Unnötig.

Veröffentlicht: März 24, 2015 in Uncategorized

unnoetig

Kommentare
  1. SoD sagt:

    Das Problem habe ich gerade mit mir selbst. Hatte ich früher noch sehr viel am PC gespielt und auch ein gewisses Suchtproblem gehabt (mit Diablo II im Battle.net, also noch lange vor WoW, welches ich genau deshalb nie gespielt habe). Habe dann aber mit Anfang 20 aus diversen Gründen damit aufgehört. Jetzt bin ich fast mitte 30 und spiele schon wieder eine ganze weile Elite Dangerous, aber wenn ich dann mal wieder ein Wochenende durchgezockt habe, habe ich wieder für 3 Wochen ein schlechtes Gewissen und spiele gar nicht. Denn das Haus ist ja noch nicht fertig und Zocken ist halt reichlich unproduktiv, nicht das ich sonst mehr machen würde, aber da fühlt man sich dann entsprechend mies weil man nix tut. Tja und irgendwie fühlt sich das richtiger an.
    Hatte jetzt zwar nichts mit Serien zu tun, kommt aber auf das gleiche raus.

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    • Ich denke, unnötig sind nur die Sachen, die weder Spaß machen noch ein positives Ergebnis bringen. Was Spaß macht, hat einen Sinn🙂
      (Was nicht heißt dass mans nicht übertreiben kann, aber das geht auch mit allem anderen. Man kann auch zu viel arbeiten oder zu viel Sport machen^^)

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      • St. Elmo sagt:

        Und dann sitzt man den ganzen Tag vorm Fernseher oder liest ein Buch.

        Das einzige Problem das ich erkennen kann ist das man beim beschäftigen mit dem Computer leichter die Zeit vergisst.

        (Ich spreche nicht von Computerspielen weil ja a viele Menschen sehr viel Zeit in sozialen Netzwerke mit virtuellen Bekannten verbringen… das könnte man im Grunde als genauso unproduktiv bezeichnen)

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  2. kinchkun sagt:

    Also die notwendigen Dinge im Leben tue ich ja nur deshalb, damit ich die unnötigen Dinge tun kann :p

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  3. Trollpogo sagt:

    Are you my mommy?

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  4. W. H. Greiner sagt:

    Deine Comics werden auch immer minimalistischer🙂

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  5. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    So langsam bekomme ich den Eindruck, als sollte der Linke (von mir aus gesehen) ein ziemlicher Depp sein.

    Schön pointiert!

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  6. noxneurotica sagt:

    Das Problem dass ich manchmal habe (und bin sicher nicht die einzige) dass ich leicht mehrere Stunden Energie und Konzentration daraus ver(sch)wenden kann, Dinge zu erreichen, die absolut viruteller Natur sind (zB im Lieblingsgame stundenlang trainieren und aufleveln), obwohl man davon halt eigentlich gar nichts hat. Da fühle ich mich manchmal schon schlecht, die Zeit nicht dafür aufgewendet zu haben, im realen Leben etwas zu erreichen.

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    • Ist das nicht eher ein Problem von Prioritäten, bzw. eben etwas wichtiges Prokrastinieren? Es gibt ja auch viele, die in Prüfungszeiten ein blitzblankes Haus haben. Putzen ist ja deshalb keine zeitverschwendung, aber die Prioritätensetzung passt in dem Moent nicht. Meist liegt das Problem ja dann eher nicht in der Aktivität selbst (ausser man hat tatsächlich ein Suchtproblem) sondern darin, dass einen die eigentliche Aufgabe überfordert oder langweilt oder es ein anderes Problem damit gibt, vor dem man ausweicht.

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  7. Robin sagt:

    Ich weiß noch, wie meine Eltern mir immer verboten haben, während des Essens zu lesen. Aber sie haben dabei ferngesehen ^^

    Wer nicht 24/7 mit irgendetwas hochgeistig-effektiven beschäftigt ist, hat keinerlei Recht, anderen den Sinn ihrer Freizeitgestaltung abzusprechen. Und was soll das eigentlich immer mit diesem dummen Eskapismus-Vorwurf?

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    • kinchkun sagt:

      Ich weiß noch, wie meine Eltern mir immer verboten haben, während des Essens zu lesen. Aber sie haben dabei ferngesehen ^^

      Ich find‘ das traurig.

