschland nicht, wie Sie behaupten, heiraten. Eingetragene Lebenspartnerschaften sind noch in 54 Gesetzen gegenüber Ehen benachteiligt.

          Die Adoption ist schwulen und lesbischen Paaren nur als Stiefkindadoption oder Sukzessivadoption erlaubt. Letzteres benachteiligt übrigens weniger die Eltern, sondern vor allem die betroffenen Kinder, deren rechtliche Absicherung gegenüber den von heterosexuellen Eltern adoptierten Kindern schlechtergestellt ist.

          Schwule und lesbische Angestellte kirchlicher Betriebe dürfen dank großzügiger Ausnahmeregelungen im Antiskdiskriminierungsgesetz weiterhin einfach entlassen werden, sobald sie kein Versteckspiel spielen wollen, sondern z.B. eine Lebenspartnerschaft eingehen und ihre Beziehunge damit öffentlich machen. Entlassung, nicht etwa wegen beruflicher Minderleistungen oder Verfehlungen, sondern allein wegen des privaten Beziehungslebens – wie soll man das bitte nennen, wenn nicht offene, staatlich abgenickte Diskriminierung?

          Aber es geht ja nicht nur um die Gesetze. Es geht auch um immer noch alltägliche Mikroaggressionen, eine deutlich erhöhte Suizidrate unter queeren Jugendlichen, verbale und physische Gewalt, Verlust von Freunden oder dem Rückhalt der Familie beim Coming-Out usw.

          Wer all das allen Ernstes leugnet, der verschließt die Augen vor der Realität.

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          • W. H. Greiner sagt:

            Sie sollten sich darüber im Klaren sein, WEM Sie das gerade erklärt haben: ich bin transsexuell. Wenn also einer weiß, was es bedeutet, heute in Deutschland „queer“ zu sein – ich bin einer von denen. Und glauben Sie mir: wenn auch natürlich ein Staat nicht alle spezifischen Probleme „queerer“ Menschen lösen kann, so habe ich mich doch im Lauf der letzten beiden Jahrzehnte deswegen noch am wenigsten diskriminiert gefühlt! Die Diskriminierung als Rot-Grün-Blinder war für mich entschieden gravierender, und erst recht die Diskriminierung als ganz normaler (geschiedener) Mann und Vater, als der ich trotz meiner Veranlagung rechtlich gelte. Nicht zu vergessen meine nun zunehmende Altersschwerhörigkeit. Und selbst die Tatsache meiner Hochbegabung (Mitglied bei Mensa) hat für mich – neben unbestreitbaren, praktischen Vorteilen – wegen des damit verbundenen „Anders-Seins“ auch mehr lebensrelevante Diskriminierung mit sich gebracht als meine transsexuelle Veranlagung.

            Letztlich gehört JEDER Mensch auch irgendwo zu irgendwelchen „diskriminierten“ Minderheiten, das ist Lebensschicksal, damit hat man zu leben. Die Vorstellung, es dürfe keinerlei Nachteile haben, homosexuell zu sein, ist einfach unreif und kindisch. Das kann KEINE Minderheit für sich reklamieren, und auch keine Mehrheit.

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            • fink sagt:

              Ich habe lediglich einige Un- und Halbwahrheiten Ihres vorigen Beitrages richtig stellen bzw. ergänzen wollen. Ich habe nicht behauptet, dass es jemals eine Welt ohne Ungerechtigkeiten geben wird, aber Fatalismus bezüglich rechtlicher und struktureller Diskriminierungen lehne ich ab. Der erste Schritt zur Abschaffung bestehender Diskriminierungen ist es, sie nicht zu leugnen, sondern sie ohne Beschönigung zu benennen. Dass es auch noch andere Ungerechtigkeiten gibt, kann nicht wirklich ein Argument sein, die hier genannten nicht zu kritisieren.

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      • Heinz sagt:

        Diese Gewaltphantasien, du solltest dich mal behandeln.
        Die Diagnose hab ich schon über Internet gemacht😉

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  3. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    Sprich, wenn durch Toleranz und Gleichberechtigung die (freie) Meinungsäußerung gleichwertig und bewertend mit körperlicher Gewalt ist, dürfen wir Veganer im lateinamerikanischen Dschungel aussetzen und die anfallen Reise-, bzw. Migrationskosten werden durch den von Rauchern zu zahlenden Krankenkassenzuschuss beglichen?

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  4. netreaper sagt:

    Wieso? Haben Schwule in Deutschland irgendwelche gesetzlichen Probleme?

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    • maSu sagt:

      „Homo-Ehe“, Adoption von Kindern, Rechte im Falle von schweren Erkrankungen (Partner im Koma usw), ….

