Drückeberger.

Veröffentlicht: August 25, 2015 in Uncategorized

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Kommentare
  1. maSu sagt:

    Nationalgefühl heißt eben nicht nur „Fahnen schwenken“ oder so, sondern auch die Werte, die wir hier eigentlich definiert haben (siehe Grundgesetz) zu verteidigen. Aber das begreifen viele, die aus Nationalstolz, Nationalgefühl, … oder eher: Nationalblödheit gegen Asylbewerber, also gegen Menschen (statt gegen eine verfehlte Asylpolitik) demonstrieren eher nicht so.

    Kurz OT:

    Ich bin eigentlich ein massiver Gegner wenn es um die Einschränkung von Grundrechten, der Versammlungsfreiheit usw, geht. Aber so wie die Lage derzeit ist sehe ich eine dringende Notwendigkeit, Demonstrationen in unmittelbarer Nähe zu entsprechenden Unterkünften zu verbieten. Denn da werden keine Meinungen mehr verbreitet, da werden Flüchtlinge eingeschüchtert, bedrängt und bedroht. Es kotzt mich einfach nur noch an.

    Wer gegen eine schlechte Politik demonstrieren will – eine Politik, die Milliarden in untaugliche Flughäfen und weitere bescheuerte Großprojekte steckt, aber bei Menschenleben um jeden Cent feilscht – der sollte besser vor dem örtlichen Rathaus stehen als vor einem Flüchtlingsheim!

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  2. Frank sagt:

    Was Nationalgefühl mit „Menschen“ zu tun hat, die auf Schwächere urinieren, erschließt sich mir nicht. Mein Nationalgefühl hätte dafür gesorgt, dass die Beiden ihre Tat (bzw. den Versuch) bereuen würden.

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  3. uepsilonniks sagt:

    Das denke ich schon seit langem: Warum eigentlich nicht Nationalscham anstatt Nationalstolz?

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    • Nachtschattengewächs sagt:

      Es wäre konsequent. Wenn man schon stolz auf etwas ist was Leute gemacht haben, mit denen einen nur der Zufall des Geburtsorts verbindet, dann sollte man sich auch für das schämen, was Leute tun mit denen einen nur der Zufall des Geburtsortes verbindet.

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    • ck sagt:

      Weil „Stolz“ eine eher positive Bedeutung hat und „Scham“ eine eher negative. Möchtest Du dich für Deine Kinder schämen oder stolz auf sie sein? Bist Du lieber stolz auf all die positiven Dinge, die Du erreicht hast, oder schämst Du dich lieber für all das Schlechte? Ich finde es nicht schwer zu verstehen, dass Menschen lieber stolz auf ihrer Herkunft sein möchten, als sich dafür zu schämen. Was ich hingegen nicht verstehen kann sind Menschen, die von anderen verlangen, sich zu schämen, weil sie einer bestimmten Gruppe angehören, selbst aber der Meinung sind. stolz auf die Zugehörigkeit zu einer anderen Gruppe sein zu müssen.

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  4. Christine sagt:

    hihi, der ist gut. ^_^

    Aber zum Thema:
    Ich bin gerne Deutsch und schäme mich dessen nicht.
    Polen will keine Flüchtlinge, es sei denn sie sind Katholisch. Passiert hier nicht.
    England riegelt sich total ab, Flüchtlinge sterben beim Übersetzen auf die Insel. Passiert hier nicht.
    Ungarn baut ne Mauer, genau wie die Israelis. Passiert hier nicht (Ausnahme: DDR, anderer Hintergrund)
    Kurdische Flüchtlinge, die aus der Türkei zurück nach Kobane kommen sagen: „Überall ist es besser als in der Türkei. Nie wieder!“ – passiert hier nicht.

    Ohne ein gewisses Maß an Nationalstolz gibt es auch keine Integration. Leider ist Deutschland das einzige Land welches ich kenne, indem man Immigranten, die sich als Deutsche bezeichnen sagt: „nein, du bist keine Deutsche, du bist Nigerianerin. Da kannst du Stolz drauf sein!“

    Kein Nationalstolz bzw nationaler Zusammemhalt ist also auch keine Lösung.

    Übrigens sind es „linksgrüne Gutmenschen“, nicht „linke Gutmenschen“. Oder ist das für die Braunen in der Praxis zu schwer zu sprechen? ^_^

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  5. Christine sagt:

    Moment, ich habe gerade mitgekriegt das sich das auch ein reales Ereignis bezieht.
    Ich empfinde das in der Tat als beschämend. -.-

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  6. nomadenseele sagt:

    Der Typ muss psychisch krank sein.

