Aufreizend.

Veröffentlicht: Juli 7, 2015 in Uncategorized

reiz

Kommentare
  1. Helge sagt:

    Faktisch inkorrekt. Das #hotpantsverbot wurde wohl eher wegen Kleidungsexzessen von Jungen erlassen. Es ist halt nur etwas schwierig, Kleidungsvorschriften nur für ein Geschlecht zu formulieren.

    Siehe dazu: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.hitze-in-baden-wuerttemberg-darf-die-hotpants-in-der-schule-sein.cfd8da26-f9a2-4a08-a295-f516dba46287.html

    „Wer immer mit zu wenig Stoff am Körper im Klassenzimmer sitze und uneinsichtig sei, müsse solch ein übergroßes Shirt tragen: Bisher sei das aber erst zweimal vorgekommen – und zwar nicht wegen einer zu kurzen Hose eines Mädchens: Zwei Jungen trugen Hänge-Hosen mit dem Schritt in den Kniekehlen – freier Blick auf die Unterhose inklusive.“

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    • Dir ist aber klar, dass der Comic nichts mit dem Hotpantsverbot zu tun hat, ausser dass zufällig das Wort „Hotpants“ darin vorkommt?

      Ich weiß also nicht, was du als „faktisch inkorrekt“ zu widerlegen versuchst.

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      • Helge sagt:

        Nein. Das war mir nicht klar. Ich ging tatsächlich davon aus, dass er vom #hotpantsverbot inspiriert wurde. Sorry, falls ich das missverstanden habe.

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    • Mr. Greeb sagt:

      Kleidungsexzesse? Wtf. Auch Jungs sollten anziehen können was sie wollen.

      A) ob du auf ne jeans oder ne Unterhose schaust sollte keinen Unterschied machen, in beiden Fällen solltest du davor gerettet sein den Anblick von Nacktheit ertragen zu müssen. Daher gibt’s garkeinen Grund für die ganze Story

      Und b) der viel wichtigere Punkt, wenn dir nicht gefällt wieviel der ein oder die andere anhat schau verdammt nochmal nicht hin.

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  2. merkwürdig, dass diese Debatte immer so abgleitet.

    Natürlich kann man es merkwürdig finden, wenn 12jährige Kleidung tragen, die dafür konzipiert ist, sexuelle Signale zu senden, weil das eben eine Sexualisierung von Kindern ist, ohne gleich pädophil zu sein.

    Und wenn man eine Schülerinnen von 16-19 nimmt, dann kann natürlich auch eine sexuell sehr aufgeladene Stimmung entstehen. Und die kann eben einem Lernklima nicht zuträglich sein.

    Insofern muss man eben eine Balance finden zwischen zu sexy und angemessens Kleidung für das Wetter.
    Niemand muss Hotpants und Bauchfrei tragen, die Jungs überleben ja auch mit mehr Kleidung.

    Man kann dann über den Grad diskutieren. Auch bei Hotpants gibt es Abstufungen.
    Sollte ein Lehrer bemerken, dass es den Unterricht stört, etwa, weil die Jungs mehr auf die Mitschülerinnen schauen als auf die Tafel, dann finde ich es auch okay, wenn eine Schule da was macht.

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    • HIMMELARSCH, wenn ich über das HOTPANTSVERBOT AN SCHULEN hätte schreiben wollen, hätte ich das getan. Habe ich das? NEIN.

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    • Der Transhumanist sagt:

      Ja aber lasst uns doch über’s Hotpantsverbot reden, ich habe mich bisher auch noch nicht eingemischt ^^

