Homöopathie.

Veröffentlicht: Juli 3, 2015 in Uncategorized

hom

Kommentare
  1. maSu sagt:

    Gegen des Gefühl diskreditiert zu werden gibt es Globuli.

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    • Balrog sagt:

      Globuli hilft gegen ALLES!

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    • Glauboli helfen bei jedem Glauben. Solange man glaubt, dass es hilft…

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      • maSu sagt:

        Damit können Globuli nicht gegen Dummheit helfen.

        Glauben basiert darauf, dass man Zusammenhänge nicht versteht und daher lieber an Dinge glaubt, statt sie zu begreifen.

        Schade eigentlich.

        „Globuli zum Steigern der Intelligenz“ wären eine echte Marktlücke.

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        • unkraut sagt:

          Die Schulmedizin kennt den Begriff „Placebo-Effekt“.
          Der greift sogar bei Medikamenten mit schulmedizinisch als „wirksam“ definierte Inhaltsstoffe.

          Also dass Hömopathie tatsächlich helfen kann ist damit bewiesen.
          (Aber halt nicht bei jedem und nicht unbedingt aus den Gründen, die dafür genannt werden)

          Bei kleinen Kindern hilft es sogar, wenn man auf eine Wunde pustet und ein Pflaster drauf klebt.
          Schwarze Magie oder so

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          • Kenshin sagt:

            Ja, oft hilft bei Erwachsenen der arztbesuch wie das pusten. Dennoch habe ich ein Problem mit einer Industrie, die Zucker zum einhundertfachen Preis verkauft und sich dann als die gute und liebe Alternative zur gierigen schulmedizin hinstellt. In Wirklichkeit sind es die globuli-hersteller, die wuchern, betrügen und den Kunden eine Menge Geld für etwas abnehmen, dass keine Entwicklung und kaum Herstellungskosten oder materialkosten hat.

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            • maSu sagt:

              Eben das ist das Problem. Sollen die Leute doch TicTac schlucken und hoffen ihr Krebs ginge davon weg. Aber hier werden leichtgläubige und naive Menschen abgezockt.

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              • unkraut sagt:

                Na gut, diese Aspekte hab ich bei so Diskussionen weniger im Kopf.

                (Ich dachte es ging mehr darum, dass diejenigen sich nicht überzeugen lassen wollen von der Schulmedizin)

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @unkraut

                  Siehst du denn auch noch immer Schulmedizin kontra Komplementärmedizin?
                  Es gibt nur eine Medizin, aber unterschiedliche Lehren, die sich keinesfalls widersprechen, sehr wohl jedoch sinnvoll ergänzen können.
                  Was nicht der Gesundheit der Menschen dient, ist eh KEINE Medizin, auch keine „alternative“!
                  Geistereien aller Art gehören weder zur Komplementärmedizin, noch überhaupt zu Medizin.

                  Auch ist das keine Frage der Substanzen, die medizinisch eingesetzt werden, wenn wir wüßten was da in der gängigen Schulmedikation so alles aufbricht (die Kosmetik gleich inbegriffen), käme uns eh oft das Kotzen.
                  Wir müssen nicht ständig an die Heilwirkung des eigenen Urins denken, wivchtig ist, daß es funktioniert, vor allem dort, wo keine Wunde mehr heilt und Schulmediziner schriftlich aufgegeben haben.

                  Nur was bitte bringt Freunde der (legitimen und nützlichen) Schulmedizin gegen partnerschaftliche Komplementärmedizin auf?
                  Wieviel Angst und Sorge mag da treiben, daß künftig dies und jenes besser, schneller und billiger zu haben sein könnten, daß die Anzahl unnützer finanzieller hochattraktiver Operationen der Apparatetechnik zugunsten der Betroffenen verringert werden könnte und Kassenzahlungen sich deutlich wieder an der Nützlichkeit von Medizin statt an Apparateeinsatzzahlen orientieren, und zwar an der jeweiligen.

                  Komplementärmedizin versteht sich nicht als „ALTERNATIVE“, sondern als Partner, was bei einigen althergebrachten übriggebliebenen Ideologen der Schulmedizin wohl nicht behauptet werden kann, diese müßten den Ast, auf dem sie leben, dazu absägen, würden überflüssig, und wer macht das schon.
                  Immerhin:
                  Die Mehrzahl der Universitäten hat reagiert und Lehrstühle für Komplementärmedizin eingerichtet, auch einige wenige sogar nur, um diese abzuwehren – und da kann wohl weniger davon die Rede sein, daß dies auf der „Wirkung von Zuckerkügelchen“ basiert, sehr wohl aber (u.a. auch) auf Erkenntnissen zur Schwingungslehre.

                  Die Homöopathie ist das fast letzte übriggebliebene Feld der Schulideologen, auf dem sie noch das Skalpell der Hand vorziehen können, da es weder verwendbare „Wissenschaftsergebnisse“ für noch gegen dieses Heilprinzip gibt, allerdings wohl zu viele positiv Betroffene, mit denen einige hier schreibende KommentatorInnen wohl noch keinen Kontakt hatten – was ihre Schmähintelligenz erklären könnte.

                  Die Homöopathie ist zwar ein Teil der Komplementärmedizin, ist sie aber nicht selber in Gänze, jedoch wohl noch bestens geeignet, aus Unwissen und Nichtwissen Behauptungen zu generieren, mit denen man eventuell gleich die gesamte Komplementärmedizin über den Jordan schicken könnte – das ist vorbei, man braucht es nur noch zur Kenntnis zu nehmen, wie das nach und nach die Krankenkassen, und allen voran die privaten, längst tun -ob die wohl heftige Einsparungen dadurch erwarten – oder was sollte bei DENEN der Grund sein?

                  Selberdenken, nicht nur „nach“, sondern auch mal „vor“.

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                  • unkraut sagt:

                    uffz…also streng genommen bin ich kein Anhänger der Homöopathie.

                    Aber wenn man es ergänzend zu anderen Methoden anwendet sehe ich da kein Problem drin.
                    (Also nicht diese Extremfälle, bei denen Krebskranke auf Schulmedizin verzichtet haben und statt dessen Alternativmethoden benutzt haben… da sehe ich das kritischer, aber vielleicht auch vom Fall abhängig.)

                    Letztenendes verschreiben Ärzte bei Erkältungskrankheiten auch Mucosolvan, welches auch homöopathisch ist. Wenn es hilft, wieso auch nicht. Wenn es nicht hilft, auch nicht tragisch.

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                    • IULIUS sagt:

                      Die primäre Funktion eines (Haus-)Arztest ist den Patienten zu beschäftigen, bis der Körper sich selber geheilt hat. Gerade bei Erkältungskrankheiten geht es hauptsächlich darum, deren begleitenden Leiden zu lindern.

                      Solange sich die Alternativmedizin lediglich in dem Bereich befindet kann nicht viel falsch gemacht werden, es sei denn die Behandlung schädigt die Gesundheit…

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @IULIUS sagt: Juli 5, 2015 um 19:13
                      Ach IULIUS, wer hat dir denn den Begriff „Alternativmedizin“ eingepflanzt, den kannst du selber doch völlig ohne Fachkenntnis nur mit logischem Denken bereits eliminieren:

                      Begleitende (komplementäre) Medizin ist Medizin und damit schon logisch nicht „alternativ“.
                      „Alternative“ Medizin soll bitte wozu alternativ sein, zur Medizin? Dann ist sie doch selber keine solche.
                      Wer lesen kann, ist da im Vorteil.
                      Hüte dich vor denen, die dir mit dem Begriff „Alternative Medizin kommen“, egal aus welcher Richtung: Sie haben keine Ahnung, wollen verdummen oder sich Vorteile zu Lasten anderer damit verschaffen.
                      Es gibt keine „alternative Medizin“, sehr wohl aber Komplementärmedizin, die gemeinsam mit Schulmedizin oder im abgestimmten Wechsel von Fachleuten verordnet wird, die in beiden zu Hause sind.
                      Es soll noch welche geben, die das noch nicht zuwege brachten, auch um die kannst du getrost einen Bogen machen, oder wer beschneidet wohl freiwillig seine eigenen Gesundungschancen?

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              • Michaela Lusru sagt:

                @maSu sagt: Juli 3, 2015 um 21:45

                Kann es sein, daß du dich hier zum Opfer einer industriellen Medikamenteoligarchie und deren billige Klisches machst mit dieser Äußerung?
                Sie läßt erkennen, daß du keinerlei Vorstellungen zu den Preisen der Industriemedikamente und denen der Komplemetärmedikamenteherstellung hast, vor allem nicht, wer sich durch wen abgezockt fühlen darf:
                Plavix bis vor einiger Zeit für 8,oo EUR Zuzahlung zu bekommen, kostet nun in der ZUZAHGLUNG bis zu 160,00 EUR (oder ähnlich), der gleiche Wirkstoff in einem Generika kostet ca 15,00 EUR Zuzahlung, womit wird die Überzahlung beim Original begründet?

                Derartige Wurschteleien gibt es in der Komplementärmedizin kaum.
                Was meinst du wohl, was mehr vom Verbraucher „konsumiert“ wird, der Blutverdünner Plavix oder entsprechende Mittel zum Selbstschutz des Körpers aus der Komplementärmedizin?
                Wer damit tatsächlich „abzockt“?
                Wenn du wieder mal was meinst, bring einfach ein konkretes Beispiel und hechele nicht dir zugeflogene Klisches ab, selbst falls du damit recht haben solltest, sind sie sehr sehr verräterisch, weil in der Entstehungsgeschichte der Propagandamaschinerie reicher Konzerne gut bekannt.

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            • Michaela Lusru sagt:

              Hallo? Als „Alternative“ und „sich hinstellen“ – hast denn du schon was geraucht? Bring ein einziges Beispiel, daß das so seriöse Homöopathen oder Krankenkassen oder Universitäten „hinstellen als ALTERNATIVE“ (das ist ein untergeschobenes Klischebild „interessierter Kreise“, und du babbelst das hinterher) – die bieten Komplementärbehandlungen an, weißt du was das ist?

              Mach dich schlau, und den „hundertfachen Preis“, den solltest du bei den Impfpräparaten, Grippempfungen, usw. anklagen, denn deren Herstellung ist erheblich billiger – eben nur nicht für Leute, für die Gesundheit und Medizin“ nur WARE ist.

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              • Kenshin sagt:

                Die Entwicklung kostet auch einen Haufen Geld. Nein, die schulmedizin ist nicht ohne. Da geht es um Profit und Marktanteile. Aber in der Homöopathie geht es um genau das gleiche, nur das Image ist ein anderes. Wirkstofffreie Medikamente sind keine Medikamente, sondern Zucker. Nichts mehr. Und dann den Leuten mit hanebüchen Theorien zu kommen, um das zu verkaufen, ist schlicht betrug.

