Mord und Totschlag.

Veröffentlicht: April 24, 2015 in Uncategorized

mord

Kommentare
  1. nomadenseele sagt:

    Linksi hat recht, auch wenn ich nicht für die Todesstrafe bin: Leute wie Rechtsi leben in einem Elfenbeinturm und sollten dringend mit der Realität, welche in vielen Orten vorherrscht, Bekannschaft machen.
    Nach Offenbach, wo das Verbrechen stattfand, würde ich mich als Deutsche nicht reintrauen, das war von vor 20 Jahren richtig übel und ist bestimmt nicht besser geweorden.

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    • Was hat das jetzt mit Deutschen zu tun?

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    • kinchkun sagt:

      Stimmt. Hängen wir einfach ein paar Leute in Offenbach auf. Dann kannst du da als arme Deutsche auch wieder hin.

      Soziale Probleme, gefühlte oder echte, kriegt man nur mit dem STGB hin. Deshalb sind Länder mit drakonischen Strafen auch immer so friedlich und haben eine hohe Lebensqualität.

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    • Samuel sagt:

      “ Leute wie Rechtsi leben in einem Elfenbeinturm und sollten dringend mit der Realität, welche in vielen Orten vorherrscht, Bekannschaft machen.“
      Alternativ geht natürlich auch die Realität von vor 20 Jahren, die bestimmt nicht besser geworden ist.

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    • Asasello sagt:

      Du laberst da ganz schönen Mist daher. Schön so tun als wäre Offenbach voll gefährlich weil man ja ein Feindbild braucht.

      Komm mal raus aus deinem Turm, welchen Materials auch immer, und schau dir Offenbach mal an. Die Realität da dürfte dich wundern.

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    • Udo sagt:

      Also wenn du Offenbach schon gefährlich findest, dann würde ich dir raten, Wien zu meiden.😀

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    • Joana sagt:

      Zwar nicht direkt zum Thema, aber zu Offenbach nochmal: Kennt das wirklich keiner aus erster Hand? Mein Freund ist mit früheren Kollegen – mehr als einer der Kollegen mit Knasterfahrung und in solchen Kreisen keine unbedeutenden Menschen – in viele Ecken Nachts NICHT gegangen. Die kennen die Szene und Offenbach ist leider so (wenn auch lange nicht die komplette Stadt)! Wer es mir nicht glaubt, der kann nächstes mal wenn wir in der Gegend sind ja mitkommen und wir zeigen demjenigen gerne die Route, die er Abläuft und dann mal sehen, ob ihn n Junkie wegen ein paar € ersticht. // Und ich kann mir vorstellen, dass Tugce das magische „Hurensohn“ o.ä. verwendet hat. Sollte es so sein, ist einem vorher klar, dass es dafür von vielen Leuten ne Schelle gibt. „Wir als Ausländer“(haha um bei dem Wortlaut zu bleiben) sind da oft temperamentvoller, kann mir den Streit gut vorstellen. Sorry, viel Gerede um nichts 😁

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      • Udo sagt:

        @Joana: Solche Ecken gibt und gab es doch in jeder etwas größeren Stadt. Ich wüsste echt gerne, wieso gerade Offenbach da so besonders sein soll.

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    • Stefan sagt:

      Linksi hat also Recht?
      Ich bin mir sicher, wenn du morgen einen miesen Tag hast und jemandem eine Ohrfeige gibst und dieser dann unglücklich stürzt und stirbt, dann wirst du das genauso sehen, dich selbst ohne Widerspruch in die Reihe der Mörder (= mit Heimtücke (!) und Vorsatz (!) den Tod eines Menschen herbeiführen) einordnen und für dich selbst die Todesstrafe fordern.
      Denn Linksi hat ja Recht.
      Zumindest solange, bis man mal sein Hirn auf „on“ stellt.

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  2. Tante Jay sagt:

    Ähem? Ich bin regelmäßig in Offenbach, weil Verwandtschaft. Das ist definitiv kein Problem? Und meine Großeltern hatten keine Probleme mit dem Ariernachweis?😛

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  3. Viktor sagt:

    Hmm…ich war erst vor drei Wochen in eben diesem McD. zum Essen. Keine besonderen Vorkommnisse.

