Freital.

Veröffentlicht: Juni 27, 2015 in Uncategorized

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Kommentare
  1. netreaper sagt:

    Also bei uns in der Stadt (20k Einwohner) hat man die Flüchtlinge freundlich aufgenommen. Und in der Facebookgruppe der Stadt wurde diskutiert wie den Leuten geholfen werden kann.
    Kaum zu glauben, dass das woanders nicht so ist.

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  2. Mic sagt:

    Eine zwar vorhersehbare, aber wichtige Pointe!

    (Und sehr wohltuend, die Abkürzung „Asi“ nach gefühlten Ewigkeiten mal wieder nur mit einem „s“ geschrieben zu sehen)

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  3. faante sagt:

    Ich denke beide Seiten haben recht. Es gibt diese und es gibt jene. Wie immer und überall. Eine Mitpatientin im Krankenhaus war Lehrerin für Deutsch. Sie selbst war auch keine Deutsche. Aber auch sie hat höchst unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
    Da gab es die Menschen z.B. aus dem syrischen Raum, die lern- und wissbegierig waren, keine Stunde verpasst haben, sich integrieren wollten. Dann gab es die Menschen meist aus dem schwarzafrikanischen Raum, die ein anderes Zeitempfinden hatten, keinerlei „deutsches“ Pflichtbewußtsein etc.
    Sind das Verallgemeinerungen? Ich weiß es nicht. Es sind Erfahrungen. Es ist ein schwieriges Thema. Mit Verallgemeinerungen ist niemandem geholfen, mit Verhamlosung genauso wenig. Ganz ehrlich, ich wüßte nicht wie damit umgehen. Wie überall gibt es die Guten und die Schlechten. Und wer Erfahrungen mit „den Schlechten“ hat, redet mit Sicherheit anders als einer, der nur gute Erfahrungen gemacht hat.
    Und alle anderen reden von Dingen, die sie gar nicht erfahren haben, das ist dann also bloße Theorie.

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    • brendan sagt:

      Ist ja interessant. Kenne ich aus Frankreich genau anders herum. Dort gelten vielfach die Schwarzafrikaner als ok und integrationswillig und man sagt den Arabern alles mögliche Schlechte nach. Und Polen gelten dort als zuverlässige, hart abeitende, ehrliche Menschen. Hat noch jemand weitere Klischees aus anderen Ländern?

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      • Michaela Lusru sagt:

        noch andere Klisches?
        Ja, zum Beispiel die faulen fremdkostenlebenden und EUROPA-unfähigen Griechen, die erlauben sich einfach, ohne geringste Unterstützung ALLE auf ihrem Territorium anlandenden Flüchtlinge selbstlos mitzuversorgen, aus dem, was sie gerade mal nicht haben, aber es essen alle …
        … die erlauben sich, völlig lernunfähig und lernunwillig, mit 60% Macht des Volkes einfach mal europäische Demokratie zu spielen, völlig an den geliebten artigen Institutionen vorbei und fast wie damals, als sie die Demokrati erfanden.
        Was mag die nur geritten haben, daß sie nun der großen EU die Demokratie bringen wollen und auch noch stolz sind auf die dazu zu beweisende Leidensfähigkeit – die ganze „etablierte“ (!) Welt ist empört, daß sie solchen Hungerleidern auch noch Demokratie bestätigen sollen und meinen, wer das sich im EU-Club traut, Demokratie hin oder her, der muß weg, der „geht nicht mehr“, ist „verbrannt“.

        Es kann jedoch auch sein, daß nicht nur für die Griechen sondern auch für EU&Co das kein Grexit sondern ein MAUERFALL ist, weil schlicht nichts anderes möglich ist, ohne sich selber rundum als (zu billige) „Wertegemeinschaft“ zu verraten und zu verkaufen.

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  4. Andreas sagt:

    Bei uns sollten in einem Endreihenhaus 8 Asylbewerber aus Afrika untergebracht werden. Die Befürchtungen gingen von „Kriminalität“ über „geringer Immobilienwert“ bis hin zu „Krach die ganze Nacht“.

    Und heute?
    Es sind 22 Asylbewerber geworden, sie sind friedlich und höflich, es gibt keine nennenswerten Probleme.

    Anders dort, wo die Tochter meines Arbeitskollegen arbeitet, in Harburg / alte Post, eine der Hauptanlaufstellen in Hamburg.
    Gewalttätigkeiten, Beleidigungen, Drohungen und Kriminalität sind an der Tagesordnung.

    Meiner Meinung nach liegt es überwiegend daran, wo die Leute herkommen, wie viele zusammengepfercht werden und ob es wirklich Flüchtlinge sind, die um Leib und Leben fürchten mussten und die froh sind, einen sicheren Hafen gefunden zu haben, wo sie zur Ruhe kommen können.
    Oder ob es Sozialschmarotzer sind, die einfach nur unser System abzocken wollen um sich dann Zuhause ein schönes Leben zu machen (kleiner Video-Tipp: Benefit-Street auf YouTube)!

    Hinzu kommt, dass es überall und in jedem Volk gute und schlechte Menschen gibt.

    Und auch Ethnien, die nicht miteinander können und sollte man VORHER trennen!

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    • SirFoomy sagt:

      Alleine schon, dass es überhaupt Ethnien gibt die nicht miteinander können ist etwas das ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich keiner Ethnie, Gruppierung oder sonst einer was auch immer angehörig fühle, und mir eigentlich auch sonst nichts heilig ist. Ich meine was ist an leben und leben lassen so kompliziert? Ich verstehs nicht.

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  5. lolli148 sagt:

    Ich vermisse die wirklich asoziale Gruppe – die Flüchtlinge tun mir nix, die beiden Neonazis auch nicht, aber auf die Horde ungepflegter, stehlender und drogenabhängiger linker „Gegen“-Demonstranten würde ich gerne verzichten.

