Geschafft!

Veröffentlicht: August 24, 2015 in Uncategorized

hartaberfair

Kommentare
  1. Viktor sagt:

    *ggg*

    Siehe dazu auch:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

    PS: Ich habe die Sendung noch nicht gesehen, aber mir schon mal auf MEINE Platte gezogen.

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  2. netreaper sagt:

    Mehr solche Pyrrhussiege für diese Feministinnen, bitte.

    http://genderama.blogspot.de/2015/08/kritik-feministischer-zensur-von-hart.html

    Interessant an der Stelle:
    „Apropos: In der Wikipedia wurde den Hinweis auf die Zensur der „Hart-aber-fair“-Sendung selbstverständlich sofort ebenfalls wegzensiert.“

    Wie immer. Das kennen wir ja inzwischen.

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  3. nomadenseele sagt:

    Gender Studies muss man nicht lächerlich machen, die sind von Natur aus lächerlich. Durchideologisierter und daher zeitgeistiger Schwachsinn.

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  4. maSu sagt:

    Ich gestehe: Das erste was ich vor ein paar Tagen, als diese Meldung herumging, getan habe, war die Sendung herunterzuladen. Ich habe die Sendung damals gesehen und nun erneut geschaut. Die Sendung zeigt nichts schlimmes.

    Und die Kritik an der Sendung ist ähnlich Niveauvoll, wie das Geplärre eines Kleinkindes. Statt da eine DinA4 Seite zu schreiben hätte ein Satz von den Damen gereicht: „Voll dooooooooooooooooof!!!!!!!“. Zur Unterstreichung ihres Anliegens hätten sie ggf. noch weitere Ausrufezeichen oder „o“ hinzufügen können. In der Beschwerde steht nichts(!) aber auch rein gar nichts drin, was man objektiv nachvollziehen könnte. Es ist nur Geplärre.

    Insofern finde ich den Vorgang gleich doppelt bemerkenswert:
    1) Eine argumentfreie Beschwerde geht ein und sie wird beachtet, während viele andere Beschwerden bei eindeutigen unwahren Tatsachenbehauptungen in den Sendungen ignoriert wurden und werden!

    2) Man kommt zu dem Schluss, dass man nichts machen kann, weil die Sendung jetzt nicht wirklich schlimme Dinge zeigt. Also keine Rüge oder ähnliches.

    3) Man will nicht als „Frauenfeindlich“ dargestellt werden können, also gibt man kindischem Geplärre so „halb“ recht: Man sperrt eine Sendung knapp ein Halbes Jahr nach der Ausstrahlung im Internet, stellt diese Zensur-Feministinnen also halbwegs zufrieden, reicht ihnen einen Lolli, damit sie die klappe halten und liefert damit die eindrucksvollste Demonstration des Streisand-Effekts seit langem.

    Grandios.

    Noch besser können Rundfunkräte nicht demonstrieren, dass sie politisch gesteuerte Zensoren sind.

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  5. mitm sagt:

    „Wir haben das Internet nicht verstanden“
    🙂 🙂 Treffer!

    Man hat den Eindruck, die Damen haben noch viel mehr nicht verstanden und den Kontakt zur gesellschaftlichen Realität weitgehend verloren.

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  6. SirFoomy sagt:

    Ich hab für diesen ganzen Quatsch nur einen Begriff der da passt: First-World-Problem

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  7. thymi sagt:

    Das Internet ist ja auch noch Neuland für uns🙂

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  8. Michaela Lusru sagt:

    Ja, Streisand läßt grüßen, aber Selberdoofheit noch mehr:
    Wer hat sich denn da nur so übers Ohr hauen lassen und diese „Entfernung aus der Mediathek“ überhaupt gefordert, und wer in der ARD war die arme Flasche, die dem auch nachgab, die so gern mal Zensor spielen wollte?

    Rechnen wir nun das eine Gleichstellungsrecht gegen das andere des freien Journalismus ALLER Journalistenprodukte auf, oder will die Gendereierei künftig freiwillig auf journalistische Gleichstellung verzichten, oder was?

    Dämlicher (das Wort kam ursprünglich von „Dame“ und wird demnächst als Postdiskriminierung der bürgerlichen Damen vor Jahrhunderten eingegendert in „männlicher“) geht es nun wirklich nicht.
    Aber laß gut sein, eine größere Ohrfeige für dämliches (!) Gendern war nicht möglich, und mehr konnte dem guten und richtigen Ansatz der Gleichstellung nicht geschadet werden:
    Das „radikal-konstruierte“ Sichhinwegsetzen über die biologischen Geschlechtsrealitäten, wie sie auch immer äußerlich, innerlich oder psychisch von der Natur verschenkt wurden, schadet der Idee der Gleichstellung immens, wenn die Plattform dafür nur noch die Ausgangsposition ist, dass es ja eine (objektive) Realität der Welt angeblich nicht gibt, sondern alles nur (subjektive) „soziale Konstruktionen des / der Einzelnen in seinem / ihrem Hirn seien (radikaler Konstruktivismus als Basis?), so auch das selbst konstruierte (soziale) Geschlecht?

