Ehefueralle

Veröffentlicht: Mai 26, 2015 in Uncategorized

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Kommentare
  1. Tante Jay sagt:

    Treffer, Schiff versenkt. Ich bastel auch grad an einem Eintrag. Echt, das ist zäh wie Gummi grad. *kopfschüttel*

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  2. Unlogisch. Es sind eher die Homosexuellen, die sich für etwas Besseres halten.

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    • Adrian sagt:

      Sind wir ja auch😛

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    • Logisch. Wenn sie die gleichen Rechte wie Heteros wollen, kann das nur heißen, dass sie sich für besser halten.

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      • Ne, darauf bezog sich mein Kommentar nicht. Es ist ja völlig richtig, gleichgeschlechtliche mit heterosexuellen Ehen gleichzusetzen.

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        • Adrian sagt:

          Kannst Du Deine Kritik mal präzisieren, damit ich mich drüber lustig machen kann?

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          • Alex sagt:

            Ich finde das gar nicht gut.

            Würde man die homo ehe gleichstellen, dann müsste man auch die lesbenehe gleichstellen.

            Und dann dürften Lesben Kinder adoptieren..
            Glaube i h nicht, dass ne gute Idee ist.

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            • Frank sagt:

              „Würde man die homo ehe gleichstellen, dann müsste man auch die lesbenehe gleichstellen.“

              Nicht dein Ernst, oder? Was machen wir denn mit der Schwulenehe?

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              • Alex sagt:

                Mit der hätte ich kein Problem,
                tatsächlich wollte ich auf zwei Punkte raus:
                1. Homoehe wird meist als schwulenehe assoziiert
                2. mir täten Kinder mit zwei Müttern leid.

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                • Entweder verstehe ich die Ironie jetzt grade nicht, oder aber, in dem Satz „Würde man die homo ehe gleichstellen, dann müsste man auch die lesbenehe gleichstellen.“ steckt gar keine Ironie drin!
                  Fakt #1: ich habe mir grade beim Kopf-auf-den-Tisch-hauen furchtbar auf die Zunge gebissen! Es blutet. Mimimi!
                  Fakt #2: Mein Kopf blutet ebenfalls, noch mehr Mimimi!
                  Fakt #3: Wenn die Menschen, die sich derzeit so herrlich intolerant zeigen, vom einen Tag auf den Anderen sterben würden, hätten wir in Deutschland einen Mangel an Friedhofsplätzen, Arbeitslosen (der Arbeitsmarkt wäre wieder hübsch frei!) und Idioten, über die man sich lustig machen kann.

                  Ich geh meine Wunden kühlen *rolleyes*

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                  • ToxicCake sagt:

                    Mit blick auf das gute könnte man das auch so lesen flauschkraehe

                    „1. Homoehe wird meist als schwulenehe assoziiert“ <- darauf sollte aufmerksam gemacht werden

                    "2. mir täten Kinder mit zwei Müttern leid." <- soll ein Joke sein, denn Mütter sind in der Regel vorsichtiger und besorgter um ihre Kinder, weshalb sie ihnen weniger Freiräume lassen als die "lässigeren" Väter, die sie zum Beispiel länger draussen lassen/wach bleiben lassen/ mehr vidspiele spielen lassen. War bei mir zum Beispiel auch so🙂 muss aber nicht sein, ist auch manchmal anders rum.

                    kein Plan ob das jetzt so gemeint war, kann man aber so interpretieren

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  3. nomadenseele sagt:

    Schade, dass man bei Beiträgen keinen *Daumen runter* vergeben kann.
    Mir geht diese Gleichmacherei und alles hat gleich zu sein, auch wenn es nicht gleich ist, eifach nur auf die Nerven.

    Grundsätzlich ist es mir eigentlich egal, welche Rechte Homosexuelle haben oder nicht, oder die Kinder adoptieren dürfen, oder nicht, aber solche Artikel wie der oben stoßen mich so ab, dass ich eher zum Gegner werde. Sorry, ist so.

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    • Adrian sagt:

      Oooch. Das ist ja schrecklich. Möchtest Du einen Keks? Von echten Heteros gebacken?

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      • nomadenseele sagt:

        Auf dieses Niveau lasse ich mich nicht runter, du hast dich als Gesprächspartner selbst disqualifiziert.

        Meine Abneigung gegen die Schwulenehe wächst und wächst, hoffentlich bleibt die CDU bei dem Thema hart.

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        • Tantal sagt:

          Kurze Zusammenfassung deiner Position, du hast „eigentlich nix gegen Schwule“, aber weil dir EMNs Comic nicht gefällt wünscht du dir, dass man ihnen weiterhin Grundrechte vorenthält? Klingt ja nach einer sehr durchdachten, rationalen Position. Und Kekse magst du auch nicht?

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          • IULIUS sagt:

            Das Probelem ist, welche „Grundrechte“ hält man Schwulen vor?

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            • maSu sagt:

              Art 2

              (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

              Dürfen Homosexuelle sich als nicht Entfalten und eine Familie gründen? Oder warum macht der Staat es homosexuellen Paaren so schwer?

              dazu auch interessant:

              Art 3:
              (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

              (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

              Meines Wissens nach sind Homosexuelle auch Menschen (ui…) und damit ist eine rechtliche Ungleichbehandlung von Homosexuellen gegenüber Heterosexuellen nicht Rechtens.

              darüber hinaus:

              Art 6

              (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

              (5) Den unehelichen Kindern sind durch die Gesetzgebung die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen wie den ehelichen Kindern.

              Familien sind unabhängig vom Geschlecht und beschreiben das füreinander Sorgen und Einstehen mehrere Menschen untereinander – idR mit Kindern.
              Die vermutlich zumeist (und aktuell zwangsweise) unehelichen Kindern von Homosexuellen müssen gleichberechtigt ein vernünftiges Elternhaus vorfinden und das ist erheblich gestört, wenn homosexuelle Paare Kinder nur zur vorübergehenden Pflege bekommen können und diese Bindung jederzeit(!) getrennt werden kann.

              Soll ich unser Grundgesetz weiter zitieren? Da gibt es noch mehr Artikel….

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              • IULIUS sagt:

                @maSu,
                bei Deiner Logik machst Du einen gravierenden Fehler.

                Fängt hier an:
                „Art 2

                (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

                Dürfen Homosexuelle sich als nicht Entfalten und eine Familie gründen? Oder warum macht der Staat es homosexuellen Paaren so schwer?“

                Die Definition von Familie steht nicht im Grundgesetz.
                Familie = (Mann + Frau += Kind(er))

                Um Deiner Logik weiter folgen zu können setzt Du homosexuelle Partnerschaften mit Familie gleich. Aber das ist falsch.
                Familie hat die Funktion Kinder zu zeugen und aufzuziehen.
                Das Zeugen von Kindern zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern funktioniert schon mal nicht. Ich denke, darauf können wir uns einigen.
                Aufziehen funktioniert, entweder eigene aus anderer Partnerschaft oder Kinder von verstorbenen Eltern, oder anderen Eltern entwendet wurden. Reicht aber nciht aus, da eigene Zeugung nicht möglich ist.

                Die Primäre Frage ist jetzt, hat sich der Begriff „Familie“ derart geändert, daß Homosexuelle auch unter den Begriff fallen.
                M. E. nicht. Das ist eine reine politische Definition, was einige Interessengruppen einbringen, um Vorteile der Famile für sich zu reklamieren.

                Wenn man das beachtet, fällt Art. 3 und Art. 6 weg.

                .

                M. E. sollte überdacht werden, ob die Bevorzugung von „Familie“ überhaupt noch zeitgemäß ist. Wenn homosexuelle den Begriff für sich reklamieren können, können das auch alle anderen Lebenspartnerschaften, egal, ob verheiratet oder nicht.
                Hier fängt der eigentliche Verfassungsverstoß an. Wieso werde Homosexuelle Partnerschaften gegenüber allen anderen Partnerschaften, außer der Ehe, bevorzugt.
                Im Klartext heißt das, Homosexuelle werden Heterosexuellen bevorzugt.

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                • Hana Mond sagt:

                  Logikfehler:
                  Es gibt nicht „Homosexuelle Partnerschaften, die in ihrer Gesamtheit der Ehe gleichgestellt würden“, sondern „Homosexuelle Partnerschaften, die nicht eingetragen sind“ und „Homosexuelle eingetragene Partnerschaften“ – die homosexuelle Entsprechung von „Hetero-Paar“ und „verheiratetes Hetero-Paar“.
                  Nicht-eingetragene Homo-Partnerschaften würden nicht bevorzugt – nur die Ehe und das Ehe-Äquivalent. Damit würden Homo- und Hetero-Partnerschaften gleichgestellt.

                  Der Begriff „Familie“ enthält natürlich Kinder – aber genauso wie es kinderlose Ehen gibt oder Ehen mit Kindern, die nur von einem der Partner leiblich abstammen, kann es Homo-Paare mit Kindern geben, entweder leibliche Kinder eines der Partner oder Adoptivkinder (letztere z.Zt. meines Wissens nach in Deutschland nur möglich, wenn sie die leiblichen Kinder eines der Partner sind – ob sich das auf Dauer ändern wird, bleibt abzuwarten).

