Deutsche Werte.

Veröffentlicht: April 3, 2015 in Uncategorized

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Kommentare
  1. Tante Jay sagt:

    Da hat noch jemand Matussek gelesen? Alles ohne Spätfolgen überstanden? Bei mir dauern die Kopfschmerzen noch etwas an.

    Echt, der sollte weniger mit dem Wagner saufen gehen.

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  2. Graublau sagt:

    Wie wäre es denn bei konsequenter Religionsfreiheit? Keine Feiertage und Wochenenden mehr? Auch Weihnachten ist ja letzten Endes christlichen Ursprungs, Neujahr beruht auf christlicher Zeitrechung, Sonntag ist heiliger Tag der Christen usw.

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    • Und? Dann gibts halt mehr Urlaubstage statt Feiertagen. Fände ich persönlich jetzt nicht schlecht, wenn ich mir selbst aussuchen kann wann ich frei habe. Wer Weihnachten und Ostern feiern will, nimmt sich halt frei an den Tagen. Wo ist da das Problem?

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      • Graublau sagt:

        Mein Punkt ist, dass man mit dem Ablehnen irgendwelcher Regelungen aufgrund von Religionsfreiheit tatsächlich alle freien Tage konsequent neu verhandeln muss. Dein Vorschlag ist eine Antwort darauf und das freut mich sehr!🙂

        Erster Einwand von mir wäre: Die meisten Arbeitsnehmer können sich nicht freinehmen, wann sie wollen, sondern müssen dem Chef / dem Betrieb / dem Markt / dem Kapitalismus folgen.

        Im Zweifelsfall sind Arbeitgeber immer mächtiger und können damit das letzte aus den Angestellten herauspressen. (Die Entwicklung in den letzten Jahren beurteile ich so.)

        Ein Ausweg wären gesetzlich festgelegte Standards, etwa damit Zeit für die Familie bleibt (das war doch mal das Motto von Sozialdemokraten für arbeitsfreien Samstag und 35-Stunden-Woche, wenn ich mich recht erinnere). Da bleibt die Frage, worauf man sie basieren möchte bzw. ob man sie verteidigen kann ohne irgendeinen moralischen Überbau. Ich würde es gerne so erleben!

        Real sind die Regelungen in „christlich geprägten Ländern“ völlig unterschiedlich, man schaue sich im „erzkatholischen“ Italien an, wann da die Läden auf haben… insofern das zu großen Teilen verhandelbar und beruht meistens mehr auf Gewohnheit als auf irgendwelchen Werten.

        Egal, was man tut, es gibt mindestens Abstimmungsbedarf, weil sich nicht alle unabhängig voneinander freinehmen oder arbeiten können. Da können allgemeine Regelungen helfen.

        Das konkrete Beispiel Tanzverbot an bestimmten Tagen halte ich allerdings für die wackeligste Einrichtung von allen, weil es weiten Teilen der Bevölkerung nicht zu vermitteln ist, dass sie an bestimmten Tagen nicht feiern dürfen. Wir haben bereits Weihnachts- und Osterpartys in Diskotheken, warum sollte das also sonst nicht gehen? Interessant sind Tage wie der 9. November, die nicht religiös, sondern politisch tabuisiert sind.

        Was den „Schutz der Arbeitnehmer“ angeht, dem die „Freiheit des einzelnen“ gegenübersteht: Ich halte das für sehr schwierig zu entscheiden! Natürlich genieße ich es, spätabends noch in den Supermarkt gehen zu können. Auf der anderen Seite muss jemand dann dort arbeiten und wie mir ein Bekannter sagte, kann das nicht mit Studenten alleine gemacht werden, weil jemand Verantwortung für den Laden / die Kasse hat, d.h. irgendein normaler Arbeitnehmer muss für „Supermarkt bis 24:00 Uhr geöffnet“ dann bis mindestens 1:30 Uhr arbeiten. Die Mutter oder der Vater ist dann am nächsten Morgen platt oder noch im Bett – oder die Person hat einen anderen Schlafrhythmus als der Partner. Die leichte Bequemlichtkeit von mir wird also mit schwierigeren Lebensumständen anderer eingekauft. Was ist uns lieber?

