10 Diätfallen die Ihrer Traumfigur im Weg stehen!

Veröffentlicht: April 20, 2015 in Uncategorized

dickmacher

Kommentare
  1. […] im Comicblog veröffentlicht und beschlossen, dass es auch was für Fettlogik […]

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  2. Sahne ist Luft, sahne ist liebe! Beides hat keine Kalorien!

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  3. Frank sagt:

    Obst ist generell Teufelszeug! Finger weg davon! Und auch Gemüse wie Spargel macht dick. Eine Portion mit Sauce Hollandaise (250ml) hat locker über 500 Kalorien! Ohne den Schinken und die Kartoffeln und die zerlassene Butter. Nie wieder Spargel!

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  4. maSu sagt:

    Das Problem, was viele gerne leugnen ist ja ganz einfach und nahe liegend: Nehme ich mehr zu mir als ich verbrauche, dann nehme ich zu. Simples Input-Output Problem.

    Und dann wird es kompliziert: Man wird ja nicht in 2 Tagen dick. Sondern idR über Jahre. D.h. man hat schlechte und falsche Angewohnheiten, die man ablegen müsste, um wirklich abzunehmen. Das wäre aber anstregend. Also macht man irgendeinen Scheiß wie: Almased für 6 Wochen oder so. Das geht garantiert in die Hose. Jojo-Effekt inklusive. Aber das Gewissen ist beruhigt: Man hat es ja „versucht“. Wenn es einfach nicht geht… dann geht es eben nicht. Man hat eben einen guten Stoffwechsel und kann selbst aus einer Scheibe Knäckebrot mehr kcal ziehen als andere aus 100g Schokolade! Ist einfach so!

    Der Selbstbetrug geht immer so weiter.

    Ich kenne genug Exemplare, die diverse Lügen auftischen. „Ich esse doch nur 1500kcal am Tag!“ Sorry, aber schon das Müsli am Morgen mit irgendeinem Fruchtmolke-Kram statt fettreduzierter Milch ist blanke Idiotie. Dann zig Joghurt am Tag – nicht Naturjoghurt sondern richtig „lecker“ mit Frucht-Zeug, also buntem Zucker und Aromastoffen. Und dann rechnet man weiter und stellt fest: Glückwunsch, du kommst auf deutlich über 2000kcal am Tag (würde man weiter suchen, fände man noch mehr versteckte Kalorienbomben) und bewegst dich gar nicht.

    Ich ziehe mir an manchen Tagen 3000-4000kcal rein – gelegentlich auch mehr.

    Aber ich bin auch pro Woche mindestens 10 Stunden beim Sport pro Woche(eher 15-20 Stunden und ich sitze dann nicht an einer Theke und Trinke Cappuccino wie andere „Supersportler“….). Und diese 3000-4000 kcal sind eben Spitzenwerte. Oftmals ist es auch deutlich weniger. Im Mittel passt es. Ich kann mein Gewicht gut halten und kann mit meiner Figur zufrieden sein.

    Aber: Andere sehen dann (zB wenn ich mit Freunden/Bekannten/Familie grille) nur, wie ich das Fleisch gleich im Kilopaket „inhaliere“ und schon gehen die Mythen los. Nein, kein Mythos, alles ganz simple Physik und Biologie.

    Aber kaum hat man das ausgesprochen, dann legen wieder die Leute los und behaupten, ihr Körper würde Lebensmittel viel besser verwerten. BlaBlaBla… ich hasse es! Ja Stoffwechsel sind unterschiedlich, aber die Unterschiede sind zumeist nicht signifikant.

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    • Amen, Bruder, das kann ich fast alles Wort für Wort unterschreiben. Bis auf „Jojo“-Effekt, was ich mittlerweile nicht mehr hören kann. Die meisten scheinen es wahnsinnig überraschend zu fnden, wenn sie wieder zunehmen, nachdem sie wieder so essen, wie vor ihrer Diät, also sie… äh… zugenommen haben. Warum kriegt das einen eigenen Namen? Das ist schlichtweg Logik und kein „Effekt“.
      Wenn man mit Almased in 6 Wochen 8kg Fett abnimmt und danach dem (neuen, 8kg leichteren) Bedarf gemäß isst, dann kann man das problemlos auch halten. Wenn man dagegen „wieder normal“ isst (a.k.a. wieder auf die Art, die einen ursprünglich dick gemacht hat), nimmt man eben wieder zu. Das ist nun wirklich kein Mysterium.

