Emmagate.

Veröffentlicht: März 29, 2015 in Uncategorized

emma

Kommentare
  1. Ist das mit den Ballaststoffen nicht ein moderner Mythos?

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    • evilmichi sagt:

      Zumindest regen Ballaststoffe die Darmtätigkeit an. oÔ

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      • Zumindest habe ich gehört, dass die Annahme es würde Darmkrebs vorbeugen auf eine völlige Fehleinschätzung zurückgeht. Irgendein Forscher soll festgestellt haben, dass diese Sorte Krebs in einer bestimmten Region kaum oder gar nicht vorkommt und hat das mit der ballaststoffreichen Ernährung dort in Zusammenhang gebracht. Allerdings hat er dabei nicht bedacht, dass die durchschnittliche Lebenserwartung auch sehr niedrig war und diese Erkrankung meist eher in einem etwas höhern Alter in Erscheinung tritt.

        War für mich immer so ein Beispiel für „Korrelation und ist kein beweis für Kausalität“. Kann natürlich sein, dass es inzwischen da neue Daten gibt oder ein besonderes starker Placebo Effekt in dem Fall aufgetaucht ist. ^^

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    • Nick sagt:

      Experimentelle Befunde in vitro belegen, dass das bei der Ballaststoff-Fermentation gebildete Butyrat einer gestörten Zellvermehrung vorbeugt und damit die Krebsentstehung hemmt..

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    • Alex sagt:

      Ballaststoffe sind pre-scheiße.

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  2. einjohannes sagt:

    Ich musste lachen. Und dann über die Therapiesache nachdenken. Ist das wirklich so: Es gäbe potentielle (gut ausgebildete) Therapeuten, die aber nicht anerkannt werden?

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    • Anerkannt im Sinne der Qualifikation schon. Die Kasse übernimmt aber nur die Therapie bei Therapeuten mit Kassensitzen. Also im Endeffekt: selbe Qualifikation (Approbation in einem anerkannten Verfahren) aber der eine Therapeut wird bezahlt, der andere nicht. Daher haben dann die assentherapeuten x-Monate bis Jahrelange Wartelisten und die Privattherapeuten haben meist nur SElbstzahler und Privatpatienten.

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      • einjohannes sagt:

        Joa, genau so hab ich’s gemeint🙂 Was ja dann eben genau das Gegenteil davon ist, was unser Gesundheitswesen (angeblich) ausmacht… Wenn du dir deine psychische Krankheit nicht leisten kannst haste halt Pech… -.-

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      • Margret sagt:

        Welche Begründung haben die Kassen eigentlich für dieses System? Überversorgung kann’s ja nicht sein. Ich kenne aktuell einen Jungen, der ein traumatisches Erlebnis hatte und seit 6 Monaten auf einen Platz bei einem Kinder- und Jugendtherapeuten wartet. In dem Bereich soll es ja sogar noch schlimmer aussehen. Und auch hier ist die Ursache wohl mehr die Kassenzulassung als die eigentlich zur Verfügung stehende Zahl der Therapeuten.

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        • Die Kassen argumentieren, dass sie den Bedarf ermittelt haben und so viele Sitze zuteilen wie nötig.

          Es ist aber kompletter Bullshit, da es offensichtlich an der Realität vorbeigeht. Wüden sie auf das idiotische Kassentherapeuten-System verzichten und alle (in Richtlinienverfahren augebildeten), approbierten Therapeuten bezahlen würde das dazu führen dass:
          1. Die Qualiät der Therapeuten steigt weil der Kassensitz keine Gelddrucklizenz mehr ist, sondern dann jeder Therapeut um Patienten „kämpfen“ muss, so wie es normal auch üblich ist unter Dienstleistern
          2. Patienten erhalten schneller einen Therapieplatz und da Psychotherapie eins der billigsten und wirksamsten Verfahren ist könnte man damit ggf. teure Rehamaßnahmen, lange Arbeitsausfälle und monatelange, teue Medikamentenbehandlungen deutlich reduzieren
          3. Ist für die Kassen natürlich weniger wichtig, aber den Patienten würde es auch ein ganz kleinwenig was nutzen, nicht monatelang warten zu müssen

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          • Nick sagt:

            ..die Kassenärztlichen Vereinigungen sind für die Ermittlung des Bedarfes zuständig.

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          • Margret sagt:

            Da bin ich ganz bei dir. Verstehe ich auch nicht. Soweit ich weiß, geht es niedergelassenen Ärzten (hier weiß ich, dass die Verteilung über die KVen läuft) aber ähnlich. Nur scheint der „Bedarf“ hier wenigstens ein klein wenig besser ermittelt zu sein. Wobei … bei Fachärzten auch nicht so wirklich. Gibt es denn organisierten Widerstand von Therapeutenseite dagegen?

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          • pluvia sagt:

            Meine Vermutung wäre: Auf den Bedarf wird geschlossen, indem man ermittelt, wie viele von der Kasse bezahlte Therapien in einem gewissen Zeitraum gemacht wurden, das Ganze vielleicht noch gemittelt über ein paar Jahre. Dabei lässt man alle Selbstzahler raus (weil die ja natürlich alle selbst zahlen wollen und keiner von denen das macht, weil ihm die Therapie so wichtig ist, dass er sie lieber selbst zahlt als lange zu warten). Und man lässt natürlich auch unberücksichtigt, dass manche vielleicht keine Therapie machen, weil sie noch warten. Ebensowenig berücksichtigt man, dass einige keine Therapeuten in Anspruch nehmen, weil sich ihr Problem bereits „anderweitig erledigt“ hat (z.B. weil sie verstorben sind). Et voilá: die bisherigen Kapazitäten reichen vollkommen aus!

            [Weil man ja im Internet nicht über Intonation und Tonfall deutlich machen kann, wie die Aussage gemeint war, stellt Euch bitte entsprechenden Subtext der Kategorie „beißender Spott“ vor.]

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            • david sagt:

              Die Realität ist noch viel zynischer.
              Die letzte Bedarfsberechnung stammt aus Epidemiologie-Studien aus der Zeit des Psychotherapeutengesetzes (1998).
              Dass seither die Raten psychischer Erkrankungen in die Höhe geschnellt sind, dürfte bekannt sein.

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      • toxicity sagt:

        Ich wusste ja das dies ein Problem ist, bin ja selbst betroffen. Aber das es künstlich durch die Krankenkassen erzeugt wird, ist ja ne Frechheit. Ja nicht nur die Pharmalobby ist böse, hier zeigt sich sehr gut was für eine Macht die Krankenkassen haben.

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  3. Alien sagt:

    Ok, ich traue mich nicht googlen. Bitte sag mir mal einer, dass das NICHT in dieser „Zeitschrift“ stand. Bitte! BIIITTEE!!!

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      • Arne sagt:

        Boah, du bist echt mitleidslos.😀

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      • Alien sagt:

        Gut zu wissen, dass die Bild-„Zeitung“ keine Frauenquote braucht, es gibt ja Emma. Die zeigen, dass Frauen mindestens genauso großen Bockmist (oder Ziegenmist?😉 ) produzieren können wie Männer.

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      • gerks sagt:

        Dabei hat Schwarzer mal so treffend gesagt (war offenbar vor ihrer Konvertierung zur Männer/Menschenverächterin) „Frauen sind keine besseren Menschen. Sie hatten bisher nur weniger Gelegenheit Schlechtes zu tun“. (Anm. von mir: Oder Schwachsinniges)
        Aber da sind grade eine große Menge von weiblichen Wesen dabei, kräftig nachzubessern und auch diesen Rückstand aufzuholen.🙂

        Vielleicht können wir dann, wenn klargeworden ist, dass weder Gewalt, Verbrechen oder geistige Gesundheit, noch sonstige besonders gut oder schlecht bewertete Eigenschaften ein Geschlecht haben, wieder zur Tagesordnung übergehen und den ideologischen Irrsinn hinter uns lassen. Damit wir wieder versuchen können friedlich miteinander zusammenzuleben.

        Vielleicht hören nach dem Ende des Geschlechterkriegs, Männer dann besser zu und Frauen parken besser ein.😀

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    • netreaper sagt:

      Eines solltest du doch inzwischen wissen: Mit uns Männern kann man es eben machen. Keine Forderung ist zu radikal als dass sie auch nur einen Hauch von ernsthaftem Widerspruch ernten würde.

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    • Margret sagt:

      Gibt’s andersrum allerdings auch. Hier ein netter Artikel von Walter Hollstein, der Schulamokläufe instrumentalisiert.

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      • Nick sagt:

        Hier ein netter Artikel von Walter Hollstein, der Schulamokläufe instrumentalisiert.

        Also ich finde die Politik der kassenärtzlichen Vereinigung auch ziemlich daneben.

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      • evilmichi sagt:

        Wird sowas in feministischen Kreisen nicht „Derailing“ genannt?

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        • Nick sagt:

          Meinst du den absurden Vergleich mit Hollstein?

          Ich denke ja, aber ich fürchte Margret meint es tatsächlich ernst.

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          • Margret sagt:

            Ja, tatsächlich. Ich halte es für ahnlich pietätslos, Amokläufe an Schulen zu verwenden, um sein Thema durchzudrücken, wie einen erweiterten Suizid zu verwenden, um sein bzw. ihr Thema durchzudrücken. Dass Nick dasselbe Verhalten ganz schlimm findet, wenn es eine Feministin zeigt (was auch tatsächlich schlimm ist) aber völlig nachvollziehbar, wenn jemand aus der maskulistischen Bubble ähnlich argumentiert, ist eben eins: klassische Doppelmoral.

            Der Link war übrigens eine direkte Antwort auf netreapers „mit uns kann man es eben machen“-Beitrag.

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            • stephibas sagt:

              Warum sollte Margaret nicht auf die Doppelmoral hinweisen dürfen? Ich finde den Text von Hollstein genauso lächerlich wie das von der Emma.

