Boah!

Veröffentlicht: August 28, 2015 in Uncategorized

fluecht

Kommentare
  1. kinchkun sagt:

    Und laut SPD sollen Asylantenkinder von der Schulpflicht ausgenommen. Boar, und wir Deutschen Deppenkinder müssen natürlich wieder in die Schule!

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  2. nomadenseele sagt:

    Naja, ich habe mich auch als Gasthörerin an einer Uni eingeschrieben und muss dafür 400 Euro zahlen. Da macht es schon nachdenklich, ob eine staatliche Stelle sich nicht an das Grundgesetz (niemand darf bevorzugt oder benachteiligt werden) halten muss. Was aber dazu passt, dass Ausländer sich Sachen erlauben dürfen, für die Deutsche Ärger bekämen. Jedenfalls nach meinen Beobachtungen werden sie in Deutschland extrem bevorzugt.

    Was private Organisationen machen, ist deren Sache, aber staatliche Stellen müssen neutral sein. Sind sie aber nicht.

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    • Kuttel Daddeldu sagt:

      Also wirklich, diese durch und durch privilegierten Kriegsflüchtlinge, am besten gehst Du nach Syrien und dann direkt von dort in so ein schönes, sicheres Auffanglager hier bei uns. Um endlich mal rundum bestversorgt gratis gepampert zum kostenlosen Gastzugang zu kommen. Fröhlich empfangen von der begeisterten Bevölkerung. Von denen zu.B. einige in Niedersachsen heute Nacht Mollys in die Wohnung einer ausländischen Familie (Mutter mit kleinen Kindern) geworfen haben.

      Solche Leute wie ihr bereitet mit eurer Polemik solchen Leuten wie denen den Boden, die sich Dank Spatzenhirn nun immer mehr im Recht und gar dazu ermutigt fühlen dürfen, hier in Deutschland 2015 Brandsätze in Wohnungen zu werfen. Sas muss man erstmal bringen, wie verroht geht es denn noch? Da sehe ich einen direkten Zusammenhang.

      Soweit sind wir hier schon wieder gekommen und Du kannst Dich zugleich ernsthaft darüber empören, dass ein paar Flüchtlinge einen kostenfreien Zugang zur Uni bekommen.

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      • nomadenseele sagt:

        Du bist unsachlich und zu emotional. Fakt ist, dass laut Grundgesetz nieemand benachteiligt werden dürfen und der Staat dies tut.

        Warum dürfen z.B. Hartz 4 – Empfänger nicht kostenlos zur Uni. Antwort: Weil es Deutsche sind.

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        • Kuttel Daddeldu sagt:

          In Bezug auf geistige Brandstiftung bin ich durchaus sachlich. Altbekanntes Prinzip. Das wird man doch wohl nochmal sagen dürfen…

          In Bezug auf die echten Brandstiftungen bin ich allerdings emotional. Dich scheint all das ja kaum zu stören, wenn Du daneben immer noch weiter schön polemisieren kannst. Aber wir können ja für Dich sammeln, damit Du Dir Deinen Gastzugang leisten kannst.^^

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          • nomadenseele sagt:

            Nein, du bist komplett überemotonalisiert. Und deswegen breche ich die Diskussion auch ab.

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            • Kuttel Daddeldu sagt:

              Soso, Du „brichst sie ab“. *g* Naja, so scheinbar sachlich, tatsächlich aber ohne Argumente ist ja auch nicht viel zu „diskutieren“. Oder sind beispielsweise die o.g. Harz IV-Emspänger generell deutsch, hm? Diskussion hingegen erfordert eine gewisse Aufrichtigkeit um Umgang mit Worten und Menschen. Der Illusion bin ich hier nicht unterlegen.

              Manchmal möchte man einfach nur so etwas wie Dein polemisches, unlauteres Gerede der letzten Wochen hier nicht völlig unwidersprochen stehen lassen.

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          • IULIUS sagt:

            Nach meiner Erinnerung kontrolliert in einer Universität kaum mal jemand die Zuhörer. Folglich kann da jeder kostenlos dran teilnehmen. Für die Asylanten wird das lediglich legal gemacht. Außerdem leben wir in Deutschland, da kann man für jegliche Gebühren Erlaßanträge aus wichtigen Grund stellen. Je nach Einleuchten und Laune des Bearbeiters wird das dann beschieden. Ggf. dauert das ein Semester, daß es danach einen neuen Grund gibt einen Antrag zu stellen…. In der Zwischenzeit kann man ja einen Antrag stellen vorläufig zuglassen zu werden…

            Außerdem braucht man um dem Stoff folgen zu können gewisse Sprach – und Vorkenntnisse. Das dürfte den Kreis der das Angebot annehmen könnte doch sehr stark einengen.

            Im Übrigen wenn ein Mitarbeiter einer Universität anstelle von vor 3 gelangweilten Studenten vor zusätzlich vor 20 interessierten Gasthörern sein Vortrag hält, kostet den Staat nichts, hebt aber vielleicht die Laune des Vortragenden.

            Ehrlich gesagt, man kann da nicht warten, bis Merkel & Co. überhaupt mitbekommen, daß da was zu tun ist, um überhaupt in Erwägung zu ziehen ihren Hintern zu bewegen, um anzufangen über ein Gesetz nachzudenken, das sollte es beschlossen werden eh keiner versteht. Behörden und Gerichte dann ein paar Jahre brauchen, das Gesetz dann zwar immer noch nicht verstehen, aber zumindest wissen wie sie danach handeln… Ggf. darf das BVerfG auch mitspielen und erklärt in der Zwischenzeit das Gesetz oder einzelne Paragrafen daraus für verfassungswidrig.

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            • nomadenseele sagt:

              Nach meiner Erinnerung kontrolliert in einer Universität kaum mal jemand die Zuhörer. Folglich kann da jeder kostenlos dran teilnehmen.

              – Nur in Vorlesungen, in Seminare kann man nicht einfach nach Lust und Laune rein. Ganz davon abgesehen: Wenn ich eine Leistung in Anspruch nehme, erschleiche ich sie mir nicht. Falsch parken wird auch nicht dadurch legal, dass nicht kontrolliert wird.
              _____

              – Für die Asylanten wird das lediglich legal gemacht.
              *Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
              Art 3
              (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
              (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
              (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.*

              Also ein klarer Verfassungsbruch nach GG §3 Absatz 3. Und dies von staatlicher Seite.

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              • Kuttel Daddeldu sagt:

                Unis agieren in weitem Rahmen unabhängig und selbständig, so gesehn Uni ungleich „Staat“. Das wird sich auch dann nicht ändern, wenn Du nun als Pseudoargument zeigen möchtest, dass Du das GG abschreiben kannst. Respekt.🙂 Bleibt nur die Frage von Frank, was Du da eigentlich willst.

                Zu „Aggression“ – Obacht: ich belle und schnappe sogar. Total „überemotionalisiert“, wie ich nunmal so bin ^^

                Wuff. Schnapp.

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                • IULIUS sagt:

                  Die Uni ist eine staatliche Einrichtung. Sie unterliegt den gleichen Gesetzen und Rechtsprechung wie jede andere staatliche Behörde auch.

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                  • Kuttel Daddeldu sagt:

                    Julius, die Unis sind in Sachen Budget und Auswahl der Studenten viel freier als früher. Die große Zeit der ZVS ist lange vorbei. Verletzung des Grundgesetzes, weil eine Uni entschieden hat, ein paar mittellosen Flüchtlingen gratis die Gasthörerschaft anzubieten? Auf dem „Niveau“ vwolltest Du hier ernsthaft in eine Diskussion mit ihr einusteigen? Bitte sag mir, dass das nur ein Witz war…😉

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            • „Außerdem leben wir in Deutschland, da kann man für jegliche Gebühren Erlaßanträge aus wichtigen Grund stellen. Je nach Einleuchten und Laune des Bearbeiters wird das dann beschieden. Ggf. dauert das ein Semester, daß es danach einen neuen Grund gibt einen Antrag zu stellen…. In der Zwischenzeit kann man ja einen Antrag stellen vorläufig zuglassen zu werden…“

              Also Rechtsunsicherheit … is‘ ja wie in einer Bananenrepublick …🙂

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              • IULIUS sagt:

                Solltest Dich mal ein wenig mit Jura befassen. Wenn alles klar geregelt wäre bräuchten wir nicht jede Menge Anwälte. Es gibt ein paar bestimmte (fast) unumstößliche Richtlinien, aber ansonsten können Bearbeiter und Richter entscheiden, was sie wollen. In der nächsten Instanz entscheidet der nächste nach Sichtweise. Der BGH und das BVerfG entscheiden darüber, ob die Sichtweise der letzten Instanz noch im vertretbaren Bereich liegt. Das ist dann abhängig von deren Sichtweise. Ggf mischt dann noch der europäische Gerichtshof mit…
                Beim nächsten Fall geht es wieder von vorne los, da niemand in der Kette Urteile des BVerfG oder des europäischen Gerichtshofes als Stein der Weisen anerkennen muß.

                Im Grunde geben nur ausgereizte oder akzeptierte Urteile Rechtssicherheit, wobei…

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        • Frank sagt:

          „Warum dürfen z.B. Hartz 4 – Empfänger nicht kostenlos zur Uni. Antwort: Weil es Deutsche sind.“

          Wenn ich diesen Satz lese, frage ich mich ernsthaft, was du an einer UNI willst. Spar die 400 Tacken lieber. Oder besser: Gib sie einem deutschen (wichtig!) Harz 4 Empfänger, mit denen du ja so sympathisierst.

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          • „Wenn ich diesen Satz lese, frage ich mich ernsthaft, was du an einer UNI willst.“

            Was willst Du mit dem persönlichem Angriff erreichen? Welche Antwort hast Du denn so, auf diese Frage?

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            • Frank sagt:

              “ Welche Antwort hast Du denn so, auf diese Frage?“

              Diese Frage hat sich mir noch nie gestellt. Dazu müsste man mal den Bedarf kennen. Und ob es nicht tatsächlich Möglichkeiten für Hartzer gibt. Dann kann man auch mal die versch. Ausgangssituationen betrachten. Selbstverschuldung usw. usf. Habe ich aber gar keinen Bock drauf. Die Antwort:“ Weil es Deutsche sind.“ ist aber in meinen Augen so etwas von daneben, dass es mich aufregt. Welches Interesse sollen die Unis oder die zugehörigen Verwaltungsorgane daran haben, Deutsche zu benachteiligen?

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          • freak sagt:

            Wer Hartz-IV bezieht ist idR kein Student, da Studenten keinen Hartz-IV-anspruch haben (idR deshalb, WEIL sie studieren und somit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen)

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        • Mona sagt:

          Hartz4-Bezieher sind Arbeitssuchende, die auch arbeitsfähig sind und es auch dürfen. Wenn man Student ist, kann man kein Hartz4 bekommen. Beim Gastzugang weiß ich es nicht so genau.
          Asylbewerber dürfen soweit ich weiß nicht arbeiten gehen, das heißt denen bleiben nur andere Angebote mit denen sie sich die Zeit sinnvoll gestalten können, die speziell für sie legal sind. Ist doch schön, dass sie an eine Uni dürfe und ein bisschen das Leben von deutschen Studenten mitbekommen, eventuell Deutsch lernen oder sich durch die Vorlesungen weiterbilden. Ernsthaft, was sollen sie denn sonst den ganzen Tag machen? Dürfen Asylbewerber überhaupt aus der Kommune raus, wo sie gerade gemeldet sind? Ein Hartz4-Empfänder hat viel mehr Freiheiten, ist doch auch nicht gleich.

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          • nomadenseele sagt:

            Sag mal, verstehst du nicht, dass die deutsche Verfassung mit Füßen getreten wird? Das willst doch nicht mit * Ernsthaft, was sollen sie denn sonst den ganzen Tag machen?* rechtfertigen?

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            • Krischan sagt:

              Du verwechselst „alle Menschen sind gleich“ mit „alle Menschen sind finanziell gleich“.

              Mit anderen Worten: Recht studierst du höchstwahrscheinlich nicht an deiner Uni.

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              • nomadenseele sagt:

                3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

                Um den Absatz zu verstehen, muss man nicht Jura studieren.

                Es ist ein klarer Verfassungsbruch, wenn ich verpflichtet bin, Gebühren zu bezahlen und andere dies wegen ihrer Herkunft nicht müssen. Dann werde ich gegenüber denen nämlich vom Staat benachteiligt.

