Scheiß Gutmensch.

Veröffentlicht: August 22, 2015 in Uncategorized

fu

Kommentare
  1. derTom sagt:

    Schade, dass die Zeile über dem Comic in Caps geschrieben ist – mich hätte wirklich interessiert, ob da „sie“ oder „Sie“ gemeint ist😉

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  2. Besucher sagt:

    fu.png🙂

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  3. IULIUS sagt:

    Mich stört das Asylant == unverschuldet in Lebensgefahr. Die wenigsten kommen wegen akut bestehender „Lebensgefahr“ hier her. – Eigentlich kaum einer.

    Daraus folgt, daß man pauschal unbedingt mit Asylanten Mitleid haben muß. D. H. ohne die wirklichen Gründe zu kennen.

    Das ist genauso problematisch, wie „gleich alle zurückschicken“.

    Ich würde mir einen objektiveren Umgang mit Asylanten wünschen, daß sie hier wie willkommene Gäste behandelt werden, bis festgestellt wurde, ob ein Asylgrund vorliegt. Im Anschluß des Landes verwiesen, bzw. ihnen hier ein fester Platz und (Eingliederungs-)Hilfe geboten wird.

    Echte Hilfen vor Ort halte ich für besser.

    .

    Ansonsten gefällt mir der Comic. Und Überspitzung gehört dazu.🙂

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    • Naja, also einen Bürgerkrieg oder das, was der IS da macht, würde ich schon als mittelbare oder unmittelbare Gefahr für Leib und Leben einstufen.
      Ansonsten gilt aber: Das eigentliche Problem ist nicht, dass Flüchtlinge hierher kommen oder wie ihnen hier begegnet wird. Das sind Folgeprobleme. Das eigentliche Problem ist der Grund, aus dem sie erst fliehen müssen:
      1. Die verheerende Idee der Religion als solcher, die wahrscheinlich zerstörerischste Idee, die die Menschheit jemals hervorgebracht hat.
      2. Die himmelschreiende Inkompetenz, Korruption und Verantwortungslosigkeit der sogenannten Eliten, die niemals auch nur annähernd die Konsequenzen ihrer Entscheidungen tragen müssen.
      3. Eine seit Jahrhunderten eskalierende Gewaltspirale im Nahen Osten, die zu beenden höchst schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist.
      4. Das Ausblenden komplexer Faktoren (z.B. Umweltkosten, soziale Folgekosten) in der Berechnung von Preisen, das sich früher oder später rächt.

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      • IULIUS sagt:

        Die wenigsten sind wirklich von der IS betroffen.

        Die Religion alleine dürfte kaum ein Problem darstellen. Wenn jemand 10 Stunden am Tag und 6 Tage die Woche arbeitet und dabei was schafft, dürfte kaum Interesse daran haben sich für seine Religion oder andere in die Luft zu sprengen. Insbesondere dann nicht, wenn er eine Familie zu Hause hat.

        Die Inkompetenz, Korruption und Verantwortungslosigkeit der dortigen „Elite“ kommt unserer Industrie und Politikern stark eintgegen. Die wollen mit unserer Elite mithalten. Hier wird einfach deren Eitelkeit schamlos ausgenutzt, denen Verträge unterzujubeln, die primär uns zugute kommen.

        Die Gewaltspirale wäre sicher leicht zu lösen, wenn man den dortigen Menschen hinreichende Zukunftsperspektiven bieten würde und die Zusammenarbeit verstärken würde, ohne dabei eine zu große Abhängigkeit zu schaffen. Möglicherweise würde das ein oder zwei Generationen dauern. Wäre aber eine absehbare und damit akzeptable Zeit. Man sollte nur mal damit anfangen…

        Im Grunde laufen die Probleme darauf hinaus, man behandelt Menschen wie Dreck und wundert sich, das denen das nicht gefällt oder gar sich wehren.

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        • Ein sehr weiser Hinterbänkler aus einem deutschen Landtag sagte einmal zu mir, man solle Leuten misstrauen, die einfache Antworten auf komplizierte Probleme haben…

          Die Religion stellt für die Gläubigen eine höhere Wahrheit dar als der Glaube an die Erträge von harter Arbeit. Und was nützt auch die harte Arbeit, wenn immer die Gefahr besteht, dass jemand vorbeikommt und deren Früchte zerstört? Sich dann in die einfachen Antworten aus der Religion zu halten, ist nur menschlich.

          Ich sprache nicht nur von den arabischen Eliten, sondern von den globalen Eliten – insbesondere aber auch den arabischen. Und fehlende Einsicht in die eigene Eitelkeit ist auch eine Form von Verantwortungslosigkeit.

