Legalize It.

Veröffentlicht: Mai 17, 2015 in Uncategorized

legalizeit

Kommentare
  1. Alien sagt:

    Was ist gefährlicher? Cannabis rauchen oder den Grammatik-Nazi spielen und dich darauf hinweisen, dass es „weniger schädlich als Alkohol“ heißt?😉 *wegduck*

    Gefällt 1 Person

    • Oh, da bin ich auch zusammengezuckt und wollte darauf hinweisen. Da warst du wohl schneller als ich😀

      Gefällt mir

    • „… als weniger schädlich als Alkohol…“ klingt ein bisschen doof, weil da zweimal hintereinander „als“ kommt. Alternativ wäre auch „… als weniger schädlich denn Alkohol…“ möglich, das klingt eleganter.

      Gefällt mir

    • Wenn, dann müsstest du wohl eher Rechtsi darauf hinweisen, dass er deiner Meinung nach anders sprechen müsste… (Davon abgesehen begibst du dich mit der Aussage, dass eine gängige Formulierung, die allgemein verstanden wird, falsch sei, auf seeeehr dünnes Eis!)

      Gefällt mir

  2. Und fast alle, die schon mal Drogen genommen haben, haben schon mindestens einmal Alkohol getrunken oder geraucht. Und nu?

    Gefällt mir

  3. shark9999 sagt:

    Weniger gefährlich als Tabak ist es nicht. Es führt zu Lungenkrebs, wenn man es raucht – wobei nicht ganz geklärt ist, ob das reine Cannabis auch so schädlich ist (es gibt Studien, die dafür sprechen, und welche, die dagegen sprechen – aber ich finde, dass es naheliegt, weil es zB mehr Blausäure und Ammoniak enthält, als Tabak), aber nachdem die meisten Leute Tabak dazu mischen … http://www.drugcom.de/topthema/erhoeht-kiffen-das-lungenkrebsrisiko/
    Also wenn schon, dann würde ich mir Kekse machen oder so.
    Ich würde es legalisieren, aber es müsste genauso strafbar sein, wie Alkohol, wenn es vor dem Autofahren konsumiert wird.

    Gefällt mir

    • Mick sagt:

      Es gibt keine Studien, die belegen, dass Cannabis Krebs verursachen kann. Leute die es trotzdem sagen, schlussfolgern dies eigentlich aus der logischen und richtigen Annahme, dass die Stoffe, die beim verbrennen entstehen, teilweise Krebserregend sind.
      Jetzt aber kommt der Knackpunkt: Studien mit tausenden von Kiffern und nicht-Kiffern konnten keine Verbindung zwischen einem erhöhten Krebsrisiko und dem Rauchen von Cannabis herstellen. Unter den Kiffern befand sich keine erhöhte Krebsrate, nicht einmal annähernd. Fakt ist also: Cannabis verursacht keinen Krebs. Aber warum ist das so? Dazu gibt es verschiedene Theorien. Die plausibelste davon ist wahrscheinlich, dass die Wirkstoffe THC und Cannabidiol Krebshemmend wirken, d.h. sie können Krebszellen zerstören. Das wäre also der Denkansatz: THC und CBD wirken den Krebserregenden Stoffen im Rauch so stark entgegen, dass sie die erhöhte Krebsgefahr wieder auf 0 bringen.
      Bei dem Rest stimme ich dir zu: Bekifft sollte man nicht Autofahren. Aber 0,1ng ist eine Untergrenze ohne Rechtfertigung. Ab 5,0ng kann man vielleicht anfangen drüber zu reden.

      Gefällt mir

      • shark9999 sagt:

        LOL, wäre schön, wenn man bloß Cannabis rauchen müsste, um von jeglicher Krebsgefahr befreit zu werden. Die „tausenden Studien“, die diesen „Fakt“ „belegen“, möchte ich sehen. Auf seriösen wissenschaftlichen Seiten stehen die wohl eher nicht …
        http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2516340/

        Gefällt mir

        • Mick sagt:

          Du hast meinen Kommentar doch nicht mal richtig gelesen, das wär noch das mindeste gewesen.
          Was ich laut dir gesagt habe: “tausenden Studien” ; “ von jeglicher Krebsgefahr befreit zu werden“
          Was ich wirklich gesagt habe: „Studien mit tausenden von Kiffern und nicht-Kiffern“ ; „erhöhte Krebsgefahr wieder auf 0“
          Das sind bahnbrechend große Unterschiede. Wenn ich es dir, trotz Offensichtlichkeit, trotzdem erklären muss, heb die Hand („LOL“).
          In der von dir angeführten Studie wird übrigens nicht der Tabak in den Joints berücksichtigt. Jedenfalls stimme ich dir zu dass es möglicherweise kein Eindeutiger Fakt ist, aber dass die umfassendsten und langwierigsten Studien tatsächlich meine These unterstützen und durchaus darauf hinweisen.

          http://www.sciencedaily.com/releases/2006/05/060526083353.htm
          http://healthland.time.com/2012/01/10/study-smoking-marijuana-not-linked-with-lung-damage/

          Du findest auch noch andere Seiten die diese beiden umfassenden Studien beschreiben. Wo die Grenze zu einer „serösen wissenschaftlichen Seite“ sind, darüber kann man sich nämlich streiten.

          Gefällt mir

          • Mick sagt:

            Ich gebe aber zu, „Es gibt keine Studien, die belegen, dass Cannabis Krebs verursachen kann.“, war ein ziemlicher scheiß Kommentar, der offensichtlich nicht stimmt.

            Gefällt mir

    • St. Elmo sagt:

      „Ich würde es legalisieren, aber es müsste genauso strafbar sein, wie Alkohol, wenn es vor dem Autofahren konsumiert wird“

      Warum sollte es wenn Cannabis legalisiert wird, plötzlich nicht mehr Strafbar sein unter Canabis Einfluss Auto zu fahren?

      Die Strafbarkeit vom Haschisch im Straßenverkehr kommt ja nicht durch das BtMG sondern durch die StVO. Sonst gäbe es ja auch kein Handy verbot oder eine Promille Grenze für Alkohol.

      Gefällt mir

    • 1.) Wer hat gesagt, dass Cannabis weniger schädlich als Tabak ist?

      2.) Wie du selbst gesagt hast, muss man Cannabis ja nicht rauchen, um eine Wirkung zu verspüren.

      3.) Cannabiskonsum kann(!) psychische Schäden verursachen, ist demzufolge also gefährlicher als Tabak (aber nicht unbedingt gefährlicher als andere psychoaktive Substanzen).

      4.) Unter dem Einfluss von Cannabis Auto zu fahren ist genauso strafbar wie in jedem anderen, die Fahrtüchtigkeit negativ beeinflussenden Zustand am Straßenverkehr (nicht zu Fuß) teilzunehmen. Selbst wenn man nur übermüdet ist, dass man nicht mehr voll fahrtüchtig ist, macht man sich strafbar, wenn man trotzdem fährt.
      Ob Cannabis legalisiert wird oder nicht, hat darauf überhaupt keinen Einfluss. (Es könnte bloß niemandem mehr der Führerschein allein fürs Kiffen abgenommen werden, wenn die Person nie bekifft Auto gefahren ist. Aktuell ist leider auch das möglich.)

      Gefällt mir

      • shark9999 sagt:

        1) lies nochmal den Comic.
        2) ja, aber die Aussage stimmt trotzdem nur dann, wenn man es isst
        3) ja, habe ich das irgendwie bezweifelt?
        4) ich sag ja nur.
        (und was soll eigentlich dieses gönnerhafte Einteilen in 1), 2), 3)?)

        Gefällt mir

        • 1) Du hast Recht, hab irgendwie nur den Alkohol im Gedächtnis behalten.
          2) Aber immerhin KANN man es essen, probier das doch mal mit Tabak aus…
          3) Nein, war einfach nur eine Ergänzung.
          4) Darf ich das im Sinne von „Ich erkenne das ich unrecht hatte, möchte das aber lieber nicht zugeben“ verstehen?
          („gönnerhaft“ war weniger meine Intention als „übersichtlich“)

          Gefällt mir

          • shark9999 sagt:

            2) ich sage ja nichts dagegen. „Weniger gefährlich als Nikotin und Alkohol“ kann man trotzdem so nicht sagen. Und die psychischen Folgen, die THC eventuell hat, sind da nicht mit einberechnet.
            4) Nein. Ich habe nicht unrecht, wenn ich sage, dass es genauso geahndet werden soll, wie Alkoholgebrauch am Steuer.

            Gefällt mir

            • 2) „Weniger gefährlich als Alkohol und Nikotin“ ist eigentlich sehr zutreffend. Nikotin ist ein relativ starkes Nervengift und in wesentlich geringerer Menge lebensgefährlich als alle Wirkstoffe, die in Cannabis enthalten sind. Auch Alkohol richtet im Körper viel stärkere Schäden an und kann zusätzlich auch noch psychische Folgen haben.
              Mit ausreichend Alkohol und/oder Nikotin (und das sind Mengen, die du an jedem Kiosk kaufen kannst!) kannst du dich umbringen, mit Cannabis ist das fast unmöglich, selbst wenn du eine ganze Marihuana-Plantage zu deiner Verfügung hast…

              4) Deine Aussage ist ebenso richtig wie auch für diese Diskussion irrelevant. Analog könnte ich auch sagen „Postnatale Abtreibungen sollen aber weiterhin illegal bleiben!“. Ich denke, in diesem Punkt wird mir kaum jemand widersprechen, aber es hat halt keinen Bezug zum Thema.

              Gefällt mir

              • IULIUS sagt:

                Ich kann mich entsinnen, daß Cannabis dch sehr schnell extreme bleibende Schäden hinterläßt. Schneller als Alkohol und Zigaretten zusammen. Besonders bei Jugendlichen.