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              • Margret sagt:

                @ Stephi Sogar noch besser: Ich wollte eigentlich nur auf netreapers übliches „sowas macht man aber auch nur mit Männern“ antworten. Die Doppelmoral hat Nick dann gleich gratis dazu geliefert.

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              • Nick sagt:

                Warum sollte Margaret nicht auf die Doppelmoral hinweisen dürfen?

                Es hat doch niemand gesagt, dass sie sich nicht lächerlich machen dürfe.

                Ich finde den Text von Hollstein genauso lächerlich wie das von der Emma.

                Auch du hast jedes Recht der Welt, deinen Mangel an Differnzierungsvermögen zu demonstrieren.

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                • stephibas sagt:

                  „Es hat doch niemand gesagt, dass sie sich nicht lächerlich machen dürfe.“

                  Margret macht sich überhaupt nicht lächerlich. Ich finde dein Verhalten ihr gegenüber übrigens ziemlich asozial, Margret ist eine richtige nette Frau.

                  „Auch du hast jedes Recht der Welt, deinen Mangel an Differnzierungsvermögen zu demonstrieren.“

                  Welcher Mangel?

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                  • Nick sagt:

                    Margret macht sich überhaupt nicht lächerlich.

                    Oh doch, aber reichlich: Sie erkennt nicht den fundamentalen Unterschied zwischen Puschs Text und Hollsteins Text und wirft stattdessen jedem, der einen Unterschied erkennt „Doppelmoral“ vor.

                    Ich finde dein Verhalten ihr gegenüber übrigens ziemlich asozial, Margret ist eine richtige nette Frau. Margret ist eine richtige nette Frau.

                    Wald und hineinrufen und so. Deine parteiliche Voreingenommenheit ist ziemlich durchsuchtig.

                    Welcher Mangel?

                    Der Mangel, zwischen der einer Forderung nach einer gesetzlich vorgeschriebenen Ungleichbehandlung aufgrund des Geschlechtes (essenzialisierend mit einer Pseudologik begründet, die an rassistische Diskurse gemahnt), und einer vielleicht tatsächlich nicht besonders gut begründeten Erklärung für das Phänomen „männlicher Amoklauf“ zu differenzieren. Eine Erklärung, die im Gegensatz zu den allermeisten allfälligen feministischen Texten zu Amokläufen mit keinem einzigem Satz irgendeine Gruppe für den konstatierten Mißstand verantwortlich macht.

                    Bist du eigentlich genauso kritisch gegenüber Jacklyn Friedmans Konzept der „toxic masculinty“, welches sie regelmäßig bei jedem Amoklauf und bei jeder Sexualstraftat zum Besten gibt? Wie sehtst du dann zu Anne Wizorek, die sehr stark von Jacklyn Friedman beeinflußt wurde – was auch kaum zu überlesen ist?

                    Stephi, du wähnst dich wohl immer „in der Mitte“ und bist dabei sehr einseitig. Auch du kannst offenbar keine fundierte Distanz zu essenzialisierender Männerfeindlchkeit entwickeln. Statdessen framst du lieber alles, was du dich weigerst wahrzunehmen als „radikalmaskulstisch“. Du kannst diese beiden Texte, wie Margret, nur unter dem dubiosen und arbiträren Aspekt „Instrumentalsierung“ betrachten und ruhst dich anschließend darauf aus, mal wieder die „übliche Doppelmoral DerMaskulisten“ „festgestellt“ zu haben.

                    Das ist reines Framing, Immunisierung und Gruppendynamik – nichts, was irendeine Substanz hätte.

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                    • david sagt:

                      So geht das in deren Clique die ganze Zeit:
                      Überall „Doppelmoral“ sieht man dann, wenn man zu keinerlei logischer Differenzierung in der Lage ist.

                      Mich erinnert das daran, dass Onyx ernsthaft glaubte, man könne doch Valerie Solanas gut mit dem Amokläufer Mark Lepine (der von Frauenhass getrieben war) aufwiegen.

                      Ist doch genau das gleiche, wenn ein anonymer Mörder (ohne jeden politischen Bezug) ein tiefsitzendes Frauenproblem hat, wie wenn eine feministische Ikone einen Bestseller schreibt, in dem ein Genozid an Männern propagiert wird, dafür in ihrer politischen Bewegung als Ikone gefeiert wird (u.a von A. Schwarzer) und ihre politischen Vorstellungen dann noch an Andy Warhol auslebt.
                      „Aber das ist für die Maskus natürlich was gaaaaanz anderes.
                      Tja, wem sagste das? Maskulogik halt *high five*“

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                    • Nick sagt:

                      So geht das in deren Clique die ganze Zeit:

                      Es muss wohl an der Gruppendynamik liegen.

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                    • david sagt:

                      Wenn man natürlich umgekehrt auf tatsächlich äquivalente und nicht nur konstruierte Gegenbeispiele verweist, wird das wiederum von Onyx und Co mit großer Zuverlässigkeit als „tu qoque“ und „derailing“ abgewiegelt.

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                    • Nick sagt:

                      „tu quoque“ ist offenbar das absolute Masterframe. So auch hier – es kommt tatsächlch sehr zuverlässig immer dann, wenn irgendetwas feministischem Männerfeindlichkeit vorgeworfen wird.

                      Das zeigt in meinen Augen, dass man sehr große Schwierigkeiten mit einer aufrichtigen Distanz zu solchen Tendenzen hat.

                      Bis zu einem gewissen Level kann ich das sogar nachvollziehen, ich finde die Erkenntnis, dass auch Frauenhasser das Thema Männerrechte zu vereinnahmen suchen auch nicht gerade angenehm. Allerdings wäre es wenig hilfreich, deshalb Feministinnen gegenüber mit tu quques um sich zu werfen. Man muss wohl etwas entspannter mit politischer Identität umgehen.

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                    • Nick sagt:

                      wird das wiederum von Onyx und Co mit großer Zuverlässigkeit als “tu qoque” und “derailing” abgewiegelt.

                      Was dann natürlich wiederum das Frame „Doppelmoral“ triggert: „Ihr kritisiert immer tu quoque, bringt es aber selbää immer an!!11!“ Man hat offenbar wenig Gespür dafür, was den Fehlschluß eines tu quoque ausmacht.

                      Mich erinnert das regelmäßig an einen einfachen Assoziativspeicher. Man könnte das ohne weiteres Programmieren. Naja, reines Framing halt.

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                  • stephibas sagt:

                    @Nick

                    Dann lass mal nachsehen: mir mangelt es an Diffenzierungsvermögen, ich bin parteilich und voreingenommen, ich kann keine Distanz zu Misandrie entwickeln, ich frame und immunisiere, und außerdem bin ich deiner Ansicht nach feministischer, als ich zugeben will…

                    Gibt es noch einen lächerlichen Vorwurf, den du mir vor dem Latz hauen willst? Führst du vielleicht eine Strichliste?

                    Sorry, aber deine Vorhaltungen mir gegenüber sind sowas von an den Haaren herbeigezogen, dass ich nicht davon ausgegangen wäre, dass du tatsächlich mich meinst, würde mein Name da nicht stehen.

                    Margret hat dir genau erklärt, wo sie die Zusammenhänge sieht, und wenn du das nicht verstehen willst, tja, dich kann niemand dazu zwingen. Hoffentlich merkt Margret das schnell genug und verschwendet ihre Zeit nicht damit.

                    PS: Ich kenne Jacklyn Friedman nicht.

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                    • Nick sagt:

                      @Stephi:

                      Ich kenne Jacklyn Friedman nicht.

                      Das war fast vorhersehbar.

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                    • david sagt:

                      Margret hat es eben nicht erklären können, weil Margret es – wie du – gar nicht verstanden hat.

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                    • stephibas sagt:

                      @Nick

                      „Das war fast vorhersehbar“

                      Und das soll was bitteschön beweisen? Richtig: Gar nichts.

                      @david

                      Lesen hilft…

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                    • david sagt:

                      @stephibas: wahrscheinlich ist das dein Problem, dass du denkst, lesen allein genüge.
                      Ich kann es dir zwar vorlesen, das _Verstehen_ kann dir und Margret allerdings niemand abnehmen.

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                    • Nick sagt:

                      Und das soll was bitteschön beweisen?

                      Dass du es selbst vor dir herträgst, dass du gar nicht in der Lage bist deine Postition zum feministischen Spektrum zu verorten.

                      Als ob Ideologien eine ansteckende Krankheit wären, vor der man sich durch Unbelecktheit schützen könnte.

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                    • stephibas sagt:

                      Nönö, nur lesen alleine reicht natürlich nicht, verstehen muss man das natürlich. Das richtige Lesen ist nur der erste Schritt, ich wollte nur nochmal den Weg weisen😉

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                    • stephibas sagt:

                      „Dass du es selbst vor dir herträgst, dass du gar nicht in der Lage bist deine Postition zum feministischen Spektrum zu verorten.“

                      Sag mal Nick, ist dir eigentlich klar, weie grotesk deine Aussagen sind? Ich kenne eine einzige Feministin nicht, und schon heisst es, ich kann mich in Sachen Feminismus gar nicht positionieren? Netter Versuch, mir den Wind aus den Segeln nehmen zu wollen, aber „nett“ ist bekanntlich die kleine Schwester von „Scheiße“.

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                    • Nick sagt:

                      Sag mal Nick, ist dir eigentlich klar, weie grotesk deine Aussagen sind?

                      Mach dir nix draus: Was man nicht versteht (verstehen will) erscheint immer grotesk.

                      Ich kenne eine einzige Feministin nicht, und schon heisst es, ich kann mich in Sachen Feminismus gar nicht positionieren?

                      Dein „Argument“ war wohl eher, dass du Jacklyn Friendman gar nicht kennen würdest und deshalb auch gar nicht von ihrem Gedankengut beeinflußt sein könntest.

                      Natürlich müsste man eigentlich Jacklyn Friedman nicht kennen, um diese Denktradition identifizieren zu können. Eigentlich..

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                    • stephibas sagt:

                      Nick, du bist derjenige, der stur ist und nichts kapieren will, was man an deiner Diskussion mit Margret sehr gut sieht. Und dein Friedman-Mann-Argument zieht weiterhin nicht.