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        • Noway sagt:

          Ja die lieben Arbeitgeber, von denen ist ja die Kirche der Allerliebste….*ironie off* Die Kirche kennt weder Moral noch Werte die dem menschlichen Zusammenleben zuträglich sind. Schau in die Bibel, Mord und Totschlag auf jeder Seite: http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e2.htm
          Die Werte die die Gesellschaft zusammen halten sind gewiss Andere als die welche die Kirche predigt.

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        • Alex sagt:

          Ich hab gestern den Tag des Rechtsstaats gefeiert (irgendein gewöhnlich her beispielhaft genannter Verbrecher wird über führt, verurteilt und seiner gerechten Strafe über führt)

          Die Sonnenwenden bzw. Tag u nachtghleichen sind auch immer ein Grund zu feiern.

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    • Tante Jay sagt:

      Ach du scheiße. Okay, dröseln wir das mal auf.

      Wochenenden: Die sind im Arbeitsschutzgesetz festgelegt und gelten sowieso für mindestens die Hälfte wenn nicht mehr der Arbeitnehmer nicht.

      Bürojobs: Ja. Gastronomie? Komm da mal mit: „Chef, is Wochenende“. O.o

      Weihnachten ist eigentlich das Jahresendfest der Kelten, geklaut von den Christen. Und alles in allem eh überflüssig wie geschnitten Brot.

      Sonntag ist Teil des Wochenendes und als solcher geschützt. Wir können aber auch statt dessen den Dienstag und Mittwoch als „Wochenende“ nehmen. Mir hupe.

      Der Kalender ist gregorianisch. Der ist allerdings lediglich eine Flexibilisierung des Julianischen Kalenders und DER wurde von Julius Cäsar eingeführt – der hatte mit dem Christentum nu nich sooo viel am Hut.

      Was die Christen gemacht haben, ist, wildernd durch alle Religionen ihrer Anfangszeit zu laufen und zu „christianisieren“. Aus Beltane wurde imho das Osterfest. Aus dem Mittwinter Weihnachten…

      usw.

      Kommt noch mehr religiöses Geschwafel?

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      • Tante Jay sagt:

        Sorry, ich bins echt leid, von den quasi-religiösen jede Rechtfertigung zu hören, damit sie an ihrem imaginären Freund festhalten können. Ich werd da inzwischen richtig sauer.

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        • Graublau sagt:

          Es war keine Rechtfertigung (siehe Kommentar oben). Die einfachste Rechtfertigung, an seiner Religion festhalten zu dürfen, wäre allerdings tatsächlich der Verweis auf Religionsfreiheit.🙂

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        • shark9999 sagt:

          Und ich bin es echt leid, von Atheisten ständig so von der Seite angemacht zu werden. Von mir aus, glaubt nicht an Gott. Ist eure Sache. Aber hört auf, einerseits nach Toleranz zu schreien, andererseits gegenüber Leuten, die an Gott glauben, derartig arrogant aufzutreten. Von wegen „am imaginären Freund festhalten“. An etwas zu glauben ist keine bewusste Entscheidung. Man kann nicht einfach beschließen, zu glauben oder nicht zu glauben.

          Wenn man die Sache mit den Feiertagen kritisieren will, kann man das sicher auch ohne dabei Gläubige als Deppen hinzustellen.

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          • Leszek sagt:

            „Und ich bin es echt leid, von Atheisten ständig so von der Seite angemacht zu werden.“

            Hi shark9999,
            darf ich fragen in welchem Sinne du gläubig bist?

