Bevormundungsfeminismus.

Veröffentlicht: Oktober 20, 2015 in Uncategorized

Einige werden es mitbekommen haben, die letzten Tage steckte ich wieder mitten drin in dem Shitstorm, der Anfang Oktober mit einer anonymen Liste auf Twitter begann.

Reaktiviert wurde die Sache nachdem mich Katrin Rönike als Rednerin auf einer feministischen Konferenz positiv erwähnte und kurz auf den Shitstorm gegen mich einging. Ich bekam das erst im Nachhinein mit und als ich das Video sah, entrutschte mir beim Sehen spontan ein „Nein!“ bei der Passage als sie (etwa Minute 35) sagte, dass es besonders tragisch sei, da ich mich selbst als Feministin bezeichne.

Wer mich länger liest, weiß, dass ich bereits seit Jahren über Geschlechterkram blogge, dabei mal feministisch, mal feminismuskritisch, mal maskulistisch und mal maskulismuskritisch bin und mich bisher hartnäckig weigerte, das „Feminismus“-Label anzunehmen. Als Maskulistin wollte ich mich ebenfalls nicht bezeichnen, beim Feminismus war ich aber etwas zickiger, wenngleich ich irgendwann aufhörte zu widersprechen, wenn Feministinnen sagten, das ich aus ihrer Sicht Feministin sei.

Das Problem ist, dass ich zwar durchaus gemäßigtere Feministinnen kannte, die ich mochte, aber „der Feminismus“ für mich eben doch in seiner radikaleren Ausprägung durch die lautstarken Vertreterinnen auf Twitter geprägt war und ich mich mit diesem absolut nicht assoziierte, im Gegenteil, allein durch die Tatsache genervt war dass diese Leute sich als „offizielle Vertreterinnen“ von mir als Frau ausgaben. Was übrigens der Grund ist, warum ich beim Feminismus weit gereizter reagiere als beim Maskulismus, denn wenn sich ein Männerrechtler danebenbenimmt, fühle ich mich dadurch nicht so betroffen als wenn eine Frau sich als meine „Vertretung“ peinlich aufführt. Selbst wenn ich sie nicht gewählt habe.

Der feministische Shitstorm der letzten Wochen hatte nun einen geradezu paradoxen Effekt: Er hat mir Feminismus näher gebracht. Zum ersten Mal, dadurch dass ich plötzlich nicht nur mehr die lauten Extreme wahrnahm die kreischten und sich als Furien gebärdeten, wie ich es die letzten Monate und Jahre schon x Mal miterlebt hatte. In den letzten Tagen erlebte ich, wie ganz viele Feministinnen Stellung bezogen, und zwar gegen diesen Bevormundungsfeminismus. Die Nachhakten und nicht locker ließen und schließlich sogar für ihre Verteidigung von mir geblockt oder selbst Ziel wurden, und sich dennoch nicht mundtot machen ließen.

Ich bekam sehr viel Unterstützug von Followern, Abonnenten und Neulesern, die sich selbst ein Bild machten. Das war toll, und ich war und in für jeden dankbar, der mir schrieb und mich auf Twitter unterstützte. Am bemerkenswertesten war für mich dabei aber tatsächlich die feministische Positionierung, wenn ich sah, wie z.B. Onyx sich mit Leuten überwarf, denen sie bis dato gefolgt war, und die auf ihr kritisches Nachfragen mit Aggression reagierten.

Es wurden Blogeinträge von Feministinnen geschrieben, etwa von Miss Mindfuck, die auf Twitter ebenfalls nachfragte und dafür geblockt wurde. Tante Jay, die sehr deutliche Worte fand für den „Kindergartenfeminismus“ und jüngst nun Katrin Hilger, die die sektiererischen Züge der Radikalen auf Twitter kritisiert.

Ich war überrascht von der Masse an Feministinnen, die ganz klar sagten dass sie diesen Bevormundungsfeminismus nicht mitmachen und zwar nicht jeden einzelnen meiner Comics geauso sehen (Überraschung: Die einzige Person, die alle 800 Comics exakt genauso sieht bin vermutlich… naja, nichtmal ich selbst, denn vermutlich gibt es auch einige, die ich nach Jahren anders sehe) aber meine Comics dennoch gerne lesen. Mir war ehrlich gesagt zuvor nicht bewusst, wie viele feministische Leser ich habe, trotz der Themenüberscheidungen.

Für mich brachte das einiges an Denkstoff und eine deutliche Auflockerung meiner Sicht auf „den Feminismus“. Übrigens auch etwas das mehrfach von Männerrechtlicher Seite in den letzten Tagen geäußert wurde.

Es ist also eine merkwürdige, und mit Sicherheit vollkommen unbeabsichtigte Entwicklung, dass der radikalfeministische Shitstorm nun nicht nur meine Twitterfollowerschaft fast verdreifacht hat, die Leserzahlen insgesamt sich seither verdoppelt haben und auch meine Bücher nochmal einen deutlichen Aufschwung bekamen, sondern sich durch die Aktion auch gemäßigte Männer-und Frauenrechtler untereinander angenähert haben und sich von dem Bevormundungsfeminismus abgrenzen.

Möglicherweise lässt sich dieser Effekt am besten in einer für Kindergartenfeminismus angemessenen Sprache zusammenfassen:

Ätsch.

Kommentare
  1. User sagt:

    „Das Problem ist, dass ich zwar durchaus gemäßigtere Feministinnen kannte, die ich mochte, aber “der Feminismus” für mich eben doch in seiner radikaleren Ausprägung durch die lautstarken Vertreterinnen auf Twitter geprägt war und ich mich mit diesem absolut nicht assoziierte, im Gegenteil, allein durch die Tatsache genervt war dass diese Leute sich als “offizielle Vertreterinnen” von mir als Frau ausgaben. Was übrigens der Grund ist, warum ich beim Feminismus weit gereizter reagiere als beim Maskulismus, denn wenn sich ein Männerrechtler danebenbenimmt, fühle ich mich dadurch nicht so betroffen als wenn eine Frau sich als meine “Vertretung” peinlich aufführt. Selbst wenn ich sie nicht gewählt habe.“

    Das kann ich nur so unterschreiben und je mehr ich solche Zickereien lesen muss, desto genervter bin und desto mehr rolle ich innerlich mit den Augen.

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  2. missmindf0ck sagt:

    Gottseidank hatte ich meinen Tee gerade leer getrunken, als ich beim „Ätsch“ angelangt bin. :,-D
    Ich hätt ihn vor Lachen direkt wieder ausgespuckt.

    Ich glaube tatsächlich auch, dass es vorteilhaft ist, dass Leute sich in der Diskussion auf die ein oder andere Art zeigen und jede_r die Möglichkeit hat, sich die Diskussionskultur, die da teilweise herrscht, anzuschauen. Wenn’s letztendlich dazu dient, Menschen zusammen zu bringen, die sich sonst eigentlich eher bekriegt hätten, umso besser. (Ganz schön wichtiger „Job“, den du da hast!)

    Danke auch fürs Verlinken! Eine kleine Bitte: Kannst du aus dem „Hirngefickt“ evtl. ein „Miss Mindfuck“ (oder MissMindf0ck) machen?🙂 Hirngefickt ist nur der Blog-Name.🙂

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  3. Leider sind es eben nicht ein paar Netzfeministinnen die persönlich etwas überdreht sind. Es sind Feministinnen, die der gegenwärtigen Theorie im intersektionalistene Genderfeminismus folgen und im Sinne dieser Theorien radikalisiert sind.

    Es sind die Theorien, die auf den größeren Blogs aller jüngeren Feministen vertreten werden und die Gegenstand von Studiengängen an Universitäten in den Gender Studies sind.

    Ein paar Alltagsfeministinnen und „Mein Feminismus-Feministinnen“, die sich darüber aufregen, werden da leider nicht viel ändern. Denn sie haben keine eigene Theorie und sie wollen auch nicht in die tieferen Gründe einsteigen, aus denen das Problem besteht: Die Privilegientheorie und ihre binäre Einteilung in Opfergruppen und Privilegiertengruppen und das Anfordernis in keiner der möglichen Diskriminierungsmöglichkeiten eine der Opfergruppen zu diskriminieren. Dazu eben Definitionsmacht der jeweiligen Opfergruppen und die Ansicht, dass es keine objektive Wissenschaft gibt, sondern Ansichten immer nur Spiegelungen von Machtverhältnissen sind.

    Wie wirkt sich das hier aus? Wenn du Studien veröffentlichst, die darlegen, dass es Gesundheitsrisiken für Dicke gibst, dann ist das nicht etwa etwas über das man diskutiert, sondern es ist nur Ausdruck der Diskursmacht der privilegierten Dünnen die eben zu diesen Studien führen. Und wenn du früher mal dick warst, dann übst du eben jetzt dein Dünnenprivileg aus und schlägst dich auf deren Seite.

    Es gibt hier keine rationale Aufklärung oder Wahrheit, es gibt nur Macht in diesen Theorien. Und wenn man deine Comics retweetet, dann fördert man damit das Dünnenprivileg oder eben diverse andere Privilegien, weil sie dadurch Raum einnehmen und das ist in dem Ansatz der wesentliche Kampf in einer Abwandelung nach Derrida.

    Und wer da etwas ändern will, der muss grundlegend an diese Theorien ran. Dazu muss man dann leider Grundkonzepte der feministischen Theorie angreifen. Soweit will aber dann lieber doch keiner der Kritiker einsteigen.

    Es ist schön, dass sich Feministinnen mit dir solidarisieren, aber sie kommen wie Katrin entweder aus einem nichtintersektionalen Feminismus (der mit seiner Betonung des Patriarchats meist andere Probleme hat) oder sie sehen die Theorie eben nicht so streng und erkennen nicht, warum es nur folgerichtig ist, dich in diesen für schlecht zu halten.

    Sprich: Diese persönlichen Auseinandersetzungen sind ein Tropfen auf den heißen Stein. Es wäre schön, wenn Feministinnen da tatsächlich mal in eine Theoriediskussion eintreten würden, die die Probleme dieser Ansätze offenlegt

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      Danke für das Stichwort „intersektionalität“, damit konnte ich via Google tatsächlich einiges lernen, was mir bisher unklar war.

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    • gerks sagt:

      Ich versuche dass hier @AllesEvolution positiv zu sehen. Hier begegnen sich das erste mal seit dem unglücklichen Ende von Wortschrank (was macht Abraxas eigentlich derzeit?) wieder Feminismus und Maskulismus auf Augenhöhe. Damals war es eine Entschuldigung eines Bloggers bei einer anderen Bloggerin der das „Tauwetter“ auslöste, das aber RadMaskus schnell wieder zerstörten.

      Hier ist es ein Bloggerin, die von RadFems angegriffen und von Equalisten&innen, Feministen&innen und Maskulisten&innen gemeinsam verteidigt wird. Noch dazu eine die sich sehr gut allein zu wehren weiß. Eine neue Situation. Ob dies von Dauer ist, bleibt abzuwarten. Aber es passieren immer wieder Zeichen und Wunder🙂 Also warum nicht einfach mal daran glauben Christian?
      EMN hat eine wirklich scharfe Waffe,die sie in Stellung bringen kann, gegen die „feministische“ Heuchelei. Dieses Waffenpaar heißt Satire und Spott. Und nichts hassen diese Leute als nicht mehr ernst genommen zu werden.
      Mal sehen wo das hinführt. Solange Erzaelmirnx ihrem Namen gerecht wird, bleibt es spannend.,

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      • „Also warum nicht einfach mal daran glauben Christian?“

        also ich wäre ein glücklicher Mensch, wenn es klappt und sehe bei Erzählmirnix ein sehr hohes Potential dafür, deutlich zu machen, wie radikal Teile des Feminismus sind.

        Aber um daherhaft eine Änderung herbeizuführen braucht es eben mehr. Es braucht Leute, die neue Theorien aufstellen und die alten ablehnen. Weil diese Haltung eben genau aus diesen kommt.
        Solange das nicht passiert wird eben jede, die sich näher mit Feminismus beschäftigt auf diese Theorien stoßen und in ihnen ausgebildet. Dann haben wir die nächste Generation von sancznys etc.

        Gibt es keine neue Theorie, dann kann es nicht klappen. Und das kann EMN schon deshalb nicht leisten, weil es gar nicht ihr Thema ist, in dem sie das möchte, es ist nur ein Randthema, ihr eigentliches ist Gewicht, nicht Geschlecht.

        Dieses „eigentlich sind es nur ein paar Verrückte, die sich aufspielen“ ist glaube ich schon eine gewaltige Fehleinschätzung. Diese Verrückten haben eben über die Theorie einen erheblichen Anhang, sie haben den Vorteil, dass es unikurse und Professuren gibt, die genau das lehren, sie sind Teil einer Weltweiten Organisation.
        Ein paar Onyx etc können da nichts ändern (zumal Onyx meines Wissens nach selbst eine Anhängerin der Rape Culture Theorie ist, wenn auch recht untheoretisch).

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        • gerks sagt:

          „Diese Verrückten haben eben über die Theorie einen erheblichen Anhang, sie haben den Vorteil, dass es unikurse und Professuren gibt, die genau das lehren, sie sind Teil einer Weltweiten Organisation.“
          Ja das ist der wesentliche Faktor dabei. Wenn man sich ansieht wie stark bereits die UNO mit UN_WOMEN einseitig nur noch „Frauen und Mädchen“ Schutz angedeihen lässt und sowohl Genitalteilamputation bei Mädchen und Jungen unterschiedlich gewertet wird oder Kinderarbeit und Sklaverei nur für Mädchen als unmenschlich betrachtet wird, die kleinen Jungen die in den Bergwerken in Bolivien verrecken keine Erwähnung finden, dann ist deine Einschätzung „weltweit“ wohl richtig.
          Allerdings ist es ein unglaubliches Paradoxon, dass zur gleichen Zeit wo in Ländern noch immer die Rechte zufällig weiblich geborener Menschen mit Füßen getreten werden, die Rechte zufällig männlich geborener Menschen in anderen Staaten immer stärker vermindert werden.

          Das man Frauen weltweit aus bedrückenden Situationen heraushelfen will, ist die eine Sache. Das man gleichzeitig Buben/Burschen/Männer die irgendwo in der gleichen Situation stecken, einfach ignoriert, ist eine ganz andere. Für mich ist dies Ausdruck eines Geschlechterrasissmus,
          Und dieser ist derzeit in den obersten Etagen der Macht in den westlichen Ländern angekommen. Viele Männer schlagen sich auf dessen Seite und tragen diesen mit. Offenbar hoffen sie dadurch von Folgen für sich verschont zu bleiben und sich ihre Macht zu erhalten.

          Ich vermute sie werden irgendwann erkennen, dass dies eine ganz irrige Hoffnung war.

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        • onyx sagt:

          „Ein paar Onyx etc können da nichts ändern“

          Ach. Jetzt bräuchte es also einfach ganz viele von mir und nicht nur „ein paar“, geschweige denn, nur mich allein? Wo ich doch in deinen Augen auch nur so eine aggressive sexfeindliche und wasweißichnoch Aufkreisch-Feministin bin, die keine Ahnung von irgendwas hat? Ach geh doch weg mit deiner scheiß Heuchelei! Du bist einfach der Letzte, den eine Feministin als Verbündeten oder für irgendeine Form der Zusammenarbeit braucht.

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        • onyx sagt:

          “Ein paar Onyx etc können da nichts ändern”

          Ach. Jetzt bräuchte es also einfach ganz viele von mir und nicht nur “ein paar”, geschweige denn, nur mich allein? Wo ich doch in deinen Augen auch nur so eine aggressive sexfeindliche und wasweißichnoch Aufkreisch-Feministin bin, die keine Ahnung von irgendwas hat und über die du seit Jahren herziehst und die dümmsten Unterstellungen verbreitest? Ach geh doch weg mit deiner scheiß Heuchelei! Du bist einfach der Letzte, den eine Feministin als Verbündeten oder für irgendeine Form der Zusammenarbeit braucht.

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        • onyx sagt:

          “Ein paar Onyx etc können da nichts ändern”

          Ach. Jetzt bräuchte es also einfach ganz viele von mir und nicht nur “ein paar”, geschweige denn, nur mich allein? Wo ich doch in deinen Augen auch nur so eine aggressive sexfeindliche und wasweißichnoch Aufkreisch-Feministin bin, die keine Ahnung von irgendwas hat und über die du seit Jahren herziehst und die dümmsten Unterstellungen verbreitest? Ach geh doch weg mit deiner scheiß Heuchelei! Du bist einfach der Letzte, den eine Feministin als Verbündeten oder für irgendeine Form der Zusammenarbeit braucht.

