Nationalstolz.

Veröffentlicht: Juni 3, 2015 in Uncategorized

kompetenz

Kommentare
  1. mozart2006 sagt:

    Aber wir sind Weltmeister😀😀

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  2. Tante Jay sagt:

    ❤❤❤

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  3. antiimperialist sagt:

    :DD

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  4. chio sagt:

    Dann muss aber auch der Umkehrschluss gelten:
    Ja, es gab den Nationalsozialismus und ja Deutschland hat 2 Weltkriege angefangen.
    Das hat aber nichts mit mir zu tun, also wieso werde ich da immer wieder daran von anderen Nationen erinnert (meistens wenn Sie Geld für etwas wollen) als ob ich etwas dafür könnte?

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    • Hm… Stimmt eigentlich. Wenn man die Medaille haben will, dann muss man auch beide Seiten annehmen.

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    • Michaela Lusru sagt:

      Hei Chio, was hat denn „NATIONAL SOZIALISMUS“ bitte mit Nation zu tun?
      Kennst du den Unterschied zwischen „national“ (z.B. -Fußballmannschaft, -Kultur, usw.) und
      „nationalistisch“, der Pervertion dazu?
      Oder möchtest du z.B. das Nationale (beispielsweise in Deutschland) den Neonazis zwecks neuerlicher prägenden Deutung in den Rachen werfen?
      Wenn ich das richtig verstanden habe, war „NATIONAL SOZIALISMUS“ zwar national(istisch), aber eben kein Sozialismus, sondern bestenfalls stinkender „SOZIAL-MUS“, und einem solchen überläßt man doch nicht freiwillig das Nationale oder das VOLK, wo kämen wir da hin, wenn dieser nationalistische Schmarrn noch 70 Jahre nach seinem verherenden Völker- und Selbstmord nach nur 12 jährigem Bestehen mit Leid und Versagen die deutsche Sprache auch heute präjudizieren und prägen dürfte?

      Nation ist etwas anderes (z.B. in den VEREINTEN NATIONEN), Volk ist etwas anderes (z.B. dessen Recht im VÖLKERRECHT), Sozialismus ist etwas anderes, und Nationalstolz ist erst recht etwas anderes, als der Schwachsinn, den die deutschen NationalSozialisten dem deutschen Volk, den Völkern Europas und der Welt versuchten, einzureden und dabei verdarben.

      Lange vor dem „NationalSozialismus“ gab es in Deutschland eine Nation mit ihrer Nationalkultur, und nicht umsonst wurde seit über 70 Jahren daran gewerkelt, das wieder in Ordnung zu bringen, wieder vorzeigbare nationale Kultur zu leben.
      Nicht umsonst bemühen sich überall in der Welt, in der Ukraine, in Israel, in den USA, in den afrikanischen Staaten, auf dem Balkan, im Nahen und fernen Osten oder in den ehemaligen Sowjetrepubliken um eigene Nationale Identitäten, die sie deshalb in Nationalstaaten oder Nationalitätenstaaten als kulturelle und DESHALB verbindende Basis gemeinsamen Lebens entwickeln und pflegen wollen.

      Wird da nun mal eben „Nationalsozialismus“ mit NATION verwechselt, spricht das nicht unbedingt für Bildung und politische Reife, bestenfalls für Kahl-köpf-Kreativität, eigentlich sprachlose – etwa wie schon wie oben vorgelegt?
      Keine Macht den alten, und erst recht nicht den NeoNazis über unsere Sprache!

      Den Anfängen ist zu wehren, und das sind meist Worte, Begriffe, die erst ent- und dann ver-WENDET werden, nicht nur im nationalen Bruttosozialprodukt, unserem derzeit größten NATIONALSTOLZ …

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  5. Der mächtige Dimedon sagt:

    Kompetenz und Stolz sind zwei verschiedene Dinge. Rechtsi kann stolz auf seine Nachbarschaft sein. Und Linksi hat nie behauptet, er habe Kompetenz in Dichten und Autobauen.

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    • Michaela Lusru sagt:

      … und der sch mächtige Dimedon, der sich in linksi und rechtsi nit so auskennt, muß sich dann eben ich drehen, drehen um die eigene hAXe, weil nit weiß, wohin
      So ist das halt, bei linksirechtsibubis, völlig verdreht und fast schon wieder verdrahtet – nur wohin dreht DAS ?
      Das hat er nun davon, von soviel linksrumrechtdrumherum:
      weder „Nachbarschaft“, noch „Kompetenz in Dichten und Autobauen“, und – was viel wichtiger ist – nie etwas zum Behaupten.
      Ob diese Kompetenz etwa SEIN Stolz ist, obwohl doch beides „was anderes“ sein sollen?

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      • Der mächtige Dimedon sagt:

        Sorry, Michaela, ich habe deine Antwort gerne gelesen, aber leider keinen einzelnen Satz verstanden. Kannst du das bitte nochmal etwas simpler für nicht-Germanisten formulieren? Danke.

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        • Michaela Lusru sagt:

          Ok, sch_mächtiges Dimedon, manche mögen es heiß, andere lau, wieder andere zum Mitschreiben (Diktat), und noch andere verstehen nur Gehörtes – wie das bei dir ist, weiß ich nicht, ich nehme mal an, du hättest es gern getwittert bekommen (bei manchen geht halt nur noch das) – tut mir leid, bei mir wird weder gezwitschert noch „gelinksit“ noch „gerechtsit“ – das war doch DEIN Gezwitschertes, oder?

          Und da ich mit deinem (!) Satz
          „Rechtsi kann stolz auf seine Nachbarschaft sein. Und Linksi hat nie behauptet, er habe Kompetenz in Dichten und Autobauen“
          nun schon vor deinem Nichtverstehen nichts, weder rechtsi noch linksrum, etwas anfangen konnte, wie herum ich das auch drehte, kam ich zu der Feststellung, daß das eventuell deswegen so ist, weil du dich im Denken dieses Satzes bereits mehrfache geverdreht haben mußt – liege ich da falsch?
          Das würde einiges erklären ohne Kompetenz oder Stolz infrage zu stellen (zu müssen).
          Und „Kompetenz und Stolz sind zwei verschiedene Dinge“ war erst recht nicht in dieser Verdreherei einzuordnen.

          Kurz hieße das:
          Versuch eines Gags abgerutscht.

          Deutlich hieße das:
          Will keinen Unterschied feststellen zwischen „rechtsi“ und „linksi“ und verniedlicht beides

          und zum Mitschreiben (als Diktat) für Leute, die nur verstehen (wollen) was sie hören, heißt das:
          Es gibt wenige Diskussionsfelder, wo weder zu verniedlichen noch zu (ver)spielen ist, deine Kombination zwischen „rechtsi“ und „linksi“ und dem, was zu diesen zuordnen möchtest, schreien danach, dort eingeordnet zu werden.
          oder:
          Es lohnt nicht, stolz auf Blabberei zu sein, die den (Denk)Boden glitschig macht, auf dem dann „linksi“ wie „rechtsi“ toll herumgerutscht werden kann, so daß nur noch „lechts“ und „rinks“ übrigbleibt
          Wenn schon Troll, dann wenigstens richtig Troll.
          Geht das so, hast du dieses oder jenes verstanden, auch völlig ohne Nationalstolz?

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          • Sue-San sagt:

            Wow Michael, in deinem Gehirn muss ganz schön was falsch verlötet sein. Erinnert mich ein bisschen an den Gordischen Knoten. Das wäre ja schon fast ne Psychoanalyse wert – Erzääääählmirniiiiiiiiix!!! Hier gibt’s Arbeit! ^^

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            • Sue-San sagt:

              Edit: Michaela! Hab das a vergessen, verzeihen Sie bitte zwei, drei Mal…

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              • Michaela Lusru sagt:

                @Sue-San sagt: Juni 5, 2015 um 12:45

                „Edit: Michaela! Hab das a vergessen, verzeihen Sie bitte zwei, drei Mal…“ –
                Nö, warum? Weil du ein kleines (!) a vergessen hast?
                Das ist nicht der Rede wert – es sei denn, du möchtest auf dieses geschlechtsprägende kleine a stolz sein (nur wenn „sie“, wieso dann auch plötzlich Schwenk auf „Sie“?), nur da bist ja auch gleich wieder bei Erzääääählmirniiiiiiiiix!!! , wie Psycho_nalyse …
                Hast du gemerkt: da fehlt auch ein a ein kleines nur …
                Aber nur zu, früh übt sich, was Psycho_nalyse werden will (es gibt auch noch andere Ps.)

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                • Sue-San sagt:

                  Hm. Menschen mit nem IQ unter 100 verstehen irgendwie keine Ironie. Weiß auch nicht warum… Wollte halt keinen Kerl aus dir machen. Ehre wem Ehre gebührt, in diesem Fall der holden Weiblichkeit. Aber das wirst du mir sicher auch sofort auszureden versuchen.

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                  • Michaela Lusru sagt:

                    @Sue-San sagt: Juni 7, 2015 um 10:41

                    Nö, was sollte ich da (und schon gar nicht „auch“) ausreden? Ich sagte doch: Keine Entschuldigung erforderlich, es gibt Wichtigeres.
                    Unverständlich bleibt, wer da wo meine Ironie wohl nicht verstanden haben soll (:-((
                    Sue-San hilft sicher

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        • Frank sagt:

          Die hat mit Germanistik nichts, offenbar mit Drogen aber umso mehr zu tun.
          Sie will auch nicht diskutieren, sondern belehren und sich lustig machen.
          Ignorieren bringt auch nur bedingt etwas, zur Not unterhält sie sich mit sich selbst.
          Also bleibt nur Aussitzen, nach gewisser Zeit verschwindet sie wieder. Es könnte an den Mondphasen liegen, oder der Tatsache, dass es in der Geschlossenen keinen Internetzugang gibt. Ist aber beides nur Spekulation.

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          • Michaela Lusru sagt:

            Jawoll, das ist es: Belehren.
            Nur was Frank da meint mit „verschwinden“, das muß jeder mal, mal verschwinden, auch du, bitte allerdings, diese banale Feaststellung nicht auch als Belehrung aufzufassen, es sei denn, das sagt zu weil benötigt, nur das sehe ich nicht so.
            In jedem Be Lehren steckt was drin, nur was war doch das gleich mal?
            So, muß auch mal verschwinden

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            • Sue-San sagt:

              Ich denke, da könntest du Recht haben, Frank. Von nicht mal 100 Kommentaren sind allein 26 von ihr, bei ca. 15 „Mitdiskutanten“. Das lässt schon auf ein gewaltiges Aufmerksamkeitsdefizit schließen. Oder manisch-depressiv. Oder beides. Dass sie sich lustig machen will, kann ich nicht glauben. Dafür bringt sie zu wenig, sowohl auf inhaltlicher, rhetorischer als auch logischer Ebene… Ich glaub, die nimmt das wirklich ernst. Sie tut mir schon fast ein bisschen leid😦

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  6. netreaper sagt:

    Warum ist (Lokal)Patriotismus nirgendwo auf der Welt ein Problem außer in Deutschland?
    Wie genau nennt man diese Krankheit, die offenbar nur Deutsche befällt?

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    • netreaper sagt:

      Und wo wir gerade dabei sind:
      Warum ist für manche Leute der Satz voll okay?
      „Deutschland von der Karte streichen, Polen muss bis Frankreich reichen.“

      …während dieser Satz ein absolutes No-Go ist?
      „Frankreich und Polen von der Karte streichen, Deutschland muss vom Atlantik bis zum Ural reichen.“

      Für mich offenbart sich da die selbe Art von Hirnrissigkeit.

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      • Er ist deswegen ein No-Go, weil Polen bei weitem nicht an den Ural heranreicht.

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        • netreaper sagt:

          Naja, die anderen Länder zwischen Polen und dem Ural muss man ja nicht vollständig von der Karte streichen, damit Deutschland bis zum Ural reicht.😉

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        • Michaela Lusru sagt:

          Tja, das ist es ja, das Problem etlicher Polen: Noch immer nicht bis an den Ural …
          Aber warte nur, warte noch ein Weilchen, dann hat auch Polen wieder seins von den Soviets zurück, wegen der Nation.

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          • Warte nur, warte nur wein Weilchen. Bald kommt Haarmann auch zu dir. Mit dem kleinen Hackebeilchen, macht er Hackefleisch aus dir…

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            • Frank sagt:

              Also eigentlich hätte man Massenmörder doch am Bart erkennen können, oder?

