Oberflächlich.

Veröffentlicht: Mai 20, 2015 in Uncategorized

body

Kommentare
  1. netreaper sagt:

    Bamm.
    Was eine Granate!😀 👍 😃

    Gefällt mir

  2. Sabine Osman sagt:

    Pwned!😀

    Gefällt mir

  3. Frank sagt:

    Gefühle ändern zu können, wäre eine interessante Fähigkeit.

    Gefällt 1 Person

  4. maSu sagt:

    Ich bin groß, sportlich… und mein BMI war bis vor kurzem bei gut 25. Alles im „noch grünen Bereich“. (Vor 1 Jahr noch 27-28 … das war echt zu viel, aber da war ich auch dauernd im Fitnessstudio und habe Kraftraining gemacht, der BMI war aber nicht wegen reiner Muskelmasse so hoch, Muskulatur war einiges vorhanden, aber unter einem gewissen… Polster.)

    Dann beschloss ich etwas mehr abzunehmen und mehr Sport zu treiben, also meinen Körper bzw. meine Muskulatur etwas mehr zu betonen. Evtl. mal ein Sixpack… ein Mal im leben… *träum*

    Die Sprüche aus meinem Umfeld waren… vielfältig.

    Ganz oft kam auch: „Ach du siehst doch gut aus…“

    Von wem kam das bzw. kommt so ein Spruch am meisten:
    Menschen, die, wenn ich mein Ziel erreichen würde, relativ gesehen weniger Fit sind und mir mein Ziel so madig reden wollen. Denn – Sixpack hin oder her – wenn ich fitter werde, dann sehen sie relativ zu mir immer weniger fit aus. Außerdem: Wenn ich das schaffen würde, was die eigentlich schaffen wollen, aber nicht hinkriegen, dann bekommt deren Ego nochmals einen derben Tiefschlag ab.

    „Ach du siehst gut aus… du musst doch gar nicht trainieren und abnehmen! Ich bin doch auch mit meinem Körper zufrieden….“

    – „ich fühle mich aber wohler wenn ich fitter und schlanker bin“

    „Ja, das fand ich auch mal, aber jetzt mag ich mich wie ich bin. So trainiert will doch keiner sein…“

    – „….“

    „Stück Kuchen?“

    ….
    😉

    Gefällt 1 Person

    • Dago sagt:

      Ein solches Umfeld würde mich ankotzen.

      Gefällt mir

      • maSu sagt:

        Ein solches Umfeld hat wohl fast jeder. Meistens(!) merkt man es nur nicht, bei manchen Themen fällt es auf, dass andere bewusst die Leistungen Dritter schmälern/sabotieren um selbst nicht im Vergleich so mies zu wirken.

        Es ist mMn ein gesellschaftlich akzeptiertes Muster, Erfolge Dritter schlecht zu reden um keine eigenen Erfolge liefern zu müssen – im sozialen Wettstreit um Anerkennung.

        Gefällt mir

        • Dago sagt:

          Habe kein Problem damit, ein Loser zu sein inmitten erfolgreicher Menschen. Vielleicht genieße ich deshalb Vertrauen. Im Endeffekt profitiert man auch selbst davon, wenn Freunde richtige Entscheidungen treffen.

          Gefällt mir

    • Ich könnte mir ehrlich gesagt aber auch vorstellen, dass viele Leute sowas wie „Ach du siehst doch gut aus“ auch einfach nur aus Höflichkeit sagen.

      Gerade, wenn es ums Gewicht geht, kann Ehrlichkeit ganz schnell schief gehen:
      Ich meine, wenn ich jemandem sage, dass ich vorhabe abzunehmen und als Antwort darauf kommt „Das wird auch dringend Zeit!“ würde ich das unter Umständen als ziemlich unhöflich empfinden.

