Pegida.

Veröffentlicht: Oktober 13, 2015 in Uncategorized

hammer

Kommentare
  1. IULIUS sagt:

    Zumindest hat er das Prinzip erfaßt.😀

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  2. whgreiner sagt:

    Der Kern der Aussage: „Pegida-Demonstranten sind strunzdummer, brandstiftender Lynchmob“. Deine Comics waren schon mal differenzierter.

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    • Ja, aber ich bin froh, dass der Kern glasklar rüberkam.

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      • Lomi sagt:

        Der Kern der Aussage ist nicht, dass die Pegidisten dumm sind, sondern dass sie ihr eigenes Land nicht nur für Leute von außen, sondern für sich selbst unattraktiv machen. Das ist natürlich auch ein Eigentor. Und stimmt vermutlich auch nicht mal. Die Randalierer unter den Pegidisten mögen vermutlich diese Atmosphäre der Gewalt. Sie machen dadurch das Land für Nicht-Pegidisten unattraktiv, aber nicht für sich selbst. Sie beschädigen nicht ihr Auto, sondern sie randalieren in der U-Bahn, die nicht nur sie, sondern auch andere benutzen.

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        • KurouKo Dial sagt:

          Auch die „normalen Leute“ leiden natürlich darunter. Und die haben es nicht verdient. Aber wenn der Rausch vorbei ist, dann findet es auch der schlimmste Randalierer die Folgen seiner „Arbeit“ doof. Er macht dann allerdings die Falschen dafür verantwortlich. Was bei Dingen wie Autos oder Fensterscheiben noch wieder zu reparieren ist, ist bei demokratischen Rechten wie dem auf Demonstrationsfreiheit, dass durch immer stärkere Auflagen irgendwann ausgehöhlt werden könnte,nicht mehr so leicht zu beheben.

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        • whgreiner sagt:

          „Die Randalierer unter den Pegidisten“ – wo sind die, bitte? Bei keiner der drei Pegida-Demos, bei denen ich bisher dabei war, habe ich auf Pegida-Seite auch nur einen einzigen Randalierer gesehen – sondern ausschließlich brave, disziplinierte Bürger vorwiegend gesetzteren Alters, die einfach nur für ihre Meinung auf die Straße gingen. Randale (nämlich Sachbeschädigungen, Nötigung und körperliche Gewalt gegen Demonstranten und/oder Polizei) habe ich dagegen bei JEDER dieser drei Demonstrationen auf Seite der Gegendemonstranten beobachten können/müssen, und das nicht zu knapp. Die Polizei steht bei den Demos so gut wie immer mit dem Rücken zu Pegida – weil sie die Randale völlig zu Recht von ausserhalb erwartet, nicht von Pegida. Die Medien berichteten dann freilich gezielt nebulös nur über „Randale bei Pegida-Demos“ – um Pegida in der Öffentlichkeit mit der in Wahrheit NUR von der Gegenseite veranstalteten Randale zu assoziieren. Die wenigen, vergleichsweise harmlosen Ausnahmen, die es da unter mittlerweile (zeitlich kumuliert) hunderttausenden Pegida-Demonstranten gab, wurden natürlich breitest in den Medien ausgeschlachtet, als ob das typisch für Pegida wäre. Die Folgen solch einseitiger Berichterstattung kann man nun auch hier beobachten – und (insofern wiederum Dank an EMn) ausnahmsweise auch mal offen diskutieren.

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          • Sualtam sagt:

            Hab dazu gerade einen guten Text gelesen. Hier ein Auszug:

            „PEGIDA ist eine neofaschistische Bewegung, der es – allerdings nur zeitweise und regional begrenzt – gelungen ist, auch viele konservative Bürger, politikferne Menschen und sogar einige linke Systemkritiker zu mobilisieren. Um Missverständnissen vorzubeugen, sei sogleich angemerkt: Wenn PEGIDA hier als faschistische Bewegung begriffen wird, so impliziert das nicht die Behauptung, jeder Anhänger oder auch nur die Mehrheit von ihnen hätte eine ideologisch verfestigte faschistische Weltanschauung. Aber der Charakter und die Dynamik einer solchen Bewegung wird eben nicht von den Mitläufern bestimmt, besonders wenn diese wie in Dresden so schafsmäßig gleichgeschaltet ihren Führern kritiklos zujubeln und hinterhertrotten. Eben diese Führer bestimmen darüber, wohin sich PEGIDA bewegt. Und an der Richtung kann es ein Jahr nach der Gründung kaum mehr einen Zweifel geben.“

            http://michaelbittner.info/2015/10/13/pegida-und-nsdap-ein-vergleich/

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            • Michaela Lusru sagt:

              @Sualtam sagt: Oktober 15, 2015 um 09:38
              mit:
              >Hab dazu gerade einen guten Text gelesen. Hier ein Auszug:

              „PEGIDA ist eine neofaschistische Bewegung …“<

              Nun Sualtam, wenn du nichts anderes dazu gelesen hast, z.B. auch nicht zu diesem jungen Eiferer Michael Bittner, dem in Dresden "Pegida studierenden" Görlitzer Arbeiterjungen, tust du mir leid.
              Dieser "Autor" sollte als erstes sich mit Faschismus beschäftigen, was das und seine Merkmale sind, dann mit Demokratie, und dann seine Schreibe danach korrigieren.
              Solltest du mehr wissen wollen über ihn und seine aus wissenschaftlicher Sicht bewerteten Texte, die nichts als propagandistische Meinungen statt Fakten und seriöser Analyse widergeben, dann schau mal hier:

              http://wjpatzelt.de/?p=402

              und du wirst erstaunt sein. Nichts wird dadurch zum "Faschismus", nur weil ein Bittner aus der Lausitz diesen nicht verstanden hat.

              Und dieser von Bittner in u.a. diesem Text angegriffene CDU-Mann Patzelt, Gründungsprofessor des Instituts für Politikwissenschaft an der TU Dresden, seitdem dort Inhaber des Lehrstuhls für Politische Systeme und Systemvergleich, der als eher konservativ gilt, pflegt jedoch den Austausch mit Vertretern des GESAMTEN politischen Spektrums, auch bei Veranstaltungen der PDS auftretend…,
              dieser klar und sachlich argumentierende Wissenschaftler nimmt den von dir da für "gut" befundenen Text in der Luft auseinander, dass allein das schon interessant ist.

              Man muss nicht "links" oder "rechts" (was soll das eigentlich sein?) sich verorten, wenn man in der Lage ist, sich faktisch und sachlich nach wissenschaftlichen Kriterien der Analyse, Synthese und Beweisführung und frei von hohler Propaganda einem Thema nähert, die politische Einschätzung hat hernach zu erfolgen und nicht der Auftraggeber für das Ergebnis, den Text eines Herrn Bittner, zu sein – der kleine feine Unterschied eben.

              Nochmals:
              Demokratie hat weder ein angeblicher Antifaschismus, noch eine Sozialdemokratie noch eine Konservativ-christliche Politik noch irgendeine andere Alternative für sich gepachtet.

              Sie ist eine völlig unzureichende weil überall, wo sie auftrat von vornherein nur auf dem Rücken der immanenten Sklaven errichtete Gesellschaftsordnung mit dem einzigen Ziel des gesellschaftlichen Ausgleiches – wer das nicht will, ist weder Demokrat noch progressiv, noch links, noch rechts sondern ein Antidemokrat.
              Eine völlig unzureichende Gesellschaftsordnung, weil sie ihre eigenen Existenzbedingungen nicht beseitigen kann, aber uns leider auch keine andere bessere Gesellschaftsordnung bekannt ist, die friedliches Zusammenleben erwirken lassen kann (weit schlechtere sehr wohl), was nur durch demokratischen AUSGLEICH ermöglicht wird. Das schliesst die demokratische Teilhabe aller Betroffenen ein und nicht aus, bedingt sie. Wer das nicht praktizieren will oder kann, das ist der Faschist, der Antidemokrat.

              Die demokratisch verfasste Gesellschaft hat also sich um diese Teilhabe und nicht um deren Selektion zu bemühen, da es die einzige Chance ist, friedlich Konflikte auszutragen, da anderenfalls der Konfliktfall permanent zur Eskalation getrieben wird.
              Ente oder Trente: Demokratie oder Revolution – beide fressen bekanntlich ihre Kinder.

              Soviel, liebeR @Sualtam zu dem von dir empfohlenen Propagandatext des Herrn Bittner, und nicht nur zu diesem, in dessen Haltung und Argumentation das wesentliche Element der Demokratie genau so wenig vorkommt, wie eine verwendbare Auffassung zum Faschismus, trotz vieler Rumrederei, Unterstellung, Behauptung und unzulässige Vermischung von Fakt und persönlicher Meinung – was auf ein objektiv unseriöses Anliegen bzw. Vorgehen des Autors verweist oder ihn als blanken Propagandisten, wo das sehr gefragt ist, zeichnet .

              Einen anderen Demokraten muss man nicht mögen, aber akzeptieren, und nicht bereits vorab ins Aus verdammen, ihn an die Wand schieben und dann schnell Nazi oder Faschist darüber schreiben / lassen, nur weil da ein politischer (Wahl)Konkurrent droht, seine demokratische Teilhabe einzufordern.
              Lediglich Nichtdemokraten, zum gesellschaftlichen Ausgleich unfähige oder unwillige dürfen von demokratischer Teilhabe ausgeschlossen werden, ja müssen das, und dies von vornherein aufgrund solcher Propagandisten einer Bewegung zu unterstellen, ist weder ein Akt des demokratischen Ausgleiches noch der Durchsetzung demokratischer Rechte, sondern der unfaire Versuch, politische Gegner mundtot zu machen.

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              • Michaela Lusru sagt:

                Eine Schmonzette zur Seriösität des Herrn Bittner aus seiner eigenen site (über den angegebenen Link erreichbar) von ihm SELBST zu seiner „person“:

                >Michael Bittner wurde 1980 als Sohn der Arbeiterklasse in Görlitz geboren.<
                ???????????????

                Aha, nun wissen wir es:
                Nicht als Sohn seiner Eltern, sondern als Sohn einer "Klasse" wurde er geboren, als "SOHN DER ARBEITERKLASSE".
                Hm, sprachlos.
                Wie man zu solch einer Geburt kommt, bleibt er uns dabei schuldig, nicht viel anders mit den anderen Behauptungen und Meinungen in seinem Text.

                Was sagt uns das zum blogtehema? Der nach eigenen Angaben als
                "Sohn einer Klasse geborene"
                Autor Bittner möchte gern, dass die Pegida "faschistisch" sei, nur weiter so, das klärt doch vieles, oder nicht?

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              • Lomi sagt:

                @Michaela

                Ich habe ein bisschen Schwierigkeiten mit Deinem Schreibstil, aber der Hinweis auf Patzelt finde ich gut!

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      • maSu sagt:

        YMMD😛

        Gab es dazu nicht neulich ein Comic?😀

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      • whgreiner sagt:

        Warst Du mal bei einer Pegida-Demo dabei? Auch nur als Zuschauerin? Ich war bis jetzt dreimal dabei: einmal in Dresden (kurz vor Weihnachten, 15.000 Demomstranten), zweimal in München (die erste Demo Anfang des Jahres mit 1500 Teilnehmern, und vor einer Woche, mit 400 Teilnehmern). Weder in den Reden noch in Äusserungen von Teilnehmern fand ich dabei auch nur in Einzelfällen bestätigt, was Du hier Pegida pauschal unterstellst. Stattdessen gut begründete, meist auch in der Form moderat geäußerte Sorgen disziplinierter, gesetzestreuer Bürger über eine Politik, die sie für falsch und gefährlich halten – und die sich seitdem schon fast ein ganzes Jahr lang auch sehr konkret immer wieder als falsch und gefährlich erwiesen hat. Was Pegida bereits um letzte Weihnachten herum gefordert hat, wird jetzt (viel zu spät…) von der Politik ganz verschämt und versteckt diskutiert und teilweise auch realisiert, während man öffentlich gleichzeitig weiterhin auf die Urheber als angebliche Neonazis und tumbe Fremdenhasser einprügelt. Gerade von Dir, EMn, bin ich es eigentlich sonst nicht gewöhnt, dass Du derart undifferenziert und unhinterfragt in solche, pauschale Medienhetze mit einstimmst.

        Um auch noch direkt auf der Sachebene des Comics zu antworten: es geht Pegida NICHT darum, auf den Kuchen zu kacken, damit er nicht geklaut wird – sondern darum, eben nicht völlig unkontrolliert Jeden mit den Fingern dran zu lassen. Zu näheren Details des gesunden Menschenverstandes lies das BGB oder frage Deinen Bäcker.

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      • Michaela Lusru sagt:

        @ erzählmirnix
        Wieder jemand, der dem satten abgezirkelten mainstream voll auf den Leim gekrochen ist, oder woher willst du denn nun diesen Schmarrn wissen, warst du etwa mal dort?
        Du liest und schaust „Leidmedien“ – das sind deine einzigen Quellen.

        Diese „…gidas“ sind recht unterschiedliche Gesellschaften, und keine kommt wohl an die Masse (in Menge und Motivation) an die „dresdener Spaziergänger“ ran. Und wer diese wohl sind, was diese – abgesehen von den fragwürdigen Schreihälsen und diversen Trittbrettfahrern vorneweg – tatsächlich meinten, kannst du am besten auf deren ersten sites nachlesen oder bei einem gewissen Tichy in seinem blog (dazu und zur „Lügenpresse“) erfahren, weniger aus WELT, Spiegel, ARD, ZDF usw., die eindeutig auffielen mit „getürkten“ journalisten-fakes.

        Und wieso sollten die, die bereits vor einem Jahr auf die jetzige Misere hinwiesen, auf die miserable Vorbereitung auf einen Massenansturm von Flüchtigen durch unsere „große Merkelei“, nun auch die selben sein, die Asylantenheime anzünden?
        Die, die da etwas sperrig und einfältig sich diesen verblödeten Namen Pegida gaben?

        Ist das nicht recht billig konstruiert von einigen Möchtegern-Experten, die weder das Aufbegehren dieser Leute noch das „Willkommen“ der Kanzlerin verstanden haben, Experten, die davon ausgehen, dass wenn Merkel sagt „wir schaffen das“ alles geklärt, sprich geschafft sei?
        Wen mag da wohl Merkel mit „Wir“ gemeint haben, sich und ihre Regierung, ihre Partei auch, etwa?

        Wie auch du inzwischen erleben darfst, finden heute nur noch pausenlos Meetings, Konferenzen und seltsam runde Tische statt auf allen Ebenen, krachen Koalitionen ineinander daran, die sich ausschließlich und in großer Not mit den Fragen beschäftigen, die die etwas einfältig handelnden Dresdener Spaziergänger mal vor einem Jahr den Politikern nahe bringen wollten- die das weder begriffen noch fähig waren, damit normal als Landespolitiker um zu gehen …

        Statt solchen sich in Politik drängenden Bürgern Teilhabe an der Lösung zu eröffnen, wurde Spaltung des Volkes betrieben, im großen Masstab, mit allen erlaubten und unerlaubten Tricks und Schmähung, die griffig waren, Leidmedien im Wechselbad zwischen Sensationshascherei, steifer Political Correctness und wildem journalistischem Eigenengagement, den größten Glaubwürdigkeitsfehlern, den ein Journalist begehen kann, vorneweg.

        Da reist die Kanzlerin nun zum echten ausgewiesenen Antidemokraten und Radikalinski Erdogan, der dabei ist sein Volk auseinander zu treiben im Missbrauch seines Amtes, der den menschenfeindlichen IS beherrbergte und gewähren liess, und wird ihm die Hand schütteln – aber mit Assad wollte sie nicht reden, da der ja gegen „gemässigte Rebellen“ vorgeht, obwohl die meisten längst ihre modernen US-Waffen zum IS getragen haben, da verhandelt sie mit dem Vertreter Kiews, der sein eigenes Volk im Osten als Rebellen bombardiert hat und vernichten will, ohne Rücksicht auf dieses Spaltergeschäft mit Hilfe von regierungsbeteiligten echten Banderea-Faschsisten und ukrain-Nazis, samt ehemaligen IS-Tatarenoffizieren als IS-Ausbilder in der Ukraine bei Odessa – aber mit dem widerspenstigen Teil des eigenen Volkes, das Sie persönlich als Kanzlerin auch zu vertreten hat, ist sie weder willens noch fähig, einen schlichten entschärfenden Dialog zu führen, diese schiebt sie einfach in die Naziecke (wer ihr das nur eingesäuselt hat …) mit den Worten:
        „Das sind Menschen mit Kalten Herzen, lauft denen nicht nach…“

        Und heute soeben Merkel verzweifelt gegen ihre eigene Partei – Tagesschau) :

        „In jedem Flüchtling ist ein MENSCH zu sehen“ –
        und in JEDEM Spaziergänger, der sie vor diesem jetzigen Dilemma warnen wollte?

        Es ist an den Fingern einer Hand zu finden: Krach steht ins Haus, die Balken der Stabilität beginnen sich zu verformen, die vermeintlich sichere künftige FlüchtlingsZuflucht Deutschland knirscht und will sich wie es scheint nicht so fügen.
        Und Erdogan? und Poroschenkow samt seinen rechtsextremsten Militärbanden, die laufend den Waffenstillstand brachen, und die judenfeindlichen Bandera-Faschisten – sind keine „Menschen mit kalten Herzen“?

        Es reicht, diese Unfähigkeit zum Dialog im eigenen Land derart zu puschen durch alle Medien und gleichzeitig die Erdogans noch zumal vor dessen Wahlen hoffieren, was macht das wohl mit den „Spaziergängern“ in Dresden, so an und in die Wand, mit den zig zig tausenden? Mal eben so leichtfertig in die Naziecke gesteckt und nicht akzeptiert als Bürger? Was sollten die nun wohl tun?

        Das erleben wir:
        Die Sache wurde „von oben“ radikalisiert und schafft so erst das Klima, in dem die wirklich „bösen Buben“ meinen, ihre Zeit sei nun auch gekommen: wenn andere demonstrativ spalten und zündeln, und das sogar von Amtes wegen („Schande für Deutschland“ – blödsinniger und trottliger gehts nun wirklich nicht) , dann dürften diese Extremisten das auch und sogar wörtlich nehmen …

        Und diesem geist- und sinnlosem Spiel der Unfähigen ist nun auch EMN auf den Leim gekrochen wenn ich den Text der Comics zusammen nehme.

        Was meinst du wohl, wie D da wieder herauskommt, wann, mit und gegen wen durch wen, verehrtes EMN, wo und wie welche Unbotsamen und Radikalinskis entsorgt werden können, so wie Poroschenkow oder Erdogan oder Assad das machen?
        Wo schicken wir dann unsere Flüchtigen oder Unbenötigten Störerer hin, vor allem, was wird aus den doch noch auf lange Zeit nicht integrierten gerade Angekommenen – Glückliche Integration?
        Mach mal ein Comic dazu.

        Und nein, nicht die „Spaziergänger“ machen „ihr Land unattraktiv“ – das sind seit geraumer Zeit ganz andere, die ihre dümmlichen Ansichten zur Demokratie als Dauerpacht nur eines politischen mainstreams korrigieren müssen und Teilhabe rundum zu organisieren haben und erst damit ihre Staatsbefähigung noch zu beweisen haben.