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  6. Kuttel Daddeldu sagt:

    „Horde ungepflegter, stehlender und drogenabhängiger linker ‚Gegen‘-Demonstranten“ *lacht* also bitte, das ist ja schon Dissen für ganz Arme. Du kannst das doch nachweisbar besser, Du kleiner Teilzeitpöbler…

    EMN, Dein Blog zieht irgendwie überproportional viele Vollpfosten und Salonnazis an. Oder ist das nach Gaußscher Normalverteilung noch im Rahmen? Dann wäre es ja doch recht beängstigend, hochzurechnen, wieviele Leute anscheinend komplett lobotomiert auf diesen unseren guten deutschen Straßen so rumrennen… – und dringend Zeit für ein paar Asylanten, die die Quote wieder ein wenig korrigieren… *g*

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    • nomadenseele sagt:

      Wenn man extrem links ist, dann sind alle anderen zwangsläufig rechts von einem. Das ist wie beim Nordpol: In alle Richtungen geht es nach Süden.

      Und das extrem Linke kombiniert mit extremen Gutmenschtum + dem Anspruch es gerafft zu haben wie auf diesem Blog, reizt einfach zum Widerspruch.

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      • gnaddrig sagt:

        Dann ist es doch um so besser, nomadenseele, dass wir hier so jemanden wie Sie mit einer vernünftigen und ausgewogenen Weltsicht haben, der uns die Wirklichkeit sachlich und unvoreingenommen erklärt, nicht wahr. Nicht dass wir hier alle im linksextremen Gutmenschensumpf versinken…

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    • lolli148 sagt:

      „Teilzeitpöbler“

      Soll ich mich jetzt etwa noch dafür entschuldigen, dass ich auch noch arbeite, um Geld zu verdienen, und nicht in Vollzeit pöble?

      Aber du hast natürlich Recht, das war schwach. „ungepflegte, stehlende, drogenabhängige und arbeitslose Linke“ ist deutlich besser.

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  7. maSu sagt:

    Hmm … ich gestehe: Ich habe Probleme mit Flüchtlingsheimen. Und ich kann auch sagen warum:
    Große Flüchtlingsheime sind quasi Ghettos. Dort können schnell mal chaotische Zustände herrschen. Kein Anwohner kann da gut „hingehen und helfen“. Integration findet mMn kaum statt.

    Ich würde eine dezentrale Unterbringung in freien Wohnungen bevorzugen. Dann greift nachbarschaftliche Hilfe und die Flüchtlinge können von der Bevölkerung aufgenommen und angenommen werden.

    Flüchtlingsheime, bei denen mehrere hundert Flüchtlinge hinter hohen Zäunen und Stacheldraht eingepfercht werden, lehne ich ab.

    Allerdings: Es hilft auch nicht, vor jenen „Stacheldraht-Heimen“ zu „demonstrieren“. Damit schafft man eine Atmosphäre in der Hass und Angst entstehen. Der richtige Weg wäre hier: Sich an lokale Politiker zu wenden und entsprechende Anregungen zu tätigen.

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    • Mic sagt:

      Ich halte das auch für einen guten Weg, wenn man versucht, die Flüchtlinge wirklich zu integrieren. Es ist allerdings für die Städte und Gemeinden ein wesentlich größerer Aufwand, dies zu tun. Hier in Duisburg haben wir leider sehen müssen, wie schnell so eine dezentrale Unterbringung kippen kann, wenn die Situation zwischen Hauseigentümer, Stadtverwaltung und Nachbarn mehr oder weniger vor sich hin schwelt. Eine gewisse Überforderung war da schon zu erkennen – und wäre auch der einzige Punkt, in dem ich den Skeptikern, was die Aufnahme von Flüchtlingen angeht, gewissermaßen beipflichten würde. Viele Kommunen sind schlicht überfordert und daher kommt es zu nicht tragbaren Zuständen. Aber für beide Seiten!

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  8. nomadenseele sagt:

    Der beste Kommentar zu Asylbewerber(heimen): http://www.welt.de/vermischtes/article143128131/Miniroecke-koennten-zu-Missverstaendnissen-fuehren.html

    Nein, nicht die haben sich an unsere Gepflogenheiten anzupassen, sondern wir uns denen … wie könnte es auch anders sein😦 .

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  9. Anna sagt:

    Interessante Kommentare hier. Wirklich.
    Ich bin im Großen und Ganzen für eine freie Meinungsäußerung, darum werde ich mich auf eine kleine Auswahl von „Argumenten“ beschränken, die doch reichlich absurd klingen.
    Zum Thema: „Unendlicher Zustrom in ein geschlossenes System etc.“:
    Meep, wie schon mehrfach geschrieben wurde: Deutschland ist kein geschlossenes System. Übrigens auch kein Bauernhof. Wenn ich mich recht erinnere, wird es mittlerweile sogar als Einwandererland tituliert.
    Die Problematik, die sich hier oft stellt, ist der Versuch, eine deutsche Leitkultur zu definieren. Das klappt nur leider nicht, zu viele Variablen zu viele Innerkulturellen Unterschiede. Soll heißen: die Deutschen selbst sind sich nicht ganz einig, wie sie sich definieren sollen, dadurch wird es schwieriger, sich nach außen (zu den Anderen) abzugrenzen. Um die eigene Kultur zu definieren ist eine Abgrenzung aber normalerweise notwendig. Und wenn es Einzelpersonen- oder Gruppen an kulturellem Kapital fehlt, kann es schon mal vorkommen, dass man es durch Abwertung von Anderen versucht.
    Um einmal kurz auf den Rattenteil einzugehen: In dem Vergleich wird darauf hingearbeitet, möglichst negative Assoziationen zu wecken. Das ist nachvollziehbar. Aber dabei wird vergessen, dass Menschen, gleich welcher Herkunft, keine Ratten sein können. Der Vergleich ist in sich nicht schlüssig und wird am Ende auch noch aufgehoben und es wird der Versuch gemacht, es zu transformieren um den Bezug zum Menschen herzustellen. Das Geht aber nicht. Denn; Menschen sind Menschen und funktionieren anders als Ratten. Das zu verstehen mag schwer fallen, ich selbst neige auch dazu meinem Hund menschliche EIgenschaften anzudichten. Aber: Hund ist Hund, Ratte ist Ratte, Mensch ist Mensch.
    Ich habe auch den Verdacht, dass Sie Gereon, nicht wirklich den Unterschied zwischen einer Argumentation und einem bloßen Aufstellen von Behauptungen kennen.
    Das ist nicht weiter schlimm, aber es würde sicherlich helfen, wenn Sie versuchen würden, ihre Bedenken sachlich zu belegen.
    Fantasien über Ratten oder geschlossene Systeme sind zwar unterhaltsam und zeugen von einer gewissen Kreativität, aber sonderlich durchdacht sind sie nicht.
    Im Krieg befinden wir uns übrigens auch nicht, nicht einmal kurz davor. Hier mag auch wieder eine Schwierigkeit bestehen, den Begriff zu verstehen. Das ist kein Verbrechen, es ist nie zu spät, sich über die Bedeutung von Worten zu informieren.
    Zu guter Letzt: es mag erstaunlich klingen, aber die Flüchtlinge, für die die vielen Notunterkünfte geschaffen werden zur Zeit sind nicht in Deutschland, weil es ihnen im letzten Urlaub so gut gefallen hat. Der Gedanke klingt netter als die Realität, entspricht ihr aber leider nicht.