                Ich habe deine Kommentare gelesen und frage mich, wie sinnvoll eine Diskussion mit jemandem ist, der anderen Indoktrination vorwirft, aber selbst jede Lüge und Wendung der globuli-hersteller im Repertoire hat und unwissenschaftlich quatsch zu glauben scheint. Ich habe mich entschieden trotzdem zu antworten.

                Du verlierst dich in Semantik. Respektable komplementäre Mediziner wissen also, dass ihre Medikamente nicht wirken und verkaufen einfach Dinge,die nichts bringen, komplementär zu denen, die das Problem bereits lösen, oder wie darf ich das verstehen?

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @Kenshin sagt: Juli 7, 2015 um 12:10

                  Ja, alles kostet – Geld.
                  Nur Denken nicht.
                  Lesen auch nicht.
                  Hast du alles gelesen, was dazu gemeint wird?
                  Wohl kaum, wie kommst du sonst zu Feststellungen, die lediglich aus den einschlägigen Flyern gewisser selbsternannter Skeptiker, die nicht einmal die eigene Sicht skeptisch betrachten können (auch der GWUP usw.) stark ähneln?
                  Abgeschrieben sind?
                  (Wortwahl und Satzkonstruktion sind bekannt und leider aufgrund ihrer Eintönigkeit und Einsilbigkeit, die konkrete Antwort vermeiden und statt dessen lieber Personen angreifen, sofort ins Gesicht springen)
                  Und wieso meinst du, ich hätte etwas mit diesen (deinen) Vorwürfen zu tun?

                  Ich bin kein Homöopath.
                  Ich bin an keiner einzigen Stelle meiner Texte ein Befürworter der Homöopathie.
                  Wer das nicht bemerkt, ist bereits draußen, besonders mit aus anderen Diskussionen ausgeborgten falschen und vor allem sachlich überspitzten Argumenten – ein typisches Merkmal von Leuten mit dieser verkalkten SkeptikSyndrom.

                  An keiner Stelle behaupte ich, daß „wirkstofffreie Medikamente“ solche seien!

                  Ich beschäftige mich mit der Frage „WirkSTOFFfreiheit“ überhaupt nicht, da ich mich generell nicht mit „Stoffen“ beschäftige – jeder meiner Texte zeigt das deutlich, man kann, so man kann, genau das auf Anhieb feststellen.

                  Ich beschäftige mich in diesem Disput lediglich – wer lesen kann ist besser dran – mit eventuellen Wirkmöglichkeiten, die die traditionelle verstaubte weil einbetonierte mathematische Wirkungsdenke nach alter europäischer Schubladenmedizin zur Überprüfung auffordern – gut, wer dieser jedoch verhaftet ist, mag das nicht erkennen wollen oder können, das wäre dann dessen Problem.

                  An keiner Stelle behaupte ich irgendetwas grundsätzlicher Art gegen die Schulmedizin.

                  Bestenfalls wende ich mich gegen die allseits bekannten dort auftretenden Mißbräuche und Unkorrektheiten.
                  Da ich nichts gegen Schulmedizin habe, sehr wohl aber gegen die obereitlen medico-Ideologen, die sich unaufgefordert und bar jeder DAFÜR geeigneten Qualifikation zu Sprechern gegen alles machen, was ihr bisheriges angelerntes Medizinbild durcheinander bringen könnte, weil sie sich dann nicht mehr zurechtfinden, ideologisch nicht mehr orientieren können!
                  Konkret sage ich: Es gibt nur Medizin, und davon mehrere Theorien, die sich ergänzen können, nicht ausschließen und nicht konkurrieren, so auch zur Schulmedizin komplementär auftreten und NICHT ALTERNATIV – das ist Stammtischgewäsch, und zwar von allen Seiten. ALTERNATIVE Medizin ist keine Medizin, der Begriff ist, wenn für komplementäre gemeint, falsch und irreführend gewählt, und das gilt auch für die bockigen Homüöopathiegegner, die sich sogat damit wissenschaftlich geben möchten.

                  Nirgendwo spiele ich Medizin gegen Medizin (als Theorien) aus, im Gegenteil: Ich spreche von Schulmedizin und (diese begleitende) Komplementärmedizin (Theorie), und fordere, daß diese sich besser ergänzen, und das von BEIDEN Seiten ausgehend – was gegenseitige fachliche Ausbildung erfordert!

                  Genau das machen nun viele Universitäten: Kombinierte Ausbildung, weil sich die Bedenkenträger gegen Komplementärmedizin FACHLICH nicht mit Beweisen durchsetzen konnten.
                  Und:
                  Das letzte diesen Bedenkenträgern verbliebene „Kampffeld“ ist die zu wenig erforschte weil (nach herkömmlichen Methoden!) schlecht erforschbare Homöopathie, ein kleiner Teil der Komplementärmedizin, – und lediglich auf diese Zusammenhänge, die unmittelbar zuletzt genannten wie den zuvor beschriebenen unzulänglichen Rahmen möchte ich verweisen, gegen Verkalkung im Denken, gegen Dogmatismen in Medizinideologien oder fragwürdig mechanisiert verstandenen Wissenschaftlichkeiten.

                  Ob sogenannte „wirkstoffreie „Medikamente medizinisch wirken, das ist die eigentliche Frage, die zu prüfen ist, und nicht, ob etwas „wirkSTOFFfrei“ ist, Medizin spielt sich in hochkomplexen dynamischen organischen Systemen mit vielen subordinierten organischen Systemen ab, die, verehrteR Kenshin, keinesfalls sich nur STOFFLICH beeinträchtigen lassen, sondern deren Funktion der GESAMTHEIT aller Systemypischen und -eigenen Elemente oder Komponenten wie auch Funktions- und Rahmenbedingungen unterworfen ist, also ist jedes Medizinverständnis, das sich ausschließlich stofflich orientieren möchte, in heutiger Zeit ein nicht ungefährlicher Rückschritt in vorige Jahrhunderte.

                  Mehr als das möchte ich nicht erklären, so habe ich es hier nun mal in einem Satz zum Mitschreiben notiert.
                  Und falls dir das Wissen oder die Phantasie noch fehlt, was denn außer stofflich (biochemisch) wirkender Medizin da noch wirken könnte, dann schau mal auf die Hand des Therapeuten, auf ihren Griff, auf sein Wort – seinen Umgang mit Mensch, auf den elektrischen Strom in kleinsten und besser messbaren Größenordnungen, auf Magnetismus und Strahlentechniken, auf Kälte- und Wärmebehandlungen, auf Kontaktbehandlungen mit Medien diverser Art (auch Wasser), auf Höhen- und Tiefentherapien (Gebirge – flaches Land – Luftdruck), auf Tierkontakttherapien psychologischer Art (Information!!!), auf Regulatorien die zwar auch aber nicht nur stofflicher Art sind aus der tausendjährigen asiatischen / indischen und den Naturmedizinen mit ihren hierzulande noch immer weitgehend unerforschten Wirkmechanismen, um die sich die WeltMedikamenter als Konzerne reißen, um sie zu monopolistischen Gewinnen umzuwandeln, weniger um Mensch zu helfen.

                  Selbstverständlich ist alles, aber auch restlos alles mit unseren gegenwärtigen wissenschaftlichen MItteln und Methoden zu prüfen, und das permanent, auch die allseits als „wirksam“ bereits bekannten – ob die organisierten Homöopathiegegner genau das verhindern möchten und deshalb ihre Nebelkerzen legen?

                  Und wenn du nun immer noch bei deiner platten Antwort an mich bleiben möchtest, dann bekenne dich nun nach dieser meiner Antwort dazu, oder gib deine Überlegungen nun wieder, wenn es dir um eine ehrliche Diskussion und nicht um hohle Ideologiekämpfe geht.

                  Es gibt in Sachen Medizinmißbrauch, -Schlamperei, -Hokuspokus und Geistheilerei, Mehrklassenmedizin, Konzernwissenschaft(ler), überbordender klinischer Apparatemedizinerei, verfehlte Medizinkostenpolitik und -Publikation und Kostenbereitstellung für Erforschung nicht massenhaft ausbeutbare Medikamente und Heilmethoden
                  weit WICHTIGERES zu tun, sehr verehrte HomöopathiegegnerStammtisch-Gemeinde, als sich mit Extremscheuklappen nur auf Homöopathen und Globuli zu stürzen, als letzte verbliebene ernsthaft vermutete Spielwiese zur ideologischen Auffrischung dieser Gemeinde.

                  Auch der Medizin tut, wie wir inzwischen wissen über durch Unmengen von Leistungen und Äußerungen hervorragender Persönlichkeiten und Fachleute dazu, freies Denken und Blick in Künftiges ganz gut, auch wenn hi und da das entsprechende Instrument noch fehlt.
                  Keine Wissenschaft kam bisher ohne das SCHAFFEN von WISSEN über Beachtung der Rolle von INFORMATION in unserem Leben aus.

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                  • Kenshin sagt:

                    Ich bereue es angebissen zu haben. Du warst im ersten Post schon sehr persönlich und bist es hier noch mehr, wirfst mir eben dieses aber präventiv auch gleich vor. Du verwebst nonsense den du als intelligente Meinung darstellst mit persönlichen spitzen und pseudoanalysen meiner Persönlichkeit die du treffsicher aus drei Sätzen von mir folgert. Du bringst eine wall of text mit nahezu minimalem Inhalt.

                    Ich habe mich auf ein Thema bezogen und du hast meine Aussage verallgemeinert und tust so, als ob ich jede Form von Medizin, die nicht von den großen Firmen angeboten wird verteufeln würde. Dann greifst du diesen Strohmann an.

                    Was mich am meisten ärgert ist dieser wirklich dreiste Einfall, dass eine Meinung, nur weil sie so klingt, wie eine Meinung, die du vielleicht schon gehört hast, nur abgekupfert und geistlos übernommen wäre. Nein. Man kann sehr wohl nach reflektion auch jemandem zustimmen, ohne gleich dessen Sklave zu werden. Ich kann auch in einer Partei sein, ohne alles gut zu finden, was sie politisch tut.
                    Das ist dieser billige Standardvorwurf den man so gerne hört. Deine Meinung deckt sich mit der des Mainstream? Muss geistlos übernommen worden sein. Wirklich, das ist so einfältig und billig, dass ich schon nach deinem ersten Absatz gemerkt habe, an was für einer Person ich hier bin und das jede weitere Wort wohl zu viel ist.

                    Deine Argumente sind hochgradig esoterischer Natur (es muss doch noch mehr geben, als das, was wir wissenschaftlich begreifen konnen) und käuen interessanterweise genau so die gängigen Strukturen und Argumentationen der alternativen Medizin durch, wie du mir das vorher vorwirfst. Aber weil deine abgekupfert Meinung nicht Mainstream ist, ist sie nicht genau so beeinflusst oder übernommen, wie die, die du anderen vorwirfst?