                  Es gibt hier keinen Grund, in homo- und heterosexuelle Partnerschaften zu unterteilen und diese unterschiedlich zu bewerten – außer „Tradition aus Zeiten, in denen Homosexualität als unnatürlich galt“. Das halte ich aber für eine schlechte Grundlage …

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                • Adrian sagt:

                  „Familie hat die Funktion Kinder zu zeugen und aufzuziehen.“

                  Ehe hat mit Familie nichts zu tun.

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                  • IULIUS sagt:

                    Nein überhaupt nicht.
                    Die Vorteile aus einer Ehe zielen ausschließlich auf die Funktion der gründung einer Familie ab, als Keimzelle der Gemeinschaft zu funktionieren. Homosexuelle können die Funktion niemals übernehmen. Es ist nicht vergleichbar, insofern sind die Vorteile der Ehe gerechtfertigt und verstößt nicht gegen das Grudgesetz.

                    Die Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft ist rein politisch und zielt ausschließlich auf die finanziellen Vorteile der Ehe ab.

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                • maSu sagt:

                  Soll das bedeuten, dass heterosexuelle Paare, die leider aufgrund medizinischer Komplikationen keine Kinder zeugen können auch nicht unter „Familie“ fallen?!

                  Und soll das bedeuten, dass „Familie“ nur Menschen trifft, die sich selbst fortgepflanzt haben?!

                  Demnach stünden ja Kinder und Familien, die mit Hilfe von Samen- oder Eizellenspenden gezeigt wurden nicht unter dem expliziten Schutz?!

                  Na das wäre ja interessant….

                  Grundrechte gelten dann nur für Zeugungsfähige Paare… der Rest, der eh keine Kinder kriegen kann… pfff wertloses Pack…

                  Nein eben nicht!

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                  • IULIUS sagt:

                    „Soll das bedeuten, dass heterosexuelle Paare, die leider aufgrund medizinischer Komplikationen keine Kinder zeugen können auch nicht unter “Familie” fallen?!“
                    Das ist das, was Du verstehen willst.😉

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                    • Sue-San sagt:

                      Iulius, zum Teil hast du Recht. Die Ehe wurde ursprünglich unter besonderen Schutz gestellt, unter Anderem auch wegen der damit verbundenen Kinder. Nun heißt es aber „Ehe UND Familie“, was daraus resultiert, dass Ehe und Familie eben nicht gleichzusetzen sind, da es ja auch unverheiratete Paare gibt, die Kinder haben, was man auch als Familie definiert. Oder auch Patchworkfamilien jeglicher Art, wie etwa zwei Elternteile mit nur jeweils eigenen Kindern, oder drei Elternteile mit zum Teile gemeinsamen und zum Teil Kindern nur des Partners usw. Familie ist ein sehr weitläufiger Begriff (z.B. gelten zwei miteinander verheiratete Personen schon vor dem Gesetz als Familie, nicht erst wenn sie Kinder haben), und warum sollten nicht auch homosexuelle Partner/Paare darunter fallen? Auch diese können übrigens körperlich eigene Kinder haben, zum Beispiel aus einer früheren heterosexuellen Beziehung, künstlicher Befruchtung, Leihmutterschaft etc. Diese Kindern sollten auch unter den Schutz des Gesetzes fallen, und nicht nur wenn die Eltern verheiratet sind. Bei manchen Regelungen, z.B. dem Erbrecht ist es aber so, dass eheliche Kinder andere Rechte haben als nicht eheliche. Adoptionen oder Pflegeelternschaft sind soweit ich das weiß, auch nur Ehepartnern gestattet, bin da aber nicht ganz firm, also nicht drauf festnageln🙂

                      Dann gibt es noch etwas anderes, sehr wichtiges, dass du vielleicht vergessen hast. Bei Unfall- oder sogar Sterbesituationen sind alle Nichtverheirateten („nur“ Lebenspartner) insofern benachteiligt, dass sie beispielsweise nicht über medizinische Behandlungen verfügen dürfen, keine Patienteninformationen bekommen, vielleicht nicht einmal zum Patienten hinein dürfen, um nach ihm zu schauen, weil das nur Verwandten und Ehepartnern gestattet ist. Deren Kinder natürlich auch nicht, worunter diese sehr leiden können. Erbberechtigt sind sie natürlich auch nicht, was gerade dann ganz furchtbar sein kann, wenn die bucklige Verwandtschaft alles bekommt, die vielleicht den schwulen Sohn und seinen Lebenspartner seit Jahren verstoßen hat, wegen seiner Homosexualität. Sie können den Lebenspartner dann sogar von den Trauerfeierlichkeiten ausschließen. Das ist doch schrecklich, sowas! Nicht verheiratete Ehepartner können auch nicht mitversichert werden.

                      Es gibt ganz grundsätzlich viele Gründe, aus denen homosexuelle Partnerschaften sowohl sozial als auch finanziell rechtlich benachteiligt sind, die meines Erachtens dringend überarbeitet werden müssten.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Sue-San,
                      die Problematik habe ich schon erkannt.
                      Bin nur dagegen, irgendwelchen Gruppen Rechte einräumen zu lassen, die nichts mit der eigentlichen Funktion der Ehe zu tun haben. Im Grunde geht es dabei nur um Geld.
                      Auch die Ehe hat sich geändert und bedarf dringender gesetzlicher Korrekturen.

                      Deshalb bin ich der Meinung, die Rechte von Lebensgemeinschaften überhaupt.sollten komplett überarbeitet werden. Derzeit ist fast alles Zementartig auf die Ehe fixiert und läßt keinen Raum für Induvidualität.
                      Sicher lassen sich viele Dinge in Verträgen und Verfügungen regeln. Trotzdem wäre eine gesetzliche Regelung besser, zumal die Verträge und Verfügungen problemlos juristisch angegriffen und damit – oft zumindest eine Zeitlang – ausgehebelt werden können.

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                  • Blacky sagt:

                    Nö, weil DINKs diesen besonderen Schutz normalerweise nicht benötigen.

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                    • Sue-San sagt:

                      Also wirklich, Iulius, das sind nicht „irgendwelche Gruppen“ – das sind immerhin knappe 10 Prozent der Gesamtbevölkerung, um die es hier geht, welche offen oder versteckt homosexuell sind. Das sind 8 Millionen Menschen in Deutschland, also eine nicht ganz unwesentliche „Minderheit“.

                      Zu deinem Einwand der Rechte, die Funktion der Ehe betreffend, habe ich mir jetzt doch einmal die Mühe gemacht, mich durch alle Paragraphen des BGB zu wühlen, welche die Ehe betreffen. Es geht ja hier vorrangig um die Zivilehe, also die bürgerliche, nicht die kirchliche Ehe. Ich denke, da muss man sauber unterscheiden, sonst wirft man zuviel durcheinander.

                      Also wie gesagt, alles durchgelesen. Die „Funktion der Ehe“ ist in „§ 1353 – Eheliche Lebensgemeinschaft“ sowie „§ 1363 – Zugewinngemeinschaft“ bestens zusammengefasst:

                      (1) Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen. Die Ehegatten sind einander zur ehelichen Lebensgemeinschaft verpflichtet; sie tragen füreinander Verantwortung.
                      (2) Ein Ehegatte ist nicht verpflichtet, dem Verlangen des anderen Ehegatten nach Herstellung der Gemeinschaft Folge zu leisten, wenn sich das Verlangen als Missbrauch seines Rechts darstellt oder wenn die Ehe gescheitert ist.

                      (1) Die Ehegatten leben im Güterstand der Zugewinngemeinschaft, wenn sie nicht durch Ehevertrag etwas anderes vereinbaren.
                      (2) Das Vermögen des Mannes und das Vermögen der Frau werden nicht gemeinschaftliches Vermögen der Ehegatten; dies gilt auch für Vermögen, das ein Ehegatte nach der Eheschließung erwirbt. Der Zugewinn, den die Ehegatten in der Ehe erzielen, wird jedoch ausgeglichen, wenn die Zugewinngemeinschaft endet.

                      Heißt, die Zivilehe IST vor dem Staat ein Vertrag hauptsächlich rein materieller Natur. Rein materiell, was nicht immer nur unbedingt auf Finanzen zu beziehen ist, wohlgemerkt! Ob man diesen Vertrag nun Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft nennt, ist meines Erachtens völlig schnuppe, solange es auf dasselbe hinausläuft. Fakt ist, dass man eine Gütergemeinschaft irgendwie vertraglich regeln muss, und das hat der Staat schon per se mit § 1363 getan. Ehe nach heutiger Definition hat nichts damit zu tun, dass von den Eheleuten Kinder verlangt oder erwartet werden oder gar nur unter der Voraussetzung der Zeugungsfähigkeit die Ehe eingegangen werden darf. Kein Wort von erforderlicher Nachkommenschaft oder sowas.

                      Weitere wichtige Paragraphen, die besagen, wer eine Ehe schließen darf, die Ehemündigkeit ($1303), Geschäftsunfähigkeit (§1304), bestehende Ehen (§1306), Verwandtschaft (§1307) betreffend, weiterhin §1308, 1309, 1311 sowie 1314, in denen allen gesagt wird, unter welchen Voraussetzungen eine Ehe zustande kommen darf bzw. unter welchen sie für ungültig zu erklären ist, besagen genau eines nicht (pass upp, jetzt kommt’s!): dass eine Ehe aus Mann und Frau zu bestehen hat. An keiner einzigen Stelle wird erwähnt, dass es unbedingt Mann und Frau sein müssen, und zwar außerdem darum, damit der Fortbestand der Art gesichert wird. Oder ich habe irgendwas übersehen.

