Feministinnen beschließen Shitstorm Quote

Veröffentlicht: Oktober 19, 2015 in Uncategorized

Bereits seit längerem ist bekannt, dass nur wenig zu einem so raschen und umfassenden Popularitätsaufschwung führt, wie ein feministischer Shitstorm. So wurde etwa das unbekannte Jugendbuch „Die inneren Werte von Tanjas BH“ über Nacht zum Bestseller, nachdem es auf Twitter für das sexistische Werbeplakat mit einem Shitstorm überzogen wurde. Auch True Fruits nutzte die feministische Empörung um ihr neustes Produkt zum Verkaufshit zu machen.

„Das Geheimnis liegt in unserer unangenehmen Art“, erklären die Shitstormerinnen. „Die meisten Menschen können uns so wenig leiden, dass der Gedanke, ein paar Euro auszugeben um uns damit eins reinzuwürgen, wie eine hervorragende Investition klingt. Wenn wir eine Person oder ein Produkt ablehnen, ist das Marktumfragen zufolge für 98,7% der Social Media Nutzer ein Qualitätslabel. Wir haben sogar schon überlegt, unsere Blockempfehlungen als Qualitätssiegel zu verkaufen.“

Dennoch sei es ärgerlich, so die Aktivistinnen, dass hauptsächlich Männer den Popularitätsgewinn für sich nutzten. 95% aller Shitstormopfer seien männlich. „Das geht so nicht!“, ist der klare Konsens zu diesem Problem. Wieder einmal stießen Frauen an eine gläserne Decke, die die Scheiße von ihnen fern halte. Es sei Zeit, gezielt auch Frauen von Shitstorms profitieren zu lassen, notfalls durch Einführung einer Quotenregelung.

„Um die Verbreitung und Popularität weiblicher Bloggerinnen und Promis zu garantieren, sollten mindestens 40% der feministischen Shitstorms an Frauen umverteilt werden. Selbst, wenn dies zu Beginn bedeute, auch weniger qualifizierte Frauen zu shitstormen.“, so die Aktivistinnen.

Ergebnis des Shitstorms

Ergebnis des Shitstorms

Eine erste Begünstigte der neuen Quotenregelung zeigt sich begeistert: Vor nur drei Wochen habe sie keine 800 Follower auf Twitter gehabt, mittlerweile seien es fast 2000 Menschen, die sie verfolgten. Auch die Zahl der Blogabonnenten und Facebookfollower sei deutlich gestiegen und mehrere Prominente seien auf sie aufmerksam geworden. „Sogar meine Buchverkäufe haben sich verdoppelt!“ erklärt sie begeistert. Die Tatsache, für nur wenige Euro ein virtuelles „Fick dich“ zu versenden, habe offenbar zu einem enormen Aufschwung der Verkäufe geführt.

Andere Twitterinnen seien von dem überwältigenden Erfolg so überrascht gewesen, dass sie ihre Accouts gelöscht und sich zurückgezogen hätten. „Tja, das ist typisch für Frauen, die sind nicht so belastbar wie Männer.“, erklärt eine Bloggerin, die hofft, damit eine Chance zu haben, sich für einen Shitstorm zu qualifizieren.

Kommentare
  1. Tante Jay sagt:

    Hey, die Bloggerin war NICHT ich. Möchte ich an der Stelle mal kurz klarstellen.😉

    Gefällt 1 Person

  2. Sehr schön🙂 Einer Deiner besten Einträge, wenn nicht der Beste🙂

    Gefällt 1 Person

  3. Alex sagt:

    Aber bitte bei der Auswahl der Frauen darauf achten, dass sich keine Feministinnen darunter befinden. Die ertragen nämlich schon gut gemeinte Kritik nicht ohne Vergewaltigung zu schreien. Einen ausgewachsenen Shitstorm würde sie nicht überleben…