                    Wenn ich so einen Unfug lese, der an jeder Ecke suggestivfragen, Strohmänner, Ableitungen aus falschen Argumenten und ähnliches enthält dann beeindruckt mich zwar dein Arsenal an Argumentationstechniken der unfairen Sorte, aber ansonsten enttäuscht es mich maßlos, denn ich hatte natürlich eine sinnvolle, konstruktive und faire Diskussion erwartet.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @Kenshin sagt: Juli 7, 2015 um 14:07

                      Wieso bereust du etwas, das du „anbeißen“ nennst?
                      Du hast doch rhetorisch toll geschliffen reagiert, genau und exakt meine Polemik analysiert und dazu reziprok versucht zu antworten, wo ist das Problem?

                      Und ja, so, wie du das siehst, auch dir gegenüber, habe ich mich verhalten, allerdings wissentlich und nicht in der Absicht, deine Person sondern dein Denken und Argumentieren bloß zu stellen – du hättest auch etwas anderes sagen können, wo das nicht möglich ist …
                      Ich „analysiere“ nicht deine Person, sondern die von dir gezeigte POSITION, und das ist wohl Sinn von Diskurs, von blog auch.

                      In gewisser Weise trug das auch nicht nur zum Anbeißen sondern auch zum Beißen bei, besser :
                      War das die Folge (d)eines Bisses, denn bereits du hast doch süffisant – wie übrigens alle vom Homöopathiegegner-Stammtisch und auch hier, ohne das selber wahrzunehmen – die Personen derer, die nicht folgen im Homöopathiegezänk, pauschal gebasht, schau mal nach und überdenke das.
                      Wer direkt oder indirekt (auch anonym oder allgemein) abwertet, muß doch wohl mit dem Echo rechnen und das auch vertragen können, wollen, oder?

                      Und:
                      Wenn ich etwas als „abgekupfert“ erkenne, dann hat das seine Gründe. Sollte es bei dir in diesem Fall (und nur aus deiner Sicht) nicht so sein, dann empfehle ich, diese Schablonen und „Vorbilder“ in dieser Argumentation doch mal zu googeln: du findest sie zuhauf in allem, was zu GWUP und „Skeptiker“ zu tun hat, und in besonders fieser Wortwahl bei solchen Dümm- und Dämlingen wie ESOWATCH, die glauben tatsächlich, sie seien die Weltpolizei der armen esoterisch verseuchten Weltbevölkerung und merken nicht, wie sehr sie mit ihren Unqualifiziertheiten, Niederträchtigkeiten gegen Personen und groben Dummschwätzereien genau dieser Esotherik eine Spielwiese mit herlichem Rasen vorlegen, wie sie sich selber das Rauhbein stellen und noch drüber stolpern, aber eben zwanghafte Homöo-Onanie.

                      Dort findest du in allen Varianten, einschließlich der aus der Luft gegriffenen Unterstellungen, die niemand beweisen kann (wie auch hier der Anwurf der Esoterik gegen mich mit einem Argument, daß ich nie geäußert habe: „außerhalb der Wissenschaft noch etwas .,.)
                      Die plakativen Denkschablonen, denen deine Argumente erhebliche Nähe abgewonnen haben.

                      Z.B.:
                      „(es muss doch noch mehr geben, als das, was wir wissenschaftlich begreifen konnen) “ –
                      was ich nirgendwo gesagt oder auch nur durchscheinen lassen habe.
                      Wenn es dir dennoch so erscheint, könnte das auf eine prinzipielle fest implantierte Denkschablone zurück zu führen sein, die alles, was dir unverständlich erscheint bereits automatisiert in diesen Rahmen steckt – das ist etwas, was mich hellhörig macht bezüglich der Ehrlichkeit und Verwendbarkeit von Argumenten: Sie entlarven sich als Floskeln ohne Boden.

                      „Deine Argumente sind hochgradig esoterischer Natur (es muss doch noch mehr geben, als das, was wir wissenschaftlich begreifen konnen) “ wirfst du mir vor, na dan schau mal:

                      – „hochgradig esoterischer Natur“ – gibt es auch „niedriggradig esoterisch“? nein, es gibt nur esoterisch oder eben nicht esoterisch, und
                      – „Natur“? Natur ist nie esoterisch, und Esoterik nie Natur, verehrteR FreundIn, denn Esoterik ist das Gegenteil von NATur: es ist nur KULTur, menschgemacht – falls du mal wieder in die Verlegenheit kommst, über Esoterik zu schwadronieren, denn: nur Esoteriker sehen Esoterik als Natur an …
                      – und was bitte ist nun bei mir „esoterischer Natur“ wie du es sagen möchtest?
                      Weise bitte die Stelle nach an der ich sage: “ (es muss doch noch mehr geben, als das, was wir wissenschaftlich begreifen konnen) “ – wenn du sie mit Zeilenangabe benenn kannst, entschuldige ich mich für alles, was ich zu deinem Text geäußert habe, du hast 1 Jahr Zeit dafür, dann ist Pumpe, dann bleiben meine Einschätzungen stehen.

                      Genau das ist übrigens eine der wie abgekupferten ESOWATCH-Vorwürfe, die einfach in die Diskussion geworfen werden, ob sie grad mal passen oder nicht (wird schon keiner merken).
                      Zwar nicht wörtlich so gesagt (bisher) aber so ausgedrückt hier meine Position zu diesem lächerlichen Vorwurf:
                      Nicht „es muß“ sondern es GIBT weit mehr, als wir mit gegenwärtigen wissenschaftlichen Methoden als Menschheit ergründen oder beweisen können, wäre das nicht so, wäre Menschheit am Ende, es gäbe nichts mehr zu erforschen, aber auch nichts mehr zu entwickeln.
                      Und:
                      „Begreifen“ müssen wir nicht alles, was uns umgibt, das ist erst möglich, wenn uns die dazu erforderlichern Unterschiede als Informationen zugänglich werden und bestenfalls ab einer Ahnung dann zum wissenschaftlichen Dialog auffordern und begreifen lassen, nicht „außerhalb der Wissenschaft“, sondern durch diese – guten Abend auch, das war wohl auch nichts

                      Nenne das, was ich esoterisch vertrete schlicht und wörtlich beim Namen, oder du bis raus aus der Vernunft dieser Diskussion.

                      Das du das könntest – oder auch das Gegenteil eingestehen kannst, hast du mit deiner geschliffenen Kontrainduzierten Antwort doch bewiesen: Pingelig alles aufgreifend, was verwendbar sein könnte – mach das und führe den Nachweis, und ich ziehe mich dezent zurück – nur: Lesen sollte man schon können, nicht wieder etwas erdenken und „annehmend“ unterstellen …
                      Wie schon gesagt:
                      du hast 1 Jahr Zeit dafür, dann ist Pumpe, dann bleiben meine Einschätzungen stehen.
                      Es gilt das geschriebene Wort
                      (:-))

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @Kenshin sagt: Juli 7, 2015 um 14:07

                      Ein Hinweis, Kenshin:
                      Es besteht auch die Möglichkeit, daß du diese Diskussion hier nicht so heftig oder komplett verfolgt hast und einfach „reingegangen“ bist.
                      Wenn du dir nun selber Klarheit verschaffen möchtest, und bevor du mir nun erneut in spießiger Art Esoterik anheften möchtest, lies einfach mal (nicht mal alles) meine Antwort, die
                      >@Andrea. sagt: Juli 5, 2015 um 22:08Michaela Lusru sagt: Juli 6, 2015 um 17:27<

                      Es gibt Leute, die erklären all das zu Esoterik, was ihnen femd und unbekannt daherkommt, was sie nicht verstehen können, wollen oder dürfen, weil die innere Schere im Kopf sich durchsetzt und nur auf ausgehärtetem Beton besteht, auf feste Weltbilder und beendete weil "fertige" Ideologien, und das vor alem deshalb, weil sie die Hoffnung haben, daß nach dieser häßlichen ESO-Einordnung niemand mehr nachfragt und ernsthafte Argumente verlangt.

                      Es ist auch verständlich, warum sie so wurden:
                      Weil es ja in der Tat Esoteriker gibt, die genau das gleiche Argumentationsprinzip anwenden, es also gewissermaßen vormachen.
                      Aber:
                      Mit der Manie von Esoterik läßt sich schlecht gegen Esoterik operieren, gelle?

                      Und: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gedacht wird.

                      OK?

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      Upps – sollte natürlich heißen:

                      >Wenn du dir nun selber Klarheit verschaffen möchtest, und bevor du mir nun erneut in spießiger Art Esoterik anheften möchtest, lies einfach mal (nicht mal alles) meine Antwort,
                      die
                      >@Andrea. sagt: Juli 5, 2015 um 22:08Michaela Lusru sagt: Juli 6, 2015 um 17:27<

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @Kenshin

                      3.Versuch
                      Upps Upps – Ich versuche es ein weiteres Mal (irgendwas klaut mir immer Text …):

                      sollte natürlich so heißen:

                      Wenn du dir nun selber Klarheit verschaffen möchtest, und bevor du mir nun erneut in spießiger Art Esoterik anheften möchtest, lies einfach mal (nicht mal alles) meine Antwort,
                      die
                      @Andrea. sagt: Juli 5, 2015 um 22:08

                      sich von mir erbeten hatte, und zwar unter:

                      Michaela Lusru sagt: Juli 6, 2015 um 17:27

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        • Michaela Lusru sagt:

          @maSu sagt: Juli 3, 2015 um 13:56
          „Glauben basiert darauf, dass man Zusammenhänge nicht versteht und daher lieber an Dinge glaubt, statt sie zu begreifen.“
          Wenn ich das nun in dem von dir gesagtem Kontext verstehen will, heißt das, daß du DARAN glaubst, und das hieße: „offenbar weil du Zusammenhänge nicht verstehst“…
          (:-))
          So simpel ist die Welt nicht gestrickt, mit dieser Unterstufenlogik wirst du stets qualifiziert widerlegt werden.
          Bleibt:
          DU glaubst das nur, vermutest, daß „geglaubt wird, weil etwas nicht verstanden wird“, damit bist du keinen Deut anders, lediglich das, was du glaubst ist anders.

          Verstehen heißt nichts anderes, als Begreifen, und Begreifen heißt – so leid mir das tut – lediglich: DARAN möchte ich glauben, weil mein Verstand mir dazu rät.
          Mach weiter so flott vom Hocker, es wird nicht mehr

          Wissen wird erst dann zu diesem, wenn wir daran glauben, mehr haben wir leider nicht.
          DIESE Zusammenhänge solltest du verstehen, bevor du dazu Ratschläge erteilst.

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          • maSu sagt:

            Falsch. Und mein „Unterstufenwissen“ qualifiziert mich zu folgender Aussage:

            Glauben basiert auf Gefühlen, Wünschen, Hoffnung.
            Wissen basiert auf verifizierbaren oder falsifizierbaren Experimenten und Fakten.

            Wer glaubt, dass ihm teure Zuckerkugeln helfen, der verlässt den Boden dessen, was mit Wissen und Fakten zu tun hat. Damit glauben diese Menschen lieber irgendwas, statt den Fakten zu folgen.