                Nebenei gesagt.
                In der Diskussion geht es darum, daß Menschen meinen selbstbestimmt und erwachsen zu handeln, und es deshalb erlaubt sein muß sich mit Drogen zuzudröhnen.
                Ich persönlich kann dabei weder „erwachsen“, noch“ selbstbestimmt“ erkennen.

                Gefällt mir

                • Mick sagt:

                  „Ich kann mich entsinnen, daß Cannabis dch sehr schnell extreme bleibende Schäden hinterläßt. Schneller als Alkohol und Zigaretten zusammen. Besonders bei Jugendlichen.“

                  Also zu der Aussage hätte ich liebend gerne eine Quelle. Meinungen von CDU-Mitgliedern, die nicht wissenschaftlich untermauert sind, zählen nicht. Dass Cannabis für Jugendliche in der Entwicklung schädlich ist, ist ja bekannt. Aber schneller und extremer als Alkohol und Zigaretten zusammen? Sehr sehr gewagt. Ich glaube nicht, dass es dazu ne anständige Quelle gibt.

                  „In der Diskussion geht es darum, daß Menschen meinen selbstbestimmt und erwachsen zu handeln, und es deshalb erlaubt sein muß sich mit Drogen zuzudröhnen.
                  Ich persönlich kann dabei weder “erwachsen”, noch” selbstbestimmt” erkennen.“
                  „Zuzudröhnen“ also. Ich finde es ist nichts schlimmes an einem Glas Wein zum Abendessen beispielsweise. An einem Joint vor/nach dem Abendessen wäre auch höchstens etwas auszusetzen, wenn man gerade abnehmen will.
                  Bewusster Konsum =/= Zudröhnen. Die Übergänge sind jedoch fließend, deshalb kommt hier die Selbstbestimmung ins Spiel.

                  Meine persönliche Erfahrung: Vor einigen Jahren habe ich mich noch gerne mit Alkohol „zugedröhnt“. Ich kann mich an 2 Male erinnern, an denen Ich mich in mein Bett (beim Schlafen, ohne es zu bemerken!) übergeben habe. Ich kannte meine Grenzen nicht und ich war jung. Ich lag zum Glück auf der Seite, Gott weiß was passiert wäre, wenn ich auf dem Rücken gelegen wäre…. Mittlerweile konsumiere ich Alkohol nur noch sehr sehr vorsichtig, da ich gemerkt hab, dass das Zeug mich beinahe umgebracht hat.
                  Das schlimmste was mir bei Gras jedoch passiert ist, nachdem ich mich einmal ein wenig übernommen hatte, war, dass ich eingeschlafen bin. Natürlich hat Gras auch Nachteile. Aber diese sind einfach im Griff zu halten.

                  Das Recht sich „zuzudröhnen“ muss auch jeder haben. Denn wie gesagt: Die Übergänge von Genuss und zudröhnen sind fließend. Malvar Infected hat dafür unten ein gutes Beispiel geliefert:
                  Lebensmittel. Man kann sie Genussvoll, in Maßen und gesund konsumieren. Man kann es jedoch auch übertreiben und sich auf kurz oder lang ins Grab bringen. Auch hier sind die Übergänge fließend. Selbst wenn wir zum Überleben nicht essen müssten, würde das mit Sicherheit nicht bedeuten, dass wir Lebensmittel verbieten, da es zu potenziell zu unverantwortlichen Konsum führt.

                  Gefällt mir

                  • IULIUS sagt:

                    „Ich kann mich an 2 Male erinnern, an denen Ich mich in mein Bett (beim Schlafen, ohne es zu bemerken!) übergeben habe.“
                    und
                    „Ich kannte meine Grenzen nicht und ich war jung.“
                    Paßt irgendwie nicht zusammen. Um auf den Level zu kommen braucht es eher Todesverachtung. Ich kenne keinen, der das aus „Unerfahrenheit“ geschafft hat, weil er seine „Grenzen“ nicht kannte. Ausschließlich deshalb, weil derjenige sämtliche Warnhinweise des Körpers mißachtet hat.
                    Beim Alkoholiker ab einem gewissen Stadium mag es etwas anderes sein.

                    „Bewusster Konsum“
                    Ich behaupte mal, daß bei Cannabis ein gewisser Zustand absolut gewünscht und auch angestrebt wird. – Bei Alkohol nicht unbedingt.

                    „Natürlich hat Gras auch Nachteile. Aber diese sind einfach im Griff zu halten.“
                    Das wird Dir jeder Süchtige erzählen.

                    „Meinungen von CDU-Mitgliedern, die nicht wissenschaftlich untermauert sind, zählen nicht.“
                    Äußerst interessant….

                    Gefällt mir

                    • Mick sagt:

                      „Paßt irgendwie nicht zusammen. Um auf den Level zu kommen braucht es eher Todesverachtung.“
                      Nicht wirklich, das passt sehr gut zusammen. Ich kannte tatsächlich meine Grenzen nicht und vor dem Leben habe ich Hochachtung, wenn auch mehr als früher. Ich habe auch nicht oft getrunken, aber auf einer Party (welche es hier übrigens höchstens einmal im Monat gibt/gab, bin auf dem Land) hat man schon mal ein bisschen was getrunken. Gedächtnislücken oder so etwas gab es zum Beispiel nie. Mir ging es immer gut wenn ich alkoholisiert zu Bett gegangen bin, jedoch war mein Magen wohl Nachts anderer Meinung als ich. Unwohlsein konnte ich wirklich nie vor dem zu Bett gehen feststellen.

                      „Ich behaupte mal, daß bei Cannabis ein gewisser Zustand absolut gewünscht und auch angestrebt wird. – Bei Alkohol nicht unbedingt.“
                      Also das kann ich nicht bestätigen. Beim Alkohol wird sehr oft der Rausch angestrebt.

                      „Das wird Dir jeder Süchtige erzählen.“
                      Süchtig bin ich nun also auch noch? Da springst du aber sehr schnell zu falschen Schlussfolgerungen. Meine Konsummuster sind sehr unregelmäßig. Ich kiffe höchstens alle 2-3 Monate und habe auch keinerlei Probleme in der Zwischenzeit. Ich verurteile allerdings auch wie gesagt niemanden, der anstatt nem Bier am Abend nen Joint raucht.

                      Ich weiß nicht ob es dir aufgefallen ist, aber in deinem Kommentar hast du sehr viele ungerechtfertigte Schlussfolgerungen angestellt und dabei alle wichtigen Argumente im vorigen Kommentar ignoriert und den Fokus ausschließlich auf mich gerichtet, um mich zu verurteilen.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Wenn ich mich richtig entsinne ist Erbrechen ein Reaktion auf eine Vergiftung. Daß der Magen erst nach längerer Zeit reagiert ist eher unüblich.

                      Beim Trinken geht es schon mal nur um den Geschmack. Umsonst gibt es sicherlich keine alkoholfreien Biere.

                      Daß Du süchtig bist, habe ich nie gesagt. Das hast Du reininterpretiert.

                      Ich habe Deine Antworten aufgenommen und darauf geantwortet. Insofern läßt es sich nicht vermeiden, daß der Fokus auch auf Dich gerichtet ist.
                      Aber Dich zu verurteilen, daß ist wiederum Deine persönliche Interpretation.

                      Gefällt mir

                    • Mick sagt:

                      „Wenn ich mich richtig entsinne ist Erbrechen ein Reaktion auf eine Vergiftung. Daß der Magen erst nach längerer Zeit reagiert ist eher unüblich.“

                      Ich kann dir nur von meinen Erfahrungen erzählen, mehr nicht.

                      „Beim Trinken geht es schon mal nur um den Geschmack. Umsonst gibt es sicherlich keine alkoholfreien Biere.“

                      Also ich kenne niemanden, der alkoholfreies Bier konsumiert. Soll es aber auch geben. Es soll aber auch Leute geben, die den Hanfgeschmack genießen, wobei dort auch wie beim Bier selten jemand zu finden ist, der Wirkstofflosen Hanf konsumiert. Nicht umsonst gibt es aber THC-freie Cannabis-Blätter (die grundsätzlich auch sonst sehr nah an der 0%-THC-Grenze sind) zu kaufen. Hab ich sogar hier.

                      Ansonsten, interpretation hin oder her.

                      „Um auf den Level zu kommen braucht es eher Todesverachtung“
                      „Beim Alkoholiker ab einem gewissen Stadium mag es etwas anderes sein“
                      „Das wird Dir jeder Süchtige erzählen.“

                      Das sind Aussagen, bei denen man nicht viel interpretieren muss, sondern nur zwischen den Zeilen lesen.

                      Anständige Antworten und Argumente, die für diese Diskussion um die Gefährlichkeit von Cannabis sinnvoll wären, hast du jedenfalls keine genannt und bist fast ausschließlich auf mich persönlich eingegangen.

                      Gefällt mir

                    • „Beim Trinken geht es schon mal nur um den Geschmack. Umsonst gibt es sicherlich keine alkoholfreien Biere.“
                      Wenn es nur um den Geschmack geht, welchen Sinn hat denn dann Bier MIT Alkohol?

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      „Anständige Antworten und Argumente, die für diese Diskussion um die Gefährlichkeit von Cannabis sinnvoll wären, hast du jedenfalls keine genannt und bist fast ausschließlich auf mich persönlich eingegangen.“
                      Wenn man die Sache anders harum betrachtet hast Du keine sinnvollen Argumente genannt, die für Cannabis sprechen. Worüber beschwerst Du Dich eigentlich, daß ich nicht Hurra schreie, Cannabis ist toll???

