Auch egal.

Veröffentlicht: Juli 24, 2015 in Uncategorized

vege

Kommentare
  1. Tante Jay sagt:

    Das ist so ein klassischer:
    🙂😦🙂😦🙂:/

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  2. toxicity sagt:

    Saubere Schrift und Kantenglättung? Kein Paint mehr?

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  3. Balrog sagt:

    Ganz schön viel Gewalt in letzter Zeit! Find ich gut!

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  4. noxneurotica sagt:

    Damit kämpfe ich gerade echt. Einerseits ist es natürlich besser, irgendein Leid zu verhindern als gar keins. Andererseits kann man wirklich nur dann verhindern, dass andere für einen leiden müssen, wenn man sich direkt umbringt oder im Wald ohne Besitz lebt und sich von Fallobst ernährt. Man muss also Prioritäten setzen, wo man Leid verhindern möchte. Ist jetzt ein Veganer, der dafür Billigklamotten und -elektronik kauft, die unter übelsten Arbeitsbedingungen hergestellt wurde und die Erzeugung der dazu nötigen Materialien Menschenleben fordert oder signifikant verschlechtert (man denke an Minenarbeiter), besser, als jemand, der Fleisch isst aber sonst wenig bis keinen Konsumschnickschnack besitzt? Müssen für billiges Obst, Gemüse und Getreide in Massenproduktion nicht auch Umwelt und Tier büßen? Ich habe mich in letzter Zeit hauptsächlich vegan ernährt, kann es mir aber nur auf Dauer vorstellen, wenn dieses ‚Opfer‘ auch was nützt abgesehen davon, dass ein paar Tiere weniger geschlachtet werden. Da muss sozusagen das Preisleistungsverhältnis stimmen, auch wenn das jetzt böse klingt.

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    • gruenkariert sagt:

      Mach doch von allem die Hälfte (bzw. so viel du gerade machen kannst/bereits umgestellt hast), dann hilfst du definitiv am meisten😀 Warum denn Gutes künstlich begrenzen?

      Ist doch egal ob der Billigklamotten-Veganer oder der Second-Hand-Klamotten-Fleischesser „besser“ ist. Sie helfen beide tausendmal mehr als der Billigklamotten-Fleischesser!

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      • gruenkariert sagt:

        Übrigens bin ich ziemlich sicher, dass der meistens-ethische-Klamotten-90%-Veganer das beste „Preis-Leistungs-Verhältnis“, wie du es nennst, hat. Nicht zuletzt, weil er das so ohne Probleme durchhalten kann (und vermutlich mit der Zeit automatisch immer noch weiter verbessert, weil es immer leichter fällt und normaler wird, sich verantwortungsvoll zu entscheiden).

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    • voix sagt:

      Mh, eine Frage, die ich mir das Thema betreffend schon oft gestellt habe ist: Wird wirklich ein Tier weniger geschlachtet, nur weil ich einzelner Mensch auf den Konsum von Fleisch verzichte? Wahrscheinlich nicht. Was also kann ich tun, war dann meine nächste Frage. Ich kann mich aktiv einsetzen für z.B. bessere Haltungsbedingen. Und ich kann mein Fleisch direkt beim Kleinbauern kaufen, wodurch ich diesen unterstütze, er sich vielleicht etwas länger gegenüber den großen Schlachthöfen behaupten kann. Bringt m.M.n. mehr, als einfach nur passiver Verzicht.

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      • noxneurotica sagt:

        Naja, du alleine nicht, aber wenn es genug Leute machen, wird irgendwann eine kritische Masse überschritten, nach der nur noch x – n Tiere getötet werden statt x Tiere. Wo keine Nachfrage, da kein Angebot. Händler bestellen nur so viel, von dem sie ausgehen können, das es verkauft wird. Angenommen es gibt 10 Kilo Fleisch. Wenn davon nur 5 Kilo verkauft werden, wird der Händler nächstes Mal nur 5 Kilo bestellen. So stelle ich mir das zumindest vor.