            Und das tolle an der Sache:
            Das ist Fakt.

            Es sei denn du kommst gleich damit an, dass wir uns quasi alles nur einbilden, weil die Realität ja nur Reize sind, die vom Gehirn interpretiert werden… und direkt danach kommen dann Chemtrails.

            Unterstufenwissen… yea. Besser als gar kein Wissen.

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            • lolli148 sagt:

              @MaSu: Du und Michaela haben – bin ich recht sicher, und schreibst Du wie sie ja auch – ontologisch divergente Ansichten. Was auch zu einer anderen Epistemologie führt. Übrigens auch die von Leszek vertretene Epistemologie.

              Ich bin mir auch nahezu sicher, dass Michaelas Text oben, auf 5 oder 6 Seiten verlängert und mit ein paar völlig beliebigen Quellenangaben aus der Frankfurter Schule versehen in der nächsten Ausgabe der Berliner Zeitschrift für Sozialwissenschaft abgedruckt werden würde. Soziologen der Frankfurter Schule geben keine Seitenzahlen an, das macht das recht einfach: eine ordentliche Portion Habermas und Adorno, bei den ad hominems Kuhn und Lakatos, und vor allem viel, viel Luhmann. Das Ganze braucht dann nur noch einen aussagefreien Titel wie „Reflexionen zur Erkenntnistheorie als Plädoyer für Feyerabends Implikationen“, und fertig.

              Ja, ich hab den Scheiß gelesen. Meine Erkenntnis war analog derer von Popper: Das ist alles Unsinn.

              Ich habe nach Leszeks Kritik an meiner „Wissenschaftlichkeit“ daran gedacht, dass es durchaus relevant ist, den entstehungsgeschichtlichen Hintergrund (habe ich aus Leszek rausgelesen) bzgl. der Theorien nachzuvollziehen. Ich habe von einem durchaus populären Professor mit einer durchaus populären Theorie folgenden entstehungsgeschichtlichen Hintergrund wörtlich erfahren: „Ja, mei, das fiel mir halt so ein, und ich war auch ziemlich betrunken“.

              Auch deswegen finde ich Deine Epistemologie (und Ontologie) sinnvoller und teile sie. Man muss aber auch Verständnis dafür haben, dass nicht jeder versteht, dass diese besser ist (nichtmal Luhmann hat Luhmann verstanden) und Kreiswichsen mag ja auch ganz schön sein, ist halt nicht meins. Und keine Wissenschaft. Aber eine hervorragende Erklärung, wieso sich Feministinnen an Unis etablieren konnten. Waren ja wenigstens Frauen.

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              • Nick sagt:

                Ja, ich hab den Scheiß gelesen. Meine Erkenntnis war analog derer von Popper:

                Wenn man dabei Unverständnis als Analogie bezeichnet, dann ist das wenigstens einigermaßen ehrlich.

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              • Michaela Lusru sagt:

                @lolli118

                Ja, nicht einmal Luhman verstand (!) Luhmann, den selbsternannten Soziologen, der über den Rand seines Zettelkastens als Finanzbeamter nie hinaus kam, daher sich niemand wundern muß, daß in diesem seinen Kasten zwar 1+3 gleich 4 aber eben keine MENSCH vorkommt, wie in seiner Soziologie, wo er (ausdrücklich betont:) stattdessen nur von „Kommunikationen“ spricht.
                Man muß nicht wissen, wer das war, im besonderen nicht, wenn es um Wissenschaft geht, er hat sich bekanntlich seine eigene machen wollen und ist nur noch bei wenigen geprägten Insidern solvent.

                Komisch, diesen alten Kalauer als „Professor aus Bayern“ hast du auch gehabt? Dann solltest du doch wissen (s. etwas weiter vorn): „Wir spielen alle nur Theater“ (Erving Goffmann).

                Aber:
                Es war schon immer so:
                Paßt ein Bild nicht ins eigene, versucht man es, im Rahmen eigener Kenntnisse, einer andersartigen „Schule“ in die Tasche zu schieben, die, wäre sie dabei, sich dafür völlig bedanken, besser dankend ablehnen würde.

                So ist das aber wohl auch mit dir hier, statt zu prüfen, ob da was außerhalb des (dir) bekannten Rahmens gedacht worden sein könnte, trabst du schön entlang des allseits bekannten akademischen Lineals des vorigen Jahrhunderts: „gehört zu Schulen, die ich nicht mag“

                Falls dich wirklich meine Inspiratoren (nicht: Schulen) interessieren und du mal schauen magst, hier sind einige
                Mario Bunge (Information ist Bestandteil von Materie, als Materialist!) , Bertalanffy, Rensch, Vollmer, Bateson, Kropotkin, Darwin, beschränkt auch: Kutschera, Joachim Bauer, Ursul, sowie etliche weitere, die die wissenschaftliche Jahrhundertwende mit vorbereiteten und qualifizierten.

                Semi-wissenschaftliche Betrachtungsweisen, die sich noch immer allein auf mathematische Prinzipien als Sinn denn als Ergebnis berufen, oder vorrangig Fragen der Methodik und des Formalen u. ä. liegen mir weniger, falls dies der Mangel sein sollte, den du bei mir erkennen möchtest.
                Derartige Fragen laufen bei mir als Strukturen, diese als Informationen und diese als inhärentes Element jeder Materie.

                Dazu mag ich den Streit der Theorien und nicht das pubertäre Zanken mangels Streitkultur, wie es sich (nicht bei deinem aber) bei einigen anderen Kommentaren artikuliert, was mich nicht nur andere Auffassungen für mich besser verstehen sondern auch besser einbeziehen läßt.
                Ob das hier geht?
                Oder soll nur verkündet werden?
                Das wäre dann aber fern des Anspruches unserer Comics, die sich wohlweislich von dieser Form der letztlich nur religiös statt skeptisch zu nennenden VERKÜNDIGUNG, z.B. der Anti-Homöopathie-Eiferer, deutlich fernhalten.
                Soweit eine skeptische Skeptiker_Innen-Meinung.

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            • Michaela Lusru sagt:

              @maSu

              „Wer glaubt, dass ihm teure Zuckerkugeln helfen, der verlässt den Boden dessen, was mit Wissen und Fakten zu tun hat. Damit glauben diese Menschen lieber irgendwas, statt den Fakten zu folgen.“
              Gut, und wer glaubt (ohne zu wissen), daß das nicht so ist, ist kein Deut anders, nur etwas zänkischer.

              Manche meinen, Glauben heißt nicht wissen, und halten das „etwas wissen“ damit für dem etwas Glauben“ qualitativ überlegen. Nur was ist bitte „Wissen“?
              Wissen ist der unerschütterliche Glaube an die Richtigkeit des Faktes, und damit weder Gegenbeweis zum „Glauben“, noch der Beweis der Richtigkeit des Gewußten.
              Das wird gern verwechselt, Beweise sind nur Fakten, belegbare, und nicht etwas (erst recht kein vermeintliches) Wissen.

              Ich wiederhole mich:
              War es etwa falsch, daß viele Menschen und auch hochdotierte Wissenschaftler über die Jahrhunderte an die NATürlichkeit der Homosexualität GLAUBTEN, bevor sie es wußten anhand der wissenschaftlichen Fakten?

              Ich würde über deine etwas steife Sicht nochmals nachdenken, denn, wer glaubt, mit der Wiederholung der Argumente der „interessierten Kreise“ Homöopathie ohne bessere Erkenntnisse als Frage der „Wirkung von Zuckerkugeln“ abtun zu können, gibt wissentlich den Gorbatschow.
              (Der meinte bekanntlich, wer zu spät kommt, …. – und was meinst du wohl, wer da „zu spät“ kam? Er?)
              Nichts gegen andere Ansichten, sehr wohl etwas gegen faule Klisches.

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        • Ansichtssache, ich habe öfters das Gefühl, dass manche Glauboli-Anhänger die Weisheit mit Löffel gefressen (in Glauboli-Form natürlich) hat.

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          • Michaela Lusru sagt:

            @lokusmitbrille sagt: Juli 5, 2015 um 02:42

            „Ansichtssache, ich habe öfters das Gefühl, dass manche Glauboli-Anhänger die Weisheit mit Löffel gefressen (in Glauboli-Form natürlich) hat.“
            Ja!
            Unbedingt, das Komische dabei ist nur, daß die Glaubolie-Ablehner meist das gleiche Sympthom anbieten, oft nicht nur mit Löffel sondern mit der berühmten Kelle des Schiffskochs genascht, als ob sie vollgepumpt wären mit diesen „AntiGlaubolies“ und väterlicherseits sogar Prägung dafür erhielten, noch nicht bemerkt?
            Das macht also letztlich nix.

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  2. lolli148 sagt:

    Na toll. Und den Comic machst Du natürlich, _nachdem_ wir Gereon vertrieben haben. Das hat doch dann kein Konfliktpotential mehr. Der spitze Kommentar von MaSu ist schon da – was kommt dann bestenfalls noch? Homöopathie aus anarchomarxistischer Perspektive? Ne, sorry, auf der Basis kann ich mein egomanisches Trolltum hier nicht befriedrigen.

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  3. Stefan Lindecke sagt:

    Homöopathie? Hm, lehrt die Homöopathie nicht, dass Wirkstoffe umso stärker wirken, je mehr wir sie verdünnen? Dann tropfe ich mal ganz böse 1 ml Abführmittel in die Nordsee und warte darauf, dass alle 7 Milliarden Menschen in einigen Wochen einen schrecklichen Durchfall haben werden. (Wo hab ich jetzt das Buch hingelegt „Lachen wie ein verrückter Wissenschaftler lernen in 7 Tagen?“)

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    • IULIUS sagt:

      Aber nicht pur.

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    • pluvia sagt:

      Ne, es gilt doch, dass ähnliches ähnliches heilt. Wenn das Abführmittel also z.B. bitter schmeckt, nimmst Du den Leuten dann ihre Bitterkeit. Und Durchfall bekommt man weg mit… hm, ich will lieber gar nicht wissen, was man dann schlucken soll. Es ist wahrscheinlich wässrig und braun.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @ Stefan Lindecke sagt: Juli 3, 2015 um 12:36
      @ lolli148 sagt: Juli 3, 2015 um 12:19

      HOMosexualität + HOMöopathie

      Was für eine Ähnlichkeit im Wortstamm – ?
      Ob das was heißen könnte?

      Ich versuche es mal:
      Jahrtausende, Jahrhunderte, Jahrzehnte war Homosexualität eine schreckliche Krankheit und bei Männern sogar ein Verbrechen, für das nicht wenige sogar ihr Leben lassen mußten oder das als Ausweg freiwillig wählten.