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      • maSu sagt:

        Jain, also nur so essen, dass man das abgenmommene Gewicht mit einkalkuliert (und den dadurch reduzierten Energiebedarf, da man beim Sport usw. natürlich weniger Masse bewegen muss) reicht ja auch nicht, weil man vorher zu viel gegessen hat. idR befinden sich viele, die eine Diät machen wollen in einer „Aufwärtspirale“ (Aufwärts bezogen auf das Gewicht bzw. die Energiezufuhr).

        Immer wenn ich diese Geschichten höre „esse total wenig, nehme trotzdem zu!“, dann stelle ich fest: Die Person könnte locker auf 500 kcal am Tag verzichten und würde dann erst bei +/-0 herauskommen. Um dann abzunehmen müsste nochmals weiter reduziert werden.

        Und passend zu dem Almased-Scheiß: Auch „ich gehe nun 3 Monate ins Fitnessstudio“ hat genau den gleichen Effekt. Man verbraucht kurzfristig mehr, ja. Aber am Ende wird wieder normal gegessen und der Sport fällt weg und schon nimmt man wieder massiv zu.

        Meine Empfehlung lautet daher immer: Man muss sich ein Hobby suchen, welches mit viel Bewegung verbunden ist (gar nicht unbedingt Fitnessstudio, das ist langweilig und dann hört man irgendwann damit auf, da die Motivation fehlt). Irgendwas, was einem einfach so viel Spaß macht, dass man es gerne(!) macht. Also ein Sport, bei dem es nicht zu einem Motivationseinbruch nach 2-3 Monaten kommt. Gerade Sportvereine wirken hier wunder, weil man auch eine Gemeinschaft und Freunde findet (für eher dicke Menschen leider auch oft ein Problem aktive Freunde zu haben, die einen nicht weiter lähmen sondern motivieren! Sport verbunden mit positiven Sozialkontakten sorgt einfach dafür, dass es ein langfristiges Hobby wird – das fehlt im Fitnessstudio idR!).
        Was passiert? Jeder Depp merkt: Mit Schokolade im Bauch fühlt man sich beim Sport unwohl. Man verbraucht mehr Energie und merkt dabei auch gleich, WAS man wirklich braucht. Nach dem Training was „schweres“ (viel Fett und/oder Zucker) essen? Das macht doch keiner gerne. Außerdem macht man Fortschritte, das motiviert.

        Und dann?

        Dann hat man plötzlich und ganz nebenbei sein Leben umgestellt. Einfach indem man das Hobby von „Zeit unnötig vor dem TV totschlagen“ auf etwas körperliches umgestellt hat.

        Dieses „Fatshaming-Blabla“ im Internet ist ein Problem. Wer sucht, der findet im Internet immer Spinner, die einem jeden Müll schönreden.

        Ein anderes Problem ist das Fitnessstudio. Es reduziert Sport auf eintönig und langweilige Dinge und es isoliert den Sport von sozialen Kontakten. Das Fitnessstudio reduziert den Sport auf „Arbeit“ und vermittelt zu wenig Erfolgserlebnisse. Zeitgleich wird es dauernd angepriesen.

        Ich würde darum wetten, dass wenn man alle Mitglieder statt in Fitnessstudios in Sportvereine stecken würde, diese Menschen aktiver wären und mehr Sport machen würden. Und vor allen Dingen: LANGFRISTIGER!

        Denn das ist die moderne Idiotie: Man will schnell mal abnehmen. Und das nutzen Produzenten von Diäten und Betreiber von Fitnessstudios gnadenlos aus.

        Das Abnehmen eine langfristige Umstellung des Lebensstils bedeutet… ja diese Aussage stimmt zwar, aber damit kann man keine Idioten überreden, Verträge zu unterschreiben!

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        • St. Elmo sagt:

          Wobei ich das Keilen gegen die Milch für ziemlich Banane halte.

          3,5% Milch hat 64kcal,
          1,5% Milch hat 46kcal pro 100ml
          100g Fruchtjoghurt ~120kcal

          Die 100g Volkornmüsli darunter haben alleine schon 380kcal.

