Argumente.

Veröffentlicht: Juni 5, 2015 in Uncategorized

Unbenannt

Kommentare
  1. Das 1. kann man noch gelten lassen, wenn man davor ein Argument welches erklärt warum dies bereits ein Schritt in die falsche Richtung ist. Also bei der Vorratsdatenspeicherung oder anderen Dingen die Rechte beschneiden und damit einen negativen Trend einleiten oder fortsetzen.

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  2. Frank sagt:

    Schon im 2.Level würde ich behaupten, dass ihm die Argumente nicht ausgehen, sondern dass er nie welche hatte.🙂

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  3. IULIUS sagt:

    So pauschal kann man das nun aber wirklich nicht sagen. Es gibt Themen, bei denen man auch an die Kinder und die Jugend denken muß….

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  4. Nachtvogel sagt:

    Es fehlt noch die vierte Steigerung „Gibt’s nichts wichtigeres?“ die bedeutet „Ich habe nicht nur keine Argumente mehr und nie Argumente gehabt, es sind nicht mal welche vorstellbar.“

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  5. Eins ist aber auch klar, es kommt was als nächstes …

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    • Michaela Lusru sagt:

      Nein, genau das ist eben nicht klar:
      „es kommt was als nächstes …“, denn es kann auch „was“ ganz anderes oder viel weniger sein, vor allem klar ist jedoch:
      Wir sollten auch dann wieder an die Kinder denken, sie gleichstellen und die Beauftragten prüfen – aber ohne Bedenken, Bedenken sind keine Argumente, nur Ein(gezogene)wände.
      Und Argumente?
      Das müssen wir sehen, erst mal die Buchstaben zählen, ob es noch paßt, nicht jedes Argument ist für alles gut.
      Will sagen:
      Das erste Level reicht, mehr wird nicht, nie – nun gut: selten.
      Aber viele Level zu erleben ist nicht ohne, das bildet – wohin?
      Aha, Level 1.

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  6. St. Elmo sagt:

    Naja, das passt auch auf die Argumente gegen die Freigabe der Jungenbeschneidung,

    1)
    das dann aus Gleichheitsgründen auch für Mädchen mindestens die FGM 1 freigegeben werden müsste…
    2)
    wenn man nicht reversible ästhetische Chirurgie an Kindern durchführt… naja ob man da wirklich richtig an die KInder denkt?
    3)
    Ich hab ja nix gegen die Religion aber…

    Nein das was du hörst, ist in meinen Augen einfach nur der Versuch sich nicht mit den Argumenten der anderen Seite zu beschäftigen.

    Und zu 1) sind schon die ersten Gedankenspiele auf dem 70. Juristentag 2014 vorgestellt worden.

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    • Sue-San sagt:

      Neenee St. Elmo, bei der Mädchen- und Jungenbeschneidung gibt es nen Unterschied: bei den Jungen wird ein Stückchen Haut entfernt, bei den Mädchen die Klitoris. Würde man bei Jungen so beschneiden wie bei Mädchen, müsste man ihnen die Eichel gleich mit absäbeln, weil sich beides aus denselben Anlagen entwickelt. OK, ist jetzt vielleicht off topic, aber wir wollen doch anatomisch korrekt bleiben.

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      • ilo sagt:

        Es gibt sehr wohl die Beschneidung die nur die klitorisvorhaut entfernt. Allerdings ist ja schon das einritzen der klitorisvorhaut verboten.

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      • vortex sagt:

        „…bei den Jungen wird ein Stückchen Haut entfernt, bei den Mädchen die Klitoris.“

        Haut ist also „biologischer Stoff“ zweiter Klasse? Tatsache ist dass Frauen ein verbrieftes Recht haben ihren Körper frei von Verstümmelung zu halten. Männer hätten dieses Recht auch gern‘.

        Leider haben sich die Bescheuerten ( Religiösen jeglicher Colour ) gegen die Humanisten durchsetzen können.

        „…müsste man ihnen die Eichel gleich mit absäbeln,“

        Da fällt mir ein dass Eunuchen sehr selten Thema sind. Aber ja, so etwas passiert auch heute.