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      • Michaela Lusru sagt:

        @EMN
        Welcher KerN? Da kam ein KerL rüber, da hast du dich vertippt. Ein recht übler, fast so einer, wie manche gern Pegida sehen möchten, besonders, wenn sie nicht ganz im Bilde sind.
        Diesen Kern hättest du zeigen können:
        Langzeitpolitikinaktiv, sich duckend unter christdemokratischer Fuchtel bei 75% nichtreligiöser Bevölkerung, die Realitäten ausbadend, die andere veranstalten, und dann „Das Volk“, wie schon einmal, bewußt nicht provozierend – daher Schweigemarsch, zu naiv für fakende sensationsgeile Presse rundum, mit einem dämlichen Slogan wie es dussliger nicht geht: „Abendland…“ – überall an jedem anderen Ort zu jeder anderen Zeit wäre das als „gekonnte Satire“ durchgegangen, wenn 75% Atheisten sich für das „christliche Abendland“ einsetzen, nur um die regierenden Christdemokraten aufmerksam zu machen …
        Aus der Ablehmung einer ISLAMISIERUNG durch ISLAMISTEN, also des politischen Islam, machte Regierung und ihre Leidmedien gern und fix mal „versehentlich“ zu „Islamgegner, ja Islamhasser.
        Sogar bekannte Wissenschaftler und alles, was D an Selbsternannten eifernden „Experten“ aufzubieten hatte, fanden sich als sogenannte Extremismus-Experten ein und bashten mit – bis ihnen der Tichy sogar als „konservativ-liberaler“ Medienspezialist mit seiner geschulten spitzen Zunge als eigentlich fehlplazierter TTIP-Freund den übel riechenden medialen eigenen Spiegel vor das Gesicht hielt.

        Nun gut, kommt Zeit, kommt Rat und dann auch die Erhellung, wie man sogar „von Amts wegen“ aus einem Haufen etwas ungeübter und gelegentlich einfältiger Demonstranten der Welt daraus einen „organisierten Fremdenhasser- und Nazihaufen mit „Kalten Herzen“ als „Schande Deutschlands“ vorgaukeln kann, solange und aktioniert, bis er das schliesslich ist, weil nun alle tatsächlichen Fremdenhasser und dem Extremismus anhängenden Radaubrüder sich dort (mehr anderswo) einfanden und meinten, wenn alle das als Sammjelbecken bezeichnen, müsse doch was dran sein.
        Bitte was für politische Dilletanten gaben denn da ein völlig überflüssiges Blech-Konzert anstatt sich mit den Sorgen der Bürger zu beschäftigen, die sich inzwischen zum Albtraum dieser Konzertierer ausgewachsen haben. Ich bin sprachlos, dabei hätte alles innen wie außen viel geordneter ablaufen können.
        Aber man hat ja Pegida, die müssen Schuld sein, sonst läge man rundum in den eigenen Abschätzungen völlig daneben – und das geht ja wohl auch nicht.

        Diesen Kern der dämlichsten Politikpsycho weit unter dem Niveau der Pädagogik in Kindergärten landesweit, mit dem Zeug, innerhalb kürzester Zeit das Volk, das eigentlich zu vertreten ist, zu spalten, wirst du sicher nach dem bevorstehenden Flüchtlingselend in D comicieren, denke ich mal.
        Merkel gestern: „Hinter jedem Flüchtlingschicksal verbirgt sich ein Mensch“, und für eine Kanzlerin eben auch hinter jedem „Spaziergänger“, aber versaut ist nun versaut.

        Wie sagte ein berühmter Mann schon einmal zu einem bekannten Politiker:
        „Wer zu spät kommt ….“
        Und der musste wissen, wovon er da redete: Er kam selber – na? Viel zu spät und geniesst nun sein PräsidentenRentnerdasein im Merkelland / noch-EU.

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    • Tante Jay sagt:

      Brauchts nicht. Die Zusammenfassung triffts inzwischen perfekt.

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    • kinchkun sagt:

      ENM will außerdem alle PEGIDA Leute umbringen lassen! Das ist Genozid!

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  3. IULIUS sagt:

    Um so mehr gegen Pegida geredet wird, um so mehr ziehen sich die Vernünftigen Leute raus und die Chaoten rein.

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    • Tante Jay sagt:

      Was dem Sumpf hoffentlich jegliche Restlegitimation und Restglaubwürdigkeit entzieht.

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    • Rela sagt:

      Deswegen werden wir von Idioten regiert, weil sich eben die Klugen und Vernünftigen zurückziehen🙂

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    • Frank sagt:

      „Um so mehr gegen Pegida geredet wird, um so mehr ziehen sich die Vernünftigen Leute raus und die Chaoten rein.“

      Von einem QM-Mitarbeiter habe ich gelernt, dass Schwund im einstelligen PPM-Bereich zu vernachlässigen sei.

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      • IULIUS sagt:

        Das dürfte sich eher im Bereich >90% handeln.

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        • Frank sagt:

          Ich befürchte, wir haben stark unterschiedliche Vorstellungen von Vernunft.

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          • IULIUS sagt:

            Pegida hat schon 25.000 Menschen auf die Straße gebracht. Die sollen alle rechts sein?
            Wohl eher nicht.

            Zum Rechnen, vermutlich waren da kaum 1.000 Rechte dabei.
            24.000 von 25.000 gleich 96% „normale Bevölkerung“.

            96% ist M. E. ziemlich eindeutig >90%, jedenfalls erheblich dichter als am einstelligen ppm-Bereich dran.
            Kannst ja eine andere Meinung haben.

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            • Frank sagt:

              In meiner Welt gibt es noch Graustufen zwischen „Vernünftig“ und „Rechts“. Diese Menschen dort haben aufgrund von Fehlinformationen oder Mangel an Information irgendwelche diffusen Ängste. Wenn sie den Mund aufmachen, plappern sie dummes Zeug nach. Einige von denen haben ja berechtigte Fragen, über die auch noch zu reden ist, aber leider haben sie auch meist schon 20 Antworten parat, die vor Dummheit und Fremdenhass nur so triefen. Es ist ein aufgehetzter Haufen, der schnelle radikale Lösungen sehen will, die ihnen die Bild-„Zeitung“ nicht liefern kann. Und meines Erachtens ist der Anteil an Schwachköpfen eben im 99,99999X-prozentigen Bereich.

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              • whgreiner sagt:

                Woher glaubst Du das über „diese Menschen dort“ zu wissen? Hast Du persönlich mit ihnen geredet? Oder ihnen auch nur mal PERSÖNLICH still bei einer Demo zugeguckt? Oder beziehst Du dieses „Wissen“ ausschließlich aus unseren Medien?

                Nichts hat im letzten Jahr meine eigene, politische Einstellung mehr beeinflußt als die absurde Diskrepanz zwischen dem, was ich bei Pegida persönlich in Augenschein genommen habe, und dem, was Politiker und Medien daraus gemacht haben. Da wird in einem Ausmaß systematisch gelogen und gehetzt, da gehen dir wirklich die Augen über, wenn du das zum ersten Mal persönlich erlebst und dich gar selber bei den Verhetzten wiederfindest. Weiter will ich darauf jetzt gar nicht eingehen, mache sich jeder selber sein Bild – aber, bitte, anhand der Realität, und nicht bloß anhand dessen, was uns irgendwelche Pressefritzen erzählen. Wenn man bloß letzteres kennt: einfach mal Klappe halten, dann hat man nämlich keine Ahnung davon (nein, schlimmer: eine systematisch verdrehte Ahnung davon).

                Um diversen Angriffen ad personam gleich von vornherein die Grundlage zu entziehen: als Zahnarzt habe ich in den letzten Jahren schon hunderte Asylanten teilweise für lau behandelt (den letzten gerade eben vor einer Stunde: ein Syrer, der seit zwei Jahren hier ist und inzwischen schon ein bißchen Deutsch kann; ich habe mich nach der Behandlung noch eine halbe Stunde mit ihm unterhalten). Insofern kann ich mit Fug und Recht sagen, dass ich mich persönlich schon weit mehr für diese armen Teufel angagiert habe als die Meisten, die sich hier als Gutmenschen aufplustern. Und nein: das und mein Engagement bei Pegida ist KEIN Gegensatz!

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                • Arne sagt:

                  Ich stimme dem Politikwissenschaftler Claus Leggewie zu, der die Dinge klar benennt:

                  — Der Galgen habe eine eindeutig rechtsextremistische Bildkonnotation; er sei als Hinrichtungsinstrument in Deutschland abgeschafft gewesen, bis die Nationalsozialisten ihn wieder eingeführt hätten. „Das war ein über Jahrhunderte gewohntes Hinrichtungsinstrument und gleichzeitig etwas, was der Mob schnell herstellen konnte, um jemanden, der ihnen unliebsam war, aufzuknüpfen. Das waren sklavenfeindliche Soldaten oder eben Mörder, die öffentlich hingerichtet wurden.“

                  Als ein besonders grausames Tötungsinstrument sei der Galgen ein Instrument für den Mob, „mit dem in der Naziherrschaft Widerstandskämpfer, Deseurteure, Asoziale, wie man damals sagte, und eben Menschen in den Vernichtungslagern“ getötet wurden, erläuterte Leggewie.

                  Wer jetzt noch bei den Pegida-Demonstrationen mitlaufe, könne sich nicht mehr als besorgter Bürger bezeichnen, warnte Leggewie: „Der weiß, hinter wem er herläuft. Das waren immer Gesinnungstäter von weit rechts.“ —

                  http://www.deutschlandradiokultur.de/claus-leggewie-ueber-pegida-der-mob-inszeniert-sich-als.1008.de.html

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                  • IULIUS sagt:

                    Oder der Galgen ist einfach nur ein Symbol, ohne jede politiche Richtungsbedeutung.

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                    • Alex sagt:

                      @iulius

                      Gesetzt den Fall, dass sind Neonazis – dann macht die Verwendung des Galgens als Tötungsinstrument ihrer Willkürjustiz, die sie dann sicherlich gerne hätten, doch überaus Sinn. Und erklärt, warum sie zB keine Guillotine gewählt haben. Ähnlich mit „Lügenpresse“ btw

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                    • St. Elmo sagt:

                      @ Alex
                      Gesetz den Fall, es wären Neonazis, würde die Verwendung des Galgens keines falls mehr Sinn als die Guillotine ergeben.

                      Denn nicht der Galgen sondern die Guillotine war das Hauptwerkzeug zum Vollstrecken von Todesurteilen der Nazis.
                      Der Galgen wurde erst ab1942 wieder für Hinrichtungen eingesetzt.
                      So vollstreckte der „meist beschäftigte“ Henker des NS Regiemes 2.951 Hinrichtunge durch die Guillotine und nur 58 Hinrichtungen mit dem Galgen.

                      @Arne
                      Daher kann man von der Bildkonnotation der Guillotine bei der TTIP Demo mindestens genauso wie beim Galgen (wenn nicht sogar mehr) von einer rechtsextremistischen ausgehen.

                      P.S.:
                      Die Amerikaner haben zur Hinrichtung der Naziverbrecher den Galgen verwendet. (285 mal)

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                    • Alex sagt:

                      @Elmo
                      „Denn nicht der Galgen sondern die Guillotine war das Hauptwerkzeug zum Vollstrecken von Todesurteilen der Nazis.“

                      Wobei der wichtigere Aspekt die Neu- bzw Wiedereinführung des Galgens durch die Nazis war, die den Galgen mit dem NS verbindet, wobei die Häufigkeit des Einsatzes von untergeordneter Wichtigkeit sein dürfte…

                      Das Beispiel mit der Guiottine war natürlich falsch gewählt. Ich hätte gedacht, diesen Bezug auf die franz. Revolution hätten die Nazis vermieden.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Alex,
                      Du versuchst mit aller Macht eine Verbindung zu konstrieren, die gar nicht vorhanden ist und nur mit reiner Phantasie zu erkennen ist. Das hat eher etwas mit Verschwörungstheorien zu tun.

                      Das was unser Rechtsstaat jetzt macht, daß ist Willkürjustiz. Bei Pegida wird ermittelt, bei Antifa nicht. Die Frage die wir uns stellen müssen ist das warum bei der Pediga ermittelt wird und bei Antifa nicht.
                      Die Antwort ist relativ leicht, Pediga hat das Potential in der Politik mitreden zu können und vor allem Menschen für sich zu begeistern. Pegida kann sich zu einer ernsthaften Konkurrenz bzw. Alternative entwickeln.
                      Warum sind in Deutschland Dresdener weniger Wert, als Menschen aus Braunschweig?

                      Es sind die Ungerechtigkeiten, die die Menschen auf die Straße bringen.

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                    • Alex sagt:

                      @iulius
                      „Das was unser Rechtsstaat jetzt macht, daß ist Willkürjustiz.“

                      Dazu würde ich das kurz vorher geschriebene zitieren: „…die gar nicht vorhanden ist und nur mit reiner Phantasie zu erkennen ist.“

                      „Es sind die Ungerechtigkeiten, die die Menschen auf die Straße bringen.“

                      Auch eingebildete Ungerechtigkeiten mobilisieren. Interessanterweise sogar besonders gut.

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                  • whgreiner sagt:

                    „Wer jetzt noch bei den Pegida-Demonstrationen mitlaufe, könne sich nicht mehr als besorgter Bürger bezeichnen, warnte Leggewie: “Der weiß, hinter wem er herläuft. Das waren immer Gesinnungstäter von weit rechts.”

                    Wenn ein sogenannter Wissenschaftler an einem einzigen, bei einer (!) von zig Pegida-Demonstrationen mit jeweils mehr als 10.000 Teilnehmern einen symbolischen Galgen herumtragenden Deppen die Gesinnung ablesen zu können glaubt, hinter der angeblich die 10.000 Menschen herlaufen, dann fällt mir angesichts so viel pauschalisierender Dummheit nichts mehr ein.

                    Hinter was die 10.000+ „herlaufen“, kann man jederzeit in den offiziellen Verlautbarungen von Pegida nachlesen. Man sollte das auch tun, bevor man über Pegida vom Leder zieht: man wird darin schwerlich etwas finden, was nicht auch im Parteiprogramm der CSU stehen könnte oder sogar tatsächlich drinsteht.

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                    • Anneliese Müller sagt:

                      Eine „wir sind das Volk“ krakelende Minderheit von etwas mehr als zehntausend kommt mir schon ein wenig unterbelichtet vor, erst recht, wenn ich deren Plakate lese.

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                    • St. Elmo sagt:

                      ähnlich unterbelichtet wie bekloppte die bei Demonstrationen „Deutschland Verrecke“ grölenend durch die gegend laufen.

                      Sind halt leider überall die selben Hohlbirnen denen nur Gewalt als Antwort auf unliebsame Meinungen einfällt.

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                    • Sualtam sagt:

                      Es reicht doch schon, dass eine Gruppe die Todesstrafe für Andersdenkende fordert, um sie scheiße zu finden.

                      Wer da hinterherläuft ist ein dummer Mitläufer. Wenn man eigentlich gar kein Nazi ist, warum geht man dann auf Demos, die ganz offensichtlich von Nazis organisiert werden?
                      Warum unterstützt man solche Hetzer?

                      Man muss nicht in der Kanalisation gewesen sein, um zu wissen, dass es da stinkt.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Es reicht doch schon, dass eine Gruppe die Todesstrafe für Andersdenkende fordert, um sie scheiße zu finden.“
                      @Sualtam,
                      jemanden oder eine Gruppe Scheiße finden, um in Deinem Termini zu bleiben, den ich jetzt verlasse und jemanden zu beleidigen, verbieten zu wollen, oder gar eingesperrt zu wissen sind zwei rundlegend verschiedene Dinge. Beim zweiten sind Deine Ansichten genau die Selben, wie diejenigen, die Du nicht leiden kannst. D. H. zwischen Dir und denen gibt es keinen Unterschied.

                      Als Demokrat muß ich damit leben, daß es Menschen mit dieser Meinung gibt und daß die ihre Meinung äußern dürfen. Als Demokrat habe ich das Recht und womöglich auch die Pflicht diese Meinung zu kritisieren, ohne die Menschen, die dahinter stehen zu diskreditieren.

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                  • Michaela Lusru sagt:

                    Hi Arne, aus welchem Mustopf kommst denn du?

                    TTIP-Galgen und solche für Mohammed und auf dem Köllner West-Karneval sind „linke Galgen“, damit Satire und OK, aber die von den Ost-pegiden sollen „rechte“ und damit strafbar sein, dürfen das nicht sein?
                    Auch ich finde jeden Galgen suspekt, und noch suspekter finde ich dein trauriges Zerrspiel mit den Nazis, das dir da als „bestärkender Hintergrund“ für nötig einfiel.
                    Bekanntlich benötigt man nicht unbedingt ein Beil oder Galgen, um einen Menschen zu vernichten, gelegentlich tut das auch schon mal eine Wohnung, vor allem wenn sie fehlt, im Winter z.B.
                    Hast du eigentlich einen blassen Schimmer, wie vielen Flüchtlingen diese nicht nur in diesem Winter in D fehlen wird, schon mal selber gedacht? Oder „schaffst du das schon“?

                    Erst über zwei Wochen nachdem ein Kommentator in einem blog vor kurzem die generalstabsmäßige Klärung, Regelung und Sicherung der Flüchtlingsproblematik gefordert hatte, wurde ein solcher eingesetzt – wieso gibt es den nicht schon, seit es in Massen Flüchtlinge als Asylbewerber in D gibt, seit Jahren? Ob allerdings der damit betraute Kanzleramtsminister nun der „richtige General“ ist, darf, gutwillig gesagt, abgewartet werden, denn er schaute dabei auch nur aus, als ob Schwein ins Uhrwerk schaut – oder soll er auch nur als Bauernopfer vorbereitet werden?

                    Ach ja, und dein „Leggewie“, der Claus Leggewie, befasst sich „mit der kulturellen Globalisierung, der europäischen Erinnerungskultur, Demokratie und Demokratisierung in nichtwestlichen Gesellschaften“, dem kann man nur zurufen, dass er erst einmal seine rheinische Karnevalsbrille ablegen soll, bevor er nach Dresden schaut, offenbar ist das auch so ein Stubenhocker, der nie dort war und nun meint, die Pegida Dresden müssten solche extremistischen gewalttätigen Knalltüten sein, wie in Kölln und Region, wie sie auch die Dresdener immer im TV im Strassenkampf mit den IslamisTEN, den Salafisten, vorgeführt bekommen. Da hat er voll danedben geschlussfolgert, soll er sich das mal vom Tichy erklären lassen, was in seinem Fachgebiet in D gerade so abgeht.
                    Da irrt er wohl, kann jemandem, der ständig an 68 denkt, schon mal passieren, das soll da öfter mal vorgekommen sein.

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                    • Sualtam sagt:

                      Zwischen den „rechten“ und „linken“ Galgen besteht ein Unterschied.
                      Der satirische Galgen, bei z.Bsp. Anti-TTIP-Demos ist ein Symbol für die Gefahr, die von TTIP ausgeht.
                      Der PEGIDA-Galgen ist eine Gewaltandrohung gegen Sigmar Gabriel und andere „Volksverräter“.

                      Hannah Arendt hat gesagt, dass man Faschisten beim Wort nehmen soll, weil sie genau sagen, was sie vorhaben.
                      Die PEGIDA-Führung will Menschen umbringen. Sie imitieren die Goebbels-Propaganda davon, dass Deutschland wirtschaftlich ausgebeutet wird (BRD-GmbH), dass eine eine Juden,- bzw. Lügenpresse gibt, dass Juden bzw. Muslime Volksfeinde sind, die z.Bsp. deutsche Frauen vergewaltigen, dass die Demokratie versagt hat und wir wieder eine starke Führung brauchen.

                      So blind kann man nicht sein, wer da mitläuft ist bewusst ignorant.

                      „Guck mal die 90% Mitläufer sind garnicht radikal.“
                      Ja klar! Das sind ja auch Mitläufer! Solange es noch nicht sozial akzeptiert ist Leute zu verfolgen und gewalttätig zu werden, machen sie das nicht.
                      Aber da wo es das ist (Heidenau, Tröglitz), da zeigen die „Wir sind das Volk“-Schreier, wozu sie fähig sind.

                      Das ist kein rechts-links Konflikt, dass ist ein Konflikt Demokratie gegen Faschismus.
                      Auch konservative engagieren sich gegen PEGIDA, nicht nur Linksradikale.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @Sualtam sagt: Oktober 15, 2015 um 09:57
                      meint
                      „Wer da hinterherläuft ist ein dummer Mitläufer.“
                      Wen könntest du meinen damit, den, der mit dem „als SOHN der ArbeiterKLASSE geborenen“ Texter Bittner „mitläuft“ – das macht dann Sinn….