    Gefällt 1 Person

  4. Michael Mendelsohn sagt:

    Ich warte ja noch auf die Enthüllung, dass die Pastebin-Liste von dir stammt. Hast du dir nicht 2013 in einem Comic mal so einen richtigen Shitstorm gewünschtß

    Gefällt mir

  5. Das war …. lustig🙂

    Gefällt mir

  6. Michael Mendelsohn sagt:

    Wie man Shitstorms so richtig aufzieht, verrät @Tugendfurie übrigens demnächst in einem Volkshochschulkurs „Cybermobbing“: „… Hate Speech, Shitstorms & Auswege- alles Anwendungen, die in diesem Seminar erklärt und geübt werden.“ Quelle: https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=414560

    Gefällt 2 Personen

  7. Rudolf sagt:

    SEO by Fefe: das Diagramm passt genau zu http://blog.fefe.de/?ts=a8f2e6db🙂

    Heisst das, wir brauchen auch eine Fefequote?

    Gefällt mir

    • Rudolf sagt:

      Das Problem ist aber, dass Fefe-Mentions Geld kosten:

      – Die BESTEN der BESTEN der BESTEN, Sir: EUR 500
      – Das merken die NIE: EUR 800
      – Nein! Doch! Oh!: EUR 1000
      – Schöne Grüße an Frau Streisand: EUR 2000
      – keine Gefahr für die Bevölkerung: EUR 2342
      –🙂 (danke, Frank): EUR 5000 und 50 Wasserhähne

      Also den Boost bekam erzaehlmirnix nicht umsonst…

      Gefällt 2 Personen

    • Matze sagt:

      Ich brauche Feminismus, weil es ohne Feminismus diese Liste nicht gegeben hätte und ich diese Künstlerin nie gefunden hätte. Danke, Feminismus!

      Ich soll übrigens schöne Grüße von Frau Streisand ausrichten! *flausch*
      😄

      Gefällt mir

  8. rano64 sagt:

    LOL, du bist ja böse! Du kannst doch nicht den armen Feministinnen mit einer Überdosis Ironie zu Leibe rücken

    Gefällt mir

  9. Nicolas sagt:

    Sehr schön. Danke!

    Gefällt mir

  10. Lomi sagt:

    Ist ja wirklich spannend, was da auf Twitter los ist

    „Wow. Da machen wirklich Leute rum und wollen „Beweise“, dass erz*hlm*rn*x scheiße ist? Fatshaming, Rassismus und Co reichen nicht? *höhö*“

    1) Der Tonfall: „scheiße“. Lässt auf keine gute Kinderstube schließen.
    2) Der Name wird mit * verfremdet: Verwandelt sich Erzaehlmirnix gerade in „Du-weißt-schon-wer?“ ^^ Was soll das?
    3) Die Liste mit links, eingeordnet unter Rubriken, gelten in diesem Tweet bereits als Beweis. Dabei ist da gar nichts hergeleitet. Es gibt nur die vermeintlichen Übeltaten und ihre Einordnung in das Sündenregister. Es gibt keine Prüfung, was an den Comics etwa „fatshaming“ sein soll und was man zugunsten der „Angeklagten“ sagen könnte. Kurzum: Die Anklage gilt hier offenbar bereits als Beweis. Der „Heilige Stuhl“ des Netzfeminismus hat den Bann über die Comics gesprochen, da gibt es offenbar nichts mehr zu diskutieren. ^^

    Was für eine krude Welt…

    Gefällt mir

    • Alex sagt:

      @Lomi

      1) Gossensprache auch genannt
      2) magisches Denken: alles ist durch Anrufung konstruiert und kann auch durch Beschweigen dekonstruiert werden (Hallo EMN, gibt´s dich noch?!)
      3) Listen & Believe — Believe and SAY it.

      „Kurzum: Die Anklage gilt hier offenbar bereits als Beweis.“

      Die Anklage ist der Beweis.