    Manchmal denk ich mir, dass es ganz gut ist, dass das „VOLK“ nichts mit der Rechtsprechung zu tun hat.

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  4. maSu sagt:

    Das Problem ist hier doch noch viel größer:

    Medien wissen nichts aber stellen das mutmaßliche Opfer als Heldin dar und den mutmaßlichen Täter als Monster.

    Mal die Fakten: Auf dem Damaneklo gab es einen kleinen Streit – klar, die Jungs hatten da nichts zu suchen aber(!) die Situation war wohl nicht dramatisch (die angeblich bedrängten Mädchen, die angeblich heldenhaft beschützt wurden, sahen das nach Berichten zumindest so).

    Und dann? Dann kommt es zu einer 0815 Parkplatzpöbelei, wie sie jeder, der mal einen McD oder BurgerKing in der Nähe von Clubs/Discotheken zu später Stunde am Wochenende aufgesucht hat, kennt. Beide Seiten beleidigen wie wild (sonst wäre der mutmaßliche Täter nicht wieder von dem Auto zurück zur Gruppe(!) in der das mutmaßliche Opfer war). Beide gestikulieren wild. Und irgendwann klatscht es einfach. Gewalt ist nicht schön und niemals ein „geeignetes Mittel“ aber das war in der Situation (dem Video nach zu urteilen) nun wirklich nichts „unerwartetes“! Besonders weil das mutmaßliche Opfer noch zu dem sichtlich aufgebrachten jungen Mann hingegangen ist. Warum macht man sowas? Da ist ein Typ, der hochaggressiv ist und von einem couragierten anderen jungen Mann zurückgehalten wird und was macht man dann? Auf den aggressiven Menschen zugehen?
    Warum? Achja: Weil Zivilcourage. Auf dem Video war alles zu sehen, nur niemand, der vom mutmaßlichen Opfer beschützt wurde.

    Ach: die Idioten auf der Straße, die lesen die Lügengeschichten und Märchen in den Medien und wetzen ihre Messer… widerliches Pack. Die „hängt ihn höher“-Kommentare bei Bild, Zeit, Welt und so weiter … sind schon da.

    Schon als der mutmaßliche Täter in U-Haft angegriffen wurde, da hagelte es tausende „richtig so!“ oder „der hats verdient!“ oder „den sollt man eh totprügeln!“ Kommentare (zB bei Facebook zum RTL-Bericht).

    Mich widert diese Gesellschaft mehr und mehr an.

    Brot und Spiele.

    Mehr ist das alles doch nicht.

    Juristisch: Körperverletzung mit Todesfolge. Wahrscheinlich Jugendstrafrecht. Ohne Vorstrafen des Angeklagten läuft das auf 1,5-2 Jahre auf Bewährung hinaus. Mit Vorstrafen… uhm… 2 Jahre auf Bewährung bis hin zu 3, evtl. 3,5 Jahre Haft.

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    • Es wird rechtlich wegen fehlender Schwere der Schuld (fehlende Zielstrebigkeit) und wahrscheinlich auch nicht wegen vorliegender schädlicher Neigung, nicht einmal zu einer Jugendstrafe kommen.

      Das wäre jedenfalls das JGG konsequent und richtig angewandt.
      Aber bei dem geifernden, medialen Lynchmob, der die Kommentarspalten mit Hass füllt…

      Man kann nur hoffen, dass die Richter selbstbewusst genug sind, die richtige Entscheidung zu treffen.

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      • maSu sagt:

        Da der Angeklagte mehrfach vorbestraft ist, wird es wohl eine Jugendstrafe geben. Und ich kann mir alleine wegen der Berichterstattung darüber durchaus eine deutlich jenseits der magischen 2 Jahresgrenze vorstellen.

        http://www.strafrecht-bundesweit.de/strafrecht-blog/bgh-zum-erziehungsgedanken-im-jugendstrafrecht/

        In dem von mir verlinkten Fall war der Angeklagte nicht vorbestraft und bekam schon 3,5 Jahre. Das ganze ging zwar zum Langericht zurück und dann finde ich leider keine Infos mehr, wie der Fall ausging, aber so ganz ohne Jugendstrafe wird das nicht abgelaufen sein.