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            • Michaela Lusru sagt:

              @Der nachdenkliche Mann sagt: Juni 4, 2015 um 20:43

              „Warte nur, warte nur wein Weilchen. Bald kommt Haarmann auch zu dir.
              Mit dem kleinen Hackebeilchen, macht er Hackefleisch aus dir…“ –
              war er denn schon hier?
              Paß gut auf, trink nie mit ihm ein Bier,
              sonst bist du danach auch nur noch 4 !
              Nachdenklich schützt da wohl nicht,
              und dann – so ist erkennbar – ist er doch nur ein kleiner Wicht?
              „Warte nur, warte nur ein Weilchen. Bald kommt Haarmann auch zu dir.
              Mit dem kleinen Hackebeilchen, macht er Hackefleisch aus dir…“
              und du denkst, nun zu viert,
              noch immer an dein Bier
              g_schrammelt und net_g schüttelt
              bis alles ist verrüttelt

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      • Adrian sagt:

        „während dieser Satz ein absolutes No-Go ist?“

        Weil Deutschland den verbrecherischsten Krieg der Geschichte verursacht hat, mit den meisten Todesopfern, sowie einen Völkermord und das alles aus rassistischen, nationalistischen Gründen.

        Reicht das als Grund?

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        • ck sagt:

          Nein.

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        • Dago sagt:

          Nicht mal ansatzweise.

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        • IULIUS sagt:

          „Weil Deutschland den verbrecherischsten Krieg der Geschichte verursacht hat, mit den meisten Todesopfern, sowie einen Völkermord und das alles aus rassistischen, nationalistischen Gründen.“
          Das ist ausgemachter Blödsinn.

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        • St. Elmo sagt:

          Ist ein Krieg und Völkermord aus Ideologischen und rassistisch-nationalistischen Gründen schlimmer als ein Bürgerkrieg mit Massenmord aus rein Ideologischen Gründen der genauso viele Opfer gefordert hat?

          Ich glaub den den Angehörigen der Opfer wird es ziemlich egal sein, ob das Mordopfer getötet wurde weil es Sozial-Demokrat war oder weil es Sozial-Demokrat und zusätzlich noch. Jude/Pole/Schwul war.

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        • netreaper sagt:

          Das war ja das alte Deutschland. Das gilt heute alles nicht mehr.
          Anders als z.B. die USA, einer der größten Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkrieges hat man in Deutschland die deutsche Vergangenheit durchaus aufgearbeitet.

          Auch hier gilt mal wieder: „Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen.“

          Ich sehe halt nur kein fußballfeldgroßes Atombombenmahnmal in der Mitte von Washington D.C.

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        • Michaela Lusru sagt:

          Ach Adrian, bitte wofür soll denn das ein Grund sein:
          Nicht mehr als NATION zu existieren?

          Millionen von Menschen, Deutsche und andere, haben nicht erst seit 70 Jahren daran ernsthaft und aufrichtig gewerkelt, das deutsche Volk wieder „einzugemeinden“ und du plapperst daher:
          „Weil Deutschland den verbrecherischsten Krieg der Geschichte verursacht hat“ –
          Wie nun:
          Sippenhaft für die Urenkel – oder Rechtsstaat?
          Was du außerdem dabei vergißt, ist die nicht unerhebliche „Hilfsbereitschaft“, die aus ALLEN anderen Nationen Europas, ja sogar aus der USA (FORD !!!) den deutschen Nazis z.T. sogar vorauseilend Juden exekutierend (wie die „Bandera“-Banden, die heute in der Ukraine postum per Gesetz zu Volkshelden der Nation gekrönt wurden, bei Widerspruch Knast) , etgegen trat, in eifriger Mittäterschaft.

          Was müssen wir nun in deiner Logik mit denen machen, die die nachfolgenden Kriege verursacht haben, und das mit einem Vielfachen der gesamten Bombenlast aller Seiten des zweiten Weltkrieges zusammen?
          Eventuell ist auch das (noch immer) verheerend?

          Möchtest du evtl. etwas nach(und vor)denken, bevor du so daher redest?

          Nicht nur der „verbrecherischte Krieg“ stört uns und die Weltgemeinschaft, auch ALLE ANDEREN!
          Und immer zuerst: Die Gegenwärtigen und vor uns stehenden …
          Ich sähe es gern, wenn auch aus der heutigen deutschen Nation dagegen und mit Stolz etwas getan wird.

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      • Conny sagt:

        Wieso? Es heißt doch auch: „Weg mit Österreich, freier Blick zum Mittelmeer“, zumindest in München.

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    • Andrea. sagt:

      mea culpa, mea maxima culpa..
      culpismus – oder so… ?

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  7. St. Elmo sagt:

    Nationalstolz ist wichtig, den er Verbindet die Einwohner eines Landes miteinander, er schafft eine Gemeinsame Identität, ein Zusammengehörigkeitsgefühl.

    Warum denken die Menschen immer nur an die Einwanderung in die Sozialsysteme wenn sie an den Grund von Immigranten denken nach Deutschland zu kommen.
    Ich glaube ein Grund ist weil wir nicht wissen, auf was wir stolz seien sollen, wenn wir an die BRD denken ausser an unseren Wohlstand.
    Selbst den Linken fällt nichts besseres als Grund für die Einwanderung nach Deutschland ein als unser Reichtum..

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  8. Frank sagt:

    Stolz ist ein Gefühl, gegen das man sich auch mit Logik nicht wehren kann. Rational betrachtet darf man dann nur stolz auf eigene Leistungen sein. Was läuft dann also verkehrt, wenn einer beispielsweise stolz auf seinen 80-jährigen Vater ist, der einen Marathon unter 4 Stunden absolviert hat? Oder die Tante, die stolz auf das 1er Abi ihrer Nichte ist? Genauso normal finde ich es, stolz auf die Leistungen seines Volkes zu sein. Für seine Verfehlungen schämt man sich ja auch.

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    • Shark sagt:

      Echt? Schämst du dich, wenn deine Nichte eine 5 in Mathe hat?

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      • Frank sagt:

        Ist kein Grund.

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        • Shark sagt:

          Dann sehe ich auch keinen Grund stolz zu sein, wenn sie eine Eins in Mathe hat.

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          • Frank sagt:

            Bin ich die Tante, von der ich schrieb? Es gibt Menschen, die sind auf so etwas stolz. Willst du denen das absprechen oder entscheiden, was grundlos ist? Wie anmaßend. Und ja, die Tante kann sich auch für die Nichte schämen. Nicht wegen ner 5 in Mathe, da gibt es bessere Sachen. Radikalfeminismus zum Beispiel.

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          • Shark sagt:

            Sich aus seinem eigenen Beispiel, das man um eines Argumentes willen gebracht hat rauszuwinden, in dem man sagt, dass es auf einen selbst nicht zutrifft und dass es ja auch ganz andere Sache gibt, ist ziemlich schlechter Stil.

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            • michael sagt:

              Meine Mutter sagte immer, sie würde sich für mich schämen, wenn ich unordentlich oder schmutzig vor die Tür ging🙂

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            • Frank sagt:

              Ich winde mich heraus? Du hast ja nur höchstens die Hälfte begriffen, also bewerte nicht meinen Stil.

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    • Dago sagt:

      Rational betrachtet DARF man auf alles stolz sein. Und bei einem völlig rational agierenden Menschen ist JEDES Gefühl überflüssig.

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    • nomadenseele sagt:

      Epiket schrieb einmal: *Sei auf keinen Vorzug stolz, der nicht dein eigener ist. Wenn ein Pferd in seinem Stolz sagen würde: »Ich bin schön«, so wäre das noch erträglich. Wenn du aber mit Stolz sagst: »Ich habe ein schönes Pferd«, dann wisse, daß du nur auf einen Vorzug eines Pferdes stolz bist. Was ist nun dein eigen? Der Gebrauch deiner Vorstellungen. Wenn du also beim Gebrauch deiner Vorstellungen dich in Übereinstimmung mit der Natur verhältst, dann sei stolz; denn dann wirst du auf einen Vorzug stolz sein, der wirklich dein eigen ist.*

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      • Michaela Lusru sagt:

        Vergiß den moralus rectus Epiket, auch er hat „Stolz“ weder gepachtet noch als Erster in die Welt gesch …

        Ich bin selbstverständlich stolz, wenn unsere Mannschaft Weltmeister wird, auch wenn ich dazu mich nicht einmal vom Sofa bewegen mußte, und auch, wenn der Nachbarsbengel es geschafft hat, der alten Dame neben uns mal freundlich den Korb heimzutragen.

        Es müssen sehr einsame Menschen sein, die nur Stolz entwickeln können oder „übrig“ haben für EIGENES, recht egozentrierte Alleingelassene – was wohl dazu geführt haben mag?

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        • nomadenseele sagt:

          Ich bin nicht stolz darauf, aber ich freue mich über solche Dinge sehr. Wir haben da ein sehr unterschiedliches Empfinden.

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          • Michaela Lusru sagt:

            das macht nix, UNTERSCHIEDE sind die Triebkräfte der Welt und jeder Bewegung, ohne passiert nix.
            Allerdings sollte ein Irrtum dabei vermeidbar sein, z.B. wenn zwei (fast) das Gleiche denken, fühlen oder sagen, ohne das zu bemerken, es für einen Unterschied halten …

            Auch Unterschiede bedürfen eines vergleichbaren / vergleichenden Maßstabes, z.B. was ist Stolz?
            Und nun?
            Etwa Freude?

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            • nomadenseele sagt:

              Ich finde es befremdlich, stolz auf etwas zu sein, was jemand anderes getan hat oder ist.

              Hast du etwas zum WM-Sieg beigetragen? Vermutlich nicht. Also was veranlasst dich, darauf stolz zu sein?

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              • Michaela Lusru sagt:

                Wer hat dir nur den Blödsinn eingeredet, daß Stolz nur erlaubt ist, wenn dem eine „eigene Leistung“ zugeordnet werden kann?
                Schau mal bei Wikipaulus:
                „Der Stolz ist die Freude, die der Gewissheit entspringt, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben, daran mitzuwirken oder es zu verkörpern. Dabei kann der Maßstab, aus dem sich diese Gewissheit ableitet, sowohl innerhalb eines eigenen differenzierten Wertehorizonts herausgebildet als auch gesellschaftlich tradiert sein.“

                Aha:
                Freude, mit Gewissheit über Anerkennenswertes,
                innerhalb und außerhalb des eigenen Wertehorizontes
                und
                AUCH GESELLSCHAFTLICH TRADIERT
                (erelernt, angewöhnt, eingeübt oder generell KULTURELL geprägt –

                Reicht das?
                Komm raus aus deiner Enge der Klippschule und sei mal stolz, z.B. darauf, daß es diese (nicht immer zitierbare) WIKIPehhh. gibt, daß jeder sie einsehen kann,
                oder
                daß es dieses blog gibt, und du darin trollen kannst, usw. usw.

                Ich bin z.B. stolz darauf, daß Deutschland nicht mehr in Hitlerei schwelgt, obwohl ich kaum Anteil daran habe, du etwa nicht?

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                • nomadenseele sagt:

                  Bei Wikipedia steht eine Menge Unsinn. Mir sagt meine Logik, dass ich nur auf etwas stolz sein kann, was ich selbst beeinflussen kann.

                  ____

                  Ich bin z.B. stolz darauf, daß Deutschland nicht mehr in Hitlerei schwelgt, obwohl ich kaum Anteil daran habe, du etwa nicht?

                  – Nein. 1. Ist das Thema NS-Zeit mir piepegal und 2.) hatte ich darauf keinen Einfluss.

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                • nomadenseele sagt:

                  Ich denke, wir sollten diese extrem fruchtlose Diskussion an dieser Stelle beenden. Du wirst es auch mit Wikipedia-Artikeln (Wikipedia vs. Epiktet, ich kommentiere das lieber nicht) schaffen, mich von meinen Wertvorstellungen abzubringen. Wenn du nicht akzeptieren kannst, dass Menschen unterschiedlich empfinden und du nicht die Wahrheit gepachtet hast, dann ist das ganz alleine dein Problem. Ich habe keine Lust, es zu meinem zu machen.

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                • nomadenseele sagt:

                  Es ist überings bezeichnet, dass gelernte Deutsche selbst in komplett sachfremden Diskussionen es schaffen, die Nazis einzubauen. Spucke ich drauf, interessiert mich genauso wenig wie Friederich der Große.

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                  • Michaela Lusru sagt:

                    @nomadenseele sagt: Juni 6, 2015 um 09:38 u.a.

                    Deine Erkenntnis von den „gelernten Deutschen“ ist unverständlich, es sieht so aus, als ob du entweder kein „Deutscher“ bist, keiner sein willst oder kannst oder nich magst, wenn das jemand tut.
                    Auch gut, in jedem Fall bist du dann halt etwas anderes Gelerntes, offensichtlich.

                    Macht auch nix, denn das sind alles Menschen, die „gelernten“ und die „ungelernten“, egal ob Deutsche oder Russen, ob Luxembourger oder Malinesen, die alle wissen, was sie sind – ich hoffe, du auch.
                    Ich hoffe für dich, du schämst ebenfalls nicht deiner Kultur sondern hättest sie gern erhalten – wie die anderen auch.