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                    • IULIUS sagt:

                      Wichtig ist § 1314 II Nr. 3 BGB
                      (2) Eine Ehe kann ferner aufgehoben werden, wenn

                      3. ein Ehegatte zur Eingehung der Ehe durch arglistige Täuschung über solche Umstände bestimmt worden ist, die ihn bei Kenntnis der Sachlage und bei richtiger Würdigung des Wesens der Ehe von der Eingehung der Ehe abgehalten hätten; dies gilt nicht, wenn die Täuschung Vermögensverhältnisse betrifft oder von einem Dritten ohne Wissen des anderen Ehegatten verübt worden ist;

                      Dazu gehört auch das Verschweigen von Unfruchtbarkeit, das Unterschieben eines Kindes etc…

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            • Adrian sagt:

              Die Gleichheit vor dem Gesetz. Wieso dürfen Frauen Männer heiraten und ich nicht? Erklär mal.

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        • Frank sagt:

          Wenn man mal alle Emotionen außen vor lässt, kann man dann sinnvolles gegen die Schwulenehe vorbringen? Gleiches Recht heißt doch nicht, dass Schwule und Heteros gleich sind. Können sie ja auch nicht, sonst hießen sie ja gleich🙂
          Was hat die sexuelle Orientierung mit einem Lebensmodell zu tun? Warum sollen Heteros Vorteile haben, bzw. für eine Neigung „belohnt“ werden?

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          • nomadenseele sagt:

            Ich habe grundsätzlich etwas gegen die zeitgeistige Gleichmacherei , die alles in einem beliebigen Einheitsbrei versinken lassen möchte.

            Wie schon geschrieben, sind mir die Homosexuellenrechte grundsätzlich egal. Was mir nicht egal ist, dass mir (und dem Rest der Gesellschaft) ein beliebiger Einheitsbrei aufgedrängt werden soll.
            Und genau deswegen lassen mich solche Artikel wie oben und noch mehr so dreiste Kommentare von Adrian von *neutral* auf *strikt dagegen* rutschen.

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            • Ja, dass alle Menschen dieselben Rechte haben ist voll unnötig. Blonde und Schwarzhaarige sind auch unterschiedlich, warum haben die eigentlich ieselben Rechte?

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              • Sie haben doch die gleichen Rechte! Auch Heteros dürfen keine Partner vom gleichem Geschlecht heiraten …

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                • Susalik sagt:

                  nein sie dürfen nicht die person heiraten die sie lieben -_- (deswegen nennt man es ja homosexuell😉 außerdem gewinnen die heteros doch dann auch rechte hinzu, sie könnten dann auch partner gleichen geschlechts heiraten! yay

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                  • unkraut sagt:

                    „außerdem gewinnen die heteros doch dann auch rechte hinzu, sie könnten dann auch partner gleichen geschlechts heiraten! yay“

                    das wär eigentlich super😀
                    da kann man einfach Wohngemeinschaften bilden, egal mit wem

                    (Vergünstigungen wie beim „Rundfunkbeitrag“)

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              • IULIUS sagt:

                Ich finde das ein wenig flach.
                Gleiches soll gleich behandelt werden. Denke darauf kann man sich einigen.
                Nur warum soll ungleiches gleich behandelt werden? Das ist nichteinmal vom Grundgesetz so vorgesehen. Im Grunde wird die Diskussion nur aufs Ficken geleitet.
                Was sonst noch daran hängt, die geschichtliche und gesellschaftliche Aufgabe der Ehe wird ignoriert, weil paßt nicht in die Argumentation.

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            • maSu sagt:

              Lies das Grundgesetz. Wenn du die Werte, die dort festgehalten sind („vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich“ usw!) ablehnst, dann hast du 2 Möglichkeiten:

              1) 2/3 Mehrheit finden und das GG ändern

              2) Wandere in ein Land aus, dass deine persönlichen Werte „lebt“. Ich kann da Iran, Syrien oder evtl. auch Nordkorea empfehlen.

              Sry aber bei manchen Menschen kommt mir die Galle hoch.

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              • nomadenseele sagt:

                Sry aber bei manchen Menschen kommt mir die Galle hoch.

                – Mir auch. Zum Beispiel bei Menschen, die aus der Gesellschaft einen Einheitsbrei machen wollen und mir diesen aufdrängen wollen. Also bei 100% aller linksgrünen.

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                • Mich interessiert jetzt mal, was du als „Einheitsbrei“ deklarierst bzw. wie du das Wort definierst. Du hast dieses Wort ein paar Mal schon gebraucht und ich kann mir darunter zu viel vorstellen.

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                  • tentor sagt:

                    Ich finde den Teil mit „mir aufdrängen“ viel interessanter. Was nämlich keiner weiß, in dem Gesetztentwurf steht dass jeder der Homosexuelle irgendwie eklig findet in eine Homo-Ehe gezwungen wird.

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                • Sabrina sagt:

                  Was wird dir denn „aufgedrängt“?
                  Homosexuelle sind dir doch egal. Also kann es dir doch auch egal sein, wenn sie heiraten und adoptieren dürfen. Wenn Homosexuelle die gleichen Rechte bekommen wie Heterosexuelle, was genau ändert sich denn dann für dich? Du willst nicht, dass dir „Einheitsbrei aufgedrängt“ wird? Dann heirate keine homosexuelle Person. Alles andere kann dir wurscht sein.

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                • Der Transhumanist sagt:

                  Von Gleichmacherrei kann nur die Rede sein, wenn etwas angeglichen werden soll, dass tatsächlich unterschiedlich ist. Homosexuelle sind Menschen und einige davon wollen sich offiziell binden. Da von Gleichmacherrei zu reden, bedeutet man denkt homosexuelle Menschen wären fundamental anders als heterosexuelle.

                  Zudem impliziert „Ich mag keinen Einheitsbrei“, dass Homosexuelle aufgrund dieser Unterschiedlichkeit keine gleichen Rechte bekommen sollen. Ist ja auch logisch, wieso sollten auch für unterschiedliche Menschen gleiche Rechte gelten. Soweit kommt’s noch!

                  Darüberhinaus finde ich es absolut lächerlich, hier das bockige Kleinkind zugeben nach dem Motto: „Och menno, ihr nervt mich damit voll, jetzt bin ich voll dagegen!“. Ihnen ist klar, das wir hier über das Leben von Menschen sprechen? Aber klar, da kann man ruhig mal dafür sein, dass die CDU hart bleibt und tausenden Menschen Gerechtigkeit untersagt, weil man sich persönlich genervt fühlt.

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                  • unkraut sagt:

                    Eigentlich ist „EHE = Mann + Frau“ Einheitsbrei.
                    Wenn Mann+Mann und Frau+Frau akzeptiert werden, wird der Einheitsbrei zu einem Teil aufgelöst, und Mario Barth wird arbeitslos, weil er nicht mehr so gut Einheitsbrei-Klischeewitze machen kann weil sich nicht mehr Einheitsbrei-Deutschland mit diesem Einheitsbreihumor identifizieren kann.

                    Also alleine wegen der Sache mit Mario Barth sollte Homoehe erlaubt werden

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                • maSu sagt:

                  Aha… Einheitsbrei ist also doof und noch viel doooofererer ist es, wenn Grundrechte auch noch für alle gelten. Böse.

                  Können sie das begründen?

                  Ach und zu links-grün:
                  Ich wähle weder Grün noch die Linke. Kann mit deren kaputter Ideologie nichts anfangen. Ich stehe auf dem Fundament, dass sich Grundgesetz nennt, auch wenn das viele Parteien (ja gerade die Grünen…) nicht sonderlich interessiert.
                  Unser Grundgesetz unterscheidet nicht nach Sexualität. Hätte man das damals geahnt, dann hätten die sozialen Dinosaurier das damals wohl anders gemacht. Aber so hat diese „nachlässigkeit“ im Nachhinein doch was Gutes.

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              • „Lies das Grundgesetz. Wenn du die Werte, die dort festgehalten sind (“vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich” usw!)“

                Dies GG, ist das dies Ding, in dessen Wirkbereich „Frauen bevorzugt“ eingestellt werden?

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                • maSu sagt:

                  Das Problem ist, dass das GG etwas verwässert wurde in dem Bereich, aber weiterhin erlaubt das GG keine „positive Diskriminierung“, denn: Auch positive Diskriminierung ist … Diskriminierung und selbige ist ausdrücklich verboten.

                  Diese Frauenbevorzugung aktuell wird zwar mit dem GG begründet… aber es gibt auch Spinner, die die Bibel oder den Koran als Legitimation für Massenmord hernehmen… ich behaupte: Man kann jedes geschriebene Wort mit etwas Kreativität so auslegen, dass es dem eigentlichen Zweck diametral entgegensteht. Unser GG ist zwar sehr konkret, aber die Quotentussis nehmen Einfluss.