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        • voix sagt:

          Wäre schön, wenn es so laufen würde. Meine Befürchtung ist allerdings folgende: sinkende Nachfrage -> sinkender Preis -> es muss billiger produziert werden -> noch schlechtere Haltungs- und Transportbedingungen. Reicht das nicht, gibt es Arbeitslose und / oder Subventionen vom Staat, um die Firmen zu retten. Bezahlen tut das dann der Steuerzahler; so bezahlt bei Subventionen der Vegetarier dann das Fleisch, das er nicht isst, von seinen Steuern. Vielleicht denke ich da aber auch nur komisch um zu viele Ecken und es ist so wie Du Dir das vorstellst.
          Hinzu kommt außerdem: um die gleiche Nahrungsmenge aus Pflanzen bereitstellen zu können, die sonst das Fleisch ausgemacht hätte, müsste natürlich mehr angebaut werden und dafür benötigte man dann entsprechend Platz. Mehr Platz möglicherweise als zuvor das Vieh, was dann dazu führen könnte, dass natürliche Lebensräume unserer Wildtiere in landwirtschaftliche Nutzfläche umgewandelt würden. Auch nur so ein Gedanke, keine Ahnung, ob es wirklich darauf hinaus laufen würde. (Vielleicht hilft uns dann aber auch die Genmanipulation aus der Patsche. *scherz*)
          Ich persönlich unterstütze da lieber den (Bio-)Kleinbauern von nebenan und engagiere mich politisch. Da hab ich eher das Gefühl etwas bewegen zu können.

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          • Shark sagt:

            „Hinzu kommt außerdem: um die gleiche Nahrungsmenge aus Pflanzen bereitstellen zu können, die sonst das Fleisch ausgemacht hätte, müsste natürlich mehr angebaut werden und dafür benötigte man dann entsprechend Platz.“

            Das stimmt nicht. Im Gegenteil.

            Über zehn Kilo Getreide werden zunächst als Futtermittel benötigt, um nach dem Schlachten daraus ein Kilo Rindfleisch zu erhalten. Für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch werden zudem bis zu 15 m3 Wasser verbraucht, für ein Kilo Getreide aber nur 0,4 bis 3 m3 Wasser. Die vegetarische Ernährung ist ökologisch und sozial sinnvoller, weil sie den unsinnigen „Umweg“ über das Tier vermeidet.
            https://vebu.de/einstieg/12-fragen-a-antworten

            In den USA fressen die Schlachttiere 80 Prozent der Getreideernte, rund 90 Prozent der global produzierten Sojabohnen dienen als Futtermittel und etwa ein Drittel der weltweiten Getreideproduktion wird an Tiere verfüttert, die es mit einem schlechten Wirkungsgrad unter großem Verlust in, an der pflanzlichen Ausgangsmenge gemessen, wenig Fleisch umwandeln.
            http://www.pro-regenwald.org/hg_fleisch

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            • voix sagt:

              Ach, stimmt ja. Das Futter hatte ich total vergessen. *hand vorn kopp hau*😀
              Dann kann man den Teil oben getrost streichen.

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            • maSu sagt:

              Stellen sich hier 2 Fragen:

              1) Das Wasser, bleibt das in der Kuh? Schwillt die Kuh auf 15m³ größe an? Nein. Das Wasser befindet sich in einem Kreislauf und das ist in Gebieten, in denen es ausreichend Wasser gibt, kein Problem. Dieser ganze Wasser-Bullshit regt mich nur noch auf. Ich kenne auch ein paar Leute, die behaupten, man müsse Wasser sparen. Leben wir in einer Region mit Wassermangel? Nein. Hat unser „Wassersparen“ einen positiven Einfluss auf wasserarme Regionen? Nein. Im Gegenteil: Dieser Unsinn schadet unserem Abwassersystem, weil nicht genug Wasser zugeführt wird, um die Kanäle freizuhalten. Die Folge: Je mehr Wasser wir sparen, desto teurer und aufwändiger wird Wartung und Erhalt der Infrastruktur.

              2) 10kg Futter = 1kg Fleisch
              Ja. Und dieses Fleisch enthält andere Nährstoffe als Getreide und Gras. Der Energiegehalt ist deutlich höher. Es enthält das für uns sehr wichtige Protein und so weiter. Frisches Grünzeug enthält je nach Gemüse/Pflanzenart 15-50kcal pro 100g (Feldsalat: 15kcal / 100g!). Rindfleisch dagegen über 200kcal. D.h. hier liegt ein Faktor von 4-13 dazwischen und schon bekommt der Faktor 10:1 (Futter:Fleisch) eine ganz andere Bedeutung.
              Außerdem möchte ich bezweifeln, dass all diese feinen Vegetarier oder Veganer ernsthaft Tierfutter fressen. Nein. Da muss es schon hochwertiger sein. Und schon stellt sich die Frage, wie dumm ein Mensch sein muss, der Tierfutter 1:1 mit Nahrungsmitteln für Menschen gleichsetzt. Die Antwort: „Sehr!“.