      Es gilt leider immer als opportun Menschen vorzuhalten, womit sie sich besser beschäftigen sollten. Aktuell geht mir auch das „Guck nicht ständig auf dein Smartphone“-Gewichse gewaltig auf die Nerven.

      Die sogenannte „Realität“ ist halt meistens nicht besonders spannend.

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      • Tantal sagt:

        Beim Smartphone kommt es drauf an, wo und in welcher Situation man draufschaut. Wenn man im Bus zur Arbeit sitzt, bitte sehr, kein Problem. Wenn man mit Menschen zusammen sitzt und eigentlich ein Gespräch führt? Falls man nicht gerade was auf Wikipedia checkt, ist es unter aller Sau finde ich.

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        • Das würde ich so generell nicht sagen. Solange das Gespräch nicht darunter leidet, finde ich es auch ok, in Gesellschaft das Smartphone in der Hand zu haben. MIr fällt es zum Beispiel oft viel leichter, einem Gespräch über längere Zeit zu folgen (und mich selbst daran zu beteiligen), wenn ich nebenbei irgendein simples Spiel (logischerweise etwas, worüber ich nicht Nachdenken muss) spiele.
          Nebenbei noch mit einer dritten Person zu chatten (z.B.), würde hingegen bei mir nicht funktionieren, ohne das Gespräch zu unterbrechen. Im Zweifelsfall finde ich aber auch ok, zu sagen: „Warte bitte mal kurz, will schnell ne Nachricht an xy schicken.“ (Sollte natürlich eher die Ausnahme sein und nicht alle paar Minuten passieren, sonst fände ich es auch unhöflich.)

          Und dann gibt’s ja auch noch Leute, die sich gleichzeitig auf mehrere Dinge konzentrieren können und insofern trotz Beschäftigung mit ihrem Handy voll in der Konversation bleiben. (Leider bin ich selbst keine dieser Personen…)

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          • IULIUS sagt:

            Im Gespräch sich mit anderen Dingen zu beschäftigen ist absolut unhöflich. Es wird auch dadurch nicht höflicher, nur weil es alle tun.

            Man sollte eher mal darüber nachdenken, was für eine Macht dieses Gerät auf einen ausübt, wenn man es nicht einmal für 5 Minuten aus die Hand legen kann.

            Was haben die Menschen früher getan, als es die Geräte noch nicht gab?

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            • kinchkun sagt:

              Im Gespräch sich mit anderen Dingen zu beschäftigen ist absolut unhöflich. Es wird auch dadurch nicht höflicher, nur weil es alle tun.

              Ich halte eh nichts von Höflichkeit. Ich bin eher für Aufrichtigkeit. Mir ist meine Lebenszeit zu schade dafür, jemanden anzuglotzen, paar mal zu Nicken und so zu tun, als würde mich brennend interessieren, was um mich herum passiert, während ich gedanklich abschweife und das Gesagte im Moment des Hörens schon wieder vergesse.

              Aber ist ja nicht das Thema. Das Thema ist, dass ständig jemand meint einen diagnostizieren zu müssen, mit Bullshit wie:

              Man sollte eher mal darüber nachdenken, was für eine Macht dieses Gerät auf einen ausübt, wenn man es nicht einmal für 5 Minuten aus die Hand legen kann.

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            • Also mir persönlich ist es in erster Linie wichtig, ein gutes Gespräch führen zu können. Ob mein Gesprächspartner mich dabei doof anglotzt oder aus dem Fenster schaut (das wäre dann wohl auch die Antwort auf deine abschließende Frage) oder irgendwas mit seinem Handy tut, ist mir dabei relativ egal…

              Das hat auch absolut gar nichts damit zu tun, ob das alle so machen oder nicht. Wenn ich gerade ein interessantes Gespräch mit jemandem führe, denke ich überhaupt nicht darüber nach, ob ich oder mein Gesprächspartner nach irgendeiner sozialen Norm als unhöflich einzustufen wären…

              Ich glaube, du selbst solltest mal darüber nachdenken, weshalb das für dich so eine große Rolle spielt, bzw. ob ein Gespräch, dass du dir bereits durch eine derartige Lappalie vermiesen lässt, wirklich die Zeit wert ist, es zu führen…

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  8. Philipp sagt:

    Hehe, sehr cool. Der hängt jetzt bei uns im Büro🙂

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  9. Margret sagt:

    Der Vorwurf ist ja schon ziemlich alt. Soweit ich mich erinnere hatte bereits Platon ähnliches über „die Lügen der Dichter“ (also Fiktion) gesagt.

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