Fettlogik!

Veröffentlicht: Mai 2, 2015 in Uncategorized

Am 9. Februar diesen Jahres schrieb ich einen Blog darüber, wie ich in den letzten Monaten von morbid adipösen 150kg auf 65kg abnahm. Zuvor hatte ich gelegentlich in Comics über (meine) Irrtümer, Mythen und Fehlvorstellungen über Übergewicht und Abnehmen gebloggt.

Ich hielt mich immer für ziemlich informiert, was das Thema Übergewicht anbelangte. Immerhin hatte ich einen ernährungswissenschaftlichen Schulabschluss, hatte meine Diplomarbeit zum Thema Diäten verfasst und eine verhaltenstherapeutische Ausbildung, in der natürlich auch die Behandlung von Essstörungen Thema war. Dennoch stand ich meinem eigenen Gewicht schon seit ich denken kann recht hilflos gegenüber, während es sich immer weiter nach oben bewegte – gelegentlich unterbrochen durch die neusten Superdiäten wie Trennkost, Fasten, Atkins, Kohlsuppe oder die Apfel-und-Ei-Diät. Diese Diäten versprachen allesamt, endlich meinen viel zu langsamen Stoffwechsel zu reparieren.

Ich wusste, dass Übergewicht zu etwa 70% genetisch bedingt ist, und ich mit (schwer) adipösen Eltern und Großeltern alles andere als „naturschlank“ war. Dazu eine Autoimmunerkrankung, die die Schilddrüse zerstört, jahrzehntelanges Jojo-Diäten seit der frühesten Jugend… für jemanden wie mich, so dachte ich, würde Schlanksein bedeuten, ständig nur zu verzichten und kaum etwas essen zu dürfen. Ich begann, mich mit „Health at every size“ zu befassen, einer US-Bewegung, die im Prinzip sagt, dass Übergewicht gar nicht wirklich gesundheitsschädlich ist, dass es viel wichtiger ist, gesunde Gewohnheiten wie Nichtrauchen, wenig Alkohol, kein/wenig (rotes) Fleisch und viel Obst und Gemüse zu haben.

Auch wenn ich spürte, dass ich nicht wirklich „fit“ oder „gesund“ war, wollte ich gerne glauben, dass das schon alles passt. Erst als ich mit 30 wirklich schwere Gesundheitsprobleme bekam war das der Auslöser, mich wirklich damit auseinanderzusetzen, dass etwas nicht stimmte. Und weil ich Wissenschaftsfan bin und darüber hinaus ein ziemlich verbissener Typ sein kann, verbrachte ich die nächsten Monate damit, Studien zu wälzen zu den ganzen Themen wie Genetik, Stoffwechsel, Medizin und Abnehmen.

Selten musste ich meine Einstellung zu einem Thema derartig radikal ändern. Dinge, die ich seit meiner Kindheit für absolut wahr gehalten hatte, wie etwa meinen langsamen Stoffwechsel oder den Hungermodus, stellten sich als kompletten Unfug heraus. Es ist schwer zu beschreiben, was es mit einem macht, wenn man feststellt, dass man ein Problem, an dem man seit Jahrzehnten scheitert, vollkommen falsch wahrgenommen hat. Die Erkenntnis, dass viele meiner Gefühle und Einstellungen auf Irrtümern beruhten.

Nun war das, was ich glaubte, jedoch keineswegs ganz absurd oder aussergewöhnlich. Es war das, was man iin den Medien hörte oder las, was in Abnehmforen geschrieben wird oder am Kaffeetisch mit Freunden geredet wird. Diese ganzen „Wahrheiten“ zu hinterfragen und am Ende viele davon komplett über Bord zu werfen, war letztlich der ausschlaggebende Punkt für die Änderung. Im letzten Jahr hatte ich immer wieder mal Comics mit einzelnen, kleineren Erkenntnissen gebloggt. Meist kamen diese vergleichsweise schlecht an, im Gegensatz zu anderen Comics zu anderen Themen. Im Laufe der Zeit kam jedoch immer häufiger Feedback in Form von Kommentaren oder Mails, in denen Leser sich für exakt diese Comics bedankten und sagten, dass sie bei ihnen zu einer Veränderung beigetragen habe. In vielen dieser Beschreibungen erkannte ich meine eigene Entwicklung wider.

Comics sind aber einfach zu kurz und es ist unmöglich, die ganzen Zusammenhänge in 4 oder 6 Paneele zu quetschen. Statt dessen gibt es sie jetzt auf 300 Seiten. Zunächst erstmal als eBook bei amazon – ich habe es bisher ehrlich gesagt gar nicht bei Verlagen versucht. Der Markt ist so übersättigt mit irgendwelchem Krams über Gewicht und Abnehmen, dass ich bezweifle, dass ein Lektor sich die Zeit nehmen würde, um sich so ein Buch anzusehen. Ich denke allerdings, Qualität setzt sich durch, und wenn mein Buch gut ist, dann wird es gelesen und weiterempfohlen. Wenn nicht, muss ich damit leben, dass es keine Qualität ist.