      Ich denke nicht, dass man sich selbst sexualisieren kann. Das macht immer der Betrachtende. Es gibt Menschen, die finden einen Baum sexuell anziehend, hat sich der Baum dann sexualisiert?
      Man kann aber natürlich Kleidung so auswählen, dass man bestimmte Reaktionen provoziert. Was für Reaktionen das sind, ist aber sehr abhänging von den gesellschaftlichen Bedingungen. Vor ein paar Jahrzehnten war es doch noch total geil, wenn eine Schauspielerin nackte Beine auf der Leinwand gezeigt hat. Und ich nehme bei sowas immer gerne Urstämme als Beispiel. Dort sind die Damen meist oben ohne. Deswegen finden die Männer Brüste immer noch anziehend, aber sie starren da nicht ständig drauf, weil sie den Anblick gewöhnt sind.
      Also stellt sich mir die Frage, ob es die Sache wirklich besser macht, den Mädels zu sagen, sie sollen mehr anziehen, denn dann gucken die pubertierenden Jungs doch erst recht auf das bisschen Haut, was noch gezeigt wird. Finde ich auch nicht schlimm.

      Aber warum lässt man die jungen Leute dann nicht einfach anziehen was sie wollen, damit sie sich ausprobieren können?
      Aus meiner Schulzeit weiß ich, dass wir
      a) nicht (ständig) auf die Mädels gestarrt haben und
      b) im Teenageralter auch in reinen Jungenklassen kaum aufgepasst haben xD
      Wenn der Lehrer den Unterricht interessant gestaltet, wird auch aufgepasst, das hat nichts mit der Kleidung der SchülerInnen zu tun.

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      • Shark sagt:

        Du schreibst: „Dort sind die Damen meist oben ohne. Deswegen finden die Männer Brüste immer noch anziehend, aber sie starren da nicht ständig drauf, weil sie den Anblick gewöhnt sind.“

        Ist dem so?

        >>A lot of people think it’s just the human nature to be fascinated with breasts but in many cultures, breasts aren’t sexual at all. I interviewed a young anthropologist working with women in Mali, in a country in Africa where women go around with bare breasts. They’re always feeding their babies. And when she told them that in our culture men are fascinated with breasts there was an instant of shock. The women burst out laughing. They laughed so hard, they fell on the floor. They said, „You mean, men act like babies?“<<

        Carolyn Latteier, in Berman & Berman's TV program "All about breasts", aired June 4, 2002

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        • Der Transhumanist sagt:

          Das unterstützt aber dennoch meine These, denn ich habe ja gesagt, was als sexuell anziehend empfunden wird, ist zum Teil gesellschaftlich bedingt.

          Allerdings glaube ich die Ssche mit den Brüsten so nicht ganz. Schließlich muss man sich Fragen warum Frauen überhaupt Brüste haben, weibliche Affen haben das in der Form nicht. Es gibt doch die Theorie, dass sich aufgrund des aufrechten Ganges die Brust als „Arschersatz“ etabliert hat. Da die Hintern nicht mehr auf Augenhöhe der Männchen waren.
          Ich halte das nach wie vor für einleuchtend.

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  3. Genau! Komisch, war da der Artikel über die Kleiderverordnung in Horb, BW, der Auslöser?
    http://www.sueddeutsche.de/bildung/baden-wuerttemberg-schule-verbietet-aufreizende-kleidung-1.2553342
    Genau das hab ich mir nämlich bei der Lektüre auch gedacht.
    Problem auch: Wie definiert man „aufreizend“? Die Schwelle ist da nämlich innerhalb von Kollegien von Person zu Person recht verschieden… Ich hab mich manches Mal gewundert, wegen was für Kleidungsstücken an Schülerinnen 2 KollegINNEN (!) rummeckerten…

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  4. Bullet sagt:

    Tja, es gibt eben Leute, die immer irgendwo einen Spruch hinterlassen m… ups.

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  5. Soll ich was dazu sagen…? Ach neee… zu heiß.

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  6. maSu sagt:

    „Wenn du nicht willst, dass etwas sexualisiert wird, dann sexualisiere es nicht!“

    Das ist so eine alte Regel, an die sich Menschen halten sollten. Lehrer, Eltern und Schüler, die gewisse Kleidung für aufreizend halten, erklären diese Kleidung erst durch ihre Auffassung für aufreizend. Wäre es allen egal, dann … wäre es ja eben nicht aufreizend, sondern egal. Wunderbare Logik.