        „…aber wir wollen doch anatomisch korrekt bleiben.“

        …und dann in die wilde Welt der irrationalen Welt der Beschneidung springen. Denn hier gibt es eine große Auswahl von Schnitttechniken, Umfang der Wegnahme, Vor- und Nachbehandlung sowie kulturelle Unterschiede zu beachten. Oder man ist einfach komplett gegen Genitalverstümmelung, dann muss man auch nicht das eine Opfer gegen das andere aufwiegen, sondern einfach gegen die bestehenden Gesetze, die zum Nachteil von Jungen sind, agitieren und für den Erhalt der Gesetze, die Mädchen schützen, eintreten.

        Sayounara Sue-San

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        • Sue-San sagt:

          EMN hat genau das, was ich jetzt gern antworten würde, gerade vor Kurzem perfekt auf den Punkt gebracht🙂 https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2015/05/30/internetdiskussionen/

          a) zeige mir, wo ich pro Genitalverstümmelung argumentiert habe. Ich bin lediglich sachlich mit einem Hauch von Ironie auf St. Elmos Vorschlag eingegangen, im Namen der Gleichberechtigung dann auch die Mädchenbeschneidung (wieder) einzuführen.
          b) ein Stückchen Vorhaut vom Schniedel wegzunehmen, ist ein paar Sekunden schmerzhaft, in ein paar Tagen abgeheilt und ein Leben lang hygienisch und was das sexuelle Fühlen angeht von Vorteil. Die Klitoris abzuschneiden ist ein Schnitt ins tiefe Gewebe, birgt hohes Enzündungspotenzial, führt nicht selten zum Tod der beschnittenen Mädchen, bei Überleben zu lebenslangen Schmerzen beim Wasser lassen und Sex, hat sowohl hygienisch als auch für das sexuelle Lustempfinden nur Nachteile.

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          • IULIUS sagt:

            „b) ein Stückchen Vorhaut vom Schniedel wegzunehmen, ist ein paar Sekunden schmerzhaft, in ein paar Tagen abgeheilt und ein Leben lang hygienisch und was das sexuelle Fühlen angeht von Vorteil. “
            Oder ein Leben lang mit Schmerzen begleitet, impotenz soll auch gelegentlich vorkommen…
            Das ist nicht einfach nur ein Stück Haut, sondern ein Organ mit einer wichtigen Funktion.

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          • Suesan, das ist Blödsinn. Warum? Naja:

            So ein Stückchen Klitoris wegzunehmen, ist ein paar Sekunden schmerzhaft, in ein paar Tagen abgeheilt und ein Leben lang hygienisch und was das sexuelle Fühlen angeht von Vorteil.

            Der Satz ist genauso richtig wie Deiner: Gar nicht.

            Ja, ich habe Deinen restlichen Quark gelesen. Aber er stimmt halt nicht. Männer ohne Vorhaut fühlen _weniger_. Ende. Und Intimhygiene ist per se bei Frauen ein größeres Problem als für Männer. Wenn sich Dir das nicht intuitiv erschließt, google. „In ein paar Tagen abgeheilt“ sind in der Realität eher 20-40, und „ist ein paar Sekunden schmerzhaft“ ist schlicht lächerlich. Ein Armbruch ist für Dich auch nur ein paar Sekunden schmerzhaft?

            Ne, sorry, ich habe wirklich nichts gegen (m) Beschneidung, und(w) Beschneidung ist mir egal, aber so einen Blödsinn zu lesen tut weh. Ich bin aber auch ein großer Fan von Lobotomien; bezweifle aber, dass das bei Dir helfen würde.

