Die Definition von Wahnsinn.

Veröffentlicht: Mai 9, 2015 in Uncategorized

wahnsinn

Kommentare
  1. Der Transhumanist sagt:

    Die Sache ist allerdings, dass rechtsi nicht weiß was er sonst tun soll, deshalb sagt er das immer wieder. Das ist dann kein Wahnsinn sondern Verzweiflung.

    Gefällt 1 Person

  2. Talianna sagt:

    Treffer.

    Gefällt mir

  3. Banana sagt:

    Aber hängt dieses Verhalten nicht damit zusammen, dass jeder andere Umgang dieses SV- Verhalten verstärkt?
    Sprich, bekommt selbstverletzende Person positive Reaktionen auf ihr Verhalten, zeigt sie dieses Verhalten öfter…
    Ich stand in der Vergangenheit sehr oft genau vor dieser Frage.
    Und dieser comic gibt mir zu Denken, dass so ein Konflikt mit Empathie angegangen werden sollte, und nicht auf der Konditionierungsebene…

    Gefällt mir

    • salrowney sagt:

      Mit den Worten »jeder andere Umgang« würde ein solches Verhalten verstärken, lehnst du dich weit aus dem Fenster. Das heißt, du kannst Menschen, die durch eine Stresssituation ein Fehlverhalten aufzeigen dadurch korrigieren, indem du sie noch mehr Stress aussetzt? Glaubst du, du bekommst ein Feuer zum erlöschen, wenn du Benzin hinein kippst?
      Wenn du auf diese Art einen Menschen zu konditionieren versuchst, magst du äußerlich vielleicht Erfolg haben – er möchte sich dem Stress des Streits nicht aussetzen, hört deshalb auf, damit du ihn nicht mehr konfrontieren kannst – und innerlich zerreißt es ihn langsam, er wird es dir aber nicht sagen.

      Gefällt 2 Personen

      • IULIUS sagt:

        Ich könnte mir vorstellen, daß hier immense innere Spannungen im Spiel sind, die den Menschen fast zerreißen und das Ritzen lediglich ein Ventil ist diese Spannungen auf ein erträgliches Maß herunter zu bringen.

        M. E. muß erst herausgefunden werden, was diese Spannungen auslöst, bevor auch nur ansatzweise ans „Helfen“ gedacht werden kann.

        Gefällt mir

    • Ich denke, am besten ist da ein Mittelweg:
      Einerseits hast du Recht, dass es auf Dauer eher kontraproduktiv ist, auf SVV mit besonderer Aufmerksamtkeit und Mitleid zu reagieren, andererseits ist es aber mindestens genauso schädlich, deswegen Vorwürfe zu machen und Druck auszuüben, dass die Person damit aufhören soll.

      Der beste Umgang damit ist aus meiner Sicht, das Problem ernst zu nehmen, aber ihm auch nicht übermäßig viel Beachtung zu schenken.

      Konkret meine ich damit, dass es durchaus angemessen ist, zu verlangen, dass die Person das Problem als solches anerkennt und langfristig darauf hinarbeitet, es irgendwann in den Griff zu kriegen. Wobei man natürlich bei einer erwachsenen Person auch nicht wirklich mehr tun kann, als diese Forderung zu äußern, wenn sich der/die Betreffende komplett weigert, an dem Problem zu arbeiten, hat man nur noch die Wahl, ob man das so hinnimmt oder den Kontakt verringert/abbricht.

      Auch die Forderung, Wunden im Nachhinein angemessen(!) zu versorgen, würde ich noch als recht sinnvoll und produktiv einordnen, wobei die Betonung hierbei auf angemessen liegt. (Darauf zu bestehen, dass wegen ein paar oberflächlichen Kratzern zum Arzt gegangen wird, wäre zum Beispiel nicht mehr angemessen, eine Wundsalbe aufzutragen hingegen schon eher.)
      Wichtig hierbei ist, dass die Person, die sich selbst verletzt hat, auch selbst aktiv etwas dafür tut, dass die Verletzungen heilen. In einem gewissen Maß dabei zu helfen, kann auch noch ok sein, aber man sollte immer im Blick behalten, dass zuviel Fürsorge auch schon wieder das Verhalten bestärken kann.