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            • Darum geht es doch gar nicht! Es geht um Gleichberechtigung, nicht um Gleichmacherei. Und für Gleichberechtigung sind Sie doch? Dann verstehe ich nicht, was Sie an dem Comic stört … Der Autor des FAZ-Artikels erliegt übrigens demselben Irrtum, er verwechselt „gleichberechtigt“ mit „gleich“. Männer und Frauen sind doch auch (theoretisch) gleichberechtigt, dennoch sind sie aus biologischer Sicht nicht gleich, können gar nicht gleich sein. Natürlich haben Heterosexuelle eine andere Neigung als Homosexuelle (sie sind also nicht in jeder Hinsicht gleich), dennoch können und sollten alle dieselben Rechte haben.

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            • gnaddrig sagt:

              Wer will denn Dir (oder sonstwem) was für einen Einheitsbrei aufdrängen? Wenn Schwule auch heiraten dürfen, muss doch niemand deshalb schwul werden? Du musst doch dann als Mann keinen Mann (oder als Frau keine Frau) heiraten, bloß weil’s erlaubt ist? Du darfst auch weiterhin den Kontakt zu, ähm, Dir unliebsamen Elementen meiden, musst nicht beim CSD mitmarschieren und darfst Dich an verheirateten Schwulen genauso stören wie an unverheirateten.

              Niemand will Dir etwas nehmen, außer dem Privileg, mehr Rechte als Schwule zu haben. Aber das Privileg nehmen sie nicht, indem Sie Deine Rechte zusammenstreichen, sondern indem sie den Schwulen dieselben Rechte zugestehen wie dem Rest. Oder so.

              Wo also ist das Problem, außer natürlich dass Adrian natürlich wirklich ein ausgesprochen respektloser Schwuler ist, und wenn das überhand nähme ginge bald das Abendland unter und überhaupt…

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              • Frank sagt:

                Die sind _alle_ respektlos, diese Schwulen. Und das wurde mir auch schon aufgedrängt, vor einigen kann ich keinen Respekt mehr aufbringen.

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            • Hana Mond sagt:

              nomadenseele, deine Beiträge enthalten leider nur Schlagworte ohne Erklärung – sind dir Homosexuellenrechte nur solange egal, bis diese von der Theorie in die Praxis umgesetzt werden?
              Was passiert deiner Meinung nach, wenn „verheiratete“ homosexuelle Paare die gleichen Rechte haben wie verheiratete heterosexuelle Paare? Damit verändert sich doch nichts, außer, dass Männer- oder Frauenpaare, so sie „verheiratet“ sind, mehr Rechte haben – und gesetzlich den verheirateten Hetero-Paaren gleichgestellt sind.
              Was sind deine Befürchtungen, wo ist da der „Einheitsbrei“? Die Menschen, ihre Persönlichkeiten und Vorlieben, sind da doch weiterhin so bunt und unterschiedlich wie vorher. Verheirateten Hetero-Paaren entsteht kein Nachteil, ebensowenig unverheirateten Heteros oder Homos. Es wird nachher weiterhin Hetero- und Homosexuelle geben … ich verstehe nicht, was du an „Gleichmacherei“ und „Einheitsbrei“ fürchtest, wenn Menschen die gleichen Rechte bekommen? Oder bist du generell dafür, dass nicht alle Menschen die gleichen Rechte haben sollten?

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        • Adrian sagt:

          „Auf dieses Niveau lasse ich mich nicht runter“

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          • Adrian sagt:

            „Auf dieses Niveau lasse ich mich nicht runter“

            Du meinst „rauf“.
            Was ist denn Deine Argumentation ausser, „Homos gehen mir auf den Sack“?

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      • m sagt:

        Wird mir nicht klar warum da alle jetzt so heiss aufs Heiraten sind. Da reicht doch ein kurzer Blick in die Welt um zu sehen, was Ehe für eine schlechte Idee ist. Geht doch fast immer schief. ^^

        Aber nun, vielleicht sind Ehestreitigkeiten unter Schwulen und Lesben ganz interessant und wir können uns auf lustige Dramen einstellen. *Popcorn*

        Oder aber diese Ehen funktionieren tatsächlich besser weil Männer und Frauen — die passen bekannterweise nicht gut zusammen. Das wäre allerdings dann zum Gähnen langweilig.

        I DON’T KNOW HOW TO FEEL ABOUT THIS::\

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        • Es geht schlichtweg ums Prinzip. Ehe sollte Ehe sein und für alle mit denselben Rechten und Pflichten verbunden sein, ganz egal, ob es sich dabei um ein hetero- oder homosexuelles Paar handelt. Bislang werden homosexuelle Paare in Deutschland bei der Ehe benachteiligt, das ist Diskriminierung und das wiederum ist mit dem Grundgesetzt prinzipiell nicht vereinbar. Für heterosexuelle Ehen würde sich dadurch absolut nichts ändern, also kann es Heterosexuellen wumpe sein, ob Homosexuelle nun dieselben Rechte wie sie bekommen.

          Ob man dann heiratet oder nicht, bleibt immer noch jedem persönlich überlassen. Inwiefern die Ehe als solche eine gute oder schlechte Beziehungsform ist, bleibt ebenfalls jedem selbst überlassen. Allerdings sollte man da die Statistiken auch nicht zu negativ sehen. Angenommen, es wird jede zweite Ehe geschieden (ich glaube, es sind etwas weniger, aber genau weiß ich’s nicht), dann gibt es immer noch eine 50%-Chance, es hinzukriegen🙂

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          • m sagt:

            „Bislang werden homosexuelle Paare in Deutschland bei der Ehe benachteiligt (…)“

            Das stimmt so nicht bzw. ist nur die halbe Wahrheit denn ich darf auch als heterosexueller niemanden meines einen Geschlechtes ehelichen.

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            • Leszek sagt:

              @ M

              „Das stimmt so nicht bzw. ist nur die halbe Wahrheit denn ich darf auch als heterosexueller niemanden meines einen Geschlechtes ehelichen.“

              Was im Hinblick der bei dir als Heterosexeller auf Heterosexualität bzw. auf das andere Geschlecht abgespeicherten Attraktivitätsmerkmale für dich aber keinen realen Nachteil darstellt.
              Die Diskriminierung, dass Homosexuelle nicht heiraten können, liegt ja gerade darin, dass Heterosexuelle den bei ihnen abgespeicherten Attraktivitätsmerkmalen entsprechend eine Ehe eingehen können während dies Homosexuellen nur deshalb versagt wird, weil die abgespeicherten Attraktivitätsmerkmale sich auf das eigene Geschlecht richten.

              Schwule Männer sind hier in diesem Sinne gegenüber heterosexuellen Frauen benachteiligt und lesbische Frauen sind hier in diesem Sinne gegenüber heterosexuellen Männern benachteiligt.
              Es wird also Gleiches (auf ein bestimmtes Geschlecht abgespeicherte Attraktivitätsmerkmale) ungleich behandelt ohne dass dafür ein rationaler Grund vorliegt. Die typisch konservativen Argumente sind ohnehin irrelevant, da all das, was homosexuelle Partnerschaften angeblich von heterosexuellen Partnerschaften unterscheidet in Wahrheit auch auf zahlreiche heterosexuelle Paare zutrifft.

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              • m sagt:

                Ich will das nicht schön reden, aber was spricht dagegen — in meinem Fall — eine Ehe mit einem Mann eingehen zu wollen einfach der steuerlichen Vorteile wegen UND der geringeren Gefahr Opfer des „Programmes“ zu werden nach dem das jeweils andere Geschlecht abläuft? Man könnte da viel rationaler herangehen denn einem ist ja eben nicht durch Liebe das Gehirn vernebelt.🙂 Oder vielleicht möchte ich einem guten Freund aus einem armen Land nach Deutschland helfen. Oder aus irgend einem anderen Grund. All das ginge jetzt auch für mich nicht.

                Nicht jede Ehe wird aus Liebe geschlossen da gibt es mannigfaltige Motive.

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                • Leszek sagt:

                  @ M

                  O.k., ich verstehe was du meinst.
                  Das Problem wäre hier vermutlich, dass viele Menschen dies nicht als gleichwertige Motivationen zur Ehe ansehen würden wie eine Ehe, die tatsächlich durch Liebe motiviert ist. Jemand, dem die Ehe als Institution wichtig ist, könnte, wenn er rational denkt, durchaus zu der Erkenntnis gelangen, dass die (durch Liebe motivierte) Ehe von Homosexuellen keinesfalls die Ehe entwertet, sondern ihren Wert sogar bestätigt.
                  Das dürfte bei den von dir genannten Motivationen eher weniger der Fall sein.
                  Insofern wäre hier also die Frage zu stellen, warum die von dir genannten Ehe-Motivationen der Liebesmotivation als gleichwertig gegenübergestellt werden sollten.