    Es wird Zeit, höchste Zeit, sich allein schon angesichts des millionenfachen Flüchtlingsleides, das mit Sicherheit keiner „inneren virtuellen Konstruktion“ irgendwelcher „Beobachter“ entsprungen ist, sich von diesem Pille-Palle-Gendern auf „höchstem Niveau“ konsequent zu trennen und echte Gleichstellung, echte soziale, zu betreiben, und das nicht nur irgendwelcher erfindbaren und konstruierten „sozialen Geschlechter“.
    Ja, das „soziale Geschlecht“ gibt es auch, hat nur nichts mit der albernen Genderspielerei diesbezüglicher selbsternannter „Spezialisten“ zu tun, sondern mit dem Hineinwachsen in eine soziale Rolle, wachsen – nicht konstruieren und zuweisen!

    Diese Streisand-Episode von sich selbst übertölpenden angeblich gendernden meist lächerlichen GleichstellungsFANATIKERN und rechtswidrig zensierenden Kumpanen bei der ARD dürfte die künftige Wertigkeit dieser Frage dorthin zurück verwiesen haben, wo sie begonnen hat: in die virtuelle Welt des Radikalen Konstruktivismus und seiner stets nur virtuell konstruiert handelnden „Beobachter“, die so die REALITÄT der Welt ersetzen wollen mit Traumbildern der Subjekte.
    Insofern kann sachlich festgestellt werden: Gendereierei statt Wissenschaft hat sich, besser:
    geschafft.
    Nicht in der Sendungdie wurde Genderei lächerlich und verächtlich gemacht, sondern deren fast fanatische Enthusiasten innerhalb der Gesprächsrunde und die noch fanatischer reagierenden „Verbieter“ taten das mit solcher Vehemenz, dass wohl noch lange dieses Bild sich als alberne Überflüssigkeit verwöhnter Heranwachsender erhalten wird.

    Merkelei dazu:
    Jeder Fanatismus rächt sich am Fanatiker, nicht am Zielobjekt, Überzogenes stellt sich selbst ins Aus.

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  9. Christine sagt:

    Irgendwie frage ich mich was der Comic nun selbst mit den Genderstudies zu tun hat, das hier so viele hasserfüllte Kommentare dazu stehen. Schade eigentlich. Genau wie neulich mit der Feminismusdiskussion, wobei der Comic nicht viel damit zu tun hatte.
    Reicht es eigentlich schon einen Venusspiegel in einen Comic hinein zu zeichnen, das eine Lawine von Hasstiraden losgetreten wird?

    Michaela Lusr:
    Du hast 2 Dinge in deinem Text völlig falsch.
    1. kommt dämlich nicht von Dame. Das ist dämliche Volksetymologie.
    Dämlich selbst stammt aus dem Plattdeutschen Dämel, dämeln.
    Dame stammt aus dem Lateinischen und ist abgeleitet von Domus. Früher wäre hier (Haus)Herrin equivalent gewesen. Entsprechend ist „Dame“ ursprünglich mit einem Herrschaftsanspruch verbunden gewesen.

    2. wird Kindern sehr wohl eine Geschlechterrolle zugewiesen. Kinder von 2-3 Jahren, die soweit von ihrer Entwicklung her eigentlich noch nichts mit diesem Gender-Pille-Palle am Hut haben dürften, suchen sich bereits rosa bzw. blaues Spielzeug aus und passen sich entsprechend des gegenderten Spielzeuges an ihre erlernten Rollen an (so eine Studie zu dem ich dir leider gerade den Link schuldig bleiben muss).
    Das merkt man auch insbesondere wenn man als Mädchen eben NICHT mit Puppen spielt. Die Umwelt reagiert da wirklich mit Unverständnis drauf. Man hört zeitweilig „sie entwickelt sich nicht zu einem richtigen Mädchen!“. Selbst passiert – anderen Freundinnen übrigens auch, die lieber Ritter spielen wollten als Prinzessin. Man sollte also wirklich mal was gegen den Genderwahn unserer Gesellschaft tun – und die Menschen sich frei entwickeln lassen & die Rollenzuweisungen beenden.

    Übrigens liest sich dein eigener Text ziemlich fanatisch …

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    • maSu sagt:

      Christine: Schau das Video. Da werden Gender-Behauptungen entlarvt. Da geht es auch um Neugeborene und Säuglinge. Säuglinge ja selbst Kinder, die nur einen Tag alt sind, reagieren schon unterschiedlich auf ihre Umwelt, je nachdem ob sie männlich oder weiblich sind.

      Video: https://www.youtube.com/watch?v=tiJVJ5QRRUE

      Wir kommen bereits als m/w auf die Welt. Vielleicht kann die Erziehung da noch etwas verstärken oder abschwächen, aber ändern kann sie es nicht. Und damit ist der Kern der ganzen Gender-Ideologie schon widerlegt. Klassischer Fall von „k thx bye“.

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      • Nachtschattengewächs sagt:

        Oh, dann hat inzwischen jemand das Experiment von der Baron-Cohen-Mitarbeiterin wiederholt?