                      „Wenn man eigentlich gar kein Nazi ist, warum geht man dann auf Demos, die ganz offensichtlich von Nazis organisiert werden?“ – da scheint in der Tat etwas aufklärungsbedürftig sein!

                      Nun zunächst:
                      Wie du redest, weißt du ja wohl kaum, was ein Nazi ist.
                      Außer dir eventuell auch etliche andere nicht, die wenn sie das genau wüssten, nicht das Empfinden hätten es zu sein und damit erst mal auch nicht sind. Und wer hat dir gesagt, dass da jemand „mit Nazis“ mitläuft und das nicht etwa umgekehrt ist, die Nazis die Mit-Laufenden sind?
                      Ein wenig eigene Phantasie wirst du ja noch haben, um das zu verstehen, abgesehen davon hat das Mobben seit den ersten „Spaziergängen“ wohl auch einiges verändert.
                      So viel zur „Aufklärungsbedürftigkeit“.

                      „Warum unterstützt man solche Hetzer? – welche meinst du, die gegen Pegida hetzen, solche wie Bittner oder andere, die politische Gegner nicht ertragen können und erst mal zu Nazis erklären müssen, bevor mit ihnen ein Dialog stattfand?
                      Und deinem Ausrutscher in die Fäkalterminologie
                      „Man muss nicht in der Kanalisation gewesen sein, um zu wissen, dass es da stinkt.“
                      Kann man nur das Wort der Kanzlerin entgegenhalten:
                      „Hinter jedem einzelnen Flüchtlingsschicksal verbirgt sich ein Mensch“ – und ich füge mal im gleichen demokratischen Geiste hinzu:
                      … und hinter jedem Demonstranten auch, nur ein Mensch.
                      Das solltest du berücksichtigen, wenn du wieder mal über andere Menschen als Kanalisationsinhalt reden möchtest.
                      Schäm dich bis dahin erst mal.

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                    • IULIUS sagt:

                      „Zwischen den “rechten” und “linken” Galgen besteht ein Unterschied.
                      Der satirische Galgen, bei z.Bsp. Anti-TTIP-Demos ist ein Symbol für die Gefahr, die von TTIP ausgeht.
                      Der PEGIDA-Galgen ist eine Gewaltandrohung gegen Sigmar Gabriel und andere “Volksverräter”.

                      Hannah Arendt hat gesagt, dass man Faschisten beim Wort nehmen soll, weil sie genau sagen, was sie vorhaben.
                      Die PEGIDA-Führung will Menschen umbringen.“

                      @Sualtam,
                      1. Galgen ist Galgen. Da ist es egal, ob es von Rechts oder Links kommt oder auf Karnevallswagen zu sehen ist. Der Karnevall kritisiert, die Linken kritisieren mit dem gleichen Symbol, nur wenn es ein Unliebiger tut ist es sofort eine Mordaufruf.
                      Da steht eine doch sehr eigenwillige Logik dahinter.

                      2. Hannah Arendt. Wer ist Hanna Arendt? Ist die Person wichtig?
                      Ich denke nicht.

                      3. Mit der Äußerung „Die PEGIDA-Führung will Menschen umbringen.“ begibst Du Dich tief in den strafrechtlichen Bereich. Das nennt sich neben Beleidigung, „üble Nachrede“. Da Du sehr genau weißt, daß das falsch ist „Verleumdung“.
                      Wenn ich den gleichen Standard nehme, den Du für andere ansetzt wäre das „Falsche Verdächtigung“, strafbar nach §164 StGB, Strafrahmen bis zu 5 Jahre Gefängnis.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      
                      @Sualtam sagt: Oktober 15, 2015 um 10:19

                      vorab:
                      Komme mir bitte nicht mit Hannah Arendt, der ärgsten Totalitarismusgegnerin, die ich kenne, denn du bist gerade dabei, genau das nicht zu verstehen:
                      Wie Totalitarismus „gemacht“ wird. Später sagen Historiker immer gern „Der entstand“ – nein, kein Totalitarissmus „entstand“, er wurde im Wechselspiel der gesellschaftlichen Kräfte ERZEUGT, also von konkreten Menschen gemacht, wie alle Kriege auch!

                      Zu den Papp-Galgen meinst du
                      „Zwischen den “rechten” und “linken” Galgen besteht ein Unterschied.“

                      Nein:
                      „Der satirische Galgen, bei z.Bsp. Anti-TTIP-Demos ist ein Symbol für die Gefahr, die von TTIP ausgeht.“ –
                      Dummerweise ist diese „Gefahr TTIP“(und DAS SYMBOL DAFÜR) zur Zeit ein gewisser Erzbengel der SPD, der als Wirtschaftsminister der „Großen Merkelei“ auch der oberste amtliche TTIP-Vertreter Deutschlands ist – nach deiner Argumentation „geht demnach von ihm, als obersten TTIP-Verfechter, die TTIP-GEFAHR aus! Ist Gabriel selbst und direkt das Symbol für den „Volksverrat“ gemeint! Vor allen anderen und natürlich neben der Kanzlerin!

                      Und dann:
                      „Der PEGIDA-Galgen ist eine Gewaltandrohung gegen Sigmar Gabriel und andere “Volksverräter”.
                      Nein, es ist mit den Worten „reserviert für“ zum ersten keine Aufforderung zu irgendeiner (evtl. strafbaren) Handlung sondern lediglich der gleiche gefahrvolle Symbolwert wie bei TTIP, in der gleichen Angelegenheit (TTIP als Volksverrat) und betrifft die gleiche Person(en) wie bei TTIP.

                      Da ich deinen Stuss in der Argumentation nun so durch Gleichstellung aufgeklärt habe, darfst du weiter nach anderen Argumenten suchen, diese hier von dir sind nicht nur naiv sondern schlicht falsch und tendenziös – und das ist etwas, was viele und auch ich so gar nicht ausstehen können.
                      Hannah Arendt auch nicht. Nie.

                      Es sind diese falschen zurecht gedrehten Vegleiche, die in der Folge und in ihrer Permanenz die eine oder andere Gruppe fix mal in die Totalitarität zwingen können, und damit zum Ausschluss aus demokratischer Tugend.
                      Dann meinst du
                      „Auch konservative engagieren sich gegen PEGIDA, nicht nur Linksradikale“ , ja klar, wenn ihr Verhalten und ihre Position wegen Untätigkeit und Unfähigkeit, ja Unwilligkeit angegriffen wird …

                      Und ebenso engagieren sich „auch Linke“ bei Pegida, die dazu nicht die Absicht haben, Nazis zu werden oder sich mit solchen politisch an zufreunden, sondern weil sie einen klaren Blick haben auf das, was da die gegenwärtige „amtierende“ Medien- und Politprominenz in unserem Land veranstalten, wie sie dabei sind, die Demokratie für sich allein zu vereinnahmen und damit zu totalisieren und auch noch dazu das Bild verbreiten, das vor nicht allzu langer Zeit mal eine Partei einer „Nationalen Einheitsfront“ vorgab mit „Die (eine) Partei hat immer recht“.

                      Und was Heidenau &Co betrifft:
                      Bisher gibt es nicht eine einzige festgestellte Beziehung eines Pegida-Anhängers (das ist Dresden!) zu radikalen Handlungen wie den gefährlichen und völlig unnützen belastenden Brandanschlägen, nur psychologisch begründete Unterstellungen und Behauptungen, die wertlos bleiben, weil sie auch nicht zu den bekannten Anliegen der Pegida passen – was unbedingt verschwiegen werden soll.
                      Bitte welche politische Bewegung bringt sich schon ohne Not freiwillig selber in den Misskredit der Gesellschaft – soviel zu der (fehlenden) Intelligenz, mit der da verrsucht wird, zu mobben.
                      Ja, Extremistische Zündler gibt es, gelegentlich erinnere ich mich gut an Molotowcocktails auf eine mit Menschen besetzte Botschaft, brennende Autos usw. usw.
                      Derartige rein kriminell wertbare Täter sind aufzuspüren und der Strafe zuzuführen, die dafür vorgesehen ist, denn es ist egal, wem Autos, Häuser oder andere angezündete Gegenstände gehören und wer sie benutzt.

                      Und nun einmal JA:
                      „Das ist kein rechts-links Konflikt,“, denn:
                      Das ist ein Konflikt Totalitäres Handeln gegen praktizierte Demokratie unter dem Vorwand, es sei gegen Faschismus.
                      Schlimm, wenn Demokraten meinen, das so nötig zu haben.

                      und last not least „Wir sind das Volk-Schreier“ –
                      solche „Schreier“, genau solche, haben damit Politiker vom Hof gejagt und eine 40-jährige Diktatur beendet, was hast du dagegen?
                      Könnte sein, dass es sich sogar verschiedentlich um die gleichen „schreienden“ Personen handelt …
                      Auch wenn dank einer niedersächsischen CDU dieser Ruf „Wir sind das Volk“ seinerzeit bei den Leipzigern innerhalb von 14 Tagen mit hunderten von fix gedruckten Plakatspenden West daraus „Wir sind EIN Volk“ hinein inszeniert wurde (ich weiss, wovon die Rede ist), so hat doch dieser Ruf nichts eingebüsst an seiner Richtigkeit, an seiner Wichtigkeit, gegen jeden Totalitarismus.

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                  • Lomi sagt:

                    „Der Galgen habe eine eindeutig rechtsextremistische Bildkonnotation; er sei als Hinrichtungsinstrument in Deutschland abgeschafft gewesen, bis die Nationalsozialisten ihn wieder eingeführt hätten.“

                    Das ist aus meiner Sicht ausgesprochener Schwachsinn. Schon gar nicht ist diese Konnotation „eindeutig“ rechtsextrem. Die Assoziationen des Herrn Leggewie sind doch nicht zu verwechseln mit denen der Demonstranten. Leggewie baut hier eine Assoziationskette auf, die eine gewisse Bildung voraussetzt, zumindest die Präsenz dieser Bilder und ihrer Kontexte im kollektiven Bewusstsein. Ich zweifle sehr stark daran, dass dem so ist.

                    Die anderen Gedanken, dass der Galgen das schnell verfügbare Lynchmord-Instrument eines Mobs ist, kann ich da schon eher nachvollziehen.

                    Leggewie übertreibt mit seinen Schlussfolgerungen, wenn er aus dem Galgen folgert, dass Pegida damit klar erkennbar rechts sei. Denn er unterstellt, dass der Galgen ein konsentiertes Symbol für Pegida sei und nicht etwa ein Einzelfall, was auch durchaus möglich ist und worüber eigentlich keiner so genau Bescheid weiß. Das ist eine Vorverurteilung, die mich außerordentlich stört, obwohl ich Pegida selber als eher rechtspopulistisch einstufe (Bachmann ist sogar tendenziell ein Nazi). Aber ich finde das ziemlich konstruierende Argument von Leggewie unsachlich und tendenziös.

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                    • Michaela Lusru sagt:

                      @Lomi sagt: Oktober 15, 2015 um 10:05

                      Was für eine Wohltat, mal eine vernunftbestimmte Meinung zu lesen, die nicht verblendet und damit toll verwendbar in jedem Dialog ist.

                      Ja, ich teile deine Kurzeinschätzung völlig, und um MIssverständnissen vorzubeugen, wiederhole ich dich hier ausdrücklich zustimmend:
                      „Leggewie übertreibt mit seinen Schlussfolgerungen, wenn er aus dem Galgen folgert, dass Pegida damit klar erkennbar rechts sei.“
                      und
                      “ Das ist eine Vorverurteilung, die mich außerordentlich stört, obwohl ich Pegida selber als eher rechtspopulistisch einstufe (Bachmann ist sogar tendenziell ein Nazi). Aber ich finde das ziemlich konstruierende Argument von Leggewie unsachlich und tendenziös.“

                      Genau so ist das! Der eifernde (Nazikandidat) „benutzt hier nicht die Spaziergänger, sondern diese den Bachmann – aber dazu muss man halt genauer hinschauen und korrekt sein WOLLEN.

                      Ja, und der Leggewie hatt doch noch seine rheinische Karnevalsbrille auf, durch die sehen alle Andersdenkenden doch schon mal fix wie die Köllner Chaoten von „Pro Kölln“ aus, die scheint er gut zu kennen und da meinte er halt mal – weil so viele so schwätzen – die Spaziergänger in Dresden könnten auch gut mal solche kaputten Typen sein, wie in seiner Nachbarschaft diese nazinahen „Krieger gegen den Salafismus“.

                      Hat sich bei dir, Lomi, schon mal jemand für eine Formulierung bedankt?
                      Danke.

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    • Michaela Lusru sagt:

      Nun Iulius, wie es aussieht ist bei deinen Worten mehr der Wunsch der Vater des Gemeinten, die Realität zeigt sich leider völlig umgekehrt, die Spaziergänger werden mehr, die „Guten“ verschwinden mal eben von der Strasse, die ich rief die Geister und in Schmach vertrieb, werden meistens dreister, und die einst Gutgewillten stehen schon zum Teil auf der anderen Seite – warum wohl?
      Dusslichkeit, Dämlichkeit, polit-Hysterie, falsche Recherchen und Einflüsterungen und Politikfehlverstand sowie Unverstand und Sensationsgeilheit und von sich erhebenden Medien und selbsternannten „Experten“ für alles Mögliche haben uns das eingebrockt, das wieder zu klären und zu entspannen, wird wie Kotze wiederkäuen, man hat die Schwelle weg gezogen, statt die Tür zu öffnen und zu vereinnahmen zu beteiligen am Problem.

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  4. Egoteaist sagt:

    Interessant finde ich viel eher die doppelten Standards vieler Menschen.
    Wer sich jetzt über PEGIDA echauffiert, war verdächtig still, als mit genau denselben Mitteln bei der TTIP-Demo Stimmung gemacht wurde.
    http://www.tagesspiegel.de/politik/pegida-in-dresden-anti-ttip-demo-in-berlin-galgen-fuer-merkel-guillotine-fuer-gabriel/12441998.html
    Aber gut, da wächst zusammen, was zusammen gehört.

    Ein Haufen von Vollidioten eben.

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  5. Frank sagt:

    Wisst ihr, was mich am meisten an Pegida und ähnlichen stört? Das diese Menschen verachtenden, minderbemittelten, aufgehetzten Nichtdenker mir den Spiegel vorhalten und mir offenbaren, zu welcher Menschenverachtung _ich_ fähig bin. Da drängt sich mir folgerichtig die Frage auf, ob ich etwas Besseres bin, als diese Witzfiguren mit ihrem Hass und ihrer Angst, Fremde könnten ihnen etwas wegnehmen. Ich kann aber in den Spiegel sehen und mir diese Frage mit „ja“ beantworten und das ist für mich wichtig. Ich muss wohl noch daran arbeiten, eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber dummer, hetzerischer Menschen zu entwickeln, denn wann immer ich diese Hackfressen im TV sehe, geht mir Puls und Blutdruck hoch. Ich bin mir sicher, dass die Medien natürlich die „schönsten“ Exemplare zum Zeigen heraussuchen und dass nicht alle so bescheuert sind, die zu Pegida gehen. Aber wenn ich da hingehe, weiß ich zu wem ich gehe. Wenn ich mich in eine Versammlung mit Reichskriegsflaggeschwenkenden Glatzköpfen (gern mit Runen-Tattoos) stelle, kann ich einfach nicht erwarten, dass mich der Rest der Menschheit für einen friedliebenden, ernstzunehmenden Menschen hält. Natürlich gibt es bei fast jeder Demonstration Idioten, aber 1. nicht in diesem Ausmaß 2. vermisse ich die Distanzierung zu diesem Pack und 3. ist der Veranstalter und Anführer dieser „Besorgten“ selbst mal genauer zu betrachten.

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    • IULIUS sagt:

      Man erzählt über eine Gruppe so lange, daß da nur Idioten sind, bis es alle glauben.
      Wenn Du mal richtig aufgepaßt hättest hättest Du auch mitbekommen, daß Pegida die derzeit in den Bundesdeutschen Parlamenten vertretenen Parteien kritisiert hat, daß Pegida selber politisch aktiv werden will. D. H. Pegida hat (hatte?) das Potential den derzeitigen Parteien jede Menge Abgeordnetenposten abzujagen.

      Wie begegnet man dem am Besten?

      In Deutschland, in dem man die Gruppe als Nazis darstellt.

      Dieses ist ja wohl nicht das erste mal erfolgreich. Selbstverständlich stürzen sich auf der anderen Seite Rechte darauf, weil sie eine politische Heimat suchen.

      Echte Demokratie werden wir erst dann haben, wenn sich niemand mehr daran stört die NPD und die KPD im Parlament zu haben. Derzeit haben wir eine Scheindemokratie zur Legitimierung einer Oligarchie in Deutschland.

      Artikel 38 I GG:
      Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

      Muß ich selber noch lesen, scheint aber interessant zu sein:
      http://www.mpifg.de/aktuelles/forschung/themen/schaefer_akademikerrepublik.asp

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      • Lomi sagt:

        „In Deutschland, in dem man die Gruppe als Nazis darstellt.

        Dieses ist ja wohl nicht das erste mal erfolgreich. Selbstverständlich stürzen sich auf der anderen Seite Rechte darauf, weil sie eine politische Heimat suchen“

        Ja und nein. Lutz Bachmann, der doch recht deutlich rechts ist, war von Anfang an Pegida-Initiator. Das heißt, die Rechten haben sich ihre politische Heimat nicht erst gesucht, nachdem Pegida ein mediales Phänomen war. Das kam auch vor. Aber in Gestalt von Bachmann waren sie auch von Anfang an dabei.

        Recht hast Du, dass man schnell Gruppen als „Nazis“ abstempelt. Das geschah sogar der Piratenpartei.

        Recht hast Du sicherlich auch mit dem Hinweis, dass Pegida im Grunde einen Gegenpol zu der gesellschaftlichen Gruppe darstellt, die im Parlament repräsentiert ist. Dass es Pegida gibt, ist ein Ausdruck für etwas. Es steht nicht ausschließlich für rechte Gesinnung. Selbst, wenn wir mal annehmen, dass die „Besorgten“ alle rechts sind, so ist doch die Frage: Was mobilisiert diese Leute gerade jetzt und warum sind diese Leute in der Masse früher nicht auf die Straße gegangen? Es ist offensichtlich, dass die Pegidisten nicht von den parlamentarischen Parteien angesprochen werden. Also gibt es eine Konfliktlage. Dieser Konflikt wird nicht gelöst, wenn man nur mit dem Finger auf die Pegida zeigt und sagt, „ihr seid Schmuddelkinder“. Man müsste ihnen schon Alternativen bieten zum Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus.

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        • Michaela Lusru sagt:

          Lomi, ich verstehe dich, aber was meinst du denn genau mit „die Rechten“, meinst du die „rechten Demokraten“ im Parteienspektrum, im Gegensatz zu den „linken Demokraten“, oder meinst du die RechtsEXTREMISTEN, das dürfte ein erheblicher U nterschied sein, da die einen halt Demokraten und die anderen eben Extremisten sind, das ist das Gegenteil davon.
          Denn:
          Demokratie ist nicht von einer Himmelsrichtung und Handrichtung gepachtet, sondern ein rundum-Spektrum, und wer die Rechten da nicht hinzuzählt, weil er die nun gerade mal nicht mag, entlarvt sich selber als Antidemokrat, und das ist schon mal peinlich …
          Demokratie verlangt Volldemokraten, und nicht nur linke.

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      • Frank sagt:

        „Man erzählt über eine Gruppe so lange, daß da nur Idioten sind, bis es alle glauben.
        Wenn Du mal richtig aufgepaßt hättest hättest Du auch mitbekommen, daß Pegida die derzeit in den Bundesdeutschen Parlamenten vertretenen Parteien kritisiert hat, daß Pegida selber politisch aktiv werden will. D. H. Pegida hat (hatte?) das Potential den derzeitigen Parteien jede Menge Abgeordnetenposten abzujagen.“

        Viel wirres Zeug, das mit dem was ich geschrieben habe nichts zu tun hat.