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        • maSu sagt:

          3 Jahre 4 Monate – sry verlesen

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        • Ob der Angeklagte vorbestraft ist oder nicht, ist im Jugendstrafrecht für die Verhängung der Jugendstrafe irrelevant.
          Diese, auch im Erwachsenenstrafrecht häufig anzutreffende, unsinnige Eskalationslogik pervertiert vollkommen den Strafzweck der positiven Spezialprävention.

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          • maSu sagt:

            Vorstrafen wirken sich aber deutlich schlechter auf die Sozialprognose aus.

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          • Florian sagt:

            Hallo, das stimmt so meines Wissens auch nicht.
            Es ist vllt. nicht unbedingt für die Höhe der Jugendstrafe relevant – aber dafür, ob Jugendstrafe verhängt wird, durchaus. Die darf das Jugendgericht nur verhängen, wenn es „schädliche Neigungen“ erkennt – und wenn schon mehrere Vorstrafen bestehen, der Täter sich davon aber offensichtlich nicht hat beeindrucken lassen, dann ist das ein ganz starkes Merkmal für schädliche Neigungen – sowohl in der Fachliteratur, als auch in der Praxis.

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            • Was?! Wir haben eine Tote, aber keine Schwere der Schuld?! Tatsache! | Der Jurastudent
              https://derjurastudent.wordpress.com/2015/04/25/was-wir-haben-eine-tote-aber-keine-schwere-der-schuld-tatsache/

              Dort auch eine Erläuterung der schädlichen Neigung, mit Literaturnachweis.

              Ergänzend: Auch bei passagerer, ubiqutärer Jugendkriminalität kommt es vor dass mehrere Straftaten begangen werden, bevor sich eine Wirkung zeigt (abgesehen davon, das sehr häufig die falschen Maßnahmen angeordnet werden, die natürlich nicht wirken können).
              Die Frage nach der schädlichen Neigung ist keine Frage der Quantität oder Qualität, sondern der Täterpersönlichkeit. Habe ich hier einen „Karrieretäter“/k-idealtypische Gefährdung oder Straftaten im Zusammenhang mit der Persönlichkeitsreifung.

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              • IULIUS sagt:

                Denke eher, daß es hier ein salomonisches politisches Urteil geben wird. Allein Aufgrund der Öffentlichkeit besteht kein Interesse an einem Freispruch, bzw. Mildes Urteil. Das wird auf eine mindest einjährige Gefängnisstrafe hinauslaufen und nach Anrechnung der Untersuchungshaft wird der Rest auf Bewährung ausgesetzt.

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    • IULIUS sagt:

      „Das Problem ist hier doch noch viel größer:

      Medien wissen nichts aber stellen das mutmaßliche Opfer als Heldin dar und den mutmaßlichen Täter als Monster.“

      Die Medien wissen genau was los ist. Pöbelnde Frau in Notwehr tödlich verunfallt verkauft sich nur nicht gut.

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      • IULIUS sagt:

        Außerdem jemand aus dem Umkreis der Tugce ist politisch aktiv….

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      • maSu sagt:

        Also als Notwehr würde ich die Geschichte nun wirklich nicht einstufen wollen. Aber natürlich: Das mutmaßliche Opfer ließ sich wunderbar vermarkten von BILD und Co.

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        • IULIUS sagt:

          Die verbalen Angriffe gingen – ursächlich – von ihr aus.
          Sie ist ihm hinterhergelaufen und hat ihn offensichtlich weiter beleidigt.
          Könnte man als Notwehr auslegen.
          Eine Ohrfeige ist keine übertriebene Gewalt.