                      Du bist anderer Ansicht? Geschenkt…

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                    • Nick sagt:

                      Und dein Friedman-Mann-Argument zieht weiterhin nicht.

                      Framing ist meistens gegen Argumente immun.

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            • Nick sagt:

              Ich halte es für ahnlich pietätslos, Amokläufe an Schulen zu verwenden, um sein Thema durchzudrücken[..]

              Es scheint aber nicht vollkommen hoffnungslos zu sein: Margret sieht nicht zwangsläufig nur das was sie sieht. Es sieht wohl eher so aus als ob hier der Wunsch die Mutter der Wahrnehmung ist.

              Dass ihr diese Gleichsetzung nicht peinlich ist spricht allerdings wiederum dagegen, dass entsprechende Ressourcen vorhanden sind:

              Text 1: „Die gestrige Mordtat des CEO ist erschreckend. Wir müssen uns fragen, was Menschen in beruflichen Streßsituationen zu solchen Taten treibt. Nach meiner Aufassung spielt Zusammenhang X, mit dem ich mich schon länger beschäftige, dabei eine entscheidende Rolle. Wir sollten uns endlich um Zusammenhang X kümmern“

              Text 2: „Die gestrige Mordtat des CEO ist erschreckend. _Meine_ Identitätsgruppe begeht weniger Morde, stellt aber nur mit 5% der CEOs. Wenn also _meine_ Identitätsgruppe mehr CEO-Pöstchen zugeteilt bekäme, dann würden weniger Morde durch CEOs stattfinden. Schafft also endlich einen bevorzugten Zugang meiner Identitätsgruppe zu den CEO-Pöstchen!“

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              • Margret sagt:

                Herr Hollstein unterstellt anhand eines damals aktuellen Amoklaufes (Newton) einen Zusammenhang zwischen „seinem“ Thema „Jungenbenachteiligung in der Schule“ bzw. „zu starke weibliche Dominaz in den Schulen“ und Amokläufen. Das völlig ohne Belege und Zahlen und mit lächerlichsten Mitteln wie „Schmetterlinge malen in der Schule“. Drei Tag nach dem Amoklauf von Newton nutzt er diese schreckliche Tat, um ohne irgendwelche Belege sein persönliches Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.

                Frau Püschel nutzt den erweiterten Suizid eines Co-Piloten, um einige Tage nach dem Flugzeugabsturz ihr persönliches Thema an die Öffentlichkeit zu bringen.

                Beides ist naja sch … lecht.

                Nick findet zweiteres ganz skandalös, ersters aber völlig nachvollziehbar. Alles klar.

                Wie gesagt, Du bemerkst deine eigene Doppelmoral anscheinend gar nicht mehr. Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Aber mach dich ruhig weiter zum Horst.

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                • Nick sagt:

                  Ich kann es immer noch kaum fassen, dass man dir das erklären muss.

                  Man kann Hollsteins Argumentation stichhaltig finden oder nicht stichhaltig finden. Ich selbst finde sie, im Gegensatz zu deinem ad Personam, auch nicht besonders gelungen. Es ist allerdings weder außergewöhnlich noch pietätlos, wenn sich nach einem Amoklauf Gedanken darüber gemacht werden, was Menschen zu solchen Taten treibt. Und selbstverständlich hat dann jeder „sein Thema“, welches er dabei „durchdrückt“

                  Deine Argument ist so gestrickt, dass es vollkommen beliebig bei _jedem_, der sich zu Ursachen von Amokläufen äußert, angewendet werden kann. Damit ist es genau kein Argument, sondern ein ad personam Anwurf an Hollstein, welchen du durch einen ordentlichen Schluck triefenden Moralins aufzuwerten suchst.

                  Frau Püschel nutzt den erweiterten Suizid eines Co-Piloten, um einige Tage nach dem Flugzeugabsturz ihr persönliches Thema an die Öffentlichkeit zu bringen.

                  Frau Püschel (wenigstens ist die Namenspersiflage lustig) äußert sich eher überhaupt nicht zum Thema. Sie nutzt vielmehr die Gelegenheit, um ihren gruppenbezogenen Hass zur Geltung zu bringen. Es spielt überhaupt keine Geige, wieviele der Opfer männlich und wieviele weiblich sind. Es spielt überhaupt keine Geige, ob einer von Millionen Piloten, die einen solchen erweiterten Selbstmord begehen männlich oder weiblich sind.

                  Frau Push agiert auf dem Niveau eines dumpfen Rassisten, der sehr selten auftretende Straftaten von Migranten dafür nutzt, sein Ressentiment gegen Migranten zur Geltung zu bringen und rein gar nicht in einem Zusammenhang damit stehende, diskriminierende Maßnahmen zu fordern.

                  _Das_ kann man wohl in der Tat pietätlos finden, denn hier wird das Leid der Opfer vor den Karren eines Ressentiments gespannt. Allerdings war das auch gar nicht mein Argument. Für mich ist Frau Pushs Artikel in erster Linie gnadenlos dämliches Ressentiment. Hollsteins Artikel mag man vielleicht dumm nennen, allerdings schaffen es wohl allenfalls merkresistente Radikalfeministinnen, aus ihm ein Ressentiment herauszulesen.

                  Wie gesagt, Du bemerkst deine eigene Doppelmoral anscheinend gar nicht mehr.

                  Du merkst wohl eher nicht mehr, dass du Schwallweise völlig unreflektierte Beliebigkeiten von dir gibst. Einen moralischen Maßstab vermag ich dabei nicht zu erkennen

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                  • Margret sagt:

                    „Es spielt überhaupt keine Geige, wieviele der Opfer männlich und wieviele weiblich sind. Es spielt überhaupt keine Geige, ob einer von Millionen Piloten, die einen solchen erweiterten Selbstmord begehen männlich oder weiblich sind.“

                    Es gibt also Millionen Piloten, die einen solchen erweiterten Selbstmord begehen?

                    Neee, ich verstehe, was Du sagen willst, trotz falscher Ausdrucksweise.

                    Es spielt also aber „eine Geige“ ob der eine von Milliarden friedlichen Schülern weltweit, der offenbar aufgrund massivster psychischer Probleme Amok läuft, männlich ist? Und daher als willkommener Anlass für Hollstein dient, seine „männliche Opfer des Schulsystems“-Theorien der Öffentlichkeit zu verkaufen?

                    Schon gut Nick, ich glaube, wir haben alle verstanden, dass Du Gehirndurchfall von männerrechtlicher Seite für einen durchdachten und sinnvollen Debattenbeitrag hältst und nur Gehirndurchfall von frauenrechtlicher Seite als solchen bezeichnet sehen willst.

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                    • Margret sagt:

                      Ach ja,- wer die Instrumentalisierung einer Tat eines offenbar psychisch kranken erwachsenen Mannes, der mit dieser Schule seit Jahren nichts mehr zu tun hatte und nahezu motivfrei handelte für o. g. Zwecke (wir Jungs werden in der Schule total benachteiligt) für frei von Ressentiments hält, muss schon sehr verbohrt sein.

                      Aber, wie gesagt, ich wiederhole mich: Doppelmoral ist schon was Feines.

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                    • Nick sagt:

                      Es spielt also aber “eine Geige” ob der eine von Milliarden friedlichen Schülern weltweit, der offenbar aufgrund massivster psychischer Probleme Amok läuft, männlich ist?

                      Meine Fresse, ich glaub’s fast nicht.

                      a) Nach Hollstein: Ja, weil die Bedingungen denen Jungen ausgesetzt seien diese massiven psychischen Probleme (von Wenigen) beförderten.

                      b) Nach Push hingegen soll das Geschlecht deshalb eine Geige spielen, weil von jedem beliebigem Männlichem Piloten eine signifikante Wahrscheinlickeit einer solchen massiven Gewalttat ausgehen soll.

                      a) Betrachtet sehr außergewöhnliche Individuen und versucht, deren Entwicklung anhand von Verfasstheiten seiner Umwelt zu erklären. Man mag Hollstein dafür kritisieren, dass er dabei Fehler macht (was man natürlich besser als ad personam begründen müsste. Dazu bist du aber offenbar kaum in der Lage), allerdings ist das grundsätzlich eine Sinnvolle und zur Erkenntnisgewinnung auch notwendige Vorgehensweise.

                      b) Schließt von sehr außergewöhnlichen Individuen auf eine „notwendige“, alle Individuen jedes Geschlechtes betreffende Maßnahme. Das widerspricht nicht nur fundamentalen Denkgesetzen, dem liegt auch ein fundamentaler antihumanistischer Impetus zugrunde. Eine solche „Begründung“ für eine Frauenquote steht im krassen Gegensatz zu jeder Vorstellung von Menschenrechten.

                      Du bist offenbar nicht mental in der Lage, den Unterschied zwischen diesen beiden Betrachtungweisen zu erkennen und moralisch zu bewerten. So kommst du dann zu einer „Doppelmoral“ – weil du eben diese beiden Betrachtungsweisen nicht differenzieren kannst.

                      Dann bist du wohl auch nicht in der Lage, Phänomene wie Sexismus oder Rassismus auch nur ansatzweise zu begreifen.

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                    • Nick sagt:

                      Ach ja,- wer die Instrumentalisierung einer Tat eines offenbar psychisch kranken erwachsenen Mannes, der mit dieser Schule seit Jahren nichts mehr zu tun hatte und nahezu motivfrei handelte für o. g. Zwecke (wir Jungs werden in der Schule total benachteiligt) für frei von Ressentiments hält, muss schon sehr verbohrt sein.

                      Du demonstrierst nur, dass du mit dem Begriff Ressentiment offenbar gar nichts anzufangen weißt.

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                    • david sagt:

                      @Margret: du hast schon öfter mal erstaunliche Probleme mit Logik.

                      Offenbar verstehst du gar nicht, worum es bei „Emmagate“ geht bzw. warum Puschs Artikel problematisch ist.
                      Nichts, was irgendetwas mit dem Hollstein-Artikel zu tun hätte.