        “ Selbstverständlich stürzen sich auf der anderen Seite Rechte darauf, weil sie eine politische Heimat suchen.“

        Und da sind wir beim springenden Punkt. Wenn die nicht verhindern können, dass sich diese Leute ihnen anschließen, oder sich zumindest nachhaltig von denen distanzieren, dann sind sie entweder zu blöde, oder sie dulden das aus anderen wohlüberlegten Gründen. Dann stellt man sie nicht als Nazis dar, dann _sind_ sie es. Und warum eine parlamentarische Demokratie, die sich auf eine gemeinsame Verfassung beruft, verfassungsfeindliche Organisationen dulden soll, bleibt wohl dein Geheimnis.

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        • Troll h.c. sagt:

          Wie distanziert man sich denn „nachhaltig“?

          Ich meine ja nur, weil nach diesem Antifa-Pamphlet (http://goo.gl/v7VAKf) widerspricht es dem deutschen Versammlungsrecht, Leute von öffentlichen Demonstrationen auszuschließen. Auch Nazis.

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          • Frank sagt:

            Lass doch mal deine Phantasie spielen, wie du mit ungebetenen Gästen umgehen würdest, die du nicht von der Polizei entfernen lassen kannst. Ich bin mir sicher, dir würde etwas einfallen.

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            • Troll h.c. sagt:

              Hmmm… was würde mir wohl einfallen, um in einer (zumindest vorgeblich) rechststaatlichen Demokratie Leute davon abhalten, ihre Grundrechte auszuüben? Hmmm… man könnte den Rechtsstaat und die Grundrechte für „solche“ Menschen abschaffen?

              Oder meinst Du jetzt, ich persönlich? Ehrlich, ich leg mich doch nicht mir einem potentiell aggresssiven Nazi an, aus „wohlüberlegten Gründen“. Das können gerne die Antinfanten machen – wenn die sich dann kloppen, passiert zumindest niemandem was, an dem mir was liegen würde.

              Das ist so ein typisch linkes Problem, dass Linke finden, dass Rechte nicht für alle gelten. Und natürlich von Diktatoren aller (meist sozialistischer) Couleur. Hey, wir haben eine „freiheitliche, demokratische Grundordnung“. Ich bin mir recht sicher, dass das Wort „freiheitlich“ nicht umsonst als erstes dasteht.

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          • Arne sagt:

            Die zwölfzigtausend „anständigen“ Pegidioten könnten sich von der „Handvoll Nazis“ unter ihnen am einfachsten nachhaltig distanzieren, indem sie immer wieder erklären, wie ekelhaft sie Bachmanns fremdenfeindlichen Dreck, das Aufstellen von Galgen und das gemeinsame Marschieren mit Nazis finden und indem sie mit diesen Rechtsextremisten unaufhörlich den Konflikt suchen. Stattdessen trotten man lieber brav wie eine Schafherde hinterher. So wie 1933 und 1993. Um hinterher mit weit aufgerissenen Augen auszurufen: „Aber ICH hab doch selber nichts gemacht! Ich hab doch nur zugeschaut und bin mitgelaufen! Wir haben Weihnachtslieder gesungen!!“

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            • Troll h.c. sagt:

              @Arne

              > Die zwölfzigtausend “anständigen” Pegidioten könnten

              … Leute ignorieren, die sie sowieso pauschal als Idioten bezeichnen. Das wäre eine m.E. ganz gesunde Position. Aber gut, ich rede nur über Dritte, also weiter im Text:

              > sich von der “Handvoll Nazis” unter ihnen am einfachsten nachhaltig distanzieren, indem sie immer wieder erklären

              natürlich könnten sie das. Soweit ich die Pegida verstanden habe, wollen sie sich aber nicht von irgendwem distanzieren, sondern haben recht klare Forderungen – seit eine Jahr: http://goo.gl/vdez5U

              Warum, findest Du, dass sie irgendwas anderes tun sollten, als das, was _sie_ tun wollen? Denkst Du nicht, dass das Interesse der Pegidanten, wenn es denn in den Punkten liegt, das Interesse an Distanzierung von jedem einzelnen Volldeppen überwiegt – und auch Dein Interesse, dass die sich lieber distanzieren sollten, als „ihre“ Punkte zu nennen, die genau Null „Nazi“ sind? Ja, ich gebe Dir Recht, sie könnten ihr eigentliches Anliegen aufgeben und stattdessen ihre gesamte Arbeit darauf verlagern, sich von irgendwas zu distanzieren, was nichts mit ihrem Anliegen zu tun hat. Das ist aber nicht ihr Anliegen. Das ist Deines. Geh Demonstrieren.

              > wie ekelhaft sie Bachmanns fremdenfeindlichen Dreck,

              Ich denke auch, dass Pegida eine sehr viel populärere Bewegung wäre, wenn sie einen „Führer“ hätte, der nicht derart unsympathisch und ausgrenzend wäre wie Bachmann, er dazu noch einen kompetenten Redenschreiber hätte und auch noch Reden halten könnte.

              > das Aufstellen von Galgen

              Ist nicht passiert. Lüge. Nicht Populismus, einfach nur Lüge.

              > und das gemeinsame Marschieren mit Nazis finden

              Ah – zurück zum „so einfach“ zu lösenden Problem. Nochmal: Wie vertritt Bettina Ossi ihre 9 Pegida-Punkte, ohne von Dir als Nazi abgestempelt zu werden? Nein, es ist nicht Bettinas Aufgabe, zu verhindern, dass Nazis ihre Punkte gut finden.

              > indem sie mit diesen Rechtsextremisten unaufhörlich den Konflikt suchen

              Wozu? Die Nazis haben offenbar nichts gegen die von Pegida vertretenen Punkte.

              > Stattdessen trotten man lieber brav wie eine Schafherde hinterher. So wie 1933

              Bitte was? Natürlich bedarf es eines gewissen (niedrigen) Intellekts, um sich „Reden“ von Bachmann und der Frau anzuhören, aber hey, Menschen sind in der Regel doof. Es laufen aber auch genug Schafe den anderen Hirten hinterher, die mit besseren Worten und besserer Intonation weniger sagen. Was hat das mit 1933 zu tun?

              > und 1993

              Oder 1993?

              > Um hinterher mit weit aufgerissenen Augen auszurufen: “Aber ICH hab doch selber nichts gemacht! Ich hab doch nur zugeschaut und bin mitgelaufen! Wir haben Weihnachtslieder gesungen!!”

              Und genau deswegen poste ich hier: Um zu sagen: Hey, ich habe nicht nichts gemacht. Ich habe ganz öffentlich geschrieben, dass, wenn man den Leuten nicht zuhört, die Scheiße eskaliert. Ich bin nur ein einzelner Mensch, ich kann da nichts machen. Ich möchte weder die autoanzündende Antifa noch die beinebrechenden Neonazis als Feinde haben. Benehmt Euch, ihr Pisser, und hört zu. Denkt nach. Die Welt dreht sich nicht um Euch. Redet miteinander. Und wenn ihr dazu zu doof seid: Haltet die Klappe. Das war das Problem 1933. 1993 war das Problem, das niemand zugehört hat. Ich weiß nicht, welches der Probleme sich wiederholt, aber es sind sicher dumme Menschen. Die einfach nur gehört werden wollen, denen niemand zuhört, und die ihre Klappe nicht halten wollen. Man nennt das heute „Demokratie“.

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              • Frank sagt:

                @Troll h.c.
                „Warum, findest Du, dass sie irgendwas anderes tun sollten, als das, was _sie_ tun wollen? “

                Weil erwachsene Menschen über die Trotzphase hinaus gekommen sein sollten. Mit „Ich will aber!“ erreicht man in der Regel nicht allzu viel. Wenn ich möchte, dass andere Menschen meine Forderungen ernst nehmen, dann sollte ich Widersprüche vermeiden. Wenn ich kommentarlos hinnehme, dass bekennende Ausländerfeinde nicht nur in den ersten Reihen mitmarschieren, sondern den Anführer dieses Haufens stellen (und das, nachdem er schon „abgesägt“ war), muss ich es ertragen, dass der geneigte Leser dieser „Forderungen“ schon nach dem ersten Punkt der Liste nicht mehr weiterlesen kann, weil er aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus kommt.

                „Ich habe ganz öffentlich geschrieben, dass, wenn man den Leuten nicht zuhört, die Scheiße eskaliert“

                Aber es hören ihnen doch alle zu. Die haben eine Bühne, davon träumen andere nur. Sie nutzen sie nur nicht, um effektiv sinnvolle Änderungen herbeizurufen.

                “ Ich bin nur ein einzelner Mensch, ich kann da nichts machen. Ich möchte weder die autoanzündende Antifa noch die beinebrechenden Neonazis als Feinde haben. Benehmt Euch, ihr Pisser, und hört zu. Denkt nach. Die Welt dreht sich nicht um Euch. Redet miteinander. Und wenn ihr dazu zu doof seid: Haltet die Klappe.“

                Volle Zustimmung.

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                • Lomi sagt:

                  @Frank

                  „Aber es hören ihnen doch alle zu. Die haben eine Bühne, davon träumen andere nur. Sie nutzen sie nur nicht, um effektiv sinnvolle Änderungen herbeizurufen.“

                  Das stimmt, sie haben eine Bühne. Andererseits sind sie für die Medien umstandslos einfach nur Parias und Schmuddelkinder. Wenn Troll als zum Zuhören aufruft, dann geht es um mehr: Es reicht nicht, dass sie eine Bühne haben. Die Politik muss sich mit diesen Leuten auseinandersetzen. Es sind Leute, die sich in der gegenwärtigen Parteienlandschaft nicht wiederfinden und deshalb als Opposition auftreten. Es ist auf Dauer nicht klug, dieses Phänomen zu ignorieren. Denn idealerweise bindet man diese Leute wieder ein und überlässt sie besser nicht dem rechten Rand. Dazu muss man ihnen die Aussicht geben, dass man ihre Interessen innerhalb des bestehenden Systems berücksichtigt. Wenn sie weiterhin das Gefühl haben, dass es dem politischen Berlin vollkommen Banane ist, was sie wollen, dann werden sie ihr Heil in denen suchen, die diese Demokratie zerstören wollen. Und sie werden kaum Argumente für die Demokratie finden, die sie schlicht vergessen hat.

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                  • Frank sagt:

                    @Lomi

                    „Die Politik muss sich mit diesen Leuten auseinandersetzen.“

                    Nein. Muss sie nicht. Sie _kann_ und ich würde es begrüßen, wenn die Politiker so klug _wären_, die verunsicherten Idioten durch Kommunikation wieder von den hoffnungslosen Idioten zu trennen (ich hoffe außerdem, dass sie sich dabei gewählter auszudrücken vermögen, als ich). Wenn Pegida etwas politisches ändern will, sollen sie eine Partei gründen und Politik machen. Mein Tipp: Sie scheitern wie alle anderen Parteien, die mit der inhaltslosen Rattenfängermethode agieren. Es verläuft sich im Sande. Den Leuten da auf der Straße sollte so langsam mal klar werden, dass Forderungen in Deutschland nicht durchgesetzt werden, indem man am lautesten brüllt, sondern indem man eine Mehrheit dafür hat. Das sind deutsche Werte, an die sie sich anpassen müssen, ansonsten steht es ihnen frei, zu gehen. Nichts anderes fordern sie von anderen Menschen so lautstark.

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                    • Lomi sagt:

                      Da muss ich Dir widersprechen.
                      Es ist richtig, dass es an Pegida läge, sich als Partei zu engagieren. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn hier wird die Verantwortung etwas einseitig auf die Schultern des Bürgers abgelegt.

                      Die politischen Parteien haben auch eine gewisse Verantwortung für die demokratische Kultur. Es geht dabei auch um Integration, die Integration der Bürger in diesen Staat. Die Politik darf nicht ganze Bevölkerungsgruppen marginalisieren. Sie muss sie mitnehmen. Das ist wichtig in einem Land, wo die Politik von sich behauptet, dem ganzen Volk verantwortlich zu sein und für alle hier lebenden Menschen zu arbeiten.

                      Wenn aber nun eine Gruppe entsteht, die sich als Verlierer fühlt, ist das gefährlich. Diese Verlierer identifizieren sich mit diesem Staat nicht mehr. Sie halten diesen Staat dann sogar für das Problem und nicht für die Lösung. Das geschieht, wenn diese Leute das Gefühl haben, allen Parteien ziemlich egal zu sein. Hier fischen die Rechten dann erfolgreich, weil sie angesichts solcher Gefühle glaubhaft zu versprechen scheinen, die bessere Alternative der „Volksgemeinschaft“ zu haben.

                      Frank, Leuten, die den Glauben an die Demokratie verloren haben, mit demokratischen Appellen zu kommen, ist nicht sehr sinnvoll. Da kannst Du auch einem Atheisten empfehlen, Gott um Hilfe zu bitten. Deshalb werden sie mit Sicherheit NICHT glauben, dass eine Parteigründung mehr bewirkt, als eine Beruhigungspille zu sein, die von tatsächlichen Veränderungen bloß ablenkt.

                      Mit einem BACHMANN braucht man da sicher nicht zu reden. Aber die Herde der Mitläufer könnte noch empfänglich sein für vernünftige Botschaften.

                      Und ganz gewiss sind hier Politiker dringend verantwortlich, sich um die Bürger zu kümmern, die sich vom Staat vernachlässigt fühlen.

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                    • Frank sagt:

                      @Lomi

                      Was du da schreibst klingt vernünftig, aber so ist eben nicht die Realität. In unserem Parteiensystem wird nur dann ein Politiker aktiv, wenn er sich Wählerstimmen für seine Partei erhofft, oder seine Popularität steigern kann. Ich habe nicht gesagt, dass ich das begrüße. Im Gegenteil: Ich bin auch der Meinung, dass sich die Politiker zu weit vom „Stimmvieh“ entfernt haben.
                      Das sind aber nun mal die Spielregeln und die ändere ich nicht, indem ich die Spielfiguren kaputt mache, sondern indem ich die Mitspieler von einer Änderung überzeuge.

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                    • Lomi sagt:

                      @Frank

                      D’accord! Klar, die Realität ist nicht so, dass sich die Parteien von demokratischen Idealen leiten ließen. Aber Pegida hat auch faktische Auswirkungen, die die Parteien rational kalkulieren können hinsichtlich künftiger Wahlchancen. Je mehr Pegidisten durch die Gegend laufen, desto sicherer werden diese als STimmvieh für rechte Parteien abgefischt, die in Gestalt der AfD zur ernsthaften Konkurrenz heranwachsen können. Keine schlaue Strategie auf Dauer für die Parteien. Es wäre sinnvoller, die Pegidisten zurückzugewinnen. Das geht nur über reelle Angebote der Parteien.

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                • Troll h.c. sagt:

                  @Frank: Ich bewundere Deinen Enthusiasmus. Ich beobachte nur leider, dass die größten Deppen, die am lautesten schreien, tatsächlich ernst genommen werden – und zwar je nachdem, wie es denn der Politik in den Kram passt. Die sind wahlweise Engel oder Teufel, während sie in Wahrheit nur ein paar mehr oder weniger doofe/geisteskranke Spinner sind. Um die sich die Politik natürlich auch kümmern muss, aber nicht „nach Gusto“ Recht geben oder pauschal verurteilen.

                  Solange bei Pegida aber auch nur einer dabei ist, der da mitläuft, weil er findet, dass Gesetze auch umzusetzen sind, werde ich finden, dass der das sagen darf, muss und sollte und weder doof noch krank ist, selbst wenn es die radikalfeministische Tochter von Kim-Jong Polpot und Adolf Stalin wäre.

                  Natürlich würde ich lieber eine Bewegung unterstützen, die etablieren möchte, dass ich nur so viele Steuern zahlen muss, wie es der Staat schafft, das Geld (a) sinnvoll und (b) zur Sicherung der Einhaltung der Gesetze auszugeben, aber das ist natürlich unrealistisch.

                  Es kann – und wird – sich nicht immer jeder bedacht und kalkuliert ausdrücken können, aber ich bin nun sicher niemand, der Massen begeistern kann/will/wird. Wenn sich die Massen nur durch Bullshit aufregen lassen, ist das ein systemisches Problem, was ich weder verursacht habe noch beheben kann. Nimm mal den Joachim Herrmann – vor sechs Wochen sagt der „Neger“, und alle regen sich künstlich auf. War und ist mir schnuppe. Vor zwei Wochen erklärt er dann, die bayrische Polizei hätte die Grenzen nicht mehr unter Kontrolle. Höre ich im Radio auf dem Weg zu meinem Vater, der gar nicht so weit weg von JH wohnt. Biege auf die Zufahrt ab, die von zwei Polizisten in einem Kombi links und einem Blitzer rechts fast vollkommen zugestellt ist. Stelle fest: Herrn Herrmanns Prioritäten sind Geschwindigkeitskontrollen über Grenzkontrollen.

                  Damit hat Herr Herrmann sich einen weiteren Bürger geschaffen, der findet, dass er als Politiker weggehört. Aber aus anderen Gründen – aus meinen. Und nun mag jeder seine Gründe haben, zu finden, dass Politiker X scheiße ist und weggehört, aber als demokratische politische Bewegung ist es wohl notwendig, ein paar Leute, die man für Arschlöcher hält, in den eigenen Reihen zu tolerieren, weil man sonst auf keine Mehrheit kommt. Das ist das Problem in einer Demokratie, in der die doofen und geisteskranken mitentscheiden dürfen. Da ist dann halt der Blinde unter den Einäugigen König, und die, die sehen können, haben halt keine Alternative. Predigt Merkel ja auch immer.

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        • Michaela Lusru sagt:

          Frank nu lass doch mal, immer wenn dir was nicht passt, du es nicht verstehst oder keine Argumente mehr dagegen hast, redest du von „Viel wirrem Zeug“, stell dir vor, dir wird das ständig als Argument angeboten – Diskussionskultur geht da wohl nicht ab, eher will da einer mit nichts in der Hand Argumente anderer „entkräften“ – klappt nicht, fällt auf.
          Und dann so was:
          „Wenn die nicht verhindern können, dass sich diese Leute ihnen anschließen, oder sich zumindest nachhaltig von denen distanzieren, dann sind sie entweder zu blöde, oder sie dulden das aus anderen wohlüberlegten Gründen.“ –
          Das meinst du doch nicht etwa ernsthaft:
          Da laufen tausende von Leuten in einer Demo und da sollen welche ausgelesen werden, wer sollte das tun, können, nach welchen Kriterien – nach Glatze, Muskel, Kleidung oder nach Kopfinhalt?
          Manchmal spinnst du etwas. Was denkst du denn, wie viele „Rechte“ bei den Linken mit marschieren, wenn ihnen das passt, z.B. bei TTIP?
          Eine Demo ist kein Eigentum oder Pachtgegenstand, da können Ordner nur Personen verweisen, die den Anlass der Demo stören, und nicht jeden, der mitläuft.