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                • IULIUS sagt:

                  Grundsätzlich kann der Gesetzgeber in einem gewissen und begründeten Bereich Ausnahmen machen. z. B. https://dejure.org/gesetze/EStG/3.html verstößt alles gegen den „Gleichheitsgrundsatz des Art 3 III GG, halt nur berechtigt, weil sonst ungerechtigkeiten auftreten würden, oder bestimmte Handlungen belohnt werden sollen etc. Asylanten als Gasthörer ohne Gebühren entrichten zu müssen wäre da eine berechtigte Ausnahme.

                  Kannst ja dich als Gasthörer anmelden und gegen den Gebührenbescheid Einspruch einlegen und dich zum Europäischen Gerichtshof durchklagen. Die deutschen Hartz-IV-Empfänger werden es Dir danken.

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                  • nomadenseele sagt:

                    Wenn das an meiner Uni eingeführt würde, dann wäre das eine Überlegung wert.

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                    • pluvia sagt:

                      Versuch es mal so zu betrachten:

                      Bezieher von ALG II bekommen Geld zur freien Verfügung (den Regelbedarf + bestimmte Zuschläge, darüber können sie frei verfügen). Der Regelbedarf liegt bei ungefähr 400 €. Davon muss er auch Essen kaufen. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass in dem Betrag schon ungefähr 40-50 € für Bildung und Freizeit enthalten ist. Der Grundgedanke ist, dass man den ALG-II-Bezieher nicht zu sehr gängeln will und er seine Kaufentscheidungen in einem bescheidenen Rahmen selbst treffen soll.

                      Jemand, der Flüchtling ist, bekommt 143 € in bar. Essen muss er davon nicht kaufen, das bekommt er in der Einrichtung. Er kann aber auch seine Kaufentscheidung nicht anders treffen und z.B. anderes Essen kaufen, weil ihm das in der Einrichtung nicht schmeckt. Er wird insofern mehr gegängelt als ein ALG-II-Empfänger. Einzelne Politiker schlagen das Sachleistungsprinzip vor, mit dem er noch weniger selbst entscheiden kann.

                      Unterkunft und Heizung wird für ALG II-Bezieher und Flüchtling bezahlt. Ohne ein Fass aufmachen zu wollen, die Unterkunft des ALG II-Beziehers ist in aller Regel besser, auch wenn es da gerade in Großstädten auch Härten gibt.

                      Nun wären beide gern Gasthörer.

                      Das BVerfG hat zur Höhe der ALG-II-Sätze gesagt, dass die auch Möglichkeiten zur Bildung und Teilhabe umfassen müssen. Da ist also schon Geld für so etwas berücksichtigt. Ob es genug ist, darüber kann man streiten, aber dann wäre der ALG-II-Satz falsch berechnet und das müsste geändert werden. Und wenn man googelt, dann findet man außerdem auch einige Quellen, bei denen Gasthörer an einigen Universitäten in prekären finanziellen Verhältnissen eben wegen des ALG-II-Bezugs einen deutlichen Rabatt erhalten.

                      Ich weiß leider nicht genau, wie der Regelbedarf des Flüchtlings berechnet wird, aber ich weiß, dass er sich an ähnlichen Modellen orientiert und etwas niedriger ist. Wohl auch, weil der Flüchtling zunächst einmal nicht bei uns integriert ist und über sein Schicksal noch entschieden werden soll. Jetzt will die HU den Flüchtlingen was Gutes tun, zumal viele ja auch Anspruch auf Asyl haben und bleiben werden. Es kostet sie relativ wenig, einen zusätzlichen Gasthörer zuzulassen (Stichwort: Grenzkosten vs. Durchschnittskosten). Also lässt sie die Betroffenen jetzt mal zu, denn sie weiß, wenn die das von ihren 143 € noch zahlen müssten, dann könnte kaum einer kommen.

                      Ich glaube nicht, dass die HU das langfristig machen wird; das ist eine vorübergehende und administrationsarme Maßnahme um jetzt schnell zu helfen. Dabei ist ein ganz faires Gleichverteilen bis ins letzte nicht möglich. Aber das heißt doch nicht, dass sie die Flüchtlinge strukturell bevorzugen. Vielmehr nehme ich an, dass sie das im Wesentlichen auf die Zeit direkt nach der Ankunft begrenzen. Wer als Asylsuchender anerkannt wird, der wird ja dann auch irgendwann an anderer Stelle in die Gesellschaft integriert und fällt schon deshalb heraus, weil er z.B. regulär arbeitet oder studiert.

                      Wenn man schnelle Lösungen braucht, dann können die nicht immer bis in die letzte Verästelung gleichbehandeln. Dagegen hat Art. 3 GG aber auch nichts. Wesentlich gleiches gleich, wesentlich ungleiches ungleich! Aber der Flüchtling konnte sein Schicksal schon nicht klar vorherplanen, er wusste oft nichtmal, wo er genau landet, wenn die Flucht gelingt. Falls er nun tatsächlich auf diesem Weg einen Vorteil von 3,74 € pro Monat für 3 Monate hat, dann ist das, wenn ich Orakel spielen darf, auch dem BVerfG noch gleich genug.

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            • Kuttel Daddeldu sagt:

              Dieser Unsinn wird auch dadurch nicht wahrer, dass Du ihn hier nun gebetsmühlenartig wiederholst. Gastfreundschaft und Asyl sind Grundpfeiler zivilen Lebens und somit ein hohes Gut.

              Stattdessen brennen hier mittlerweile alle paar Tage Unterkünfte ab, mittlerweile sogar schon bewohnte. Du willst den Zusammenhang von Polemik und Brandstiftung entweder aus voller Absicht oder aufgrund bemerkenswerter Schlichtheit nicht gern sehen, soweit klar.

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    • @ seele

      Inländerdiskriminierung gibt’s schon länger.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Inländerdiskriminierung

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    • Tante Jay sagt:

      Ah keiner darf benachteiligt werden, sagt Nomadenseele? Oh, das ist aber wirklich ein feiner Zug von dir, hätte ich nicht erwartet.

      Wann genau ziehst du in einen leeren Baumarkt oder eine leerstehende, teils baufällige Turnhalle?

      Es ist auch fein, dass du auf Arztbesuche künftig verzichtest und alles mit Paracetamol/Ibuprofen löst (Flüchtlinge haben in den ersten 3 Monaten hier keinerlei Ansprüche auf ärztliche Versorgung, nur notwendigste, lebensrettende Maßnahmen sind erlaubt).

      Oh, ich glaube, ich hab dich als depressiv in Erinnerung – es ist wirklich mutig von dir, dass du im Zuge der Gleichberechtigung künftig auf JEDE psychotherapeutische Behandlung verzichten willst. Weißt schon. Grundgesetz. Keiner darf benachteiligt werden.

      Oh, natürlich ist das jetzt wahrscheinlich viel verlangt, aber da in Deutschland keiner benachteiligt werden darf, musst du deinen Job, so vorhanden, aufgeben und lebst ab sofort von Vollpension in der Turnhalle plus 140 Euro Taschengeld/Monat.

      Wie jetzt? Das gilt nicht? Warum nicht? Du bestehst doch darauf, dass die „Vergünstigungen“ für Flüchtlinge auch für dich gelten sollen – gleiches Recht für alle, dann bitte auch die negativen Seiten.

      „Rosinenpicken“ nennt man das, wenn man sich im Zuge der Gleichberechtigung nur das raussucht, was einem gefällt und die Nachteile unter den Tisch fallen läßt. Und das ist hochgradig unredlich.

      Du BESORGTE BÜRGERIN.

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      • nomadenseele sagt:

        Dein Niveau ist unterirdisch. Dazu kommt der Straftatbestand der Verleumdung.

        Wirklich nicht schlecht für einen einzelnen Post.

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        • Tante Jay sagt:

          Verleumdung, weil ich dich „besorgte Bürgerin“ genannt habe? Viel Vergnügen beim Erstellen der Anzeige. Meine Rechtsschutzversicherung und ich warten.🙂

          Hast du vielleicht auch Argumente anstatt ständig ad hominem zu argumentieren? Oder anders, etwas heruntergebrochen auf dein Verständnisniveau: Hast du Sachargumente oder kannst du nur die Argumentierenden angreifen (okay, puderwatte, nicht weiter schlimm, trotzdem).

          Was genau findest du an meiner Argumentation denn so „unterirdisch“? Ich hab dich nur beim Wort genommen – du wolltest gleiches Recht für alle, das funktioniert aber nicht nur in Richtung Privilegien, Schätzchen.

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          • nomadenseele sagt:

            Meine Rechtsschutzversicherung und ich warten.🙂

            – Deine Rechtschutzversicherung deckt unter Garantie keine Straffälle ab. Mir ist auf jeden Fall keine bekannt, die dies tut.

            Nein, Verleumdung war, mich als depressiv zu bezeichnen. Und das weißt du ganz genau.

            ____

            Hast du Sachargumente oder kannst du nur die Argumentierenden angreifen (okay, puderwatte, nicht weiter schlimm, trotzdem).

            – Ich bringe die ganze Zeit das Argument, dass es dem Staat durch das GG verboten ist, Menschengruppen, oder überhaupt jemanden, zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Und dass die Uni als staatliche Behörden genau dies tut, wenn sie einer Gruppen freien Zugang gewährt, während andere zahlen müssen. das ist ein ganz klare Bevorzugung / Benachteiligung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen aufgrund ihrer Herkunft.

            Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
            Art 3
            (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
            (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
            (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

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          • nomadenseele sagt:

            Mir wird es hier auch langsam zu doof. Erstaunlich, dass die Blogverantwortliche Straftaten duldet, sie ist mitverantwortlich dafür, was hier steht.

            Und ja, du hast Recht, außer überemotinalisierten, unsachlichen Äußerungen, die bis zur Verfassungsfeindlichkeit reichen *Was sollen die Asylbewerber denn in ihrer Freizeit tun, lassen wir die Unis doch einfach mal das Grundgesetz brechen, ist doch nicht so schlimm.* habe ich noch nichts gelesen.

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            • Tante Jay sagt:

              Jemanden „depressiv“ zu nennen ist eine Straftat? MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄDCHEN du solltest wirklich.. komm, mach ne Anzeige. Bitte. In meinem Impressum findest du alles, was du brauchst. Ich meine das ernst – zeig mich an, weil ich dich im Internet als „depressiv“ beleidigt habe. O.o

              Internetwache googeln, du kannst da problemlos sofort und ohne bürokratische Hindernisse eine Anzeige erstatten.

              Du weißt übrigens schon, dass die Unis die Gebühren für die Gasthörer nicht zur Kostendeckung nehmen sondern gezielt als Begrenzung der Gasthörer? Für die gehts um nix, die sind eine immense Belastung für den Lehrbetrieb (vor allem häufig zahlende Gäste, weil die echt glauben, die haben damit mehr erkauft, als nur einen Sitz im Hörsaal) – und daher versucht man, die Zahl so klein wie möglich zu halten. Es gibt Unis, die überhaupt keinen Gastzugang anbieten, weil die das nicht leisten können. Die Höhe der Gebühren ist auch unterschiedlich. Die Uni Bochum nimmt 100 Euro im Semester – die ist allerdings auch groß genug, da fallen Gasthörer nicht weiter auf. Ich glaub, die haben um 30.000 Studenten.

              Universitäten haben vorrangig als Lehrbetrieb für die Studenten da zu sein. Gasthörer sind da echt – noja, man schleppt sie mit durch. Setz dich hin hör zu und halt nach Möglichkeit die Klappe.

              Du hängst dich echt an den GASTzugängen für eine Uni auf? Weil du zahlen musst (und es wohl auch kannst) – und die Flüchtlinge nicht?

              Du hast übrigens nicht verraten, wie die Flüchtlinge, die nicht arbeiten dürfen, denn diese Gastzugänge sonst bezahlen sollen? Von 140 Euro Taschengeld?

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              • IULIUS sagt:

                „Nein, Verleumdung war, mich als depressiv zu bezeichnen.“

                Nein, das war keine Verleumdung, es sei denn ihr kennt Euch privat und wißt über eure Gesundheitszustände bestens bescheid.

                Sonst nennt man das üble Nachrede.

                Das nur, damit Du Dich beim Stellen der Anzeige nicht blamierst.😉

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                • maSu sagt:

                  Da wurde noch nicht einmal jemand als depressiv bezeichnet, das Zitat:
                  „Oh, ich glaube, ich hab dich als depressiv in Erinnerung“

                  Das ist nochmal etwas anderes, als wenn man sagt: „Du bist depressiv“.