          Daß sie beim Sturz sich ihren eigenen Ohrring ins Hirn rammt, dafür kann niemand etwas. (Außer evtl. der Hersteller des Ohrrings.)

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          • margretandfriends sagt:

            „Könnte man als Notwehr auslegen.“

            Blödsinn. Man darf niemanden tätlich angreifen, der einen nur verbal angreift (wenn’s so war, wie Du sagst).

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            • IULIUS sagt:

              Wenn Dich jemand beleidigt mußt Du Dir das nicht bieten lassen. Um weitere unmittelbar bevorstehende Beleidigungen zu verhindern darfst Du ihm in die Fresse hauen.
              Das ist in dem Moment völlig legitim. Du darfst ihm vorher nur keinen Grund zur Beleidigung gegeben haben.
              Eine Beleidigug gilt als rechtswidriger Angriff. Vgl. §33 StGB.

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          • margretandfriends sagt:

            @ Iulius Ich verstehe deine Haltung hier echt nicht. Bei Kindern darf man, wie Du vehement vertreten hast (und zu Recht) nicht zuschlagen. Bei Erwachsenen aber findest Du es völlig in Ordnung, so hart zuzuschlagen, dass der andere (oder die andere) auf den Boden knallt?

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            • Alex sagt:

              Mit Verlauf: bei Gewalt darf man mit Gewalt reagieren.
              Sollen: nein
              Müssen: auch nein.

              Tatsächlich muss auch hier klar gesehen werden: sollte der angeklagte sich auf Notwehr berufen, dann muss die Anklage nachweisen, dass es dies nicht war.
              Selbst eine einfache Reaktion in einer schocksekunde dürfte strafrechtlich sehr relevant sein.

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              • margretandfriends sagt:

                Es war aber keine Gewalt von ihrer Seite vorhanden, die eine körperliche Gegengewalt gerechtfertigt hätte. Zumal das Überwachungsvideo zeigt, dass er zuvor mit anderen Passanten auch Streit suchte.

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            • IULIUS sagt:

              Ich schilderte lediglich ein Möglichkeit, wie man die Sache sehen und auslegen kann. Das hat nichts mit meiner persönlichen Meinung zu tun.

              Meine Meinung war das eine Verkettung ungünstiger Umstände, die zu dem Sturz und dem Tod geführt haben. Meiner Meinung sollte der Typ dringend ein Agressionstraining absolvieren.

              Ob der Schlag so heftig war, daß er sie damit niedergeschlagen hat wird geklärt werden müssen. Möglich wäre z. B. daß sie ausweichen wollte und dabei gestürzt ist. D. H. der Oberkörper abrupt eine andere Richtung genommen hat, als die Beine reagieren konnten. Dann kam die Energie des Schlags hinzu. Evtl. war es noch rutschig. Das Video zeigt den Vorfall nur ziemlich grob.

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      • margretandfriends sagt:

        “ Pöbelnde Frau in Notwehr tödlich verunfallt verkauft sich nur nicht gut.“

        Das find ich nun aber auch scheiße. Du findest es also in Ordnung, jemanden in einem Streit heftig zu schlagen?

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        • IULIUS sagt:

          Ich finde es völlig daneben Tugce als Heilige und den Typen als Monster aufzubauen.

          Achte auch mal auf die Familie. Hast Du da irgendwelche Gefühle gesehen? Ich habe das Gefühl, die wollen den Tod ihrer Tochter zu Geld machen.

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          • margretandfriends sagt:

            Das ist eine wirklich schlimme Unterstellung. Den Eindruck habe ich auch gar nicht. Wenn meine Schwester so gechlagen würde, dass sie stirbt, würde ich auch Himmel und Hölle in Bewegung setzen.

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            • IULIUS sagt:

              Wenn Dein Kind stirbt würdest Du sofort eine Stiftung gründen?
              Also ich würde erst einmal trauern.

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              • Frank sagt:

                „Also ich würde erst einmal trauern.“ – Woher willst du das wissen? Ich hoffe doch sehr, dass du noch nie in der Situation warst. Wie jemand trauert, ist ihm wohl selbst überlassen. Und ich bin ziemlich sicher, dass diese öffentliche Situation nicht gerade dazu beiträgt, sich „normal“ zu verhalten.