                      Gefällt mir

                • „Ich kann mich entsinnen, daß Cannabis dch[sic!] sehr schnell extreme bleibende Schäden hinterläßt. Schneller als Alkohol und Zigaretten zusammen. Besonders bei Jugendlichen.“

                  Von welchen bleibenden Schäden sprichst du? Meines Wissens kann es die geistige Entwicklung etwas verzögern, weil das Gehirn weniger neue Erlebnisse dauerhaft speichert (also weniger Synapsen bildet), wenn es durch Cannabis beeinflusst ist. (Hängt damit zusammen, dass im Gehirn natürlich vorkommende Cannabinoide eine Rolle beim Vergessen spielen.)

                  Anders gesagt: Wenn ein Jugendlicher über Jahre hinweg dauerhaft kifft, entwickelt er sich als Person weniger als wenn er in dieser Zeit immer nüchtern wäre. (Positiver ausgedrückt, könnte man auch sagen, dass Langzeit-Kiffer im Geiste jünger bleiben als ihre Mitmenschen.)

                  Bei Jugendlichen, die gerade an einem Punkt in ihrem Leben sind, wo es wichtig ist, dass sie eine sehr große, geistige Entwicklung durchmachen, ist starker Cannabis-Konsum insofern nicht zwangsläufig gut, zumindest unter normalen/gesunden Umständen. Unter extrem schlechten Zuständen, in denen der/die Jugendliche normalerweise psychisch zerbrechen würde, kann es hingegen schon wieder dazu beitragen größere Schäden zu vermeiden. (Natürlich ist eine gute ärztliche und psychologische Behandlung in der Hinsicht sehr viel sinnvoller und effektiver und ich würde niemandem dazu raten, diese durch Kiffen zu ersetzen!)

                  Bleibende Schäden hinterlässt Cannabis (die üblichen Folgen des Rauchens ausgenommen) hingegen nicht.

                  Ob Cannabis Psychosen auslösen kann, weiß ich nicht, aber egal wie die Antwort darauf lautet: Auslöser heißt nicht Ursache.

                  Gefällt mir

                  • IULIUS sagt:

                    Wir ignorieren einfach die Menschen, die durch den Konsum von Cannabis debil geworden sind. Das geht hin, daß sie nicht mehr in der Lage sind die einfachsten Dinge zu erledigen.
                    Wir ignorieren einfach, daß in Cannabis ähnlich Stoffe wie in Tabakrauch vorhanden sind, teilweise in größeren Mengen.
                    Und schließen daraus, daß Cannabis gar nicht so gefährlich ist…

                    Ach ja, daß Cannabis Psychosen auslöst ist zwar bekannt, aber ignorieren wir auch. Paßt schließlich nicht ins Bild…

                    Gefällt mir

                    • „Wir ignorieren einfach die Menschen, die durch den Konsum von Cannabis debil geworden sind. Das geht hin, daß sie nicht mehr in der Lage sind die einfachsten Dinge zu erledigen.“

                      Redest du jetzt von Leuten, die durchgängig zugedröhnt sind und deshalb nichts mehr auf die Reihe kriegen? Falls ja, das ist kein bleibender Schaden, sondern wird nach einer längeren Zeit ohne Cannabis wieder normal. (Psychosen s.u.)

                      „Wir ignorieren einfach, daß in Cannabis ähnlich Stoffe wie in Tabakrauch vorhanden sind, teilweise in größeren Mengen.“

                      Rauchen ist schädlich, völlig egal, was du rauchst. Außerdem wird Cannabis doch sowieso meistens zusammen mit Tabak geraucht. Nebenbei erwähnt raucht man Cannabis aber auch in viel geringeren Mengen als Tabak.
                      20 Zigaretten entsprechen etwa 10g Tabak und das rauchen manche Leute pro Tag. Jeden Tag!
                      Selbst wenn sich jemand den ganzen Tag lang komplett weg knallen will, wird es ihm kaum gelingen, mehr als ein paar Gramm Cannabis zu rauchen.

                      Selbst wenn Cannabis-Rauch 10 mal so schädlich ist wie Tabak-Rauch, müsste man also immer noch 1g pro Tag rauchen, um den selben Schaden anzurichten wie 20 Zigaretten. Und bevor du jetzt mit Extrem-Kiffern konterst, die täglich mehrere Gramm rauchen: Es gibt auch Kettenraucher, die mehrere Schachteln Zigaretten pro Tag rauchen.

                      „Und schließen daraus, daß Cannabis gar nicht so gefährlich ist…“

                      Nicht so gefährlich, wie du behauptest. Darüber hinaus habe ich das Gefahrenpotential von Cannabis nicht bewertet.

                      „Ach ja, daß Cannabis Psychosen auslöst ist zwar bekannt, aber ignorieren wir auch. Paßt schließlich nicht ins Bild…“

                      Das habe ich nicht ignoriert, sondern explizit angesprochen: Der Auslöser einer Psychose ist nicht das selbe wie ihre Ursache!
                      Cannabis verursacht keine Psychosen, es kann(!) sie nur auslösen.

                      (Eigentlich ist nichtmal eindeutig geklärt, ob es das wirklich kann, aber gehen wir einfach mal zu Ungunsten des Cannabis davon aus, dass diese Vermutung stimmt.)

                      Die Ursachen für eine Psychose sind in jedem Fall deutlich komplexer als „hat gekifft“. Cannabis kann nur der Tropfen sein, der dann das Fass zum überlaufen bringt.

                      Natürlich ist das ein Risiko, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr niedrig und eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, dass etwas ganz Furchtbares passiert, ist eigentlich bei so ziemlich allem, was wir tun, vorhanden.
                      Jedes Mal, wenn du etwas isst, dass du vorher noch nicht probiert hast, besteht eine minimale Chance, dass du darauf extrem allergisch reagierst (obwohl du nicht einmal wusstest, dass du überhaupt Allergien hast) und 10 Minuten später mausetot bist. (Die Chance ist geringer, aber sofort tot ist dafür auch schlimmer als „nur“ eine Psychose)

                      Und dann kommt eben doch noch mit dazu, dass überhaupt nicht klar ist, ob Cannabis wirklich(!) Psychosen auslösen kann!
                      Mir persönlich ist da kein einziger Fall bekannt, abgesehen davon, dass einem Bekannten mal eine „Cannabis-induzierte Psychose“ diagnostiziert wurde, von einer Ärztin, die zwar wunderbar selbst gemischte Nahrungsergänzungsmittel zu Wucherpreisen als Lösung für so gut wie alles verkaufen konnte, aber leider nicht in der Lage war, eine Borderline-Persönlichkeitsstörung zu erkennen… (zur Info: Cannabis kann keine BPS verursachen, die entsteht schon lange bevor man in ein Alter kommt, wo man über Rauchen, Saufen, Kiffen o.ä. auch nur nachdenkt)

                      Gefällt mir

                    • Nachtrag: Eigentlich geht es beim Thema Legalisierung auch gar nicht so sehr um die Frage, ob Cannabis gefährlich ist oder nicht.

                      Das Hauptargument dafür Drogen zu legalisieren (und das betrifft auch eindeutig gefährliche Stoffe wie Heroin), ist Folgendes:
                      Alle bisherigen Erfahrungen zeigen, dass ein Verbot in erster Linie zusätzliche Probleme schafft und auf die Problematik bezogen nicht besonders viel bewirkt.

                      Wäre Cannabis legal und Kiffen insofern nicht in vielen Teilen der Gesellschaft noch immer ein Tabuthema (wenn es um den eigenen Konsum geht), würde das allein schon die Möglichkeiten verbessern, Jugendliche über die Gefahren aufzuklären.

                      Aktuell ist es doch so, dass man von einer Seite („verantwortungsbewusste Menschen“) hört, dass Cannabis eine furchtbare Teufelsdroge ist, während die andere Seite („eigenständig denkende Menschen“) erzählt, dass es völlig ungefährlich sei und das damit untermauern, dass sie viele Behauptungen der Teufelsdroge-Fraktion leicht mit Fakten widerlegen können.

                      Die Jugendlichen entscheiden sich dann irgendwann für eine Seite und glauben entweder selbst, dass Cannabis der Teufel ist, oder sie konsumieren selbst, ohne etwas über die wirklichen Gefahren zu wissen, weil sie gelernt haben, dass man die Behauptungen der Anti-Drogen-Fraktion sowieso nicht glauben kann.

                      Vergleichen wir das mal damit, was jeder Jugendliche über Alkohol weiß:
                      Alkohol macht betrunken, was Spaß machen kann, aber auch zu Problemen führen.
                      Zu viel Alkohol führt zu einer Alkoholvergiftung und die führt ins Krankenhaus.
                      Wenn man täglich trinkt, ist das nicht gut.
                      Manchmal in Gesellschaft zu trinken, um Spaß zu haben, ist völlig ok.
                      Alkohol ist nur was für Erwachsene (aber ich bin eigentlich schon voll erwachsen, die kapieren das alle nur nicht!).

                      Das ist zumindest eine Basis, von der ausgehend man einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol lernt.

                      Wenns um Cannabis geht, denken die meisten Jugendlichen entweder, dass sie ihr gesamtes Leben zerstören, wenn sie ab und zu mal einen Joint rauchen oder dass es völlig unbedenklich ist, dauernd zu kiffen.

                      Auch passiert es seltener, dass Schüler betrunken in den Unterricht kommen als bekifft, in erster Linie wohl deswegen, weil die meisten Lehrer einen betrunken Schüler sofort erkennen, während es doch einigen mangels Ahnung entgeht, wenn einer gekifft hat.
                      Bzw. war es zumindest noch so, als ich zur Schule gegangen ist, inzwischen sind wohl die meisten Lehrer doch etwas besser aufgeklärt und zwar weil die Gesellschafft immer lockerer damit umgeht.

