Die Reaktion der Leute.

Veröffentlicht: April 15, 2015 in Uncategorized

schlampe

Kommentare
  1. Lars Golenia sagt:

    Finde ich gut. Bräuchte dann mal die Nummer von Rechtsine – zu Forschungszwecken.

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  2. kinchkun sagt:

    Gleiche Diskussion unter Kerlen:

    „Sag mal, ich hab‘ mitbekommen, dass du letzten Freitag mit so ner Tussi mitgegangen bist. Wart ihr im Bett?“
    „Yupp“
    „Super Alda!“ *High five*

    Tja. Männer kommunizieren einfach effizienter😛

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    • xadrus sagt:

      Nicht nur effizient sondern auch effektiv!😛

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    • Aber L sagt:

      Also der erste Satz ist doch viel zu lang. Das müsste doch eher so aussehen:
      „Hey, sach ma, die Tussi letzten Freitag… geknackt?“
      „Yupp”
      “Super Alda!” *High five*

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      • kinchkun sagt:

        Stimmt schon. War nur aus Konsistenzgründen mit der Vorlage so lange🙂

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        • xadrus sagt:

          Lass das „Super Alda!“ weg und nimm nur das „High five“ das wäre dann maximal effektiv UND maximal effizient!

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          • Frank sagt:

            Effektivität hat mit dem Aufwand (Anzahl der Worte) nichts zu tun. Und das Ergebnis (Beifallsbekundung) bleibt das Gleiche. Ergo nur Effizienzsteigerung.

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            • Alex sagt:

              Und, letzten Freitag?
              Läuft.

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            • xadrus sagt:

              Doch, da das angestrebte Ergebniss eine Information mit wenigen Worten zu übermitteln zu einer höheren %anzahl erreicht ist wenn man ein Wort weglässt. Effektivität= Ergebnis:Ziel. Mit der Formel kann man die Effektivität eines „Ablaufes“ in Relation mit dem Ziel ausrechnen.

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              • Frank sagt:

                Wenn man das Ziel so definiert, hast du Recht.
                Aber der Effekt war in diesem Fall die Botschaft komplett zu übermitteln, dass man von der Tatsache entzückt ist, dass der Gegenüber einvernehmlichen Geschlechtsverkehr hatte😉
                Dies mit wenigen Worten zu tun, ist die Effizienz, auf die kinchkun anfangs hinwies.

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                • xadrus sagt:

                  Gut dann hab ich das falsch interpretiert, wenn man es so sieht wie du es sagst ist das natürlich auch richtig😀. Da sieht man mal wieder das man auch in etwas klar definiertes was anderes reininterpretieren kann.

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  3. rhapspunky sagt:

    Traurig eigentlich, dass sich Frauen darüber Gedanken machen „müssen“ ob sie als Schlampen bezeichnet werden, wenn sie sich durch die Weltgeschichte vögeln, Männer aber nicht :’D
    Ist doch sowieso scheiß egal, wer sich wieviel wann und mit wem rumtreibt… solange man keinem damit schadet :3

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    • @rhapspunky

      Wäre es denn für dich kein Unterschied, wenn der Mann bekannt dafür ist, jedes Wochenende eine andere aufzureißen?
      Ich denke viele Frauen wären da auch deutlich vorsichtiger, wenn es um eine Beziehung, weil sie nicht „die nächste Kerbe im Bettpfosten“ sein wollen oder befürchten „dass so einer eh nicht treu sein kann“

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    • St. Elmo sagt:

      Auch ein interessanter Gedanke zum Thema „Schlampe“

      http://der-juengling.blogspot.de/2015/04/warum-das-schimpfwort-schlampe-im-kern.htm

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    • K-Lined sagt:

      Bei Männern gibt’s das umgedrehte Phänomen: Wer sexuell wenig „erfolgreich“ ist, wird abgewertet (von beiden Geschlechtern).

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    • Naja, umgekehrt ist es eben genau umgekehrt: Da gilt derjenige, der eher zurückhaltend ist und nicht mit seinen Eroberungen prahlt, als Loser und als weniger ebgehrenswert. Das ist auch nicht besser.

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      • Katharina sagt:

        Ich finde diese Personen sehr Sympathisch🙂 Was ich absolut abstoßend und lächerlich finde sind Menschen, die in dieser Hinsicht „einsam“ sind bzw. unter umständen noch Jungfrau und dann bei sämtlichen halbwegs attraktiven Personen im Freundeskreis immer und immer wieder so Dinge sagen wie „Ach ich fände es so toll eine Freundin wie dich zu haben“, „du bist so hübsch und ich bin soo einsam“…Wenn sie sich auf eine Person festlegen ist das ja sehr süß aber es ist armselig, wenn man weiß, dass sie nur versuchen endlich iiiiirgendwen abzubekommen

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    • Katharina sagt:

      Ich würde mich persönlich sowohl von männlichen „Hurenböcken“ als auch von „Schlampen“ fernhalten😉 Dass es solche Menschen gibt stört mich nicht aber ich persönlich komme in einer Freundschaft mit dieser Mentalität nicht klar aber wie gesagt: Bei mir sind beide ziemlich gleichgestellt. Und Personen, die 1. Nicht sonderlich viele sexuelle Erfahrungen haben und 2. Auch nicht bei jeder versuchen zu landen nur um eeeendlich eine Freundin zu haben finde ich unwahrscheinlich Sympathisch🙂 Aber Menschen, die um jeden Preis ihre „sexuelle Einsamkeit“ ändern würden finde ich noch wesentlich schlimmer als Menschen, die diese Frei ausleben.