      Natürlich kommt es auch darauf an, mit wem man gerade spricht und von guten Freunden „möchte“ (im Sinne von: man weiß, dass es sein muss) man auch unschöne Wahrheiten hören, aber selbst dann ist es auch manchmal schöner, so etwas wie „Du siehst doch auch so schon gut aus.“ zu hören, während beide Seiten sich darüber bewusst sind, dass die Aussage „Das wird auch dringend Zeit!“ passender wäre (und darüber, dass das dem anderen auch bewusst ist).

      Höflichkeit kann schon ziemlich kompliziert sein und im Zeifelsfall ist die Chance, allzu viel falsch zu machen, indem man etwas nettes sagt, recht gering…

      Natürlich ist es etwas komplett anderes, wenn die Personen ernsthaft versuchen, dir das Ganze auszureden. Das hat dann mit Höflichkeit natürlich nichts mehr zu tun!

      Gefällt 1 Person

      • IULIUS sagt:

        Ich denke es kommt auf die Formulierung an. “Das wird auch dringend Zeit!” ist da eher übergriffig und beleidigend.
        „Find ich schön, daß Du etwas für Dich tust“ wäre ehrlich und passend.

        Gefällt mir

      • maSu sagt:

        Situation:
        Person A sagt Person B er wolle sich verbessern.

        Es gibt nun mehrere Fälle:

        Vorher: A < B
        Nachher: A <= B
        B wird das egal sein und primär aus Höflichkeit/Nettigkeit kommentieren.

        Vorher: A B
        B wird den Erfolg wahrscheinlich kleinreden oder sabotieren.

        Vorher: A > B
        Nachher: A >= B
        Keine Veränderung, B bleibt A weiterhin unterlegen.

        Lange Rede kurzer Sinn:
        Selbst beste Freunde/Familie/… werden neidisch und äußern dies mehr oder weniger indirekt, sollte Person A das Ziel erreichen und dann „besser“ dastehen als B.

        Stehen A und B in keiner sozialen Konkurrenz zueinander oder ist die Hierarchie nicht „gefährdet“, dann ist das alles irrelevant.

        Die Effekte sind stärker, wenn Person B sehr auf die Anerkennung angewiesen ist.

        Ganz klassisch kennt das jeder – viele leugnen es nur. A kauft sich ein neues Auto und schon will B mitziehen. Oder einen Fernseher oder was anderes. A hat sich die Nägel ganz toll machen lassen, B rennt ins Nagelstudio. A hat die neueste und tollste Handtasche, B geht auch eine neue Tasche kaufen.

        Das alles tritt natürlich nur dann auf, wenn A und B auf das Merkmal, welches geändert wird, besonders achten. Schaut mal nach, wie es um Hochzeiten, Nachwuchs, Anschaffungen (Fernseher, Auto, …) in eurem Umfeld steht. Einer fängt an und plötzlich ziehen mehrere nach und übertrumpfen sich gegenseitig. Gerade bei Kindern: „Ach mein Kevin kann schon lesen!“ „Ja und meine Schackeliene kann schon schon XY“.

        Es beginnt zwangsläufig ein Wettstreit, das ist ganz normal und alltäglich. Problem nur: Wenn einer den Wettstreit zu gewinnen droht. Dann beginnt auch durchaus die Sabotage oder das „Madigreden“ von Erfolgen.

        Gefällt mir

        • maSu sagt:

          Bei Fall 2 fehlt irgendwie was:

          Vorher: A B

          Gefällt mir

        • maSu sagt:

          oh toll… da scheint irgendein html-Kram einzuschlagen😀
          Also nochmal:

          Fall 2:
          Vorher: A kleiner oder gleich B
          Nachher: A größer B

          Gefällt mir

        • Du verallgemeinerst mir da ein bisschen zu viel:

          Zuerst einmal muss es sich überhaupt um etwas handeln, das Person B überhaupt auf sich selbst bezogen wichtig ist.