          Aus der gleichen Sicht wie du meint Merkel auch, die Leute sollten da „nicht MITlaufen“, weil sie nicht kapiert hat, dass „die Leute(mit den kalten Herzen!)“ die Demo und die Rechtsradikalen die Mitläufer sind, was ihr schwer auf die Füsse fallen wird, denn derartige Fehleinschätzung bei fast 30 Tausend Demomstranten darf einer Kanzlerin nicht passieren.
          Aber sie wollte das offensichtlich lieber (!) umgekehrt, passte ihr seinerzeit besser.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Frank
      Weisst du Frank, was mich an dir am meisten stört? Dass du nicht mitkriegst, dass diese Dresdener Pegida, „diese Menschen verachtenden, minderbemittelten, aufgehetzten Nichtdenker bereits vor einem Jahr den Spiegel vorgehalten und offenbarten“, wovor sie warnen wollten – hier eine kleine Kostprobe aus dem heutigen Nachrichtenbudget von web.de:

      „Europa will dicht machen:
      Die Staats- und Regierungschefs beraten auf ihrem Gipfeltreffen vor allem darüber, wie die EU ihre Grenzen schützen kann. Die Osteuropäer schaffen schon mal Fakten – und stellen ihre eine eigene Grenzschutztruppe auf.
      Die Zahl der Flüchtlinge an den EU-Grenzen steigt und steigt, Grenzschützer sind überfordert, Gemeinden sehen sich am Rande ihrer Kräfte: Nicht nur in Deutschland werden die Forderungen nach einer schnellen Begrenzung des Zustroms von Asylsuchenden lauter. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben das offenbar vernommen: Auf dem Gipfeltreffen in Brüssel wird es am Donnerstag in erster Linie um die Frage gehen, wie man die Zahl der Flüchtlinge begrenzen kann.

      Ganz vorn dabei sind jene osteuropäischen Staaten, die schon bisher mit ihrer harten Linie in der Flüchtlingskrise aufgefallen sind. Die Viségrad-Gruppe aus Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Polen stellt jetzt eine eigene Truppe auf, um die ungarische Südgrenze zu sichern. Nach Angaben eines EU-Diplomaten wird Tschechien 150 Mann nach Ungarn schicken, die Slowakei 50, mit Polen diskutiere man noch. Wie viel Personal Ungarn selbst stelle, werde die Regierung in Budapest demnächst bekanntgeben.“

      Soviel fürs Erste,
      Noch Fragen, Frank?

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  6. Michael Mendelsohn sagt:

    Ugh, Interpretation ist schwierig. Vielleicht doch mal Deutsch-Nachhilfe nehmen?

    Der Comic folgt eigentlich immer dem gleichen Format: im ersten Bild gibt es eine Aussage, die im weiteren Verlauf des Comics ad absurdum geführt oder mindestens hinterfragt wird. Die Aussage im ersten Bild ist diesmal, dass Lutz Bachmann gesagt hat, dass es unattraktiver werden muss, in Deutschland Asyl zu beantragen; das wird zugleich nicht als Einzelaussage hingestellt, sondern es wird suggeriert, dass da mehr menschen (Pegida eben) dahinterstehen. Sind mit dieser Darstellung soweit auch alle Pegida-AnhängerInnen einverstanden?

    So, und im weiteren Verlauf wird am Beispiel „eigenes Auto zerdeppern“ = „es muss unattraktiver werden, mir mein Auto zu zerkratzen“ die These aufgestellt, dass diese Strategie Konsequenzen hat: dass durch die Pegida-Haltung Deutschland selbst geschädigt wird. (Siehe z.B. Berichterstattung über Reisewarnung von Kanada für Ostdeutschland vom 30.9.)

    Möchte jetzt hier jemand intelligent widersprechen, dass entweder a) durch diese Strategie Deutschland nicht geschädigt wird, oder b) die Schäden es wert sind in Kauf genommen zu werden? Das sind meiner Ansicht nach nämlich die beiden einzigen logischen Entgegnungen, die die die Kernaussage des Comics tatsächlich treffen würden – aber bisher hat noch keineE der KommentatorInnen geschafft.

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    • Michaela Lusru sagt:

      Ja, Michael Mendelsohn, möchte ich: Widersprechen!
      Da ich persönlich mit Kanadiern arabischer Herkunft sprach, die zum Berlinmarathon in Berlin sein wollten und sich bei ihrem Gastgeber zuvor aufgrund der Reisewarnung, die du erwähnst, per mail erkundigten, „ob man mit dunlerer Hautfarbe denn in Berlin sicher sei oder abends verprügelt würde“. Gefragt, wie sie darauf kämen, dass das eventuell nicht so sei, meinten sie „Eure TV-Berichterstattung zeigt so ein schlechtes Bild von Deutschland, als ob es dort nur noch Nazis gibt und die das Sagen haben“
      Hast du, Michael Mendelson, dir das langsam auf der Zunge zergehen lassen:
      Es ist nicht die Pegida, es ist die verheerende und sensationsgeile eigene deutsche Medienwelt, die solche Eindrücke unverantwortlich aufputscht und in die Welt setzt, anstatt sachlich und cool zu berichten.
      Diese Arab-Kanadier waren übrigens hellauf begeistert von Berlin, dem deutschen offenen Berlin, und hätten derartige Bilder gern auch in Kanada über Berlin gesehen …
      was du da sagst ist – sorry – dummes Zeug, Deutschland wird nicht durch seine offene Demonstrationskultur geschädigt, wer erzählt dir denn diesen Mist, wer brauch soetwas in seiner Raupensammlung?

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  7. Alex sagt:

    Das geht jetzt aber zu weit mit der Willkommenskultur, liebe Pegidas!
    Die Flüchtlinge suchen doch nicht so Zustände wie sie in ihrer Heimat herrschen, bitte haltet Euch zurück.

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    • IULIUS sagt:

      Es dürfte weniger darum gehen, Deutschland zu zerstören, als den Asylanten monatlich Geld in einer Höhe in die Hand zu geben, wofür die in ihren Heimatländern jeweils ein Leben lang arbeiten müssen. Dieses spricht sich rum und weckt selbsverständlich Begehrlichkeiten.

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      • Ganduin sagt:

        Syrer bekommen 100000 Euro im Monat? Wow. Bin dann mal meine Haare dunkel färben und einen auf syrischen Flüchtling machen.
        Ich glaube, das Hauptproblem der Rechten an der Flüchtingshilfe ist sowieso, dass die Flüchtlinge jetzt garnichts klauen müssen, um über die Runden zu kommen. So ne Scheiße, da stehen die besorgten Bürger Todessorgen um ihren Besitz aus und dann sind die einzigen, die kriminell sind, die Rechten selber. Da muss man jetzt einfach mal das Taschengeld streichen wollen, damit man wenigstens zurecht besorgt ist. Und diese tolle Gefühl bekommt, wenn man’s von Anfang an gewusst hat.

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        • IULIUS sagt:

          Naja, Deutschland Durchschnittseinkommen 43.000 $ Syrien 2.700 $ das macht einen Unterschied von 16 : 1. Durch die dortige Krise dürfte der Abstand sich erheblich vergrößert haben. Zudem ist der Durchschnittseinkommen nicht das Mindesteinkommen. Viele dürften dort so gut wie gar kein Einkommen haben. Von Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe habe ich aus Syrien noch nichts gehört.
          Ergo ist es nicht von der Hand zu weisen, daß ein Monatseinkommen hier dem eines Lebenseinkommens aus Syrien handeln kann.

          Du machst auch den Fehler unsere Gesetze und Lebensverhältnisse als Maßstab zu nehmen. Das ist der nicht. In Deutschland leben 80 Mio Einwohner, in der Welt 7,4 Mia Menschen.
          Unsere Gesetze und Lebensverhältnisse gelten für 1% der Weltbevölkerung.

          Man muß gewisse Sachen auch mal diskutieren können. Und zwar ergebnisoffen. Ob man sie dann umsetzt ist eine ganz andere Geschichte. Hierbei geht es um das Bild von Deutschland im Ausland und nicht um Interna.

          Ich gehe auch nicht davon aus, daß wir hier unbegrenzt Asylanten in Deutschland aufnehmen können. Dafür wird es eine andere Lösung geben müssen. Ich hoffe das die Probleme nicht so groß werden, daß Europa in Afrika und nahen Osten einmarschieren und dort für „Ordnung“ sorgen muß. Falls es noch niemand bemerkt hat, Rußland steht nämlich schon vor Syrien.

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          • Michaela Lusru sagt:

            Nö Iulius, inzwischen wissen wir über die angekommenen Flüchtlinge

            1. es kamen (bisher) nur die Reichen, die den Trip selbst finanzieren konnten – woher hatten die so viel Kohle, wenn dein Bild stimmt? Eine Flucht kostet ein Mehrfaches eines Urlaubs für uns nach Übersee!
            2. Es kamen – immer noch aus Syrien – fast keine Analphabeten, die meisten aufgrund des dem Westen sehr offenen Bildungssystems Assads mit EU-tauglichen Abschlüssen der mittleren Reife, und sehr viele mit höheren Bildungsabschlüssen und Beruflichen Fertigkeiten – wer bitte hatte denn diese Bildung finanziert?
            3. nicht kamen die, die kein Einkommen hatten, folglich kaum Bildung und meist etliche Kinder – die sitzen noch immer teils seit Jahren hungernd und frierend in den Flüchtlingslagern der Region und sind die eigentlichen Bedürftigen, die armen Schweine, die sich nirgendwo helfen können, denen keiner hilft.

            Es wäre schön, bei solchen Beschreibungen nicht zu mutmassen oder zu über – bzw. untertreiben: Die Flüchtigen Syrer (und auch andere), die hier angekommen sind, gehören nicht zu den Bedürftigsten sondern zur reichen Bildungsschicht, zu der sie dank der Bildungsleistung des Assad-Systems werden konnten.

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            • IULIUS sagt:

              Selbstverständlich kommen die Reichen zu uns. Trotzdem haben die hier mit Sozialgeld mehr als dort mit Arbeit. Dort haben sie aber die Aussicht demnächst kein Einkommen mehr zu haben.
              404,- Euro x 12 = 4848,- Euro = 5.546US-$
              Nach damaligem Kurs dürften ca. 6.500,- $ hier Sozialgeld gegenüber dort 2.700,- $
              Dabei habe ich in der Rechnung noch nicht einmal die Miete einberechnet, sondern nur das, was sie definitiv als Einzelperson auf die Hand bekommen.
              Mit Miete wären es ca. 13.000,- US-$ vs. 2.700,- US-$

              Das heißt ein Mensch dort mit Arbeit und einem Durchschnittseinkommen erhält hier das 5-fache, wenn er nicht arbeitet.

              Welches Leben hättest Du denn gerne?

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              • Frank sagt:

                „Welches Leben hättest Du denn gerne?“

                Ein Leben in meiner Heimat, in der ich mein soziales Umfeld habe, in dem ich mit meinem Einkommen zurechtkomme und in der ich mich wohlfühle, weil mein Status nicht der eines Bettlers ist, der von einem nicht mehr vernachlässigbarem Teil der Gesellschaft gehasst wird. Oh, ich war ja gar nicht gemeint, aber ich bin mir fast sicher, dass es den Syrern nicht anders geht.
                Dieser Beitrag von dir ist einfach widerlich, denn er unterstellt den Flüchtlingen gern hier zu sein, weil es ja massenhaft Geld geschenkt gibt.
                Und wie immer, wenn Milchmädchen rechnen, gibt es einen Haken an der Rechnung. In diesem Falle ist es die Kaufkraft.

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @Frank sagt: Oktober 15, 2015 um 13:15
                  Der Iulius „unterstellt DEN“ Flüchtlingen nichts, also lass das einfach weg.
                  Wir sprachen über syrische (!!) Flüchtige, die nun in D sind und dass das zum aller größten Teil nur die reiche Bildungsoberschicht ist, die sich diese Flucht nmit viel Geld erkaufen konnten, während die Bedürftigen, die du meinst, noch immer in den regionalen Fluchtlagern stecken und dort hungern und frieren. Kurz: Hier sagen wir den Reichen „willkommen“ und dort wo nicht nur „Bedarf“ sondern Hunger, Kälte und Verlassenheit regieren, da geben wir bestenfalls Pinuts hin.
                  Das ist unsere Flüchtlingszuwendung!
                  Das darf man doch sagen, oder was hast du gegen klare deutliche Sprache, findest du sue „widerlich“ – oder erträgst du sie einfach nicht, hä?

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              • Michaela Lusru sagt:

                @IULIUS sagt: Oktober 15, 2015 um 12:17

                Also ich hätte gern mein Leben -oder ein besseres, wie jeder Mensch, und wie diese Leute, für die du da gerechnet hast.
                Nun hast du das aber etwas dumm angestellt, denn du spielst dem Seehofer und der CDU in die Hand, und sicher auch etlichen Pegiden, denn:
                Das sind doch keine Kriegsflüchtlinge, die so ticken wie du schrewibst und deshalb nach D kommen wollen, kein Asyl gibt es für „besser verdienen oder leben wollen“
                Und schließlich ging es darum nicht, sondern darum, dass die bei uns jetzt eingezogenen syrischen Flüchtigen offensichtlich nicht diese Bedürftigsten der Kriegsflüchtlinge sind, wie uns die Medien und Frau Merkel gern immer weismachen wollen, denn die sitzen noch in den Lagern „vor Ort“, weil sie sich keine Tausende für eine Fluvcht leisten können, es läuft damit eher auf Einwanderer und nicht auf Asylanten hinaus, wenn das zutrifft, was du da meinst.

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                • IULIUS sagt:

                  Sie die Sache mal von der Seite, daß die Flüchtenden um nach Deutschland zu gelangen durch mehrere sichere Länder mußten, daß die meisten Flüchlinge, die um ihr Leben bangen rennen was das Zeug hält, erst einmal nicht nach Deutschland, sondern in irgend ein sicheres Gebiet. Daraus läßt sich schon schließen, daß die meisten Flüchtlinge – sicher ein Grund zur Flucht haben, das will ich nicht bestreiten – jedoch diese Flucht gleichzeitig dazu benutzen ihre wirtschaftliche Lage erheblich zu verbessern. Da sehe ich erst einmal nichts negatives. Das macht im Grunde jeder, der die Chance dazu bekommt.

                  Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Wenn wir den Flüchlingsstrom verringern wollen geht das M. E. nur durch Beschränkungen, sei es finanziell, oder sei es durch Demontage des Asylrechts. Beides zieh erhebliche Probleme nach sich und sind beide mit der Bundesdeutschen Verfassung nicht vereinbar.
                  Wir haben das Recht auf Asyl Art 16a GG und die Menschenwürde Art 1 GG. Eines müßten wir opfern das geht nicht durch die Ewigkeitsklausel Art 79 III GG. Art 1 GG direkt nicht und Art 16 über Art. 1 GG nicht.
                  Die einzige saubere Lösung wäre das Einkommens- und Lebensniveau in Deutschland abzusenken.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Michaela Lusru sagt: ktober 15, 2015 um 00:26
      Hi Alex wieder: „Das geht jetzt aber zu weit mit der Willkommenskultur, liebe Pegidas!
      Die Flüchtlinge suchen doch nicht so Zustände wie sie in ihrer Heimat herrschen, bitte haltet Euch zurück.“ –

      Ja, die Flüchtlinge suchen aber auch nicht das hier (wer weiss, wer ihnen da was eingeredet hat und sie im Lager verhungern lies):
      Schau mal hier: @Michaela Lusru sagt: Oktober 15, 2015 um 00:26
      mit
      „Europa will dicht machen“ –
      tolle Perspektive,für Flüchtlinge, die reichen, die sich Flucht leisten konnten …
      findest du nicht auch?

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    • Michaela Lusru sagt:

      Hi Alex, was für Zustände meinst du, die in den Flüchtlingslagern? Die, die wir dort nicht beseitigen, oder die, die dort junge Männer veranstalten, wenn sie nicht ihr Klo oder Waschbecken oder Ofen oder überhaupt irgendwo sich an Reinigung IHRES Asysls beteiligen wollen, weil das (inzwischen massenhaft) „bei uns zu Hause Frauenarbeit ist“?
      Schieb deinen Arsch mal dorthin, wo hunderte junge Männer eng übereinanderhocken und sich darin gegenseitig hochschaukeln, was die da wie so an „Zuständen“ nicht haben wollen…

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  8. IULIUS sagt:

    Interessant ist auch:
    Mohammed-Karikaturen werden als freie Meinungsäußerungen oder Kunst gewertet und der Merkel-Galgen als „Mordaufruf“.

    An jeden Grundgesetzfanatiker die Frage:
    Finde den Unterschied.

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      Der Unterschied ist in §111 StGB beschrieben.

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      • IULIUS sagt:

        Nö. Ich sprach vom Grundgesetz.
        Dort ist es vom Art. 5 I bzw. III GG geschützt. Etwas anderes wäre, wenn Du als Kunstobjekt Deinen Nachbarn nimmst und nicht einen Politiker. Ein Politiker muß das aushalten.
        Kunst und Geschmack müssen nicht zusammentreffen und bedingen auch nicht einander.

        Übrigens

        Das Bild ist seit 2011 im Netz und stammt von der Seite von „derhonigmannsagt.wordpress.com“

        Ich wette, wenn ich weitersuche finde ich weitere Bilder im Netz.

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        • IULIUS sagt:

          @emn, sorry, wollte nur einen Link zu dem Bild machen und es nicht einbinden. Vielleicht kannst Du das ändern.

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        • Leszek sagt:

          Hi Julius,
          du erzählst heute viel komisches Zeug, schlechter Tag?

          „Das Bild ist seit 2011 im Netz und stammt von der Seite von “derhonigmannsagt.wordpress.com”“

          Das ist eine Seite von rechtsgerichteten Verschwörungstheoretikern. Als ich mal längere Zeit zum Thema rechte Verschwörungstheorien recherchierte, bin ich häufiger auf diese Seite gestoßen, entweder direkt oder durch Verlinkungen auf entsprechenden Seiten.

          „Etwas anderes wäre, wenn Du als Kunstobjekt Deinen Nachbarn nimmst und nicht einen Politiker. Ein Politiker muß das aushalten.“

          Warum sind Morddrohungen von Seiten der politischen Rechten gegen Politiker schützenswerte Kunst?
          Und warum muss ein Politiker Morddrohungen dieser Art deiner Ansicht nach aushalten?

          Ich bin als libertärer Sozialist zwar Gegner der herrschenden Klasse, aber ich bin auch ein Gegner von Morddrohungen und Galgen. Eine soziale Revolution muss sich gegen Stellungen und Positionen richten, nicht gegen die konkreten Personen.

          „Müßte man, um zu siegen, auf öffentlichen Plätzen Galgen errichten, so will ich lieber untergehen.“ – Errico Malatesta (1853 – 1932), italienischer Anarchist

          „Ich wette, wenn ich weitersuche finde ich weitere Bilder im Netz.“

          Dann mach mal, mal sehen, aus welcher politischen Ecke die dann kommen.

          „Echte Demokratie werden wir erst dann haben, wenn sich niemand mehr daran stört die NPD und die KPD im Parlament zu haben.“

          Also ich halte ja grundsätzlich nicht viel von politischen Parteien, siehe hierzu das schöne Buch meiner anarchistischen Genossin Simone Weil (1909 – 1943) – Anmerkung zur generellen Abschaffung der politischen Parteien

          http://www.bol.de/shop/home/suche/?sq=simone+weil+parteien&sswg=ANY&timestamp=1444752963804

          Wenn ich mir jetzt aber mal die Mühe gebe, mich in den Kopf eines Anhängers der parlamentarischen Demokratie hineinzuversetzen, dann stellt sich schon die Frage, warum die Existenz von Faschisten und autoritären Leninisten im Parlament ein besonderer Ausweis von Demokratie sein soll.

          Aber vielleicht erlaubt mir ja nur meine „linksextremistische“ Gesinnung nicht den großen Vorteil für die Demokratie, der von solchen Parteien im Parlament ausgeht, zu erkennen. (Ironie)

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          • Troll h.c. sagt:

            @Leszek, zur Klarstellung: > Eine soziale Revolution muss sich gegen Stellungen und Positionen richten, nicht gegen die konkreten Personen.

            Unter der Prämisse, dass die Stellungen und Positionen unnötig wären, was Du offenbar vertrittst. Wenn man die Stellungen und Positionen hingegen als das geringere Übel für notwendig erachtet, dann will man halt, dass die Stellungen und Positionen nicht von Arschlöchern besetzt sind und die ggf. vorhandenen Arschlöcher wenigstens zur Verantwortung ziehen, wenn sie denn Scheiße gebaut haben. Und dann richtet sich das halt gegen Personen. Die Arschlöcher sind.

