#merkelstreichelt

Veröffentlicht: Juli 16, 2015 in Uncategorized

merkel

Kommentare
  1. Sabine Osman sagt:

    Klasse, EMN.
    *thumbup*

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  2. Tante Jay sagt:

    einmal kein smiley. Weil das wirklich zum Weinen ist. Diese Distanz ist unfassbar😦

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  3. Mic sagt:

    Ja, auf der einen Seite ist diese Distanz wirklich nicht zu fassen. Aber ich habe auch Verständnis dafür, dass es ab einer gewissen Fallhöhe nicht mehr um Einzelschicksale geht bzw. gehen kann. Das ist im jeweiligen Einzelfall trotzdem tragisch und sicher hätte Merkel hier anders reagieren können und sollen. Aber an der Aussage, die sie getroffen hat, ändert das nicht wirklich etwas.

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  4. Andrea. sagt:

    Am besten kann man reale Existenzangst und Weltschmerz mitsamt dazugehörendem Mitgefühl beim Zwiebelschneiden üben…

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    • Nachtschattengewächs sagt:

      Wann hast du im Fernsehstudio schon Gelegenheit Zwiebeln zu schneiden, ausser in einer Kochshow?

      Aber ja, ich kann auch auf Kommando weinen. Ich weiss nicht ob ich es mit Lampenfieber vor einer Kamera könnte, aber in einem normalen Gespräch vor ein paar Jahren haben zwei von sechs Leuten es problemlos hingebracht ohne auf Hilfsmittel zurück zu greifen. Nicht das man als Mann viel Verwendung dafür hätte ….

      Heisst das jetzt das wir hinter einem öffentlichen Tränenausbruch Berechnung vermuten sollten?

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      • Andrea. sagt:

        Ich denke genauso wenig wie es immer Berechnung ist, kann die Reaktion darauf immer angemessen sein – Menschen sind wahrscheinlich der größte Fehler der Natur … 😉
        im Nachhinein kann man alles besser machen…

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  5. Kuttel Daddeldu sagt:

    Weinende Kinder rühren Dich also nicht. Aha. Eine Heldin…
    Allein schon für Dein „Gutmenschen-Verbände“-Vokabular: ist Dir das tatsächlich nicht peinlich, solch asozialen Müll von sich zu geben?

    Irgendwie schon erstaunlich, dass es in den letzten Jahren in meiner Wahrnehmung zunehmend soviele dissoziale, innerlich verwahrloste Leute umtreibt, sich mit ihrem Mangel an selbst rudimentärster Empathie im Netz zu produzieren..

    Das Mädel lebt hier solange, dass sie bereits astreines Deutsch spricht. Recht widersinnig, dieses Potential überhaupt wieder ziehen zu lassen. Die ganze neoliberale Bagage müsste sich im Gegenteil darum reißen, diese sehr jungen Leute hier im Lande zu halten, denn in wenigen Jahren werden sie in der Generation eh ganz bitter fehlen.

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    • nomadenseele sagt:

      Die ganze neoliberale Bagage müsste sich im Gegenteil darum reißen, diese sehr jungen Leute hier im Lande zu halten, denn in wenigen Jahren werden sie in der Generation eh ganz bitter fehlen.

      – Kompletter Schwachsinn ohne Fundament. Es gibt jetzt keinen Fachkräftemangel, sondern es werden 1. die offenen Stellen mal 7 genommen, 2. suchen die Firmen so spezalisiert, dass sie gar keinen passenden Arbeitnehmer finden können und 3. müssen wir in Zukunft dringend weniger in Deutschland werden: http://www.welt.de/wirtschaft/article140401411/Maschinen-koennten-18-Millionen-Arbeitnehmer-verdraengen.html

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      • Kuttel Daddeldu sagt:

        …ui, doch mal eine Argumentation. Da kann man durchaus geteilter Meinung sein, demographisch wird all das sehr wohl nochmal spannend, wenn in vielen unserer Städte 2/3 der Leute die 70 überschritten haben und in Rente sein werden. In ein paar Jahren, wenn die 60er-Jahre-Jahrgänge in dieses Alter kommen.

