(Sex)Arbeitslogik.

Veröffentlicht: Juni 2, 2015 in Uncategorized

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Kommentare
  1. Oder auch gerne mit zwei Zwischenschritten:
    Ich fände es total schrecklich, mit einer fremden Person Sex zu haben … deswegen muss das jeder andere auch so schrecklich finden … deshalb kann Prostitution nur Zwangsarbeit sein … deshalb sollte man Prostitution verbieten!

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    • Adrian sagt:

      Oder in Deinem Fall: ich habe Bauchschmerzen wegen der Homo-Ehe. Deshalb würde ich sie lieber nicht legalisieren wollen.

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      • St. Elmo sagt:

        Ich frag mich immer was das soll es gibt doch die Ehe für Homos bereits.

        Und beim Adoptionsrecht geht es nicht um Homo oder Herero sondern ums Kindeswohl.

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        • jana sagt:

          ja, weil homos kinderseelen kaputt machen ^^ und sich heteropaare niemals trennen und in ihrem leben für immer die sonne scheint.

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          • St. Elmo sagt:

            @Jana
            Soll das jetzt lustig sein?

            Richtig die Gefahr das sich Adoptiveltern trennen ist gegeben und das dann das Kind zum Spielball im Streit der Adoptiveltern wird auch (und das unabhängig davon welche sexuelle Präferenz die Eltern haben). Gerade deswegen ist es wichtig, dass man beim Adoptionsrecht nicht wegen irgendwelchen Gleichstellungsforderungen oder möglicher Diskriminierungsvorwürfen das eigentliche Ziel aus den Augen verliert, und das ist das Wohl des Kindes.

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            • Jane sagt:

              Die Frage ob das ein Witz sein soll gebe ich gerne zurück. Kindern geht’s also nur bei heteropaaren gut? Weil die bessere Menschen sind? und bei gleichgeschlechtlichen Paaren geht es Ihnen schlecht? Das ist nicht nur dumm, sondern auch durch Studien widerlegt. Ich diskutiere nicht mit dummen Menschen die sich die Welt zurechtbiegen, sich Fakten verschließen, keine Statistiken und Studien lesen.nur weil sie Angst vor Veränderung haben und sich anmaßen, Kindern gute Eltern vorzuenthalten, nur weil sie nicht in das eigene Weltbild passen.

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              • IULIUS sagt:

                „Ich diskutiere nicht mit dummen Menschen die sich die Welt zurechtbiegen, sich Fakten verschließen, keine Statistiken und Studien lesen.“
                Ein Fakt ist, bei gleichgeschlechtlichen Eltern fehlt dem Kind die Orientierung an dem fehlenden Geschlecht.

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                • Frank sagt:

                  Belege?

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                  • IULIUS sagt:

                    Logik?

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                    • Frank sagt:

                      Nee. Das die primäre Sozialisationsinstanz aus Männchen und Weibchen bestehen muss, damit dem Kind nichts fehlt, ist nicht logisch. Dagegen sprechen genug Beispiele in Form von glücklichen Kindern von Alleinerziehenden. Außerdem leben diese Paare sehr selten auf einsamen Inseln, so dass das „Gegengeschlecht“ ja nicht aus der Welt ist. Dieses Scheinargument kommt von Menschen, die sich diese Situation einfach nicht vorstellen können/wollen und dann meinen, sie wüssten, was für Kinder das Richtige ist.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Frank,
                      erst lesen, dann verstehen und dann Urteilen.
                      Ich habe keinerlei Wertung dem beigegeben. Daß da etwas fehlt ist unumstößlicher Fakt.

                      Die Frage ist, hat das negative Auswirkungen und wenn ja wie stark sind sie? Bzw. läßt sich das Kompensieren. Aber hierzu hatte ich nichts gesagt…

                      Und scheinbar weißt Du ganz genau, was für Kinder das Richtige ist.🙂

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                    • Frank sagt:

                      @Iulius
                      „Ein Fakt ist, bei gleichgeschlechtlichen Eltern fehlt dem Kind die Orientierung an dem fehlenden Geschlecht.“

                      Was willst du denn damit sagen? Das ein Geschlecht nicht da ist? Wär außer dir wohl keiner drauf gekommen 😀 Oder das es fehlt -im Sinne von benötigt? Mag sein, dass ich da zwischen den Zeilen gelesen habe.