    Aber stattdessen gibt es empörte Idiot*_Innen überall, deren Hauptberuf „Empörtsein“ ist. Und schon wird eine kurze Hose, die theoretisch auch Männer tragen (ältere Semester kennen derartig kurze Hosen noch – auch für Männer!) können, etwas dämonisches. Frisch aus der Hölle emporgestiegen um unsere Kinder zu fressen.

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    • maSu sagt:

      Disclaimer: „Kurze Hosen“ steht hier nur stellvertretend für Kleidung, die potentiell als Aufreizend empfunden werden könnte.

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  7. Coffee Kitty sagt:

    Wenn einem heiß ist, zieht man wenig an, damit es nicht noch heißer wird. Dazu sind kurze Klamotten da. Egal ob man 12 oder 32 ist. Aber mir wurde auch mit 13 schon von meinen Mitschülerinnen vorgeworfen, ich hätte doch nur so kurze Sachen an, um bessere Noten zu kriegen. Dabei waren es einfach bloß fu**ing 30° im Schatten. Und ich wäre trotzdem fast sitzengeblieben:/

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  8. Dago sagt:

    Lachhaft, welcher Mann würde sich über so etwas aufregen.

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    • turtle of doom sagt:

      😀

      Der Mann, der zufälligerweise Vater dieses Mädchens ist. Oder der Mann, der ganz teuer die züchtigen, knielangen Hosen/Röcke der Tochter bezahlt und voller Neid darauf blickt, wie der Papa in der Nachbarschaft Geld spart, indem er ihnen knappere und somit günstigere Kleider kauft.

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  9. Christine sagt:

    Haha, der ist gut. ^_^

    Wie man es dreht und wendet: das weibliche Geschlecht ist völlig übersexualisiert. Ein Hotpantsverbot ist genau so eine Übersexualisierung wie alte Opas die auf junge Mädchen gaffen. Da möchte man nur sagen: Werdet mal was reifer! Mein Körper gehört mir, nicht euch! Egal welches Alter ich habe.

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    • Helge sagt:

      Und dein Körper wird dir genommen, wenn jemand ihn unerlaubterweise (?) anschaut? Interessante Betrachtungsweise.

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      • turtle of doom sagt:

        Ich glaube, kaum jemand hat etwas dagegen, wenn jemand eine toll aussehende, deutlich jüngere Person sieht, sich daran erfreut, lächelt, und weitergeht.

        Egal ob in Hotpants in der Schule oder im Badekleid im Schwimmbad.

        Peinlich wird es bloss, wenn jemand dies als Anlass nimmt, um die Handynummer zu erfragen, auf ihren Körper zu glotzen, oder aus den Mundwinkeln zu sabbern. Sexuelle Anziehung kann ein Betrachter nicht ignorieren. Er muss aber entscheiden, wie er darauf reagiert.

        Ein Schulkamerade von mir – nota bene bei einer evangelikalen Kleinkirche – sagte mir, er gehe nicht ins Schwimmbad, weil dies eine „Fleischschau“ sei. Für andere Menschen wäre das Schwimmbad ein Ort, wo man lebensfrohe und entspannte Leute sieht, bei denen man sich mit dieser Lebensfreude anstecken kann.

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  10. SirFoomy sagt:

    Ich bin mir nicht sicher, was ich von einem Erwachsenen Menschen halten soll dem auffällt wenn ein Kind oder eine Jugendliche(r) „aufreizende“ Klamotten an hat. Die Tatsache, das diese Kleidung an einem Kind oder Jugendlicher(r) zu sehen ist, sollte IMO das adjektiv aufreizend komplett ausschalten. Außer mit diesem Erwachsenen stimmt was nicht.

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    • Arne sagt:

      Eine attraktive 16jährige in knappen Klamotten sieht für die meisten Männer scharf aus. Man kann sich das auch nicht wegwünschen, indem man behauptet, mit solchen Männern „stimme etwas nicht“.