                    Was dir piepegal ist, ist nun allerdings mir (und wohl einigen Mitlesern) piepegal und trägt wenig Kompetenz in das blog, das von sprichwörtlicher Kompetenz seiner Comics geprägt ist und wohl keinesfalls nur die Welt der Sprechblasengeneration ansprechen, sondern gerade durch diese zum DENKEN, zum Mitdenken über Sprechblasen hinaus anregt, auch laut oder schriftlich.
                    Nun, genau das machst du wohl auch, gegen Wikipedia – das Suppenhuhn der Lexikalitäten, wo (fast) jeder reinpinkeln kann, das ist richtig, und so verbleibt dort gelegentlich auch mal Verwendbares – das du dir nicht annehmen mußt – niemand verlangt das.

                    Aber daß du auch darüber nachdenkst und dich meldest, ist doch schön.

                    Epiktets stoische Gottgebundenheit wiegt sein noch vorhandenes ehemals kosmopolitisches Ganzheitsempfinden (das ich vertrete) nicht auf, seine Annahme, was im Menschen stattfinde, sei nur dessen Ethik unterworfen, verkennt, daß auch dieses bereits allein der Natur und deren Gesetzen unterworfen ist und nur im erkennbaren Teil vom Menschen sel st und auch da nur bedingt beeinflußbar ist, darauf bezog sich meine Äußerung.

                    Daraus resultiert auch, daß das, worauf du „stolz sein“ möchtest, deine „eigene Leistung“, NIEMALS allein deine Leistung ist, sondern diesen erheblichen naturell gebundenen wie auch einen hohen sozial (gesellschaftlich) bedingten und verursachten Anteil stets beinhaltet, oder willst du behaupten, die Sprache, das Denken, das Empfinden in Werten, die darin „gefrorenen“ Erfahrungen der Altvorderen seien alle DEINS? DEINE Leistung?

                    Du „bist“ leider nicht „für dich“, sondern NUR ein Teil von etwas, das an und in dir herumwerkelt, und genau das konnte Epiktet (wie alle Stoiker) zu ihrer Zeit noch nicht kennen und nicht berücksichtigen, so sehr sie einerseits die rundum determinierte GANZHEIT religiös anbeteten, jedoch die Teile des Ganzen und deren Funktion im Ganzen, im System, außer acht ließen.

                    Insofern besteht der gewisse Nachholbedarf dazu, damit zu dem, was Stolz und Liebe, Anerkennung und Zuwendung als Gefühl ausmachen, wohl mehr bei dir.

                    Aber davon möchte und will weder ich noch andere dich „überzeugen“, jeder bleibt wie er ist, sein will, und darf sich, so er kann, mit der gegebenen geistigen Vielfalt beschäftigen oder schlicht einfach (geistig) „weitergehen“ – so macht das in „stoischer“ Gelassenheit der Buddhist, wenn ihm (!!!) etwas zu viel, zu hoch, zu tief oder zu weit ist, was dann ihm aber selten anderen oder allen, der Ganzheit (!! Stoa!!) hilft.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Frank Juni 3, 2015 um 21:01
      Das ist an Scharfsinn und folgedessen an Korrektheit nicht zu übertreffen.
      Nicht nur was die Verfehlungen angeht.

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  9. only_me sagt:

    Wie prägt ein Professor eine Straße?

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    • netreaper sagt:

      Es gibt eben so etwas wie ein lokales Zusammengehörigkeitsgefühl. Menschen, die Nachbarn sind prägen einander oft, daran ist nichts falsches. Und wenn mein Nachbar zwei Häuser weiter Opfer eines Unglücks wird, dann berührt mich das mehr als wenn jemand drei Straßen weiter Opfer desselben Unglücks wird. Das ist doch klar.

      Deswegen sind wir auch sehr entsetzt, wenn 150 Deutsche mit dem Flugzeug abstürzen, und bedeutend weniger entsetzt wenn 400 Leute auf dem Yangtse in einem Schiff kentern und ertrinken. Das ist menschlich.

      Ich bin in einer Umgebung aufgewachsen, in der der Nachbar von gegenüber völlig selbstverständlich mitgeholfen hat wenn Nachts um 3 Uhr das Wasser im Keller stand. Oder in der – wie vor einigen Jahren – der Chef eines Baubetriebes an Heiligabend Abends um 17 Uhr anderer Leute Straßen und Einfahrten vom Schnee geräumt hat, weil nicht dagegen anzukommen war.

      So etwas nennt man Solidarität. Und in meinen Augen ist das zutiefst logisch.

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      • only_me sagt:

        Aha.
        Und dieses Wir-Gefühl sorgt dafür, dass du das Fach des Professors in deiner Straße beherrscht?

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      • Michaela Lusru sagt:

        @netreaper sagt: Juni 3, 2015 um 22:29
        Darauf darfst du stolz sein, nicht nur daß das bei euch zu Hause so zuging, sondern auch darauf, daß du das persönlich erleben durftest, und persönlich Erleben dürfte dann auch ausreichend eigene Leistung sein, auf die allein hier mancher nur Stolz zusprechen möchte …

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    • „Wie prägt ein Professor eine Straße?“

      Treibt wahrscheinlich die Wohnungspreise hoch … dieser unsolidarische Besserwisser.

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      • netreaper sagt:

        Da fällt mir dieser Witz ein:

        Ein Türke baut ein Haus direkt neben dem Haus eines Arztes.
        Er kopiert alles, den Grundriss, die Farbe der Fassade, den Gartenzaun, selbst der Briefkasten sieht genauso aus.
        Eines Tages sagt der Arzt zu dem Türken:
        „Unsere beiden Häuser sind ja exakt gleich.“
        „Nein“, widerspricht der Türke.
        „Mein Haus ist mehr wert.“
        Der Arzt schaut ihn verwundert an.
        „Das kann nicht sein, sie sind doch exakt gleich.“
        „Das schon“, sagt der Türke.
        „Aber ich habe neben einem Arzt gebaut.
        Du hast neben einem Türken gebaut.“

        😂
        Zum Glück kann ich darüber noch lachen, denn eigentlich ist das total bitter.

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    • Michaela Lusru sagt:

      … indem er geht, denkend, und jeder ihm das ansehen kann, dartauf stolz sein kann, daß da einer geht – pardon: nicht daß er geht, sondern daß einer denkt, gehend denken kann und denkend noch gehen kann …
      Das profiliert, prägt, ungeheurlich, die Frage ist nur: Wen?
      Den Gehweg.

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  10. Komme ich als stolzer Deutscher auch in einen deutschen Himmel?

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    • Michaela Lusru sagt:

      Alle kommen in den Himmel.
      Es ist Wurst (nicht zu verwechseln mit C., das ist Conchita), ob du Deutscher oder stolz bist, der „liebe Gott“ kassiert alle ein, wenn nicht zu Lebzeiten, dann gleich danach – da kann endlich keiner mehr wegrennen vor ihm.
      Und: es gibt leider nur einen Himmel, bei dem es völlig wurscht ist, ob der Montags deutsch und Mittwochs chinesisch ist, alles hat seine Zeit – und seinen Stolz.

      Offenbar stammt deine Frage aus dem tiefen Verständnis für den Koran – dort soll Himmel eingeteilt sein, sogar mit Hölle (Keller) und Fahrstuhl von ganz unten (Keller) bis ganz oben (Jungfrauen, französische) und viel Licht, so daß auch noch so Stolzes oder Deutsches oder irgendetwas völlig verblasst vor jedem Kehllaut, der mit A … beginnt.
      Ja, mit A.

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  11. Kuttel Daddeldu sagt:

    Unsinn. Um Solidarität zu leben, brauche ich keinen „Nationalstolz“…, sondern einfach das Herz auf’m richtigen Fleck.

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    • St. Elmo sagt:

      Unsinn, für Solidarität benötigt man kein Herz sondern
      z.B. ein schlechtes Gewissen, das einem diverse Hilfsorganisationen oder Parteien machen, weil man ja angeblich auf Kosten der Armen Menschen in der 3 Welt lebt und somit schuld an deren Leid ist.

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    • Michaela Lusru sagt:

      Hallo Kuddel, was ist denn da so dein „rechter“ Fleck, hast du evtl. auch einen „linken“, oder einen, wo das Herz mit denken kann, so unterstützend, kulturell verbindend?
      Schau, so schnell kann das miß gedeutet werden, was du da als verzichtbar und Unsinn ableben willst, du gehörst wohl eher nirgendwo zu – oder wie?
      Ganz schöner Brödler, eigener.

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    • Michaela Lusru sagt:

      Ja, du hast sehr wohl gesagt „auf dem richtigen“ – und ich habe daraus gemacht: Auf dem rechten – allerdings das gleiche gemeint, zumal das original dieses Sprichwortes nicht „richtig“ beinhaltet – so ist das, wenn man diesen alten nationalistischen Käse nicht aus dem KOpf bekommt und schon die Originalität der gewachsenen Kultur, der Sprichwörter „umwandelt“ um nicht in die Situation zu kommen, daß ein anderer im von mir gesprochenen Original auch das fehlfindet, was ich fand …

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  12. unkraut sagt:

    Das eigentliche Problem ist doch, dass derjenige, der Dichter und Denker hervorzieht, sich sehr wahrscheinlich nur oberflächlich mit den Werken und Gedankengängen selbiger auseinander gesetzt hat. Dementsprechend ist Goethe kaum Sinnstiftend, wenn man allenfalls die Namen der Werke kennt (oder seine Schullektüren am liebsten gegen die Wand geschmissen hätte)

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    • Michaela Lusru sagt:

      Hm, allein aus un Kraut kann man das doch nicht wissen, was nun noch weniger stiftend ist, bezüglich eines Sinns der Bemerkung.
      Mir reicht es auch, wenn viele Leute „Atemlos“, Conchita, Heino oder Jan Delay „gut“ finden, stolz darauf sind, da muß ich nicht unbedingt mir diese selber reinziehen und würde mir auch nicht sagen lassen, daß ich oder andere diese (nur) „vorziehen“ – also: Was willst du eigentlich melden?

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  13. Dago sagt:

    Was zum Fick? Kompetenz und Stolz sind doch völlig unterschiedliche Dinge. Und Stolz etwas, das jedem selbst überlassen ist; wie kann man denn fordern, dass Prostitution als persönliche Entscheidung akzeptiert werden soll, aber dagegen sein, dass jemand auf etwas Stolz ist, das einem nicht passt?

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  14. Andrea. sagt:

    Wenn man in erster Linie die Kompetenz hätte menschlich zu sein – könnte man stolz sein ein Mensch zu sein….
    Nationalstolz: – kein Mensch kann entscheiden wo er geboren wird – er kann sich bestenfalls aussuchen, wo er leben will….
    wieviele Menschen haben sich bewußt entschieden in einem Land zu leben – und wieviele leben einfach da wo sie zufällig geboren wurden…?

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    • Frank sagt:

      Also ist Stolz für dich nur angebracht, wenn er auf eigenen Leistungen beruht?
      Der Stolz eines Vaters auf sein neugeborenes Kind sollte sich demnach in Grenzen halten, oder? Ich meine, hey, er hat einmal in die richtige Richtung ejakuliert, das war´s. Super Leistung!
      Ich sehe das komplett anders. Stolz kann man auch sein, wenn man sich zugehörig fühlt, sich mit etwas identifizieren kann. Stolz ist ein Gefühl und hat mit Logik nur sehr begrenzt zu tun. Das geht aber auch anders herum: Wenn ich zum Beispiel im Ausland Urlaub mache und sehe meine Landsmänner morgens die Liegen mit Handtüchern reservieren, dann würde ich mich am liebsten als Österreicher oder Schweizer ausgeben, so peinlich ist mir das. Auch unlogisch, kann ich mich aber nicht gegen wehren.

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      • Andrea. sagt:

        @ Frank –
        eigentlich hab ich mir über Stolz im allgemeinen noch nie Gedanken gemacht…

        Nationalstolz macht mich immer vorsichtig und fühlt sich nicht gut an – wenn wir über Gefühle reden.
        Ich habe die „überaus freundlichen Begegnungen und Meinungen“ gegenüber Deutschen im Ausland intensiv kennengelernt – natürlich nur wenn keine Tourismusgeschäfte zu erwarten sind. Daher kommt meine Aussage – „kein Mensch kann sich entscheiden wo er geboren wird“.
        Grundsätzlich bin ich gegen alles Schubladendenken was Menschen und ihre Nationalitäten oder Länder anbetrifft und tue mir deswegen mit Stolz in diesem Zusammenhang total schwer.

        Das ist jetzt natürlich eine sehr persönliche Ansicht – und ich möchte keinem seine Glücksgefühle nehmen…. (auch nicht bei der Zeugung die einem Kind voraus geht..🙂 )

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    • Michaela Lusru sagt:

      Andrea, der / diejenige, die eine verrissene Vorstellung von NATIONAL haben, bist du doch selber!
      Wo steht bitte etwas von Geburtsort, von Hineingeborensein bei Nation?
      Jeder mensch wird frei von seinem Willen geboren und folgedessen auch in eine Kultur hineingeboren, manche davon sogar mehrmals (in die Kulturen!).