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                    • IULIUS sagt:

                      Mein Ansinnen war darauf hinzuweisen, daß es sehr wohl Unterschiede zwischen bigeschlechtlichen Eltern und monogeschlechtlichen Eltern gibt, die man problemlos auch ohne Studien erkennen kann.

                      Ein Fakt ist auch, daß Kinder sich erst einmal an Ihren Eltern orientieren und ihnen nacheifern. Dazu brauche ich auch keine Studie.

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                    • Frank sagt:

                      Ja Iulius, ein Kreis ist rund und wenn es regnet, ist es nass. Kommt von Dir noch irgendwann ein Argument, was den lieben Kindern jetzt bei gleichgeschlechtlichen Eltern fehlt? Außer Östrogen oder Testosteron? Das würde mich nämlich wirklich mal interessieren.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Frank,
                      wenn Fakten Dir nicht gefallen, verfällst Du ins reductio ad ridiculum. Damit sind die Fakten allerdings nicht aus der Welt.

                      P. S.
                      Bei „ein Kreis ist rund“ stimme ich Dir zu.
                      Aber über „wenn es regnet ist es naß“ müßten wir noch mal reden. Diese Aussage völlig unbrauchbar um Zusammenhänge zu erkennen oder logische Schlüsse zu ziehen.

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      • Öh… Ich glaube, da hast du das Thema verfehlt. Hier geht’s nicht um Ehe.

        Btw: Wirst du ab jetzt bei jedem meiner Kommentare darauf hinweisen, dass wir mal eine Meinungsverschiedenheit hatten? Können wir uns nicht einfach darauf einigen, in diesem Punkt nicht übereingestimmt zu haben und damit das Kriegsbeil begraben? Ich schätze deine Meinungen nämlich durchaus und fände es bedauerlich, wenn das jetzt immer so weitergehen sollte. Zumal ich nicht ausschließen kann, dass sich meine Meinung auch in diesem einen Punkt durch ein gutes Argument ändern ließe.

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        • Adrian sagt:

          „Wirst du ab jetzt bei jedem meiner Kommentare darauf hinweisen, dass wir mal eine Meinungsverschiedenheit hatten?“

          Wieso in jedem? Wie oft habe ich das denn schon getan? Hier hat es gepasst, weil oben skizziertes ziemlich genau Deine Argumentation in Bezug auf die Eheöffnung gewesen ist.

          Und was für ein Kriegsbeil?

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          • Nö. Das Analog zur obigen Argumentation wäre: „Ich würde keinen anderen Mann heiraten wollen … deswegen soll das auch sonst niemand machen.“

            So habe ich aber nicht argumentiert. Und dieses Argument wäre ja auch schwachsinnig. Schließlich habe ich bisher auch keine Frau getroffen, die ich hätte heiraten wollen, deswegen würde ich aber nicht sagen, dass niemand die Frauen heiraten dürfte, die ich bis jetzt getroffen habe.

            Mein Argument war eher, dass die Eheschließung in Verbindung mit den Privilegien, mit denen sie heute einhergeht, grundsätzlich (also egal ob hetero oder homo) keinen Sinn mehr ergibt und die Ehe (als juristisches Konstrukt) daher eher abgeschafft als ausgeweitet werden sollte und die Privilegien sinnvollerweise denjenigen zugute kommen sollten, die sie benötigen, nämlich Kinder erziehende, die mit allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen haben, und das gleichgültig, ob die nun homo-, hetero-, bi-, pan-, a-, oder sonstwie sexuell sind. Ich bin also, wenn an so will, nicht gegen das „Homo“ in „Homo-Ehe“, sondern eher gegen das „Ehe“ in „Homo-Ehe“.
            Du musst diese Argumentation überhaupt nicht gut finden, auch nicht nachvollziehbar, du kannst sie von mir aus auch homophob finden, aber es ist doch eine vollkommen andere Art der Argumentation als oben, findest du nicht?