          Für Menschen, die ihr Leben lang Gewalt erlebt haben, und deren Vorfahren auch schon nichts anderes kannten, ist Gewalt die Normalität. Das steckt tief drinnen. Das wirst du nicht so mir nichts dir nichts los.

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          • IULIUS sagt:

            „Ein sehr weiser Hinterbänkler aus einem deutschen Landtag sagte einmal zu mir, man solle Leuten misstrauen, die einfache Antworten auf komplizierte Probleme haben…“

            Soso, Du suchst Rat bei Leuten, die Dinge so verkomplizieren, daß Du nicht merkst, wenn sie Dir 5,- Euro zugesteckt haben, gleichzeitig 10,- Euro aus Deiner Tasche gezogen haben.

            Ich sprach nicht davon, daß die Leute deswegen ihren Glauben aufgeben, sondern daß Extremisten der Nachwuchs abgegraben wird. Z. B. gehe ich davon aus locker 90% der Israelis und 90% der Palestinenser wollen friedlich leben. Da muß man dafür sorgen, daß sie das auch können. Das Problem sind die jeweils restlichen 10%, die Streß machen und daraus ihre Vorteile ziehen.

            Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Mehrheit der Menschen die ihr Leben lang Gewalt erlebt haben sich nicht auch nach Frieden sehnen. Es sei denn Du hast einen Psychopathen vor Dir.

            In den meisten Entscheidungen von Menschen geht es nur darum seine Situation, oder die seiner Familie zu verbessern. Hierbei wird das für sie einfachste Mittel genutzt.

            Für Selbstmordattentäter gibt es 70 Jungfrauen. In der realen Welt die Aussicht auf nicht einmal eine einzige. Wie würdest Du entscheiden?

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            • „Soso, Du suchst Rat bei Leuten, die Dinge so verkomplizieren, daß Du nicht merkst, wenn sie Dir 5,- Euro zugesteckt haben, gleichzeitig 10,- Euro aus Deiner Tasche gezogen haben.“

              Das musst du mir mal genauer erklären…

              Beim Rest sind wir halt verschiedener Ansicht, aus je wahrscheinlich vollkommen nachvollziehbaren Gründen.

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    • Sehe ich ähnlich. Problematisch finde ich zwei weitere Aspekte.

      1: Ein bestimmter Anteil flieht nicht vor den Ursachen, sondern nur vor den Symptomen. Was bedeutet, daß die Ideen, Religion, Ideologie und Gedankengut die einen beträchtlichen Anteil daran haben, daß die Fluchtsituation erst eintreten konnte, mitgebracht werden. Und wohl häufig auch weiterhin für gut und richtig gehalten werden, bzw. erst gar nicht in Zweifel gezogen werden.

      2: Hierzulande fehlt auf Seiten der Politik jede auch nur ansatzweise Kompetenz, mit sich ergebenden Problemen adäquat umzugehen. Weder lang- noch kurzfristig. Wer am lautesten schreit, und in jeder Hinsicht am aggressivsten auftritt, bekommt normalerweise was er will.
      Probleme werden entweder durch ignorieren oder durch erklären der Opfer/Beschwerer zu Rassisten, Faschisten tralala „gelöst“. Ursachen werden grundsätzlich so umdefiniert, das die Aufnahmegesellschaft schuld ist, sei es das es an „Willkommenskultur“ fehle, sei es das man einfach zu gemein sei und keine adäquaten Bedingungen schaffe. Wenn man die Leute zu dicht aneinanderbringt und nicht nach „Ethnien“ trennt, dann müssen natürlich ein paar Dutzend Muslime Feuer legen und versuchen jemand totzuschlagen, der angeblich einen Koran „geschändet“ hat. Logisch. Genauso, wie sie im Nahen Osten sofort alle wie die Gestörten übereinander herfallen *müssen*, sobald ein Diktator entmachtet wird. Ist ja logisch, die können nicht anders…. den Rassismus und Paternalismus, der hinter diesen „Erklärungen“ steckt,brauche ich hoffentlich nicht extra hervorzuheben.

      3: Die extrem einseitige Berichterstattung, mittlerweile teils wirklich an Propaganda grenzend, halte ich für ein weiteres Problem. Zumal es um die Kompetenz und „Vorhersagefähigkeit“ der Propagandisten, ob aus Medien oder Parteien nicht wirklich gut bestellt ist. …
      Nachdem 2014 die Armutsmigration aus Rumänien und Bulgarien breitbandig als nicht existent erklärt wurde, rufen jetzt seltsamerweise die Kommunen ebenso breitbandig nach Hilfe aufgrund dieses nicht existenten Phänomens….