      Auch durchaus akzeptabel (und im Zweifelsfall besonders für einen selbst sehr sinnvoll) ist die Forderung, dass SVV nicht in der eigenen Gegenwart stattfindet oder einem übermäßig unter die Nase gerieben wird. Dabei geht es vor Allem darum, sich selbst zu schützen, indem man sich von dem Problem abgrenzt.

      Was hingegen völlig falsch ist, ist die Forderung, dass das SVV jetzt sofort oder auch nur in absehbarer Zeit aufhören muss. Damit setzt man die Person nur zusätzlich unter Druck, etwas schaffen zu müssen, was gar nicht wirklich schaffbar ist.
      Wer erstmal an dem Punkt ist, sich regelmäßig selbst zu verletzen, kann damit nicht einfach so aufhören. Es ist möglich, das nach und nach besser in den Griff zu kriegen und langfristig auch komplett abzustellen, aber das ist ein sehr anstrengender, langwieriger Prozess und dass es dabei immer wieder zu Rückschlägen kommt und man doch wieder in das alte Verhalten zurückfällt, lässt sich so gut wie gar nicht vermeiden.

      Gerade in so einer Situation ist es wichtig, nicht mit Vorwürfen zu reagieren!

      Prinzipiell ist Konditionierung durchaus ein sinnvoller Ansatz, um ein selbstschädigendes Verhalten abzutrainieren, aber man darf dabei nicht vergessen, dass Menschen deutlich komplexer denken als beispielsweise Hunde, die nur den Zusammenhang zwischen einem aktuellen Ereignis und der direkt folgenden Konsequenz verstehen. Wenn man sich sehr anstrengt, das SVV unter Kontrolle zu kriegen und jeder Rückfall genauso heftige Vorwürfe nach sich zieht, als hätte man es nie versucht, motiviert das weniger als das es zu Gedanken wie dem Folgenden führt:
      „Wenn ich mich selbst verletze, werde ich bestraft. Wenn ich versuche, mich nicht zu verletzen und daran scheitere, werde ich genauso bestraft. Komplett mit damit aufzuhören, schaffe ich nicht. Ich werde also in jedem Fall bestraft, egal ob ich mich anstrenge oder nicht. Ich sollte einfach aufhören zu kämpfen, denn das kostet sowieso nur unglaublich viel Kraft und bringt mir überhaupt nichts!“

      Vermutlich klingt dieser Gedankengang aus Sicht eines gesunden Menschen abwegig, aber Menschen, die sich selbst verletzen, sehen die Verletzungen an sich nicht als etwas negatives an, sondern nur die negativen Reaktionen, die sie bei anderen Menschen auslösen.

      Für eine Selbstverletzung Vorwürfe gemacht zu kriegen, kann insofern auch sehr schnell dazu führen, dass man erstrecht den Drang verspürt, sich direkt wieder zu verletzen, um sich dafür zu bestrafen, dass man sich verletzt hat. (Viele Bordies kommen auch von selbst nicht auf die Idee, dass die Frage nach Wiedergutmachung für eine Selbstverletzung nicht ausschließlich darauf abzielt, was man tun muss, damit einem andere Personen das SVV verzeihen.)

      Um es nochmal kurz zusammen zu fassen („tl;dr“):

      Besondere Rücksicht / Aufmerksamkeit / Mitleid als Reaktion auf SVV können für positive Assoziationen sorgen.
      Vorwürfe / Strafmaßnahmen verstärken aber auch in erster Linie nur den Druck, der durch das SVV kompensiert wird und verstärken insofern das Problem nur.
      Negative Konsequenzen, die sich logisch aus dem SVV ergeben, können motivieren, etwas anders zu machen.
      Positive Konsequenzen, die sich daraus ergeben, es ohne SVV zu schaffen, motivieren mindestens genauso stark.
      Egal, ob positiv oder negativ, die Konsequenzen müssen kurzfristig sein und sich auf das einzelne Ereignis beziehen. (Der heutige Tag wird besser oder schlecht, je nachdem, ob ich mich heute verletze. Kategorien wie „immer“ oder „irgendwann“ sind viel zu weit entfernt vom akuten Leiden entfernt, um sie wirklich ernst zu nehmen.)

