Crosspost: Ursachen.

Veröffentlicht: Juni 8, 2015 in Uncategorized

finanzplan

Kommentare
  1. Shark sagt:

    Täusche ich mich, oder ist optisch das „Ärger-Auge“ vom Lefti neu?

    Inhaltlich: Aber… aber… das kannst du doch nicht vergleichen! Ein Bankkonto hat doch keinen Metabolismus, den man kaputtmachen kann beim Kontoüberziehen…!

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    • Du hast offensichtlich NULL Ahnung von Finanzen. Mein Konto ist nur deshalb überzogen, wel ich früher mal zu wenig Geld augegeben habe und es dann in den Armutsmodus gegangen ist.

      (Ärger-Auge gibts schon länger^^)

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      • maSu sagt:

        Oh yea, „Armutsmodus“, den möchte ich auch mal erreichen, denn dann könnte ich mit dem gleichen Geld mehr Dinge kaufen, weil ich ja weniger davon habe …😀 Das Konto würde sich mit Millionen Euros anfüllen, weil egal wie wenig ich einzahle: ich schaffe es gar nicht, das alles auszugeben!

        Geil!

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    • „Ein Bankkonto hat doch keinen Metabolismus, den man kaputtmachen kann beim Kontoüberziehen…!“

      Ein Konto vielleicht nicht. Aber der griechische Staat, oder auch unser Staat zB hat sich so sehr an’s über die Verhältnisse leben gewöhnt, die haben ihren Metabolismus quasi kaputt gemacht.

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      • stellinchen sagt:

        Unser Staat lebt weit unter seinen Verhältnissen, nur darum konnten Länder wie Griechenland über ihren Verhältnissen leben.
        Schädlich ist beides.

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        • IULIUS sagt:

          Das haut nicht ganz so hin. Griechenland wurde durch die Kredite animiert Waren im Ausland zu kaufen, anstelle sie selber herzustellen. Deutschland lebt massig davon, daß andere Länder deren Waren kaufen. Um das aufrechtzuerhalten muß Deutschland den anderen Ländern Kredite geben. -> Endlosspirale

          D. H. die Griechen machten sich mit fremden Geld einen lauen, während die Deutschen wie die blöden ackern.

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          • stellinchen sagt:

            Und wer sagt, dass D milliardenschwere Exportüberschüsse einfahren muss?
            Kleiner Tipp, nicht Griechenland.
            Einen lauen?
            Wer arbeitet denn im Schnitt mehr wochenstunden?

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            • IULIUS sagt:

              Unser Wirtschaftssystem, das darauf ausgelegt ist weit über den eigenen Bedarf zu produzieren.

              Das, was man den Griechen vorwerfen muß ist, daß sie die Kredite angenommen haben. Keiner hat sie gezwungen. Jeder, der einigermaßen bei Verstand ist wird bestätigen können, Kredite für den Konsum sind immer problematisch.

              Aufgrund der Verschuldung hat Griechenland mittlerweile ca. 25% Arbeitslose, Arbeitnehmer bekommen weniger Gehalt und müssen dafür mehr arbeiten. Das trotz gesetzlicher 40 Stundenwoche.

              M. E. Deutschland kann und sollte auf die Rückzahlung seiner Kredite verzichten. Daran festhalten hilft weder den Griechen, noch den Deutschen.

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              • Öhm, Iulius, jede Tauschökonomie ist darauf ausgelegt, über dem eigenen Bedarf zu produzieren. Das ist nichts schlechtes. Das bringt Bananen aus Südamerika und griechisches Olivenöl. Dafür bekommen die Autos. Und das hat nicht per se was mit Exportüberschüssen zu tun. Die Exportüberschüsse kommen daher, dass deutsche Autos beliebter und wertvoller sind als brasilianische Bananen, und wir nicht so viele brasilianische Bananen wollen wie Brasilianer BMW’s (vom Wert her). Man kann es D auch nicht vorwerfen, dass sie so gute Autos bauen. Man kann aber dem Bananenpflücker in Brasilien vorwerfen, dass er sich einen BMW kauft, wenn er sich den nicht leisten kann.

                Und Verschuldung führt auch nicht zu Arbeitslosigkeit. Die kommt daher, dass früher jeder Scheiß subventioniert und Heerscharen nutzloser Posten beim Staat existierten, die dann halt gestichen wurden. Sähe bei uns nicht anders aus.

                Und es hat nicht „Deutschland“ den Griechen Geld geliehen. Das waren Banken. Private Banken. „Deutschland“, also unsere hinrichtenswerte Regierung, hat für diese – ganz sicher niemals rückzahlungsfähigen – Kredite gebürgt. D.h., alles, was die Griechen nicht zahlen, zahlen Du und ich. An die privaten Banken.

                Und @Stellinchen: „Unser Staat lebt weit unter seinen Verhältnissen“

                Was für ein ausgemachter Blödsinn. Deutschland und Österreich haben eine massive und tendenziell steigende Staatsverschuldung, seit die Länder existieren. Wenn man unter seinen Verhältnissen lebt, tendiert man dazu, mehr Geld zu haben, nicht mehr Schulden.

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                • stellinchen sagt:

                  Mit unter seinen Verhältnissen meine ich die Exportwirtschaft, verkommende Autobahnen, Straßen, Universitäten und Schulen.
                  Und so viel bessere Prodikte haben wir nicht – wir sind billiger dank Hartz IV und Lohndumping. Darum ist es für andere Länder günstiger zu importieren als selbst herzustellen.
                  Der selbe Effekt wie Kleiderspenden für „die armen Schwarzen in Afrika“ deren Märkte dadurch platt gemacht werden.

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                  • > Mit unter seinen Verhältnissen meine ich die Exportwirtschaft, verkommende Autobahnen, Straßen, Universitäten und Schulen.

                    Du bist nicht oft im Ausland, oder? Wo bitte gibt es denn bessere Straßen als hier? Ich sage mal, so aus meiner Erfahrung, nichtmal in der Schweiz. Liechtenstein vielleicht?

                    > Und so viel bessere Prodikte haben wir nicht – wir sind billiger dank Hartz IV und Lohndumping. Darum ist es für andere Länder günstiger zu importieren als selbst herzustellen.

                    Bitte nenne mir irgendetwas, was ich in Tschechien (sind 140km) nicht billiger bekomme. Irgendwas. Einfach nur irgendwas. „Lohndumping“. Ha!

                    Und den Zusammenhang zwischen Hartz IV (auch aufstockendem) und „wir sind billiger“ hätte ich gerne an einem einzigen Export-Produkt illustriert. Wirste nicht schaffen.

                    > Der selbe Effekt wie Kleiderspenden für “die armen Schwarzen in Afrika” deren Märkte dadurch platt gemacht werden.

                    Nein. Der Effekt mit den Kleiderspenden existiert. Allerdings: wenn die heimische Kleiderindustrie in Sierra Leone derartigen Müll produziert, dass gebrauchte Kleidung aus wohlgemerkt Asien beliebter sind, ist das ein Problem der Sierra-Leonischen Kleiderindustrie, nicht böse von uns. Die Menschen haben dann was zum anziehen, was sie auch tragen wollen. Nach einem Fernsehbericht machen die da (oder in Somalia oder einem von „den“ Ländern halt) Flipflops aus alten Autoreifen. Die offenbar besser sind als gebrauchte Schuhe aus der Kleidersammlung. Sollte da jemand an welche rankommen, ich hätte gerne zwei Paar, Größe 43.