                      Kurz gesagt: Verbote sind nicht effektiv dabei, Drogenkonsum unter Kontrolle zu kriegen. (Naja, in Staaten, wo man für Kleinstmengen schon jahrelang in den Knast kommt oder sogar umgebracht wird, funktionieren die Verbote schon deutlich besser als bei uns, aber das ist ja auch keine sinnvolle Alternative.)

                      PS: Ein sinnvolles Argument dafür, dass Cannabis gefährlich ist: Es ist ein Halluzinogen, wenn auch ein vergleichsweise harmloses. Derartige Stoffe zu konsumieren, ist nie komplett ungefährlich…

                      Gefällt 1 Person

                    • IULIUS sagt:

                      „Der Auslöser einer Psychose ist nicht das selbe wie ihre Ursache!
                      Cannabis verursacht keine Psychosen, es kann(!) sie nur auslösen.“

                      Mit dem gleichen Argument könntest Du einen Fußkranken vor die U-Bahn schubsen.
                      Warst ja Auslöser….

                      .

                      „Kurz gesagt: Verbote sind nicht effektiv dabei, Drogenkonsum unter Kontrolle zu kriegen. (Naja, in Staaten, wo man für Kleinstmengen schon jahrelang in den Knast kommt oder sogar umgebracht wird, funktionieren die Verbote schon deutlich besser als bei uns, aber das ist ja auch keine sinnvolle Alternative.)“

                      Meine These war:
                      „In der Diskussion geht es darum, daß Menschen meinen selbstbestimmt und erwachsen zu handeln, und es deshalb erlaubt sein muß sich mit Drogen zuzudröhnen.“

                      Gefällt mir

                  • Frank sagt:

                    „(Positiver ausgedrückt, könnte man auch sagen, dass Langzeit-Kiffer im Geiste jünger bleiben als ihre Mitmenschen.)“

                    Danke, malvar infecteted, für den ersten kräftigen Lacher des Tages. Ich habe gerade einen MA, in dessen Arbeitszeugnis ich rein schreiben könnte:“Er ist im Geiste junggeblieben.“😀 Es darf ja nichts offensichtlich Schlechtes drin stehen. Nee ehrlich, den merk ich mir.

                    Gefällt 1 Person

                • Mick sagt:

                  „hast Du keine sinnvollen Argumente genannt, die für Cannabis sprechen“

                  Ich habe einige Dinge erwähnt, die nach einer Antwort schreien. Z.B. Das Fragen nach der Quelle zu deiner Aussage, Cannabis sei bei Jugendlichen schädlicher als Alkohol, oder mein Zudröhnen-Bewusst konsumieren-Vergleich schreit auch nach einer Antwort.

                  Gefällt mir

                  • Dass Cannabis die Entwicklung insbesondere von Jugendlichen stärker negativ beeinflusst als Alkohol (auch bei weniger extremem Konsum), habe ich aber auch schon sowohl von Ärzten als auch Psychologen gehört.
                    Scheint also zumindest eine auch in Fachkreisen gängige Meinung zu sein. (Das heißt natürlich nicht zwangsläufig, dass es stimmen muss, aber es ist zumindest ein ernstzunehmendes Argument, dass nur von Leuten wie IULIUS nochmal etwas übertriebener dargestellt wird.)

                    Gefällt mir

                    • Mick sagt:

                      Also ich hab das jetzt mal gegoogelt und die erste Ergebnisseite komplett durchgeschaut. Da findet man Meinungen als auch Studien. Es wurde jedoch immer gesagt, dass Alkohol schlimmer für Jugendliche sei. Natürlich würde ich jetzt auch gegenteilige Meinungen finden wenn ich weiter blättern würde.
                      Aber es gibt auch Psychologen und Ärzte, die in ihrer Meinung festgefahren und Diskussionsresistent sind, von dem her sehe ich, solange diese ihre Meinung nicht auf Fakten wie Studien aufbauen, in den Ärzten und Psychologen keinen Sonderstatus als Quelle. Ich würde ihnen andersrum auch keinen Sonderstatus als Quelle zugestehen, wenn sie meiner Meinung wären und ihre Thesen nicht belegen können.

                      Gefällt mir

                    • „Aber es gibt auch Psychologen und Ärzte, die in ihrer Meinung festgefahren und Diskussionsresistent sind, von dem her sehe ich, solange diese ihre Meinung nicht auf Fakten wie Studien aufbauen, in den Ärzten und Psychologen keinen Sonderstatus als Quelle.“

                      Studien werden aber auch sehr oft dadurch beeinflusst, welches Ergebnis sich der Durchführende oder der Auftraggeber wünscht.

                      Auf der anderen Seite hat ein Arzt/Therapeut, der eine Meinung basierend auf dem, was er über die Jahre hinweg bei Patienten beobachtet hat, aus meiner Sicht schon eine ganz andere Vertrauenswürdigkeit als einfach irgendwer ohne fachlichen Bezug zum Thema.

                      Hundertprozentig würde ich aber sowieso weder Studien, noch Leerbüchern oder Fachleuten vertrauen.

                      Gefällt mir

                    • Mick sagt:

                      Das lustige bei vielen Cannabisstudien – wie bei den Krebsstudien z.B. auch – ist ja, dass oft ein negatives Ergebnis, das Cannabis schlecht macht, erwartet wird. Bei den großangelegten Studien über eine Krebs-Cannabis Korrelation ist allerdings gegenteiliges herausgekommen. Natürlich sind Studien nicht 100% zuverlässig, aber wenn man Motivation und Geldgeber kennt, doch deutlich wertvoller als eine Meinung. Psychologen und Ärzte erfahren in ihrer Laufbahn meist nur von Extremfällen, was absolut irreführend und nicht repräsentativ ist. Stell dir z.B. vor, man fragt mich als Informatikkaufmann, der im Unternehmen Leuten zur Hilfe eilen muss, bei teilweise absurden PC-Problemen, ob ich glaube, dass der Durchschnittsbürger Ahnung von PC’s hat. Meine Meinung darüber wäre viel zu negativ, da ich nur die Extremfälle sehe, wo die Leute eben keine Ahnung haben. Übrigens, für nen kleinen Lacher: Neulich hatte einer das CD-Laufwerk falsch herum eingebaut xD.

                      Gefällt mir

                    • Natürlich erleben Psychologen und Ärzte vor Allem die Extremfälle, aber wenn es um die Frage geht, was schlimmstenfalls passieren kann, geht es ja genau um diese Extremfälle.

                      Was das Thema Ahnung von Computern betrifft: Die „teilweise absurden PC-Probleme“ erscheinen oft wahrscheinlich nur dir absurd, während dem Durchschnittsbürger einfach die Ahnung fehlt, um diese Absurdität zu erkennen.

                      Sicherlich würde der Durchschnitssbürger seine Ahnung von PCs (und die seiner Mitmenschen) als deutlich größer einschätzen, als du als Fachmann das betrachten würdest, aber das bedeutet ja nicht, dass deswegen deine Meinung weniger fundiert ist, sondern bloß, dass diejenigen, deren Meinung wirklich aussagekräftig ist (z.B. du) eine Minderheit darstellen.

                      Wenn ich eine Frage habe, die mit Computern zusammenhängt, interessiert mich die Antwort von jemandem, der sich damit gut auskennt, doch deutlich mehr als die einer Person, die nicht einmal in der Lage ist, die Frage vollständig zu verstehen!

                      Analog halte ich auch die Meinung von Ärzten zu Gesundheitsfragen und Psychologen zu Fragen, die die menschliche Psyche betreffen, für deutlich relevanter als die des Durchschnittsbürgers.

                      Auch von mir ein kleiner Lacher:
                      Letztes Jahr hat mir mal ein Freund stolz erzählt, dass er seinen Computer defragmentiert hat und der jetzt schneller läuft. Ich konnte es mir nicht verkneifen, klugscheißerisch nachzufragen, ob er nicht eigentlich meint, dass er die Festplatte defragmentiert hat. Statt einem dezenten Hinweis darauf, dass ich ein Klugscheißer bin, bekam ich als Antwort aber mit vollster Überzeugung gesagt, dass er nicht nur die Platte, sondern den kompletten PC defragmentiert hat. xD

                      Gefällt mir

  4. @Erzaehlmirnix: Wie stehst du zu dem Thema „Cannbis als Psychosenauslöser?“
    http://hanfverband.de/inhalte/cannabis-wirkung-nebenwirkungen-und-risiken#nr_4
    (ich bin mir da selbst noch nicht einig drüber geworden)

    Gefällt mir

    • Ich habs schon so oderso gehört und bin mir unsicher. Allerdings wäre as für mich kein Grund gegen Legalisierung, denn Alkohol und Zigaretten haben definitive Gesundheitsschäden zur Folge und sind legal. Ich bin für eine grundsätzliche Legalisierung von allem, denn der Körper ist noch immer unser eigenes Eigentum und man sollte das Recht haben, ihn zu behandeln wie man will (ja, das schließt auch übergewicht mit ein^^) – ich bin lediglich gegen Verbote von (falscher) Werbung, wie z.B. dass Alkohol oder Rauchen gar nicht ungesund sind.

      Gefällt 4 Personen

      • cypressious sagt:

        Gegen oder für Verbote?

        Gefällt mir

      • Selbstverständlich löst das Zeug Psychosen aus. Wenn auch meist nur kurze, die nach dem Rausch vergehen. Und wenn ich hier lese, dass das nur bereits Vorerkrankten geschieht, tja, dann bin ich – und ausnahmslos ALLE Kiffer, die ich kenne – einschlägig vorerkrankt.

