Festgefahrene Weltbilder.

Veröffentlicht: Juni 13, 2015 in Uncategorized

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Kommentare
  1. Seeron sagt:

    Eine perfekte Erklärung dafür

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  2. Sue-San sagt:

    Ich liebe dieses „Keiner-kennt-die-Wahrheit-bloß-ich-und-noch-ein-paar“-Gedöns ^^

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  3. SirFoomy sagt:

    Irgendwie funktioniert der „Gefällt mir“-Button nicht mehr.😦 – Also schreib ich es hier: Gefällt mir!!!🙂

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  4. Michaela Lusru sagt:

    Und so sinken die ewigen weil einbetonierten Skeptiker, die das gückvolle Pech hatten, die Skepsis wie Sepsis mit der Muttermilch aufzunehmen, immer tiefer in diese hinein (nicht in die Muttermilch, das ist vorbei).
    Dabei ist es (siehe „Kopf an Kopf“) völlig gleich, aus welchem Lager der Ewigen SkeptomanenInnen sie kommen, sie versinken halt zusammen, statt sich gegenseitig (!!!) aus dem Sumpf ihrer jeweils eigenen Skeptik zu ziehen – nur wie mag das wohl gehen?

    Es geht:
    Mit Skeptik an der eigenen Skeptik sich in die der Anderen verankern und es für möglich halten, daß der, der die ewig Allwissenden nit mag ( “Keiner-kennt-die-Wahrheit-bloß-ich-und-noch-ein-paar”) letztlich auch nur – (s)ein sparsames Gedöns verschmiert.

    Die WahrheitEN liegen stets dazwischen, und wer da gerade mal keinen Platz gelassen (!) hat, der muß sie halt etwas länger suchen oder nie finden, oder im FErfiolgsfalle sie schnell wieder beiseite legen, um nicht als „ii“ oder opportun aufzufallen.

    Zwischen Kalle und Kahlle oben ist Platz, sieh an, auch wenn der noch leer ist …

    Also: Platz schaffen, den alten betoniereten Mief raus und in der Luft verwirbeln, was gut war kommt eh wieder runter …

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    • > Die WahrheitEN liegen stets dazwischen, und wer da gerade mal keinen Platz gelassen (!) hat, der muß sie halt etwas länger suchen oder nie finden, oder im FErfiolgsfalle sie schnell wieder beiseite legen, um nicht als “ii” oder opportun aufzufallen.

      Äh.. Nein. Wenn ich sage, die Erde dreht sich um die Sonne, und Du sagst, die Sonne dreht sich um die Erde, liegt die Wahrheit nicht irgendwo dazwischen.

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      • Mike Macke sagt:

        Klugscheißmodus an:
        Oh doch! Denn Erde und Sonne drehen sich um den gemeinsamen Schwerpunkt. Dass der „zufällig“ innerhalb der Sonne liegt, muss einen ja nicht unbedingt interessieren, wenn man am „festgefahrenen Weltbild“ hängt. Immerhin dreht sich die Sonne somit „ein bisschen“ um die Erde (und den Jupiter und den Saturn und den ganzen Rest).
        Immerhin kann man sagen: Du wärst mit „Die Erde dreht sich um die Sonne“ näher an der Wahrheit als mit „die Sonne dreht sich um die Erde“
        Klugscheißmodus off…

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      • Michaela Lusru sagt:

        @lollipops4equality sagt: Juni 14, 2015 um 20:04
        Ähhh. mich wohl rhetorisch erwischt?
        Nö.
        Denn:
        Die Erde war nur solange eine Scheibe, bis etwas anderes festgestellt wurde, und dreht sich nur solange „um die Sonne“, bis etwas anderes festgestellt wurde – das ist Skepsis gegenüber der eigenen Sicht, nichts ist ewig und unendlich, ständig gibt es neue Erkenntnisse, die neue Fragen aufwerfen: Dafür muß Platz sein, muss!
        Keine Erkenntnis ist vollständig und daher auch nicht ewig.
        Uns Menschen hat es immer dann geholfen, die „gesunde Neugier“ als Gier auszuleben und eben nicht davon auszugehen, daß irgendetwas schon klar und unveränderlich sei.
        Also: Platz lassen und an der eigenen Erkenntnis solange positiv zweifeln, bis sie vollständiger, runder wird, davon ausgehen, daß überall noch etwas dazwischen passen lönnen muß, sonst wäre die Erde noch heute eine Scheibe und die Sonn würde sich weiter um die Erde drehen, denn:
        DIE Wahrheit gibt es nicht, es gibt höchstens eine, oder eine weitere, oder eine andere, oder die eines Anderen, die gleiche – aber aus anderem Standpunkt betrachtet ….

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        • lolli148 sagt:

          Das war keine Kritik an der Formulierung, sondern an der Einstellung. „Es gibt keine Wahrheit“ ist keine hilfreiche Einstellung, wenn man auf der Suche nach der Wahrheit ist. Und es gibt durchaus vollständige Erkenntnisse, zum Beispiel, dass fraktale Gemüse widerlich schmecken.