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        • Lusru sagt:

          @Nachtschattengewächs sagt: August 25, 2015 um 05:49
          du fragst
          „Oh, dann hat inzwischen jemand das Experiment von der Baron-Cohen-Mitarbeiterin wiederholt?“

          Da ich nicht weiss, was du genau mit dieser Frage adeuten magst, hier mal ein Angebot zur Erhellung:
          Wikipehh sagt dazu u.a.:
          „Die grundlegende Verschaltung des idealtypisch weiblichen Gehirns begünstigt empathische Analysen während im männlichen Gehirn die Netzwerke für das Verstehen und Bauen von Systemen die Fundamente bilden“
          und diskutiert dazu:
          „Die Forschungen von Simon Baron-Cohen sind Bestandteil der Sendung von Harald Eia. Da diese Sendung eine Grundsatzdiskussion in Norwegen in Bezug auf die Gender-Forschung ausgelöst hat, an deren Ende die Schließung des norwegischen Genderinstitutes stand, ist diese Anmerkung bei S.B-C durchaus angebracht.“
          Ach ja:
          „Simon Baron-Cohen ist der Cousin des Komikers Sacha Baron Cohen.“

          Worauf spielst du nun an?

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          • Nachtschattengewächs sagt:

            Worauf spielst du nun an?

            Darauf dass beständig eine einzige, meines Wissens nie replizierte Studie einer Mitarbeiterin von Simon Baron-Cohen, über die es auch einen netten Austausch mit der Fine gab, und bei der selbst Baron-Cohen meinte dass man sie natürlich wiederholen müsse, zitiert wird.

            Ebenso wie beständig die Fernsehreihe eines als Komiker arbeitenden Soziologen, als ‚Beweis‘ zitiert wird, dass kulturelle Einflüsse keine Rolle spielen. Mein Wissenstand ist, dass der Grad des Einflusses von biologischer Disposition und kulturellem Einfluss in Fachkreisen immer noch stark kontrovers diskutiert wird, und dass eigentlich seit Jahrzehnten die etwas ernsthafteren Forscher von einem gemischten Modell ausgehen.

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            • Lusru sagt:

              Nachtschattengewächs – Gemischtes Modell?
              Mischen heißt durchgerührt, verrührt.
              Ich sehe da eher Wechselwirkungen, und die gibt es nur zwischen autarken und nicht zwischen vermischten Komponenten.
              Also:
              Wechselwirkungen unbedingt, allerdings erst nach der Geburt – bis dahin spielt die Biologie nicht nur die einzigste sondern vor allem die erste Geige.

              „Grad des Einflusses von biologischer Disposition und kulturellem Einfluss in Fachkreisen immer noch stark kontrovers diskutiert wird,“ – meinst du da etwa die „Meme“ des Pseudodarwinisten Dawkins? Des strammsten Biologisten in der Soziologie, wo er nicht die Bohne zu Hause ist?

              Sobald Mensch existiert, wirkt in, mit und auf ihn jede anwesende kulturelle Identität und Aktivität, ohne dass er dadurch auch nur annähernd seine biologische Verfasstheit verliert oder verändert.
              Nun weiß ich nicht, was du mit „Fachkreisen“ meinst, meinst du die Vertreter der komplexesten Systeme, der Biologie? Oder meinst du die Radikalkonstruktivisten, die eh nur meinen, alles sei nur kulturell und damit virtuell existent, also real nicht vorhanden, die einen selbsternannten Soziologen hervorgebracht vhaben, einen ehemaligen Finanzbeamten, der in seiner „soziologischen Systemtheorie“ anstelle von Menschen nur „Kommunikationen“ sieht?
              Oder meinst du ernsthafte Wissenschaftler, wie z.B. den Neurologen und Philosophen Joachim Bauer („Das kooperative Gen“) u. ä.?
              Richtig ist in jedem Falle, daß der Einfluss von biologisch-systemischer (!) und kultürlich-systemischer (soziologischer) Disposition permanent (und nicht nur aus den teils begrenzten Blickwinkeln zuvor genannter Ansichten) heftig umstritten aber dabei nie bestritten ist, wobei es da eben um besagte Wechselwirkung und die dabei wirkenden (ebenfalls im Wechsel wechselnden Prioritäten) geht.
              Wer mehr zu diesem „Wechselspiel“ der systemischen biologisch-kulturellen Funktionalitäten wissen möchte, darf sich bei Mario Bunge umschauen, er, als weltweit prominentester Vertreter solcher Themen, zeigt auf, wie diese Welten sich über Information durchdringen …
              Keinesfalls ist die Geschlechterentwicklung und Prägung, welche Sicht auch immer, eine Frage allein oder vorrangig von Genderisten.

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      • Margret sagt:

        “ Säuglinge ja selbst Kinder, die nur einen Tag alt sind, reagieren schon unterschiedlich auf ihre Umwelt, je nachdem ob sie männlich oder weiblich sind.“

        Die Baron-Cohen Studie ergab nicht, dass Säuglinge generell geschlechtsspezifisch reagieren, wie deine Antwort impliziert, sondern lediglich, dass ein etwas größerer Prozentsatz an männlichen Babys das abstrakte Mobile länger angeschaut hat als es bei den entsprechenden weiblichen Säuglingen der Fall war. Es handelt sich also lediglich um einen Mittelwert. Das Experiment wurde nicht versuchsleiterkontrolliert und bisher nicht wiederholt.