Als ich im Februar über das Projekt bloggte, war die Reaktion unerwartet positiv, und ich hoffe, ich kann eure Erwartungen erfüllen. Seit heute gibt es „Fettlogik“ bei amazon für 6,90 Euro. Ich werde häufiger gefragt, ob es die Möglichkeit gibt, meine Comics durch Spenden zu unterstützen. Die gibt es nicht, aber ihr habt jetzt die Möglichkeit, mich auf diese Art zu unterstützen, indem ihr helft, das Buch zu verbreiten.

Wer sich das Buch absolut nicht leisten kann oder vor dem Sarrazin-Dilemma steht („Ich wüsste gerne, was die blöde Kuh schreibt, aber ich finde diese erzaehlmirnix so scheiße, dass ich keinesfalls will, dass sie durch mich was verdient!“), der kann mich unter erzaehlmiralles@gmx.de anschreiben, dann schicke ich das Buch per Mail.

Mittlerweile habe ich auch die Homepage zum Buch eingerichtet, wo ihr Fragen oder Kritik loswerden oder euch einfach austauschen und Diskutieren könnt.

Also, hier sind die Links:

Link zur amazon-Seite

Link zur Buch-Homepage

Link zur Facebook-Seite

Mail: erzaehlmiralles@gmx.de

Kommentare
  1. sh sagt:

    kein TB/Hardcover? … geht Amazon auch irgendwie ohne Kindle…?

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  2. Tutti G-Land sagt:

    Erst mal Glückwunsch zum fertig gestellten Buch. Ich schreibe selbst an einem, und finde es immer wieder schwierig dran zu bleiben…
    Deine Beiträge haben mich neugierig gemacht obwohl ich keine Gewichtsprobleme habe (..oder besser gesagt keine mehr!)

    Vielleicht wird Deines das erste E-Book das ich mir herunterlade. Ich wünsche Dir viel Erfolg! Tutti

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  3. Definitiv Interesse es zu kaufen. Leider ist mein Internet gerade ziemlich mies und kaum zu ertragen, deswegen kann ich nicht genau sagen wann ich dazu kommen werde. Habe übrigends auch so schon 11 kg mit Hilfe deiner Blogbeiträge als Movation abgenommen und fühle mich bereits spürbar besser als zuvor.😀

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  4. Leszek sagt:

    Glückwunsch und viel Erfolg🙂

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  5. Matze sagt:

    Glückwunsch!

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  6. margretandfriends sagt:

    Hallo emn, ich muss an dieser Stelle mal eine Frage stellen, die mich nun schon seit einiger Zeit interessiert. Da Du, wie ich dich bisher verstanden habe, eine Gewichtszunahme durch Krankheiten nicht für relelvant hältst: Was denkst du eigentlich über Menschen, die aufgrund des Cushing-Syndroms dick sind oder zumindest so wirken?

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    • Wie du sagst: So wirken. Gegen die starken Wasserinlagerungen kann man natürlich erstmal direkt wenig tun. Die Einlagerung von Bauchfett kann man vermeiden, indem man keine überschüssige Energie aufnimmt, die eingelagert werden kann (ist zwar fies weil der Appetit gesteigert ist, aber das ändert ja nichts daran, dass einen keiner zwingt, zu essen. Mein Appetit ist derzeit auch medikamentös bedingt massiv gesteigert, aber das ist halt so. Muss ich mit leben^^)

      Im Endeffekt wird aber durch Wassereinlagerungen keiner adipös. Beantwortet das deine Frage?

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      • margretandfriends sagt:

        Beim Cushing Syndrom wird unverhätnismäßig viel Fett am Körperstamm aufgebaut, teilweise auch in Gesicht und Nacken. Das hat mit Wasserablagerungen eher wenig zu tun.

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        • Ja, darauf bin ich doch eingegangen. Das passiert aber trotzdem nur, wenn man dem Körper einen Überschuss zur Verfügung stellt, den er dann einlagern kann.

          Und Wassereinlagerungen (besonders im Bauchraum) gehören zu den Symptomen von Cushing, also hat das durchaus was mit der Gewichtszunahme zu tun.

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          • margretandfriends sagt:

            Bei Cushing wird das Körperfett sozusagen falsch eingelagert, zudem vermehrt, weil der Fettstoffwechsel stark gestört ist. Appetitsteigerung ist keine typische Symptomatik bei Cushing. Wie kommst Du darauf?

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            • „Interestingly, however, weight gain occurs due to increased appetite with extra fat deposited in the trunk and face of patients, causing the appearance of a plump „moon face.““
              http://www.newworldencyclopedia.org/entry/Cushing%27s_syndrome#Signs_and_Symptoms

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              • margretandfriends sagt:

                Interessant. Ist das erste Mal, das ich das lese. Bisher las ich höchstens von Heißhungerattacken, die durch Unterzuckerung ausgelöst werden (die man dann auch kaum verhindern kann). Wäre interessant aus welchem der angegebenen Fachartikel die die Information haben. Leider gibt es keine Fußnoten.