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  4. „Schlampe“ finde ich ja als Thema interessant.

    Ich glaube ja nicht, dass ein ONS heute, wenn er gelegentlich erfolgt großes Augenbrauenheben hervorruft, solange es nicht aus anderen Gründen billig wirkt (zB aufgrund des Mannes).

    Dadurch entsteht jedenfalls noch kein „Schlampenruf“ würde ich sagen.
    Dass ein „Schlampenruf“ dazu beiträgt, dass einen mehr Männer wegen Sex anmachen kann ich mir durchaus vorstellen. Das hat aber nicht unbedingt etwas mit Unsicherheit zu tun, es ist eine schlichte Kosten-Nutzen-Analyse.
    Wenn man davon ausgeht, dass sie an „Sex einfach so“ interessiert ist und „sowas“ macht, dann ist die Gefahr einer Abfuhr und auch einer Szene eben geringer als bei einer, die „sowas“ ablehnt. Die Ansprechangst sinkt entsprechend.
    Insofern trauen sich vielleicht dann auch unsichere an sie ran. Unsicherheit muss aber nicht der Faktor sein.
    Ich glaube viele Männer machen da eine Gleichung wie folgt auf: „Frauen sind wie Männer, aber sehr vorsichtig, was Sex angeht. Diese hier ist nicht so vorsichtig, also ist sie eigentlich wie ich. Ich würde mich über ein Angebot auf Sex freuen, ich sehe ganz okay aus, warum sollte sie mit mir keinen Sex haben, wenn sie keine von den vorsichtigen ist?“ Sie berücksichtigen dabei aber nicht, dass dennoch das Verhältnis von Frauen zu Sex üblicherweise ein ganz anderes ist und eben üblicherweise auch „Attraction“ und „komfort“ vorhanden sein müssen und nicht nur ein Angebot, dass Frauen ja eh nahezu immer haben.

    Das trägt dann vielleicht auch zu dem Effekt bei, dass Leute beleidigter sind als bei anderen Frauen, wenn sie abgelehnt werden. Die Ablehnung wirkt für sie direkter, weil sie den Punkt „Frauen machen so etwas eben nicht“ bei ihr schon rausgenommen haben und nur noch „Diese Frau macht es, aber du bist nicht gut genug für sie“ übrig bleibt.

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    • Adrian sagt:

      Du denkst hier zu kompliziert.

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      • Nachtschattengewächs sagt:

        Sex ist bei Heten ja auch kompliziert.🙂

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        • kinchkun sagt:

          Ach, das wirkt nur so. Ein „Hast du Lust rumzumachen?“ bei nem gemütlichen Filmabend funktioniert meiner Erfahrung nach ganz gut😛

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          • Adrian sagt:

            Wir Homos brauchen dazu nicht mal nen Filmabend😛

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            • kinchkun sagt:

              Punkt für euch!

              Aber mal im Ernst, ich weiß nicht, ob das so gut wäre, wenn Frauen genauso sexuell offen wären wie Männer. Dann wären wir alle nur noch am Vögeln; was das für die Wirtschaft bedeuten würde!

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              • Adrian sagt:

                True. Wir Homos brauchen Euch Heteros für die Produktion – von Kindern und das Bruttosozialprodukt. Bei ersterem versagt Ihr ja in letzter Zeit massiv…

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                • kinchkun sagt:

                  Na ja; wir wollen halt keine Kinder zeugen. Die sind klebrig und unhygienisch. Wir wärs, wenn ihr sie großzieht? Dann würen wir sie vielleicht zeugen. Der Rentenkasse zu liebe.

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                  • Adrian sagt:

                    „Wir wärs, wenn ihr sie großzieht?“

                    Ich passe.

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                  • St. Elmo sagt:

                    Schon der Entstehungsprozess von so einem Kind ist klebrig und unhygienisch.

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                    • Hee… jetzt fühle ich mich als schwangere Frau aber irgendwie sexistisch beleidigt.😉 Oder so…

                      Zum Thema „Schlampe“ – da gibts ein feines Buch. „The ethical slut“ oder auf Deutsch: „Schlampen mit Moral“. Autorinnen weiß ich grad nicht mehr. Die postulieren aber dort, dass das Wort „Schlampe“=sexuell bewusst und offen lebender Mensch dringend wieder im eigentlichen, positiven Sinne „zurückerobert“ werden sollte. Sie klären auch aus ihrer Sicht den Unterschied zwischen positiven, moralisch lebenden Menschen, die gerne Sex haben, und solchen, die Sexualität destruktiv und damit unmoralisch einsetzen. Ich stimme den Autorinnen nicht in jedem Punkt zu, aber das Buch ist auf jeden Fall lesenwert.

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    • Frank sagt:

      Also zusammengefasst: Bist du ein hässlicher dicker Nerd, bagger keine Schlampe an, denn ihr Korb wiegt noch schwerer. Oder, um es mit Andy Brehme zu sagen:“Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß!“😀
      Ich fand es schon immer befremdlich, eine Frau für etwas, was man(n) auch gerne tut, zu beleidigen. Vielvögelei macht eine Frau in meinen Augen nicht zur Schlampe, da gehört mehr dazu. Interessant finde ich in dem Zusammenhang, dass ich das Wort „Schlampe“ mit großem Abstand am meisten aus Frauenmündern höre. Und wenn es denn mal von einem „Mann“ kommt, dann von einem, der für Sex bezahlen muss.

