„Aktivismus“

Veröffentlicht: April 8, 2015 in Uncategorized

prio

Nachdem Robin in ihrem Artikel über Depressionen die Prioritätensetzung von diesbezüglichem Aktivismus kritisiert hat, wollte ich dies mit einem kleinen Comic ergänzen.

Kommentare
  1. Robin sagt:

    „Ich glaube, ich habe einen Berglöwen gehört“😀😀😀 Danke!

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  2. Neko sagt:

    Meow 🐾🐱

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  3. kinchkun sagt:

    Ich würde ja „Selbstfürsorgeunterstützungsdienst“ vorschlagen; aber „Selbstfürsorge“ ist leider ja auch ein gegenderter Begriff, der ein gewisses (christliches) Mutterideal propagiert[1]. Ist schon schwer, mit der Sprache.

    [1] http://www.identitaetskritik.de/kritik-der-selbst-fuersorge-plaedoyer-fuer-einen-kaempferischen-feminismus/

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  4. Überhaupt ist der Comic total ableistisch! Ich bin dafür, das sich sofort ein Dutzend Social Justice Warriors inklusorisch dazugesellen und mit erfrieren!

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  5. Es ist ja schon unerhört, dass da ausgeblendet wird, dass es auch eine Berglöwin sein kann, die da empowert röhrt! Oder eine Translöw*in
    So viel Zeit sollte auch bei einem gebrochenen Bein sein!

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    • gerks sagt:

      Also Hutab. Der krasse 180° Schwenk weg vom eigentlichen Thema hin zur Feminismuskritik ist grenzgenial. Ich versuch dass jetzt mit dem anderen Thema das Flamewars hervorrurft auch.
      _____
      „Rettung“, das klingt so nach gerettet werden. Jesus hat uns gerettet. Und Atheisten sind doof. Alles wird gut. Amen.

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      • Robin sagt:

        Oh, natürlich ist der Artikel auch Feminismuskritik, genauer: Kritik an fehlgehenden Aktivismus. Aber das kann man natürlich nur bei den Menschen kritisieren, die sich überhaupt für irgendwas und irgendjemand anderen interessieren, statt einfach nur „anti“ zu sein.

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    • mitm sagt:

      Also bitte! Wenn schon, dann Löwx.

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    • shark9999 sagt:

      Also an deinen cocky-and-funny-skills musst du noch kalibrieren, Freund der Berge😉

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  6. S.B. sagt:

    Erinnert mich ein wenig an einen Witz, mit dem damals in den 90ern in Uni-Kreisen über Sozialpädagogen gelästert wurde:

    Laufen zwei Sozialpädagogen die Straße entlang. Der eine plötzlich: „Du, schau mal da. Oh nein! Da liegt einer! Und … der blutet! Au weh, den hat jemand zusammengeschlagen! Du, wir müssen dem der das gemacht hat sofort helfen!“ Und beide lassen das Prügelopfer liegen und machen sich auf die Suche nach dem Schläger…

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  7. wolflow sagt:

    Aus dem Blog von Robin:
    „Nur sehr wenige Behandlungsmethoden werden von der Krankenkasse anerkannt und übernommen. Eine neue Behandlungsmethode zur kassenärztlichen Legitimation zu verhelfen – ein jahrelanger Prozess, selbst wenn der Erfolg nicht wegzudiskutieren ist. Als würde man jemanden mit Schmerzen Aspirin verabreichen, weil irgendwie noch nicht abschließend geklärt ist, ob dieses ominöse Morphium auch tatsächlich wirkt.“

    Welche Behandlungsmethode ist denn da gemeint?

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    • Ich weiß nicht, welche Robin meint, da müsstest du sie fragen. Es gibt einige Richtungen wie systemische Therapie oder Schematherapie, die evtl. eigenständige und wirksame Verfahren sein könnten, aber nicht anerkannt sind.