      Nation IST KEINE biologische geburtsortabhängige Angelegenheit, das ist eine kulturelle, eine lebensabhängige, ein Verwachsensein mit Nachbarn, Sprache, örtlichen Eigenheiten und Natur wie Traditionen usw. – ach lies doch mal selber nach, nur paß auf, daß du nicht wieder ein Lexikon der Hitlerei erwischt, die hatten da was mit „Blut und Ehre“ – das ist nun aber seit 70 Jahren aber vorbei.

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    • Andrea. sagt:

      Ich bin dafür, dass ER/SIE/ES wieder zurück zu den ursprünglichen kulturellen Aufgaben finden sollten – ein Beispiel für eine sinnvolle Beschäftigung:

      NILPFERD IN BURGUNDER
      Etwas für festliche Tage, vorausgesetzt, dass sich das Nilpferd in Burgunder wohl fühlt. Nilpferd waschen und trocknen, in passendem Schmortopf mit 2000 Litern Burgunder, 6 bis 8 Zwiebeln, 2 kleinen Mohrrüben und einigen Nelken 8 bis 14 Tage kochen, herausnehmen, abtropfen lassen und mit Petersilie servieren. (2,4,5)

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  15. IULIUS sagt:

    Der Kern der Sache ist, warum sprechen Menschen anderen Menschen ab Glücksgefühle erleben zu dürfen?

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    • Warum kritisierst du hier einen Comic, der offenbar manchen Lesern Glücksgefühle beschert?!

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      • netreaper sagt:

        Weil es akzeptable Glücksgefühle gibt, wie zum Beispiel Patriotismus, und weil es inakzeptable Glücksgefühle gibt zum Beispiel Schadenfreude über jemanden der eine Betontreppe herunterfällt und sich mit einem lautstarken *KRRGH* mehrere Knochen bricht.
        Ich hoffe ich konnte diese Frage aufklären.

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        • Michaela Lusru sagt:

          aufklären – nun ja, zwar etwas knarrig und berstend (schmerz haftend?) – aber letztlich ausreichend treffend – ich bin stolz auf dich (und deine Nation)

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  16. Lemac sagt:

    erzaehlmirnix ist ja eig. bekannt für die coolen Comics.

    Aber mittlerweile finden sich hier Kommentare auf polemisch-inkompetentem Niveau, die man sonst auch in unbedeutenden Online-Zeitungen findet.

    Bitte, ihr geistigen Dünnschiesser, BITTE lasst mir noch meine heile Welt in erzaehlmirnix’s Blog!!!

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    • Frank sagt:

      Da fallen mir spontan 3 Fragen ein:
      1. Ändern die Kommentare die Qualität von EMN´s Comics?
      2. Wer zwingt dich, die zu lesen?
      3. Wo sind deine hochgeistigen Kommentare, die das Niveau hier anheben könnten?

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    • Lusru sagt:

      @ Lemac sagt: Juni 5, 2015 um 15:34
      Wieder ein „Kommentar auf polemisch-inkompetentem Niveau, wie man sonst auch in unbedeutenden Online-Zeitungen findet.“:
      „Bitte, ihr geistigen Dünnschiesser, BITTE lasst mir noch meine heile Welt in erzaehlmirnix’s Blog!!!“
      meinte Dickdenker Lemac, nur wen, besser was meint er / sie nur damit?

      Was meinst du wohl, wozu der Nicht-„heile-Welt“ – blog “ erzählmirnix mit seinen Köpfen z.B. dir „erzählen“ wollte?
      Aufgewacht und nachgedacht!
      Wenn du „heile Welt“ suchst, dann geh in eine Kirche und sing dort mit, erzähl dort deinen Schit vom Dünnschiess und lass selbigen hier einfach weg, sonst beschweren sich noch die Kahlköpfe

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    • Michaela Lusru sagt:

      Lemacs „unbedeutende online-Zeitungen“ sind wohl nicht so sehr bekannt, im Gegensatz zu dir weiß ich nicht was da so „zu finden ist“, denn ICH ging bisher weder dorthin noch dran vorbei …

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  17. Kuttel Daddeldu sagt:

    Liebe Michaela,
    genauer zu lesen, kann helfen…
    Erstens: um Kuttel nicht „Kuddel“ zu nennen, Ringelnatz, übrigens ein Kulturschaffender von nationaler Größe, wäre sauer.
    Und zweitens: um genau diesen Deinen bescheuerten Wortklaubereien auszuweichen, schrieb ich „am _richtigen_ Fleck“ – und falls Du tatsächlich nicht wissen solltest, was damit gemeint sein könnte (Kontext war der Begriff „Solidarität“), würde ich an Deiner Stelle die Idee mit dem Brötler, dem eigenen, nochmal in aller Ruhe vorm Spiegel durchspielen…😉

    Davon ab, an netreaper und @all: kleinere Gruppen, Familien, auch Dorfgemeinschaften sind generell erstmal etwas anderes als Nationen.
    Positiv konnotierter, eben nicht abwertender Patriotismus, wie ihn z.B. Johannes Rau seinerzeit vom Nationalismusbegriff zu unterschieden versuchte, findet in der Welt leider eher selten statt. Und ich bin ziemlich stolz darauf, dass wir Deutesche (sic!) ;-)) den Nationalismusmist zu einem nicht geringen Teil eher überwunden haben als Bewohner so manch anderer Staaten.

    Wir können uns jetzt also in Ruhe darauf konzentrieren, als Europäer die besseren Menschen zu sein… *g*

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Kuttel Daddeldu sagt Juni 6, 2015 um 15:46

      Auch lieber Bierenst, sorry Kuttel Daddeldu und bierenster Ringelmatz-Fan (?), wie geht das, was du hier so an Diktionen des vorigen Jahrhunderts meinst, eigentlich alles zusammen:
      Wieso wird ein Deutscher durch die Änderung seines Nachnamens zu „Europäer“ bereits ein „besserer Mensch“ – wer hat dir denn das verklickert?
      Das ist nicht nur fröhliches Wunschdenken aus Unbeholfenheit, sondern bisher jedenfalls nirgendwo eingetreten, erst recht nicht, wenn es um den bereits vorab nobelpreisgeförderten „EUROP-Stolz“ geht.

      Ich lehne jegliche Selectierungen ab, Menschen sind und bleiben für mich MENSCHEN, auch die weniger „besseren“.

      Vor allem:
      Was soll das sein: Ein besserer Mensch?

      Einer, der seine Freunde nicht bespitzelt und besch., weder amtlich noch geheim?
      Einer, der Flüchtlinge im Meer ersaufen läßt, nur weil er als Europäer sich nicht mit Europäern anderen Vornamens einigen kann, was von wem zu tun ist?

      Was soll denn das sein, ein Europäer: ein biologisch oder sozial anderes gestriktes Wesen? Soetwas haben schon mal welche behaupten und durchsetzen wollen, sind ziemlich schräg dabei entgleist, und bekanntlich geht Wesen weder ohne Biologie noch ohne Sozialität, und Biologie bestimmt das Funktionieren als menschliches Wesen und die Sozialität die Zugehörigkeit, die Herkunft, die soziale Heimat.
      Wieso also soll Mensch nun „Besser weil europäisch“ sein oder werden können?
      Das war wohl nichts.
      Kann das sein, daß du Nation mit nationalistisch verwechselt hast, der Pervertion von Nation?
      Ich weiß nicht, ob hier der richtige Platz ist, darauf weiter einzugehen, ich probiere es mal, und nicht mit der Wikipedia, sondern mit der Budeszentrale für politische Bildung, auch wenn diese sich reichlich verkorkst um den heißen Brei dabei windet.
      Unsere Kahlköpfe oben werden schallend lachen, daß man das einem Europäerwerdenwollenden noch vorhalten muß, was Nation tatsächlich ist – soziale Herkunft, soziale Heimat, Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen von Menschen mit gemeinsamkeiten u.a.m., NATION laut Bundeszentrale für politische Bildung:

      „1) Die konservative Interpretation betont das statische Element, d. h. die Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gemeinschaft (auch: Volk), die als Großgruppe von Menschen über bestimmte homogene Merkmale (z. B. gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte) verfügt und (zumeist) innerhalb eines bestimmten Territoriums zusammenlebt (Abstammungsgemeinschaft). „
      (Das ist nicht ganz, aber weitgehend im wesentlichen das von z.B. einem Herrn Goebbels eingeführte Verständnis, hier verschämt als konservativ bezeichnet, es wurde nur das Blut weggelassen – ??)

      und
      „2) Die offene Interpretation betont die Veränderungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, dass in einem Staat (Groß-)Gruppen zusammenleben, die sowohl über gemeinsame als auch über unterschiedliche Merkmale verfügen und dadurch die Chance für einen Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern (Zugehörigkeitsgemeinschaft). Die offene Interpretation des Begriffes N. entspricht eher dem Verständnis moderner demokratischer Gesellschaften.“

      >“Modernen demokratischen Gesellschaften“ – Wenn ich das richtig verstanden habe, also solche wie das heutige Deutschland, oder die EuropäischeN GemeinschafteN der EU?

      Mit Verlaub:
      1. Ich lehne die Goebbelsche Variante ab, lasse mir von dieser Sorte Ideologen nicht bis sanct Nimmerleinstag die deutsche Sprache ent- und verwenden, und das in aller Konsequenz, wer das benötigt um sich auszudrücken, sollte in sich gehen und sich vom Goebbelschen Denkschema nach 70 Jahren endlich lösen
      2. Die rhetorischen Spaziergänge eines Bruder Johannes interessieren mich nicht, zumal – wie du (!!) meinst, er angeblich wenig Erfolg damit hatte – was ich bezweifele, weil das nur auf Übriggebliebene ewig Gestrige zutrifft.
      3. Dazu gehört auch das Verständnis von VOLK! Nur ein Volk ist vom Völkerrecht geschützt
      4. Es existieren in dieser unserer Welt nur NATIONALSTAATEN, und wo mehrere Nationen sich einen Staat schufen, sind das Nationalitätenstaaten, gerne lasse ich mir ein Staatengebilde nennen, das kein solcher Staat der Nation(en) ist – so verfügbar
      5. Die markantesten Beispiele mit langer Tradition für Nationalitätenstaaten sind Russland und die USA, der größte Staat der Welt und der mächtigste, und keiner von beiden wird je bereit sein, auf eigene Nationalansprüche nur einen Deut zu verzichten:
      Obama stellte sich auf Westpoint vor sein Militär und die Kameras der Welt und rief seinen Mitbürgern, Soldaten und der Welt sehr laut zu: „Wir werden überall in der Welt UNSERE NATIONALEN INTERESSEN vertreten, wo und wenn wir das für erforderlich halten“ – was wohl auch genau so geschieht, und, wie wir wissen, bisher nicht unbedingt mit und zu „besseren Menschen“ führte… –
      ist das nun „national“ oder schon eindeutiger Nationalismus, die eigenen nationalen Interessen „ÜBER ALLES ANDERE“ stellend, wie Obama das macht und postuliert

      Nö, lieber Ringelnatzfan, dir geht nicht nur die Satire und das Lachen dieses großen Mannes verloren sondern auch die Realitäten dieser Welt, eventuell lebst du zu sehr im Denkgebäude der untergegangenen „Eliten“, an deren Wesen die Welt genesen sollte – das ist vorbei (wenn es nicht schon wieder in der von dir behofften EU eingekrochen ist …).

      Spaß beiseite:
      Es gibt im Leitungsmanagement Erkenntnisse zu den günstigsten Voraussetzungen, um eine Ganzheit (System) effektiv bzw. überhaupt leiten zu können:
      Flache Hierarchiestrukturen mit nicht mehr als 7 Teilbereichen können überall effektiv geleitet (und verwaltet) werden, alles was mehr aufweist, wird inneffektiver je größer, und ab mehr als 1o Einheiten ist das Ganze als GANZES nur noch mit großem Mehraufwand und geringstem Effekt oder nicht mehr leitbar.
      Alle großen Wirtschaftseinheiten dieser Welt bauen sich dahingehend auf bzw. um.
      Zur Erinnerung:
      Die EU hat (bisher !!) „nur“ 28 zu leitende Teile, die USA über 50 und Russland fast einhundert – alles mit den bekannten Effekten, die die Menschen dieser unleitbaren Erscheinungen und die gesamte Welt auszubaden haben.

      Die zweite Erkentnis dazu (aus gleich mehreren Fachbereichen) ist die, daß gewachsene Strukturen (z.B. kulturell gewachsene) eine deutlichere Identifizierung mit dem Ganzen und daher geringeren Leitungsaufwand, geringere Leitungsverluste und höhere Effekte – bekannt als Emergenz von Systemen, die allein schon nur durch den Sytemcharakter wegen des sich weitgehend selbst leitenden und regulieren Prozesses entstehen / Subsidiarität – bewirken.