                  Ich würde zu gerne sehen, wie da Anzeige erstattet wird: „Herr Wachtmeister, jemand sagt im Internet das er glaubt er habe mich als depressiv in Erinnerung! Verständigen sie sofort das SEK!“

                  Und der Polizist jetzt in dem Augenblick zu einem mehrere Tage andauernden Facepalm an…

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            • Tante Jay sagt:

              Du gehst übrigens mit keinem Wort darauf ein, dass du gegenüber den Flüchtlingen hochprivilegiert bist. Du kannst arbeiten, du hast europaweite Freizügigkeit, Zugang zu voller medizinischer Versorgung, du kannst bei der Bank ein Konto eröffnen und Geld ansparen.

              Das alles können Flüchtlinge nicht. Statt dessen bekommen sie kostenfreien Gastzugang bei einer Universität – und DAS regt dich auf?

              Wäre „Neidhammel“ im Gegensatz zu „ich hab dich als depressiv in Erinnerung“ nicht eine strafbewehrte Beleidigung, ich würde dich so nennen.

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              • nomadenseele sagt:

                Es geht um Verfassungsbruch, begangen durch staatliche Behörden,und nicht darum, wie gut oder schlecht es mir geht.

                Verstehst du das nicht?

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                • Tante Jay sagt:

                  Und ich versuchte, dir begreiflich zu machen, dass, wenn es dir mit der Gleichberechtigung wirklich ernst wäre, versuchen würdest, für die Flüchtlinge die gleiche Behandlung wie für alle anderen herauszuschlagen. Du würdest dich auf die Seite der Flüchtinge stellen, damit die die gleiche Behandlung wie alle bekommen, die hier wohnen.

                  Das tust du aber nicht. Du bestehst darauf, dass von dir subjektiv empfundene Privilegien auch auf dich übertragen werden und berufst dich dabei aufs Grundgesetz.

                  Und das, meine Liebe, ist definitiv unlauter bzw. der typische Hate-sprech vom Pegida-Mob.

                  @ninjamoppel: Dann mach ne Anzeige. „Dummnuss“ wäre in dem Zusammenhang übrigens auch eine strafbewehrte Beleidigung.

                  Ich glaube allerdings, dass „Intelligenzflüchtling“ (danke Joko und Klaas) in diesem Zusammenhang inzwischen eher eine Tatsachenfeststellung ist.

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                  • nomadenseele sagt:

                    Nein, das einzige, was du hier versuchst, ist zu pöbeln, zu verleumden und zu beleidigen.

                    Du kommst mir komplett überdreht vor, solche Tage hat jeder, aber du hast kein Recht, das an mir auszulassen.

                    Das Grundgesetz ist eindeutig, es darf niemand wegen seiner Herkunft benachteiligt oder bevorzugt werden. Genau dies praktizieren aber einige staatliche Unis – und das ist verfassungswidrig.

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                    • Tante Jay sagt:

                      Ich habe nicht einen unsachlichen Kommentar hier abgelassen. Stilmittel wie Satire oder Sarkasmus gehören nicht in den unsachlichen Bereich und sind durchaus zulässig.

                      Ich hab dich weder beschimpft (das kannst du immer noch problemlos durch die Behörden prüfen lassen, die Internetwache nimmt deine Anzeige gerne entgegen, Screenshots beweisen dann meine fiesen Beleidigungen) und ich habe wirklich versucht, dir sachliche Argumente zu liefern – die du mit ad hominem „Argumenten“ beantwortest oder aber mit einer kaputten Schallplatte.

                      Wenn du so überzeugt bist, dass du im Recht bist – mach ne Verfassungsbeschwerde. Das steht dir offen. Du bist nicht darauf angewiesen, in Kommentarspalten rumzuheulen, wie fies doch alle in Deutschland zu dir armen Schwein sind.

                      Du kannst jederzeit einen Anwalt nehmen, Verfassungsbeschwerde einlegen und dein Recht, einen kostenlosen Gastzugang zu Universitäten zu bekommen, einklagen.

                      Na? Oder ist dein ganzes Gewäsch oben leeres Gejammer?

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                    • nomadenseele sagt:

                      Ich habe nicht einen unsachlichen Kommentar hier abgelassen

                      Du bist ohne Worte.

                      Zum Glück (für dich) weißt du nicht, wie du dich hier präsentierst. Du würdest dich schämen.

                      Um es ganz klar zu sagen: Mir ist es zu doof mit dir. Und vielen anderen, Iulius sticht mit seiner Sachlichkeit und Abgeklärtheit aus dem Haufen raus, wie ein Leuchtturm am Meer.

                      Ansonsten frage ich mich, ob ich es hier mit lauter Irren zu tun habe, die ihre Emotionen nicht mal beiseite schieben können, um mal ganz sachlich zu argumentieren. Das muss noch lange nicht meiner Meinung sein, aber sachlich und vor allem ohne ständige persönliche Angriffe allemal.

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                    • Tante Jay sagt:

                      Alternativ wurde mir grad noch eingefallen: Was hindert dich dran, reguläre (kostenfreie) Studentin zu werden?

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                    • maSu sagt:

                      Nomadenseele:
                      „Das Grundgesetz ist eindeutig, es darf niemand wegen seiner Herkunft benachteiligt oder bevorzugt werden. “

                      Aha, warum dürfen Asylbewerber dann:
                      Nicht arbeiten
                      Nicht verreisen/den Wohnort wechseln
                      Nicht studieren/keine Ausbildung beginnen

                      ?

                      Ist doch eine klare Diskriminierung nach deiner sehr strikten Auslegung des GG. Eigentlich müsste man deiner Argumentation klar folgen und sagen:

                      Alle Flüchtlinge haben alle Rechte und dürfen arbeiten, verreisen, studieren und so weiter. Hartz4 wäre dann auch inklusive.

                      Was würdest du dann sagen?
                      Wäre es dann gerechter?
                      Oder wie sähen deine Reaktionen dann aus?

                      Ich kann mir fast denken, wie deine Reaktionen dann aussehen würden… aber ich breche diesen Gedanken ab, bevor mir mein Frühstück ein zweites Mal durch den Kopf geht….

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                    • nomadenseele sagt:

                      Du hast sogar, rein von Grundgesetz aus betrachtet ist das nicht richtig. Aber solange es positive Diskiminierung gibt, habe ich mit negativer zumindest weniger Bauchschmerzen als ich haben sollte.

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                    • IULIUS sagt:

                      Vielleicht erkläre ich das noch einmal anders:

                      Gleiche Sachverhalte, sollen gleich behandelt werden. Da darf bei allen Menschen in Deutschland keine Ausnahme gemacht werden. Das heißt aber auch, daß alle Ausgangsbedingungen auch gleich sein müssen. Sonst müßte z. B. jeder Bürger Hartz IV erhalten, egal, ob er bedürftig ist, oder nicht.
                      Hier werden Bürger, nur weil sie Millionäre sind als Bevölkerungsgruppe benachteiligt. Das ist so erst einmal rechtlich richtig, kann aber gefühlt nicht richtig sein.
                      Folglich Hartz-IV-Empfänger kann man mit Milionären so nicht vergleichen. Damit ein Millionär auch Hartz IV bekommt, muß er erst sein ganzes Vermögen verlieren und nicht genügend Einkommen haben. Hier ist der Punkt, des 3 III GG, der ehemalige Millionäre mit den anderen Bedürftigen gleich stellt.
                      Da gab es einen Fall, bei dem ein Sozialhilfeempfänger im Lotto gewonnen hatte, alles innerhalb kürzester Zeit verpraßt hatte und dann wieder Sozialhilfe haben wollte. Das Amt meinte nein, die Gerichte ja, weil es nicht darauf ankommt, warum er mittellos ist. Genau das ist es, was damit gemeint ist.

                      In Folge dessen kann der Staat für eine Gruppe, hier die Zugereisten, bestimmte Vergünstgungen gestatten. Er muß nur genau sagen, warum. Im Grunde ist die kostenlose Gasthörerschaft als ein Ausgleich für andere Nachteile zu werten. Wie gesagt, sonst dürfte er auch keinem Bedürftigen Hartz IV zahlen. Tatsächlich ist Hartz IV ein Nachteilsausgleich für Bedürftige, um ihnen ein Menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Bei Hartz IV zahlst Du ja auch keine GEZ, öffentliche Bibliotheken sind gebührenfrei etc…

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                    • nomadenseele sagt:

                      Ja, höchstwahrscheinlich hast du Recht.

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                    • nomadenseele sagt:

                      Da war ich zu schnell auf *senden*.

                      Du hast höchstwahrscheinlich Recht.
                      Trotzdem würde ich mich gerechter behandelt fühlen, wenn diese Praxis gerichtlich bestätigt würde. Was gemacht wird und was was Gesetz ist, sind zwei verschiedene Dinge. Ich habe erst heute in der Zeit gelesen, dass sich einige Schuldirektoren verweigert haben, einem (früheren) Gesetz zu folgen und Kinder illegaler zu melden. (Nicht falsch verstehen, ich bin für die Bildungsmöglichkeiten aller. Ich will nur sagen, dass das, was gemacht wird, nicht immer dem Gesetz entsprechen muss.)

                      Bei deiner Argumentation könnte man aber auch sagen, warum bekommen keine Geringverdiener (, die sind wegen wegfallender Vergünstigungen wahrscheinlich oft mehr gekniffen als als Hart 4- Empfänger) oder eben Hartz 4- Empfänger keinen kostenlosen Zutritt. Es gibt zwar die Härtefall-Regelung, aber praktisch ist es für sie wohl egal, ob 400 oder 200 Euro fällig werden. Anders formuliert werden arme Einheimische ausgeschlossen und bei Asylbewerber entdecken die Leute auf einmal ihr soziales Gewissen. In dem Fall die Unis.

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                    • Mona sagt:

                      Wofür sind diese Gastzugänge überhaupt da? Bei uns sind sie wesentlich billiger, man zahlt für 4 Semesterwochenstunden 50 € pro Semester und bei 8 zahlt man 100 €. Das ist doch nur so ein Hobby, da kann man doch genauso gut in die Bibliothek gehen und über diese Themen Fachbücher lesen. Man muss ja sogar zusätzlich ordentlich zahlen, wenn man mal eine Prüfung mitmachen will. Wenn man wirklich studieren will und Zertifikate oder Abschlüsse bekommen will, dann schreibt man sich einfach als Vollzeit- oder mit Begründung als Teilzeitstudent ein.

                      Hartz4-Leute bekommen gute Englischkurse bezahlt und andere Weiterbildungskurse. Das ist doch auch sinnvoll und kann man gut nutzen solang man keine neue Arbeitsstelle gefunden hat und Zeit dafür hat.

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                    • nomadenseele sagt:

                      Man muss ja sogar zusätzlich ordentlich zahlen, wenn man mal eine Prüfung mitmachen will.

                      – Bei meiner Uni darf man gar keine Leistungsnachweise machen.

                      Wenn man wirklich studieren will und Zertifikate oder Abschlüsse bekommen will, dann schreibt man sich einfach als Vollzeit- oder mit Begründung als Teilzeitstudent ein.

                      – Und wenn man das nicht will? Ich möchte in meinen ehemaligen Fächern nur noch einmal bestimmte Themen vertiefen und den Kontakt nicht verlieren.

                      genauso gut in die Bibliothek gehen und über diese Themen Fachbücher lesen.

                      – Ja, lasst uns die Unis abschaffen! Nur Fachbücher reichen!

                      Hartz4-Leute bekommen gute Englischkurse bezahlt und andere Weiterbildungskurse.

                      – Und das Recht, sich mit anderen Themen zu beschäftigen, die nicht direkt verwertbar sind, haben sie nicht? Nach dem Argument brauchen die Asyslbewerber ja auch nicht zur Ui, gibt doch genug Integrationskurse, nicht wahr?

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                    • Mona sagt:

                      Natürlich hat jeder das Recht irgendwas zu lernen. Wie andere es schon geschrieben haben das ist in so einem Hartz4-Satz schon eingerechnet, du kannst dann frei entscheiden ob du dieses Geld für Theater oder Uni ausgibst.
                      So meinte ich das mit den Fachbüchern ja nicht. Aber wenn jemand schon studiert hat, dann weiß man doch wie man sich neues Wissen aneignet und wo man die Literatur herbekommt. Vorlesungen sind ja normalerweise nicht so toll, dass man da alles direkt lernt. Um es wirklich zu lernen und die Prüfung zu bestehen muss man aber sowieso viel Lesen, Schreiben, Rechnen usw. Studenten holen sich ihr Wissen ja auch aus Bibliotheken, wenn sie Paper lesen, um auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu sein für ihre Prüfungen und Abschlussarbeiten.