        Des Weiteren will ich gar nicht wissen, wie viele Schulkarrieren Gras vernichtet hat. Wenn es auch nicht körperlich süchtig macht, so ist eine seelische Abhängigkeit nicht zu leugnen. Die Trägheit, die Dauerkonsum nach sich zieht, ebenso wenig.

        Die Verleugnung der Schattenseiten, diese undifferenzierte Verharmlosung, ist für mich das Hauptproblem bei der Legalisierungsbewegung.

        Ach, und billiger wird das Zeug, dank der fetten Steuern, die kommen, auch nicht werden.

        Und ja, ich weiß wovon ich rede, ich kiffe jeden Abend. Ihr könnt die rosarote Legalisierungsbrille also getrost wieder absetzen.

        Gefällt 1 Person

        • Mika sagt:

          Bemerkenswert. Du kiffst und bist gegen die Legalisierung. Ich habs aufm Gymnasium auch probiert, wirkte aber nicht, oder es war halt kein Gras. Jedenfalls habe ich es nie wieder versucht. Aber alle Kiffer aus dem Jahrgang sind Loser geworden. Schade um deren Leben. Trotzdem bin ich geneigt, für die Freigabe zu sein, denn jeder hat ein Recht auf seinen Untergang. Zweifel bleiben jedoch bestehen. Es käme auf einen Versuch an.

          Gefällt mir

          • St. Elmo sagt:

            Faszinierend, bei meinem Abschlussjahrgang war es eher Umgekehrt, ein paar Kiffer haben auch nach der Schule nichts auf die Reihe bekommen, die Mehrheit hat studiert und einige haben sogar Karriere gemacht (ein Dr. in Mathe, und ein Dr. in VWL, ein Anwalt, ansonsten ganz normale Dipl. Soziologen, BWLer, Ingenuere, Lehrer usw.)
            Und selbst wenn das nur die Ausnahmen sind,
            Wie viele Schulkarrieren wurden den durch Alkohol zerstört?
            Ich weiß von meinem Abschlussjahrgang (60 Schüler) von mittlerweile 2 toten durch Alkohol aber von keinem durch illegale Drogen.

            Gefällt mir

            • Mika sagt:

              So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Ich habe keine fundierte Meinung zum Kiffen, die Entscheider wahrscheinlich auch nicht. Also sollte man es austesten.

              Gefällt mir

          • Bin mir nicht sicher, ob ich dafür oder dagegen bin, Mika. Ich bin nur gegen die Verharmlosung.

            Und Elmo: Der Unterschied zwischen Alk und Kiff bei Teenies ist, dass sich die wenigsten täglich ins Koma saufen. Tägliches Kiffen ist bei Schülern dagegen nichts Ungewöhnliches. Und klar schaffen viele Dauerkiffer dennoch ihr Abitur, mein großer Sohn (IQ 140) aber nicht, mein Kleiner muss im nächsten Jahr die 12te wiederholen. Und das sind nur zwei Beispiele aus meinem näheren Umfeld.

            Gefällt mir

          • Frank sagt:

            Kiffer = Loser ist auch meine Erfahrung. Zumindest bei regelmäßigem Kiffen, auch unter der Woche. Frühes Aufstehen und pünktlich bei der Arbeit erscheinen ist meist nicht so deren Sache. Die oft einhergehende Antriebsschwäche vereinbart sich nicht mit regelmäßiger Arbeit.
            Wochenend-Gelegenheitskiffer kenne ich allerdings einige, deren Alltag davon unbelastet ist.

            Gefällt mir

            • Es ist ganz simpel: Von allein früh und fit aufzuwachen – sehr gut. Vom Wecker geweckt zu werden, noch müde zu sein usw. – nicht gut. Wachbleiben zu können, bis wann ich will, aufstehen zu können, wann ich will, – das kann mal um Sechs sein, aber auch mal um Zehn -, das hat für mich etwas mit Lebensqualität zu tun.

              Gefällt mir

              • Frank sagt:

                Bei dir lässt es sich wohl vereinbaren. Da hast du ein Riesenglück. Also damit, dass du aufstehen kannst, wann du willst. Das können nämlich die Wenigsten. Aber mal ehrlich: Es ist doch meistens 10 statt 6 Uhr, oder?😀

                Gefällt mir

                • IULIUS sagt:

                  Wahrscheinlich meinte er 18 Uhr…

                  Löst das „Wachbleiben“ je nach exzessivität nicht auch Psychosen aus?

                  Gefällt mir

            • „Kiffer = Loser“ sagt aber noch nichts darüber aus, was von beidem die Ursache ist und was die Folge. Vielleicht ist es ja auch vielmehr so, dass Leute, die sowieso nichts auf die Reihe kriegen, viel eher dazu neigen, regelmäßig zu kiffen, um sich in ihrem zwangsläufig „Loser“-Darsein weniger beschissen zu fühlen…

              Dass ein regelmäßiger Substanzgebrauch bis zum Rausch generell in den meisten Fällen mit Problem einhergeht, die entweder ursächlich, resultierend oder beides auf einmal sind, glaube ich aber auch. Die Art der Droge ist aber eigentlich nur dafür relevant, in welcher Ausprägung die Probleme auftauchen. (Wer regelmäßig kifft, verpeilt vielleicht eher mal wichtige Dinge, während jemand, der sich regelmäßig besäuft, stattdessen öfter in Streitigkeiten verwickelt ist.)

              Andererseits gibt es aber auch Menschen, die auf Drogen zwar weniger schaffen als andere Menschen aber immerhin mehr als sie selbst im nüchternen Zustand schaffen könnten. Ob Cannbis in der Hinsicht die beste Wahl ist, muss man natürlich kritisch hinterfragen, aber wenn ich teilweise Wirkung + Nebenwirkungen von diversen Psychopharmaka mit denen von Cannabis vergleiche, schneidet Letzteres teilweise deutlich besser ab…
              (Zur Info einfach mal die Packungsbeilage von Cannabis-Medikamenten lesen. Die Nebenwirkungen klingen zwar in diesem Kontext nicht ganz harmlos, obwohl man sie mit „man ist bekifft“ fast komplett zusammenfassen könnte, aber im Vergleich zu den Nebenwirkungen der meisten anderen Medikamente…)

              Gefällt 1 Person

        • Wenn es nach dem Rausch vergeht, ist es keine Psychose sondern ein simpler Rauschzustand.

          Gefällt mir

    • Mick sagt:

      Selbst der Konsum von Cannabis an sich kann keine (alleinige) Ursache für eine Psychose sein (bei diversen „härteren“ Drogen schaut das anders aus). Da das ein Mythos ist, der sich gut zu halten scheint, fühle ich mich genötigt, zu erklären: Die Annahme, dass Cannabiskonsum Psychosen verursachen kann, beruht auf zahlreichen Studien, die feststellten, dass eine Korrelation zwischen Cannabiskonsumenten und Psychose-Kranken besteht, das heißt, unter Psychose-Kranken finden sich relativ mehr Cannabiskonsumenten als im Bevölkerungsdurchschnitt, und unter Canabiskonsumenten gibt es relativ häufiger Psychose-Kranke als im Bevölkerungsdurchschnitt. Je nach Studie und Modell gelangte man zu einer odds ratio von um die 1,5-2,0, das heißt, die Häufigkeit von Psychose-Kranken ist unter Cannabiskonsumenten 1,5 bis 2 mal so hoch wie unter der nicht-Cannabis-konsumierenden Bevölkerung. Anders gesagt: Wenn unter 100 Nicht-Cannabiskonsumenten 3 Psychose-Kranke sind (das war um die Jahrtausendwende die ungefähre 12-Monats-Prävalenz von Psychosen in Deutschland), dann sind entsprechend den Studien unter 100 Cannabiskonsumenten ca. 5-6 Psychose-Kranke zu finden. Viele andere Studien aus den letzten 10 Jahren jedoch widersprechen der Hypothese eines direkten kausalen Zusammenhangs, die aus diesen Daten abgeleitet wurde. Allem voran gab es einige großangelegte epidemiologische Studien, die zeigten, dass trotz starken Anstiegs des Cannabiskonsum in der Bevölkerung (in dem Fall eine Vervierfachung(!) über 30 Jahre hinweg) die durchschnittliche Häufigkeit von diagnostizierten Psychosen nicht angestiegen ist. Würde Cannabiskonsum Psychosen verursachen, so müsste ein Anstieg des Konsums in der Bevölkerung zweifellos einen Anstieg der Psychosehäufigkeit zur Folge haben. Mehrere Hypothesen werden neuerdings diskutiert, um die Korrelation von Cannabiskonsum/Psychosehäufigkeit zu erklären. Z.B., dass Menschen mit (latenter) Psychose häufiger Cannabis konsumieren in Form von (eventuell unbewusster) „Selbstmedikamentation“, da es ihre Psychose-Symptome mindert. Dafür sprechen z.B. Studien, die Cannabis eine positive Wirkung bei der Behandlung von Posttraumatischem Stresssyndrom bei Kriegsveteranen zusagen, oder die zumindest feststellten, dass Cannabiskonsum unter Kriegsveteranen deutlich erhöht ist. PTSD ist eine psychotische Erkrankung. Zweitens kann jedoch auch nicht ausgeschlossen werden, dass Cannabis bei Menschen mit latenter („schlummernder“) Psychose als Auslöser der Psychose wirken könnte (=/= „Ursache“!).