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          • @Onyx ich wollte deine persönliche Eignung da eigentlich ausklammern und das abstrakt betrachten. Du hat eine relativ geringe postingfrequenz und bist – korrigiere mich, wenn ich was falsches sage – in der feministischen Szene nicht sonderlich vernetzt. Ich würde die zugriffszahl als ebenfalls gering einschätzen. Für Wahrscheinlichkeit das auch mehrere Blogger deiner Relevanz große Auswirkungen auf den Feminismus erzielen ist eher gering. Das ist nicht gegen dich persönlich gerichtet und soll deinen blog auch nicht hersbwürdigen, es ist eine reine Betrachtung der abstrakten Bedeutung.
            Und die ist eben im Vergleich zu Mädchenmannschaft und co sehr gering. Und gegen die tretet ihr ja nun einmal in dieser fiktiven Betrachtung an.

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            • onyx sagt:

              lass mich in Ruhe

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              • Ihr spricht mich an und wenn ich antworte werdet ihr ausfällig. Das ist schon etwas Kindergarten

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              • Shitlord sagt:

                @Onyx: Nachdem Christian Dich in Ruhe lassen soll:

                > Du bist einfach der Letzte, den eine Feministin als Verbündeten oder für irgendeine Form der Zusammenarbeit braucht.

                Oh ja (also, ich, ich kann nicht für Christian sprechen), aber ich brauche Dich sicher nicht, und vice versa. Ich fände es trotzdem schön, nicht nur gegen Idioten argumentieren zu müssen. Aber obwohl Du Dich noch herblassender verhalten hast als Robin in den letzten Jahren (!), habe ich über die Zeit eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht mit Feministinnen, die ihre radikal-idiotischen Haltungen dann halt aufgegeben haben. Ok, Robin wird immer noch schnell zum kotzen, und ich habe selten was nicht-blödes von Dir gelesen, aber hey, wenn Nadja findet, dass Du eine Chance verdienst hast, dann biete ich sie Dir auch..

                Du kannst die gerne nicht nutzen. Ist Dein Recht. Ich meine, Gleichberechtigung und so. Du musst mir auch nicht antworten. Und Du kannst das Folgende auch als „Mansplaining“ sehen, aber es ist halt _meine_ Sicht, deswegen spreche ich nur für mich:

                Ich finde Deine Ansichten ziemlich überheblich – aus Deiner Position heraus, die nicht mehr kann, als beschimpfen. Wenn Du mehr hast, als Beschimpfungen, dann musst Du Dich da leider an anderen Feministinnen messen lassen, die nicht mehr haben, und ganz ehrlich kenne ich von Dir keinerlei Argumente (respektive echt herablassenden Bullshit). Wenn da mehr wäre, fass ihn mir in einem Satz zusammen, das ist in Anbetracht dieses langen Posts nicht zu viel verlange – finde ich. Du bist die Frau, die findet, Frauen könnten auch X – also hör auf, das nur zu behaupten, sondern _mach es_. Denn Männer brauchen ein vernünftiges Argument. Wenn Du das doof findest, finde es doof, wenn Du dafür Männer als minderbemittelt ansehen willst, mach das, aber ich verspreche Dir: Kein Mann wird Dich ernst nehmen, wenn Du kein Argument hast.

                So, jetzt hast Du die Möglichkeit, wie bislang, alle Menschen mit Gegenargumenten eine „undifferenzierte Anti-Haltung“ zu unterstellen, oder mal das zu machen, was Dir EMN zugeschieben hat: Reflexion. Ich meine, meine Mama ist dafür zu doof, aber meine Frau nicht. Ich weiß nicht, wie alt Du bist, und bei Robin verstehe ich das noch, die ist jung, das dauerte, aber selbst Christian ist gerade erst aus der solipsistischen „Trotzphase“ rausgekommen – dennoch bist Dur nur „fiktiv relevant“ – solange Du das, was die radikalen Spinner machen, nicht Scheiße findest, haben wir schlimmere Probleme, und solange Du das nicht auch scheiße findest, haben „wir“ sicher auch schlimmere Probleme als Dich.

                Jeder Mann, wirklich jeder, hat (oder sollte haben) ein Problem mit „Rape Culture“. Nicht mit dem Konzept – das ist Unsinn – sondern mit den Konsequenzen: Aufhebung der Unschuldsvermutung – aber nur für Männer. Wenn das „Dein Ding“ ist – mei, dann habe ich gerade meine Zeit verschwendet. Wie Christian. Dann ist aber das, was Du „aufgegeben“ hast, wofür Dich EMN lobt, effektiv: NICHTS.

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                • onyx sagt:

                  @ Scheißelord

                  „Ich finde Deine Ansichten ziemlich überheblich – aus Deiner Position heraus, die nicht mehr kann, als beschimpfen.“

                  Wenn man selektiv liest und nicht mehr kann als das, mag das so wirken.

                  „Wenn Du das doof findest, finde es doof, wenn Du dafür Männer als minderbemittelt ansehen willst, mach das,“

                  kA was du von mir willst und wo du so einen Nonsens reinphantasiert haben willst.

                  „dennoch bist Dur nur “fiktiv relevant” – solange Du das, was die radikalen Spinner machen, nicht Scheiße findest, haben wir schlimmere Probleme, und solange Du das nicht auch scheiße findest, haben “wir” sicher auch schlimmere Probleme als Dich“

                  Ach Gottchen, jetzt hast du mich aber tief getroffen

                  Dein Gefasel ist auch weit ab von einem Niveau, das es wert ist, ernst genommen zu werden. In diesem Sinne, Adieu.

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          • onyx sagt:

            @ emn, die doppelten Kommentare können gelöscht werden. Waren nur mehrfache Versuche, weils die letzten Tage nicht funktioniert hat. Danke

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    • Robin sagt:

      Wieder mal bemerkenswert, dass du ausgerechnet die Feministinnen kritisierst, die nicht radikal sind, und zwar aus dem Grund, WEIL sie nicht radikal sind, sondern ihrer eigenen Definition folgen.

      So merkbefreit wie ein Backstein. Also alles wie immer.

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      • Wo kritisiere ich sie den weil nicht radikal sind?
        Das macht eigentlich nur Sinn wenn du der Auffassung bist, dass eine feministische Theorie, die zu entwickeln wäre immer radikal sein muss.
        Welche stelle bei mir meinst du konkret?

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        • Robin sagt:

          Ich hab hier was radikales für dich:

          Fick dich.

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          • gerks sagt:

            Solche Reaktionen allerdings sind der Grund, warum auch dieses zarte Pflänzchen des Dialogs zu wie sie EMN nennt „konstruktiven Feministinnen“ bald zertrampelt werden wird. Ich weiß nicht @Robin warum du derartig krass und überzogen antwortest und die Aussage „dass eine feministische Theorie, die zu entwickeln wäre immer radikal sein muss.“ mit „Fick dich“ beantwortest. Es wirkt allerdings so, als ob allein diese Meinungäußerung über Feminismus dich bereits wütend macht.
            Damit bestätigst du aber nur das Vorurteil, dass Feministen&innen egal welcher Art sie sind, mit gegensätzlichen Positionen nicht umgehen können und sich als Gläubige die ihre Religion verteidigen wollen, darstellen.

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            • Robin sagt:

              Was mich wütend macht, ist Christians unsägliche eristische Rhetorik und seine Scheinheiligkeit, die schon sehr oft Thema war.

              Ich sehe schlicht nicht ein, warum Konstruktivität immer daran gemessen wird, wie eine Feministin mit diesem Arschloch umgeht. Denn das ist er: ein ARSCHLOCH. Egal wie „sachlich“ er sich gibt.

              Und nein, das werde ich nicht erklären, denn das habe ich schon tausendmal. Am ausführlichsten hier in diesem Strang: https://onyxgedankensalat.wordpress.com/2014/03/17/a-new-beginning/#comment-7566

              Ich werde nie mit Christian zusammenarbeiten und habe auch kein Interesse mehr an irgendeiner Form des Dialogs zwischen uns. Basta.

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              • gerks sagt:

                Was auch immer. Aber „Fick dich“ ist keine Reaktion. Sondern eine Beleidigung, die durch nichts gerechtfertigt wird. Beleidigungen sind nicht geeignet irgendetwas zu bewirken, als ein Stopp jeder Kommunikation.
                Egal ob du mit ihm oder anderen in Dialog treten willst. So jedenfalls ist es sinnlos.
                Das du und andere Alltags-Feministinnen EMN als Feministin verteidigt gegenüber Gläubigen des „Feminismus“ ist allerdings trotzdem ein Hoffnungsschimmer. So wie dein konsequenter Kampf um Genitalteilamputation bei jedem Kind zu verhindern, die nicht medizinisch notwendig ist.

                Warum Konstruktivität immer daran gemessen wird, wie eine Feministin mit diesem „Arschloch“ umgeht? Weil es umgekehrt nicht anders ist. Jeder Satz eines Menschen der als „Maskus“ eingestuft wird, wird ebenfalls sofort verbreitet und als Beispiel für Hatespeech genannt, sobald auch nur im geringsten die sachliche Ebene verlassen wird. Warum das jetzt ausgerechnet nicht gelten soll weil jemand kritisiert wird, der sich als Feministin bezeichnet verstehe ich nicht.
                Entweder @Robin, etwas gilt für alle oder für keinen.

                Gleichberechtigung.

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              • @robin

                Könntest du bitte aufhören zu hetzen? danke

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                • Robin sagt:

                  Jede einzelne Äußerung, die du über mich und andere Feministinnen die letzten Monate getroffen hast, war hetzerisch, also heul nicht rum, wenn dir mal die Wahrheit an den Kopf geknallt wird.

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                  • @robin

                    Wo habe ich denn bitte gegen dich oder andere Feministinnen gehetzt?
                    Wenn mir jemand die Wahrheit an den Kopf knallt, dann heule ich nie. Leider machst du das nicht.
                    Das Zehrbild, welches dein Bedürfnis nach einem Feindbild von mir hervorgebracht hat, hat mit mir nichts gemein. Hatten dir auch andere bereits in den Kommentaren bei dir zu erklären versuchst.
                    Bei dir klinge ich wie die Reinkarnation von Hitler (“ du bist der Schlimmste von allen“).

                    Wenn du von mir vertretenen Ansichten nicht zustimmst, dann ist das die eine Sache. Aber mit deiner Darstellung wirst du unsachlich und driftest in persönliche Beleidigungen ab.
                    Das passt natürlich durchaus zu dem eigentlichen Thema dieses Beitrags. Ob man nun zum Blocken aufruft oder pausenlos ohne wirklich konkrete Belege zu bringen geradezu menschenverachtende Verleumdungen in den Raum wirft ist kein so großer Unterschied.
                    Wenn du es nicht schaffst in der Sache zu argumentieren, dann schweig halt einfach.

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                  • gerks sagt:

                    Ich verstehe absolut nicht, wieso ihr beide euch nicht ignoriert. Wenn ich merke dass ich mit einer Person wie z.B @gleichheitunddifferenz nicht klarkomme bzw. in der Diskussion keinen Sinn sehe, beende ich das Gespräch freundlich aber final.
                    Wozu dieses Ausschütten von Beleidigungen über den anderen von dir bzw. die ständige penetrante Nachfrage von Christian wieso du alles anders verstehst als er meint, dass er es sagt? Das ist total unsinnig und reizt nur andere wieder Stellung zu beziehen dazu. Statt Dialog geht es sofort wieder in War über.

                    Laßt euch doch in Ruh wenn ihr keinen Dialog führen könnte (Dialog heißt nicht recht behalten um jeden Preis) Er hat seine Ideologie, du die deine. Wenn ich als Christ einen Moslem treffe, versuche ich ihn auch nicht zu überzeugen, dass das was ich glaube richtiger ist als das was er glaubt. Er ist in seinem Gedankenuniversum und ich in meinen. Diese überschneiden sich sogar teilweise, aber der Rest ist meines wo er nicht hin kann und ich nicht in seines. Und diese Überlappungen zur Gdankenwelt eines anderen Menschen gibt es zu jedem. Manchmal nur an einer ganz winzigen Stelle, aber da ist sie immer. Man muß sie nur finden und anknüpfen daran.

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                  • Fiete sagt:

                    Mir gefällt Robin’s Beispiel hier. Einfach weil sie sich als nahezu ideale, leider ungezeichnete, Comicfigur erweist.

                    Sie erinnert mich von der Art & Weise her an Jugendamtsmitarbeiterinnen, die ihren institutionellen Vertrauensvorschuss vor Gericht vergeigt haben. Kommt angerauscht, um ein wenig zu pöbeln, wird sachlich widerlegt ( resp. hinterfragt ) und verlässt wütend mit dem Fuß aufstampfend und Türen knallend den Raum, um dann von außen schnappatmend zu lauschen und auf Stichwort nochmal das beleidigte hysterische Rumpelstilzchen zu spielen.
                    So lobenswert ich es ja finde, daß sie scheinbar gegen genitale Verstümmeluingen ist, so sehr nervt mich ich emotionaler Kult, also z.B. daß sie kilometerlange Texte über Beschneidung verfasst, deren sachlicher Inhalt in weniger als 20 Zeilen zusammenzufassen wäre, wärend der Rest rein gefühltes und absolut persönliches Bla-Bla ist. Das legt den Verdacht nahe, daß es ihr im Endeffekt eher darum geht, im Kommentarthread dann ein giftiges Kaffekränzchen mit Margret & Co zu veranstalten und sich selbst scheinbar zu beweisen, daß sie als Weltmeisterin flachrhetorischer Hühnerstall-Intrigen, selbst mit reiner Fäkalsprache Kritik abwimmeln kann, egal wie berechtigt die ist, oder auch nicht.

                    Doch, so bekloppt es ist, das finde ich lustig. Quasi die Gundel Gaukely der Geschlechterbloggerszene😉

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                    • Leszek sagt:

                      @ Fiete

                      Ich bedaure die unnötigen Konflikte zwischen Christian und Robin. Die Vorwürfe gegen Christian sind nicht berechtigt.

                      Ich bin in der Beurteilung von Robin und ihren Texten ansonsten aber anderer Meinung als du.

                      Robins Texte zur Kritik an männlicher Beschneidung sind das Beste, was ich zum Thema im Netz gelesen habe, inhaltlich wie stilistisch. An der Ernsthaftigkeit ihres Engagements gegen männliche Beschneidung kann kein Zweifel bestehen, das zeigen auch zahlreiche weitere Äußerungen zum Thema.

                      Auch die sonstigen Artikel auf Robins Blog finde ich (bis auf ganz wenige Ausnahmen) fast alle sehr gut. Nur an 2 Texten auf ihrem Blog, die undifferenzierte Kritiken an der Männerrechtsbewegung beinhalteten, hatte ich im Laufe der Jahre ausführlichere Kritik, (die auch geäußert wurde).

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                    • Fiete sagt:

                      Deine Auffassung in allen Ehren, Leszek, aber in Punkto Robin’s Bla-Bla kann ich sie nicht nachvollziehen.
                      Wie gesagt, die Tatsache, daß sie sich gegen Genitalverstümmelung verwendet, rechne ich ihr voll und ganz an.
                      Ihre Argumentationsweise im allgemeinen halte ich bestenfalls für Zeitverschwendung.
                      Und ihre emotionalen Ausbrüche weit unterhalb der Gürtellinie deuten m.E. auf eine ziemlich persönliche Problematik hin ( nicht ernst zu nehmen ).

                      Nun gut, zugegeben, in Punkto Beschneidung war ich eine ganze Zeit lang recht dicht am Ball und habe bei Mogis, Bloodstained Men, der Ärzteverbänden etc. und einigen Juristen mitgelesen ( und natürlich auch bei der HBS, dem GWI und die Hetzartikel in der Müllstreampresse, bspw. von CH. Knobloch ).
                      V.dh. bin ich natürlich sozusagen „recht verwöhnt“. Dementsprechend flach stellt sich mir Robin’s Argumentation dazu dar.

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                  • dropwort sagt:

                    Wer @Robin und @Christian nicht kennt, könnte diesen Post (von @Robin) in den falschen Hals bekommen. Tatsächlich ist es so, dass Christian noch nie gegen irgendjemanden oder -etwas „gehetzt“ hat.