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  10. Ich finde, das Problem wird im Comic viel zu oberflächlich dargestellt:

    Diese Menschen kommen in Wirklichkeit doch nicht zu uns und benehmen sich dann völlig daneben, weil ihnen gerade keine bessere Beschäftigung in den Sinn kommt!
    In Wirklichkeit sind das wirklich arme Schweine, die durch ihre bisherigen Lebensumstände geprägt wurden und auf der verzweifelten Suche nach einem besseren Leben irgendwann den Punkt erreicht haben, an dem sie nur noch Gewalt als letzte Option sehen, um etwa an ihrer Lage zu ändern…

    Das heißt natürlich nicht, dass man solches Verhalten in einem zivilisierten Land dulden darf, aber diese Menschen einfach wegzuschicken löst das Problem auf Dauer nunmal auch nicht!

    Anstatt also nur über derartiges „Gesindel“ zu schimpfen und danach zu schreien, dass die Staatsgewalt diese Menschen entfernt, sollte man besser versuchen, mit ihnen zu sprechen. Nur so kann man ihre Motivation verstehen und ihnen dabei helfen, einen besseren Weg aus ihrem Elend zu finden, der nicht auf Kosten unserer Gesellschaft geht!

    Mal im Ernst: Wie soll es denn bitteschön möglich sein, einem Menschen beizubringen, wie man sich in Deutschland zu benehmen hat, ohne mit diesem Menschen zu kommunizieren?!

    Zumindest in diesem Punkt kann ich Bewegungen wie PEGIDA wirklich gut verstehen: Sie verdienen es eigentlich, ernst genommen und mit menschlichem Respekt behandelt zu werden, aber stattdessen kommunizieren die meisten Menschen nur: „Ihr seid scheiße und wir wollen euch hier nicht!“

    Wenn wir nicht endlich mal damit anfangen, auch etwas rechteren Positionen die Aufmerksamkeit und Ernsthaftigkeit entgegen zu bringen, die sie verdienen, werden wir nie in der Lage sein, unser Integrationsproblem zu lösen…

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  11. IULIUS sagt:

    Wart ja fleißig:
    1 x Vollpfosten
    8 x Idiot
    7 x Nazi
    18 x Ratte
    6 x Parasiten
    1 x Scheiße
    1 x Kacken
    2 x kein Hirn
    2 x Sozialschmarotzer

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  12. Alex sagt:

    Leute gibt, da bleibt einem die spucke weg..

    Wobei ich vermute, dass unser troll hier professionell als false flag wirkt, aber dazu müsste emn sich die Mühe machen ein Nischen die IP zu tragen und mit anderen posts zu korrelieren.

    Dänisch schreibt hin und wieder, dass er sowas beobachte

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    • Ich weiß nur, dass er schonmal als Impfkritiker hier totalen Blödsinn erzählt hat und offensichtlichen Bullshit wie „Die USA hat die höchste Kindersterblichkeit weltweit“ rausgeblubbert hat^^

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      • Michaela Lusru sagt:

        @EZMN
        KIndersterblichkeit USA
        Ich kenne den Tweed und den Absender nicht, nur wenn du dementierst, solltest du das nicht als Bashing fahren, offensichtlich hat das gute Mensch nur etwas verwechselnd weggelassen:
        Die USA hat die größte Kindersterblichkeit der „entwickelten Industrieländer“, der G8-Länder, und nicht etwa „weltweit“,
        Quelle: Weltweite (!) Statistik in
        http://www.indexmundi.com/map/?v=29&l=de

        Wie es aussieht, hantiert deinE Beispiel-KommentatorIn da evtl. wohl eher unqualifiziert denn diskriminierend?
        Auch Statistiken wollen korrekt gelesen und verstanden, vor allem original zitiert werden.

        Nebenher:
        Auch diese tatsächliche statistische Einordnung der USA an der Spitze der G8-Länder in der Höhe der Kindersterblichkeit in einer Zivilisation wie der USA stimmt schon nachdenklich, vor allem wenn zugleich Zivilisationen wie
        Japan, Singapur, Schweden, Hongkong, Macau, Island, Finnland, Malta, Tschechische Republik, Andorra, Republik Korea, Slowenien, Portugal, San Marino und Kuba beträchtlich geringere Kindersterblichkeit aufweisen.