      Gefällt mir

    • mitm sagt:

      „2) Der Name wird mit * verfremdet: Verwandelt sich Erzaehlmirnix gerade …“

      Das sind natürlich Gendersterne. Normale Menschen bekommen nur einen Genderstern. EMN ist dagegen 3-dimensional genderfluid. Will heißen, sie hat 3 Geschlechter parallel. Wir haben sie bisher völig unterschätzt!

      @Lomi: Bist Du identisch mit dem „LoMi“, der den Blog Offene Flanke http://suwasu.wordpress.com bis Ende 2014 betrieben hat?

      Gefällt mir

    • Anklage ist Beweis. Oder nach Anita Sarkeesian: Listen and Believe.

      Gefällt mir

  11. MiSa sagt:

    „2) Der Name wird mit * verfremdet: Verwandelt sich Erzaehlmirnix gerade in “Du-weißt-schon-wer?” ^^ Was soll das?“
    Vielleicht gibt es leute, die automatisch jeden blocken, der Du-weißt-schon-wers Namen offen ausspricht? Ich kenn mich mit Twitter nicht aus? Kann man da autoamtisch filtern?

    Gefällt mir

    • Lomi sagt:

      Hm, ja, das wäre eine plausible Erklärung. Und absurd ist es dann auch! Meine Güte!

      Noch so eine Stilblüte aus dem Twitter-Universum:

      „Generell ne: Was riecht wie Scheiße, aussieht wie Scheiße, fühlt wie Scheiße, ist selten ein differenzierter Comic der zum Nachdenken anregt“

      So verkündet von der Kanzel der alleinseligmachenden Wahrheit.

      Gefällt mir

    • maSu sagt:

      “ Der, dessen Name nicht genannt werden darf …“

      EMN wird zum weiblichen Voldemort😛

      Gefällt mir

  12. mindph sagt:

    Erstklassiges Kabaret. Mach doch mal ein Standup😀

    Gefällt mir

  13. enk sagt:

    „für nur wenige Euro ein virtuelles ‚Fick dich‘ “

    In der Tat, sehr verlockend. So verlockend dass ich grad auch dein Buch gekauft habe. Glücklicherweise interessiert mich zumindest das Thema halbwegs🙂

    Gefällt mir

  14. Egal sagt:

    Ist diesen pseudofeministischen Dumpfbacken eigentlich klar, was sie hier für einen Schaden anrichten?

    Wenn selbst Menschen, die selbst eher „linke Gutmenschen“ sind, die etliche feministische Ideen teilen, öffentlich als antifeministisch (und sexistisch und andere -ismen) bezeichnet und ausgegrenzt werden, wie soll dann ein durchschnittlicher Bürger zu dem Ergebnis kommen, dass man Feminist(inn)en und ihre Ziele ernstnehmen sollte? „Die sind ja offenbar so extrem, dass sie selbst andere linke Hippies für rechts halten!“

    Um jetzt mal in der Denkweise dieser Dumpfbackenfeministinnen zu bleiben:
    Wenn in unserem System Männer die absolute Macht hätten und diese nutzen würden um Frauen zu unterdrücken und Frauen angeblich keine Chance haben, selbst Macht zu erreichen (außer vielleicht nach einer Gehirnwäsche als Marionette von Männern):
    Wie soll sich dann am System was ändern, wenn die Mehrheit der Bevölkerung Feministinnen für verblendete Vollidioten hält?
    (Obwohl es die meisten sicherlich gar nicht sind, aber leider haben Idioten ja die Tendenz, am lautesten zu schreien und am meisten aufzufallen..)
    Müsste man dann nicht gerade die Männer davon überzeugen, dass sie ihr System ändern sollten? Das schafft man eher nicht durch Beschimpfung..

    Also selbst wenn das merkwürdige Weltbild dieser Menschen stimmen würde, ist ihr Verhalten absolut nicht zielführend.