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            • maSu sagt:

              Eine Lobotomie ist auch nur kurz Schmerzhaft, innerhalb einiger Tage abgeheilt und man müsste weniger Unfug über die männliche Vorhaut im Netz lesen. Und wenn man die Lobotomie gleich an Säuglingen vornimmt, dann fällt der Säugling in einen schönen ruhigen Schlaf, der auf gar keinen Fall ein schmerzinduzierter Schockzustand sein kann, weil … is so! SO!!!111
              😀

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          • Michaela Lusru sagt:

            @Sue-San sagt: Juni 7, 2015 um 19:25

            „Ein bischen Vorhaut“ ?
            Empfehle, daß du dich vor Äußerungen dazu kundig machst, auch der Nasenflügel oder das Ohrläppchen bis hin zu Eierstöcken sind letztlich „nur ein bischen Haut“ – Die Haut, egal ob nach außen oder nach innen (in den Körper) gestülpt, ist ein ORGAN, erfüllt FUNKTIONEN, jedes Teil an seinem Platz.
            Wer das verkennt, weil er davon noch nichts gehört hat, schwätzt im Stammtischniveau, dort weiß man auch oft nichts über die Hintergründe und kommt daher zu „einfachen Vergleichen“ und „Vorschlägen“.
            So gibt es auch eine Funktion des gesamten Hautorgans am Schniedel, was meinst du wohl, welche?

            Jedenfalls verstümmelt und vernarbt solltest du doch kennen, oder?
            Keine Narbe kann die Sensibilität erbringen, die das vorherige Gewebe dort verbrachte, gleich ob am Daumen, an der Wade, oder an den Genitalien rsp. inneren Hautderivaten aller Art.

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            • Susanne Klabunde sagt:

              Lustig, dass manche es ein-fach! nicht! schaffen, Antworten ohne Beschimpfungen zu geben. Da ich ja immer gern weiterlerne, könnt ihr mir ebenso gerne glauben, dass man mir sachliche und vor Allem korrekte Argumente durchaus auch ohne Holzhammer und reflexhaft-hysterisches Du-bist-doof-Geschrei! nahebringen kann. Dieses gilt natürlich keineswegs für all zu weit hergeholte Vergleiche sowie die immer wieder gern genutzten möglichst negativen Unterstellungen über meine Intentionen ^^ Ich glaube, auch zu diesen beiden Verhalten gibt es hier den ein oder anderen sehr passenden Comic.

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              • Michaela Lusru sagt:

                Gut, Susanne Klabunde,
                sag konkret, was dich stört, welche Ehrverletzung oder unzulässige Unterstellung stattgefunden hat, und nimm bitte in Kauf, daß dieses und jenes auch mal drastischer oder ironisch formuliert werden sollte, damit es den beabsichtigten Wert in der Beachtung und im Durchdenken erreicht.

                Nicht alles, was so formuliert wird, ist eine Beleidigung!

                Nicht jede allgemein gefaßten Situationsbezüge sind erlaubt, sie sich einfach als „persönliche Intention“, sofern das nicht deutlich benannt wird, anzueignen, es gibt noch etliche andere Leser, für die das auch verstanden werden will, du bist nicht allein Ansprechpartner in einem blog, oder?

                Und nun sagst du uns der Einfachheit halber, wer hier wann womit dir „mit Holzhammer und reflexhaft-hysterisches Du-bist-doof-Geschrei!“, und vor allem mit welchen fehlenden Argumenten geschrien hat, gelle?
                Die Schreier zählen wir dann gemeinsam aus.
                Anschließend warten wir dann beiderseits auf dazu zu erstellende Comics, gut so?

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  7. vortex sagt:

    Alle Haushalte die Kinder großziehen ( die Verantwortung tragen ) sollten mit steuerlichen Erleichterungen, sowie mit Programmen unterstützt werden. Warum ein Pärchen ohne derartige Verpflichtungen irgendwelche Vorteile gegenüber Alleinstehenden haben sollte ist mir unbegreiflich.
    Was mich ebenfalls stört ist die Übernahme der Rente/Pension eines toten Partners. Dein Goldesel ist tot, welches Recht hat man auf die Arbeit anderer? Dann können Leute auch wieder Polygam leben ohne dass andere dafür blechen müssen.
    Beim Besuchsrecht ( Krankenhaus o. Knast ) könnte man einfach drei Namen mit den richtigen Worten aufschreiben, und schon ist ein weiteres Problem der Ungleichheit zwischen Hetero und Homo gelöst.