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                • IULIUS sagt:

                  Auch Öhm, Tauschökonomie heißt nicht per se über den eigenen Bedarf zu produzieren. Hier wäre erst einmal der Begriff „eigener Bedarf“ zu definieren. In der Tauchökonomie geht es im Prinzip auch darum so viel zu produzieren, damit ich meinen eigenen Bedarf decken kann. Hier nur über den Weg des Tauschens. D. H. nicht, daß ich soviel herstelle daß ich aus dem Verkauf Vermögen anhäufen muß. Bzw. so viel erwirtschafte, daß ich andere finanziere, damit die meine Waren kaufen können.
                  Im Prinzip, wenn ich Vermögen anhäufe verkaufe ich meine Waren zu teuer oder ich zahle für meine Einkäufe zu wenig. Egal, wie Du es drehst, Deutschland schadet mit seiner Wirtschaftsstrategie der Weltwirtschaft.

                  Deutsche Autos sind nciht wertvoller als „Bananen“. Das Problem ist, einerseits diktieren wir die Preise, die wir für unsere Autos haben wollen, anderseits diktieren wir den Bananenproduzenten, was wir für die Bananen bezahlen. Das ist weder echter Wettbewerb, noch echte Wirtschaft.

                  Dem Bananenpflücker vorzuwerfen, daß er sich ein Auto kauft, daß er sich nicht leisten kann, ist zu kurz gedacht. Das Problem sind diejenigen, die dem Bananenpflücker einen Kredit geben, obwohl sie sehr genau wissen, daß er ihn niemals zurückzahlen kann.
                  Tatsächlich muß der Bananenpflücker seine Arbeitskraft jetzt unter Wert verkaufen, da er noch extremer auf seinen Job angewiesen ist.

                  Mit Deutschland meinte ich nicht nur den Staat, sondern auch die Konzerne und andere Geldgeber. Wenn ich mich nicht ganz täusche werden die griechischen Kredite derzeit in „Staatsschulden“ umgtauscht…

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                  • Iulius, Du bekommst volle Zustimmung dafür, dass Tauschökonomie nicht bedeutet, dass man Vermögen anhäufen kann. Der Rest ist hingegen ziemlicher Quatsch. Im Einzelnen:

                    > In der Tauchökonomie geht es im Prinzip auch darum so viel zu produzieren, damit ich meinen eigenen Bedarf decken kann. Hier nur über den Weg des Tauschens.

                    Ja, und bei einem Bedarf an Z, was Du nicht produzierst, musst Du halt mehr von X, was Du produzierst, herstellen, um es gegen Z zu tauschen. Du produzierst also mehr X als Du brauchst. Es gibt auch keinen Grund, nicht sehr viel X herzustellen, denn dafür bekommst Du auch noch A-W, Y und noch ein paar Flaschen griechisches Olivenöl.

                    > Im Prinzip, wenn ich Vermögen anhäufe verkaufe ich meine Waren zu teuer oder ich zahle für meine Einkäufe zu wenig. Egal, wie Du es drehst, Deutschland schadet mit seiner Wirtschaftsstrategie der Weltwirtschaft.

                    Nein, das heißt es nicht. Das heißt, dass Du ein besserer Tauschökonom bist als die anderen. Du also „mehr Wert“ bist, weil Du Atomkraftwerke herstellst, und andere Rettich. Das funktioniert, solange Du Deine Atomkraftwerke verkauft bekommst. Irgendwann kommt jemand mit Windrädchen, und Du schaust neidisch auf den Rettichmenschen. Zudem wirst Du Dein „Vermögen“ ja nicht einfach anhäufen, sondern investieren. Zum Beispiel in Windrädchen. Oder Rettich. Ich wüsste nicht, welchem Kenianischen Rettichbauern es schadet, wenn Du ihm 1000 Euro für ein paar Rettichsamen leihst. Ok, natürlich könnte der ohne Dein Geld und die Rettichsamen eines erfolgreichen Rettichbauern, der zu viele Rettichsamen hat, einfach verhungern, aber dafür gibt es ja das Wirtschaftssystem.

                    Das Problem ist vielmehr:

                    > Dem Bananenpflücker vorzuwerfen, daß er sich ein Auto kauft, daß er sich nicht leisten kann, ist zu kurz gedacht. Das Problem sind diejenigen, die dem Bananenpflücker einen Kredit geben, obwohl sie sehr genau wissen, daß er ihn niemals zurückzahlen kann.

                    Wenn Du das auf Länder überträgst: Ja mei, Du kannst einen Exportüberschuss nicht ewig halten, da den anderen sonst das Geld ausgeht. Den anderen Ländern dann „großzügig“ Kredite zu geben, ist eine Möglichkeit, es etwas hinauszuzögern, dass es leider keinen Markt mehr für Dein X gibt und Du es nur verkauft bekommst, wenn Du es selbst bezahlst, was die Kreditgeschichte aktuell großteils ist, wenn die Wirtschaft nicht real wächst. Nun wächst die aber durchaus real, aber halt nicht schnell genug für alle, und das führt halt immer zu Kriegen. Kriege will man nicht, da verschenkt man lieber BMW’s.

                    Und natürlich ist der Bananenpflücker, der seinen Kredit nicht zurückbezahlen kann, daran ganz alleine Schuld. Die Bank ist ganz alleine dran Schuld, dass ihr Geld weg ist. Sollte beider eigenes Problem sein. Unfair ist nur, wenn die Banken gerettet werden, aber die Bananenpflücker nicht, wie geschehen bei der Subprime-Krise. Man hätte für genau das gleiche Geld auch die Bananenpflücker (Hausbesitzer) _und_ die Banken „retten“ können; effektiv hätte man damit halt Leuten, die sich kein Haus leisten können, ein Haus geschenkt. Das nun finde ich aber auch unfair, rein marktlich müssen Leute für Sachen ja arbeiten, und ich hab mir halt kein Haus gekauft, was ich mir nicht leisten kann, und ich sehe null ein, für anderer Leute Häuser zu bezahlen. Gibt aber halt auch wieder Krieg – diesmal halt einen Bürgerkrieg, wenn man nicht mit dem Geld, dessen Illusion durch die geretteten Banken aufrecht erhalten wird, einen zunehmend restriktiveren Polizeistaat finanzieren kann.

                    > Tatsächlich muß der Bananenpflücker seine Arbeitskraft jetzt unter Wert verkaufen, da er noch extremer auf seinen Job angewiesen ist.