        Aber so ist das nun mal mit irgendwelchen Nachrichten, die die einen völlig falsch erkennen, verstehen und wiedergeben, und die anderen noch etwas wieder Anderes glauben darin zu erkennen, fast wie mit der Flüchtlings-Problematik, die unsere Kahlkopf-Comics gerade mal überfordert:
        Ist das Boot nun voll oder nicht?
        Nein, es ist weder voll mit Menschen noch mit Teilhabe, weder mit Bedürftigkeit noch mit deren Linderungspotential, weder voll mit Demokratie noch einer Dominanz der sozialen Gemeinschaftsbedingungen,
        jedoch:
        Es ist schietegal, ob „das Boot“ voll ist, wesentlich ist, daß deshalb trotzdem Menschen zu retten sind, die KEINE ALTERNATIVE haben, z.B. weil bei ihnen die Frage nach Kindersterblichkeit nicht mal mehr prüfbar ist, da bereits Lebend-Geburten und Überleben der Geborenen unmöglich wurden

        Nicht schietegal ist,
        ob darüber nur regierungsamtlich und preisverdächtig von Mandatsträgern und Politikmachern schwadroniert wird, statt auch den Kommunen als EINZIGE Handlungsorgane auf diesem Feld,SOFORT dabei sachlich, finanziell, administrativ, logistisch und gesetzgeberisch und unbürokratisch unter die Arme zu greifen,
        und ob DURCH SOLCHE MÄNGEL letzlich sogar aus den damit entstehenden unnötig provozierten Störungen im Kommunalwesen erst handfeste Fremdenfeindlichkeit gezüchtet wird, die eigentlich nicht solche sondern mehr Ärger über administrativen Dilletantismus der Amtsträger widerspiegeln soll, da bezweifelt wird, ob diesen auf anderen Wegen die Augen, Herzen und Taschen, noch wichtiger: die Schreibtische und Akten geöffnet werden können …

        Irgendwie, irgendwie ihr Köpfe oben, habt ihr das letztlich wohl doch so erfaßt, wie es ist,und wie es nicht sein sollte

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        • lolli148 sagt:

          Ich muss hier mal ganz egomanisch rumtrollen und Dich persönlich angreifen:

          > Die USA hat die größte Kindersterblichkeit der “entwickelten Industrieländer”, der G8-Länder,

          Stimmt nicht, in Russland ist sie höher.

          Du bekommst aber ein „gefällt mir“ für „gesetzgeberisch und unbürokratisch“. Ich will was von Deinen Drogen!

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          • Michaela Lusru sagt:

            @lolli148
            Auha, da hast du mich aber bei vorgestern erwischt, G8 ist vorgestern, es sollte G7 da stehen, das ist dann korrekt – nur für die USA gleichermaßen peinlich wie in meinem Text gemeint, oder nicht? Oder hat die US-Kindersterblichkeit nun zugunsten der Kinder verbessert?
            Wohl nicht.
            Übrigens ja, auch für Russland nicht

            Und deine Bienchen für „gesetzgeberisch“ und „unbürokratisch“ nehme ich gern an, auch wenn du das mit Drogerie verbindest. Sei gewiß, ich war Schlecker-Käufer, und die verkaufen nichts mehr, also: Kann dir also mit Punsch nicht helfen.
            Aber:
            Wie anders als „gesetzgeberisch“ kann den Kommunen allein die unermeßliche finanzielle Last der demnächst sich auf 1 Million und mehr erhöhenden Flüchtlinge nach Europa und auch Deutschland verringern?
            Sogar die angeblich „faulen und unfähigen“ sowie „auf unsere Kosten lebenden Griechen“ erhalten nichts von Staat oder EU, und damit von Deutschland, um ihre täglich um Tausende steigenden Flüchtlinge mit Nahrung und Medikamenten zu versorgen – sie machen es, indem Arme das, was sie selber nun nicht mehr haben, mit den Ärmsten teilen, seit Monaten, ohne daß Rettung – z.B. durch gesetzgeberische Regelungen in D oder EU auch nur in Sichtweite ist.
            Drogen?
            Ja, wenn die Griechen diesen EU-Klüngel aufmischen mit 60% NEIN zur Austerität, trotz damit evtl. verbundener hoher eigener Einbußen, das ist in der Tat wie Droge – wenn auch nicht für den vermerkelten Schäuble und der daran hängenden sich vcermainstreamenden „Spitzenjournalisten“, die alle schon wieder dabei sind, alle vormals laut herausgehängten Schwänze einzuziehen und linkisch die Flucht vor der Niederlage Europas durch ein kleines Volk anzutreten mit „Überlegungen“ zu neuen Finanzangeboten – aber „Griechenland muß schon wieder liefern …“
            Nein, Deutschland und die EU hat zu liefern, zuallererst den Flüchtlingen in Griechenland, dem nun ärmsten Land der EU, und: Deutschmann und Deutschfrau sollten sehr genau hinsehen, wie Volk und Regierung sich zu Mehrheiten zusammenfinden, wie schnell eine Woche das bewirken kann.
            Übrigens: Ohne Drogen, mit Verstand und Mut.

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            • lolli148 sagt:

              Michaela, nach Deinen Kommentaren zur Herkunft Deiner Ansichten verspreche ich, Dir nur noch inhaltlich zu widersprechen. Ich bin ein großer Fan von Feyerabends Positionen zur Inkommensurabilität, halte Ihn für völlig falsch verstanden, aber vor dem Hintergrund verstehe ich Dich dann halt, auch wenn Du das anders siehst. Das respektiere ich.

              Ich habe keine Lust auf eine Diskussion darüber, ob die USA mit einer Kindersterbllichkeit von n,n% nennenswert besser oder schlechter dastehen als x-Land mit n,n%, wenn es auch z-Land mit nnn,n% gibt. Ob man nun n,n% jetzt als „zu hoch“ (was ich Dir jetzt mal unterstelle) oder „verdammt viel niedriger als 30mal höher“ (sehe ich so) sieht – sind beides berechtigte Positionen, aber darum geht es (zumindest mir) überhaupt nicht.