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                • IULIUS sagt:

                  Wer hat denn den Fall so in die Öffentlichkeit gezogen?
                  Normalerweise ist solch ein Fall eine Randnotiz. Kommt vor und wird dann wieder vergessen. Hier hat aber jemand richtig Interesse das medial auszuschlachten.

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            • Frank sagt:

              „…würde ich auch Himmel und Hölle in Bewegung setzen.“ Was meinst du damit? Um alles Nötige wird sich gekümmert. Oder sprichst du von Rache?

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              • margretandfriends sagt:

                Ich wäre wahrscheinlich außer mir, halbtot vor Trauer und Wut und würde versuchen meine Schwester oder gar Tochter nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. V.a.wenn sich für mich der Fall so darstellen würde, als wäre sie gestorben, weil sie Zivilcourage gezeigt hat. Ich würde zudem als Nebenklägerin auftreten.

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    • margretandfriends sagt:

      Da sie tot ist, ist „mutmaßliches Opfer“ hier nicht so wirklich angebracht …

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      • maSu sagt:

        Um Opfer zu sein, muss es Täter geben. Da der Täter aber derzeit nicht verurteilt und damit dem Rechtsstaat nach als unschuldig gilt, bis seine Schuld bewiesen ist ….

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  5. Mika sagt:

    Ich war öfter in Offenbach und lebe noch. Liegt wohl daran, das sie am Stadteingang Maschinengewehre verteilen, mit denen man sich schützen kann. Ich hab dann einfach einige Salven in jede Ausländergruppe gefeuert und hatte dann Respekt verdient. Also ganz easy Leute, alles halb so wild.

    Aber im Comic fehlt echt Blut und so. Da wäre mehr drin gewesen. Mein ja nur.

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  6. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    ++

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  7. Frank sagt:

    Hat Linksi eigentlich im letzten Moment gemerkt, dass er, nach seinen eigenen Maßstäben, vielleicht gerade zum Todeskandidaten wird, oder ist sein Arm einfach nur zu kurz?

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    • Alien sagt:

      Ich glaube Linksi heißt eigentlich Bernd (das Brot) und ärgert sich über seine zu kurzen Arme.
      Aber interessant wäre jetzt dennoch, ob es sich hier um eine versuchte oder geglückte Ohrfeige handelt. EMN, klär uns auf!😉

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      • Frank sagt:

        Definitiv nicht kastig genug für BdB🙂 Und die Tatsache, dass im letzten Panel der Arm noch zu sehen ist, soll wohl aussagen, dass er zurückzieht. Oder irre ich?

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      • Angedacht war es eigentlich, dass er kurz den Arm hebt und ihn dann wieder senkt. So ein impulsives „boah, ich könnte dir….!“^^
        (Meine Zeichenkünste sind halt… mäßig^^)

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  8. katrinhilger sagt:

    Der Blog ist genial – aber die Kommentatoren teilweise…sind aufschlußreich. Liebe Grüße in die Todeszone Offenbach, in der ich schon viele schöne Abende verbracht habe, ohne Opfer einer Attacke zu werden.

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  9. turtle of doom sagt:

    Hast du den Arm von Linksi zu kurz gezeichnet?

    Der Schlag trifft somit nicht.

    Ein Like weniger.

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  10. margretandfriends sagt:

    Interessant finde ich den Vergleich mit dem Fall Brunner: Letzten Endes ist auch Dominik Brunner zuerst auf die jungen Männer zugegangen und hat den ersten Schlag gesetzt. Und ursächlich für den Tod waren die Schläge auch nur mittelbar, denn das er einen Herzfehler hatte, konnten die Täter nicht wissen. Trotzdem wurden die beiden Männer des Mordes für schuldig befunden. Nicht ganz zu Unrecht, zumindest im Fall des einen Täters, der noch auf den am Boden liegenden eintrat.