          Ich finde es daher eigentlich immer ziemlich lächerlich wenn dann die Leute mit dem ganzen Fettreduzierten Zeug um die Ecke kommen, statt einfach mal 10g weniger zu essen.

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        • Frank sagt:

          Deine Meinung über Fitnesstudios ist also eher nicht pro. Aber Menschen, die ins Fitnessstudio gehen, als Idioten zu bezeichnen ist wohl reichlich daneben, oder? Außerdem könnte man all deine Argumente gegen Studios entkräften. Du sprichst vom Sport an den Maschinen, gute Studios bieten weit mehr als das. Selbst wenn man „nur“ Muskeln aufbauen will.

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          • maSu sagt:

            Ich habe nie gesagt, dass Menschen, die ins Fitnessstudio gehen, Idioten wären. Ich sagte, dass man mit diesen versprechen schnell mal abzunehmen Idioten dazu bringt dort Mitglied zu werden. Die Menschen, die dort langfristig hingehen sind keine Idioten. Eher die, die sich von „schnell mal abnehmen“ und Gruppenzwang „wie? Du bist noch nicht im fitnessstudio?!?!?“ dazu überreden lassen und dann glauben, sie schnippen 1x mit dem Finger und alles läuft.

            Fakt ist: Im Fitnessstudio sind soziale Bindungen nur sehr schwach ausgeprägt und damit schwindet auch die Motivation. Warum soll ich das dumme Stück Eisen 10x hochheben? Damit ich es Übermorgen 11x schaffe?! Soll ich aber trainieren, um meine Mannschaftskollegen zu unterstützen und dafür gelobt zu werden, Menschen zu treffen und positives Feedback zu bekommen? JA! GERNE! Ich gehe zB auch an schlechten Tagen gerne zum Sport, einfach um dort die Menschen zu treffen. Das ist ein weiterer Anreiz. Ich verbinde Sport mit mehr, als dem reinen Training. Ich verbinde es mit sozialen Kontakten und positiven Feedback von Menschen, die mir wichtig sind.

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        • hank sagt:

          1. Im Sportverein braucht man auch Talent und Koordination bevor es was nützt oder man akzeptiert wird.

          2. Du findest im Fitness keine sozialen Kontakte? Ich komm manchmal nicht zum trainieren weil ich so viel quatsche.

          3. Fitness ist nicht langweilig. Seine eigenen Bestmarken knacken ist wahnsinnig motivierend.

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          • maSu sagt:

            1) Geh einfach in einen Sportverein und mach mit. Talent? Wozu? Talent braucht man erst, wenn man Turniere besuchen will und ggf. auch erwägt, das professioneller zu machen.

            2) Das kenne ich auch. Das ist aber keine sportliche Motivation. Geht man hingegen zum Sport und ist in einer Gruppe, die sich anfeuert und motiviert das nächste Ziel zu erreichen, dann ist das mehr Wert. Es kommt auf die Balance an zwischen „Quatschen“ und „Motivieren“. Ich kann in dem Fitnessstudio in dem ich aktuell Karteileiche bin (Vertrag läuft noch und ich habe was besseres gefunden!) auch viel quatschen. Aber Motivation bekomme ich dort eher nur vom Trainer gegen Bezahlung.

            3) Dazu muss man sich selbst motivieren können. Wer es kann: Sehr gut. Sportlicher Ehrgeiz hilft mir sehr sehr viel. Aber: Menschen die eher dick sind, haben eher weniger Ehrgeiz und Selbstbewusstsein (sonst wären sie nie so dick geworden) und müssen daher auch viel von außen Bestätigt werden. Ab einem gewissen Punkt läuft es dann von alleine – bei jedem. Aber diesen (individuellen) Punkt muss man zunächst überschreiten.

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            • hank sagt:

              Du hast ne ganzschön rosige Vorstellung vom miteinander im Verein. Zumindest würde mich mal interessieren in was für einem du bist.

              Wenn du zB noch nie was mit nem Ball gemacht hast kannst du als Übergewichtiger unsportlicher keinen Ballsport ausüben. Da bist du so überfordert dass du gar nicht zum laufen kommst

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              • maSu sagt:

                Also ich habe Kampfsportarten (Judo, Taekwondo) und Ballsportarten (Volleyball, Badminton) und auch weitere Sportarten zu genüge hinter mir und wurde bisher immer gut aufgenommen. Okay, wenn man sich blöd anstellt, dann ist man nicht der beliebteste Mensch im Verein wenn es um die Mannschaftswahl geht, ABER: wenn man sich aber anstrengt, dann wurde das bisher meist honoriert.