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                    • nomadenseele sagt:

                      Hartz 4 – Empfänger haben 13 Euro / Tag zur Verfügung (400/30), davon können sie kaum 200 Euro (Härtefallregelung) entbehren, um die Uni zu bezahlen. Die können maximal einen freien VHS-Kurs in Anspruch nehmen, und naja, VHS…nicht gerade das hochwertigste Programm und auch nicht tiefgehend.

                      Alleine die von mir benötigten Bücher kosten 200 Euro, d.h. bin ich bei 600 Euro oder 400 Euro (ein Monatseinkommen) für einen Hartz 4 -Empfänger. Dazu 160 Euro / Monat Gebühren für den Zug.

                      Das kann auch 1000 Euro kosten, das ist für Hartz 4 – Empfänger genau so realisierbar wie 200. Und die Asylbewerber bekommen diese Leistung in den Hintern geschoben, alleine auf Grund ihrer Herkunft. Aber positive Diskriminierung von Ausländern ist ja grundsätzlich ok, dann kann man den Deutschen mal wieder zeigen, wo ihr Platz ist.

                      Aber wenn jemand schon studiert hat, dann weiß man doch wie man sich neues Wissen aneignet und wo man die Literatur herbekommt. Vorlesungen sind ja normalerweise nicht so toll, dass man da alles direkt lernt.

                      – Du hast Recht. Wer will schon mal rauskommen, was anderes erleben, vielleicht auch mal Sachen lernen, deren sich über gefühlte 1000 Aufsätze verteilen… . Wer will sich über die Themen auch mal austauschen oder diskutieren, kostet alles nur unnötig Luft, nicht wahr? Sozialer Austausch…pah, dafür gibt es die Schwachmaten im Internet, wie sie sich sich auf dem Blog hier scharenweise tummeln.

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                    • Mona sagt:

                      Ich bin arme Studentin ganz ohne Einkommen, ganz ohne Hartz4 oder was nicht-Studenten so bekommen. Meine Eltern haben auch nicht viel Geld, sie helfen mir ein bisschen. Trotzdem muss ich die Studienbeiträge bezahlen und ich musste in den letzten Jahren auch noch die Studiengebühren von 500 € zahlen. Wenn hier ein Gastzugang ab 50 € gibt, sind das pro Monat unter 9€, pro Woche unter 2 €. Ich zahle und zahlte viel mehr, obwohl ich keine Hilfen bekomme. Ich hatte mal Bafög-Geld, aber weil ich mich für paar Semester nicht krank gemeldet habe, weil ich es einfach nicht hinbekommen habe in dem Zustand, bekomme ich keins mehr und muss es auch in paar Jahren zurückzahlen.
                      Ich fühle mich jetzt benachteiligt, weil du studierst und dir sogar teure Bücher kaufst und dabei auch noch jeden Monat Hartz4 bekommst und viel mehr Geld zur Verfügung hast als ich. Ich hab im ganzen Studium vielleicht 40 € für ein praktisches Nachschlage-Mathebuch ausgegeben, alles andere hab ich aus der Bibliothek gehabt oder nur mit den Vorlesungsskripten gelernt, wenn ich sonst nichts zur Verfügung hatte. Ist halt so. Die Studenten kommen ja auch irgendwie zurecht, wenn sie es nebenher schaffen, dann arbeiten die noch, um sich vernünftiges Essen, eine annehmbares WG-Zimmer und vielleicht, wenn nötig auch mal ordentliche Kleidung zu kaufen. Andere gehen halt Supermarkt-Mülltonnen plündern, um Geld fürs Essen zu sparen.

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                    • nomadenseele sagt:

                      und dabei auch noch jeden Monat Hartz4 bekommst

                      – Die Verleumdungen nehmen hier im Blog auch kein Ende. Woraus schließt du, dass ich Hartz 4 beziehe?

                      Tickt ihr alle hier noch richtig? Der eine unterstellt mir, ich wäre depressiv, du machst mich zum Hartz -4 – Empfänger….ihr habt alle einen Knall, das ist die einzig logische Erklärung.

                      Du solltest dir überlegen, was du verkündest, ich gehöre nicht zu den Leuten, die mit Strafzeigen ziemperlich sind.

                      Ich sage es ungern, zu 99% seid ihr hier auf dem Blog bekloppt.
                      Iulius ist wirklich der Leuchturm im Meer der Schwachsinnigen.

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                    • IULIUS sagt:

                      Um Dein Problem zu lösen kannst Du über Härtefallregelungen und Erlaßanträge gehen. Unter bestimmten Voraussetzungen müssen die Gebühren erlassen werden, oder nicht erhoben, wenn gesetzlich geregelte Ausnahmen Deinen Härtefall nicht mit abdecken. Frag mich aber nicht wo das steht. Würde da auf das VwVG tippen.

                      Sogesehen wäre das Vorhaben darüber gesetzlich geregelt.

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                  • Ich habe (auf dem Fettlogik-Blog) recht ausführlich dargelegt, was ich vom Beleidigungs-Paragrafen im StGB halte. Solltest Du das nicht gelesen haben: Nichts.

                    „Dummnuss“ ist an der Stelle, an der ich es geschrieben habe, übrigens eine konkrete Tatsachenfeststellung – was Du geschrieben hast, war halt schlicht dumm. Eine Gruppe von Menschen pauschal als „Intelligenzflüchtling“ zu bezeichnen ist eher traurig, da es m.E. wirklich gute Argumente gegen die entsprechend betitelten gibt und es eher ein Armutszeugnis dessen ist, der diese Menschen als „Pack“ bezeichnet oder ihnen pauschal Dummheit attestiert. Aber gut, wenn die Diskussion nur auf einem Niveau stattfinden soll, bei dem Vollidioten Vollidioten anpöbeln – hey, ich nenne Vollidioten gerne Vollidioten.

                    Und damit das fair wird @nomadenseele: Deine Argumentation ist Mist. Recht ist, gleiches gleich und ungleiches ungleich zu behandeln. Und Dir sollte irgendwie mal klar werden, dass Dein ach so tolles Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt ist, dann würden Dir vielleicht echte Argumente einfallen. Oder auch nicht, dann könntest Du die Klappe halten. Es würde es Dir aber zumindest ersparen, Dir polemische, hirnlose Rotze wie „mach ne Verfassungsbeschwerde“ entgegenhalten lassen zu müssen, wohlwissend von der anderen Seite, dass die ohne ein Wimpernzucken und ohne Begründung (§ 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG) in den Keller wandert. Fein einsortiert und mit Aktenzeichen, natürlich. Alles übrige hat Frank 11:19 schon gesagt.

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              • Beleidigungen in den Konjunktiv und in indirekte Rede zu setzen ändert nichts an der strafrechtlichen Relevanz. Dummnuss.

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                • maSu sagt:

                  Das stimmt, wenn der Charakter der Beleidigung eindeutig ist und durch den Konjunktiv und die Indirekte Rede nicht stark abgeschwächt wird oder gar verschwindet. Gerade wenn jemand einen anderen Menschen als depressiv empfindet, dann ist das eben keine Beleidigung, sondern eine Empfindung, die nicht schön/nett oder so ist, aber je nach Kontext strafrechtlich irrelevant sein kann.

                  Es kommt eben immer darauf an, was in welchem Kontext gesagt wurde, ob es noch eine Meinungsäußerung ist und wie der gesamte Tonfall der Auseinandersetzung war. Gerade bei gesellschaftlichen Debatten, die recht emotional geführt werden, kann da die Grenze, ab der eine strafrechtlich relevante Beleidigung vorkommt, erheblich verschoben werden.

                  Es kommt eben auch darauf an, ob man nur jemanden herabwürdigen wollte oder ob noch weitere Aussagen dazukommen, die eine vermutete Beleidigung relativieren.

                  Es gab dazu immer wieder mal Meldungen in div. Jura-Blogs bei denen diverse verbale Entgleisungen innerhalb einer emotional geführten Diskussion als vertretbar gewertet wurden.

                  tl;dr
                  Context matters.

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                  • @maSu: Jetzt lass mich doch mal in Ruhe rumpöbeln und schreib nicht zu jedem meiner Kommentare hier noch was sinnvolles. Ich komme hier halt gerade nicht drumrum, es darauf anzulegen, dass irgendwelche Rechtssystemfanatiker zur Polizei gehen, um eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Beleidigung stellen. Stell Dir mal den Polizisten vor, der hört „jooo, ich wurde im Internet beleidigt, von einem Kommentator namens „moppelige Ninjakämpferin“…“ – und ganz ehrlich, was auch immer da so die gängige Strafe ist, das wäre mir auch der Prozess wert😉

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                    • maSu sagt:

                      „Herr Wachtmeister, eine moppelige Ninjakämpferin hat mich beleidigt!“

                      – „Aha, woher wissen sie, dass es eine Ninjakämpferin war? War sie bewaffnet? Wurden sie bedroht?“

                      „Nein, das ist ihr Name!“

                      – “ ‚Frau Ninjakämpferin‘ notiert, wissen sie zufällig noch die Adresse oder nur, dass die Dame wohl korpulent ist?“

                      „Nein, ich weiß nicht wo die moppelige Ninjakämpferin wohnt!“

                      – „Jetzt hören sie doch mal auf die Frau Ninjakämpferin die ganze Zeit als moppelig zu bezeichnen! Wo wurden sie denn beleidigt?“

                      „Im Internet!“

                      – „Hey, Werner, Axel, Maria, kommt mal alle her, den kranken Scheiß hier müsst ihr euch mal anhören!“

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                    • IULIUS sagt:

                      Die Abgeordneten im Bundestag haben einen Freibrief für Beleidigungen. Wenn man da andere Parlamente ansieht, da sind Beleidigungen doch eher die Ausnahme.

                      Bei der Frage nach Beleidigung geht es um die Intention des Äußernden.
                      Grob gesagt, wenn das Ziel ist den anderen zu verunglimpfen, lächerlich machen etc. gilt das als Beleidung.
                      Kritisiert er aber ein bestimmtes Verhalten, dann ist es keine Beleidigung.

                      Ein gutes Beispiel: Wenn jemand zu einem Polizisten sagt, „Sie sind ein Idiot“ und der Polizist zeigt ihn wegen Beamtenbeleidigung an, dann war das keine Beleidigung, sondern eine Tatsachenfeststellung.

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    • maSu sagt:

      Das Problem ist ein anderes: DU darfst(!) arbeiten und kannst damit die 400€ aufbringen. Asylbewerber dürfen dagegen nicht arbeiten und haben daher das Problem, dass sie das Geld nicht aufbringen können. Den Asylbewerbern würde somit aufgrund dieser Gebühr Bildung vorenthalten. Dabei wäre es für Asylbewerber umso wichtiger, sich schon so früh wie möglich unser Bildungssystem anzuschauen und sich ggf. Studiengänge auszusuchen, die sie dann belegen, sobald sie es offiziell dürfen.

      Hier geht es also nicht um eine Bevorzugung oder Benachteiligung. Es geht um grundsätzliche gesellschaftliche Teilhabe, die bei Asylbewerbern aufgrund der Tatsache, dass sie nicht arbeiten dürfen, erheblich erschwert ist und daher über kostenlose Angebote ausgeglichen werden muss.

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      • maSu sagt:

        (Das war an Nomadenseele gerichtet)

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        • IULIUS sagt:

          Das geht nicht darum Asylbewerber unser Bildungssystem bekannt zu machen, sodern darum als derjenige zu erscheinen, der etwas für die Asylbewerber tut.
          Da stehen einfach nur ganz normale narzißtische Profilierung dahinter,
          die Anzahl derer, die das in Anspruch nehmen könnten, oder gar annehmen dürfte im Promillebereich liegen, wenn überhaupt.

          Wichtiger wären Sprachkurse, da hätten alle etwas davon und echten Studienzugang.
          Aber bei einem echten Studienzugang könnten die Asylanten auch anderweitig zumindest ein zeitlich befristetes Bleiberecht erlangen…

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          • Tante Jay sagt:

            1. Asylbewerber =|= Asylanten. Flüchtlinge sind ebenfalls keine Asylanten – es ist erschreckend, wie weit diese Sprache schon gediehen ist. Asylanten sind diejenigen, die hier in Kenntnis ihrer Umstände, das volle Asylrecht gewährt bekommen haben. Angesichts der erschwerten Bedingungen kannst du davon ausgehen, dass die Leute dann auch alle ne fiese Geschichte hinter sich haben und in ihren Heimatländern recht schnell getötet werden.

