Druck.

Veröffentlicht: April 19, 2015 in Uncategorized

mann

Kommentare
  1. netreaper sagt:

    *prust*
    Danke, EMN.😀

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  2. Luc sagt:

    Ohje, netreaper hat sich bei dir bedankt, bei dem Comic muss was schief gelaufen sein😀

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  3. Talianna sagt:

    Ich musste gerade nicht nur wegen des typischen Aufbaus der Pointe und wegen des thematisch Treffenden daran lachen.

    Sondern auch, weil „Druck“ im Sinne von „der hat Druck“ gelegentlich dann doch von mir kommt im Bezug auf Jungs, die – sagen wir, den Eindruck erwecken, diesen Druck dringend loszuwerden.

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  4. only_me sagt:

    Früher gab es „Mauerblümchen“: Mädchen, die beim Tanzen als letzte oder gar nicht aufgefordert wurden.
    Ich kann mich nicht erinnern, je eine moderne Version dieses Begriffs gelesen zu haben. Gibt es das nicht mehr, dass eine junge Frau keinen abkriegt oder ist das Phänomen als Problem zu unerwünscht, als dass ein eigenes Wort dafür kommod wäre?

    Hat wenig mit dem Comic zu tun, ich weiß, aber fiel mir grad auf.

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    • netreaper sagt:

      Feministinnen. Die werden dann irgendwann zu Feministinnen, also so Anhängerinnen des „Dritte Welle“-Feminismus, der Hass auf Männer auslebt und kultiviert.
      (Ist nur eine zur Debatte gestellte These, muss nicht stimmen)

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      • only_me sagt:

        Während ‚Feministin‘ von manchen sicher synonym mit ‚hat ein Problem mit Männern‘ gesehen wird, ist die Bedeutung ‚hat keinen abgekriegt‘ sehr ungewöhnlich.

        Ich glaub ja eher, dass der Gedanke „es liegt an ihr, dass sie keiner haben will“ in unser Girl Empowerment Zeit nicht erlaubt ist. Mädchen sind alle großartig.

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        • So n Quatsch. Es it für jeden ein doofes Gefühl, wenn man einen Partner möchte und keinen findet. Dass Frauen keinen abkriegen ist genauso üblich und genauso Thema. Es gibt halt Häufungen in die eine oder andere Richtung (Männer werden eher für zu wenig Sex beschämt, Frauen eher für zu viel) aber Grundprobleme wie Einsamkeit, Schüchternheit oder Bindungsprobleme sind nicht exklusiv. Keine Ahnung warum manche Menschen unbedingt so einen speziellen Opferstatus für ihr Geschlecht reklamieren müssen.

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          • only_me sagt:

            Ah, du argumentierst an der Frage vorbei: Was ist der Begriff für diese Frauen analog zu Schlampe, Schlappschwanz, Weiberheld?

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            • Mauerblümchen, alte Jungfer, Katzenlady, …

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              • only_me sagt:

                Mauerblümchen scheint mir seit 40 Jahren nicht mehr im Gebrauch zu sein und „alte Jungfer“ und „Katzenlady“ sind für Frauen über 35.
                Das ist mein Punkt. Und mein Punkt – fällt mir gerade auf – bekommt Unterstützung durch die True Fruits Geschichte: Es ist nicht erlaubt, zur Kenntnis zu nehmen, dass es junge Frauen gibt, die schlechte Chancen haben.
                Fatacceptance ist doch letztlich genau das Gleiche: Alle Mädchen sind hübsch. Alle Mädchen sind toll. Wenn ein Mädchen leidet, liegt das nicht an dem, was sie ist oder mitbringt.
                Deswegen gibt es kein aktuelles, im Gebrauch befindliches Wort für Mauerblümchen.

                Wie gesagt: Nicht eigentlich wichtig. Ich finds nur sehr auffällig, dass bei der Betrachtung des Themas deiner Comics von heute und gestern laut über die (sexuell) besonders aktiven und chancenlosen Männer, sowie über die besonders aktiven Frauen geredet wird, die besonders chancenlosen Frauen aber irgendwie keine Kategorie bilden.

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                • Weil ich über SEX rede, herrgottsscheiße. Un da gibt es nunmal die Tendenz, dass es Frauen leichter haben an Sex zu kommen, wodurch es logischerweise für Frauen eher „schlimm“ ist, wenn sie „sich von jedem haben lassen“ und „zu viel“ Sex haben und für Männer, wenn „sie es nicht bringen“ und „zu wenig“ Sex haben. Auch unattraktive Fauen können Sex haben, wenn sie das wollen. Unattraktive Männer haben es eher schwer Sex zu kriegen.

                  Du verschwurbelst das jetzt irgendwie noch mit Beziehungen und Frauen, die keinen abkriegen. Das ist aber ein ganz anderes Thema.

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                  • IULIUS sagt:

                    Ein Problem bei der Partnerwahl ist auch, daß diejenigen, die die wenigste Erfahrung haben gleichzeitig diejenigen sind, die (scheinbar) am wählerichsten sind, wodurch der Effekt verstärkt wird.