      Wenn ich mitkriege, dass Freunde sich verletzt haben, reagiere ich meistens in etwa so:
      Ich sage, dass das (was passiert ist, nicht die Person!) echt doof ist und es mir leid tut, frage, ob es ihm/ihr inzwischen wieder etwas besser geht, ob er/sie darüber reden will oder ich sonst etwas tun kann (sofern ich mich dazu gerade in der Lage fühle, wenn ich selbst gerade keine Kraft habe, biete ich auch keine Hilfe an). Vielleicht sage ich auch, dass er/sie sich nicht fertig machen soll deswegen und dass ich daran glaube, dass er/sie es schon noch schafft, das irgendwann in den Griff zu kriegen.
      Manchmal gibt es auch nicht mehr zu sagen, als ein verstehendes „Scheiße…:-/ „.
      Ansonsten versuche ich, dem nicht allzu viel Beachtung zu schenken, wenn die Person das nicht will. Aus Sicht eines gesunden Menschen ist so eine Selbstverletzung wahrscheinlich recht dramatisch, aber aus Sicht der Betroffenen trifft die Beschreibung „war halt kein so wirklich guter Tag“ es im Nachhinein oft viel eher.😉

      Einen optimalen Umgang damit gibt es sowieso nicht!
      Und man sollte auch nicht denken, man hätte genug Einfluss auf die Person, dass man das SVV verhindern könnte. Man kann Bordies zwar ein bisschen dabei unterstützen, mit der Krankheit klarzukommen (und dieses bisschen macht oft einen riesigen Unterschied!), aber man kann sie weder heilen, noch so vorsichtig behandeln, dass es Ihnen dauerhaft gut geht.

      Die Krankheit ist da. Man kann sie entweder verleugnen (und es damit noch schwerer machen) oder akzeptieren, dass der/die Betroffene sehr massive Probleme hat, die nicht mal eben in ein paar Jahren weg zu bekommen sind, und aus der SItuation das Beste machen.

      Und wenn man es gar nicht schafft, alleine mit der Situation klar zu kommen, dass es einer Person, die einem sehr wichtig ist, so schlecht geht, muss man sich selbst Hilfe suchen, denn darauf zu bestehen, dass ja alles gut wäre, wenn es der Person besser ginge, ist nichts weiter als völlig unproduktives Wunschdenken.

      … Das mit dem kurz zusammen fassen hat dann wohl doch nicht so gut geklappt und ich schätze, ich bin wahrscheinlich ein wenig vom Thema abgedriftet, aber ich hoffe, dass ich dir trotzdem mit deiner Frage ein wenig weiterhelfen konnte.😉

      Gefällt 4 Personen

  4. Echt, sind Menschen wirklich so doof? Dass sie nur sagen lass das sein, es bringt nix? Da sollte man doch Alternativen ausdenken? Wie kannst du sonst deinen Kummer, deine Spannungen loswerden??
    Wir sind ja nicht alle Psychologen, aber etwas Empathie und Intelligenz hat doch jeder Mensch.

    Gefällt 1 Person

    • Kenshin sagt:

      Es ist für die meisten Menschen schwer nachzuvollziehen, wieso das nichts hilft. Denn normalerweise tut jemand etwas dummes/falsches/ungewöhnliches, man erklärt ihm, warum es falsch ist und eventuell gibt es sich. Zwangsverhalten ist allerdings anders. Da viele dies nicht verstehen, versuchen sie das gleiche immer wieder und suchen den Fehler bei dem Zwangsgestörten.

      Ich vergleiche das mal mit einem Fettbrand. Bei einem normalen Feuer hilft Wasser. Bei einem Fettbrand ist es verheerend. Aber für den Außenstehenden sieht das alles absolut gleich aus und es ist fraglich, ob sie jemals merken, was eigentlich Sache ist.

      Gefällt mir

  5. Dago sagt:

    Dabei passt der Spruch zum Ritzen gar nicht, da erwartet doch keins dieser Opfer ein anderes Ergebnis?! Was es natürlich nicht weniger wahnsinnig macht, aber eben nicht der Erwartung wegen.