      Also da gibt es noch so einiges….

      ….darum ja auch nur eine Ohrfeige, der Tritt in die Eier wurde vor (wenigen) Jahren durch die gleich viel humanere Ohrfeige ersetzt.

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    • Frank sagt:

      Wo steht etwas von „gesetzlich“?

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    • Gesetzliche Probleme, Probleme mit dem Gesetz, wie der Volksmund (wer ist das eigentlich?) sagt, hat man, wenn man sich strafbar gemacht hat. Homosexualität steht meines Wissens nicht unter Strafe, in Deutschland zumindest nicht, also: nur bedingt, und zwar nämlich dann, wenn man homosexuell ist und sich außerdem noch strafbar gemacht hat. Soll ja vorkommen.

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      • Nachtschattengewächs sagt:

        Man kann auch gesetzliche Probleme durch gesetzliche Ungleichbehandlung haben. Das gemeinsame Adoptionsrecht wäre da ein Beispiel.

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        • St. Elmo sagt:

          Wenn es aus Sicht des Kindes Nachteile hätte(!) bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufzuwachsen im Vergleich zum Waisenhaus, hätte der Staat als Vormund dieser Kinder sogar die Pflicht sie nicht von gleichgeschlechtlichen Paaren adoptieren zu lassen.

          Denn beim Adoptionsrecht geht es aber um das Kind und die Rechte des Kindes, nicht um die der Eltern.

          Nicht jede Ungleichbehandlung muss auch eine Diskriminierung sein.

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          • Nachtschattengewächs sagt:

            Das ist aber eine Sache der Einzelfallprüfung. Diese Nachteile pauschal und gegen die Empirie anzunehmen und gesetzlich festzuschreiben, wäre immer noch gesetzliche Diskriminierung.

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            • St. Elmo sagt:

              Nicht der Wunsch der möglichen Adoptiveltern ist relevant sondern das Wohl des Kindes.
              Und daher hat der Staat als Vormund das Recht ungeeignete Kandidaten auszuschließen.
              Und wenn es z.B. nachweislich Nachteile für das Kind hätte z.b. bei lesbischen Eltern auf zu wachsen, während diese Nachteile bei Schwulen oder Heterosexuellen Eltern nicht auftreten würde, wäre der Ausschluss von lesbischen Paaren keine Diskriminierung sonder im gegenteil wäre diese Ungleichbehandlung sogar zwingend erforderlich.

              Wie gesagt nicht jede Ungleichbehandlung ist gleichzeitig eine Diskriminierung.
              Sondern kann z.b. aus verschiedenen Gründen (z.b. Biologischen) notwendig sein.

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              • IULIUS sagt:

                Wie bei der Ehe…

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              • Margret sagt:

                Wenn die nachweislichen Nachteile aber nun viel mit den negativen Reaktionen des Umfelds und nichts mit den Eltern an sich zu tun haben? Darf man dann Eltern mit schwarzer Hautfarbe auch keine Kinder mehr adoptieren lassen, weil dumme Menschen in ihrem Umfeld ihnen deshalb das Leben schwermachen könnten?

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                • IULIUS sagt:

                  Wenn damit Schaden von Kindern abgewendet wird: Ja!

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                  • Margret sagt:

                    Ironie oder ernsthaft?

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                    • IULIUS sagt:

                      Ernsthaft.
                      Das primäre Schutzziel sind erst einmal die Kinder. Ich kann keine Kinder dazu mißbrauchen, um irgendwelche politischen Ziele durchzusetzen, auf was das im Endeffekt hinauslaufen würde.

                      Daß da anderweitig aufgeräumt werden muß, daß ist ein ganz andere Sache. Aber wie gesagt, Kinder dazu zu mißbrauchen ist ein No-Go.

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                    • Margret sagt:

                      Das hieße aber, man orientiert sich in der Kinderfrage dann immer an den intolerantesten Teilen der Gesellschaft. Wenn dann in einem Ort ausreichend viele Leute der Meinung sind „Linke“ (welcher Art auch immer) dürften keine Kinder haben, dürfte man Adoption nur noch konservativ orientierten Eltern gestatten. Ich halte das für nicht zielführend. Wenn die Eltern liebevolle Eltern sind, die für das Kind sorgen können, sehe ich keinerlei Gründe, ihnen eine Adoption zu verwehren, nur weil es im Umfeld Idioten gibt

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                    • IULIUS sagt:

                      Und vor der Tür wird es tod geschlagen?

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  5. Undankbar würde ich nicht sagen und besonders nicht so pauschal über alle. Aber bei dem ein oder anderen habe ich das Gefühl, dass sie die Situation geradezu übertrieben negativ darstellen wollen.