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            • shark9999 sagt:

              Ich hänge nicht direkt einer Religion/einem bestimmten Glauben an, aber ich glaube eher, dass es ein Leben nach dem Tod und eine schöpferische Kraft gibt, als daran, dass sich alles aus dem Nichts entwickelt hat. Der Begriff ist wohl „theistische Agnostikerin“.

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          • kinchkun sagt:

            An etwas zu glauben ist keine bewusste Entscheidung. Man kann nicht einfach beschließen, zu glauben oder nicht zu glauben.

            Ich denke durchaus, dass man das kann und dass man auch Verantwortung für seinen Glauben tragen muss. Jemanden, der eine Bombe in eine Menschenmenge wirft, wird sich jedenfalls nicht damit verteidigen können, dass er halt nichts dafür kann, geglaubt zu haben, Gott hätte ihm das befohlen.

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            • shark9999 sagt:

              Natürlich muss man sich dafür verantworten, wenn man Menschen umbringt, auch wenn man für seinen Glauben nichts kann. Es gibt ja auch genügend Menschen, die wegen einer psychischen Erkrankung Gewalttaten begehen (bitte nicht meinen, dass ich Glauben mit einer psychischen Erkrankung gleichsetze) und sich dennoch für ihre Taten verantworten müssen.
              Ich habe ja nicht behauptet, dass Glauben irgendjemanden von Schuld freispricht.
              Wobei, siehe unten, man nicht unbedingt an etwas wirklich glauben muss, um in dessen Namen zu morden.

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          • Tante Jay sagt:

            An etwas zu glauben ist keine bewusste Entscheidung. Man kann nicht einfach beschließen, zu glauben oder nicht zu glauben.++++++

            Ah, die Schwulenkarte ziehen. Näh, du. Wenn du an etwas *glaubst* dann ist das sehr wohl eine sehr bewußte Entscheidung. Du glaubst daran – du wirst nicht mit dem Glauben an etwas geboren, mein Freund.

            Es ist übrigens sehr erstaunlich, wie schnell gerade die sogenannten achso verzeihenden Christen dabei sind, jemanden in die Hölle und zurück zu verdammen.

            „Dräng mir deinen Atheismus nicht auf“ – tu ich nicht. Von meiner Warte aus glaubst du tatsächlich an einen imaginären Freund. Ist für dich okay, mir isses wumpe.

            Aber wenn DU ankommst und von mir verlangst, dass ich dich deswegen ernst nehme – nope, so funktioniert Religionsfreiheit nicht.

            Du machst das, was du für richtig hältst. Ohne, dass du von anderen verlangst, das zu akzeptieren.

            Das ist übrigens der Unterschied zur Sexualität. Mit der wird man nämlich geboren, anders als mit einem Glauben. Und weil der Mensch halt so gebaut ist, kann man durchaus verlangen, dass das zu akzeptieren ist.

            Leben ist scheiße, wa?

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            • shark9999 sagt:

              @ „Tante Jay“
              Ich bin nicht „dein Freund“. Wenn schon, dann eine Freundin, aber das auch eher nicht.
              Und leg mir bitte keine Worte in den Mund, ja? Ich habe mich über deine Arroganz/Respektlosigkeit beschwert, nicht darüber, dass du mir deinen Atheismus aufdrängst (das könntest du auch nicht, mit Verlaub).
              Nein, man sucht sich eben nicht aus, ein gläubiger Mensch zu sein, nicht bewusst. Man geht nicht her und sagt: „So, ab heute bin ich Christ/Moslem/Buddhist!“ und GLAUBT dann auch daran. Man kann sich dafür entschließen, religiöse Rituale zu machen oder einen Glauben instrumentalisieren, um Terrorakte zu befehligen oder selbst zu begehen, aber das bedeutet nicht, dass man auch wirklich glaubt. Ich fürchte, jemand, der keinen Glauben hat, kann das auch nicht nachvollziehen.
              Es gibt sogar Studien, die belegen, dass Gläubigkeit in den Genen angelegt ist. http://www.scilogs.de/natur-des-glaubens/gene-f-r-glauben-neues-aus-der-verhaltensgenetik/ Selbst wenn es kein Glaubensgen gibt, liegt es doch sehr nahe, dass gläubige Menschen hauptsächlich aus gläubigen Familien kommen und dadurch geprägt sind, sowie durch das ganze Umfeld, in dem sie aufwachsen. Aber du weißt das sicher besser.
              Und wenn DU ankommst und von mir verlangst, dass ich dich trotz deiner kindisch-respektlosen Art ernst nehme – nope, so funktioniert eine Diskussion nicht. Also reicht es mir auch schon wieder.