        Einen wirklich lesenswerten Artikel zu Baron-Cohen und seiner Theorie der E- und S-Hirne findet man hier http://www.scilogs.de/quantenwelt/das-weibliche-und-das-maennliche-gehirn/.

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        • Michaela Lusru sagt:

          Margret sagt: August 27, 2015 um 09:25

          Dein Link zum „m/w Gehirn“ – wenn ich mich recht erinnere sprachen wir hier eben nicht von den m/w „Einzelteilen“ (wie es das Gehirn ist) sondern von der alles (die gesamte biologisch und sozial) bestimmenden Individualität, dem Geschlecht.
          Gehirn ist bereits – in welchem Status nach Geburt auch immer, ein bereits vorgeprägtes „Einzelteil“, und der menschliche Organismus existiert eben nicht als „Gehirn“ sondern ausschließlich in seiner (biologischen und dann auch sozialen) GANZHEIT, und nicht etwa als m oder w Gehirn …
          Gehirne sind weder Geschlechter noch machen sie solche, sondern sie sind ein Teilergebnis, u.a. auch des Geschlechtes.

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    • Lusru sagt:

      @ Christine sagt: August 24, 2015 um 19:48
      Da mich qualisuchen sich bereits rosa bzw. blaues Spielzeug ausfiziert angesprochen, hast du Anspruch auf Antwort.
      – was der Comic nun selbst mit den Genderstudies zu tun hat
      ist unschwer erkennbar, falls man hinsehen möchte: „Genderstudies“ sind in der Regel Insiderstudies, in gewissem beachtlichem Maße stellte die Plaßberg-Sdg. das so mehr oder wenig schmunzelnd unausgesprochen mit entsprechend ERKENNBARER Wirkung klar, ohne daß geschmäht oder Hass verbreitet wurde!
      Das wurde sofort einigen Fanatikern (!!) der Genderei oder Profan-Gederern offensichtlich, und daher aufgrund der Klarheit der Wirkung als Hass empfunden (wie meist, wenn diese keine Argumente mehr haben) – kurz: es mußte wohl „etwas getan“ werden.

      Und wie immer in gedanklicher (fanatisch geprägter) Erregung werden nur unsaubere Handlungsoptionen freigesetzt:
      Sendung entfernen, nachträglich, um etwas getan zu haben gegen das offizielle „ARD-gestützte Schmunzeln gegen übertriebene (!!) Genderei“ – Im öffentlichen Archiv entfernen! Wirkung begrenzen!
      Gedacht und getan, Flasche zur Mitwirkung in ARD gewonnen oder unter Druck gesetzt und dort entfernt, und:
      Nun ernsthaft angenommen, man hätte zum einen der selbstverordneten political correctness Genüge getan und zum anderen die verbleibende Öffentlichkeit von diesen „gefährlichen“ Schmunzeleien der Plaßbergerei verschont, naiv und ahnungslos, wie teils bis dahin die ganze Genderei betrieben, denn: Das Internet vergißt nicht, erst recht nicht gelungene Schmunzeleien und noch weniger dämliche und nicht einmal dusslige Reaktion mit eklatantem Selbsttor – Streisand läßt grüßen, siehe Comic-Text:
      „Wir haben es geschafft …“
      Das ist in Worten, was die Comics drastisch zeigen – nun, wenn du meinst, dass diese Comics damit nichts zu tun haben, ist das dir unbenommen, paßt in den Streisandeffekt der Gendereien hinein, ist u.U. wohl selber ein solcher?

      – Die Zwangsverkopplung zwischen „Venusspiegel“ , Comic und „Hass“ ist wohl eher deine innere Gedankenwelt, sie zeigt sich in den Comics an keiner Stelle, ich würde mich an deiner Stelle davon befreien, sie zielt auf permanente Hassproduktion und Suche nach Adressaten dafür – auch wenn nichts da ist, ist wie mitgeschleppte unnütze aber routinierte und routinierende Last

      – „Dämlich“ – das mag alles so sein, manche kennen deine Passage dazu, z.B. ich, freuen sich aber riesig über das sich anbietende Wortspiel, weil hier klar wurde, daß der Namensspender „Dämel“ für „dämlich“ eben nicht nur männlichen Geschlechts sein muß, besser: ist (siehe Beteiligte) – die hiesigen Dämel waren wohl Damen, als Ausdruck ihres Machtanspruches – wie du es auch sagst.
      Immerhin hat sich doch jemand gefunden, der über das hingehaltene Stöckchen „Dame – dämlich“ liebevoll hüpfte und nun auch über das Fertigdenken dieses Beispiels mitlachen darf, danke.