                    Nein. Muss er nicht. Das schöne an einer Marktwirtschaft ist, dass niemand seine Arbeit unter Wert verkaufen muss, da der billigste Anbieter den Wert festsetzt. Spart allen (!) Geld und maximiert den Wohlstand, auch dem Bananenpflücker, der den billigsten Bäcker zur Verfügung hat. Das Problem an Marktwirtschaft ist, dass es soziale Ungleichheit produziert, und irgendwann muss man sich halt der unzufriedenen niedrigen Gesellschaftsschichten entledigen, so als Oberschicht, wenn man nicht will, dass die niedrigen Gesellschaftsschichten sich der oberen Gesellschaftsschicht entledigt. Letzteres ist übrigens das historisch normale, das führt dann zu einem mehr oder minder proletarischen, anarchistischen Staat, in dem nichts funktioniert (wir erinnern uns: Die „Erfolgreichen“ sind die, die das mit dem Wohlstand maximieren gut konnten), dann geht alles vor die Hunde, und dann geht das mit der Marktwirtschaft wieder von vorne los. Übrigens so alle 70 Jahre, im historischen Schnitt. Ist gerade die richtige Zeit. Und ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn ich mich irre. Ich glaube es aber nicht, und ich sehe auch keinen anderen Weg.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @lollipops4equality sagt: Juni 14, 2015 um 22:48
                      Danke, ich kann deine Argumentation teilen, wenn wir uns darauf einigen können, daß DAZU das „Rad“ Kapital nicht neu erfunden werden, sondern seinem eigentlichen „dienenden“ Sinn und Zweck im Tausch wieder zugeführt werden soll, da es ohne diesem Vorgang weder Tauschgesellschaft noch Gesellschaft geben kann, das „einmal erfundene“ Rad Geld / Kapital verläßt diese Welt nicht mehr …

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                  • IULIUS sagt:

                    @lolli,
                    Punkt 1 wir haben beide recht. Tatsächlich betrachten wir das Thema unter verschiedenen Gesichtspunkten bzw. Parameter.
                    Ich gehe davon aus, daß Tauschhandel sich aus sozialen Gründen etabliert hat. Du hast ein Gruppe die verschiedene Werkzeuge herstellt und benutzt. Da ist einer, der sich beim Angeln und Jagen absolut ungeschickt anstellt. Er kann aber gut Werkzeuge bauen. Dafür haben die anderen schwächen Werkzeuge zu bauen sind aber hervorragende Jäger.
                    Daraus folgt, der Probleme mit dem Jagen hat hungert jeden Tag. Diejenigen, die nicht gut werkzeuge bauen können hungern an dem Tag, an dem ihr Werkzeug kaputt gegangen ist und evtl. nächsten Tag.
                    Hier ist am sinnvollsten, wenn derjenige, der gut Werkzeuge bauen kann nur Werkzeuge baut und diejenigen die Jagen können sich auf die Jagt konzentrieren und die Beute dann mit demjenigen teilen, der die Werkzeuge baut..
                    Daraus folgt niemand muß hungern. Es bringt hier aber auch nichts Werkzeuge über den „Bedarf“ zu bauen, denn was will er mit den ganzen Jagdbeuten, oder über den Bedarf zu jagen? Das würde wegfaulen.

                    „Nein. Muss er nicht. Das schöne an einer Marktwirtschaft ist, dass niemand seine Arbeit unter Wert verkaufen muss, da der billigste Anbieter den Wert festsetzt. Spart allen (!) Geld und maximiert den Wohlstand, auch dem Bananenpflücker, der den billigsten Bäcker zur Verfügung hat.“
                    Du übersiehst hier, daß derjenige mit dem Kredit den billigsten Anbieter seiner Arbeitskraft unterbieten muß.
                    Auch übersiehst Du, daß Geld sparen gerade nicht den Wohlstand maximiert. Allein gerechte Verteilung des Geldes maximiert den Wohlstand.
                    Du übersiehst, daß der billigste Bäcker – um billig zu sein – nur minderwertige Ware verkaufen kann. Das steigert gerade nicht den Wohlstand. Im Gegenteil.

                    „Nun wächst die aber durchaus real, aber halt nicht schnell genug für alle, und das führt halt immer zu Kriegen. Kriege will man nicht, da verschenkt man lieber BMW’s.“
                    Die Wirtschaft wächst in Deutschland und in den anderen Industrieländern ja gerade nicht. Deshalb werden die Waren ja über Kredit verschleudert, damit überhaupt etwas verkauft werden kann.

                    Kredite kann nur der vergeben, der Geld hat, daß er (aktuell?) nicht braucht. Hier muß hinterfragt werden, wie kann jemand zu so viel Geld anhäufen und wie geht er mit dem Geld um.
                    Ich mache einen Unterschied zwischen Kredite für Investitionen (steigert Wohlstand), was meist positiv ist und Kredite für Konsum (veringert Wohlstand), was meist negativ ist.

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                    • Frank sagt:

                      Da heutzutage außer Jagen und Sammeln noch ein paar Hobbys dazu gekommen sind, sind deine Weisheiten schwierig in die moderne Volkswirtschaft zu integrieren. Hinzu kommt, dass es eher selten ist, dass ein hungriger Schneider einen frierenden Bäcker trifft.

                      „Du übersiehst hier, daß derjenige mit dem Kredit den billigsten Anbieter seiner Arbeitskraft unterbieten muß.“

                      Das ist „Nehmerdenken“ in Reinkultur. Er kann nämlich auch etwas schneller pflücken und sich damit „wertvoller“ machen.

                      „Du übersiehst, daß der billigste Bäcker – um billig zu sein – nur minderwertige Ware verkaufen kann. Das steigert gerade nicht den Wohlstand. Im Gegenteil.“

                      Phantasielos und falsch.

                      „Ich mache einen Unterschied zwischen Kredite für Investitionen (steigert Wohlstand), was meist positiv ist und Kredite für Konsum (veringert Wohlstand), was meist negativ ist.“

                      Erhöhter Konsum weckt Investitionsbedarf, der den Wohlstand steigert. Was machen wir denn jetzt?

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                    • IULIUS sagt:

                      „Erhöhter Konsum weckt Investitionsbedarf, der den Wohlstand steigert. Was machen wir denn jetzt?“
                      Völlig falsch.

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                    • IULIUS sagt:

                      Und zwar schon mal aus dem Grunde, weil die Investition und Herstellung einer Ware per se vor dem Konsum stattfinden muß.

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                    • Frank sagt:

                      Iulius, darf ich mal fragen, was du so beruflich machst?

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                    • IULIUS sagt:

                      studieren.
                      Warum die Frage? Willst Du mir erklären, daß man Produkte konsumieren kann, die noch nicht hergestellt wurden?

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                    • Frank sagt:

                      Iulius, die meisten Investitionen sind Erweiterungs- oder Ersatzinvestitionen, für Produkte (bzw. deren Herstellung) die schon lange am Markt sind. Sie dienen der Kapazitätserweiterung bzw. Sicherung bei erhöhter Nachfrage/Konsum. Ich glaube du überschätzt den Anteil der Neuinvestitionen, für innovative Produkte.
                      Warum schaffen denn Banken mit Niedrigzinsen einen Anreiz in konjukturschwachen Phasen?
                      Ich bin Unternehmer und muss natürlich auch immer Leistung vorhalten, aber meine Kapazität erweitere ich nur bei Bedarf, d.h. wenn die Maschinen auch Aussicht auf Auslastung haben. Dies ist bei Konsumrückgang eher selten der Fall🙂

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                    • IULIUS sagt:

                      @Frank,
                      Du siehst die Sache aus der Sicht eines Unternehmers. Ich versuche auf das Grundlegende zu hinauszukommen.
                      Du als Unternehmer investierst, (egal, ob neu oder Ersatz) wenn Du glaubst, daß Du Deine Waren verkaufen kannst. Du legst hierzu Erfahrungswerte aus der Vergangenheit und Deine Erwartungen für die Zukunft zugrunde. D. H. Du produzierst Waren, in der Hoffnung diese (weiterhin) für den Preis loszuwerden, den Du brauchst um Deine Unternehmung aufrecht zu erhalten und evtl. weiter auszubauen.