                Und wie soll man denn sonst je einen Sport ausüben, wenn man nicht irgendwann einfach anfängt?!

                Dann dürfte es ja keinen Fußballer geben, denn wir waren alle mal Anfänger und haben noch nie einen Ballsport betrieben. Ich finde die Vorstellung, dass dicke unsportliche Menschen keinen Sport treiben können, weil sie sich mangels Körpergefühl usw. schlecht anstellen könnten…

                …. man was habe ich mich beim Inline-Skaten dumm angestellt, also so richtig dumm. Ich war froh wenn ich 10m geradeaus rollen konnte und dann irgendwie zum Stillstand kam. Und jeder hat mich unterstützt und mir geholfen. Ich kann es immer noch nicht ;D

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                • IULIUS sagt:

                  „hast kannst du als Übergewichtiger unsportlicher keinen Ballsport ausüben.“

                  Kannst immer noch vorm, oder im Tor stehen.😉

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                  • hank sagt:

                    Ich wills ihnen ja nicht verbieten, aber ich glaube die haben mehr davon ne halbe Stunde joggen/walken zu gehen, auf ihre Ernährung zu achten (kein raffinierter Zucker, wenig Frucht Zucker, wenig fett und insgesamt nicht zu viel kalorien) und ansonsten anderweitig an ihrem Selbstwertgefühl/sozialleben zu arbeiten. Die meisten dürfte etwas was sie nicht können und schwer zu erlernen ist doch mehr frustrieren als motivieren

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                    • maSu sagt:

                      Habe schon stark übergewichtige Menschen beim Judo oder Basketball abgehen sehen … Zugegeben: mit weniger Fett wären sie schneller usw, aber da kann man durchaus jede Menge Spaß haben. Klar mit zu viel Gewicht ist es wegen der Gelenke kürzer zu treten. Aber bis zu dieser extremen Grenze: gogogo!

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        • Du hast grundsätzlich nicht unrecht, allerdings ist dein Rat dennoch an der Reaktät vorbei. Studien zufolge nehmen Menschen mit Sport oft eher zu. Nicht Muskeln, sondern Fett. Der von dir beschriebene Effekt, weniger Lust auf Essen zu haben ist nämlich leider für die Mehrheit der Menschen so nicht der Fall. Sport kurbelt den Appetit gewaltig an, die Menschen essen mehr.

          Darüber hinaus ist Sport für stark Übergewichtige wirklich enorm anstrengend und weniger produktiv, da so ein stark Übergewichtiger Körper schneller erschöpft und nicht das leisten kan, wozu ein trainierter Mensch fähig ist. Da macht es oft mehr Sinn, erst einmal Gewicht zu reduzieren, bevor man einem stark belasteten Körper noch mehr Belastung zumutet.

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          • maSu sagt:

            Ja natürlich kann man nun sagen, dass ein Mann, der 150kg auf 1,75m wiegt, eher nicht Trampolinspringen für sich entdecken sollte. D.h. man muss zunächst seinen Körper mit geeigneten Maßnahmen (weniger Essen, und zB schwimmen!) auf ein Niveau bringen, mit dem man normalen Sport treiben kann. Und dann kann man da normal loslegen. Evtl. langsamer oder vorsichtiger als die anderen (dünneren) Sportler, aber man kann.

            Zum Essen: Jain. Ja man hat mehr Appetit, aber ich konnte es nun mehrfach erleben, dass der Appetit anfangs mit dem falschen Dingen befriedigt wird, bis man merkt: Das klappt nicht. 1x Kinderschokolade 1h vor dem Sport essen und man merkt: Nicht gut. Viele Menschen merken dann einfach: Was leichtes (Salate, fettarmes Fleisch ohne oder mit nur wenig Soße, …) sind dann angenehmer, weil: Man hat ja mehr Hunger (weil mehr Energieumsatz) und kann sich dann Abends kein halbes Schwein reinziehen. Irgendwann verbindet man „sich wohlfühlen“ mit dem besseren Essen.
            Und ganz ehrlich: Wer Sport treibt (auch) um abzunehmen und sich dann die Sahnetorte reinzieht, der hat den Knall nicht gehört ….