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                  • m sagt:

                    „Insofern wäre hier also die Frage zu stellen, warum die von dir genannten Ehe-Motivationen der Liebesmotivation als gleichwertig gegenübergestellt werden sollten.“

                    Das ist moralisch, wir haben öffentlich beschlossen die Ehe zu akzeptieren unter der Bedingung, dass sie eine Folge von Zuneigung ist. Stillschweigend gibt es aber gemeinhin eine Übereinkunft, dass Liebe, falls es sie gibt, nur eine von vielen Gründen für eine Heirat ist. Wie dieser „Bund fürs Leben“ entstanden ist und welche Funktion er erfüllt, ist zu vielen Gelegenheiten besprochen worden. Mir persönlich gefallen die ökonomischen Erklärungsansätze — sie sind so schön nüchtern.🙂

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                    • Leszek sagt:

                      @ M

                      „Mir persönlich gefallen die ökonomischen Erklärungsansätze — sie sind so schön nüchtern.“

                      Ökonomische Erklärungsansätze (wie Rational Choice, Behavioral Economics und Identity Economics) leisten genau wie Erklärungsansätze, die der Soziologie und der Psychologie entstammen, sicherlich z.T. interessante und wichtige Erklärungen für menschliches Verhalten.
                      Allerdings scheinen mir die von dir aufgeführten ökonomischen Erklärungen beim Thema gleichgeschlechtliche Ehe in einem pragmatischen Sinne nicht unbedingt gute Argumente zu sein – insbesondere wenn es darum gehen soll Ehe-Fans zu überzeugen.🙂

                      Kürzlich ist übrigens ein Buch herausgekommen (vielleicht kennst du es ja), das den Rational Choice-Ansatz auf das Thema Sexualität überträgt: Gérard A. Bökenkamp – Ökonomie der Sexualität: Von der Liebesheirat bis zur Sexarbeit (Von einem radikal-liberalen Autor, zwar nicht meine politische Richtung, aber scheint thematisch trotzdem interessant zu sein). Habe es bislang aber erst überflogen und kann es daher noch nicht genauer beurteilen.

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                • Da erschließt sich mir nicht ganz, inwiefern das gegen eine Gleichberechtigung für Homosexuelle spricht, die heiraten möchten (aus welchen Gründen auch immer). Wenn die Ehe sowohl für Hetero- als auch für Homosexuelle mit denselben Rechten (und Pflichten) verbunden ist, dann könnten Sie natürlich auch als heterosexueller Mann einen guten Freund heiraten, wenn sie sich mit ihm so wohl fühlen, dass Sie Ihr Leben mit ihm teilen wollen. Das ist ja zurzeit für Heterosexuelle möglich, dass ein Mann und eine Frau aus Freundschaft oder Vernunft zu heiraten. Scheinehen sind zwar verboten, aber ansonsten ist die Motivation Privatsache. Da ändert sich ja nichts dran, wenn das auch für homosexuelle Ehen gilt.

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                  • m sagt:

                    „Da erschließt sich mir nicht ganz, inwiefern das gegen eine Gleichberechtigung für Homosexuelle spricht, (…)“

                    Gar nicht. Mir im privaten auch völlig egal wer wen so liebt, fickt, heiratet. Suum cuique. ^^

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                • Susalik sagt:

                  ja und ist doch dann auch gut, wenn homo-ehe möglich wäre könntest du das doch machen –> alle glücklich / wo ist das problem??

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    • Wenn es dir doch angeblich so egal ist, warum regst du dich dann auf?

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  4. Interessant. Warum kann „anders“ nur sein, was „besser“ oder „schlechter“ ist? Der FAZ-Artikel schreibt ja nichts dergleichen, das ist deine Interpretation. Ich finde das bedenklich, unterschiedliches nur in Hierarchien (welcher Art eigentlich? ethisch? biologisch? politisch? wirtschaftlich?) denken zu können, bzw. die Darstellung von Unterschiedlichkeit, wenn sie von anderen vorgenommen wird, als hierarchistisch zu deuten. So, als könnten auch andere Andersartigkeit nur in Kategorien von „besser“ oder „schlechter“ denken.

    Natürlich sind homosexuelle Partnerschaften anders als heterosexuelle. So wie auch keine zwei heterosexuellen Partnerschaften gleich sind. Das macht nicht die eine besser als die andere. Wer sollte das auch beurteilen? Es kommt darauf an, ob sie denjenigen so passt, die diese Beziehung führen, die alleine haben das Recht, das zu bewerten (auch, wenn sich andere gerne darin einmischen).
    Das hat aber mit dem Konzept der Ehe nichts zu tun und mit der Frage, ob eine Ausweitung dieses Konzepts auf Homosexuelle folgerichtig ist. Und das schreibt Altenbockum in seinem Text auch nicht.

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    • Natalie sagt:

      Hier geht es um die rechtliche Gleichheit. Und wieso sollte ein heterosexuelles Paar andere Rechte haben (also „besser“ gestellt sein) als ein homosexuelles Paar? Abgesehen davon, dass sie nicht zusammen Kinder auf die Welt bringen können, wo ist der Unterschied? Und kinderlose Ehepaare haben ja auch nicht weniger Rechte.

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      • Nein, eigentlich geht es nicht um rechtliche Gleichheit von irgendwem. Eigentlich geht es darum, was unter dem Begriff Ehe zu verstehen ist.

        Diese Debatte wird aber komischerweise überhaupt nicht geführt. Stattdessen wird sie für einen Stellvertreterkrieg um die Rechte Homosexueller mssbraucht, die man auch vollkommen losgelöst von der Frage nach der Ehe führen könnte – und umgekehrt könnte man die Frage danach, was Ehe ist, auch führen, ohne über Homosexuelle auch nur ein Wort zu verlieren. Relevant wäre sie auf jeden Fall auch so, zumal in Zeiten hoher Scheidungs- und niedriger Geburtenraten.

        Es ist ja nicht so, dass Ehe ein ausschließlich rechtliches Konstrukt wäre; Das ist sie auch, aber wenn es wirklich nur um rechtliche Gleichstellung ginge, gäbe es viel einfachere Lösungen, z.B. die Abschaffung der Ehe als rechtlichem Konstrukt, oder die Einführung eines rechtlich gleichgestellten Modells, das ausschließlich Homosexuellen vorbehalten ist, oder eine ausschließliche Förderung von Menschen, die Kinder erziehen (mein persönlicher Favorit; warum sollten auch Leute dafür gefördert werden, dass sie sich einfach nur liebhaben – und das schriftlich? Ergibt doch keinen Sinn, weder für hetero-, noch für homosexuelle). Da aber niemand darüber spricht, ist anzunehmen, dass es darum auch nicht wirklich geht.

        Es geht um den symbolischen, den kulturellen Wert der Ehe. Darum geht es eigentlich. Diese Debatte wird aber mit Argumenten geführt, die der Sphäre des Rechts oder der „Gerechtigkeit“ (was auch immer das ist) entnommen werden. Tatsächlich ist es aber wohl eher so, dass wir heute immer noch in konservativ-romantisierender Form die Ehe als etwas verklären, was sie eigentlich nie war. Und anstatt dieses überholte Modell mal grundsätzlich zu hinterfragen und zu reformieren, soll es einfach noch weiter ausgedehnt werden. Ist doch irgendwie seltsam, dass Homosexuelle, die immer noch gegen allerlei Ressentiments von konservativer Seite zu kämpfen haben, sich jetzt ausgerechnet so eine konservative Institution zu eigen machen sollen, um ihren Beziehungen einen neuen Status zu geben.
        Auf einer persönlichen Ebene kann ich das ja verstehen. Jeder von uns hat als Kind etwas von der heilen Welt erzählt bekommen, mit Hochzeit im weißen Kleid, guten und schlechten Zeiten und bis dass der Tod euch scheidet. Und wenn man dann irgendwann merkt, dass man diesem klassischen Bild nicht entspricht, dann ist natürlich das Bedürfnis da, sich durch gerade eben dieses Ritual doch die Legitimation zu holen, die auch die Eltern (oder vielleicht eher: die internalisierten Eltern) anerkennen. Ist ja verständlich.

        Das macht das Konzept aber noch nicht sinnvoll. Persönliche Befindlichkeiten sind das eine, rationale Politik das andere.

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        • Adrian sagt:

          „Persönliche Befindlichkeiten sind das eine, rationale Politik das andere.“

          Sagt einer der problemlos jede dahergelaufene Barmieze ehelichen könnte.
          Aus der privilegierten Position ist es immer leicht, anderen Menschen auf der Grundlage scheinbar rationaler Argumente gleiche Rechte vorzuenthalten.

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          • „Sagt einer der problemlos jede dahergelaufene Barmieze ehelichen könnte.“
            Wenn das so wäre, hätte ich es wohl schon gemacht.

            Ich weiß nicht, vielleicht bin ich auch nur deswegen dagegen, weil jeder andere dafür ist und ich es einfach nicht aushalte, wenn sich alle einig sind.

            Aber wenn ich mir das Familienrecht in Deutschland anschaue, dann stelle ich fest, dass das Konzept von Ehe, so wie es momentan gilt, rein gar nichts bringt. Lassen wir das Thema der Sexualität mal für einen Moment beiseite und schauen uns an, wie das mit der Ehe momentan funktioniert. Da die Ehe ein gegenüber allen anderen Modellen des Zusammenlebens privilegiertes Modell ist, begünstigt sie diejenigen, die sie schließen können. Diejenigen, die sie nicht schließen können, sind von diesen Begünstigungen ausgeschlossen. Das ist Diskriminierung, gar keine Frage.
            Aber was ich mich frage: Warum zum Henker wird denn die Ehe begünstigt? Welchen Mehrwert hat denn für die Gesellschaft, den Staat, die Wirtschaft ein Paar, das mit Trauschein zusammenlebt gegenüber einem, das ohne Trauschein zusammenlebt? Überhaupt keinen! Also warum wird dieses Modell privilegiert? Das ergibt einfach keinen Sinn.