        Es geht zudem sowieso um eine Umverteilung in diesen Gesellschaften. Und es müssen weiter die Arbeiten erledigt werden, die z.B. geschickte Handwerker und gute Ingenieure erledigen – und die werden allein von BWLern kaum zu stemmen sein.

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  6. Kuttel Daddeldu sagt:

    Nö, das genannte Potential ist hauptsächlich ihre _Jugend_, auf dem Weg zur guten Ausbildung. Und eben die Tatsache, dass sie ja eh schon länger hier ist. Was sich gut daran erkennen lässt, dass sie bereits so gut deutsch spricht.

    Aber all das kann Dir als bekennender Salon-Narzisstin ja auch völlig Latte sein.🙂

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    • nomadenseele sagt:

      Aber all das kann Dir als bekennender Salon-Narzisstin ja auch völlig Latte sein.

      – Auf dem Niveau diskutiere ich nicht. Du disqualifizierst mit deinen persönlichen Angriffen anstelle von Argumenten als Diskussionspartner.

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      • Kuttel Daddeldu sagt:

        „Niveau“ ist nach Deinen Wortbeiträgen da oben ein reichlich überstrapazierter Begriff.

        Wie mir das unzulässig versimpelte, zutiefst egozentrische und egoistische Weltbild dieses überall hervorströmenden Pegida-Geschwätzes auf den Sack geht… Hast die gewünschte schön neoliberal durchbeschleunigte Gesellschaft ja schon prima verinnerlicht. Umfassend asozial und da gilt es gar generationenübergreifend schon wieder mal als schick, sich hinzustellen und „Gutmensch“ als Beschimpfung daher zu krähen. Und Du verzällst was von „Argumenten“? Süß.

        Es selbst dabei in der Regel materiell irgendwie zumindest so halbwegs geschafft und nu schön in alle Richtungen beißen, damit mir ja keiner ein Stückchen Leberwurscht vom Brötle nimmt. Um „Meinungen“ geht es doch dabei schon gar nicht mehr. Ressentiments der untersten Bauart zu verteilen, ist einfach nur Dreck. Wagners Kolumne oder wo sonst in unserem Zeitungsmarkt die Stimmungen mit solchem Mist aufgeladen werden. Und sowas führt einen Literaturblog, unglaublich. Wozu dann noch Literatur lesen, wenn mir andere eher generell wurscht sind und ich mir die Denkarbeit von solchen Protagonisten vorkauen lasse?

        All das sollte man eigentlich noch nicht einmal ignorieren. :-)) Aber manchmal möchte man ja doch darauf antworten. Denn überall dieses generell eher argumentationsfreie Dummgesabbel bewußt zu überhören, das wird gelegentlich auch recht anstrengend.

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  7. tux. sagt:

    Das Innenministerium bestimmt, wer bleiben darf und wer nicht.

    Merkel ist die falsche Ansprechpartnerin.

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  8. Wer ist Frau Merkel?

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  9. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    ++

    … auch wenn das Pfeifen fehlte.

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  10. Hat dies auf Wunderwaldverlag rebloggt.

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  11. kimberra sagt:

    Ich bin mir auch sicher, dass Reem wegen ihrer Lage geweint hat und nicht wegen ‚einfacher‘ Aufregung. Außderdem denke ich, dass die ‚Fallhöhe‘ von Merkel und der politischen Klasse allg. nur eine Ausrede ist, gewisse Dinge nicht an sich ran kommen zu lassen. Eher eine Schwäche, als ein Zeichen für funktionierende Demokratie ( https://kimberra.wordpress.com/2015/07/16/merkelstreichelt-fluechtlingspolitik-oder-abwehr ), was auch immer das sein soll.