                      Hollstein vertritt eine bestimmte Theorie (die man nicht teilen muss) und sieht sie in einem bestimmten Ereignis bestätigt. Bzw. er weist auf einen möglichen Zusammenhang, eine Teil-Ursache hin, für die er sich als Experten sieht.

                      Wenn man das Instrumentalisierung nennt, dann gilt auch für jede Feministin, die sich nach einem Vorfall von sexueller Gewalt oder Belästigung feministisch äußert, dass sie „Opfer instrumentalisiert“.

                      Es instrumentalisiert auch der Psychologe, der ein Buch über Narzissmus oder Depressionen geschrieben hat und sich nun zum Germanwings-Fall äußert.

                      Jemand, der sich schon zuvor gegen strengere Sicherheitsbestimmungen ausgesprochen hat und diese Forderungen vor dem Hintergrund des Flugzeugunglücks wiederholt, instrumentalisiert die Opfer.

                      Jemand, der auf die hohe psychische Belastung von Piloten aufmerksam macht, instrumentaisiert das Ereignis für Arbeitsschutzmaßnahmen.

                      Rassismuskritiker, die nach einem Vorfall rechter Gewalt auf das Naziproblem aufmerksam machen, instrumentaliseren die Opfer für ihren Kampf gegen Rassismus.

                      Das ist natürlich großer Quatsch. Es ist völlig legitim, seine Theorien zum Besten zu geben, solange diese wenigstens zum Thema passen.

                      Der Aufreger bei Emmagate ist, dass die Frauenquote mit dem Absturz einfach nicht das geringste zu tun hat, die Konstruktion für absolut jeden offensichtlich ist. Außerdem ist es ziemlich perfide, nach einem singulären Vorfall und anhand einer sehr traurigen Statistik (hohe Suizidrate von Männern) Frauen als die geeignetere Piloten darzustellen.

                      Wenn Luise Pusch an Hollsteins Stelle damals über männliche Amokläufer (der Zusammenhang zwischen Geschlecht und Amokläufen ist schließlich evident) und „toxic masculinity“ bzw. bestimmte Männlichkeitsbilder geschrieben hätte, wäre das keinesfalls ein Aufreger gewesen. Im Gegenteil, solche Beiträge sind nach Amokläufen im Mainstream gang und gäbe.

                      Traurig, dass man dir diesen Unterschied erklären muss…

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                    • Margret sagt:

                      Falsch. Du beweist damit, dass Du Hollsteins Text offenbar gar nicht verstanden hast. Der nämlich wimmelt nur so vor Ressentiments gegen Frauen wie Männer. Er drückt das lediglich ein wenig indirekter aus als Frau Pusch („Nur so als Tipp: Lies noch einmal diesen, deinen eigenen Satz „Schließt von sehr außergewöhnlichen Individuen auf eine “notwendige”, alle Individuen jedes Geschlechtes betreffende Maßnahme“). Was Du offenbar mit einem sachlichen Debattenbeitrag verwechselst.

                      Zum Weiteren würde ich mich nur wiederholen. Und das wiederum würde Zeit fressen. Die ich jetzt besser in Schlaf investiere. Gute Nacht.

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                    • Margret sagt:

                      „Der Aufreger bei Emmagate ist, dass die Frauenquote mit dem Absturz einfach nicht das geringste zu tun hat, die Konstruktion für absolut jeden offensichtlich ist. “

                      Jo. Der Amoklauf eines erwachsenen, psychisch kranken Mannes an einer Grundschule hat natürlich unglaublich viel mit einem Schulsystem zu tun, das Jungen angeblich oder auch tatsächlich schlechter behandelt. Glasklar.

                      Echt, manchmal frage ich mich, ob Du und Nick dieselbe Person sind. Exakt dieselben kruden Argumente.

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                    • david sagt:

                      Jo. Der Amoklauf eines erwachsenen, psychisch kranken Mannes an einer Grundschule hat natürlich unglaublich viel mit einem Schulsystem zu tun, das Jungen angeblich oder auch tatsächlich schlechter behandelt. Glasklar.

                      Das mit „psychisch krank“ hast du immer noch nicht verstanden, es ist hier schon wieder völlig unerheblich. Klären wir ein ander mal.

                      Hollstein schreibt über junge Männer, die schon früh mehr oder weniger gescheiterte Existenzen sind und für ihre Taten an den Ort zurückkehren, an dem sie den Großteil ihrer Sozialisation durchlebt haben, an dem sie wohl den Großteil ihrer Niederlagen, Enttäuschungen, Kränkungen und vermeintlichen Benachteiligungen erlebt haben: die Schule.

                      Auch der Newton-Täter fuhr sogar mehrere Schulen ab, entschied sich letztens für die Grundschule, die er auch selbst besucht hatte.

                      Er ist offensichtlich von Rache beseelt. Er ist kein Einzelfall.

                      Man muss die Theorie von Hollstein beileibe nicht teilen. Man kann es auch ein wenig pietätlos finden, dass da etwas ideologische Ursachenforschung betrieben wird, die der Tat nicht gerecht wird. Hollstein will sicherlich nicht die Tat entschuldigen, aber auch ich finde es etwas arg verkürzt.

                      Aber den Zusammenhang zwischen männlichem Geschlecht & Amokläufen & Hass auf die Schule & (vermeintlichen) Ungerechtigkeiten (strukturelle Probleme wie z.B. auch Mobbing etc.) NICHT zu sehen bzw. mit dem Schwachsinn von Pusch zu vergleichen, dazu muss man, mit Verlaub, schon etwas doof sein.

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                    • Uchuu sagt:

                      Erstmal muss ich sagen obwohl ich den Emma-Artikel absolut lächerlich finde, sehe ich da doch so etwas wie ein rationales Argument versteckt. Ungefähr so rational, wie im Amoklauffall zu sagen, wir sollten einfach Männer nicht mehr Schulen betreten lassen, dann gibt’s auch weniger Amokläufe. Simmt wohl vermutlich irgendwie schon. Zumindest weniger Amokläufe an Schulen. In irgendeiner Form ernstzunehmen? Nein.

                      Ich erklär mal den wesentlichen Unterschied. Die Emma macht (zugegebenermaßen korrekterweise) ein letztendlich rein statistisches Argument. Männer mehr Suizid->weniger Männer als Piloten->weniger Suizid von Piloten. So weit so gut. Sie macht aber kein ursächliches Argument. Sie versucht nicht die Frage zu beantworten, warum ein (männlicher) Pilot so etwas tun könnte. Hollstein macht aber sehr wohl ein ursächliches Argument, warum ein (männlicher) ex-Schüler so etwas tun könnte. Vergleich das auch mal mit z.B. fast jeder von vielen verhassten feministischen Argumentationen (z.B. „rape culture“). Auch das sind im allgemeinen, trotz aller Ablehnung von Manchen, ursächliche Erklärungen. Der Emma Artikel hat sich aber davon völlig verabschiedet. Und das ist der Unterschied.

                      Ich meine, wenn wenigstens argumentiert worden wäre, mehr Frauen als Piloten sorgt dafür das Frauen, weil sie sowas besser feststellen können und dann den Piloten „verpfeifen“ können bevor er das Flugzeug in den Boden rammt, dann hätte ich ja noch eher damit leben können…
                      Oder das ein besseres Arbeitsklima abseits von dem ganzen Machogehabe solche suizidalen Auswüchse verhindert werden. Oder irgendwas in der Richtung.:/

                      Irgendwie ist das Thema mit den Kassentherapeuten und den fehlenden Plätzen und langen wartezeiten doch interessanter…

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                    • Nick sagt:

                      @Margret:
                      Der nämlich wimmelt nur so vor Ressentiments gegen Frauen wie Männer. Er drückt das lediglich ein wenig indirekter aus als Frau Pusch (“Nur so als Tipp: Lies noch einmal diesen, deinen eigenen Satz “Schließt von sehr außergewöhnlichen Individuen auf eine “notwendige”, alle Individuen jedes Geschlechtes betreffende Maßnahme”). Was Du offenbar mit einem sachlichen Debattenbeitrag verwechselst.

                      Du verwechselst offenkundg Induktion mit Ressentiment. Und meinst offenbar, Fördermaßnahmen wären dann eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebotes, wenn sie nicht zugunsten deiner Identitätsgruppe sind.

                      Nun gut, du zeigst auch nur den im „Meinfeminismus“ weitverbreiteten Unwillen, eine tatsächliche und fundierte kritische Distanz zum klassischen Radikalfeminismus zu entwickeln und zu postulieren. Vordergründig distanzierst du dich zwar von Pushs Text, diese Distanzierung hat allerdings keinerlei Substanz, da du nur reichlich vage und arbiträre Gründe benennen kannst. Man könnte es auch ermärmliche Heuchelei nennen.

                      Von daher wohl auch das gebetsmühlenartig wiederholte und in aller Regel an den Haaren herbeigezogene tu quoque. Du schießt dabei allerdings den Vogel ab, wenn du Hollstein dafür bemühst.

                      Echt, manchmal frage ich mich, ob Du und Nick dieselbe Person sind. Exakt dieselben kruden Argumente.

                      ->“Wieso reden die im Radio nur von einem Geisterfahrer? Hier sind hunderte dieser Irren!!“

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                    • Nick sagt:

                      @uchuu:

                      Männer mehr Suizid->weniger Männer als Piloten->weniger Suizid von Piloten.

                      Das ist Puschelmädchen-Statistik.

                      Es ist ja nicht so, dass es keine weiblichen Amokläufer gäbe und mit einer Frauenquote wäre auch keineswegs gewährleistet, dass die dann eingestellten Pilotinnen die weibliche Population repräsentieren.