    Gefällt mir

  6. Leider lernte ich meine Mädels immer erst Jahre nach dem Ritzen kennen. Ich hätte es so gern mal gesehen. Mitten im Liebesspiel. Blut ist so erotisch.

    Gefällt mir

    • IULIUS sagt:

      Ich hätte nichts dagegen, wenn emn das löscht.

      Gefällt 1 Person

    • kinchkun sagt:

      Dich zu daten ist einfach nur die nächste Stufe von SVV.

      Gefällt 2 Personen

    • Mika sagt:

      Du suchst Streit?

      Welche Antwort hättest du gerne?

      [ ] Du Arschloch

      [ ] Das meinst du doch nicht ernst

      [ ] Geil, will ich auch mal versuchen

      [ ] was will uns Olly damit sagen

      [ ] gib mir deine Handynummer

      [ ] du bist besoffen oder auf Koks

      Zutreffendes bitte ankreuzen

      Gefällt mir

    • Dago sagt:

      Einfach Rinderblut in der nächsten Metzgerei kaufen. Medizinisch unbedenklich und perfekt als Komponente beim Sex geeignet. Wasserfeste Plane auf dem Boden nicht vergessen! Grüße.

      Gefällt 2 Personen

      • Guter Kommentar. Lustig. Vielleicht werden wir uns ja nach unseren Startschwierigkeiten auch verstehen, keine Ahnung.

        Gefällt mir

      • Mika sagt:

        Aus Rinderblut mach man ne leckere Suppe! Ich hasse Verschwendung von Lebensmitteln, sagte der Vampir und tunkte das Weißbrot in die Blutlache neben der Unfallstelle…..

        Gefällt mir

        • Dago sagt:

          Sind fette Menschen nicht eigentlich größere Lebensmittelverschwender als welche, die regelmäßig Nahrung wegwerfen? *g*

          Gefällt mir

          • Wie kommst du denn darauf? Fette Menschen wandeln doch bloß Nahrung, die sich nicht allzu lange halten würde, in viel dauerhaftere Energiereserven um. Aus meiner Sicht ist das doch eher das Gegenteil von Verschwendung!

            Gefällt 1 Person

            • Technich gesehen braucht aber dann die größere Masse mehr Energie um „unterhalten“ zu werden. Andererseits empfinde ich mich heute als größeren Energieverschwender, wenn ich 3 Stunden auf dem Crosstrainer stehe, was ja eine so gesehen völlig unnötige Energieverschwendung ist.

              Gefällt mir

              • Ich hab nie gesagt, die Umwandlung wäre verlustfrei. Aber verglichen mit Lebensmitteln, die irgendwann einfach vergammeln und somit ihren Wert als Energiespender vollständig verlieren, ist das trotzdem eine Verbesserung!
                Außerdem lässt sich der Energieaufwand, um die menschlichen Energiespender zu unterhalten, ja auch nochmal stark reduzieren, wenn diese sich so wenig wie möglich bewegen und praktischerweise sinkt der Drang, Energie durch unnötiges Bewegen zu verschwenden, ab einer gewissen Menge an gespeicherter Energie von selbst.

                Wenn man diesen Faktor mit in die Überlegungen einbezieht, ist der Energieverlust, den du ansprichst, darauf zurück zu führen, dass die Menschen einfach noch nicht fett genug sind!

                Gefällt mir

                • Dago sagt:

                  Vergammeln? Es vergammelt vor allem Nahrung, die nie auf den Rippen der Fettmenschen landet. Pures Fett hält ewig, wenn es luftdicht gelagert wird. Sich das dauerhaft an den Körper zu binden, was tatsächlich zu einem höheren Energieverbrauch im Alltag führt, ist dumm und verschwenderisch. Handle mit den Fakten, Fettmenschenfreund.

                  Gefällt mir

            • Dago sagt:

              Wann finden beim gemeinen Fettmenschen üblicherweise die Phasen statt, während der er weniger Nahrung konsumiert und von seinen Energiereserven lebt? Und bitte lasse nicht außer Acht, dass Nahrung nicht nur aus Fett besteht, also sehr wohl vieles völlig ungenutzt wieder ausgeschieden wird.