                      Trotz alledem muß zuerst investiert und die Ware hergestellt werden, bevor sie konsumiert werden kann.

                      Dieses haben übrigens die Japaner auf die Spitze getrieben, indem sie massenweise Waren hergestellt hatten, ohne zu wissen, ob sie sie überhaupt los werden. Tatsächlich sind sie ihre Waren auch nur losgeworden aufgrund ihres überlegeneren Marketings. Nachfrage war Anfangs gar nicht vorhanden.

                      Die Banken haben kein wirkliches Interesse an Niedrigzinsen. Tatsächlich kann man Kredite auch wie Waren behandeln. Da ist es auch nur Angebot und Nachfrage. In Zeiten konjunktureller Flaute fallen demnach nicht die Zinsen um die Wirtschaft anzukurbeln, sondern weil die Kreditnachfrage sinkt. Die niedrigen Zinsen zielen nur darauf sich ein Vorteil gegenüber die Mitbewerber zu verschaffen. Daß Aufgrund der fallenden Zinsen mehr investiert wird ist nur ein Nebeneffekt.

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                    • Frank sagt:

                      Deine Vorstellung von Angebot und Nachfrage ist, nun ja, etwas überdenkenswert. Kein Unternehmen produziert auf Verdacht auf Halde und sieht dann zu, wie es das Zeugs unter das Volk bekommt. Das ist nicht nur hochgradig riskant, sondern bindet unnötig Mittel. Just in Time ist nicht nur ein logistischer Begriff. Es wird produziert, wenn Aufträge vorliegen. Da ist es auch egal, ob B2B oder B2C. Die Zeiten eines Ford T-Modells, das wie geschnitten Brot verteilt wurde sind, bis auf sehr wenige Ausnahmen vorbei. Soviel zum produzierenden Gewerbe, das nur rund ein Viertel des BIP´s ausmacht.
                      Jetzt zu den Dienstleistern, die in Deutschland rund 2 Drittel des BIP´s stellen: Wann gehst du öfter ins Restaurant, Kino, Theater…? Wenn die Konjunktur brummt und alle in „Geberlaune“ sind, oder? Sprich, wenn Kohle über ist, weil sie nicht aus Sorge über die Zukunft gespart wird.

                      „Die Banken haben kein wirkliches Interesse an Niedrigzinsen.“

                      Den Banken ist die Höhe der Zinsen wahrscheinlich wumpe, da sie verdienen wenn gespart _und_ geprasst wird.

                      „Daß Aufgrund der fallenden Zinsen mehr investiert wird ist nur ein Nebeneffekt.“

                      Nein, dass ist ein erwünschter Effekt. Der Leitzins ist der längste Hebel der Geldpolitik.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Deine Vorstellung von Angebot und Nachfrage ist, nun ja, etwas überdenkenswert. Kein Unternehmen produziert auf Verdacht auf Halde und sieht dann zu, wie es das Zeugs unter das Volk bekommt. Das ist nicht nur hochgradig riskant, sondern bindet unnötig Mittel. „
                      Das hat die Japaner damals nicht interessiert. Die haben auf Masse produziert, um das auf dem Europäischen Markt los zu werden. Hätte auch schief gehen können. Ist aber nicht.

                      “Just in Time ist nicht nur ein logistischer Begriff. Es wird produziert, wenn Aufträge vorliegen. Da ist es auch egal, ob B2B oder B2C.“
                      Im Prinzip bist Du damit nicht mehr Herr Deiner Firma. Als Arbeitnehmer hättest Du wenigstens noch Kündigungsschutz.

                      “Jetzt zu den Dienstleistern, die in Deutschland rund 2 Drittel des BIP´s stellen: Wann gehst du öfter ins Restaurant, Kino, Theater…? Wenn die Konjunktur brummt und alle in “Geberlaune” sind, oder? Sprich, wenn Kohle über ist, weil sie nicht aus Sorge über die Zukunft gespart wird.“
                      Eigentlich gehe ich ins Restaurant, wenn ich Hunger habe und keine Lust zu kochen.

                      “Nein, dass ist ein erwünschter Effekt. Der Leitzins ist der längste Hebel der Geldpolitik.“
                      Dann müßte – so niedrig wie die Zinsen jetzt sind –, uns allen gut so gut wie nie gehen.
                      Tatsächlich versucht die europäische Zentralbank lediglich die Folgen von dem abzumildern, was die Wirtschafts- und Sozialpolitik verpfuscht.
                      Die alten Daten habe ich nicht vorzuliegen, kann mich aber daran erinnern, zum Zeitpunkt des Wirtschaftswunders waren die Zinsen in Deutschland hoch. -> Diskontsatz um 4% und höher.

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                    • IULIUS sagt:

                      sollten eigentlich i´s sein…

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Juni 15, 2015 um 12:33 & rsp. @lolli
                      “Nein. Muss er nicht. Das schöne an einer Marktwirtschaft ist, dass niemand seine Arbeit unter Wert verkaufen muss, da der billigste Anbieter den Wert festsetzt. Spart allen (!) Geld und maximiert den Wohlstand, auch dem Bananenpflücker, der den billigsten Bäcker zur Verfügung hat.”

                      – Es gibt keine Wirtschaft ohne Markt, da sie dann eben KEINE Wirtschaft (oder eine „Wirtschaft“) ist, „Marktwirtschaft“ ist damit bereits ein Begriff der Taqutologie aus der Welt von „Hänsel und Gretel“

                      – Was seit geraumen Jahrzehnten von Gegnern und Befürwortern da so als „Marktwirtschaft“ gemeint ist, im Sinne von „reine“ Marktwirtschaft, gibt es nirgendwo auf der Welt, und gab es auch noch nie, da stets dazu benötigte Rahmen und Komponenten ausschließlich sozial (gesellschaftlich) geprägt und determiniert wurden, und nicht etwa wirtschaftlich, es erhebt sich lediglich die Frage, von welcher Sozialität für welche Sozialität geprägt wurde, war, ist und wird es immer sein: eine reine Machtfrage.

                      – Wird der Markt geprägt durch Trennung der Tauschenden von ihren (jeweiligen) Interessen und Existenzbedingungen und dazu noch dem Sinn des Tauschmittels, liegt Marktmißbrauch und nicht etwa „freie Marktwirtschaft“ vor, was durch die Machtfrage bestimmt wird

                      – der Markt ist der Quirl und Ruhepool der Sozialitäten, der gesellschaftlichen Erfordernisse, Bedürfnisse, Errungenschaften und vollbrachten / vollbringbarten Leistungen, vor allem jedoch das Realisierungsfeld der TEILHABE am Ganzen, gesellschaftlich wie materiell, strukturell wie individuell – und damit Inspiration, Ansporn und und Kontrolle über künftige Leistung, künftigen Bedarf und künftige TEILHABE am Leben. „Frei“ ist Markt dann erst, wenn DIESES als Geist und Prinzip die MACHT ist, die ihn vor Verstümmelung, Überforderung, Dilletantismus, Leichtsinn und Mißbrauch bewahren KANN.