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            • Adrian sagt:

              Um Dich zu zitieren:

              „Über das Konzept der sogenannten Homoehe habe ich schon des Öfteren nachgedacht. Und obwohl mir als Liberalem ziemlich egal ist, wer mit wem glücklich ist, habe ich dabei doch ein wenig Bauchschmerzen. […]
              3. Das Konzept der Ehe als solches ist nicht überholt, wird aber um zusätzliche alternative Institutionen ergänzt, die auch für andere Lebensmodelle offen sind. […] Ich persönlich halte Variante 3 für die sinnvollste […] So oder so wäre eine homosexuelle Ehe immer eine andere als eine heterosexuelle. Also warum dem Kind nicht auch einen anderen Namen geben, wenn gewährleistet ist, dass das nicht mit rechtlicher Schlechterstellung einhergeht?“

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            • Adrian sagt:

              Im Klartext. Du willst die Homo-Ehe nicht verbieten,Du willst sie nicht mal rechtlich schlechterstellen (wie gnädig von Dir), Du bestehst nur darauf, dass es eben was anderes ist als die Ehe von Angela Merkel und Joachim Sauer. Warum auch immer. Vmtl. wegen Deiner Bauchschmerzen.

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              • St. Elmo sagt:

                Bei mir ist es weil das Konzept Ehe nun mal kulturell/historisch das Kirchending mit Mann und Frau ist.
                Wo ist das Problem das die Ehe für Homosexuelle „Eingetragene Partnerschaft“ heißt und auch nur für Mann und Mann oder Frau und Frau ist?

                Weil man dann als Homosexueller Mann nicht sagen kann „das ist mein Ehemann“ sondern nur „das ist mein Mann“?
                Umgangssprachlich wird sich sowieso verheiratet und nicht „verpartnert“ durchsetzen. Und wenn juckt es dann was die in Behörden für einen Begriff benutzen.

                Ich hab den Eindruck, das es bei der ganzen Diskussion nur darum geht,
                dass man zwar anders ist aber irgendwie doch nicht anders seien will und deswegen Gleichberechtigung nicht ausreicht sondern mindestens Gleichstellung + Minderheitenbonus verlangt wird.

                Ob man so sein Ziel erreicht wage ich zu bezweifeln.

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                • Adrian sagt:

                  „Wo ist das Problem das die Ehe für Homosexuelle “Eingetragene Partnerschaft” heißt und auch nur für Mann und Mann oder Frau und Frau ist?“

                  Weil es sexistisch ist. Weil es der Gleichheit vor dem Gesetz widerspricht.

                  „Und deswegen Gleichberechtigung nicht ausreicht sondern mindestens Gleichstellung + Minderheitenbonus verlangt wird.“

                  Welcher MInderheitenbonus habe ich als MAnn denn gegenüber einer Frau, wenn ich ebenfalls einen Mann heiraten darf?

                  „Ob man so sein Ziel erreicht wage ich zu bezweifeln.“

                  Die Mehrheit der Deutschen ist für die Eheöffnung. Und das schon seit einigen Jahren. Demokratisch wäre die Eheöffnung schon lange in trockenen Tüchern.

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                  • IULIUS sagt:

                    „Weil es sexistisch ist. Weil es der Gleichheit vor dem Gesetz widerspricht.“
                    Was wiederspricht der Gleichheit vor dem Gesetz?

                    „Die Mehrheit der Deutschen ist für die Eheöffnung. Und das schon seit einigen Jahren. Demokratisch wäre die Eheöffnung schon lange in trockenen Tüchern.“
                    Wer sagt das?

                    Ich z. B. bin nicht für die Öffnung, sondern für die Abschaffung der Ehe.

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                  • St. Elmo sagt:

                    Es ist nicht Sexistisch da es nicht um Geschlecht sondern um die Sexuelle Präfernz geht.
                    Es könnte also höchsten Homosexuellen Feindlich sein.