    Insofern: Wer so hart zuschlägt, dass der oder die andere davon umfällt, muss durchaus damit rechnen, dass dabei auch Schlimmeres passiert. Darum finde ich nur gefährliche Körperverletzung (die Anklage) im Vergleich mit dem Brunner-Urteil reichlich milde.

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    • Alex sagt:

      Wo gehobelt wird fallen Späne

      Für mich sieht das Video nach Aktion u Reaktion aus. Insb wirkt sie für mich als diejenige, die als erstes – ihm gegenüber – körperlich aktiv wurde.
      Naja wird das Gericht wohl sehr genau klären müssen, weniger tragisch wird die ganze Sache dadurch aber auch nicht.

      Vor allem aber ein „hart zuschlagen“ kann ich nicht erkennen. Wie man da Verantwortung und schuld zuweisen kann – bin ich froh dass nicht zu müssen..

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      • margretandfriends sagt:

        D. Brunner wurde auch als erstes körperlich aktiv. Die Frage ist, ob die Reaktion daraufhin angemessen war oder nicht (zumal mir im Fall Tugce bisher nur bekannt ist, dass sie ihn verbal angegriffen hat und er ebenfalls beleidigend wurde).

        „Vor allem aber ein “hart zuschlagen” kann ich nicht erkennen.“ Normalerweise fällt man von einem leichten Schlag nicht heftig auf den Boden …

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        • Frank sagt:

          Du kannst diese beiden Fälle nicht annähernd miteinander vergleichen. Brunner hat 4 Jugendliche bei einer realen Gefährdung durch 2 Schläger beigestanden. Diese haben sich dafür gerächt. Das Brunner zuerst geschlagen hat, spielt überhaupt keine Rolle. Er hat auf eine Bedrohung reagiert. Er war leider nur entweder nicht konsequent genug, oder überfordert.

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          • margretandfriends sagt:

            Es war durchaus so, dass die beiden Schläger im Fall Brunner ausgestiegen waren und weitergehen wollten, er dann auf sie zuging und den ersten Schlag setzte (weil er davon ausging, dass sie nicht nachlassen würden, was sie aber bestritten haben). Zudem waren die Schläge nicht eigentlich todesverusachend sondern ein unerkannter Herzfehler. Trotzdem finde ich das Urteil (v. a, gegen den Haupttäter) nachvollziehbar. Im Fall Tugce muss der Prozess zeigen, ob es sich bei dem heftigen Schlag ebenfalls um Rache für die vorangegangene Auseinandersetzung zu den beiden Mädchen auf dem Frauenklo handelte.

            Mir ist nur nicht ganz klar, warum im Fall Tugce die Staasanwaltschaft von Anfang an wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt hat, während im Fall Brunner der Vorwurf Mord lautete.

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            • IULIUS sagt:

              Ich versuche mal zu erklären, wie ich es verstehe.
              Im Fall Brunner ging ein Raubbzw. räuberische Erpressung voraus. Demzufolge hatte Brunner das Recht die Täter, auch mit Gewalt festzuhalten. Dem haben die Täter sich nicht nur widersetzt. D. H. sie haben von ihrem Opfer, auch nachdem er am Boden lag nicht abgelassen. Spätestens ab diesem Moment gab es eine Tötungsabsicht bzw. wurde der Tod bewußt in Kauf genommen. Damit sind die Kriterien für einen Mord gegeben. Daß er dabei ursächlich nicht an den Schlägen, sondern an einem Herzfehler gestorben ist, ist hier nebensächlich. Ohne die Schläge und Tritte würde er weiterleben. Der Tod ist somit mittelbar durch die Schläge verursacht.

              Im Fall Tugce gab es lediglich nur einen einzigen Schlag. Da kann man beim besten Willen nicht von Tötungsabsicht ausgehen, sondern davon, daß das ein Unglück war. Ergo ist das höchste wegen was der mutmaßliche Täter verurteilt werden kann, Körperverletzung mit Todesfolge. Selbst dann, wenn er aus Rache gehandelt hätte.

