Schneeflocken.

Veröffentlicht: März 25, 2015 in Uncategorized

kinder

Kommentare
  1. Mika sagt:

    Ich bekomme ja ziemlich viele Kinder mit und kann nur sagen: vielfach kleine Kotzbrocken. Wobei ja streng genommen die Eltern schuld sind. Inzwischen gibt es bei mir eine schwarze Liste mit Eltern und Großeltern, die keinen Tisch mehr bekommen, weil es den hochbegabten Genies an Benehmen einfachster Art fehlt. Echt traurig. In meinem Urlaub lasse ich mir sogar schriftlich versichern, das keine Kinder im Hotel sind. Ich kann diese Monster einfach nicht mehr ab.

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    • IULIUS sagt:

      Dürfte für die Kinder auch besser sein, wenn sie mit Dir nicht in Berührung kommen.

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      • Mika sagt:

        Kann es sein, das du meine Aussage nicht korrekt verarbeiten kannst? Ist mein Text so schwierig zu lesen?

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      • Margret sagt:

        🙂. Andererseits aber frage ich mich, welche Eltern oder Großeltern sich um Himmels Willen freiwillig den Stress antun, mit den Kindern in ein Sternerestaurant zu gehen? Wir waren zweimal mit den Kindern in einem gehobeneren Restaurant (nicht Sternerestaurant), weil wir mussten (Feierlichkeiten). Grässlich! Den ganzen Abend ermahnen (bitte leiser, nein, die Gabel, nicht die, die Serviette auf die Knie, nein, nicht zur Fischtheke laufen, wir gucken nachher gemeinsam …), grummelnde Gäste, die sich lautstark über eine von der Gabel gefallene Kartoffel beklagten (2-jähriges Kind), absolut kein kinderkompatibles Essen, das angeblich auch nicht abgeändert werden konnte. Dort wimmelt es nur so von höchst seltsamen, offenbar kinderlosen Leuten, die total unrealistische Vorstellungen von den Fähigkeiten von Kindern haben und deshalb kleinste „Verfehlungen“ monieren (die Gabelhaltung bei einem Kleinkind beispielsweise). Muss ich nicht hin.

        Da ist der Italiener oder Grieche um die Ecke, der Familienbrunch oder gar Ikea die weitaus stressfreiere Wahl. Wozu einen Haufen Geld ausgeben, um dann am Ende Kopfweh zu haben? Leuchtet mir nicht ein. Da sogar noch lieber das große gelbe M und hinterher Magenweh. Das dafür dann billiger.

        Wobei ich mich auch noch frage, wie man sich das konkret vorstellen darf? Da betreten Gäste das Restaurant und werden am Eingang vor allen Augen darauf hingewiesen, dass sie wieder zu gehen haben? Hört sich so an, als wäre das nicht so ganz doll für die Außenwirkung.

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        • Margret sagt:

          „vor aller Augen“ natürlich.

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        • Mika sagt:

          Wir machen das per Lautsprecherdurchsage, damit es wirklich jeder hört.

          Oh man, warst du noch nie in einem ausgebuchten Lokal. Alles Tische reserviert – tut uns sehr leid. Du spekulierst doch sonst auch wild drauflos, warum reicht deine Fantasie hier nicht aus?

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          • IULIUS sagt:

            Nen Schild „Kinder unerwünscht“ draußen anzubringen traut er sich dann doch nicht…

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            • Mika sagt:

              Würde ich mich trauen. Es sind aber nicht alle Kinder so. Julius, lern einfach mal lesen, ich mag keine Eltern, die ihre Kinder nicht erziehen. Ordentliche Eltern, die ihren Kindern Manieren beibringen, sind willkommen. Aber du liest dein eigens Ding aus meinen Beiträgen. Du könntest mit dir selbst diskutieren, bei all den Unterstellungen, die du fabrizierst……

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        • Schlubschi sagt:

          Mal ein bisschen andersherum, ich war vor zwei Wochen auch Essen, war schon sehr voll und wir wurden in einem Nebenraum untergebracht. Dieser war nicht einsehbar, mehrere Eltern haben, ohne nachzuschauen ihre Kinder da rein geschickt zum Spielen. Von dem Geplärr mal abgesehen, stand dauernd ein Kind direkt neben dem Tisch und hat uns quasi das Essen von der Gabel geguckt. Da bin ich dann mal raus und habe in die Runde gefragt, ob das denn sein muss das die ganzen Kinder ohne Aufsicht im Nebenraum abgeladen werden. Die Kommentare und das anschließende Getuschel waren unter aller Sau. Aber nachdem wir dann 10 Minuten ruhe hatten, kam das nächste Kind in den Raum und fummelt munter an den Lichtschaltern und den Steckdosen rum. Nachdem wir mehrmals im Dunkeln saßen und ich selbst das Licht wieder einschalten musste, bin ich wieder vor und hab das Kind vor mir her geschoben, also nicht grob angepackt, kaum bin ich in dem anderen Raum springt schon der vermeintliche Vater auf und stürmte aggressiv auf mich zu, ich solle gefälligst meine „Wixgriffel“ von dem Kind lassen. Dass sein Sohnemann aber gerade noch die Finger in der Steckdose hatte, hat ihn nicht interessiert. Tja und 15 Minuten später steht selbiges Kind wieder in dem Nebenraum und wieder an der Steckdose, wir waren da dann aber eh schon am Gehen.
          Eltern die ihre Kinder nicht unter Kontrolle haben (wollen) sind auch nicht besser, aber wenn da was sagt, ist man gleich der Kinderfeind.