              Zu den viel relevanteren Punkten: Ich sehe halt, dass „oben“ Politiker ganz tolle Gesetze machen, die dann Konsequenzen für Menschen „unten“ haben. Das ist „gesetzgeberisch“. „Unbürokratisch“ wäre es, die Menschen, die für die Flüchtlinge verantwortlich sind, und das wären die Leute in den G7 „ganz oben“, auch mal – ganz ungesetzgeberisch, denn die _sind_ die Gesetzgeber – dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Nehmen wir das mit der Demokratie mal ernst: Meine Stimme dafür, dass die Bundeswehr Frau vdL auf dem nächsten Flüchtlingsboot, das sie retten, zurücklässt, gebe ich gerne. Das geht natürlich nicht, solange Gesetze nicht demokratisch, sondern durch eine weitestgehend ungewählte, eigennützige Pseudo-Elite zustande kommen, deren (natürliches) Eigeninteresse sie zu ihrem eigenen Wohl und Selbstschutz agieren lässt. „Repräsentative Demokratie“ funktioniert ganz offensichtlich nicht, wenn die Repräsentanten keine Verantwortung haben. Finde ich verständlich; würde ich auch so machen, alles für mich und dümmliche Lügen für den Pöbel, dem ich erzähle, er hätte mich gewählt.

              Das Problem haben übrigens die „faulen und unfähigen“ Griechen auch – die „gesetzliche“ Unverantwortlichkeit (in jedem Sinn) ihrer ach so demokratisch gewählten Repräsentanten schafft eben international – vor allem bei der breiten Masse – ein Bild des faulen und unfähigen Griechen. Es ist nicht das Verdienst der Politiker, wenn sie eine erfolgreiche Bevölkerung haben, und es ist mitunter die Schuld der Bevölkerung, wenn sie eine faule und unfähige Regierung haben, aber bei einer Wahlbeteiligung unter 50% sind Politiker nach keinem vertretbaren Maßstab mehr Repräsentanten des Volkes. Wir werden im Laufe des Abends leider nicht sehen, ob die Griechen als Volk das verstanden haben, aber nach zwei Wochen Rhodos kann ich nur sagen: Die Leute sind anständig, bemüht, und das Management gehört hingerichtet. Der Check-In am Flughafen Rhodos ist wie der vierte Kreis der Hölle in Dantes Inferno, mit der Ausnahme, dass alle, wirklich alle, versuchen, es Dir so angenehm zu machen, wie sie können.

              Ich habe einen Dr. in BWL, war Unternehmensberater und habe nur eine Erklärung dafür, warum unser Flugzeug trotz des unermesslichen Chaos dort enormst pünktlich startete: Die Griechen wollen schon, und die können auch, trotz aller Widrigkeiten. Nun bin ich seit langem ein Anhänger der Theorie, dass die Probleme, die Deutschland hat, sich durch Guillotinen (oder Galgen) lösen lassen, aber das war eine Theorie. Auf die Griechen und einen großen Satz Schierlingsbecher würde ich wetten. Und ich würde es sehr begrüßen, wenn die EU heute den ersten bekommt.

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              • Michaela Lusru sagt:

                @lolli148 sagt: Juli 5, 2015 um 21:43

                Inkommensurabilität
                Welche meinst du: Kuhn, mathematische, physikalische, ethische oder satirische?

                „Ich habe keine Lust auf eine Diskussion darüber, ob die USA mit einer Kindersterbllichkeit …“
                Ich auch nicht, war nicht von mir eingeführt, habe nur der Korrektheit halber „geordnet“
                abgehakt und eingehängt.

                „Zu den viel relevanteren Punkten:“
                Hm, soviel plötzliche substanzielle Nähe macht mir Angst, wenn sie so massiv unvermutet daher kommt – lag wohl mehr an unser beider Stil, oder besser: da stieß mich etwas ab, was ich als völlig unbrauchbar schon selbst vor reichlich Zeit mir abgewöhnt hatte, denn:
                Es nutzt dir und deiner Ansicht einen feuchten …, wenn du damit nicht auch andere gewinnen kannst, und verbale (orale) Onanie als Aluhut ist nicht so mein Ding.
                Da ich nie weiß, wer mich gerade mal mit meiner Denke in seine rein steckt, bleibe ich auch noch für den erkennbar, den ich eigentlich nicht mag, manchmal klappts.
                Das ist bei dir wohl (trotz oder wegen des akademischen Titels?) noch (?) etwas anders, hoffentlich bringt es dir was, sag mal was dazu.
                Als Satire jedenfalls kann ich auch das als flotte Zunge akzeptieren, also als Bühnensound.
                Auch wenn wir in etlichen Positionen nicht umhinkommen, Dinge ähnlich zu werten, machen wir das offensichtlich mit anderen Begriffsverständnissen, ist halt oft so: Jeder schafft sich seine, entweder um anbzukürzen, langweiligen Klärungsbalast abzuwerfen, oder genau solchen aufzugreifen, um all zu Mainstreamiges mal aufzuknüpfen – wegen der „Guillotinen (oder Galgen) – Lösungen“, die dir da so vorschweben.

                Ach ja: Herkunft meiner Ansichten
                Mich interessiert nur Information, worin oder woher auch immer, und die, verehrter Freund, ist an keiner Stelle, in keiner Sache, keinem Feld oder Bereich inkommensurabel – oder eben keine Information.
                Und dazu gibt es hervorragende Ausführungen, man muß nur wissen dass und wo.