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                    • gerks sagt:

                      Klar. Amoklauf ist was rein männliches. Genau.
                      http://www.sueddeutsche.de/panorama/weibliche-amoklaeufer-wenn-frauen-toeten-1.1002403
                      Weil wenn das Frauen machen ist es „gaaaaaannnz etwas anderes“. Weil Frauen töten nie aus egositischen oder persönlichen Motiven. Nein. Frauen sind immer Opfer der repressiven patriarchalen Kultur und werden durch diese zu ihren Taten gezwungen. Deswegen ist bei jeder Bluttat einer Frau auch zuerst nachzuforschen, wer der treibende Mann im Hintergrund ist, der sie zur dieser Verzweiflungsakt veranlasst hat. Frauen sind nicht genauso böse wie Männer. Sonst wären sie ja (der Himmel bewahre uns) nicht das „bessere Geschlecht“ und Männer nicht das „degenerierte Y Gen“.
                      Kaum Frauen in Cockpit, die Frauen die dort hinwollen, wollen Familienleben und Beruf besser verbinden können, daher wollen viele nicht. Aber es ist vollkommen klar das Suizid etwas männliches ist und nicht durch den Stress und dem Druck den Männern ausgesetzt werden verursacht wird, nicht wahr?
                      Blöd nur, dass bei gleicher Lebensweise, Männer und Frauen nicht mal eine unterschiedliche Lebenserwartung haben -> http://de.wikipedia.org/wiki/Klosterstudie
                      Aber klar. Frauenquote für die Cockpits , Frauenquote für die Unternehmen, Frauenquote für Filmemachende. Frauenquote ist die Lösung. Weil reine Frauenteams (siehe Schulen) sind kein Problem, aber bei reinen Männerteams, erhöht schon eine Frau die Qualtität.

                      Wie männerverachtend geht es noch? Nein @Margret, du musst dir diesen Schuh nicht anziehen, aber du solltest mal nachdenken ob all die bösen „Antifeministen&innen“ vielleicht auch mal was zu sagen haben. Ob Kritik wirklich mit „frauenfeindlich“ einfach weggewischt werden sollte.

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            • Verschwörungstheoretiker sagt:

              Welcher Amoklauf? Der wo Tim K. 60 Schuss aus einem Magazin verballert hat?

              Und noch 2 Schuss in beide Beine noch so herumgelaufen ist? Er läuft sauber und macht fast noch einen Michael Jackson Gedächnis Moonwalk.

              Polzist bestätigt das er 2 mal in die Beine geschossen hat, auch vor Gericht. Gerichtsmediziner bestätigteine Kugel in der Wade und eine Kugel im Sprunggelenk

              http://www.bild.de/news/2009/zum-amoklauf-von-tim-kretschmer-7653028.bild.html

              Ja ich weiss, Bildzeitung aber die anderen Medien schreiben das Gleiche.

              Gruss von einem Verschwörungstheoretiker und Putinversteher.

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              • Margret sagt:

                Anlass für den o. g. Artikel war nicht der Amoklauf in Winnenden sondern der Amoklauf in Newtown (nicht Newton, wie ich oben irrtümlich geschrieben hatte) durch den 20-jährigen Adam Lanza wobei er, im Prinzip motivlos, 26 Menschen an einer Grundschule tötete (darunter 20 Kinder im Grundschulalter), außerdem seine Mutter und sich selbst.

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                • Nick sagt:

                  , im Prinzip motivlos

                  Es wird immer Haarsträubender. Natürlich hat auch der psychisch Kranke Täter ein Motiv.

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                  • Margret sagt:

                    Es wird immer klarer, dass Du nur stänkern willst. Ermittler fanden in dem Fall eben letzten Endes kein Motiv.

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                    • david sagt:

                      Und dass die Ermittler kein Motiv „fanden“, macht die Tat natürlich „motivlos“, also vollkommen unABSICHTlich. Dass sie an seiner Grundschule stattfand, ist auch völliger Zufall.

                      Oh man….

                      Es wurde dir doch jetzt schon von drei Leuten unabhängig voneinander erklärt, Margret.

                      Der Zusammenhang zwischen männlichem Geschlecht und Amokläufen ist für Maskulisten, Feministen und alle anderen völlig evident. Hollstein betreibt hier Ursachenforschung (in seinem Sinne natürlich)

                      Pusch dagegen behauptet, Tragödien wie die Geschehene ließen sich durch eine Frauenquote verhindern, weil dann weniger Männer=Risikopiloten am Steuer sitzen.

                      Du merkst echt gar nichts mehr.

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                    • Nick sagt:

                      Ermittler fanden in dem Fall eben letzten Endes kein Motiv.

                      So so, und was Ermittler nicht finden das kann es wohl nicht geben..

                      Ein bisschen Medienkompetenz tut nicht schaden tun: Die korrekterere Formuliierung müsste wohl eher lauten: „Es konnte kein unmittelbares Tatmotiv gefunden werden“ Und bei einem Amoklauf ist das regelmäßig eine reichlich banale Aussage.

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  4. netreaper sagt:

    Sehr feine Selbstironie. Wenn Feministinnen wie üblich menschenverachtende Volksverhetzung von sich geben, dann wird einfach schnell mit einem anderen Thema weitergemacht. Bloß nicht damit beschäftigen, bloß nichts dagegen sagen. Man könnte ja die Feministinnen erzürnen.

    Und den Männern sagt man:
    „Stell dich doch nicht an, es gibt wichtigere Themen.“

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  5. turtle of doom sagt:

    Herrlich.😀

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  6. Bernd der II. sagt:

    HAHAHAHAo_O

    (Ich hab hier ja immer nur mitgelesen und noch nie was kommentiert, aber diesmal fühl ich mich echt drangekriegt; Ich hab die ersten 2 Bilder echt noch verzweifelt versucht, herauszufinden, was in denen danach stehen muss. Aber warum hat Rechtsi so eine große linke Pupille?)
    brb, Ballaststoffe suchen.

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    • Er hat leider eine Augenentzündung. Der Arme hat sich aber trotz Krankschreibung bereit erklärt, das heutige Comic zu machen😀

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      • Nick sagt:

        Ach was, Augenentzündung: Bestimmt hat er Antidepressiva verschrieben gekriegt und traut sich nur nicht über seinen Zustand zu reden, weil dies im krassen Widerspruch zur hegemonialen Männlichkeit steht.

        Kein Wunder, dass er dann die nur allzu wahre feministische Gesellschaftskritik derailt.

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      • Frank sagt:

        „Der Arme hat sich aber trotz Krankschreibung bereit erklärt, das heutige Comic zu machen“

        Das allein ist schon verdächtig. Meine größere Sorge ist aber, dass dir deine Kugelköpfe entgleiten. Sie haben offensichtlich ein eigenes Bewusstsein entwickelt und wissen sogar, was man von ihnen erwartet. Obacht, EMN!

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  7. felixxbln sagt:

    Der CoPilot hat zum Frühstück versehentlich die Emma gelesen und dann …

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  8. St. Elmo sagt:

    Was soll man dazu noch sagen,

    Ich möchte mal das Geschrei bei der EMMA hören wenn 80% der Suizidopfer Frauen wären und nicht Männer. Da gäbe es Forderungen nach mehr Therapieplätzen usw.
    Aber bei Männer gibt es dann Forderung nach einer Frauenquote um die Gefahr eines erweiterten Suizids durch einen Mann zu reduzieren.

    Menschenverachtender geht es doch nicht mehr.

    Gefällt 3 Personen

    • netreaper sagt:

      Feministinnen führen einen Krieg gegen uns Männer. Ich fand sehr passend was Don Alphonso sagt:
      „Also ich finde ja, die #Emma ist eine authentische und wirklich repräsentative Stimme des deutschen Feminismus. Irre und deshalb passend.“

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  9. Uchuu sagt:

    Das Problem mit den Therapieplätzen ist mir persönlich fremd, auch wenn ich das im allgemeinen glaube. Glaube ich hab mich das erste mal mit dem Therapeuten einen oder zwei Tage nachdem ich angerufen habe getroffen. Mag aber auch ein Sonderfall gewesen sein. Glaube ich inzwischen sogar.

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  10. Dummerjan sagt:

    SI tacuisses philosophus mancisses.

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  11. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    + + –

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  12. david sagt:

    @EZM:

    Ich verstehe nicht ganz, was du forderst. Bist du etwa dafür, alle approbierten Therapeuten direkt zu Vertragsärzten zu machen? Kassensitze abschaffen und jeder approbierte Therapeut kann direkt und problemlos mit der GK abrechnen? Dann auch keinen Versorgungsauftrag mehr?

    Freier Wettbewerb unter Therapeuten so wie unter Dönerbuden?

    Das würde aber auch einige Probleme mit sich bringen, meinst du nicht?
    Bin überrascht, dass du das als „Therapeutin erster Klasse“ (du hast doch nen Kassensitz?) so siehst. Ich wäre lediglich dafür, die Kosten für eine Übernahme zu deckeln und ansonsten das Kostenerstattungsverfahren zu vereinfachen.

    Die „Unterversorgung“ wäre ja auch weitgehend gelöst, wenn Therapeuten ihren Versorgungsauftrag besser wahrnehmen und mehr arbeiten würden (wobei ich selber auch wiederum nicht mehr als 20 Termine die Woche haben wil, geb ich zu)

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    • Welche Probleme würdest du darin sehen, wenn jeder approbierte Therapeut in der Lage wäre, für jeden behandlungsbedürftigen Patienten eine Therapie zu beantragen?

      Oder um bei deinem Beispiel zu bleiben: Denkst du, es würde die Qualität des Döners verbessern, wenn nur noch 2 Stände pro Stadt das Recht hätten, Döner zu einem akzeptablen Preis zu verkaufen, so dass sich 50 Meter lange Schlangen vor diesen Läden bilden? Oder wäre es nicht zu befürchten, dass der Dönerverkäufer wüsste, dass auch ein mittelmäßiger Döner oder sogar ein schlechter Döner sich noch ausreichend gut verkauft?

