Kunden.

Veröffentlicht: Juli 8, 2015 in Uncategorized

KUNDEN

Kommentare
  1. noxneurotica sagt:

    Schlimm find ich im Restaurant immer ‚ich krieg ein Bier‘ oder ‚Machst mir einen Kaffee, ja?‘ Klar kann der Kellner nicht sagen ’nee, ich mach hier gar nichts‘ aber mit so einer Selbstverständlichkeit anzukommen ist trotzdem echt assig. Ich sag immer ‚ Ich hätte gerne …, bitte‘ – und das ist einfach Reflex. Wer sich schon dafür zu schade ist…

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  2. Shark sagt:

    Das ist zwar Realität, was Linksi da von sich gibt, aber leider noch gar nichts. Es gibt Leute, die sich auf so einem Niveau verhalten, da fällt einem echt nichts mehr ein. Und man glaubt es nicht, wenn man es nicht selbst miterlebt hätte. (Wer die Seite „notalwaysright“ kennt, dem brauche ich keine Beispiele zu bringen…)

    Seit ich mal im Verkauf gejobbt habe, bin ich besonders freundlich zu Verkäufern und Kellnern und habe volles Verständnis, wenn die mal mies drauf sind. Der Grund, warum die es sind, saß sicher ein paar Tische weiter oder stand in der Schlange vor mir.

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  3. Ich versteh Leute nicht die nicht höflich sind.
    Man kann sich überall als Arschloch aufführen, aber darf sich dann halt nicht wundern wenn man als solcher behandelt wird.
    Höflichkeit, sollte selbstverständlich sein, nicht sich als Arsch aufzuführen.

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  4. Steffi sagt:

    Oh ja, leider ist es so (oder noch schlimmer).

    Man kann sich ja als Verkäufer(in) schon darüber freuen, wenn´s nicht einfach nur „Roggenbrot!!!11!!“ heißt.
    Die Formulierung „Ich bekomme“ finde ich auch sehr unhöflich, allerdings ist das scheinbar im Ruhrgebiet üblich. Mein Freund zumindest kann nicht verstehen, warum ich diese Formulierung unhöflich finde, fand es allerdings auch nicht ganz so lustig, als ich ihn ein paar Mal im Alltag nicht um das Salz gebeten haben, sondern es ebenfalls mit „ich bekomme das Salz“ gefordert habe.

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  5. evilmichi sagt:

    Wie ichs kenn -.-*

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  6. Eshmael sagt:

    Dat wird ja immer teuerer… 2,5€ auf 3,5 in nur 2 Zeilen… Ist das dieser Teuro von dem alle reden?

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  7. Der Kunde ist … manchmal ein Arschloch.

    Ich verstehe unhöfliche Leute nicht, das kostet nichts und bringt manchmal sehr viel – genau so wie ich unfreundliche Chefs nicht verstehe, Lob ist so viel billiger als mehr Lohn…

    notalwaysright.com wurde ja schon genannt.

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  8. lolli148 sagt:

    Das erste verstehst Du falsch. „Ich möchte drei Brezeln und ein Bauernbrot. Geschnitten.“ heißt eigentich „Ich stehe hier jetzt seit 20 Minuten blöd rum, weil du mit Liselotte und Erna über die ersten Zähne von Lenas Tochter sabbelst, statt verdammte Backwaren zu verkaufen. Diesen Saftladen betrete ich nur deswegen, weil das gottverdammte Bauernbrot so lecker ist, sonst würde ich das von einem Automaten beim Aldi kaufen. Es wäre mir lieber, das Bauernbrot von einem Automaten zu kaufen. Und ich möchte das Risiko minimieren, dass du auch mich vollsabbelst, ich wollte nämlich eigentlich nur drei Brezeln und ein Bauernbrot. Geschnitten. Und nicht vollgelabbert werden. Wenn das klappt, rege ich mich vielleicht wieder ab und sage Danke.“

    Die beiden unteren sind gut.