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      • Nachtschattengewächs sagt:

        Und auch 13-14-jährige Mädchen sind gelegentlich schon tief in Tanner 3. Ich habe blos nie so genau verstanden was daran so ablenkend sein soll. Ich gebe ja zu dass mir der Bezug fehlen mag, aber nachdem die meisten von den Heten die ich kenne, es trotz herumhängender Titten in der unmittelbaren Umgebung schaffen sich mühelos auf etwas Anderes zu konzentrieren, wundere ich mich manchmal wieviel von der vielbeschworenen Ablenkungskraft der weiblichen Brüste stereotype Rollenkonformität ist.

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        • Adrian sagt:

          Ich versteh auch nicht was daran ablenken sein soll. Die halbnackten Männer auf den Straßen stimmen nicht froh und regen meinen Kreislauf und meine Endorphine an.

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  11. Nachtschattengewächs sagt:

    Also generell halte ich short shorts und crop tops ( oder gar kein Hemd ) bei dem Wetter alters- und geschlechtsunabhängig für eine gute Idee. Ich würde mir da erst Gedanken machen wenn FMP dazukommen.🙂

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  12. Ich bin also als Vater pädophil, wenn ich mich an der textil-systemkonformen Vernuttung der Kinder stoße, ja? Du kannst unmöglich Kinder haben, sonst würde Dir irgendwo der Faktor „100.000“ – also der Menge an Kindern, die jährlich verschwinden – querhängen. Und nun drauf auf mich – wie gehabt, wenn Dir Kommentare quergehen. Widerlich ist das.

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    • Etwas Käse zum whine?

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      • only_me sagt:

        @EMN: Du hast viel gelernt in deinen Feminismus Studien.
        Wie man scheiße argumentiert zum Beispiel.

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        • Nachtschattengewächs sagt:

          Nuja, der Einwand war etwas ungenau formuliert.

          Laut SZ::

          Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 100 000 Kinder als vermisst gemeldet. 98 Prozent von ihnen tauchen nach wenigen Stunden wohlbehalten wieder auf. Ein sehr kleiner Teil bleibt verschwunden: Zurzeit gelten 3035 Kinder in Deutschland als vermisst.

          Und was die nun an hatten geht daraus nicht hervor. Insofern könnten böswillige Leute rein von der Formulierung des Einwandes her irreführende Instrumentalisierung von kontextfreien Zahlen unterstellen.

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      • Ist Dir Dein „Erfolg“ zu Kopf gestiegen?

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        • Wie kommst du auf die Idee, dass ich es früher gut gefunden hätte, wenn man mich in den Kommentaren blöd von der Seite ankackt und gleich mit „und jetzt bist du ja eh wieder gemein SO WIE IIIIIIMMMEEEER!!“ nachsetzt?^^ Aber ich mag, wie du „Erfolg“ in Anführungsstriche setzt. Ein Teil des Erfolges sind ja hohe Klickzahlen… Ich finde, du solltest konsequenterweise nicht zu diesem „Erfolg“ beitragen^^

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        • Lilly sagt:

          @Tristan: Glotzt du deiner Tochter auf den Arsch? Du hast keinerlei Grund sauer zu sein. Der Comic soll nichts gegen diese sein, die sagen, dass ihre Kinder sich nicht so kurze Sachen anziehen sollen. Der Linke regt sich auf, dass die Mädels kurze Sachen anhaben und die Rechte kontert.

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    • nenzija sagt:

      „Pädophil“ würde ich das jetzt nicht grade nennen … „Dramavatti“ trifft’s in meinen Augen ganz gut.

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    • maSu sagt:

      100.000 Kinder verschwinden jeden Tag, weil sie Hotpants oder Miniröcke trugen. Gefährlich. Nein eben nicht. Widerlich ist nur eines: Dieses ewige Gejammer – „denkt doch mal an die Kinder!!!“ – und das mit dem Ziel, die Gesellschaft mit der Angst vor dem Verlust des Kindes zu konfrontieren um irrationalen Bullshit in Parlamenten usw. durchzudrücken.
      Wie viele Kinder tatsächlich vermisst sind und wie viele von den 100.000 Kindern nach extrem kurzer Zeit wieder auftauchen (ohne das ein Verbrechen usw. vorliegt), das interessiert natürlich nicht!