    Ich persönlich fand Feministinnen (und Teile der linken Szene) vor Jahren schon befremdlich. Obwohl ich absolut für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung für alle Menschen bin, konnte ich mit deren Parolen nicht viel anfangen und fand einige Forderungen nicht zielführend. Damals fand ich, dass Feministinnen häufig übertreiben und die Welt nicht *so* sexistisch ist wie von ihnen dargestellt.

    Dann passierte „Gamergate“ (https://en.wikipedia.org/wiki/Gamergate_controversy) – eine (v.a. aber nicht nur US-Amerikanische) Bewegung von sexistischem Abschaum, gestartet von einem Idioten als Rache an seiner Exfreundin. Der hatte ein langes Pamphlet veröffentlicht mit Dingen, die teilweise privat waren und niemandem was angingen und teilweise einfach gelogen waren.
    (Eine dieser Lügen war, dass seine Exfreundin mit einem Redakteur einer Computerspiele-Homepage geschlafen hätte und dafür von ihm ein positives Review ihres Spiels bekommen hätte. Tatsächlich hat er das Spiel garnicht reviewed und nur einmal, vor der Affäre, überhaupt über das Spiel geschrieben. Diese Lüge wurde trotzdem geglaubt und dadurch versucht, aus einer frauenverachtenden Racheaktion eine Bewegung über „Ethik im Spielejournalismus“ zu machen. Was übrigens jegliche ernsthafte Diskussionen über Ethik im Spielejournalismus für die nächste Zeit unmöglich macht. Schade.)
    Wie auch immer, im Zuge dieser Bewegung kamen haufenweise sexistische Idioten zum Vorschein und es wurden massive Hasskampagnen gegen Frauen (hauptsächlich zumindest) gefahren, die irgendwie feministisch sind. Dabei wurden deren private Adressen usw im Internet veröffentlicht und sie erhielten Drohungen von Mord und Vergewaltigung, sie wurde geswatted (d.h. der Polizei wurde gesagt, dass in ihrem Haus eine Geiselnahme o.ä. passiert in der Hoffnung, dass ein SWAT dort hinfährt und sie übern Haufen schießt, wie das in den USA so üblich ist…), man versuchte ihre Arbeitgeber davon zu überzeugen, sie zu feuern, Websites die sich negativ über Gamergate äußern wurden versucht zum schweigen zu bringen indem man deren Werbekunden Bullshit erzählte („Die hetzen gegen Spieler, gegen EURE KUNDEN! Wenn ihr da werbt, boykottieren wir euch!“) usw
    Übrigens war es auch beliebt, über Pastebins irgendwelchen Blödsinn zu verbreiten….
    Zumindest wurde mir dadurch klar, dass Feminismus vielleicht doch relevanter (und die Welt schlechter) ist als ich dachte.
    Übrigens war dieses massive (und sogar automatisierte) Blocken auf Twitter eine verständliche Reaktion auf Gamergate-Trolle. Leider scheint das inzwischen zu nem Reflex geworden zu sein und einige blocken offenbar jeden mit abweichender Meinung..

    Tja, und jetzt kommen irgendwelche Dumpfbacken daher und anstatt sich um echten Sexismus zu kümmern – der offenbar ja immer noch existiert und schlimmer ist als angenommen; wenn auch vermutlich nicht so schlimm/verbreitet wie dargestellt, s.o., denn auch auf der nicht-feministischen Seite sind die Idioten am lautesten – werden Shitstorms auf Leute losgetreten, die eigentlich eine sehr Ähnliche Meinung haben wie sie selbst.
    Und diskreditieren damit Feminismus im allgemeinen, und ganz besonders Feminismus im Internet.

    Erinnert ein bisschen an die angeblichen „Black Lives Matter“ Aktivisten, die zielstrebig den einzigen US-Präsidentschaftskandidaten, der sich glaubwürdig für die Rechte und Probleme von Schwarzen interessiert, angegriffen haben.