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    • maSu sagt:

      Wie wahr. Wie wahr…

      Das Problem ist eben: Der Kunde sollte sich nicht wie ein König benehmen, er sollte sich wie ein König fühlen!

      Ich warte seit über ende Mai auf Kostenvoranschläge mehrer Handwerker. Immer wenn ich die anrufe und sage: „Wann kommt der Kostenvoranschlag? Ich warte da schon länger drauf!“ kommt nur ein „ja… den schreibe ich noch….“. Darauf frage ich dann, warum der nach 2 Wochen noch immer nicht geschrieben ist und die Antwort: „Ja.. weil ich den noch nicht geschrieben habe!“. Das ist der Moment, in dem ich weitere Handwerker um ein Angebot bitte…. die dann ebenfalls nicht in den Quark kommen und mich genauso dumm am ausgestreckten Arm verhungern lassen.

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      • Andrea. sagt:

        Ja – und beim 3 x Nachfragen nach 2 Monaten bekommt man dann einen Kostenvoranschlag mit sämtlichen Artikeln die bei der Inventur aufgenommen wurden und noch nicht verkauft werden konnten – weil man ja VIELLEICHT das eine oder andere Teil benötigen könnte und außerdem kann man es ja immer noch streichen…😦

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      • Heinz sagt:

        Klar bei guter Auftragslage kümmert man sich um lukrative Aufträge und nicht um Geizhälse, die einen kostenlosen Kostenvoranschlag verlangen.
        Am besten noch von mehreren Firmen gleichzeitig.

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        • Andrea. sagt:

          Ja das versteh ich, normalerweise bekommt man ja vor dem Kostenvoranschlag erst mal eine 1. Teilrechnung – damit die Firmen wissen, dass man ernsthaft vor hat, den Kostenvoranschlag auch zu lesen bzw. Zahlen erkennen kann…

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        • Kostenvoranschläge sind der erste Schritt zum neuen Kunden o.O Wer am schnellsten einen plausiblen Kostenvoranschlag vorlegt hat im Normalfall den Zuschlag, insbesondere wenn der Rest sich so verhält wie oben angeführte Handwerker.

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    • Delilah sagt:

      klar gibt es auch einige Verkäufer, deren Umgang…zu wünschen übrig lässt. Für diese ist Reaktion 1 angemessen.
      Aber warum bekomme ich diese Reaktion, wenn der Kunde in die leere Apotheke kommt, direkt zu mir an den Tresen läuft (wo ich auch alleine stehe), ich ihn mit Lächeln und ‚Guten Morgen/Tag/etc“ begrüße? Und das ganze in einem Ton…aber naja, mit solchen kann ich um. Manche werden ja leider auch sofort ausfallend…

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    • @lolli148 Wohnst du auch auf dem Dorf?🙂 Noch schlimmer ist es bei uns auf der Bankfiliale…

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  9. Delilah sagt:

    Liebling in der Apotheke: Ich: „xy darf ich Ihnen so leider nicht abgeben, das ist verschreibungspflichtig. Da brauchen Sie ein Rezept.“
    Kunde: „Aber ich kenne Ihren Chef! Bei dem beschwere ich mich über Sie!“

    Ich: „Na dann ist das natürlich was anderes. Darf es noch ein Betäubungsmittel und ein Kaffee dazu sein? Und eine Massage, Euer Lordschaft?“ *Konfetti schmeißt*

    Antworten können Spuren von Ironie enthalten…

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  10. Ist vielleicht noch nicht ganz so dreist wie die Beispiele in den Comics, aber während meiner Zeit im Supermarkt hat ein Kunde etwas gesucht und tatsächlich gemeint: „Können sie mir das bringen?“

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  11. Heinz sagt:

    Wobei es auch Verkäufer gibt, die sich ähnlich danebenbenehmen.

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  12. Der war von Twitter inspiriert, oder?😀

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  13. Alex sagt:

    „A Bier bitte“ völlig angemessen.
    ‚Ich brauch a bier‘ bei größeren durschd.