      Was bitte, verehrter Kuttel Daddeldu (von dem es in anderen Regionen Deutschlands auch noch außerhalb von Ringelnatz einen sich Kuddel Daddeldu nenneden Comedien und Satiriker gab – was man bei Verwendung solcher berühmter Namen aber nicht wissen muss …), also, was bitte ist in einer sozialen Gemeinschaft, einem SOZIALEN GANZEN am ehesten geeignet, solche systemischen Strukturen und nutzbare Fähigkeiten als Teil vons Janze zu erstellen, als kultürlich gewachsene (was das sind, schau mal selber nach)?

      Und nach der Bundeszentrale für politische Bildung, mit der ich nicht immer übereinstimme, kommt da wohl deren „zweite und moderne weil demokratische“ Variante zum Verständnis von NATION infrage, was heißt: Zugehörigkeitsgemeinschaft, leitbare (s.o.)
      Zwar kann man als ewig vor Nazudeutungen weiterhin Hoheitsrechte über die deutsche Sprache Abtretender anstelle von NATION nun auch einen anderen Begriff kreiren, der die verbindende systemische Eigenschaft bereits im Namen trägt, nur „gewachsen“ wird der kaum sein, und der vorhandene Begriff von Nation, um den ÜBERALL in der WELT gekämpft wird, ist ja da und definiert …

      So, und nun geh in die EU und konzentriere dich in Ruhe darauf , ein „besserer Mensch“ zu werden, indem du dich zuerst der alten nationalistischen Definitionen der Goebbels&Co entledigst und dann mit dafür sorgst, daß diese EU erst einmal überhaupt eine leitbare und endlich eine demokratisch leitbare Angelegenheit WERDEN kann, mit vielen „besseren Nationalitäten und deren Menschen“, die nicht immer noch Nationalität mit „nationalistischem Mist“ verwechseln – sofern EU dafür überhaupt in dieser Verfassung noch geeignet ist

      Sorry an euch liebenswerte Kahlköpfe und an alle, die bis hier durchgehalten haben, ich verspreche Besserung und Knappheit, aber beim besten Willen: Das läßt sich eben auch in vielen Leveln nicht als Kahlkopfkorrespondenz darstellen, ich kann es jedenfalls nicht.

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  18. faante sagt:

    Ich weiß nicht, warum ich dachte, hier wäre es gefühlt irgendwie anders als anderswo. Aber das ist es nicht. Hier herrschen exakt dieselben wahrscheinlich zutiefst menschlichen Diskussions-Mentalitäten wie in jedem anderen Forum auch. Mein Fehler.

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  19. Kuttel Daddeldu sagt:

    Uiuiui, Humorzentrum zur Gänze abgeschaltet, Michaela?…
    Mißverständnis „besserer Mensch“: vom ursprünglichen Mini-Dünkel als (beispielsweise) Bayer, Preusse, Hesse, Sachse, usw. über Bismarck zur dann ja doch noch gemeinsamen Hybris als nun zusammen deutsche Deutsche zum künftig gemeinsamen Weg als Europäer – in der jeweiligen Gruppe schwingt (auch) Abgrenzung gegen die anderen Gruppen, das war gemeint.

    Als Weltbürger (einige Generationen & Kriege später) können wir dann ja Klingonen und Romulaner außen vor lassen, vermutlich finden sich dann auch dort seltene Erden, Öl und sonstige gute Gründe dafür.🙂

    Zum Rest Deiner kurzen Antwort: Wie wird man so? Eltern? Drogen?😉
    Es gibt Hilfe da draussen, scheue Dich nicht, sie in Anspruch zu nehmen…

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  20. Kuttel Daddeldu sagt:

    faante: Stimmt, Internet halt…

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  21. Michaela Lusru sagt:

    @Kuttel Daddeldu sagt: Juni 8, 2015 um 08:39

    „Uiuiui, Humorzentrum zur Gänze abgeschaltet“ -Wieso? Du warst doch der Ringelmatz hier und willst das nun bei Rückfrage zu deinem „besseren Menschen als Europäer“, deiner Flucht aus der konkreten Realität in die europäische PolitFolklore nicht mehr sein?
    Schon von Frau Merkel geknutscht?

    Auch gerade gedanklich im gegenwärtig wichtigsten und schönsten Schloß der Weltfolklore, schon verElmenaut?

    Wie wird man wie?
    SchmuddelDaddeleldu ist da wenig handfest, Humor schon eher – nur wo ist der nun?
    Immerhin:
    Die dort in Elmenau versuchen wohl schon längst mit ihrem „G roßen7“ , was ich versuchte zu erklären: Mehr als 7 zu leitende Fraktionen oder Teile sind auch für Obama rsp. USA uneffektiv!

    Sie praktizieren mit G7 das als Flucht vor den Völkern, den Nationen (!!), den VEREINTEN NATIONEN, gewissermaßen als weltweiten Separatismus fort von Demokratie, von den möglichen Einflüssen der Weltmehrheiten, indirekt jedoch auch nur wieder fürs eigene und fremde Volk als bizarre Politfolklore und Maschtdemo für „geschützten“ NatonaLISMUS der G7, „überall auf der Welt, wo eigene nationale Ziele gefährdet werden könnten“ (Obama, Westpoint).

    Ja sicher, es gibt immer Hilfe, auch von Ringelnatz für Ringelmatz und „Europ- rsp. Weltbürger“, hat das was mit „bürgerlich“ zu tun oder soll das von dir hier nur als Omage an die Französische Revolution gedacht sein?

    Etwas in der Tat humorlos sei hier (als Hilfe, die es doch auch für dich gibt) erinnert, daß auch der scheinbar nationslose Weltbürger wieder nur Teil der (allein fiktiv denkbaren funktionslosen und -untüchtigen) Nation Welt ist, dann eben mit SEINEM Mini-Dünkel als „Europäer“ oder eben „Weltbürger“ – der allerdings zuvor alles, was an den (französischen) Bürger erinnert, abzugeben hat, sich zur eigenen Funktionslosigkeit und Demokratieversenkung bekennend, da diese keine eigene Basis mehr hat.

    Ist es das, was du als „Hilfe“ empfehlen möchtest?
    Ist das dann deine Art von Nationalstolz, dein Eur OpaStolz, gewissermassen deine „eigene Leistung“, auf die so dann Stolz ginge?

    Jedes erkennbare Gegenargument wäre sicher im Interesse der kleinen Comics oben, es muß sich nur zeigen und nicht nur immer „Uiuiui“ aus dem Unterholz rufen.

    Wie wird man denn nun so?

    @faante
    Was bitte sollte, könnte denn hier, im „richtigen Leben“, anders sein, als „anderswo“, als im richtigen Leben? Oder magst du das nicht, das wäre nachvollziehbar, ist aber auch nix so, worauf sich Stolz begründen könnte

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  22. maSu sagt:

    Es gibt genug Menschen, die nichts weiter im Leben erreichen, als in Deutschland geboren worden zu sein, auch diese Menschen müssen auf irgendwas stolz sein können! Daher ist Nationalstolz sehr wichtig für das Selbstwertgefühl vieler Menschen!

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    • Frank sagt:

      Ja maSu, die gibt es in der Tat. Besonders gern in der glatzköpfigen Fraktion zu finden. Allerdings gibt es, meiner Erfahrung nach, mehr Menschen die nichts erreicht haben bei denen, die sich nicht mal Nationalstolz gönnen können, ohne sich schuldig zu fühlen, oder meinen, natürliche Gefühle mit Ratio widerlegen zu können.
      Wenn, ich betone WENN du mit deinem Kommentar die Botschaft vermitteln willst, Menschen mit Nationalstolz sind mehrheitlich minderbemittelte Nichtsnutze, dann finde ich das armselig.

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      • maSu sagt:

        Ich formuliere es anders:
        Wer auf Deutschland stolz ist, der soll mir erklären warum er auf Deutschland genau stolz ist.

        Liegt es an der aktuellen Regierung (Maut, Vorratsdatenspeicherung, Heikos „Maaslose“ Idiotie bei gesetzesentwürfen(die auch noch angenommen werden))?!

        Oder ist er stolz auf die vielen BILD-Lesern in diesem Land, die sich primär für „Angst, Hass, Titten und den Wetterbericht“ interessieren?

        Oder ist er darauf stolz, dass er vor einiger Zeit stockbesoffen „wööööööltmeeeeestaaaah!“ grölen konnte, weil die Nationalmannschaft das geschafft hat, was viel zu viele Fußballfans nicht schaffen? (Die Lösung: Den Arsch vom Fernsehsessel heben)

        Liegt es an unserer lupenreinen Demokratie, die zusammen mit der NSA unsere Grundrechte verramscht?

        Jeder darf gerne stolz auf alles mögliche sein. Von mir aus selbst auf die Ausscheidungen im Rahmen der Morgentoilette. Aber dann bin ich doch sehr gespannt auf die Gründe dafür, sich meistens mit angeblich ruhmreichen Taten Dritter zu brüsten…

        Und nein, nicht auf XY stolz zu sein ist armselig. Eher die Begründungen die man dann so hören kann, die sind armselig. Ganz armselig. Manchmal sind die Begründungen auch gut, dann ist alles in Ordnung. Aber idR begründet man zB dt. Nationalstolz damit, dass man Glück hatte hier und nicht in [insert random „Krisengebiet“ or „Dritte Welt Land“] geboren zu sein und sich etwas auf seinen Wohlstand (den die Generationen zuvor erarbeitet haben) einbildet…

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        • Michaela Lusru sagt:

          Das, maSu, ist verständlich, weil frei von Nörgelei und eben Klartext.

          Ja, man sollte immer genau wissen, was das ist, worauf man stolz ist – nur Stolz sich zu verkneifen ist keine Lösung, er gehört biologisch zu uns Menschen und kann nur mit negativen Entwicklungsfolgen unterdrückt werden, er gehört zum Leben wie die Angst als Schutzempfindung und alles andere, was wir empfinden können, müssen, als Mensch.

          Eventuel machst du dich dazu schlau und bist dann bereit, die Empfindung Stolz so zu betrachten, wie das die Wissenschaftler als wesentliches Element unseres Lebens herausgefunden haben und beschreiben, und dazu gehört unbedingt das Gefühl der Zugehörigkeit, das ein elementares Bedürfnis darstellt, und das Erfülltsein von Stolz auf diese Zugehörigkeit.

          Politisch kluge Köpfe können Politik beschreiben und verändern, aber nur solange sie den Pfad der für alle Menschen geltenden biologischen Daseinsbedingungen nicht verlassen, denn diese sind durch keinerlei Ideologie oder Politik beeinflußbar.

          Sicher tritt Zufriedenheit und Freude bei eigener erfolgreicher Tätigkeit auf, wozu ich auch die geistige zähle, was dann als Stolz gewertet werden kann.
          Die gleiche Euphorie, Freude und Zufriedenheit und damit Stolz löst auch Geborgenheit auf, die nur bei Zugehörigkeit, wozu auch eben mal immer, sich einstellen kann, sie wird von jedem biologisch, psychologisch, benötigt.

          Warum sollte man also nicht voller Zufriedenheit, voller Stolz auf seine Geborgenheit sein, auch wenn dafür kein Finger gekrümmt wurde?
          Das hat mit dem alten nationalsozialistischem Verständnis von solch einer Zugehörigkeit über Blut und Gene nichts zu tun, denn diese sind für die soziale Kategorie Geborgenheit, Zugehörigkeitsstolz, austauschbar und unerheblich – das will 70 Jahre nach dem Spuk der selbsternannten „Tausendjährigen“ nun endlich mal begriffen werden:
          Besser als in der Definition der Bundeszentrale für politische Bildung (s.o.) kann man das kaum ausdrücken.
          Soziale Kategorie – zunächst wirst du da hinein geboren, unweigerlich, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt mit reifender Mündigkeit nimmst du deine Zugehörigkeitsgruppe an (und bist stolz darauf) oder versuchst sie zu ändern, um auf eine andere (mit eigenem Zutun ) stolz zu sein, allerdings kannst du denen, die verbleiben, nicht nagativieren, daß sie auf etwas stolz seien, was nicht ihr Zutun beinhalte:
          Jede Entscheidung, auch die stolz sein zu wollen, ist eine eigene!

          Und nun kannst du ja mal einen Gegenvorschlag machen, über welche Zugehörigkeit du nun stolz bist, denn ohne kommst auch du nicht aus, da Mensch als soziales Wesen von Natur aus vereinzelt nicht existieren kann.