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        • gerks sagt:

          Ich übrigens auch @Tante Jay Nur umgekehrt. Atheisten die dauernd von „imaginären Freunden“ reden, sollen bitte so nett sein und rein logisch widerlegen, dass es das an was ich glaube nicht geben kann.Rein nur durch Logik. Sonst nichts bitte.
          Denn das ist schlicht nicht möglich. Durch reine Logik kann nicht nachgewiesen werden, dass es Kaffeekannen die im Asterioidengürtel rumschweben und das Leben auf der Erde steuern, nicht gibt. Genauso wenig wie Spagettimonster oder unsichtbare rosa Einhörner.

          Und der Grund ist auch einfach. Agnostizismus beruht auf Wissen, Atheismus aber auf Glaube. Und das sagen sogar Blogs von Nichtgläubigen selber.

          Was ist mit Agnostizismus?
          https://blasphemieblog2.wordpress.com/was-ist-atheismus/
          Atheismus kann mit Agnostizismus verglichen werden, der besagt, dass die Existenz Gottes nicht logisch widerlegt werden kann. Der Hauptunterschied zwischen Atheismus und Agnostizismus liegt vor Allem im Zusammenhang zwischen Glauben und Wissen.

          Wikipedia sagt zu Atheismus;
          Atheismus (von altgriechisch ἄθεος átheos „ohne Gott“) bezeichnet im engeren Sinne die Überzeugung, dass es keinen Gott und keinerlei Götter gibt.

          Formen des Atheismus und Agnostizismus
          Sowohl Atheismus als auch Agnostizismus werden häufig in einer „starken“ und einer „schwachen“ Form beschrieben.

          WISSEN:
          Schwacher Agnostizismus: Ich weiß nichts über Gott.
          Starker Agnostizismus: Keiner weiß etwas über Gott.
          ÜBERZEUGUNG:
          Schwacher Atheismus: Ich halte mich mit dem Glauben an Gott zurück und warte auf Beweise.
          Starker Atheismus: Es gibt bereits genug Beweise, um sicher zu sein, dass Gott nicht existiert.

          Und jetzt sei so nett und lass Gläubige mit deiner als „Vernunftglaube“ getarnten Religionsfeindlichkeit in Ruhe. Danke. Du glaubst an etwas , ich glaub an etwas. Und daher lass ich dir deine Unlogik (solche Atheisten wie du, sind von etwas überzeugt, dass sich ebenfalls nicht beweisen lässt) und du mir meinen „imaginären Freund“. OK?

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          • Nachtschattengewächs sagt:

            Denn das ist schlicht nicht möglich. Durch reine Logik kann nicht nachgewiesen werden, dass es Kaffeekannen die im Asterioidengürtel rumschweben und das Leben auf der Erde steuern, nicht gibt. Genauso wenig wie Spagettimonster oder unsichtbare rosa Einhörner.

            Die meisten Atheisten – wenn du Russels Teekanne schon erwähnst – sind da mit dem guten Bertrand einer Meinung. Um mal aus dem Artikel zu zitieren:

            Many orthodox people speak as though it were the business of sceptics to disprove received dogmas rather than of dogmatists to prove them. This is, of course, a mistake. If I were to suggest that between the Earth and Mars there is a china teapot revolving about the sun in an elliptical orbit, nobody would be able to disprove my assertion provided I were careful to add that the teapot is too small to be revealed even by our most powerful telescopes. But if I were to go on to say that, since my assertion cannot be disproved, it is intolerable presumption on the part of human reason to doubt it, I should rightly be thought to be talking nonsense.