      Denn: Die Desinformation geht mit der Panikmache Hand in Hand!

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    • shark9999 sagt:

      „Und nun drauf auf mich – wie gehabt, wenn Dir Kommentare quergehen. Widerlich ist das.“

      Widerlich ist, dass du schon auf beleidigende Manier hier auftrittst und dann scheinbar erwartest, dass dir sachlich entgegnet wird.
      Das wundert mich bei so einigen Leuten, die hier meinen, EMN sei nicht kritikfähig. Gleich mal einen Vorwurf einstreuen, und gewürzt mit Beleidigung und der Prophezeiung, dass „draufgehaut“ wird, und dann auch noch denken, dass eine ebenso unsachliche Antwort ungerechtfertigt ist. Verstehe ich nicht.

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  13. gruenkariert sagt:

    Manchmal wünsche ich mir, die Leute würden mal drüber nachdenken, dass es vielleicht erstrebenswerter sein könnte, wenn das eigene Kind sich wie ein leicht bekleideter Popstar/Schauspieler/Sportlerin/Medienfuzzi anzieht, als wenn es sich wie ein religiöser Fanatist oder, aus Angst all euren widersprüchlichen scheiß Normen nicht entsprechen zu können, wie ein Kartoffelsack anzieht.
    (Der Popstar hat für sie ganz offensichtlich einen Wert als (selbst gewähltes!) Vorbild – wären die Eltern optisch als Vorbild geeignet, würden sie sich wohl freiwillig so kleiden…^^)

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  14. uepsilonniks sagt:

    Ich empfinde diesen Comic als gegen ältere Männer verletzend und beschämend.

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  15. Flowermaid sagt:

    Was für ein Austausch… ich habe eine Tochter im Teenageralter und ich gehe mit dem Baum…wer sie als Sexualobjekt gehen will der tut das. Danke für den Comic

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  16. kinchkun sagt:

    Also ich glaube, mit 12 hat man schon eine Sexualität und auch Schamempfinden.

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  17. kinchkun sagt:

    Nebenbei frage ich mich, warum man nicht Nägel mit Köpfen macht. Man kann imho sämtliche Bekleidungsvorschriften im öffentlichen Raum kicken. Von mir aus können die auch nackt zur Schule gehen, wenn sie ein Handtuch auf die Stühle legen.

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  18. Lasst doch 12jährige 12jährige sein. Kinder. Und keine „kleine Erwachsene“. Hat nichts mit Hotpants zu tun, sondern mit dem allgemeinen Auftreten, Schminke, Push-Ups etc. Meine Töchter hatten zum Spielen „auf der Gass“ entweder kurze Kleidchen an oder so luftige Stoffhöschen. Lange bevor der Begriff „HotPant“ in Deutschland Eingang gefunden hatte. Und in der Schule luftige Kleider.

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    • 12jährige sind keine kleinen Kinder mehr, sondern an der Schwelle zur oder bereits in der Pubertät. Und nicht jeder Mensch wird gleich schnell früh erwachsen. Bei manchen beginnt die Pubertät vielleicht mit 11, bei anderen mit 14. Zum sich selbst finden und ausprobieren gehört auch die Eigen-/Außendarstellung und damit auch Kleidung und Make Up. WTF, selbst Grundschulkinder nutzen sowas im Spiel. Die Überzeichnung dieses Verhaltens ist auch erst mal normal! Außerdem weiß zum einen nicht gleich jeder, was einem wirklich steht oder sie übertreiben bewusst, weil sie provozieren und sich abgrenzen wollen!

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  19. afictionesse sagt:

    /Ironie an/

    Hey EMN,

    kann es sein, dass sich dein Comic auf das aktuelle Hot Pants-Verbot bezieht?