            Es hatte aber mal einen Sinn. Nämlich zu der Zeit, als das mit den Verhütungsmitteln noch nicht so weit her war und so gut wie jedes Ehepaar auch Kinder bekommen hat. Das ist doch der entscheidende Punkt: Kinder sind viel Arbeit. Kinder kosten viel Geld. Kindererziehung genießt geringe Anerkennung. Und – Thema Vereinbarkeit von Beruf und Karriere – sie behindert die Erziehenden sogar noch bei ihrem Fortkommen. Das sind schwerwiegende Nachteile, denen als Vorteil allein gegenübersteht, dass Kinder einen Wert an sich haben. Unter diesen Bedingungen ist es sinnvoll, dass der Staat Kindererziehung fördert. Da bis in die 50er, 60er Jahre hinein die Kindererziehung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf die Eheschließung folgte, ergibt es Sinn, die Ehe zu fördern. Dazu kam nämlich noch, dass durch die Ehe der Mann an die Frau gebunden wurde und somit die Pflicht hatte, sie bis ins Alter zu versorgen und umgekehrt auch, dass durch die Ehe die Frau die Pflicht hatte, ihrem Mann den Rücken freizuhalten, sodass der seinen Aufgaben nachgehen konnte. Das war im Sinne des Gemeinwohls. Das ist heute aber immer weniger der Fall.
            Hart ausgedrückt, sind all diejenigen, die heiraten und dann keine Kinder großziehen, Sozialschmarotzer. Weil sie sich die Vorteile sichern, ohne die Pflichten wahrzunehmen. Aber man kann den Leuten nicht vorwerfen, dass sich die Zeiten geändert haben. Und man kann ihnen auch nicht vorwerfen, dass sie ein Angeobt nutzen, das existiert. Man muss aber dem Staat vorwerfen, dass er den Anschluss an die neuen Zeiten verpasst hat. Er fördert ein Modell, das so keinen Gemeinnutzen mehr hat. Stattdessen sollte er Kindererziehung fördern, egal ob nun mit Trauschein, oder ohne. Ob jemand nun heiraten will oder nicht, sollte Privatsache sein, denn dadurch entsteht kein öffentlicher Mehrwert mehr.

            Ich plädiere also nicht dafür, Homosexuellen Privilegien vorzuenthalten. Ich plädiere dafür, sinnentleerte Privilegien abzuschaffen, anstatt sie immer weiter auszudehnen, und dafür denjenigen zugutekommenzulassen, die auf Hilfe dringend angewiesen sind, was homosexuelle Kindererzieher natürlich genau so einschließt wie heterosexuelle, die klassische Familie genauso wie alleinerziehende.

            Und um nochmal auf das ad hominem-Argument einzugehen: Das würde für mich als kinderlosen Single auch dann noch bedeuten, auf die Privilegien verzichten zu müssen, wenn ich mich entschließen sollte, zu heiraten. Und das wäre auch gut so.

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            • IULIUS sagt:

              „Das ist Diskriminierung, gar keine Frage.“
              Das BVG:
              „Der allgemeine Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG gebietet dem Gesetzgeber, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln“

              Um das beurteilen zu können kann man nicht nur auf einen Aspekt der Ehe achten, sondern es müssen alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden. Die Ehe hat eine gesellschaftliche Funktion, die Homosexuelle nicht leisten können. Die wird tunlichst ignoriert. Es wird ausschließlich auf den sexpraktizierenden Teil abgestellt, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

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            • Sue-San sagt:

              Hi nachdenklicher Mann, im Großen und Ganzen kann ich deinen Ausführungen Voll zustimmen. Ist rein rational betrachtet alles vollkommen richtig, auch wenn es so manche liebgewordene Denkgewohnheit über den Haufen werfen mag. Was die finanziellen Vorteile einer Ehe betrifft, die sind sogar für kinderlose Paare größer als für kinderhabende, wenn man es mal genau nachrechnet, und zwar umso mehr, je größer die Unterschiede im Einkommen sind. Da könnte man vielleicht auch noch mal mit dem Rot- oder Grünstift drübergehen.

              Die Ehe hat selbst für kinderlose Paare aber in der Tat noch einen weiteren Sinn, nämlich nicht miteinander verwandte Menschen in den Status der Verwandtschaft zu erheben, was zum Beispiel bei Krankheit oder Tod des Partners eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Und bei langjährigen Partnern mit oder ohne Trauschein sind ja Krankheit oder Tod keine unfassbar seltenen Phänomene, die nur nebenbei berücksichtigt werden müssten. Ich sage nur Erbrecht, Patientenverfügungen, Mitspracherecht bei Behandlungen, Besuchsrecht, Beerdigungsformalitäten etc. Gerade in solchen persönlichen Krisensituationen ist es überaus wichtig, dass der Status des Partners geklärt ist, um schwerwiegende Entscheidungen treffen zu können und zu dürfen.

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              • Ja, da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Und ich finde auch, dass es unsinnig ist, zwei Leuten zu verweigern, füreinander zu sorgen, weil derjenige, für den sie sorgen wollen, das falsche Geschlecht hat. Das ist doch Blödsinn hoch drei. Dafür braucht es auf jeden Fall eine Lösung.
                Aber das muss doch auch ohne Ehegattensplitting und andere Steuerklasse gehen. Das sind wirklich Förderungen, die Leuten vorbehalten sein sollten, die Kinder erziehen, um die daraus resultierenden Nachteile ein Stück weit zu kompensieren.

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            • Adrian sagt:

              „vielleicht bin ich auch nur deswegen dagegen, weil jeder andere dafür ist und ich es einfach nicht aushalte, wenn sich alle einig sind.“

              Dann würde ich Dir vorschlagen, Dich ebenfalls für die erneute Legalisierung der Sklaverei einzusetzen. Ist ja nicht auszuhalten, wenn jeder andere dafür ist…

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              • Adrian sagt:

                „dagegen ist“, natürlich🙂

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              • Oh, ich bin durchaus für Prostitution.

                Aber Spaß beiseite, so richtige Sklaverei, das wäre selbst mir zu krass. Erstaunlicherweise bin ich auch gegen den privaten Besitz von Schusswaffen oder das Aufheben des Tempolimits in Innenstädten.
                Aber ich finde seltsamerweise, dass die Ägypter, die Babylonier, die ollen Griechen und Römer sinnvolle Beiträge zur Weltgeschichte geliefert haben, und das, obwohl es Sklavenhaltergesellschaften waren. Ich finde auch, dass die Kreuzzüge nicht weniger berechtigt waren als die Eroberung Jerusalems durch die Moslems 300 Jahre zuvor.

                Schlussendlich hänge ich wohl dem absurden Glauben an, dass unsere Gesellschaft und die Prinzipien, auf die sie sich gründet, eigentlich gar nicht so schlecht sind. Und dass man mit „großen Sprüngen“ (Mao) immer vorsichtig sein sollte, dass man dabei nicht mehr kaputt macht, als man verbessert. Ich bin einfach vorsichtig.

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        • Die Ehe wird doch nicht ausgeweitet, wenn Homosexuelle dieselben Rechte bekommen wie Heterosexuelle. Ehe bleibt immer noch Ehe. Was dann jeder persönlich darunter versteht, ist wieder ein anderer Schnack. Das ist – wie gesagt – Privatsache.

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          • noxpolaris sagt:

            Sie bekämen nicht die gleichen Rechte wie Heterosexuelle, sondern mehr. Sie könnten nämlich außer der Ehe auch eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, was zwei Heterosexuelle (Mann und Frau) nicht können.

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            • Frank sagt:

              Ich dachte, die Homoehe würde diese eingetragene Lebenspartnerschaft ersetzen.

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              • noxpolaris sagt:

                Wie kommst Du darauf? Wer in dem Fall als Homo heiratete, müsste ja schön blöd sein, zumindest wenn er mehr verdient als sein Ehepartner.

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                • Ich hätte jetzt auch gedacht, dass die Ehe die eingetragene Lebenspartnerschaft ersetzt. Ist das nicht jetzt auch schon so, dass der Ehegatte, der mehr verdient, vom Ehegattensplitting profitiert und der andere eher nicht?