    Was zur Hölle soll dadurch erreicht werden? Haben die Angst, sich mit ihren wahren Gegnern auseinanderzusetzen? Sind sie in Wirklichkeit U-Boote der Gegner um die Bewegung lächerlich zu machen?

    Gefällt mir

    • Lomi sagt:

      So, wie ich das wahrgenommen habe, gibt es zu Gamergate sehr stark divergierende Meinungen. Es gibt offenbar auch einige Leute, die nicht die Gamer als die Bösewichte ansehen.

      Ich glaube außerdem, dass diese Blockerei schon älter ist als „Gamergate“.

      Gefällt mir

      • Egal sagt:

        Natürlich gibt es die, warum sollten sich die „Gamer“ (als wäre dieses Pack repräsentativ..) selbst als Bösewichte sehen? Kann ja sein dass irgendwelche Mitläufer tatsächlich glaubten, es ginge um „journalistische Ethik“ oder sowas, aber eine Bewegung die mit dem Veröffentlichen von privatesten Details und stumpfen Lügen begonnen wurde ist für sowas offensichtlich nicht geeignet.

        Die hätten ne eigene Bewegung starten sollen ohne solchen Ballast.

        Gefällt mir

        • Gamer sagt:

          Man könnte sich natürlich mal über #GamerGate informieren. Ja könnte man tun. Oder man kann eine ganze Gruppe Menschen als Pack abtun, weil man halt nicht gern über den eigen Tellerrand schaut.
          Ein kleiner Tip: Der gleiche Menschenschlag, der da gerade so schön auf Twitter shitstormt, hat sich auch die „DefMa“ zu #GamerGate angeignet. Alle Fakten werden schön ignoriert…

          Und nein, ich sehe die „Bewegung“ auch nicht gänzlich unproblematisch, das die ganzen Hardcore Konservativen, die bis dato genauso auf die „Nerds“ herabgeschaut haben sich da plötzlich engagieren finde ich ja auch hochproblematisch.
          Aber so wie du es schilderst war es nicht, ist es nicht.
          Glückwunsch, du wurdest geSJwarriored.
          Ich schaue mir gleich nochmal EP 1 aus der aktuellen Southpark Staffel und lache dann darüber.

          Gefällt 1 Person

          • Michael Mendelsohn sagt:

            Ich hatte noch mit keinem bekennenden Gamergater zu tun, der nicht jederzeit als Linksi in einem oder zwei ENM-Comics auftauchen könnte, aufgrund der weltbilderhaltenden logischen Disconnects.
            Game Justice Warriors. Bah.

            Gefällt mir

            • Gamer sagt:

              😛

              Gefällt mir

              • Gamer sagt:

                Und nur mal so: Wenn du dir (inzwischen) jahrzehntelang anhören musst, du seist ein soziophober, stinkender, frauenverachtender [bitte hier beliebiges, verachtendes Adjektiv einfügen] Killerspieler, Raubkopiermörder bist und dann von einer offensichtlich verabredeten Kampagne von Webseiten weiter beschimpft wirst, die mal vorgaben deiner Peer-Group anzugehören, dann sollte man sich nicht wundern, wenn die Betroffenen anfangen sich zu wehren. That simple.
                Aber ja. Inzwischen bin ich da tatsächlich lange raus. Weil es sinnlos ist gegen Windmühlen zu kämpfen.

                Gefällt mir

                • SparkleSparkle sagt:

                  „Weil andere doof zu mir waren, bin ich jetzt auch doof zu anderen und bediene damit ihre Vorurteile! Ha, denen hab ich’s gezeigt“

                  Gefällt mir

                  • Gamer sagt:

                    Nöö, vielmehr wir sind jetzt doof zu denen, die doof zu uns waren. Aber wie gesagt, dazu müsste man sich halt auch einfach mal die andere Seite anhören.