                Im übrigen las ich diesmal mit Genuß, was du so gemeint hast. Trotz der Inkommensurabilitäten, der offenen und versteckten, bin mir aber nicht ganz sicher, ob das einem Flüchtigen helfen kann, oder ein Zuständiger sich von dir animiert fühlt zum Tätigwerden, was aus meiner Sicht schon mal abfallen sollte
                (:-))

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @lolli
                  Versuchs mal mehr mit Hans Albert, ich stehe auf offene Systeme, da es geschlossene und damit kritikgeschütze System (immunisierte) nur in der beschränkten inneren Vorstellungswelt einiger Theoretiker gibt, es sei denn, ich sehe ALLES als geschlossenes System, das nur aus offenen Subsystemen besteht – nur dann kann ich gleich Religion statt dessen machen.
                  Manche meinen in der Tat, sie könnten sich zu jeder Gelegenheit ein anderes eigenes Begriffsverständnis schaffen und könnten damit diese vor kritischem Hinterfragen schützen, hat noch nie (erfolgreich) geklappt, aber den Versucher im Denkaufwand gern mal (wie erwünscht) entlastet.
                  Ein Luhmann, ein ehemaliger Finanzbeamter, hat das mal mit einem ungeheuer umfangreichen Zettelkasten versucht und bis zum angeblichen Soziologen gebracht – am Ende aufgrund der permanenten und völlig unnötig selbst geschaffenen inneren und äußeren Inkommensurabilitäten aber als erster und letzter nur allein verstanden, seine Jünger laufen noch immer mit seiner speziell gedruckten Begriffswelt herum, um ihn zu begreifen.

                  so what

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  13. Michaela Lusru sagt:

    Ja, der Comic provoziert, er stellt NICHTS dar.

    Die Kommentare hier springen fast alle über dieses Stöckchen, eineR zündet sich am AndereN an.

    Was bleibt?
    Ein miserabler Eindruck der Intoleranz auf ALLEN Seiten.

    Man könnte auf jeden Gedanken auch völlig anders eingehen – so man zum einen (so etwas) kann, zum anderen das will, weil man eventuell eine Ahnung entwickelt, was das ist, das die Abneigung gegen Anderes, gegen Asylanten und andere Flüchtlinge – aber auch gegen die nicht verstandene und nicht beherrschte erforderliche Flüchtlingshilfe, hervorruft, hochpuscht auf nur scheinbar „national Typisches“ – es ist dieser auch hier praktizierte dümmliche Diskussionsstil des gegeneinander Aufwiegelns statt des Versuches, die Denkweise des anderen zu versuchen, zu verstehen, um damit ändernd umgehen zu können.

    Es ist gegenwärtig vor allem unter jungen Leuten ein Rabaukenwesen üblich, als ob sie nicht der deutschen Sprache und des Denkens damit fähig wären und etwas intelligentere Rufe an die „andere Seite“ abgeben könnten, als ob es nicht völlig selbstverständlich wäre, daß jeder in jeder anderen Gegend auch mit anderen Flüchtlingen zu völlig anderen Ereignissen eigene andere Schlußfolgerungen trifft.
    Das ist legitim!

    Selbstverständlich ist es so, daß Abneigung tausend verschiedene Ursachen, egoistische, dümmliche und auch sachliche verschiedene, hat, und das auch alles gleichzeitig, sogar gleichzeitig an gleicher Stelle mit den gleichen Beteiligten, nur zu anderen Zeiten oder anderen Ereignissen.
    Es ist eine dumme und ausgesprochen gefährlich aufputschende Angewohnheit, aus dieser REAL EXISTIERENDEN Widersprüchlichkeit das Bashen der Anderen und deren politische Unfähigkeit zu proklamieren, nach dem Motto, wer am lautesten und häufigsten den Anderen miserabel beschimpft, bekommt Oberhand – eine eigentlich für Neonazis typische und dort gern praktizierte Handlungsweise, die nur zündelt und an KEINER Stelle das Problem lösen hilft.
    Einmal gezündelt mit überbordenden Beschimpfungen, ist der Brand fast nicht mehr zu löschen.

    Es gibt keinen Grund, die ehrliche Schilderung von Verfehlungen durch Flüchtlinge, wie auch das ehrliche Mitgefühl mit den „armen Schweinen“, auch mit denen, die (weil das bei diesen zu Hause so „in“ war) sich (als Mann !!) bei Mutti mit Kind bereichern wollen, auch nur annähernd GEGENEINANDER zu stellen:
    BEIDES ist SACHE und zu bewältigen, und das von allen, jede Klischemache ist auszuschließen, das ist die Aufgabe derer, die „helfen“ wollen.

    Ob zündelnde Meinungen, wie ich sie inzwischen (von sog. „interessierten Kreisen“ und News-obergeilen angeblichen LeidMedien verschiedener Coleur) weitgehend öffentlich und auch hier teilweise finde, zur Entwicklung solcher kooperativen Handlungen führen können, darf deutlich bezweifelt werden.
    Wer seinen Kopf zu Hause auf dem Klo oder im Bett liegen lassen hat, sollte sich fernhalten von weiter zuspitzenden Äußerungen und die Bewältigung der jeweiligen (anderen) Probleme den klugen Köpfen überlassen, die sich sachlich und aufeinander zugehend damit befassen können, die genau das so wollen.
    Unsere obigen Kahlkopf-Comics gehören hier wohl eher nicht zu denen, allerdings gaben sie eine tolle Gelegenheit, einiges zurecht zu rücken.