            Sie ( und ich auch) sehen es schon als hinreichenden Grund an, nicht an etwas zu glauben, wenn es keinen vernünftigen Grund gibt daran zu glauben. Sie sehen die Beweislast für die Nicht-Existenz von behaupteten Entitäten also nicht bei sich.

            Ich zumindest bin von der Nicht-Existenz von theistischen Göttern überzeugt und halte die deistische Variante für belanglos,da die sich per definitionem nicht in das Universum einmischt.

            In der Praxis ist es mir allerdings egal, ob Leute an die Lila Auster, Kobolde oder Götter glauben, solange sie aus diesem Glauben keine Konsequenzen oder Handlungsanweisungen ableiten, die andere Leute ungebührlich beeinträchtigen.

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            • gerks sagt:

              Du kannst ohne weiteres davon überzeugt sein. Ich habe dagegen nichts. Und ich bin mit dir einer Meinung, dass Glaubensfreiheit nur solange zulässig ist, solange dieser nicht andere Menschen beeinträchtigt in ihren Menschenrechten.

              Aber Tante Jay meint überheblich; „Sorry, ich bins echt leid, von den quasi-religiösen jede Rechtfertigung zu hören, damit sie an ihrem imaginären Freund festhalten können. Ich werd da inzwischen richtig sauer.“

              Ob ich an meinem „imaginären Freund“ festhalten will, ist GANZ ALLEIN MEINE Sache und geht sie NICHTS an. Sie soll mir bitte meinen Glauben lassen und ich lass ihr ihre Überzeugung. Denn Zeiten in denen Glauben verboten war, als Opium fürs Volk bezeichnet wurde, Gläubige verfolgt wurden und abertausendfach in Lagern verschwanden, braucht niemand mehr. Diese fanatische Antireligiöstität die aus fundamentalem starken Atheismus („Es gibt Gott nicht, dass ist bewiesen, daher ist muss jeder der glaubt wie ein Geisteskranker behandelt werden“) entstanden istl, ist genauso gefährlich wie jede fundamentale Religiosität.

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      • Graublau sagt:

        Ich drösele gerne zurück!🙂

        Wir haben im Internet immer das Problem, dass wir Tonfall und Mimik nicht erkennen können. Deswegen kommen wir oft eine Spur unfreundlicher oder härter rüber, als wir eigentlich sind.

        Meine Fragen waren tatsächlich neutral / offen gemeint, also nicht zur Verteidung der jetzigen Regelung, sondern im Sinne, wie das gemeinschaftliche Leben geregelt werden soll. Der Kommentar von Erzählmirnix war eine Antwort darauf.

        Deswegen halte ich meine Fragen überhaupt nicht für religiöses Geschwafel. Die Frage nach dem Zusammenleben stellt sich für jede Gemeinschaft.🙂

        Dass es hier kein schwarzweiß gibt, etwa weil Polizei, Feuerwehr und Krankenhäuser funktionieren, halte ich für so selbstverständlich, dass ich es gar nicht erst erwähnt habe. Auch die nicht-christlichen Ursprünge vieler „christlicher“ Feste (bzw. Zeitpunkte der Feiertage) nehme ich inzwischen als gegebenes Allgemeinwissen an.

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    • Paganius I. sagt:

      Da muss ich dezent widersprechen. Weihnachten, sowie die meisten der christlichen Feste richten sich sowohl nach den Zeitpunkten alter heidnisch-germanischer/nordischer Feste (Weihnachten=Jul; Ostern=Ostara, etc) als auch nach alten Bräuchen um den Heiden den „Einstieg zu erleichtern“.