                    Gefällt mir

                    • SparkleSparkle sagt:

                      „Nöö, vielmehr wir sind jetzt doof zu denen, die doof zu uns waren.“

                      Das ist natürlich ein enormer Unterschied, tjaja…

                      Gefällt mir

                    • Shitlord sagt:

                      @Sparkle: > “Nöö, vielmehr wir sind jetzt doof zu denen, die doof zu uns waren.”

                      Ja, das IST ein enormer Unterschied. Sich gegen falsche Vorwürfe und Diffamierungen zu wehren halte ich für ein ganz enormst berechtigtes Anliegen, und das ist mein Eindruck von GG auch (ist nicht gerade mein Thema, aber das ist Gamers oben beschriebene Darstellung).

                      Doof zu anderen sein – ohne Grund – erinnert mich an irgendwas…

                      Gefällt mir

                    • Egal sagt:

                      Ja, es wurden da auch Feministinnen attackiert, die es gewagt hatten, Aspekte von Computerspielen oder der Kultur darum zu kritisieren.

                      Erinnert vom Prinzip her ein bisschen an die Dumpfbackenfeministinnen, die jetzt auf EMN rumhacken, weil sie es gewagt hat, einige feministische Standpunkte zu kritisieren. (Nur dass die Feministinnen soweit ich weiß keine Morddrohungen aussprechen usw.)

                      Dieser ganze „Killerspieler sind alles Amokläufer“-Bullshit kam übrigens traditionell nicht von Feministinnen, sondern von „Konservativen“ (konservative Politiker u.ä.). Also einer gänzlich anderen Ecke.

                      Gefällt mir

                • Michael Mendelsohn sagt:

                  Verdammt, ich spiele auch schon seit Jahrezehnten Computerspiele und habe mir das noch nie anhören müssen. Was habe ich nur falsch gemacht?

                  Gefällt mir

                  • Egal sagt:

                    Echt nicht?
                    Inzwischen ist das nicht mehr so extrem, aber wenn vor 10 Jahren oder so mal Amokläufe an ner Schule waren, stellte sich danach doch immer raus, dass der Amokläufer schonmal einen Egoshooter gespielt hat (hatten damals bestimmt >90% der Jungen zwischen 15 und 25, aber es musste ja bestimmt trotzdem einen Zusammenhang geben!). Dann krochen wieder irgendwelche populistischen Politiker aus ihrem Loch hervor und forderten das Verbot solcher Spiele, die Presse sprang drauf an usw.
                    Folglich haben dann irgendwelche (eher älteren) Menschen das geglaubt und wenn man gesagt hat, dass man solche Spiele spielt, kamen von denen dann entsprechende Kommentare wie schlimm das sei und dass diese Spiele Leute ja zu Mördern machen würde. Ist mir tatsächlich mehrfach passiert; tatsächlich sogar gerade erst auf einer Familienveranstaltung, als das Thema irgendwie auf Computerspiele kam.

                    Mir hat allerdings noch nie jemand unterstellt, dass mich Computerspiele zum Frauenfeind machen würden (ich bin ja auch keiner, aber das stört ja nicht, schließlich habe ich auch noch niemanden umgebracht).

                    Gefällt mir

            • Lomi sagt:

              @Michael Mendelsohn

              Ich kenne zumindest einen, den ich als glaubwürdig ansehe und der eine ganz klar andere Meinung vertritt als „Egal“ z.B.
              Siehe hier: https://achdomina.wordpress.com/
              Das ist der Mann, den ich meine.

              Gefällt mir

    • Alex sagt:

      @Egal
      „Sind sie in Wirklichkeit U-Boote der Gegner um die Bewegung lächerlich zu machen?“

      Alles AgentInnen des Patriarchats!!!