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      • Leszek sagt:

        @ erzaehlmirnix

        Ist die Schematherapie nicht eines von mehreren Verfahren der dritten Welle der Verhaltenstherapie? Dann müsste sie doch eigentlich bezahlt werden bzw. unter kognitiver Verhaltenstherapie mitlaufen, oder?

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        • Not sure. Ich hatte nur einen Wochenendkurs darin. Als eigenes Verfahren kannst du damit jedenfalls nichts anfangen, soweit ich weiß. Wenn dann nur als Zusatzausbildung zur VT.

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        • david sagt:

          @Leszek:
          Schematherapie ist keine eigene Therapieschule, sondern ein Verfahren das man unter die KVT subsummieren kann (wie zum Beispiel EMDR oder Hypnotherapie), auch wenn Psychodynamiker mit einigem Recht sagen, dass das theoretische Fundament eher tiefenpsychologisch ist und frappierende Ähnlichkeit mit der Ego-State-Therapie hat (andere wichtige Referenz wäre Greenbergs emotionszentrierter Ansatz). Das heißt Schematherapie wird meist als eine Methode von Verhaltenstherapeuten verwendet und ist somit auch wissenschaftlich anerkannt, nur halt nicht als eigenes Richtlinienverfahren.
          Ich hatte bisher auch nur zwei Wochenendfortbildungen und fahre da nicht so drauf ab, aber das Buch von Jeffrey Young ist auf jeden Fall sehr gut und auch für Patienten oder Interessierte gut zugänglich. Dürfte dir gefallen!

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          • Leszek sagt:

            @ david

            Danke für die Infos.

            „aber das Buch von Jeffrey Young ist auf jeden Fall sehr gut und auch für Patienten oder Interessierte gut zugänglich. Dürfte dir gefallen!“

            Werde es mir besorgen.
            Dass mir persönlich die Ego-State-Therapie gut gefällt, dürftest du geahnt haben.
            Wenn die Schematherapie ähnlich ist, scheint es in der Tat wahrscheinlich, dass mir das Buch gefällt.

            Auf was für Unterströmungen der Kognitiven Verhaltenstherapie fährst du denn besonders ab?

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            • david sagt:

              Da es wahrscheinlich sehr wenige Leute gibt, die sich sowohl mit Ego-State als auch mit Schematherapie beschäftigt haben, würde mich dann deine Zusammenfassung interessieren, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede du siehst! In der Schematherapie wird ja zwischen Schemata und Modi unterschieden und viel mit der „Zwei-Stühle- Technik“ gearbeitet.
              Ich habe selbst nichts vertiefendes über Ego-State-Therapie gelesen und überhaupt von Psychoanalyse recht wenig Ahnung.

              Bin auch nicht so ein Fan der dritten Welle und wohl eher orthodox verhaltenstherapeutisch unterwegs😉 Der Hype um ACT, MBCT oder EMDR hat mich bisher nicht so gepackt, aber ich bin auch im Gegensatz zu EZM noch nicht approbiert und hab daher auch noch keine vertiefenden Zusatzqualifikationen.

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              • david sagt:

                Achja, CBASP finde ich sehr interessant und hoffe da irgendwann mal noch die Gelegenheit zu kriegen, was an Fortbildungen mitzunehmen.

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  8. […] gibt gute Blogartikel und schlechte. Es gibt Blogartikel, die verschwinden so schnell wie sie gepostet werden. Bleibende […]

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  9. Ich fand das schöne an dem Comic ja die Selbstbezogenheit, aber von den Kommentaren her bin ich da wohl recht alleine. Fast genauso alleine wie mit dem Vorschlag, dem Verletzten im Sinne echter Hilfe einen Gnadenschuss zukommen zu lassen.

    (Für alle, die das nicht verstehen: Ist nicht so schlimm. Ihr würdet es nicht mögen, wenn Ihr es versteht.)