                      Bis dahin verweisen wir mal getrost den sogenannten „freien Markt“ mit seinen Staats- und Kapitalgesellschaftlichen Restriktionen, Subventionen und Sperren in das Reich der ewigen verträumten Märchenwelt, schenken wir deiesen Begriff dem niedlich-traurigem Märchenpaar Hänsel und Gretel, samt den dazugehörenden Strategen.
                      Es gibt ihn schlicht nicht, diese Traumkonstruktion „freier Markt“, da diese Bezeichnung eine reine standortbedingte bestimmter Positionen (und nicht der wesentlichen) ist.
                      Das muß und sollte jedoch kein Verlust sein …

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @Frank sagt: Juni 15, 2015 um 18:09
                      Ei rank, meinst du nicht auch, daß spätestens nach deiner letzten Antwort an Iulius dieser mal gefragt werden sollte, WAS er denn studiert?

                      Es sieht so nach Psychologie oder nach Architektur aus, aber sicher bin ich mir nicht. Ich sage das, um den URSACHEN seiner Argumentierung (!) näher zu kommen, ob das richtig ist weiß ich nicht.
                      Aber eventuell hat er ja das mit dem Studieren auch nur mal eben so gesagt. Es sei ihm verziehen, da er so offen und aufrichtig kommentiert.

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                  • Michaela Lusru sagt:

                    @IULIUS sagt: Juni 14, 2015 um 21:50 & @Andere

                    Tauschökonomie

                    Eine interessante sich gegenseitig belebenmde und evtl. mal befruchtende Diskussion führt ihrv hier, manches zum Notieren!
                    Nur:
                    Eine Münze ist rund, wie ein Rad.
                    Seitdem RAD erfunden wurde, war nochj niemand, der es kannjte, bereit, darauf zu verzichten, auch heute nicht, auch Ihr hier und alle „Tauschökonomen“ nicht.
                    Die Münze, rsp. das Geld, ist (auch wie) ein RAD: Nicht mehe aus der Welt zu schaffen, da als Werkzeug sozialewr Existenz unverzichtbar.
                    Manche sagen zu diesem „erfundenem Rad“ Geld Kapital – was es jedoch erst nur aufgehäuft und weitgehend losgelöst von seiner sozialen Werkzeugfunktion als Tauschmittler, als Größe für unkomplizierten sozialen Leistungstausch, wird.

                    Damit sind alle hier geäußerten „Tauschökonomie-Überlegungen erst mal im Eimer, da sie die Werkzeugfunktion von Rädern, Münzen, Geld, ja sogar in der sozialen Großraumbewirtschaftung unerläßlichem Kapital völlig ignorieren und durchblickem lassen, man könne das RAD zurückerfinden – was bekanntlicgh Nonsens ist.
                    Tauschgesellschaften funktionieren nur so, wie – ja wie unsere gegenwärtige GEsellschaft, die nichts anderes als eine Tauschgesellschaft ist, mit dem Geld als sozialoeserkzeug zur Tauscherleichterung zwischengeschaltet.
                    Das Problem ist also nicht „kapitalfreie Tauschgesellscxhaft“, sondern die inzwischen eingezogene Fehlfunktion des Geldes, des Kapitals als SOZIALWERZEUG, seine Dominanz als ZIEL denn als MITTEL.
                    Gäbe es das Münzwesen, das Geldwesen, das Kapitalwesen nicht, müßte mann es zur Gestaltung erfolgreicher Tauschgesellschaft erfinden, als RAD, nicht als SINN.
                    so what?
                    Macht einen Comic draus – oder widerlegt das!
                    Jedes andere HIlfsmittel zum Austausch von Leistungen kann wie auch immer letztlich nur wieder auf die Kriterien und Beziehungen des Geldwesens zurückgreifen, wenn Tausch unkompliziert und sinnvoll und in großem Maßstab wie im Kleinen effektiv sein soll für die Befriedigung sozialer (gesellschaftlich zwingend erforderlicher) Berdürfnisse und Verhältnisse, des Einzelnen wie der Gesamtheiten, auch wenn dafür andere Begriffe gefunden werden.
                    Es ist der Sinn einer Verfremdung, der zu ändern ist, die eindeutige Sozialbindung an nur kooperativ existierende und existenzfähige Gesellschaft ist wieder zur Dominanz zu machen.
                    Ob das dann immer noch KAPITALismus, RADismus, SOZIALismus oder TOOLismus heißt, ist dabei wurscht, wenn es diesen Geist essentiel verinnerlicht hat und nicht sich selbst als „Kapitalgesteuertes System“ zentriert sondern als „Sozialgesteuertes Kapital“ begreift und funktioniert – ebenfalls auf Art und Tausch von LEISTUNG, TEILHABE und BEDARF und damit auf der (ebenfalls radähnlichen!) Funktion von EIGENTUM beruhend, dem der einzelnen und Gruppen von MENSCHEN, nicht der Abstraktas Kapitalitis

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              • stellinchen sagt:

                Wobei festzuhalten ist, was Konsum bedeutet: Mit dem Geld wurden genau jene gerettet, die von der Krise bis heute profitieren.
                Und das sind zu 95% die Banken.
                Wenn du von heute auf morgen herabgestuft wirst, kannst du auch deine Kredite nicht mehr bedienen, alles ausgelöst durch dubiose Ratingagenturen.

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                • IULIUS sagt:

                  Die Rating-Agenturen sid nicht dubios. Die stellen nur fest, wie hoch die Wahrscheinlichhkeit ist, wenn ich bei xyz investiere, ich auch mein Geld wieder zurück bekomme.

                  Eine Herabstufung von heute auf Morgen ist sehr selten. Die geben oft genug vorher Warnungen heraus, damit der Schuldner seine Herabstufung verhindern kann. Wenn die das nicht machen kann man den Rating-Agenturen keinen Vorwurf machen.
                  Man kann den Rating-Agenturen lediglich den Vorwurf machen, Herabbstufungen nicht konsequent genug durchzuführen.

                  Die Diskussion der europäischen Politiker mit einer eigenen Ratingagentur hatte nur den Sinn politischen Einfluß auf die Entscheidungen der Ratingagenturen zu nehmen. Das braucht kein Mensch, daß ein Politiker einer Rating-Agentur erklärt, wer kreditwürdig ist und wer nicht.

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                  • Michaela Lusru sagt:

                    @IULIUS sagt: Juni 15, 2015 um 14:08
                    Oha, iulius, kennst du nicht die schöne Lebensweisheit
                    Wess Brot ich ess, dess Lied ich singe“??
                    Was meinst du wohl, wem die Rating-Ag gehören? Und welches Lied sie DESHALB zu singen haben?
                    Oder gehörst du auch zu den Leuten, die an den Weihnachtmann glauben, um den Glauben an den Osterhasen nicht zu verlieren?
                    Was meinst du was Ratings HEUTE sind?

                    Jeder, der ausreichend global einsetzbares Kapital ab bestimmter Größenordnung verfügt, kann sich eine Rating-Agentur zum Schutze seines Vermögensumfanges und dessen risikoarmer Vermehrung gründen und damit die für ihn wichtigen Veränderungen in der Welt MANIPULIEREN.
                    Rating-Agenturen „geben nichts wieder“ sondern sollen etwas bewirken, das als „nur Wiedergegebenes sein Unwesen treibt, vor allem die Schwachen vor sich her treibt, zu Anderem sind sie wirtschaftlich nicht nutzbar.
                    Erst wenn es mal ihrer 30 gibt, kannst du überlegen, ob sie alsw Gesamtheit eventuell als „unabhängig“ noch durchgehen
                    Informiere dich über die Eigentümer der Rating-Agenturen, dann weißt du, welches Lied diese singen, müssen, da sie sonst ihren Zweck verfehlen, die Eigentümer zu schützen und zu mehren.