      DIE ELITE der Gesellschaft, die WISSENSTRÄGER und WISSENSCHAFTLER der feinsten Gesellschaft waren sich einig:
      Homosexualität ist i, ist pfui, ist krankhaft, kriminell, muß „behandelt“, unterdrückt und ausgemerzt werden, Homosexuelle sind Schande der Menschheit.
      Ja, das brachten WISSENSCHAFTLER aller Coleur in die Gesellschaft!
      Sich berufend auf „Bekanntes aus der Schulmedizin“.

      Bis – ja eben bis, bis unentwegt Forschende und nicht moralisch (!) präjudizierte und verklemmte Forscher den unwiderlegbaren Nachweis erbrachten:
      Homosexualität ist weder erwerbbar noch „behandelbar“, da es sich um eine völlig normale (!) NATürliche und nicht KULTürliche Laune der Natur handelt, in ihrer Wertigkeit der „Laune der Heterosexualität“ vergleichbar“ – nur eben etwas seltener.

      Was wäre wohl heute und hier der Erkenntnisstand zur Homosexualität, zu der die BETROFFENEN aller Zeiten ihr Leben lang standen, stehen mußten, weil sie in sich den Beweis verspürten, und nichts sie daran „ändern“ konnten.

      Homöopathie – eine Theorie, die nicht auf der (rein technischen) Überlegung des „Verdünnens“ beruht, sondern behauptet, Gleiches mit Ähnlichem zu bekämpfen, wenn wir so wollen:
      WIE BEIM IMPFEN.
      Das „ähnliche“ Prinzip:
      Der Körper wird mit den Erregern der Krankherit in gewissem Maß konfrontiert, um eigene Abwehrkräfte dagegen zu mobiloisieren.

      Auch dieses Prinzip stellen trotz erwiesener wissenschaftlicher Wirkung und Notwendigleit etliche „Zusammenhängedenkende“ noch immer in frage, leider.
      Nur beim Impfen kann man noch – wie in der Gartenarbeit – Spaten, Dünger und Ergebnis sehen ohne Brille, messen und wiegen, da das Zubehör ausreichend groß und so erkennbar beschaffen und erforscht ist.
      Fazit:
      Das Prinzip Gleiches mit Ähnlichem zu bekämpfen ist bewiesen und fachlich unstrittig als sinnvoll.

      Nun gibt es aber im sogenannten Inf_ormationszeitalter sogenannte Berufsskeptiker, die ihre Ansichten nur für (von ihnen) sichtbare oder messbare Vorgänge orientieren und alles andere ohne geringste Horizonterweiterung für nicht gegeben erklären.
      Dumm nur, daß sie dieses Prinzip sofort abbrechen, wenn es um die INFORMATION geht (die angeblich unser Zeitalter und unsere Gesellschaft bestimmt) und das, obwohl sie weder messbar noch gewogen werden kann, auch nicht anschaubar ist.
      Information, als wahrgenommener UNTERSCHIED, ist nur in ihrer Wirkung nachweisbar.

      Aber genau diese Information ist zu Beginn und zuletzt das Grundelement unseres Daseins, biologisch, chemisch, physikalisch, elektrisch, magnetisch usw. usw., als wesentlicher Bestandteil von Materie – und weit zu wenig erforscht, besonders in der Medizin.

      Während nun die großen renomierten Universitäten der zivilisierten Welt überall neue und zusätzliche Lehrstühle für nach solchen Prinzipien funktionierende Heilverfahren der Komplementärmedizinischen Verfahren einrichten, gibt es besonders in Deutschland einige zurückgebliebene Besserwisser, die weder sich erklären können, was Information ist, wie sie funktioniert, noch bereit sind, über ihr vor Jahren und Jahrzehnten in der Grundschule und auch im Studium erlerntes „Basiswissen“, meist sogenannter „materialistischer Schulen“, auf heutigen Stand zu bringen.

      Das heißt beileibe nicht, den Homöopathieanhängern (und Tausenden damit Geheilten) blind zu zu stimmen, aber das heißt:
      Solange forschen und suchen, bis das Kreuzworträtsel gelöst ist, das uns von vielen Menschen immer wieder neu vorgelegt wird, teils von sogenannten „schulmedizinisch austherapierten“ und sogar dem allmählichen Hinsterben Überlassenen, die schließlich ihre Austherapierer überlebten.
      Forschen und der Natur auf die Finger schauen, skeptisch jeder neuen UND jeder bekannten Theorie gegenüber, und das hartnäckig, ehrlich, und ohne Gegenmeinungen zu diskriminieren, ohne sich von Übriggebliebenen aus einem vergangenem Wissenschaftsverständnis blockieren zu lassen, so, wie wir das dankenswerterweise im Nachweis der NATÜRlichkeit der Homosexualität auch erreicht haben – alles andere ist nutzlose Kraftverschwendung und überflüssige dümmliche Polarisierung.

      Wenn Homöopathie tatsächlich nicht hilft, werden wir das eines Tages beweisen können (das Gegenteil dann ebenso), jedoch nicht so, wie der Apotheker bereits vor Jahrhunderten mit seiner Waage und Mikroskop „etwas beweisen“ wollte.

      Bis dahin stehen gebastelte „Studien“ der Befürworter gegen unangemessen behauptete „Studien“ der Homöopathiegegner, die bisher nicht ein einziges Institut nachweisen können, das sich zweckorientiert mit diesem Phänomen wissenschaftlich beschäftigt hat und in der Regel am finanziellen Tropf der Medizinindustrie hängen, der Milliarden verloren gingen, wenn Homöopathie sich als anerkannt verbreiten würde.

      Es gibt für skeptische Laien wohl Wichtigeres zu beackern, als dieses sich gerade erst der Fachwelt erschließende Sachgebiet und sich dabei selbst der Lächerlichkeit preis zu geben.

      Die Comics wissen offenbar, warum es beim Stand der Dinge besser ist, die Klappe zu halten …
      (Dabei haben die doch nicht etwa das Higgs-Botton-Teilchen aus dem CERN oder soetwas im Hinterkopf?)

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      • „Fazit:
        Das Prinzip Gleiches mit Ähnlichem zu bekämpfen ist bewiesen und fachlich unstrittig als sinnvoll.“

        So ein Unsinn! Völliger Unsinn!! Das hat mit Impen nix zu schaffen!

        Niemand wird einen Gripperanken gegen genau diese Grippe impfen, … da sinnlos.

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        • Michaela Lusru sagt:

          @derdiebuchstabenzaehlt sagt:
          Was du da erzählst, hat mit dem Thema nix zu tun, besser lesen!
          Ich gehe davon aus daß du nicht GrippeRanken sondern GrippeKranken meinst, und von ImpFen redest.
          Dann darfst du getrost erklären, was denn zum einen das Impfprinzip, das ja (meist) als Vorbeugung wirken soll, anderes ist als „Gleiches mit Ähnlichem“ abzuwehren, oder womit meinst du, daß man dich impft bei Grippe, mit Masernkeimen??

          Und das wirfst du auch noch durcheinander mit:
          Einen bereits Erkrankten kannst du mit dem Prinzip Vorbeugen durch Impfen nicht mehr erfolgreich schützen, da geht es vorrangig darum, die körpereigenen Abwehrkräfte zu animieren und zu aktivieren, deren Produktion anzuregen oder solche zu ersetzen – wozu es bekanntlich eine Fülle bekannter erforschter und unerforschter bewährter Möglichkeiten gibt, die mit der konkreten Erkrankung dann meist nur noch selten korrespondieren.
          Das müsste allerdings im Diskurs erst mal verstanden werden, bevor man sich dazu äußert.
          Guten morgen.

          Ich erspare mir ein Ausrufezeichen, da mein Argument auch ohne stark genug ist, um nicht zu sagen: Zähl mal lieber die Buchstaben – auch eine Qualifikation.

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          • Da Du meine Buchstaben angreifen musst, anstatt meine Argumente, brauch ich ja nix weiter sagen. Nur soviel. verstanden hast Du den Text ja auch so …

            Wenn Du mir dann bei Gelegenheit, den GENAUN Wirkmechanismus der Glaubolies erklären könntest?

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            • Michaela Lusru sagt:

              @derdiebuchstabenzaehlt
              Also, der „derdiebuchstabenzaehlt „, und zwar deine und meine, bist wohl eindeutig du in eigener „freier“ Wahl, oder seh ich da was falsch? Lassen wirs es lieber, da kommst du zuspät (mit diesem nick)
              (:-))

              Globuli
              Homöopathie ist nicht nur Globuli. Wenn jemand wüßte, wie sie genau funktionieren, wäre der wohl schon an Bill Gates vorbei.
              Aber ob Homöopathie in einer Reihe von leichten und schweren Fällen Erleichterung brachte, ist z.B. für die Experten einer größeren Reihe von Krankenkassen unstrittig, und das auf Basis von denen getroffrener Recherchen.

              Immer mehr Ärzte verordnen in schulmedizinischer Behandlung komplementär, also begleitend, z.B. auch zur Vorbereitung von OPs oder zur Unterstützung anderer Medikamente, homöopathische Medizin.
              Man kann natürlich diese alle samt der homöopathisch erfolgreich Behandelten alle als Deppen darstellen wollen – nur ich fürchte, das kehrt sich eher um und zeigt zurück auf den, der das so sieht.

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      • maSu sagt:

        Wie war das neulich mit „oh hast wohl ein ‚low thetan level‘?“ … man … gut das ich auf dem Sofa sitze, mein Kopf wollte reflexartig die Tischplatte zertrümmern, die zum Glück nicht da war.

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      • maSu sagt:

        Achja: Führe dein wirres Gerede bitte fort mit:

        Homosapiens
        Homologie
        Homogenität
        Homonym
        Homophon
        … usw.

        Ich bin gespannt welche Zusammenhänge du da so entdeckst und ob in der Geschichte auf Aliens oder Paralleluniversen vorkommen.

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        • Michaela Lusru sagt:

          @maSu
          du entwickelst einen unbeschreiblichen Humor!
          Ich könnte auch sagen, es war auch hier bei „Homo-Homo“ (:-))) völlig klar, daß sich jemand dieses Stöckchens annehmen würde und flugs darüber hüpfen würde, statt sich mit der nachfolgenden überzeugenden Argumentation, die sich völlig fern von „Homo-Homo“ abwickelt, ernsthaft zu beschäftigen.
          Schön, daß du nun deinen Humor der Ernsthaftigkeit deiner Vorstellungen opfern möchtest, ich hatte nicht mit dir gerechnet, an dieser Stelle.
          Es hat den Anschein, daß du zeigen möchtest, daß dir der Zusammenhang der HOMO-Begriffe, deren aller Gemeinsamkeit, nun klar geworden ist: Die haben in der Tat alle etwas mit dem Menschen zu tun, besser: mit deN Menschen, sonst klingt das wieder zu HOMOgen
          (:-))

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      • lolli148 sagt:

        Vielen lieben Dank, Michaela, das war recht gut.