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    • Adrian sagt:

      Es gibt genügend Potential für feste säkulare Feiertage. An diesen könnte man Menschen und Ereignissen gedenken, die wirklich etwas für die Menschheit geleistet und bewegt haben.

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      • Graublau sagt:

        Wenn verschiedene Traditionen zum Winter, Frühling usw. Feste haben – wäre es dann nicht schlau, säkulär zu diesen Zeiten freie Tage festzulegen? Denn irgendeinen Nutzen/Sinn wird es ja gehabt haben, dass in verschiedenen Religionen und Kulturen diese Zeitpunkte so eine große Rolle gespielt haben.

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        • Adrian sagt:

          Sehe ich kein Problem mit.

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        • Damals waren die Gemeinschaften ja eher klein und einheitlich. Heute ist der Nachbar vielleicht Moslem und der kollege jüdisch, da würde es m.E. mehr Sinn ergeben, die Tage frei wählen zu lassen, und bei Zugehörigeit zu einer bestimmten Religion so eine Art „Vorkaufsrecht“ für diese Tage festzulegen (also dass der christ etwa am 24.725./26.12 auf jeden fall frei nehmen darf, wenn es betrieblich möglich ist)

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          • Hervorragende Idee. Ich bin jüdisch-christlich-muslimischer Buddhist. Ich arbeite dann Montag bis Donnerstag, außer natürlich, es ist Uposatha. Und das natürlich nicht zu religiösen Feiertagen.

            … wieso habe ich gerade das Gefühl, dass ich eine Erklärung für die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung gefunden habe?

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            • toxicity sagt:

              Man hat ja weiterhin sein festes Kontingent an Urlaubstagen, wenn der verbraucht ist, kann man keinen Urlaub mehr machen, egal welche Konfession die Person angehört.

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          • Tann sagt:

            Genau! Meine Nachbarn sind alles Juden und meine Kollegen alle Moslems! Sind ja auch ungefähr gleichgrosse Gruppen hier in Buntland😀

            Komischerweise geht es immer nur um die abrahamitischen Religionen, vor allem um jene Anhänger der Grossen OrientAlischen Friedensreligion.

            Dass man sich unseren Russisch- und Griechisch-Orthodoxen, hinduistischen und/oder Buddistischen Mitbürgern anzupassen habe (oder gar den Atheistischen) steht komischerweise nicht zur Debatte! Ein Schelm…

            Aber ich bin enttäuscht, dir ist beim Nachbrabbeln der links-grün-versiften Zeitgeistlichen Dogmen ein unverzeilicher Fehler unterlaufen: du hast Moslem statt Muslim gesagt!
            Damit wurdest du als NSU-Sympatisantin und Pegida-Uboot entarnt.
            Erwarte die Verschönerung deiner Fassade von unseren heissgelibten Antifanten.
            Allah macht groß!

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      • fink sagt:

        Genau das wollte ich gerade schreiben. Die religiösen Feiertage könnten ersetzt werden durch den „Tag der Meinungsfreiheit“, den „Tag der Toleranz“, den „Tag der Demokratie“, den „Tag des Pluralismus“ usw. Vorweg könnte es mal eine groß angelegte Diskussion darüber geben, welche Werte uns eigentlich wirklich verbinden und wichtig die jeweils sind. Denkbar fände ich z.B. auch so was wie einen „Tag der Sexualität“ – einfach mal als Denkanregung. Idealerweise würden sich irgendwann Traditionen entwickeln, wie wir an diesen Tagen diese Werte konkret würdigen könnten. Das „Fest der Menschenrechte“ dürfte ruhig zwei Tage dauern.

        Von mir aus – und als Entgegenkommen gegenüber der kulturellen Trägheit bei solchen Dingen – spräche nichts dagegen, diese Feiertage kalendarisch an die bisherigen anzulehnen, so dass Christ*innen weiterhin Zeit haben, ihre eigenartigen Rituale wie gewohnt durchzuziehen.