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  14. hexagon sagt:

    Mal ganz allgemein gesprochen, eine steigende Nachfrage sorgt für steigende Kosten, egal in welchem Kontext. Die Frage ist also wie lange man den Bedarf an Hilfe decken kann ohne das andere Bereiche darunter leiden. Und da auch Deutschland unter sozialen Problemen leidet wie Alters- und Kinderarmut, Arbeitslosigkeit und Defizite im Bildungssystem kann man sich vielleicht eine zeitlang vor einer ehrlichen Antwort drücken aber man wird schlußendlich nicht drumrumkommen sich damit auseindersetzen zu müssen.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @hexagon sagt: Juli 3, 2015 um 23:15
      mit
      „Mal ganz allgemein gesprochen, eine steigende Nachfrage sorgt für steigende Kosten, …“ –
      für steigende KOSTEN? durch „steigende Nachfrage“?
      Meinst du nicht auch, das solch eine Sicht erheblich erklärungsbedürftig ist?
      Und:
      Erheblich erklärungsbedürftige Produkte sorgen bekanntlich für sinkenden Absatz, und das allerdings dann schon für steigende relative Stückkosten …
      (:-))

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      • hexagon sagt:

        In wie fern erklärungsbedürftig? Hilfe bis zur Selbstaufgabe mag zwar für manche ein Ideal darstellen, aber es hilft auf lange Sicht niemanden wenn man seine eigene Grundlage überlastet. Hilfe für die Einen sollte möglichst nicht zu Lasten der Anderen gehen. Es ist Tatsache das der zunehmende Bedarf an Unterbringung, Versorgung und Betreung mit steigenden Kosten einhergeht. Also Bedarf = Nachfrage = Kosten für die Kommunen. Da die finanzielle Decke der meisten Städte und Gemeinden eher dünn ist, muss also die Frage gestellt werden was grundsätzlich tragbar ist und ab wann es auf Kosten anderer Bereiche geht. Zumal hier der Entscheidungsspielraum der Gemeinden durch Zuweisung der Aufnahme durch den Bund eher eingeschränkt ist. Und was die Stückkosten angeht … jeder vernünftige Unternehmer hätte da schon die Reißleine gezogen, wenn er nicht einmal mehr die Selbstkosten decken kann.

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        • Frank sagt:

          „Hilfe für die Einen sollte möglichst nicht zu Lasten der Anderen gehen“

          Das ist unmöglich.

          „…muss also die Frage gestellt werden was grundsätzlich tragbar ist und ab wann es auf Kosten anderer Bereiche geht.“

          Die Frage nach den Kosten ist, weil Ressourcen leider endlich sind, schnell und einfach beantwortet: Ab dem ersten Cent. Am interessantesten, finde ich die Frage nach der Tragbarkeit. Wie will man das bemessen? Ich weiß es nicht.

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          • hexagon sagt:

            Das hängt immer von dem belasteten System ab. Dessen Rahmenbedingungen definieren den Punkt an dem es zu einer negativen Antwort kommt.

            Für das allgemeine Miteinander ist dann folgendes interessant:

            […] Je größer die kulturelle Vielfalt, desto geringer ist die Solidarität. Solidarität ist beeinflusst von unserer Erziehung und unserer Umgebung. In großen homogenen Gruppen stehen die Menschen mehr miteinander in Kontakt, so die Wissenschaftlerinnen, und handeln dann solidarischer im Alltag. Kleine Gruppen sind tendenziell nur untereinander solidarisch. […]

            Quelle: http://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/181189/index.html

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            • Michaela Lusru sagt:

              @hexagon sagt: Juli 6, 2015 um 13:36
              Der Textauszug aus deinem Link ist eine höchst gefährliche Halbweisheit, geeignet für Begründung der Ursache und Legitimität von allen Auseinandersetzungen, Kriegen auf der Basis von Entsozialisierungen, da derzeit erkennbare diverse Beobachtungen KULTürlicher Verhaltensmuster getrennt vom NATürlichen kooperativen Wesen des Objektes Mensch versucht werden, als das eigentliche wesentliche Aktionsschema von Mensch zu deuten – was für ein grober Unfug.
              Nicht die Solidarität ist DER Maßstab, der menschliches Handeln bestimmt, sondern die MUTUALITÄT. Und erst wenn mutuales Handeln gestört oder verhindert ist, wird Solidarität erforderlich.
              Das heißt, wo Solidarität erforderlich ist, WURDE MUTUALITÄT als wesentlicher menschlicher Handlungstrieb ge- oder zerstört, verhindert.
              Möge jeder seine eigene Konsequenz daraus ziehen, das plakative Rufen nach Solidarität ist nicht des „Pudels Kern“ sondern nur das Rufen nach der Polizei zum Verhindern von Übel, vor der Notwendigkeit von Solidarität ist zu handeln, nicht wenn sie erforderlich oder letzter Ausweg ist.
              Man hüte sich vor diesen psychologisch fehlinterpretierenden Gruppenhandlungstheorien aus dem vorigen Jahrhundert, womöglich noch nach einem gewissen unwissenschaftlich nach der Theorie der kapitalistischen Ökonomie frisiert konstruierten Biologie des „egoistischen Gens“ eines gewissen „GerneEvolutionspapstes“ Dawkins, orientiert, die letztlich nur in nirgendwo verwendbaren Klischebildern die Lage verkomplizieren und verschärfen:
              Grundsätzlich hat JEDE Gruppe bereits objektiv das Bestreben, der anderen Gruppe sich nach dem Prinzip der Mutualität zu nähern, da das der größte erzielbare Nutzen für die eigene ist.
              Das das subjektiv erkennbar und nutzbar wird ist Aufgabe sozialen Handelns, z.B. auch in der Politik – nur dazu ist diese legitimiert, nicht theoretisch „gleich“, sondern praktisch „AUSGLEICH“, zum gegenseitigen Nutzen, z.B. der Hierbleiber und unserer demografischen Mängel.
              Freital möge seinem Namen Ehre machen und das Immage des „Thals der Ahnungslosen (Politiker?)“ abstreifen, auch das der „…losen“, fangt an zu mutualisieren, wenn noch in Erinnerung ist, was damit gemeint war, und klaut den Touristen der ewig Gestrigen die Spielwiese

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        • Michaela Lusru sagt:

          @hexagon sagt: Juli 6, 2015 um 10:41
          Nein, du irrst nicht nur (herum), du hast dich wohl auch verirrt:
          Im Fach
          in der Spielwiese
          und im Jargon –
          Das ist hier weder eine Frage von Nachfragen, die Kosten bestimmen, noch von Haushalten, die ausgeglichen sein sollten, noch von irgendeiner weiteren oder engeren Ökonomie, noch von einem Stammtischgeschwätz über „Die“, „die Anderen“, noch ein Lustschrei an einem Ballerautomat, was da wieder beseitigt oder verhindert wurde.