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    • Quineloe sagt:

      IS hat die Lügenpresse nur erfunden, um Mitleid bei uns für die Asylbetrüger zu schinden!

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  4. Egoteaist sagt:

    Ich sehe das im Grunde recht simpel:
    Es ist erstmal völlig egal, warum Leute herkommen (ja, auch die pöhsen Wirtschaftsflüchtlinge) – das Recht zur Freizügigkeit sollte jeder haben. Ich habe nur dann ein Problem damit, wenn irgendjemand ein Problem mit den westlichen, freiheitlichen Werten hat und Stress machen will – dann kann er gerne dahin gehen, wo der Pfeffer wächst🙂

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    • Martin Bauer sagt:

      Vielleicht sollte man sich auch mal diese Frage stellen:

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      • IULIUS sagt:

        „das Recht zur Freizügigkeit sollte jeder haben.“

        Die Welt hat 7,3 Mia Menschen. Wenn die jetzt alle hier herkommen… – Das dürfte eng werden.

        Besser ist es in allen Ländern der Erde vergleichbare Lebensbedingungen zu schaffen.

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        • Krischan sagt:

          Die wollen doch aber gar nicht alle hierher. Wieso also solche rhetorischen Tricks pullen?

          Ich find zB den Lake Powell in Arizona toll und will trotzdem da nicht wohnen. Meine Großeltern/Eltern fanden Schlesien richtig schnieke und wollten da eigentlich nicht weg. Ein paar Bekannte in der DDR wollten gern nach Mosambique zurück.

          (Ich bin jetzt zu faul zu UNHCR zu linken. Einfach selbst nach Migrationsströmen und -gründen gucken.)

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          • IULIUS sagt:

            Dann schlage ich vor bei Google nach Klimakatastrophe zu googlen. Vielleicht hast Du dann eine Vorstellung, was uns hier noch erwarten wird.😉 7,3 Mia werden es zwar nicht sein. Aber 70 Mio wäre eine realistische Größenordnung.

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  5. Kuttel Daddeldu sagt:

    Es ist gerade mal 70 Jahre her, daß diesem Spuk hier ein Ende bereitet wurde, der Millionen Opfer forderte. Und nun laufen schon wieder (r)echte Massen in Pogromstimmung durchs Land, teils tatsächlich besoffen – es ist zum Kotzen. Das ist auch absolut keine „Diskussions“-Ebene. Die tatsächlichen Probleme müssen möglichst offen diskutiert werden; dass das nicht möglich sei, ist eine Mär. Rassistischer Dreck und populistische Meinungsmache sind schlicht indiskutabel.

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  6. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Leuten die „Gutmensch“ auf diese Weise verwenden kaum Kontakt habe, aber ich verbinde das Wort eher mit Leuten die meinen es gebe keine falschen Methoden nur falsche Ziele, besonders wenn es um das „höhere Wohl“ geht.

    „My contention is that good men (not bad men) consistently acting upon that position [imposing “the good”] would act as cruelly and unjustly as the greatest tyrants. They might in some respects act even worse. Of all tyrannies, a tyranny sincerely exercised for the good of its victims may be the most oppressive. It would be better to live under of robber barons than under omnipotent moral busybodies. The robber barons cruelty may sometimes sleep, his cupidity may at some points be satiated; but those who torment us for their own good will torment us without end for they do so with the approval of their own conscience. They may be more likely to go to heaven yet at the same time likely to make a Hell of earth. This very kindness stings with intolerable insult. To be “cured” against one’s will and cured of states which we may not regard as disease is to be put on the level of those who have not yet reached the age of reason or those who never will; to be classed with infants, imbeciles, and domestic animals.“ C.S. Lewis

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  7. GG16a
    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.
    (2) Auf Absatz 1 kann sich nicht berufen, wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist, in dem die Anwendung des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten sichergestellt ist. Die Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaften, auf die die Voraussetzungen des Satzes 1 zutreffen, werden durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, bestimmt. In den Fällen des Satzes 1 können aufenthaltsbeendende Maßnahmen unabhängig von einem hiergegen eingelegten Rechtsbehelf vollzogen werden.
    _____

    Der Verfasser dieses Artikels meint also, dass man das Grundgesetz einfach ignorieren kann, siehe Absatz 2?