        Außer Weihnachten – das muss unbedingt ganz weg.😉

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    • Noway sagt:

      Keine Religiösen Feiertage, super bin ich voll dafür! Als Ausgleich verzichten sämtliche Religiösen darauf alle wissenschaftlichen, gegen die Kirchen errungenen, Dienste in Anspruch zu nehmen. Fair, oder? Wenn so ein Gläubiger Krebs bekommt muß er ja nur beten, da braucht der keine teuere Therapie.

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    • Heinz sagt:

      Das Ist absurd.
      Länder wie Italien, die weit christlicher sind, haben weit weniger „Christliche Feiertage“ auch wenn die Kirche gern so tut, als hätte Sie uns die Feiertage geschenkt.

      Im Gegenteil, das einzige, was die getan haben, ist dafür zu sorgen, dass die Feiertage einen christlichen Hintergrund bekommen, damit sie Verbote bzw. Sondergenehmigungen erteilen können.
      Es gibt genug andere Tage, die man zu Feiertagen machen kann.

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  3. mozart2006 sagt:

    Ich wünsche Dir frohliche und besinnliche Ostertagen EMN!

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  4. Adrian sagt:

    Ich verstehe sowieso nicht, wieso die Kreuzigung Jesu ein Grund zum Trauern ist ( was ja der Grund für das Tanzverbot ist).
    Erstens hätte Jesus ohne die Kreuzigung nicht auferstehen können, sein Beweis der Göttlichkeit also gar nicht antreten können.
    Zweitens ist Gott eh unsterblich.

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  5. mrunbekannt sagt:

    Top! Tanzverbot befürworte ich voll und ganz. Als Atheist toleriere ich die Intoleranz meiner traditionell gesinnten Mitmenschen gegenüber eines freudigen Tanzes an einem Karfreitag.

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  6. Tante Jay sagt:

    Die Diskussion lenkt aber ein bisschen davon ab, dass es imho (TM *g*) ursprünglich über diesen bescheuerten Text von Mathias Matussek ging.

    Lest euch den mal durch – der macht Kopfweh.

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  7. Michael sagt:

    Die Diskussion über einen Feiertag (aka bezahlten arbeitsfreien Tag) an dem man keine öffentlichen Partys veranstalten darf*, erinnert mich an mein Studentendasein.

    Grad als bei uns in Nürnberg des Thema Studiticket für den Öffentlichen Nahverkehr mal wieder aktuell war. Es ging um den VGN, ca Nürnberg und ein Radius 50km darum. Studentwerk und Studentenschaft hatten die soweit, dass man für ca 100€/Semester das Ticket für das gesamte Verbundsgebiet nutzen konnte. Zum Vergleich, ein Tagesticket kostet über 20€.

    Aber dann kneifen die Studentenvertreter… warum das? Nun ein Student in Stuttgart klagt gegen das dortige Studententicket, weil er braucht das ja nicht und er sieht es nicht ein die dortigen 1XX€ jedes Semester zu bezahlen. Das hat meine Vertreter so in Panik versetzt dass sie nicht mehr weitermachen. Aus Angst das würde einreißen UND Sie als Träger des Tickets schadenersatzpflichtig. Immerhin wurde ausgemacht das xxxx Studenten 100€ bezahlen.
    … Die Klage wurde abgewiesen.

    P.S. Es gibt ein Studententicket in Nürnberg, ich weiß. 243€ für den Vorlesungszeitraum. Bei dem anderen Ticket wärs um 100€ gegangen für das ganze Semester ^^.

    *nein der Dorfpfarrer läuft nicht rum und schaut ins Fenster, ob jemand Stehblues tanzt😀

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  8. Nachtschattengewächs sagt:

    Mann muß ja auch die sozialen Folgen des Tanzverbots sehen, wie sie z.B. hier deutlich werden.

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