            2. Nomadenseele ist leider der Prototyp des „besorgten Bürgers“ – eifrig drauf bedacht, dass ja keine Privilegien an Flüchtlinge gehen, die sie nicht hat. Aber die Nachteile für die Flüchtlinge, die werden freudestrahlend in Kauf genommen, weil die ja schließlich dankbar sein sollten für das was sie bekommen.

            So, und da ich hier das Flüchtlingsheim ein wenig unterstütze, gehe ich jetzt einkaufen fahren. Windeln, Feuchttücher und Babyfläschchen werden gebraucht. Und Schnuller und Sauger. Und mal gucken, ob ich Hochstühle kriege.

            Das ist mir, ehrlich gesagt, wichtiger, als Rassisten zu sagen, dass sie Rassisten sind. *winks*

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          • maSu sagt:

            Natürlich ist die Möglichkeit, kostenlos Vorlesungen/Seminare usw. zu besuchen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Schlussendlich macht es aber die Summe der Tropfen. Manche Tropfen sind größer, andere sind kleiner.

            Kann ein Asylbewerber zB einigermaßen deutsch und ist an einem Studium interessiert, dann wäre ich der letzte, der den Asylbewerber davon abhalten wollen würde, sich unsere Universitäten mal anzuschauen. Es geht auch darum zu gucken, ob die Deutschkenntnisse ausreichen um den Vorlesungen folgen zu können. Und es geht letztlich auch um eine sinnvolle(!) Freizeitbeschäftigung.

            Natürlich gibt es wichtigere Angebote. Deutschkurse gehören da auf jeden Fall dazu. Aber Asylbewerber sind durchaus 10-20 Monate hier ehe irgendwas entschieden wird. Was sollen die die ganze Zeit machen? Wäre es nicht ein guter Schritt, wenn man sie auch an höherer Bildung teilhaben ließe, wenn sie Interesse daran haben?

            Im Übrigen sehe ich da keine Profilierung der Unis. Ich habe bis zu dem Kommentar nichts davon gewusst. Zur Profilierung gehört auch jemand, der laut trommelt und zwar so laut, dass es garantiert mehr ist, als eine Information (für Asylbewerber usw), dass dieses Angebot zur Verfügung steht.

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            • Tante Jay sagt:

              Das ist ja auch das Problem – in den Unterkünften sitzen die oft zusammengepfercht auf engstem Raum und starren die Wände an. Beschäftigung? Nö. Dürfen ja nicht arbeiten. Mal raus aus dem Laden? Nö – sind ja an die Unterkünfte gebunden.

              Und dann wundert man sich echt, dass es kracht? So wie in Suhl?

              Gastzugänge sind übrigens fürs „richtige Leben“ wertlos. Du bekommst keine Zertifikate, du legst keine Prüfungen ab – das ist bei den Flüchtlingen wirklich nur etwas, wo sie entweder mit ihrem erlernten/studierten Beruf auf den neuesten Stand kommen oder sich beschäftigen.

              Denn was auch sehr oft übersehen wird: Hier kommen keine ungebildeten „Kameltreiber“ aus Syrien. Syrien war ein hochentwickeltes Land bevor es in die Barbarei gebombt wurde.

              Ich habe bereits einen Ökonomen kennengelernt, mehrere Ingenieure, viele Lehrer – was jetzt aus Syrien kommt, ist der häufig syrische Mittelstand, das Bildungsbürgertum.

              Und gegen die sehen unsere stumpfen „Auslender rauhs“-brüller aus wie die Kameltreiber.

              Und wir lassen diese hochqualifizierten Fachkräfte (es waren u.a. syrische Ingenieure, die am Bau der deutschen Antarktis-Station mitgeholfen haben) einfach in den Unterkünften versauern.

              Und jaulen gleichzeitig über Fachkräftemangel -.-

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              • maSu sagt:

                -e-x-a-k-t-

                Wobei: Fachkräftemangel haben wir derzeit nicht wirklich. Fachkräftemangel soll je nach Lobbygruppe schon vorliegen, wenn auf eine Stelle nur 7 Bewerber oder weniger kommen. Natürlich könnte man, wenn sich 100 Bewerber um eine stelle prügeln, den Preis drücken. Und darum geht es den Lobbygruppen.

                Trotzdem: Deutschland überaltert. Junge Ingenieure aus Syrien werden daher durchaus gebraucht. Ich kann mich durchaus in Meetings einmal umsehen und stelle fest: in 5 Jahren sind die meisten davon Rentner.

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                • Tante Jay sagt:

                  Bei Ingenieursberufen wirds inzwischen wirklich knapp. BER anyone? *hust*

                  Es kommt tatsächlich auf den Beruf an. Und natürlich wirds auch die Berufe geben, die andere nicht machen können/wollen.

                  Wir hatten in den 20ern mal ne ziemliche Einwanderungswelle. Die Leute kamen hierher, weil sie zuhause nix mehr hatten. Hier war eine florierende Kohleindustrie und die Leute wurden gebraucht.

                  Als Dank wurden sie ausgegrenzt und durchaus mit fiesen Worten bedacht. Die Leute kamen aus Polen und „Polacke“ kommt aus der Zeit noch als Schimpfwort, zumindest hier im Ruhrgebiet.

                  Allerdings denkt niemand mehr 2x drüber nach, wenn einer Waschmaschinowski oder Panschüppenschewski heißt.

                  Und genauso wirds in einigen Jahren auch mit den türkischen und ja, inzwischen auch syrischen Einwanderern gehen – dann gibts halt Öztürk als gängigen deutschen Nachnamen.

                  So what?

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                  • IULIUS sagt:

                    Bei „BER“ dürfte es weniger um fehlede Ingenieurleistung gehen, sondern um richtige organisierte Bandenkriminalität, Betrug, Bestechung etc…

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  3. Wir wundern uns, dass es mit der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge Probleme gibt, bekommen wir es doch nicht mal auf die Reihe, uns um unsere „einheimischen“ Obdachlosen zu kümmern.

    #VerstandWillkommen

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    • IULIUS sagt:

      Die einheimischen Obdachlosen sind zu leise, da kann kein Politker sich profilieren. Ansonsten gäbe es da keine Probleme.

      Im Übrigen braucht man die als abschreckendes Beispiel für Wähler, darüber sind sie dann doch wieder für die Politiker interessant…

      P. S. seit Jahren wird in Deutschland Wohnraum zurück gebaut, anstelle die Wohngebiete interessanter zu gestalten. Ich würde schätzen, das die derzeitigen Flüchtlinge dort alle Platz gefunden hätten.
      Daraus folgt, auch die Obdachlosen wären alle unterzubringen, wenn man denn wollte, bzw. die es überhaupt wollen.

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    • Frank sagt:

      “ bekommen wir es doch nicht mal auf die Reihe, uns um unsere “einheimischen” Obdachlosen zu kümmern.“

      Und das, obwohl so viele Dumpfbacken ständig besorgt um die sind.

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      • Tante Jay sagt:

        Natürlich bekommen wir das auf die Reihe. Es gibt eine Reihe von Projekten zur Wiedereingliederung. Es gibt den Tagessatz, wenn ein Obdachloser ein Zelt oder ähnliches braucht, bekommt er das. Im Winter gibts Unterkünfte, wo sie nachts schlafen können, es gibt Wärmestuben und sie haben für Duschen etc. Zugang zu den Schwimmbädern vor Ort.

        Und das wissen die Leute auch. Sehr genau sogar.

        In Deutschland muss niemand für längere Zeit Obdachlos sein. Aber zu jedem Hilfsangebot gehört auch jemand, der es annimmt.

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        • IULIUS sagt:

          Es gibt Hilfsangebote, aber nicht genügend und/oder nicht immer wirklich auf Obdachlose ausgerichtet.

          Es sei denn Du nennst die U-Bahnhöfe in denen sie im Winter übernachten dürfen Unterkünfte.

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          • maSu sagt:

            „Unterkünfte mit günstiger Verkehrsanbindung und großzügigen Waschräumen.“
            =Fußboden im U-Bahnhof und Bahnhofsklo.

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            • Tante Jay sagt:

              Keiner hat gesagt, dass das auch nur annähernd menschenwürdig ist. Aber wenn du nicht durch die Straßen fahren willst, Obdachlose aufsammeln und in Unterkünfte stecken, dann ist das die Alternative.

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    • maSu sagt:

      Das Problem der Obdachlosigkeit ist ein ganz anderes, da es primär Männer betrifft und die gesellschaftlichen Ursachen weitestgehend ignoriert werden weil Frauen einfach die besseren Menschen sind (Achtung Ironie…). Es ist derzeit einfach nicht politisch opportun sich mit dem Problem zu befassen. Während es zig Förderprogramme für Mädchen und Frauen gibt, müssen Männer alle Probleme alleine bewältigen, bzw. dies wird erwartet. Was eben nicht immer gelingt.

      D.h. Flüchtlinge und Obdachlose sind zwei Problemstellungen, die so gut wie nichts miteinander zu tun haben. Für Flüchtlinge reicht zunächst einmal einfach Wohnraum. Den Obdachlosen ist nicht damit geholfen, dass man neue Wohnungen baut, weil die Ursache der Obdachlosigkeit nichts mit fehlenden Wohnungen zu tun hat.

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      • IULIUS sagt:

        Mag sein, daß nicht primär das Fehlen von Wohnungen damit zu tun hat, aber das Anmieten und das Unterhalten einer Wohnung.

        Insofern fehlt speziell auf den Personenkreis ausgerichteter Wohnraum.

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        • Tante Jay sagt:

          Schlichtwohnungen hält jede Gemeinde inzwischen vor. Daran sollte es also nicht scheitern. Auch geht man inzwischen dazu über, eher in solchen Fällen Wohnungen anzumieten.

          Diese Hilfsangebote hält jede Gemeinde bereit – aber es benötigt auch einen, der sie annimmt oder ergreift. Und ich kann sagen, dass ich in den 3 Jahren, die ich im Sozialamt für die Betreuung von Obdachlosen zuständig war, nicht EINEN gesehen habe, der gefragt hat: „Habts ne Wohnung, ich will von der Straße weg“.

          Das ist aber der erste Schritt, damit die Maßnahmen greifen können.

          Nein, ich sage damit NICHT, dass Obdachlose die Straße toll finden.

          Aber am Ende ist es halt die Frage, wie weit hier staatliche Eingriffe gehen können. Iulius, ich hab übrigens von Wärmestuben geredet, die gerade in Großstädten anzutreffen sind.

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          • IULIUS sagt:

            Ich würde mir mal Gedanken darüber machen, was Obdachlose wirklich brauchen. Eine Wohnung dürfte da eher fehl gehen. Ich denke, die brauchen lediglich ein Zimmer in dem sie übernachten können. Da würde da eher so etwas wie ein Altenwohnheim denken, bei dem die Leute in einem Speisesaal ihr Essen bekommen. Weiterhin ärztliche und psychologische Betreuung.

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        • maSu sagt:

          Es geht auch darum, überhaupt in der Lage zu sein, eine Wohnung zu beziehen. Depressionen, Alkoholismus, … und vieles vieles mehr. Das sind Probleme, die Ursachen haben und da muss man ansetzen.

          Wir leben aber in einer Gesellschaft, in der Männer entweder alles schaffen oder man zeigt ihnen den Mittelfinger. Selbstmorde? Zumindest die erfolgreichen Suizide sind eine Männerdomäne: 75% aller erfolgreichen Suizide wurden von Männern begangen. Hier fordert niemand eine Frauenquote oder Frauenförderprogramme. Merkwürdig.

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          • Tante Jay sagt:

            Du musst mir das nicht erklären – da rennste offene Türen ein. Aber trotzdem ist irgendwo bei jedem der Punkt, wo staatliches Eingreifen bedeutet, dass man entmündigt wird. Jemanden gegen seinen Willen in die Psychiatrie zum Entgiften setzen, weil er Alkoholiker ist, wird nichts lösen.

            Jemanden gegen seinen Willen in ein betreutes Wohnprojekt zu setzen, wird nichts lösen.