              Gefällt mir

    • Tja, da bleibt dir wohl nur übrig, dich selbst mal beim Liebesspiel zu ritzen.. Macht dir bestimmt auch Spaß!😉

      Gefällt mir

      • Dago sagt:

        Es bleibt auch übrig, dass er sie ritzt. Als Gentleman nimmt man der Dame doch gerne die Arbeit ab. Schließlich sind ihre Arme schwach. *g*

        Gefällt mir

        • Heinz sagt:

          Aber auch nur wenn du es mit dem Ritzen übertrieben hast.

          Gefällt mir

        • Naja, theoretisch wäre das wohl schon eine Option, aber dann ist er ja auch wieder davon abhängig, eine Partnerin zu finden, die geritzt werden will und wenn seine Mädels doch alle damit aufgehört haben, halte ich es eher für unwahrscheinlich, dass er in der Hinsicht Glück haben wird…

          Gefällt mir

          • IULIUS sagt:

            Dazu müßte man erst einmal die Funktion des Ritzens verstehen.

            Gefällt mir

            • Was meinst du?

              Gefällt mir

              • IULIUS sagt:

                Warum sich Menschen ritzen.
                Darüber sollte man erkennen, daß das keine wirkliche auf den freien Willen basierende Entscheidung ist.

                Gefällt mir

                • Sich zu ritzen, kann(!) durchaus eine „eine wirkliche auf den freien Willen basierende Entscheidung“ sein.

                  Und gerade, wenn das Ganze wie bei Oliver eher ein erotischer Fetisch ist und er sich sehnlichst danach sehnt, diese Erfahrung einmal zu machen, spricht doch nichts dagegen, dass er sich einfach mal, aus seinem eigenen, freien Willen heraus, selbst ritzt, anstatt immer nur darauf zu hoffen, dass eine seiner Partnerinnen diesen Part übernimmt.

                  Ist vielleicht auch etwas sicherer, wenn er das mit klarem Kopf bei sich macht, als wenn er sich eine sucht, die das aus ner psychischen Krankheit heraus macht. Letzteres gerät ja doch recht schnell mal außer Kontrolle und ich könnte mir vorstellen, dass die Erotik dann doch ein wenig geschmälert wird, wenn der Abend im Krankenhaus endet.😉

                  Also, das ganze „Ritzen beim Sex“ Ding ist dann wahrscheinlich immer noch nicht direkt etwas, was man allgemein als grandiose Idee bezeichnen würde, aber wenn Oliver die Sache überlegt und kontrolliert angeht, sollte das Risiko wohl relativ gering sein.

                  Gefällt mir

                  • IULIUS sagt:

                    Du hast Oliver Intention vermutlich nicht ganz mitbekommen. Ihm ging es nicht darum sich selbst zu ritzen.
                    Er will sich schlichtweg am Verhalten einer sich selber ritzenden psychich kranken Frau aufgeilen. D. H. im Grunde nichts anderes, als daß er sie zu seinem Vergnügen dazu animieren möchte.
                    Ich denke, da ist eine Grenze überschritten.

                    Gefällt mir

                    • Er schreibt doch nur, dass er es schade findet, dass er nie die Gelegenheit hatte, das live miterleben zu dürfen.
                      Würde er ein Mädel, dass es geschafft hat, das Ritzen zu überwinden, zu einem Rückfall animieren, würde das natürlich definitiv eine Grenze überschreiten, aber ich kann in seinem Beitrag nichts finden, das darauf hinweist, dass dies der Fall wäre.

                      Du solltest wirklich darauf achten, Realität und Fantasie nicht zu verwechseln:
                      Was Oliver beschreibt ist seine (erotische) Fantasie, die Intentionen, die du ihm unterstellst, sind deine (paranoide) Fantasie.
                      Die Realität ist hingegen, dass wir online eine theoretische Diskussion führen, nicht mehr und nicht weniger!

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      @malvar infected,
                      ist ja schön, daß Du genau weißt, wie der Typ tickt. Ich frage mich nur woher?

                      Wenn Du Deinen eigenen Satz betrachtest:
                      „Du solltest wirklich darauf achten, Realität und Fantasie nicht zu verwechseln:“
                      Da ist dir Frage, was ist bei Dir Realität und was ist Fantasie?