      Es ist vielleicht erwähnenswert, dass sich in der Bevölkerung nach vorsichtigen Schätzungen nur 1-2% befinden, die eine latente Psychose haben und ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass es nur eine von zwei möglichen Theorien ist, zu sagen, dass Cannabis latente Psychosen auslöst. Es spricht sehr viel mehr dafür, dass Leute mit (latenter) Psychose eine Selbstmedikation betreiben. Und selbst wenn ich und viele andere falsch liegen: Latente Psychosen können auch durch Alkohol ausgelöst werden und wegen 1-2% sollte man nicht einem ganzen Volk ein Verbot auferlegen.

      Quellen für die (meines Erachtens) wichtigsten Aussagen in meinem Kommentar. Auf Anfrage suche ich auch noch die restlichen heraus, aber das ganze ist auch für ejden anderen nicht schwer zu finden:
      http://www.schres-journal.com/…/S0920-9964…/abstract
      http://www.schres-journal.com/…/S0920-9964(13…/abstract

      Gefällt 1 Person

      • IULIUS sagt:

        „wegen 1-2% sollte man nicht einem ganzen Volk ein Verbot auferlegen.“
        Das kann man so nicht sagen, denn dann müßte auch z.B. bei Rot über die Straße fahren legalisiert werden. Mehr als 1 – 2% der Bevölkerung dürfte dadurch kaum zu Schaden kommen.

        Wobei Du recht hast, ist daß das Leben oft ohne stichhaltigen Grund überreguliert wird.

        Gefällt mir

        • Mick sagt:

          Beim Rot über die Ampel fahren geht es allerdings nicht nur um Selbstschädigung und ich versichere dir, dass es mehr als 1-2% der Bevölkerung betreffen würde.
          Nochmal übrigens der Hinweis dass das Auslösen von schlummernden Psychosen durch Cannabis nur eine von zwei möglichen Theorien ist.

          Gefällt mir

        • Du vergleichst eine Regelung, WIE man Auto fahren darf damit, zu verbieten DASS man Cannabis raucht.
          Ein passenderer Vergleich zu den roten Ampeln wäre z.B. dass man nicht in öffentlichen Gebäuden rauchen darf (was natürlich auch auf Cannabis zutreffen würde, wenn es legalisiert wird).

          Aber lassen wir mal die Ampeln außen vor:
          Ungesunde Ernährung sorgt mit sehr viel größerer Wahrscheinlichkeit langfristig für geundheitliche Schäden und davon sind weitaus mehr 1-2% der Bevölkerung betroffen. Wenn man schon den vergleichsweise harmlosen Cannabis-Konsum verbietet, dann müsste man hier doch erst recht ein Verbot aufstellen, oder?😉

          Gefällt mir

  5. mozart2006 sagt:

    92 minuten Applausen!!!

    Gefällt mir

  6. BitFreak sagt:

    Das Argument „Alkohol und Zigaretten sind ja auch legal“ zieht bei mir nicht; ich denke da nur: „Die sollten auch verboten werden.“ Allerdings hat man das mit dem Alkohol in den USA schon mal probiert… was ja irgendwie nicht funktioniert hat.

    Gefällt mir

    • Mika sagt:

      Als Alkoholverkäufer wäre ich dringend für ein Verbot von Alkohol. Verbote steigern die Marge. Ne Pulle Wein kost heute bei mir ab 20 Euronen, mit Verbot wären es locker 50 und das steuerfrei. Geil!

      Verbietet Alkohol sofort!

      Gefällt 1 Person

      • BitFreak sagt:

        Das ist mir bewusst, deswegen ja der Einschub „…was nicht funktioniert hat“. Da wähle ich dann doch lieber den kontrollierten Einkauf mit höheren Steuern.

        Gefällt mir

        • Mika sagt:

          Ich habs auch so verstanden. Alkohol kann man nicht verbieten, jeder kann das Zeugs im Keller brauen und wenns schief geht, wird man blind. Also besser legal, auch wenn es mein Einkommen schmälert🙂

          Gefällt mir

        • St. Elmo sagt:

          Nein denn das funktioniert auch nicht, man muss sich doch nur mal Schweden und die anderen Skandinavischen Länder anschauen,
          kontrollierte Verkauf und hohe Steuern nützen nichts, die Menschen saufen da nicht weniger als in Deutschland, im Notfall wird einfach schwarz gebrannt.

          Der Staat sollte sich mit Strafsteuern heraushalten, wie ich mein Leben ruiniere ist meine Sache.
          Nur beim verkauf an Jugendlichen sollte er sich einmischen und da wo man unter Drogen Einfluss eine Straftat begeht sollte das nicht Strafmildernd wirken sondern Straf verschärfend.

          Promille grenze auf 0,0 Runter, ab 1 Promille ohne Gefährdung statt dem 1 Monat Fahrverbot direkt 1 Jahr Fahrverbot und auch keine Ausnahmen für Berufskraftfahrer.

          Gefällt mir

          • Mika sagt:

            0,5 ist doch okay. Ich fahre jedenfalls nach einem Glas Wein extrem vorsichtig. Völlig nüchtern lasse ich meine kleine Diva rennen wie es nur geht. Wenn man sich die Entwicklung der Unfallzahlen und Todesopfer anschaut, dann erkenne ich da keinen Handlungsbedarf.

            Gefällt mir

            • Schätze, Elmo hat keinen Führerschein.

              Gefällt mir

              • Mika sagt:

                Er sollte mal neben mir sitzen, wenn ich vollkommen nüchtern die Diva durch den Schwarzwald jage. Es sind schon einige Biker abgestiegen, die meinten, sie könnten an der Diva dran bleiben. Auf der Rückfahrt geht es dann ganz gemütlich zu, da ich zum Essen einen schönen Wein bevorzuge……es gibt aber leider auch Fahrer, die durch Alk enthemmt werden, die sollten den FS abgeben.

                Gefällt mir

    • gnaddrig sagt:

      Stimmt, die Prohibition war ein Schuss in den Ofen. Und der aktuelle war on drugs der USA läuft ja auch nicht wirklich rund. Der bewirkt nur, dass die Hersteller klandestin arbeiten, selbst weitgehend rechtlos sind und von Schwerkriminellen abhängen, dass der Vertrieb verdeckt geschieht, dass es keinerlei Qualitätskontrolle oder Verbraucherrechte gibt, was erhebliche gesundheitliche Folgen für Konsumenten hat; dass die Preise noch für den letzten gestreckten Dreck exorbitant sind, was wiederum zu vermehrter Beschaffungskriminalität und Verelendung führt usw.

      Ob einfach freigeben eine gute Lösung ist, weiß ich nicht, aber die gegenwärtigen Zustände sind untragbar und kosten dazu noch in jeder Hinsicht zu viel. Völliger Irrsinn.

      Gefällt 1 Person

    • tom174 sagt:

      und das die anderen drogenverbote funktionieren?

      Gefällt mir

    • “Alkohol und Zigaretten sind ja auch legal“ zieht bei dir vielleicht nicht, aber in Verbindung damit, dass ein Verbot sowieso nicht funktioniert (sondern nur noch mehr Probleme schafft), ist es doch eigentlich schon ein ganz gutes Argument, oder?😉

      Gefällt mir

  7. Mika sagt:

    Man sollte das in Berlin 5-10 Jahre austesten und die Folgen messen und dann entscheiden. Alternativ könnte man bei mir im Ort das Zeugs legalisieren, damit ich mir ne goldene Nase verdienen kann. Jedenfalls halte ich jedwede Debatte um Cannabis für unproduktiv, da die Teilnehmer meist keine Ahnung haben, mich eingeschlossen. Also erst ausprobieren und dann Nägel mit Köpfen machen. .

    Gefällt mir

  8. Alex sagt:

    Wie willst du denn bitteschön in Berlin irgendwas vernünftig austesten?

    Mischung aus Westafrika und geschichtlichen Erhebungen über 1937 als Kontrollgruppe?

    Gefällt mir

    • Mika sagt:

      Ich will nix austesten, da ich das nicht kann. Das sollen Leute mit fachlichem Sachverstand tun. Berlin wäre halt geeignet, da es auf die Stadt nicht ankommt, die Berliner sind nicht so wichtig, wenn es schief geht, sind die Folgen für das Land minimal, denn Berlin ist eh pleite.

      Gefällt mir

  9. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    Der Comic selbst hat ein + verdient.
    Leider bedient er sich einer Argumentation, die sinngemäß Süßigkeiten mit Obst vergleicht.
    Trotzdem bleibt das +, weil er im Sinne der Dialektik „gefällt“.

    Gefällt mir

  10. maSu sagt:

    Legalisieren?
    Ja! Alles! Ab 18 Jahren.

    Grund: Arbeitsmarktbereinigung. Sollen sich doch alle Idioten wegkiffen/koksen/spritzen/whatever.
    Jeder volljährige Mensch kann seinen Körper nach Belieben selbst zugrunderichten.

    Ach und mal zum Comic:
    Wenn Kiffen der Einstieg zu anderen Drogen sein soll, dann ist Rauchen der Einstieg zum Kiffen. So what?!

    Ich rauche nicht und ich trinke sehr sehr sehr wenig Alkohol im Jahr. Mir geht das Thema daher am A… vorbei.

    Gefällt mir

    • Frank sagt:

      „Ich rauche nicht und ich trinke sehr sehr sehr wenig Alkohol im Jahr. Mir geht das Thema daher am A… vorbei.“

      Jetzt gehts vielleicht vorbei, vor Jahren hätte es den, durch Fresserei breiteren Arsch wahrscheinlich voll getroffen. Der Eine raucht, der Andere kifft, der Nächste frisst und fühlt sich den Drogis und Alkis auch noch überlegen. Superleistung!
      Wenn dir das Thema so egal ist, warum kommentierst du es dann?
      Ich gönne es dir ja auch, dass du nun endlich normalgewichtig bist, warum nennst du dann andere, die ebenfalls Schwächen haben, Idioten?