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      • @frank
        Ich kann dir versichern, dass ich als offen promiskuitive Frau solche Gespräche wie das obige deutlich öfter mit Männern als mit Frauen geführt habe. Insbesondere waren die immer sehr besorgt, dass ich keinen mehr abkriege, weil Männer das doof finden wenn eine Sex hat.
        Inwieweit ist das jetzt besser als ein Wort, das evtl. weniger mit meinem Verschleiß als vielmehr mit sonstigem Beef zu tun hat?

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        • Frank sagt:

          Was sollen das für Männer sein, die es doof finden, wenn Frauen Sex haben?
          Deinen letzten Satz habe ich nicht verstanden.

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          • @frank
            Wenn jemand mich derb beschimpft, hat das weniger damit zu tun, was ich tue, sondern wer ich bin. Also wird es eher daran liegen dass mich derjenige, der mich Schlampe nennt schlicht nicht leiden kann.
            Und ich sollte vielleicht korrigieren: Männer finden es doof wenn eine Sex MIT ANDEREN ALS SIE SELBST hat.

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            • @maren: Die Logik verstehe ich nicht. Ich kann dich sicher nicht leiden, aber was soll das damit zu tun haben, dass du auch noch eine Schlampe bist? Wusste ich bis gerade eben nicht mal.

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            • kinchkun sagt:

              Männer finden es doof wenn eine Sex MIT ANDEREN ALS SIE SELBST hat.

              Ich habe diese Einstellung einiger Kerle nie verstanden. Ich kann verstehen, wenn man sagt, dass Sex etwas sehr intimes und emotionales für einen sei und deshalb ist jemanden mit einer promisken Einstellung als Partner einfach unpassend.

              Aber selbst jede Gelegenheit zum vögeln ergreifen, aber andere das zum Vorwurf machen, ist bigott.

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              • Wieso ist das bigott? Ich stehe nicht auf Frauen, die mit vielen anderen Männern Sex haben. Ich stehe auch nicht auf Männer, die mit vielen anderen Männern Sex haben. Und dass Heterosexualität jetzt bigott sein sollte, finde ich befremdlich.

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                • kinchkun sagt:

                  Stellst du dich dumm?

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                    • kinchkun sagt:

                      Nein, ich hab‘ ja auch nix dummes gesagt.

                      Menschen vorzuwerfen häufigen Sex zu haben, während man selbst gerne häufigen Sex hat, ist bigott. Und hat nichts mit Heterosexualität zu tun.

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                    • Ich gehe nicht davon aus, dass jeder Mensch meine Maßstäbe teilt. Ich gehe nicht davon aus, dass alle Menschen gleiche Maßstäbe haben. Vor allem nicht Männer und Frauen. Ich wüsste auch nicht, wem ich etwas vorwerfe.

                      Ich sehe auch nichts falsches daran, hier für Frauen andere Maßstäbe anzusetzen als an Männer. Ich bin ja nun keine Frau. Ich möchte aber eine Frau als Partner. Keinen Mann. Ich möchte, ganz spezifisch, eine Frau als Partner, die nach meinen Maßstäben eine tolle Frau ist, und nach deren Maßstäben ich ein toller Mann bin. Warum sollten diese Maßstäbe identisch sein? Ich mag Frauen mit großen Brüsten. Darf ich jetzt nur Frauen toll finden, die Männer mit großen Brüsten attraktiv finden? Das ist doch absurd. Und das war es von Anfang an.

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                    • kinchkun sagt:

                      Es ging mit keiner Silbe darum, wen du magst oder auf wen du stehst. Noch hat jemand hier behauptet, dass du jemanden was vorwerfen würdest.

                      Ich sprach von Männern, die Frauen eine offene Sexualität vorwerfen und selbst eine solche pflegen.

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                    • Und jetzt sind wir wieder am Anfang: Das wäre nur dann bigott, wenn „Sexualität“ bei Männern und Frauen identisch wäre.

                      Meiner Ansicht nach ist es aber alleine schon dadurch nicht, dass Männer mit Frauen Sex haben und Frauen mit Männern. Denkst Du, es ist das gleiche, mit einem Mann Sex zu haben wie mit einer Frau? Ich denke nicht. Ich weiß es nicht, vielleicht möchte sich ja jemand dazu äußern, der beides ausprobiert hat, aber wenn derjenige nicht sagt, dass das absolut identisch ist, ist es nicht bigott, das Sexualverhalten von und gegenüber Männern und das Sexualverhalten von und gegenüber Frauen differenziert zu betrachten und auch unterschiedlich zu beurteilen. So als „Gesellschaft“.

                      So als Individuum sollte man, finde ich, eh bewerten können, was man will, und wie man es will, und natürlich bewerten andere dann dich, aber dann kann es kein „richtig“ oder falsch“ geben. Dann gibt es vielleicht eine Mehrheit und eine Minderheit, und Du gehört zu den einen, die das angesprochene Verhalten bigott finden, und ich zu den anderen, die finden, Du verwendest das Wort „bigott“ falsch.