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  14. Mona sagt:

    Nur weil man nicht Bitte und Danke sagt und nicht grüßt, gilt man als Arsch? Wirklich? Das finde ich sehr übertrieben.
    Ich benutze auch sehr oft das Wort „wollen“. Mein Freund verbessert mich dann immer zu „möchten“, aber ich finde da keinen Unterschied. Vielleicht liegt es daran, dass ich Deutsch erst mit 10 Jahren gelernt habe.

    Ich finde Satz 1 des Kunden völlig in Ordnung. Ich bin eher entsetzt, dass man den als etwas Schlimmes einsortieren kann.
    Satz 2 und 3 des Kunden sind ein wenig dreist. Diese Sprüche sind eher etwas für den Verkäufer.

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    • Stell dir Mal vor du hast am Tag 120 Kunden, davon grüßen dich maximal 10 und vielleicht 20 sagen Mal Danke oder bitte. Irgendwann fühlst dich dabei echt verarscht. Wenn jeder zweite Satz den du hörst mit „Ich will…“ beginnt, was im Endeffekt bedeutet „Ich diktiere, du springst!“, dann ist das manchmal einfach frustrierend. Ein paar einfache Höflichkeitsfloskeln helfen da wunderbar um eine entspanntere Ausgangslage zu schaffen🙂

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      • Steffi sagt:

        Meinem Freund ging es ähnlich, der fand „ich bekomme“ total normal. Als ich dann einige Tage im Alltag „ich bekomme das Salz“ und ähnliches forderte. statt darum zu bitten, wurde aus dem „ich bekomme“ aber auch schnell ein „ich hätte gerne“.

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  15. Mika sagt:

    Die Kunst des Verkäufers/Gastgebers, ist es, den Gast/Kunden besser gelaunt zu verabschieden und sein Geld in der Kasse zu haben.

    Die Meister des Fachs begegnen einem Arschloch und verabschieden einen Freund.

    EMN und viele Schreiber hier können das nicht und werden das auch nicht verstehen.

    Sorry, ich konnte mir das nicht verkneifen. EMN, du hast den Beruf verfehlt. Mit der Einstellung wird das nix. Man sollte seine Kunden mögen. Meine Arschlochquote in meinem Geschäft liegt bei einem Promille. Sie kommen und wollen und beim zahlen möchten sie bitte. So geht Service.

    Ist ne Frage der Persönlichkeit.

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    • Dann wird es dich freuen zu hören, dass EMN kein klassischer Dienstleister ist. Zumindest nicht in dem hier angeführten Sinn😉
      Aber als Dienstleister muss ich hinzufügen: Du hast fast Recht. Aber es gibt Grenzen und kein Dienstleister muss sich unter der menschlichen Würde behandeln lassen. Es ist immer ein Geben und Nehmen. Und viele der sog. „Meister des Fachs“ sind der Grund, weswegen wir in einer Gesellschaft leben die viele Dienstleistungen als selbstverständlich ansieht und nicht mehr wertschätzenswert.

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    • Frank sagt:

      Des Geldes wegen einem Arschloch in Selbiges zu kriechen demonstriert keine gute Persönlichkeit. Das mag im Geschäftssinne vielleicht angebracht sein, aber ich denke, jeder hat seine Grenzen. Wahrscheinlich meinst du das mit Persönlichkeit, oder? Außerdem kann man in diesem Falle einen Selbstständigen nicht mit einem Angestellten vergleichen. Aber in einem gebe ich dir Recht: Wer regelmäßig Kundenkontakt hat, sollte ein dickes Fell haben.

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      • lolli148 sagt:

        @Frank: Wer braucht denn eine gute Persönlichkeit, wenn er eine reiche Persönlichkeit hat?

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        • Frank sagt:

          Ok, streiche das „gute“. Und wer reich ist und freche Kunden nicht in ihre Schranken weist, hat erst recht ein Problem. Wer gut ist, muss sich nichts gefallen lassen und hat trotzdem (oder gerade deswegen) Erfolg.