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          • Mika sagt:

            Jo – so geht das zu…..Man rechnet dann eben und irgendwann sieht man ein, Eltern lohnen nicht. Sie geben wenig aus und vergraulen andere Gäste. Natürlich nicht alle, es gibt auch positive Eltern und die sind herzlich willkommen. Nur leider geht es nicht mehr ohne schwarze Liste…..Die Moralapostel dürfen sich übrigens gerne für die Übernahme des wirtschaftlichen Risikos melden, ich bin da offen für Angebote.

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            • IULIUS sagt:

              „war schon sehr voll und wir wurden in einem Nebenraum untergebracht. Dieser war nicht einsehbar, mehrere Eltern haben, ohne nachzuschauen ihre Kinder da rein geschickt zum Spielen.“

              Da würde ich nicht auf die Kinder schimpfen, das scheint dort deren angestammtes Spielzimmer zu sein, sondern mich eher bei demjenigen, der mich in den Raum verwiesen hat.
              Das Kindern, wenn sie alleine sind und keine hinreichende Spielmöglichkeit haben, langweilig ist sollte bekannt sein, auch daß sie dann blödsinn machen.

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          • Ich glaube, ich hätte in der Situation einmal höflich die Bedienung darum gebeten, für Ruhe zu sorgen und wenn das nichts gebracht hätte, hätte ich das Essen stehen lassen und wäre gegangen, ohne zu bezahlen… Hinterher hätte ich dann jedem dringlichst dazu geraten, diesen Laden zu meiden!

            Es ist eine Sache, wenn andere Gäste sich daneben benehmen. Wie das Restaurant damit umgeht, ist dessen Entscheidung.
            Aber spätestens ab dem Punkt, wo ich als zahlender Gast belästigt werde, erwarte ich, dass das Personal einschreitet. Wenn das Restaurant nicht gerade McDonalds heißt, bezahle ich ja schließlich auch mit für die Atmosphäre und nicht nur für das Essen an sich…

            Ich finde es insofern absolut richtig, was Mika macht! Selbst das beste Essen kann ein Restaurant nicht retten, wenn es dafür bekannt wird, dass es Gäste, die sich völlig daneben benehmen, toleriert. (Natürlich gibt es auch Restaurants, die sich selbst ganz bewusst als „familienfreundlich“ einstufen, aber dort gehen dann halt auch wirklich nur Leute hin, die genau diese Atmosphäre mögen.)

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    • Kristina sagt:

      Mika, was arbeitest du denn? Wo vergibst du Tische?

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      • Mika sagt:

        Ich habe ein Restaurant und werde fast täglich mit Nichterziehung von Kindern konfrontiert. Ist auch klasse, wenn die Gören auf Tische Klettern und andere Gäste um Essen anbetteln, während die Eltern so tun, als ginge sie das nichts an.

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        • Wischiwaschi sagt:

          Also wer da Mika angreift, und meint, das sei übertriebenes Gemecker, lügt sicher auch, dass es ihn/sie nicht stören würde, wenn (andere) Kinder über ihre Sofas mit Schuhen hüpfen und Spaghetti gegen die Wand flitschen und ähnliche Dinge. Oder wenn im Restaurant schlecht erzogene Gören nen stundenlangen Schreikrampf bekommen, weil sie nicht bekommen was sie wollen. Oder wenn sie sich mit Fangen Spielen zwischen den Esstischen erfreuen. Manchmal wünscht sich sicher einer bei solchen Plagen, dass Erwachsene eine Kindererziehungsschule besuchen müssen, wie es Hundeschulen gibt für Menschen, die nicht selber ihre Hunde erziehen können… Und den Eltern möchte man gerne stellvertretend für ihre antiautoritär verzogene brut ne Ohrfeige klatschen.

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  2. Erinnert mich an etwas das eine Klassenlehrerin von mir mal gemeint hat. Wenn früher Schüler vor die Tür geschickt wurden und das Kind es den Eltern erzählt hat, ging die Reaktion mehr so in Richtung: „Was hast du denn getan?“ und es hat Zuhause wahrscheinlich zusätzlich Ärger bekommen. Heute dagegen mehr: „Wie kann der Lehrer es wagen?“ und beschweren sich später dafür bei diesen.

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  3. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    Ist die Pointe jetzt verloren gegangen?
    De heutigen „Problem-„Eltern waren früher auch Kinder.

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  4. Nachtschattengewächs sagt:

    Hier sind noch ein paar.

    Auf der Plus-Seite. Es sind zum Glück immer nur die Kinder anderer Eltern.🙂

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  5. Aber jede Schneeflocke ist anders… Die „gewöhnliche“ Schneeflocke gibts nicht. Frag Inuit.