          Beispiel: A und B haben beide eine ziemlich normale Figur, also weder wirklich übergewichtig noch besonders sportlich. B findet sich so ok, A will eigentlich einen Waschbrettbauch haben und kündigt A gegenüber an, dass er ab jetzt zweimal die Woche trainieren gehen will.
          (also A B um es in deinen Worten zu sagen)

          Wie A reagiert, lässt sich in diesem Fall nicht wirklich vorhersehen. Vielleicht reagiert er mit Unverständnis, vielleicht mit Gleichgültigkeit, aber vielleicht auch sehr positiv im Sinne von „Find ich super, dass du entschieden hast, deinen Traum zu verwirklichen! Mein Ding wär das jetzt nicht, aber ich freu mich, wenn es dich glücklich macht!“.

          Aber auch, wenn B die Sache auf sich bezogen wichtig ist, heißt das nicht zwangsläufig, dass er sie A nicht gönnt.

          Beispiel: A und B sind beide mit ihrem Körper unzufrieden. A kündigt an, jetzt mehr Sport zu machen, B würde das zwar auch gerne tun, schafft es aber aus irgendeinem Grund nicht (beispielsweise wegen einer Behinderung).

          Natürlich kann es sein, dass B darauf mit Missgunst reagiert, aber gerade wenn A ihm wichtig ist, kann es auch genauso gut sein, dass er sich quasi stellvertretend für den eigenen unerreichbaren Erfolg über den Erfolg von A freut.

          Man sagt zwar, dass geteiltes Leid halbes Leid ist (was dafür sprechen würde, dass B ein Interesse daran hat, dass A weiterhin in der gleichen, schlechten Situation bleibt wie er selbst), aber gleichzeitig sagt man ja auch, dass geteilte Freude doppelte Freude ist (was bedeuten würde, dass B ein Interesse daran hat, dass sich die Situation zumindest für A verbessert, damit er an dessen Freude teilhaben kann).

          Kurz gesagt:
          Ich denke nicht, dass man so allgemein sagen kann, wie Menschen darauf reagieren, wenn sich jemand aus ihrem Umfeld verbessern will.

          Wenn überhaupt, würde ich das in erster Linie davon abhängig machen, wie A und B zueinander stehen:
          Wenn eine Person, die man sehr gerne mag, etwas erreicht, freut man sich darüber viel eher, als wenn eine Person, die man nicht leiden kann, den gleichen Erfolg erzielt. Allerdings trifft auch diese Regel nur dann zu, wenn man generell andere Menschen wichtig nimmt…

          Davon abgesehen hast du deinen dritten Fall falsch notiert: A > B; A++ ergibt weiterhin A > B und auf keinen Fall A>=B.
          (Außer natürlich, du gehst von einem Überlauf aus, dann wäre aber A<B ein sehr viel wahrscheinlicheres Ergebnis als A=B.)

          Gefällt mir

  5. Miria sagt:

    Im Endeffekt geht es der Person im Comic aber doch nur darum, ihre Gefühle zu ändern. Sie sagt, dass sie dich wohler fühlt, wenn sie weniger wiegt. Also ist das Ziel, sich besser zu fühlen.
    Andere Menschen sind dann auch in der Lage sich direkt gut zu fühlen ohne dafür so etwas „unwichtiges“ wie das Aussehen zu ändern.

    Auf mich wirkt der Comic nur im ersten Moment stimmig.

    Gefällt mir

    • Du übersiehst dabei, dass Gefühle sich nicht auf „gut“, „schlecht“ und diverse Zwischenstufen beschränken, bzw. dass das nicht einmal Gefühle sind.

      Darüber hinaus hat man ja auch selten nur ein einziges Gefühl und manchmal reicht es auch schon, ein unangenehmes Gefühl (z.B. Traurigkeit) anzunehmen, um sich insgesamt besser (bewusst als Bewertung gemeint) zu fühlen.

      Davon abgesehen spricht Linksi ja nicht nur von Gefühlen, sondern auch von ihrer Einstellung…

      Gefällt mir

  6. Susi sagt:

    Hihi. So kann man es auch sehen.

    Gefällt mir