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            • Leszek sagt:

              @ Troll h.c.

              Na ja, der Unterschied in unseren Auffassungen liegt wohl darin, dass wir libertären Sozialisten davon ausgehen, dass der Sozialisationseffekt von demokratisch zu wenig kontrollierten Machtpositionen im Zusammenwirken mit bestimmten evolutionär-psychologischen Dispositionen im Allgemeinen automatisch eine Korrumpierungseffekt hervorruft.

              Das meinte Michael Bakunin als er schrieb: „Nimm den radikalsten Revolutionär und setze ihn auf den Thron von Russland und innerhalb eines Jahres wird er schlimmer als der Zar geworden sein“.
              Klar, es mag Ausnahmen geben und es mag nicht für jeden im gleichen Maße gelten, aber im Allgemeinen halte ich diese Sichtweise schon für zutreffend.

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              • Troll h.c. sagt:

                @Leszek:

                Ah. So habe ich das Problem nie gesehen. Korrigier mich, wenn ich mich irre:

                Du sagst, Menschen mit Macht _werden_ zu egoistischen Arschlöchern, deswegen sollte keiner (unkontrolliert) Macht haben.

                Ich sage, Menschen _sind_ (immer) egoistische Arschlöcher, weswegen sie man nicht unkontrolliert sein lassen sollte, vor allem dann nicht, wenn sie auch noch Macht haben, da sie [Dein Punkt].

                Puh – cool. Das ist ein nahezu unauflösbarer Konflikt. Aber cool. Danke.

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                • Leszek sagt:

                  @ Troll h.c.

                  „Ah. So habe ich das Problem nie gesehen. Korrigier mich, wenn ich mich irre:
                  Du sagst, Menschen mit Macht _werden_ zu egoistischen Arschlöchern, deswegen sollte keiner (unkontrolliert) Macht haben.“

                  Ja, das ist kurz und etwas vereinfacht die anarchistische Position dazu.

                  Sicherlich kann auch jemand vorher schon ein Arschloch gewesen sein, dann besteht das Risiko, dass er durch (zu wenig kontrollierte) Macht ein noch größeres Arschloch wird, aber auch wer vorher kein Arschloch war, wird es durch (zu wenig kontrollierte) Macht werden – in der Regel.

                  Somit ist die Vorstellung einer parlamentarischen Demokratie mit Politikern, die ihre Macht nicht egoistisch mißbrauchen, sich nicht von den ökonomischen Eliten kaufen lassen usw. in unseren Augen illusorisch. Es ist immer nur eine Zeitfrage bis sie es tun.

                  Trotzdem kann natürlich kontextspezifisch eine bestimmte Regierung relativ schlechter sein als eine andere, aber ihre Macht mißbrauchen wird auch die nächste.

                  Wir haben daher nichts gegen Politiker persönlich, wir gehen nicht davon aus, dass libertäre Sozialisten in den gleichen Machtpositionen sich grundlegend anders verhalten würden, der Sozialisationsdruck hierarchischer Strukturen würde diese genauso korrumpieren wie alle anderen. Unsere Staats- und Kapitalismuskritik ist daher keine personalisierte.

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              • IULIUS sagt:

                „Wenn ich mir jetzt aber mal die Mühe gebe, mich in den Kopf eines Anhängers der parlamentarischen Demokratie hineinzuversetzen, dann stellt sich schon die Frage, warum die Existenz von Faschisten und autoritären Leninisten im Parlament ein besonderer Ausweis von Demokratie sein soll.“
                Ganz einfach aus dem Grunde, weil es Menschen sind, die in unserem Land leben und somit auch das Verfassungsmäßig garantierte Recht haben sich zu äußern.
                Aber wie soll jemand das verstehen, der in seinem Denken ja selber keine demokratischen Grundsätze akzeptiert und der selber mit Feindbildern agiert.

                Zustimmen tue ich Dir in dem Punkt, betreffend politischer Parteien. Parteien fördern nicht wirklich die Demokratie. Das sind Gruppen, die andere beiseite schieben um ausschließlich ihre Eigeninteressen durchzudrücken. Nicht umsonst haben wirklich vom Volk gewählte Abgeordnete im Parlament erheblich weiniger Rechte, als Parteipolitiker.
                Um in einer eingesessenen Partei als Abgeordneter in Frage zu kommen muß man schon ein gewisses Maß rücksichtslos und Korrupt sein.

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          • whgreiner sagt:

            „Warum sind Morddrohungen von Seiten der politischen Rechten gegen Politiker schützenswerte Kunst?“

            Wenn das Obige schon strafrechtlich relevante Volksverhetzung ist, dann möchte ich, bitte, auch JEDEN Menschen, der in Deutschland den Koran verbreitet, wegen Volksverhetzung abgeurteilt wissen: denn da stehen nunmal diverse Suren drin, die die „Ungläubigen“ (wörtlich!) als „Affen und Schweine“ bezeichnen und sie mit Kreuzigung, Verstümmelung und anderen Nettigkeiten bedrohen. Da wirkt so ein Bastelgalgen für Merkel & Co im Vergleich schon fast freundlich; und dass solche Drohungen des Koran leider nicht bloß graue Theorie und veraltete Gruselgeschichten sind, kriegen wir ja tagtäglich in den Nachrichten geliefert… Dass im Koran anderswo auch noch Anderes steht, sollte da genauso wenig eine Entschuldigung sein wie die Tatsache, dass obiger Galgenvogel sicher auch schon mal in seinem Leben was anderes erzählt hat.

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            • Lomi sagt:

              “ Da wirkt so ein Bastelgalgen für Merkel & Co im Vergleich schon fast freundlich; und dass solche Drohungen des Koran leider nicht bloß graue Theorie und veraltete Gruselgeschichten sind, kriegen wir ja tagtäglich in den Nachrichten geliefert… “

              Wie war das noch mit der „Lügenpresse“? Ganz schön inkonsequent, den Nachrichten genau dann zu glauben, wenn es in den eigenen Kram passt, aber sonst zu behaupten, die Presse manipuliere bloß.

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          • Michaela Lusru sagt:

            @Leszek sagt: Oktober 13, 2015 um 18:44

            Wer sich heute als Bestandteil einer „KLASSE“ hält, sollte vorsichtig prüfen, ob er das nicht wie „Rasse“ versteht und behandelt, als ob er damit zu etwas unabänderlich Abgesondertem und Abgeschlossenem und nicht zur demokratischen Gesellschaft gehört.

            Rassen gab es nie und gibt es nicht bei den Menschen, Rassismus jeder Art lehnen wir ab, und dann kramen wir die Theorie von den SOZIALRASSEN, den KLASSEN wieder hervor?

            Was ist das für eine Gesellschaft, die aus nicht veränderbaren weil Klassenseparierten und -einbetonierten Typen bestehen soll, auch noch wohl möglich in Erbfolge?

            Anlass:
            Deine Frage mit
            „Wenn ich mir jetzt aber mal die Mühe gebe, mich in den Kopf eines Anhängers der parlamentarischen Demokratie hineinzuversetzen, dann stellt sich schon die Frage, warum die Existenz von Faschisten und autoritären Leninisten im Parlament ein besonderer Ausweis von Demokratie sein soll.“
            Soll es nicht, woher hast du das, das „soll“?

            Du musst dir nicht die Mühe mit dem „parlamentarischen Demokraten“ machen, es reicht schon die einfache Demokratie, von der es bekanntlich weder eine linke noch eine rechte gibt, unter den „linksextremen“ jedoch leider keine – und nu?

            Demokratie
            Speziell nochmal für einen einzelnen sich linksextrem wähnenden (ob’s stimmt, wissen wir nicht) Kommentator:
            Keine Demokratie auf dieser Erde entstand und exisierte, existiert, ohne auf den Rücken ihrer stets immanenten Sklaven aller Arten errichtet worden zu sein, auch nicht Deutschland, seit dem die alten Griechen sich diese Verfahrensweise zur Herstellung des gesellschaftlichen Ausgleiches zur Vermeidung von Krieg und Sicherung der Existenzen einfallen liessen.

            Auch die heutigen Lohn-, Miet-, Daten-, Konsum- und Mediensklaven gehören dazu.
            Leider funktioniert dieser gesellschaftliche Ausgleich Demokratie nur bedingt verwendbar, eben nicht zuletzt wegen ihrer unverzichtbaren Sklaven, ist also eine völlig unzulängliche Gesellschaftsordnung.

            Leider kennen wir keine bessere.
            Miserablere sehr wohl, wenn ich allein an Preussens Kaiserland, Nazis tausendjähriges Reich oder an den Stalin- oder Dollar-Totalitarismus denke. Und da wir bisher keine bessere Ordnung des Zusammenlebens als die des demokratischen Ausgleiches über eine Machtausübung der wechselnden (!) Mehrheit ohne Diskriminierung von (wechselnden) Minderheiten (so die Theorie) kennen, bleibt uns nur ein einziger Weg, uns vor ALLEN Totalitarismen zu schützen:

            Die DEMOKRATIE, in welcher Ausformung auch immer, aktiv zu leben und zu schützen!

            Sie beruht auf der Teilhabe von ALLEN Demokraten und dem Ausschluss aller Totalitären von dieser Teilhabe, wobei es völlig wurscht ist, ob ein Demokrat dabei „rechts“, „links“, „mittig“ oder unsichtbar ist, denn die Bedingung für einen akzeptierbaren Ausgleich ist: Teilhabe ALLER Demokraten.
            Extremisten gehören leider nicht dazu, solange sie diese Spielregel nicht verstehen, verstehen oder einhalten wollen, weil sie z.B. Demokratie nicht verstanden haben, als miserable aber alternativlose, jedoch friedliche Ordnung des gesellschaftlichen Ausgleiches …
            Nun darfst du aus dieser Ecke mal die Pegidas in Dresden und dann die Hogesas in Kölln beispielsweise vergleichen, ich möchte wetten, da fällt dir was ein, oder bei dir ist nix mit links.

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        • Troll h.c. sagt:

          Wie ja Leszek schon schreibt, ist der Honigmann nicht gerade das leuchtende Beispiel für „nicht-linke“ Opposition, sondern (größtenteils) abstruser, verschwörungstheoretischer Blödsinn.

          Was mit so einem Quark leider untergeht ist die Unsinnigkeit von Michaels „Der Unterschied ist in §111 StGB beschrieben“.

          Denn das Herumtragen eines Galgens ist eben nicht zwingend eine Aufforderung zu Straftaten, genausowenig wie eine Charlie Hebdo-Grafik wie diese (http://goo.gl/KejwsJ) eine Aufforderung zu Straftaten ist. Man muss das in dubio pro reo sehen, wenn man rechtsstaatlich bleiben will. Und dann kann man den Galgen als „ich bin für eine Revision des Art. 102 GG (Todesstrafe) und finde, Merkel und Gabriel haben sich eines (nicht näher spezifizierten und ggfs. noch nicht kodifizierten) Verbrechens gegen die Menschheit schuldig gemacht, oder mirwegen auch nur Landesverrat wg. NSA-Affäre oder was auch immer, da können einem doch 1000 Sachen einfallen. Das sehe ich alles als völlig legitime Position in einem freiheitlichen und demokratischen Rechtsstaat. Der übrigens auch den Art. 102 GG und Art. 46 GG (Immunität der Politiker) aufheben und dann Merkel und Gabriel in einem rechtsstaatlichen Verfahren zum Tod durch den Strang verurteilen könnte.

          Dann sind wir wieder bei – danke, Leszek – der parlamentarischen Demokratie: keiner der ach so demokratischen Parlamentarier ist so doof, Gesetze zu machen, nach denen er selbst gehenkt werden kann/wird. Das zu zeigen wie zu fordern ist hingegen nicht nur legitim, sondern Ausdruck einer freiheitlichen Demokratie.

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          • Alex sagt:

            „Denn das Herumtragen eines Galgens ist eben nicht zwingend eine Aufforderung zu Straftaten“

            Was ist denn wohl die Intention dessen, einen Galgen zu zeigen? Es ist doch unmittelbar klar, dass hier jemand gehängt werden soll, vor allem wenn er noch genannt wird. Das kann man natürlich als „Aufforderung zu einer Straftat“ sehen.

            Was allerdings der Cartoon von Charlie hier zu suchen hat, bleibt dein Geheimnis. In keiner Weise kann man hier erkennen, dass der Zeichner hier im Sinn hatte, dass seine Zuschauer Moslems beschiessen sollen. Der Cartoon will nur den Witz machen, dass der Koran nicht hilft die Kugeln abzuhalten. Den Gag kannst du ja blöd oder grenzwertig finden, aber es bleibt nur ein Gag.

            „Merkel und Gabriel haben sich eines (nicht näher spezifizierten und ggfs. noch nicht kodifizierten) Verbrechens gegen die Menschheit schuldig gemacht … da können einem doch 1000 Sachen einfallen.“

            Geht´s noch billiger mit der Ausrede?

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            • Troll h.c. sagt:

              @Alex:

              > Was ist denn wohl die Intention dessen, einen Galgen zu zeigen?

              Weiß ich nicht, ich bin kein Hellseher.

              > Es ist doch unmittelbar klar, dass hier jemand gehängt werden soll

              Nein. Es könnte auch – wie ausführlich erklärt – sein, dass für ein _Henken_ der Betroffenen plädiert wird. Hinrichtungen sind nicht zwingend Straftaten. Wie man was sehen _kann_ ist strafrechtlich nicht relevant. Und verfassungsrechtlich erst Recht nicht.

              > In keiner Weise kann man hier erkennen, dass der Zeichner hier im Sinn hatte, dass seine Zuschauer Moslems beschiessen sollen

              Naja, Du schaffst das offenbar. So abstrus ist das also nicht.

              > Geht´s noch billiger mit der Ausrede?

              Oh ja. Welten. Ich bezweifle aber, dass Du mir noch gehaltloseren Quark entgegenzusetzen hast.

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              • IULIUS sagt:

                Die Berliner Zeitung schreibt:
                „Könnte der Galgen-Humorist, ist er identifiziert, nicht auch behaupten, er habe davor warnen wollen, dass die Muslime nach ihrer Machtübernahme jene Politiker aufknüpfen werden, die für westliche Werte stehen? Dann wäre der Galgen keine Drohung, sondern eine satirisch überspitzte Kunstform, wie sie die ARD jüngst im „Bericht aus Berlin“ nutzte, als sie Merkel per Bildbearbeitung einen Schleier aufsetzte.“
                http://www.berliner-zeitung.de/politik/-kommentar-zur-sote-pegi,10808018,32151204.html

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                • Troll h.c. sagt:

                  @Iulius: Das ist genauso abstruser Schwachsinn, wie daraus eine Aufforderung zu einer Straftat zu konstruieren. Die einzige und ziemlich offensichtliche Aussage des Galgen-Menschen ist „Merkel und Gabriel sollten an den Galgen“. Und ich sehe da (weiterhin) ernsthaft nichts problematisches dran.

                  Ich kann dazu nämlich schreiben, dass der Teaser des von Dir verlinkten Artikels, „Juristisch wird … wohl kaum in . Schranken weisen können. Dennoch ist die Galgen-Attrappe ein Symbol für das steigende Gewaltpotenzial von Flüchtlingskritikern“ billigste populistische Meinungsmache ist, für die sich der _Stürmer_ zu schade gewesen wäre und Göbbels Streicher in ein KZ verfrachtet hätte. _SO_ tief sind wir gesunken. Deutschland, das ehemalige Land der Dichter und Denker, jetzt das Land der Demagogen und Deppen. So langsam entwickle ich ein bisschen Verständnis für die „Deutschland, verrecke“-Fraktion.

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                  • Alex sagt:

                    @Troll

                    „Dennoch ist die Galgen-Attrappe ein Symbol für das steigende Gewaltpotenzial von Flüchtlingskritikern” billigste populistische Meinungsmache ist, für die sich der _Stürmer_ zu schade gewesen wäre…“

                    Das ist ja hochgradig lächerlich. Aber du möchtest ja auch Charlies Titelblatt als Aufforderung zur Gewalt sehen, schon klar. Aber am Galgen ist gar nichts auszusetzen…

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                    • Troll h.c. sagt:

                      @Alex: Aber du möchtest ja auch Charlies Titelblatt als Aufforderung zur Gewalt sehen, schon klar. Aber am Galgen ist gar nichts auszusetzen

                      Nein, Explizit habe ich an beidem nichts auszusetzen, und die hochgradig lächerliche Interpretation des CH-Titelblatts als Aufforderung zur Gewalt kam – wie die ebenso hochgradig lächerliche Interpretation des Galgens als Aufforderung zur Gewalt – von Dir.

                      Ich habe Dir nur den Spaten gegeben. Das Loch gräbst Du Dir schön selbst.

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                    • IULIUS sagt:

                      @Troll,
                      ich finde das das mit dem Galgen völlig aus dem Ruder läuft. Ich persönlich würde das interpretieren, als Scherz pubertierender Kinder, die auf sich aufmerksam machen wollen und sonst dem keine Bedeutung zumessen.

                      Es geht nur um Stimmungmache gegen Pegida. Antifa darf, Pegida darf das gleiche nicht. Mit Rechtsstaat hat das nichts mehr zu tun. Es werden im Grunde wieder mißliebige Grupierungen vom Staat verfolgt. Das ist das, was mir Sorgen bereitet.

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                    • Alex sagt:

                      @Troll
                      „Nein, Explizit habe ich an beidem nichts auszusetzen …“

                      Dadurch dass du überhaupt den Vergleich mit dem Charlie-Titel gezogen hast, hast du das sehr wohl und zwar objektiv in die Nähe einer Strafwürdigkeit gerückt, auch wenn du dich „expilzit“ davon distanziert haben willst. Und zwar weil der Galgen zweifellos strafwürdig sein könnte. Darum kümmert sich jetzt die Staatsanwaltschaft.

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              • Alex sagt:

                @Troll
                „Nein. Es könnte auch – wie ausführlich erklärt – sein, dass für ein _Henken_ der Betroffenen plädiert wird.“

                Es scheint tatsächlich für ein „Henken“ plädiert zu werden, was in jeder Weise illegal ist. Und eine Aufforderung kann man eben auch drin erblicken oder henkt es sich ganz alleine, wie von Geisterhand?

                „Hinrichtungen sind nicht zwingend Straftaten.“

                Sie sind es, fertig. Erst recht, wenn es sich um Selbstjustiz handelt.

                „Wie man was sehen _kann_ ist strafrechtlich nicht relevant.“

                Man kann durchaus sehen und interpretieren, was tatsächlich gemeint war.

                „Ich bezweifle aber, dass Du mir noch gehaltloseren Quark entgegenzusetzen hast.“

                Es gibt in diesem Fall eine klare Interpretation. Und unendlich viele „Quark“-Interpretationen, derer du bestimmt noch mehr aus dem Hut zaubern kannst, da habe ich keine Sorge.

                Btw Die Spekulation der „Berliner Zeitung“ ist auch aus der Luft gegriffen, es gab gar keinen Bezug zu diesem Szenario mit der „Machtübernahme durch Muslime“, welchen sie frei erfanden.

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                • Troll h.c. sagt:

                  > Es scheint tatsächlich für ein “Henken” plädiert zu werden, was in jeder Weise illegal ist.

                  Aäääh…. Nein. Siehe Erläuterung.

                  > [Hinrichtungen sind Straftaten], fertig.

                  Ah. Ich nehme an, dass Du Dich sehr für Straftäter dieser Hinrichtungen (sind nur so KZ-Aufseher) einsetzt?

                  > Erst recht, wenn es sich um Selbstjustiz handelt.

                  Ah. Genau das ist mein Punkt. Rechtsstaat.

                  > Man kann durchaus sehen und interpretieren, was tatsächlich gemeint war.

                  Wenn man, die Du und nur Du, die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, natürlich. Ich Untermensch sollte für meinen Widerspruch sicherlich gehängt werden?