                    Er hinterfragt lediglich kritisch JEDE Behauptung und wünscht Belege bzw. kritischen, wissenschaftlichen Diskurs. Menschen, die nicht bereit oder in der Lage sind, diese Belege zu liefern oder im Diskurs zu bestehen, wähnen sich schnell mit dem Rücken zur Wand. @Robin kann man mMn zu diesen Menschen zählen.

                    Wer möchte, kann sich aber über Christian ein eigenes Bild machen. Sein Blog heisst „Alles Evolution“ und ist hier zu finden: http://allesevolution.wordpress.com/

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          • Katja sagt:

            Kann ich das an hatr.org schicken?

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      • Gerhard sagt:

        Wieder mal bemerkenswert, wie die einzige (Na Ok, bis fünf würde ich auch noch gehen) Feministin, die ich nicht als radikal einstufe, auf einen sachlichen Kommentar mit Beschimpfungen reagiert.

        Robin, geht es Dir bei Christian eigentlich um den anschließenden Versöhnungssex?

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        • Robin sagt:

          Gott, wie widerlich.

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          • gerks sagt:

            @Robin: Das du schreibst „Fick dich“ und @Gerhard nimmt das dann tatsächlich wörtilch und zieht es auf die sexuelle Ebene , dann ist das tatsächlich deutlich anzüglicher und auch deplaziert, da dein Ausspruch ganz allgemein nichts derartiges zu bedeuten hat.
            Das du @Robin aber auf einen normalen Satz von @AllesEvolution mit „Ich hab hier was radikales für dich: Fick dich.“ antwortest ist ebenfalls sehr fragwürdig.
            Leider ließt EMN nur wenige der Kommentare, so dass ihr nicht auffallen wird, wie ähnlich zu den kritisierten Bevormundungsfeministen du hier auf eine sachliche Frage mit einer unflätigen Antwort reagierst.

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            • onyx sagt:

              „Das du schreibst “Fick dich” und @Gerhard nimmt das dann tatsächlich wörtilch“

              Nee. Gerhards Kommentar kam 8.39, Robins 11.55. Alles klar?

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            • Gerhard sagt:

              Gerks, hast Du schon mal eine rollige Katze gesehen? Hier geht es klar erkennbar nicht um gegenteilige Meinungen. Nicht umsonst sind Robins Beschimpfungen eindeutig sexuell. Als Pickuper weiß Christian einfach wie es geht.

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              • gerks sagt:

                Nein Gerhard. Die Beschimpfung „Fick dich“ ist nicht mehr sexuell als „Gott verdamm dich“ mit dem Glauben zu tun hat. Das weiß aber auch jeder
                Hier eine sexuellen Bezug reinzubringen so wie du, ist einfach nur Provokation.

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          • RW sagt:

            Es juckt mich schon die ganze Zeit in den Fingern, auf Robins Kommentare hier ganz im Geiste dieses Blogeintrages zu antworten:

            „Ätsch“

            Ich kann mich nicht mehr zurückhalten, und drücke jetzt einfach mal den „Kommentar absenden“-Button…

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    • Lomi sagt:

      „Und wer da etwas ändern will, der muss grundlegend an diese Theorien ran. Dazu muss man dann leider Grundkonzepte der feministischen Theorie angreifen. Soweit will aber dann lieber doch keiner der Kritiker einsteigen.“

      Das kann ich sofort unterschreiben.

      Mein Unbehagen am Feminismus bleibt, solange die Theorie selbst radikal ist. Was macht die Radikalität der Theorie aus? Es geht dabei nicht um das Auftreten von Protagonisten, sondern um den Anspruch, die Wahrheit zu kennen.

      Die These des Patriarchats z.B. ist schon deswegen so hochproblematisch, weil sie behauptet, unsere ganze Gesellschaft sei bis in den letzten Winkel durchsystemisiert und alles, auch jedes kleinste Handeln und Fühlen, leite sich daraus ab. Das ist eine ungeheure Behauptung, die in der Regel in den Sozialwissenschaften so nie zu halten ist, weil man einfach niemals genug Beweise dafür findet, nie finden kann und weil es auch widersprechende Erkenntnisse gibt.

      Zweitens wird die Vorannahme der sozialen Konstruktion überdehnt und zur Tatsache erklärt. Dabei ist die „Konstruktion“ letztlich nur eine Forschungsperspektive. Sie ist selber nicht beweisbar. In der aktuellen Ausgabe von „Soziologie“ kritisiert Thomas Luckmann (einer, der eigentlich als Urvater des sozialen Konstruktivismus gilt) diese Überdehnung der Konstruktionsannahme. Nicht alles sei beliebig konstruierbar.

      Drittens fehlt mir in der feministischen Theorie ganz grundsätzlich die Einsicht in die Begrenztheit jeder sozialwissenschaftlichen Theorie. Niemand besitzt allgemeingültige Erkenntnisse. Jeder kann sich irren. Aber das sehen Feministinnen selten so.

      Viertens wird in der Gender-Theorie die Sprache ins Extreme vergegenständlicht und ihr wird eine realitätsprägende Macht zugeschrieben. Man glaubt tatsächlich, dass ich mit einem falschen Wort bereits Machtverhältnisse setze und durchsetze. Sprache ist aber nicht allmächtig, sie ist interpretierbar und Kommunikation ist ein mehrseitiger Prozess, der auch Interpretation beinhaltet. Worte haben keine absolute Bedeutung, sondern die Bedeutung, die wir ihnen geben. Gendertheorie verabsolutiert die Bedeutung von Worten und auf dieser Basis verurteilt sie gewisse Worte als inhärent „sexistisch“ oder „rassistisch“ oder „transphob“ und zwar über die Köpfe der Sprecher und deren Interpretationen hinweg. In diesem Punkt ist die Theorie bereits bevormundend.

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      • Ach Lomi, du musst wieder bloggen! (du bist der doch LoMi oder?) Ich klau den Kommentar für einen Blogbeitrag, wenn du nicht selbst einen draus machst, viel interessantes drin🙂

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      • Michaela Lusru sagt:

        @Lomi – neben viel Zustimmung mal eben dies angefügt:
        Zu dem ehemaligen Finanzbeamten Herrn Luhmann und seinem dort begründeten „Zettelkasten“, der sich selbst dann in der Freude auf „Höheres“ zum „Soziologen“ stilisierte und aus dem Zettelkasten eine „Soziale Systemtheorie“ kreirte, obwohl er an keiner Stelle „System“ charakterisieren konnte, erst recht kein „soziales“, da „sozial“ bekanntlich nichts anderes ist, als die reale Lebenswelt der existierenden Menschen – aber solche in Luhmanns „Systemtheorie“ nicht existieren, da er statt von „Mensch“ von „Kommunikationen“ spricht: Alles ist Kommunikation –
        zu diesem Herrn ist zu sagen:
        Konstruktivist durch und durch, selber, in seinen Bezugsgrössen und in allen theoretischen Erörterungen, sogar Radikaler Konstruktivist.
        Aus diesem Kauderwelsch des „Luhmannsch“, das er selber auch nur mit einem speziellen mal selbst erstellten Luhmann-Lexikat verstand und seine Jünger bis heute nicht richtig, die rot werden wenn du sie auf die Zirkelschlüssigkeit und damit Unsinnigkeit dieser Theorie der „Existenz von allem nur in der Virtualität eines Beobachters“ hinweist, ist weder eine Systemthedorie noch eine allgemeine Soziallehre entstanden.
        Da bleibt kaum sinnvoll Zitierbares.
        Ihn dennoch zu zitieren heist, sich in diesen Plumpudding der pseudowissenschaftlichen Behauptungen zu verlieren, im besonderen, wenn er voraussetzt, ein lebendiger Organismus könne als „operativ geschlossenes System“ behandelt werden, nachdem längst in den signifikanten Wissenschaften geklärt ist, dass es nirgendwo „geschlossene Systeme “ gibt, da diese mangels Energie- Masse und Informationsaustausch umgehend dem Zerfall preisgegeben wären.

        Jede Ganzheit, auch System, existiert nur neben, unter , über oder innerhalb von anderen Ganzheiten, auch Systemen oder Organismen – Es gibt nur Systeme, Ganzheiten, jede Entität im Universum ist eine solche.
        Daraus erklärt sich, dass die Existenz solcher sich berührenden Ganzheiten nur über ein Minimum an Austausch zu den benachbarten, über- rsp. untergeordneten Ganzheiten, Systemen oder Organen, möglich ist – was geöffnete Schnittstellen bedingt, die Komponenten der PC-Technik samt Informatik oder biologische Organismen ala Beispiele lassen grüssen …

        Der Versuch der Schließung der Schnittstellen, oder der eklatanten Begrenzung der Durchlässigkeit solchen Austausches an Masse, Energie und Information, auch nur als „operationelle Abgeschlossenheiten“, begründet unweigerlich den Untergang solcher geschlossenen Systeme in der Implosion, Explosion oder Inklusion der Reste in andere Systeme.
        Markantes Beispiel in der Sozialsphäre: DDR und „Verwandte“ sind alle Implodiert, mußten quasi ersatz- und kampflos Räume freigeben für Teile anderer Ganzheiten …, die Reste fielen benachbarten Ganzheiten zwingend zu.

        Somit widerspricht die Erkenntnis von der Erfordernis der Offenheit von Gesellschaften für die Gestaltung von Demokratie jedem einzelnen Luhmann-Traktat, nach denen weder Evolution noch Biologie, noch organische Entitäten als Leben real möglich sind.

        Dies angewandt auf diese Diskussion hier bringt uns zugleich den Hinweis, dass nur offene Ganzheiten, damit auch Ideen als solche, wie auch sytemisch sich selbst tragende / nachweisende Entitäten und Theorien, Dialoge und Dispute halten können, indem sie sich permanent verändern im gegenseitigen Austausch, höchste Beweglichkeit betreiben und damit den und unter Anderen ihren Bestand nachweisen, sich selber reicht dazu nicht aus.

        Was die Überflüssigkeit so manch einer Bemerkung hier deutlicher nicht aufzeigen kann, so speziell im kindergärtlichen Bevormundungsfeminismus, aber auch in einer Reihe anderer versuchter „geschlossener“ Gedankengirlanden diverser etablierter oder aufkommender politisch Aktiver, die meinen, allein Wahrheit gepachtet zu haben.

        Was zu Denken geben kann, über die Maxime der Vielfalt, der Buntheit, der Unterschiedlichkeit unseres Lebens als jeweils unverzichtbare Notwendigkeiten unserer NATürlichen UND KULTürlichen Gegenwart, unserer vielen sozial differenzierten „nachbarschaftlichen Ganzheiten“ …
        Als Grundlage von Toleranz, Demokratie und Entwicklung, von Leben.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Christian – Alles Evolution sagt: Oktober 20, 2015 um 19:37
      „Es ist schön, dass sich Feministinnen mit dir solidarisieren, aber sie kommen wie Katrin entweder aus einem nichtintersektionalen Feminismus (der mit seiner Betonung des Patriarchats meist andere Probleme hat) oder sie sehen die Theorie eben nicht so streng und erkennen nicht, warum es nur folgerichtig ist, dich in diesen für schlecht zu halten.“

      „nichtintersektionalen Feminismus“ – Nein, aus dem eigentlichen Feminismus.
      Was verfummelt sich im „intersektionalen“?

      Nein, besser ist:
      Es ist schön, dass es ausser den verschraubten „intersektionalen“ Insidern und Sektierern derer, die glauben Feminismus mit Schaufeln gelutscht zu haben – und nur so behandeln zu müssen – auch noch Feminismus gibt, der nicht konstruiert und sich ideologisiert verpopelt und damit untauglich für den Alltag geworden ist.

      Was nicht für den Alltag taugt, taugt nicht für das Leben.
      Und was nicht für das Leben taugt, taugt nicht für effektiven und anerkennBAREN Feminismus, sondern schmeisst diesem nur faule Knüppel zwischen die Beine, mal ernst genommen also: somit auch zwischen die eigenen Beine.

      Der Kindergartenfeminismus von Tante Jay (herzlich gelacht bis zum Erbrechen) beschreibt derartigen Humbug, wie es nicht besser möglich ist, diese abgehobene entwurzelte Insidertruppe, die sich da als Möchtegern-Ideologisten (Deutungspolizei) für Feminismus wähnen, und dabei so sehr allein sind, so weit weg von dem, was schlicht SOZIALITÄT leben MIT anderen an durchgesetztem Feminismus erzielen kann.

      @EMN
      Danke für diesen Text, nun weiss auch ich endlich, warum ich eigentlich immer wieder hier bei dir herum hänge!
      Die Liebe zur Realität mit ihren Unterschieden und Widersprüchen in ihren ganzen Vielfalten in jeder Lebenssicht, die unbedingte Achtung des ANDEREN, das gleichzeitig beharrliche Involvieren der eigenen Erkenntnisse und Positionen ohne andere zu verletzen. Das Ansprechen ohne zu agitieren, die Geduld, Streitverläufe abzuwarten und auszuhalten, und nie
      zu vergessen, mit dem einen oder anderen, ja manchmal mit beiden Augen zu zwinkern, auch während da ein Zeigefinger hochkommen will.
      Danke für diesen freimütigen Aufschluss zu deiner Person, der sich so eignet, auch mir meine Grundpositionen zu verdeutlichen.

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  4. onyx sagt:

    „Am bemerkenswertesten war für mich dabei aber tatsächlich die feministische Positionierung, wenn ich sah, wie z.B. Onyx sich mit Leuten überwarf, denen sie bis dato gefolgt war, und die auf ihr kritisches Nachfragen mit Aggression reagierten.“

    Danke!

    „Der feministische Shitstorm der letzten Wochen hatte nun einen geradezu paradoxen Effekt: Er hat mir Feminismus näher gebracht. Zum ersten Mal, dadurch dass ich plötzlich nicht nur mehr die lauten Extreme wahrnahm die kreischten und sich als Furien gebärdeten, wie ich es die letzten Monate und Jahre schon x Mal miterlebt hatte. In den letzten Tagen erlebte ich, wie ganz viele Feministinnen Stellung bezogen, und zwar gegen diesen Bevormundungsfeminismus. Die Nachhakten und nicht locker ließen und schließlich sogar für ihre Verteidigung von mir geblockt oder selbst Ziel wurden, und sich dennoch nicht mundtot machen ließen.

    Für mich brachte das einiges an Denkstoff und eine deutliche Auflockerung meiner Sicht auf “den Feminismus”.“

    Wieder ein gutes Werk getan😉

    (Hoffentlich hyperventilieren darauf nicht ein paar empfindliche Seelen)

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    • dropwort sagt:

      Einen derart selbstverstärkenden Mechanismus kenne ich eher aus einem religiösen Kontext. „Gerade in den Momenten grössten Zweifels, sollst du an Gott glauben, denn Gottes Wege sind unergründlich.“

      Statt zu hinterfragen, ob vielleicht die Religion falsch ist und sie zu gänzlich zu verwerfen, wird sie (vermeintlich) differenzierter betrachtet.

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  5. Danke für diese informative Zusammenfassung der Ereignisse – ich krieg sowas ja nur sehr punktuell mit und forsche dem eher selten mal ein paar Minuten nach.

    Beglückwünscht hab‘ ich dich ja schon auf Twitter, wegen der wiederkehrenden Aufregung um deine Person. Das ist nicht nur gut für die Verbreitung deiner Bücher (deren Erfolg du redlich verdient hast!), nicht nur gut wegen der Dekonstruktion von Fettlogiken, sondern auch wegen der Belebung ernsthafter Gespräche rund um „brisante“ Themen.

    Du hast es vorgemacht am Beispiel „Fatshaming“ – und nun geht es weiter und frisst sich wie das sprichwörtliche „Licht der Aufklärung“ durch andere Meme: Feminismus zum Beispiel. Gut, dass sich da jetzt mehr Leute einmischen und auf rationalen Formen der Auseinandersetzung bestehen, statt bloßes Bashen, blocken und behaupten einfach so stehen zu lassen!

    Schön, dass du dich traust! Dafür hast du – dank deinem Bericht weiß ich das jetzt – auch beste Voraussetzungen: Du bist zu jung, um unangenehm berührt zu sein, wenn jemand Feminismus basht, beleidigt, die Berechtigung abspricht – wie etwa meine Generation (zu Zeiten der 2-Frauenbewegung sozialisiert). Aber eben auch zu alt für die idealistisch-radikalen jungen „NetzFemis“, die so gerne ihre „Definitionsmacht“ durchgesetzt sähen, aber selten inhaltlich diskutieren.