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                • Ich verstehe, dass das offenbar gerade ein sehr wichtiges Thema für dich ist. Es ist allerdings nicht unbedingt der passende Moment, das jetzt ins Detail besprechen zu wollen, wenn ich vor ein paar Stunden mein erstes Buch veröffentlich habe und deshalb mit den Gedanken dort bin, mich freue und aufgeregt bin. Ich bin sicher, du verstehst, dass das hier nicht unbedingt passend ist. Wenn dich meine Meinuung zu dem Thema interessiert, dann freue ich mich, wenn du mein Buch liest. Gerne auch gratis per Mail. Ansonsten wäre ich dankbar, wenn wir die Diskussion irgendwelcher sehr spezifischen Fachfragen nicht jetzt an der Stelle erledigen müssen.

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                  • margretandfriends sagt:

                    Ja, Du hast recht, sorry. War an dieser Stelle unpassend.

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                  • margretandfriends sagt:

                    Ich habe übrigens dasselbe Problem wie so einige hier: Keinen kindle und ich lese ungern ganze Bücher auf dem PC. Werd’s aber dennoch kaufen.

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  7. Markus sagt:

    Hast Du schon mal über so Print on demand-Dienste nachgedacht? Die gibts teilweise wohl auch mit ISBN-Registrierung. Mir reicht ja das ebook, aber das verschenkt sich so schlecht.

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    • margretandfriends sagt:

      Hatte ich ja schonmal vorgeschlagen. BoD ist dabei noch ein seriöser Dienst, andere sind wirklich nicht zu empfehlen. Aber ich denke, das weiß emn alles selbst.

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    • Das hätte ich jetzt auch vorschlagen wollen🙂 Zum Beispiel Books-on-demand, die geben den Büchern auch eine ISBN-Nummer. Wäre cool, ich find’s immer netter, Bücher „in echt“ zu lesen und nicht auf einem Bildschirm. Aber wahrscheinlich kann man sich das e-book auch selbst ausdrucken?

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  8. meh. Ich wüsste gerne was die blöde Kuh schreibt, weil das ganze Drumrum (Comics, Berichte…) und die Diskussionen seit einem Jahr hochinteressant und so „anders“ waren als alle anderen Ansätze, bin aber so gar kein e book Mensch. ich denke über die e mail Version nach. Oder ich drucks mir aus….

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  9. only_me sagt:

    Habs grad gekauft. Das Cover ist besser geworden als die, die du hier vor einigen Wochen vorgestellt hast🙂

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  10. Ktistina sagt:

    Juhuuuuuuu !!! Ich freu mich sehr.
    Weißt du zufällig ob ich das Buch auf auf meinem Tolino lesen kann, oder ob es sich per Callibre konvertieren lässt?

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    • Oh Gott, das überfordert mich. Vielleicht kennt sich einer der Leser damit aus? *in die Runde frag*

      (Ich weiß, furchtbar unprofessionell, aber ich bin schon irre stolz auf mich, dass ich das Teil überhaupt hochgeladen bekommen habe^^)

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      • Sabine Osman sagt:

        Wenn du das Buch DRM-frei eingestellt hat, kann man das Format wandeln, z.B. mit Calibre – kostenloses eBook Verwaltungsprogramm – ist DRM allerdings bei KDP angehakt, kann man es nachträglich nicht mehr entfernen.

        Einfachster Weg, das Buch über die neue Tolino Plattform auch in die ganzen Tolino-Allianz-Biotope einstellen.

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        • Könnte hier jemand posten, ob die Version bei Amazon DRM-frei ist?

          Wenn nicht:

          @erzählmirnix
          Kannst du es DRM-frei verschicken, würde es auch bezahlen. Selbst PDF wäre mir lieber als E-Book mit DRM.

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    • noxneurotica sagt:

      Kindle-Bücher sind normalerweise im MOBI-Format, das Kindle-eigen ist und soweit ich weiß einen Kopierschutz beinhaltet. Mit calibre lässt sich das schon…regeln… Wenn man entsprechendes googlet. Ist vielleicht nicht ganz legal…

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  11. Ktistina sagt:

    Oder gibt es ne Möglichkeit das als Epub zu bekommen?

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    • Horst sagt:

      Epub fänd ich auch gut. Ich würde mir das Buch gerne zulegen, aber habe keine Lust auf DRM à la Amazon. Mir wäre es auch lieber dir das Geld direkt zukommen zu lassen, ohne den Umweg Amazon.

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      • Objekt klein a sagt:

        Darüber würde ich mich auch freuen! Ein gedrucktes Buch wäre natürlich genial, aber auch ein PDF oder Epub würde mich freuen, zumindest irgendwas, was nicht Amazon ist… Unabhängig vom Format: gibt es die Möglichkeit, das Buch per Mail zu erhalten und Dir trotzdem das Geld dafür zukommen zu lassen? Ich zahle auch gerne ein paar Euro mehr, aber ich möchte Amazon nur sehr ungern unterstützen.