          HIER geht es um RETTUNG von MENSCHEN – schon mal was davon gehört?

          Das ist leider keine ökonomische Kategorie, sondern Menschenpflicht, weil genau das nicht „Gruppe“ oder „größere Gruppe“, sondern das WESEN von Mensch allein schon aus seiner Biologie heraus ist:
          das KOOPERATIVE Wesen als Motor jeder menschlichen Evolution, auch heute noch!

          (Bei Zweifeln, Neugier oder Ablehnung: „Das kooperative Gen“ vom Neurobiologen und Philosophen Joachim Bauer …)

          Da ist schlicht zu helfen und DAS zu organisieren, und zu dieser Frage kannst du dir dann deine ökonomisches und administrativ geschultes Management anbringen, um zu beschleunigen, was und nicht ob oder wieviel zu tun ist.

          Das prinzipiell bereits biologisch (Gene) verankerte und von daher auch sozial begründete kooperative Wesen von der Art Mensch orientiert sich nicht vordergründig an (der eigenen) Gruppen, sondern an herzustellender gegenseitiger und gemeinsamer Sicherheit der Existenz und Entwicklung der Art, und das grundsätzlich in mutualistischer Arbeitsteilung, der grundsätzlich gegenseitigen Unterstützungen zum gegenseitigen Nutzen (nicht: Vorteil), was noch keine „Solidarität“ sondern die Selbstverständlichkeit menschlichen Alltagsdaseins ist, leider wohl besser: sollte, da das oft noch unerkannt oder verfälscht popularisiert wird.

          Erst wenn Gesellschaftsteile für diese gegenseitige Nützlichkeit ausfallen aufgrund veränderter Bedingungen und gesellschaftlicher wie individueller Entkräftung, besteht, ausgehend vom kooperativen Wesen des Menschen, dessen Notwendigkeit zum Handeln in Solidarität, was jedoch nur vorübergehend und nur scheinbar als eine einseitige Leistungsrichtung erscheint, in der Gesamtsicht der Art jedoch wieder nichts anderes ist, als Verwirklichung des Kooperativen Wesens der Art:
          Gegenseitiger Nutzen ohne Ziel der Übervorteilung oder Ausnutzung.

          Was da in Freital abläuft, hat weniger etwas mit diesen Überlegungen zu tun, auch wenn das diverse interessierte Kreise gern so politisch verbeuteln möchten.

          Was dort läuft – so wie wir es alle aus der medialen Distanz beobachten können, ist ein Gemeinwesen samt einer kommunalen und staatlichen Administration, die weder nach diesem kooperativen Wesen der Teilhabe aufgebaut noch danach geleitet, gehandhabt werden:
          Das Ausspielen der einen Gruppe gegen die andere (ankommende) ist kein neuer Vorgang, geprägt von den einheimisch Ansässigen, sondern Ausdruck der ZUVOR und DORT nicht geübten politischen Kultur, der Rücksichtslosigkeiten politisch agierender gegenüber eigentlich zu beachtender und einzubeziehender Befindlichkeiten der nicht Regierenden.
          In der Demokratie nennt man das eine grobe Teilhabeschwäche als Ursache für Unverständnis und Handlungsdefizite gegenüber allen eintretenden ungeordneten (!!) Veränderungen, aus der sehr schnell und oft sogar ungewollt grundsätzliche fremdenfeindliche Verhärtungen werden können, was am schnellsten geht, wenn beide Seiten „raus“ rufen, statt ihre Mäuler zu gemeinsamen Lösungen zu bewegen.

          Nix da mit „Nachfrage“ und „Kosten“, Menschsein ist gefragt, und zwar auf allen Seiten, und vor allem:
          RECHTZEITIG, nicht hinterher, auch in den materiellen und organisatorischen TEILHABE-Regelungen, wozu zuvor die Klisches zu beseitigen sind – im Konflikt geht das leider nicht mehr

          Jede Hilfe „geht immer zu Lasten von …“ (der Helfenden) – wo sollte sie sonst herkommen, von der Taube auf dem Dach?

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  15. Marina sagt:

    Letztendlich ist doch jeder sich selbst der Nächste.
    Und die Menschheit wird sicher nicht aussterben, wenn ich Ali XY aus Syrien nicht in Deutschland durchfüttere.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Marina sagt: August 1, 2015 um 18:44
      Ach Marina, dann geh doch und sammle deine Körner Kartoffeln und Möhren selber ein, backe deinen Kram selber, mach dir dazu selber Strom und Licht und hol dir dein Wasser aus dem Brunnen – den du gegraben hast – merkst du nicht, wie gegenwartsfern du daher redest?

      Selbst der, der es sich „leisten“ könnte und wollte, hat nicht die geringste Chance nur „sich selbst der Nächste“ zu sein, er würde verhungern, auch als Milliardär – so er so tickt.
      Warum also nur solche „füttern“, das machst du jeden Tag, bei jedem Kauf, den du tätigst, was macht da schon dieser oder jene Ali XY mehr oder weniger aus?

      Man könnte, so man Wert darauf legt, sich solche Worte vorher überlegen. Sie werden von anderen gelesen, und da ist manch „einfaches Gemüt“ dabei, die zwar lesen, aber mit dem Mitdenken so ein kleines Problem haben, sie behalten im Bauch:
      Muß wohl eher nicht sein.
      Man stelle sich vor, das denken die vielen Versorger solcher Leute auch, nur einen Tag lang, was für ein Geschrei.
      Nein, Mensch ist, was er ist, durch die Erkenntnis seiner Fähigkeit zur Kooperation, zum Begreifen, daß und wie durch Gegenseitigkeit im Denken und Handeln überlebt wird, zum Verstehen, daß „der Nächste“ erst dann ich selber bin, wenn keiner weiter mehr da ist.
      Ist es das, was bei dir ist?

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