                      Du unterstellst ihm, daß es bei ihm nur eine erotische Phantasie ist.
                      Kannst Du mir mit einer ziehmlich hohen Gewißheit (>90%) sagen, ist das die Wirklichkeit oder ist das Deine Phantasie?

                      Gefällt mir

          • Dago sagt:

            Ich kann dieses ‚will‘ nicht ganz nachvollziehen. Das ist eigentlich keine Voraussetzung.

            Gefällt mir

            • Naja, das „will“ ist natürlich keine zwingende Vorraussetzung, aber wenn Oliver beim Sex einfach mal ein Messer hervorzaubert, „Überraschung“ ruft und seine Partnerin ein bisschen ritzt, könnte das schon einen eher unguten Eindruck hinterlassen…😉

              Gefällt mir

  7. Shark sagt:

    @ Mika, da fehlt die Option:

    [] egal, Hauptsache ich bekomme Aufmerksamkeit!

    Gefällt mir

    • Mika sagt:

      Natürlich geht es um Aufmerksamkeit, aber da steckt mehr dahinter. Oliver ist nicht blöd, er hat immer eine Absicht im Hintergrund. Er will etwas rauskitzeln und Reaktionen provozieren, was ja auch geklappt hat.

      Die Moralapostel haben ja reagiert. Und Moral ist Mangel an Gelegenheit, das hat Oliver längst kapiert und er spielt diese Karte perfekt. So wie ich auf einer anderen Ebene, daher kann ich mich mit ihm fetzen und beim nächsten Thema wieder einer Meinung sein.

      Die Verbindung von Blut und Sex ist ein Tabu und er bricht dieses Tabu, warum? Weil er nach dem ultimativen Kick sucht und dieser Kick ist Liebe, da ist er sich nicht sicher und daher testet er Grenzen aus….er denkt dabei an Nosferatu und die totale Hingabe einer Frau….tiefer gehe ich nicht, sonst wird es zu intim.

      Kein Grund ihn zu verurteilen.

      Gefällt 1 Person

      • IULIUS sagt:

        @Mika,
        das Problem ist nicht, daß er hier von einem „Tabu“ spricht, sondern daß er eine Notlage für sich ausnutzen will.

        Mit Liebe hat das rein gar nichts zu tun. Das ist Verachtung.

        Gefällt mir

        • Alex sagt:

          Blut und sex fallen doch alle sechs Wochen zusammen, ormalste der Welt.
          Wer sich beharrlich weigert und geschickt anstellt. Bei dem ist der sex dann für den Arsch.

          Gefällt mir

        • Mika sagt:

          Julius, mal ganz offen: du bist sehr simpel gestrickt. Das ist an sich nicht schlimm, wird jedoch peinlich für dich, wenn du andere Menschen beurteilst. Du urteilst aus deinem Handlungsschema heraus und überträgst deine Denkweise auf andere Personen. Damit beurteilst du dich selbst. Stell dir doch einfach mal vor, das es immer verschiedene Blickwinkel und Motivationen gibt, die du einfach nicht kennst. Intelligent wird es dann, wenn du Fragen Stellst. Dumme wissen schon immer alles.

          Gefällt mir

          • kinchkun sagt:

            Dumme wissen schon immer alles

            Und wieviele Fragen hast du hier gestellt?

            Gefällt mir

          • IULIUS sagt:

            „Dumme wissen schon immer alles.“

            „Intelligent wird es dann, wenn du Fragen Stellst.“
            Du möchtest, daß ich Fragen stelle?

            Hierzu ist Deine Wirts-Psychologie gefragt:
            Wie verhält es sich, wenn zwei Menschen sich permanent gegenseitig bestätigen, wie toll sie sind?

            Gefällt mir

            • Mika sagt:

              Deine Frage zeigt, das du dich nicht toll findest.

              Gefällt mir

              • IULIUS sagt:

                Sagtest Du nicht selber?
                „Intelligent wird es dann, wenn du Fragen Stellst. Dumme wissen schon immer alles.“

                weiterhin:
                „Du urteilst aus deinem Handlungsschema heraus und überträgst deine Denkweise auf andere Personen. Damit beurteilst du dich selbst.“

                Ergo, lieber Mika, Du beurteilst Dich selbst.