    Ich wurde mal von einer Masku-Seite „zur Feminstin geadelt“ – das hat mich zu einem kurzen Kommentar im Blog motiviert: #meinfeminismus

    Deine „deutliche Auflockerung meiner Sicht auf “den Feminismus”“ find‘ ich erfreulich!

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    • Mona sagt:

      Das ist interessant mit dem Alter, dass man zu jung für die einen und zu alt für die anderen ist. Das wäre eine mögliche Erklärung, wieso es mir auch so geht, wie emn oben geschrieben hat.

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  6. Bernd der II. sagt:

    Einfache Beobachtung:
    Für so ungefähr jede Meinung gibt es Feministen die ihr zustimmen, und die ihr widersprechen.
    Was bedeutet also die Aussage ‚Feminismus wurde mir (und anderen) nähergebracht‘ hier konkret?
    Ich würde sagen, etwa folgendes: „Es gibt ein paar Leute, die nennen sich Feministen, und wenn man sich ihre Meinungen anhört, glaubt man, die sind zumindest nicht völlig irre.“
    Nichts neues hier, oder?

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Bernd der II. sagt: Oktober 20, 2015 um 21:07

      „Nichts neues hier, oder?“
      Genau, zumindest wenn ich deinen Kommentar lese, magst du da schon mal richtig liegen.
      Ach ja:
      Was hattest du doch gleich mitteilen wollen?

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      • IULIUS sagt:

        @Michaela,
        was möchtest Du uns mit Deinem Kommentar mitteilen?

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        • Michaela Lusru sagt:

          @Iulius – welchen „meinen Kommentar“ meinst du, habe wohl noch einen hier …
          Solltest du den zu Bernd dem II. meinen, dann kann ich das auch drastischer sagen, statt zu fragen:
          Bernd du II., du sagst hier – nichts, und anschliessend das Gegenteil davon. Insofern trifft deine Bemerkung „Nichts Neues“ in der Tat zu – auf diesen deinen Kommentar.
          Zufrieden Iulius?

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  7. kinchkun sagt:

    Ich glaube übrigens, dass der ganze Bevormundungsfeminismus eine einzige Blase ist. Das sind ein paar Hundert Leute, wenn überhaupt, von denen 90% in ein paar Jahren vom dem Quatsch auch nix mehr wissen wollen.

    Natürlich sind die nicht Repräsentativ. Der Feminismus repräsentiert nicht „Frauen“ und die Radfems, repräsentieren nicht den Feminismus.

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    • gerks sagt:

      Unglücklicherweise sitzen aber ein großer Teil der paar hundert Leuten in einflussreichen Medien, politischen Vereinen, Organisationen oder werden als „Vordenkerinnen des Feminismus“ gefeiert. Diese sprechen auch dann dauernd von „WIR Frauen sind ..:“ und „IHR Männer seid ..:“ und pflegen ihren Geschlechterrasissmus.
      Wenn Feminismus tatsächlich den Misandrismus aus seinen Reihen entfernen würde, wäre dass eine wirklich sehr großer Schritt zurück zum Weg der Gleichberechtigung.

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      • SparkleSparkle sagt:

        „Ich glaube übrigens, dass der ganze Bevormundungsfeminismus eine einzige Blase ist.“

        Jede Bewegung oder Ideologie hat ihren Prozentsatz an radikalen Menschen, die dummerweise aber auch das größte Mitteilungsbedürfnis und Sendungsbewusstsein haben.

        Es ist leider inzwischen fast schon verpönt, das böse F(eminismus)-Wort zu verwenden, da es fast nur mit Radikal- und Netzfeminismus gleichgesetzt wird. Was gruselig ist.

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        • Shitlord sagt:

          Ja, das ist völlig unberechtigt verpönt. Weil Radikal- und Netznationalsozialismus überhaupt nicht im Kern das Gleiche sind wie das eigentlliche *meinNazitum*. Oder, mal ehrlich, was wolltest Du sagen? Ich glaub Dir das schon, aber nur, wenn Du mich verstehst. Und das werden eine Menge Leute nicht.

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          • SparkleSparkle sagt:

            Jedes Mal, wenn ein Feminismuskritiker nicht weiterweiß, ersetzt er Feminismus durch „Nationalsozialismus“.🙂

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            • Shitlord sagt:

              Ah. Du verstehst mich also nicht.

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              • SparkleSparkle sagt:

                Nö, ich habe nur keine Lust auf eine derartig alberne Diskussion.

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                • Michaela Lusru sagt:

                  @SparkleSparkle sagt: Oktober 22, 2015 um 00:01
                  „Nö, ich habe nur keine Lust auf eine derartig alberne Diskussion.“ –
                  Falsch!
                  Wenn das so wäre, hättest du nicht geantwortet

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            • Michaela Lusru sagt:

              @SparkleSparkle sagt: Oktober 21, 2015 um 08:05
              „Jedes Mal, wenn ein Feminismuskritiker nicht weiterweiß, ersetzt er Feminismus durch “Nationalsozialismus”.
              Hast du mal 2 Beispiele, oder denkst du dir das so, kreist das so als Endlosschleife in deinem Gemüt?

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      • Michaela Lusru sagt:

        @gerks, du sagst es. Ist auffällig, nicht wahr?
        Lassen wir nun alle einfach weg, die an „Schalthebeln“, Tastaturen, Mikrofonen und Kameras sitzen oder die meinen, sich diesen Utensilien höchst gern gefällig präsentieren zu müssen?
        Oder fragen wir mal, wie die(se) denn dahin kamen ____?
        Oder sorgen wir vereint für ihre Ignoration, bis sie ihre prekäre Lage selber nicht mehr übersehen können?
        In dieser Situation ist wohl gerade eine Kanzlerin eines EU-Landes, die mit „wir“ herumspielte und „Ihr“ meinte, ohne das ausreichend zu erklären oder verwendbar im eigenen Stall durchzusetzen, BEVOR man sich so angreifbar macht und erst damit die Versorgung der bedürftigen Betroffenen gefährdet.
        Es reicht halt nicht, alle erziehen zu wollen und die Nichterziehbaren weg zu schmeissen, das ist beim Kindergartenfeminismus so wie in der großen Politik oder im lokalen echten „Willkommen“.
        Ja, ja, das kleine Wörtchen „WIR“, klingt immer schnell wie „IHR“, meint das meist und sagt es selten so.

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    • „ich glaube übrigens, dass der ganze Bevormundungsfeminismus eine einzige Blase ist. Das sind ein paar Hundert Leute, wenn überhaupt, von denen 90% in ein paar Jahren vom dem Quatsch auch nix mehr wissen wollen.“

      Die Mädchenmannschaft hat 9300 Likes auf Facebook, 8000 Follower auf twitter und ich schätze mal zumindest 500.000 Zugriffe im Monat.

      Jede größere Zeitschrift hat feministische Autorinnen, die in der Regel positiv über den bevormundungsfeminismus schreiben.

      Jedes Jahr fangen wie viele Studenten an Gender Studies zu studieren?

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      • gerks sagt:

        kinchkun : Ich denke auch so wie Christian, dass der Einfluss des Bevormundungsfeminismus sehr viel größer ist, als die Anzahl in der Twitterempörungsblase vermuten lässt.

        Man muss sich nur erinnern an die „Hart aber Fair“ Debatte, die diesen Leuten nicht gefallen hat. Der deutsche Frauenrat schrieb daher einen Empörungsbrief an den ARD. Die haben offenbart nur gelesen „Frauenrat“ und in Gedanken übersetzt in „Genderkommisariat“ und knickten sofort ein. Daraufhin musste die Sendung mit gleicher Besetzung aber anderer Zielsetzung wiederholt werden.
        Ähnliche Aktionen hat man nach dem Krieg nur aus der Sowjetunion gekannt, wo Politkommisare Sendungen und Zeitungen zensierten um nicht den „bösen Kapitalismus“ verherrlichen“ zu lassen und den „wissenschaftlichen“ Marxismus vor Kritik zu schützen, Und solange eine ähnliche Art Gesinnungsterror bei uns derartig wirksam ist, kann von “ eine einzige Blase“ nicht gesprochen werden.
        Ja stimmt. „repräsentieren nicht den Feminismus.“, aber sie stellen den „Feminismus“ dar, der in der Öffentlichkeit wahrgenommen, übernommen und gewählt wird. Ich glaub erst an eine Wende, wenn diese Bevormundungsfeministen auf Wahllisten nicht mehr auftauchen und aus Minsterien verjagt werden. Wenn es keine Ministerin nur für Frauen mehr gibt, sondern eine Person die für alle da ist.

        Was ständig vergessen wird. Was wird eine Frauenministerin anderes tun als ihre Wählerschicht, den Frauen möglichst viel Schutz und Vorteil zu verschaffen? Was sonst? Und was werden von diesem Ministerium geförderte Frauenorganisationen anderes tun? Probleme von Männern müssen denen schon aus Prinzip egal sein, ist nicht ihr Klientel. Und wenn dann noch eine Gleichstellungsbeauftrage nur von Frauen gewählt werden darf und auch nur eine Frau, dann ist schon klar, wohin die Reise geht?

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      • Achso sagt:

        „Studierende“ bitte, wir wollen doch genderkonform bleiben.😉

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    • Michaela Lusru sagt:

      Darf ich kinchkun beipflichtend ergänzen:
      „Natürlich sind die nicht Repräsentativ. Der Feminismus repräsentiert nicht “DIE Frauen” und die Radfems, repräsentieren nicht DEN Feminismus.“
      Aber das wissen WIR doch schon lange, nur diese „paar hundert“ nicht …

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  8. gerks sagt:

    Ich würde sagen, es gibt wieder mal die Chance, dass sich ein Genderdialog bildet. Diese Ansätze waren schon ein paar mal da. Der Unterschied diesmal ist, dass erstens sich ein Teil Femnisten&innen sich stark gegen den misandristischen Femimimismus wenden und dass sich auch Männerrechtler&innen gegen simplifizierte Feminismusverdammung wenden.
    Das letzte Mal war es auch ein Blog der dies so ein zartes Pflänzchen zum Wachsen brachte. Aber ein Mann. Und er scheiterte an RadMaskus, die ihm Verrat vorwarfen und mit brutalen Mitteln dazu brachten aufzugeben, Diesmal ist es eine Frau, die sich gegen RadFems zur Wehrs setzen muss. Vielleicht wiegt dies in unserer Zeit einfach schwerer.🙂 Die Hoffnung lebt.

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    • Shitlord sagt:

      Oh ja, was wir wirklich und endlich brauchen ist ein „Genderdialog“. Das löst sicher alle Probleme, wenn jeder, ganz unabhängig davon, wie volle Pulle er/sie/es einen an der Waffel hat, seine/ihre/esse Meinung sagen darf, und der psychotische Quatsch dann auch noch ernst genommen wird, weil er / sie /es ja einen / keinen / (äh?) Penis hat. Ich bin mir echt vollkommen sicher, dass das biologische oder eingebildete Gender der Diskutanten der zentrale Problemfaktor ist und nicht deren Einbildungen. Sicher nicht.

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      • gerks sagt:

        Das Wort „Genderdialog“ steht hier nicht für die fälschliche Wortschöpfung eines „sozialen Geschlechts“ sondern für den Dialog zwischen den Ideologien des Maskulismus und des Feminismus. Sobald anfängt Fakten zu beachten, wie sie EMN exemplarisch bei dem Mythos „GenderPayGap“ vorgelegt hat, wird es möglich ganz unaufgeregt zu diskutieren. Das selbe ist bei allen diesen „feministischen“ Mythen der Fall. Ob es das böse „weltweite Partriarchat“ ist, dass überall DIE Frauen unterdrückt, ob es das „Gewalt ist männlich“ ist, wo einfach die Hälfte der Gewalt unterschlagen wird die Weiblich ist oder ob es die „Rapeculture“ ist.
        Nichts davon hält einer unvoreingenommen Überprüfung von Erzaehlmirnix stand. Da bin ich sicher. Und ebenso ist es mit Opfermythen und Verschwörungsthesen auf Seiten der Maskulinisten. Daher ist ein Genderdialog nichts anderes als die Rückkehr der Vernunft in den Geschlechterdiskurs, eine die bereits hoch an der Zeit ist. Wenn es gelingt die ideologischen Gräben mit Tatsachen, Fakten und Wissen zu überbrücken, die Glaubensdomgen hinter sich zu lassen, dann kann dieser gelingen. Dann besteht auch die Chance dass auch die Politik darauf reagieren muß.

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        • Michael Mendelsohn sagt:

          „die Hälfte der Gewalt unterschlagen wird die Weiblich ist“ — kannst du das belegen?

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          • Lomi sagt:

            Ja, das ist belegbar. Es ist übrigens bekannt, dass weibliche Gewalttäterinnen weniger stark strafverfolgt werden als männliche.

            „Sowohl Forschungsvorhaben als auch Einrichtungen
            zum Schutz von Frauen und Kindern werden gefördert, während es männliche Opfer
            von weiblichen Übergriffen beispielsweise im öffentlichen Bewusstsein nicht
            zu geben scheint oder zu geben hat. Für weite Teile der (medialen) Öffentlichkeit
            stellt Gewalt von Frauen an (ihren) Männern entweder ein Tabuthema, die große
            Ausnahme oder einen willkommenen Anlass zur Schadenfreude, aber kein sozialer
            Kontrolle bedürftiges soziales Problem dar.“

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            • Lomi sagt:

              „Die Vergeschlechtlichung häuslicher Gewalt als überwiegend männlich hat
              sich trotz gegenläufiger wissenschaftlicher Ergebnisse als erstaunlich resistent
              erwiesen, als gesellschaftliches Vorurteil, worunter ein besonders informationsresistentes
              Stereotyp zu verstehen ist (Elwert 2001, S. 258 f.), mit diskriminierenden
              Wirkungen nicht nur auf geschlechter- und familienpolitischer Ebene,
              sondern auch in Form der selektiven Wahrnehmung und Sanktion häuslicher
              Gewalt durch Medien, Öffentlichkeit, Polizei, Justiz und sogar durch die im Gewaltdrama
              involvierten Personen selbst.“

              „Häusliche Gewalt als empirisch erfassbares Verhalten ist weder ein geschlechtsnoch
              milieuspezifisches Phänomen, wenn auch bestimmte Ausdrucksformen
              geschlechts-, milieu- und auch alterstypisch variieren mögen. Physische, psychische
              und selbst sexuelle Gewalt (auch wenn diese überwiegend männlich zu
              sein scheint und vermutlich auch ist) kann sowohl von männlichen als auch
              weiblichen, sowohl von erwachsenen als auch minderjährigen Mitgliedern einer
              Lebensgemeinschaft ausgehen und in allen gesellschaftlichen Schichten vorkommen.
              (Klein-)Kinder scheinen am meisten von häuslicher Gewalt betroffen,
              sowohl von Seiten ihrer Eltern als auch ihrer Geschwister. Sowohl Frauen
              als auch Männer werden (vor allem zu Beginn und am Ende ihrer Beziehung)
              Opfer der Gewalt ihres Partners, aber auch (als Erziehungsberechtigte oder Senioren)
              Opfer der Gewalt ihrer Kinder beiderlei (wenn auch etwas häufiger des
              gleichen) Geschlechts.“

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              • Lomi sagt:

                Und hier die Quelle:
                Lamnek, Siegfried, et al.: Tatort Familie: Häusliche Gewalt im gesellschaftlichen Kontext. Springer: Wiesbaden, 2012.

                Lamnek ist nicht irgendein Masku, sondern Soziologieprofessor.

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              • Michael Mendelsohn sagt:

                Das ist eingeschränkt auf häusliche Gewalt, nicht auf Gewalt im Allgemeinen. gerks Beitrag hat diese Einschränkung nicht.

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                • Lomi sagt:

                  Das kann man auch für Gewalt im Allgemeinen zeigen, da bin ich mir sicher. Ich habe nur gerade nicht die Quellen bei der Hand. Aber es ist Fakt, dass Gewalt als männliches Phänomen gesehen wird und man weibliche Gewalt da nicht so genau registriert, wie es scheint.