              Gerade im Bereich Vegetarismus und Veganismus dominieren gefälschte Statistiken und eine unsagbar fanatische Ideologie die ganze Diskussion.

              Und wenn ich mal ehrlich bin: Darum meide ich auch alle Vegetarier und Veganer, die mich bekehren wollen. Soll jeder essen was er will, wer mir aber erzählen will, er würde dadurch irgendwas verbessern, da hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

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  5. Robert sagt:

    Klar, wer sagt, Pflanzen leiden auch und deswegen ist Massentierhaltung ok, der redet richtig widerlichen Stuss.
    Wer aber sagt, er ist Veganer, weil er insgesamt nicht töten will, der sollte sich auch mal in Erinnerung rufen, das Pflanzen auch Lebewesen sind….;)
    Aber laut einigen Studien kriegen Pflanzen wohl wirklich wesentlich mehr von ihrer Umwelt mit, als man bisher vermutet hat. (Weiß jetzt aber nicht wie seriös die Studien waren, müsste ich googeln.)

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    • Shark sagt:

      Zum Thema, ob Pflanzen leiden, finde ich diesen Text recht gut: http://archiv.veggie-planet.at/warumvegan/tierrechte/koennen_pflanzen_leiden.html

      Wen es interessiert – einfach mal lesen.

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      • Alex sagt:

        Wobei – egal ob Pflanzen leiden oder nicht (das weiß wohl keiner sicher, da sie sich ja nicht artikulieren können), sie wie Robert schon sagt, immer noch Lebewesen sind. Und deren natürliche Lebensdauer wird – wenn z.B. ein Feld mit Weizen abgeerntet wird – künstlich verkürzt.
        Darüber hinaus wäre es übertragen so, dass wenn man ein Brot isst genauso gut ne Packung Kaviar essen könnte. Sind beides Nachkommen (und Fischeier fühlen imho genauso wenig wie Pflanzen)
        Wenn ’ne Kuh z.B. Gras frisst stirbt dabei keine Pflanze – also sterben hier am Ende für ’nen Steak weniger Lebewesen als für ’nen Brot… (ums mal so drastisch zu formulieren)
        Das die Schlacht- und Haltebedingungen heutzutage teilweise (keine Ahnung wie groß der Teil ist) Quälerei sind bleibt dabei natürlich unbenommen und müsste dringend geändert werden.

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        • Shark sagt:

          „Und deren natürliche Lebensdauer wird – wenn z.B. ein Feld mit Weizen abgeerntet wird – künstlich verkürzt.“

          Getreide wird geerntet, wenn die Saat (die Weizenkörner) vollständig ausgebildet sind, also quasi wenn die Nachkommen geschaffen sind und das Gras das Ende seines Lebenszyklus erreicht hat. Natürlicherweise vertrocknet der Halm dann (Diesen Vertrockungsprozess kann man chemisch beschleunigen, wenn man in einer Trockenwetterperiode ernten will. Der Wachstumszyklus des Korns – die eigentlich Lebensdauer also – kann aber nicht beschleunigt werden.)

          Auf Tiere übertragen wäre es also ähnlich, wenn man die deren vollen Lebenszyklus leben lassen und sie erst schlachtet, kurz bevor sie ohnehin an Altersschwäche sterben würden. Das ist natürlich nicht rentabel. Wie lange die statt dessen „leben“ dürfen, kann man hier sehen: http://www.vegetarische-initiative.de/lebenserwartung_der_tiere.htm

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      • käse sagt:

        Ich finde den Text nicht überzeugend.
        Zudem frage ich mich, wie die Autoren dann Insekten bewerten, denn denen fehlt auch Ein das „zentrales Verrechnungszentrum“.

        Meiner Meinung nach ist Veganismus ein rein ethisches Problem.
        Wenn jemand für sich selbst diese Ethik übernimmt ist das sein Bier.
        Allerdings bedeutet diese Ethik für viele, sich „ethisch korrekter“ zu verhalten als andere.
        Bzw. einige Veganer halten es nicht aus, wenn andere Menschen anderer Meinung sind.
        Und genau da liegt das Problem.
        Wie weit darf man sich also in das Leben anderer einmischen?
        (Die Frage gilt auch für die Fleischesser, die Veganer bekehren wollen)

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        • Shark sagt:

          „Meiner Meinung nach ist Veganismus ein rein ethisches Problem.
          Wenn jemand für sich selbst diese Ethik übernimmt ist das sein Bier.“

          D’accord.