                      Dein letzter Satz provoziert mich übrigens zu der Frage, ob ich denn als nicht-promiskuitiver Mann Frauen eine offene Sexualität „vorwerfen“ dürfte? Zum Beispiel in Form von „Also, Du bist 32, hat 3 Kinder von 82 verschiedenen Männern und wunderst dich jetzt, dass dich keiner mehr will? Mich wundert das nicht“. Analog für die Mädchen, die sich ja „nur selbst finden“ mussten und mit Anfang 30 rumjammern, wo denn „die ganzen guten Männer“ geblieben sind. Die sind nämlich entweder – wie ich – schon lange liiert oder vögeln halt irgendwelche 20jährigen, die sich ja „nur selbst finden“ wollen. Das geht so bis man etwa 50 ist, dann nimmt man die Mittdreißiger, die sich fragen, wo all die guten Männer geblieben sind.

                      Als ich so 15, 16 war, haben mich die meisten Frauen nicht mit dem Arsch angeschaut. Das wurde mit mehr Übung einfacher. Mit zunehmendem Alter auch. Und so ein Ehering scheint wie frische Blumen auf Bienen zu wirken, auch wenn ich sicher nicht mehr annähernd so gut aussehe wie vor 15 Jahren.

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                    • Adrian sagt:

                      @ lollipops
                      Der Schwarze darf nicht auf der gleichen Bank sitzen, weil er halt schwarz ist. Das ist nicht bigott, man setzt an den Schwarzen nur andere Maßstäbe an.

                      Merkste was?

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                    • Sitzen Schwarze anders als Weiße?

                      Aber gut, wenn Du da schon dazukommst: Gibt es ein homosexuelles Äquivalent für „Schlampe“ – also, für Männer?

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                    • Adrian sagt:

                      „Sitzen Schwarze anders als Weiße?“

                      Relevanz?
                      Merkste nicht, wie absurd und zirkulär Deine Argumentation ist? Weil Frauen eine andere Sexualität als Männer haben, dürfen sie ihre Sexualität nicht so ausleben wie Männer. *Kopfschüttel *

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                    • Die Relevanz ist, dass Du Gleiches mit Gleichem vergleichen musst. Mindestens.

                      Meine Argumentation ist nicht, was Frauen „dürfen“. Wenn Du sagst (was ich auch so sehe), dass Frauen eine andere Sexualität als Männer haben, ist die Frage, ob sie die ausleben können wie Männer, schlicht irrelevant, da sie es sowieso _nicht_ können, da sie eben eine andere Sexualität _haben_. Die Frage nach dem „dürfen“ ist daher mindestens seltsam.

                      Ich versuche mal ein anderes Beispiel: Die meisten Menschen mögen Eis mit in Rum flambierten Himbeeren. Andere Menschen finden Eis mit in Grand Manier flambierten Erdbeeren lecker.

                      Ich glaube aber nicht, dass viele Leute Eis mit flambierten Tomaten mögen.

                      Und das, obwohl Tomaten – wie Himbeeren – Beeren sind, während Erdbeeren – trotz den Namens – Nüsse sind.

                      Und während also viele Leute auch Tomaten mögen, weil sie halt Beeren sind, will man sie halt nicht flambiert und mit Eis. Das ist keine Diskriminierung von Tomaten, und auch keine Diskriminierung von Brombeeren. Das ist schlicht die Entscheidung der Tomate, keine Himbeere zu sein (zugegeben, die Metapher hängt an dieser Stelle).

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                    • Übrigens hast Du meine Frage nicht beantwortet.

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                    • Adrian sagt:

                      „Die Relevanz ist, dass Du Gleiches mit Gleichem vergleichen musst. Mindestens.“

                      Nein, muss ich nicht.

                      „Meine Argumentation ist nicht, was Frauen “dürfen”. Wenn Du sagst (was ich auch so sehe), dass Frauen eine andere Sexualität als Männer haben, ist die Frage, ob sie die ausleben können wie Männer, schlicht irrelevant, da sie es sowieso _nicht_ können, da sie eben eine andere Sexualität _haben_.“

                      Und was regst Du Dich dann auf? Wenn Frauen sowieso keine Schlampen sein können (d. h. mit vielen Männern schlafen) brauchst Du Dir auch keine Sorgen zu machen, einer Schlampe zu verfallen.

                      Im Übrigen darf ich Dich an den Ausgangspunkt erinnern. kinchkun schrieb:

                      „Aber selbst jede Gelegenheit zum vögeln ergreifen, aber andere das zum Vorwurf machen, ist bigott.“

                      Woraufhin Du schriebst:

                      „Wieso ist das bigott?“

                      Weil das die Essenz der Bigotterie ist. Anderen vorwerfen, was man selbst tut.

                      „Ich stehe nicht auf Frauen, die mit vielen anderen Männern Sex haben. Ich stehe auch nicht auf Männer, die mit vielen anderen Männern Sex haben.“

                      Irrelvant. Worauf Du stehst, hat mit der Ausgangsaussage nichts zu tun. Deine ganzer Einwand ist demnach verfehlt.

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                    • Adrian sagt:

                      „Übrigens hast Du meine Frage nicht beantwortet.“ „Gibt es ein homosexuelles Äquivalent für “Schlampe” – also, für Männer?“

                      Nein. Wir sind alles Schlampen.