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                  • Lomi sagt:

                    Eine gute Quelle dazu:

                    Lamnek, Siegfried; Boatca, Manuela (Hrsg.): Geschlecht, Gewalt, Gesellschaft. Leske+Budrich: Opladen, 2003.

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          • gerks sagt:

            Ja kann ich.
            http://www.gewaltinfo.at/uploads/pdf/bmwfj_gewaltpraevalenz-2011.pdf
            „Männer erleben psychische Gewalt am häufigsten durch männliche bekannte Personen
            (hochgerechnet auf tausend Männer in Österreich schildern dies 99), also etwa jeder zehnte Mann, und am zweithäufigsten durch männliche unbekannte Personen. Die Ex-Partnerin rangiert auf Platz 4 der zehn häufigsten Täter/innen (74 von tausend Männern) und die
            derzeitige Partnerin auf Platz 8. Insgesamt haben 45 von tausend Männern in Österreich
            in den letzten drei Jahren psychische Gewalt durch die derzeitige Partnerin erfahren, 29 davon häufiger als zehn Mal durch die Ex-Partnerin. Damit haben Männer deutlich seltener psychische Gewalt durch Partnerinnen oder Ex-Partnerinnen angegeben, waren aber gleich
            häufig wie Frauen durch männliche/weibliche bekannte Personen davon betroffen, allerdings
            häufiger als Frauen durch unbekannte männliche Personen.
            Psychische Gewalt in den letzten drei Jahren schildern hauptsächlich Frauen und Männer
            zwischen einundzwanzig und vierzig Jahren.“
            Nichts von dem wird auch nur ansatzweise diskutiert.

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            • gerks sagt:

              Und dazu kommt noch, dass auch diese Untersuchung keineswegs die Tatsache einbezieht, dass sich Männer deutlich seltener als Opfer sehen bei Gewalt als Frauen.
              http://www.oif.ac.at/service/zeitschrift_beziehungsweise/detail/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=240&cHash=854311567d104d10f940d7729fbcc15b
              „In Bezug auf die erfahrene körperliche Gewalt berichtet jeder vierte Mann über eine oder mehrere Akte der körperlichen Gewalt durch die Partnerin. Dabei reicht die Gewaltanwendung von Schubsen über Ohrfeigen, Beißen, Getretenwerden bis hin zum Nachwerfen von Gegenständen. Allerdings ist hier festzuhalten, dass mehr als zwei Drittel der Männer, die über eine körperliche Gewalterfahrung berichten, dabei nicht verletzt wurden. Etwa ein Viertel dieser Männer hat mindestens einmal eine Verletzung davongetragen. Rund die Hälfte der befragten Männer gibt weiters an, sich bei einer solchen Auseinandersetzung nicht gewehrt zu haben. Keiner der Männer hat die Polizei verständigt oder die Gewalthandlung zur Anzeige gebracht. Die erlebte psychische Gewalt spielt quantitativ eine größere Rolle als die körperliche. Die Männer fühlen sich von der Partnerin eingeschüchtert oder geben an, dass die Partnerin eifersüchtig ist und den Kontakt zu anderen unterbindet bzw. die Männer daran gehindert werden, Freunde oder Bekannte zu treffen. Aber es wird auch beschrieben, dass den betroffenen Männern vorgeschrieben wird, was sie zu tun und zu lassen haben, oder dass sie beschimpft und beleidigt und vor anderen heruntergemacht werden.“

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            • Michael Mendelsohn sagt:

              Ok, du sagst, dass Männer am Häufigsten Gewalt durch andere Männer erleben (und Frauen auch). Also sind Männer nicht nur in der Überzahl der Fälle Gewaltopfer, sondern auch in der Überzahl der Fälle die Täter (und da ist militärische Gewalt wohl auch noch nicht eingerechnet).
              Damit hast du gerade selbst sehr schön aufgezeigt, dass es da keine „weibliche Hälfte“ gibt, sondern höchstens einen weiblichen Anteil — der allerdings nie in Abrede stand.

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              • Lomi sagt:

                Die zentrale Behauptung ist nicht, dass 50% der von Männern erlebten Gewalt weiblich wäre. Sie lautet dagegen: Die Gewalt der weiblichen Hälfte der Bevölkerung wird bagatellisiert und Männer als Opfer von Frauengewalt werden tabuisiert.

                Dazu kannst Du meine zweite Quelle konsultieren, da steht es drin. Und es ist gewiss nicht die einzige Quelle.

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                • gerks sagt:

                  Aber es ist echt kein Wunder, wenn ständig nur Statistiken publiziert werden, in der genau nur immer die Gewalt gegen ein Geschlecht angeführt wird und keine Vergleichszahlen zum anderen bzw. die Gewalt nicht gesamt dargestellt wird, dass dieser Mythos der „Männergewalt“ weiter wachsen kann.
                  Egal wieviele Männer betroffen sind, es geht ständig nur darum wieviele Frauen belästigt, geschlagen , sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind. Wird z.B: die Definition Gewalt so gemacht, das jede Art von unerwünschten körperliche Akt einer männlichen Person gegenüber einer weiblichen Person im Zuge des Lebens so gewertet wird, ist natürlich jede 3. Frau Opfer der Männergewalt. Aber halt auch jede 3e Mann Opfer von Frauengewalt.

                  Dieser ideologische Schwachsinn von der „Männergewalt“ wird aber gnadenlos so einseitig verbreitet. Und da ist geradezu ekelhaft. Und hat leider auch Auswirkungen bis hin zur Gesetzgebung.

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                  • Mona sagt:

                    Dann sollte man den Männern Selbstverteidigung beibringen, damit deren Frauen mit den Gewalttaten aufhören.

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                    • gerks sagt:

                      Selbstverteidigung können die allermeisten Menschen. Nur wer als Mann auch nur wagt sich gegen die Angriffe einer Frau zu wehren, braucht sich um Wegweisung durch die später herbeigerufene Polizei keine Sorgen zu machen. Und wer weggewiesen wird, ist dann auch automatisch ohne Anklage und Verurteilung ein Gewalttäter. Was ihm dann in der Folge das Kontaktrecht zu den Kinder kosten kann.

                      Also weniger Zynismus (oder war das ernst gemeint) wäre besser bei diesem Thema.

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                    • Mona sagt:

                      Es war ernst gemeint. Vorher hast irgendwer irgendwas zitiert, dass Männer sich nicht wehren.
                      Wenn es bei Frauen funktioniert mit den „schreie ganz laut Nein, trete auf den Fuß und lauf weg-Kursen“ wieso sollte das bei Männern nicht aus gehen, hab ich mir gedacht. Das ist doch meistens erstmal eine Sache des Serbstwertgefühls und das Wissen um die eigenen Rechte, wie weit das Gegenüber gehen kann bis man sich wehrt. Manche wehren sich gar nicht, laufen nicht mal weg und so geht die Gewalt halt weiter.

                      Ich seh trotzdem einen Unterschied in der Gewalt. Es gibt doch viel mehr Frauen, die von Männern umgebracht werden, als umgekehrt?

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                    • gerks sagt:

                      @Mona: 1) Alle die Opferhaltungen funktionieren bei Männer nur bedingt. Wenn ein Mann in einer Wohnung um Hilfe schreien würde, dann du die Polizei rufen würdest und dann hörst du, dass der Mann weggewiesen wurde wegen häuslicher Gewalt, was würdest du denken? Die Tatsache das Gewalt derartig einseitig dargestellt wird, bleibt auch in Köpfen bei der Polizei tätigen hängen. Wehrt sich der Mann körperlich, gibt es gar keinen Zweifel mehr, sobald nicht nur er, sondern auch sie Gewaltspuren aufweist. Dann ist er Täter. Punkt.
                      Und weglaufen? Wohin? Ins Männerhaus mit den Kindern? Haha, guter Witz.:( Nein, da muß es doch mehr zu einem Bewusstseinswandel kommen und zu mehr Ehrlichkeit in den Gewaltstatistiken.

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                    • gerks sagt:

                      @Mona: 2) Natürlich gibt es Unterschiede in der Gewaltart. Dass Männer sowohl Opfer von Frauen und Männern sind, bestreitet niemand. Aber auch dazu gibt es einen mißachteten Aspekt. Es ist nicht umsonst, dass bis zur heutigen Zeit der Wehrdienst den Männern „vorbehalten“ ist. Das Töten anderer Menschen wird Männern zugeordnet. Frauen werden davon freigehalten. Polemisch gesagt: „Frauen lassen töten“ wenn man die Kriegsbegeisterung auch von Frauen vor Kriegsbeginn beim WW1 ansieht. Auch bei vielen Gewalttaten in Beziehungen wird ein anderer Mann zur Tat angestiftet. Dieses indirekte Töten, ob es nur evolutions-biologisch ist oder ansozialisiert, ist einer(!) der Gründe, warum deutlich weniger Männer von Frauen umgebracht werden, aber deutlich mehr Männer von Männern.
                      Acht von zehn Menschen die eines gewaltsamen Todes sterben, sind männlich. Darin enthalten sind übrigens auch Kinder die als Kindersoldaten sterben oder die Kindersklaven in Bolivien die in Bergwerken bis zum Tode schuften.

                      Auch diese Zahl männlicher Kinder die Gewalt und Tod erfahren ist WEIT höher als die Zahl der Mädchen. Aber soweit ich sehe gibt es dazu keine UN Kampane „Schutz der Jungen vor Gewalt“.

                      Das ist übrigens der Grund warum ich Menschenrechtler mit Priorität männlich(!) bin. Für Priorität weiblich gibt es mehr als genug.

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                    • TutziFrutzi sagt:

                      @Mona: Selbstverteidigungskurse für Männer sind eine gute Idee – gibt’s nur kaum – es gibt bloß echten Kampfsport.

                      Ein paar einfache Tricks, wie man schnell aus brenzligen Situationen kommt, wären super. Ich denke da jetzt nicht an häusliche Gewalt (kann ich übrigens ein Lied von singen), sondern an das, was einem in dunklen Ecken oder spätabends in öffentlichen Verkehrsmitteln passieren kann.

                      Das letzte Mal habe ich mich mit 9 Jahren geprügelt. Ich bin also ziemlich aus der Übung.

                      Vielleicht wäre mir so das Messer im Oberschenkel erspart geblieben. Oder die dauerhaft schiefe Nasenscheidewand. Beides zum Glück glimpflich abgegangen – meistens reicht’s ja, dass man die Stimme erhebt und sich einmischt, das ist oft Signal genug – nur ist Zivilcourage ohne „Kampferfahrung“ nicht ganz ungefährlich.

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              • gerks sagt:

                Das ist Blödsinn. Les doch mal auch die Links die ich schicke:
                http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article10884320/Neue-Studie-Maenner-haeufiger-Opfer-von-Gewalt-als-Frauen.html
                „Beide Geschlechter sind fast gleich oft Täter – aber Männer schlagen häufiger, Frauen wählen subtilere Mittel“

                Ist es überhaupt noch möglich Leute die sich für Geschlechterfragen interessieren zu finden, die keine ideologische Verblendung aufweisen, sondern sich so wie Erzaehlmirnix an Fakten orientieren? Wer Gewalt sagt, muss ALLE Formen von Gewalt einbeziehen,nicht nur die die einem grad ins Konzept passt.

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              • Fiete sagt:

                „Ok, du sagst, dass Männer am Häufigsten Gewalt durch andere Männer erleben (und Frauen auch). Also sind Männer nicht nur in der Überzahl der Fälle Gewaltopfer, sondern auch in der Überzahl der Fälle die Täter (und da ist militärische Gewalt wohl auch noch nicht eingerechnet).“

                Die Tatsache, daß Männer nahezu alle Soldaten stellen, als Aspekt für eine „Schuld der Männer“ zu suggerieren, ist schlichtweg absurd. Das kann nur aufgehen, bestenfalls, wenn man als Prämisse ein tatsächlich frauenunterdrückendes Patriarchat voraussetzt, wodurch die ganze Chose zirkelschlüssig wird.
                Um es mal genau so flach zu kontern: Hitler wurde von mindestens genau so vielen Frauen wie Männern verehrt und gewählt, möglw. sogar mehr.

                Also bitte…….

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        • Michaela Lusru sagt:

          @gerks, du irrst, wenn du aus deiner „aufgeklärten“ Sicht aus gender „den Dialog zwischen den Ideologien des Maskulismus und des Feminismus“ machen möchtest, da zum einen der Zug längst in die entgegengesetzte Richtung abgefahren ist (frage mal den „Gender-Experten“ an einer dieser arg begrenzten Unis, der sich keinesfalls von „seinem“ berufstragendem (!) „sozialen Geschlecht“ trennen will …), und zum anderen ein solcher „Dialog“ sich am aller wenigsten auf den verhunzten populistischen Begriff gender stützen sollte, wenn er sozial sinnvolle Ergebnisse bringen will.
          „Daher ist ein Genderdialog nichts anderes als die Rückkehr der Vernunft in den Geschlechterdiskurs,“ – Woher nimmst du – meine Vorbemerkung beachtet – solche eine Idee, der man die Zuversicht offensichtlich noch selber einreden muss?
          Was soll denn ein „Gender Dialog“ sein? Eine neue unterschwellige Implantierung unwissenschaftlicher religiös behandelter Vorstellungen jenseits der wissenschaftlichen evolutionär geprägten Erkenntnisse – oder eine Dialog Frau – Mann?
          Letzterer dürfte am wenigsten sich über den Begriff gender erfreuen oder wenn daran entzünden, dann nur zu grosser Aversion, etwa wie gegen bei Esotherik als ernsthaftes soziologisches Gebaren.
          Gender ist nur Esotherik.

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          • gerks sagt:

            Hast recht. Also das was es ist. #Geschlechterdialog Besser?

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            • Michaela Lusru sagt:

              > Geschlechterdialog< – ?
              Geschlechter können als Eigenschaften nicht dialogisieren, geht nur mit Menschen, und "ÜberGeschlechterdialog" ist etwas blöd.

              Was hält dich an gender, bist du gender-Fetischist oder Berufsgenderer, auf diesen Begriff administrativ oder technisch-finanziell angewiesen?

              Gender ist als Wort eine Konstruktion, kein gewachsener Begriff – was verlangt, zur Benutzung einen weit ausholenden aber vor allem GEMEINSAMEN Informationsvorrat zu erstellen – UND – zu verbreiten, was angesichts der verfriemelten Situation – wie bei allen gescheiterten Konstruktionen – mehr Aufwand bedeuten würde, als eine erfolgreiche Nutzung erwarten liesse.
              Die deutsche Sprache bietet ausreichend Alternativen, einen Dialog zwischen unterschiedlichen sozialen / sozialtheoretischen Ganzheiten zu bezeichnen.
              Nach jedem Flop wählt man z.B. in der Wirtschaft als ERSTES einen völlig neuen Namen, wenn das Produkt als anders erkannt werden soll.

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  9. George sagt:

    Für mich ist die Sache eigentlich ganz einfach. Jede Frau ist von Natur aus Feministin, ebenso jeder Mann Maskulist. Also in ureigenem Interesse in der jeweiligen Umwelt aktiv, nur in unterschiedlichen Ausprägungen.

    Gerade diejenigen, die herumtröten es gebe ebensoviele Gender wie Menschen, sollten dann doch auch einsehen können daß es ebenso viele Feminismen wie Frauen gibt. Jede versucht, ihr Leben auf ihre Art zu gestalten. Und solange sie nicht andere in Förmchen nach dem eigenen Abbild pressen wollen, hat dabei auch jede meine Unterstützung. Ich habe schon Feministinnen unterstützt, da war diese schrille Netzgemeinde noch gar nicht geboren.

    Und anders herum bin ich natürlich auch Maskulist. Auf meine Art. Denn Ungleichbehandlung gibt es auf beiden Seiten. Ich prangere sie auf beiden Sieten an wenn ich sie sehe, und lasse mich von niemandem vor irgend einen ideologischen Karren spannen. Das macht auch dich aus. Deshalb mag ich dich.

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    • Shitlord sagt:

      > Jede Frau ist von Natur aus Feministin, ebenso jeder Mann Maskulist.

      Da ist Unsinn. Zur Begründung siehe Deine eigene weiter Argumentation. Jeder Mensch ist ein Individuum. Feminismus ist eine enorm individualismusfeindliche Bewegung, und ich kenne keinen nennenswerten „Maskulismus“.