                  > Es gibt in diesem Fall eine klare Interpretation.

                  Eben. Die der Über-, äh, Gutmenschen. Alle anderen sind hängenswerte Schlechtmenschen. Da brauchen wir auch keinen Rechtsstaat für.

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                  • Kuttel Daddeldu sagt:

                    Nur stellvertretend für all den voluminösen Wortmüll, den Du allein heute wieder hier reinstelltest: „Über-, äh, Gutmenschen. Alle anderen sind hängenswerte Schlechtmenschen“

                    Hm, mir dünkt langsam, dass das ist die ganze Zeit gar keine Show gewesen sein könnte. Du bist tatsächlich so schlicht?😀

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                  • Alex sagt:

                    @Troll
                    „> Erst recht, wenn es sich um Selbstjustiz handelt.

                    Ah. Genau das ist mein Punkt. Rechtsstaat.“

                    Es gibt keine Todesstrafe in Deutschland. Und Selbstjustiz ist strafbar. Das ist alles. Und mit „Rechtsstaat“ hat das nix zu tun.

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                    • Sebastian sagt:

                      In meinem Bundesland schon…Hessen

                      Wir machen Hessen fuer eine Woche zum Staat, erfinden nachtraeglich besonders schwere Straftatbestaende und haengen sie auf.

                      Verbrechen die von von Merkel und co bekannt sind brauchen nicht mehr bewiesen zu werden.

                      Revision oder Berufung ist nicht vorgesehen.

                      Rechtsstaatlich? Wenn man einen Massstab nimmt dann ja.

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                    • Troll h.c. sagt:

                      Das war Dein Ausgangspunkt. Hast Du verstanden, warum ich den für falsch halte? Du wiederholst Dich bloß. Das ist unproduktiv.

                      Gefällt mir

        • Michael Mendelsohn sagt:

          Du sprachst von Grundgesetz, ich sprach von §111 StGB, und einefach Google-Recherche mit beiden Begriffen gibt z.B. Treffer wie „Die Werteordnung des Grundgesetzes“
          von Joachim Detjen, S. 101 ff., wo §111 mittelbar aus Artiel 13 GG abgeleitet wird. Oder BVerfG, 1 BvR 2150/08 vom 04.11.2009, Rn. (1-110), Absatz 78, wo steht: „bb) Ein legitimer Zweck, zu dessen Wahrung der Gesetzgeber öffentlich wirkende Meinungsäußerungen begrenzen darf, ist der öffentliche Friede jedoch in einem Verständnis als Gewährleistung von Friedlichkeit. Ziel ist hier der Schutz vor Äußerungen, die ihrem Inhalt nach erkennbar auf rechtsgutgefährdende Handlungen hin angelegt sind, das heißt den Übergang zu Aggression oder Rechtsbruch markieren. Die Wahrung des öffentlichen Friedens bezieht sich insoweit auf die Außenwirkungen von Meinungsäußerungen etwa durch Appelle oder Emotionalisierungen, die bei den Angesprochenen Handlungsbereitschaft auslösen oder Hemmschwellen herabsetzen oder Dritte unmittelbar einschüchtern. Auch hier knüpft der Eingriff in die Meinungsfreiheit möglicherweise zwar an den Inhalt der Meinungsäußerung an. Jedoch richtet sich der Schutz des öffentlichen Friedens auf die Aufrechterhaltung des friedlichen Miteinanders. Es geht um einen vorgelagerten Rechtsgüterschutz, der an sich abzeichnende Gefahren anknüpft, die sich in der Wirklichkeit konkretisieren. In diesem Sinne ist der öffentliche Friede ein Schutzgut, das verschiedenen Normen des Strafrechts seit jeher zugrunde liegt wie etwa den Verboten der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten (§ 111 StGB), der Androhung von Straftaten (§ 126 StGB), der Belohnung und Billigung von Straftaten (§ 140 StGB) oder auch den anderen Straftatbeständen des Volksverhetzungsparagraphen (§ 130 Abs. 1 bis 3 StGB).“

          Aber hey, wenn du lieber recht behalten willst statt zu lernen (dann hättest du recherchiert), und ausserdem davon ausgehst, dass unsere Strafgesetze nicht auf dem Grundgesetz fußen, ist dir sowieso egal, was ich schreibe.

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          • Michael Mendelsohn sagt:

            „Ein Politiker muss das aushalten“- Meine Fresse, und du redest was von GG? Schon mal Artikel 1 Absatz 1 gelesen? Auweia.

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            • IULIUS sagt:

              Du machst hier sehr grobe Fehler:
              Das GG (Grundrechte) reglementiert die Rechte des Staates gegenüber den Bürger. Nicht umgekehrt.
              D. H. das GG zeigt dem Staat seine Schranken auf, die er nicht verletzen darf.

              Insofern fußt das StGB nicht auf das GG, sondern das StGB wird durch das GG beschränkt.

              Sicher hat eine Person ein Recht durch den Staat geschützt zu werden. Hier allerdings treffen Grundrechte mehrerer Personen aufeinander. Hier muß der Staat abwägen welchen Rechten er mehr vorrang gibt. Da kommt es dann z. B. darauf an, wie weit sich eine Person in der Öffentlichkeit bewegt. Je mehr eine Person „öffentlich“ ist je mehr werden ihre Rechte weniger stark bewertet. Das Betrifft normale Persönlichkeitsrechte vs. Kunst und freie Meinungsäußerung.
              Man könnte es auch so umschreiben, wer sich in die Öffentlichkeit begibt darf sich nicht beschweren, wenn jemand mit oder über ihn redet. Selbstverständlich bleiben Beleidigungen und Verunglimpfungen ihrer Person strafbar. Hier allerdings wird Frau Merkel nicht als private Person, sondern in ihrer öffentlichen Funktion als Bundeskanzlerin angegangen.

              Bevor der Staat in einer Strafsache ermitteln kann muß es entweder zu einer Anzeige bei einem Antragsdelikt kommen oder zu dem Verdacht eines Offizialdeliks.
              Inwiefern hier die Staatsanwaltschaft z. B. eine Aufforderung zu einer Straftat auch nur im Ansatz erkennen will ist mir völlig rätselhaft. Selbst die Presse äußert völliges Unverständnis.

              Die Leute haben mit legalen Mitteln einfach nur ihren Unmut über die Politik von Merkel und Gabriel sehr deutlich zum Ausdruck gebracht.
              Etwas anderes wäre gewesen, wenn sie direkt aufgefordert hätten Merkel zu hängen. Genau das haben sie aber nicht getan. Die sind ja wohl auch nicht gröhlend durch die Straßen gezogen, „Hängt Merkel.“

              Wenn die da weiter ermitteln wird die Staatsanwaltschaft voll die Nase fliegen. Das sollte sich die Staatsanwaltschaft besser zweimal überlegen.

              Im Übrigen, Art 13 GG regelt die Unverletzlichkeit der Wohnung. bzw. ab wann und im welchem Umfang der Staat eingreifen kann. (Die Regelungen im GG Abs. 3 – 7 selber finde ich peinlich da wird versucht eine möglicherweise Verfassungswidrige Regelungen, durch Regelung im Grundgesetz verfassungskonform zu machen.)

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              • IULIUS sagt:

                Joachim Detjen scheint kein Jurist zu sein, sondern Pädagoge…

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              • Kuttel Daddeldu sagt:

                Du willst hier ernsthaft ihre Gesinnung schönreden?

                >>Etwas anderes wäre gewesen, wenn sie direkt aufgefordert hätten
                >>Merkel zu hängen. Genau das haben sie aber nicht getan.

                Soso…

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                • IULIUS sagt:

                  Ich rede nicht die Gesinnung schön. Die kenne ich gar nicht. Die interessiert hier auch gar nicht. Ich versuche die Fakten – ohne etwas zu unterstellen – zu interpretieren.

                  Im Übrigen, Sigmund Gabriel, ein gewählter Vertreter des Volkes nennt teile des Volkes „Pack“. Im seinem Zusammenhang war es als Beleidigung gedacht. Er selber ist also mit seinen öffentlichen Äußerungen nicht sonderlich zimperlich. Daraus folgt, daß man mit ihm auch nicht sonderlich zimperlich umgehen braucht. Offensichtlich ist diese Sprache sein gewohntes Umfeld.

                  Über Gabriels Äußerung würde ich mich mehr aufregen.

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              • Michael Mendelsohn sagt:

                Nein, das StGB geht schon aus dem GG hervor.

                Du hast nach dem Unterschied gefagt. Die Mohammed-Karikatur ist kein Mordaufruf, §111 StGB liegt völlig fern. Der Merkel-Galgen kann als Mordaufruf verstanden werden, und damit ist §111 einschlägig, und es muss eine Abwägung der grundgesetzlichen Güter „Meinungsfreiheit“ und „öffentliche Ordnung und Sicherheit“ in Kenntnis aller Fakten stattfinden — die aber nicht die Presse oder die „Öffentlichkeit“ vornimmt, sondern die Justiz (weswegen die auch weitgehende Befignisse hat, Fakten zu ermitteln – die skandalisierbaren Social-Media-TeilnehmerInnen geben sich idR mit einem tendenziösen Ausschnitt der Fakten zufrieden).

                Aber das ist eben der Unterschied: bei den Mohammed-Karikaturen ist die Abwägung eher zwischen Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit, und durch das Grundrecht der Religionsfreiheit sind halt einzelne Zeichner und zeitungen nihct gebunden, sondern nur der Staat. Bei der Merkel-Karikatur und §111 StGB ist eben der Meinungsäußernde selbst in der Pflicht.

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                • IULIUS sagt:

                  Kleiner Hinweis, 1871 gab es das Grundgesetz noch gar nicht.

                  Laß Dir nicht, ohne nicht wenigstens ab und zu mal zu hinterfragen von einem Pädagogen die Rechtsprechung erklären. Copy und Past reicht nämlich nicht. Die verstehen oft nicht einmal diejenigen, die Jura studieren.

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                • IULIUS sagt:

                  Betreffend des §111 StGB, Du willst einen Mordaufruf sehen. D. H. Du paßt Deine Wahrnehmung Deiner Meinung an und nicht umgekehrt. Dadurch interpretierst Du auch die Fakten, wie Du sie sehen möchtest.

                  Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ich schreibe tötet, oder schreibe reserviert.
                  Das erste ist eine Aufforderung aktiv zu werden, das zweite ist rein passiv.
                  Was soll den eine Person wirklich tun, wenn sie das Wort reserviert liest?
                  Im Restaurant setzt Du Dich an einen anderen Tisch.😉

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                  • Kuttel Daddeldu sagt:

                    Ups, sorry, ich musste mich wohl ob Deiner Wortklaubereien so arg übergeben. Hoffentlich ist nicht soviel in Deine Schuhe reingelaufen…^^

                    Irgendwie gefällt mir der alte Witz mit den 500 Juristen am Meeresboden bis heute. Und er passt so gut in die so geschmackvoll sachliche Grunddiskussion um Galgen, angebliche Nichtaussagen und GG.

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                    • IULIUS sagt:

                      Passiert Dir das jedesmal, wenn Du nicht weiterkommst?

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                    • Kuttel Daddeldu sagt:

                      Ja, stimmt. Die Unerreichbarkeit in (und damit im Grunde schon fast komplette Sinnlosigkeit) einer so unlauteren Diskussion löst in mir gelegentlich diese Übelkeit aus. Macht ja nix, zur Not halt Rennie. Räumt den Magen auf.🙂

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                  • Michaela Lusru sagt:

                    @Iulius
                    musst nicht so streng sein mit dem Kuttel D., der hat sich doch, wie er schon erklärte, einen Nick „aus der Literatur“ geholt, um so der deutschen Sprache etwas näher zu kommen, ist doch positiv, oder?
                    Gib ihm etwas Zeit, und dann liest auch er, was geschrieben steht und nicht was er sich erträumt oder sogar beim Lesen noch so alles aus seiner Phantasie kramt.
                    Leute, die meinen Propaganda im Kopf sei schon Sprache, musst du sachte angehen, da dauerts länger.

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      • Michaela Lusru sagt:

        @Michael Mendelsohn sagt: Oktober 13, 2015 um 16:36

        „Der Unterschied ist in §111 StGB beschrieben“ – falsch! o

        Oder konntest du lesen „Hängt den Gabriel“ ????

        Außerdem ist der Galgen aus Dresden, den ich nicht befürworte, nichts anderes als die vielen Galgen auf dem Köllner und anderen Karnevals: Satirische Meinungsäußerung.
        Bei den Fakten musst du schon bleiben.

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        • Kuttel Daddeldu sagt:

          Klar doch, alles dasselbe und die anonymen schriftlichen Morddrohungen gegen die Ermittler sind dann sicher auch nur ein strrrrrreng national erforderliches satirisches Mittel der Wahl?…

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          • IULIUS sagt:

            Du verwechselst hier etwas, der Galgen ist Kunst/Meinungsäußerung, die (angeblichen?) Mordrohungen nicht. Da muß man streng abgrenzen. Du kannst und darfst auch gar nicht davon ausgehen, daß der Galgenträger identisch mit den Drohenden ist.

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            • Kuttel Daddeldu sagt:

              Na sicher ist das eine Meinungsäußerung (den Begriff „Kunst“ sollte man hingegen nicht unnötig überstrapazieren). Und mit den direkt daran aufgeknüpften Namen ist das von einer konkreten Morddrohung vorerst kaum abzugrenzen; darüber dürften dann auch die Juristen trefflich streiten. Aber meine Meinung dazu hatte ich weiter oben bereits geschrieben: Die Welt wird sich mit und auch ohne ein Urteil gegen diese Leute weiterdrehen.

              Viel interessanter, wie Du und manche andere sich hier ins Zeug legen, um das Tun dieser Wutbürger-Salon-Rassistchen rundum zu verharmlosen. Eigentlich seid ihr die, die sie zu totalen Idioten erklären: denn die wissen offensichtlich sehr wohl, welchen Propheten rund um Bachmann sie da hinterherrennen…

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              • Lusru sagt:

                @Kuttel Daddeldu sagt: Oktober 16, 2015 um 10:40
                “ wie Du und manche andere sich hier ins Zeug legen, um das Tun dieser Wutbürger-Salon-Rassistchen rundum zu verharmlosen“ –
                Man könnte, ja sollte auch sagen
                „wie du und andere hier das gewaltfreie Tun der zig Tausenden Wutbürger in Dresden zu gern als >rassistisch< markieren möchtest", und das ohne auch nur ein einziges Detail zum Beweis zu haben. Fast kommt das daher, als ob du "rassistisch" nicht im Sinn deuten kannst, oder sogar nicht willst.
                Es gibt außer dem EgoKasper vorneweg, dem wohl eher "nützlichen Idioten", inzwischen doch auch echte Stimmen aus der Masse Im TV, die weder sichtbar noch unsichtbar braune Farbe versprühen, falls du noch wahrnehmungsfähig bist.
                Was sagst du denen? Die ihr Anliegen nicht einmal so "wütend" skandieren, wie du sie hier beschimpfen möchtest?

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          • Michaela Lusru sagt:

            @Kuttel Daddeldu sagt: Oktober 15, 2015 um 11:32
            Wie vermutet:
            „alles dasselbe und die anonymen schriftlichen Morddrohungen gegen die Ermittler sind dann sicher auch nur ein strrrrrreng national erforderliches satirisches Mittel der Wahl?…“

            Dikussions- und Streitunfähigkeit, unbedingt Rechthabenwollen mit der sich selbst (nur in deinem Kopf) fortschreibenden Verknüpfung falscher Argumente auf falschen Ebenen, so werden mobbende Unterstellungen in die Welt gesetzt, denn aus deinem Worthaufen ergibt sich keine in der Sache auffindbare Logik, aber sehr viel Potential, den Diskussionspartner nicht fair behandeln zu können.
            Was das, was einer hier und heute tut, mit dem, was ein anderer zu anderer Zeit an anderem Ort in andere Richtung tut, zwingend zu tun haben soll, erklärt sich keinem vernunftbegabten Menschen, es sei denn, er will da eine weitere mobbende Unterstellung in die Welt setzen, die durch nichts bewiesen ist.
            Wenn ich hier deine Bemerkung doof finde und ein anderer seinem Onkel mitteilt, dass er das keinesfalls doof findet, wo ist da eine berechtigte Verbindung? Darin, das jemand was gemacht hat?
            Wer sagt dir, dass der „Satiriker“ auf Pegida mit dem Droher etwas zu tun hat oder gar identisch ist? Wie willst du da von dem Droher auf die Amoral des „Satirikers“ verschärfend schlussfolgern?
            Du solltest noch einmal zu Schule gehen, da lernt man das.
            und:
            Keine Satire ist „national erforderlich“, vergiss solchen Schmarrn.
            Wer mit Schaden an Leib und Leben droht, wird zum Objekt der Ermittlungen und wird bestraft, ein anderer dafür bekanntlich nicht.

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  9. Dennis sagt:

    Was ist mit dem 5. Panel passiert? In dem die linke Person die Schuld für sein zerbeultes Auto den Flüchtlingen in die Schuhe schiebt?

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    • gnaddrig sagt:

      Sehr gute Frage. Das kommt vielleicht in der nächsten Folge? Weil dass die Flüchtlinge schuld sind ist ja klar, ohne die müsste man ja gar nicht bei Pegida spazierengehen. Obwohl, man könnte das auch den Linken anhängen, die machen ja immer so laute Gegendemos und sind bekannt dafür, dass sie dauernd Autos anzünden und so. Doppelter Hauptgewinn – Flüchtlinge und Linke, hah!

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  10. Kuttel Daddeldu sagt:

    …das „typisch Linke“-usw.-Bla-Bla ist auf Dauer so ermüdend. Langweilige, ewig gleiche Pseudo-Argumente und Relativierungen. Es ist dabei allein schon so öde wie einfältig, reflexartig jede Kritik an den Pegida-Figuren auf von links kommend zu reduzieren.
    Da werde ich irgendwann ja glatt noch links.^^

    Davon ab ist der definitiv rechte Pöbel um Bachmann und Konsorten (von deren Populismus sich all die armen besorgten, aber natürlich xenophilen Zahnärzte und Gartenbesitzer so trefflich aufhetzen lassen) eher gegen Null an der der freiheitlich-demokratischen Grundordnung interessiert. Ich habe übrigens auch einen eigenen Garten, den hat noch kein Asylbewerber versucht zu klauen. Na ups.🙂

    Empfehle mal einen Gang an die anderen kleinen Brennpunkte, die es auch zuvor schon gab. Wie die Nazitrauermärsche an bestimmmten Gräbern, oder z.B. den alljährlichen geschichtsrevisionistischen Aufmarsch der Rechten zur Kranzniederlegung am Winklerbad in Bad Nenndorf. Dann höre man denen mal zu, wenn ihr Barde zur Wandergitarre „Die Gedanken sind frei“ singt und der Sprecher zugleich unverhohlen per Megaphon dem gemeinen Volk hinter den Absperrungen droht, man solle dort wahrlich froh sein, solange SIE noch nicht DRAN sind. Das ist brettharte Realsatire im 21. Jh. Unglaublich. Da muß ich auch gar nicht mehr sachlich und zutiefst poseudodemokratisch „argumentieren“. Legt’s Euch gehackt.

    Nein, die Pegida-Hetzerei ist kein Ausdruck tiefergehender demokratischer Wünsche. Man tut nur so und der so arg besorgte Rest dürfte schon etwas pfiffiger sein. Auch hier.