    Und das nächste Mal, wenn andere meinen, sie könnten Teile des GGs ausser Kraft setzten, weil es ihnen opportun erscheint, folgt, ein Comic, dass das so gar nicht geht?

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    • Würde das GG befolgt, wären die Asylverfahren schon bei Schilderung der Fluchtroute durch. Wer das anderes sieht, steht nicht auf dem Boden des Grundgesetzes, sondern hält es für beliebige Empfehlungen.

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      • IULIUS sagt:

        Dann werden sie in ds Ursprungsland zurückgebracht und dann wieder hier hergekarrt, weil die Flüchlinge nach einm Schlüssel über Europa verteilt werden sollen?

        Manches im GG wird in anderen Gesetzen noch einmal präzisiert. Im GG geht es um Menschenrechte gegen den Staat. Es ist keine Grundlage für den Staat gegen Menschen vorzugehen. Es begrenzt die Handlungsmöglichkeiten des Staates gegen Menschen.

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    • maSu sagt:

      Das GG kann aufgrund von Gesetzen eingeschränkt werden. Oder direkt durch weitergehende Absätze der jeweiligen Artikel. So hier geschehen. Das mag manchmal nicht schön sein, aber … so ist die Realität.

      Viel schlimmer finde ich es, wenn das GG gegensätzlich zur eigentlichen Bedeutung „ausgelegt“ wird. Wenn zB aus „Zensur findet nicht statt“ ein „ja damit ist ja nur Vorzensur gemeint!“ wird. Oder wenn aus „Diskriminierung ist verboten“ ein „naja, positive Diskriminierung ist ja ok, ist ja was ‚positives’…“ (was ist daran positiv und wann gibt es ‚positiven Rassismus‘ ?) wird.

      Es gibt noch viel mehr dieser Beispiele. Wenn wir das GG also beliebig auslegen und so Artikel ins Gegenteil verkehren können, dann ist das viel problematischer, als ein Artikel, der ggf. problematisch sein könnte, aber immerhin korrekt verwendet wird.

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  8. Peter sagt:

    Gutmensch ist zu einem Kodewort im Sinne eines Erkennungszeichen für Leute mit eher rechtem politischen Gedankengut (moderat ausgedrückt) geworden.Das sind in der Regel nicht wirklich Sympathieträger. Das Wort „Gutmensch“ ist allerdings ursprünglich keine Wortschöpfung der Rechten, sondern eine von Linken, die sich über Scheinheiligkeit und Bigotterie mokierten. Wiglaf Droste und Klaus Bittermann veröffentlichten „Das Wörterbuch des Gutmenschen“ 1994. Ich glaube, damals wurde das Wort populär. Die beiden können meines Wissens nicht dem rechten politischen Spektrum zugeordnet werden.

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  9. whgreiner sagt:

    Wer, bitte, ist „sie“?
    Ich gebe ja zu, dass ich die Kommentare zu Deinen Comics meist nur lese, wenn ich auch selber einen schreibe. Aber einen Kommentar wie den IN diesem Comic habe ich hier noch nie gelesen – nicht mal von einem einzigen Kommentator, geschweige denn von „ihnen“. Löschst Du solche Kommentare immer gleich raus, damit man sie nicht mehr lesen muß, oder hast Du womöglich beim Einfügen der Überschriften die Zeilen verwechselt?

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    • Ich behalte es mir vor, Beleidigungen mir gegenüber von Erstkommentatoren nicht freizuschalten. Wenn jemandes erer Kommentar die wildesten Schimpfworte beinhaltet, sehe ich nicht den Sinn darin, die Person zum Kommentieren freizuschalten. Ich hoffe, das beantwortet die Frage.

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  10. ich hasse verblödete rassisten nicht. ich fühl mich nur einfach besser, wenn sie nicht in meiner nähe sind.
    und diskutieren kann man mit solchen idioten auch nicht, sie holen dich auf ihr niveau und schlagen dich dort mit ihrer erfahrung!

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    • Tann sagt:

      Da sachste was, mir ist die Zeit auch zu schade für sowas und was das Niewhau angeht, haste auch recht!

      Obwohl, die beiden hier hätten mich fast überzeugt:

      Machts gut, Leute! Danke, EMN, für deine doch recht tolerante Kommentarpolitik, auch wenn du z.B. mich nur als abschreckendes Beispiel hier hast posten lassen, nach dem Motto: das sind se also, die rechten Arschlöcher! Da könnt ihr mal sehen! Etc.
      Dennoch, danke!

      Lebt wohl! Ich bin dann mal weg! Für immer!
      Das beste für alle- vor allem für meine Nerven😉

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