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      • Shitlord sagt:

        Wenn Du einen -istmus suchst: Opportun

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      • George sagt:

        Genau das meinte ich. Es gibt so viele Feminismen wie Frauen, eben weil sie Individuen sind. Wenn eine Frau ihre persönlichen Interessen wahrnimmt, was immer die sein mögen, lebt sie ihren eigenen Femininismus. Der Fehler liegt dann eben bei manchen darin, sich anzumaßen für alle Frauen zu sprechen und zu handeln.

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        • IULIUS sagt:

          Ein -ismus kann nur entstehen, wenn mehrere Personen sich meit einem gemeinsamen Ziel sich zusammenschließen und dieses nach außen propagieren. Ein -ismus einer einzelnen Person dürfte demnach schon per Definition nicht existieren und auch gar nicht möglich sein.

          Egoismus, Narzißmus hat nichts mit vorstehendem zu tun.

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        • Fiete sagt:

          „Wenn eine Frau ihre persönlichen Interessen wahrnimmt, was immer die sein mögen, lebt sie ihren eigenen Femininismus.“

          Der Satz ist um ein paar völlig überflüssige Worte zu lang. Exakter wäre:
          „Wenn eine Frau ihre persönlichen Interessen wahrnimmt, was immer die sein mögen, lebt sie“ und Punkt.
          Das hat mit Feminismus nämlich schlichtweg nix zu tun.
          Ein Individuum, ist zunächst mal überwiegend ein solches und dann erst Mann oder Frau ( zumindest sollte es wohl so sein, oder? ).
          Und Individuen haben stets eigene Interessen.

          Gruppenbildung, welcher Art auch immer, ist ein anderes Level.

          Ein Beispiel, eine Frau kann Maskulistin sein, ein Mann Feminist. Beide können auch beides ablehnen ( und die meisten tun das wahrscheinlich auch ).
          Trotzdem, oder gerade darum, ist ein Mann, genau wie eine Frau, erstmal ein Individuum, dann erst Mann oder Frau und danach vielleicht Feminist oder Maskulist, oder auch nicht.

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      • Michaela Lusru sagt:

        @Shitlord sagt: Oktober 21, 2015 um 02:24
        Ja, „das ist Unsinn“, was du da zusammen papst:
        Auch ein „Individuum“ hat seine GANZHEIT bei sich, ständig, völlig gleich, ob dieses Individuum nun irgendeiner Ideologie anhängt, also einer in Form gegossenen verfestigten unveränderlichen Vorstellungswelt, oder nicht, das ist kein Kriterium.
        Ebenso ist Feminismus nur weil er das ist eben mitnichten „eine enorm individualismusfeindliche Bewegung“ sondern thematisch das volle Gegenteil davon.
        Individualismusfeindlich sind Ideologien, wenn sie gelebt werden sollen, sind Übertreibungen aller Art, die allein dem sozialen Aspekt am SOZIALEN Wesen Mensch Respekt zollen, weil da nicht begriffen wurde, dass alle sozialen Aspekte aus individualen bestehen, oder anders herum: Alle Individuuen sich nur sozial verwirklichen können.

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      • Michaela Lusru sagt:

        @Shitlord sagt: Oktober 21, 2015 um 02:24
        Ob du schon mal was von dem kleinen Unterschied gehört hast?
        Dem von Maskulin und Maskulinist? von National und Nationalist? den von feminin und Feminist? Von Demokratie und Demokratismus?
        von Sozial und Sozialismus, von commo/un und Kommunismus?
        Die -Ismen sind i. d. R. die reziprok wirkenden Gegenteile ihres Stammbegriffes, und das auch, wenn sie anders gedacht waren, oft die pervertierten weil dogmatisierten Versionen der Quellbegriffe, auch oft formuliert als „gut gemeint heisst nur schlecht gemacht“.
        Und was meintest du nun davon hier?

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  10. Wat sagt:

    „Für mich brachte das einiges an Denkstoff und eine deutliche Auflockerung meiner Sicht auf “den Feminismus”

    Da muss ich als Neuleser (Grüße von Fefes Zeitbinder-Botnet) sagen, dass mir das auch so geht. Was man generell vom „Feminismus“ mitbekommt, was aus der einen Ecke des Internets in die andere oder in die Öffentlichkeit schwappt, ist ja fast ausschließlich die Mimimifraktion und deren klickträchtige Aufreger – das prägt das Bild schon erheblich.
    Die letzten Tage erzaehlmirnix auf Twitter zu gucken, gibt einem doch etwas Hoffnung, dass die Bevormundsfeministinnen am Ende allein vor ihren Macbooks sitzen und sich gegenseitig Wörter verbieten und sich unaufgeregte, schlaue Leute in Ruhe zusammensetzen und gucken können, wie sich Sachen lösen lassen.

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    • gerks sagt:

      @Wat : Im, Moment leider sitzen sie in solchen Vereinigungen wie Deutscher Juristinnenbund e.V. bzw. in Verein österreichischer Juristinnen und überlegen wie man eine eigene Gerichtsbarkeit (zum Beispiel unterschiedliches Strafmass für die gleiche Tat) für Männer und Frauen getrennt rechtfertigen könnte. Das zugehörige „feminstische Konzept [gender based violence] steht bereits.
      Dieses besagt, dass ein Mann der eine Frau in einer Beziehung Gewalt antut, dies macht weil sie eine Frau ist. Wenn eine Frau einem Mann Gewalt antut, handelt sie in Notwehr gegenüber der Gewalt des Mannes.

      Daher sehe ich überhaupt noch keine echte Hoffnung, dass dies so schnell aufhört. Derzeit stellen diese Bevormundungsfeministen&innen die Gesetzgebenden dar und so werden auch nach und nach die Gesetzesvorlagen dazu eingebracht und verabschiedet.

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      • Lomi sagt:

        Hast Du dazu mal einen link? Klingt ja absolut gruselig…

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      • Michaela Lusru sagt:

        Ja genau gerks, alle Kriminalstatistiken zur Misshandlung Frau gegen Mann widerlegen das Motiv der Notwehr, da Notwehr und Misshandlung zwei verschiedene Latschen sind.
        Wenn Frau Mann „misshandelt“, dann MISShandelt sie und übt keine Notwehr, eine Differenzierung männlicher zu weiblicher Misshandlung ist also nicht begründbarer Schwachsinn, da die Motivlage und die Unrechtmäßigkeit männlich wie weiblich nur menschlich gleich wertbar ist.
        Etwas anderes ist es, wenn wir von „Gewaltanwendung“ und nicht von Misshandlung sprechen: Da wäre auch eine Misshandlung eine Gewaltanwendung, jedoch die Notwendigkeit der Differenzierung zwischen männlicher und weiblicher Gewalt nicht mehr opportun, da das nur nach der Art der Gewaltanwendung eine Berechtigung ergäbe, und solche eine Erfordernis bestätigt keine Statistik.
        Notwehr steht jedem Menschen zu, egal, ob männlich oder weiblich, und das ist bereits geregelt.
        Allerdings kann man die Verdienstmöglichkeiten von Juristen auch durch andere abwegige zusätzliche Konstruiertheiten erweitern, das bedarf nicht solcher verschraubten Vorstellungen unterschiedlicher Gesetzlichkeiten für male und female, erst recht nicht mit der hintervordergründigen Bemerkung, „Gleichheiten“ zu schaffen ….

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        • gerks sagt:

          @Michaela Larsu Aber du siehst wie weit bereits diese Irrsinnsidee der „Konstruktion der Geschlechter“ ausufert. „gender based violence“ ist ohne „gender“ nicht denkbar. Es braucht also zuerst die Annahme das ALLE Männer eine gleichartige Sozialisation erfahren und dass diese eine latente Frauenfeindlichkeit, die sich dann in Beziehungen auslebt, miteinschließt. Damit wird dann auch rechtfertigbar, warum ein Mann härter bestraft werden kann, als eine Frau. Weil er ja als Mann geboren wurde, hat er diese Sozialisierung erfahren und ist damit potentiell viel gewalttätiger als eine Frau. Somit ist bis zu Entfernung der „toxischen Maskulinität“ durch gendergerechte Erziehung der männlichen Kinder diese Art Männergerichtsbarkeit verfassungsgemäß, wie Spanien es vormacht.
          Und daher wirkt sich die Grundkonstruktion „Gender“ langsam genauso unheilvoll aus, wie vor 90 Jahren der Begriff „Rasse“ (im Sinne von Menschenrassen, die es nicht gibt) verwendet

          Es ist höchste Zeit, dass wir diesem „Gender“-Wahnsinn bald ein Ende machen. Die Sozialogie sollte dringend Geschlechterforschung als die Rollenerforschung die sie ist kennzeichnen, und diese Glaubenlehre „Gender-Studies“ aus ihren Reihen verbannen.

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          • Hebel sagt:

            Das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
            Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.
            Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen müssen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Logos-Verlag, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4)

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            • gerks sagt:

              „Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen““
              So und deswegen spricht man auch vom Evolutions-Biologismus, der genauso eine Glaubenslehre ist.
              Diese sogenannte „mehr graue Gehinzellen“ Blödsinn „Männer haben mehr graue Gehirnsubstanz“Schwachsinn geister t schon länger rum. Nur Relevanz @Hebel hat das genausowenig wie „Gender“.
              Früher hat man gedacht Frauen hätten weil durchschnittlich weniger Hirnmasse haben, dass damit festgestellt wäre, Frauen wäre dummer. Dann hat man festgestellt, dass das mit der Intelligenzleistung nichts zu tun hat.
              Jetzt kommst du mit dem biologistischen Unsinn daher. KEIN Mensch weis derzeit, was unsere Gehirnstruktur mit unserem Verhalten zu tun hat. KEINER. Weder wieviel angeboren ist, noch wieviel ansozialisiert.
              Es ist derzeit nicht klärbar ob unser Verhalten überhaupt etwas mit dem Aufbau der Gehirne zu tun hat. Noch dazu lieber @Hebel sind die Gehirne von Menschen gleichen Geschlechts oft mehr verschieden, als die zwischen Angehörigen verschiedener Geschlechter.
              Die Relevanz dieser Sache geht also gegen 0.

              Zeig mir eine wissenschaftlich nachprüfbare, das Resultat wiederholbar ergebenende Methode, wie sozialisiertes Verhalten und angeborenes Verhalten getrennt werden kann und wir reden weiter.

              Bis dahin ist das nur das Gegenstück zu „Gender-Studies“, die „Sex-Studies“.

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            • Michaela Lusru sagt:

              @Hebel sagt: Oktober 23, 2015 um 19:08
              „Das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“ -nun, wie es aussieht, teilst du die Sicht der Konstruktivisten, ist wohl bei dir das Gehirn das (meinetwegen auch größere) Geschlechtsorgan, bei mir ist das Gehirn ein Zentralorgan.
              Wie Zentralorgane das so an sich haben, beschäftigen die sich mit der Steuerung und Koordinierung ihrer Organe, jedenfalls ist das bei mir so, und wenn ich in die einschlägige Literatur schaue, finde ich nichts anderes.
              Die Erbsenzählerei von grauen Gehirnzellen ist weder in ihrer Wertung noch in ihrer Funktionsprägung so weit erforscht, dass auch nur der kleinste Schluss daraus ziehbar ist, erst recht ist dort kein „soziales Geschlecht“ sondern über deine Darlegungen von Einflüssen bestenfalls eine sich bemerkbar machende sozial ROLLE entstehbar.
              Geschlecht ist ein Begriff aus der BIOLOGIE und nicht transferierbar in andere Bereiche, ohne den Sinn und die Deutung des Begriffes aufzuheben, womit sich anderweitiger Einsatz als Fehldisposition nicht sinnvoll verwenden lässt, was direkt auf das Gehirn zutrifft.
              Geschlecht ist ein Merkmal, keine Tätigkeit.
              Geschlechtsmerkmale werden nicht vom Gehirn bestimmt oder gemacht, sondern noch funktioniert unser Universum umgekehrt:
              Das Gehirn darf sich am Geschlecht, an den zu verwaltenden gegebenen Eigenschaften, orientieren.
              „Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben“ –
              In der Tat, das kann man nur bestätigen, nur dazu muss das eine als solches und das andere als anderes sich schon selber verstehen können, ja man munkelt sogar, dass genau diese ERGÄNZUNG, dieses „Konzept“ EINES Ganzen, wohl möglich der Sinn des Ganzen sein sollte,
              „Gleichheiten“ können sich leider nicht addieren, da sie sich nicht einmal gegenseitig erkennen können, da nur UNTERSCHIEDE wahrnehmbar sind. Dankenswerterweise gibt es ja in unserem Universum (wohl genau aus diesem Grunde) keine Gleichheiten, sondern nur sich gegenseitig erkennende Unterschiede, die alles (be)treiben.
              Gender – so gebe ich recht, ist der untaugliche Versuch, eine (nicht mehr erkennbare) gegenseitige Gleichheit zu konstruieren und damit als Flop esotherischer Denkweise, einen Pseudo-Religionsersatz zu schaffen, was eben sich inzwischen erledigt hat.

              Männer sind – wie übrigens auch Frauen – Individuen, und ja, DAS sind sie im Gehirn, bei einigen wenigen manchmal etwas aus der Halterung nach unten gefallen (die Individualität, nicht das Gehirn)…
              (;-))

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    • dropwort sagt:

      Die sitzen nicht alleine vor ihren MAC-Books. Das ist ja leider das Problem. Sie werden zB Mitglieder in Parteien und sprengen sie mit ihrer Blockwartmentalität. Siehe Piratenpartei.

      Um dem etwas entgegenzusetzen, bräuchte man eigentlich soetwas wie eine „Ideologie des Normalen“. Andernfalls bleiben Normalos weiterhin Spielball der Extremisten.

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  11. Gerhard sagt:

    Och schade. Auch ich war überrascht und erfreut, daß es anscheinend auch gemäßigte Feministinnen gibt. Leute mit denen ich mir vorstellen könnte zu diskutieren. Denn ansonsten bekomme ich von Feministinnen nur mit, daß sie radikal und sexistisch sind. Ich habe wirklich kurz gedacht, daß wenn sich endlich mal Feministinnen zu Wort melden, die den ganzen Männerhass nicht haben, dass vielleicht sogar auf politischer Ebene etwas für Gleichberechtigung getan werden könnte.

    Frau Rönicke hat Dich einfach mal so zur Feministin erklärt. Ich weiß wirklich nicht wie sie darauf kommt. Ohne Dich vereinnahmen zu wollen, hatte ich immer das Gefühl, Du würdest ziemlich genau auf meiner maskulistischen Welle sein. Was Kritik an Männerrechtlern beinhaltet.

    Und jetzt habe ich mir das Video gerade angeschaut. Den Anfang mußte ich skippen, diesen sexistischen Frauenonlykram ertrage ich nicht. Frau Rönicke hat eine angenehme Erscheinung, eine sogar attraktiv klingende Stimme. Fand ich nett und erfrischend anders. Und dann kam es. „Nazis und Maskulisten“ (oder war es umgekehrt?) im selben Satz. Die sich „zusammenrotten“ (OK, die „falschen“ Feministinnen auch). Wenn es wenigstens so wäre, daß es soviele „Maskulisten“ gäbe, die sich gemeinsam für Aktionen absprechen würden. Das ist einfach ein lachhaftes Feindbild auf unterstem Niveau. Vorgetragen von einer Frau auf einer Sexistinnenveranstaltung.

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    • Arne sagt:

      Ja, leider ist auch Katrin Rönicke in ihr Feindbild vernarrt.

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Gerhard sagt: Oktober 20, 2015 um 22:34
      “Nazis und Maskulisten“ als Vorstellung von Radfems?
      Was mögen Nazis und RadFems wohl gemeinsam haben, dass sie sich so sehr gegenseitig beziehen?
      Sie bedienen sich beide der faschistischen Methoden des radikalen Ausschlusses aller Andersdenkenden mit einhergehender Kompromisslosigkeit bei der „Ausschaltung“ Andersdenkender im öffentlichen Leben.
      Also Vorsicht bei Vergleichen auf diesem Level.

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  12. Danger Mouse sagt:

    Mir ging es lange wie dir mit „dem Feminismus“. Mich hat u. a. Caitlin Moran davon überzeugt, dass es eben auch anders geht. Ich stimme auch nicht jedem deiner Comics zu. Aber mich ständig nur mit Leuten umgeben, denen ich immer nur zustimme, fände ich extrem langweilig. Gerade verschiedene Sichtweisen bereichert doch den eigenen Horizont. In so einer Echokammer, wo nur die eine Position gilt, scheinen sich die Leute, die dich in diesen Shitstorm zerren zu befinden und dann wird eben draufgehauen, wenn jemand Kritik äußert.