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          • Michaela Lusru sagt:

            @IULIUS sagt: Juni 14, 2015 um 16:16
            Also Iulius, wieso gehst du nun unter die Hetzer unterhalb des Stammtischniveaus?
            „die“ Deutschen und „die“ Griechen gab es nie, gibt es nicht und wird es nicht geben, derartige Klippschulenverallgemeinerungen zeigen auf Verirrung im sozialen und sprachlichen Koordinierungszentrum, denn auch Iulius möchte sicher nicht gern zu „den“ politisch Unmündigen gezählt werden.
            Denn nun auch noch dein letzter Satz, der diese meine Einschätzung unterstützt, verbreitet auch noch Klische-Lügen ohne Ende:
            „D. H. die Griechen machten sich mit fremden Geld einen lauen, während die Deutschen wie die blöden ackern.“
            Wenn du schon deine davor genannten eigenen Erkenntnisse auswerten möchtest, käme nicht das heraus, sondern:
            Griechen beschafften mit der Ausgabe ihres eigenen kleinen Geldes für deutsche Waren den Deutschen Arbeit, die diese dadurch von den Griechen fern hielten –
            Schönen Chauvi-Tag noch

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            • IULIUS sagt:

              @Michaela,
              wenn Du mich zitierst bitte nicht das wichtigste weglassen,

              denn das was Du zitiert hast war lediglich die polemische Zuspitzung auf Stammtischniveau.😉

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              • Michaela Lusru sagt:

                Gut, Ilius, rekapituliere:
                Das „wichtigste“ war dir, daß „die“ Griechen sich einen „Lauen machen“, WÄHREND „die“ Deutschen ackern …
                Habe noch nie so viele Deutsche „ackern“ gesehen, wie du Griechen sich „einen Lauen machen „gesehen hast, sehr wohl aber Deutsche, die sich in Griechenland aufgrund der dortigen geringsten Kosten für Arbeitsleistung einen LAUEN Urlaub machten, machen, und das nicht nur weil Griechenland schön ist, sondern eben weil man sich da einen Lauen Urlaub einhelfen kann.

                Du mußt dich schon mal entscheiden, was dir da das „Wichtigste“ daran nun sein soll.

                Für mich ist das eine Grundposition, die von wirtschaftlichen Erkenntnissen und Fakten erstaunlich fern und ebenso erstaunlich nah an Chauvinismus, an Überbewertung des nationalen Teutsch-Klischee („ackern wie …“) und zugleich an klischehafter Geringschätzung einer anderen Volksmentalität im mediteranen Bereich, wo kaum je ein Deutscher wohl „ackern“ würde „wie blöd“.
                Solch ein dahingeworfenes unüberlegtes Daher-Gequatsche mag jedem mal versehentlich unterkommen, ist jedoch geeignet, nicht dem Nationalen sondern dem Nationalismus Nahrung zu geben.
                Sorry, aber das mag ich nicht so, es hat schon manch ein Volk vergiftet.

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                • IULIUS sagt:

                  @Michaela,
                  man kann Dinge auch absichtlich falsch verstehen.

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                  • Michaela Lusru sagt:

                    @IULIUS sagt: Juni 23, 2015 um 03:24

                    Ja, ja, ja, „man“ könnte das „können“ – nur bitte was willst du damit jetzt und hier sagen?
                    Kannst du das nicht mal konkret fassen, ohne allgemein ins Blaue zu reden?

                    Wer kommentiert, postet, muß doch mit Antworten rechnen, so auch mit Abstreitungen oder Gegenargumenten, auch mit der Auseinandersetzung zum Gesagten – da kann man sich nicht im ungünstigen Fall, der zum erneuten Nachdenken über eigene geäußerte Gedanken anregt, einfach davon stehlen mit so lapidaren Feststellungen
                    „man kann Dinge auch absichtlich falsch verstehen.“

                    Ja selbstverständlich ist das so, was dachtest du denn:
                    Alles was sich „falsch verstehen“ läßt, egal ob absichtlich oder unabsichtlich, bedarf der Hinterfragung, darf in diesem „fraglichen“ Zustand nicht hinterlassen werden, da sonst eine tatsächliche Absicht, dich falsch verstehen zu wollen, befördert wird, und das möchstest du doch ebenso wenig wie ich, oder?

                    Das beste, was Kommentatoren / bloggern passieren kann, wenn zwei (oder mehr) sich streiten, ist doch, wenn ein Dritter feststellen kann: Ja, jetzt habe ich verstanden …
                    Wozu doch bloggen gut sein kann, gelle?

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  2. Stefan Lindecke sagt:

    Das schlechte Gewissen beim Schuldenmachen ist durch das erste Entschulden geringer geworden. Nun hat Rechts hemmungsloser Geld, das er nicht hat, ausgegeben als zuvor. Der Effekt ist also von den Auswirkungen her durchaus vergleichbar mit der Auswirkung des Jojo-Effektes, wenngleich der zugrunde liegende Mechanismus natürlich vollkommen anders ist.

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    • Oder es war ein kostanter Prozess, der lediglich unterbrochen wurde. Ist ja nicht so, als hätte 5000 Euro Schulden den Endpunkt bedeutet. Wenn er jeden Monat überzieht, wäre er ohne as Entschulden mittlerweile vielleicht schon bei 15000 Euro Schulden.

      Womöglich hat das Entschulden gar keinen negativen Effekt sondern mildert den Fall sogar ab^^

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  3. unkraut sagt:

    Der Jojo-Effekt sind die Zinsen, die man bei diesen hohen Summen draufzahlen muss😀

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    • unkraut sagt:

      Okay, mir ist bewusst, wie der Comic eigentlich gemeint ist.

      Aber es würde den Comic schon ziemlich Boykottieren, denn die klassische Jojo-Theorie lässt sich so ja auch erklären. Solange man sein Konto nicht überzieht, muss man keine Zinsen zahlen. Je stärker und je länger man aber überzieht, desto größer wird der Schuldenberg.

      (Natürlich könnte man jetzt noch einen Unterschied zwischen den Arten der „Wertanlagen“ machen, und dass man nicht nur den Dispokredit angehen soll, sondern vielleicht nen vernünftigen Kredit braucht, wenn man sich mal was leisten will. Ähm. Unterschiedliche Nährstoffe halt.)
      😀

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  4. Michaela Lusru sagt:

    Da gibt es nicht viel zu zu sagen, außer vielleicht
    Jo! Jo!

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  5. Anna sagt:

    Dann bin ich als bafög Bezieher skinny fat: von außen sieht es so aus, als hätte ich keine Schulden. Aber ich bin gar nicht so fit, geschweige denn Kreditwürdig wie ich aussehe. In ein paar jahren , wenn es an die Rückzahlung geht , sehe ich mich mit einem Haufen Schulden konfrontiert von dem ich nicht wusste wie groß er tatsächlich ist. Zumal ich im Moment nichts davon merke, da ich fröhlich unterhalb des Existenzminimums rumkrebse.

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    • IULIUS sagt:

      Wenn es sich nichts geändert hat, hat Bafög den Vorteil, daß man das nur zurückzahlen muß, wenn man auch Geld hat. Ansonsten fällt nach und nach ein Teil weg.