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          • Michaela Lusru sagt:

            @lolli148 sagt: Juni 16, 2015 um 20:37
            „vollständige Erkenntnisse“:
            „Und es gibt durchaus vollständige Erkenntnisse, zum Beispiel, dass fraktale Gemüse widerlich schmecken.“ –
            Das ist leider falsch, mir schmeckt solch ein Geh Müse, fraktalisiert, nicht widerlich – damit fehlt an deiner Erkenntnis meine und ist somit zumindest nicht „vollständig“.
            Wahrheiten sind nie hilfreich, es ist immer nur das Suchen nach ihnen, das weiterführt.
            Wahrheiten sind nie „vollständig“, da es stets nur die des jeweioligen Betrachters sind und die der anderen (Betrachter) dabei (!!) fehlen, so sehr man sich auch bemüht, diesen strukturellen Mangel von (jeder) Wahrheit zu dämpfen – allerdings dies wissend und einkalkulierend, kann man diesen Mangel gelegentlich vernachlässigen.
            Das machen wir jetzt mal.

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            • IULIUS sagt:

              @Michaela,
              auch wenn „Wahrheiten“ nur den aktuellen Wissenstand wiederspiegeln, so gibt es doch auch „Unwahrheiten“, die nicht deshalb richtiger werden, nur weil man an einer „Wahrheit“ einen dunklen Punkt findet.

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              • Michaela Lusru sagt:

                @IULIUS sagt: Juni 20, 2015 um 12:55
                mit
                >so gibt es doch auch “Unwahrheiten”, die nicht deshalb richtiger werden, nur weil man an einer “Wahrheit” einen dunklen Punkt findet.so gibt es doch auch „Wahrheiten“, die nicht deshalb „richtiger“ (wahrhaftiger?) werden, weil daran sich (noch) kein „dunkler“ Punkt findet …<

                Es ist oberstes Prinzip von Wahrheitssuche und -Findung, nach diesen "dunklen" Punkten zu suchen, völlig gleich, ob es sich um "Un-" oder "Wahrheiten handelt, da sich nur über und in diesem Vorgang Wahrheit von Unwahrheit UNTERSCHEIDEN läßt, wobei stets nur die Veränderung, die Abweichung, die Bewegung und damit der UNTERSCHIED erfassbar ist, fehlt der, läßt sich leider – nichts – erkennen, an der Wahrheit nicht und an der Unwahrheit nicht.

                Und was wollte der Dichter uns mit dieser "Wahrheit" nun sagen?
                Ach ja:
                Festgefahrene Weltbilder sind keine, sie waren mal welche.

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    • Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

      Mal davon abgesehen, dass das Gendern am Wort SkeptomanenInnen (wieder einmal) gescheitert ist, könnte bitte vielleicht auch noch die Bedeutung von Skeptomanen geliefert werden?

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      • Michaela Lusru sagt:

        Die SkeptomaneInnen
        sind SkeptikerInnen, die sich im Bund der Skeptiker (!!) zusammengeschlossen haben, um davon zu träumen, daß nun sie selber damit bestimmen (dürften), was Skeptik ist, wann sie angebracht ist, wer „Skeptiker“ ist, sein darf, wer auch mal mehr sein darf( z.B. Skeptikerin), jedoch vor allem dem Rest der Welt erst einmal erklären, daß der keinen Anspruch mehr hat, als skeptisch denkendeR und handelndeR MenschIn öffentlich aufzutreten.

        Markantestes Beispiel ist der Konstrukteur des Egoismus, der „Erfinder des egoistischen Gens“ Richard Dawkins, ein angeblicher (weil mit seiner „Erfindung“) sozialdarwinistisch verfälschender) Darwinist, der leider über die Behauptung seiner selbstkonstruierten Erfindung des „Egoistischen Gens“ (und Untermauerer der Notwendigkeit kapitalorientierten Lebens) nicht hinaus gekommen ist, aber weiterhin als hervorragender Evolutionsbiologe auftreten möchte, denn: Es gibt keinen anderen, der so skeptisch ist wie er!

        Den auch-Evolutionsbiologen und Neurologen wie Philosophen Joachim Bauer (Das Kooperative Gen) kennt ein Skeptiker wie Dawkins gar nicht erst, dafür darf KEIN PLATZ GELASSEN werden …
        (wäre ja dann eine unangenehme wissenschaftlich erwiesene Sache)

        SkeptomanenInnen ist also der Fachausdruck für sich selbst einbetonierende ehemalige wahrhaftige Skeptiker, die bis zum letzten Schluß behaupten, daß neben ihrer (der ihnen bekannten) Wahrheit keine andere Platz hat, zu haben hat, daß man in DIESEM Punkte besondere Skepsis an den Tag zu legen hätte, vor allem was allein die Vermutung von oder das weitere Suchen nach mehr oder anderer Wahrheit angeht.

        Und das paßt mir, als SkeptikusIn der Offenheit(er) natürlich nicht.

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