            Hilfsangebote sind gut und schön – aber der Mensch hat auch das Recht zur Verwahrlosung. Wenn er als Erwachsener obdachlos wird und keins der Aussteigerprojekte in Anspruch nimmt, ist es nicht mehr viel, was die Gesellschaft tun kann – außer Wärmestuben einrichten und dort über Sozialarbeit versuchen, die Leute zu erreichen.

            An irgendeinem Punkt ist dann aber auch Ende Gelände. Gegen den Willen kannst du keinem helfen.

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            • maSu sagt:

              Du setzt zu spät ein. Ich will niemanden Zwangseinweisen. Ich will vorher ansetzen.

              Warum begehen Männer so oft Selbstmord? Warum sind die meisten (Alkohol-)Abhängigen Menschen männlich? Warum sind Depressionen ein eher männliches Problem?

              Wenn man dann aber mal schaut, wo es Hilfsangebote gibt, dann stellt man fest: Die sind zu 99% für Frauen. Dumm gelaufen. Es wird vom Mann erwartet, dass er gewisse Ziele erreicht. Frauen setzt man per Quotenregelungen auf den Chefsessel und verlangt für sie eine „Work Life Balance“ von der jeder Mann nur träumen kann. Bei häuslicher Gewalt, die eben nicht primär von Männern ausgeht, sondern ziemlich gleichmäßig unter den Geschlechtern verteilt ist, gibt es für die Frau endlose Hilfsangebote, für den Mann gibt es Hohn und Spott.

              Statt das Kind irgendwie mit viel Aufwand aus dem Brunnen zu holen, was meist nicht in einem Stück gelingt, sollte man verhindern, dass das Kind dort hineinfällt.

              Schon Jungen sind in der Schule massiv im Nachteil: Es fehlt an Vorbildern und auch an Förderung. Während die Mathenoten der Damenwelt ein zentrales Thema sind, sind alle anderen Noten der Jungen einfach … deren Pech. Sollen sich eben mehr anstrengen, während die Mädchen gefördert werden. Irre. Mädchen bekommen für die gleiche Leistung bessere Noten als Jungen. Auch merkwürdig. Stört keinen. Wäre es andersherum, dann wäre das Geschrei groß, weil das Patriachat wieder zuschlägt.

              Im Bereich der Zahnmedizin sind fast 100% der Studenten weiblich. Und so ist das bei Veterenärmedizin ebenso. Zeitgleich stellt man fest: Frauen arbeiten hinterher mit geringerer Wahrscheinlichkeit in dem studierten Beruf und gründen weitaus seltener eine eigene Praxis. Folge: Arztmangel. Frau ist lieber (sicher) angestellt als (mit gewissem Risko) Selbstständig. Noch mehr Arztmangel – gerade auf dem Land. Obwohl immer mehr Menschen studieren – auch Medizin.

              Da könnte ich noch ewig so weitermachen. Männer sind derzeit schon die gesellschaftlichen Verlierer und stark im Nachteil. Diese Nachteile nehmen zu.

              Eine Nachbarin hat zwei Jungs und hat genau diese Sorgen. Sie hat Zukunftsängste wegen ihrer Söhne, weil sie schon in der Schule sieht, wie Mädchen massiv im Vorteil sind.

              Der Status eines Mannes wird aber definiert (von ihm und anderen) was er erreicht. Frauen „heiraten nach oben“ – zumindest weitaus häufiger als „nach unten“.

              Männer haben massive Probleme das zu leisten, was von ihnen verlangt und erwartet wird. Bei Scheidungsfällen verlieren viele ihre ganze Existenz.

              Das alles und noch viel mehr muss mal behandelt werden. Dann sind auch weniger Männer obdachlos, drogenabhängig oder suizidal.

              Und das sind alles Probleme, die etwas mit ideologischer Verblendung/Verblödung einiger Personen entstanden sind und verschärft wurden.

              Die Flüchtlingsfragen sind da gänzlich andere Themen.

              (im Übrigen hatte ich auf IULIUS geantwortet🙂 aber das ist hier in den Kommentaren teils schwer zu erkennen:/ )

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              • Tante Jay sagt:

                Die Lösung von Iulius ist gut – und wird Teils auch schon umgesetzt. Guck mal Haus Maria Veen.😉

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                • IULIUS sagt:

                  Ist schon mal positiv. Wenn Du dann aber liest 16 Plätze und dann extreme Einschränkungen, z. B. 1 Nacht in der Woche. Damit helfen die aber auch nicht wirklich die Leute ins „normale“ Leben zrück zu holen, oder zumindest Halt und Stabilität zu geben.

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                  • Tante Jay sagt:

                    Das würde sich mit Wohnheimen erledigen. Die können dann da auch wieder raus, wenns zuviel wird. Eigentlich ne Lösung, die mir sehr gut gefällt. In einigen strategischen Plätzen diese Wohnheime mit x Zimmern. Für die obdachlosen kostenfrei, wird mit der Sozialhilfe abgerechnet. Gemeinschaftsküche, man kann mithelfen und bekommt psychiatrische Betreuung.

                    Joah, gefällt mir gut, die Lösung. *seufz* und darum wirds das wahrscheinlich auch nix-

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                    • IULIUS sagt:

                      Vor allem die Zimmer müssen nicht mal wirklich groß sein, 1 Bett, 1 kleinen Tisch, 2 Stühle und einen Schrank. Da braucht man keine 7 m² für. Übersichtlich und leicht zu reinigen.

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              • Mona sagt:

                Ist das wirklich so? Gibt es wirklich so viel mehr männliche Alkoholiker und Drogenabhängige als Frauen? Ich kann gerade nicht glauben, dass laut dir es mehr depressive Männer als Frauen geben soll. Ich denke eher es sind mehr Frauen. Männer bekommen das häufiger hin sich umzubringen, das würde ich auch so einschätzen.

                Ich kenne keine Hilfsangebote für Alkoholiker, Drogenabhängige und Depressive, die sich nur an Frauen richten. Ich glaub, bei den Alkoholsachen gibt es Angebote nur für Männer.

                Ich meiner Welt wird von keinem Mann irgendwas erwartet. Ich finde man erwartet von Frauen so viel, besonders von Müttern. Wenn der Mann will, kann es sich alles nehmen, er kann seine 12 Monte Elternzeit nehmen usw. Da schauen bestimmt welche blöd bei der Arbeit und man bekommt Sprüche ab, aber das muss man aushalten, das tun die Frauen doch auch.

                Bei häuslicher Gewalt werden pro Jahr weit mehr Frauen umgebracht als Männer. Wenn jemand Hilfe sucht, dann findet er sie meistens. es ist doch nicht so, dass die Stellen, die Frauen helfen nicht wissen, wie und wo man den Männern helfen kann.

                In meiner Welt werden Jungen und Mädchen so ziemlich gleich fair benotet, so gut es geht. Wenn es nicht so wäre, gäbe es Elternaufstände. Alle Kinder, die Förderung brauchen und sie annehmen wollen (also auch die Eltern dafür sind), bekommen die auch, da ist es egal, ob es ein Mädchen oder Junge ist.

                Medizin und Männer ist aber auch so eine Sache, die gehen dann in irgendwelche Pharmafirmen oder sonstwas, wo sie Karriere machen und Gründen auch keine Praxen oder sie sind irgendwelche Oberärzte in einer großen Klinik und gehen nicht aufs Land, wo Ärzte gesucht werden. Das ist wohl nicht die Schuld der Frauen.

                Welche Vorteile haben Mädchen? Mir fällt wirklich keiner ein. Alles was Mädchen machen dürfen, dürfen Jungs auch machen und umgekehrt.

                In meiner Welt ist der Status nicht so wichtig. Ist halt das Problem des Mannes, wenn er sich nur über Gehalt und Beruf definiert oder was er sonst so erreicht. Wer verbietet Männern nach oben zu heiraten oder sich anders zu definieren? Das dürfen sie genauso wie Frauen es tun.

                Wieso schreibst du immer wieder, dass etwas von Männern verlangt und erwartet wird. Es ist doch total egal wer etwas von jemanden verlangt oder erwartet. Jeder Mensch kann entscheiden, wie er damit umgeht. Das geht nur einen selbst was an, was man von sich selbst erwartet und warum und vielleicht spricht man noch mit den Partner/Partnerin darüber, was genau man vorhat und was man gern für sich erreichen will. Von Frauen wird auch furchtbar viel erwartet. Perfekte Hausfrau, perfekte Mutter, perfekte Ehefrau, perfekte Karriere und das alles gleichzeitig.

                Bei Scheidungen ist es doch jetzt anders, dass der Mann auch das Sorgerecht bekommt und die Kinder bei ihm wohnen können. Das Unterhalt für die Mutter muss er nur zahlen solang die Kinder ganz klein sind, oder nicht?

                Vielleicht sollten Männer lernen etwas Selbstfürsorge zu betreiben und sich früh genug Hilfe zu suchen, statt alles allein machen zu wollen und alle Probleme in sich hineinzufressen. Es gibt Männer, die sich kaputtarbeiten. Man kann denen x mal sagen, dass sie man entspannen sollten oder mal auf ihre Gesundheit achten sollten, mal zum Arzt gehen usw. Für einige Männer scheinen solche Dinge Frauenkram zu sein. Man kann Alkoholikern wirklich nicht helfen, wenn sie ihr eigenes Problem nicht einsehen.

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                • IULIUS sagt:

                  „In meiner Welt ist der Status nicht so wichtig. “
                  Dann empfehle ich nicht aufzuwachen.😉

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                • maSu sagt:

                  Mona… oh man. Also das was du schreibst ist leider sehr naiv.

                  1) Ja Männer sind häufiger Alkoholabhängig als Frauen. Grob gesagt: 2x so viele Männer sind abhängig.

                  2) Natürlich richten sich die Angebote für anonyme Alkoholiker an alle. Aber es geht um die Ursachen. Das man, wenn man erst einmal süchtig ist dann tolle Selbsthilfegruppen aufsuchen kann: Geschenkt. Frage dich mal lieber, was das für eine Gesellschaft ist, in der die Männer doppelt so häufig zur Flasche greifen.

                  3) In deiner Welt wird nichts erwartet… ehm ja. Deine Welt ist dann nicht die Erde. Wenn ein Mann lange Elternzeit nimmt, dann ist das für seine Karriere ein Todesstoß und du erinnerst dich: Frauen heiraten nach oben! Darüber hinaus kann ja mal ein Mann versuchen, den gleichen Job, den eine Frau auch als halbe Stelle angeboten bekommt, ebenfalls als Halbtagsstelle zu bekommen. Geht nicht. Von Männern wird erwartet, dass sie voll arbeiten. (Wieder: Erwartungshaltung)

                  4) Häusliche Gewalt ist nicht erst dann häusliche Gewalt, wenn jemand stirbt. Häusliche Gewalt wird brav 50:50 von Männern und Frauen verübt. Trotzdem gibt es nur Frauenhäuser. Angebote für Männer? Keine. Abgesehen davon, dass der Mann sich kaum wehren kann, weil ihm dann keiner glaubt, dass seine Frau auf ihn losgegangen ist.

                  5) In deiner Welt wurde wohl auch keine Studie zur Benotung von Schulkindern nach Geschlecht durchgeführt. In meiner Welt schon. Und in meiner Welt kam dann heraus, dass Jungen tendenziell schlechtere Noten bekamen. Komisch oder?

                  6) Das Medizinstudium ist mittlerweile ein Frauenstudiengang. Und die Zahl der Studenten und Absolventen nimmt zu. Trotzdem haben wir einen Mangel an selbstständigen, also niedergelassenen Ärzten. Merkwürdig oder? Was machen diese ganzen super duper ausgebildeten Frauen denn bitte? So viele Krankenhäuser usw. wo die angestellt werden können gibt es auch nicht. Naja, Kinder bekommen mit Doktortitel ist auch was. Prestigeträchtige Studiengänge ohne die Absicht den Beruf wirklich viele Jahrzehnte auszuüben auf Kosten der Steuerzahler.

                  7) „Mädchen und Jungs dürfen alles machen“, jau aber Jungen werden für 50% der Dinge, nämlich die Sachen, die üblicherweise Mädchen machen, ausgelacht. Während Mädchen nahezu 100% machen können und dann ist sie höchstens total emanzipiert.

                  8) Ja es ist total egal was wer verlangt, unser soziales Umfeld hat null Einfluss auf unser Verhalten und eigentlich sind wir alle rosa Drachen, die gelbes Konfetti pupsen.