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        • Mir haben einige Leute Mails deshalb geschickt – ich schicke das Buch gerne per pdf, und wer bezahlen möchte kann dann entweder via payal überweisen oder das Buch eben pro forma trotzdem noch bei amazon kaufen. Letzteres pusht dann zumindest den Verkaufsrang, was ja auch nicht schlecht ist🙂

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          • > und wer bezahlen möchte kann dann entweder via payal überweisen oder das Buch eben pro forma trotzdem noch bei amazon kaufen.

            Ich wäre da sehr vorsichtig: Bücher zu verkaufen ist ein Gewerbe. Mit allem drum und dran-Geschiss (Gewerbesteuer, IHK-Zwangsmitliedschaft…). Ich würde es tunlichst unterlassen, Bücher (auch pdf’s) zu verkaufen. Es spricht natürlich nichts dagegen, die pdf zu verschenken. Es spricht auch nichts dagegen, sich über „kleine Spenden“ zu freuen. Aber ich würde das nicht „bezahlen“ nennen, wenn es direkt an Dich geht.

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            • Oh. Gut zu wissen. Dann muss ich das anders regeln. Ich ahnte schon, dass es da Fallen geben könnte (seufz)

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              • Du schreibst ja selbst, dass Du es (auch) verschenkst. Und freiwillige Spenden sind ja freiwillig, also geschäftsmäßig unproblematisch. Nur eben kein Geld für das Buch selbst nehmen.

                Wie das mit Spenden aussieht, weiß ich übrigens nicht. Kannst ja mal den Danisch fragen. Dann mag Dich „soundso“ noch weniger😉

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              • IULIUS sagt:

                @emn,
                da würde ich mir erst einmal keinen Kopf drum machen.

                Nach meiner Kenntnis bedürfen die Katalogberufe des §18 EStG keiner Gewerbeanmeldung. Dazu gehört auch der Verkauf Deiner Bücher. (Wäre ja sonst Schwachsinn)
                Somit fällt auch die Zwangsmitgliedschaft bei der IHK weg.
                Anmelden mußt Du Dich jedoch beim Finanzamt.

                Da wird es interessant.
                Grundsätzlich mußt Du von Deinen Umsätzen 7% USt an das Finanzamt abführen. Davon kannst Du die USt deiner autorenbedingten Ausgaben abziehen.
                Du kannst aber auch als Kleinunternehmer Dich von der USt befreien lassen. Dann kannst Du aber auch keine Verauslagte USt dem Fianzamt in Rechnung stellen.

                Betreffend Einkommensteuer:
                Als Arbeitnehmer werden erst „Gewinne“ über 410,- Euro berücksichtigt. Allerdings werden Krankengeld etc. Betreffend Berücksichtigung bei dem Gewinn dazugerechnet.

                Über 410 Euro mußt Du erst einmal kommen. Du glaubst (noch) nicht, was man alles abziehen kann, um die 410 Euro Gewinn nicht zu erreichen.😉

                Mach Dir keinen Kopf und denk dran, Steuern schmälern lediglich die Höhe des Gewinns. – Kein Gewinn – auch keine Steuern. (Anders Umsatzsteuer, die bezahlt [von der Steuerlogik her] der Kunde und Du leitest sie nur weiter.)

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                • tl;dr: Ich würde keine Steuertips von Iulius annehmen.

                  @Iulius:

                  1. Ich bin ja nun auch kein Anwalt, aber „Verleger“ ist keiner der „freien Berufe“ im Sinne des §18 EStG, daher mein caveat. Ich bin da nicht 100% sicher, aber bei dem Geschiss, wenn’s dann doch ein Gewerbe ist, würde ich es nicht riskieren. Wenn EMN das die eventuelle Arbeit wert ist… wobei „Klopfer“ (http://www.klopfers-web.de/) seine Bücher ja auch selbst vertickt. Seit Jahren. Der mag Mangas, vielleicht mag er auch EMN’s Comics und kann das beantworten. Ich kann nur sagen, dass mir das zu „eventuell problematisch“ ist.

                  2. Das Finanzamt meldet deine Anmeldung ganz brav von alleine an die zuständige Kammer, glaub mir. Nur deswegen musst Du das nicht.

                  3. Die USt für ebooks liegt nach aktuellem (entsetzlichen) EUGH-Urteil bei 19%, nicht bei 7%. Und Du weisst nicht, was EMN sonst macht, Psychologe ist einer der §18-„freie“-Berufe, aber ich hab keine Ahnung von USt auf Psychologiesitzungen. Wenn da eine drauf ist, kommt sie leicht über die Relevanzgrenze. Sehr leicht.