      Gefällt mir

  11. maSu sagt:

    Zitat:
    „Ich gönne es dir ja auch, dass du nun endlich normalgewichtig bist, warum nennst du dann andere, die ebenfalls Schwächen haben, Idioten?“

    Ich nenne erst einmal all jene „Idioten“, die mich nicht kennen und über mich urteilen.
    Was weißt du über mein Gewicht? Ich kann dir zB erzählen, dass ich für ca. 1 Jahr etwa 10kg zu viel drauf hatte und das zu einer Zeit in der ich 3-4x pro Woche für 2-3 Stunden im Fitnessstudio war und Gewichte gestemmt habe. Davor: Untergewicht. Danach, also jetzt, normalgewicht. Die 10kg waren natürlich nicht „nur“ Muskeln.

    So und dann könntest du mal lesen und schauen, was mit „wegkiffen“ gemeint ist. Wenn dir diese Wortwahl nichts sagt, dann könntest du ja mal nachfragen, statt gleich im Tobsuchtsanfall um dich zu schlagen.

    Nichts gegen Menschen, die MAL rauchen, MAL was trinken oder MAL kiffen. Auch ich mache MAL Dinge, die ungesund sind.

    Sich aber „wegkiffen“ bedeutet es zu übertreiben.

    Und wer ein echtes und gravierendes Suchtproblem hat, der hat da nicht eine kleine Schwäche sondern ein echt gravierendes Suchtproblem und sollte den Hintern hochkriegen und dies ändern.

    Wer ein Suchtproblem hat und es nicht ändern will … tjoa… solche Menschen sind in der Tat Idioten. Sie geben ihr selbstbestimmtes Leben auf! Für den nächsten Schuss. Solche Menschen bekommen von mir weder Anerkennung noch Mitleid, denn beides würde sie in ihrer Idiotie nur bestärken.

    Damit wären wir wieder bei dem Comic von neulich … ging es da ums Ritzen?!

    https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2015/05/09/die-definition-von-wahnsinn/

    Meine Lösung:
    Menschen die sich in ihrem Elend suhlen: MEIDEN. Ende.

    Gefällt mir

    • maSu sagt:

      das war @Frank … um einen „Antworten“-Button verklickt.

      Gefällt mir

      • IULIUS sagt:

        @maSu,
        Du schreibst:
        „Und wer ein echtes und gravierendes Suchtproblem hat, der hat da nicht eine kleine Schwäche sondern ein echt gravierendes Suchtproblem und sollte den Hintern hochkriegen und dies ändern.

        Wer ein Suchtproblem hat und es nicht ändern will … tjoa… solche Menschen sind in der Tat Idioten. Sie geben ihr selbstbestimmtes Leben auf! Für den nächsten Schuss. Solche Menschen bekommen von mir weder Anerkennung noch Mitleid, denn beides würde sie in ihrer Idiotie nur bestärken.“

        Das Problem ist, daß menschen mi einem starken Suchtproblem ein wirkliches und ernsthaftes Problem haben. Da ist nicht mit einfach mal mit „den Hintern hochkriegen“ getan.

        Die meisten Süchte beginnen langsam und unmerklich. Zum Problem werden sie erst dann, wenn die Betroffenen mitten drin sind. An dieser Stelle funktioniert oft die Selbstwahrnehmung nicht mehr, bzw. hat sich den Begebenheiten angepaßt, so daß die Person für das Problem weitestgehend blind ist. Solange kein Leidensdruck vorhanden ist, besteht oft auch keinerlei Wahrnehmung daß etwas schief läuft.
        Ein weiterer Faktor ist, daß bei Süchten dem Gehirn durch biochemiche Prozesse „Belohnung“ vorgegaukelt wird, was wiederum jegliche „Warnfunktionen“ des Körpers und des Verstandes überstrahlt. -> Tod aber glücklich.

        Fazit:
        Es ist ein langer Weg um überhaupt erst einmal ein Problembewußtsein in der Person zu erzeugen und dann ein weiterer langer Weg, die Person zu überzeugen etwas zu tun. Bei Rückschlägen hat die Person dann auch mit Resignation zu kämpfen.
        Diese Menschen sind nicht Idioten, sondern krank.
        Man nimmt sie nur als Idioten wahr, weil man die Lösung kennt und hilflos mit ansehen muß, daß die Person es nicht schafft und oft auch keine Anstallten macht etwas zu ändern. Ihren Niedergang hilflos miterleben muß.

        Gefällt mir

        • maSu sagt:

          So lange aber kein persönlicher Leidensdruck vorliegt, ist jede Einflussnahme von außen sinnlos, weil die kranke Person sich ja so „wohl fühlt“.

          Ein Problembewusstsein kann man von außen kaum „implantieren“, zumindest keines, welches zu langfristigen Änderungen führt. Dieses Problembewusstsein muss der suchtkranke Mensch selbst entwickeln.

          Und ja: Man nimmt sie als Idioten wahr und kann eh nichts ändern. Also warum sollte man Energie verschwenden?! Zumal jede Form von Mitleid usw. teils das absurde Verhalten noch fördert.

          Um es mal am Beispiele von Tess Holiday (wer den fettlogik-Blog mitliest, der weiß bescheid) klar zu machen:
          Die Frau wird in 10 oder 20 Jahren unbeweglich an ihr Bett gefesselt ein noch erbärmlicheres Dasein fristen als jetzt schon. Man kann es nicht ändern.

          Und ebenso kann ich keinen Alkoholiker oder Kokainsüchtigen davon abhalten sich dem Suchtdruck hinzugeben. Das müssen die selbst machen. Sie werden entweder als leuchtendes Beispiel überleben oder als abschreckendes Beispiel elendig verrecken.

          Gefällt mir

    • Frank sagt:

      Oh ja, jetzt sehe ich es auch. Du hattest also über lange Zeit massives Untergewicht. MagerSUCHT nennt man das, oder? Warum hast du nicht einfach den Arsch hochgekriegt und das geändert? Weißt du, Leute, die so sehr betonen wie diszipliniert sie sind und andere Menschen mit Suchtproblemen als Idioten betiteln, sind mir sehr suspekt.

      „Nichts gegen Menschen, die MAL rauchen, MAL was trinken oder MAL kiffen. Auch ich mache MAL Dinge, die ungesund sind.“

      Was ist „MAL“ und wie schnell ist eine Grenze überschritten? Was läuft bei Menschen schief, denen „MAL“ plötzlich nicht mehr reicht und die dann in eine Sucht verfallen? Ich kann es mir auch nicht vorstellen, aber ich würde die jetzt nicht Idioten nennen.

      Gefällt mir

      • maSu sagt:

        Magersucht nennt man eine Krankheit, die dazu führt, dass man (u.A. aufgrund einer gestörten Selbstwahrnehmung) zu wenig isst. Untergewicht haben und Magersüchtig sein, das sind zwei paar Schuhe, die auch ein Frank durchaus bemerken darf, bevor er fremden Menschen wild Krankheiten unterstellt, von denen er keinen blassen Schimmer hat!

        Bevor du nun mit Bulimie ankommst: Nein, ich habe mein Essen nicht ausgekotzt.

        Ich habe zu der Zeit sehr sehr viel gegessen und habe mehrere Sportarten im Verein sehr intensiv(!) betrieben. Sich vor Erschöpfung zu übergeben (nein, keine Bulimie) und trotzdem weitermachen (gerade bei Wettkämpfen) war da durchaus im Rahmen des Möglichen.

        So und da du nun genug Hobbypsychologe gespielt hast und genug „Epic Fails“ geliefert hast:

        Wann ich der Meinung bin, dass jemand die Grenze überschritten hat und damit in meinen Augen ein Idiot ist, den ich fortan meide, das ist meine ganz persönliche Entscheidung. Ich verschwende meine Zeit nicht mit Menschen, die mich nur herunterziehen. Soziale Kontakte haben für mich einen Zweck: Sich gegenseitig zu stärken. Das geht mit einer Eisenkugel am Bein (=ein Mensch, der dann für mich ein Idiot ist) äußerst schlecht. D.h. Menschen mit gewissen Schwächen sind in Ordnung, sofern sich ihr Leben nicht darum dreht („oh ich bin ja sooo arm dran… heul flenn heul“) und sofern die Menschen auch Stärken haben, die das ausgleichen.

        Ich kenne genug „soziale schwarze Löcher“, also Menschen die sich vom Mitleid und Hilfsangeboten ihrer Mitmenschen regelrecht ernähren und solche Menschen meide ich nach Möglichkeit.

        Gefällt mir

        • IULIUS sagt:

          „Wann ich der Meinung bin, dass jemand die Grenze überschritten hat und damit in meinen Augen ein Idiot ist, den ich fortan meide, […]

          Ich kenne genug “soziale schwarze Löcher”, also Menschen die sich vom Mitleid und Hilfsangeboten ihrer Mitmenschen regelrecht ernähren und solche Menschen meide ich nach Möglichkeit.“

          Ich versuch mal zu übersetzen, Du bist ein gebranntes Kind und versuchst über die Bezeichnung „Idioten“ Dich von Menschen, die Dich möglicherweise herunterziehen könnten abzugrenzen.

          Du übersiehst dabei, daß Du dabei das Wort „Idiot“ ähnlich benutzt, wie süchtige ihre Droge. Süchtige wollen störende Fakten nicht wahrnehmen, das machst Du auch, halt nur mit Wörtern. Raten würde ich Dir Dich mit Deinem „Abgrenzungsproblem“ mal aktiv auseinander zu setzen.
          Ich könnte Dir jetzt auch erklären, wie einfach das ist, Du mußt ja nur…. – Ist es aber nicht.