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  6. Margret sagt:

    Neee, Mika, was wilde Spekulationen betrifft, kann ich dir nicht das Wasser reichen. Du hast da meinen vollsten Respekt.

    Was sind denn genau „Kinder mit Manieren“? Können die den Knigge auswendig? Kennen sie die genaue Abfolge der Besteckbenutzung in einem Sternerestaurant? Fällt denen selbst im Alter von 2 Jahren nie was von der Gabel? Sitzen sie 3 Stunden lang still und führen nur gepflegte Konversation im leisen Tonfall?

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    • Mika sagt:

      Stellst du dich immer so doof an?
      Was erwartest du von Kindern sagen wir mal von 6-12 Jahren in einem ganz normalen Lokal? Was geht und was geht nicht? Wann würdest du dich als Gast dich belästigt fühlen?
      Auch geil: 3 Jugendliche zocken mit den Handys und übertönen jede normale Unterhaltung. Wen soll ich dann rauswerfen? Die Jugendlichen, oder sich gestört fühlende Gäste? Ein Rat noch, mach dich nie selbstständig, du würdest vor lauter Moralin pleite gehen…..

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      • IULIUS sagt:

        @Margret,
        Deine Frage zu beantworten ist doch ganz einfach:
        Sedierte Kinder.

        @Mika,
        wenn Du Platz hast richte einen Raum für Kinder ein.

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        • Mika sagt:

          Ich habe Platz.

          Kinderzimmer für 10 Kinder: Umsatz 100 Euro am Tag

          Raucherzimmer, Umsatz 600 Euro am Tag.

          Was soll ich tun? Trägst du die Mindereinnahmen?

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          • IULIUS sagt:

            Ein „Leider nicht“ hätte an der Stelle völlig ausgereicht.

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          • Margret sagt:

            Heißt das, Du hast ein Kinderzimmer und ein Raucherzimmer oder Du hast ein Raucherzimmer statt dem Kinderzimmer?

            Mich wundert das. Wenn wir zusammen Esssen gehen, haben wir selbst beim Griechen um die Ecke eine Rechnung von um die 80 €. Da müssten ja nur eine Familie und eine Kleinfamilie am Tag drinsitzen bei so wenig Umsatz. Vermutlich ist dein Haus nicht gerade als kinderfreundliches Restaurant bekannt.

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    • Frank sagt:

      @Margret und Mika

      Geht es auch etwas weniger extrem? So irgendetwas zwischen nudelwerfendem Schreihals und 3 Stunden stillsitzendem Kniggekind? Weil, genau da spielt sich die Realität ab.
      Mika, wie oft hast du solche Situationen, dass die Eltern still neben einem ausrastenden Kind sitzen und nichts dagegen unternehmen, während der Balg dein Restaurant zerlegt? Das sind doch Ausnahmesituationen die sehr selten vorkommen. Wenn du mir erzählen willst dass dir das alle naslang passiert, lügst du, oder hast eine Wahrnehmungsstörung, oder du ziehst diese Situationen einfach magisch an.
      Und Margret, wenn du etwas nachdenkst, wirst du darauf kommen, was Kinder mit Manieren sind. Jedenfalls nicht das Gegenteil der von Mika herbeiphantasierten „Monster“.

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      • Mika sagt:

        Etwa 50% der Erstkontakte bilden Eltern, die sich nicht kümmern. Die Kinder suchen dann Aufmerksamkeit, was von Quengeln bist Tische erklimmen und andere Gäste anmachen reicht.
        Die Hälfte dieser Eltern lehnen wir beim nächsten Besuch ab. Ein Häppchen neben dem Teller ist nicht schlimm. Der Griff auf den Teller eines Gastes führt zum Lokalverweis. Ganz einfach.
        Fehlverhalten von Eltern ist also eher die Regel – leider. Für dich mag es in deiner Fantasie selten sein, in der Praxis kommt es oft vor. Und ja, es gibt Monster unter Kindern, gezüchtet von den Eltern. Die hae ich einfach nicht nötig, basta.

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      • Margret sagt:

        Natürlich hab ich überzogen, um Mikas „Monster“ ein wenig ins Lächerliche zu ziehen. In dem gehobenen Restaurant, in dem wir zweimal waren, hat sich aber ernsthaft ein älteres Ehepaar am Nebentisch ordentlich über eine von der Gabel gefallene Kartoffel beschwert.

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  7. gerks sagt:

    Siehe z.B: „Indigo-Kinder“. Bei diesen Eltern gibt es kein ADHS. Das sind „spezielle Kinder“, eine „neue Generation“. „Kristallkinder“ , haben eine „indigofarbene Aura“ und sind auserwählt für die Rettung der Menschheit. Wurden nach der „Wende zum Wassermann-Zeitalter“ geboren.
    Eine Störung des Stoffwechsels, Probleme mit Botenstoffen? I wo. Das sind alles Kinder die so besonders sind, das man ihnen das auch täglich sagen kann. bis sie es selbst glauben. Und daher brauchen sie auch keine Therapie oder Hilfe. Und das sagt der weise Guru oder die weiße Oberhexe und daher muss es auch stimmen.

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