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      • david sagt:

        Ich sehe einfach Probleme, wenn es einen weitgehend unregulierten Markt und Wettbewerb um Patienten gibt.
        Für die Qualität des Döners mag das gut sein, für die Qualität fachärztlicher Leistungen nicht unbedingt.
        Psychotherapeuten müssten dann letztlich Ressourcen in Selbst-Marketing und Standortwahl stecken, als wären sie Supermärkte. Wer die professionellste Homepage besitzt, den schnellsten Heilungserfolg verspricht und dem Patienten zu Beginn am meisten Honig ums Maul schmiert, setzt sich durch. Vor allem gute Vernetzung mit Ärzten würde entscheiden. Denn es ist sehr unrealistisch, dass sich Patienten selbst ein realistisches Bild von der Qualität eines Therapeuten machen können. Die Informationsasymmetrie ist nochmal eine ganz andere als im normalen Dienstleistungssektor.

        Natürlich ist es gut, wenn Patienten mehrere Pobatorikstunden und eine gewisse Auswahl haben, ich möchte ja nicht für eine künstliche Verknappung argumentieren. Aber es hat schon einen Grund, warum es bei allen ärztlichen Angeboten eine Vesorgungsplanung gibt.
        Schon allein, um die Versorgung in ländlichen Gebieten sicherzustellen. Zu sagen, der Markt würde das schon regeln, ist wie ich finde schon eine recht neoliberale Sicht. Ein freier Markt würde zu noch mehr Unter- wie auch Überversorgung von Gebieten führen, das ist ja das Hauptargument der Bedarfsplanung in Deutschland.

        Es bestünde auch keinerlei Planbarkeit für die Niedergelassenen. Wenn ich 100.000 Euro in einen Sitz und die Praxis in meiner Heimatstadt investiert habe, muss ich jederzeit damit rechnen, dass sich direkt nebenan noch 3 schickere Praxen gründen und ich den Laden dicht machen kann. In allen größeren Innenstädten wäre der Wettbewerb enorm, dort dann ohne Nebentätigkeit zu bestehen, ziemlich schwierig.
        Man müsste auch die Therapeuten entschädigen, die jetzt schon Unsummen in einen Kassensitz gesteckt haben, der dann plötzlich durch die völlige Deregulieung obsolet wird.
        Die Preise für Sitzübernahmen sind ja auch ein Werkzeug der Regulierung.

        Es gibt ja eigentlich schon eher ein Überangebot an Psychologen mit Therapieausbildung. Wenn jeder, der eine Approbation hat, sich so einfach nebenbei noch selbstständig machen könnte, würde wohl jede Qualitätskontrolle fehlen.
        Ja, ich glaube schon dass der Kassensitz ein wichtiges Nadelöhr ist. Die Kommissionen bestimmen ja nach ihren Kriterien, wer von 10 Bewerbern der geeignetste für den Sitz ist.
        Die Selektion bis zur Approbation ist doch relativ gering, eigentlich braucht man nur einen guten NC und genügend Wartesemester, scheitern tut danach kaum jemand (auch wenn der Weg lang ist). Zumindest bei den neu vergebenen Sitzen gehe ich daher schon von einem „Qualitätsgefälle“ aus zwischen Therapeuten mit und ohne Kassensitz.
        Es würden viel mehr Leute, wahrscheinlich oft nebenberuflich, Therapie anbieten, weil es sich halt lohnt. Ohne das Risiko, den Sitz verlieren zu können, wird sicher auch gerne mal bei der Abrechnung beschissen. Dann doch lieber die, die mit ganzem Herzen dabei sind und auch einen Versorgungsauftrag haben.
        Oder nehmen wir mal mich: von Margret und auch der einen oder anderen Diskutantin wurde ich ja quasi als Gefahr für die Menschheit bezeichnet. Nehmen wir an, ich wäre wirklich ein übler Typ ohne jede Empathiefähigkeit – dann ist es doch gut, wenn die KV jemandem wie mich nicht auf Patienten loslässt, sondern den Sitz stattdessen an geeignetere Kollegen vergibt.

        Mal im Ernst, es gibt glaube ich schon viele Argumente für eine Versorgungsplanung der ambulanten medizinischen Versorgung, die ich jetzt nicht mehr alle zusammenkriege.

        Es gibt auf jeden Fall reformbedarf und es wäre wichtig, Wartezeiten zu verringern.
        Aber auch wenn ich ja auf der anderen Seite stehe als du und eigentlich dafür sein müsste, stehe ich der Abschaffung der Versorgungsplanung bzw. der völligen Freigabe von vertragsärztlichen Niederlassungen skeptisch gegenüber.

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    • kinchkun sagt:

      Die “Unterversorgung” wäre ja auch weitgehend gelöst, wenn Therapeuten ihren Versorgungsauftrag besser wahrnehmen und mehr arbeiten würden (wobei ich selber auch wiederum nicht mehr als 20 Termine die Woche haben wil, geb ich zu)

      Eine künstliche Verknappung kann man leider nicht mit individueller Mehrleistung begegnen. Wenn Kassen-Therapeuten mehr arbeiten würde, würden es eben weniger Kassentherapeuten geben.

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      • Es ist ein Teil des Prolems, das stimmt schon. Die Kassen rechnen sozusagen mit der „Maximalleistung“ der Kassenitze, und es gibt genug, die zwar einen vollen Sizu haben aber nur 3/4 oder gar 1/2 arbeiten (letzteres ist besonders mies, da es die Option der halben Kassensitze durchaus gibt). Aber aus meiner Sicht ist einfach diese ganze Begrenzung komplett unsinnig. Warum sollte ein Kassensitz für Therapeuten eine Gelddruckgarantie sein, weil Patienten so verzweifelt sind, dass sie notfalls auch einen mäßig-guten Therapeuten akzeptieren? Bei der Therapie geht es auch ein Stückweit um Chemie, und es kann schon sinnvoll sein, sich ein paar Therapeuten anzusehen um zu sehen mit welchem man am besten arbeiten kann. Bei 3-6monatigen Wartelisten ist das aber eine vollkommen unrealistische Option.

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        • kinchkun sagt:

          Achso; ich ging‘ ehrlich davon aus, dass die Kassen wissen, wieviele Therapie-Plätze sie effektiv zur Verfügung stellen und diese Zahl knallhart limitieren.

          Aber aus meiner Sicht ist einfach diese ganze Begrenzung komplett unsinnig.

          Dito. Ich kenne ja die Perspektiven und Kalkulationen der Kassen offen gesagt nicht, aber manchmal habe ich schon den Eindruck, dass die ’ne gewisse „Survial-of-the-fittest“-Einstellung haben.

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          • Ja, das ist ja noch ein weiterer Punkt: Therapeutensuche ist -vor allem unter diesen Bedingungen- nicht einfach. Jemand der z.b. in einer akuten Depressiven Episode steckt hat meist nicht die Energie, das problemlos zu bewältigen. Schon als Gesunder wäre das x-fache Herumtelefonieren und Wartelisten abklappern nervig, aber wenn man darüber hinaus Antriebsprobleme, Energielosigkeit und Selbstwertprobleme hat (auch wenn es nicht persönlich ist können widerholte Absagen von Therapeuten da gut reinhauen) ist es nochmal härter.

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            • kinchkun sagt:

              Wenn du Therapie brauchst, musst du dich um einen Therapieplatz kümmern. Wenn du fit genug bist, dich um einen Therapieplatz zu kümmern, brauchst du keine Therapie.😛

              Ich hoffe ich sag‘ nix falsches: Ich war neulich mal beim Essen unter Ärzten zugegen. Da war auch einer, der halt viele Krebspatienten hat und es ist wohl so, dass die Kassen die Medikamentenkosten pro Arzt deckeln. Am Monatsende, darf der gar nicht mehr seine Patienten optimal versorgen, weil sein Budget aufgebraucht ist. Das ist auch so eine Verknappung, die mit Menschenleben kalkuliert.

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              • david sagt:

                Ich hoffe ich sag’ nix falsches: Ich war neulich mal beim Essen unter Ärzten zugegen. Da war auch einer, der halt viele Krebspatienten hat und es ist wohl so, dass die Kassen die Medikamentenkosten pro Arzt deckeln. Am Monatsende, darf der gar nicht mehr seine Patienten optimal versorgen, weil sein Budget aufgebraucht ist. Das ist auch so eine Verknappung, die mit Menschenleben kalkuliert.

                Das ist nix falsches, sondern ein seit Jahren allgemein bekanntes Problem. Es ist allerdings auch schwierig, schließlich hauten die Ärzte die Rezepte teilweise raus wie Flyer.

                Wenn du Therapie brauchst, musst du dich um einen Therapieplatz kümmern. Wenn du fit genug bist, dich um einen Therapieplatz zu kümmern, brauchst du keine Therapie.

                Da will ich aus meiner Sicht widersprechen. Klar, sich um einen Platz zu bemühen ist eine Schwelle, aber auch keine all zu schlechte. Änderungsmotivation ist die Voraussetzung für eine Therapie, vor allem auch für deren Erfolg. Wenn jemand noch nicht mal in der Lage ist, nen Termin beim Arzt zu machen, ist eine ambulante Therapie wahrscheinlich nicht das richtige, sondern eher eine stationäre Maßnahme.
                Viele Absagen zu bekommen (gilt leider vor allem für bestimmte Patienten) ist natürlich wiederum ein großes Problem, das einen noch weiter runterziehen kann.
                Da müsste was getan werden. Soweit ich weiß helfen einem die Krankenkassen aber auch bei der Suche, wenn man anfragt. Hausärzte in der Regel auch.

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            • toxicity sagt:

              Du sprichst mir aus der Seele, bei mir kommt noch eine Sozialphobie dazu. Ich muss mich jedes mal überwinden überhaupt anzurufen (besonders Telefonieren ist mir sehr unangenehm) und bin froh über jeden Therapeuten der auch E-Mail anbietet (bzw es auch aktiv nutzt).