      D. H. ein Arzt mit > 100.000,- Euro Jahreseinkommen bemittleide ich nicht, wenn er Bafög in kleinen Raten zurückzahlen muß.

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      • IULIUS sagt:

        Gerade nachgelesen, es fällt nicht mehr weg. Raten sind für einen Single ohne Kinder erst ab 1070 Euro Nettoeinkommen zu zahlen. Maximal 105,- Euro, insgesamt höchstens 10.000,- Euro.

        Bei Bankdarlehen ist es ein wenig anders.

        Wenn es mit dem Beruf nicht klappt kann man wenn es um die Rückzahlung geht sicher auch Privatinsolvenz anmelden.

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        • Anna sagt:

          Die privatinsolvenz plane ich seit meinem ersten Semester🙂. Wobei ich 100k auch toll fände, auch wenn das eher ein Traum bleiben wird.
          Ich habe mir mit dem bafög und den Mindestlohnjobs längst den ökonomischen Stoffwechsel versaut. Der ist in 2 Jahren immer noch im Hungermodus. Da ist dann nix zu machen. Vielleicht sponsort mir ja jemand ne Kur. Oder es gibt eine operative Verkleinerung des Kreditrahmens.

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          • IULIUS sagt:

            Was ich grundsätzlich nicht verstehe ist, kaum jemand studiert um nicht hinter in dem Beruf Geld zu verdienen. Nicht selten wird in dem Beruf dann mehr verdient als der Durchschnitt in der Bevölkerung. Nach dem Studium gibt es noch einmal 5 Jahre um sich eine Existenz aufzubauen und dann muß erst in Raten von 105,- Euro monatlich zurück gezahlt werden.
            Nichts was nicht machbar ist. Trotzdem gibt es ein Konsens unter den Studenten gleich von Studienbeginn an gemeinsam über diesen Kredit zu jammern, als wenn er die gesamte Zukunft zerstören würde.

            Warum wird nicht positiv in die Zukunft gesehen und darauf vertraut die 105,- Euro locker aus den künftigen Einnahmen bezahlen zukönnen.

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            • Anna sagt:

              Die Privatinsolvenz war ein Scherz, darum der Smiley:-). Ich hoffe auch, dass der berufliche Einstieg kommt und mein Konto die hungerjahre gut überstanden hat.
              Mich stört auch weniger die Rückzahlung, als mehr die Nichtauszahlung, bzw das warten darauf und ein Teil der Berechnungsweisen. Aber das führt hier vermutlich zu weit.

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            • Tantal sagt:

              Nicht jeder Studierte verdient hinterher überdurchschnittlich gut oder hat es deutlich leichter auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem bedeutet ein Studium in der Regel, mit etlichen Jahren Verspätung auf dem Arbeitsmarkt anzukommen. Diese Opportunitätskosten muss man ja auch erst mal wieder rausholen. Bei der derzeitigen Akademikerschwemme selbst in MINT-Fächern ist die Zukunft für junge Studenten längst nicht so rosig, wie du es hier darstellst.

              Bafög ist ein verdammt großzügiges Kreditmodell, aber trotz allem eine Belastung die man ganz zu Anfang seiner Karriere mit sich rumträgt.

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              • IULIUS sagt:

                Wir unterhalten uns hier über 105,- Euro, die Du auch nur dann voll zahlen mußt, wenn Du genügend Geld hast.

                Was verstehst Du unter ettliche Jahre Verspätung auf dem Arbeistsmarkt? Meinst Du die Studenten, die lieber feiern, als die Hörsäle zu besuchen?
                Es gibt massig Studiengänge die nicht länger als eine Lehre im Handwerk dauern.

                Auch finde ich es ein wenig befremdlich, von Orpunitätskosten zu reden, wenn man sich die Ausbildung über Jahre zu 100% von „Fremden“ finanzieren läßt. In einer Lehre schaffst Du von Anfang an Werte, über die Studenten mit finanziert werden. Was ist damit?

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                • Tantal sagt:

                  Es ist unangenehm, mit 10k Schulden in ein Erwerbsleben zu starten, egal wie grosszügig die Rückzahlungsmodalitäten sind. Und für die meisten Studenten sind 10k eine furchteinflössend grosse Summe.

                  Ein Azubi verdient und ist nach 3 Jahren fertig, ein Student braucht in der Regel länger und hat Ausgaben (Gebühren, Lehrmaterial etc.). Das sind 3-5 Jahre ohne Einkommen.

                  Faule und feiernde Studenten ist ein Griff in die Klischeekiste, da will ich nicht weiter drauf eingehen.

                  Dein letztes Argument finde ich nicht schlüssig. Studenten schaffen auch Werte (beispielsweise durch Forschungsprojekte), und Azubis nehmen auch öffentliche Ressourcen in Anspruch (Berufsschule beispielsweise). Das hat aber mit den Opportunitätkosten des Studiums beides nicht das geringste zu tun.

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                  • IULIUS sagt:

                    Das wissen die Studenten doch schon vom ersten Tag an. Das ist für die also keine Überraschung. Wie kann es dann sein, daß sie damit nicht klar kommen. Das ist M.E. eine völlig falsche Einstellung. Überall auf der Welt klappt es nur in Deutschland nicht. Im Ausland sind das meist ganz andere Summen die zurück gezahlt werden müssen.

                    Die Meisten Studiengänge dauern lediglich 3 Jahre. Nur die Studiengänge, wo man im Anschluß mehr verdient, die dauern auch länger. GEbühren, Lehrmittel hat ein Lehrling auch teilweise zu tragen. Wirklich lebwen von einem Lehrlingseinkommen ist nicht immer garantiert. Nicht selten bekommst Du bei Bafög mehr Geld.

                    Faule Studenten und Klischee? Seid wann? Früher war es schlimmer darauf können wir uns einigen. Dadurch das das Bafög irgendwann gestrichen wird geht das nicht mehr ganz so. Und geht meist nicht gut aus.
                    In den wenigsten Fachbereichen gibt es eine Anwesenheitspflicht. D. H. Du mußt nur zur Klausur erscheinen und die Bestehen, wenn die Sache nicht über Hausarbeiten geregelt ist. Die gibst Du ab und hältst einen Vortrag. In allen anderen Ausbildungsberufen hast Du die 5 Tagewoche mit 7 – 8 Stunden Arbeitszeit, bei denen Du auf jeden Fall anwesend sein mußt. Oft darfst Du schon morgens um 5 Uhr aufstehen, damit Du um 7 Uhr an Deinem Ausbildungsplatz bist. Überstunden darfst Du u. U. auch noch machen….

                    Wieviel Studenten arbeiten wirklich an Forschungsprojekten und vor allem an Forschungsprojekten, die einen Mehrwert bringen. Schätzen würde ich unter 10% die überhaupt forschen.

                    Azubis gehen 1 bis 2 mal die Woche zur Schule, die öffentlichen Ressourcen, die dafür in Anspruchgenommen werden sind im Gegensatz zum Studium vernachlässigbar. Zumal die Dozenten dort erheblich weniger verdienen und der ganze Apparat, der sonst noch hinter den Universitäten steht fehlt in dem Bereich komplett.

                    Studenten verdienen nach ihrem Studium im Durchschnitt immer noch mehr als die Fachkräfte aller anderen Ausbildungszweige.