        Für’s nächste Mal würde ich empfehlen, die Verschwörung der Pharmaindustrie noch etwas deutlicher herauszuheben. Überhaupt hast Du das recht wenig gewürdigt – also, die ganzen Verschwörungen. Die Raucherlobby z.B., oder die WHO. Bilderberg. Atlantikbrücke. Freimaurer. Das internationale Finanzkapital. Der militärisch-industrielle Komplex.

        Zudem fehlen mir die religiösen Bezüge. Der Papst? Ich meine, die katholische Kirche und ihre mittelalterlichen Methoden… und erst die ISIS-Rebellen und Al-Quaida, da verschenkst Du wirklich Potential.

        Auch bei den Ärzten und der Politik sehe ich noch Ausbaumöglichkeiten: Homöopathianhänger wurden ja wie Homosexuelle im 3. Reich vergast. In Konzentrationslagern. Und so. Daraus ließe sich viel machen, vor allem, weil das nach gesicherten historischen Erkenntnissen schon zu Zeiten Alexanders des Großen der Fall war, wo die vernünftigen Homöopathie-Nutzer in der siebten globalen Pestepidemie auf Inseln im Ionischen Meer verbannt wurden – eine Strafe, schlimmer als der Tod. Und Wissenschaftler taugen sowieso nichts – während sich Befürworter der Homöopathie wie Äskulap und Ibn Sina schon immer für alternative Heilmethoden ausgesprochen haben, wurde das von rückständigen Pseudopfuschern zu ihrem eigenen Vorteil negiert.

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        • Michaela Lusru sagt:

          @lolly
          Es ist allseits bekannt, daß beim Ausgehen aller Argumente (es kommt ja nichts) am häufigsten die Behauptung der „Verschwörungstheorie“ in den Raum gestellt wird, womit dieser ausweichende Umweg die entsprechenden unangenehmen Rückschlüsse auf den zuläßt, der das so in den Raum wirft.
          Einher geht gelegentlich personales Bashing und wenig qualifizierter Sprachstil, um den Anzugreifenden mangels sachlicher Argumente zumindest in der Person als fragwürdig hin zustellen, in der Hoffnung, daß das auf dessen Argumente abfärbt.
          In der DDR hieß das wohl Propaganda.
          Ich denke mal nicht, daß das dein Anliegen ist.

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  4. Flowermaid sagt:

    Hauptsache ihr habt Spaß… schnarch

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  5. Nick sagt:

    Das Thema Homöpathie ist hier nmE recht beliebig gewählt, weil es eigentlich um Framing geht.

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    • Andrea. sagt:

      Aha – Framing also.. : 🙂
      „Unterschieden wird zwischen diagnostischem Framing, das sich auf die Darstellung von Problemen und Schuldzuweisungen konzentriert, prognostischem Framing, in dessen Rahmen Problemlösungen und Strategien vorgeschlagen werden und motivationalem Framing, das sich auf die Mobilisierung von Teilnehmern und Sympathisanten bezieht.“

      welches nehmen wir denn?

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      • Nick sagt:

        welches nehmen wir denn?

        Na, das infinitzirkularrekursiv-diagnostisch-schuldzuweisende, natürlich.

        Rechtsi framed schuldzuweisend Linksis Bericht als schuldzuweisendes Framing von Homöopathieanwendern, was wiederum Linksi zum Anlass nimmt ein Comic zu machen, welches schuldzuweisend Homöopathieanwender als schuldzuweisende Framer framed^

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Nick sagt: Juli 3, 2015 um 16:04

      Richtig: FRAMING.

      Halten wir uns an seinen Erfinder Erving Goffman, wie meinte er doch in der Entlarvung der (indirekten) Massenmanipulation durch Framing:

      „Wir spielen alle Theater“ –
      nur die Darsteller sind nicht die „Akteure“, sondern (eben!): Das Publikum, um dieses geht es, und damit qualitativ um das (frühzeitige) Erfassen des KEYING, des süffisanten (und erst damit wirkungsvollen) weil sich durchdringenden Wechselspieles zwischen Spass und Ernst (Fritz verschwinde – Ernst komm her, damit Fritz den Spaß als Ernst verstehen kann, das eine als das andere).
      Homöopathie – in welcher Rahmenhandlung?
      Das wäre die einzig sinnvolle Frage, die es gegenwärtig dazu als sinnvoll beantwortbar gibt, Framing halt, Keying als einzig anwendbarer Stil, Theater(donner) eben, lediglich um das Verhallen eines Applauses zu beobachten.

      Dennoch gibt es immer wieder Leute, die meinen, genau dieses Feld mit der großen Kelle des Schiffskochs gelöffelt, besser gekellt, zu haben und zu beherrschen:
      Sie (lassen) spannen sich gern vor irgendwelche Karren meist (noch) nicht eindeutig darlegbarer Sachverhalte, um auf dem Ashpalt der Autobahn schließlich doch Blumen ernten zu können, zumindest im Bild der betörten Hauptdarsteller: Der zu Manipulierenden.

      Dabei dürfte es „conchita“ sein, ob „wir“ diagnostisches Framing oder motivationales Framing in den Vordergrund stellen, das eine ist das linke, das andere das rechte Bein, und keines kann einen einzigen Schritt ohne den des anderen zuwege bringen um mal kräftig in Richtung des (erst nachfolgenden) Nick zu nicken, was keinesfalls als ABnicken zu verstehen ist, da er selbst seinem eigenen „rechtsi“ und „linksi“ sich bereits dem Definitionsdefizit dieser Framerei ausgeliefert hat und damit auch nur Kinder dieser (!) Frames herausbringen kann, es gibt halt gelegentlich mal mehr als nur zwei Geschlechter, nicht nur in der Biologie ….
      Oder wie?
      (:'()

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  6. Christine sagt:

    Aber es gibt doch so viele positive Beispiele das Homöopathie wirkt. Ich habe da zB mal ein Präparat einer Freundin geliehen bekommen, das stand die ganze Zeit nebe meiner Kaffeetasse und 3 Tage später war ich wieder gesund. Diese Schwingungen, wahnsinn! ^_^

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    • maSu sagt:

      Naja, vermutlich sind 1-2 Moleküle durch die Tasse in den Kaffee diffundiert und dann war die Verdünnung soooooo extrem gering, dass das Medikament extreeeeem gut wirken konnte😡

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  7. Die Logik der Homöopathie bedingt, daß Nichtanwender der Homöopathie gesünder leben, als die Anwender, denn die Wiksamkeit steigt mit der Verdünnung … ????

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    • Andrea. sagt:

      Hmm – interessant – die Verdünnung von Nichts –
      wenn ich also Nichts habe – hab ich vorher nichts verdünnt –
      oder hab ich nur Nichts weil ich nichts verdünnt hab – ?

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      • Michaela Lusru sagt:

        Also Andrea, ich bin weder Homöopath noch Kunde eines solchen, habe aber mit schweren Problemen meiner Mutter erlebt, wie deren Schicksal sich in letzter Minute veränderte, obwohl „schulmedizinisch austherapiert“ und angeblich nicht mehr behandelbar.

        Es interessiert mich angesichts dieser Situation einen großen feuchten …, wie das funktioniert.

        Nur das heißt noch lange nicht, daß ich mich verklapsen lasse mit Argumenten, wie du das nachplapperst mit dem „Verdünnen“ – wenn ich lesen kann, soll Homöopathie auf Basis einer Informationswirkung funktionieren, hast du schon mal eine Information gesehen? Irgendwo?
        oder „gemessen“, z.B. in irgend einem Mittel, einer anderen Medizin?
        Das dürfte wohl heute jedem Wissenschaftler schwerfallen, und wenn er einE solcheR ist, wird er/sie das sich und anderen eingestehen und die Antwort in die Zukunft verweisen.
        In der Tat, Information läßt sich nicht verdünnen, entweder sie ist da – oder eben nicht. Und da ist sie nur, wenn es einen Unterschied gibt, der sich erkennen, wahrnehmen läßt und dadurch zu Information wird, die durch eine Ganzheit erkannt wird.

        Jeder Stoff ist gezeichnet von und durch seine Struktur – ohne diese gibt es ihn nicht.
        Und diese – wie sollte es anders sein – ist damit Information – völlig gleich, in welcher von Mensch schon messbaren oder nicht erfassbaren Größenordnung das passiert.
        Metermaß und Digitalwage sind kaum die Instrumente dafür.

        Noch wissen wir trotz CERN zu wenig über derartige (Materie)“Strukturen“ und wie sie letztlich als Universalteilchen kleinster Größe genau funktionieren, aber gefunden wurde das bereits in künstlicher Herstellung, und – man halte die Luft an – Schwingungen sollen wohl dabei sich einen hochinteressanten Platz gesichert haben.
        Solange niemand in versifizierbaren wissenschaftlichen vergleichbaren Studien dazu Erkenntnisse wiederholbar nachweisen kann, die beiderseits Anerkennung finden, sondern solche nur schlawinerhaft behauptet, ohne auch nur eine einzige dazu verwendbare Institution angeben zu können, solange gilt solch eine Frage als offen und bedarf der Bobachtung und Erforschung, und nicht der pubertären Blödelei von Leuten, die das immer dann machen, wenn sie nichts beweisen können.

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        • Andrea. sagt:

          Ich habe meine Frage durchaus ernst gesehen – was ist der Gegensatz zu Information ?
          Was ist mit den vielen Dingen, die wir zu uns nehmen – welche Information enthält z.B. eine Ananas..? oder Wasser generell.. ?

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          • Michaela Lusru sagt:

            @Andrea. sagt: Juli 5, 2015 um 22:08

            Ok, Andrea, ernsthaft:

            Die Frage ist nicht, „Welche Information enthält z.B. …“, sondern die Frage ist:
            Was ist INFORMATION.

            Diese Frage ist nur interdisziplinär untersuchbar und beantwortbar, frei von alle Tagesverständnissen, die wir z.B. aus der IT-Technik oder dem Journalismus oder der Mathematik so daher erfahren haben, nach dem Prinzip:
            Einmal Information – überall Information

            Oder anders:
            Alle Informationen haben (zwangsläufig) eines gemeinsam, da sie diesem Begriffsverständnis sonst nicht gerecht werden können.
            ES ist also genau danach zu fragen, was dabei nur möglich ist, wenn man sich vergegenwärtigt, wie Information entsteht:
            nur durch Wahrnehmung, Erfassung, Messung etc.

            Und bitte WAS läßt sich wahrnehmen, erfassen?
            Gehen wir allein mal der Einfachheit halber von der Ganzheit Mensch, dem biologischen System Mensch (Bertalanffy) und seinen Sinnen aus, so ist verbindlich wissenschaftlich nachgewiesen, daß die Sinnesorgane lediglich Veränderungen und damit UNTERSCHIEDE (zum zuvor bekannten oder zu einem nicht bekannten Zustand der Leere) erfassen, wahrnehmen können.

            Das bedeutet: Ohne Bewegung (rsp. Veränderung) ist nichts wahrnehmbar.

            Schlußfolgerung: erst ein erfasster oder wahrgenommener UNTERSCHIED ist / wird damit INFORMATION.