      – „wird Kindern sehr wohl eine Geschlechterrolle zugewiesen. Kinder von 2-3 Jahren, die soweit von ihrer Entwicklung her eigentlich noch nichts mit diesem Gender-Pille-Palle am Hut haben dürften, suchen sich bereits rosa bzw. blaues Spielzeug aus und passen sich entsprechend des gegenderten Spielzeuges an ihre erlernten Rollen an“-
      Oh jeh, so viel auf einmal:
      1. „Zugewiesen“ ist richtig – nur das tut nicht die Natur (das Geschlecht), sonder der „Beobachter“
      2. „suchen sich bereits rosa bzw. blaues Spielzeug aus“ – die wenigen bekannten Studien besagen leider nichts dazu, welche Farben sich Jungs und Mädel im Spielzeug aussuchten, wenn weder blau noch rosa (rot) dabei war …
      (-:)),
      es wurde gar nicht erst untersucht, so ist das bei der Genderei, gelegentlich etwas dillettantisch oder „sachgerecht Zielführend zurechtgeschraubt“.
      Übrigens in meinem Leben, Nachbarschaft und Familie ging das bunt durcheinander, manch ein „blauer Junge“ ist heute mit seinem Mann verheiratet, manch ein „rosa Barby-Mädel“ ist Mutti von etlichen Jungs oder steht treu zu ihrem schwulen Mann, obwohl sie nie etwas von Puppen hielt.
      3. „erlernte Rollen“ – Dumm, dass bei den ersten Spielzeugkontakten nirgendwo den Kindern „erlernte Rollen“ zur Verfügung standen, und nach dem 10. immer noch nicht, da bekanntlich ein Lernprozess Zeit, Übung und bleibende Eindeutigkeiten in den Bedingungen erfordert, vor allem i.d.R. auch den Lehrenden (und damit dessen Sicht) bedarf …
      Ein „Unverständnis in der Umwelt“ bei ungeklärter „Rollenverteilung“ ist mir in der Praxis unserer Gegenwart nie bekannt geworden, allein diese Überlegung scheint mir doch ein recht verstaubtes Relikt aus dem ersten Teil des vorigen Jahrhunderts, eine Übernahme aus uralten Kinderbüchern oder sehr kleinen entlegenen Wohngegenden ohne zeitgemäßem Kontakt zu sein, manche sagen dazu auch „gut beHütete bürgerliche Umgebung“.
      4. „Übrigens liest sich dein eigener Text ziemlich fanatisch …“ , ja, danke, das sollte er auch, jedenfalls bei Leuten, die sich mal mit anderen als vorgekauten Überlegungen beschäftigen könnten.
      Wo das angebracht ist, kann man natürlich anders, Nur: Flott ans Problem ran schreiben ist noch kein Fanatismus, falls du das meinst, denn ich lasse auch nichts löschen, um es dem Zugang von anderen Menschen zu entziehen.
      Deutliche An- und Aussprache sind auch eher weniger Nachweis von Fanatismus, besonders dann nicht, wenn zugleich damit für Offenheiten auf der ganzen Linie plädiert wird, z.B. bezüglich teils stumpfsinniger, leichtfertiger oder itellektualientriefender angeblich genderisierender Sprachverhunzungen, die aus einem „Faust“ einen Text von Schizophrenie machen würden.
      Und bei Gefahr im Verzug darf, ja sollte man schon mal kräftiger sprich deutlicher zulangen:
      Unser inzwischen hochqualifizierter Geist zum Verständnis von Gleichwertigkeit aller Menschen und damit der Geschlechter natürlicher biologischer oder sozialer Art sollte nicht verschandelt und verkitscht oder zurückgedreht werden durch formal überreiztes preußisch-protestantisches Vollständigkeitsstreben in Aktivitäten beim Herummodeln in Sprache.

      Wenn in Sprache gedacht wird (so zuletzt wohl sogar Anton Hofreiter in der „geschafften“ Sendung), sollte das dabei auch benutzt werden, z.B. beim Gendern, besser vor dem Gendern.

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      • Lusru sagt:

        @ Christine sagt: August 24, 2015 um 19:48
        Sorry, aber der Höflichkeit halber und zur Plage des Buchstabenfressers, der hier gelegentlich herum stolpert:
        Der erste Satz meines vorstehenden Kommentars heißt richtig:
        Da du mich qualitätsvoll angesprochen hast, hast du Anspruch auf Antwort.

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  10. Heinz sagt:

    Es ist trotzdem erschreckend, wie weit die Femi-/Genderisten schon alle möglichen Organisationen unterwandert haben und ungestört Zensur ausüben.

    Das ist schließlich nach wie vor in der Mediathek gelöscht.

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  11. Lusru sagt:

    @Heinz sagt: August 25, 2015 um 06:42
    „bleib ruhig, mein Kind,
    in den dürren Blättern säuselt der Wind …“
    bleib ruhig, die Sendung kommt schon wider rein, wenn die „Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten NRW“ ernsthaft weiter Gleichstellung betreiben will.
    Z.B. Gleichstellung des freien Journalismus und Ungleichstellung aller durch erzwungene Zensur entstandenen Gleichstellungsmängel.