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                    • Tantal sagt:

                      Eine Überraschung ist die Bafög-Schuld nicht, unangenehm aber trotzdem. Im Ausland, beispielsweise in den USA, wird übrigens sehr gerne und ausgiebig über student loans gejammert (das System dort ist zugegebenermaßen auch deutlich schlimmer).

                      Mit einem 3jährigen Bachelor kommt man insbesondere im MINT-Bereich nicht weit.

                      Ein Lehrlingseinkommen ist alles andere als fürstlich, manchmal sogar unverschämt niedrig. Aber es ist ein Einkommen, während Bafög eben ein (Teil)Kredit ist.

                      Ich habe sowohl gearbeitet als auch studiert, ich kann beides ganz gut vergleichen. Wie ich schon sagte, faule Studenten die nur feiern sind meiner Erfahrung nach ein Klischee.

                      Im MINT-Bereich sind praktische Abschlussarbeiten die Regel. Der Mehrwert von Grundlagenforschung ist schwer messbar, und manches was Studis abliefern ist sicher unbrauchbar. Das gilt aber sicher auch für Azubis.

                      Universitäten machen auch Forschung, ein erheblicher Anteil der Ressourcen an Unis geht in diesen Bereich, nicht in die Ausbildung.

                      Dass Studenten mehr verdienen als Nicht-Studierte mag im Schnitt so sein, aber eben nicht die Regel.

                      Wir können das glaube ich endlos diskutieren, aber ich glaube das bringt nichts. Ich halte das Bafög-Stystem für gar nicht mal so schlecht, aber ich kann absolut nachvollziehen, wie man sich fühlt wenn man 5 Jahre lang jeden Pfennig zweimal umgedreht hat und dann hochverschuldet ins Erwerbsleben starten muss. Es ist unangenehm, mehr sage ich nicht, und dass in Deutschland in allen Feldern auf hohem Niveau gejammert wird ist ja sowieso klar. Du kannst gerne weiter glauben, dass Studenten ein paar Jahre lang Party auf Staatskosten machen, dann die dicke Kohle abgreifen, und sich auch noch drüber beschweren, aber mit der Realität hat das herzlich wenig zu tun.

                      Ich bin dann mal raus.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Tantal, wenn Du nur halb soviel für die armen Studenten jammern würdest könnte man effizienter und zielgerichteter diskutieren.

                      Interessant ist, daß Du 10.000,- Euro bei max. 105,- Euro-Raten hochvershuldet nennst.
                      Interessant ist auch, daß Du wegläßt, daß Du die Hälfte des Bafögs nicht zurückzahlen mußt, der Rest ist dann auf die 10.000,- Euro beschränkt.

                      Die Bafög-Rückzahlung ist gesetzlich so angelegt, daß sie niemanden überfordern kann. Es sei denn Du stellst die notwendigen Anträge nicht. Insofern ist es einfach nur eine völlig falsche „arrogante“ Einstellung zu dem Thema.

                      Auszubildende müssen während ihrer Ausbildung teilweise das leisten, was eine Fachkraft leistet. Oft werden Auszubildende eingestellt, um Fachkräfte zu ersetzen. Einfach nur deshalb, weil sie erheblich billiger sind.

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  6. Graublau sagt:

    1. Andere können ausgeben was sie wollen und haben immer noch Geld. Ich muss Preisschilder nur ansehen und habe sofort 200 Euro weniger im Geldbeutel!

    2. Ich komme halt aus einer ärmeren Familie, da ist es genetisch veranlagt, nicht mit Geld umgehen zu können.

    3. Wieso sollen denn Schulden schlecht sein? Ich kenne jemanden, der hat auch viele Schulden und kommt trotzdem ohne Probleme durchs Leben.

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  7. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    +

    Nach den drei Problemcomics endlich wieder was für’s Herz.

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  8. ich wundere mich da auch immer – sei es Diät oder Schulden: Dass die Leute meinen, man könnte mit der Diät oder dem Sparen aufhören, und das Gewicht, oder der Kontostand bleiben dann so, wie man es erreicht hatte.

    Ich vermute, die Idee, dass das Maßhalten beim Essen oder beim Geldausgeben ein Dauerzustand sein soll, anstelle einer vorübergehenden Anstrengung, ist zu unangenehm um akzeptiert zu werden.

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    • maSu sagt:

      Soll das heißen, ich muss bis zu meinem Lebensende hungern und sparen? NEIN! Das geht nicht! Ich fresse und verschulde mich lieber !!!!1111

      Diese Menschen denken in Extremen. Es gibt kein gesundes Maß. Es gibt entweder verprassen oder extrem sparen. Es gibt entweder maßlos fressen oder hungern. Solchen Leuten ist nicht zu helfen. Intelligenz kann man nicht mit einer Pille verabreichen.

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      • Tja – in der ersten Lebenshälfte sparen, in der zweiten wieder ausgeben. Perfekt ist es, wenn man genau dann stirbt wenn man alles ausgegeben hat – dann hatte man am meiste davon.

        Leider klappt das mit dem Essen nicht so gut – 40 jahre anfuttern, 40 jahre abhungern. Lieber nicht.

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        • IULIUS sagt:

          Lieber würde ich in der ersten Lebenshälfte ausgeben wollen und in der zwieten sparen. Macht mehr Sinn.

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          • Mike Macke sagt:

            Das glaubst Du auch nur, so lange Du Dich in der ersten Lebenshälfte wähnst…
            Ich würde am liebsten in der ersten Lebenshälfte ausgeben … und in der zweiten genau so weitermachen. Macht aber zugegebenermaßen KEINEN Sinn.

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            • Frank sagt:

              Das mit dem Sparen mache ich in der 3. Hälfte und jetzt erzählt mir nicht, dass das nicht geht, ich habe gestern Abend auch 3 Halbe getrunken.

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            • IULIUS sagt:

              Sieh es mal so, in der ersten Hälfte bist Du gesund und kannst alles mögliche Unternehmen. In der Zweiten ist das nicht mehr ganz so der Fall und mußt Einschränkungen hinnehmen.

              Oder wie Goethe es ausdrückte:
              „Gerne der Zeiten gedenk‘ ich, da alle Glieder gelenkig – bis auf eins.
              Doch die Zeiten sind vorüber, steif geworden alle Glieder – bis auf eins.“

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              • Mike Macke sagt:

                So sehe ich es auch – und folgere (‚mal abgesehen vom schicken Zitat):

                In der „ersten Hälfte“ (die heutzutage zum Glück mehr als das halbe Leben lang dauert) kann ich alles Mögliche unternehmen, brauche dafür aber eher weniger Geld:
                z.B. Reisen mit Fahrrad, Zelt und Luftmatratze, schön (=attraktiv) sind wir sowieso, Schlafen nach der durchzechten Nacht klappt auch ‚mal auf dem Boden…

                und in der „zweiten“ Hälfte wäre es nicht schlecht, die „Einschränkungen“ durch Hotelbetten und Kreuzfahrtschiffe, bei den Gliedern durch Rheuma- und ähnliche Mittelchen einer- und durch Viagra andererseits auszugleichen – all das kostet mehr als das Leben „in der ersten Hälfte“!

                Und ehrlich gesagt: Wenn ich eine Zeitlang gut gelebt habe, möchte ich dieses „gute Leben“, was es auch für einen selbst immer bedeutet, auch beibehalten – es sei denn, jemand zeigt mir ein (noch) „besseres“ Leben. „Gedenken“ folgt erst dann, wenn praktisch gar nichts mehr geht!

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