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    • Kuttel Daddeldu sagt:

      „Verzweifelte Menschen ziehen durch die Straßen Dresdens. […] Sie kommen mit Angst und Verzweiflung und dem Glauben um ein besseres Leben. […] Es sind vor allem junge Männer, die hier ankommen. Viele besitzen Smartphones und tragen Markenklamotten.“ ;))

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    • Michaela Lusru sagt:

      Richtig, Kuttel Daddeldu, recht hast du mit
      “ Nein, die Pegida-Hetzerei ist kein Ausdruck tiefergehender demokratischer Wünsche. Man tut nur so und der so arg besorgte Rest dürfte schon etwas pfiffiger sein.“
      Ja, die Hetze gegen diese Spaziergänger halte ich auch für kontraproduktiv und nicht für einen „Ausdruck tiefer gehender demokratischer Wünsche“, zumal sie rundum abgeschrieben ist von der geistigen Konkurrenz, die sich gelegentlich gern mal gleichschaltet, so brauch man nicht bei Wind und Wetter raus auf die sächsische Strasse …

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  11. […] zu einer ähnlichen Einschätzung des nationalen Feuerzaubers. Sie bringt es allerdings sehr viel kürzer auf den Punkt. Eifrige […]

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  12. Alex sagt:

    Titel hätt auch sein können: „Wie man mit dem Hammer philosophiert“😉

    https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tzen-D%C3%A4mmerung_oder_Wie_man_mit_dem_Hammer_philosophirt

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    • Michaela Lusru sagt:

      @gnaddrig sagt: Oktober 14, 2015 um 10:55

      Ich weiss zwar nicht, warum Gnaddrig sich das Pictogram des Pfeife qualmenden Gartenzwergs selber aussuchte, aber dass dieses bestens zu seiner Linkauswahl:
      >Fundstück bei Twitter: Marian Kemensky erklärt Pegida.<
      passt, erklärt sich von selbst, wenn man sieht, wie sich dieser arme entdemokratisierte Marian Kemenskyden die Spaziergänger in Dresden vorstellt: Als Prokölln-Nazi wie vor Jahren dort bekannt, mit dem Galgen für die Demokratie auf dem eigenen Rücken – oder: Nie einen dresdener Spaziergänger gesehen, weder life noch original und mit der Phantasie wie aus Zeiten des Wilhelm Busch.
      Nein, das ist nicht Max und Moritz-Spielchen, auch wenn er nicht mehr bieten kann.
      So ist das eben, pfeiferauchende Gartenzwerge trennen sich ungern von ihren vergammelten Fremdenbildern, sie passen schon gut zusammen mit den Stoppelglatzen der Pro-Kölln-Witzfiguren, die da gezeichnet wurden.
      Das beste ist, man mache sich selber ein Bild.
      Und ja Gnaddrig, in einer Demokratie entsteht Druck auf etablierte Parteien, wenn diese sich nicht mehr mit den Bürgern beschäftigen, und der kann viele Wählerstimmen kosten, und deshalb müssen die Etablierten unbedingt alles außer ihrer Clique abkanzeln, bashen, heruntermobben, und das geht bei einfallslosen intelligenzbefreiten Aktiven immer schnell mal mit dere Beschimpfung du Nazi – was damit der Beweis der eigenen Trennung von Demokratie ist.
      Ich bin kein Pegida, aber sehe den Scheiss, den Möchtegerndemokraten gerade dabei sind zu veranstalten:
      Sie produzieren im eigenen Intelligenzmangel am laufenden Band das, was sie meinen, zu bekämpfen: Künftige Antidemokraten, die das Gefasel von der "Demokratie ja, aber nur für mich" satt haben …
      Möchtest du sicher auch a bisserl mitmischen, Gnaddrig, Gartenzwerg im Qualm …

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      • Kuttel Daddeldu sagt:

        >> Ich bin kein Pegida, aber […]

        Genau… Aber das muss man doch mal sagen dürfen…

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        • Michaela Lusru sagt:

          @Kuttel Daddeldu sagt:
          Oktober 15, 2015 um 11:13
          Deine lächerlich hilflose A(l)berei schenk ich dir, ist auch nur geklaut und nicht von dir:
          >> Ich bin kein Pegida, aber […]
          Genau… Aber das muss man doch mal sagen dürfen…“<<

          Ja, bei mir darfst du das sagen, auch aber, was denkst du wohl, WOZU es dieses tolle deutsche Wort gibt, was meinst du wohl?
          Ich kann es dir sagen:
          Alle, die so argumentieren wie du hier, werden bereits in ihrem nächsten Satz mit der eigenen A(l)berei erwischt – und sehen dann schrecklich alt aus, weil kein und ohne aber möglich ist.

          Derartige Instrumente zur Verdrehung klarer Argumente legen sich recht schlitzohrige Schlaumeier zurecht, die der Diskussion zum Sachverhalt nicht fähig sind.

          Wie es aussieht, hast du dich da ein gereiht.
          Davon ungeachtet kannst du ja – wenn du kannst – uns noch mal fix erklären, wie bei dir deine A(l)berei im Satz von dir fortgesetzt werden soll, wetten, dass du das nicht fertig bringst, weil du es nicht weisst ….?
          (;-))

          Übrigens:
          Wenn ich Pegide wäre, hätte ich – im Gegensatz zu dir – das längst hier und anderswo gesagt, nur es ist nicht meine Intension, die richtet sich mehr gegen Flachzangen, die Propaganda als Diskussion oder Politik verstehen und meinen, das sei Haltung und nützlich, oder sogar Demo von Kratie, aber …
          lassen wir das (so endet mein aber)

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          • Kuttel Daddeldu sagt:

            Ja, die Torsion von Flachzangen ist sicher übel, dennoch: Logorrhoe ist nicht zwingend Merkmal einer „Diskussion zum Sachverhalt“…😉

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            • Michaela Lusru sagt:

              @Kuttel Daddeldu sagt: Oktober 15, 2015 um 23:53
              Danke für deine freimütige Erklärung, offenbar kennst du dich damit gut aus, hatte mich schon gewundert, dass da nix anderes kommt von dir, macht dir denn sowas Spass: Logorrhoe?

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  13. quineloe sagt:

    Ich kann Gabriel und Merkel auch nicht leiden.

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    • Michaela Lusru sagt:

      Na dann die dich auch nicht. Pass bloss auf, dass dir da nicht auch ein „Kaltes Herz“ und eine „Schande Deutschlands“ oder ein Pack“ verpasst wird.

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  14. Lomi sagt:

    Ein kleiner Einblick in das Milieu von einigen Pegida-Sympathisanten:

    http://m.mainpost.de/regional/main-spessart/Fluechtlinge-Soziale-Netzwerke-Vergewaltigung;art129810,8955431

    „Auf Facebook hat eine Frau in der Gruppe „Echte Anstenner“ (echte Arnsteiner), in der gegen Flüchtlinge Stimmung gemacht und zur Teilnahme an Pegida-Demonstrationen aufgerufen wird, geschrieben, die 17-Jährige kämpfe im Schweinfurter Krankenhaus Leopoldina ums Überleben, man habe ihr einen künstlichen Darmausgang gelegt. Doch dies alles ist frei erfunden.

    „Das ist Schweinfurt, wo bereits an die 12 fälle übelster Vergewaltigungen durch traumatisierte Flüchtlinge statt gefunden hat!!! TRAURIGE WAHRHEIT“, schreibt die Frau mit holprigem Deutsch außerdem. Angeblich hätten andere Personen zwei der Syrer erwischt und „denen das Gesicht eingeschlagen“. Andere Nutzer der fremdenfeindlichen „Echte Anstenner“-Gruppe vermuten, dass Leute „geschmiert“ wurden, damit von der angeblichen Vergewaltigung nichts an die Öffentlichkeit kommt.

    In einer Bürgerversammlung in der Schweinfurter Fachhochschule, bei der es vor allem um Flüchtlinge und Integration ging, machte Schweinfurts Polizeichef Detlev Tolle vergangene Woche bereits klar, dass an den Gerüchten nichts dran ist.“

    Schon speziell…

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  15. Lusru sagt:

    @Lomi sagt: Oktober 16, 2015 um 10:45

    Was soll das denn sein:

    „Ein kleiner Einblick in das Milieu von einigen Pegida-Sympathisanten:
    http://m.mainpost.de/regional/main-spessart/Fluechtlinge-Soziale-Netzwerke-Vergewaltigung;art129810,8955431

    Kannst du nicht lesen?
    Wo bitte liegt denn der Spessart?
    Etwa bei den Pegidas in Dresden an der Elbe?

    Nirgendwo geht aus diesem Link oder der Ortsangabe ein Bezug auf die „Dresdener Spaziergänger“ hervor, hast du dir das aus dem Finger gelutscht?

    Oder woilltest du nur auch mal ein wenig mit zündeln und mobben?

    Nur diese Dresdener sind PEGIDA (blöder Name).

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    • gnaddrig sagt:

      @Lusru: Lomi hat nicht von Pegida-Mitgliedern geschrieben, sondern von Pegida-Sympathisanten. Die müssen nicht an der Elbe wohnen, Sympathisant kann man auch im Spessart sein. Außerdem fahren ja durchaus auch Auswärtige nach Dresden zu den montäglichen Spaziergängen, vielleicht auch gelegentlich welche aus dem Spessart.

      Nirgendwo geht aus diesem Link oder der Ortsangabe ein Bezug auf die “Dresdener Spaziergänger” hervor, hast du dir das aus dem Finger gelutscht?

      In dem verlinkten Text steht der folgende Passus: Auf Facebook hat eine Frau in der Gruppe „Echte Anstenner“ (echte Arnsteiner), in der gegen Flüchtlinge Stimmung gemacht und zur Teilnahme an Pegida-Demonstrationen aufgerufen wird[…]) (Hervorhebung von mir)
      Kann man sich eindeutiger als Pegida-Sympathisant zu erkennen geben? Oder wollten Sie auch nur mal ein wenig mit zündeln und mobben?

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      • Achso sagt:

        Diese immer vehement (auch hier von einigen) betriebene generelle Gleichstellung von Pegida mit mindgefuckten, strunzdummen und rassistischen Nazis und die ständige Forderung nach der ultimativen Kontrolle, dass bei der Pegida auch ja nicht ein einziger sympathisierender Nazi dabei ist, ist genauso schwachsinnig, als würde man die „Herz statt Hetze“-Gegendemonstanten mit den ultralinken Antifanten/Antideutschen auf eine Stufe stellen.

        Komischerweise ist mir bislang entgangen, dass die Presse jeden Dienstag eine Kampagne startet, dass die Gegendemonstranten voll verantwortlich dafür zu machen sind, dass die Ultras mal wieder Pflastersteine geschmissen haben, sich mit der Polizei prügeln, Autos in Brand setzen und ganze Straßenzüge in ein Kriegsgebiet verwandeln. Stattdessen ist es aber jederzeit eine Headline wert, wenn einer der Pegidianer mal einen Böller wirft.

        Das folgende Bild habe ich noch in keiner Tageszeitung entdeckt:

        Wie sieht es denn hier mit dem Aufschrei der Mainstream-Medien und der Forderung nach dem Staatsanwalt aus? Entsorgen tut man grundsätzlich nur Müll.

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        • Frank sagt:

          Das ist in meinen Augen keine Gegendemonstration, sondern eine Veranstaltung von einer Partei, die vor gerade mal 25 Jahren noch auf jeden Flüchtling schießen ließ.
          Wer da mit läuft ist für mich genau so ein Idiot denn er betreibt Wahlkampf für diese Spinner. Es unterscheiden sich doch letztendlich nur die Fahnen. Was soll denn dieser Mist, dass man allem ein Label aufdrücken muss? Diese Bewegungen werden sofort vereinnahmt und machen es vielen Leuten unmöglich sich dort anzuschließen, weil sie eben nicht die Handlanger dieser Fähnchenschwinger sein wollen. Und die Kinder dort als Transparentträger mindestens fragwürdiger Botschaften einzusetzen, finde ich charakterlos und erbärmlich.

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          • Achso sagt:

            Auch ich finde das geschmacklos, genauso wie ich die A.P.-Rede geschmacklos fand. Ich muss beides aber zuerst einmal gleichberechtigt nebeneinander stehen lassen, darf nicht zweierlei Maß anlegen, so wie es nach meiner Wahrnehmung momentan geschieht. Die Meinung der jeweiligen anderen Seite muss mir nicht passen, aber ich muss sie zuerst einmal tolerieren. Und sich dann mit ihr in einem _vernünftigen_ Dialog auseinandersetzen. Gegenseitige Anfeindungen radikalisieren nur die Lager.

            Oder wie ich es heute in einem tollen Artikel bei Telepolis sehr pathetisch formuliert las: „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst“

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            • IULIUS sagt:

              Ich würde mich erst einmal fragen, können die drei Kinder in vorderster Front überhaupt unsere Sprache und wenn ja, verstehen sie überhaupt, was auf ihren Plakaten steht.

              Das sieht doch sehr danach aus, daß hier Kinder als „Schutzschild“ mißbraucht werden.

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          • Lusru sagt:

            @frank
            du kommst mir hier so richtig wie ein Mensch vor, möchte fast sagen: sympathisch.
            Nur „im Bilde“ bist du nicht ganz, jedenfalls in diesem Bilde, das hier die von ALLEN „demokratischen Parteien“, Gewerkschaften und wohl über 60 Vereinen und Organisationen „getragenen“ Gegendemo zeigt, dass das Transparent der Linken vorn ist, ist Zufall, das mit den Kindern und diesen Sprüchen unverantwortliche Scheisse – übrigens auch für die Demokratiefähigkeit dieser Kinder, und zusammen mit deiner Einschätzung erlebst du hier, was Populismus, Massenpopulismus ist und wie überflüssig derartige Onanistische Selbstbeweise sind, da sie DAS GEGENTEIL VON INTEGRATION dokumentieren.

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  16. Michaela Lusru sagt:

    @gnaddrig sagt: Oktober 22, 2015 um 11:53

    Auch wenn inzwischen sogar der Phoenix-Moderator der ARD unerwartet kleinlaut zugibt, dass ja wohl in der Klientel zwischen den ursprünglich gewalt- und lautlosen Dresdener Spaziergängern (PEGIDA) und den zuerst mit Gewalt randalierenden Köllner Hogesa’s samt ihren gewaltorientierten ISLAMISTISCHEN Salafisten-Gegnern ein erheblicher Unterschied besteht, ja es sich trotz inzwischen veränderter Pegida es sich um völlig andere Angelegenheiten, völlig andere Menschen handelt – die Milch wurde leider schon von der „Grossen Merkelei“ verschüttet, ohne dass sie in der Lage wären, die Pfützen auf zu wischen, indem Merkel diesen Leuten in Dresden für deren veröffentlichtes Programm „Kalte Herzen andichtete“.
    Das wird nun zu ihrem Heimgang, denn alle diese Programm Punkte (nachzulesen auf der Wikipedia-Pegida-Seite) posaunt sie und ihr Atlatus Kanzleramtsminister HEUTE unverfroren selber und verzweifelt in der ganzen EU herum und versuchen ausnahmslos ALLE diese einstigen Pegida-Forderungen fast wörtlich mithilfe der Herren Junker und Martin Schulz zur Durchsetzung zu bringen, mit Jahren Verspätung, aus Sicht der Dresdener mit mindestens einem Jahr verspätung…
    Und das, ohne auch nur im geringsten ihren künstlich hochgepumpten Popanz Pegida ist Nazi , Pegida ist „fremdenfeindlich“, sei islamfeindlich (obwohl sie nachlesbar sich nie gegen Islam sondern Islamismus wandten) – was alles inzwischen von seriösen Beobachtern für die Masse (!) der dortigen Spaziergänger als Unsinn zurück gewiesen wird. Statt dessen wird krampfhaft seitens der RegierungsKlebchen versucht, die oberflächlichen rechtsorientierten Posen des Spinners Bachmann unbedingt mit den Köllner – und anderen „Wutbürgern“ vor allem in Leipzig und im Westen gleich zu setzen, da dieser Weg der einzige ist, der sie in ihrem Glauben noch schützt vor der Konsequenz des eigenen Versagens in der menschenwürdigen Behandlung der Flüchtlingsmassen.
    Längst haben aufmerksame Gemüter den eklatanten Unterschied zwischen den Dresdener „Bürgern aus der Mitte der Gesellschaft“ (trotz dortiger unverzeihlicher Entgleisungen) zu den direkt von Neonazis gesteuerten ddemokratiefeindlichenTrittbrettfahrern in Kölln etc. registriert.

    Wozu also diese Worte?
    Pegida ist ausschliesslich originär Dresden und nirgendwo anders.

    Wer noch immer Pegida mit HogeSa und den PseudoXX-gidas anderswo in einen Topf schlägt, handelt böswillig und zweckbestimmt, um künftige eigene Wahlniederlagen zu vermeiden, oder redet dummes Zeug, das er nicht verstanden hat.

    Die Äusserung von Lomi ist in diesem Sinne typisch für ein unreflektiertes Nachplappern dessen, was die „Leidmedien“ bereits gezielt verdorben haben, angeregt nicht etwa von eigenen Recherchen, sondern von „Rechercheverbünden“ und Atlantisch orientierten Nachrichtenmachern sowie selbsternannten „Rechtsextremismusexperten“, die unbedingt ihren „Expertengegenstand“ ins Bild schieben wollen und sich das bei „östlichen eher rechts-Aktionen“ in diesem Dresdener Umfang sich besser machen lässt, als an der längst populistisch ausgeweideten West-Radikalen -Szene.
    Auch weil das wohl das Einzige ist, wovon sie etwas glauben zu verstehen – von dem was in Dresden da herumturnt, wohl nichts – außer den reisserischen verbotenen Nümmerchen, die der Bachmann da vorlegt.
    Gern reden diese Leute auch über Afd wie über Pegida, nachdem über diese wie über Nazis schwadroniert wurde, was dann bedeuten soll: ale nur Nazis – nur Mutti nicht, muss man nicht hinhören, gibt sich wieder: das Gefährlichste, wie eine Gesellschaft sich solcher Massen von nicht gewalttätigen Menschen, die ihre demokratische Teilhabe anmahnen, versuchen könnte, sich zu entledigen.
    Und hier liegt die politische Unfähigkeit der Frau Merkel und ihrer Regierung, die Millionen Menschen aus anderen Kulturen hochtrabend „integrieren“ will und zugleich Tausende der eigenen Bürger, die sie amtlich zu vertreten hat, auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgen möchte, als Leute mit „kalten Herzen“.
    Und was macht sie inzwischen mit der Flüchtlingskatastrophe, der nunmehr auch amtlich „grössten Zerreissprobe“ der EU, Deutschlands, der Koalition, der eigenen Partei und und und seit der Vereinigung mit der DDR?
    Sie, Frau Merkel höchst persönlich, erfüllt heimlich aber immer lauter und dreister Punkt für Punkt die einst von Pegida erstellten Forderungen an die Politik – nur noch einen Zacken schärfer („sichere Türkei“, „sicherer Kossovo“ und Internierungslager vor der eigenen EU-Tür für das Sammeln von Asylanten zu zig Tausenden u.a.m.).
    So erhebt sich die Frage, wo hier die eigentliche Schande für Deutschland von der Geschichte notiert wird …
    Der gesamte Medienpopanz war umsonst, denn mit dem rein POPULISTISCHEM „Willkommen“ kann man weder einen frierenden Asylanten wärmen, noch für sein Kind eine Schule und eine Lehrerin backen, noch eine Arbeit verschaffen, noch die vielen erforderlichen amtlichen und ehrenamtlichen Sozialhelfer vervielfältigen, und zig Tausende werden ausgeschlossen von diesem Helfen, wegen ihrer „kalten Herzen“ – was für eine „christliche“ Vermerkelung.

    Und das alles von mir, wo ich von der heutigen Pegida aufgrund gewisser zurecht beanstandeter Begleitumstände nichts halte, sehr wohl allerdings den Schreihälsen „haltet die Nazis in Dresden, die schon immer Nazis des Ostens“ gern mal auf das lockere Maul klopfen würde, auf dass der Unterschied des Verstehens VON etwas (wie Begreifen, Erkennen) und des Verständnis haben FÜR etwas (übereinstimmen, zustimmen) wieder normale gesellschaftliche Umgangsformen mit Andersdenkenden erlaubt, das soll so in Demokratien üblich sein, denn noch sind wir wohl eine solche.

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