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  13. Idahoe sagt:

    Zeit für Auflösung
    Die tatsächliche Voraussetzung, nach allen Evolutionsbiologen, Naturforschern und auch Charles Darwin selbst, für Evolution ist

    Einzigartigkeit

    Ernst Mayr, Das ist Evolution

    Die Bedeutung liegt im Gebrauch der Sprache. Die Schwierigkeiten entstehen in den Sprachregelungen, den Anweisungen, wie Sprache verwendet werden soll. Hier liegt ein großer Irrtum, denn viele Gruppen verwenden ihre ureigene Verschlüsselung, die andere völlig anderst verstehen, dies ist bereits zwischen Fachbereichen ein großes Hindernis. Wenn jetzt noch Pseudo-Sprachregelungen, die hier im wirklichen Leben eh keiner versteht, hinzu kommen, dann wird ein Konstrukt, eine neue Realität erschaffen. Wie in jeder Ideologie, genauer Sekte, gibt es für die Gläubigen keine Auswege, da die Sprache als Realität keine andere Sicht zuläßt, die Beschränktheit wirkt und kann auch nur sehr selten durchbrochen werden. Ein Glaube behauptet eine einzig wahre Wahrheit, alles andere ist zwingend falsch. Daran läßt sich eine Ideologie auch leicht erkenne:. Schwarz/weiß, Gut/Böse, Schuld/Unschuld, Recht/Unrecht.

    Erst unüberbrückbare Widersprüche der geschaffenen Realität zur Wirklichkeit lassen ein Glaubenssystem zusammenbrechen. Die Wirklichkeit ist der einzige Maßstab, an der jedes Konstrukt wie eine Seifenblase zerplatzt. Die wirkliche Welt ist gerade kein Konstrukt. Der Mensch lebt in der Wirklichkeit, wo denn sonst?
    Der Konstruktivismus hat einige krasse Denkfehler. Daher mal eine Herausforderung, Auszug einer Mail, sehr abstrakt, Erkenntnistheorie
    http://is.gd/neudenk

    Ich denke, die Sprachspiele (Ludwig Wittgenstein) ist das Mittel, die Verrücktheit aufzuzeigen:
    Ein Leser bezeichnet einen Menschen, der liest und kein Geschlecht. Wer einen lesenden Mann beschreiben möchte, der spricht folgerichtig von einem männlichen Leser.
    Übergestülpte Sprachregelungen verhindern Verständigung. Wer Sprachregeln und damit Sprachanweisungen fordert, hat auch kein Interesse an Verständigung. Im Grunde sehr einfach zu verstehen.

    Ein Herrscher hat tatsächlich nicht mehr Macht als andere, er bezieht seine Herrschaft durch die Ohnmacht der anderen. Die Angst, der Menschen apathisch macht, das ist der Trick. Deutungshoheit ist pseudoelitäres Geschwafel, darean glauben nur Leute, die gerade nicht emanzipiert, selbstbestimmt sein können. Und noch etwas unabhängig vom Geschlecht und den Grabenkämpfen, ich halte überhaupt nichts von Geschlechteritis, egal von welcher nichtexistenten Seite, siehe auch in den Kommentaren
    http://etosha.weblog.co.at/?p=5716

    Einfach beginnen andere nicht auf irgendetwas zu reduzieren, und schon gar nicht zu werten. Schon verschwinden die schönsten Minderwertigkeitskomplexe.

    Ein Vergleich mit anderen Menschen bedarf übrigens Wissen, daher auch Verständigung, für eine Wertung, ein Urteil, reicht der Glaube weiterhin völlig aus.

    Also weiter so und erzählmirwas…

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Idahoe sagt: Oktober 21, 2015 um 02:02
      Dein Kommentar liest sich echt toll weg: flüssig, stimmig, deutlich!

      „Einzigartigkeit“
      entsteht nur auf der Basis der Unterscheidbarkeit, der UNTERSCHIEDE, die nicht nur die Identitäten erzeugen, sondern durch die damit entstehende Vielfalt und Gegensätzlichkeit zu dem Antriebsmotor unseres Universums werden, jeder Erscheinung, Bewegung, Entstehung und Werdung, um diesesm Ausgleichbestreben der Thermodynamik in allen Bereichen Rechnung zu tragen.
      Evolution erfolgt nur durch UNTERSCHIEDE und Erzeugung von „Einzigartigkeit“.
      Soviel dazu, wie Ernst Mayr‘s Einzigartigkeit verstanden werden muss, wenn man seinen Gedanken fortsetzt.
      Idahohe meint:
      “Die Schwierigkeiten entstehen in den Sprachregelungen, den Anweisungen, wie Sprache verwendet werden soll. Hier liegt ein großer Irrtum, denn viele Gruppen verwenden ihre ureigene Verschlüsselung, die andere völlig anderst verstehen, dies ist bereits zwischen Fachbereichen ein großes Hindernis“.
      Ja, das Geheimnis der Lösung dieser Schwierigkeit liegt einzig in der Schaffung und Akzeptanz eines „gemeinsamen Infomationsvorrates“ zur Verwendung von Sprache mit ihren Zeichen, Symbolen und Bedeutungen. Was somit bei jedem interdisziplinär zu benutzendem Wirkungsgeflecht unerlässlich ist, wie allein schon bei der einfachen Nutzung von Sprache im Alltag das schon erforderlich ist, jeweils in anderen Massen und Qualitäten.
      Wer „Sprache“ nicht als „Sprache“ versteht, verstehen möchte, ha keine Chance, sich verständlich machen zu können – was für alle Metabegriffe gilt.
      Anderenfalls -Idahohe-:
      “Wenn jetzt noch Pseudo-Sprachregelungen, die hier im wirklichen Leben eh keiner versteht, hinzu kommen, dann wird ein Konstrukt, eine neue Realität erschaffen.“
      (auch den weiteren Text dazu beachten!)
      und:
      „Die wirkliche Welt ist gerade kein Konstrukt. Der Mensch lebt in der Wirklichkeit, wo denn sonst?.. Der Konstruktivismus hat einige krasse Denkfehler.“
      „Ich denke, die Sprachspiele (Ludwig Wittgenstein) ist das Mittel, die Verrücktheit aufzuzeigen:
      Ein Leser bezeichnet einen Menschen, der liest und kein Geschlecht. Wer einen lesenden Mann beschreiben möchte, der spricht folgerichtig von einem männlichen Leser.
      Übergestülpte Sprachregelungen verhindern Verständigung. Wer Sprachregeln und damit Sprachanweisungen fordert, hat auch kein Interesse an Verständigung. Im Grunde sehr einfach zu verstehen.“
      Zusatz: Das „kein Interesse“ kann auch als Vertuschung einer Unfähigkeit oder Unwilligkeit gesehen werden, wenn separatistische Konstruktionen, die zu Ideologien verfestigt wurden, in das Zentrum des sozialen Lebens katapultiert werden sollen, um von dort aus die reale GANZHEIT zu verändern, in einen neuen Beton giessen zu können.

      „Sprachspiele sind das Mittel“ – Comicspiele noch mehr!
      ..um die Verrücktheiten überflüssiger Konstruktionen, unnötiger (konstruierter?) Konflikte, nicht existierender Gegensätze anhand existierender UNTERSCHIEDE zu erklären, zu entblössen, sichtbar zu machen.

      Womit wir bei E M N angelangt sind.
      Hier ist ein Platz geschaffen worden, für Sprach- und Comic-Spiele zum realen Leben, mit allem, was „drum“ oder nur „dran“ hängt, spriesst oder nur keimt …
      Sprach- und Symbolspiele der comics sind zuerst und zuletzt:
      DENKSPIELE.

      Idahohe meint
      “Ein Vergleich mit anderen Menschen bedarf übrigens Wissen, daher auch Verständigung, für eine Wertung, ein Urteil, reicht der Glaube weiterhin völlig aus.“
      Zwar bin ich mir beim so mit zitierten „Glaube“ nicht ganz sicher, ob der „dafür“ reichen sollte, aber wenn es denn geht – gut, setzt allerdings ebenfalls WISSEN und VERSTÄNDIGUNG voraus, ohne die es noch nicht einmal Glaube gibt.

      Wissen und Verständigung, die Währung friedlicher Sozialität, muss auch die des Feminismus sein, da er sich ansonsten in die dicken Staubablagerungen all der Unnötigkeiten der menschlichen Geschichte versenkt.
      Gender gehört im implantierten Verständnis weder zum Wissen, noch zur Verständigung, noch originär zum Glaube, sondern ist eine pseudoKonstruktion, um das evolutionäre Gewicht ersterer durch „Bevormundung“ zu mindern.

      EMN macht wohl bald auch dazu comics, die erneut auch dem Bevormundungsfeminismus erlauben, schmunzelnd das zu verstehen, sich selber als „Kindergartenfeminismus“ an das grosse Staubtuch der Geschichte zu gewöhnen …

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  14. Uchuu sagt:

    Überraschung: Man ist nicht immer einer Meinung. Den Inhalt mancher comics seh ich ja auch anders als du, aber trotzdem regt’s zum nachdenken an und das ist ja ne gute Sache.

    Immerhin finde ich es gut dass sich auch im feministischen Lager sicher Leute von diesem irrsinnigen Shitstorm abgrenzen. Wird langsam ja Zeit dem Wahnsinn etwas Einhalt zu gebieten.
    Aber: Wie andere schon erwähnt haben laufen genug Verrückte in Entscheidungspositionen herum, diese Abgrenzung ist also im Effekt noch nicht ausreichend um auch im politischem Bereich zur Rationalität zurückzufinden, bzw zur Idee einer pluralistischen Gesellschaft die Konflikte mit Kompromissbildung löst. Ich sehe aber doch wie eine Entwicklung einsetzt die es ermöglicht das normalere Menschen über das Thema diskutieren – gemeinsam und nicht gegeneinander. Denn meiner Erfahrung nach gibt es doch viele die sich Feminist(in) nennen und kein Interesse haben sich respektvoll mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen. Ich hoffe diese diskursfeindlichen Personen verlieren an Einfluss und Lautstärke (natürlich auch die, auf der anderen Seite).

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  15. gruenkariert sagt:

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis endlich mehr Leute einsehen 1. dass Feminismus viel weniger die laute Radikalen sind als die pragmatischen Machenden und 2. dass sich die Ziele von moderaten Feministinnen und Maskulisten sehr gut miteinander vereinbaren lassen. Und es musste einfach hier passieren😀 Schön, dass es endlich passiert ist und hoffentlich passiert davon noch viel mehr! *konfettischmeiß*

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  16. Mona sagt:

    „dass diese Leute sich als “offizielle Vertreterinnen” von mir als Frau ausgaben“
    so geht es mir auch. Durch die „schlimmen“ Leute, will ich keine Fiministin sein. Andererseits mag ich vieles von dem, was Katrin Rönike macht und finde ihren Feminismus ganz gut. Ich kenn mich da nicht so viel aus (vor allem geschichtlich nicht), aber ich hör zum Beispiel gern den LilaPodcast mit ihr und stimme vielem zu, wobei die Frauen dort manchmal auch unterschiedliche Meinungen haben. Das ist ganz nett und frei und auch nicht männerfeindlich, finde ich. Katrins Feminismus ist anscheinend für alle Menschen.

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  17. Robert W. sagt:

    Faszinierend finde ich den (m.M.n.!) Fehlschluss, der offenbar von Erzählmirnix und den meisten hier Kommentierenden begangen wird:
    „Es gibt Anhänger von XYZ, die sind ganz nette, anständige Leute. Also kann XYZ doch gar nicht so schlimm sein!“😉 (XYZ ist irgendeine beliebige Ideologie oder Religion).

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    • Michael Mendelsohn sagt:

      Ist das die umgekehrte Naziblume? Weil das Blümchen so nett ist, sind die Nazis ok? (ersetze Nazis durch XYZ)

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      • robert w. sagt:

        @michael Mendelsohn: bin grad erst von ganz anderer Seite her auf die naziblume gestoßen worden, drum weiss ich jetzt, was du meinst.

        Ja, so in etwa: ein so netter Mensch, der solch schöne Blumen pflanzt, ist Nazi? dann kann der Nationalsozialismus doch gar nicht so schlimm sein.
        (PS: wie schon an michaela lusru geantwortet: mir gehts um die Unterscheidung Mensch – Ideologie. ich halte es für unzulässig, die Ideologie nach ihren Anhängern und Mitläufern zu beurteilen. Im Positiven wie im Negativen. Auch ein netter Mensch kann hanebüchenen Unsinn glauben. Auch ein ausgesprochener Unsympath kann vernünftige Ansichten haben.)

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    • Michaela Lusru sagt:

      @Robert W.
      Du bist UNVERSTÄNDLICH !
      Noch deutlicher: MISSVERSTÄNDLICH!
      Und last not least:
      Fehlinterpretierbar, und zwar in alle Richtungen, nicht gemerkt, oder Trollabsicht?
      Nach dem Motto: Auch was gesagt …

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      • robert w. sagt:

        was hast du denn nicht verstanden?

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        • Michaela Lusru sagt:

          @robert:
          Nicht verstanden …:
          das gesamte Diskussionssegment, womit versucht wird, unsere Gegenwart 70 Jahre nach der Versenkung des Nationalsozialismus an dessen Prämissen noch immer messen zu wollen.

          Wer dies wie hier versucht, hat weder die Brisanz von „Nazi“ noch das damit verbundene Leid noch die Verwerflichkeit verstanden, mit der damals versucht wurde, über Sprachprägungen und -Normen das Denken der Menschen über „tausend Jahre“ zu prägen.

          Wenn auch nicht abzustreiten ist, dass solches im extremsten Negativsinne teils gelang, sehe ich mitnichten ein, dass alles, was in unserer heutigen Gesellschaft „gut“ oder „schlecht“ ist, am schmierigen (Sprach-)Metermass der damaligen Nazis bemessen und bewertet wird, und das auch noch bei jedem Furz, der herausgequält wird.

          Der „Realexistierende Sozialismus“ wurde in wenigen Jahren rundum aus dem Sprachalltag getilgt, und 70 Jahre reichten nicht, um ein eigenes Nazifreies Verständnis zu entfalten?

          Das, lieber Robert, darf nicht „verstanden“ werden, und so habe ich das auch nicht „verstanden“: Dem gewissen Adolf postum doch noch eine späte Bühne mitten in der Gesellschaft zu erhalten!
          So hätte mich gefreut, wenn eine solche Antwort von denen, die diese peinlichen Nazivergleiche wie Argumentersatz oder Sprachfindungsproblem versuchten als „Spielelemente“ in diesen Disput einzubringen, das selber festgestellt und „repariert“ hätten.

          Ich habe es schlicht satt, bei jedem Argumentmangel oder jeder kleinen Denkfaulheit die Riten und Prämissen dieser Menschenfeinde des Nationalsozialismus erneut in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu bugsieren, damit sie ja nicht als vergängliche Vergangenheit sondern lebendig unter uns herum wie „gültig“ getragen werden.

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          • IULIUS sagt:

            Man kann es auch anders ausdrücken, der Umgang mit dem Nationalsozialismus in den letzten 70 Jahren ebnet den Weg für einen neuen Nationalsozialismus. In den letzten 70 Jahren wurde ein Kult um Begriffe des Nationalsozialismus getan, der diese für einen neuen Nationalsozialismus reserviert/bewahrt hat. Im Normalfall ist die Bedeutung von Begriffen einem Wandel unterzogen. Der wurde verhindert.

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          • robert w. sagt:

            @michaela lusru: du denkst ziemlich verdreht. So viele Wörter um meinen Spruch ruminterpretiert, der doch nur bedeutet, dass man streng unterscheiden muss zwischen einer Ideologie und den Anhängern und Mitläufern …
            PS: vielleicht sehr viel harmloseren Beispiel, Veganismus: es gibt (viele) nette Veganer, deshalb bringen die mir den Veganismus aber auch nicht näher …

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  18. Michael Mendelsohn sagt:

    Männerrechtler

    … hüpfen hier im Blog auch so einige herum, und ich muss sagen, dass ich zu euch ein ähnliches Verhältnis habe, wie Erzählmirnix es für sich für vor dem Shitstorm beschreibt: einzelne Anliegen sind ja ganz ok, aber zu *der* Gruppe will ich eigentlich nicht gehören. Und diese Position hat sich durch das, was ich in den letzten Tagen hier gelesen habe, eigentlich nur gefestigt.