            Das gilt für alle Ganzheiten / Systeme, für deren Innenleben, das ihrer Elemente und Komponenten (Subsysteme) sowie für alles außerhalb eines Ganzen, eines Systems und den Wechselwirkungen benachbarter Systeme..
            Eine solche Ganzheit besteht also nur, wenn sie sich selber als solche infolge ständiger Bewegung, Veränderung und Produktion neuer UNTERSCHIEDE erkennen kann (Identität), an der eigenen inneren Struktur (z.B. aller Elemente und Komponenten und deren Veränderungs- und Wahrnehmungsbeziehungen und Wechselwirkungen) – weshalb bei komplizierten Gebilden von Komplexen Sytemen (meist) dynamischen (sich bewegenden) Systemen gesprochen wird, das Grundprinzip jedoch auch für (nach herkömmlicher Sicht) nicht-dynamische oder einfache Ganzheiten, z.B. im anorganischen Bereich gilt.

            Im Leben befindliche Systeme sind daher als organische Ganzheiten höchst komplexe, sich selbst anhand der Eigenwahrnehmung permanent selbst produzierter Unterschiede selber steuernde Organe oder organische Systeme.

            Die Eigenidentität, bedingt durch die Struktur, die die innere Eigenbewegungen verursachen und verändern in dauernder Bewegung (wie Atome oder deren Teile und Zusammenschlüsse) bestimmt also die Struktur und damit die Identität eines Stoffes, als eine Ganzheit, eines dynamischen Systems (Organs) und stellt die elementarste NATürliche Form der aus Unterschieden erfassten Information dar:

            Information ist (erfaßter) Unterschied.

            Exkurs
            zur Journalistik oder technischen Nachrichtenübermittlung rsp. zum Datenverkehr:
            Kein Unterschied – Keine Information.
            Daten ohne Unterschied: Redundanz, keine Information
            Mediennachricht / Beitrag ohne Unterschied(e): Keine Information („bla, bla“)
            (man möge gern den heute vorherrschenden Mainstreamjournalismus unserer Leid- und Boulevardmedien daran messen …)
            Soviel nur zur Einordnung des Begriffes Information.

            Dies genauer geprüft,
            ergibt sich, das letztlich auschließlich die Fähigkeit, Unterschiede zu erfassen, später auch selber herzustellen / zu reproduzieren und deren Nutzung als INFORMATION über Speicherung von Erfahrungen die evolutionäre Entwicklung von Leben ermöglicht und befördert hat, was beim Menschen in der gezielten und zielgerichteten Anwendung dieser Fähigkeit gipfelte und seine spezielle Evolution prägte, wie auch jedes andere Lebewesen die Fähigkeiten seiner Informationsspezifik entwickelte.

            Damit ist die gesamte evolutionäre Menschheitsentwicklung und -Geschichte eine einzigartige Informationsgeschichte, und die Zeit, in der das erfolgte und erfolgt,
            DAS Informationszeitalter,
            ein anderes solches gibt es nicht, auch nicht die Zeit des technisierten Datenverkehrs, die ein bescheidener Teil davon ist.

            Schlußfolgerung Mensch:
            Die menschliche Gesellschaft ist von Anbeginn eine INFORMATIONSGESELLSCHAFT, und dem Wesen nach deshalb auch eine UNTERSCHIEDSGESELLSCHAFT, sie „lebt“ von den Unterschieden, nicht von deren Eleminierung, biologisch wie gesellschaftlich, und hat keine Chance, sich aus diesem Prinzip zu befreien ohne ihr eigenes Daseinsprinzip damit zu zerstören.
            Dies auch soziologisch zweckmäßig als Existenzgesellschaft der Vielfalten und Verschiedenartigkeiten einzuordnen und zu deuten bedarf weiterer eigener Ausführungen, jedoch an anderer Stelle.

            Schlußfolgerung Information:
            Dieses Prinzip der Erfassung von Unterschieden durch Ganzheiten (Systeme) zu Informationen und deren Steuerung zu neuer Bewegung, zu Veränderung (neuen Unterschieden) , aber auch zu innerer Stabilität durch permanente innere Ausgleichsbewegung ist das Dasein unserer Natur, unseres Makro- und Mikrokosmos, aller Ganzheiten im anorganischen wie organischen Bereich.
            Und alles, das darauf beruht, z.B. die durch das Ausgleichsbestreben benachbarter Systeme hervorgerufene weil systemschützende Kooperation und gegenseitige soziale Abhängigkeit in lebenden Systemen (Gesellschaften) verweist Theorien wie „Das egoistische Gen“ in einen märchenhaften Bereich der monopolkapitalistischen Denkschulen und nicht in die Biologie oder Soziologie.
            Information ist unser Dasein, ist immanenter Bestandteil jeder Materie, da diese das als Struktur ihrer selbst als IDENTITÄT benötigt, darauf angewiesen ist, um zu sein, um sich und durch andere unterscheiden (!) zu können, was funktionelle Folgen auslöst.
            Dies ist zunächst völlig unbesehen von der Existenz des Menschen oder irgendeiner imaginär anzunehmenden „Beobachtung“ so

            Information – Gegensatz ist
            Die Unfähigkeit, Unterschiede zu erfassen, damit die Unfähigkeit (durch eigene Systemsteuerung) neue Unterschiede zu produzieren, diese zu speichern, auszutauschen und erneut zu verändern.
            Kein Unterschied – Keine Information,
            Keine Information – keine Struktur
            Keine Struktur – keine Ganzheit, kein System, keine Identität
            Keine bzw. Verlust von Identität – Explosion, Implosion oder Übergang der betr. Ganzheit in allen Bestandteilen in das / die nächsten oder andere Ganzheiten.

            Daten können Information enthalten, müssen aber nicht.
            Kommunikation ist der Transmitter von Daten, oft auch von Information, aber nicht immer
            Keine Kommunikation – Keine Informationsbewegung, keine Identität – s.o. ….

            Welche Information enthält z.B. eine Ananas..? oder Wasser generell.. ?
            generell: keine, das gibt es nicht „generell“,
            weil es nichts Generelles gibt, alles sind mikroskopisch wie makroskopisch Unikate (Ganzheiten) mit eigenen Identitäten aufgrund eigener Entstehungen (!) – Herkünfte, örtlicher und zeitlicher uns sachlicher Art – siehe Beispiele der inzwischen möglichen Bestimmung von Lebenszeiten anhand mineralischer und andere Untersuchungen von anorganischen und organischen Substanzen (wie Knochen, Haut, Zähne …), bei denen die inneren Strukturen untersucht werden, die sogar nach Millionen von Jahren Schlußfolgerungen zulassen auf das UmFELD, in dem sie sich zu dem gestalteten, wie sie uns dann begegneten.

            Und Ananas? Wasser?
            Es gilt das Gleiche: Nichts als Unterschiede, sehr wohl auch anzunehmen, daß wir das meiste davon eben noch nicht mit gegenwärtige Fähigkeiten und Hilfsmitteln „erfassen“ können.
            Als Beispiel sei die Gentechnik angeführt:
            Wie lange haben „ordentliche Wissenschaftler“ resoniert, Homosexualität sei „wissenschaftlich“ eine „Krankheit“, die „behandelt werden müsse“, oder eine von „verdorbenen Menschen“ anerzogene Unart, oder „keine Natürlichkeit“ – zusammen: auszurotten.

            Bis schließlich die INFORMATION in der STRUKTUR der kleinsten ELEMENTE menschlichen Lebens, der GENE und deren UNTERSCHIEDE gefunden wurde, die eindeutig belegt: Homosexualität ist eine völlig natürliche, nicht vererbbare oder erwerbbare, oder „heilbare“ IDENTITÄT des betreffenden Organismus, gleichermaßen natürlich wie Heterosexualität, nur nicht so häufig, aber als Unterschied zu dieser …

            Wenn wir nun noch sagen könnten, mit dieser Ananas, … , dem Globuli hat es dies oder jenes auf sich, da spielt diese oder jene unterschiedliche Entstehung, Veränderung oder „Veredlung“ diese oder jene Rolle – oder eben auch nicht – wären wir in der Lage, den Käse des albernen Homöopathiestreites würdevoll und mit eindeutigem Ergebnis zu beenden.

            Fest steht bisher nur eines:
            Angebliche Wissenschaftlerinnen, die Stoffprüfer sein sollen, und meinen sie könnten mit dem pfundweisen Verzehren von Globuli in einer Talk-Show irgendetwas nachweisen, sind mit der größten Sicherheit die, die das nicht können, ja nicht einmal ahnen, daß und was sie damit nicht können, sind die, die wider besseren Wissens das aber behaupten und das unter Umständen selber glauben und / oder den Leuten mindestens genau so viel vorgaukeln, wie die andere Seite, die auch Behauptungen aufstellt, sich allerdings auf tausende von erfolgreichen Anwendungen berufen kann, auch wenn jede einzelne Anwendung aufgrund des unikaten und komplexen Zusammenhanges noch nicht im Wirkungsverlauf erkennbar dokumentierbar sind.

            Das Problem hatten wir nicht nur mit der Homosexualität ja auch lange genug:
            Jeder Betroffene wußte, daß bei ihm etwas „anders“ ist, das aber zu ihm gehört, er es gern völlig natürlich annehmen möchte – nur die Wissenschaft erkannte zu lange auf rein KULTurelle Simulation und / oder „Abartigkeit“ statt auf NATürliche Identität, weil ihr Zollstock und ihr Fernrohr nicht ausreichte, das besser zu erforschen.

            Sorry, hoffentlich verzeihen mir die Freunde dieses blogs einen Beitrag zum Thema, anstelle eines üblichen zu den Thematisierenden.
            Auch versteht sich von selber, daß diese Gedankengänge Antwort an Andrea und nicht etwa ein vollständiger Abriß mit dem Anspruch einer wissenschaftlichen Darstellung ist, sein kann.

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        • maSu sagt:

          Ja klar. So lange man die Tablette Antibiotika nicht ganz nimmt, sondern auf 250 Badewannen verteilt 0,2Liter entnimmt und diese dann trinkt und behauptet, so sei es Wirkungsvoller, so lange haben wir in Europa auch Hexen verbrannt.

          Wirkungen konnten bei Homöopathie nicht nachgewiesen werden.

          Der Placebo-Effekt hat durchaus Wirkungen. Aber ich habe noch keine Studie gesehen, die den Placebo-Effekt ausschließt und eine Wirkung von div. Globuli nachgewiesen hat.

          Dabei wäre es so einfach:
          Man sagt beiden Gruppen, sie würden ein wertloses Placebo nehmen, das keine Wirkung hat. Und eine Gruppe bekommt dann *hochwirksame* Globuli. Hätten Globuli eine Wirkung, dann würde die Gruppe, die die hochwirksamen Medikamente bekommt, irgendwelche Wirkungen beobachten können.