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                    • Und ich glaube, ich verstehe das Problem. Eine Aussage wie „Schlampe“ von einem „Stecher“ ist vielleicht bigott, aber wenn man daraus nun eine Gesellschaftskritik macht, ist es definitiv dumm. Oder illusorisch. Aber in jedem Fall nutzlos. Unter dem Strich ist das kein Vorwurf – oder zumindest kein relevanter – sondern nur unreflektiert dumm.
                      Jeder Mensch ist irgendwie „bigott“ im Sinne von „Double Standards“. Das liegt daran, dass nicht alle Menschen gleich sind. Wir liefern dafür gerade ja ein Paradebeispiel. Ich komme mir gerade vor wie Linksi im Comic. Du (mir) auch. Ich weiß, wie ich das finde. Du (wohl) auch. Solange wir nur aneinander vorbeireden, bleiben wir Linksi.
                      Ich halte meine Frau übrigens nicht für eine Schlampe. Ich fände es schön, Sex mit einer 19-jährigen Kellnerin, einer 21-jährigen Stewardess, einer 23-jährigen Studentin und einer 27-jährigen frischgebackenen Frau Doktor zu haben, aber das hatte ich schon, und ich behalte sie lieber.

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                    • margretandfriends sagt:

                      „Ich halte meine Frau übrigens nicht für eine Schlampe. “

                      Die Frage müsste vielmehr lauten: Würdest Du sie für eine Schlampe halten, wenn sie Sex mit einem 19-Jährigen Kellner, einem 21-jährigen Steward, einem 23-jährigen Studenten und einem 27-jährigen frischgebackenen Herrn Doktor hätte? Und vielleicht auch noch mit einem 37-jährigen Chirurgen und einem 30-jährigen Piloten?

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                    • @Margret: Selbstverständlich. Chirurgen haben ausschließlich Sex mit Schlampen (und ich glaube, mein Punkt ging an Dir vorbei)

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                    • dasRecht sagt:

                      Ihr Nazis!😉

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                    • margretandfriends sagt:

                      „@Margret: Selbstverständlich. Chirurgen haben ausschließlich Sex mit Schlampen (und ich glaube, mein Punkt ging an Dir vorbei)“

                      Ich glaube nicht. Du hast oben eine wunderbare Doppelmoral vertreten. Fast schon klassisch. Und insofern wäre die Frage interessant, inwieweit Du auch deine Frau verurteilen würdest, hätte sie sich ähnlich verhalten wie Du (das Beispiel kam von dir ^^). Die Einstellung mit dem Schloss und dem Schlüssel ist doch leider immer wieder anzutreffen.

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                    • Ja, Margret, und Du hast das Beispiel nicht verstanden. Kleiner Lesehinweis: Ich habe die 19-jährige Kellnerin geheiratet, als sie eine 26jährige Doktorandin war.

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                    • Mika sagt:

                      Ihr seid alle doof.

                      Ich will Namen und Telefonnummern dieser Schlampen, über die ihr ständig schreibt.

                      Sofort bitte!

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                    • margretandfriends sagt:

                      Zugegeben, den hatte ich echt nicht verstanden.
                      Vor dem Hintergrund deines Beitrags bei Miria (zum Thema „wenn mich eine Frau anmacht, würde ich nicht „Nein“ sagen) dachte ich an verschiedene Personen.
                      Immerhin, der war tatsächlich gut.

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                    • margretandfriends sagt:

                      Puh, und zum Glück war ich nie Stewardess. Sonst wäre das Ganze hier doch ein bisschen gruselig geworden:-/.

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                    • Also, die Kellnerin glaub ich Dir, aber ne Promotion? … Naja, wobei, vielleicht bist Du ja sehr attraktiv und hast Dich vom Rektor anbumsen lassen.

                      Auch ansonsten sind Deine Sorgen unbegründet. Hätten wir jemals Sex gehabt, hättest Du das sicher nicht vergessen. Das wären die besten zwei Minuten Deines Lebens gewesen.

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                    • Mika sagt:

                      Ich hatte noch nie was mit ner Saftschubse. Mach doch ne Umschulung, dann steigen deine Chancen…..

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                    • margretandfriends sagt:

                      Dich meinte ich nicht, Mikalein. Nur die Lebensdaten der Gattin des Herrn Lollipops waren bis auf die Stewardess tatsächlich … nunja … gleich. Sogar der Hochzeitszeitpunkt und das entsprechende Alter … Und das wäre … ein bisschen sehr gruselig geworden.

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                    • Mika sagt:

                      Du wohnst aber hoffentlich nicht in Berlin und bist keine Internistin?

                      Sonst wird es langsam peinlich für mich…….mir kam das nämlich auch sehr bekannt vor…..

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                    • margretandfriends sagt:

                      @ Lollipops „Also, die Kellnerin glaub ich Dir, aber ne Promotion? … Naja, wobei, vielleicht bist Du ja sehr attraktiv und hast Dich vom Rektor anbumsen lassen.“

                      Neeee, das war anders. Ich hab nämlich mit meiner Prof geschlafen. Hat halt doch Vorteile, bisexuell zu sein, weißte …
                      Und, wie hast Du das Studum so hinbekommen? Auch bisexuell? Oder ein sehr frauenlastiger Studiengang?

                      @ Mika Doch ja. Warst Du der Typ neulich mit dem Kalbsknochen im Dickdarm?

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                    • @Margret: Und, wie hast Du das Studum so hinbekommen?

                      Studium… keine Ahnung, viel Alkohol, das war langweilig. Promoviert habe ich auf dem klassischen Weg: Leistung, bis man unverzichtbar ist, und dann Erpressung.

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            • Hank sagt:

              Du bist was du tust.
              Aber ansonsten gebe ich dir recht: haters gonna hate hate hate hate hate

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          • Alex sagt:

            Doof finden wir das oder gar solche Frauen sicher nicht.