    Die vielen markigen Sprüche von „gehört abgeschoben“ fallen wohl auch in die Kategorie ich-will-nicht-wissen-wie-es-meinen-Nachbarn-geht. Merkel hat versucht, dabei menschlich OK dazustehen, es ist ihr aber nicht recht gelungen, finde ich.

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  12. Nick sagt:

    Die Kleine scheint jedenfalls der Sprache weit mächtiger zu sein als unsere Kanzlerine.

    Keine Ahnung, wie man es nach ihren Ausführungen hinkriegt ihre Tränen als „Nervösität“ zu deuten („Das hast du doch ganz prima gemacht“) – aber, was solls, ein anderes Motiv als „ich habe keine tolle Rede hingekriegt“ ist offenbar in Frau Merklelnix‘ Welt nicht vorstellbar. Das lässt tief blicken.

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    • Nick sagt:

      Der Moderator ist allerdings in der Tat eine ganz fuchtbare Nervensäge.

      Wir dürfen nicht vergessen: Merkels natürlicher Verhaltensstil ist aufgaben- und sachorientiert und damit stark kognitiv geprägt. Hier ist plötzlich eine menschenorientierte Sichtweise gefragt, nicht Kopf sondern Bauch.

      Diese Dichotomie finde ich ziemlich schräg. Auch eine „aufgaben- und sachorientierter Stil“ kann ja entweder empathisch oder eben empathielos sein. Empathie ist nicht gleichzusetzen mit Gefühlsduselei.

      Man mag ihr verzeihen, dass sie von ihrem Stil her mit der Situation etwas überfordert war, und deshalb nicht die richtigen Worte gewählt hat. Man kann das „du hast das doch ganz prima gemacht“ auch zu ihrem Gunsten im Kontext des Nachfolgendem „weil du ganz toll dargestellt hast, für viele viele andere, in welche Situation man kommen kann“ deuten. (Wobei sie das Mädchen wie eine Siebenjährige behandelt)

      Ich verstehe nur nicht, warum sie das Mädchen unbedingt drei mal ausführlich darüber regelrecht belehren musste, dass wir nicht die ganze Welt aufnehmen können – wenn das Mädchen doch schon nach dem ersten mal sofort ausdrücklich einräumt, dass das durchaus verständlich sei. Das zeugt, für mein Empfinden, genau nicht von einer „extrem starke[n] Wahrnehmungskompetenz, die aus der kognitiven Beobachtung heraus entsteht“, hier hat gerade die kognitive Empathie versagt. Weil sie unbegingt drei mal in der Wunde herumtrampeln musste kam es erst dazu, dass das sehr um Gefasstheit bemühte Mädchen nicht mehr an sich halten konnte. Womit sie dann offenbar noch mehr überfordert war.

      Es geht doch gar nicht darum, ob sie „menschlich reagiert“ hat. Ich finde es recht offensichtlich, dass sie das Mädchen mochte, und dass sie emotional betroffen war. Gerade das dreimalige Betonen des „wir können nicht jeden aufnehmen“ zeigt in meinen Augen, dass sie stark mit ihren Emotionen ringt. Aber sie wehrt damit eben auch regelrecht Verantwortung ab.

      Sie hätte sich bei dem Mädchen auch dafür entschuldigen können, dass die Bundesrepublik Deutschland oft viel zu lange für die Entscheidungen gebraucht hat. Das hat sie zwar indirekt getan, aber eine souveräne „Staatsfrau“ bricht sich auch keinen Zacken aus der Krone, wenn sie das explizit ausspricht.

      Für mich geht es darum, ob sie als Bundeskanzlerin die Verantwortung für ihre Politik übernimmt. Natürlich ist das manchmal sehr schwer, insbesondere wenn man mit Schicksalen konfrontiert wird. Aber es sagt auch niemand, dass dieser Job einfach ist.

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