          Aber klar, nach Meinung von Homöopathie-Anhängern muss man die Nichtexistens beweisen. Sorry, so funktioniert Wissenschaft nicht!

          1) Man hat eine Theorie
          2) Man kann in wiederholbaren Experimenten zeigen, dass an der Theorie was dran ist
          3) Andere Wissenschaftler suchen nach methodischen Fehlern in den Experimenten bzw. zeigen, dass das Experiment nicht als Beleg der Theorie geeignet ist.

          DU – werte Michaela – über springst Punkt 2.

          Nur für dich:
          Ich behaupte, der Mond besteht zu 100% aus Frischkäse. Und nun beweis das Gegenteil! Und komm mir nicht mit Steinchen daher, die aus deinem Vorgarten stammen könnten!

          Ich wünsche guten Flug.

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          • Michaela Lusru sagt:

            @maSu sagt: Juli 6, 2015 um 12:51
            Nun, maSu, es sieht so aus, als ob du dich noch nicht so sehr aktualisiert hast.
            Wenn du behauptest, „der Mond besteht zu 100% aus Frischkäse“, muß ich nichts tun, um das Gegenteil zu bewiesen:
            Es ist damit bereits bewiesen, da du ein blödsinniges Beispiel anführst, gelle?

            Es sei denn, ich behaupte nunmehr meinerseits, daß bei dir etwas zu „x“ % aus Frischkäse besteht, natürlich ohne nähere Angaben, um anzügliche Zweideutigkeiten zu vermeiden.
            Dann hätten wir genau die vergleichbare Situation zu dem von dir vehement (und von mir und anderen) mehr oder weniger geistreich gepflegten Homöopathiestreit, verstanden?
            Ich denke ja.
            Bis hierher war das wohl nix.

            Zu deiner „Wissenschaftlichkeit“
            Ja, so geht das normalerweise, bis eben bei so etwas wie z.B. Homosexualität oder Brustscreening, da galoppiert die gesamte Wissenschaft nach genau deiner Methode „Simpel“ viel zu lange in völlig falsche und damit auch oft überflüssigerweise tod- und leidbringende Richtungen, warum?
            Weil da jemand mit dem Schraubenzieher und dem Lineal nach Duden-Anleitungen Wissenschaft betrieb, statt den gesunden und breiten Menschenverstand und die ERFAHRUNGEN vieler anderer mitzubenutzen, statt vorhandene Erfahrungen ernst zu nehmen – weil ja diese angeblich nicht zigmal „doppelblind“ reproduzierbar waren.

            Nein, so geht Wissenschaft schon lange nicht mehr, das ist kalter Kaffee von gestern.

            Wer darauf besteht, daß explizit die gesteuerte (weil angeblich steuerbare) Wiederholbarkeit eines hochkomplexen Vorganges die ausschließliche Methodik der Wissenschaft zwecks eigenem Nachweises sei, muß sich nicht wundern, wenn er hernach leider nicht ins richtige Leben zurückgeholt werden kann, weil eben eine Kleinigkeit der Komplexität nicht gesehen, nicht oder falsch beachtet oder die Komplexität generell als nicht geeignet für diese Verfahrensweise erkannt wurde bzw. mit einer unvergleichbaren Situation verglichen wurde, weil schlicht Efahrungen nicht als „wisswenschaftlich anwendbar“ vertan wurden.

            Nicht ich, sondern du überspringst „Punkt2“, (ich spreche nun doch mal wider willen für homöopathisch Praktizierende):
            Wenn Tausende und aber Tausende Erfahrungen an Einzelerfolgen vorliegen, besteht eben noch lange nicht – wie in der Klippschule gern angenommen – die ebenso häufige Möglichkeit der Vergleichbarkeit und erst recht nicht die der zur Wiederholbarkeit geeigneten Dokumentationsbedingungen, was der Natur DIESER Sache entspricht, auch wenn krude Sparsamkeitsfetichisten in solchen Situationen das gern fordern und behaupten.

            Was du da zugrunde legst, ist im Prinzip das, was Schäuble&Co gerade von den Griechen fordert:
            Bei den Iren „hat es funktioniert“, bei den Spaniern, den Portugiesen, Italienern … – wieso dann nicht bei den Griechen? – und das typisch ohne zuvor die Vergleichbarkeit sauber zu prüfen, z.B. die Ausgangssituation, der Ausgangszustand, die konkret JEWEILS vorhandenen eigenen Hilfsmittel, die Versehrtheit / Unversehrtheit jedes einzelnen „Patienten“ …
            Menschen und ihre Gesellschaften sind hochkomplexe biologische und soziale Systeme, da ist nix mit dem „Kleinen Einmaleins“ …, da sollten nicht nur meßbare Substrate und sachlich-fachliche sondern auch menschliche Reife agieren.
            Schon mal gehört: Menschliche Reife, menschliche Erfahrung als Produktivkraft?
            Sicher nicht, denn Nachweis solcher Wirkung paßt nicht in dein 1, 2, 3

            Ich laß das mal, jeder weiß, was gemeint ist.

            Und komm mir nicht (weiter) mit Bröckchen daher, die von deinem Frischkäse stammen sollen – guten Schimmel auch noch, an welchem Käse auch immer.

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            • maSu sagt:

              Ach so, der Mond ist nicht aus Frischkäse, weil di das so sagst … Und plötzlich gelten auch hier und da Wissenschaftler. Aber kaum geht es um Homöopathie, dann sind die gleichen Wissenschaftler böse und vergalloppieren sich. Grandios.

              Dreh beim nächsten Duschen bitte das heiße Wasser nicht zu sehr auf. Schönes Leben noch.

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          • Michaela Lusru sagt:

            @maSu
            Ach ja:
            „Der Placebo-Effekt hat durchaus Wirkungen. Aber ich habe noch keine Studie gesehen, die den Placebo-Effekt ausschließt und eine Wirkung von div. Globuli nachgewiesen hat.“

            Ich denke mal, du hast KEINE betreffende Studie gesehen, weil es keine gibt, die dem (von dir erwähnten) seriösen Anspruch der Wissenschaftlichkeit so entspricht, daß sie als „wiisenschaftlich durchgeführt und anerkannt“ sind.
            Was vorliegt, sind lediglich übliche Placebo-Arrangements, die aufgrund der geringsten Beteiligtenzahlen und zu sehr arrangierten Bedingungen leider ausfallen und nicht als Experiment für Informationswirkungen akzeptiert sind.
            Man kann nicht die Temperatur mit dem Kilometerzähler messen wollen, auch wenn es noch so heiß ist.
            Bis es Verwendbares gibt zur Überprüfung von Homöopathie gilt menschlicher Verstand und – Reife, Erfahrung sowie der je einzelne Heilerfolg.
            Nicht ein einziges homöopathisches Mittel tritt „in den Wettbewerb “ mit extrem stofflich angesetzten Mitteln, wie z.B. Antibiotika – wer erzählt nur diesen – Frisch? – Käse?

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  8. Nebenbei, gibt es eine Beweis für Homöopathie!

    In den homoötischen Dosen angewndete Kalorien garantiern ein Abnehmen!!😦

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    • robert w. sagt:

      endlich mal ein tragfähiger Beweis für die Homöopathie!

      Kalorien verursachen Fettsucht, also muss man Kalorien zu sich nehmen, um abzunehmen. Und am besten diese Kalorien noch verdünnen äh potenzieren …
      (nein, müsste mich nicht zum fettlogik-blog schicken😉 )

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  9. Hatte tatsächlich letztens eine vergleichbare Diskussion. Meine Aussage war: „Alle Extreme sind sich ähnlich.“ Daraus wurde dann am Ende: „Du meintest, dasss li u re extrem immer gleich schlimm ist.“ Gebe zu was ich gesagt habe war vielleicht etwas pauschal, aber von „ähnlich“ zu „immer gleich“ zu springen finde ich schon etwas heftig. Eigentlich war im vorherigen Kontext auch gar nicht von Links und Rechts die Rede, sondern von den extremsten „Femis“ und „Maskus“ (wobei das möglicherweise für manche wohl auch keinen Unterschied macht).

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  10. Michaela Lusru sagt:

    @Resolute Nuss sagt: Juli 4, 2015 um 00:36
    > Meine Aussage war: “Alle Extreme sind sich ähnlich.” Eigentlich war im vorherigen Kontext auch gar nicht von Links und Rechts die Rede, sondern von den extremsten “Femis” und “Maskus” (wobei das möglicherweise für manche wohl auch keinen Unterschied macht).<
    Wenden wir hier mal das tatsächliche Prinzip von Homöopathie im Diskurs an, Gleiches mit Ähnlichem zu bekämpfen, hieße das nichts anderes, als das Rechtsextreme und Linksextreme (wie auch extreme Maskus und extreme Femis) die "hohe Schule der Homöopathie" praktizieren wollen, sie schlagen mit Gleichem / Ähnlichem in Stil und (fehlender) Substanz aufeinander ein – nur ob sich da auch die beabsichtigte Wirkung von Homöopathie, der gesunde Ausgleich des Mangels, einstellt?
    Die damit oft beabsichtigte Eliminierung des Einen durch das andere soll, ließ ich mir von Historikern sagen, eine Fragwürdigkeit aus menschenrechtlicher Sicht darstellen, die wenig hilfreich ist.
    Was sagt uns dies?
    Gleiches ist immer ähnlich, Ähnliches nicht immer gleich, aber Ähnliches und Ähnliches durchaus gelegentlich als gleich erkennbar – ohne dabei zu pauschalisieren …
    Der Rahmen ist es, das Framing, das Keying zwischen den Parts!

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  11. Zerdenkender sagt:

    Früher haben mir die Mittelchen immer geholfen und selbst wenn es nur Placebos waren. Arnica-Kügelchen schmecken zudem verdammt lecker!.

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  12. Eshmael sagt:

    OH MEIN GOTT HERR DOKTOR MEIN KIND HAT ALLE GLOBULI AUF EINMAL GEGESSEN WAS SOLL ICH TUN?

    ….

    Na ich würde sagen heute nix Süßes mehr.

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  13. Michaela Lusru sagt:

    @Eshmael sagt: Juli 8, 2015 um 08:01

    „Na ich würde sagen heute nix Süßes mehr.“

    RICHTIG ! Ohne „mit Gott“ funktioniert Homöopathie eh nicht, die ist frei vom Göttlichen.

    Aber nicht gleich so streng, eventuell ist ja noch etwas Birkenzuckerschokolade im Haus, da ist nur halb soviel und nur zuckerähnlicher Zucker drin, das – neben anderen „Funktionen“ – auch noch gegen Karies „arbeitet“ und den Stuhlgang reguliert – na weißt schon: aber bitte auch davon nicht so viel!
    Zuckriger Tag heute, wohl ne Weile enthaltsam gelebt?
    Aber im Vertrauen: Dein Witz ist sehr sehr alt, hast du auch etwas von heute?
    Z.B. mal was gegen Komplementärmedizin? Aber nicht immer mit „Gott“ und so.

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