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        • david sagt:

          und es gibt genug, die zwar einen vollen Sizu haben aber nur 3/4 oder gar 1/2 arbeiten (letzteres ist besonders mies, da es die Option der halben Kassensitze durchaus gibt)

          Was ich so gehört habe, ist es sogar oft noch wesentlich weniger. Ich war neulich in einer Gemeinschaftspraxis von 5 Therapeutinnen, die anscheinend Freitags immer komplett leer steht.
          Auch H. Gerlach, früher juristischer Sprecher der Bundespsychotherapeutenkammer, sagte dass das Problem der Unterversorgung sofort gelöst wäre, wenn die Therapeuten ihrem Versorgungsauftrag nachkämen.

          Da kann ich es natürlich schon verstehen, wenn manche „Therapeuten zweiter Klasse“ einen riesen Hals bekommen.

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  13. kinchkun sagt:

    Die Emma macht jetzt nen Zweit-Verwertungsartikel dazu: http://www.emma.de/artikel/shitstorm-wg-pilotinnen-quote-318657

    Diese Gabriela Stoppe macht jetzt das Alibi. Aber ich find‘ die komisch:

    Und es spreche nicht für eine Handlung im Affekt. „Die Umsetzung hatte der Pilot wohl schon probegedacht.“ Die Psychiaterin stellt sich so vor: Als sich Andreas L. die Gelegenheit bietet, seine Gedanken in die Wirklichkeit umzusetzen, klinkt er sich geistig und emotional aus. Im Moment einer suizidalen Krise haben die Menschen nur noch einen Tunneblick.

    Solche „Ich stell‘ mir vor, das könnte sein“-Diagnose, finde ich ja immer Bullshittig. Aber zu sagen, es sei keine Affekt-Tat, und dann gleichzeit er hat sich geistig und emotional ausgeklinkt, scheint mir sehr widersprüchlich zu sein.

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  14. Frank sagt:

    Warum sitzen denn in den Cockpits so wenig Frauen? Wo sie doch bei gleicher Tätigkeit 7% weniger verdienen?
    Oder liegt es daran, dass unter den besten 5% der Bewerber, die es schaffen Pilot zu werden, eben kaum noch Frauen dabei sind, weil sie es einfach „nicht drauf“ haben?
    Mir persönlich ist das homöopathisch bemessene Risiko eines suizidalen Pioten jedenfalls lieber, als die minderqualifizierte Quotenfrau. Ich würde keinen Flieger mehr betreten, in dem eine Pilotin sitzt. Denn im Gegensatz zu den DAX-Aufsichtsräten können die dort echten Schaden anrichten.

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    • Margret sagt:

      Die derart geringe Quote liegt auch mit daran, dass es eben noch viele ältere Piloten gibt, die vor 1986 angestellt wurden. Wo hast Du die 5 % her?

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      • Frank sagt:

        „Wo hast Du die 5 % her?“ – Gestern bei Jauch von dem Lufhansa-Vorstand gehört.

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        • Margret sagt:

          Und hat er gesagt wie viele von den verbleibenden 5 % pro Jahrgang wiederum Frauen sind? Ich konnte dazu nichts finden. Wenn es jetzt, mit frauenfreien Jahrgängen vor 1986 6 % sind, müsste sich der Anteil auf jeden Fall in den nächsten Jahren erhöhen (außer, sie heben den derzeitigen Stopp nicht auf).

          Warum genau haben es die Frauen nicht drauf? In welchen Bereichen?

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          • david sagt:

            Ich glaube bei den Neueinstellungen sind es schon so ca. 10-20% Frauen, also annähernd so viele, wie es Bewerberinnen gibt.
            Die Lufthansa ist auch sehr bemüht, den Anteil zu steigern.

            Man muss auch kein so besonderes Können haben. Wichtig ist nur, z.B. bei den Reaktionstests in der Spitzengruppe zu liegen.
            Von den basalen kognitiven Skills haben Frauen nur beim räumlichen Vorstellungsvermögen im Schnitt (!) schlechtere Voraussetzungen.
            Selbst mittlere Mathematikfähigkeiten reichen wohl inzwischen aus.

            Es gibt heute keinen Grund mehr anzunehmen, dass Frauen per se schlechtere Piloten seien.
            Aufgrund des Absturzes nun Frauen als die besseren Piloten zu bezeichnen, wie Pusch das tut, ist aber nicht minder sexistisch.
            Dies als Sexismus zu begreifen, überfordert Margret wohl ein bisschen.

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            • shark9999 sagt:

              „Aufgrund des Absturzes nun Frauen als die besseren Piloten zu bezeichnen, wie Pusch das tut, ist aber nicht minder sexistisch.
              Dies als Sexismus zu begreifen, überfordert Margret wohl ein bisschen.“

              ????? Kannst du mir sagen, wie du zu dieser Überzeugung kommst? Willst du provozieren oder so? Natürlich ist es ebenso sexistisch, aufgrund dieses Absturzes Frauen als die besseren Piloten zu bezeichnen^^ Aber hat Margret das bezweifelt? Wenn ja, wo? Ist es für dich schon eine Leugnung des Sexismus, wenn man aufzeigt, dass es diesen auch in die andere Richtung auch gibt?
              Deine Art, jemandem etwas in den Mund zu legen und dann auf diese Art auf ihn herabzusehen (gerne mit Wörtern wie „begreifen“, „verstehen“ etc., also immer mit einem Angriff auf die Intelligenz) kotzt mich an.

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              • david sagt:

                @Shark: wenn du mir nun den damit vergleichbaren Sexismus bei Hollstein zeigst, dann haste nen Punkt.
                Du hast nämlich gewissermaßen Recht, dass ich Margret hier die Leugnung von Sexismus in den Mund lege. Das ist in der Tat etwas unsauber.
                Allerdings zeigt die Gleichsetzung mit dem harmlosen Hollstein-Artikel von 2012, dass sie die eigentliche Problematik bei Pusch eben nicht erkennt.
                Wie käme sie sonst dazu, auf einen keineswegs sexistischen Artikel zu verweisen und diesen als gleich schlimm zu bezeichnen?

                Sie und alle die ihr recht geben, glauben wohl tatsächlich, dass der Skandal allein in der „Instrumentalisierung“ läge. Das ist falsch. Wenn man das beim Wort nimmt, dürfte sich keine Feministin mehr zu Verbrechen mit weiblichen Opfern in feministischer Weise äußern.

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                • shark9999 sagt:

                  Äh, Moment. Ich dachte, hier sei gar nicht mehr die Rede von Hollsteins Artikel, sondern vielmehr von Franks Frage bzw. der Aussage, Frauen seien für den Pilotenjob schlechter geeignet. Du bezogst dich in deinem Kommentar jedenfalls darauf:

                  „Es gibt heute keinen Grund mehr anzunehmen, dass Frauen per se schlechtere Piloten seien.
                  Aufgrund des Absturzes nun Frauen als die besseren Piloten zu bezeichnen, wie Pusch das tut, ist aber nicht minder sexistisch.“

                  Wie gesagt. Wenn man ein Gegenbeispiel bringt (ob das nun auch sexistisch ist, oder nicht – ich habe nur soeben den Tagesspiegel-Artikel hier: http://www.tagesspiegel.de/meinung/tickende-zeitbomben-warum-junge-maenner-amok-laufen/7533280.html gelesen, und meiner Meinung nach erkennt man schon eine gewisse politische Richtung; Sexismus vielleicht nicht, eher teilweise Übertreibungen und Unwissen von Seiten dieser unsäglichen Hoff-Sommers – böser Doppelname, aber bei „kritischen Feministinnen“ ist es offensichtlich ok), leugnet man doch nicht den Sexismus im anderen Beispiel.

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                  • david sagt:

                    Doch, ich schrieb doch von Pusch und ihrem Sexismus. Daher kommt der Bezug zu Hollstein, da Margret den Artikel als gleichwertig empfindet, obwohl dieser eben nicht sexistisch ist.

                    Ob der Hollstein-Artikel jetzt übertrieben ist, eine politische Richtung hat oder ob Doppelnamen allgemein doof sind, ist nicht das Thema. Das ist nämlich kein Skandal.

                    Ein mit Pusch vergleichbarer Skandal wäre es, wenn ein Maskulist aufgrund einer einzelnen weiblichen Crash-Pilotin eine Absenkung der Frauenquote (im Namen der Sicherheit, versteht sich) fordern würde.

                    Jetzt klar, was ich meine?

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                    • shark9999 sagt:

                      Ich weiß, was du meinst.
                      Mir geht es auch nur darum, dass du Margret unterstellt hast, den Sexismus in dem Emma-Artikel zu leugnen – und ich verwette meine Videospielsammlung darauf, dass sie das eben nicht tut.

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                    • Nick sagt:

                      und ich verwette meine Videospielsammlung darauf, dass sie das eben nicht tut.

                      Es ist etwas komplizierter: Sie sieht in dem Hollstein-Artikel das gleiche Maß an sexistischem Ressentiment („nur etwas versteckter“)

                      Weshalb man leider den Eindruck gewinnt, dass sie den Sexismus im Push-Artikel nicht zu sehen bereit ist.

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                    • david sagt:

                      @shark: mit dir kann man das komischerweise innerhalb von 2 Postings ausdiskutieren. Weil du redlich argumentierst und Argumente verstehst.

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                    • Margret sagt:

                      @ Shark Und Du hast auch gewonnen. Ich finde den Pusch-Beitrag a) sexistisch und b) pietätslos und c) falsch. Alles in allem also untragbar. Aber darüber muss man eigentlich auch echt nicht reden, da hat emn recht.