                    Übersetzt heißt das, diejenigen, die schüchtern sind, reden sich ein, daß die jeweiligen möglichen Partner nicht attraktiv genug sind, nur um sie nicht ansprechen zu müssen.

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                  • only_me sagt:

                    Wieso sagst du „herrgottscheiße“ zu mir? Und hast du den True Fruits „Skandal“ mitgekriegt? Und habe ich nicht oben gesagt, dass die Frage ein wenig am Comic vorbei geht?

                    Aber vermutlich steckt in deinem Fluchen die Antwort auf meine Frage: Sex hat nichts mehr mit Beziehung zu tun. Sex ist für alle Frauen leicht. Beziehung ist für alle Frauen schwerer als früher. Da brauchts keinen Begriff für die, die keinen finden, weil in jedem Typus vorkommen.

                    Du hast ne gute Fluch-Erkenntnis-Technik. Lernt man das im Studium?

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                  • tom174 sagt:

                    Schlampe / Toller Kerl:
                    „A key that opens any lock is a master key. A lock that can be opened with any key is just a cheap lock“

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            • whgreiner sagt:

              Vogelscheuche. Oder im Allgäuer Volksmund: a Schraga (Schragen: eine verwachsene, abschreckend hässliche Gestalt).

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    • Ich glaube, das Wort ist deswegen nicht mehr gebräuchlich, weil die soziale Voraussetzung – der Tanzabend – so nicht mehr gegeben ist.
      Ich kenne es aus den Erzählungen meiner Oma, dass sie – als sie jung war – jeden Samstag Abend mit ihren Freundinnen auf den Tanzboden gegangen ist. Dort saßen auf der einen Seite die Mädels und auf der anderen die Jungs, und es war die fest umrissene Aufgabe der Jungen, die Mädchen zum Tanz aufzufordern.
      Heute gibt es weder diese fest umrissene Aufgabe – im Gegenteil, das Auffordern eines Mädchens zum Tanze wird heute nicht mehr als in dem Maße selbstverständlich und ehrenwert angesehen, die Möglichkeit der Beleidigung oder gar eines Gewalt-, Sexismus-, was-auch-immer-Vorwurfs steht im Raum. Noch gibt es die Institution des Tanzabends oder Tanzbodens, an die diese klar umrissene Aufgabe gebunden war. Was es heute gibt, sind Clubs oder Discos, die einer zwischengeschlechtlichen Kontaktaufnahme eher behinderlich als behilflich sind: Es ist voll, es ist dunkel, es ist laut

      Das heißt nicht, dass es das Phänomen des Mauerblümchens – also ein Mädchen, das keinen abbekommt – nicht mehr gibt. Solche Mädchen gibt es zweifelsohne, und wahrscheinlich heute sogar öfter als früher, da es ja keine soziale Situation mehr gibt, in der ein Mädchen überhaupt mit hoher Sicherheit angesprochen werden würde. Aber es fällt nicht mehr als solches auf, denn die Existenz des Mauerblümchens als solche war eben untrennlich mit dem vorgenannten verbunden.

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  5. Meine Oma redete immer von „Frauen mit lustigem Unterleib“. „Schlampe“ war ein unbekanntes Wort in unserer Familie, es gab nur „Schlamper“ als Bezeichnung für einen unordentlichen Menschen.

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  6. In der Dorfgemeinschaft, in der ich aufwuchs, wurden übrigens Männer mit häufig wechselnden Geschlechtspartnerinnen ebenfalls verurteilt und oft als „Hurenbock“ oder „der nimmt doch jede die bei 3 nicht auf dem Baum ist“.
    Frauen wurde allerdings oft übel mitgespielt, ganz böse die Sägemehlspur von ihrem Schlafzimmer zum Farrenstall in der Walpurgisnacht. Ich vermute, diese Spur wurde von denen gelegt die bei der „Schlampe“ nicht landen konnten.

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  7. Kenshin sagt:

    Auf der einen Seite finde ich sowohl Männer, als auch Frauen zweifelhaft, die „mit jedem/jeder“ ins Bett gehen, auf der anderen Seite ist jeder Herr über sein eigenes Leben und so lange sie mir mit ihrem Verhalten nicht schaden habe ich keine Absichten, etwas dagegen zu unternehmen oder sie deshalb zu diffamieren. Sex ist schön und wenn andere Menschen ihn auch ohne Beziehung haben wollen dann darf ich da zwar eine Meinung dazu haben, aber es ist auch völlig in Ordnung hier anders Ansichten zu haben, finde ich.

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    • Andrea. sagt:

      So pauschal kann man das Leben in seiner Vielfalt nicht auf das eigene „Wohlergehen“ reduzieren – es müssen schon sämtliche Minderheiten berücksichtigt werden.
      Man muss sich nur vorstellen was passiert, wenn jeder Einzelne eine eigene Meinung hat und es ihm wohl ginge….
      😇

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  8. teo sagt:

    Wenn sie diese Männer dann auch „Weicheier“ nennen würde und sich dann fragen würden, was denn das weibliche Äquivalent zu Weichei ist, wäre der Comic perfekt🙂

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