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  12. Christine sagt:

    Masu:
    Nein, nicht alle von uns kommen als m/w auf die Welt. Wissenschaftlich ist der Bigenderismus nicht mehr haltbar. Geschlecht ist vielmehr ein fließender Übergang:
    http://www.spektrum.de/news/die-neudefinition-des-geschlechts/1335086

    Ein Youtubevideo zu verlinken mag nett gemeint sein, aber alleine der Untertitel verrät mir bereits das es nicht wirklich sehenswert ist:
    „An informative and entertaining norwegian top quality documentary series about norwegian sociologists trying to brainwash the norwegians.“
    Dokumentationen taugen für gewöhnlich nicht viel, vor allem nicht über Geisteswissenschaften. Das man an Kindern geschlechtsspezifische Verhaltensweisen sieht, die nur einen Tag alt sind, das bezweifel ich allerdings wirklich. Klingt spontan nicht gerade nach seriöser Forschung, sondern nach Dokutainment.
    Ich habe es allerdings nicht gesehen (ich finde Fernsehen einfach langweilig, sorry – Text auf Engl, NL, Deu nehme ich aber gern).

    Lusru:
    Entschuldige, aber dein Text liest sich extrem anstrengend, weil du immer mal beinahe equivalente Worte aneinander reihst und deine Aussagen mit unnötigen Floskeln verlängerst. Vermutlich möchtest du ihnen Nachdruck verleihen, aber mich da durchzuwurschteln war wirklich keine Freude.

    Du schriebst:
    „die wenigen bekannten Studien besagen leider nichts dazu, welche Farben sich Jungs und Mädel im Spielzeug aussuchten, wenn weder blau noch rosa (rot) dabei war …“

    Es drehte sich in der Tat hauptsächlich um Spielzeug welches als Jungen bzw. Mädchentypisch empfunden worden ist. Darüber hinaus ist es ja sowieso nichts anderes als eine abgeschlossene sinnlose Genderisierung, denn es gibt keinen Grund warum fast alle Mädchen Rosa ihre Lieblingsfarbe nennen bzw. Jungs eben Blau – ausser eben der Genderisierung. Ist im Prinzip also das Gleiche wie mit dem Spielzeug. Ist aber auch egal, ich habe keine Lust rauszusuchen wo ich das gelesen habe.
    Ebenso interessant dazu: Eine Kurzzusammenfassung einer Studie zur Berufseinschätzung von Kindern:
    https://idw-online.de/de/news632492

    Ich verlinke obiges u.A. wg. dieser Aussage hier:

    Ein “Unverständnis in der Umwelt” bei ungeklärter “Rollenverteilung” ist mir in der Praxis unserer Gegenwart nie bekannt geworden, allein diese Überlegung scheint mir doch ein recht verstaubtes Relikt aus dem ersten Teil des vorigen Jahrhunderts, eine Übernahme aus uralten Kinderbüchern oder sehr kleinen entlegenen Wohngegenden ohne zeitgemäßem Kontakt zu sein, manche sagen dazu auch “gut beHütete bürgerliche Umgebung”.
    —-
    Den meisten Leuten ist dieses „vorsichtige Schubsen in die richtige Rolle“ garnicht bewusst. Es passiert subtil weisend, manchmal wird man – wenn man zB als Frau einen Mann anflirtet – bei Seite genommen und man bekommt gesagt: „So funktioniert das nicht“.
    Jungs die diese Rollenzuweisung nicht einhalten bekommen das gleiche gesagt. Beispiel von einem Freund und einer Freundin. Sie bekam es von Freundinnen gesagt (während ich dabei stand) das Beispiel von ihm kenne ich aus seiner Erzählung (das hat ihm seine Flirtpartnerin ob seiner weiblichen Flirtweise gesagt).
    Ich bekam von Oma gesagt das „Mädchen nicht mit Schwertern hantieren“, weil ich auf dem Mittelaltermarkt gerne ein Holzschwert haben wollte.
    Mein Hang zum Fußball wurde von meinem Vater mir Argwohn betrachtet „sie wird kein richtiges Mädchen“ war hier etwas, was er meiner Mutter sagte.
    Wer glaubt solche Zuweisungen würden nicht existieren, der hat sie sich einfach noch nicht bewusst gemacht.

    Die fanatische Ausdrucksweise die du hier so nett verteidigst liest sich einfach Miserabel. Es wird von Fanatismus Anderer geredet, aber ich sehe viele Ausrufezeichen und eine gedrückte Capslocktaste gepaart mit ziemlich harten Aussagen und zum Teil Pauschalisierungen (von einigen übrigens).
    Dazu dann:
    “ ja, danke, das sollte er auch, jedenfalls bei Leuten, die sich mal mit anderen als vorgekauten Überlegungen beschäftigen könnten.“
    Im Umkehrschluss heißt das also direkt ich vertrete eine vorgekaute Meinung? Das war doch bestimmt nicht das was du ausdrücken wolltest, oder? Denn das wäre nun eine arrogante Unterstellung. – Ist nur ein Beispiel für den meiner Meinung nach sehr fanatischen und implizit herablassenden Sprachgebrauch.

    Ebenso zum Kernthema: Natürlich haben die öffentlich rechtlichen das Internet nicht verstanden. Ich weiß nicht warum du explizit ansprichst was du von der Löschung aus der Mediathek hälst, aber in dem Punkt sind wir absolut d’accord.