    /Ironie aus/

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    • netreaper sagt:

      Na klar. Sie schreibt über das Hotpantsverbot ohne über das Hotpantsverbot zu schreiben.
      Und wehe… WEHE jemand brüskiert sie damit zu behaupten sie würde über das Hotpantsverbot schreiben…!!!

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  20. Anna sagt:

    Ich finde, hier wird ein wichtiger Punkt gar nicht angesprochen:
    Unter den Klamotten sind die alle nackt o.O
    Wenn das mal nicht zu aufreizend ist…

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  21. blaupause7 sagt:

    Knappe Kleidung wird sowieso überbewertet. Bei großer Hitze sind weite, luftige Klamotten aus Naturfasern ohnehin viel besser; vielleicht muss man bei 30°C erst mit dem Allerwertesten an der Sitzfläche festkleben, um festzustellen, dass Hotpants vielleicht doch nicht immer so cool sind.

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    • flyingcircus sagt:

      Kürzlich stand im Spiegel ein Interview mit einem Sexualwissenschaftler, der zum Ausdruck brachte, dass sich die meisten Männern von sehr jungen Frauen, um nicht zu sagen, von Mädchen sexuell angezogen fühlen. Demnach ist das überhaupt nichts Ungewöhnliches, wenn erwachsene Männer Mädchen „auf den Arsch“ schauen – man mag es beklagen und verwerflich finden, aber junge Frauen wirken auf die meisten Männer erstmal auch sexuell sehr anziehend.

      Man läßt sich das natürlich nicht anmerken, denn die Mädels sind immer noch minderjährig, als solche Schutzbedürftig und als Mann ist man ja immer noch mehr als nur sein Sexualtrieb. Und genau an diesem Spannungsverhältnis setzt dann eine Mode an, die alles daran setzt, diese Blicke der Männer auf sich zu ziehen. Das hat doch nichts mehr mit „luftiger Kleidung weil schönes Wetter“ zu tun. Wären die Hosen einen Tacken länger, würden die Mädels sicherlich nicht sofort umfallen. Nein: Hier geht es darum, zu zeigen, was man hat und gerade diese Blicke zu „ernten“ zwecks Bestätigung – und Bestätigung ist eine ganz harte Währung, gerade bei jungen Leuten. Es ist halt nur die Frage, ob es sinnvoll ist, Macht über mein männliches Gegenüber zu gewinnen, weil ich es mal ganz beiläufig ein bißchen geil mache.

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      • Nick sagt:

        Es ist halt nur die Frage, ob es sinnvoll ist, Macht über mein männliches Gegenüber zu gewinnen, weil ich es mal ganz beiläufig ein bißchen geil mache.

        Ich würde sagen: Irgendwann fangen Teenies an, ihre Reize auszuprobieren und natürlich übertreiben sie dabei manchmal. Aber andererseits ist auch nicht alles, was reizt, ein Ausprobieren. Ich würde aber behaupten, dass eine 12-Jährige, die noch auf dem Stand ist sich nur für Puppen zu interessieren auch dann wenig reizt, wenn sie knapp bekleidet ist.

        Rechtsi und Linksi scheinen also aneinander Vorbei zu reden, zumal Linksi die „12-Jährige“ vermutlich zu dramatisierungszwecken etwas zu jung ansetzt.

        Linksi ist offenbar nicht glücklich darüber, dass sein Reizsystem von sich ausprobierenden Teenies verwirrt wird. Rechtsi hat dafür wenig Verständnis und versuchts halt mit der moralingeladenen Totschlagtrope des insgeheim notgeilen konservativen alten Sackes.

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  22. […] Erzählmirnix hat (natürlich ohne Zusammenhang zu den Hotpants, wie sie in den Kommentaren schreibt) einen Comic mit ähnlichen Inhalt: […]

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  23. Libertär sagt:

    Mal ne Frage: Warum regen sich die Leute eigentlich über sowas auf? Warum lässt man die Mädels nicht einfach tragen, was sie wollen? Die einen tragen lieber Hotpants, die anderen Burka… Wo ist das Problem? Leben und leben lassen…

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