                  9) Scheidungen. Frauen bekommen wesentlich(!) häufiger das Sorgerecht als Männer. Männer sind im Falle von unehelichen Kindern ziemlich rechtlos. Kuckukskinder sind eine verdammt schwierige Sache für den vermeintlichen Vater, da er hier auch kaum Rechte hat irgendwas mit einem Vaterschaftstest zu beweisen, da die Gerichte quasi erdrückende Beweise dafür wollen, dass die Frau fremdgegangen ist, ehe das dann offensichtliche mit einem Vaterschaftstest belegt werden darf. Irre.

                  Und dein letzter Absatz ist absurd.

                  Ich formuliere ihn mal für Frauen entsprechend: Vielleicht sollten Frauen mal lernen selbst den Hintern zu heben und Dinge zu schaffen, ohne dass man sie pämpert, fördert als wären sie geistig behindert und mit Quoten auf bequeme Pöstchen setzt.

                  Wieso müssen Männer deiner Meinung nach alles von sich aus einfach schaffen – hier: Sich Hilfe suchen – während Frauen ungefragt gepämpert werden? Wie kann es sein, dass Gleichstellungs(!!!)beauftrage sich ausschließlich um Frauenthemen kümmern (oder sonst gefeuert werden: Siehe Fall um Monika Ebeling, die es wagte sich auch mit alleinerziehenden
                  Vätern zu befassen!)?!

                  Warum dürfen eigentlich nur Frauen „Gleichstellungsbeauftragter“ werden und warum sind nur Frauen Wahlberechtigt bei der Wahl eben dieses Postens?!

                  Wie kann es sein, dass Frauenquoten für Chefsessel kommen (sollen) aber keine Frauenquoten im Bergbau oder Männerquoten in der KITA (wo Männer ohnehin nichts alleine machen dürfen, weil sie sofort als Pädophiler dastehen!) eingeführt werden?

                  Wie kann es sein, dass Frauen und Behinderte bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden sollen? Ich finde den Satz ohnehin genial, da er impliziert, dass Frauen und Behinderte beruflich ähnlich schlechte Voraussetzungen haben. Welch eine Realsatire.

                  Noch immer gilt zB bei Unglücken: Frauen und KInder zuerst! Sind Frauen doch irgendwie auch nur Kinder? Oder was will uns der Satz damit sagen?

                  Noch immer gibt es Frauenparkplätze, weil Frauen irgendwie schützenswerter sind als der restliche Pöbel, der gefälligst Steuern zu zahlen hat und dann die Klappe zu halten hat.

                  Ich könnte ewig so weitermachen.

                  .

                  TL;DR:

                  Wach auf.

                  Gefällt mir

                  • Mona sagt:

                    3) Insgesamt hab ich das Gegenteil gesagt oder zumindest gemeint: Es wird von allen viel erwartet, nicht nur von Männern. Jeder geht damit anders um. Es ist auch für Frauen-Karrieren ein Todesstoß, wenn sie ein Jahr lang komplett Zuhause bleiben. Ja, da stimmt irgendwas mit der Gesellschaft nicht, das kann man doch ändern. Das wollen doch viele ändern. Man bekommt das aber nur geändert indem mehr Männer auf den Status (Geld und Karriere) teilweise einfach pfeifen und mal ein halbes Jahr Zuhause beim Kind bleiben. Wieso ist es bei Männern so schlimm, dass es ein Todesstoß ist, und bei Frauen nicht (so versteh ich dich)? Ich finde es bei Frauen auch schlimm.

                    5) Wurde auch rausgefunden, woran die schlechteren Noten liegen? Kann man das nicht ändern? Meinst du vielleicht die mündlichen Noten, wo Lehrer ziemlich willkürlich Noten geben? Ich ging eher von Mathearbeiten und anderen Klausuren aus.

                    7) Aber wenn ein Junge hübsche Röcke anziehen will, dann kann er es machen. Dann lacht halt jemand, vielleicht wird er von den anderen Jungs bewundert dafür. Dann lernt man halt damit umzugehen. (Das sagst du doch zur freien Meinungsäußerung.) Dafür kann man als Frau kaum Technikfächer studieren ohne von jedem gefragt zu werden: „Kannst du das denn, da ist doch viel Mathe? Ist das für DICH nicht viel zu schwer?“ Damit müssen wir auch zurecht kommen.

                    „Ich formuliere ihn mal für Frauen entsprechend: Vielleicht sollten Frauen mal lernen selbst den Hintern zu heben und Dinge zu schaffen, ohne dass man sie pämpert, fördert als wären sie geistig behindert und mit Quoten auf bequeme Pöstchen setzt. “
                    Daran ist doch nichts absurd! So sollte es auch sein. Trotzdem sollte jeder Mensch die Möglichkeit haben sich Hilfe zu holen, wenn er krank ist oder in einer anderen schwierigen Situation steckt oder irgendwelche deutlichen Benachteiligungen erlebt.

                    Dass jemand gekündigt wird, weil er sich für jemanden einsetzt, ist schlimm.
                    Ich sehe nicht, wo Frauen oder Mädchen einfach so gepämpert werden. Sie müssen sich die Hilfe holen, wie jeder Mann. Ein Arzt kommt nicht zu dir, wenn du ihn nicht rufst. Ich kenn das eher so, dass Frauen sich um andere kümmern, insbesondere um Männer in ihrer Familie und die Frau wird fast übersehen.

                    Gleichstellungsbeauftragte kann man bestimmt noch ändern, insbesondere wenn die Nachteile für Frauen (aufgrund von Pausen fürs Kinder gebären, stillen, erziehen usw.) ausgeglichen sind und Männer mehr dieser Aufgaben übernehmen, damit sie genauso viel Zeit nicht arbeiten können. Männer sollten sich z.B. auch um die alten Eltern kümmern und zur Not ihre Karriere aufgeben, wie Frauen es tun. Und natürlich, wenn Frauen genauso gut bezahlt werden und nicht so viel belästigt werden.

                    „Frauen und Kinder zuerst“ kommt doch bestimmt aus einer Zeit, wo die Frauen für die Kinder zuständig waren oder vielleicht aus Zeiten, wo Frauen oft schwanger waren und oft gestillt haben. Männer sind halt stärker und stabiler als Frauen. Sie haben dann doch bisschen mehr körperliche Kraft noch hinterher zu kommen. Bei Frauenparkplätzen ist das ähnlich, dass auf einem verwinkelten Weg jemand zwischen den Autos lauern kann, der einen vergewaltigen will. Männer können sich meist ein bisschen besser wehren, weil sie durchschnittlich größer und stärker sind. Eigentlich sollte jeder Parklatz sicher sein und bei einem Unglück zuerst denen geholfen werden, die die Hilfe am dringendsten brauchen. Ich kenn das so, dass es normalerweise keine Frauenparkplätze gibt sondern Familienparkplätze. Wenn ein Vater mit kleinen Kindern in der Stadt ist, kann er da parken.

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                  • An

                    Die Generalbundesanwaltschaft
                    Brauerstraße 30
                    76135 Karlsruhe

                    – via des gutmenschlichsten Blogs Deutschlands –

                    Sehr geehrte Damen und Herren,

                    beim Lesen einiger Posts auf diesem Blog fiel mir auf, dass es dort Menschen gibt, die derart idiotischen Blödsinn reden, dass ich vom Kopfschütteln Nackenschmerzen bekommen habe. Ich möchte hiermit aufgrunddessen Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung §224 StGB in Tateinheit mit §129a, Bildung einer terroristischen Vereinigung, stellen.

                    Da ich den §224 bereits hinreichend begründet habe, beschränke ich mich im Folgenden auf die Begründung des Tatverdachts bzgl. des §129a StGB:

                    Zur Sache, ob die Blogbetreiberin, eine pseudonym agierende Gutmenschin, die sich „erzählmirnix“ nennt, gehe ich nicht weiter ein, da vielmehr das Sammelsurium an geistig unzumutbaren Meinungsäußerungen Gegenstand meiner Indikation eines Straftatbestandes ist.

                    Zum Straftatbestand nach §129a StGB ist zu prüfen, ob die Tatbestandsvoraussetzungen gegeben, ist, hier konkret nach Absatz 2 Satz 1 die Tatsache, ob dieser Blog nur zu dem Zweck und/oder der Tätigkeit existiert, „anderen Menschen schwere körperliche oder seelische Schäden, […] zuzufügen“

                    Hierzu sind folgende Tatsachen indikativ:

                    – Ein nach eigenen Angaben weiblicher Kommentator namens „nomadenseele“ echauffiert sich auf menschenverachtende Weise darüber, dass sowieso vorhandene Bildungsangebote für Asylbewerber stellenweise kostenfrei zur Verfügung stehen.Man mag nun die Frage für bescheuert halten, aber die sich konträr äußernden Kommentatoren beschränken sich i.w.S. darauf, der Idiotie grenzenlosen Schwachsinn entgegenzusetzen, wie der ebenfalls nach eigenen Angaben als weiblich identifizierte Kommentator „Tante Jay“, der fragt, „wie die Flüchtlinge, die nicht arbeiten dürfen, denn diese Gastzugänge sonst bezahlen sollen? Von 140 Euro Taschengeld?“, obwohl es offensichtlich ist, dass 400 Euro für ein Semester durch sechsmal 140 Euro (also 840 Euro) durchaus finanzierbar sind.

                    – Im weiteren gibt es einen als „Männerrechtler“ zu bezeichnenden Kommentator namens „MaSu“, der einen mittelmäßigen Comic dazu missbraucht, auf echte Misstände in der modernen deutschen Gesellschaft hinzuweisen. Diesem wurde von einem als weiblich zu identifizierendem Kommentator mit dem Pseudonym „Mona“ entgegengesetzt, dass sie in einer Traumwelt lebe, die mit der Realität nichts gemein habe, worauf Kommentator „maSu“ reagierte, als hätte sie etwas gehaltvolles gesagt. Zu allem Überfluss hat Kommentator „Mona“ hierauf auch noch mit noch idiotischeren, fiktiven Sozialutopien reagiert.

                    Ich fühle mich in meinen Menschenrechten, insbesondere Art. 2, Satz 2 GG verletzt. Natürlich fühlt sich auch Kommentator Mona diskriminiert, weil sie zu doof ist, sich krank zu melden, wenn sie – wohlgemerkt psychisch – zu krank ist, zu studieren, und Kommentator nomadenseele sich diskriminiert fühlt, weil sie denkt, Studieren würde bedeuten, dass man Bücher kauft (statt: liest) und offensichtlich den Begriff „Bibliothek“ nicht verinnerlichen konnte. Kommentatoren wie Tante Jay, die dann durch billigste Polemik mit einer ordentlichen Portion ad hominems sehr hilfreich dabei sind, meine geistige Gesundheit nachhaltig zu schädigen, klage ich hier auch an. Hiervon sind auch Kommentatoren wie maSu, die den idiotischen, gehaltlosen Scheiß ernst nehmen, betroffen.

                    Bzgl. des Kommentatoren Iulius, dessen Äußerungen sich regelmäßig zwischen bedachten Tatsachenäußerungen, illusorischem Systemglauben und faschistischem Dreck bewegen, möchte ich mir keine Meinung erlauben.

                    Ich würde es übrigens persönlich begrüßen, wenn die Generalbundesanwaltschaft von der Verfolgung der offensichtlichen Verbrechen der Vollidioten absieht und stattdessen eine Verfassungsklage gegen den §185 StGB – und parallel der Einschränkung in Art. 5 II GG – anstellen würde. Meine nach Art. 2 GG garantieren Persönlichkeitsrechte werden für meine geistige Gesundheit in gefährlichem Maße eingeschränkt, wenn ich Idioten nicht als solche bezeichnen darf, nur weil sich eventuell irgendein Mimöschen (oder eine ganz tolle, starke Frau) davon beleidigt fühlt.

                    So, und jetzt schreibe ich noch eine Verfassungsbeschwerde. Iulius findet ja, ich bekomme da schon einen Grund, warum die abgelehnt wird, der besser ist als „das Bundesverfassungsgericht ist ein politisch besetzter Sauhaufen“.

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  4. Rechtsi schweigt im letzten Panel, weil er nicht verraten will, dass er es gut findet, dass alle vernünftigen Menschen – auch Flüchtlinge – sich so schnell sie können vom Acker machen, wenn sie das linksgrünversiffte, durchgegenderte Gutmenschengeblubber hören, das aus Berliner Unis kommt?

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    • Frank sagt:

      Da traust du Rechtsi aber was zu.