          Deine politische Einordnung bestimmter politischer bzw. gesellschaftlicher Zustände teile ich, aber sie haben nichts mit der Zugehörigkeitsgemeinschaft z.B. NATION zu tun, denn wenn es nicht diese ist, ist es etwas Vergleichbares, bei dem es um vorwiegende Gemeinsamkeiten bei Großgruppen geht, und nicht unbedingt um alle.

          Auch die konkrete Gesellschaftsform, z.B. Demokratie, ist bereits eine aufsetzende Angelegenheit, die nie allein originär das Verhältnis zu Nation bestimmt, da auch nur Teil der kulturellen und sozialen Kategorie.

          So tönt es gerade vom Politfolklorespiel aus der neuen Alpenfestung „Wertegemeinschaft der G7“ – welcher Werte?
          Die der europäischen, der atlantischen, der mediteranen, der nordischen, der „rheinischen“, der US-amerikanischen Kultur?
          Die Kultur der Drohnen, die ohne Urteil vom Staatschef persönlich entschieden und „geführt“aus fremden Ländern heraus in anderen fremden Ländern von Amtes wegen ihnen nie begenete Leute ermorden, sogar ohne Wissen des betreffenden Landes?
          Die Kultur der Guantanamos, der waterboardings und Polizeirassisten und schiesswütigen bewaffneten Zivilisten, des Ausspähens der „besten Freunde“, eigenen Bürger, des gezielten Betrügens der ganzen Weltöffentlichkeit, um einen Krieg und weitere zu begründen, die uns nicht nur hunderttausende Tote sondern auch andauernd Millionen Flüchtlinge bringen –
          das SIND NICHT MEINE WERTE !
          Eine solche Wertegemeinschaft benötige ich nicht, lehne ich ab, auch als „G7-Grundlage“, solange diese G7 in der gleichen Gesamtheit sich davon (und von anderem) nicht deutlich distanziert- und dennoch bleibt genügend übrig, mich zu einer etwas anderen Wertigkeit der Kultur unserer Nation zu bekennen, die mir weit mehr Anzeichen für echte Wertegemeinschaften der sozial kooperativen und kulturell toleranten Zugehörigkeit bietet, als das diese verlogene Angelegenheit aus der Alpenfestung suggeriert, für Wertegemeinschaften der Nationen, der Vereinten Nationen, die es bereits als Tradition leben und weitergeben, die o.g. fragwürdigen sog. „atlantischen“ Werte eben keinesfalls zu zu lassen.
          Und bitte um Verständnis:
          Auf diesen (nationalen) Umstand, auf diese Zugehörigkeit möchte ich stolz sein, in eigener Entscheidung.
          Auch wenn ich dazu mal im Suff Toitschland rufe, das machen die Holländer, die Spanier, die Franzosen uvam. viel öfter, lauter und ehrlicher als wir, was mich freut.
          In diesen meist sich selbstregulierenden „nationalen“ Zugehörigkeitsgemeinschaften sind Werte noch erkennbar und pflegbar, können sie weit effektiver gesichert und benutzt werden, als anonym im Sumpfgebiet Europäischer oder atlantischer Beliebigkeiten oder Ungehörigkeiten, zu denen ich mich nicht mehr in Person (in eigenem Zutun) verhalten kann, wo ich mich als von „Demokratie-Hierarchien“ der Multimilliardäre benutzter Datensklave eventuell gerade noch erkenne.
          Dies nicht zu wollen, auch darauf bin ich stolz: Das ist mein Nationalstolz, auf den ich sehr achte und deshalb keinen Nationalisten, den „über alles-Knecht“ in die Nähe lasse, gestatte Nation erneut zu pervertieren, so viele haben wir nicht davon

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          • IULIUS sagt:

            Der Stolz einer Gruppe zugehörig zu sein ist für den Menschen als Herdentier essentiell.

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            • Michaela Lusru sagt:

              Herdentier – völlig korrekt, Julius,
              so ist das nun mal mit uns Menschen.
              Nur der eine begreift etwas Essentielles des menschlichen Wesens nicht als solches und findet dann den abwertenden aber nicht falschen und funktionell nicht abweisbaren Begriff „Herdentier“, der andere spricht vom bereits biologisch und sozial kooperativ geprägten Wesen des Menschen, das ein soziales (gesellschaftliches) ist und in der Vereinzelung (das Gegenteil von Herdentier, um bei deiner Betrachtung zu bleiben) nicht existieren kann, weder sozial, noch kulturell, noch materiell.

              Daraus erklärt sich der zwingende Zugehörigkeitsbedarf jedes Menschen, das Bedürfnis, nicht nur auf eigene Leistung sondern auch die seiner Zugehörigkeitsgruppe Freude und Stolz zu empfinden, und sei es die Gruppe Nation.
              Man mag das belächeln, sich darüber ärgern oder das sogar bezweifeln – nur ändern läßt sich das nicht: Es ist unsere Daseinsweise, wie die aller sozial fähiger Lebewesen.

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              • IULIUS sagt:

                Der eine sagt Herdentier, der andere fühlt sich mit dem Vergleich eines Tieres beleidigt und benutzt schwülstige Umschreibungen, die die Mehrhait der Menschen nicht versteht.

                Rein vom biologischen her gehört der Mensch zu den Tieren.

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @IULIUS sagt: Juni 9, 2015 um 08:15

                  Ei schau Julius, genau das was du hier meinst konträr zu sagen, beschrieb ich doch, extra für dich:
                  JA, JA, JA, der Mensch ist biologisch ein Lebewesen aus der Gruppe Tier und da ein Herdentier!
                  Nur während „Herdentier“ von dir abfällig als unqualifiziert benutzt wird, benutze ich den dafür gefundenen Fachausdruck für alle sozial lebenden Lebewesen:
                  Der Mensch ist ein nur sozial existierendes Lebewesen, gruppenabhängig bereits ab seinen biologischen Veranlagungen, was genau auch das Geheimnis seiner Evolution zum denkenden Wesen ist, was in der Vereinzelung nie stattgefunden hätte.

                  Wenn du dazu mehr wissen möchtest, schau nach bei Kutschera, Rentsch, Bertalanffy, Vollmer, Bunge oder auch Joachim Bauer („Das kooperative Gen“), lesen mußt du schon allein.

                  Der sogenannte „Herdentrieb“ ist die biologische Schutzfunktion der kooperativen Gemeinschaft, der Entwicklung und Bestand sichernden Gruppe, der Funktion, die eine evolutionäre Entwicklung zum heutigen Menschen erst möglich machte.
                  Und selbstverständlich können wir unsere Biologie nicht einfach im Strandbad abstreifen, die bestimmt auch wesentlich unser Sozialverhalten – was ich nun mal eben nicht auch noch weiter ausführe, eventuell war das schon bis hierher für dich zu „schwülstig“, wie du es nennst.

                  Aber eventuell fallen dir ein paar Beziehungen dieser Fakten zum Thema „Nationalstolz“ ein, die nicht auch noch wieder als Frage von Gruppendynamik etc. erläutert werden müssen.

                  Nein, ich fühle mich nicht beleidigt, wenn Mensch als tierisches Lebewesen betrachtet wird, sehr wohl jedoch unangenehm berührt, wenn da jemand im Jahre 2015 im Thema Nationalstolz nicht die Ursachen für dieses Phänomen als in uns wohnende triebhafte Natürlichkeit verstehen will, sondern diese mit „Herdentrieb“ als unterbelichtete (Nicht)Erkenntnis abzuqualifizieren versucht.

                  Es ist der natürliche Drang aller sozialen Lebewesen nach der Sicherheit von Gruppenzugehörigkeit(en), der alle Menschen zu Leistungen und / oder Verweigerungen anspornt, und falsch verstanden bzw. benutzt und instrumentalisiert sie jedoch aufeinander hetzt, künstlich sogenannte Konkurrenzverhältnisse aufschäumt, die dem natürlichen Kooperationsdrang mächtige Steine in den Weg legen.

                  Und ob „Nationalstolz“ nun so genannt oder als Herdentrieb „beseelt“ wird – ist halt das Geheimnis derer, die es immer wieder verstehen, große soziale Gruppen zusammen zu führen oder gegeneinander in die sinnlosen Schlachten zu führen, in kalte und heiße Kriege, wie gerade jetzt wieder auf der neuen Alpenfestung das uns sogar als „Erfolg“ vermerkelt wird, und das ohne Not, nur um ein geopolitisch spezielles sogenanntes TTIP für einen Sack voller Milliardäre herbeizuführen und sicherzustellen –
                  Sieh an:
                  Da gilt plötzlich heimlich oder offen überall diese sogenannte „Nationale Karte“ des Einzelnen, für die US-EU angeblich die Verletzung der Ukrainischen, für albern und deintellektuell als PutinVersteher die Nationale Karte der Russen auf der Krim und anderswo.

                  Es klappt leider nicht, diese Groß-Gruppe „Nation“ zu umgehen, sie zu überlisten, sie kriecht in jedem Strategie- und Wertepapier nicht als Hausmeister sondern als Meister des Hauses rein und bis in die haedlines, besonders die eines Herrn Obama:
                  „Überall auf der Welt werden wir unsere (!!) NATIONALEN Interessen (ausdrücklich nicht die der EUROPÄER) sichern und dafür keinen Aufwand scheuen“ (vor öligem NATIONALSTOLZ triefende Rede auf Westpoint).

                  Nationalstolz? Anscheinend?
                  Nein, nationalistischer Stolz: Das Eigene überhöhen über anderes, bevorteilen.
                  Mach einen Comic, der das fasst.
                  so what

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                  • IULIUS sagt:

                    „sondern diese mit “Herdentrieb” als unterbelichtete (Nicht)Erkenntnis abzuqualifizieren versucht.“
                    Nein, nicht ich qaulifiziere ab, sondern Du willst es abqualifiziert wissen.😉

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      Also Iulius, alle können mitlesen, wie du das Bezeichnungsprimat strikt dem Profanausdruck „Herdentrieb“ zuweist und sachliche Erörterungen dazu lieber als „schwülstige Umschreibungen“ abqualifizierst:

                      „Der eine sagt Herdentier, der andere fühlt sich mit dem Vergleich eines Tieres beleidigt und benutzt schwülstige Umschreibungen, die die Mehrhait der Menschen nicht versteht.“

                      Nun, du bist nun nicht die „Mehrhait der Menschen“, wenn du mal eben das als schwülstig verstehst.
                      Und
                      „Rein vom biologischen her gehört der Mensch zu den Tieren“, das hatte hier im Grundsatz niemand bezweifelt, nur ganz korrekt ist es nun in der modernen Biologie seit Bertalanffy (vor 60 Jahren) auch wieder nicht, da gehört der Mensch als spezifisch soziales und kognitiv entwickeltes tierisches Wesen in eine eigene Klasse, zumindest in der zivilisierten Welt.
                      Damit paart sich dein „Herdentrieb“ mit der Empfindungs- und Denkfähigkeit dieser Zweibeiner.
                      Und ich denke mal, daß du diese sehr gern auch für dich beanspruchst – es sei dir gegeben, vor allem die Nachdenkerei, das Kognitive, und zwar auch bei dir, und zwar zusätzlich zu deinem Herdentrieb – mit allen denk(!)baren Konsequenzen, etwas worauf nicht nur du sondern jeder Mensch durchaus stolz sein darf.
                      Aber was wolltest du mit dieser Bemerkung gleich mitteilen? Unterschiede zwischen Tier und Mensch?
                      Tierherden können nicht stolz sein, da hast du in der Tat recht.

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                    • IULIUS sagt:

                      „nur ganz korrekt ist es nun in der modernen Biologie seit Bertalanffy (vor 60 Jahren) auch wieder nicht, da gehört der Mensch als spezifisch soziales und kognitiv entwickeltes tierisches Wesen in eine eigene Klasse, zumindest in der zivilisierten Welt.“
                      Wen interessiert die Forschung von vor 60 Jahren. Da war noch der Mensch was besonderes und sollte sich die Welt untertan machen. In dem man jemanden vorgaukelt etwas besonderes zu sein macht man ihn manipulierbar. Aber ich schweife ab….

                      Nach der aktuellen Forschung ist der Mensch gar nicht mehr so etwas besonderes und einzigartig. Gleich mehrere andere Tierarten haben die gleichen oder ähnlichen sozialen und kognitiven Fähigkeiten.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @Iulius
                      „Wen interessiert die Forschung von vor 60 Jahren. Da war noch der Mensch was besonderes und sollte sich die Welt untertan machen.“ –

                      Siehst du, und der, der genau das so nachwies und festschrieb, war der Evolutionsbiologe Bertalanffy, der zugleich der erste moderne Systemwissenschaftler war, die Beschaffenheit von Systemen als Ganzheiten, als organische sich selbst regulierende Phänomene, beschrieb und damit der Kybernetik den Weg ebnete, und über dieses ganzheitliche Verständnis die Rolle des Menschen als Teil und nicht als Krönung von Natur wissenschaftlich neu einordnete.