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            • Frank sagt:

              „Mir ist nur nicht ganz klar, warum im Fall Tugce die Staasanwaltschaft von Anfang an wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt hat, während im Fall Brunner der Vorwurf Mord lautete.“

              1 Ohrfeige vs. 22 Schläge und Tritte/min. gegen einen am Boden Liegenden. Welche Intentionen da vorlagen ist doch eindeutig.

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  11. […] Nachdem ich öfter den Ruf nach […]

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  12. Uchuu sagt:

    Tugcze war wohl sicher nicht eine absolute heilige und der, der zugeschlagen hat das absolute Monster, aber ich will davor warnen das ganze umzudrehen. Tugcze zum Monster, und den Täter zum unschuldigen Opfer zu machen. Er hat nunmal einen Fehler gemacht, der unglücklich ausgegangen ist. Eine Verurteilung für ihn ist gerechtfertigt. Aber 2-4 Jahre, von mir aus auch auf Bewährung (soweit möglich) ist für mich ausreichend. Denke er wird daraus lernen, und ein hartes Urteil macht sie auch nicht mehr lebendig. Leider.

    Ich hab das video gesehen, und die Situation kenn ich in ähnlicher Form dutzendhaft. Wie es ausgegangen ist ist schade. Normalerweise passiert da aber auch nicht soo viel.

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    • turtle of doom sagt:

      Mal meine Meinung zum Strafmass und zu „Normalerweise passiert da aber auch nicht soo viel“:

      Wenn ich A schlage, bekommt die Person nur eine Hirnerschütterung. Und nachher schlage ich B, und das Opfer fällt um, stürzt so unglücklich auf einen Gegenstand, dass eine Schädelfraktur oder sogar der Tod eintritt.

      Wenn nur durch einen Glücksfall keine schweren gesundheitlichen und psychische Schäden eingetreten sind, sollte dies nicht zu Gunsten des Täters ausgelegt werden. Es ist das Glück, das dem Opfer das Leben gerettet hat. Dasselbe Glück kann nicht auch noch den Täter vor einer harten Strafe schützen.

      Die Schwierigkeit besteht darin, das Prinzip des moral luck zu beachten. Wenn zwei Menschen dasselbe tun, aber die Konsequenzen ihres Tuns sind aufgrund von Umständen, die nicht von ihnen kontrolliert werden können, unterschiedlich, dann müssen beide Menschen gleich beurteilt werden.

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      • Frank sagt:

        Um Konsequenzen für seine Handlungen abschätzen zu können. greift man auf Erfahrung und Wissen und daraus abgeleitete Wahrscheinlichkeiten zurück. Die Möglichkeit das jemand stirbt, wenn man ihm eine Ohrfeige verpasst, ist wohl eher gering, oder?

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        • Alex sagt:

          Man gibt eine Ohrfeige dann, wenn man keinen körperlichen schaden anrichten will, also insb dann wenn man gerade nicht hart zuschlagen will.
          Eines der Kriterien hier ist offene vs geballte Hand

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          • turtle of doom sagt:

            Jeder gute Vereinsspieler im Volleyball pfeffert dir gerne eine Ohrfeige, die „keinen körperlichen Schaden“ anrichtet…😉

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            • Alex sagt:

              Mir ist durchaus klar, dass das nicht immer so ist, und auch dass eine Ohrfeige ernsthaften schaden anrichten kann.
              Ich spreche auch von dem, was ich denke dass meist die intention einer Ohrfeige ist.
              (Gegenüber zB einem fasusthieb)

              Selbstredend könnte ich als uhrviech jemandem eine schelln verpassen sodass es die Schuhe auszieht.
              Oder so wrgschubbsen dass er im comic Stil als Abziehbilder an der nächsten wand landet.

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              • turtle of doom sagt:

                Macht die Intention – die junge Frau zurechtzuweisen – die Tat in irgendwelcher Weise weniger schlimm? Ist dies dein Argument?

                Sorry, aber das Gewaltmonopol liegt immer noch beim Staat.