                    Warum kannst du mir aber auch nicht sagen, sondern einfach nur das es irgendwie sexistisch ist wenn man Statt die Ehe auf Homosexuelle zu erweitern eine Eingetragene Partnerschaft für Homosexuelle einrichtet die mit gleichen Rechten und Pflichten wie die Ehe einhergeht erschafft.

                    Die Mehrheit der Deutschen ist dafür?
                    Wo wurden Gegner der Homo-Ehe mit Argumenten Überzeugt?
                    Gab es eine echte Diskussion bezüglich der Homo-Ehe?

                    Wer traut sich denn überhaupt darüber zu Diskutieren, d
                    a wird doch sofort die Mediale Moral Keule geschwunge, man wird als reaktiönares homophobes sexisten Schwein in die Rechte Ecke gedrückt. Den wer nicht dafür ist ist ja menschlicher Abschaum.
                    Oder trauen sich einige nicht ihre Meinung zu sagen, weil sie Angst vor den Konsequenzen für sich und Ihre Familie haben.
                    Ich möchte mal an die Journalistin erinnern die für ihren Ratschlag an einen Leser seine Töchter nicht mit zur Hochzeit des Homosexuellen Bruders mit zunehmen gefeuert wurde.

                    Ich habe nichts gegen die absolute Gleichberechtigung der Homosexuellen eingetragenen Partnerschaft und der Heterosexuellen Ehe. Aber die namentliche Trennung sollte Beibehalten werden weil es eben nicht das absolut Gleiche ist.

                    Wir unterteilen ja auch trotz Gleichberechtigung in Männer und Frauen und haben für Frauen und Männer in vielen Bereiche Sonderrechte, und da spricht auch niemand von Sexismus, Reaktionär u.ä.

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                    • Adrian sagt:

                      Natürlich geht es um Geschlecht. Eine Frau darf einem Mann heiraten. Unabhängig von der sexuellen Orientierung. Ich darf das nicht. Unabhängig von der sexuellen Orientierung. Und ich spreche davon: Sonderrechte, reaktionär.

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                    • St. Elmo sagt:

                      Und ich darf meine Freundin nicht verpartnern sondern nur heiraten.
                      Die Eingetragene Partnerschaft ist also sexistische Diskriminierung von Heteros!

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          • Adrian sagt:

            Aber ich will mich darüber auch nicht streiten. Der Drops ist eh gelutscht. Separate but equal geht langfristig nicht.

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    • Mortimer Stone sagt:

      Das es anderen aber nicht so ergeht wie dir weil sie nicht so gestrickt sind wie du , siehst du daran wieviele one Night Stands es gibt . Die einen machen es für den Fun als Belohnung, die anderen lassen sich das mit Geld belohnen .

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      • Äh… Das war ja auch nicht meine persönliche Meinung. Das anzunehmen, wäre genau so, wie anzunehmen, dass die Meinungen in den Panels alle EMN’s persönliche Meinung wären. Man kann auch Argumente darstellen, ohne sie sich zu eigen zu machen.

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  2. Kenshin sagt:

    Makellos.

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  3. maSu sagt:

    Auch witzig:

    Die Feministen-Logik:
    Keine Frau darf sich etwas vorschreiben lassen! Jede Frau kann jeden Beruf ausüben! Ausschließlich das Patriarchat schränkt Frauen ein! Frauen müssen selbst entscheiden können, was sie machen wollen! Keine Frau darf der Prostitution nachgehen!

    Oder auch:
    *Sprechblase an einem Frauenkopf*: Männer haben Frauen eingeschränkt! Jetzt ist Schluss damit! Ich will auch mal *andere* Frauen einschränken!

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    • netreaper sagt:

      Das selbe hört man ja auch beim Thema BDSM-Sex. Eine Frau darf jeden Privatsex haben den sie will, es sei denn eine Feministin ist damit nicht einverstanden. Wenn das kein Faschismus ist, was bitte dann?