            ABER sie laufen Gefahr als beziehungsungeeignet aussortiert zu werden

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        • @maren

          Das du das Gespräch öfter mit Männern führst könnte einmal an der Auswahl deines weiblichen Freundeskreises liegen (Nichtpormiskutive Frauen meiden promiskuitive Frauen häufig) und auch daran, dass sie es nicht mit dir, sondern in deiner Abwesenheit besprechen.

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  5. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    Die „Schlampen“ und „Looser“ gibt es als bei den Nicht-Heterosexuellen nicht?

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  6. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    Die Rechte ist ziemlich narzistisch und egozentrisch, kein Wunder, dass Sie sich die Bestätigung über Sex holt…

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    • Du bist ziemlich narzisstisch und egozentrisch, kein Wunder, dass du dir Bestätigung über das Diagnostizieren von Comicfiguren holst.

      (Ist irgendwie doof, anhand von drei Sätzen ne Diagnose zu stellen, oder?^^)

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      • Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

        Hm, dann habe ich wohl nicht nur diesen Comic, sondern auch diesen Blog falsch eingeschätzt – schade.

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        • Oh noes! Wie kann ich das nur wieder gut machen? Bitte, gib mir doch noch eine Chance. Der Gedanke, dass du jetzt meinen Blog nicht mehr mögen könntest… unerträglich :-O

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          • Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

            Ich schrieb „falsch eingeschätzt“ und nichts von „mögen. Ich bin weder bigott, noch intolerant – aber wohl nicht sympathisch.

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            • Du hast aber gesehen, dass ich lediglich deinen „Diagnoseschnellschuss“ kopiert und gespiegelt habe, um zu zeigen, wie doof es ist, wenn man meint man könne die Persönlichkeit eines Menschen (oder Comicmännchens) wegen weniger Sätze beurteilen?

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              • Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

                Ich ging davon aus, dass meine „Diagnose“ als überzogene und comicbezogene Darstellung von Ansichten, oder auch „Freizeitdiagnosen“ erkennbar wäre.

                Deine Zurechtweisung zeigt mir also, dass meine Form von Humor nicht kompatible zu diesem Blog ist, zumindest nicht von mir.

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                • Die dahinterstehende Ansicht, eine Frau die viel Sex hat sei narzisstisch und müsse sich nur Selbstbestätigug dadurch suchen, finde ich nicht lustig, nein.

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                  • Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

                    Meine „Aussage“ war eher so gedacht, dass sie z. B. von einer dritten Person in diesem Comic ausgesprochen worden sein könnte. Tut mir leid, wenn ich nicht ausreichend befähigt bin, dies auch so zu vermitteln, sondern Dich in diese Diskussion dränge.

                    Es ist ärgerlich, dass ich das Gefühl vermittelt bekomme, das Du Dich von mir persönlich angefeindet fühlst und bezweifle, dass es tatsächlich sachlich begründet werden könnte.

                    Aber egal – Dein Platz, Deine Regeln.

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  7. aranxo sagt:

    Mal ein Nebenaspekt:
    Wenn es nicht um ONS geht, sondern um eine Langfriststrategie, sprich anvisierte Beziehung, „zieren“ sich Frauen oft länger, bis sie sich auf Sex einlassen. Die gängige Begründung ist dann oft: „Wenn ich mich zu früh auf ihn einlasse, hält er mich vielleicht für eine Schlampe, und ist dann danach nicht mehr interessiert.“
    Diese Argumentation hört man immer wieder. Ich habe das noch nie verstanden. Wenn er so ein Arschloch ist, selbst mit ihr ins Bett zu gehen, sie aber aufgrunddessen als Schlampe anzusehen und auf sie herabzusehen, warum sollte sie mit so einem Typen ernsthaft eine Beziehung haben wollen? Sollte sie nicht vielmehr froh sein, dass sie ihn dann auch los ist? Dann hat sie doch immerhin einmal vielleicht halbwegs brauchbaren Sex gehabt und gleichzeitig die Spreu vom Weizen getrennt. Kann doch so verkehrt nicht sein.

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    • shark9999 sagt:

      Eine solche Begründung, so klischeehaft sie auch scheint, habe ich überhaupt noch nie von einer Frau gehört. Ich höre eher die Begründung: „Ich will wissen, ob er es ernst mit mir meint, ob ich ihm wichtig bin, oder nur mein Körper.“

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      • kinchkun sagt:

        Eine solche Begründung, so klischeehaft sie auch scheint, habe ich überhaupt noch nie von einer Frau gehört.

        Ich schon. Ich denke, dass das durchaus eine nicht seltene Angst ist; ob sie begründet ist, ist eine andere Sachen.

        “Ich will wissen, ob er es ernst mit mir meint, ob ich ihm wichtig bin, oder nur mein Körper.”

        Zeugt jetzt aber auch nicht gerade von emotionaler Reife, diese Einstellung.

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        • shark9999 sagt:

          „Ich schon. Ich denke, dass das durchaus eine nicht seltene Angst ist; ob sie begründet ist, ist eine andere Sachen.“

          Dann kenne ich offenbar andere Leute als du.

          „Zeugt jetzt aber auch nicht gerade von emotionaler Reife, diese Einstellung.“

          Sagt ja keiner.

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          • kinchkun sagt:

            Dann kenne ich offenbar andere Leute als du.