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  7. Der mit der mangelhaften Blasenkontrolle (ham wa früha Buxenpisser genannt, das heißt jetzt aber inkontinent) wohnt vielleicht im falschen Ort und findet den Weg hinaus nicht …
    https://buchstaeblich.wordpress.com/2015/08/24/fluechtlinge-appell-zum-umgang-mit-menschen/
    Ich habe da mal ein Schild aufgestellt, vielleicht hilft das ja bei der Orientierung.

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  8. Alex sagt:

    Hört sich so an, als ob wir in Zügen, Bussen, Parkbänke etc endlich ’safe spaces‘ benötigen.

    Ansonsten finde ich es unmöglich, dass irgendso eine Fettsau andere Menschen als ‚pack‘ bezeichnet. Entmenschlichung war schon immer Zeichen der Faschisten..

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  9. TutziFrutzi sagt:

    Vorhin gelesen:

    „Man könnte auch mal vor Kindergärten die kleinen Steppkes anschreien, weil man mit der Familienpolitik der Bundesregierung unzufrieden ist.“

    (Über den Irrsinn, vor Flüchtlingsheimen zu randalieren.)

    –> http://simplesachen.de/post/127498909752/steppkes

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  10. Kuttel Daddeldu sagt:

    Hm, vielleicht sollte man eine neue, schöne, sehr große Wohnanlage mit 2000 hübschen Zimmern für Flüchtlinge bauen, + Sozialzentrum – als Mahnung wg. der abgebrannten Scheune mitten in Jamel. Allerdings müsste man dann wohl das GG ändern um ne komplette Heeresdivision zum Schutz danebenzustellen…

    Da in Heidenau, Dresden usw. hupen und verbalkotzen keineswegs nur die abgehängten, zahnlosen Sozialhilfeempfänger, sondern auch jede Menge relativ gut oder zumindest „normal“ situierte, Mittelstandsspießer, die z.T. in all ihrer Schlichtheit und Xenophobie und größter Sorge um ihre kleinen Pfründe ihren rassistischen Dreck ganz offen in die Kameras und Mikrophone der TV-Sender reden. Schwer besorgt natürlich. Und extrem widerlich, weil sie die Steine schmeißenden Neonazis ja offensichtlich als völlig normal empfinden.

    Schade, daß man die nicht ausbürgern kann. Mit Pausenbrot und Zelt auf Helgoland aussetzen und gut is… *g*

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    • IULIUS sagt:

      Ein Problem ist, daß gefordert wurde den Eingereisten bei der Suche nach Arbeit zu helfen. Du hast eine gewisse Zahl x an Arbeitslosen und dann kommt einer daher und erklärt denen, erst einmal sollen die die gerade angekommen sind Arbeit bekommen.
      Bekloppter geht es kaum noch. Dieses öffentlich auszusprechen fördert gerade Angst, angstbasierte Reaktioen und Demonstrationen gegen die Asylanten.

      Das ist reine Profiliersucht, ohne Rücksicht auf Folgen.

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      • Frank sagt:

        Iulius, ich verrate dir jetzt ein Geheimnis:
        Wer arbeiten will, hat Arbeit.

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        • IULIUS sagt:

          @Frank,
          darum geht es doch gar nicht. Außerdem ist Deine Aussage nicht wirklich wahr. Nicht umsonst haben wir mehrere Millionen offene und mehrere Millionen versteckte Arbeitslose. Es ist definitiv nicht für jeden in Deutschland ein Arbeitsplatz vorhanden. Sinn und zweck von Zuwanderung ist ja auch, immer einen gewissen Pool von Arbeitslosen vorzuhalten, damit die Industrie bei Bedarf darauf zurückgreifen kann. Deshalb gibt es auch kein Verfassungsmäßiges Recht auf Arbeit.

          Es geht darum, daß da jemand in einer explosiven Situation Öl ins Feuer gießt.
          Wenn Du vor jemand stehst, der hochaggressiv und hoch gewaltbereit ist, wirst Du den nicht noch zusätzlich reizen.
          Hier ist jedoch steht der Typ in sicherer Entfernung und zieht sich wieder in sein Rathaus zurück, das Nachsehen haben dann die Asylanten.

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          • Frank sagt:

            @ Iulius,
            „Es ist definitiv nicht für jeden in Deutschland ein Arbeitsplatz vorhanden.“

            Es hat auch definitiv nicht jeder in Deutschland die Absicht, zu arbeiten. Deshalb betrifft dies auch nicht meine Aussage. Mit der Provokation hast du allerdings Recht. Unnötig.

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  11. Kuttel Daddeldu sagt:

    …na ups, das Komma hinter „situierte“ is über, Tante Edith hätte es verschenkt…

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