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    • Robin sagt:

      Bist und bleibst ein Wichser.

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      • Au contraire, Madame. Meine Frau bläst hervorragend.

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        • Robin sagt:

          Ich hoffe für ihren Seelenfrieden, dass sie nie erfährt, was ihr Mann für ein Mensch ist.

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          • Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

            Ich hoffe, ich motiviere jetzt nicht zum Verstoß gegen die Schweigepflicht, aber schreibt weiter.

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          • Margret sagt:

            Ja, das denke ich mir auch manchmal. Auf der anderen Seite … Wahrheit kann auch heilsam sein. Liest sie hier mit? Aber vielleicht ist sie ja auch der Meinung „Broccoli-Kinder“ gehören getötet, Verletzte erschossen, „Sozialschmarotzer“ nicht unterstützt und gegen sein Bekenntnis zum Fremdgehen, wenn er denn könnte, hätte sie auch nichts. Wer weiß? ^^

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            • Ich verrate euch das Geheimnis einer guten Ehe: Man spricht nicht miteinander, und wenn, verstellt man sich total und lügt grundsätzlich.

              Und ich finde es sehr befremdlich, dass es Menschen gibt, die es „richtig“ finden, Sozialschmarotzer zu unterstützen. Man könnte ja stattdessen Menschen unterstützen, die es nötig haben.

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              • margretandfriends sagt:

                Da das Wörtchen in Anführungszeichen steht, dürfte klar geworden sein, dass du sie lediglich dafür hältst. So ganz allgemein hast Du aber wieder mal den Vogel abgeschossen. Da geht es u. a. um die ganz reale Verletzung einer ganz realen Person nämlich Robin und du schwadronierst von „Gnadenschuss“. Entweder ist das so ziemlich das größte Arschlochverhalten, das mir je im Internet untergekommen ist oder Du verfügst wirklich über 0,000000 Sozialkompetenz.

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                • Oh mein Gott. Mir war nicht klar, dass man sowas nicht sagen darf, vor allem NICHT IM INTERNET 3(

                  Sonst: Neinneinnein.

                  Nein #1:Anführungszeichen in einer Aussage von Dir sagen überhaupt nichts darüber aus, was ich denke, sie sagen nur etwas darüber aus, was Du denkst und/oder mir unterstellen willst.

                  Nein #2: Es geht hier um einen Comic.

                  Nein #3: Ich verfüge über mehr als 0 Sozialkompetenz – ich hab da neulich einen Test gemacht, den David erwähnt hatte, und kam da auf 10 von 80 Punkten. Du kennst offenbar nur das Internet nicht sonderlich gut.

                  Und nein, meine Frau liest keine Blogkommentare, wenn ich sie nicht darum bitte. Sie liest lieber schrottige Fanfiction. Selbstmitleidige „Weltverbesserer“ mit der Realität zu konfrontieren ist mein Hobby. Ich habe sie allerdings gerade gebeten, diesen Thread zu lesen. Sie möchte aber nichts dazu sagen, das fände sie zu gemein.

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    • „….schöne an dem Comic ja die Selbstbezogenheit“

      Nur, wenn ich mich als Aktivistin bezeichnen würde.

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  10. blaupause7 sagt:

    Warum muss ich jetzt gerade an „Das Leben des Brian“ denken?

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  11. david sagt:

    Was mich ehrlich sehr interessieren würde: Kennt jemand eigentlich Länder mit einer besseren ambulanten Psychotherapieversorgung, ebenfalls kostenlos, als Deutschland?
    Es ist schwer das herauszufinden und ich habe zumindest verhalten Positives aus der Schweiz und Spanien (wenig belastbare Info) gehört, aber nach meinem Kenntnisstand ist unser „Schweinesystem“ immernoch ziemlich einsamer Vorreiter.

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  12. Dummerjan sagt:

    Das ist der Unterschied zwischen Geste und Tat.

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