                  4. Der Blödsinn zu Einkommensteuer ist Blödsinn. Die 410 Euro sind eine Ausgaben-muss-man-abschreiben-Grenze. Zudem ist jemand, der was verkauft, in der Situation kein Arbeitnehmer. Was das mit Krankengeld zu tun haben soll ist mir schleierhaft.

                  5. „Mach Dir keinen Kopf drüber“ ist eine scheiß Strategie, wenn’s um das Finanzamt geht. Frag mal den Herrn Zumwinkel, oder den Herrn Hoeneß. So eine Steuerprüfung ist nicht lustig. Und die paar Hundert Euro aus „privaten“ Buchverkäufen wären zumindest mir das nicht wert. Und die sind natürlich Gewinn. Kostet ja nun nix, pdf’s zu verschicken.

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                  • IULIUS sagt:

                    @lollipops4equality,
                    Du meinst, weil ich betreffend eBooks ein Fehler unterlaufen ist, weil ich nicht recherchiert habe ist alles falsch? Tatsächlich, hast recht es sind – dank EU-Recht – 19% Umsatzsteuer.

                    Die 410,- Euro machen schon Sinn, da ich nicht weiß ob emn als Psychologin selbständig oder angestellt tätig ist. Meine Vermutung, wenn sie selbständig ist hat sie hinreichend Ahnung vom Steuerrecht oder hat jemand, der sie berät. Folglich bräuchte sie keine Anregungen.
                    Da sie scheinbar Anregung braucht…

                    Ich weiß auch nicht, was für Einkünfte Du emn unterstellen willst. Aber Millionen wie Deine Beispiele werden es wohl eher nicht sein. 2.000,- bis 3.000,- Euro (im Jahr) lassen sich durch Ausgaben locker ganz legal wegrechnen, ohne daß Steuerhinterziehung begangen wird. Vermutlich sogar noch mehr.

                    Wenn emn als Autorin ihre eigenen Bücher verkauft, verkauft sie die in ihrer Eigenschaft als Autorin und nicht als Verleger.

                    Ich halte emn als hinreichend intelligent, daß sie sich nicht allein auf Ratschläge aus dem Internet verläßt. Schon mal alleine aus dem Grund, da ich nicht alle steuerlich relevanten Daten von ihr kennen kann….

                    Ein Tip betreffend des Themas,
                    Wenn Du etwas besser weißt, Bescheid sagen bin ich und vermutlich emn Dir dankbar.
                    Wenn Du keine Ahnung hast nachfragen oder jemand anderes antworten lassen.

                    Betr. d. 410 Euro vgl. §46 III S.1 EStG

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                    • @iulius: Interesting. Ich kenne die 410 Euro halt nur aus §6(2) EStG, weil das für mich relevant ist. Ich war zwar auch mal angestellt, aber als ich da „dazuverdient“ habe, waren das halt mehr als 410 Euro (p.a.). Der von Dir zitierte §46 III S.1 EStG gilt aber – wie schon der Titel sagt – für nicht-selbständige Arbeit. Und wenn Du als Autor Dein Buch selber verkaufst, bist Du halt aus Sicht der Steuerpisser Verleger. Ich finde das nicht toll, aber es ist halt so. Das war mein Punkt. Bleibt er auch. Ist ja schön, dass Du findest, dass sie das „in ihrer Eigenschaft als Autorin und nicht als Verleger“ macht – ich sehe das, wie erwähnt, genauso – aber das Finanzamt halt nicht. Und mit Deinem §46 III S.1 EStG kommste da halt nicht raus. Punkt. Ende.

                      Dass „ich weiß was besser“ war übrigens genau der Punkt, warum ich Bescheid gesagt habe. Nur so btw. EMN hat sich dafür auch bedankt. _Nur_ Du widersprichst mir.

                      Bevor Du also weiterdiskutierst (was recht nutzlos ist, weil ich in Urlaub fliege), solltest Du Dir folgende Fragen stellen:

                      (1) Bin ich in einem freien Beruf tätig (ich bin das nämlich.)
                      (2) Mache ich meine Steuererklärung selbst? (Ich mache das.)
                      (3) Habe ich ein Buch geschrieben und mich deswegen informiert (ich hab das.)
                      (4) Ist mein Brunder Anwalt? (meiner ist.)
                      (5) Fällt mir noch eine Frage ein, die ich mir stellen sollte (mir nicht.)

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                    • IULIUS sagt:

                      Boa ey, muß ich schon wieder einen Fehler einräumen. Tatsächlich bist Du Verleger und somit gewerblich tätig, wenn Du Dein eigenes Buch verkaufst. Ich sollte echt mal Urlaub machen….

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  12. Hapi sagt:

    Glückwunsch zur Fertigstellung. Du solltest Dir noch überlegen, Dich beim Partnerprogramm von Amazon anzumelden. Dann bekommst Du über den Link hier noch zusätzliche 10% vom E-Book, die sonst komplett bei Amazon bleiben.