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                  • Sue-San sagt:

                    Na DEN Streit zwischen zwei Männern oder Frauen möchte ich aber auch nicht miterleben, wenn einer heiraten möchte und der andere nur eine eingetragene Lebenspartnerschaft😀 Ich stelle mir das so toll vor: „Liebster Jochen, du bist mein Ein und Alles! Ich kann nicht mehr ohne dich leben und frage dich daher vor all diesen fremden Leuten im Drei-Sterne-Restaurant: willst du mit mir eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen? Ich weiß, du hattest jetzt einen Heiratsantrag erwartet, aber das fände ich blöd, weil du doch so viel mehr verdienst als ich und darum mein Gehalt in LstKl VI gesetzt würde… weißt schon, ne? *zwinkerzwinker*“ Das wird dann wahrscheinlich genauso lustig, wie wenn zwischen zwei Heteros einer auf nem Ehevertrag besteht und die andere aber an die ewig währende Liebe glaubt ^^

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                    • Ach, ich versteh immer gar nicht, was das Problem bei einem Ehevertrag sein soll. Der tritt ja nur in Kraft, wenn man sich scheiden lässt. Und wenn man an die ewig währende Liebe glaubt, zieht man eine Scheidung ohnehin nicht in Betracht, wenn man heiratet. Dann kann man auch ruhig so einen unromantischen Vertrag unterschreiben, wenn’s dem anderen Freude macht oder was auch immer. Na ja, aber das ist ein anderes Thema🙂

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                  • Robert W. sagt:

                    Mit dieser Ansicht sollte man keine Ehe eingehen.😉
                    Wenn man heiratet, dann schmeisst man im Prinzip beide Einkommen zusammen und bestreitet daraus den Lebensunterhalt. Da profitiert der mit dem höheren Gehalt nicht vom Ehegattensplitting, weil er das Gehalt ja mit dem Ehepartner teilt.
                    Ich weiss, daß das eine „veraltete“ Ansicht ist, und viele Frauen das nicht verstehen, weil sie (immer noch) der Ansicht sind „das Gehalt des Mannes ist UNSER Einkommen, mein Gehalt ist mein zusätzliches Taschengeld“😉

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                    • Danke für die Aufklärung, dann habe ich das verwechselt. Irgendwie hatte ich im Hinterkopf, dass der Bruder eines Bekannten durch das Ehegattensplitting profitiert hatte, obwohl er mehr verdient als seine Frau. Möglich, dass ich was durcheinander gebracht oder falsch verstanden habe. Ich schlaf immer spontan ein, wenn jemand das Wort „Steuer“ … schnarch … hm?

                      Das ist aber kein Grund, deswegen Frauen pauschal als verschwendungsfreudig in Bezug auf das Geld ihres Mannes hinzustellen. Das ist Käse. Sollte der Mann der Hauptverdiener und Familienernährer sein und die Frau tatsächlich nur nebenberuflich ein bisschen „Taschengeld“ dazu verdienen, bietet sich eine klassische Rollenverteilung natürlich an, das muss dann jeder selber wissen, aber dann darf der Mann sich nicht beschweren, wenn sein Gehalt für die gesamte Familie herhalten muss. Will der Mann über sein Gehalt komplett selbst verfügen, muss er halt auch alleine leben. Allerdings müsste er sich dann auch alleine um den Haushalt kümmern. (Wenn wir schon mal dabei sind, dämliche Geschlechterrollenklischees aufzuwärmen)😛

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                  • St. Elmo sagt:

                    Das große Problem ist das viele Menschen inklussive der Rot/Grün Linken Politiker nicht verstehen wie das Splitting funktioniert.
                    Splitting hat nix mit den STeuerklassen zu tun.
                    Die Steuerklassen sind scheiß egal
                    Es macht keinen Unterschied ob du in Klasse 5,3 oder 1 Versteuert wirst. am Ende des Jahres gillt für alle der gleiche Steuertarif. und zu wenig gezahlte Steuern müssen nachbezahlt werden oder zu viel gezahlte Steuern können zurückgefordert werden.

                    Splitting allerding hat nix mit den Steuerklassen zu tun

                    Splitting bedeutet, da Ehepaare können ihr Einkommen statt wie vor der ehe getrennt, während der Ehe gemeinschaftlich ihr Einkommen veranlagen, durch die gemeinschaftlich veranlagung können sie vom Splitting profitieren.

                    Splitting bedeutet folgendes
                    Einkommen A + Einkommen B / 2 = Zu Versteurndes Einkommen A + B

                    Je näher die Gehälter beieinander liegen desto niedriger ist der Splitting Vorteil
                    Je weiter die Gehälter auseinander liegen desto größer ist der Splitting Vorteil.

                    Dies wurde eingeführt damit Ehepartner bei der Gestaltung ihrer Ehe die freie Wahl haben wie sie Haus- und Erwerbsarbeit untereinander aufteilen.

                    Die Parteien die fordern das Splitting abzuschaffen sind im Grunde Menschen die Sozialen Aufstieg verhindern bzw. erschweren wollen, Da sie vor allem Ehepaare mit unterschiedlichem Einkommen benachteiligen und so Heiraten nach Unten bzw. nach Oben benachteiligen. gegenüber Heiraten auf der gleichen Ebene.

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                    • Sue-San sagt:

                      Is ja gut möglich und im Grunde auch schietegal, wie das eine oder andere funktioniert, ich kenn mich da nicht aus, und werde darum nicht darüber streiten ^^

                      Tatsache ist aber, dass bei Eheschließungen mit oder ohne Ehevertrag bzw. bei der Wahl zwischen eingetragener Lebenspartnerschaft und Ehe (und da dann mit oder ohne Ehevertrag), falls für Homos tatsächlich die Ehe NEBEN der eingetragenen Lebenspartnerschaft möglich sein sollte, was ich mir nicht unbedingt vorstellen kann – also dass bei der Wahl dazwischen oft die Streiterei auf kommt, ob es dem anderen auch auf das Geld oder nur auf das Gefühl ankommt. Ist doch ein ganz klassischer Zankapfel zwischen zwei Ehewilligen, darauf wollte ich bloß hinaus🙂

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                    • St. Elmo sagt:

                      Ehe für Alle = Bedarfsgemeinschaft
                      Den da wird auch unverheirateten oder WG Mitbewohnern aufgezwungen was sonst erst im Fall der Eheschließung und Eingetragenen Partnerschaft üblich ist, also das bevor der Staat bezahlt erst der Eine blechen muss wenn der Andere zum Sozialfall wird.

                      Wobei das ganze am Thema vorbei geht.
                      Im Grunde es es doch Latte ob man für Heteros die Ehe hat und für Homos die Lebenspartnerschaft oder ob man eines für Beide hat. Unterschiedlicher Name gleicher Inhalt, ist doch Absolut OK.
                      Vor allem wenn man Bedenkt das die Ehe nun mal kein rein staatliches Konstrukt ist sondern Kulturell tief verwurzelt ist, Ehe war nun mal die lebenslange Verbindung zwischen Mann und Frau zum Gründen einer Familie.
                      Statt die Ehe jetzt Staatlicherseits auch für Homosexuelle zu öffnen sollte man sich eher mal die Frage stellen was mit der Ehe nicht mehr stimmt wenn 50% der Ehen geschieden werden, ob die Ehe überhaupt noch einen Sinn hat und nicht das Modell des PaCS wie es in Frankreich existiert die sinnvoller alternative zur Ehe für alle ist.

                      Und von wegen Diskriminierung was ist mit Menschen die eine Ehe zu Dritt oder zu Viert usw. führen wollen weil sie sich alle ganz doll lieb haben. Die werden doch auch Diskriminiert schließlich ist die Ehe und die Lebenspartnerschaft auf 2 Personen begrenzt.

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                    • Ah, OK. Klingt logisch und ist finde ich auch unabhängig von einer Familiengründung sinnvoll, wenn man einen gemeinsamen Haushalt führen will oder bereits führt. Was gar nicht sinnvoll und logisch ist, ist, homosexuellen Paaren diesen Vorteil vorzuenthalten. (Um zum Thema zurückzukommen🙂 )

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                    • St. Elmo sagt:

                      Welchen Vorteile haben den eingetragene Homosexuelle Paare gegenüber Heterosexuellen Ehepaaren nicht.

                      Adoptonsrecht?
                      Unter dem Gesichtspunkt des Kindeswohls wird das Kind bei ähnlicher Eignung der Adoptiveltern wohl immer zuerst zu heterosexuellen Paaren kommen, einfach weil es da Vater und Mutter hat. Da es nun mal nicht um den Wunsch der Adoptiveltern geht sondern um das Wohl des Kindes.

                      Wobei mich da mal interessieren würde wie das bei Schwulem Paar vs. Lesbischem Paar bei ansonsten gleicher Eignung seien wird. Höchstwahrscheinlich wird man den Schwulen pädophile Neigungen unterstellen und das Kind den Lesben geben.

                      Aber zum Thea #EheFürAlle
                      Was ist eigentlich mit der Ehe zu Dritt warum enthalten wir diesen Menschen die Vorteile einer eingetragenen Partnerschaft oder Ehe?

                      Ist das nicht genauso Diskriminierend wie es früher gegenüber den Homosexuellen war?

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  5. Adrian sagt:

    Die eigentliche Aussage lautet vmtl. eher: „Ich mag keine Homos.“

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    • Frank sagt:

      Ich entnehme dem FAZ-Fragment oben, dass der Autor sich wünscht, dass es auch weiterhin rechtliche Unterschiede zur Ehe geben soll. Frag mich nur warum? Eine Wertung kann ich dort aber nicht erkennen.

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  6. maSu sagt:

    Die FAZ würde niemals Artikel veröffentlichen, die Aussagen, dass Heterosexuelle bessere Menschen sind als Homosexuelle. Aber das Homosexuelle schlechtere Menschen sind… ja das steht doch eigentlich fest😡

    Ich finde diesen Müll den nun viele „Journalisten“ wegen dem Entscheid in Irland abgeben ekelerregend.

    Von:

    „Aber ein Kind braucht Mutter und Vater!!!“ – ja und was ist mit alleinerziehenden Menschen? Sind das Monster?

    über:

    „Homosexuelle bieten kein stabiles Familienumfeld!!!!“ – ja und heterosexuelle Menschen vögeln nie fremd?! „Heterosexuelle Familien“ zerbrechen nie?! Bullshit! Ob Hetero oder Homo … beides kann gut oder schlecht verlaufen!

    bis hin zu:

    „Die Kinder werden in der Schule gemobbt wenn ihre Eltern homosexuell sind!!!!“ – ja von deinen Kindern, die du zu homophoben Arschlöchern – wie du es bist – erziehst! Glückwunsch.