          Nur ist es leider so, das Informationen zu bringen oder auf falsche hinzuweisen (wie der Denkfehler mit der Menge an Getreide) beim Gegenüber oft schon als Missionierung oder als Aufspielen als Moralaposten gewertet wird.

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  6. Nachtschattengewächs sagt:

    Das ist einer der Punkte wo ich die Christen beneide. Als Gottesebenbild mit dem klaren Auftrag sich die Erde untertan zu machen, kann man seine ethischen Probleme einfach auf Mitmenschen begrenzen.

    Ich armer Schmalnasenaffe muss mir auch noch Gedanken um die Mittiere machen. *seufz*

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    • Das ist so nicht ganz richtig. Das „Sich untertan machen“ beinhaltet das „Bebauen und behüten“. In Genesis heißt es „euch übergebe ich alle Pflanzen und Tiere“ – kurz darauf kommt die Episode mit Noah, wo die Tiere sogar den Menschen vorgezogen werden bei der Rettung in der Arche. Ganz klare Botschaft: Wir Menschen haben die Verantwortung dafür zu tragen, nicht nur wie wir mit uns, sondern auch wie wir mit der Erde umgehen.

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      • Shark sagt:

        Die Tiere wurden den Menschen doch nicht vorgezogen!😮 Gott hat beschlossen, dass alle Menschen außer Noahs Familie wegen ihrer Sünden zu sterben habe. Die Tiere mussten gerettet werden, damit die Welt nach der Sinnflut wieder dem göttlichen Bauplan entsprach.

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        • IULIUS sagt:

          Auch nicht ganz richtig. Alle Menschen und alle Tiere,
          außer Noah, seine Frau, seine Söhne, deren Ehefrauen und bei den Tieren jeweils ein Paar.

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  7. gruenkariert sagt:

    Aaaah wie ich diese Einstellung (von Linksi) hasseeeeeee. Danke für den Comic, wirkt kurzzeitig sehr befreiend ^^

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  8. Simone sagt:

    Der Witz geht etwas wegen des „zerteten“ verloren, finde ich. Da musste ich erst kurz nachdenken, was gemeint ist.

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  9. Hat dies auf Wunderwaldverlag rebloggt.

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  10. tux. sagt:

    Die andere Schrift war besser.
    Ein Leser weniger.

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  11. IULIUS sagt:

    Es nervt ja nicht, wo und was einer kauft, es nervt, daß es einem mitgeteilt wird.

    … dazu dann auch noch sämtliche Beweggründe …

    … und ja, einer der sich brüstet sich keine Klamotten mehr aus Kambotscha zu kaufen ist armselig …

    … er verhält sich nicht anders als ein Marktschreier auf dem Hamburger Fischmarkt …

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  12. maSu sagt:

    Der Comic gefällt nicht. Weil: Kleidung aus Kambodscha ist böse, aber die gleichen Affen, die das sagen, haben ein iPhone.

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    • lolli148 sagt:

      Das iPhone brauchen sie aber doch, um den Flug nach Phnom Penh zu buchen, wo sie dann an einem Straßenstand frisch gekochte Entenembryonen (aus Hinterhofhaltung) essen, bevor sie mit einer 12jährigen Sex haben. Das geht natürlich beides nicht, wenn die Kinder Pullis nähen.

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    • Leszek sagt:

      @ maSu

      „Der Comic gefällt nicht.“

      Das dachte ich mir schon, dass dir der Comic nicht gefällt.🙂

      Mir gefällt er allerdings. Gut finde ich auch, dass der bescheuerte rechte Kampfbegriff „Gutmensch“ dabei auf die Schippe genommen wird.

      „Weil: Kleidung aus Kambodscha ist böse, aber die gleichen Affen, die das sagen, haben ein iPhone.“

      Und das natürlich immer und ausnahmslos.
      Und es ist auch völlig auszuschließen, dass hinter eventuellen Inkonsequenzen manchmal Uninformiertheit stehen könnte.
      Und außerdem: „Alles Affen außer ich“.

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      • maSu sagt:

        Uninformiert… Dumm … Kein Interesse an den Informationen … Alles einerlei. Wer einen auf Moralapostel macht, der sollte sich auch mit der Materie befassen.