            … wobei ich immer fasziniert war im Fitnessstudio, wie viele „Sportsimulanten“ da nach 10 Minuten „walking“ auf dem Laufband am Tresen saßen und sich erstmal diverse Kaffeesorten mit Zucker und Sahne reingezogen haben……. aber das sind dann genau die, die es eh nie schaffen werden….

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            • St. Elmo sagt:

              Das sind aber auch die die nicht ernsthaft bei der Sache sind.
              Sportstudio wäre auch nichts für mich und zum Abnehmen erst recht nicht, wenn ich abnehmen wollte dann nur in dem ich meine Ernährung umstelle.

              Sport mache ich aus spaß ob ich dabei dann abnehme oder zunehme ist mir ziemlich egal.

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      • Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

        Der Jojo-Effekt als Begriff ist ja nicht nur das Auf und Ab. So lange diese Schnur dran ist, wird das nicht aufhören. Und eine Schnur ist dann entweder eine Abhängigkeit, ein Bedürfnis oder eine Gewohnheit.

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  5. Michael sagt:

    Was ist eigentlich an dieser Kalorienbedarfsrechnerei dran? Wenn ich so und soviel Sport mache, so und sooft rumlaufe am Tag brauche ich nicht 2000 KCal am Tag sondern 2.500 oder mit Übergewicht vielleicht sogar 3.000.

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    • Ja, das wird üblicherweise ja mit eingerechnet.

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    • maSu sagt:

      Nicht viel. Grundumsatz-Rechner sind ganz in Ordnung, allerdings muss man den Wert einsortieren können. Das können viele nicht. Auch sind die Angaben mancher Rechner falsch. Da wird munter alles verwechselt, was man verwechseln kann. Mein Grundumsatz wird zB mit ca 1800kcal angegeben. Das ist aber eigentlich nur die Energie, die ich verbrauche, wenn ich 24h still liege. Selbst bei Bürotätigkeiten mit eher wenig Bewegung kommen da ganz schnell 500 oder mehr kcal oben drauf. Eine Stunde Joggen kann – je nach Gewicht, Größe und Geschwindigkeit auch mal 600-1000kcal verbrennen.

      Auch wichtig: Je mehr Muskulatur man hat, desto mehr Energie verbraucht man auch im Ruhezustand. D.h. meine 1800 kcal Grundumsatz zweifel ich stark an. Hier würde ich bei mir höhere Werte ansetzen wollen. Wer mehr wiegt (egal ob wegen Muskel- oder Fettmasse), der verbraucht beim Sport auch mehr als andere – das gilt auch für große Menschen, weil das größere Skelett schwerer ist!

      Sporttag:
      Grundumsatz+Arbeit+Sport=Gesamtumsatz
      1800+800+1500=4100kcal (ganz grob geschätzt!)

      Ruhetag:
      Grundumsatz+Arbeit=Gesamtumsatz
      1800+800=2600kcal (ganz grob geschätzt!)

      Und jetzt wundern sich einige Menschen, dass ich ca. 3500kcal am Tag esse und nicht dick werde.
      „Oh nein, wenn ich so essen würde dann….“
      „… dann müsstest du deinen Ar*** vom Sofa heben und Sport treiben! Genau! Erfasst! Und nun lass mich essen!“

      D.h. die Kalorienrechner sind nett. Aber man findet seinen wahren Bedarf nur heraus, wenn man einfach normal lebt (mit oder ohne Sport), sein Gewicht hält und dann grob schaut, wie viel kcal man so zugeführt hat. Achja: Hier sollten viele auch mal mehr auf Getränke achten, insbesondere den soooo gesunden O-Saft oder Multivitaminsaft.

      Gerade bei den Umsatzrechnern neigen die Menschen dazu, ihre sportliche Tätigkeit massiv zu überschätzen. 1 Stunde Joggen =/= 1 Stunde Joggen! Gewicht? Größe? Geschwindigkeit? Laufstil? Steigung? D.h. jeder Umsatzrechner, der einfach „Sport: ___[h]“ stehen hat, ist totaler Quark.

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      • maSu sagt:

        Beim Kalorienrechner das falsche Geschlecht angegeben ^_^ so schnell kann es gehen. Statt 1800 sind es 2139kcal Grundumsatz – angeblich.