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    • Konsequenterweise müsste man ja auch – wenn die Ehe nur aus Mutter und Vater zu bestehen hat – kinderlose Ehepaare zwangsscheiden und Ehepaare mit Kindern, die sich auseinander gelebt haben, die Scheidung verbieten. Macht man aber nicht, weil das Privatsache ist und das ist auch gut so. Die sexuelle Neigung ist ebenfalls Privatsache, deswegen sehe ich aber auch wirklich kein sachliches, stichhaltiges, logisches Argument dafür, dass homosexuelle Partnerschaften nicht dieselben Rechte und Pflichten wie heterosexuelle Partnerschaften haben dürften.

      Ich lese hier nur Argumente à la „Die Gleichmacherei nervt“ oder „Ich will mir diese Gleichmacherei nicht aufzwingen lassen“. Aber mit Gleichmacherei hat doch Gleichberechtigung nichts zu tun (ich weiß, ich wiederhole mich, aber mich macht diese sture, uneinsichtige und vollkommen unlogische Haltung einfach sauer). Was also spricht dann dagegen?

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      • IULIUS sagt:

        Naja, die Frage ist, will und kann man jeden eventualfall ausschließen? Weiterhin ist zu beachten, daß – zumindest damals bei Entstehung des Gesetzes – das Kinderkriegen, außer bei Unfruchtbarkeit und totaler Enthaltsamkeit, kaum dauerhaft zu verhindern war.

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      • blaupause7 sagt:

        man könnte diesen Gedanken sogar noch weiterführen. Stell dir folgende Konstellation vor: Person A, sog. cis-mann, Person B, sog. trans-mann – haben vor der Angleichung von Person B als „Mann und Frau“ geheiratet. Nun gelten beide als Mann – und schon tut sich die Frage auf „Ist die vor Jahren geschlossene Ehe noch gültig?“ – In Irland wäre sie jetzt weiterhin gültig. Und hier?

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        • maSu sagt:

          Das ist in der Tat eine gute Frage…

          …ich kann dir die Antwort, die dir manche darauf geben werden schon vorwegnehmen: „ich mag keinen Einheitsbrei“ ….

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        • Yesa sagt:

          @blaupause7 kann ich dir beantworten. Wäre sie in Deutschland nicht. Vor der Angleichung hätte die Ehe geschieden werden müssen. Frag mich jetzt bitte nicht genau nach dem Paragraphen – aber in der anderen Richtung hab ich das vor Jahren mitgemacht😉 dadurch bin ich ein wenig im Thema drin allerdings nicht mehr genug um die § noch im Kopf zu haben

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          • IULIUS sagt:

            „Vor der Angleichung hätte die Ehe geschieden werden müssen.“
            Der § würde mich interessieren. Zwangsscheidungen dürften nicht möglich sein. Wenn dann dann müßte es eine Aufhebung gewesen sein.

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          • noxpolaris sagt:

            So drin kannst Du im Thema nicht sein, denn das ist seit Jahren nicht mehr aktuell. § 8 Abs. 1 Nr. 2 des Transsexuellengesetzes ist durch das BVerfG 2009 aufgehoben worden. Seit diesem Urteil muss sich niemand vor einer Geschlechtsangleichung scheiden lassen.

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            • Yesa sagt:

              @noxpolaris I stand corrected gebe ich zu wollte sowieso noch dazu schreiben das die Infos die ich hatte, auch schon wieder sechs bis zehn oder elf Jahre alt sind (Zeit zwischen Beginn des Wegs und Personenstandsänderung von Männe) und ich das Thema danach nur noch am Rande mitverfolgt habe.

              Hatte es nur noch so im Kopf dass es Blödsinnig gewesen wäre eine eingetragene Partnerschaft einzugehen wenn schon klar war das das ganze seinen Weg gehen würde.

              Danke aber für die Aufklärung🙂 ich sollte aufhören mitten in der Nacht zu posten wenn ich zu müde bin um noch mal richtig zu recherchieren

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            • blaupause7 sagt:

              Danke für die Auskunft. Falls mal jemand meine Freunde deswegen blöd anquatscht, dann habe ich jetzt das passende Gerichtsurteil parat. Merci

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  7. Michael sagt:

    Einfach mal umstellen und im Zuge endlich im Steuerrecht das Eheprivileg abschaffen und die „Vorteile“ rein an die Kindererziehung hängen.

    Ich wette außer einem Haufen neuer DINK-Ehepaare wird es am Schluss nicht geben.

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    • Alex sagt:

      Auch wenn es meiner persönlichen liberalen Überzeugung zuwider läuft,
      ich bin klar dafür gerade beim Adoptionsrecht gewaltig nach sexueller Neigung zu diskriminieren.

      Etwa sollten meiner Meinung nach Pädophilie nicht das Adoptionsrecht bekommen.

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  8. […] Ehe­fuer­alle | erza­ehlmirnix Homo­pho­bie à la F.A.Z.: “Der Akt der „Befreiung“ liegt dann darin, das allzu men­schlich Ungle­iche im Namen von Gerechtigkeit und Tol­er­anz ein­fach für gle­ich zu erklären.”<br> Nein, er liegt darin, über­holte Ansichten, die einer aufgek­lärten Lebenswirk­lichkeit nicht mehr entsprechen, aus den Geset­zen zu streichen. […]

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  9. Flo sagt:

    Eigentlich ist meine Position eher, dass sich der Staat heraushalten sollte, wie Beziehungen und Partnerschaften privat geregelt werden. Anstatt Ehe für alle also eher die Aufhebung besonderer Privilegien, die mit einer Ehe verbunden sind.
    Die Ehe auch für Schwule zu öffnen ist für mich deswegen nicht die beste Lösung – aber wohl die einzige zur Zeit realistische.

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  10. alter grummler sagt:

    Bin gegen homoehe, weil dan nazis auf Dinosauriern reitend die Weltherrschaft an sich reißen.

    Bin für homoehe, weil unverheiratete Paare 7 mal mehr sex haben als verheiratete Paare. Und das kann ja wohl nicht angehen das die mehr spass am Leben haben als ich.

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  11. m sagt:

    @Leszek:

    Danke für den Buchtipp!

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  12. Henriette sagt:

    Ich finde nicht dass man Homoehe und Ehe gleichsetzen sollte.
    Und auch wenn dies hier schon so oft erwähnt wurde, wegen der Ungleichheit von Gleichgeschlechtlich und Gegengeschlechtlichkeit.
    Es ist doch schon jetzt so dass in finanzieller Hinsicht beide Kostellationen weitgehend gleichgestellt wurden.
    Wenn wir berücksichtigen, dass die allermeisten Heteroehen wegen dem Wunsch eine Familie zu gründen geschlossen wurden und bei den allermeisten Homoehen keine Kinder sind, noch jemals Kinder zu erwarten sein werden, zeigt sich doch schon das Ungleichgewicht. Nur in 1,4 % der eingetragenen Partnerschaften gibt es Kinder, während es in über 80% der Heteroehen Kinder (meist mehr als eins) gibt oder gab und diese Ehen eine wesentlich höhere Dauer als kinderlose Heteroehen haben.

    Ich denke, dass sich Lesben und Schwule erhoffen mit der Öffnung der Ehe für alle auf mehr Akzeptanz zu stossen. Aber wird nicht gerade das Gegenteil geschehen, wird man es nicht als unverschämte Mitnahme ansehen ? Wird man nicht das Ungleichgewicht an finanzieller Leistung und gesellschftlicher Leistung gegenüber stellen.
    Die Homoehe kann niemals die Keimzelle der gesellschaft werden.
    Ich kenne genug ungewollt kinderlose Paare, die sich befleißigen ihre Kinderlosigkeit und ihre Eheprivelegien mit schlechtem Gewissen zu verteidigen. Im Grunde weiß doch jeder, dass der Zweck der Ehe Nachwuchs ist und nicht Vorteile wie Ehegattensplitting und Hinterbliebenenrente einzuheimsen oder ein romantische Event zu feiern.

    Aber da es längst Ehegattensplitting und Hinterbliebenenrente für eingetragene Partnerschaft gibt,
    erübrigt es sich darüber zu diskutieren. Hier wurde gleichgestellt was in alller regel nicht gleich ist.

    Also bleibt als einziges das Adoptionsrecht ?
    Kann es denn überhaupt ein Recht auf fremde Kinder geben ?
    Und hat nicht der Staat die Sorgfalt für diese Kinder die besten Eltern und Elternkostellationen zu suchen und ist eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft schon deswegen im Nachteil ?
    Wenn wir uns die Zahl der zur adoptionstehenden Kinder ansehen, und die adoptionswilligen Eltern dann erübrigt sich jede Diskussion. Kaum 600 Kinder (Zahl stark rückläufig) werden hier zu Lande frei (ohne Sukzesivadoption) adoptiert (Auslandsadoptionen inclusive).

    Was ich befürchte, und was sich hier schon andeutet, ist dass Eheprivilegien (die in der Regel Familienprivilegien sind) zurückgefahren werden und dadurch die Familien/Kinderarmut zunimmt.
    Alles unter dem so liberalen Deckmantel des Regenbogens.

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