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    • maSu sagt:

      Naja, ich habe ja die Hoffnung, dass die Flüchtlinge fast ausschließlich naturwissenschaftliche Vorlesungen besuchen. Noch mehr Geistes“wissenschaftler“ (eher „geistlos“…) können wir kaum mehr auf Kosten der wenigen produktiven Arbeitnehmer in der Wirtschaft durchfüttern. Denn das muss man bedenken:
      Nur wer hinterher ganz reale Werte schafft, nur der trägt zum Wohlstand bei. Die ganzen Gender-Eumel leisten nichts und profitieren nur von einer absurden Umverteilung.

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  5. Hat dies auf alexander schnapper rebloggt und kommentierte:
    Boah – aber echt ey…

    Danke an erzaehlmirnix für den Comic!🙂

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  6. Heinz sagt:

    @EMN deine ProAsyl-posts sind wirklich deine Schlechtesten.

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    • nomadenseele sagt:

      Um es mal ganz klar zu sagen: Ich kann es nicht mehr hören. Man hört nichts anderes mehr, seit Wochen und Monaten wird man mit diesen Tränendrüsen-Geschichten *verwöhnt*, die mich nur noch deswegen wütend machen, weil sie mich nerven, immer wieder und wieder wiederholt werden und nur der Stimmungsmache dienen. Was sich ja auch verfängt, wenn ich mir die Kommentare hier durchlese.

      Ich will nicht mehr lesen, dass hier nur Hochqualifizierte einwandern, wie die Medien immer behaupten. Wahrscheinlicher ist, dass man in dem Klub schon als Intellektueller gilt, wenn man seinen Namen schreiben und bis drei zählen kann.

      Ich habe keine Lust mehr Nachrichten zu sehen und bei jedem Unglück einen Brennpunkt serviert zu bekommen.

      Ich will nicht einredet bekommen, dass Zuwanderung ganz toll ist, bei den ganzen Kopftüchern, die der Gesellschaft den Stinkefinger entgegenstrecken und die hier schon rumlaufen.

      Ich will nicht mitbekommen, wie einige auf einmal ihre Hilfsbereitschaft entdecken, die sie den Einheimischen immer verweigert haben. So lange ich mich erinnern kann, wird im Nachbarort nach Hilfen für die Hausaufgabenbetreuung (auch ausländischer) Kinder gesucht. War nie sexy genug, aber jetzt entdecken viele schlagartig, dass sie Zeit haben, anderen zu helfen.
      Einheimischen Kindern helfen, wie langweilig, vor allem, da Asylbewerber trendy sind.

      Und ich will auch nicht noch in so einem Unterhaltungsblog wie diesem hier von dem Thema verfolgt werden. Wie schon geschrieben: Es nervt nur noch.

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      • Tante Jay sagt:

        Und genau diese Einstellung macht dich zu einem Rassisten und einem schlechten Menschen. Ich war heute in einer Flüchtlingsunterkunft. Eine Frau musste ins Krankenhaus, weil sie versucht hatte, sich die Pulsadern aufzuschneiden.

        Grund?

        Nunja, wenn dir dein Kind auf hoher See aus den Armen gerissen und ins Meer geworfen wird, hast du vielleicht auch ein paar Schwierigkeiten, mit den Erlebnissen fertigzuwerden.

        Die Frau redet nicht. Sie weint nicht. Sie isst nur, wenn sie gezwungen wird. Sie sitzt da und guckt die Wände an – bzw. ich glaube nicht, dass sie die Wände sieht. Sie sieht ihr Kind – und hört die Stimme, wie es nach Mama weint, während es ertrinkt. Und sie nur zusehen kann, weil da noch andere Kinder sind, sie kann nicht hinterher (es gibt Mütter, die SIND hinterhergesprungen).

        Sie sitzt wirklich den ganzen Tag da und starrt auf die Wand, völlig apathisch. Bis heute. Da muss was gerissen sein. Und das endete in dem Versuch, sich die Arme aufzuschneiden – irgendwas, nur den Schmerz enden lassen.

        Du bist „genervt“ ob all der schlechten Stories? Du kannst die „Kopftücher“ nicht mehr sehen? Du glaubst nicht, dass Hochqualifizierte einwandern? Nun, die Statistik sagt hier deutlich anderes, die Leute, mit denen ich gesprochen habe waren durch die Bank deutlich gebildeter, als du je träumen könntest. Einer war Uniprofessor, Wirtschaftswissenschaften, allerdings liegt seine Uni jetzt in Schutt und Asche – zusammen mit nicht gerade wenigen seiner Studenten.

        Du willst nicht eingeredet bekommen, dass Zuwanderung toll ist – nein, du stellst dich hin, stopfst die Finger in die Ohren, machst die Augen zu und singst laut „Lalalalalalalala“ und denkst dir im Stillen: Mir gehts so gut, mir doch egal, was die anderen machen.

        DU verkörperst all das in dieser Kommentarspalte, was an den Kriminellen in Heidenau und Freital so verwerflich ist. Ihre Ignoranz, ihr Hass und ihre absolute Unwissenheit – und ihre Weigerung, auch nur die geringsten Fakten zur Kenntnis zu nehmen.

        Du widerst mich an.

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        • IULIUS sagt:

          @Tante Jay,
          mit der Frau, deren Kind ins mehr geworfen wurde habe ich erst einmal ein Problem das einfach so zu glauben. Erst einmal, wer und warum schmeißt jemmand Babys einfach so über Bord? Wieso ist die Mutter nicht hinterher um ihr Baby zu retten? Die wichtigste Frage daran ist, wenn die Frau dermaßen traumatisiert und apathisch ist, wie kommt sie dann überhaupt nach Deutschland?

          Ich möchte die Geschichte nicht pauschal in Frage stellen, ich denke nur, man sollte nicht alles gleich glauben, was einem erzählt wird und die Geschichten auch mal hinterfragen.

          Daß die Frau akut und sicher auch auf Dauer Hilfe braucht, darüber brauchen wir uns nicht streiten.

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          • Tante Jay sagt:

            Iulius, diese Story ist (leider) kein Einzelfall. Die Boote kommen meist so, dass sie von der Küstenwache nicht abgefangen werden. Auf Wasser trägt jedes Geräusch recht weit und die EU-Abfänger sind ja vor Kos, Lampedusa und auch im Mittelmeer allgemein unterwegs.

            D.h. ein Kind, das laut weint und nicht ruhigzukriegen ist, „gefährdet“ das gesamte Boot. Abgesehen davon sind die Nerven der meisten gespannt wie Drahtseile – darum weinen die Kinder ja auch so, die merken das und reagieren auf die einzige Art, die sie können: Weinen.

            Wenn die Mütter dann nichts haben, um das Kind ruhigzustellen, dann geht irgendwann einfach einer hin, nimmt das Kind und wirfts ins Meer. Diese Geschichte habe ich ZU OFT gehört um sie inzwischen nicht zu glauben. Mehrfach, von verschiedenen Personen, nicht immer die Eltern – und wie gesagt, manchmal springen die Mütter hinterher.

            Am häufigsten passiert das bei den Booten, die von Afrika aus starten – aber auch in letzter Zeit immer öfter bei den Booten die für Kos bestimmt sind.

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            • IULIUS sagt:

              Die Massen an Flüchlingen dürfte mittlerweile nur noch mit den, massigen Rettungsaktionen erklärt werden. Früher ist auch geflüchtet worden, halt nur nicht soviel. Ich denke eher die wissen genau, daß sie nicht mehr zurück kommen und sowieso erwischt werden. Was passiert den den Fluchthelfern? Entweder werden sie gleich abgeschoben oder kommen für ein paar Jahre ins Gefängnis. Die daran wirklich verdienen sind das jedenfalls nicht.

              Wenn ich höre, daß die Müttern die Kindern entreißen, würde ich nicht mit einem Boot flüchten wollen. Es kann mir niemand erzählen, daß diese Geschichten dann nicht bis zu den Passagieren durchdringen würden..

              Die Frage an der Geschichte ist immer noch, wie sie absolut apathisch nach Deutschland gekommen ist.

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              • Anna sagt:

                Die Frage, wie jemand absolut apathisch weiterreisen kann, kann ich so nicht beantworten. Aber ich würde davon ausgehen, dass der Ausnahmezustand in dem man dich auf einer Schlauchbootfahrt auf dem Meer befindet, dafür sorgt, dass die Apathie erst kommt, wenn die Flucht gelaufen ist und man zur Ruhe kommt.
                Nicht hinterher gesprungen zu sein kann einerseits zum Selbstmordversuch geführt haben und evtl auch daran liegen, dass noch andere (eigene) Kinder mit auf dem Boot waren. Die nicht über Bord geworfen wurden.

                Zum Gastzugang an der Uni: der Vorteil, den man als deutscher gegenüber Flüchtlingen hat ist, dass man Gelder, Förderungen Befreiungen und ähnliches beantragen kann. Und wenn man es wirklich noch mal wissen will, kann man sich auch richtig einschreiben und etwas studieren. Zur Auffrischung und Weiterbildung kann der deutsche Akademiker in der Regel auch auf sein vorhandenes soziales Netzwerk zurückgreifen und dieses entsprechend mit Fachliteratur erweitern. Auch das würde dem Flüchtling mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus schwer fallen.
                Zumal Abschlüsse nicht so einfach anerkannt werden.
                Da hier vorhin noch einmal Kopftücher erwähnt worden sind und mich das sehr an Sarrazin erinnert hat:
                Auch wenn es schockierend klingen mag, der Thilo hat ziemliches Blech verfasst. Seine Beweise und Belege sind leicht zu widerlegen gewesen, da er einerseits über Scheinkorrelationen argumentiert hat und sich andererseits auch einfach mal Zahlen ausgedacht hat.

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                • IULIUS sagt:

                  Das läßt sich nicht so leicht erklären, Deutschland hat nämlich keinen direkten Zugang zum Mittelmeer. Wenn die in den Ländern Italien und Griechenland abgeliefert werden ist ihre Flucht erst einmal gelungen.Hier wäre auch der Punkt, an dem die Frau das hätte relisieren können.

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            • Ich möchte jetzt hier nicht die Geschichte in Frage stellen, aber

              > Auf Wasser trägt jedes Geräusch recht weit und die EU-Abfänger sind ja vor Kos, Lampedusa und auch im Mittelmeer allgemein unterwegs. D.h. ein Kind, das laut weint und nicht ruhigzukriegen ist, “gefährdet” das gesamte Boot.

              …ist rein fachlich Quark. Gut, das muss jetzt nicht jeder wissen, aber die Küstenwache hat Radar. Ja, bei idealem Wetter kann man einen Säugling vielleicht noch auf zwei Seemeilen hören, aber bei solch gutem Wetter schafft selbst ein einfaches Radar sechs sm.

              Deswegen hat die Küstenwache ja auch Radar, dieses Boot hier sogar zwei:

              Die haben das Radar übrigens deshalb, weil sie auf dem Meer auch was finden wollen. Und, wie auf dem Foto zu erkennen ist, hat das ja auch geklappt.

              Was wie erwähnt nicht heißen soll, dass ich es für unvorstellbar halte, dass irgendwer der Dame das Kind weggenommen und ins Meer geworfen hat, weil er _dachte_, dass das Geschrei sie verrät. Wenn Du das also bei einem der Besuche in Flüchtlingsunterkünften kommunizieren würdest, spricht sich das vielleicht bis in die Heimatländer rum und es werden ein paar weniger Babys ins Meer geworfen.

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          • Tante Jay sagt:

            oh, übrigens: Wer bei diesen Booten (das sind Seelenverkäufer oder handelsübliche Schlauchboote ohne Außenbordmotor) rausfällt, wird NICHT wieder reingeholt. Der geht unter.

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      • „Und ich will auch nicht noch in so einem Unterhaltungsblog wie diesem hier von dem Thema verfolgt werden. Wie schon geschrieben: Es nervt nur noch.“

        Schön. Da sind wir uns einig. Dieser Unterhaltungsblog möchte nämlich auch nicht mehr von dir verfolgt werden. Deswegen wird dein absolut ekelhafer Kommentar als Reaktion auf Tante Jays Text ebensowenig freigeschaltet wie alle weiteren. Du bist hier gesperrt.

        Edit: Und den idiotischen Versuch, deinen Kommentar unter anderem Namen nochmal zu posten kannst du dir schenken. Stell dir einfach vor du bist ein Flüchtling und das hier ist Deutschland. Vielleicht verstehst du als Oberrasstistin dann, dass du hier nicht erwünscht bist.

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  7. Hast Du gehört, Flüchtlinge werden sogar gratis bestattet.

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