        “ Alles Affen ausser ich“ … Guter Satz … Das musste ich beim Lesen deines Betrages die ganze Zeit denken…

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        • Leszek sagt:

          @ maSu

          ”Alles Affen ausser ich” … Guter Satz … Das musste ich beim Lesen deines Betrages die ganze Zeit denken…“

          Scheint so eine generelle Haltung bei dir zu sein, oder?

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          • maSu sagt:

            Nein, nicht generell, nur wenn ich von dir höre oder lese.

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            • Leszek sagt:

              @ maSu

              „Nein, nicht generell, nur wenn ich von dir höre oder lese.“

              Du meinst also, ansonsten würdest du einen rationalen und differenzierten Umgang mit anderen Meinungen pflegen?
              Das scheint mir zwar eher eine unrealistische Selbsteinschätzung zu sein, aber wenn du meinst.🙂

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  13. Wenn jeder sein Gewissen und seinen Kopf einschaltet und etwas an seinem Konsum verbessert, wird unsere Welt langsam besser. Jeder nach seinen Möglichkeiten und nach seiner Motivation, aber ohne ständig andere zu kritisieren die es anders handhaben. Wir sind halt eine bunte Mischung und handeln auch verschieden!

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    • Dieses Bild von gut und schlecht ist dermaßen im Kindergarten stecken geblieben… Es gibt kein gut und es gibt kein schlecht, das ist eine rein westliche Vorstellung. Ergo gibt es auch kein „besser“. Es gibt Sachen, die ein individueller Mensch besser finden kann als andere Sachen. Aber „die Welt“ als solche schert das überhaupt nicht. Die dreht sich weiterhin um diesen Stern, der sich weiterhin mit einem Mordstempo durch die Galaxis bewegt, die sich weiterhin mit einem Mordstempo durch den Raum bewegt. Ob irgendein Staubkorn auf irgendeinem etwas größeren Stuabkorn es weniger gut findet, einen Organismus statt eines anderen Organismus zu tranformieren, spielt keine Rolle.

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      • Shark sagt:

        Die Egal-Haltung Es mag funktionieren, wenn man so weit raus zoomt. Nur anders herum, wenn man ebenso weit heranzoomt und statt einer gesichtslosen Masse sich selbst sieht oder Menschen, die man liebt, die leiden, dann ist die Haltung: „So what? Interessiert doch keinen, ob es mir/dir Scheiße geht. Du bist doch nur ein unbedeutendes Staubkorn“ meist nicht mehr zu verwirklichen, oder?

        Da erwartet man schon, dass es doch jemanden kümmert.

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        • käse sagt:

          Ich glaube es geht nicht um die Egal-Haltung. Eher darum, dass es komplizierter ist alle Wirkmechanismen zu durchschauen und etwas so zu verändern, dass kein anderer Mechanismus dagegen wirken kann.
          Und bei Menschen ist das eh wie ein Tauziehen: wenn am einen Ende jemand zieht, kommt ein anderer und zieht am anderen Ende.

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          • Shark sagt:

            „Und bei Menschen ist das eh wie ein Tauziehen: wenn am einen Ende jemand zieht, kommt ein anderer und zieht am anderen Ende.“

            Der Vergleich passt nicht so richtig zu dem, was du vorher geschrieben hast, da es hier ja wieder zwei Pole (wie gut und böse) gibt.😉

            Aber wie dem auch sei, auf beides geht das Comic ja ein. Sich hinsetzen und alles so sein zu lassen wie es ist, sei es, weil man sein Ende des Seils loslässt, da man den Eindruck hat, das Tau bewegt sich ohnehin nicht von der Stelle, oder weil man schulterzuckend sagt: „Ich kann ja ohnehin nichts tun, da alles so kompliziert mit einander verwoben ist und es keine monokausalen Ursachen gibt und ich immer etwas negatives mit-verantworte, allein dadurch das ich existiere“ kann es doch auch nicht sein, oder?

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            • IULIUS sagt:

              Selbstverständlich gibt es gut und schlecht. Die Begriffe stammen auch nicht aus dem Kindergarten. Die Motivation zur Nutzung der Begriffe manchmal.

              Selbstverständlich sind gut und schlecht im Verhältnis zu einer bestimmten Situation, Objekt, Subjekt etc. zu sehen.