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    • Michaela Lusru sagt:

      Hi Christine, da hast du mit deiner Stilkritik mich mächtig auf dem falschen Fuß erwischt, in etlichen Teilen sogar zu recht: So etwas kommt dann heraus, wenn in Zeitnot fix noch eine Meinung zu etwas weg muß, die eigentlich fix nicht machbar ist.
      Soviel dazu, mit schon etwas Asche auf mein Haupt.

      Zur Sache selber:
      „denn es gibt keinen Grund warum fast alle Mädchen Rosa ihre Lieblingsfarbe nennen bzw. Jungs eben Blau – ausser eben der Genderisierung.“ – Das beantwortet nicht die einfachste und zugleich erhellendste Frage, was wohl bei Befragung der männlichen und weiblichen Kinder für Farben bevorzugt werden würden, wenn weder rosa noch blau im Angebot sind – Es ist bis dahin lediglich davon auszugehen, daß diese klischierten Präforationen „blau-rosa“ rein kultürlich erworbene Vorlieben sind, die vom „Versuchsarrangement“ der Befrager und deren insistierenden Ansichten „geschaffen“ wurden, werden, immer noch.

      Hinzu kommt, daß Farbvorlieben an die Genderisierung zu knüpfen, wohl eher eine ertwas naive Vorstellung von Mensch, Biologie und verbundenen Einflußsphären kultureller Herkunft kennzeichnet, die zu den bekannten Entgleisungen führt, daß auch weiterhin rosa-liebende Jungen als potenziell schwul und blau liebende Mädel als potenziell lesbisch zu erziehende (!) Kinder in der Laienelternschaft (die „keinem Kind einen Willen aufzwingen wollen“), gefehlt werden.

      „Den meisten Leuten ist dieses “vorsichtige Schubsen in die richtige Rolle” gar nicht bewusst.“ – Ja natürlich ist das so, wäre es bewußt, gäbe es das wohl weit weniger, nur wer macht das bewußt?
      Genderisierung?

      „So funktioniert das nicht” –
      Genau das ist das dörfliche Leben und die „gutbürgerliche (meist vereinzelte) Erziehung“, die beide zugleich aus dem ersten Teil des vorigen Jahrhunderts stammen, ein Klischee, das sogar über „gute“ Kinderbücher (und nicht nur in diesem Medium) aller Altersstufen bis heute verbreitet wird, aber real längst kein Dasein mehr hat.

      Zuweisungen –
      aber selbstverständlich gibt es die, wir wären als Menschen keine sozialen Wesen, wäre das nicht so, nur Art, Inhalt und Anlass bzw. Kriterien dafür ändern sich mit den Zeiten und Prämissen, in denen wir leben, sie sind nicht mehr „linear“ und keinesfalls diesen alten Klischees entsprechend, da neue Maxime raumgreifend diese Zuweisungen prägen, allein schon geformt aus den andersartigen Sinnvermittlungen der digitalen Medien.

      Und gleiches trifft auch zu auf den von dir verlinkten Artikel mit:
      „Es gibt eine wesentlich größere Vielfalt der Geschlechter als nur das der Männer und das der Frauen“ – das ist alles (bis auf das dort erwähnte Beispiel dieser Frau in Australien) längst seit vielen Jahren bekannt, ändert jedoch nicht im Geringsten etwas daran, daß die biologisch weil genetisch vorgegebenen m/w – Zustände bzw. Verschränkungen DIE NATürlichen und nicht KULTürlich sind, völlig gleich, wieviel Geschlechter wir haben (wollen, können).
      Und diese biologischen (Grund)Präferationen sind weitgehend durch nachfolgende KULTürliche (soziale, pädagogische u.a.) Einflüsse kaum, wenn nicht gar nicht, zu korrigieren, höchstens zu verstärken – das war der Sinn meiner Worte.
      Dazu nur erwähnt:
      Es ist völlig gleich für die Existenz der menschlichen Gesellschaft, wieviele Geschlechter wir finden – oder (provozierend) kreiren, solange keines ausgegrenzt wird und oder sich überhöht, da letztlich alle möglichen Geschlechter stets nur am männlichen und am weiblichen definierbar und herleitbar sind und aus der Erfahrung eines davon den „Zuschlag“ erhält, wenn nicht anatomisch, so doch in anderer NATürlicher Biologie oder KULTürlicher Zuweisung bzw. Annahme.
      Gender muß dazu nicht zum Genderismus ausgeweitet werden, es reicht, wenn alle damit konfrontierten Wissens- und Forschungsgebiete in diesem Konsens handeln, denn biologisch immer mehr differenzierbare m/w Verhältnisse rechtfertigen deren Erforschung, aber nicht die etwa ebenso vieler „Sozialer Geschlechter“, die sich letztlich immer wieder auf bereits Bekanntes profilieren.