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      • shark9999 sagt:

        Was verstehst du denn unter „Faschismus“? Du könntest doch das Wort mal googeln, ehe du damit um dich schleuderst.
        Das Wort, das du suchst, ist „Doppelmoral“.

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  4. netreaper sagt:

    Um ehrlich zu sein habe ich sowas in Bezug auf Huren bisher nur von Feministinnen gehört.

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  5. Miria sagt:

    Wunderbar! Genau auf den Punkt getroffen!

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  6. Merkt ihr selber, oder? sagt:

    Ich hab ein Problem damit mich als menschliches Wurfgeschoss zur Verfügung zu stellen und freue mich aber, dass es Kleinwüchsige gibt die es zu ihrem Beruf gemacht haben gegen Gage total unverklemmt jedes Wochenende durch die Autobahndiskotheken touren, damit sie dort den stärksten Besuchern helfen sich im Zwergenweitwurf zu messen. Sie haben da einen Mordsspass dran und dem Publikum gefällts. Zu Verletzungen kommt es nie, weill sie ja immer n Helm aufhaben und die Wurfstrecke ist gepolstert. (Manche Diskobetreiber versuchen zwar immer sie dazu zu bringen gegen höhere Gage auf die Schutzkleidung zu verzichten, aber darauf willigen sie laut Selbstauskunft nie ein)

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    • Gender Studies führen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Arbeitslosigkeit und wenn nicht in einen zeitgeistabhängigen Job. Dort lernt man nix(*). Es gibt aber trotzdem menschlich und akademische Kanonenkugeln, sogen. Hohlladungen, die machen das total freiwillig …🙂

      * Wenn einer mehr weiß, so stelle er doch mal komplette Lehrinhalte eines solchen Studiengangs vor.

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    • Birgit sagt:

      Menschen, die sich von fremden Personen den Hintern abwischen lassen, blicken bestimmt insgeheim auf diese herab.
      Wer sich von Helfern aus einer Notsituation retten lässt, muss ein Schwein sein, weil er sein Leben höher schätzt als das der Retter, die sich für ihn in Gefahr bringen.
      Personen, die einem Psychotherapeuten ungefiltert ihren seelischen Dreck vor die Füße kotzen, empfinde ich als rücksichtslos und wenig wertschätzend dem Therapeuten gegenüber.
      Menschen, die Sex gegen Geld in Anspruch nehmen, haben garantiert eine abwertende Haltung den Prostituierten gegenüber und sind nur auf deren Demütigung aus.

      Kann ja gar nicht anders sein, oder?

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      • Merkt ihr selber, oder? sagt:

        Cristoph-Maria, der mehrfache A5 Zwergenwurfchampion, hat sich mit Micha dem Kleinwüchsigen angefreundet, mit dem er schon so manche Trophäe mit nach hause genommen hat. Er weiss von Micha, dass er die körperlichen Herausforderungen, die die Wurfduelle ihm Abfordern mag und er sieht sich als wichtiger Teil der Gesellschaft, weil bei ihm als Professionellen bestimmte Teile der Gesellschaft mal richtig Dampf ablassen können, der sich sonst wohl anders entlädt. Cristoph-Maria sieht das genau so, er lädt Micha öfter mal zum Bier ein, zu seinem Geburtstag würde er ihn jetzt nicht einladen. Das würde sich komisch anfühlen.
        Michas Schwester Tine arbeitet im Hansapark als Darstellerin im Märchendorf. Mit ihrer Zipfelmütze lebt sie tagsüber in einem kleinen Haus in dem alles auf ihre Grösse angepasst ist und ein bisschen niedlich aussieht. Das Haus hat ein riesiges Fenster durch das die Besucher hereinschauen können. Sie mag an ihrem Job: mit der Schneewittchendarstellerin Kaffe trinken und Fotos mit den Kindern machen. Für Micha ist das nichts zu wenig Action.

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        • „Merkt ihr Selber, oder?“, der Kommentator der am besten weiß, was andere Menschen tun sollten. Er ist sich zum Glück darüber im Klaren, dass die meisten Menschen viel zu dumm sind um über ihr eigenes Leben zu entscheiden und einen schlauen Vormund wie ihn benötigen, der sie davor bewahrt, mit ihrem dümmlichen kleinen Hirn eine falsche Entscheidung zu treffen. „Merktihr Selber?“ – Bewahrer von Menschenwürde seit 2015.