        Und ein andere Kalorienrechner gibt für leichte Büroarbeit (Durchschnittswert) bei mir 1100kcal an für 500Minuten. Ui. Kafeesatzleserei.

        Ich denke daran erkennt man: lustig, aber sinnlos diese Rechner ;))

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        • Männer und Frauen haben biologisch sehr unterschiedliche Muskel-/Fettprozentwerte, daher ist das durchaus sinnig.

          Von den Aktivitäten musst du immer den Grunumsatz abziehen, den du in der Zeit ohnehin verbraucht hättest, wenn du alternativ bloß im Bett gelegen hättest. Das ist bei solchen Rechnern ein gängiger „Fehler“, da das miteinberechnet wird.

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          • maSu sagt:

            Naja, stimmt schon, dass Frauen generell einen niedrigeren Grundumsatz haben, aber trotzdem sind das ohne Verhältnis Fett/Muskelmasse nur Hausnummern und der Grundumsatz bei Büroarbeit ist auch glatt geraten. Das sind eben alles Durchschnittswerte, die aber von Menschen als Ausrede zum Fressen genommen werden.

            „Schau her: im Büro habe ich die Pizza mit Käse im Rand doch schon wieder verbrannt!!!“

            Das ist einfach nur fatal.

            Wobei ich gerade einen Umsatzrechner habe, der „gut ausschaut“, da komme ich bei mir auf:

            4026kcal (Sporttag)
            2600kcal (Ruhetag)

            Allerdings kann ich das nur für mich (bei meiner Physis) so „okay“ finden, weil ich vorher meinen Energiebedarf bereits ganz grob wusste. Ich würde mich niemals alleine auf so einen Rechner verlassen.

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            • Ich hab ganz gute Erfahrungen mit den Rechnern gemacht, aber man muss sie halt zu interpretieren wissen. Und sich klar sein, dass sie nur ca. 95%ig genau sind.

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              • IULIUS sagt:

                Was heißt nur 95% genau?
                Mathematisch wäre das eine eindeutige 6.

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                • maSu sagt:

                  Geht ja schon damit los, wie viel kcal beim Sport umgesetzt werden. Wer da seine Sportart falsch einschätzt, der liegt schnell um 1000+ kcal daneben auf 3h Sport. Kaffeesatzleserei nennt man das:/

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                • Michael sagt:

                  Quatsch, wenn Noten vergeben werden, ist der Rechenweg wesentlich wichtiger. Da kommt immer noch ne 2 raus. Und ob mein Grundumsatz jetzt mit 2.400 oder mit 2.500 (ja leider) rauskommt, ist mir Hupe. Hauptsache ich hab wenigstens mal einen Richtwert nach dem ich gehen kann. So wird nämlich klarer wo der Gewichtsverlust den ich mir bis jetzt erabeitet habe herkommt. Und das war hauptsächlich die Umstellung im Essverhalten und nicht die 2-3 Mal Fitnessstudio die Woche.

                  @EMN Ich habe mal den probiert. Wenn du deine Werte nimmst, deckt sich das mit deinen Erfahrungen.
                  https://www.tk.de/tk/ernaehrung/bausteine-der-ernaehrung/tagesbedarfsrechner/37886

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                  • IULIUS sagt:

                    Vielleicht in anderes Beispiel:
                    Ich glaube nicht, daß ich in ein Fahrzeug einsteigen würde, das mich nur mit 95%iger Sicherheit ans Ziel bringen würde. Zumindest würde ich wissen wollen, was unter die anderen 5% fällt. Verfahren oder Verunfalle?.

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                    • Mika sagt:

                      Düpfelesscheisser nennen wir Leute wie dich hier…….

                      Kalorien = Verbrauch.

                      Wir übertragen das auf ein Auto:

                      der Wagen verbraucht 6 Liter auf 100 km mit 95% Wahrscheinlichkeit.

                      in der Praxis hat du dann einen Verbrauch zwischen 5,7 und 6,3 Liter/100km (stark vereinfacht)

                      Eine sehr gute Angabe! Note 1

                      Nix zu danken

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                    • IULIUS sagt:

                      Du servierst also Essen, das zu 95% in Ordnung ist.😉

                      Nebenbei gesagt, bei 95% richtig geht es nicht um 2400 oder 2500, sondern um 2400 oder 5000 oder eine x-beliebige andere Zahl. D. H. die 5% können erheblichen Schaden anrichten.