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  13. Mike sagt:

    Mein Übergewicht ist zwar nicht so massiv, wie es Dein Übergewicht mal war, aber ich bewege mich dennoch schon seit Jahren um einen BMI von 30. Mal ist es ein wenig mehr, mal ein bisschen weniger. Massive Ausreißer nach oben hatte ich eigentlich nie, aber jedes Mal wenn ich deutlich unter diesen BMI komme, dann kommt das Gewicht früher oder später wieder. Natürlich hängt dies mit meiner Ernährung und meinem Bürojob zusammen, aber rein kopfmäßig scheine ich mich wohl mit diesem Gewicht eingerichtet zu haben. Und dennoch frage ich mich manchmal, ob „weniger“ nicht vielleicht doch „mehr“ wäre.

    Keine Ahnung, bin ich damit jetzt ein klassisches Opfer der „Fettlogik“? Ich muss ehrlich sagen, dass ich meine Zweifel habe, ob Denkanstöße bei mir helfen würden, aber ich will mich ihnen auch nicht von vornherein verschließen. Rein von der Gesundheit her würden mir ein paar Kilo weniger schließlich durchaus gut tun. Das ist mir durchaus bewusst. Hast Du da irgendwelche Tipps, wie man da den Kopf und das Bauchgefühl auf eine Linie bringen kann?

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    • *gg* ist es jetzt schlimm, wenn ich mein Buch anpreise? Mir wurde zumindest gesagt, es sei gerade auch für nicht ganz so schwer übergewichtige recht motivierend^^
      Nein, generell ist das gar nicht so einfach, denn ich denke, vieles davon muss man spüren. Wenn du jetzt urplötzlich einen fitten Körper mit Normalgewicht und Muskeln hättest, würdest du vermutlich einen krassen Unterschied spüren und dir denken „Oh mein Gott, was für ein Spitzengefühl! Mir war nicht klar, dass ich mich mit BMI 30 so schlecht gefühlt habe“ – zumindest geht es mir jetzt im Nachhinein so. Ich hätte mir das aber nie vorstellen können, weil der Prozess des unfit-werdens so schleichend verlief (und ich zugegeben auch nie wirklich fit war und gar nicht wusste, wie sich das anfühlt). Ich dachte vieles sei normal oder eben altersbedingt. Mittlerweile geht es mir mit 30 wesentlich besser als mit 20 – von wegen Alter^^
      Darüber hinaus ist es halt erstmal eher ätzend, da hin zu kommen. Wenn man anfängt mit dem Sport geht es einem ja oft erstmal schlechter, oder es wird einem erst klar, wie wenig fit man ist. Das ist dann im ersten Moment nicht so motivierend. Ich glaube, so ein BMI um die 30 ist heutzutage eben auch etwas, wo man sich recht bequem einrichten kann. Damit sticht man jetzt nicht unbedingt aus der Masse raus sondern wird als relativ normal, vielleicht etwas mollig wahrgenommen. Man kommt gut im Alltag klar und es stellt sich haltdie Frage, wozu sollte ich mir den Stress geben um irgendein „Normalgewicht“ zu erreichen, obwhl das mein Leben vermutlich auch nicht wesentlich toller macht, ausser dass es vielleicht irgendwelche (eher abstrakten) Krankheitsrisiken senkt.
      So in etwa war zumindest mein Denken^^ Dass dieses Normalgewicht (und Muskeln^^) tatsächlich so stark meine aktuelle Lebensqualität beeinflusst hätte ich nicht gedacht.

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  14. Mika sagt:

    Glückwunsch auch von mir.

    Ob ich ein Buch als Ergänzung schreiben sollte?

    Wie man mit 5 Euro am Tag gesund kochen kann? und dabei sein Idealgewicht einstellt….

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  15. kuddl sagt:

    Habe Dir als Leser der Blogs gern den Obulus fürs Buch gezahlt und lese es jetzt auf der (pardon: beschissenen) App. Darauf kannst Du Dir echt was einbilden…😉 Ein klares Zeichen, wie sehr neugierig ich auf Dein Werk bin, denn ich hasse diese Formate zutiefst (Rechtevergabe, Zugriffe, usw., usf…). Die Darreichung als Kindlegedöns ist aus Deiner Perspektive nachvollziehbar, aber jammerschade; wäre denn ein BOD soviel Mehraufwand oder extrateuer?

    Danke für die Arbeit und auch für die Blogs. Mal sehen, ob und wie weit sich mein imho schon immer leicht essgestörtes Hirnchen bereit erklärt, was dazuzulernen.

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    • Ich fühle mich echt geehrt und bin sehr gespannt auf dein Fazit!
      In Sachen Printversion bleibe ich auf jeden Fall dran, aber erstmal brauche ich ein paar Tage Pause. Die ebook-Sache hat meine Nerven schon strapaziert😀

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  16. stefanolix sagt:

    (1): Gratulation! Ich weiß noch, wie das bei mir vor 10 Jahren war, als mein erstes Werk gedruckt wurde. Ein Belegexemplar habe ich heute noch …

    (2): Ich würde das Buch gern für meine Frau bestellen. Sie liest aber so viele Seiten definitiv nicht am Bildschirm, auch wenn es für den Mac ja eine Kindle-App gibt. Könntest Du uns eine Rechnung stellen und uns nach Überweisung des Betrags eine PDF-Datei schicken, die ich dann drucke?