    Ob man den ganzen Zauber Ehe nennen möchte ist mir vollkommen egal. Die einzige Aufgabe, die mich in diesem Kontext interessiert, ist die erfolgreiche Aufzucht von Kindern zu Erwachsenen.
    Allerdings sehe ich höchst selten Menschen die sich für diese ( meiner Meinung nach ) logische Regelung einsetzen.

    Konservative wollen eine Bastion des Altertums schützen, auch wenn diese Bastion keinen Nutzen mehr erfüllt, dafür aber Unsummen an laufenden Kosten verursacht.
    Progressive wollen unbedingt ein Zimmer in besagter Bastion. Keine Ahnung warum, aber Leute ziehen sich auch Musicals rein.

    Märchenhafte Grüße

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    • Nachtvogel sagt:

      [quote]Was mich ebenfalls stört ist die Übernahme der Rente/Pension eines toten Partners. Dein Goldesel ist tot, welches Recht hat man auf die Arbeit anderer? Dann können Leute auch wieder Polygam leben ohne dass andere dafür blechen müssen.[/quote]

      Hier vielleicht eine Ergänzung zur Glättung der Wogen. Ich weiß nicht, wie es bei der gesetzlichen oder einer Betriebsrente läuft, von meinen Eltern (Lehrer, also Beamtenpensionen) weiß ich daß es so lief, daß meine Mutter nach dem Tod meines Vaters eine aus dessen Pension berechnete Witwenpension erhielt, diese dann aber [b]in voller Höhe[/b] auf ihre eigene Pension angerechnet wurde, so daß unterm Strich genausoviel rauskam wie vorher nur mit ihrer eigenen Pension.

      Warum das so gemacht wird, statt der überlebenden Ehefrau einfach deren eigene Pension in voller Höhe weiterzuzahlen und die Pension des Verstorbenen einzustellen, erschließt sich mir nicht, aber ich bin auch nicht aus der Finanz-/Renten-/Versicherungs-/Beamtenbranche.

      Nach dem Tod meiner Mutter haben dann selbstverständlich weder mein Bruder noch ich irgendwelche Ansprüche auf einen Anteil der Pension unserer Mutter gehabt.

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      • vortex sagt:

        „Warum das so gemacht wird, statt der überlebenden Ehefrau einfach deren eigene Pension in voller Höhe weiterzuzahlen und die Pension des Verstorbenen einzustellen, erschließt sich mir nicht,…“

        Mir auch nicht. Außer man betrachtet es durch folgende Linse:

        Der Hauptverdiener ist ein Besitzgegenstand des Nutznießers. Somit gehen alle Werte ( inklusive Versicherungsansprüche ) des Verstorbenen an besagten Nutznießer.

        Allerdings ergibt diese Sicht auch nur dann einen Sinn, wenn man die eigentlichen Prinzipien einer Sozialversicherung ( Schutz vor Verelendung ) vergessen hat.

        Tata!

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  8. Slippery Slope ist eine Tatsache, insofern ist „was kommt danach“ ein valider Punkt. Politiker haben nichts anderes zu tun, als irgendwas zu regulieren, insofern folgt auf Regulierung 1 Regulierung 2. Geht natürlich auch umgekehrt – siehe Wahlrecht. Zunächst hatten nur verdiente Leistungsträger der Gesellschaft ein Wahlrecht, wie das in der griechischen Demokratie vorgesehen war. Dann bekamen es aus irgendeinem nicht-Grund alle Weißen, dann die Neger, dann Frauen, und heute wird offen darüber gesprochen, Kindern das Wahlrecht zu geben. Das kann man nun gut oder schlecht finden, aber es kommt immer was nach.

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    • vortex sagt:

      „…aus irgendeinem nicht-Grund alle Weißen…“

      Dieser „nicht-Grund“ hieß Wehrpflicht. Und dieser betraf ALLE Staatsbürger männlicherseits+Alter.

      Die Verpflichtung zum Sterbengehen finde ich einen guten Grund jemandem Mitbestimmungsrecht zu geben.

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