            Wäre auch verwunderlich falls nicht. Die Frage ist aber nicht, wer welche Leute kennt, sondern, ob das Statement von „aranxo“ selten ist oder nicht.

            Sagt ja keiner.

            Wollte dir auch nix unterstellen. Sorry, dass ich deine Kreise gestört hab.

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      • aranxo sagt:

        Kommt drauf an, wo man sich rumtreibt. Auf dem Forum von elitepartner.de z.B. kann man ständig solche Statements lesen. Da wird lang und breit darüber diskutiert, ab welchem Date es ok geht, als Frau mit dem Mann ins Bett zu gehen, bzw. wenn man es vorher macht, ob man dann als Schlampe oder leicht zu haben gilt. Da beschleicht mich regelmäßig das Bedürfnis, in den Tisch zu beißen.

        Hey, es ist ok, wenn es für DICH ok ist und für den Mann ok. Wenn DU Lust darauf hast und er auch. Das kann auch beim ersten Date sein.

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        • shark9999 sagt:

          Naja gut, mit solchen Portalen habe ich keine Erfahrung, und ich kenne auch niemanden, der dort angemeldet ist (vielleicht geben es die Leute auch nicht zu *fg*).
          Wobei ich denke, dass es, wenn wirklich so viele Frauen meinen, mit einem Mann erst nach einer gewissen Zeit ins Bett gehen zu dürfen, auch einen Grund dafür geben muss, der nicht allein bei den Frauen liegen kann.

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          • aranxo sagt:

            Man muss da nicht angemeldet sein, um mitlesen und auch kommentieren zu dürfen.

            Ich vermute, dass diejenigen Kreise der Gesellschaft, die sich auf solchen Portalen tummeln (der Name ElitePartner ist ja Programm), auch wesentlich mehr Wert auf althergebrachte Konventionen legen. Da schickt es sich eben für eine Dame von Format (oder wer sich dafür hält) nicht, mit dem Verehrer vor dem dritten Date in die Kiste zu steigen, komme, was wolle.

            Welcher Grund sollte das sein, der bei den Männern liegt? Ich dachte immer, Männer sind doch froh drum, wenn sie eine Frau nicht so lange bewerben müssen und schneller ins Bett kriegen.

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            • shark9999 sagt:

              Und ich dachte immer, konservative Männer (also die Männer, die sich in solchen „Kreisen“ tummeln) würden schon Wert darauf legen, dass die Frauen brav sind. Du sagst selbst „Männer wollen eine anständige Frau, die nur für sie unanständig wird.“

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              • aranxo sagt:

                Ich halte mich nicht für einen konservativen Mann. Von daher lege ich auf „brav sein“ (wahrscheinlich meinst Du Treue) nur innerhalb einer festen Beziehung wert, in der man sich Exklusivität zugesichert hat. Was sie vorher gemacht hat, ist mir ziemlich egal, und was danach auch, solange sie mich nicht wegen dieses Kerls verlassen hat.

                Nur weil die Worte „anständig“ und „unanständig“ in den Sätzen gegenüber gestellt werden, muss dass nicht heißen, dass diese dann auch genau das Gegenteil bezeichnen. Anständig bei einer Frau bedeutet ja nicht unbedingt, wenig Sex und weniger Partner gehabt zu haben. Es bedeutet vielleicht eher, dass sie ihre Partner mit Bedacht wählt und nicht gleich wieder wegen dem nächsten wieder weg ist.

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            • Michael sagt:

              „Ich dachte immer, Männer sind doch froh drum, wenn sie eine Frau nicht so lange bewerben müssen und schneller ins Bett kriegen.“

              Wir reden hier aber von einer festen Beziehung. Der Mann, der eine Frau möglichst schnell ins Bett kriegen will, ist u.U. eben nicht der Mann, der eine langfristige Bindung sucht.

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              • aranxo sagt:

                Warum sollte sich das ausschließen? Wenn mich eine Frau interessiert, will ich sie möglichst bald im Bett haben, ganz egal, ob für kurzfristig oder für langfristig. Manchmal entscheide ich auch erst später, ob sie mich langfristig interessiert. Diese Entscheidung kann man auch erst nach den ersten paar mal Sex machen. Wenn der nämlich mies ist, muss sie in anderen Belangen schon extrem toll sein, damit da was langfristiges draus werden kann.

                Wer mich deswegen jetzt für einen Chauvi hält: Frauen machen das genauso, erzählt mir nix.

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                • shark9999 sagt:

                  „Warum sollte sich das ausschließen?“

                  Weil Frauen, die „anständig“ sind, eben zumeist länger warten. Ob es nun ist, weil sie Angst haben, sonst als Schlampe abgestempelt werden, oder weil sie Angst haben, der Mann würde sie nur für „das Eine“ wollen, oder weil sie schlicht Angst/Nervosität vor Sex haben, weil sie noch nie/schon lange keinen mehr hatten.

                  „Frauen machen das genauso, erzählt mir nix.“

                  Ja, tun sie. Da ist auch nichts dabei. Wobei ich vermute, dass die meisten Leute sich schlicht *verlieben* (oder halt nicht) und nicht erst mal ein bisschen Sex haben und schauen, ob da was Langfristiges draus werden kann.

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  8. aranxo sagt:

    Im übrigen gilt auch hier wieder:
    Männer wollen eine anständige Frau, die nur für sie unanständig wird.
    Frauen wollen einen unanständigen Mann, der nur für sie anständig wird.