                      Tatsächlich aber finde ich den Hollstein-Artikel – auf eine etwas andere Art und Weise auch (Doppel-)sexistisch. Weil er nämlich unter Bezugnahme auf Hoff Sommers behauptet, in erster Linie Lehrerinnen und Kindergärtnerinnen würden Jungen in der Schule und schon im Kindergarten derart verunsichern und benachteiligen, dass sozusagen in letzter Konsequenz ein Amoklauf dabei herauskommen kann. Er steckt also voller Ressentiments gegen Frauen (warum genau sollten Frauen Jungen verunsichern und benachteiligen?). Und voller Ressentiments gegen Männer, weil er davon ausgeht, diese würden a) von Frauen verunsichert werden und b) auf eine solche Verunsicherung (u. a. begründet mit Bienengeschichten, dem Malen von Schmetterlingen und Schleiertänzen – really???) würden dann bestimmte Männer (und nur Männer) mit einem Amoklauf reagieren. „Ein in sich brüchiges oder gar zerbrochenes Männerbild – auch noch willentlich herbeigeführt – ist gleichbedeutend mit Zukunftslosigkeit und provoziert dann erst jene männlichen Exzesse, die man angeblich abschaffen will.“

                      „Schule ist für viele Jungen in den letzten Jahren zu einem Horrortrip geworden.“ behauptet er unbewiesen und reagiert mit diesem ganzen Paket auf den Amoklauf eines 20-jährigen wohl psychisch kranken und autistischen Mannes an einer Grundschule dessen Opfer in der Mehrzahl Kinder waren und der insofern wenig mit der Situation in Bildungseinrichtungen zu tun haben kann oder auch mit der „Verunsicherung junger Männer“ . Insofern ja, finde ich ihn a) pietätslos b) sexistisch und c) falsch.

                      @ Ein mit Pusch vergleichbarer Skandal wäre es, wenn ein Maskulist aufgrund einer einzelnen weiblichen Crash-Pilotin eine Absenkung der Frauenquote (im Namen der Sicherheit, versteht sich) fordern würde.

                      Das bedeutet, deine Einlassungen zu weiblichen Piloten in der jüngeren Vergangengeit, insbesondere zu Elisabeth Friske waren sexistisch? Schön, dass Du es wenigstens erkennst.

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                    • Margret sagt:

                      Und ich bin ein wenig erstaunt, was aus meiner Antwort an netreapers „Mit uns (Männern) kann man es eben machen“ geworden ist … Eine ausufernde Diskussion … nunja.

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                    • david sagt:

                      Meine (wie ich schon sagte nur der Provokation dienende und gleichzeitig wieder zurückgenommene) Bemerkung über den Absturz der ersten deutschen Pilotin war polemisch, meinetwegen auch sexistisch, ja. Kommt vor und war nicht bierernst

                      Übrigens ein letztes Mal zu Pusch: gerade hat Ralph Diepgen, Pilot und Luftfahrtpsychologe an der Uni Bochum, bei Hart aber fair verkündet, dass weibliche Piloten statistisch etwas häufiger in Flugzeugunfälle verwickelt sind. Damit wäre das Thema „Sicherheit durch Quote“ wohl endgültig vom Tisch.

                      Was du da zum Hollstein-Artikel und deinem völlig willkürlichen Sexismus-Begriff zusammenspinnst, ist fern jeder Realität. Der Artikel mag dir als Feministin nicht gefallen (ich finde ihn auch nicht dolle) aber er hat keinerlei Skandalisierungspotential. Da hast du dich einfach komplett verrannt und das weißt du wohl auch.

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                    • Nick sagt:

                      Luftfahrtpsychologe an der Uni Bochum, bei Hart aber fair verkündet, dass weibliche Piloten statistisch etwas häufiger in Flugzeugunfälle verwickelt sind. Damit wäre das Thema “Sicherheit durch Quote” wohl endgültig vom Tisch.

                      Der Puschelmädchen-Logik zufolge müsste man demzufolge eigentlich Frauen wieder aus dem Cockpit verbannen.

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          • Frank sagt:

            Beantworte mir doch erst mal die Fage, warum in den Cockpits so wenig Frauen sitzen?“
            Aus deiner Sicht.

            „Warum genau haben es die Frauen nicht drauf? In welchen Bereichen?“ – Damit implizierst du, dass ich das behauptet habe. Ich weiß ja nicht mal ob es so ist, deshalb habe ich gefragt.

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            • david sagt:

              Achso, ich dachte das wäre klar: sie haben kein Interesse. Zu technisch, zu langweilig, zu viel Verantwortung, nur männliche Kollegen, zu wenig mit Menschen zu tun, zu viel unterwegs, vermeintlich zu schlecht mit Familie zu vereinbaren (dabei bietet die Lufthansa inzwischen viele Teilzeitstellen an)

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            • Margret sagt:

              Ich weiß es nicht. Ich kann auch nur mutmaßen. Darum habe ich ja gefragt, ob Du nähere Infos hast. Ich konnte nichts dazu finden (außer bei wikipedia ein wenig). Vielleicht hat es was mit Priming zu tun. Vielleicht mangelndes Selbstbewusstsein. Vielleicht auch genetische Anlagen, die zu einem gewissen Überhang von Männern führen (dass der so groß wäre, bezweifle ich aber). Vielleicht eingetretene Pfade. Letzten Endes sind es ja auch erst knapp 30 Jahre, seit es Frauen bei der Lufthansa überhaupt möglich ist, Pilotin zu werden. Ich gehe aber davon aus, dass sich das Verhältnis mit Ablösung der Ausbildungsjahrgänge von vor 1986 verbessern wird. So lange es keine Diskriminierung gibt, ist es mir auch egal, wenn es weniger Frauen sind als Männer.

              Wikipedia schreibt „Die Annahme, dass bei der Pilotenlaufbahn eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht gegeben sei, gilt als ein wesentlicher Grund für den geringen Anteil an Frauen unter den Piloten und unter den Bewerbern für diese Laufbahn, wobei ein geringeres Interesse von Mädchen für technische Berufe hinzu kommt.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Pilot

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      • gerks sagt:

        Spannender ist die Frage, warum die Höhe der Suizide (8 mal mehr als Frauen) keine Rolle in der Gesundheitsvorsorge spielt. Weder werden Programme aufgelegt, noch Gelder freigemacht dafür um das zu erforschen und einzudämmen.
        Ach ich vergaß Marget, dass sind nur Männer. Menschenmaterial. Beliebig verheizbar in Kriegen (wie es Frau van der Leyen so gern würde um den „Macho Putin“ zu stoppen) oder beliebig opferbar wenn es um den „Schutz DER Frauen“ geht Minderwertige Spezies halt. So wie es die EMMA auch beschreibt.
        Ich nehme an bei deinem Wissen und der gleichlautenden Argumentation um den Artikel zu verteidigen, hast du diese „Zeitschrift“ abonniert?

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        • Margret sagt:

          Welcher gleichlautenden Argumentation? Ich finde den Artikel bescheuert. Ich finde es nur ebenso bescheuert, wenn Männerrechtler auf so einer Grundlage „argumentieren“. Und wenn jemand wie netreaper dann behauptet, sowas würde man nur mit Männern machen (Robin hat auf allesevolution noch einen ähnlich bescheuerten Artikel eines Männerrechtlers / PUA verlinkt).

          Und nein, ich habe weder Emma noch das Missy-Magazin abboniert. Nur die SZ und „Archäologie in Deutschland“ ^^. Aber das sagt sicher auch was aus nach antifeministischer Logik ^^.

          Und ich würde übrigens jedem, der meine Söhne als „Menschenmaterial“ bezeichnet, was erzählen.

          Der Großteil deiner Aussage besteht aus Unterstellungen. Warum soll ich mir den Schuh anziehen?

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          • stephibas sagt:

            @gerks

            Erstens ist immer davon die Rede, dass dreimal so viele Männer als Frauen Suizid begehen. Keine Ahnung, wo du die „8 mal mehr“ plötzlich her hast.

            Und zweitens ist die Anzahl der Selbsttötungsversuche bei Frauen höher, Männer sind nur „erfolgreicher“, weil sie zu drastischeren Methoden greifen.

            @Margret

            Bist du dir sicher, dass du hier noch öfters schreiben willst? Du musst dir den ganzen Blödsinn, mit dem du hier im Kommentarbereich konfrontiert bist, echt nicht geben -.-

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            • Margret sagt:

              „Bist du dir sicher, dass du hier noch öfters schreiben willst? Du musst dir den ganzen Blödsinn, mit dem du hier im Kommentarbereich konfrontiert bist, echt nicht geben -.-“

              Du hast recht.

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          • gerks sagt:

            Ich bin nicht „Antifeministisch“ Warum soll ich mir diesen Schuh anziehen?
            Ich bin Anti-Misandrist. Und zwar ein sehr leidenschaftlicher. Und
            Die Grundlage auf der Menschenrechtler mit Priorität Männlich argumentieren , sind so Vorfälle wie die 80 bei lebendigen Leib verbrannten Jungs durch Boko Haram und die später gleichzeitig mit den 60 Mädchen gekidnappten Jungs. Beide haben bei „BringBackOurGirls“ keine Erwähnung gefunden. Es waren immer nur die „unsere Töchter die man heimbringen soll“. Und bis zur Entführung von Mädchen war es egal wieviele hunderte Jungen dort verschleppt und ermordet worden waren aus den Schulen. Es waren ja nur männliche Kinder. Das Mitleid der
            In Bolivien sterben abertausende männliche Kinder in den Bergwerken, aber die werden nicht thematisiert. Einen Weltjungentag sucht man weiterhin vergelblich, an dem die Not von Jungen mal ein Augenmerk bekommt.

            Und lass mal das „Dann müsst ihr Männerrechtler mal aktiv werden“ stecken. Ich arbeite selbst an so einer Initiative mit: https://maennerpartei.wordpress.com/2014/10/10/weltjungentag-wer-mochte-unseren-kleinen-knirpsen-helfen/
            Leider mussten wir aus der sehr kleinen Zahl an Mitstreitern&innen die Arbeit pausieren. Wir haben weder staatliche Unterstützung, noch geförderte Netzwerke.

            Mich entsetzt nur, dass es so viele Eltern kaltlässt , dass ihre Söhne überall in Rückstand geraten und schlechtgemacht werden, als ob sie Teil einer gefährlichen, weniger fähigen, minderwertigen „Spezies“ seinen. Und zugleich meint man die Töchter hochjubeln zu müssen. Was an dieser Umkehrung der Verhältnisse BEI UNS sinnvoll sein soll, muss mir auch mal wer erklären.

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