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    • shark9999 sagt:

      Ja, es ist eine Kunst. Aber keine Verpflichtung. Ich denke auch, man kann in einem Zweig, in dem das Gehalt brutto nicht mal die Hälfte des Durchschnittsgehalts (deutschlandweit) ausmacht, nicht verlangen, dass sich der Dienstleister auch noch jede Frechheit gefallen lässt und freundlich lächelt. Das grenzt an Sklaverei und hat auch keinen Lerneffekt für die Arschlöcher dieser Welt.

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    • Nick sagt:

      Man tut sich in solchen Jobs selbst keinen Gefallen, wenn man nicht freundlich ist. Solche Jobs beinhalten auch keinen Erziehungsauftrag.

      Die Kunst ist es, immer freundlich zu bleiben ohne sich dabei zu verbiegen.

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  16. Anna sagt:

    Es gibt auf beiden Seiten Idioten. Aber genauso, wie manche Leute sich denken, dass die Dienstleister echte Menschen sind, verhält es sich mit den Kunden. Ich gehe halt davon aus, dass der miesgelaunte Gast einen miesen Tag hatte. Und gebe mein bestes, dass er bessere Laune bekommt. Oft klappt das auch.
    Es gibt auch Leute, die sind per se unfreundlich. Die sind halt so, die werden auch nicht netter wenn ich mich persönlich angegriffen fühle. Also drüber stehen.

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  17. IULIUS sagt:

    Jeder Mensch hat seine Eigenart sich auszudrücken. Da ist erst einmal rein gar nichts böses dabei.
    Jeder Mensch ist auch in der Lage in Echtzeit das gesprochene des anderen in seine persönliche „Sprache“ zu übersetzen. Das geht automatisch.
    Problematisch wird das nur, wenn jemand anfängt irgendwelche ungeschickten Ausdrucksweisen persönlich zu nehmen und sich beleidígt zu fühlen. Noch problematischer wird es, wenn jemand versucht, andere zu „Zwingen“ seine Sprache (Ausdrucksweise) zu benutzen.

    Höflichkeit kann man auch übertreiben. Wenn ich zum Bäcker gehe will ich dortige Ware kaufen und nicht das Ego des Verkäufers pflegen.

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  18. Hat dies auf Wunderwaldverlag rebloggt.

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  19. […] hat es kürzlich plakativ anhand einiger Kunden dargestellt. Cracked.com hatte eine Liste von “27 Kursen, von denen wir wünschten, dass man […]

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  20. Fledermama sagt:

    Sorry wenn ich so creepy bei „alten“ Posts kommentiere… Aber ich arbeite im Kundenservice an einer Hotline, da geht mir sowas „nahe“. Es ist echt unglaublich, wie manche Leute da mit einem umspringen. In meinem Alltag ist mangelnde Höflichkeit noch das geringste Problem. Eher das angeschrien und beleidigt werden für Dinge, die der Kunde selbst zu verantworten hat. Ich könnte da die dollsten Dinger erzählen („Ja, ich verstehe schon, dass das mein Fehler war. Aber ich bin nicht bereit, die im Vorfeld klar ausgewiesene und vertraglich vereinbarte Gebühr zu zahlen. Ich erwarte, dass so ein großes Unternehmen wie Ihres das übernimmt. Warum sollte ich denn für meinen Fehler verantwortlich gemacht werden?! “ – keine Überspitzung, das wurde mir mal exakt so von einem Kunden gesagt… Am Ende verlangte er dann, mit meinem Manager zu sprechen, weil ich zu dumm sei, sein Anliegen zu verstehen… ).

    Mein liebster Satz zu dem Thema ist „Der Kunde ist König, ja. Aber Adel verpflichtet!“😉

    Sehr schön finde ich auch immer wieder „Das stand da nirgends!“ – „Leider doch. Auf der Webseite im Angebot, 2x während des Buchungsprozesses und nochmal in der Bestätigungsemail“ – „Nein, ich habe das nirgendwo gelesen, damit kann das für mich nicht gelten!“ oder wahlweise „Das war zu klein geschrieben, ohne Brille konnte ich das nicht lesen, das ist Betrug. Ich gehe zu meinem Anwalt!“

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