          Gefällt mir

          • maSu sagt:

            Ich habe genug Erfahrungen mit den „sozialen schwarzen Löchern“. Ich hatte mit Menschen zu tun, von Esstörungen, über Drogensucht, Borderline bis hin zu selbstverletzenden Verhalten. Ich habe die Erfahrung gemacht: Solche Menschen kann man nicht retten, sie reißen einen im Zweifel nur selbst mit in den Abgrund.
            Wer mal entsprechend intrigante Menschen hautnah erlebt hat, die erst Mitleid usw. einfordern und dann, wenn man sich von ihnen abwendet, übelste Lügen über einen verbreiten, bis hin zu strafrechtlich relevanten Dingen, dann ist das Ende der Fahnenstange erreicht.

            Derlei kaputte Personen erkenne ich bei realem Kontakt mittlerweile recht schnell, ich schaue mittlerweile bei Frauen zuerst auf Narben (vom Ritzen) und ein normales Essverhalten und klopfe Buchstäblich alle Bereiche ab, in denen ich schon miese Erfahrungen gemacht habe. Sonst kann die eine falsche Person buchstäblich alles zerstören.

            Darum:
            Meidet psychisch kaputte Menschen dann, wenn deren Verhalten auch nur im geringsten eine Gefahr für euch darstellen könnte.

            Und niemand kann mir erzählen, dass Suchtkranke nicht „kaputt“ sind, denn sonst wären sie kaum Suchtkrank! Insofern wäre es toll für mich, wenn viele Drogen legalisiert würden: Die Leute würden ihre psychischen Schäden etwas weniger geheimhalten. Wäre Kokain legal, dann könnte man ja gleich offen sehen, wer sich die Nase pudert und würde es dann nicht erst im Laufe der Zeit herausfinden. Man würde einfach Zeit sparen.

            Insofern, wenn mir nahelegt, mich mit meinem „Abgrenzungsproblem“ zu befassen, dann sollte man evt. in Betracht ziehen, dass dieses „Problem“ kein Problem ist, sondern der Versuch das eigene Leben davor zu schützen, dass psychisch labile Personen es zerstören.
            Ich wüsste auch nicht, welche Vorteile es hätte, wenn ich mich nicht abgrenzen würde und derlei Gestalten meiden würde. Ich würde nur russisches Roulette spielen und mein Arbeitsplatz, Eigentum, … wäre der Einsatz. Wozu?!

            Gefällt mir

            • IULIUS sagt:

              @maSu,
              ich kann was Du von Dir gibst vollkommnen nachvollziehen und nachfühlen. Und ich habe auch eine Vorstellung, was in Dir vorgeht.

              Das Problem ist die Interaktion zwischen Dir und den anderen. Die erkennen sehr genau, wer in ihre Falle tappt und wer nicht. Du fällst offensichtlich in deren „Beuteschema“.
              Ich denke, Du interessierst Dich zu sehr für die Probleme anderer Menschen und hilfst auch gerne. Grundsätzlich positive Eigenschaften. Was Dir fehlt ist das Abgrenzen. Wichtig ist dabei auch erst einmal das Wissen, daß Du von den Menschen nichts zurück bekommst. Das die Dich bis aufs Blut aussaugen hast Du ja schon mitbekommen.

              Abgrenzen heißt ja, diese Menschen nicht zu Dicht an Dich heran kommen zu lassen, so daß Du gegen Deinen Willen emotional involviert wirst. Du hast auch richtig erkannt, helfen kann man denen nicht. Bei Bedarf Feuerwehr, Polizei holen oder sozialpsychiatrischen Dienst informieren ist Hilfe genug. Das Profis und die können helfen.

              „wenn man sich von ihnen abwendet, übelste Lügen über einen verbreiten, bis hin zu strafrechtlich relevanten Dingen,“
              Das ist eine Panikreaktion von denen. Du bist die x-te Person, die sich von ihnen abwendet. Ich möchte nicht den Schmerz erfahren, den die in dieser Situation erleiden.

              Wenn Du damit nicht klar kommst ist es selbstverständlich richtig, daß Du Dich diesen Menschen fern hälst. Das eigene Leben geht vor. Wäre nur schade, wenn Du jetzt jeder Beziehung mißtrauisch entgegen stehst.

              Gefällt mir

              • maSu sagt:

                Mein Problem ist: Ich bin gutmütig und baue schnell Vertrauen auf. Wenn dies dann missbraucht wird, dann ist das einfach zu gefährlich und ein zu harter Schlag. Ich werde oft von Menschen angesprochen, bei denen ich schon rein äußerlich sagen muss: Was wollen die von mir? Ich bin groß und sportlich und habe dann wohl auch entsprechende Hobbies. Trotzdem bin ich nett und kann mich auch mit der unsportlichsten und hässlichsten Frau nett unterhalten. Und genau das strahle ich irgendwie aus. Gutmütigkeit, ruhe… und das wirkt auf die Kaputten scheinbar wie ein Magnet.

                Würde ich real wie das letzte Arschloch rüberkommen, dann liefen sie ja Gefahr abgelehnt zu werden. …

                Gefällt mir

                • IULIUS sagt:

                  „Ich werde oft von Menschen angesprochen, bei denen ich schon rein äußerlich sagen muss: Was wollen die von mir?“
                  Ich denke eher, die quatschen fast jeden an. Du reagierst nur. Und wenn Du richtig beobachtest, manche wirst Du dann nicht mehr los, es sei denn Du rennst schneller als die…

                  Man muß sich nicht mit jeden Menschen unterhalten. Das mache ich bestenfalls, wenn ich langeweile habe oder gerade nichts anderes zu tun habe. Genauso schnell lasse ich die wieder stehen.
                  Versuch es mal mit genervt gucken, und wenn sie fragen, ob sie Dich nerven. Die Frage auch ehrlich mit „JA“ beantworten. Meist gehen sie dann von alleine. (Allerdings werden nicht wenige sauer :D)

                  Gefällt mir

                  • maSu sagt:

                    Och, kurz plaudern, auf Narben an den Unterarmen (und: je nach Outfit: Oberarme, Oberschenkelinnenseite) achten, gucken was sie trinkt, das kann alles dazu führen, dass das Gespräch schnell vorbei ist. Und manchmal hält die Fassade auch mehrere Tage oder Wochen ….

                    Allerdings bin ich nicht unhöflich, wenn es nicht sein muss.

                    Trotzdem ist meine Liste, die ich für meinen „Idioten-Index“ abarbeite erstaunlich lang… und Drogen stehen auch darauf…

                    Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Was heißt unhöflich?

                      Es schaut aus, als lebst Du nur noch für Deine Liste…😉

                      Gefällt mir

                    • maSu sagt:

                      IULIUS:

                      Nein, ich lebe nicht für meine „Liste“, meine Liste hilft mir einfach, Menschen auszusortieren, mit denen ich besser keinen intensiveren Kontakt haben möchte.

                      Gefällt mir

                    • IULIUS sagt:

                      Was ich meinte ist, belastet es nicht auch, wenn Du beim Kennenlernen von Menschen Deine Liste im Kopf hast, die Du abarbeiten mußt. Ich könnte mir vorstellen, daß Du dadurch den Menschen nicht unbefangen gegenüber trittst und genau diejenigen, die nicht von Deiner Liste erfaßt werden verschreckst.

                      Gefällt mir

                    • maSu sagt:

                      @ILIUS: Nein, es belastet nicht. Im Zweifel geht mir mal ein toller Mensch durch die Lappen wegen Ritzernarben. Aber das erfahre ich ja nie, weil ich nie merke, ob es ein toller Mensch gewesen wäre.
                      Die „Liste“ macht es mir einfach leichter, destruktive Elemente aus meinem Leben zu entfernen. Und im Zweifel bin ich lieber alleine, statt mich mit „Arschlöchern“ und „intriganten Schlampen“ zu umgeben – um es mal überspitzt auszudrücken😉

                      Die meisten meiner Freunde sehen das auch ähnlich. Ich habe ernsthafte Probleme im Umgang mit psychisch labilen Menschen, weil ich mich auf deren Bullsh!t gar nicht einlassen kann/will bzw. nach kürzester Zeit einfach genervt bin.

                      Mich belastet eher die Tatsache, dass fast die Mehrheit aller neuen Kontakte psychische Wracks sind – okay, im aktuell, eher von Sport dominierten Umfeld ist es besser.

                      Gefällt mir

                • @maSu
                  „Würde ich real wie das letzte Arschloch rüberkommen, dann liefen sie ja Gefahr abgelehnt zu werden. …“

                  Immerhin gelingt es dir, diesen Eindruck hier zu erwecken!

                  Gefällt mir

        • Frank sagt:

          Weißt du, wie dein Problem heißt, ist mir so was von egal. Wenn jemand schreibt, dass er trotz sehr sehr viel essen durch Sport stark untergewichtig ist, dann ist das auch nicht gesund. Normal schon mal gar nicht. Ob das nun auch eine Sucht ist, weiß ich nicht, aber so wie du es beschreibst, klingt es für mich so. Man kann alles übertreiben, ein Idiot bist du für mich trotzdem nicht😛

          Gefällt mir

    • „Für den nächsten Schuss.“ HERRLICH!😀

      Gefällt mir

  12. isabella363 sagt:

    Hat dies auf Isabellas Blog rebloggt.

    Gefällt mir

  13. kinchkun sagt:

    Einfach alled legalisieren und gut ist. Wir sind alles mündige Wesen.

    Gefällt mir

  14. Andreas Hofmann sagt:

    Alle Heroinabhängigen haben in ihrer Kindheit sicher Schokolade oder Bonbons gegessen. Die sollte man nach dieser Argumentation als Einstiegsdrogen unbedingt verbieten…

    Gefällt mir