                      Deine lapidare Erkenntnis, wie du meinst die „aktuelle Forschung“, ist also eben doch schon mindestens 60 Jahre alt, entspringt also der „Forschung von vor 60 Jahren“ (:-))
                      und
                      ist Basis der heutigen biologischen und naturellen Betrachtungen der Ganzheiten, der Systeme.
                      Bis etwa zu Bertalanffy hieß Wissenschaft, sich Natur untertan zu machen, danach wurde Wissenschaft wieder zum Mittel zur Erkenntnis von (vorhandenen) natürlichen Gegebenheiten.
                      Und:
                      „Gleich mehrere andere Tierarten haben die gleichen oder ähnlichen sozialen und kognitiven Fähigkeiten.“ – das ist so falsch, noch kannst mit „anderen Tierarten“ hier nicht korrespondieren, und diese darauf nicht stolz sein.

                      Über diesen Bertalanfyschen Denkweg der zu untersuchenden natürlichen, vor allem biologischen systemischen Ganzheiten ist inzwischen offensichtlich und gelegentlich nachgewiesen, daß es ausreichend sich sozial organisierende (kooperativ und arbeitsteilig lebende) Tierarten gibt, und auch erstaunliche andersartige kognitive Fähigkeiten gefunden aber noch nicht verstanden werden – so daß jedoch von „gleichen oder ähnlichen Fähigkeiten“, z.B. hinsichtlich einer Demokratiefähigkeit (freiwillige Ein- und Unterordnung nach und über eigene Teilhabe) bei Tieren keinesfalls gesprochen werden kann.

                      Nur diese Verschiedenartigkeit rechtfertigt keine Wertigkeitsabstufung, ist doch die Ungleichheit, die Unterschiedlichkeit und deren Erkennbarkeit die Triebkraft für alle physikalischen, chemischen, biologischen Bewegungen, auch für soziale, und damit für Evolution wie für Revolutin.

                      Das Einzigste was Mensch erkennen kann, sind nun mal Unterschiede (zum vorher Bekannten), Anderes können die Sensoren, unsere Sinne (und die aller organischen und anderen Ganzheiten, Systeme) nicht wahrnehmen.

                      Deshalb ist die Wahrnehmung der Vielfalt in ihrer Unterschiedlichkeit und deren weitere Erhaltung und Beachtung das Lebenselixier für Mensch, sein soziales Werkzeug dafür die Demokratie, die nichtanonyme sondern konkret fassbare, was den das auslebenden Stolz darauf und auf die das sichernden Ganzheiten, einschließt …

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                    • IULIUS sagt:

                      „– so daß jedoch von “gleichen oder ähnlichen Fähigkeiten”, z.B. hinsichtlich einer Demokratiefähigkeit (freiwillige Ein- und Unterordnung nach und über eigene Teilhabe) bei Tieren keinesfalls gesprochen werden kann.“
                      Seit wann ist der Mensch Demokratiefähig?
                      Wo bitte ordnet ein Mensch sich freiwillig anderen Menschen unter?

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Juni 10, 2015 um 16:00
                      „Wo bitte ordnet ein Mensch sich freiwillig anderen Menschen unter?“
                      das ist eine seltsame Frage, die offenbar von wenig Beobachtung oder Wahrnehmung zeugt:
                      JEDER Mensch ordnet sich ein, von morgens bis abends und bios an sein Lebensende, in Innere zwangsläufige und äußere zwangsläufige, willkürliche oder freiwillige Situationen, JEDER.
                      Tut das ein Mensch nicht, beendet er seine Existenz.
                      Die einzig offene Frage dabei ist, WO ordnet ers ich bei den freiwillig entscheidbaren Situationen ein:
                      Die einen religiös, die anderen atheistisch, die einen lechts, die anderen rinks und wieder andere meinen die Enthaltung sei effektiv, die einen in den angestammten Familienverband, die anderen schaffen sich neue Familien – aber ohne Familie geht nichts, nirgendwo, ohne die Gruppe der „nahen“ Menschen, die man achtet und respektiert, in die man sich veinordnet.
                      EWer das nicht so bemerkt, hat nur ein Aufmerksamkeitsdefizit, kann damit jedoch keiner Einordnung entrinnen, es ist ein weitgehend objektiv greifendes Phänomen, ob dir das paßt oder nicht, Trotz soll auch nicht hlefen, bestenmfalls Reifefragen aufwerfen.
                      Und
                      „Seit wann ist der Mensch Demokratiefähig?“ – das ist er bereits vvon seinem naturgemäßen kooperativen Wesensart und damit von Anbeginn. Keine Fähigkeit trippelt als Geschenk oder Geburtszuschuss daher, denn jede (!) Fähigkeit will und muß trainiert werden, und das nicht einmalig, und noch mehr, soll diese Fähigkeit in besonderem Maße genutzt werden oder in höherem Maße ergebnisträchtig.

                      Nicht anders ist das mit der Demokratiefähigkeit: Sie erfordert ein gewissen Maß an sozialer Bildung, Kompetenz und sozialer Intelligenz, auch verschiedenartiger, und die eigene Absicht , das eigene und das gesamte Leben zu erhalten, zu gestalten und Leid usw..zu vermeiden.

                      Werr Kooperation im Grundastz ablehnt oder verdorren läßt, entledigt sich seiner sozialen (gesellschaftlichen) Intelligenz. Kooperation ist die Basis für jede Demokratie.
                      An anderer Stelle schrieb ich das schon einmal:
                      Die Demokratie ist eine miserable weil unvollkommene, oft unzureichende und auch ungerechte Gesellschaftsform, es gab und gibt keine Demokratie auf dieser Welt, die nicht direkt auf dem Rücken ihrer eigenen Sklaven errichtet wurde, angefangen von den alten Griechen bis zu den heutig oft versehentlich als Demokratievorzeigestaat bezeichneten USA. Einst Leibeigene Sklaven als Ware, später Kriegs-, Arbeits- und Lohn- und Miet-Sklaven als Ware, dann Indigene Völker als Ausbeutungsobjekt, und nicht zuletzt alle Menschen als moderne Datensklaven – als Grundlage und Grundfesten der Demokratien,.
                      Es gäbe nicht eine einzige DEemokratie, gäbe es die sie erbauende und erhaltenden Sklaven nicht.
                      Die Demokratie ist eine unvorteilhafte und unvollkommene Form, um die Angelegenheit der menschlichen Gesellschaft (und deren Umwelt) zu ordnen, zu lenken und zu leiten, eine schlechte Gesellschaftsordnung!
                      Wir müßten sie meiden – Wenn es da nicht ein „kleines“ Problemchen gäbe:
                      Weder kennen noch haben wir eine bessere Gesellschaftsordnung!
                      Weit miserablere kennen wir sehr wohl, aber bessere nicht.

                      Das ist der Grund, warum jedes Pflänzchen Demokratie gewartet, gehegt und gepflegt werden muß, jeder Angriff auf sie durch Begrenzung der Teilhabe an Entscheidungen wie z.B. TTIP, mit dem gleich im globalen Maßstab zum kommerziellen Vorteil der Milliardärsdemokratien die Teilhaben der Menschen massiv und dauerhaft beenden werden soll, dem ist entschieden entgegen zu wirken, wollen wir nicht in einer Gesellschaftswüste landen.
                      Allein aus diesen strukturell jeden menschen betreffenden Umständen erklärt sich bereits die Notwendigkeit zur Demokratie, zur Demokratiefähigkeit – und bisher hat noch jede ausreichend große Bedürftigkeit ausreichend entsprechende Fähigkeiten zur Teilhabe und Veränderung erweckt und gestärkt, den natürlichen Ansatz des Kooperationstriebes (Joachim Bauer: „Das Kooperative Gen“) befähigt.
                      Ordnet sich – nach diesem „kurzem Textausflug“ ein Mensch nicht ein und unter (oder auch über, auch das ist Demokratie), bleibt für diesen einzig die Frage, wo er sich denn dann ernähren und fremdzüchten lassen will – dann allerdings ohne das Erlebnis der eigenen Möglichkeit zur Teilhabe, auf die Demokraten sehr wohl stolz sein können, sogar eine ganze demokratisch geformte Nation …

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                    • IULIUS sagt:

                      @Michaele,
                      Du weichst aus.
                      Es ging um freiwillige Unterordnung und Demokratiefähigkeit des Menschen. (Im Unterschied zu den anderen Tieren.)

                      Du schreibst was von Kooperationen. Viele Tierarten kooperieren miteinander und oft sogar Artübergreifend. Wo hebt sich da der Mensch ab?

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                    • Frank sagt:

                      @Iulius
                      „Du schreibst was von Kooperationen. Viele Tierarten kooperieren miteinander und oft sogar Artübergreifend. Wo hebt sich da der Mensch ab?“

                      Zum Beispiel bei Ehrenämtern. Oder Spenden. Tiere kooperieren ausschließlich in Win-Win-Situationen.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Zum Beispiel bei Ehrenämtern. Oder Spenden. Tiere kooperieren ausschließlich in Win-Win-Situationen.“
                      Ehrenamt und Spenden sind keine Win-Win-Situationen????

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                    • Frank sagt:

                      Ach komm Iulius, du hast es doch begriffen, oder? Es geht um das Motiv. Lebenserhaltung oder Seelenheil? Oder aus welchen Gründen Menschen eben bereit sind, ohne greifbare Gegenleistung etwas für andere zu tun. Opferbereitschaft oder wie auch immer. Eben die Dinge, die uns vom Viech unterscheiden. Auch dich.

                      P.S.: Was sollen die vielen Fragezeichen bedeuten? Die spar dir mal lieber für anderswo.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Frank,
                      Ehrenämter und Spenden dienen meist der Ego-Pflege und indirekten Vorteilen. Das ist nicht nur für das Seelenheil.

                      Es gibt genügend Tiere, die auch sozial eingestellt sind, das sogar artübergreifend.

                      Allein wenn ich meinen Kater betrachte, je nach Laune zeigt er ein völlig uneigennütziges soziales Verhalten. Das hast Du beim Menschen selten.

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                    • Frank sagt:

                      „Ehrenämter und Spenden dienen meist der Ego-Pflege und indirekten Vorteilen.“

                      Woher hast du denn diese, fast misantrophe Erkenntnis? Egal, ist hierfür unwichtig.

                      „Es gibt genügend Tiere, die auch sozial eingestellt sind, das sogar artübergreifend.
                      Allein wenn ich meinen Kater betrachte, je nach Laune zeigt er ein völlig uneigennütziges soziales Verhalten. Das hast Du beim Menschen selten.“

                      Hast du dafür mal ein Beispiel? Speziell, was dein Kater so uneigennütziges tut?

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Juni 11, 2015 um 00:04
                      Nö, nö, Iulius, nicht noch einmal von vorn, es ist bereits alles hier (mehrfach) beschrieben, wenn du das nicht findest, z.B. den Unterschied von Mensch und Tier, die natürlich gegebene Kooperationsfähigkeit samt Kooperationsbedarf nicht nur als Quelle der menschlichen Evolution sondern auch als Qualität der kognitiven menschlichen Fähigkeiten, die gewissermaßen durch bereits natürliche Zuordnung zur Gattung Mensch bei diesem vorhanden – bei Tieren so gut wie nicht möglich sind, die Einordnung von Mensch von Geburt in eine soziale Umwelt und das darin stattfindende Leben – alles besprochen, niemand ist ausgewichen – außer du den Kommentaren.

                      Also: Lies dieses blog von vorn bis hinten, wenn du ernsthaft auf deine Fragen Antworten finden willst.
                      Das blanke stoische Wiederholen der eigenen Unbesehernheit wird dir da nicht helfen.
                      Und noch eines:
                      Im Gegensatz zu der Population Mensch findet der NATürliche Überlebenskampf der Tiere dort zwischjen den Arten statt, beim Menschen seit geraumer Zeit bereits innerhalb der gleichen ART !
                      Ursache könnte das falsche Übertragen von sogenannten „biologischen“ Überlebenskämpfen in die Spezies Mensch sein, die das dann jedoch (das Essen von Tieren und Pflanzen mal ausgenommen) nur in der eigenen Art bewerkstelligen kann, und das, verehrter Iulius, konnte und kann in der Vergangenheit und Gegenwart dort verhindert werden, wo eben natürlich gegebene Demokratiefähigkeit durch Kooperationshandeln zur Demokratiewilligkeit betrieben wurde, womit Mensch sich von Tier abhebt:
                      Mit seiner Fähigkeit und seinem Willen, erkennend, daß der Normalfall die Symbiose der Lebewesen ist, nicht das sich Beseitigen, schon erst recht nicht mit „raus“ (wohin wohl?).
                      Lesen, alles, von ganz oben bis ganz unten, Comics inbegriffen.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Frank,
                      z. B. macht er Meldung, wenn ich meine Katze auf dem Balkon vergessen habe. Wenn die beiden miteinander Katz und Maus spielen. Mal ist er die Maus mal sie. Sie springt mit vollem Gewicht auf ihn drauf. Er landet auf der einen Seite von ihr mit den Vorderpfoten, auf der anderen Seite mit den Hinterpfoten und der Bauch ist hochgebogen, daß er sie gar nicht wirklich trifft. Beim Fressen läßt er ihr je nach Situation den Vortritt…
                      Manchmal meldet er, wenn das Katzenklo voll ist…

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                    • IULIUS sagt:

                      @Michaela,
                      wenn Du ein Problem damit hast, daß der Mensch in der Welt nichts besonderes ist, dann ist es Dein Problem.
                      Kriege unter Artgenossen sind schon bei Affen beobachtet worden und bei Delphinen. Ist also auch keine rein menschliche Verhaltensweise.