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                • Frank sagt:

                  Ich finde es tatsächlich weniger schlimm, wenn jemand unabsichtlich zu Tode kommt. Es existiert für mich ein großer Unterschied zwischen Absicht und Zufall. Der Gesetzgeber sieht das übrigens ebenso. Und die Allgemeinheit auch. Siehe Lufthansa-Absturz. Das „Ergebnis“ ist das Gleiche, aber die Bewertung ist sehr unterschiedlich.

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                • Alex sagt:

                  Sollte keine Notwehr vorgelegen haben und auch keine „schreckreaktion“, dann muss zum ermessen des Strafmaßes entsprechend intention u Handlung erwogen werden.

                  Bei der Frage der Kompensation muss – im Fall der juristischen Verantwortung – natürlich der hier leider aufgetretene worstcase als Maßstab benutzt werden.

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                • Alex sagt:

                  Noch ein Gedanke: Zahl mal im Nachmittagsprogramm viewile ohrfeigen dort täglich vorkommen u d wieviele davon als komisches element betrachtet werden.
                  Danach überlege dir wieviel mal du bereits beobachtet hast dass eine Frau den Unmut über eine unangemessene avance ihr gegenüber mit einer Ohrfeige kund getan hat.

                  Dann überlege, ob und wie hier der Begriff Gewaltmonopol passend ist.

                  PS nein ich finde das auch nicht gut, dass so leichtfertig mit der Ohrfeige umgegangen wird.
                  Tatsächlich empfinde ich es als Fortschritt dass sie mittlerrtwerile Kindern gegenüber verpönt ist.
                  Aber es ist gesellschaftlich eben noch nicht soweit sie komplett aus dem zwischenmenschlichen entfernt zu haben.

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          • margretandfriends sagt:

            Dass Ohrfeigen z. B. Kindern gegenüber schweren körperlichen Scahden anrichten können, ist dir aber bekannt?

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        • turtle of doom sagt:

          Kommt darauf an, wen der Täter als Opfer auswählt (Kind, Profiboxer, Gebrechliche…?), und unter welchen Umständen der Täter den Schlag ausführt. In einer Turnhalle oder an einem Bahnsteig? Erwartet das Opfer einen Schlag? Dann ergeben sich sehr leicht Fälle, bei der eine Ohrfeige schwere Schäden bewirkt.

          Jeder Einzelfall muss anders beurteilt werden. Aber Gerechtigkeit findet nicht statt, wenn das Glück oder das Unglück, das ausserhalb seiner Kontrolle stand, dem Täter angerechnet wird.

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      • Uchuu sagt:

        „Nur eine Gehirnerschütterung“?
        Also, ich bezweifel mal das ich bei den paar mal, wo ich ne Faust mit dem Kopf empfangen habe, direkt ne Gehirnerschütterung bekommen habe. Eine Gehirnerschütterung zählt für mich zu etwas, was eher bei heftigen, böse treffenden Schlägen eintritt. Ein Boxer hat ja auch nicht gleich beim ersten Hand-Kopf Kontakt gleich eine Gehirnerschütterung.
        Selbst beim bloßen Schubsen kann der Schubser zum Tod führen. Also, Lebenslang für Leute, die andere Schubsen? Du sagst ja selbst, dass das Glück/Unglück nicht dem Täter angerechnet werden darf. Aber eben auch nicht gegen ihn. Der Schlag den er ausgeführt hat verursacht normalerweise keine schweren Schäden. Hat er übrigens auch bei Tugcze nicht. Ich hab sowas auch ein paar mal abbekommen. Zu recht strafbar, sollte man nicht machen, aber an sich nicht lebensgefährlich.

        Sonst müsste man auch dem unachtsamen, der jemanden anrempelt und der fällt dann um und stürzt tödlich 20+ Jahre geben. Weil „kann ja passieren“, also niemand anrempeln. Oder nicht falsch im Weg stehen.

        Tatsächlich geht das Gesetz bei Körperverletzung aber doch so weit, die Auswirkungen zu betrachten. Deswegen ist die Anklage ja auch Körperverletzung mit Todesfolge.

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