      Gefällt mir

    • themalgot sagt:

      „Dann passierte “Gamergate” (https://en.wikipedia.org/wiki/Gamergate_controversy) – eine (v.a. aber nicht nur US-Amerikanische) Bewegung von sexistischem Abschaum, gestartet von einem Idioten als Rache an seiner Exfreundin. Der hatte ein langes Pamphlet veröffentlicht mit Dingen, die teilweise privat waren und niemandem was angingen und teilweise einfach gelogen waren.
      (Eine dieser Lügen war, dass seine Exfreundin mit einem Redakteur einer Computerspiele-Homepage geschlafen hätte und dafür von ihm ein positives Review ihres Spiels bekommen hätte. Tatsächlich hat er das Spiel garnicht reviewed und nur einmal, vor der Affäre, überhaupt über das Spiel geschrieben. Diese Lüge wurde trotzdem geglaubt und dadurch versucht, aus einer frauenverachtenden Racheaktion eine Bewegung über “Ethik im Spielejournalismus” zu machen. Was übrigens jegliche ernsthafte Diskussionen über Ethik im Spielejournalismus für die nächste Zeit unmöglich macht. Schade.)“

      Wenn dass mittlerweile die Qualität der Wikipedia ist kann man dieses Projekt um sein vergeudetes Potential nur noch bedauern.

      Tatsächlich ging eine solche Behauptung, Zoe hätte ihm Gegenzug zu guten Reviews mit irgendjemanden geschlafen, nie von Egon, ihr von ihr mehrmals betrogenem und belogenem Ex-Freund, aus.
      Diese Lüge wurde aber trotzdem geglaubt und dadurch versucht, aus einem emotional zerstörtem Mann, der Andere vor Ihr warnen wollte, einen Frauenhasser zu machen, um für Feminismus zu werben. Was übrigens jegliche ernsthafte Diskussion über Feminismus für die nächste Zeit unmöglich machte. Schade.

      Gefällt mir

  15. Ochmonek sagt:

    Hast du den Postillon als Gastschreiber gewinnen können😉

    Gefällt mir

  16. Rocco sagt:

    Eigentlich hab ich Lust, Dein Buch ‚Fettlogik überwinden‘ gleich noch einmal zu kaufen – nur mal so. Laß Dich nicht beirren!🙂

    Gefällt mir

  17. Max sagt:

    Letzte Woche lief der Popcornautomat auf Hochtouren.

    Gefällt mir

  18. […] Tante Jay hat einen wunderbaren Rant über den “Kindergartenfeminismus” geschrieben. Und Erzählmirnix nutzt diese Steilvorlage gleich für eine sehr gute Glosse zum Thema “Feministinnen beschließen Shitstormquote“. […]

    Gefällt mir

  19. SparkleSparkle sagt:

    Und ich weiß wenigstens wieder, warum ich nicht bei Twitter bin. Klingt stutenbissig und anstrengend.

    Gefällt mir

  20. Michaela Lusru sagt:

    Verstehe den sicher gut gemeinten Text nicht, da er unvollständig ist.
    Es fehlen die Comics, hätte ja glatt Lust auf einen shitstorm, wenn muss: auch feministisch.
    Was reißt hier nur ein, EMN.

    Ach ja shitstorm – wird der nicht masslos, besser fundigemäss überschätzt? Bei der „Stormern“ wie bei den Empfängern?
    Jeder Storm ist nur dann einer, wenn er beachtet wird und erst damit auch als solcher (an)erkannt wird – und wer liefert sich schon freiwillig ohne Pelz einer Kälte aus?
    Nur pubertäres herumlungerndes Gemüse beschäftigt sich damit, das will immerzu geputzt werden, bis diese schöne Pubertät zu ende.

    Soviel zum shitstorm, damit besonders zum „feministischen“, der sich grundsätzlich durch Arbeitslosigkeit, Kinderlosigkeit und fehlende Lebenserfüllung definiert, da anders nicht (h)erstellbar, oder meint da wer was anderes?

    Gefällt mir