                      Im Übrigen werden Kriege nicht geführt, um das Überleben zu sichern.

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                    • Frank sagt:

                      Ich erkenne in dem Verhalten nichts selbstloses. Die ersten Punkte gehen bei mir als Balzverhalten durch. Er (der Kater) ist sich seiner Stärke bewusst und möchte irgendwann noch mal poppen, dementsprechend „rücksichtsvoll“ verhält er sich gegenüber der Katze. Das ist vielleicht vorausschauend und damit nicht dumm, aber keinesfalls selbstlos. Das mit dem Klo ist vielmehr ein Beweis dafür, wie falsch Tierhalter einfachstes Verhalten ihrer Lieblinge missdeuten. Katzen sind sehr reinlich, was ihre Fäkalien angeht. Das es ihm im wahrsten Sinne des Wortes stinkt, wenn der Lokus voll ist und er dir meldet, dass du gefälligst sauber machen sollst, ist für mich eher ein Beweis, dass er deine Rolle einzuschätzen weiß: Ich melde, Herrchen macht sauber. Fakt ist: wir interpretieren viel zu viel Menschlichkeit in tierisches Verhalten.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Ich erkenne in dem Verhalten nichts selbstloses. Die ersten Punkte gehen bei mir als Balzverhalten durch.“
                      Man kann kann grundsätzlich alles hindeuten wie man möchte.

                      „Fakt ist: wir interpretieren viel zu viel Menschlichkeit in tierisches Verhalten.“
                      Nein, u. a. dank Kirche wurde der Mensch auf einen Sockel gehoben und seine Natürlichkeit verleugnet. Man sollte sich bewußt werden, daß alle Lebewesen auf der Erde die gleichen Vorfahren haben.
                      Um Unterschiede festzustellen kann ich folglich nicht Mensch gegen Tier stellen, sondern muß ich Mensch gegen eine andere Art, z. B. Hunde stellen.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      IULIUS sagt: Juni 11, 2015 um 00:04
                      meint zum Verhältnis Tier –
                      Mensch als Tier:
                      Wo hebt sich da der Mensch ab, ehrenamtliche Arbeit, Spenden usw.“
                      Es ist einfach so:
                      Mensch kann seine Kooperationsbedürftigkeit (als biologisches Tier, das sozial leben muß und daher grundsätzlich mutualistisch handeln muß: den gegenseitigen Vorteil bereits systemisch und damit kooperativ sicherstellen) und Kooperations-Fähigkeit begreifen mit seinem Bewußtsein.
                      Das soll – auch wenn dem Iulius das noch nicht einleuchtet – bei Tieren noch nicht so möglich sein.
                      Und, verehrter Diskussionspartner, eine „Spende“ ist ein Reparaturpflaster, eine Krücke für die Not, die keine Ursachen von Not angeht.
                      Spende widerspricht der bewußten und gezielten gegenseitigen Hilfe (Kropotkin), erst diese als System, als Ganzheit gelebt, verhindert, daß Spenden benötigt werden, sichert TeilHABE aller und macht vaus Bedürftigen keine Entehrten.

                      Das dem vor dem Spenden eigentlich erforderliche Handeln ist das mutualistische, das Not vermeidet am Anfang und sytemisch im weiteren Verlauf, so daß Spenden als Trostpflaster und eigene charakterliche Entlastung der Spender, als typisch erforderliche Ersatzhandlung einer kapitalgesteuerten Welt nicht erforderlich werden.
                      Auch das soll bei Tieren weder unbewußt noch bewußt möglich sein.

                      Wer in solch einer Betrachtung nur ein “ unberechtigtes Herausheben des Menschen aus dem Tierreich“ vermag zu erkennen, muß sich schließlich fragen lassen, ob er denn schon zu eigenen Erkenntnissen fähig ist oder hier nur einen bashenden Schmarrn ablegt, weil ihm da was über die eigene Hutschnur geht oder etwas anders gesehen wird, als man selbst so mal gerade intelligent einsammeln konnte –
                      denke mal, das hat Iulius alles nit nötig.

                      Auch Frank meint bereits „hör auf“ mit diesem Spuk.
                      Denn:
                      Damit mußt ansonsten Du fertig werden, was hieße, du möchtest das so.

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                    • IULIUS sagt:

                      Kommentar meines Sohnes:
                      „Der hat wohl in Bilologie nicht aufgepaßt. – Menschen gehören zu den Säugetieren.“

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Juni 17, 2015 um 06:34
                      mit
                      „Kommentar meines Sohnes:
                      “Der hat wohl in Bilologie nicht aufgepaßt. – Menschen gehören zu den Säugetieren.”

                      Na, dann wird es aber höchste Zeit, solange er noch Biologie hat, dem Sohn zu erklären, daß jede Maus auch ein Säugetier ist, ein Elefant auch, und dennoch sind sie alle weder Kühe noch Menschen und bleiben gerade in der Biologie strikt das „Säugetier“, was sie schon immer waren:
                      Maus, Elefant, Kuh, oder eben: Mensch, der als „Säugetier“ damit noch lange weder Maus, Elefant, und erst recht wohl keine Kuh wird, wie sich das bei dir da manchmal so anhört …

                      Wehe dem, der die UNTETRSCHIEDE nicht erkennt, nicht WAHR und nimmt, der verzichtet für den Rest des Daseins auf Information, auf wahrgenommene, erfaßte Unterschiede, denn nichts anderes kann Mensch wahrnehmen, als Unterschiede, und nichts anderes ist Information:
                      Kein Unterschied – keine Information.

                      Nebenher:
                      Das zeichnet jedoch nicht nur diesen (Menschen) aus, sondern auch jedes lebendes Ganze, gleich ob ein tierisches (organisches) oder pflanzliches (organisches) Ganzes, System, oder gar ein anorganisches Ganzes, das auch nur System ist.

                      Allerdings könnte behauptet werden, daß lediglich der Mensch als eine der organischen „Supersysteme“ diese Wahrnehmung mit seinem Bewußtsein erfassen und steuern kann.

                      Es wäre angebracht, dem Sohn wegen der Sinnstiftung der Biologie in der Erziehung, ihm auch das rechtzeitig zu erörtern, sonst meint der am Ende, es hätten alle Säugetiere unterschiedslos auch Bewußtsein …

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                    • IULIUS sagt:

                      „Es wäre angebracht, dem Sohn wegen der Sinnstiftung der Biologie in der Erziehung, ihm auch das rechtzeitig zu erörtern, sonst meint der am Ende, es hätten alle Säugetiere unterschiedslos auch Bewußtsein“
                      Säugetiere haben ein Bewußtsein? Seit wann das denn???

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Juni 23, 2015 um 03:29
                      „Säugetiere haben ein Bewußtsein? Seit wann das denn???“

                      Aber aber, nun lies erst mal, bevor du antwortest, und den Unterschied zwischen „hätten“ und „haben“ wirst du doch wohl kennen, oder?
                      Dennoch hier meine Antwort auf „seit wann das denn ?“:
                      Seit deinen Kommentaren mit deinen absoluten Gleichstellungen des Menschen mit TIER, als „alles nur Säugetiere“ –
                      Alles klar?

                      Es ist das Produkt deiner Überlegungen, sollten sie praktisch in deiner Weise gelten (Mensch ist nichts Besonderes, hebt sich nicht hervor im Tierreich), müßte in deiner Logik dein Sohn zu der Schlußfolgerung kommen, daß dann auch „alle Säugetiere auch ein Bewußtsein HÄTTEN, wie das Säugetier Mensch.
                      nun is gut, laß ma sein.
                      Habe fertig.

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              • Frank sagt:

                Ich glaube, der Knackpunkt in dieser Diskussion ist die Begrifflichkeit. Stolz ist vielleicht wirklich das falsche Wort bzw. wird es von vielen falsch interpretiert. Wenn man Stolz nur als das erhabene Gefühl für eine erbrachte Leistung sieht, kann man maSu und Konsorten (nicht abwertend gemeint) eigentlich Recht geben. Denn: Deutsch zu sein ist keine Leistung, soviel ist klar.
                Ich finde aber mehr in diesem Wort. Für mich ist es die Beschreibung von Zugehörigkeit, Zusammenhalt und Verbundenheit zu den Bewohnern seines Landes. Es gibt genug Dinge die uns (vermeintlich) teilen: Ossi/Wessi, Rechter/Linker, Dicker/Dünner usw. usw. usw, da kann man doch froh sein, dass es etwas gibt, das Solidarität erzeugt und zusammenhält. Die Antimaterie der Völker, sozusagen🙂

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                • maSu sagt:

                  Das Problem ist: Diese Zusammengehörigkeit basiert auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner. Die Solidarität ist schnell limitiert, wenn der Einzelne seinen Hintern bewegen müsste😉

                  Ich bin primär stolz auf gute Leistungen von mir selbst. Ich kann auch andere für gute Leistungen loben. Aber dann bin ich nicht stolz, sondern … ich würde es eher als gemeinsame Freude über den Erfolg bezeichnen.

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                  • Michaela Lusru sagt:

                    Wie es aussieht, möchtest du dich doch nur unbedingt um den psychologisch nicht übergehbaren Gruppenstolz drücken, ihn nicht akzeptieren als zusammenschweißendes und aktivierendes Gefühl, weil du dann den dir von irgendjemand aus dem vorigen Jahrhundert verlittenen Nationalstolz meinst umschiffen zu können – es holt dich immer wieder ein.

                    Auch solch kluge Leute wie Obama und Merkel haben längst erkannt, das Nationalstolz nicht nur eine psychologisch nicht abschaffbare Funktion von Mensch ist, sondern als solche ureigenstes Politwekzeug des Regierens, zur künstlichen Spaltung oder auch zwangsweisen Zusammenführung von Gruppen unter diesem wenn nur als Argument benutzten Begriff.
                    Die „eigene Leistung“ wirkt, als individuelle oder Gruppenleistung, auch im Nationalstolz: als Er- und Bekenntnis, bewußtes – oder ist das nichts?
                    Schau, welche Mühe es dir bereitet, dir das zu verklickern.
                    Es ist ein gefährlicher Trugschluß, anzunehmen, daß mit der Ausklammerung von national und Stolz bereits der NATIONALISMUS als Pervertion des Nationalen bekämpft oder beseitigt werden kann, das ist in 70 Jahren nicht und nirgendwo auf der Welt gelungen!

                    Die deutsche Merkelei besteht darin, daß sie dem Sozial ISMUS den ISMUS wegnimmt (die Pervertion, seine historische) und mit dem Rest SOZIAL nach und nach Politik macht, sie Nationalstolz auf Merkel konzentriert …, zum Leidwesen der restlichen Politiker, aber auch vieler anderer Hoffnungen

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            • maSu sagt:

              Ich bin meine eigene Herde😉

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              • Michaela Lusru sagt:

                „Ich meine eigene Herde“ – Das haben schon viele gedacht, zu viele, erst im Schlachthaus haben sie gemerkt, daß sie nicht ihre eigenen Herde waren, da war es nicht mehr zu übersehen, daß sie eben nicht alleine Herde waren …
                „Ich meine eigene Herde“ – der artige Versuch, einen „eigenen Stolz“ zu entwickeln, da der passende Gruppenstolz nicht erkannt oder nicht angenommen werden soll, ein Spiel in der Versenkung – aber mit dem Feuer …, spätestens bei Hunger, Durst oder ALLEN anderen Bedürfnissen trabst du voll mitten drin in der Herde mit, weil du nur mit „deiner eigenen Herde“ nicht ein einziges Bedürfnis stillen kannst, paß auf, daß du nicht bereits von deinen Herden-Nachbarn schon zertrampelt wirst

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    • Michaela Lusru sagt:

      Nun ja, ma Su, wenn DU so denkst und fühlst (woher solltest du das sonst haben, diese Art von intellektuellem Minirock), und dir das hilft, auf diese Äußerung stolz zu sein, dann ist doch das ok, niemand will dir das ausreden, noch nicht bemerkt?
      Frank empfindet das zwar als arm seelig, ich als arm, du wohl mehr als seelig, oder wie?

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