                Gefällt mir

      • Weißt Du, Mika, wir hätten unseren Streit bereits viel früher beenden sollen. Du bist einer der Wenigen mit Durchblick hier. Ich denke auch nicht, dass wir uns jemals wieder streiten werden, weil wir ja nun wissen, wie wir ticken. Und sobald ich mit meinem Mädchen mal in Deiner Gegend bin, würde ich gern mal bei Dir vorschauen. Allerdings essen wir beide kein Fleisch, aber dafür Fisch.

        Zum Thema: Ja, der Kommentar war eine Provokation, aber nicht nur. Er hatte schon einen Hintergrund. Ich bin angefixt worden. Vor etwa sechs Jahren von einer damals aktuellen Ritzerin. Ich kannte sie aus dem Netz und vom Telefon, sie war gerade 19, und ich hatte mich ein bisschen in sie verschossen. Das war schon mal Fehler Nummer 1. Sich in jemand zu verschießen, den man nicht aus dem wahren Leben kennt, ist dumm. Aber es war halt so.
        Es war sie, die den erotischen Aspekt in die Sache brachte. Wir hatten Telefonsex und ihre Fantasien, wie ich sie beim Vögeln schneide, haben mich verrückt gemacht vor Geilheit. Das kann nur jemand wie Du verstehen, der, wie ich, schon einige Kilometer auf dem Tacho hat, viel gesehen, viel erlebt hat.
        Ich war seinerzeit unbedarft, was das Thema anging. Ich dachte tatsächlich, ihre Ritzerei wäre ein rein erotischer Fetisch von ihr. Es war ein Schock, als ich herausbekam, dass sie krank ist, bzw. war.
        Wir trafen uns dann im KitKatKlub (sollten wir auch mal hingehen, wenn Du in Berlin bist). Sie hatte dort einen Auftritt, ließ sich an Fleischerhaken (!) von der Decke hängen. Das hat mich unheimlich abgeturnt. Niemand möchte, dass eine Frau, die man mag, so etwas tut.
        Egal, es wurde eh nix draus, wir hatten uns beide mehr voneinander versprochen. Heute ist sie – wie gesagt – gefestigt und eine platonische Freundin.

        PS Liebe EMN, ich weiß leider nicht, wie man hier Kommentare löscht, deshalb möchte ich Dich bitten, meine beiden Kommentare, in dem es um Michael S. ging, zu löschen.
        Vielen Dank!

        Gefällt mir

        • Mika sagt:

          Dachte ich mir schon. Ich hatte ja auch mal ne Borderlinerin und 2-3 Vermutliche. Blut war auch dabei🙂 die Bettwäsche ist danach ruiniert und für einen Spießer ist das ne Katastrophe🙂

          Fisch ist nicht meine Spezialität, da bin ich nur Kreisklasse, aber wir werden sehen, ich sag heute weder ja, noch nein. Gib Bescheid, wenn du mal um Stuttgart rum bist und stell dich auf Merkwürdiges ein…….

          Gefällt 1 Person

        • Mika sagt:

          Nachtrag, in den Club lassen die mich nicht rein. Und Techno ist für mich die Hölle, ich vertrage die Beats nicht. Es gibt noch mehr gute Locations in Berlin. Da gibt es so ein Abrisshaus in Mitte, im Hinterhof ist so ne Art Strandbar. Viele Punks und so, billiges Bier aus der Flasche, da war ich öfter mal. Gute Musik und alternatives Publikum…..Oder so ein Italiener in Rudow, klasse Pizza mit Steinpilzen und nen Weinkeller vom Feinsten…..

          Gefällt 1 Person

  8. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    +

    Der Recht is net so Dein Liebling, oder?

    Gefällt mir

  9. Mike Macke sagt:

    Gibts das Panel demnächst bei „Fettlogik“ mit „Immer wenn sie Stress hat, (fr)isst sie was…“ und ansonsten denselben Worten?
    Irgendwie kommt mir das „Ritzen“ als ähnlich wie der sprichwörtliche „Kummerspeck“ vor – auch wenn beim ersteren natürlich die Gesundheitsschädigung zu Beginn offensichtlicher ist. Der Mechanismus scheint mir aber ziemlich gleich zu sein.

    Gefällt mir