      Umkehrschluss
      Ja, ausgedrückte Ansichten, damit ausgesprochene, vor allem deutlich formulierte (die nicht hinterfragt werden müssen), können – so sie ins Schwarze treffen – schnell mal als „herablassend“ empfunden werden, dieser naheliegende Selbstschutz ist nicht nur bekannt sondern auch respektvoll nachvollziehbar und ebenso korrekt, wie der Anlaß dazu.
      Wenn du nun allerdings das über einen „Umkehrschluss“ auf dich so beziehst, so ist das eher deine Sache, denn auf diesen kam es mir gerade nicht an, sonst hätte ich das direkt ausgedrückt. Da du insgesamt einiges an manchem, was ich artikuliere doch selbst sehr schroff, unnachgiebigt oder sogar ungehobelt deutlich rsp. eben direkt enpfindest, hätte dir meine eben vorausgegangene Sicht dazu auch selber in diesem Sinne und nicht als hinter… Umkehrschluss auffallen können.
      Dessen ungeachtet gibt es offenbar schon beiderseits Empfindungen (ich versuche das vorsichtig zu sagen), daß wir mit einiger Gewißheit nicht nur gemeinsame Interesse an diesem Thema entwickeln, sondern auch nicht weit entfernte, eigentlich eher „abgerüstete“ Sichten auf Genderisierung bevorzugen.

      Kernthema
      Die öffentlich-Rechtlichen habe ich zu anderen Gelegenheiten in der gleichen Vehemenz verteidigt, wie ich sie in solchen Fällen angreife, denn: Sie beschädigen damit ihre eigene (von mir vertretene) Daseinsberechtigung als wesentlicher Baustein unserer Demokratie.
      Und das kann nicht scharf genug gerügt werden, zumal es in den letzten Jahren gang und gebe wurde, Globalnachrichten und solche aus Krisengebieten nur noch als politisch, gedanklich oder sogar wörtlich „vorgekaute“ (!) Regierungsgemäße Verlautbarungen zu verbreiten (Verlautbarungsjournalismus), allen voran eben eine Golineh Atai, die das mit „hoher kreativer Gestaltungskraft, Einfallsreichtum und exponiert kalkuliertem manipulativen Aspekt in der ARD verbreit, als ob sie noch nie von einem Hajo Friedrichs und dessen journalistischem Vermächtnis der Distanz des Berichterstatters sowohl zur „guten“ wie zur „bösen“ Seite gehört hat. Und das, obwohl sie den Preis seiner Stiftung trägt – und das macht mich umsomehr misstrauisch, wenn derartiges selbstverliebtes Mediengehabe, von den gleichen Chefredakteuren verantwortet und „gelenkt“ wird und auch diese ALLE auf den gleichen monolithischen Recherchepool, der sogar die Wortschöpfungen der headlines vorgibt und engste Bindung zu diversen „Denkfabriken“ unterhält, zurückgreifen ohne nennenswerte eigene Recherche.
      Beim ZDF erfüllt diese Rolle gern auch mal Frau Eigendorf oder der Moderator der Nachrichten selber.
      Es sind das die Quellen für die Meinung einfacher Leute, die dafür kurz und bündig den Begriff „Lügenpresse“ wählen, wo es doch genau deren (Vertrauens)Medien sein sollten, und dies dann in Folge die Splitter, die unsere Demokratie handfest gefährden, was ich wohl aktuell nicht weiter auszuführen brauche.
      Gelegentlich ist da schon mal Leidenschaft angebracht, und, verehrte Christine, nicht jede Art Leidenschaft läßt sich als Fanatismus verbuchen, und schon gar nicht die, die konsequent in ihrem Gedankengang ist.
      Radikaldemokratie ist Demokratie und nicht Radikalismus, auch bitte nicht verwechseln mit demokratischem Radikalismus – der Trägerbegriff und Zielpunkt ist jeweils ein anderer.

      Und:
      Geschafft, ARD macht die „gelöschte“ Sendung neu, um sich aus allen weiteren Erörterungen schlingernd herauszuwinden.
      Aber:
      Geschafft bleibt eben auch als „geschafft“ hängen: Journalisten kapitulierten so gleich mehrmals öffentlich vor ihrer eigenen vorherigen und nachherigen Unfähigkeit – oder Leichtfertigkeit?

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    • Nachtschattengewächs sagt:

      Der Plasberg kennt da nichts. Der macht jetzt solange Ampelmännchen mit den gleichen Gästen, bis sich niemand mehr traut zu protestieren.😛

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  13. Margret sagt:

    Wobei das „lächerlich gemacht“ meiner Ansicht nach v. a. auf Seiten von Frau Kelle lag. Man denke nur an ihre unglaublich intelligente Aussage, ihre Mädchen hätten bis zur Kindergartenzeit auch mit nicht geschlechtsspezifischem Spielzeug gespielt, ab dem Kindergarten dann aber schon und das wäre der ultimative Beweis dafür, dass es keine soziale Prägung gäbe (aus dem Gedächtnis zitiert). Da saß ich lachend vor dem Fernseher. Wegen mir hätten sie das Teil gerne drinlassen können. Plasberg hatte zwar wirklich eindeutig tendenziös moderiert, da haben sie recht. Aber Frau Kelle hat es geschafft, sich trotzdem zu blamieren. Muss man auch erstmal hinkriegen, wenn einem der Moderator schon die Brocken zuwirft.

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