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  17. unkraut sagt:

    Sarrazin-Dilemma😀
    (Wobei….vielleicht nur zu 60 %, denn so abgrundtief scheiße find ich dich nicht, sonst würd ich dich einfach ignorieren. Ich glaub eher dass wir in unterschiedlichen Kontexten denken und deswegen zu unterschiedlichen Lösungen kommen.)

    Aber ich komm mir geizig vor, wenn ich nach dem Buch per E-Mail frage.
    (Hätte ich nen Blog, könnte ich wenigstens im Gegenzug eine Rezension schreiben. Alternativ könnte ich das vielleicht auf Amazon machen.)

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    • Das hat ja weniger was mit Geiz zu tun sondern mit dem Widerwillen, etwas zu fördern was man eigentlich nicht gut findet – kann ich gut nachvollziehen, daher helfe ich gerne aus dem Sarrazin-Dilemma raus (Ich habe das Sarrazin Buch gekauft und bereue das immernoch^^)

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    • Sascha sagt:

      Ich freue mich über Gastrezensionen auf meinem Blog, ggf stelle ich halt selbst vor und noch jmd anders (glaube nicht, dass EMN was gegen zwei Rezis auf einem Blog hat *g*). Und falls Deine Meinung der meinen widerspricht, dann freue ich mich umso mehr über eine Doppelrezension, damit der Leser sich ein eigenes Bild mit pro und contra machen kann, das regt die Diskussion an und ist sogar besser, weil man dann als Leser selbst drüber reflektieren muss😉

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  18. Sascha sagt:

    Glückwunsch zum eigenen Buch! Und Danke! Dass Du Dir die Mühe gemacht hast, das zusammenzufassen, auszuformulieren und alles ausführlicher zu beleuchten. Einige Deiner Sachen haben mir schon auch ganz schön zu denken gegeben. Deine Site ist nicht der Grund, warum ich von BMI 30 auf aktuell 25 runter bin (und brav weiter daran arbeite), hat mir aber sehr geholfen, einige Logikfallen aufzudecken, in die auch ich immer wieder getapst bin. Eine Menge ist mir dadurch klarer geworden, weil man im Alltag einfach immer wieder mit diesen Mythen und Ausreden konfrontiert ist und sie gar nicht einmal realisiert. Daher bin ich sehr gespannt auf die ausführliche Variante und freue mich, dass ich durch den Kauf auch ein bisschen zurückgeben kann …

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  19. Markus sagt:

    So, fertig. Erzaehlmirnix ist schuld daran, dass ich heute schon wieder keinen Haushalt gemacht habe.

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    • Haushaltslogik😀

      Und, was sagst du? Ich bin total hibbelig^^

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      • Markus sagt:

        Die ersten 3/4 habe ich gut gefunden (so bis Seite 191), aber mit dem Rest kann ich mich nicht so richtig identifizieren. Das mag daran liegen, dass ich von FatAcceptance erst hier in Deinem Blog gehört habe und ich kenne auch keine dicken Leute, denen nicht völlig klar ist, dass sie abnehmen sollten. Der erste Teil des Buches ist für Leute, die abnehmen wollen und der zweite Teil für Leute, die nicht abnehmen wollen. Warum sollten solche Leute Dein Buch lesen?

        Kapitel „meine schlanke Freundin isst viel mehr als ich“: Meiner Erfahrung nach ist das zumindest bei schlanken Frauen nicht nur unbewusst, sondern die planen durchaus. Geht man abends zum Pizza essen, dann gibt es halt Mittags nur eine Kleinigkeit zum Essen. Außerdem muss man sehr genau beobachten, wie viel die wirklich Essen. Gerade wenn zB mehrere Leute in eine Schlüssel mit Kartoffelchips greifen, dann sieht man halt nicht so einfach, dass die schlanke Person nur 5 Chips gegessen hat.

        Allgemein zum Thema schnell abnehmen: Du hast dabei ganz viel von Dir selbst erzählt, was einerseits für Informationen aus erster Hand sorgt, aber andererseits ist das auch nur anecdotal evidence.

        Thema Ärzte: Ich bin ja nicht oft beim Arzt, aber der Arzt bei der Einstellungsuntersuchung bei meinem aktuellen Arbeitgeber hat das angesprochen und das Ergebnis von der Blutuntersuchung ist „erhöhte Triglycerinwerte“.