    Ihr braucht da gar nicht fröhlich an die Wand zu malen, dass sich die Feministinnen vielleicht in Zukunft in radikale und nicht so radikale spalten, und dass die, die mehr in der Mitte sind, freundlicher zu euch sind. Die Mitte hat nämlich was gegen Extreme auf beiden Seiten; weil die Extreme deswegen so extrem sind, weil sie nicht diskursfähig sind. Und jetzt schaut euch doch bitte mal um, wer in eurem Lager noch extremer ist als ihr, den ihr noch abspalten könnt. Das wird bei der Größe eures Lagers aber schwierig, und das liegt daran, dass die diskursfähigen Männer nicht in eurem Lager sind — weil es nämlich unvernünftig ist, eine Gegenposition zum Feminismus zu beziehen.

    Und ich danke an dieser Stelle Robin für den netten Link, weil der nämlich u.a. Merkmale genau dieser Diskursunfähigkeit beschreibt. Ich bin ja sonst weniger im deutschen Internet unterwegs und in Geschlechterdebatten schon gar nicht, aber Trolle und ihre Rhetorik kenne ich.

    Ich will nicht zu euch gehören, weil es schmerzt, mit euch zu diskutieren. Und da bin ich wieder mit Erzaehlmirnix spiegelbildlich auf einer Linie.

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    • gerks sagt:

      Ich würde sagen,dass du weder für diese Mitte sprechen kannst, noch sie darstellst. Alleine deine Anmerkungen zu den Themen in vielen Beiträgen die ich lesen durfte, lassen keinerlei Bezug zur Bekämpfung von Minderung von Menschenrechten mit Priorität männlich erkennen. Das du auch männlich(?) bist, ist kein Garant dafür das du zu „gemäßigten Maskulinisten“ zu rechnen bist. Das zu glauben, wäre in jedem Fall ein Irrtum. Aus meiner Sicht bist du eher so etwas wie ein Sympathisierender zur Geschlechterideologie, zum Feminismus.

      Wie stehst du zu GenderPayGap,derzeit weltweit herrschenden Patriarchat, der Behauptung der Männergewalt, das der Notenrückstand das Problem der Jungen selbst ist, dass die Genitalteilamputation nur bei Jungen erlaubt ist? Soweit ich sehe, bist du bei all diesen Mythen ein starker Vertreter, dass all das existiert und auch gut so ist.

      Warum du dich so an Erzaehlmirnix ranschmeisst scheint recht klar. Du meinst, wer seine krausen Thesen mit EMN schmückt, ist ein „Guter“. Sorry no. Das hier ist einfach nur ein Blog. Und deine Beiträge sprechen für sich und dieses „Ich will nicht zu euch gehören, weil es schmerzt, mit euch zu diskutieren. Und da bin ich wieder mit Erzaehlmirnix spiegelbildlich auf einer Linie.“ ist Blödsinn. Du gehörst weder zu Equalisten,noch zu Maskulisten. Du bist einfach nur ein Opportunist.

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      • gerks sagt:

        Ach ja nur zur Illustration deines „gemäßigten Maskulinismus“
        https://erzaehlmirnix.wordpress.com/2015/10/20/bevormundungsfeminismus/comment-page-1/#comment-42272
        „Damit hast du gerade selbst sehr schön aufgezeigt, dass es da keine “weibliche Hälfte” gibt, sondern höchstens einen weiblichen Anteil — der allerdings nie in Abrede stand.“
        Nicht mal die gemäßigsten Equalisten stellen in Frage, dass Gewalt gesamt in der Menschheit gleich verteilt ist. Das es ein Mythos ist von „Männergewalt“ zu sprechen.
        Von den Maskulisten ganz zu schweigen, die den Anteil von weibilcher Gewalt sogar höher schätzen.

        Die einzigen die das so bestreiten wie du, die von “ höchstens einen weiblichen Anteil “ sprechen, also weibliche Gewalt kleinreden wollen, sind die „Feministen“ und die sogenannten Allys im „Feminismus“. Die keine Scheu haben von 10% Vergewaltiger innerhalb der Männerschaft zu sprechen. Die keinerlei Problem haben, Verdächtige zu Schuldigen zu machen, indem sie die Prozentzahl von 8% verurteilten Vergewaltigern als Schande bezeichnen, weil noch 92% Täter frei herumlaufen dürfen.

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    • Leszek sagt:

      @ Michael Mendelsohn

      „Männerrechtler… hüpfen hier im Blog auch so einige herum,“

      Ja, ich zum Beispiel.🙂

      „und ich muss sagen, dass ich zu euch ein ähnliches Verhältnis habe, wie Erzählmirnix es für sich für vor dem Shitstorm beschreibt: einzelne Anliegen sind ja ganz ok,“

      Einige Ziele der Männerrechtsbewegung können z.B. hier nachgelesen werden:

      http://manndat.de/ueber-manndat/was-wir-wollen

      „aber zu *der* Gruppe will ich eigentlich nicht gehören. Und diese Position hat sich durch das, was ich in den letzten Tagen hier gelesen habe, eigentlich nur gefestigt.“

      Vielleicht hattest du einfach die schlechteren Argumente und bist jetzt verärgert.🙂

      „Ihr braucht da gar nicht fröhlich an die Wand zu malen, dass sich die Feministinnen vielleicht in Zukunft in radikale und nicht so radikale spalten, und dass die, die mehr in der Mitte sind, freundlicher zu euch sind. Die Mitte hat nämlich was gegen Extreme auf beiden Seiten; weil die Extreme deswegen so extrem sind, weil sie nicht diskursfähig sind. Und jetzt schaut euch doch bitte mal um, wer in eurem Lager noch extremer ist als ihr, den ihr noch abspalten könnt.“

      Was habe ich denn z.B. so „Extremes“ gesagt?

      „Das wird bei der Größe eures Lagers aber schwierig, und das liegt daran, dass die diskursfähigen Männer nicht in eurem Lager sind“

      Du bildest dir also ein sämtliche Männerrechtler und deren Diskursfähigkeit beurteilen zu können, also sämtlicher Autoren, Aktivisten, Wissenschaftler, Blogger und Kommentatoren, die zur Männerrechtsbewegung gehören oder ihr nahestehen? Das ist aber eine erstaunliche Selbstüberschätzung deinerseits.

      Ich habe auch starke Zweifel, dass du deine undifferenzierte und verallgemeinernde Anschuldigung bezüglich der männerrechtlichen Kommentatoren dieses Blogs nachvollziehbar begründen kannst.

      „— weil es nämlich unvernünftig ist, eine Gegenposition zum Feminismus zu beziehen.“

      Eine Begründung dafür wäre aber schon schön.

      Außerdem: DEN Feminismus gibt es bekanntlich nicht, DIE Männerrechtsbewegung aber auch nicht, vielmehr gibt es auf beiden Seiten verschiedene Strömungen, wobei einige Strömungen aber einflussreicher sein können als andere.

      Die Männerrechtsbewegung kann z.B. in linken, liberalen und konservativen Maskulismus unterteilt werden – alle nochmal mit Unterströmungen. Der linke Maskulismus unterteilt sich zum Beispiel nochmal in eine linksliberale, eine sozialdemokratische, eine marxistische und eine anarchistische Variante. Ich verstehe mich z.B. als anarchistischer Maskulist/Männerrechtler, das ist wie gesagt eine Unterströmung des linken Maskulismus.

      Für eine ernsthafte wissenschaftliche Beurteilung einer sozialen Bewegung ist es unerlässlich Strömungsdifferenzierungen zur Kenntnis zu nehmen.

      Und des Weiteren sehen sich viele Männerrechtler nicht als „Gegenbewegung zum Feminismus“, sondern sind feminismuskritisch, insofern der heute in westlichen Gesellschaften vorherrschende Feminismus (Gender-/Radikal-/Staatsfeminismus) zu männlichen Diskriminierungen und sozialen Problemlagen und zur Ausgrenzung männerrechtlicher Anliegen beiträgt. Die Feminismuskritik resultiert in diesem Fall aus dem eigentlichen Primäranliegen: der Beseitigung von Diskriminierungen und sozialen Problemlagen von denen Jungen und Männer betroffen sind. Mit einem gemäßigten Feminismus, der Diskriminierungen und soziale Problemlagen von denen Jungen und Männer betroffen sind, anerkennt, gibt es hingegen keine Probleme, ein solcher ist zur Zeit nur leider selten.
      Daneben gibt es aber auch Männerrechtler, die sich explizit als Antifeministen bezeichnen, von diesen sehe sich einige tatsächlich als „Gegenbewegung zum Feminismus“.
      Auch diesbezüglich ist also zu differenzieren.

      „Ich will nicht zu euch gehören, weil es schmerzt, mit euch zu diskutieren.“

      Du wirkst allerdings selbst nicht gerade wie der Gipfel der Diskussionsfähigkeit, eher wie jemand, der pauschale Bewertungen abgibt ohne sich vorher ausreichend zu informieren und dem differenzierte Beurteilungen schwer fallen.

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      • Michael Mendelsohn sagt:

        „Was habe ich denn z.B. so “Extremes” gesagt?“ — kann ich dir aus dem Stegreif nicht beantworten, du tauchst in den 400 Kommentaren, die mein Feedreeder mitgeschnitten hat, nicht auf (bis auf die 2 hier auf der Seite). Du sagst jetzt aber auch nix zu den anderen Antworten auf meinen Beitrag, übernimmst also für die Männer nicht die Rolle, die EMN für einige gemäßigte Feministinnen beschrieben hat.

        „Für eine ernsthafte wissenschaftliche Beurteilung einer sozialen Bewegung“ — du hast Recht, das war mein Blogkommentar sicher nicht. Insofern geht diese Kritik an der Sache vorbei. Ich halte ja nicht ohne Grund fest, worauf sich meine Einschätzung stützt: damit eben jedeR LeserIn beurteilen kann, wie (wenig) fundiert sie ist.

        „Und des Weiteren sehen sich viele Männerrechtler nicht als “Gegenbewegung zum Feminismus”, sondern sind feminismuskritisch“ — ich verstehe die beiden Teile deiner Aussage nicht als Widerspruch, sondern als gegenseitige Bestätigung. Und dann wollte ich mal der Historie der Männerrechtsbewegung hinterherrecherchieren und stelle fest, dass mein Eindruck doch mindestens so konsensfähig ist, dass es für den Einführungssatz des Wikipediaartikels reicht.

        „Eine Begründung dafür wäre aber schon schön.“ — Richtig, die fehlt. Hätte auch den Kommentar gesprengt und ihm eine andere Richtung gegeben. Kurz gesagt, da die Frauenbewegung es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Geschlechter gleichzustellen udn traditionalle Rollenverständnisse aufzubrechen, ist es vernünftig, mit ihr gemeinsame Sache zu machen, wenn mann dieses Ziel auch verfolgt.

        „Du wirkst allerdings selbst nicht gerade wie der Gipfel der Diskussionsfähigkeit, eher wie jemand, der pauschale Bewertungen abgibt ohne sich vorher ausreichend zu informieren und dem differenzierte Beurteilungen schwer fallen.“ — Und das ist keine pauschale Beurteilung? Ich lehne diese Beurteilung auch für mich ab, weil ich glaube, dass mein Forumverhalten dafür steht, nach Verständnis zu suchen, nach Informationen zu fragen und sie auch beizutragen.

        Die Kernthese – die, die am Anfang und am Ende dieses Beitrags steht -, nämlich das das Diskussionsverhalten von so etlichen Männerrechtlern hier im Forum Kindergartenniveau ist (wie die Antworten auf meinen Beitrag a la: „Wenn du uns doof findet, dann wollen wir dich auch nicht, DU ARSCH! *türzuknall*“ nochmal zeigen), auf die gehst du nicht ein (und ich habe mir Robins Beitrag zu eigen gemacht, der da schön konkret ist, also durchaus auch eine konkrete Antwort ermöglichen könnte). Du ziehst es ins persönliche oder ins Allgemeine, indem du in Frage stellst, ob du so bist oder ob alle so sind: und diese Frage aber nicht selbst nachvollziehbar beantwortest.

        Und damit bleibt deine Antwort weitgehend wirkungslos.
        Immerhin bist du höflich.😉

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    • Fiete sagt:

      Och wie süss!
      Da kommt einer mit der klassischen „Männerrechtler = Nazis“- Keule und versucht noch zu erzählen, daß ein sachlicher Diskurs ihm einfach sowieso zu wenig Filterblasenkonform wäre.

      „Ich bin ja sonst weniger im deutschen Internet unterwegs und in Geschlechterdebatten schon gar nicht, aber Trolle und ihre Rhetorik kenne ich.“

      Kein Wunder, dieser Kommentar von Dir ist typische, traditionelle Trollerei, wie jeder aktive Nichtfeminist sie garantiert schon in zig Varianten erleben durfte.

      Und macht offenbar Verbündete mit der rostigen Brechstange:

      „Und da bin ich wieder mit Erzaehlmirnix spiegelbildlich auf einer Linie.“

      QED kann ich da nur sagen, Michael, ich habe da so meine Zweifel….😉

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  19. DMJ sagt:

    Habe den Shitstorm nur begrenzt und aus zweiter Hand mitbekommen, melde mich anlässlich dieses Beitrags aber auch mal für die eher optimistische Fraktion!

    Ja, die Affäre wird nicht zu Umwälzungen bei den momentan problematischen Teilen des Feminismus‘ führen, aber wenn sie, wie EMN sagt, schon zu etwas Annäherung geführt hat, dann ist das eine gute Sache.
    Wie ich immer beklage scheint mir ein Hauptproblem, dass die vernünftigen Feministinnen ihre unvernünftigen Kolleginnen einfach gewähren lassen. Sie denken sich „Das ist Quatsch.“, aber sagen nichts und lassen es so unwidersprochen stehen und erscheinen damit im schlimmsten Fall als stumme Zustimmende. Dass das hier anders war, ist für mich wirklich ein Grund zur Freude!

    Denn Kommunikation und grundsätzlicher Respekt bei den Gemäßigten beider Seiten ist nach meiner Ansicht noch immer die größte Hoffnung im ganzen Geschlechterkampfzeug.
    – Natürlich, die hier wieder mal aufflammende, äußerst bedauerliche Robin/Christian-Feindschaft ist da ein unschönes Gegenbeispiel, aber wie gesagt… mit kleinen Schritten geht es voran.

    – Und ganz abgesehen von allem, ist die Aufmerksamkeit und sind die daraus resultierenden Verkäufe EMN natürlich von ganzem Herzen zu gönnen. Schön, wenn sich auch mal gute Taten lohnen.😉

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  20. maSu sagt:

    EMN … Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Erst recht nicht beim Fußball….

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  21. […] das war das eine. Dann kam der Post von Erzählmirnix,, der mich sehr gefreut hat, da sie recht deutlich gemacht hat, dass sie meine Position in der […]

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  22. […] Es sind die dem Shitstorm folgenden Artikel von verschiedenen Frauen, die mich wieder mal darin bestätigen, das der einzige Weg zur gütlichen Einigung über Internet- und Outrage-Kultur nicht in den Händen der Radikalen liegt, sondern bei uns: Wenn die Moderaten aller Lager zusammenarbeiten können wir diese Menschen vielleicht davon abhalten, die gesamte Kultur ihrem Sterilisationsbad zu unterziehen. Erzählmirnix selbst schreibt: […]

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  23. Johanna sagt:

    Feminismus ist die Religion der Unreflektierten, die isoliert ideologisch geprägt nicht ganzheitlich denken, das ist mir aber gerade zu primitiv und trivial.

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  24. […] LoMi kommentiert bei Erzählmirnix: […]

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  25. Jamma sagt:

    Danke.

    Dein Beitrag macht mir Mut, denn ich habe „Feminismus“ bisher auch eher mit der schreierischen Seite assoziiert, wo „Gleichberechtigung“ letztendlich eher als „Diskriminierung von Männern“ praktiziert wird (oder als positive Diskriminierung von Frauen, was letztendlich das gleiche ist).

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  26. […] hat diese Art des radikalen Feminismus den Bevormundungsfeminismus genannt, weil er einem vorschreiben will, was man machen darf, was man lesen darf und was man […]

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