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                    • Mika sagt:

                      Wie nennt man deine Behinderung?

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                    • IULIUS sagt:

                      Sind Dir mal wieder die sachlichen Argumente ausgegangen?

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  6. chriba76 sagt:

    Hat dies auf laufkater rebloggt und kommentierte:
    Das trifft es ziemlich genau…

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  7. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    ++

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  8. Danke für den Beitrag🙂 Wir haben in der Klinik in der Ernährungsberatung tatsächlich gelernt, dass Bananen bööööse sind ^^. Nur gibts bestimmt noch viel bösere Sachen, wie eine Banane😉

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    • Ich finde ja ehrlich gesagt das Konzept „guter“ und „böser“ Lebensmittel komplett dämlich. lar ist es OK wenn einem jemand sagt, dass z.B. Bananen relativ kalorienreich (für Obst) sind und auch locker 100kcal haben. Aber wo ist da Problem, selbst bei 1000 Kalorien hin und wieder ne Banane zu essen, wenn mans mag? Ich habe 85kg abgenommen und dabei -oh Schreck- Nüsse, Schokolade und böse Bananen verspeist😀

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  9. Dago sagt:

    Ich habe ganz andere Probleme. Mir schmeckt wenig, ich bin nach kürzester Zeit satt und kann mich (auch aus Faulheit) oft lange nicht entscheiden, was ich essen (bzw. kaufen) soll. Dabei ist Appetit schon vorhanden.

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    • Das ist echt ätzend. Ich finde Fruchtsäfte anstelle von Wasser und Nüsse zum Snacken relativ praktisch. Nüsse sind mit das kalorienreichste Essen überhaupt, dazu gesund und superpraktisch zum nebenher essen. Wenn dir Nüsse nicht schmecken, bleibt natürlich noch, das reguläre Essen mit etwas Öl aufzupeppen, da kommt auch gut was zusammen🙂

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      • Dago sagt:

        WENN ich esse, dann schon ziemlich fett und energiereich. Trinke generell nur Wasser und Säfte. Aber Nüsse müsste man tendenziell mit der Hand essen, das ist mir nichts. Schmecken auch generell etwas ‚fad‘, ich brauche schon Geschmacksverstärker.

        Aber seit ich meinem Arzt erzählte, dass ich mich in letzter Zeit für zu dünn halte und er nur lachte, mache ich mir keine Sorgen mehr. =)

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    • Mika sagt:

      EMN hat schon gute Vorschläge gemacht, die ich ergänzen möchte.

      Hol die Rindernacken, möglichst fett und lasse den über 5-6 Stunden bei 80 Grad im Backofen schmoren.Füge nach 3 Stunden Karotten und Mandeln hinzu und etwas Rotwein. Würze nach Belieben. Knoblauch und Zwiebeln nicht vergessen. Alleine der Duft macht Hunger. Dazu Kartoffeln in Sahne gegart, kannst du auch im Ofen machen. 10 Minuten Arbeit, reicht für 3 Tage und schmeckt köstlich. Einfach mal ausprobieren.

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      • Dago sagt:

        Deine gute Absicht in allen Ehren:
        1. Ich bin seit 20 Jahren Vegetarier.
        2. Ich habe noch nie im Leben Alkohol getrunken, mir kommt kein Rotwein ins Haus.
        3. 10 Minuten bräuchte ich schon für das Schälen der Kartoffeln.

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        • Mika sagt:

          Das mit dem Vegetarier dachte ich mir so halb. Dein Körper will das nicht mehr – vermutlich. Ich kenne deine Probleme ganz gut aus der Praxis. Deine Chancen, vegetarisch etwas zu ändern, stehen nicht sonderlich gut. Denk einfach mal über deine Lebensweise nach, es ist ja deine Gesundheit. Den Wein kannst du durch Traubensaft ersetzen, fürs Kochen ist das egal.
          Bei der Zeitangabe war ich halt sehr optimistisch, da ich eine Kartoffel in 10 sec schäle, das macht halt die Übung🙂
          Linderung kann dir die indische Küche bieten, die Gewürze dieser Küche wirken sehr positiv auf den Geschmackssinn, probiere es aus.

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