        Technische Anmerkungen:
        – Bei Kindle-App für den PC kann man Grafiken nicht zoomen. Das fand ich gerade bei den Comics recht nervig. Da sollte Amazon dringend mal nachbessern, aber die haben da offenbar kein Interesse daran, denn das Problem gibts schon länger.
        – Dein Inhaltsverzeichnis ist nur Text. ich weiß nicht, ob man das besser machen kann, aber da es bei Kindle sowieso keine Seitenzahlen gibt ist das im Moment etwas unpraktisch beim Nachschlagen.

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        • Robin sagt:

          „Kapitel “meine schlanke Freundin isst viel mehr als ich”: Meiner Erfahrung nach ist das zumindest bei schlanken Frauen nicht nur unbewusst, sondern die planen durchaus. Geht man abends zum Pizza essen, dann gibt es halt Mittags nur eine Kleinigkeit zum Essen. “

          Das mache ich genauso und trotzdem bin ich dick😉 Wer tut das auch nicht? Die meisten essen mittags weniger, wenn sie wissen, dass abends was ansteht. EMN hat schon ganz recht mit ihrer Einschätzung. Ich habe beispielsweise über ein Jahr gebraucht, um zu blicken, warum meine Mitbewohner so viel schlanker sind als ich, obwohl sie genauso viel fressen. Natürlich sind sie Männer, natürlich sind sie größer und zumindest der eine hat sehr viel mehr Bewegung als ich, aber trotzdem konnte ich mir das nicht erklären – bis mir irgendwann auffiel, dass ihre Fressorgien tatsächlich SELTEN sind. Tage, die mit Pizza, Eis und viel Bier auf der Couch verbracht wurden, lösten sich bei ihnen ab mit Tagen, an denen sie nur jeweils abwesend eine oder zwei Stullen reingeschoben haben, weil sie sonst keine Zeit oder auch keine Lust hatten und einfach nur schnell was brauchten, was den Magen halbwegs füllt. Solche Tage sind bei mir dagegen die absolute Ausnahme.
          Und das sind Leute, mit denen ich zusammen WOHNE. Wie viel schwerer ist es da, das bei Freunden oder Bekannten abzuschätzen, die man nur einmal die Woche oder noch seltener sieht.

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        • Du hast natürlich in gewisser Weise recht damit, dass der letzte Teil, der sich mit gesellschaftlichen Dingen beschäftigt, spezieller ist. Er ist allerdings (zumindest vom Konzept her) nicht unbedingt für diejenigen bestimmt, die so denken. Eher für diejenigen, die abnehmen (wollen) und von der Umwelt negative Reaktionen erhalten. Quasi als Erklärung und ein bisschen als „Rückhalt“. Das liegt daran, dass mir eben sehr viele doofe Reaktionen begegnet sind, die teilweise wirklich demotivierend oder einfach ärgerlich waren. Wenn mir etwa der x-te Mensch regelrecht Vorwürfe machte, warum mir 75kg als Ziel nicht reichen, und wie übertrieben/doof/ungesund/hässlich weniger Gewicht wäre.

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  20. Bernd der II. sagt:

    Woah, das ging ja gefühlt schnell.
    Hast du einen Editor (was istn da das deutsche Wort?) für das Buch? Der Amazon-Ausschnitt liest sich jedenfalls schon mal gut.

    Würdest du mir auch das Buch per E-Mail schicken? Ich bevorzuge ganz arg pdf vor irgendwelchen ebook-reader-Formaten (wtf, neumodische Technik, des Teufels), und würde dir auch lieber Geld für das Buch überweisen, als Amazon profitieren zu lassen.

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    • Wenn du mir eine Mail schreibst geht das mit dem pdf problemlos.
      Ich hatte mehrere Korrekturleser, die wirklich sehr gewissenhaft nach Rechtschreibung, Grammatik und generellen Inhaltsthemen geschaut haben. Ein professionelles Lektorat war das zwar nicht, aber es hat im Vergleich zur Ursprungsversion enorm viel rausgeholt.

      (Wie es mir professionellem Lektorat aussähe, wäre sicher spannend. Ich vermute, es wäre nochmal etwas strukturierter, aber ich denke auch, als Leser kriegt man das schon hin)

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  21. Frau Yu sagt:

    Glückwunsch zu Deinem Buch!🙂
    Es freut mich unwahrscheinlich, dass Du das vollendet hast.

    Und nun mal (viel zu spät) zu den ganzen Comics, die Du während Deines Abnehmprozesses veröffentlich hast:
    Ich fand die ganz großartig. Alle Mythen wurden so toll auf die Schippe genommen, dass ich oft Tränen lachend hier gesessen habe. Auch weil ich mich selbst wieder erkannt habe.
    Es ist hart als Übergewichtiger zu erkennen, dass man ganz allein für sein Gewicht verantwortlich ist. Genetische Vorbelastung (hier!) und Schilddrüsenprobleme (hier!) hin- oder her.
    Aber diese Wahrheit muss man irgendwann akzeptieren. Und das ist recht bitter.

    Jedenfalls: ganz viel Erfolg für Dein Buch! Ich werde es mir bestimmt kaufen.🙂

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