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          • Das blöde bei seinem/ihrem/xem Kommentar (übrigens eine sehr seltsame Form der Kritik, ich weiß immer noch nicht, ob ich eigentlich richtig interpretiere, was er mir damit sagen will oder ob das überhaupt Kritik ist und nicht einfach nur eine nette kleine Geschichte zur Auflockerung) ist, dass er sich auf jedwede Form von Erwerbsarbeit ausspricht. Insbesondere dann, wenn sie von Kleinwüchsigen verrichtet wird. Das wirkt auf mich doch ziemlich ableistisch.
            Aber ich frage mich auch, wer dann sein/ihr/xens Biogemüse anbauen, den Strom für sein/ihr/xes Elektroauto produzieren, sein/ihr/xes klimaneutrales Haus bauen usw. soll. Alles sehr wohlfeil und schlaumeiernd.

            Aber das ist halt das Problem an jedweder Patriarchatskritik: Die wird nie erfolgreich sein. Weil das Patriarchat, anders als jedwede andere Gesellschaftsform, Sachen gebacken kriegt. Deswegen sind alle anderen auch ausgestorben – mal abgesehen von einigen abgelegenen Gegenden, wo die Leute immer noch vor die Hütte kacken, falls sie überhaupt eine haben.

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  7. Tann sagt:

    Danke, EMN! Einfach nur danke!

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  8. 0815frau sagt:

    In einem Blog hab ich mal folgende „Begründung“ gelesen:
    „Ich finde es total unmöglich dass Männer einfach so Sex haben können weil es könnten ja eventuell auch vergebene oder verheiratete Männer sein und ich will das einfach nicht. Könnte schließlich auch meiner sein, ich finde das eklig.“ Nicht wortwörtlich aber sinngemäß wiedergegeben.
    Wer sich fragt ob das von einer Feministin kam: Die Antwort lautet ja.

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  9. tentor sagt:

    Fairerweise muss man erstmal festhalten dass es in den anderen Berufen wenig Zwangsarbeit gibt, während das in der Prostitution ein ernsthaftes Problem ist.

    Was den feministischen Flachpfeifen natürlich nicht auffällt ist, dass man dieses Problem mit Legalisierung besser in den Griff bekommt als mit Kriminalisierung, da 1) nur so eine Regulierung möglich ist und 2) die meisten tatsächlich legalen Sex bevorzugen.

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  10. Name sagt:

    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.

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    • Stimmt. Erwerbsarbeit mit Erwerbsarbeit zu vergleichen ist natürlich Quatsch.

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      • Volker sagt:

        Ein Vorschlag für einen Comic, der die Grenzen der Vergleichbarkeit aufzeigt:

        Linksi: Also die Dingsda von nebenan ist sich zu fein, anderen Leuten den Hintern abzuwischen. Das sei ihr nicht zumutbar. Geschieht ihr recht, dass ihr Hartz 4 gekürzt wurde.

        Rechtsi: Dabei hätte sie es gar nicht nötig im Altenheim zu arbeiten. So wie die aussieht, könnte sie bei Chez Chantalle das Doppelte verdienen.

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        • Semikolon sagt:

          Das ist in der Tat einer der Punkte:
          wer Prostitution für vergleichbar mit anderen, qualifizierten Jobs hält, bekommt ein Problem wenn er/sie erklären soll, weshalb Erwerbsarbeitslose (m/w) weiterhin nicht vom Sozialstaat direkt in dieses Beschäftigungsfeld gezwungen werden sollten.

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          • Ganz einfach, weil man der sexuellen Selbstbestimmung einen eigenen Wert zuweist. Wenn das aber jemand freiwillig macht, geht es uns und den Staat nix an. Auch FeministInnen sollen nicht über anderer Leute Sexleben bestimmen.🙂 Ich weiß nicht was daran nicht zu verstehen ist.