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    • shark9999 sagt:

      Und hier bin ich ziemlich sicher, dass du unter einer „unanständigen“ Frau etwas anderes verstehst, als unter einem „unanständigen“ Mann.

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      • aranxo sagt:

        Kleine Korrektur, im ersten Satz muss es natürlich heißen: „die nur für IHN unanständig wird“

        Das ist ein Bonmot, und noch nicht mal von mir, sondern irgendwo aufgeschnappt, ich weiß nicht mehr woher. Damit es ein Bonmot sein kann, muss es notwendigerweise verkürzen. Man kann es als Erkenntnisgewinn nutzen, wenn es für einen eine Wahrheit beschreibt, man muss aber nicht.

        Daher kann es durchaus sein, dass unter „unanständig“ in beiden Fällen ein Tick etwas anderes gemeint ist. Das muss jeder für sich entscheiden, das liegt in der jeweils persönlichen Interpretation.

        Ich für meinen Teil sehe da wenig Unterschied. „unanständig“ steht da wohl bei beiden Seiten mehr für sexuell aktiv und aufgeschlossen. Der Unterschied liegt dann wohl eher darin, dass „unanständig“ beim Mann bedeutet, dass er vorher promisk war, es aber für sie aufgibt. „unanständig“ bei der Frau bedeutet dann, dass sie bei ihm (und natürlich nur ihm, wie der Satz ja sagt) ihre Sexualität voll auslebt. Also trifft man sich quasi in der Mitte in einer treuen, aber sexuell erfüllten Partnerschaft. Insofern hast Du recht, wenn Du kritisierst, dass hier vom Vorleben bei beiden etwas anderes erwartet wird.

        Ich für meinen Teil interessiere mich recht wenig für das Vorleben einer Partnerin. Das darf auch gerne promisk gewesen sein. Um ehrlich zu sein, ein wenig mehr Erfahrung ist ganz und gar nicht zu verachten, eher zu begrüßen. Ich habe auch wenig Angst vor Vergleich mit Vorgängern. Männer halten sich ja eh für den allertollsten, so dass die Luschen vor mir eh nicht gegen mich anstinken können.^^

        Oder anders gesagt, Männer, die meinen, Frauen als Schlampen abwerten zu müssen, haben m.E. ein massives Problem mit ihrem Selbstwertgefühl.

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  9. Dago sagt:

    Guter Comic. [In meinen Augen ein überflüssiger Kommentar, aber diese EMN soll ja nicht glauben, ich würde AUSSCHLIESSLICH Kritik üben.]

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  10. Mika sagt:

    Ein Schloss, das mit vielen Schlüsseln geöffnet werden kann, taugt nix.
    Ein Schlüssel, der viele Schlösser öffnen kann, ist etwas Besonderes.

    Nicht meine Sichtweise, aber irgendwie auch ne Ansicht.

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    • Frank sagt:

      „Nicht meine Sichtweise, aber irgendwie auch ne Ansicht.“

      Vielleicht für Minderbemittelte.

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      • Mika sagt:

        Es ist sexistischer Humor. Das hat nix mit Intelligenz zu tun. Nicht Minderbemittelte bemerken das…..

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        • Frank sagt:

          Nein. Du schriebst, es ist eine Ansicht.
          Und deine ist es ja nicht, warum bist du dann gleich angepisst?
          Aber das der Spruch (auf den wahrscheinlich jeder schon seit 75 Beiträgen wartet) dann von dir kommt, wundert mich wenig.

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          • david sagt:

            Ich finde eher, dass du hier etwas angepisst reagiert hast.

            Ich empfinde den Spruch zwar auch als sexistisch, aber das heißt nicht dass er keinen wahren Kern hätte.

            Jim Jeffries sagt es so: „It is easy, to be a slut. It’s fucking hard, to be a stud.“

            Das lässt sich nun mal nicht ganz leugnen, oder? Es ist tatsächlich auch z.B. wesentlich einfacher, als Frau von Prostitution zu leben. Warum?

            Sexistische Stereotype kommen auch nicht einfach aus dem Nichts.

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          • Mika sagt:

            Ich bin nicht angepisst, keine Sorge. Ich habe dir nur erklärt, das Sexismus und Intelligenz sich nicht ausschließen.
            Auch ich habe auf den Spruch gewartet, kam halt nicht und dann fand ich es angemessen, ihn mal zu erwähnen, auch wenn ich nicht so denke.

            Aber Davids Ansicht ist auch eine Überlegung wert. Mach mal nen Wettbewerb im aufreißen gegen eine Frau, du wirst verlieren, es sei denn, du bist Koch, denen fliegen die Mädels zu🙂
            Natürlich nur, wenn man real etwas dezenter auftritt als ich hier……

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          • Frank sagt:

            Man kann den Spruch dazu benutzen, um zu sagen dass Frauen es leichter haben an Sex zu kommen. Das ist aber hinlänglich bekannt und auch nichts Schlimmes. Zumindest für die nicht, die zum Stich kommen. So läuft das Leben halt. Dieser Spruch wird aber nach meiner Erfahrung eher von denen gebracht, die eben nicht sexuell erfolgreich sind. Solosex ausgenommen🙂
            Und die benutzen ihn dazu, Frauen die so häufig Sex haben, wie sie wollen, als wertlose Schlampen hinzustellen.
            Und „minderbemittelt“ heißt nicht zwangsläufig minder intelligent. Das kann beispielsweise auch mindersymphatisch oder minderbestückt (Penislänge) bedeuten.

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