    So habe ich mal erlebt wie mal auf ein paar konservative Politiker verwiesen wurde um zu zeigen wie homosexuellenfeindlich Deutschland ist. Eine Statistik die zeigte, dass dies nicht die große Mehrheit der Bevölkehrung widerspiegelt wurde als nicht repräsentativ angesehen (von der gleichen Person die sich vorher auf ein paar Einzelpersonen konzentriert hat um ihren Standpunkt zu belegen). Ebenso wurde behauptet Transsexuelle hätten weiterhin keine Rechte. Hauptargument war dabei, dass die Bürokratie es nicht so einfach gestaltet das Geschlecht auch „offiziel“ zu ändern.

    Klar mag die Lage immer noch nicht perfekt sein und es gibt Verbesserungsbedarf, aber deswegen die großen Erfolge die schon vollbracht wurden zu ignorieren kann ich dennoch nicht nachvollziehen.

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    • So lange es noch Probleme gibt fide ich es durchaus legitim, darauf hinzuweisen. Ich würde jetzt nicht erwarten, dass jemand sagt „Du, das ist so toll dass du mich nicht mehr in die Eier trittst sondern nur noch Ohrfeigst. „

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      • Darum geht es mir nicht. Um deinen Vergleich aufzugreifen, es ist als würde man behaupten es werden Eiertritte verteilt welche man dann mit Beispielen von Ohrfeigen zu belegen versucht. Die Ohrfeigen anzuklagen ist völlig in Ordnung, aber so zu tun als wären sie gleichbedeutend mit Eiertritten ist es nicht. Auf der anderen Seite sollte man natürlich auch nicht so tun als ob Ohrfeigen gleichbedeutend mit einem Schnippen gegen das Ohr sind.

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    • Nachtschattengewächs sagt:

      Bist du also der Meinung man müsste dankbar dafür sein weniger ungleich behandelt zu werden?

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  6. Linksi hat natürlich vollkommen recht.

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  7. Adrian sagt:

    Um nicht undankbar zu erscheinen, danke ich an dieser Stelle allen heterosexuellen Deutschen, dass sie uns Homos nicht umbringen.

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    • Nachtschattengewächs sagt:

      Das ist sicher eine gute Idee. Das Problem ist ja dass wir sie auch immer wieder triggern. Man liest doch immer wieder wie unangenehm es so manchem Hetero ist, wenn er immer Schwule sieht. Da brauchen wir uns nicht zu wundern wenn sie halt ab und zu böse werden weil wir uns in ihr Blickfeld drängen.

      Wir sollten wahrscheinlich unser Sichtbarkeitsprivileg überdenken, und den empfindlicheren Heteros safe spaces zugestehen.

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      • Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass s viele Heteros ein problem haben. Wenn du mich fragst sind es eher Leute mit Homosexuellen Neigungen, die es sich nicht eingestehen, die es ganz furchtbar schlimm finden wenn sie Homosexuelle sehen^^

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        • Nachtschattengewächs sagt:

          Die definieren sich dann aber meistens als heterosexuell. Nachdrücklich.🙂

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          • Das ist schön für sie. Ich kann mich auch als Astrophysikerin definieren^^

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            • Nachtschattengewächs sagt:

              🙂 Ja.

              Ich würde mich natürlich fragen ob es z.B. irgendwelchen Druck auf Biochemiker im Wissenschaftsbetrieb gäbe, wenn eine Menge von denen sich Astrophysiker nennen würden, aber wesentlich mehr in der Biochemie arbeiteten, als in der Astrophysik.

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        • Margret sagt:

          Würdest Du dann sagen, Birgit Kelle steht eigentlich auf Frauen😀.

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          • Weiß nicht. Sie scheint ja eher Panik zu haen, dass ihr Lebensmodell möglicherweise nicht allgemein als das allertollste anerkannt werden könnte und andere Leute gar andere Wünsche haben.

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            • Margret sagt:

              War auch mehr ein Witz. Ich glaube auch eigentlich nicht, dass Menschen, die Probleme mit Homosexuellen haben in der Mehrzahl selbst homosexuell sind (obwohl es vorkommt, wie Experimente zeigen). Ich glaube, dass das Modell Birgit Kelle eher das Häufigste ist „Huch, eventuell könnte die Heteroehe durch die Homoehe „entwertet“ werden“. Warum auch immer.

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    • Danke dafür, dass ihr uns nicht ohrfeigt oder zwischen die Beine tretet! Bzw. es nicht öfter tut als Heteros.

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  8. IULIUS sagt:

    Merke: Ausgrenzung/Ungleichbehandlung ist nur dann ein Problem, wenn es einen selber betrifft.

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