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          • Miria sagt:

            @Semikolon:
            Ich halte den Beruf der Sexarbeiterin durchaus für vergleichbar, möchte dennoch nicht, dass Arbeitslose in diesen gezwungen werden können.
            Ich möchte generell nicht, dass Menschen in Berufe gezwungen werden können, die ihnen zuwider sind.
            Meiner Meinung nach sollte auch kein Vegetarier in einer Metzgerei arbeiten.

            Und bevor mich persönlich das Amt zwingt in irgendeiner Diskothek Kotze aufzuwischen biete ich lieber Sex für Geld an. So unterschiedlich sind Menschen eben.

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            • Semikolon sagt:

              „Ich möchte generell nicht, dass Menschen in Berufe gezwungen werden können, die ihnen zuwider sind.“

              Dann sind wir ja prinzipiell einer Meinung.

              Hat sich in Deiner Wahlheimat denn inzwischen die Gesetzeslage geändert, oder dürfen sich Asylbewerber_Innen immernoch nur als Erntehelfer oder Prostituierte am Arbeitsmarkt beteiligen?

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              • „“Ich möchte generell nicht, dass Menschen in Berufe gezwungen werden können, die ihnen zuwider sind.”

                Dann sind wir ja prinzipiell einer Meinung.“

                Glaub ich nicht so ganz, denn sie meint ja auch es sollte Leuten Berufe nicht verboten werden, nur weil einigen diese Berufe zuwieder sind.

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              • Miria sagt:

                @Semikolon: „Hat sich in Deiner Wahlheimat denn inzwischen die Gesetzeslage geändert, oder dürfen sich Asylbewerber_Innen immernoch nur als Erntehelfer oder Prostituierte am Arbeitsmarkt beteiligen?“

                Ich kenne mich in der italienischen Asylgesetzgebung nicht aus, aber sollte das tatsächlich so sein, ist es immerhin besser als in Deutschland, wo Asylbewerber gar nicht arbeiten dürfen…

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          • Miria sagt:

            Sexarbeit ist durchaus ein vergleichbarer normaler Beruf und trotzdem möchte ich nicht, dass irgendwer dazu gezwungen werden kann. Ich möchte generell nicht, dass Arbeitslose in Berufe gezwungen werden können, die ihnen zuwider sind. Warum muss ein Vegetarier einen Beruf in einer Metzgerei annehmen?!

            Ich persönlich würde lieber Sex für Geld anbieten als in irgendeiner Diskothek Kotze aufzuwischen. So Unterschiedlich sind Menschen eben.

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      • Luc sagt:

        Naja, der Comic ist schön und anregend, aber es stimmt leider schon, dass die Empörung über Prostitution zu einem großen Teil aus (pseudo)moralischen Vorstellungen herrührt und weniger daraus, sich selbst nicht in diesem Beruf vorstellen zu können.😉

        Relevanter ist dieser Gedanke, wurde schon angesprochen, bei „es gibt keine freiwillige Prostitution!!1“, dort liest man das „keine klar denkende Frau würde das jemals tun (weil ich als klar denkende Frau es mir nicht vorstellen kann)“ ja öfter.

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    • IULIUS sagt:

      Stimmt, oft war es ein Unfall…

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  11. Well roared, Lion EMN!

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  12. dasuxullebt sagt:

    It’s like demanding that grown men live on skim milk because the baby can’t eat steak. (R. A. Heinlein)

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  13. mrsrobinsoninri sagt:

    Fabulous

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  14. Rojas sagt:

    Ich, männlich, könnte mir auch niemals vorstellen, in einem Pornofilm mitzuspielen – obwohl ich da als Mann Sex haben könnte und eventuell auch Geld als Gage dafür kriegen würde. Trotzdem: Ich könnte es mir einfach nicht vorstellen, vor einem Regisseur und einem Kameramann Sex zu haben – und dass der Film dann veröffentlicht wird. Aber ich respektiere doch diejenigen Frauen UND Männer, DIE in einem Pornofilm mitspielen können.

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