              Die Begriffe gut und schlecht als trivial anzusehen, nur weil es aus Sicht des Kosmos scheiß egal ist, ob die Erde überhaupt existiert ist halt auch nur die Begriffe aus einer bestimmten Sicht gesehen. Das hat aber mit dem eigentlich diskutierten Begriffen wenig zu tun.

              Wenn man den Bogen richtig schließt kommt man dazu daß genau diese Argumentation „Kindergartenklike“ ist.

              Tatsache ist, wenn ich einen 100,- Euro-Schein verliere werte ich das für mich als schlecht und für den Finder als gut. Daran wird auch der Kosmos nichts ändern. Mir ist es auch egal, daß es für den Kosmos trivial ist.

              Und wenn ich Hunger habe ist es besser, wenn ich etwas esse.😉

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        • Es ist schwierig, aber nicht unmöglich. Das ist die buddhistische Philosophie: Gleichmut zu entwickeln angesichts der Komplexität dessen, was auf der Welt vorgeht, zu erkennen, wie wenig man darauf einwirken kann, nicht nach dem vermeintlich „Guten“ zu streben und nicht vor dem vermeintlich „Schlechten“ davon zu laufen wie der Hamster, der immer in seinem Rad rennt, ohne auch nur ein Stück weiter zu kommen. Es gibt viel Leid auf der Welt, und es ist natürlich richtig, soweit es in meiner Macht liegt, Gutes zu tun.
          Es kommt aber auf das richtige Motiv an. Das richtige Motiv heißt: Mitgefühl. Wahres Mitgefühl kann nur entstehen, wenn ich mit mir selbst im Einklang lebe. Das falsche Motiv heißt zum Beispiel: Schlechtes Gewissen, Narzissmus oder Ehrgeiz. Wer aus diesen Motiven handelt, kann nicht richtig handeln, auch, wenn er denkt, dass er es tut. Denn er ist nicht mit sich im Reinen, er sucht Erlösung – eben durch sein Streben. Das ist der Hamster im Rad. Er ist nicht im Reinen mit sich, und wer das nicht ist, kann auch nicht erkennen, was gut und richtig ist, der wird immer mit dem Arsch umreißen, was er mit den Händen aufgebaut hat. Und der wird nie genug tun können, denn egal, wie viele Menschen wie viel Gutes tun, es wird immer noch viel Leid auf der Welt geben. Das war immer so, es ist so, und es wird immer so sein. Wessen Ziel es ist, die Welt „besser“ zu machen, kann nur versagen, wie auch immer er das für sich definiert. Und Versagen bedeutet wiederum Leid.

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  14. Leszek sagt:

    Dauerhafter Boykott von Kleidung aus Kambodscha ist allerdings tatsächlich keine Hilfe für die Arbeiter in der Textilindustrie dort, weil es ihre Lebensgrundlage gefährden würde.

    Besser ist es zu versuchen, Druck auf die Modehäuser und Markenfirmen auszuüben, die in Kambodscha produzieren lassen (dazu gehören m.W. Adidas, Armani, Gap, H&M, Joe Fresh, Marks & Spencer, Puma, Lewis, Nike, Wal Mart) – z.B. durch Proteste und direkte gewaltfreie Aktionen vor entsprechenden Modehäusern und Markenfirmen; Petitionen; bei Einkäufen in den entsprechenden Geschäften, die Verkäufer stets nach den Arbeitsbedingungen fragen und gegebenenfalls über das Thema informieren, falls sie uninformiert sind; der Geschäftsleitung durch Briefe oder E-Mails mitteilen, dass man Wert auf faire Arbeitsbedingungen in Kambodscha legt; – damit diese sich gezwungen sehen ihren Einfluss vor Ort geltend zu machen um die Arbeitssituation zu verbessern.
    Auch Druck auf die deutsche Politik auszuüben, sich hier klar zu positionieren, ist sinnvoll. Gut fände ich die Schaffung eines Unternehmensstrafrechts mit finanziellen Sanktionsmöglichkeiten gegen Konzerne, die die schlechten Arbeitsbedingungen vor Ort zum Zweck der Profitmaximierung in Kauf nehmen, wie es z.B. die Linkspartei vorgeschlagen hat.

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  15. Alex sagt:

    Pah die Kinder sollen lieber arbeiten als auf der Straße rumzulungern.

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  16. Klaus Maria Müllerscheidt sagt:

    Btw: Es werden Veganer sein, die für den Tod von über 50% der Menschen verantwortlich sein werden und damit, aus Versehen, die Menschheit und deren Heimat vor dem Niedergang retten.

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